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LAUTIX Veranstaltungsmagazin für den 15. – 28. Februar 2018

12 BÜHNE FÜNF FRISCHE

12 BÜHNE FÜNF FRISCHE TERMINE BIS MAI Sonnenallee fetzt total ein! COTTBUS. Ab 28. Februar wieder im Programm: „Sonnenallee“, die turbulente Schauspielfassung des gleichnamigen Kino-Erfolgs kehrt zurück auf die Bühne im Großen Haus vom Cottbuser Staatstheater. Erzählt wird eine Geschichte, die mit viel Witz, toller Live-Musik und bunten Bildern das vermeintliche Grau-in-Grau im ersten Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden aufs Korn nimmt. Im Mittelpunkt des Ganzen: Michael Ehrenreich, 17 Jahre jung, wohnhaft in Berlin, Hauptstadt der DDR, direkt an der Mauer, am kürzeren Ende der Sonnenallee. Micha steht kurz vor dem Abitur und vor der Entscheidung, ob er sich für drei Jahre bei der NVA verpflichten soll. Und er steht auf Musik. Und Mädchen. Die heißen Platten gibt’s auf dem Schwarzmarkt. Auf der Schuldisko wartet Miriam, in die er verknallt ist. Für einen Kuss von ihr riskiert er alles… Na, wenn das nicht urst schau ist: Fünf frische Aufführungen von „Sonnenallee“ ab 28. Februar im Staatstheater Cottbus.Termine und Tickets: 0355 481 555. Foto: Marlies Kross 60 MINUTEN DÄMMERSCHOPPEN Drama-Tisch: Die Lesershow SENFTENBERG. Das Dämmerschoppen-Team vom Theater Senftenberg liest und diskutiert gern reihenweise mit interessierten Zuschauern frische Werke der Dramatik. Das Ganze nennt sich dann „Drama-Tisch: Die Lesershow“. Da nehmen sich Schauspieler völlig unvorbereitet einen Text der Gegenwartsdramatik (der es mutmaßlich niemals nicht auf die Senftenberger Theaterbühne schaffen würde) zur Brust, lesen ihn live vor Publikum und schwingen anschließend mehr oder weniger moderat die Keule der Verdammnis. Dieses Mal im Fegefeuer der Dramatik-Inquisition: „Der Menschen Feind“ von Peter Licht (Foto). Ja, der vom „Sonnendeck“! Dessen Drama sei eigentlich eine Komödie, heißt es. In der es um die Frage geht, wer Menschenfeind und wer Menschenfreund ist. Das wird ein Riesenspaß! Kann aber auch voll in die Hose gehen. Das Publikum entscheidet. Mehr oder weniger dramatisch geht’s am 9. März von 21 bis 22 Uhr im Rangfoyer der Neuen Bühne Senftenberg zur Sache. Tickets: 03573 801 286. Foto: Christian Knieps FOLKLORE IM PICCOLO-THEATER Moja Reja! Tanz. Freude. COTTBUS. „Und nie war ich so fröhlich!“ heißt es gleich zu Beginn dieses von A bis Z einzigartigen Folklore-Programms vom Sorbischen National-Ensemble. Und genau das ist es, was die Musiker, Tänzer und Sänger mit ihren leidenschaftlichen Darbietungen in „Moja Reja! Tanz. Freude“ zum Ausdruck bringen. Freude am Tanz, Lebensfreude. Neben den mitreißenden Klängen von Chor und Orchester begeistern insbesondere die schwungvollen Choreografien, die allesamt vom früheren Chef-Choreografen des Ensembles, Juraj Kubańka, stammen. Schon die Titel der Stücke, wie etwa „Dwuskokowa“ („Der Zweisprungtanz“) oder „Třepotata“ („Die Schüttelpolka“), lassen die energiegeladene Intensität immens schneller Schritte, kraftvoller Sprünge und stilvoller Hebefiguren erahnen. Sorbisches Brauchtum in einer beeindruckenden, professionellen Live-Performance. Folklore: „Moja Reja! Tanz. Freude“. Das Sorbische National-Ensemble gastiert am 16. März im Piccolo-Theater Cottbus. Tickets: 03591 358 111. Foto: Sorbisches National-Ensemble BAUCHREDNER ROY REINKER