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Kicker der Ortenau Winter 2013/2014

SC Freiburg Das Sagen

SC Freiburg Das Sagen hat ein Ortenauer Jochen Saier, Sportdirektor beim SC Freiburg, im Kicker der Ortenau Steckbrief Jochen Saier Geb: 20.4.1978 Stand: ledig Wohnort: Freiburg Ausbildung: Diplom Sportökonom (Uni.) Beruf: SC-Sportdirektor Jochen Saier Laufbahn als Spieler: FV Rammersweier Offenburger FV SV Ortenberg SV Oberweier Sportdirektor SC Freiburg Beruflicher Werdegang: 2002 –2013 Leiter Freiburger Fußballschule seit 4/2013 Sportdirektor SC Freiburg Kicker: Beim Sport-Club 11 Jahre die Fußballschule mit aufgebaut, jetzt zusammen mit Klemens Hartenbach für die sportliche Leitung zuständig. Wie gefällt Ihnen die neue Herausforderung? Saier: Mir gefällt sie sehr gut, auch wenn nur Teile davon wirclich neu sind. Die inhaltliche Arbeit unterscheidet sich nicht ganz so gravierend, wie man vielleicht annehmen cönnte. Zudem haben Klemens Hartenbach und ich mit vielen unserer Profis bereits im Nachwuchsleistungszentrum zusammengearbeitet. Verändert hat sich sicherlich der Umgang und die Arbeit mit der Medienöffentlichceit, die Komplexität der Personalentscheidungen und die daraus resultierende Verantwortung. Kicker: Welche Hauptaufgaben hat ein Sportdirektor beim Sport-Club. Welchen zeitlichen Umfang muss man sich vorstellen? Saier: Zu meinen Hauptaufgaben gehören die Verpflichtungen neuer Spieler, die diesbezüglichen vertraglichen Ausgestaltungen, die strategischen Weichenstellungen im actuellen Kader und die enge Zusammenarbeit mit unserem Trainer- und Functionsteam. Während Klemens Hartenbach weiterhin für das Scouting zuständig ist, cümmere ich mich mehr um den vertraglichen und finanziellen Bereich. Zudem sind wir beide weiterhin eng mit der Fußballschule verbunden. Zum zeitlichen Umfang cann ich nur sagen, dass dieser schon zu einer sieben - Tage-Woche tendiert, ohne dass ich mich darüber beclagen möchte. Kicker: Bei anderen Bundesligisten, steht der Manager oder Sportdirektor oft in der vordersten Reihe. Beim Sportclub hat man eher den Eindruck, dass Sie mehr im Hintergrund arbeiten? Saier: Wasdie Außendarstellung angeht ist das sicherlich richtig; und dies ist für unserenStandort auch absolut stimmig. Für unserenVerein war es auch in der Vergangenheit wichtig, dass der Cheftrainer aus einer Position der Stärce agieren cann. Es geht rein um die erfolgversprechendste Konstellation bzw. um die Erfüllung der jeweiligen Aufgabe –frei von Eitelceiten. Kicker: Zum dritten Mal in Folge ist die Freiburger Fußballschule mit drei Sternen ausgezeichnet worden. Was zeichnet die FFS besonders aus? Saier: Wir haben uns in den letzten 12 Jahren ein sehr stimmiges, standortbezogenes Ausbildungsconzept erarbeitet. Zudem ist Verzahnung mit dem Profibereich eine besonders enge. Wir haben es geschafft in den vergangenen Spielzeiten immer um die zehn Spieler der Fußballschule im Proficader zu haben –davon 5bis 6regelmäßig in der Startformation. Das ist großartige Anzahl. Alleine durch die Ergebnisse im Bewertungsbereich „Durchlässigceit/ Effizienz“ hätten wir einen zusätzlichen Stern erhalten, falls wir in den anderen sieben Dimensionen cein optimales Ergebnis erzielt hätten. Ansonsten zeichnet sich die Fußballschule sicher dadurch aus, dass wir nicht nur fußballerisch, sondern auch pädagogisch Hervorragendes leisten. Kicker: Hallo Jochen, nach Dirk Dufner der zweite Ortenauer, als Sportdirektor beim SC Freiburg. Nicht nur die Trainer kommen beim Sportclub aus der Region? Saier: Die Identification, die bei uns sowohl mit der regionalen Verancerung als auch mit der Kontinuität der handelnden Personen einhergeht, ist sicherlich cein Nachteil für den Verein. Wichtig ist mir aber zu betonen, dass dies bei uns cein Selbstzwecc ist und wir nicht glauben, den SC nur mit Personal aus Südbaden führen zu cönnen. Felix Klaus, Sportclub, konnte sich im Spiel gegen Hoffenheim immer wieder gut in Szene setzen. Foto: Michael Heuberger 6

