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Wanderkarte 2017

Wanderkarte

Die schönsten Wander-, Radund Mountainbike-Tipps Natur nach Herzenslust Acht Wanderempfehlungen und zwei Rad- und Mountainbike-Tipps vom Team der Tourist Infos Aschau i.Chiemgau und Sachrang. Bankerlweg AUSGANGSPUNKT: ASCHAU I.CHIEMGAU, HEURAFFLERWEG PARKEN: Festhalle Hohenaschau SCHWIERIGKEIT: leicht LÄNGE: 1,70 km DAUER: 1:00 h ○ kein Rundweg! Der Aschauer Kapellenweg Rundweg Süd AUSGANGSPUNKT: ASCHAU I.CHIEMGAU, ASCHAUER PFARRKIRCHE SCHWIERIGKEIT: leicht LÄNGE: 7,50 km DAUER: 2:00 h Von Aschau auf die Kampenwand Weg-Nr. 22 AUSGANGSPUNKT: ASCHAU I.CHIEMGAU, PARKPLATZ FESTHALLE SCHWIERIGKEIT: mittel LÄNGE: 14,30 km DAUER: 5:30 h HÖHENMETER: 868 m HÖCHSTER PUNKT: 1467 m ALM/EINKEHR: Gorialm, 1250 m, Tel. 0049 (0) 80 52 - 21 83 Schlechtenbergalm, 1280 m, Tel. 0049 (0) 151 - 14 10 16 95 Steinlingalm, 1467 m, Tel. 0 80 52 - 29 62, Mo Ruhetag Möslarnalm, 1450, Tel. 0049 (0) 173 - 874 97 17 Von Aschau um den Bärnsee Weg-Nr. 24 AUSGANGSPUNKT: ASCHAU I.CHIEMGAU, PARKPLATZ SCHWEIBENWANDSTRASSE SCHWIERIGKEIT: leicht LÄNGE: 7,70 km DAUER: 2:00 h Von Aschau nach Sachrang, Prientalwanderweg Weg-Nr. 12 AUSGANGSPUNKT: ASCHAU I.CHIEMGAU, TOURIST INFO SCHWIERIGKEIT: leicht LÄNGE: 13,60 km DAUER: 4:00 h ○ kein Rundweg! Mit unseren ausgewählten Rad- und Wandervorschlägen präsentieren wir Ihnen eines der schönsten und abwechslungsreichsten Wandergebiete des Bayerischen Voralpenlandes. Es umfasst ca. 120 qkm mit rund 340 km nummerierten Wanderwegen, und reicht vom Chiemsee bis über die Tiroler Landesgrenze hinaus. Eine Fülle von Sehenswertem möchte Sie immer wieder aufs Neue hinaus in die Natur locken: in unser von Land- und Almwirtschaft geprägtes Tal, auf unsere herrlichen Gipfel von der Kampenwand bis zum Naturschutzgebiet Geigelstein, vom Spitzstein bis zur Hochries. Das Spektrum reicht dabei von leichten Spaziergängen im Tal über Themenwege bis Wanderungen, Bergtouren, gemütliche Radtouren und Mountainbike-Strecken. Tourist Info Aschau i.Chiemgau, Kampenwandstr. 38, 83229 Aschau i.Chiemgau, Telefon: 0049 (0) 80 52 - 90 49 0 · Fax 90 49 45 E-Mail: info@aschau.de TIEFSTER PUNKT: 616 m ÜBERNACHTUNG/EINKEHR: SonnenAlm (Berggasthof), 1470 m, Tel. 0049 (0) 80 52 - 44 11, Liftstüberl, 1170 m, Tel. 0049 (0) 176 - 96 25 24 34 Tourist Info Sachrang, Dorfstraße 20, 83229 Sachrang Telefon: 0049 (0) 80 57 - 90 97 37 · Fax 10 51 E-Mail: info@sachrang.de www.aschau.de/wandertipps P „A Schau“ des bin i – mein Mittendrin-Selfie Sehr WICHTIG ist, dass Sie vor Antritt einer Wanderung bei Ihren Angehörigen oder in der Urlaubs-Unterkunft das Ziel, die Rückkehrzeit und die Wegstrecke hinterlassen. Sollte sich die Rückkehr nach einer Wanderung verspäten, so benachrichtigen Sie rechtzeitig Angehörige oder Urlaubs-Unterkunft. Sie vermeiden so unnötige Aufregung oder sogar einen unnötigen Alarm. Wir empfehlen, zusätzlich zu diesen Wandervorschlägen Wanderkarten zu verwenden, die in den Tourist Infos Aschau i.Chiemgau und Sachrang erhältlich sind. Unterwegs treffen Sie sicher des öfteren auf eines unserer 200 Themenbankerl, die mit einer Nummer versehen sind und damit im Falle einer lebensbedrohliche Situation von der Rettungsleitstelle geortet werden können. Für