Aufrufe
vor 1 Woche

7. Ausgabe 2018 (15. Februar 2018)

Donnerstag,

Donnerstag, 15. Februar 2018 | Seite 18 Olympiade 2018 – Silbermedaille in Curling Mixed Doubles: Glarner Sportsgeist Zwar unterlagen die Schweizer Curler im Goldspiel vom Dienstag, 13. Februar, den Kanadiern; trotzdem ist Martin Rios vom CC Glarus und Jenny Perret mit der Silbermedaille in der Premiere der Mixed Doubles eine olympische Sensation gelungen, die auch von Glarner Sportsgeist zeugt. Gebannt verfolgt die Glarner Curlergemeinde den Final im Mixed Doubles von Kanada gegen die Schweiz. Noch vor sechs Tagen sprach auf nationaler Ebene niemand vom Curling und unter den hoch gehandelten Favoriten der Olympiade in Pyeong - Chang suchte man den Riederner Martin Rios vom CC Glarus und seine Mixed-Partnerin Jenny Perret ver - gebens. Dann wurde über den rauen Umgangston der beiden diskutiert, während sie sich Stein für Stein bis in den Final vorkämpften. Nach dem Sieg über Russland lag plötzlich Gold in Reichweite, die erste Medaille der Schweiz an den diesjährigen Winterspielen war mit dem Finaleinzug der Mixed Curler sicher. Es ist nicht der erste Welterfolg des kleinen Glarner Clubs, sondern die dritte Olympiamedaille nach Valeria Spälty, die in Turin Silber bei den Frauen gewann, und Jan Hauser, der bei den Herren in Vancouver Bronze erkämpfte. Auch bei der Jugend - olympiade gewann der Nachwuchs des CC Glarus bereits drei Medaillen. Martin Rios, der Finalist von Südkorea, begann 1992 mit dem Curling und war einer der ersten Junioren, die damals in der neuen Halle im Buchholz trainieren konnten. Jetzt kann er für das Glarnerland eine Olympia - medaille heimbringen – ein toller Erfolg. Wie oft bei solchen Spielen haben sich die Curlerinnen und Curler des CC Glarus auch am Dienstagmittag im Curlingstübli im Buchholz ein - gefunden, um zusammen das Spiel zu kva linth, Niederurnen: Neue Fernwärmeleitung in Betrieb (Foto: FJ) schauen. Bei Höräli und Öpfelmues verfolgen sie – mehr oder weniger regungslos – den Final, der nach dem 2. End schon fast entschieden ist. Auch dass die Bildregie meist den gleichzeitig übertragenen Langlauf- Sprint im Grossbild zeigt, scheint niemanden zu stören. Auffällig höchs - tens das gute Dutzend Journalisten im Raum. Als die Schweizer sich nach dem 6. End beim Stand von 10:3 den hoch favorisierten Kanadiern geschlagen geben, erklingt spontaner Applaus. Man anerkennt den Sportsgeist des Schweizer Teams, das dem Sieger gratuliert, und geht – nach einer etwas längeren Mittagspause – wieder zur Arbeit. ● FJ Die kva linth in Niederurnen nutzt die Abwärme aus den Verbrennungsöfen für den Betrieb eines eigenen Fernwärmenetzes. 2017 wurde das Netz um 3,5 km erweitert. Inbetriebnahme der neuen Fernwärmeleitung, Übergabestation (von links): Walter Furgler, Geschäftsführer kva linth; Wolfgang Figoutz, CIO und Umweltbeauftragter der Eternit (Schweiz) AG; Kaspar Leuzinger, Projektleiter Instandhaltungsplanung der Eternit (Schweiz) AG, und Sebastian Schmid, Haustechniker der Eternit (Schweiz) AG. (Foto: zvg) In den letzten Wochen konnte die neue Leitung termin - gerecht in Betrieb gesetzt werden. Neu profitieren unter anderem die Eternit (Schweiz) AG, Niederurnen, sowie das Gartencenter Grünenfelder, Ziegelbrücke, von der umweltfreundlichen Heizenergie. Die kva linth hat sich in den vergangenen 40 Jahren von der einfachen Kehrichtverbrennungsanlage zum modernen thermischen Kraftwerk entwickelt. Das Unternehmen nutzt die Verbrennungswärme zur Produktion von Ökostrom. Zudem betreibt die kva linth ein eigenes Fern wärmenetz. Dieses wurde 2017 erweitert, bis zum Knoten punkt Eternit (Schweiz) AG in Nieder - urnen. Für Geschäftsführer Walter Furgler ist der Ausbau des Fernwärmenetzes ein Schlüssel projekt. Denn neue gesetzliche Vorgaben fordern von Kehrichtverbrennungs - anlagen eine weitere Steigerung der Energieabgabe. «Mit der Inbetriebnahme der neuen Leitung haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht», zieht er Bilanz, und freut sich darüber, dass die Bauarbeiten ohne grösseren Zwischen fälle ausgeführt wurden und termingerecht abgeschlossen werden konnten. ● pd. Vorstoss Interpellation betreffend «Medizinische Grundversorgung im Sernftal und in Glarus Süd» Gestützt auf Artikel 82 der Landratsverordnung reiche ich folgende Interpellation ein. Die medizinische Grundversorgung geniesst in der Schweiz zu Recht einen hohen Stellenwert. So wurde am 18. Mai 2014 die Schweizerische Bundesverfassung mit Artikel 117a ergänzt, welcher wie folgt lautet: Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für eine aus - reichende, allen zugängliche medi - zinische Grundversorgung von hoher Qualität. Sie anerkennen und för - dern die Hausarztmedizin als einen wesent lichen Bestandteil dieser Grund versorgung. Offenbar hat der Bund erkannt, dass der medizinischen Grundversorgung und dabei insbesondere der hausärztlichen Versorgung ein hoher Stellenwert zukommt und dass sich in den kommenden Jahren schwierige Situationen stellen werden. Offensichtlich sieht er dabei auch die Kantone in der Pflicht. Im Kanton Glarus sind insgesamt eine hohe Anzahl Ärztinnen und Ärzte bereits im Rentenalter oder überschreiten dieses in den nächsten Jahren. In Glarus Süd im Speziellen ist die Situation noch weit dramatischer. Dort dürften nur wenige Ärzte jünger als 55 Jahre und die Mehrheit älter sein. Die Situation betreffend Haus - ärzte als Träger und Gewährleister der medizinischen Grundversorgung ist deshalb besorgniserregend. Es scheint auch, dass die offenen Stellen nur schwierig besetzt werden können. Im Sernftal ist der einzige bisher praktizierende Arzt im Rentenalter. Er hat bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass er im Sommer 2018 seine Praxis schliessen will. Bis anhin scheint die Nachfolge nicht sichergestellt. Damit wird die Bevölkerung des Sernftals auf einen Schlag ohne Hausarzt dastehen. Die betroffenen rund 1600 Einwohnerinnen und Einwohner werden sich gezwungenermassen neu orientieren müssen. Es steht bereits jetzt fest, dass dies für die älteren Patienten und für Personen mit chronischen Erkrankungen mit grossen Schwierigkeiten verbunden sein wird. Sie sind auf einen nahen und zu - verlässigen Arzt angewiesen und für diese Gruppen ist das Vertrauens - verhältnis zum Arzt besonders entscheidend. Die Problematik wird sich noch verschärfen, weil