Heute schon gelacht? WINKEL (E/E). Konfuzius sagt: „Jede Minute Lachen verlängert das Leben um eine Stunde“. Bauchredner und Comedian Roy Reinker sieht seine Berufung darin, Menschen zum Lachen zu bringen. Das gelingt ihm dank der tatkräftigen Unterstützung seiner ebenso treuen, wie humorvollen Bühnenpartner Opa Siegfried, Oma Hilde, Uroma Frieda, Baby, Drache Melvin, Buch Ironimus und Lese-Ratte Violetta, die von Natur aus natürlich allesamt handgemachte Handpuppen sind. Mit Witz und Esprit lässt der junge Stimmakrobat aus Bad Lausick bei Leipzig ein Trommelfeuer des trockenen Humors vom Stapel, welches sich dermaßen gewaschen hat, dass es dem Publikum dauerhaft und im wahrsten Sinne des Wortes „aus dem Bauch heraus“ die Freudentränen feucht ins Auge treibt. Flotte Sprüche, pointierte Gags und spritzige Dialoge in einer niveauvollen Bauchredner-Show. Siegfried & Roy mal anders: Lese-Ratte statt weiße Tiger. Nicht Vegas, sondern Winkel, Elbe-Elster. Am 29. März beim Rosenwirt. Tickets: 035341 94829. Foto: Roy Reinker GUBENER SENIORENKABARETT Die Herbstzeitlosen kommen BRANITZ. Der Kultur- und Kleinkunstkalender der Wohnresidenz & Spa Branitz wird zur Jahresmitte mit einem weiteren, heiteren Angebot gefüllt. Für den 15. Juni hat sich das Gubener Seniorenkabarett „Die Herbstzeitlosen“ angekündigt. In ihrer Heimatstadt ist die Truppe längst kein Geheimtipp mehr. Letztes Jahr traten die Herrschaften mit „So spielt das Leben“ im Begegnungszentrum der Volkssolidarität mehrfach vor ausverkauften Reihen auf. Aufgrund der anhaltend großen Nachfrage wurde sogar Zusatzshow gespielt. Neues Jahr neues Stück: „Mundwinkel hoch und mitgelacht!“ heißt es, und verspricht ebenso humorvolle Unterhaltung, wie sein Vorgänger. Diesmal wird vornehm diniert, Französisch gelernt, das Haustier versorgt und der Alltag des Rentner-Daseins zwischen Arzt, Apotheke, Tierpark und trautem Heim gehörig auf die Schippe genommen. Altersgerechte Unterhaltung gibt’s am 15. Juni im Kulinarium Branitz mit dem Seniorenkabarett „Die Herbstzeitlosen“ aus Guben. Tickets: 0355 481 555. Foto: Heidrun Birkhold KAMINERS COTTBUS-COMEBACK Die Irrfahrten des Wladimir COTTBUS. Wladimir Kaminer hat Cottbus seit geraumer Zeit tourneetechnisch erfolgreich zu umschiffen gewusst. Bislang wusste kaum jemand, warum. Denn Kaminer selbst legte einen undurchdringbar dicken Wintermantel des Schweigens über die Gründe dafür. Abgründig und hanebüchen, was daraufhin alles vermutet, spekuliert und in der Gerüchteküche zurechtgebrutzelt wurde! Nun aber scheint für die Jünger des elegant geflügelten Wortwitzes und der in Prosa verfassten, nicht ganz akzentfrei vorgetragenen literarischen Russendisko ein Licht am Ende des Wartetunnels zu leuchten: Kaminers Cottbus-Comeback lässt tatsächlich nur noch bis zum 17. Oktober auf sich warten! Ja, dann endlich berichtet er in der Alten Chemiefabrik live und in Farbe über „Die Kreuzfahrer“, und darüber, was ihn seit (gefühlt) 100 Jahren vehement an Cottbus vorbei trieb. Am 17. Oktober wieder live zu Gast in Cottbus: Wladimir Kaminer kehrt mit „Die Kreuzfahrer“ in der Alten Chemiefabrik ein. Tickets: 0355 481 555. Foto: Danny Frede

