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Sportangebot der

Sportangebot der Wohngruppe Homberg Sportmuffel? – „Bewegung? ? - Nein Danke.“ – Nicht in der Wohngruppe Homberg! In der Zeit von Dezember 2010 bis Februar 2011 haben die Jugendlichen der Wohngruppe Homberg ein wöchentliches Sportangebot genutzt, das von Herrn Maik Aschenbrenner durchgeführt wurde. Immer montags ab 16.30 Uhr haben sich alle Jungen der Gruppe mit Erzieherinnen und Erzieher in der Sporthalle der Stiftung Beiserhaus in Rengshausen getroffen. Ziel war es, uns miteinander zu bewegen und uns zu erleben und auszuprobieren, und dem Bewegungsdrang der Jugendlichen im Winter einen Raum zu geben. Außerdem konnten sich die Jungen hierbei miteinander messen und auf konstruktive Weise ihre Möglichkeiten und Grenzen austesten. Dabei kamen auch die Wünsche der Jugendlichen hinsichtlich der Sportarten und Spiele nicht zu kurz, und so standen selbstverständlich Fussball, aber auch Hockey und Basketball hoch im Kurs. Zunächst ungewohnt, aber dann doch als spannend wahrgenommen wurden die gruppendynamischen Spiele. Hier bestand eine Aufgabe darin, einen Klebestreifen so hoch wie möglich an der Wand zu befestigen. Als Hilfsmittel waren nur die Personen und zwei dicke Matten erlaubt. Die Jungs erwiesen sich als sehr kreativ und produzierten erstaunliche Ergebnisse. Und Balanceakte auf der von der Gruppe getragenen Matte regten den Ehrgeiz der Jungen an. Höhepunkt war aber eindeutig die Nutzung des Großen Trampolins. Ja, es wird weitergehen! In diesem Winter gibt es wieder ein Sportangebot. Achim Wömper, Dipl.-Soz.päd. Aufenthalt in der Natur reduziert ADSH-Symptome Wissenschaftler der Universität Illinois sind im Zusammenhang mit einer Untersuchung von Kindern mit einer Aufmerksamkeitsdefizit- bzw. Hyperaktivitätsstörung und deren Eltern auf das Phänomen aufmerk- sam geworden, dass Aufenthalte und Spielen in naturbelassener Umgebung zu einer Milderung der typischen Symptome führt. Aus Untersuchungen ist bekannt, wie beruhigend beispielsweise Spaziergänge in der Natur auf die Psyche wirken und Konzentration und Impulskontrolle verbessern. Dieser Effekt tritt augenscheinlich auch bei hyperaktiven Kindern ein, insbesondere wenn sie sich in weitläufigemm Gelände oder auf Sportplätzen betätigen können. (Quelle: http://lhhl.illionois.edu/adhd.htm) ADHS wurde bislang bei ca. sechs Prozent der Kinder in Deutschland diagnostiziert, bei einem weiteren etwa gleich grossen Anteil besteht laut der letzten Kindergesundheits- Studie des Robert-Koch-Instituts der Verdacht hierauf. Download der Ergebnisse dieser Studie über http://kiggs.de

„Keep cool” – Training in Wohngruppe Homberg Gewalttaten von Kindern und Jugendlichen werden in der Öffentlichkeit zunehmend als Problem erkannt, auf das auf den unterschiedlichsten Ebenen reagiert werden muss. Mögliche Opfer müssen geschützt, gegenwärtig und gewaltbereite minderjährige Gewalttäter auf einen gewaltfreien Lebensweg gebracht werden. Die Stiftung Beiserhaus ermöglicht mir seit Ende 2010 eine Fortbildung zum Keep Cool Trainer/Kid Cool Trainer im Eylarduswerk in Bad Bentheim. Es handelt sich hierbei um ein konfrontativ-systemisches Gruppentraining in geschlechts-homogenen Gruppen für gewaltbereite Kinder und Jugendliche, für Jungen und auch für Mädchen. Das Ziel des deliktspezifischen Trainings ist eine Verbesserung der Affektregulation und das Erlernen von gewaltfreien Verhaltensalternativen. Die Integration des „Gewaltlosen Widerstandes“ als einem neuen systemischen Ansatz unterstützt die Gestaltung eines gewaltlosen und gleichzeitig grenzsetzenden Kontextes. Auch die in den letzten Jahren gestiegene Gefahr von Schoolshooting erfordert im Rahmen des KCT eine erhöhte Sensibilität für Jugendliche. In zunehmendem Maße wird aber auch über gewalttätiges Verhalten von Mädchen an Schulen und im Bereich der Jugendhilfe berichtet. Deshalb ist die Adaption des Keep Cool Trainings auf Mädchen auch Thema der Fortbildung. Ebenso wird dem überproportionalen Anteil gewaltbereiter Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Unterrichtskonzept Rechnung getragen. Als Teilnehmer an dieser Fortbildung, die von der Universität Oldenburg evaluiert wird von November 2010 bis April 2012 dauert, hatte ich eine Keep Cool Gruppe aufzubauen. Dies erfolgte in der Wohngruppe Homberg. Die Jugendlichen hier müssen in einem Bewerbungsgespräch zeigen, dass sie für ein Jahr aktiv in der Gruppe mitarbeiten wollen. In einem Ressourcen-Interview werden Stärken und Schwächen herausgearbeitet bevor die eigentlichen Gruppen-Sitzungen beginnen. In 24 Sitzungen treffen sich vier Jugendliche im Alter zwischen 13 und 15 Jahren donnerstags im Ergo-Raum der Homberger Elsa-Brändström-Schule. Nach einer Vorstellungsrunde wurden die Regeln für das Keep Cool Training gemeinsam erarbeitet und jeder musste seine Motivation, „warum bin ich hier ?“ vorstellen. Kennenlern-Übungen, Interaktions-Übungen und Kooperationsspiele prägen die nächsten Sitzungen. In weiteren Sitzungen werden Probleme und aktuelle Themen bearbeitet. Ab der zehnten Sitzung beginnt die Konfrontationsphase, in der Konflikte und störende Verhaltensmuster unter Anwendung von verschiedenen Methoden wie Rollenspiele, Kosten-Nutzen- Analyse, Standbilder, Reflecting Team, „Heißer“ Stuhl und Nachstellen von Situationen behandelt werden. Ein Höhepunkt stellt das erlebnispädagogische Waldprojekt dar. Im Rahmen dieser Fortbildung finden mit den Jugendlichen auch Projekttage statt. Dazu kommen der Besuch einer Justiz-Vollzugsanstalt und Gespräche und Begegnungen mit Kriminalpolizei und Jugendgerichtshilfe. Aber auch Belohnungstage mit erlebnispädagogischen Inhalten, z.B. Hochseilgarten, Bowlen, Bogenschießen, Grillen oder Geo-Caching werden nicht zu kurz kommen. Die ersten Sitzungen verliefen sehr gut, die teilnehmenden Jugendlichen sind sehr motiviert und bereit, ihr Verhalten zum positiven hin zu ändern. In der letzten Sitzung findet im Beisein der Eltern oder der Erzieher die Zertifizierung der Jugendlichen statt. Peter Pfeiffer, pädagogischer Mitarbeiter in der Wohngruppe Homberg

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