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MACHER Menschen + Märkte - Ausgabe 1 - Februar 2018

Garten- und

Garten- und Landschaftspflege Seite 10 SONDERTHEMA Der Garten erwacht Glücklich, wer seinen Garten auf die vier Jahreszeiten hin geplant und gepflanzt hat. Ob Immergrüne, markante Sträucher, Bäume mit auffälligen Rinden, dem Glitzern des Raureifs oder Morgentaus in den Gräsern ... der Winter zeigt im Garten viele Reize. Aber ab Februar, wenn es gelegentlich schon wieder sonnige und an geschützten Stellen sogar spürbar warme Stunden gibt, sehnt man sich doch nach mehr! Wer genau hinschaut, sieht auch schon bald die ersten Vorboten für das Neue Gartenjahr: Einige frühe Blumenzwiebeln sprießen und zeigen frisches Grün und erste Blüten: Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge (Eranthis hyemalis), Schneestolz (Chionodoxa luciliae) ... schon die Namen weisen auf die außergewöhnliche Fähigkeit dieser Zwiebelblumen hin, den Winter mit frischen Farben auszutreiben. Aber auch einige Stauden zählen zu den beliebten Winterblühern. Der Klassiker ist sicherlich die Christrose, es gibt weiße, rotblühende und fast schwarze Sorten, die, einmal etabliert, über viele Jahre zu auffallenden und attraktiven Schmuckstücken heranwachsen. Bald zeigen sich auch Frühlingsanemonen, Buschwindröschen und Lerchensporn als frühe Stauden. Nicht zu vergessen, die winterblühenden Gehölze, von denen einige nicht nur mit ihren Blüten, sondern auch mit ihrem Duft auf sich aufmerksam machen: Schneeball, Seidelbast, Zaubernuss oder Winterblüte sind so für uns Grund zur Freude, und bieten gleichzeitig den Frühaufstehern unter den Insekten wichtige Nahrungsquellen. Es ist eine echte Herausforderung, in dem beschränkten Raum Wer genau hinschaut, sieht auch schon bald die ersten Vorboten für das Neue Gartenjahr: Schneeglöckchen und Winterlinge sprießen und zeigen frisches Grün und erste Blüten. Fotos: BGL Wenn es um’s GRÜN geht... G A R T E N & L ANDSCHAFTSBAU D AUERGRABPFLEGE AUSFÜHRUNG ALLER GARTENARBEITEN 54329 KONZ Mobil: 01 57 - 73 98 15 82 Garten- u. Zaunbau Johannes Börder Konz · Telefon 0 65 01/45 70 eines Gartens ein harmonisches Miteinander von Zwiebelblumen, Stauden, Gräsern und Gehölzen zu erreichen, das außerdem jahreszeitliche Highlights ermöglicht. Je mehr man sich mit Pflanzen beschäftigt und ihr Wuchsverhalten sowie ihre Standortansprüche kennt, umso eher wird das Ergebnis gelingen. Oder man fragt jemand, der sich damit auskennt: den Landschaftsgärtner. Die Winterblüher sollten zum Beispiel am besten an einem sonnigen und möglichst geschützten Standort stehen, zumal das sicherstellt, dass sie auch in harten Wintern und bei Nachtfrösten wenig Schaden nehmen. Außerdem empfiehlt es sich, Standorte auszuwählen, an denen man die Pflanzen auch im Winter leicht sieht, etwa in den Vorgarten oder in ein Beet neben der Terrasse beziehungsweise vor dem Wohnzimmerfenster. Sommerblühende Stauden sind perfekte Partner für die frühlingsblühenden Zwiebelblumen, weil sie sich in ihrem Wuchsverhalten hervorragend ergänzen: Wenn die Zwiebelpflanzen nach der Blüte vergilben und zunehmend unansehnlich werden, wachsen die Stauden über sie hinweg und übernehmen für die Sommermonate das Regime. Winterblüher richtig platzieren Ein Gestaltungsmittel bei der Gartenplanung sind auch Farben und Wuchshöhen. Die höheren Pflanzen gehören eher in den hinteren Bereich von Beeten, damit sie die kleineren nicht verdecken. Ideale Pflanzpartner für Winterblüher sind immergrüne Hecken und Sträucher, weil sie einen klaren Hintergrund schaffen, vor dem sich auch unscheinbare Winterschönheiten prominent sehen lassen. Mit Bistro Mondo del Caffè „Genusswelt“ Bei Winterblühern empfiehlt sich, Standorte auszuwählen, an denen man sie auch im Winter leicht sieht, etwa den Vorgarten.