LESUNG & VORTRAG 13 BUCHPREMIERE IN BRANITZ Elfter Fall für Kommissar Nachtigall COTTBUS. Franziska Steinhauer studierte Pädagogik, Psychologie, Philosophie und Forensik. Seit 25 Jahren lebt sie in Cottbus. Mit besonderem Geschick verknüpft sie in ihren Kriminalromanen mörderisches Handeln, Lokalkolorit und Kritik an aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. So auch in ihrem jüngsten Werk „Spreewald-Tiger“, das am 7. März im Gmeiner-Verlag erscheint: Die Idylle im Cottbuser Tierpark findet ein abruptes Ende. Im Raubtiergehege wird ein menschlicher Arm gefunden. Kommissar Nachtigall nimmt die Ermittlungen auf und gerät in ein Geflecht gefährlicher Geheimnisse. Am 9. März stellt die Schriftstellerin im Kulinarium der Wohnresidenz & Spa in Branitz ihr neues Buch vor. LAUTIX erfuhr vorab am Telefon mehr darüber… Frau Steinhauer, mit „Spreewald-Tiger“ bescheren Sie Kommissar Nachtigall seinen elften Fall. Basiert die Geschichte auf wahren Begebenheiten? Nein, der „Spreewald-Tiger“ ist eine komplett erfundene Geschichte. Bei meinem Roman „Angst“, zum Beispiel, war das anders. Der beruht tatsächlich auf einem realen Mordfall. Wie auch der „Der Werwolf von Hannover“ über Fritz Haarmann. Da musste ich mich natürlich ganz klar an die historischen Fakten halten. Worum geht’s in Ihrem neuen Kriminalroman? Im Tigergehege des Cottbuser Tierparks wird ein menschlicher Arm gefunden. Da kann man natürlich nicht sofort sagen: „Ah, klar dieser Arm gehört zu der oder der Person“, oder so. An erster Stelle steht also die Identifizierung, und die ist schon mal ein Problem. Der Arm ist noch „frisch“, sprich: nicht verwest. Also versucht man zuerst, über Vermisstenanzeigen zu ergründen, wer und wann in den Tagen zuvor vielleicht spurlos verschwunden ist. An dieser Stelle setzen die Ermittlungen an und Peter Nachtigall findet doch recht schnell jemanden, der seine Freundin vermisst. Später werden an anderen Orten weitere Leichenteile gefunden und so entwickelt sich das Geschehen Stück für Stück… Was ist Kommissar Nachtigall für ein Typ und wie geht er vor? Nun, also körperlich ist er immer sehr präsent, weil er fast zwei Meter groß ist. Er ist etwas übergewichtig, hat die Haare zu einem Zopf gebunden, und was ihm wichtig ist er trägt kein Goldkettchen. Er ist ein recht emotionaler und auch mitfühlender Mensch, einer, der das Leid der Opfer durchaus nachzuempfinden vermag, aber ebenso konsequent die Spur des Täters erfolgt. Und dabei in der Regel auch Erfolg hat. Auf einer Skala von Columbo bis Schimanski wo würden Sie Ihren Kommissar Nachtigall einordnen? Er ist ganz sicher kein Schimanski-Typ. Er prügelt sich nicht, obwohl auch ihm schon mal der Geduldsfaden reißt. Vor allem dann, wenn er bemerkt, dass er offensichtlich belogen wird. Aber auch wenn es in ihm so richtig brodelt, würde er sich niemals derart gehen lassen, wie das Schimanski macht. Er ist Buchpremiere im Kulinarium Branitz (Heinrich-Zille-Straße 120) am 9. März, 18 Uhr: Franziska Steinhauers „Spreewald-Tiger“. Tickets: 0355 481 555. Foto: Gmeiner Verlag ein sehr umgänglicher Typ, ein Teamplayer, geradlinig und direkt. Das unterscheidet ihn, zum Beispiel, auch von einem kauzigen Einzelgänger wie Columbo. Natürlich verraten wir an dieser Stelle nicht, ob es ihm gelingt, den oder die Täter zu stellen. Aber: Ist Ihnen selbst immer von Anfang an klar, wie das Ende der Geschichte aussehen wird oder kommt das erst im Laufe der Arbeit am Buch? Nein, meine Geschichten sind immer komplett bis zu Ende gedacht. Das heißt, mir ist klar, wer der Täter ist, bevor ich mit dem Schreiben beginne. Das