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Nr. 25

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Schützenwesen

Schützenwesen Erfreulicher Jahresabschluss der Eilsleber Schützen Verein hofft auf ein ähnlich erfolgreiches Abschneiden seiner Sportler wie 2017 Horst Niemann (re.) freute sich über seine errungenen Urkunden und Medaillen. Carsten Pitschmann (re.) und Hartmut Zucker hatten an den Pfannen allerhand zu tun. Eilsleben (bs) - Für die Mitglieder des Eilsleber Schützenvereins endete das vergangene Jahr nicht wie üblich mit dem Abschluss der Wettkämpfe und der Winterfestmachung des Schießstandes oder des Schützenhauses, sondern mit einer ausgiebigen Feier am letzten Freitag des Jahres. Hauptanlass dieser traditionellen Veranstaltung war der Jahrestag der Neugründung des Vereins am 29. Januar 1995. Obwohl man mittlerweile festgestellt hat, dass ein Schützenverein urkundlich schon 1909 in Eilsleben existierte, hält man trotzdem an dem Tag der Neugründung fest und traf sich zu einem gemütlichen Beisammensein. Da viele Mitglieder über die Weihnachtsfeiertage kräftig zugelangt hatten und nicht schon wieder ein kalorienreiches Essen zu sich nehmen wollten, organisierte der Vorstand ein weniger fettreiches Wildleberessen. Während die Grillmeister Hartmut Zucker und Carsten Pitschmann an den Pfannen ihr Können unter Beweis stellen mussten, bedankten sich die Mitglieder vorab schon einmal bei den beiden tapferen Zwiebelschälern Gitti und Joachim Hildebrand für ihre tränenreiche Arbeit. Letztendlich ließ es sich der Spender der Leber, Steffen Täuber, nicht nehmen, die köstlichen Stücke persönlich zu servieren und kam dabei ganz schön ins Schwitzen. Bevor man nach dieser ausgiebigen Stärkung zum gemütlichen Teil überging, hatten Schießsportleiter Steffen Täuber und Kreisschießsportleiter Ingo Abel noch eine angenehme Aufgabe zu erledigen. Durch den erfreulichen Anstieg von neuen Mitgliedern in den letzten zwei Jahren erhöhte sich entsprechend auch die Anzahl von aktiven Sportschützen und deren Teilnahme an mehreren Wettkämpfen auf Kreis- und Landesebene. Steffen Täuber konnte dann auch in einer kurzen Ansprache mit Stolz verkünden, dass von den aktiven Schützinnen und Schützen des Vereins im Wettkampfjahr 2017 insgesamt 23 Kreismeistertitel, elf zweite und zwei dritte Plätze in den Einzelwertungen sowie sechs erste, vier zweite und zwei dritte Ränge in den Mannschaftswertungen belegt wurden. Zusätzlich belegten Frank und Pascal Melchert bei den Kreisrundenwettkämpfen den ersten Platz und Kerstin Melchert den zweiten Rang in ihren Altersklassen. Auch der Pokal der Kreissparkasse Börde und der Kreisseniorenpokal ging durch Burkhard Smikowski an den SV Eilsleben. Obwohl das Überreichen der Urkunden, Medaillen und Pokale eine geraume Zeit in Anspruch nahm, tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Alle freuen sich schon auf die Feier im Jahr 2018 und hoffen auf ein ähnlich gutes Abschneiden ihrer Schützinnen und Schützen wie 2017. Schießsportleiter Steffen Täuber servierte gekonnt die Spezialitäten. Die Mitglieder des Vereins ließen es sich schmecken. Fotos: Smikowski 10 mitteldeutscher schütze 1/2018

