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beiserhausnews122009

ihren unmittelbaren

ihren unmittelbaren Arbeitsbereich hinaus reichten. So waren alle froh, über diese Inhouse-Fortbildung auch eine Gelegenheit zu erhalten, sich kennen zu lernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Insgesamt wurde die Fortbil- dungsreihe von allen Teilnehmenden als sehr erfolgreich eingeschätzt und der Wunsch nach ähnlichen bzw. weiterführenden Bildungsangeboten wurde betont. Alle Veranstaltungen wurden von den Teilnehmenden anhand eines Fragebogens bewertet. Das Ergebnis zeigt sich in einem hohem Zufriedenheitsgrad. Der gelungene Praxis- Transfer wird uns zur Planung weiterer Inhouse-Fortbildungen anregen. Berthild Schmidt Alle lieben Pferdinand Neuer Gast im Reit- und Fahrverein Rengshausen Von CHRISTINA WOLTERS Rengshausen. Pferdinand ist pflegeleicht. Er wiehert nicht, frisst nicht, trinkt nicht und produziert keinen Mist. Auch sonst ist er nicht sehr temperamentvoll. Das liegt daran, dass Pferdinand kein echtes Pferd ist, sondern aus Holz. Doch irgendwie hat er es trotzdem geschafft, die Herzen der Kinder vom Reit- und Fahrverein Beiserhaus Rengshausen im Sturm zu erobern. Pünktlich zum Schulanfang hat der hölzerne Freund seinen Stall am Beiserhaus bezogen. „Ich kann mich noch genau an die Blicke der Kinder erinnern, als Pferdinand mit dem Trecker über die Wiesen gerollt kam", lacht Jugendwartin Christina Heimeroth. Das Holzpferd ist ein geduldiger Zeitgenosse, auf dem die Kinder die richtige Haltung oder Voltigierfiguren üben können. Gleichzeitig steht Pferdinand symbolisch für ein Pilotprojekt: die gute Kooperation zwischen dem Reit- und Fahrverein, der Grundschule Rengshausen, dem Kindergarten Villa Kunterbunt und der Hermann-Schafft- Schule. „Die Hermann-Schafft- Schule hat das Pferd gebaut", erklärt der Vorsitzende des Reitund Fahrvereins, Werner Knierim. „Pferdinand wird zum Beispiel ein gesetzt, wenn die Schüler ihren wöchentlichen therapeutischen Reitunterricht bei uns haben." Auch die Sportförderung des Schwalm-Eder-Kreises und die Stiftung Beiserhaus unterstützen das Pilotprojekt. „Wir würden gern weiter in diese Richtung gehen", sagt Reitwartin und Physiotherapeutin Renate Braun. „Vielleicht ist es irgendwann möglich, Reiten als Schulsport zu installieren." Vereinsvorsitzender Werner Knierim kennt die Schwierigkeiten: „Unsere Kapazitäten sind begrenzt: Die Reithalle ist zu klein und über 30 Jahre alt." Kooperation funktioniert im Reit- und Fahrverein nicht nur auf organisatorischer Ebene, sondern auch unter den Mitgliedern. „Für die „Großen“ ist es ganz selbstverständlich, die Jüngeren zu unterstutzen", erklärt Heimeroth. Dieses Miteinander haben alle Beteiligten bei den Sommerferienaktivitäten erleben dürfen. Ob beim „Halfterverschönern" oder beim geführten Ausritt - die Jugendlichen waren stets zur Stelle, ihren jüngeren Vereinskameraden zu helfen. Ein Höhepunkt der Sommerferienbetreuung was sicherlich das Wochenende am Point Alpha zwischen Rasdorf und Geisa. Knierim erläutert: „Unser Dorf und speziell einige Jugendliche werden immer wieder mit rechtsradikalem Gedankengut in Verbindung gebracht. Dem möchten wir etwas entgegensetzen und uns damit am Projekt „Gewalt geht nicht“ der Gemeinde beteiligen." Auch für das nächste Sommerferienprogramm steht schon fest, dass es mindestens eine Veranstaltung geben wird, die thematisch an die Übernachtung im Point Alpha anschließt. Knierim: „Wir haben einen Ausflug zur Gedenkstätte Buchenwald geplant."

Mädchenhaus Melsungen richtet Trainingswohnung ein Der Übergang vom Leben in einer Wohngruppe in eine eigene Wohnung ist ein grosser Schritt, mit dem viele jungen Menschen, insbesondere wenn der Rückhalt durch eine Familie ausfällt, überfordert werden. Aufgrund unserer Erfahrungen in der Mädchenarbeit haben wir das Konzept der „Trainingswohnung Melsungen“ entwickelt und in diesem Frühjahr verwirklichen können. Mit diesem Angebot begleiten wir künftig die Übergänge in die Selbstständigkeit. Wann kann n ich endlich ausziehen? Ich bin erstens alt genug, zweitens kann ich schon alles und drittens will ich endlich meine Freiheit! Ich kann mit Geld umgehen, selbstständig jeden Morgen aufstehen, gehe auch fast immer in die Schule, mein Zimmer ist auch immer aufgeräumt und ich kann kochen – habe ich doch alles schon im Mädchenhaus gelernt. Ich will kommen und gehen können, wann ich will, ich will mich nicht länger abmelden müssen, ich will selbst entscheiden, was und wann ich esse, ich will fernsehschauen wann n und was ich für richtig halte. Ich will endlich meine Ruhe haben und nicht immer psychomässig angequatscht werden. Ich will mal nicht auf andere Rücksicht nehmen müssen und die Musik nicht immer nur in Zimmerlautstärke hören müssen. Okay, ein wenig unsicher bin ich doch, ob alles so klappt, was mache ich dann – und was ist, wenn ich ganz allein bin, ein mulmiges Gefühl sich breit macht? Wir vom Mädchenhaus hatten eine Idee. Eine Trainingswohnung muss her. Es ging alles ganz schnell: Wohnungsanzeigen gelesen, preiswerte Wohnung gefunden, nachgefragt, dem Vermieter unser Konzept erklärt und – Mietvertrag unterschrieben. die Wohnung war leer. Die Elektriker halfen noch ein paar weitere Steckdosen zu installieren und die Schreiner haben ihren Teil beigetragen. Kurze Zeit später rückten die Maler an, um unsere Farb- und Gestaltungsideen zu verwirklichen. Dann war die Einrichtung dran, denn Zwei Mädchen nahmen Mitte Februar „ihre Wohnung“ in Beschlag. Sie haben zwar nicht die ganz grosse Freiheit gewonnen, aber einen Schritt in die Verselbständigung tun können. Wir Betreuerinnen können begleiten und loslassen und ihnen mit Tat und Tat zur Seite stehen. Eines der Mädchen ist vor kurzem nach Fulda gezogen und lebt dort in einer eigenen Wohnung. Eine Nachrückerin aus dem Mädchenhaus scharrt schon mit den Füssen – auch sie setzt zum Sprung in die Verselbständigung über die Trainingswohnung an. Rike Späth

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