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beiserhausnews122009

1925 wurden die der

1925 wurden die der Inneren Mission angeschlossenen Verbände gebeten, es intensiv zu gebrauchen und an jeder Einrichtung sichtbar anzubringen. 1930 wurde es auch vom Internationalen Verband für Innere Mission und Diakonie übernommen. Später wurde das Signet der "Inneren Mission" als "Kronenkreuz" bezeichnet, das vom 1957 gegründeten Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland übernommen wurde. Das Kronenkreuz gilt heute auch als Zeichen der Ermutigung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Diakonie: Das Kreuz steht als Hinweis auf Not und Tod, die Krone als Zeichen der Hoffnung und Auferstehung und die Verbindung beider soll die Zuversicht festigen, dass Not überwunden werden kann. Sie hat immer Autos im Kopf Nadine Albrecht ist eine von wenigen Kfz-Mechatronikerinnen im Landkreis Rengshausen. Nadine Albrechts Hände sind für den Pressetermin sauber. In den vergangenen dreieinhalb Jahren kannten sie aber vor allem eins: Öl. Denn die 23- Jährige arbeitet am liebsten im Motorraum eines Autos, seit Ende Januar ist sie Kfz-Mechatronikerin. Die junge Frau aus Altmorschen legte vergangenen Montag ihre Abschlussprüfung ab, eine von gerademal zwei Frauen in der Region. Die Ausbildung absolvierte sie in der Kfz-Werkstatt der Stiftung Beiserhaus. ,,Schrauben“ war schon immer meine Leidenschaft“, sagt sie. Sie wuchs mit fünf Brüdern auf, der älteste ist Kfz-Mechaniker und bastelte schon früh mit seinen Freunden in der Scheune an den eigenen Karren herum. Als jüngere Schwester war sie oft mit dabei. „Ich war total fasziniert, durfte aber meistens nur zuschauen“. Schnell war dem Mädchen klar, dass es auch Kfz-Mechanikerin werden wollte. Sie bewarb sich, aber es kamen nur Absagen. Nach zwanzig Absagen verlor sie den Mut. „Ich war nicht motiviert, weiter zu suchen“, sagt sie. Schweren Herzens ging sie weiter zur Schule und begann eine Ausbil-dung zur Friseurin. Doch das war nicht ihr Ding. „Ich kündig-te und machte ein Praktikum bei einem Kfz-Betrieb in Morschen“. Zu ihrer Traumausbildung in der Werkstatt kam sie dann über ein Programm der Arbeitsgemeinschaft (Arge) des Kreises, die mit dem Beiser-haus zusammenarbeitet. „Ein Mädchen in der Autowerkstatt, das war auch für uns neu“, sagt Sozialpädagoge Christoph Krämer vom Beiserhaus. Nadine habe von Anfang an zugepackt und sich bei ihren Kollegen durchgesetzt. „Die meisten waren freundlich und hilfsbereit“, sagt die junge Frau. Auf einen dummen Spruch gab sie aber schon mal Kontra. „Die wussten dann schnell, wo sie bei mir dran sind.“ Dass die zierliche Frau schwer arbeiten kann, nimmt man ihr im Blaumann, der eigentlich grau ist, sofort ab. Sie wirkt in ihrer Berufskleidung burschikos. Eher wie ein Junge, sagt der Sozialpädagoge. Da widerspricht Nadine vehement: ,,Meine Freundinnen meckern zwar oft, dass ich immer nur Autos im Kopf habe, wundern sich dann aber, wenn ich schick und mit hochgesteckten Haaren in die Disco gehe“, sagt sie. Im Alltag ist Motorenmanagement ihr Lieblingsmetier. Autos und das Wissen darüber sind ihre Leidenschaft. Bei Nadines Engagement sei es nun wichtig, dass sie im Beruf Fuß fasse, sagt Christoph Krämer. Nadine wartet auf die Antworten auf ihre Bewerbungen. 44 hat sie schon verschickt, bis jetzt kamen fünf Absagen. Sie wirkt ein wenig traurig, als sie das sagt, schöpft aber sofort wieder Hoffnung und will ihren großen Traum vom Auto Arbeiten in der Auto-Werkstatt auf jeden Fall verwirklichen. aus: Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, 20. Februar 2009

Inhouse-Fortbildung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem stationären Bereich In den Jahren 2007 bis 2009 haben wir an insgesamt sechs Tagen alle pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Heimbereich der Stiftung fortgebildet. Die Mitarbeitenden treffen im pädagogischen Alltag auf ein zu betreuendes Klientels, dessen Verhalten durch fehlende Beziehungsfähigkeit und aggressive Impulsdurchbrüche geprägt ist, was zu einem sehr belastenden Klima in den Wohngruppen führt. Diese jungen Menschen werden häufig erst dann in Wohngruppen untergebracht, wenn langjährige, niedrigschwellige Maßnahmen, wie ambulante und teilstationäre Hilfen, zu keinen Verbesserungen des Verhaltens geführt haben. Viele von ihnen waren vorher zu einer stationären Diagnose oder Therapie in einer Kinderund Jugendpsychiatrie und gelten als austherapiert oder nicht mehr therapierbar. Um unsere Pädagoginnen und Pädagogen für die Arbeit mit diesen jungen Menschen zu stärken und die Weiterentwicklung des pädagogischen Handlungsrepertoires zu forcieren, hatten wir eine Inhouse-Fortbildung entwickelt, um damit alle pädagogischen Mitarbeitenden zu erreichen. In dem Referenten, Herrn Lüders-Heckmann, Kinder- und Jugendpsychiater, der die Psychologische Ambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie Bad Hersfeld leitet und vorher über viele Jahre als Stationsarzt in der Psychiatrie in Marburg gearbeitet hatte, fanden wir einen praxiserfahrenen und kompetenten Fortbildner. Mit Frau Rutz-Becker, die als Diplom-Psychologin in der Ambulanz Marburg tätig ist, die zur gleichen Kinder- und Jugendpsychiatrie gehört, hatten wir eine weitere fachlich qualifizierte Fortbildnerin mit langjähriger Erfahrung bei der Behandlung und Betreuung der bei uns betreuten Zielgruppen. Informationen und Vorträge über psychische Erkrankungen im Jugendalter wurden gehört, Auswirkungen bei der Betreuung und der pädagogische Umgang im Betreuungsalltag reflektiert. Inhalte der Fortbildung waren neben theoretischen Teilen, die einen Überblick über die Krankheitsbilder und Verhaltensstörungen geben sollten, vor allem die Auseinandersetzung an Fallbeispielen, um in der täglichen Arbeit besser für die Praxis gerüstet zu sein. Es ist gelungen, einen konkreten Bezug von theoretischem Wissen und entsprechenden Auffälligkeiten zu praktischen Inhalten in dem Umgang mit den bei uns betreuten Jugendlichen im Arbeitsfeld der Pädagogik herzustellen. Theoretische und praktische Sequenzen wechselten sich ab, so dass ausreichend Zeit zur Verarbeitung der neuen Lerninhalte bestand. Zum Abschluss hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gelegenheit, das Gelernte in einer Selbsterfahrungsgruppe zu erproben. In den vergangenen Jahren hatten durch die Dezentralisierung unserer Einrichtung viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur wenige Begegnungen untereinander, die über

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