ist wichtig, um die Geschichte von Anfang bis Ende durchplanen und die Spannung halten zu können. Ich möchte ja den Leser einladen, selbst zu ermitteln und über das Geschehen nachzudenken. Oder ihn auf eine falsche Fährte locken damit die Überraschung am Ende einer Geschichte gelingen kann. Um diesen Fächer aufzuspannen, muss ich von Beginn an wissen, welche Figur im Buch ich als Täter verbergen will. Allerdings passiert es schon, dass sich einzelne Charaktere im Laufe der Geschichte anders darstellen, als ich es ursprünglich wollte. Oder dass sich ein Handlungsstrang etwas „um die Ecke herum“ entwickelt. So eine Situation gab es zum Beispiel bei einem meiner Schweden-Krimis, wo ich einen Verdächtigen ins Verhör nahm. Die Linie war eigentlich klar, doch dann sagt der: „Ich war es nicht. Meine Frau hat es getan“. Ich schaute auf meinen Bildschirm und dachte mir: „Hm, na klar, eigentlich hat er ja Recht! Das könnte auch die Frau gewesen sein“. Also musste ich einen Einschub bringen, mit dem ich die Frau für den Leser nachvollziehbar entlasten konnte. Wie schwer oder wie leicht ist es für Sie, mit ihrem psychologischen und forensischen Fachwissen, die Romanfiguren in die Falle zu tappen oder eine falsche Spur verfolgen zu lassen, Unwahrheiten zu verbreiten und falsche Alibis zu konstruieren? Als Autorin nutze ich mein psychologisches und forensisches Wissen vor allem dafür, die Handlung im Roman mit wissenschaftlichen Aspekten realitätsnah zu bereichern, neue Dinge und interessante Zusammenhänge für die Leser aufzutun. Genau das macht mir so wahnsinnig viel Spaß beim Schreiben und beschäftigt mich quasi rund um die Uhr. Ich bin im Grunde genommen den ganzen Tag damit beschäftigt, jemanden gewaltsam „um die Ecke zu bringen“, Spuren zu verwischen, der Kriminalpolizei ein X für ein U vorzumachen und am Schluss dann doch das U erkennen zu lassen. Das ist schon ziemlich „tricky“, aber letztlich auch das, was die Leser wollen, meine ich. Teil des Spiels ist es, dass die Leser an einem bestimmten Punkt vermeintlich wissen, wer der Täter sei und zack nur ein paar Zeilen später feststellen, dass dem nicht so ist. Nun sind Sie auch Mutter von drei inzwischen erwachsenen Kindern sind die nicht etwas schockiert darüber, was die Mama da so zu Papier bringt? Aber nicht doch! Privat hat sich das für die Kinder organisch entwickelt und ist alles ganz normal. Die nehmen das mit Humor. Und ich weiß zumindest von meiner Tochter, dass sie meine Bücher gelegentlich Freunden und Bekannten zum Geburtstag schenkt. Sie sind seit vielen Jahren Cottbuserin. Seit dem Überfall auf Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft und den Messerattacken am Blechen Carré ist das Image der Stadt stark beschädigt. Was würde Kommissar Nachtigall zu den Geschehnissen der vergangenen Wochen sagen? Peter Nachtigall ist jemand, der stets um Konsens bemüht ist. Ich glaube, er würde sagen, dass es grundsätzlich möglich sein sollte, in Cottbus eine Atmosphäre zu schaffen, in der so etwas nicht mehr vorkommt und in der sich alle Menschen, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, wohlfühlen und stressfrei miteinander auskommen können. Und dass man sehr viel mehr für die Integration von Flüchtlingen tun muss, gerade auch, was deren psychologische Betreuung angeht. Er wäre sicher nicht glücklich darüber, dass es in seiner Stadt fremdenfeindliche Demonstrationen gibt. Mit Franziska Steinhauer sprach Nils Contius LEO & GUTSCH IM WELTSPIEGEL Es ist nur eine Phase, Hase! COTTBUS. „Spannend, bewegend, für Männer, Frauen, Paare, Singles, Enttäuschte und Verliebte. Für Menschen eben“, beschreibt „Zimmer frei!