auch die anderen Ärzte in Glarus Süd mehrheitlich wenige Jahre vor oder gar über dem Rentenalter sind und stark ausgelastete Sprechstunden aufweisen. Sprich: Es droht ein Effekt, welcher die medi - zinische Grundversorgung in ganz Glarus Süd in ein Ungleichgewicht stürzt. Die betroffenen und auf die medizinische Grundversorgung an - gewiesenen Einwohnerinnen und Einwohner des Sernftals laufen somit Gefahr, keine zufriedenstellende Lösung mehr zu finden. Wahlen 2018 Lösungsansätze wären durchaus denkbar. So könnte eine Gemeinschaftspraxis in Schwanden mit Anschlussmöglichkeit für die Sernftaler ebenso ins Auge gefasst werden wie eine Integration in das Alters- und Pflegeheim oder eine Zusammen - arbeit mit dem Kantonsspital Glarus. Sämtliche Lösungen scheinen aber gemeinsam zu haben, dass jemand den Lead zur Ausarbeitung übernehmen muss. Diese Aufgabe könnte – zwangsläufig – dem Kanton zukommen. In Anbetracht der Tatsache, dass Qualität und Verfügbarkeit der medizinischen Grundversorgung weltweit als Messlatte für Wohlstand in einer Gesellschaft gilt, und bezugnehmend auf Artikel 117a der Bundesverfassung ersuche ich deshalb den Regierungsrat um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Ist sich der Regierungsrat bewusst, dass die örtliche medi - zinische Grundversorgung für das Sernftal innerhalb des laufenden Jahres ersatzlos wegzufallen droht? 2. Welche Massnahmen sieht der Regierungsrat als geeignet, dem Wegfall der medizinischen Grundversorgung im Sernftal zu begegnen, und wurden bereits konkrete Massnahmen evaluiert oder besprochen? 3. Sieht der Regierungsrat die Möglichkeit, die medizinische Grundversorgung mittels einer Sofortmassnahme (allenfalls vorüber - gehend) sicherzustellen? 4. Wie präsentiert sich die Situation der medizinischen Grundversorgung in Glarus Süd und über den gesamten Kanton betrachtet? 5. Wo liegen generell in Glarus Süd und gesamtkantonal die Handlungsspielräume des Kantons und zu welchen Massnahmen ist der Kanton in Anbetracht von Artikel 117a BV gar verpflichtet? Ich danke für die Beantwortung meiner Interpellation bereits im Voraus bestens. Ich ersuche den Regierungsrat, sich der Problematik rasch an - zunehmen und bereits begonnene Bestrebungen weiterzuführen. Insofern danke ich für eine möglichst zeitnahe Beantwortung, damit dieses wichtige Thema, welches insbesondere die Einwohnerinnen und Einwohner des Sernftals stark verunsichert, diskutiert werden kann. Genehmigen Sie, sehr geehrter Herr Vizepräsident, meine Damen und Herren, den Ausdruck meiner vorzüglichen Hochachtung. ● Mathias Zopfi, Engi, Landratspräsident Solaranlagen F. Hösli, 8762 Schwanden Telefon 055 64410 06 www.f-hoesli-ag.ch Wahlempfehlungen bedürfen eines Inserates. Gerne unterstützt Sie unser Verkaufsteam entweder online unter fridolin@fridolin.ch oder am Schalter in Schwanden. Für Sie offen Montag bis Freitag, von 07.30 bis12.00 und von13.00 bis17.30 Uhr. Danke für Ihr Verständnis. Ihr FRIDOLIN-Team