Thema Mitgliedergewinnung gehört zum Tagesgeschäft Eduard Korzenek, Präsident des Landesschützenverbandes, im Interview Seit fast zwölf Jahren ist Eduard Korzenek Präsident des Landesschützenverbandes. Im Interview zu Beginn des neuen Jahres stellte sich der Oppiner den Fragen von mitteldeutscher schütze. Junior Pascal Melchert wird bei der Europameisterschaft starten. Eine bessere Nachricht hätte es zum Auftakt des neuen Sportjahres nicht geben können, oder? Eduard Korzenek: Das ist richtig so. Es ist lange her, dass mit Christoph Tolonitz ein Gewehrschütze unseres Landesverbandes den Deutschen Schützenbund international vertreten hat. Ich hoffe auch, dass der Start von Pascal ein gutes Omen für das kommende Sportjahr ist. Es wird Zeit, dass sich unsere Schützen den verdienten Lohn für ihre Arbeit holen, die sie fleißig über die Jahre investiert haben. Vor einem Jahr hast Du gesagt, dass es trotz der Investitionen im Sport noch hier und da Bringschulden gab. National gab es 2017 einige Erfolge, ist der Verband auf einem guten Weg? Eduard Korzenek: Nochmal zum Thema Bringschulden: Ich sehe das als zwei Seiten einer Medaille. Einerseits investieren wir als Landesverband viel Geld, Zeit und Energie in den Sport. Manchmal habe ich allerdings den Eindruck, und da bin ich aber nicht der Einzige, dass hier und da einige Sportler denken, das kommt alles aus dem luftleeren Raum und kostet nichts. Die andere Seite ist die, dass unsere Sportler, ihre Eltern und Vereine ebenso viel Zeit, Kraft und Geld in ihren Sport stecken. Wenn es aber dann darum geht, sich dafür den Lohn abzuholen, wird mir zu oft der Erfolg weggeschmissen. Ansonsten sehe ich uns schon auf einem guten Weg. Wir haben schon sehr gute Leute an und hinter der Feuerlinie. Das Problem ist dann das Abrufen der Leistung zum Saisonhöhepunkt, sprich zur Deutschen Meisterschaft. Da warte ich mal mit einer endgültigen Antwort bis Ende August. Auch in der Mitgliederentwicklung gab es im Vorjahr positive Signale, hat es wieder einen Mitgliederzuwachs gegeben? Eduard Korzenek, hier beim letzten Landessschützentag in Oschersleben, steht seit fast zwölf Jahren an der Spitze des Landesschützenverbandes. Eduard Korzenek: Ja, der Landesschützenverband Sachsen-Anhalt hat zum 1. Januar 2018 einen Mitgliederbestand von 18.953 Mitgliedern. Das sind 132 mehr als im Vorjahr. Du hast zuletzt den Vereinen und KSV Respekt und Anerkennung für die Arbeit bei der Gewinnung neuer Mitglieder gezollt. Bekanntermaßen spielt die Musik an der der Basis. War die Aktion Ziel im Visier des Deutschen Schützenbundes, die nun auslaufen soll, hilfreich? Eduard Korzenek: Ich wiederhole diesen Dank auch an dieser Stelle, weil ich aus vielen Gesprächen mit Schützenschwestern und -kameraden um die Arbeit an der Basis weiß. Und vor dem Mitgliederzuwachs kommt immer erst die Kompensation von Abgängen, egal welcher Art. Ich sehe die Aktion „Ziel im Visier“ positiv, andere haben eine andere Meinung. Kern für mich ist der Gedanke „Mitgliedergewinnung“ und mir geht es darum, diesen Gedanken in unser Bewusstsein und in unser Denken zu bringen. Das Thema muss einfach zum Tagesgeschäft gehören, nicht nur für den Vereinsvorsitzenden, sondern für jedes Mitglied. Die Alternative zur Mitgliedergewinnung ist doch erst die Verarmung und dann das Sterben des Vereins. Das kann doch niemand ernsthaft wollen. Auf Ziel im Visier soll „+1“ folgen, sprich jeder Verein soll dann pro Jahr ein neues Mitglied dazugewinnen. Ist das für den Landesverband ein realistisches Vorhaben? Eduard Korzenek: Wir hatten 2017 einen Zuwachs von 809 Mitgliedern, in diesem Jahr die besagten 132 zum 1. Januar. Das ist ein großer Unterschied. Addiert man aber beide Zahlen und teilt durch zwei, kommt 470 raus. Wir haben im Landesverband 460 Vereine. Wenn wir diese Zahl als Grundlage für „+ 1“ nehmen und verstetigen können, dann haben wir ein ambitioniertes Ziel, sprich Kampfziel. Im Übrigen ist es mir relativ egal, wie die Aktion heißt. Wir müssen auf uns gucken und sehen, wie wir das Thema „Mitgliedergewinnung“ realisieren. Zur Delegiertenversammlung am 7. April werden wir als Präsidium konkret werden. Mehr Mitglieder eröffnen dem Landesverband größere finanzielle Spielräume, also auch die Möglichkeit für mehr Investitionen. Wo liegen diesbezüglich dieses Jahr die Prioritäten? Eduard Korzenek: Wir haben Investitionen in unsere Geschäftsstelle zu tätigen. Unser Haus ist 20 Jahre alt. Fenster, Türen und anderes gehören renoviert, unsere Einbruchmeldeanlage muss erneuert werden, unsere Kadersportler sollen einheitlich eingekleidet werden usw. Daneben legen wir Geld zurück für eine neue Telefonanlage und für die Mitgliederverwaltung David 21+, dessen Einführung nach dem Deutschen Schützentag 2019 in Wernigerode auf der Tagesordnung stehen wird. Du bist fast zwölf Jahre Präsident, stellst Dich bei Landesschützentag erneut zur Wahl. Wie fällt Deine persönliche Bilanz aus? Eduard Korzenek: Diese Frage ist jetzt an dieser Stelle unfair. Ich werde sie aber bei der Delegiertenversammlung am 7. April beantworten. Aber so viel sei gesagt: Die zwölf Jahre sind sehr schnell vergangen. Es war eine harte Zeit, nicht immer einfach Job und Ehrenamt zu meistern und auch noch an die Familie zu denken. Ich hatte aber meistens Freude am Amt und vor allem habe ich sehr viele Freunde gewonnen und tolle Menschen kennengelernt, im Landesverband und in ganz Deutschland. Das wiegt vieles auf und wäre ohne dieses Amt nicht möglich gewesen. Auch habe ich viel von unserem Land gesehen, vor allem Hallen, Säle und Gemeindezentren von innen. Mit einer Ausnahme haben sich auch Deine Vorstandskollegen bereiterklärt, für eine weitere Wahlperiode zu kandidieren. Da kann die Chemie im Präsidium eigentlich nur stimmen? Eduard Korzenek: Wie von ihr gewollt und mit den Gremien abgesprochen, wird Silvia Suchland ihr Amt als Landesdamenleiterin in jüngere Hände übergeben. Die Chemie im Präsidium passt, das weißt Du ja aus eigener Erfahrung. Das mitteldeutscher schütze 1/2018 11

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