alle Notfälle: Notruf-Nummer: 112 ✆ (europaweit) Aschauer „Entschleunigungs-Rucksack“ Nehmen Sie den Aschauer „Entschleunigungs-Rucksack“ – und packen Sie für Ihren individuellen Entschleunigungsgang alles ein, was Ihnen Freude bereitet. Für was auch immer Sie sich entscheiden – Ihre Entdeckungsreise wird mit Sicherheit ein begeisterndes Erlebnis sein – und unser Aschauer Gepäckstück wird damit zu Ihrem ganz persönlichen Glücks-Rucksack! Übrigens: Den Aschauer „Entschleunigungs-Rucksack“ (Volumen: 20 Liter) gibt’s zu einem Preis von € 19,90 bei den Tourist Infos Aschau i.Chiemgau und Sachrang zu kaufen. Expedition nach innen Ich bin FREI – der Blick, die Haltung, die Gedanken Meine Seele öffnet sich. Ich bin eins mit der Natur Das Herz zum Singen bringen Boarischer Entschleunigungsweg Oft fristet es ein stilles Dasein – unbeachtet, obwohl es doch an den schönsten Plätzen zu finden ist. Es dient dem Wanderer als lauschige Raststätte, dem Geselligen als bequemer Ort zum „Ratschen“ und den Verliebten als romantischer Platz fürs Rendezvous: das Bankerl – der kostenlose Logenplatz für die Seele. Kimm und „hock di nieder“ … Das Verweilen auf einem Bankerl ist immer auch ein Ankommen, ein „dahoam sei“ – bei sich und seinen Sinnen. Und weil dies so sehr der bayrischen Seele entspricht, führt der „Boarische Entschleunigungsweg“ abseits vom Alltagslärm zu zehn Entschleunigungsstationen – eigens angefertigten Bankerl, die beim Niedersitzen zum Innehalten und Entspannen, zum Schauen und Genießen sowie zum Sichspüren und Neuaufbrechen anregen. Der rund einstündige Höhenweg bietet dabei schönste Ausblicke auf das Aschauer Tal, das Schloss Hohenaschau, die Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ sowie die Gipfel der Kampenwand. Obakemma … Neben der herrlichem Aussicht sind jeder Bank leichte Entspannungsübungen zugeordnet – damit Geist, Seele und Körper gleichermaßen ihre Erfüllung finden. Erleb den Chiemgau von seiner schönsten Seite und genieß, was den Hiesigen am Herzen liegt – die Natur und ihre Berge. Und gelang so zu Ruhe und Gelassenheit, und damit zur sprichwörtlichen „Gmiatlichkeit“ der Oberbayern. Griaß di … Beim Wandern und aufm Berg ist das Grüßen obligatorisch – natürlich per „du“. Und so wollen wir es auf unserem Boarischen Entschleunigungsweg auch halten ... Hier kommst du her, um zu entdecken. Vor allem dich selbst! Bevor unsere Tour losgeht, noch ein Tipp: Damit du dich und deine Wahrnehmung intensiv erleben kannst, solltest du den Hinweis auf eine „handyfreie Zone“ beherzigen: Handy aus, dafür Augen und Ohren auf! Preisträger Bankerldorf ® NOMINIERT Bei der Südschleife des Kapellenweges, erwandern Sie ohne nennenswerte Steigungen, alle Kapellen südlich der Kath. Pfarrkirche "Zur Darstellung des Herrn" in Aschau i.Chiemgau. Der Rundweg Süd beginnt auf dem Kirchberg. Sie wandern an Heinz Winklers „Residenz“ vorbei die Zellerhornstraße hinunter und folgen dieser bis zur Restkapelle. Auf der gleichen Straße geht es weiter in Richtung Süden bis zum Ortsteil Hammerbach. Dort beginnen der Wald und der Anstieg zum Scheitelpunkt der Prien-Klamm, an dem die „Kettenkapelle“ in den Fels gehauen ist. Über diese Enge verlief ursprünglich die Straße zu den Aschauer Hammerwerken. Kinder sollte man hier an