Garten- und Landschaftspflege Seite 11 SONDERTHEMA Wohnzimmer im Grünen Wer einen Neubau plant, hat viele Entscheidungen zu treffen, etwa wenn es darum geht, Bodenbeläge, Möbel und Einrichtungsdetails auszuwählen. Und das keineswegs nur im Haus, sondern ebenso für das Freiluftwohnzimmer im Grünen. Der Garten hat in den vergangenen Jahren deutlich an Stellenwert gewonnen. Ein paar simple Klappstühle und einen Kunststofftisch aufzustellen, reicht bei weitem nicht mehr aus. Auch die Terrasse kommt heute betont elegant und wohnlich daher und wird mit wetterfesten Loungesesseln sowie robusten Holzmöbeln stilvoll eingerichtet. Eleganter Auftritt mit Naturstein Für das i-Tüpfelchen sorgt der geschmackvolle Look des Bodenbelags: Chic, aber zugleich wetterfest, robust und langlebig soll er sein. So hält zum Beispiel Naturstein über viele Jahre seine elegante Erscheinung. Besonders praktisch sind Steinteppichsysteme: Sie lassen sich zeitsparend verlegen und bieten eine große Vielfalt an Farben, Intarsien und Dessins für eigene kreative Gestaltungsideen. Die mit transparentem Bindemittel gebundenen Quarz- oder Marmorkiesel ergeben einen flexiblen Bodenbelag im Fliesenformat, der frostbeständig ist und über lange Zeit das Outdoor- Wohnzimmer schmückt. Im Außenbereich werden die flexiblen Steinteppich-Fliesen grundsätzlich schwimmend, also ohne feste Verklebung, Aushängeschild Hecke und Zaun verlegt. Dadurch wird ein entkoppeltes System erzielt, das Langlebig und ansehnlich: Mit Natursteinelementen gelingt die individuelle Gestaltung der Terrasse im Handumdrehen. Foto: djd/Renofloor klassische Witterungsschäden wie zum Beispiel Spannungsrisse von vornherein ausschließt. Drainage und Frostschutz inklusive Zusätzlich sind die Steinteppich-Fliesen bereits ab Werk mit Drainagekanälen ausgestattet. Eine ausreichende Entwässerung ist wichtig, damit versickernde Feuchtigkeit unter dem Belag nicht zu Staunässe oder gar zu geplatzten Fugen, Rissen oder Frostschäden führen kann. Noch ein Tipp für die stilvolle Gartengestaltung: Besonders elegant wirkt es, den Look des Terrassenbelags bis in den Innenraum, etwa in den Wintergarten, fortzusetzen und somit für optisch fließende Übergänge zu sorgen. Die Abgrenzung eines Grundstücks wird meist rein funktional betrachtet und damit in ihrer Bedeutung leider stark unterschätzt. Zäune, Mauern und Hecken bieten einerseits Sichtschutz vor unerwünschten Blicken und geben den Bewohnern Geborgenheit und Sicherheit. Andererseits sind sie ein Aushängeschild, das noch vor dem Betreten des Vorgartens einen ersten Eindruck vom Haus und seinen Bewohnern vermittelt. Zäune, Mauern und Hecken können auch einen eindrucksvollen Rahmen bilden, der Haus und Garten in Szene setzt und schmückt. Gartengestalter setzen sie gern als vertikale Gestaltungselemente ein. Eine Natursteinmauer wird so zu einem wirkungsvollen Hintergrund für ein Staudenbeet. Eine Formhecke teilt den Garten in unterschiedliche Räume, trennt den Küchengarten von der Spielwiese. Grenzt der Garten an eine belebte Straße, ermöglicht eine blickdichte Variante mehr Privatsphäre. Ist eher eine optische Abgrenzung gewollt, setzt man mit einer transparenten Lösung einen offenen und doch strukturgebenden Blickpunkt. Handelt es sich um eine Grenze zwischen zwei Grundstücken, ist es sinnvoll, mit dem Nachbarn zu besprechen, wie diese gestaltet sein soll. Oft hilft der Rat eines Landschaftsgärtners. Er weiß, dass der Schlüssel zu einem stimmig gestalteten Garten häufig in der Kombination verschiedener Elemente liegt: am Vorgarten vielleicht ein repräsentativer Zaun, an dem Kletterrosen emporranken, eine hohe Hecke an der Terrasse, die Lärm-, Wind- und Sichtschutz bietet, halbhohe Mauern, die den Garten optisch gliedern und gleichzeitig als Sitzgelegenheit dienen, und flache Buchshecken, die Beete oder Wege umranden. GmbH & Co. KG Gartengestaltung • Landschaftsbau Ausführung sämtlicher Garten- und Landschaftsbauarbeiten Dronkestraße 12 • 54294 Trier Tel. 0651 / 88 0 66 · 0171 / 85 11 030 • Fax 0651 / 85 1 27 www.landschaftsbau-schneider.de • info@landschaftsbau-schneider.de Meisterbetrieb seit 25 Jahren Garten- und Landschaftsbau Lanos – Hecken- und Strauchschnitt – Bepflanzungen – Pflegearbeiten Bergstraße 6 · 54518 Bergweiler Tel.: (06571) 2 02 59 www.gartenbau-lanos.de Gartengestaltung | Pflasterarbeiten | Mauerbau | Terrassen in Holz und Stein | Pflanzarbeiten | Gartenpflege | Zäune und Sichtschutz | Teichbau