Aufrufe
vor 1 Woche

7. Ausgabe 2018 (15. Februar 2018)

Donnerstag,

Donnerstag, 15. Februar 2018 | Seite 12 Polizeimeldungen NÄFELS: KLETTERER TÖD- LICH VERUNGLÜCKT. Am Wochenende vom 10./11. Februar, ist oberhalb von Näfels ein Kletterer tödlich verunglückt. Seit Sonntag, 11. Februar, wurde der 36-jährige im Kanton St. Gallen wohnhafte Schweizer vermisst. Mit einem Kollegen war für Sonntag ein Kletterausflug im Bereich Plattenkreuz in Näfels geplant gewesen. Nachdem seit Samstagabend die wiederholte Kontaktaufnahme zum 36-Jährigen nicht gelang und sich dieser möglicherweise bereits am Samstag nach Näfels begeben hatte, verständigten die Angehörigen die Polizei. Der verlassene Personenwagen des Vermissten wurde am Sonntag um 11.00 Uhr im Bereich Bildstöggli in Näfels angetroffen. Unter erschwerten Witterungsbedingungen suchten seit Sonntagmittag Rettungskolonnen der Alpinen Rettung Glarnerland, unterstützt durch mehrere Helikopter-Suchflüge, wiederholt nach dem Vermissten. Am Montag, 12. Februar, um 16.25 Uhr wurde der 36-Jährige von der Rettungskolonne in unwegsamem Gelände gefunden. Er ist nach ersten Erkenntnissen zu Tode gestürzt. Die Angehörigen werden durch das Care- Team betreut. Die Umstände des Unfalls werden untersucht. BENKEN SG: VERKEHRSUN- FÄLLE AUF DER AUTOBAHN A3. Am Montagabend, 12. Februar, kam es auf der Autobahn A3 in Benken SG (Zuständigkeitsgebiet Kapo GL) zu drei Selbstunfällen mit Sachschadenfolge. In kurzer Folge verloren um 19.30 Uhr zwei Autofahrer bei der Verzweigung Reichenburg in Richtung A53 Hinwil die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Diese schleuderten bei winterlichen Strassenverhältnissen über die Fahrbahn und kamen auf der angrenzenden Wiese zum Stillstand. Dabei kollidierte das zweite Auto dem bereits auf der Wiese stehenden Wagen. Beim Unfall wurde niemand verletzt. An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden. Um 19.35 Uhr war ein Autofahrer auf der Überholspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs. Der 28-Jährige verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dieses schleuderte, kollidierte mit der Leitplanke und kam mit der Front in Gegenrichtung zum Stillstand. Die drei Fahrzeuginsassen blieben un - verletzt. Am Auto und an der Strasseneinrichtung entstand leichter Sachschaden. FILZBACH: VERKEHRSUN- FALL AUF DER AUTOBAHN A3. Am Montag, 12. Februar, um 20.00 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A3 in Filzbach ein Verkehrsunfall. Der Lenker eines Lieferwagens war in Fahrtrichtung Zürich unterwegs. Kurz nach dem Standenhorntunnel verlor der 56-Jährige bei winterlichen Strassenverhältnissen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dieses schleuderte, prallte gegen die linke Leitplanke und kam quer zur Fahrbahn stehend zum Stillstand. Der nachfolgende Lenker konnte rechtzeitig anhalten. Ein weiterer Autolenker hingegen kollidierte daraufhin mit dem auf der Normalspur stehenden Auto. Beim Unfall wurde niemand verletzt. An den drei Fahrzeugen entstand Sachschaden. SCHWANDEN: VERKEHRSUN- FALL. Am Montag, 12. Februar, um 20.50 Uhr kam es auf der Sernftalstrasse in Schwanden zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge. Die 22-jährige Lenkerin eines Per - sonenwagens verlor auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Dieses schleuderte auf die Gegenfahrbahn, wo es zur Kollision mit einem entgegenkommenden Auto kam. Beim Unfall wurde niemand verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden. ● Erfreuliche Nachricht für das Anna-Göldi-Museum: 1 Mio. Franken für Anna Göldi Die Anna-Göldi-Stiftung erhält eine grosszügige Zuwendung, um ihr Museum im Hänggiturm in Glarus/Ennenda so auszubauen, dass es ganzjährig besucht werden kann. 26. Hauptversammlung von BIO GLARUS im Restaurant Bären in Netstal: Beliebte Glarner Bio-Produkte Netstal bot kürzlich im Restaurant Bären Gastrecht für rund 60 Mitglieder der Vereinigung BIO GLARUS. Die Produzenten der 84 Glarner Bio-Betriebe dürfen auf ein erfolgreiches 2017 zurückblicken. Neben der konsequenten Einhaltung der Richtlinien von BIO SUISSE auch ein Resultat der Eigenverantwortung in den Betrieben. Vermehrt kommen die