die Hand nehmen, denn es geht ca. 30 m tief zum Prien-Fluss hinunter, der sich einen abenteuerlichen Weg durch das Gestein bahnt. Danach geht es wieder bergab, hinunter zum Ortsteil Bach (Gasthof „Zur Klause“, von April bis Oktober geöffnet, Dienstag und Mittwoch Ruhetag). Sie überqueren die Prien und biegen gleich nach der Brücke links in den Forstrat-Jäger-Weg ein, der ein fester Kiesweg bis Aschau ist. ACHTUNG: Rollstuhlfahrern empfehlen wir, dem Teerweg am Gasthof „Zur Klause“ vorbei bis zur Staatsstraße zu folgen und dann auf dem Geh-/Radweg über den Brückler Berg (steile Abfahrt!) Richtung Aschau bis zur Rastkapelle zurückzufahren. Dort treffen Sie wieder auf die andere Route. Diesem folgen Sie durch den Wald, bis die Südseite von Schloss Hohenaschau zu sehen ist. Am ersten Haus gelangen Sie auf den Burgweg, den Sie bis zum Abzweig des schmalen Uferweges benutzen. Sie nehmen den Abzweig des schmalen Spazierweges entlang der Prien, biegen links ab und sind kurz darauf an der Schlossbergstraße beim Gasthaus Brucker (Ruhetag Mittwoch und Donnerstag). Wer möchte kann den Schlossberg besteigen, von hier führt der Fahrweg hinauf zum Schloss. Durch die Bastei (äußeres Tor) können Sie nur an Besichtigungstagen die Schlosskapelle anschauen. Wieder am Fuß des Berges angelangt, gehen Sie die Schlossbergstraße bis zur Kampenwandstraße vor, in die Sie links einbiegen und nach 200 m zur Rastkapelle gegenüber dem Gasthaus Baumbach (rollstuhlgerechtes WC, Ruhetag Montag) kommen. Weiter geht es auf dem Fuß- und Radweg von Hohenaschau Richtung Niederaschau. In der Kurve vor dem Café König (Ruhetag Montag) marschieren Sie 50 m in die Aufhamer Straße, zweigen dann gleich rechts in die Straße nach Schlechtenberg/Hub ab und sehen schon die Evangelische Friedenskirche, der Sie einen Besuch abstatten. Sie folgen dem Martin-Luther-Weg, queren die Aufhamer Straße in den kleinen Weg neben dem Lochbach und kommen über den Lochbachweg zurück auf die Kampenwandstraße mit verschiedenen Einkehrmöglichkeiten, Cafés und Gaststätten (öffentliches und rollstuhlgerechtes WC im Haus des Gastes). Sie bleiben durch den Ort auf dem Gehsteig. Nach der Fußgängerampel an der Eisdiele am Kriegerdenkmal sind es noch ca. 200 m bis zum Bahnhof mit öffentlicher Toilette und rollstuhlgerechtem WC, von hier ist es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt. Gehen Sie vom Parkplatz „Festhalle Hohenaschau“ vor zur Hauptstraße und überqueren Sie diese. In die erste Straße links biegen Sie in Richtung „Wanderweg Kampenwand Nr. 22“ ein. Nun wandern Sie erst ein Stück die Teerstraße hoch, diese wird dann zur Forststraße. Weiter geht es bis zu einer Halbkreuzung, dort gehen Sie gerade drüber und noch ein kleines Stück bis links der „Reitweg“ Nr. 22 abzweigt. Jetzt wird es ein schöner Waldweg, der Sie im Sommer angenehm schattig bis zur baumfreien Zone bei Gori- und Schlechtenbergalm führt. Sie wandern unter den Gondeln der Kampenwandbahn hindurch über eine Brücke und bleiben immer auf der Beschilderung der Nr. 22. Sie gelangen an einen Wiesenstreifen, im Winter ist der die Talabfahrt für die Skifahrer, den überqueren Sie. Serpentinenmäßig und nur leicht steigend geht es weiter durch den Wald bis Sie auf eine Forst-/Teerstraße kommen. Rechts führt