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Augenoptik & Hörakustik 1.2018

Innung & Fortbildung

Innung & Fortbildung IPRO auf der opti: neue Module und Features, PASKAL 3D und eine klare Ansage an die Fassungshersteller In den unendlichen Weiten des Weltraums kommt es zu Phänomenen, die den Übergang einer Erscheinungsform von Sternen in eine neue markieren. Aus der Ferne werden sie als Leuchtzeichen von enormer Intensität wahrgenommen. einigem Optimismus. „Wenn ich mir anschaue, wer wie gut auf die Digitalisierung vorbereitet ist, dann muss ich sagen: Nachdem die Glas- und Kontaktlinsenhersteller ihre Hausaufgaben gemacht haben, hat die Fassungsindustrie noch die größten Hürden zu nehmen.“ Um zu beraten, wie dem irritierenden Nebeneinander von nicht kompatiblen Systemen am schnellsten ein Ende zu machen sei, lud IPRO alle Fassungshersteller sowie die Anbieter von Branchensoftware ins opti-Forum ein. Neu bei winIPRO: Von der Online-Terminvereinbarung bis zur neuen Datenbank Unter den neuen bzw. komplett überarbeiteten win- IPRO Modulen interessierten sich die Standbesucher vor allem für die außerordentlich komfortable Online- Terminvereinbarung „Click2Date“, den winIPRO Handelswarenauftrag und die winIPRO Fassungslogistik. Die größten Auswirkungen wird allerdings die neue Datenbank haben, die in den kommenden Monaten kostenlos ausgeliefert wird. Für die opti 2018 hat IPRO Fotos einer kosmischen Supernova als zentrales Bildelement verwendet, um anzudeuten, welch einen Wendepunkt die Digitalisierung für Augenoptik und Hörakustik bedeutet. Um deutlich zu machen, wer Lösungen für die aktuellen Herausforderungen bereithält, wurden die „explosiven“ Spiralnebel durch großformatige Portraits ergänzt. IPRO-Geschäftsführer Martin Himmelsbach (für Digitalisierung), Alexander Schröder (für Vernetzung), Tanja Gilke (für Sicherheit) und Roland Wolfsfellner (für Service) waren ebenfalls aus jeder Ecke der neuen Halle C4 zu sehen. Martin Himmelsbach sieht die Aktivitäten zur Digitalisierung, die er seit Jahren mit vorangetrieben hat, mit PASKAL: Kontaktlinsen-Modul, MyEyeTrainer-App, Kinderoptometrie und unglaubliche Erfolge bei der Internationalisierung Wie seit der ersten Präsentation der 3D-Erlebnisfraktion erfreuten sich die Vorträge von Fritz Paßmann und Dieter Kalder größter Beliebtheit. Sie konnten nun PASKAL 3D 3.0 mit einer Reihe neuer Module und Features vorstellen. Als Expertin für Funktionaloptometrie hat PASKAL-Produktmanagerin Stefanie Wöhrle die App MyEyeTrainer und ein neues Refraktionsmodul für die Kinderoptometrie, PASKAL 3D Kids, konzeptioniert. Während die 3D-Erlebnisfraktion kontinuierlich erweitert wird, hat Martin Himmelsbach die Ausbreitung über Deutschland, Österreich und die Schweiz hinaus fest im Blick. Kontakt www.ipro.de Bild: IPRO Augenoptik 34 Hörakustik

Erstes FH- Bachelor- Studium für Augenoptik startet im Herbst 2018 Im Oktober 2018 startet erstmalig in Österreich der Bachelor-Studiengang für Augenoptik an der fh gesundheit in Innsbruck nach Abschluss der Akkreditierung. 24 Studierende werden dann beginnen, dieses Fach akademisch zu studieren. Eine Bewerbung ist ab sofort bis 30. März 2018 möglich. Mit ihrer Finanzierungszusage an die fh gesundheit im Vorjahr hat die Bundesinnung der Augenoptiker / Optometristen die Akademisierung der Optik in Österreich ermöglicht. Bild: Fotolia Markus Gschweidl, Bundesinnungsmeister der Augenoptiker / Optometristen meint erfreut: „Mit diesem großen Schritt bringen wir die Ausbildung der Augenoptiker in Österreich auf ein akademisches Niveau und passen sie an internationale Standards an.“ Innerhalb der EU war Österreich bisher das letzte Land, in dem es keine Möglichkeit gab, ein Hochschul-Studium für Augenoptiker zu absolvieren, was zu jahrelangen Wettbewerbsnachteilen führte. Österreichische Augenoptiker mit „Meister-Titel“ durften in anderen Ländern nicht ihren Beruf ausüben, während Mitbewerber aus dem EU- Raum in Österreich durchaus Fuß fassen konnten. Aber auch aus fachlicher Sicht ist die Akademisierung ein längst überfälliger Schritt. „Der ständige Fortschritt in Forschung und Technik im Bereich der Optometrie führt zu einem vielschichtigen Wissen im Bereich Brillengläser und Kontaktlinsen. Ebenso erfordern die Entwicklung von neuen Mess- und Beobachtungs-Methoden sowie der Einsatz von hochkomplexen medizinisch-technischen Geräten eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung“, so der designierte Studiengangsleiter Gustav Pöltner. Nächster Schritt: Master-Lehrgang Das praxisorientierte und wissenschaftlich fundierte Studium bereitet die Studierenden auf eine professionelle und qualifizierte Berufsausübung in der Augenoptik vor und erfüllt gleichzeitig die Zugangsvoraussetzungen für die Gewerbe der Augenoptik und der Kontaktlinsenoptik. Es ersetzt auch die Unternehmerprüfung. Derzeit läuft das Akkreditierungsverfahren für diesen erstmalig in Österreich geplanten FH- Bachelor-Studiengang in der Augenoptik. Wird er, wie erwartet, durch die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria akkreditiert, steht einem Start im Wintersemester 2018/19 nichts mehr im Wege. Auch der nächste Schritt ist bereits geplant: Im Oktober 2019 wird ein berufsspezifischer Master-Lehrgang für Augenoptiker an der fh gesundheit folgen. Kontakt www.fhg-tirol.ac.at Augenoptik 35 Hörakustik