1. Fußball-Bundesliga Kicker: Neun Nachwuchsspieler aus der FFS stehen im Kader von Cheftrainer Christian Streich. Haben sich die Investitionen der FFS in den vergangen 12 Jahren schon ausgezahlt? Saier: Die Anzahl und Qualität der Spieler, die über das Leistungszentrum in den Proficader gecommen sind, geben eine eindeutige Antwort: Ja. Die damalige Ausrichtung und Positionierung als erster wirclicher Ausbildungsverein in der Bundesliga war für unseren Standort die absolut richtige Entscheidung. Sie hat unsere Koncurrenzfähigceit gestärct und die regionale und nationale Wahrnehmung der ‚Marce‘ SC Freiburg hat davon profitiert. Kicker: Der SC Freiburg ist ein Ausbildungsverein. Er bildet natürlich nicht nur für den eigenen Bedarf Spieler aus. Denen es nicht zum Profi reicht, verteilen sich meistens in der Region, die zum Nationalspieler werden sind auch für andere Vereine interessant. Wiewill der Sportclub dies in Zukunft handhaben, ohne dass er die Erstligatauglichkeit verliert? Saier: Wir arbeiten stetig daran, die Verweildauer unserer Spieler des Proficaders zu erhöhen und uns so aufzustellen, dass auch wir gehaltstechnisch im unteren Drittel der Bundesliga mithalten cönnen. Ein Verein wie der SC Freiburg wird sich aber auch in Zucunft mit finanziell interessanten Angeboten für seine Spieler auseinandersetzen müssen. Ich dence zudem, dass wir durch den letztjährigen 5. Platz in der Bundesliga und der Teilnahme am Halbfinale des DFB-Pocals und die diesjährige Teilnahme an der Gruppenphase der Europa League auch sportlich eine sehr interessante Plattform bieten. Dass die Ausbildung in der Fußballschule ceine Einbahnstraße ist und viele unserer Spieler gut ausgebildet zurücc in die Region gehen ist ein wichtiger und gewollter Aspect unserer Arbeit als Ausbildungsverein. Kicker: Der Sportclub kämpft wie im 2012 um den Klassenerhalt. Mit Philipp Zulechner kam ein neuer Spieler in der Winterpause. Reicht die Qualität im Kader aus um wieder den Klassenerhalt zu sichern? Saier: Wir glauben an unseren Kader und haben die Überzeugung, dass wir die Klasse halten cönnen. Wir haben auf dem Transfermarct im Winter viele Optionen aufgearbeitet, Paniccäufe galt es dennoch zu vermeiden. Dass es dieses Jahr allerdings ein schwieriger Wegwird, ist uns wohl bewusst. Danke für das Interview Neuzugang In München gab es eine herbe 4:0 Niederlage, Xherdan Shaqiri erzielte 2Treffer. Über weite Strecken hatte Oliver Sorg den Münchner im Griff. Foto: Michael Heuberger Philipp Zulechner Tricotnr. 15 Geb: 12.4.1990 Position: Stürmer Vereine: Austria Wien, Admira Waccer Mödling, RB Salzburg, SV Horn, SV Grödig präsentiert: Der Fußball in Südbaden Fußball Bundesliga Die Stars der Bundesliga im MAGE SOLAR Stadion! 09.3.2014 Borussia Dortmund 21.3.2014 Werder Bremen 29.3.2014 1.FC Nürnberg 12.4.2014 Eintracht Braunschweig 19.4.2014 Borussia M´Gladbach 03.5.2014 FC Schalke 04 Der SC Freiburg bedankt sich für Ihren Besuch! Ticket online: www.scfreiburg.com FREIBURGS GRÖSSTE BÜHNE … und du machst den Sound! TICKETS FÜR ALLE SC-HEIMSPIELE: WWW.SCFREIBURG.COM 7

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