AMTSBLATT DES KANTONS GLARUS Glarus, 15. Februar 2018 Nr. 7, 172. Jahrgang Herausgegeben von der Staatskanzlei des Kantons Glarus 8750 Glarus Telefon 055 646 6012 Fax 055 646 6019 E-Mail: Amtsblatt@gl.ch Verlag: FRIDOLIN-Verlag 8762 Schwanden Sammlung der behördlichen Erlasse publiziert im Internet: www.gesetze.gl.ch Gemäss Artikel 7 Absatz 1 der Publikationsverordnung vom 12. August 2014 wird folgendes Titelverzeichnis publiziert: – Übertragung der Konzession zur Ausnützung der Wasserkraft des Fätschbaches von der Kantonsgrenze (Uri) bis zur Wasserrückgabe in die Linth auf die Kraftwerk Fätschbach AG GS VII B/532/6 (LR 24. 1. 2018); SBE 2018 03 (publ. 12. 2. 2018) Die Staatskanzlei Tarifvertrag TARMED zwischen Kantonsspital Glarus AG und CSS Kranken-Versicherung AG, Luzern Der Regierungsrat hat an seiner Sitzung vom 6. Februar 2018 Folgendes beschlossen: 1. Der Tarifvertrag KVG zwischen Kantonsspital Glarus AG und CSS Kranken-Versicherung AG betreffend Vergütung der ärztlichen Leistungen nach TARMED für die ambulante Behandlung von Patientinnen und Patienten, gültig ab 1. Januar 2018, wird genehmigt. 2. Gegen den vorliegenden Entscheid kann gestützt auf Artikel 53 KVG innert 30 Tagen beim Bundesverwaltungsgericht schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden. Namens des Regierungsrates: Rolf Widmer, Landammann Hansjörg Dürst, Ratsschreiber Stellenausschreibung Departement Volkswirtschaft und Inneres Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Glarus (KESB) hat die Aufgabe, den Schutz von Personen sicherzustellen, die nicht selbstständig in der Lage sind, die für sie notwendige Unterstützung einzuholen. Sie ist fachlich unabhängig und untersteht direkt dem Regierungsrat. Die KESB wird durch einen eigenen Abklärungsdienst und ein Sekretariat unterstützt. Wir suchen eine Fachperson Sozialarbeit im Abklärungsdienst (60-70%) per 1. März 2018 oder nach Vereinbarung mit Arbeitsort Glarus. Aufgaben: – vertiefte soziale Abklärungen im Bereich Kindes- und Erwachsenenschutz (reduzierte Fallbelastung während 3 bis 6 Monaten Einarbeitungszeit) – Erarbeitung von Lösungen auf freiwilliger oder gesetzlicher Basis in Zusammenarbeit mit der Klientschaft und deren Bezugspersonen – Erstellung umfassender Abklärungsberichte als Basis für Entscheide der KESB – Unterstützung der Behördenmitglieder in Fachfragen – Mitwirkung bei der Weiterentwicklung der interdisziplinär arbeitenden Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde Anforderungen: – abgeschlossene Aus- oder Weiterbildung als Sozialarbeiter/-in oder Sozialpädagoge/-in FHS oder FH (oder Gleichwertige) – mehrjährige Berufserfahrung im sozialen Bereich: Arbeit mit Jugendlichen, Eltern, Suchterkrankten oder psychisch erkrankten Personen – Fachwissen im Bereich Kindes- und Erwachsenenschutz erwünscht – Bereitschaft zur Weiterbildung in Intervision und Supervision – selbstständige, zuverlässige und belastbare Persönlichkeit – Gewandtheit im schriftlichen Ausdruck und sehr gute kommunikative Fähigkeiten Weitere Auskünfte erhalten Sie von Frau Tanja Pfammatter, Präsidentin KESB Glarus, Tel. 055 646 67 50. Unseren Dienstleistungsbetrieb finden Sie unter www.gl.ch. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bis am 28. Februar 2018 an den Kanton Glarus, Personaldienst, Rathaus, Glarus, E-Mail: personaldienst@gl.ch Stellenausschreibung sozialversicherungen glarus Sachleistungsspezialist/-in (Sach- und Geldleistungen) (80 bis 100%) Weitere Auskünfte unter www.svgl.ch. Stellenausschreibung Kantonsgericht Beim Kantonsgericht ist die Stelle einer/eines kaufmännischen Angestellten (100%) neu zu besetzen. Aufgabenbereich: – Geschäftskontrolle und Dossierführung – Ausfertigen von Gerichtsentscheiden – Postdienst und Eingangspfortendienst – allgemeine Sekretariatsarbeiten Anforderungen: – kaufmännische Ausbildung – EDV- und Buchhaltungskenntnisse – zuverlässige und exakte Arbeitsweise – Selbstständigkeit und Teamfähigkeit Stellenantritt 1. Juli 2018 oder nach Vereinbarung. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Gerichtsschreiber Oliver Knakowski, Telefon 055 646 53 00. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an das Kantonsgericht, Gerichtsschreiber lic. iur. Oliver Knakowski, Postfach 335, Glarus, oder per E-Mail an: oliver. knakowski@gl.ch. Stellenausschreibung Gemeinde Glarus Süd Ihre Chance in Glarus Süd. Mit knapp 430 km 2 ist Glarus Süd flächenmässig eine der grössten Gemeinden der Schweiz und Heimat für rund 10000 Einwohnerinnen und Einwohner. In den zehn Primarund drei Oberstufenschulstandorten von Glarus Süd werden rund 800 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Auf Beginn des Schuljahres 2018/2019 sind in Glarus Süd folgende Stellen zu besetzen: Schulische/r Heilpädagoge/-in Primar (70 bis 100%) – Schulstandort Sernftal Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne: Regula Waltisberg, Schulleiterin, E-Mail: regula.waltisberg@ glarus-sued.ch, Telefon 058 611 94 23. Lehrperson für Deutsch Intensiv-Klasse Primar (60 bis 80%, Pensum auf fünf Tage verteilt) – Schulstandort Linthal Lehrperson Musik 3 Lektionen Oberstufe – Schulstandort Linthal Lehrperson Deutsch und Mathematik Oberstufe (50%) – Schulstandort Linthal Lehrperson 3. Primarstufe (40 %) – Schulstandort Linthal Lehrperson TTG Oberstufe 6–12 Lektionen – Schulstandort Linthal Lehrperson 4.–6. Primarstufe 4 Lektionen Mittwochvormittag – Schulstandort Hätzingen Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Monica Zweifel, Schulleiterin, E-Mail: monica.zweifel@ glarus-sued.ch, Telefon 058 611 92 34. Klassenlehrperson (Zyklus 2) (80 bis 100%) – Schulstandort Haslen Schulische/r Heilpädagoge/-in (Zyklus 2) (20 bis 30%) – Schulstandort Haslen Schulische/r Heilpädagoge/-in Primarstufe (80 bis 100%) – Schulstandort Schwanden Lehrperson für Deutsch Intensiv-Klasse Oberstufe (60 bis 80%, Pensum auf fünf Tage verteilt) – Schulstandort Schwanden Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Urs Pedrocchi, Schulleiter, E-Mail: urs.pedrocchi@glarussued.ch, Telefon 058 611 97 87. Weitere Informationen zur Gemeinde Glarus Süd stehen Ihnen unter www.glarus-sued.ch zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an die Personalabteilung der Gemeinde Glarus Süd, Ratsherrenhaus, Postfach 17, Mitlödi oder per E-Mail: personal@glarus-sued.ch. Rückerstattung der Verrechnungssteuer 2017 (Natürliche Personen) Steuerpflichtige natürliche Personen mit Wohnsitz per 31. Dezember 2017 im Kanton Glarus können bei der Steuerverwaltung des Kantons Glarus einen Antrag auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer 2017 einreichen. Die Einreichung des Wertschriften- und Guthabenverzeichnisses zusammen mit der Steuererklärung gilt als Rückerstattungsantrag. Die provisorische Rückerstattung der Verrechnungssteuer erfolgt durch Verrechnung mit der ersten Rate für die Kantons- und Gemeindesteuern des Jahres 2018. Für den Antrag auf Rückerstattung gilt die gleiche Einreichefrist wie für die Steuererklärung für die mit dem Fälligkeitsjahr übereinstimmende Steuerperiode (2017). Wird die Steuererklärung mit dem Antrag erst nach dem 31. März 2018 eingereicht, so besteht kein Anspruch auf Verrechnung mit der ersten Rate der Kantons- und Gemeindesteuern (Art. 5 Abs. 3 der regierungsrätlichen Verordnung zum Bundesgesetz über die Verrechnungssteuer). Sofern es der Arbeitsablauf zulässt, werden Steuererklärungen mit Eingangsdatum bis 30. April 2018 für die Verrechnung des Rückerstattungsanspruchs mit der ersten Rate noch berücksichtigt. Der definitive Rückerstattungsanspruch wird im Einschätzungsverfahren für die mit dem Fälligkeitsjahr übereinstimmende Steuerperiode festgesetzt. Für Steuerpflichtige, die ihren Wohnsitz per 31. Dezember 2017 nicht im Kanton Glarus hatten (Zuzug in den Kanton nach dem 31. Dezember 2017), ist für die Rückerstattung der Verrechnungssteuer 2017 der Kanton zuständig, in dem sie am 31. Dezember 2017 Wohnsitz hatten. 8750 Glarus, 12. Februar 2018 Kantonale Steuerverwaltung Glarus Reglement für das Befahren von Waldstrassen mit Motorfahrzeugen in der Gemeinde Glarus Nord (Waldstrassenreglement) Waldstrassen dürfen nur zu forstlichen Zwecken mit Motorfahrzeugen befahren werden. Zusätzlich zu den durch den Bund festgelegten Ausnahmen kann der Kanton die Benützung von Waldstrassen zu weiteren Zwecken genehmigen. Die Gemeinde Glarus Nord hat die Ausnahmen in einem Reglement für das Befahren von Waldstrassen mit Motorfahrzeugen in der Gemeinde Glarus Nord (Waldstrassenreglement) festgelegt. Das Reglement bedarf der Genehmigung durch die zuständige kantonale Verwaltungsbehörde. Die Eigentümer der Strassen und des Bodens werden angehört. Das Waldstrassenreglement wird für diese Anhörung öffentlich aufgelegt. Es kann ab 15. Februar während 30 Tagen eingesehen werden bei der Gemeinde Glarus Nord, Wald und Landwirtschaft, Büntgasse 1, Näfels sowie der Abteilung Wald und Naturgefahren des Kantons Glarus, Kirchstrasse 2, Glarus. Wer ein schutzwürdiges Interesse geltend macht, kann bei der Abteilung Wald und Naturgefahren des Kantons Glarus Einsprache gegen das Waldstrassenreglement erheben (Art. 11 kantonales Waldgesetz). 8750 Glarus, 13. Februar 2018 Departement Bau und Umwelt Abteilung Wald und Naturgefahren Handwerker-Energie-Treff 2018 Dienstag, 20. Februar 2018, 17.00 bis 18.30 Uhr, Gemeindesaal Riedern Begrüssung: Dr. Jakob Marti, Abteilung Umwelt und Energie Inputreferate: – Förderprogramm 2018: Remo Gasser – Schallpegelrechner Wärmepumpen: Urs Fischli – Gebäudeautomation im EFH: Rolf Hefti – Heizen mit Eis: Remo Ritzmann – Radon: Patrik Alsdorf Die Veranstaltung richtet sich an alle am Bau beteiligten Handwerker und Planer. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nötig. Anmeldungen nimmt bis am 19. Februar 2018 folgende Stelle entgegen: Energiefachstelle des Kantons Glarus, Fax 055 646 64 19, E-Mail: energie@gl.ch. 8750 Glarus, 26. Januar 2018 Energiefachstelle Kanton Glarus Anwaltskommission des Kantons Glarus Die Eintragung von Rechtsanwalt MLaw Mirco Dello Stritto im Anwaltsregister des Kantons Glarus wird gelöscht. 8750 Glarus, 7. Februar 2018 Anwaltskommission des Kantons Glarus Der Präsident: lic. iur. Andreas Hefti Der Aktuar: lic. iur. Oliver Knakowski Zulässigkeitserklärung i. S. Gemeindeversammlungsantrag der Grünen Glarus Nord betr. Änderung Art. 21 Gemeindeordnung (Publikation gemäss Art. 78 Abs. 2 GPR) Die Grünen Glarus Nord haben am 14. Dezember 2017 einen Antrag zur Änderung der Gemeindeordnung (GO) eingereicht. Gemäss dem Antrag sollen die Fristen in Art. 21 Abs. 1-3 GO verlängert werden. Demnach wären Abänderungsanträge beim Erlass und der Änderung des Zonenplans gemäss Abs. 1 neu spätestens sechs (statt vier) Wochen vor der Versammlung einzureichen. Nach Abs. 2 könnte der Gemeinderat bei weiteren komplexen Vorlagen die Frist zur Einreichung von Abänderungsanträgen auf sechs (statt vier) Wochen vor der Versammlung festsetzen. Nach Abs. 3 müssten diese Vorlagen mindestens zwölf (statt acht) Wochen vor der Versammlung amtlich bekannt gegeben werden. Der Gemeinderat hat den Antrag der Grünen Glarus Nord vom 14. Dezember 2017 in seiner Sitzung vom 10. Januar 2018 als rechtlich zulässig erklärt. Er wird diesen Antrag der Gemeindeversammlung gestützt auf Art. 79 Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte zur Abstimmung vorlegen. 8867 Niederurnen, 7. Februar 2018 Gemeinderat Glarus Nord Zuschlag Linthal 2015 PSW Limmern, Los E64, Ersatz Personenseilbahn 0 (PSB0) 1. Auftraggeber 1.1 Offizieller Name und Adresse des Auftraggebers: Bedarfsstelle/Vergabestelle: Kraftwerk Linth- Limmern AG. Beschaffungsstelle/Organisator: Axpo Power AG, Parkstrasse 23, 5401 Baden, E-Mail: Linthal2015@axpo.com. 1.2 Art des Auftraggebers: Andere Träger kantonaler Aufgaben. 1.3 Verfahrensart: Offenes Verfahren. 1.4 Auftragsart: Lieferauftrag. 1.5 Gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag: Ja. 2. Beschaffungsobjekt 2.1 Projekttitel der Beschaffung: Linthal 2015 PSW Limmern, Los E64, Ersatz Personenseilbahn 0 (PSB0). 2.2 Gemeinschaftsvokabular: CPV: 45111100 – Abbrucharbeiten, 45000000 – Bauarbeiten, 45234210 – Seilbahnsysteme mit Kabinen 3. Bedingungen 3.1 Zuschlagskriterien: Preis Gewichtung 50 % Technischer Bericht Gewichtung 30 % Kompetenz Gewichtung 20 % 3.2 Berücksichtigte Anbieter: Liste der Anbieter: Name: Inauen-Schätti AG, Tschachen, Schwanden. Preis: Fr. 3 876 241.– ohne MWSt. Bemerkung: Keine detaillierte Aufschlüsselung möglich. 3.3 Begründung des Zuschlagsentscheides: Wirtschaftlich günstigstes Angebot. 4. Andere Informationen 4.1 Ausschreibung: Publikation vom: 12. Oktober 2017. Im Publikationsorgan: Amtsblatt des Kantons Glarus, www.gl.ch, Meldungsnummer 969911 4.2 Datum des Zuschlags: 25. Januar 2018. 4.3 Anzahl eingegangene Angebote: 2. Rechtsmittelbelehrung Die Zuschlagsverfügungen wurden bereits an die Anbieter verschickt. 5401 Baden, 15. Februar 2018 Axpo Power AG