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Beiserhaus News 2013

Die Peer Group in der

Die Peer Group in der Wohngruppe Hessisch Lichtenau Jeder von uns hat mit Sicherheit schon mal das erbauende Gefühl erlebt, jemand anderen geholfen haben zu können. Man kann mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es jemandem nicht gut geht. Es erfreut einfach wenn man die Rückmeldung erhält „Mensch, ich danke dir. Du hast mir geholfen, du hast mir in einer schwierigen Phase Trost gespendet. Du hast mir einfach nur zugehört.“ Wenn wir nicht der Helfende sind, es uns selbst mal nicht so gut geht, dann sind wir froh, wenn Menschen unsere eher schlechte Stimmung wahrnehmen, uns fragen, wie es geht und ob sie helfen können. Jeder von uns hatte bestimmt schon mal das Bedürfnis, über ein ihn bewegendes Problem zu sprechen. Probleme können sich immer mehr und mehr aufbauen, uns überfordern. Sie machen Angst und lassen uns vielleicht kein Licht am Ende des Tunnels mehr sehen. Umso schöner ist es doch, dass wir Mitmenschen um uns herum haben, die uns unterstützen und beraten können. Mit der Peer Group in der Wohngruppe Hessisch Lichtenau haben wir ein Forum geschaffen, das zuhörend und helfend wirken soll. Beiserhaus-Psychologin Elisabeth Matuszak und die jeweils montags im Dienst befindlichen BetreuerInnen treffen sich zusammen mit den Jugendlichen in einer gemütlich eingerichteten Runde. Worum geht’s hier? Dazu nachfolgende Stichworte: Verantwortung für einander Soziale Kompetenz Akzeptanz Verständnis Toleranz Zuhören Vertrauen Hilfsbereitschaft Da das Wort „Respekt“ aus eigener Erfahrung unter den Jugendlichen einen gesonderten Stellenwert hat, ist gerade die Peer Group eine wirklich gute Gelegenheit das Wort „Respekt“ mit gutem, liebevollen Inhalt zu füllen. Denn wenn es gerade Probleme sind, die uns im Leben oftmals herausfordern, dann sind es Lösungen die erarbeitet werden müssen. Wir sind nur manches Mal zu schwach, alleine die Lösung zu finden. Regeln helfen uns im Leben, geben uns Orientierung. Was geht und was geht nicht? Innerhalb der Peer Group haben wir uns Regeln gegeben: - Handys werden ausgeschaltet - der Tisch ist abgeräumt - niemand verlässt vorzeitig den Raum - wir lassen uns aussprechen - Gesagtes bleibt vertraulich - wir machen uns nicht über andere lustig - urteile nicht, gib keine Anweisungen, frage, wie der andere sich fühlt - übernimm keine Verantwortung für fremde Probleme Jeder von uns hat das Bedürfnis das ihm zugehört wird, wenn man ein Anliegen hat. Wenn du als Mensch dieses Bedürfnis einforderst, dann achte ebenfalls darauf, dass du anderen diese Chance auch gibst. Das sind alles Punkte, die wir in unserem Leben weiter entwickeln dürfen. Eine herrliche Herausforderung, die sogar Erwachsene sich immer wieder ins Gedächtnis rufen dürfen. Der Prozess der Entwicklung ist sowieso nie abgeschlossen. Nun ist es so, dass eine Lösung nicht einfach so vom Himmel fällt. Eine Lösung lässt sich aber auch manches Mal schnell finden. Angenommen du bist

unzufrieden mit deinem Körpergewicht und hast die Stärke dazu das in einer Peer- Group-Sitzung mitzuteilen, weil es dich momentan einfach bewegt und dich unzufrieden macht, dann ist es umso schöner in der folgenden Woche vielleicht berichten zu können, dass es dir gelungen ist, vielleicht die ein oder andere Chipstüte unberührt zu lassen. Dein Lösungsgedanke wird zu Handeln. Du fängst an, zu handeln. Dein Problem ist zu einem Ziel geworden. Ein Tisch oder ein Schrank wird auch nur gebaut, wenn du den Bauplan umsetzt. Peer-Group Und wenn deine Mitmenschen deine Qualitäten - wovon jeder Mensch ganz, ganz viele hat - wahrnehmen und dir deine Stärken wohlwollend mitteilen. Ja, dann erbaut dich das und du freust dich. Jeder Teilnehmer in der Peer Group hat die Gelegenheit zu Wort zu kommen und darf sich Ziele setzen. Wir lassen uns aussprechen und geben uns gegenseitig Rückmeldung. Wie nehmen wir uns eigentlich als Gruppe wahr. Was stört mich, was erfreut mich. Was ist jemandem aus deiner Sicht gut gelungen und was ist dir Positives an dir selbst aufgefallen. Das „Gute“, das „Positive“ wächst und gedeiht in uns und so manche Probleme lösen sich auf, wenn wir das wirklich wollen. Hör‘ in dich hinein, entscheide dich für den Versuch eine Richtung einzuschlagen. Das Miteinander bringt dir mehr als das Gegeneinander. Das ist die positive Peer Kultur. „Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt. Das ist es, was das Gesetz und die Propheten fordern.“ Matthäus 7,12 Richard-Ismael Jaeschke Gruppenleiter der Wohngruppe Ortsjugendpflege Cornberg Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/PeerGroup Ein Jugendraum ist nicht nur ein Treffpunkt – er ist auch ein gutes Übungsfeld für „sie oder ihn“, um hier zu lernen, Verantwortung zu übernehmen und Selbständigkeit einzuüben. Aufräumen und Reinigung des Raumes sind von allen zu übernehmende Aufgaben. Partys und die damit verbundene laute Musik nerven die Nachbarn und mit ihnen sind Verabredungen zu treffen, um ein gedeihliches Miteinander zu sichern. Andere Aktivitäten wie Einkaufen, Ausflüge zur Bowlingbahn und in den Heidepark Soltau, Nachtwanderungen, Mit- arbeit beim jährlichen Mittelalter-Markt, Organisation zusammen mit der Feuerwehr des Walpurgisnacht-Festes, Teilnahme an den monatlichen Motorradtouren mit anschliessende Bewirtung der Teilnehmer u.a.m. sind durch regel-

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