“ Gastgeberin Christine Westermann das, was die Kollegen Maxim Leo, Baujahr 1970, und Jochen-Martin Gutsch, Baujahr 1971, Woche für Woche auf die Kolumnenseite der Berliner Zeitung kritzeln. Wegen der hohen Nachfrage laufen die Kolumnen schon seit über zwei Jahren auch als Hörbuch auf radioeins. Und nun lesen Leo & Gutsch sogar live aber: „Es ist nur eine Phase, Hase!“. Behaupten sie jedenfalls. Gemacht für Menschen ab 45, Alterspubertiere genannt. Angegraute, bequeme, kurzsichtige Wesen, die gerne Wandern, Pop-Konzerte mit Reihenbestuhlung bevorzugen und ihre rundlichen Körper in möglichst auffällige Funktionsbekleidung zwängen. Klingt scheußlich? In der Tat aber irgendwie auch sehr lustig! BRANITZ. „Guten Abend, meine Damen und Herren die Übersicht…“ In den fast drei Dekaden als „Grandseigneur der Aktuellen Kamera“ hat Klaus Feldmann mit diesem Satz wohl einige Tausend Male die Abendausgabe der Nachrichtensendung des Fernsehens der DDR eröffnet. Klar, dass dabei nicht immer glatt lief, wie es die damals vielzitierten Fünf-Jahres-Pläne von Politbüro, ZK und Volkskammer vorsahen. Doch die Sprecher der meist Mono empfangenen Funk- und überwiegend schwarzweiß flimmernden TV-Sendungen waren eine eingeschworene Gemeinschaft. Da blieb der eine oder andere Spaß auf Kosten von Kollegen nicht aus. Kein Wunder also, dass Feldmann heute auf einen beachtlichen Fundus an Fauxpas vor Mikrofonen und Kameras zurückgreifen kann: Absurdeste Zungenbrecher, verwirrte Redakteure und verhängnisvolle Versprecher kurz: Pleiten, Pech und Pannen. „Es ist nur eine Phase, Hase!“: Jochen-Martin Gutsch (links) und Maxim Leo lesen am 15. April im Cottbuser Weltspiegel. Tickets: 0355 481 555. Foto: Paulus Ponizak DINNER-LESUNG MIT FELDMANN Lesung für „Verhörte Hörer“ BRANITZ. Pyramiden sind als architektonische Form in der deutschen Baugeschichte und Landschaftsgestaltung nur recht selten anzutreffen. Ein Exemplar steht bekanntlich im Branitzer Park nahe Cottbus. Wer nun meint, dass diese nichts mit Ägypten zu tun hat, irrt. Fürst Pückler, der Weltenbummler und Lebemann, wollte 1838 eigentlich Nordamerika bereisen. Weil ihm eine Herausforderung zum Duell dazwischenkam, verpasste er sein Schiff für die geplante Atlantik-Passage. Kurzerhand löste er stattdessen ein Ticket nach Ägypten. Darum geht’s in „Entdeckungen im Land der Pharaonen: Vom Weltkulturerbe am Nil zum Badeurlaub am Roten Meer“ von Bernd Wiemer. Das Buch blickt hinter die Kulissen der Pückler-Ägypten-Connection und regt an, das faszinierende Land am Nil kennen zu lernen und zu bereisen. Ende Mai stellt es der Autor in Branitz vor. Lesung und Dinner mit Klaus Feldmann am 24. Mai um 18 Uhr in der Wohnresidenz & Spa Cottbus-Branitz: „Verhörte Hörer“. Tickets: 0355 481 555. Foto: Eulenspiegel Verlag WELTKULTURERBE & BADEURLAUB Im Land der Pharaonen Entdeckungen im Land der Pharaonen Reiseführer und Pückler-Studie von und mit Bernd Wiemer am 25. Mai im Kulinarium Branitz. Tickets: 0355 481 555. Foto: Peter Althaus

Bauzentraum ELG Calau
Ferienmagazin Urlaubsreich Spreewald, Ausgabe Februar – März 2018
Lautix-Magazin vom 04.01.2018