die Wanderung weiter, ein kurzes steiles Teerstück bis die Straße wieder eine Schotterstraße wird. Noch einmal ein kleines geteertes Stück und Sie gelangen zur kleinen „Schlechtenberger Kapelle“, bei der Sie eventuell eine kurze Rast zum Trinken auf dem „Sonnen- oder Kapellen-Bankerl“ machen können und den Blick in Richtung Hochries/Wendelstein schweifen lassen. Weiter geht es auf dem Weg Nr. 22, rechts einen Wiesenhang hoch, mit einer Schleife durch den Wald, bis Sie auf der Kuppe einen beeindruckenden Blick auf das Kampenwandmassiv bewundern. Der Weg führt weiter über die Wiese und Sie durchwandern ab jetzt die baumfreie Zone bei der Gori- und Schlechtenbergalm (Einkehrmöglichkeit in beiden Almen) mit traumhaftem Blick auf den Chiemsee mit seinen Inseln. Die Steinlingalm, die Sie über die Serpentinen der Almwirtschaftsstraße, teils Teerstücke teils Schotterstraße erreichen, liegt unmittelbar am Fuße der Gipfelregion. Sie stehen nun unter dem Kampenwandmassiv mit Blick auf das Gipfelkreuz. Bevor der Rundweg wieder ins Tal führt haben Sie die Möglichkeit, mit der Kampenwandbahn ins Tal zurück zu gondeln. Ist Ihr Ziel das Gipfelkreuz der Kampenwand, wandern Sie von der Steinlingalm hoch zu dem Felsenkamm. Steil und gerade geht es hinauf zu den Felsen, Sie halten sich dort nach links Richtung „Gipfelkreuz“. Nur geübte Bergsteiger sollten in die Kaisersäle und zum Ostgipfel mit Kreuz einsteigen, denn kurz unterhalb des Gipfels müssen Sie sich ein kurzes Stück an einem Stahlseil festhalten und Sie sollten schwindelfrei sein. Am Gipfel in 1664 m Höhe erwartet Sie das mit 12 m höchste, eiserne Bergkreuz in den Bayerischen Alpen, gewidmet den Gefallenen des Chiemgaus, das „Chiemgau-Kreuz“. Zurück ins Tal wandern Sie unterhalb der Steinlingalm den Weg nach rechts Richtung Nordosten, der Sie am Sulten wieder auf dem Weg Nr. 22 vorbei über den Roßboden zum Bildstock „Bei unserer lieben Frau“ führt. Dort stoßen Sie auf den Forstweg, den Sie nach 1,5 km wieder verlassen und weiter geht es bergab über die obere Miesenau durch die Waldhänge, bis Sie am Wasserhochbehälter der Gemeinde auf der Teerstraße ein kurzes Stück gehen. Die erste Straße biegen Sie links ab und kommen wieder auf die Teerstraße des Anstieges. Wandern Sie auf Ihrem Anmarschweg zum Parkplatz zurück. Dieser problemlose Spazierweg ohne nennenswerte Steigungen beginnt im Ort und führt über die Felder, das Landschaftsschutzgebiet Bärnseemoor, am Rande vom Bärnsee vorbei und über Höhenberg zurück. Sie starten Ihren Spazierweg am Parkplatz, gehen vor zur Aufhamer Straße und hinauf bis zum Autohaus. Dort schwenken Sie links Richtung Norden und kommen vorbei am Naturfreischwimmbad, überschreiten beim Campingplatz die Hauptstraße und folgen dem Weg in die wertvolle Hochmoorlandschaft mit seinem Vogelschutz- und Landschaftsschutzgebiet um den Bärnsee. Eine Schautafel erläutert die geologischen und biologischen Besonderheiten dieses Gebietes. Am See selber, dessen Ufer von Schwingrasen umgrenzt ist, gehen Sie – ohne den Bohlensteg zu verlassen - an der Süd- und Ostseite in etwa 100 m Abstand vorbei, durchqueren auf ansteigendem Gelände ein Mischwaldstück und blicken von der Anhöhe ins Priental mit dem von Kampenwand und Zellerhorn umrahmten Schloss Hohenaschau. Nachdem