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beiserhausnews122012

Erzieherin im Beiserhaus

Erzieherin im Beiserhaus Ein Beruf, der erfüllt und glücklich macht Hallo liebe Leser und Leserinnen, liebe Kollegen und Kolleginnen, liebe Jugendliche, ich möchte mich mit den Worten von Herrn Recke vorstellen: Ich bin die, „die wiedergekommen ist“. Mein Name ist Lena Viereck und ich bin 24 Jahre alt. Seit dem 1. August 2012 bin ich in der Wohngruppe Homberg als Erzieherin im Anerkennungsjahr tätig. Bis hierhin war es allerdings ein langer Weg mit einigen Schlenkern und Kurven, die, im Nachhinein betrachtet, mehr als hilfreich waren. Im Jahr 2008 habe ich die Schule mit dem Abitur an der Modellschule Obersberg in Bad Hersfeld abgeschlossen. Dies leider mehr schlecht als recht, was dazu führte, dass ich nicht die allergrößte Auswahl bei der Studienwahl hatte. Zu dieser Zeit wusste ich ohnehin nicht wirklich was ich machen oder später sein wollte. Die zentrale Frage war: Will ich sein oder werden? Ich entschloss mich nicht, ich machte einfach, ohne zu sein oder zu werden. Meine Wahl fiel schlussendlich auf den Studiengang „Umweltgeowissenschaften“ an der Universität in Trier. Eine Vorstellung von der Stadt und von dem Studiengang hatte ich nicht. So war ich das erste Mal in Trier als ich schon eingeschrieben und auf der Suche nach einer Wohnung war. Dort habe ich einige ganz liebe und wichtige Menschen kennengelernt, denen ich sehr viel zu verdanken habe. Das Studium war interessant und fordernd und ich dachte: Glückstreffer. Falsch gedacht. Nachdem etwas Zeit verging, stellte ich fest, dass es mich nicht glücklich macht. Ich wusste einfach nicht, was ich damit anfangen sollte, also was konnte ich werden? Auf den Punkte gebracht: Der Praxisbezug fehlte. Meine Eltern reagierten sehr vorbildlich auf mein Vorhaben das Studium abzubrechen. Ich zog wieder nach Hause. Ungefähr ein Monat verstrich in dem ich Trübsal blies, bis mich schließlich eine Nachbarin darauf aufmerksam machte, dass ich doch gut mit Kindern umgehen könne. Also erkundigte ich mich nach dem Beruf der Erzieherin - auch um mich an etwas zu klammern. Die Idee gefiel mir außerdem ganz gut, doch war ich mir nicht sicher, ob Kinder- gartenarbeit das Richtige für mich sei. Letztendlich bewarb ich mich - leider auch mit einigen Vorurteilen und etwas Unsicherheit um ein halbjähriges Praktikum im Beiserhaus, das ich für die Ausbildung zur Erzieherin benötigte. Ich hatte zuvor mal wieder keine konkrete Vorstellung davon, wie diese Arbeit sein wird und wagte erneut ein Abenteuer. Doch diesmal, wie man sieht, mit einem wundervollen Aus-gang. Das Praktikum begann ich mit einem vagen Plan und ging mit einem festen Ziel. Im Sommer 2010 kam die große Umstellung – der Unterricht am Evangelischen Fröbelseminar fing an. Es war zu Beginn anstrengend fast den ganzen Vormittag zu sitzen und zu zuhören, doch bot der Unterricht viel Abwechslung. Insgesamt blicke ich auf die zwei Jahre in Kassel sehr froh und stolz zurück und bin dankbar für die wunderbaren Menschen, die ich kennenlernen durfte. Dieser Beruf erfüllt mich und darauf bin ich stolz und froh, dieses seltene Glück gefunden zu haben. Dies liegt nicht zu-letzt auch an meinen lieben Kollegen und Jugendlichen in der Wohngruppe Homberg. Ich „schleime“ nicht, es ist einfach eine Tatsache. Wir sehen uns und bis dahin alles Gute! Eure Lena Viereck

Mein Ausflug in die Lüneburger Heide Es war eine erlebnispädagogische Maßnahme mit Mirco angesetzt, um ihm die Möglichkeit zu geben, in einer anderen Umgebung auf andere Gedanken zu kommen. Sandra Borowiak, Erzieherin Am 17. Oktober fuhr ich mit meiner Betreuerin in die Lüneburger Heide zum Wandern und Nachdenken. Wir sind nachmittags angekommen und haben uns in unserer Ferienwohnung eingerichtet. Danach haben wir uns verschiedene Routen ausgesucht für die nächsten vier Tage. Donnerstag wurde eine Wanderung von Poitzen nach Müden zum Herrmann-Löns-Stein ausgewählt. Am Freitag ging`s von Faßberg zum Wacholderwald. Samstag fuhren wir mit dem Fahrrad nach Munster ins Panzermuseum und am Sonntag wanderten wir von Poitzen nach Münden in den Tierpark. So haben wir uns jeden Tag auf irgendeine Art und Weise körperlich mindestens 15 km bewegt. Mein erster Eindruck von Poitzen war: „Ach du Scheiße“, weil ringsrum einfach nichts war bis auf ein paar Einkaufszentren, ein zwei Kilometer weiter Weg von Poitzen nach Faßberg. Am ersten Tag habe ich schon gemeckert, weil ich es nicht gewohnt war, so viel auf einmal zu wandern. Aber diese Zeit konnte ich gut nutzen, um über mich und mein Leben nachzudenken und zu sehen, wie es mit mir weitergeht in der Schule und in der Wohngruppe in Hessisch-Lichtenau. Am Ende eines jeden Tages war ich sehr müde und habe viel geschlafen. Am Montag sind wir wieder mit dem Zug zurück gefahren. Ich fand die Zeit zum Nachdenken sehr gut, habe mir viele Gedanken machen können und hoffe, dass ich meine Vorsätze, nämlich mich an die Regeln zu halten und regelmäßig in die Schule zu gehen, einhalten kann. Mirco Wohngruppe Hessisch-Lichtenau Impressionen aus der Tagesbetreuung im Beiserhaus Tagesbetreuer Thomas König (Bild Mitte) mit drei seiner Jugendlichen beim gemeinsamen Frühstück

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