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ر مضان Ramadan in

ر مضان Ramadan in der Wohngruppe Bebra Der Fastenmonat Ramadan war eine besondere Zeit in unserer Wohngruppe. Während dieser Zeit fasten gläubige Muslime solange es hell ist. Erst wenn die Sonne untergeht, dürfen sie essen und trinken. Für uns war selbstverständlich, dass wir den Bewohnern, die fasten wollen, auch die Möglichkeit dazu geben müssen. Da keiner in unserem Team wusste, wie der Ramadan gestaltet wird, welche Regeln zu beachten sind, war es natürlich wichtig, dass wir uns auf die „Experten“ stützen und Verantwortung abgeben konnten. Mit den Bewohnern wurde vereinbart, dass sie selbst für die Zubereitung des Essens verantwortlich sind, einmal zum Abendessen warm gekocht wird und für die Mahlzeit vor dem Morgengrauen, Essen lediglich warm gemacht wird. Zum Kochen und Essen gehört natürlich auch, dass die Küche anschließend in einem sauberen Zustand verlassen wird. Unsere Bewohner entwickelten sich vor allem in dieser anstrengenden Zeit mehr und mehr selbständig. Durch die vier Wochen andauernde gemeinschaftliche Versorgung gewann die Gruppe an Zusammenhalt. Die Einkaufs- und Kochdienste wurden eingeteilt und die Bewohner kümmerten sich, mit unserer Unterstützung liebevoll und akribisch um die Zubereitung der Mahlzeiten. Nach dem Sonnenuntergang wurde der Tisch mit leckeren und besonders aufwändigen afghanischen und somalischen Gerichten gedeckt und wir BetreuerInnen wurden immer zum Abendessen eingeladen. Die Fastenzeit war jedoch auch eine Herausforderung für unsere Bewohner. Es fiel ihnen sichtlich schwer, nicht zu trinken und zu essen. Zum Abschluss des Ramadan- Festes gingen wir alle gemeinsam in einem Restaurant essen. Unsere Bewohner konnten in der Wohngruppe erleben, dass ihre religiösen Gefühle von uns BetreuerInnen ernst genommen werden und wir sie unterstützt haben, diesen wichtigen muslimischen Brauch leben zu können. Nicole Ehrich B.A. Erzieherin in der Wohngruppe Bebra ليلة القدر Das Fasten erfolgt in dem Monat, den der Prophet Muhammad als „Gottesmonat" bezeichnet hat. In der Nacht der Bestimmung im Monat Ramadan wurde der Heilige QUR'AN in das Herz des Prophet Muhammad eingegeben. Die Araber hatten die Monate nach den typischen klimatischen Ereignissen und Zuständen benannt. Und so erklären sich die verschiedenen Inhalte und Bedeutungen des Ramadan-Monats. Ramadan ist „die Hitze der Sonnenstrahlung im Sommer auf die trockene Erde mit allen ihren Härten". Und so begleiten Durst, Hunger und Ruhelosigkeit das Fasten und erinnern an Hunger und Not bei den bedürftigen Menschen. Ramadan bedeutet weiter "verbrennen" oder „schmelzen". Das Fasten verbrennt die Sünden und die abscheulichen Eigenschaften des Charakters und lässt die bösen Gefühle und verdorbenen Ideen schmelzen wie die Sonne den Schnee. Ramadan bedeutet auch „strömender Regen", wie er im Herbst oder Frühling vorkommt und steht damit für ALLAHs Gnade und Segen, die sich über den Menschen ergiesst. Die Fastenzeit verlangt die Akzeptanz der Schwierigkeiten und Anstrengungen durch Hunger und Durst. Aber wie der strömende Regen, der Probleme und Schwierigkeiten mit sich bringt, so belebt er auch die Wiesen und reinigt den Boden von Schmutz. In diesem Sinne säubert sich im Fastenmonat die menschliche Natur von allen Unreinheiten.

القرآن Ramadan heißt auch „schärfen" und „spitzen" des Schwertes bzw. des Speeres. So muss ein Moslem während des Fastenmonats das Schwert seiner Vernunft schärfen und den Speer seines Glaubens spitzen, um die Wahrheit des Islam besser zu verstehen und um gegen alle seine eigenen inneren und äußeren Feinde gut gerüstet kämpfen zu können. Der Muslim muss sich während und durch den Fastenmonat zur Vervollkommnung seines Fastens verstärkt rüsten, um gegen alle Feinde des Islam und der islamischen Gesellschaft zur Beseitigung jeglicher Unterdrückung, Gewaltherrschaft und Ungerechtigkeit aufzustehen. Ramadan steht weiter für den gottesgefälligen und wohltätigen Dieners Allahs, der wie eine erhobene Stimme der Entrechteten für das Wohlergehen des Volkes kämpft. Ramadan lädt die Gläubigen als Gäste ALLAHs zum Fasten ein, um sich befreit vom materiellen Genuss mit immaterieller Nahrung und mit dem himmlischen Genuss zu ver-sorgen und um sich auf die ewigen paradiesischen Freuden vorzubereiten. In einer Überlieferung heisst es dazu: "Allah, der Erhabene sagt, das Fasten ist für mich und ich gebe die Belohnung dafür". zit. n.: „Enzyklopädie des Islam“ auf www.eslam.de Hauptschulabschluss für 23 junge Menschen aus Krisengebieten Fleißig und ehrgeizig: Fast alle 27 Schüler schafften den Hauptschulabschluss, und das, obwohl fast alle jungen Menschen Flüchtlinge aus Krisengebieten sind und erst kurze Zeit in der Region leben. 23 Schüler des EIBE- Programms (Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt) erhielten jetzt ihre Zeugnisse. „Und die können sich sehen lassen“, so Klassenlehrer Rainer Lang von der Homberger Berufsschule, der neben Deutschlehrerin Dr. Blanka Müller-Kraft und den beiden Sozialpädagogen Uschi Steube und Udo Amling vom Starthilfe- Ausbildungs-Verbund, die die Schüler betreuten. Es seien die erfolgreichsten und engagiertesten Schüler seit langem gewesen, sagte Lange. Die meisten schnitten mit guten Noten ab und das Sozialverhalten sei sehr gut gewesen. Lange ist überzeugt, dass viele der jungen Menschen, die aus den momentanen Krisen- gebieten und somit Ländern wie Syrien, Libyen, dem Iran und Irak sowie aus Afghanistan stammen einen Ausbildungsplatz finden werden. Und die Sprachschwierigkeiten werden sich schnell geben, ist er überzeugt. Viele hätten sich in den vergangenen Monaten immens verbessert. Viele der jungen Männer und Frauen sind momentan noch im Beiserhaus in Rengshausen untergebracht und wollen sich nun weiter entwickeln. Sie können De- fizite schnell beseitigen, sagte Lange nochmals. Zwei haben sogar schon einen Ausbildungsplatz, andere werden berufsvorbereitende Kurse der Starthilfe für ihre weitere Qualifizierung besuchen. Während ihrer Hauptschulzeit hatten einige den Bauwagen in der Tischlerwerkstatt der Schule mit einer Küchenzeile aufgemöbelt. Der soll demnächst mobil und flexibel für Programme an der Biogärtnerei eingesetzt werden, sagte Uschi Steube. (zty) Quelle: Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, Foto: Thiery

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