Konsumenten auf den Geschmack von einheimischen Bio-Produkten und erkennen deren ausgezeichnete Qualität. Freut die Bio-Produzenten: Die Nachfrage nach Bio steigt. «Liebe Glarner Bio-Bauern und Bio- Bäuerinnen, ihr seid super – macht weiter so». Dies das Kompliment von Urs Brändli, Präsident BIO SUISSE, an die Betreiber der rund 90 Bio- Betriebe im Glarnerland. Sachlich und umsichtig führte Präsident Richard Bamert die 26. Hauptversammlung von BIO GLARUS. In seinem mit Applaus genehmigten Jahresbericht liess er 2017 Revue passieren. Der Frost Ende April führte zu Ertragsausfällen bei Obst- und Weinbauern. Dank dem warmen und trockenen Juni konnten sich einige Kulturen erholen. Nichts anhaben konnte der Frost dem Getreide. Auf den Alpen war der trockene und heisse Juni suboptimal für die Käselagerung. Das Protokoll von Sandra Hefti- Fischbacher und die sauber geführte Jahresrechnung 2017 von Kassier Hansjörg Jenny wurden genehmigt. Erst kurz vor Schluss kam es zu Diskussionen. Einige Glarner Bio- Bauern verfüttern ihren Wieder - käuern kein Kraftfutter mehr, da sie nicht Nahrungskonkurrenten für uns Menschen sein wollen. Da es in der Schweiz aber selbst produziertes Matt –Weissenberge: Jugi Matt als Gastgeber (Foto: Hans Speck) Futtergetreide in Bio-Qualität gibt, unterstützt man den Vorschlag, Wiederkäuer im Biolandbau mit Schweizer Knospe-Futter zu füttern. Gemäss Aussage von Präsident Bamert stieg die Nachfrage nach Bio- Milchprodukten weiter an. Nach der erfolgreichen Fusion von Biomilchpool GmbH und Genossenschaft Mooh treten die Biomilch-Produzenten künftig unter der Einheitsmarke «Suisse Biomilch» auf. Auch Bio- Fleisch ist bei den Konsumenten nach wie vor sehr beliebt, die Produzentenpreise blieben 2017 auf einem konstant guten Niveau. ● Hans Speck Ermöglicht wird die Umstellung auf den künftigen Ganzjahresbetrieb dank dem Engagement einer als Kulturmäzen bekannten Persönlichkeit. Diese ist mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut und hat eine enge Beziehung zur glarnerischen Kultur und zum historisch bedeutenden Hänggiturm. Der zugesprochene Betrag ist an die Realisierung des Erweiterungsprojekts gebunden, mit dem die sinnvolle und sorgsame Nutzung des Hänggiturms auch langfristig sichergestellt werden soll. Ziel ist es, den Ausbau bis im Jahr 2019 zu realisieren. Konkret sind die Isolation der Fassade und des Daches sowie die Beheizung des Hänggiturms geplant. Zudem wird der Einbau einer museumseigenen Bibliothek evaluiert. Das Projekt ist an bestimmte Vorgaben geknüpft und hat sowohl in denkmalpflegerischer als auch in ästhetischer und gestalterischer Hinsicht hohen Ansprüchen zu genügen. Deshalb soll es auch entsprechend fachmännisch und professionell begleitet werden. Die Neuerung bedeutet eine erheb - liche substanzielle Aufwertung nicht nur des Museums, sondern auch des Hänggiturms, dessen Nutzung wäh rend vieler Jahre ungewiss war. Mit dem Einzug des Anna-Göldi- Museums hat sich das im vergangenen Jahr geändert. Das Museum im Kantonshauptort entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem vielbeachteten kulturellen Begegnungsort mit nationaler Ausstrahlung. Die Anna-Göldi- Stiftung ist überzeugt, dass der Ganzjahresbetrieb sowohl im Interesse der Standortgemeinde wie auch des Kantons Glarus liegt und eine bedeutende Stärkung des kulturellen und touris - tischen Angebots darstellt. ● pd. Am wunderschönen Sonntagmittag, 28. Januar, verwöhnte die Jugi Matt die Gäste der Weissenbergbahnen aus nah und fern mit Punsch, Kaffee und selbstgemachten Süssigkeiten. Die Besucher hat es gefreut, und dafür gibt es ein dickes Lob von der Redaktion für die fleissigen Kinder. Stellvertretend für ihre Gspändli (von links): Levin, Nils und Robin. (Foto: zim)