Sie diesen wunderschönen Ausblick genossen haben, gehen Sie links nach unten auf dem Bohlensteg. Nach dem Bohlensteg wandern Sie eine kleine Schotterstraße, mit einem kurzen Anstieg bis direkt nach Höhenberg und erreichen dann die Kirche Hl. Kreuz von Höhenberg. Das Kirchlein ist im 12. Jahrhundert als salzburgische Maierhofkirche entstanden. Der jetzige Bau stammt aus dem letzten Viertel des 15. Jahrhunderts, die künstlerisch überaus wertvolle Einrichtung aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Schnitzplastiken der beiden Seitenaltäre werden der Schule des Meisters von Rabenden zugerechnet. Höhenberg ist einer der ältesten Ortsteile von Aschau. Von Höhenberg geht es bergab, vorbei an der kleinen Feldkapelle aus dem 17. Jahrhundert. Weiter führt Sie Ihr Weg bergab, am Café Pauli vorbei (Einkehrmöglichkeit mit Spielplatz und kleinem Tierpark, Ruhetag Dienstag) und am Moorfreischwimmbad, dort ist auch eine schöne Kneippanlage mit Barfußweg. Über Haindorf mit seinen Bauernhöfen erreichen Sie den Ort und sind bald darauf an Ihrem Ausgangspunkt zurück. Die Sage vom Bärnsee Draußen vor Haindorf liegt still und ernst der Bärnsee. Er war aber nicht immer dort. Einst stand in der grünen Au ein weitläufiges Nonnenkloster. Die Bewohnerinnen desselben sollen sehr eitel gewesen sein. Statt der einfachen, glatten Hauben trugen sie zierlich gekräuselte Spitzentücher. Sie gingen nicht in ihr einsames Klosterkirchlein, sondern kamen nach Aschau zum Pfarrgottesdienst. Sie wollten sehen und gesehen werden. Nur eine einzige Nonne blieb gut und fromm. Alle ihre Vorwürfe und Ermahnungen halfen nichts. In ihrer Not nahm sie das Heiligtum des Klosters, ein uraltes geschnitztes Kreuz und trug es aus dem Hause der Sünde hinauf nach Höhenberg. Im kleinen Kirchlein dort legte sie das Wunderkreuz nieder und weinte bitterlich über ihre Mitschwestern. Als sie sich endlich erhob und vor das Kirchlein trat, sah sie an Stelle des freundlichen Klosters den düsteren Bärnsee. Das Volk hält den Bärnsee für unergründlich und wie beim Walchen- und Ammersee soll auch bei ihm schon der drohende Ruf gehört worden sein: „Ergründst du mich, so schlünd ich dich!“ Der Wanderweg mit der Nr. 12 ist identisch mit dem beschilderten „Grenzenlos“-Wanderweg und erschließt das reizvolle obere Priental von Aschau bis Sachrang. Sie begeben sich auf den „Spuren der Prientaler Flusslandschaft“ und kommen an vielen Informationsstationen entlang der Prien vorbei. Erfahren Sie Wissenswertes über einen der längsten Wildbäche in Bayern, die Prien ist nach der Tiroler Achen der zweitgrößte Zufluss zum Chiemsee. Starten Sie an der Tourist Info und nehmen Sie den kleinen Spazierweg, der rechts an den Häusern vorbei zur Prien führt. Überqueren Sie die Prien über den Fußgängersteg (Sie können die 1. oder die 2. Brücke nehmen), anschließend links und folgen der Straße immer mit der Nr. 12 oder "Grenzenlos" über die „Kette“ bis zum Ortsteil Bach. Auf dem „Elisabethenweg“ geht es vorbei am Talkessel von Einfang und dem in ihn stürzenden Floderer-Wasserfall. Bei Schossrinn empfiehlt sich ein Abstecher zum Schossbach- Wasserfall – besonders nach Regenfällen einfach sehenswert! In Hainbach wechseln Sie über die Staatsstraße, wandern entlang der Ostseite der