Donnerstag, 15. Februar 2018 | Seite 13 Glarner Landwirtschaft aktuell Glarner Bauernverband: Einladung zur Hauptversammlung Samstag, 24. Februar, 09.30 Uhr, im «GH» in Ennenda Der Vorstand freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen. ● Glarner Genossenschaft für Viehabsatz: Nächster Schlachtviehmarkt Dienstag, 27. Februar, 11.00 Uhr bei der Brückenwaage in Glarus Anmeldungen sind schriftlich oder telefonisch mit Angabe der TVD- Nummer (Ohrenmarke) und Gattung bis zu nachstehendem Termin zu richten an: Glarner Genossenschaft für Viehabsatz, Ygrubenstrasse 9, 8750 Glarus, Telefon 055 640 98 20 oder E-Mail: geschaeftsstelle@bvgl. ch oder über die Homepage www. bvgl.ch einzugeben. Wir bitten Sie, den Anmeldetermin genau einzuhalten: Montag, 19. Februar, 11.00 Uhr. Sammeltransporte führt Samuel Jenny, Trogseite, 8762 Sool, Telefon 055 644 37 08, aus. Nächster Schlachtviehmarkt: Dienstag, 20. März. ● Startschuss ist gefallen: Jetzt anmelden für den 1.-August-Brunch Ob Mini-, Midi- oder Maxi-Brunch ist egal, Hauptsache Sie sind dabei und stellen mit uns einen unvergesslichen 1.-August-Brunch auf die Beine. Jede Bauern - familie kann den Brunch so gestalten, wie es ihr gefällt und wie sie es am besten bewältigen kann. In jedem Fall ist der Brunch ein idealer Anlass, um für die Angebote auf dem eigenen Betrieb und für die Schweizer Landwirtschaft zu werben. Laden auch Sie Herrn und Frau Schweizer am 1. August auf Ihren Betrieb zum Zmorge ein. Der Einsatz lohnt sich: Sie können Ihre Produkte optimal präsentieren und zeigen, wie viel Leidenschaft darin steckt. Und beim nächsten Einkauf greifen Ihre Gäste vielleicht sogar auf Ihre Produkte und selbstgemachten Kreationen zurück, denn sie vertrauen deren Herkunft und Qualität. Der 1.-August- Brunch auf den Bauern höfen geniesst bereits seit über 25 Jahren einen hohen Bekanntheitsgrad. Der Andrang ist gross und an vielen Orten reicht das Angebot nicht, um die Nachfrage zu decken. Um das langjährige Projekt erfolgreich weiterzuführen, benötigt es alle bisherigen und viele neue engagierte und interessierte Bauernfamilien, die bereit sind, ihre Hoftüren zu öffnen und am Nationalfeiertag Gäste zu empfangen. Der Schweizer Bauernverband, die Brunch-Verantwortlichen der kantonalen Bauern - verbände und die Sponsoren unterstützen Sie vom Anfang an bis nach der Durchführung bei der Kommunikation rund um den Anlass, mit Sponsoring- und Werbematerial sowie mit Orientierungshilfen und Check - listen. Alle Dienstleistungen sind für Sie als Gastgeberhof kostenlos. Als Wertschätzung gibt es auch ein kleines Dankeschön für alle Brunch-Anbieter, und mit etwas Glück können Sie Ferien im Wert von 1500 Franken gewinnen. Seien auch Sie ein Teil der 1.-August- Brunch-Familie und schlagen Sie zusammen mit uns die Brücke zwischen Stadt und Land! Melden Sie sich am besten sofort oder spätestens bis am Freitag, 27. April, an: Schweizerischer Bauernverband, 1.-August-Brunch 2018, Laurstrasse 10, 5201 Brugg, E-Mail: info@ brunch.ch oder www.brunch.ch/ anbieter. ● pd. Naturzentrum Glarnerland: Exkursion zu Ruhezonen Klirrende Kälte und kaum Futter unter dem Schnee: Was es braucht, damit Hirsche und Rehe auch strenge Winter überleben, verrät Wildhüter Marco Banzer auf einer Exkursion des Naturzentrums Glarnerland. Im Uschenriet, wo tagsüber viele Menschen spazieren, suchen jede Nacht Hirsche und Rehe nach Nahrung. Am Tag verraten nur Spuren ihr heimliches Treiben: Um Energie zu sparen, ruhen die Huftiere gut versteckt im angrenzenden Wald. Seit diesem Winter schützt sie hier eine Wildruhezone vor Kräfte raubenden Störungen. Im Gebiet «Gruebenwald-Driangel» sind jeweils vom 21. Dezember bis am 31. März gewisse Fusswege für den Mensch Tabu. Auf den anderen gilt in dieser Zeit das Weggebot und für Hunde Leinen - pflicht. Was der Sinn der neuen Wildruhezonen im Kanton Glarus ist und warum sie nötig wurden, erklärt Wildhüter Marco Banzer auf einer Exkursion von Mitlödi nach Ennenda. Er verrät, mit welchen Tricks Hirsch und Reh dem Winter ein Schnippchen schlagen, und zeigt, wie mit geschärftem Blick ihre Spuren gefunden und gedeutet werden. Der Anlass in Zusammenarbeit mit der kantonalen Abteilung Jagd und Fischerei findet im Rahmen der Kleinausstellung «Pause für Hirsch und Huhn» statt, die das Natur - zentrum Glarnerland noch bis am 31. März zeigt. ● pd. Samstag, 17. Februar, Treffpunkt 13.35 Uhr, Bahnhof Mitlödi. Dauer: bis 16.00 Uhr, Durchführung bei jeder Witterung. Ohne Anmeldung, Kollekte. Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Weitere Informationen unter www.naturzentrumglarnerland.ch.