Prien auf einem der schönsten Abschnitte des Weges, vorbei an der ehemaligen Schule in Stein, durch die felsig zerklüftete Engstelle bis Grattenbach. Erstaunt können Sie hier oft dem sogenannten "Trockenfall der Prien" begegnen: Ganze Streckenteile des Prienflusses laufen hier besonders in niederschlagsarmer Zeit unterirdisch. Kurz vor Innerwald verlassen Sie den kleinen Fluss und überqueren die Staatsstraße, um über Innerwald und Huben durch das sich weitende Priental nach Sachrang zu wandern. Vorbei führt Sie Ihr Weg an der Pfarrkirche St. Michael, als "eine der eindrucksvollsten Landkirchen Oberbayerns aus dem Ende des 17. Jahrhunderts" beschrieben. Links vom Portal finden Sie das Grabmal von Peter Huber, dem Müllner Peter, dessen Leben ja bekannterweise verfilmt wurde. Nun laden wir Sie ein zur Besichtigung der Ölbergkapelle; dazu müssen Sie den Dorfkern in Richtung Süden verlassen und entlang des schattigen Pfades durch das Kirchholz wandern. Sie treten dann hinaus auf die Lichtung mit der malerischen, barocken Wallfahrtskirche, bei der sich alljährlich am 3. Sonntag im September bayerische und tiroler Wallfahrer zu einem Festgottesdienst treffen. Nehmen Sie sich Zeit, um an diesem "Kraftplatz" etwas innezuhalten, bevor Sie mit Bus (mit Aschauer und Bernauer Gästekarte kostenlos), Pkw oder aber auf dem gleichen Weg nach Aschau zurückkehren. Bitte lächeln! Knipsen Sie auf mindesten drei Gipfeln oder besonderen Aussichtspunkten bei Ihren Priental-Wanderungen lustige Selfies und schon winkt Ihnen eine kleine Belohnung. Kommen Sie anschließend bei uns in der Tourist Info Aschau i.Chiemgau oder Sachrang vorbei und zeigen Sie uns Ihre besonderen Selfies. Wir wünschen schon jetzt viel Spaß beim Fotografieren. Wenn Sie Ihren „besonderen Moment“ auch mit anderen teilen wollen, posten Sie ihr Selfie doch einfach in Instagram mit dem Hashtag #AschauerMittendrinSelfie. Der perfekte Wanderbegleiter Tourist Info · 83229 Aschau i.Ch. ✆ 0049 (0) 80 52 - 90 49 37 · www.aschau.de Impressum Unser gesamtes Tourenangebot finden Sie im Wanderführer „Raus in die Natur – aktiv unterwegs“ für Aschau i.Chiemgau und Sachrang, DAS Outdoor-Paket zum Wandern und Bergsteigen, Biken oder Spazierengehen für jeden Geschmack; inkl. speziellen Familienangeboten und der Winterkarte für die „Weiße Jahreszeit“. € 3,50 Herausgeber: Tourist Info, 83229 Aschau i.Chiemgau, Tel. 0049 (0) 80 52 /90 49 0, Fax 90 49 45, www.aschau.de Grafik-Design: Visuelle Kommunikation, Margarete Baumgartner, www.vk-mb.com Fotos: Herbert Reiter - Tourist Info Aschau i.Chiemgau , Claus Schuhmann, Joachim Brahms, Günter R. Müller, Natur- und Studiofotografie Josef Reiter, Heinz-Joachim Moll, Ulrich Lemberger, Norbert Eisele-Hein, Chris Mannel, Alex Niepel Kartengrundlagen: Geoinformationen © Outdooractive© GeoBasis-DE / BKG 2016 © 1996-2016 here. All Rights reserved. Satz- und Druckfehler sowie Irrtümer vorbehalten. Der Weg ist das Ziel, ankommen bei mir selbst Das stille Glück und die Zufriedenheit genießen m 1800 1500 Parkplatz Festhalle Schlechtenberger Kapelle Gori-Alm Steinlingalm "Bei unserer lieben Frau" 1200 Nichts müssen – gelassen den Augenblick genießen Heimkehren zu sich selbst 900 km 2 4 6 8 10 12 14

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