Tassilo, Ausgabe März/April 2018 - Das Magazin rund um Weilheim und die Seen

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Murnau im Quarantänefieber: der Asiatiche Laubholzbockkäfer ist da | Drohnen und wer was wan wo wie damit machen darf: Volumenberechnung, Video und Fotografie | Helmut Ochs auf der Roten Couch - der Leiter der Integrierten Leitstelle Oberland | Auswirkungen der neuen Gülleverordnung | Tauchen mit Stahlschuh und Schweißapparat: Tauchausbildung bei der Bundewswehr | Die Welt ist grün: St. Patrick's Day im Tassiloland | Vom Tiefenbach nach Übersee: Fußballerin Kristina Schuster besucht ein College in den USA | Sonderteil Bauen, Wohnen und Energie | Von der Natur lernen beim Aktionstag auf Gut Achberg | Noten sind nicht alles: neues Konzept bei der Bauer Unternehmensgruppe | Selbsthilfebruppe für Sex- und Liebssüchtige im Landkreis | Theaterer aus Leidenschaft: das Marnbacher Theater im alten Schulhaus | Veranstaltungstipps für März und April und vieles mehr . . .

Ausgabe 17

März / April 2018

®

Das Magazin rund um Weilheim und die Seen

Eine Produktion von

Titelbild: Klaus Neuner, mauritius images

Polling, Tiefenbach und Stiftskirche

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Ungebetener Gast

Ein Käfer sorgt für Aufregung

Sonderteil

BAUEN

&

WOHNEN

im Tassiloland

Auf der Roten Couch

Leitstellen-Chef Helmut Ochs


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Das zu Hause genießen...Freiraum

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Abgetaucht und abgehoben

Ganz Murnau steht unter

Quarantäne. Das klingt unheimlich.

Als wäre eine

Seuche ausgebrochen.

Doch die Bürger können

beruhigt sein. Eine

Gefahr für Leib und

Leben ist weitestgehend

ausgeschlossen.

Nur ein wirtschaftlicher

Schaden der

Laubbaumbesitzer, der

könnte nochmals zum

Thema werden. Und alles nur wegen eines asiatischen

Schönlings, dessen Fühler zweieinhalbmal so

lang sind wie sein gepunkteter Körper. Experten nennen

ihn nur ALB. Waldbesitzer Baumvernichter. Der

Asiatische Laubholzbockkäfer, der in seiner Heimat

Jahr für Jahr Milliardenschäden anrichtet, hält seit

geraumer Zeit das Werdenfelser Land in Atem. Ob

Helmut Ochs auch schon Notrufe wegen Käferbefalls

angenommen hat? Der ILS-Leiter geht Ende des Jahres

in Ruhestand, und hat die kommenden Wochen

und Monate noch alle Hände voll zu tun. Im großen

Interview auf der Roten Couch spricht der gelernte

Rettungsassistent über die mehrfach abgesicherte

Technik, den chaotischsten Tag, seinen Nachfolger

und ein bayernweit einzigartiges Pilotprojekt.

Einzigartig ist auch das Taucherausbildungszentrum

im Starnberger Ortsteil Percha. Die Deutsche

Bundeswehr lehrt dort angehende Pioniertaucher.

Das sind die Soldaten, die mit Schweißgerät und

Stahlschuhen in den See springen und unter Wasser

Schwerstarbeit verrichten. Ob Sommer oder Winter

spielt für die jungen Männer keine Rolle – der Ernstfall

muss schließlich bei allen Bedingungen geprobt

werden. Wetterresistent sollte in jedem Falle Sicherheitstechnik

funktionieren, die Haus und Hof vor

Wohnungseinbrechern schützt. Was wirklich sinnvoll

ist, und wovon Sie, liebe Leser, besser die Finger lassen

sollten, haben uns zwei ausgewiesene Experten

erklärt. Gewählt haben wir dieses Thema passend

zum Sonderteil „Bauen & Wohnen“, in dem wir unter

anderem die monströsen Autokräne von Familie

Albrecht, das älteste Ehrenamt Bayerns, die Kreishandwerkerschaft,

an der Decke klebende Lebensretter

sowie einen promovierten Altbausanierer vorstellen.

Letzterer lebt übrigens im drittältesten Holzhaus

Bayerns, nur wenige Kilometer Luftlinie von Polling

entfernt, dessen Ortskern mit Tiefenbach wir diesmal

als frühlingshaftes Titelbild gewählt haben.

Dort zuhause ist Fußballerin Kristina Schuster. Eigentlich.

Vor knapp zwei Jahren wechselte sie vom FC

Bayern München auf ein US-amerikanisches College –

und hat sich trotz Zeitverschiebung, Schul- und Trainingsstress

Zeit genommen für ein Gespräch, in dem

es bei weitem nicht nur um sportliche Dinge ging.

Koordination undumliches Sehvermögen brauchen

auch professionelle Drohnen-Flieger. Einer davon:

Sebastian Jahn. Er lenkt seinen Oktokopter nicht

nur für Kinofilme und TV-Serien, für Werbedrehs mit

Mario Götze und Jerome Boateng sowie BR-Dokus

über Friedhöfe im Tassiloland. Neuerdings betreibt

er Volumenberechnungen mittels Luftaufnahmen –

ein Meilenstein in der Vermessungsbranche? So lange

er die verschärften Rechte und Pflichten einhält …

Davon können Landwirte ein Liedchen trällern. Stichwort

„Düngeverordnung“, 150 Seiten dick, und für

die Betroffenen noch nervenaufreibender als der

ALB-Befall in Murnau. Umso entspannteres Lesen

wünscht an dieser Stelle

Ihr Johannes Schelle

> > > Aus dem Inhalt

Seite 4

Auch im Tassiloland:

Gefahr durch den Asiatischen

Laubholzbockkäfer

Seite 6

Volumenberechnung und

Verfolgungsjad — was es bei

Drohnen zu beachten gilt

Seite 9

Der Leiter der Leitstelle:

Helmut Ochs im Interview

auf der Roten Couch

Seite 14

Auswirkungen der neuen

Verordnung: Güllefahren

nach Vorschrift

Seite 16

Tauchgang mit Stahlschuh

und Schweißapparat im

Starnberger See

Seite 18

Die Welt ist grün!

St. Patrick's Day

am 17. März

Seite 20

Vom Tiefenbach nach Übersee:

Kristina Schuster spielt Fußball

in North Carolina

Ab Seite 25

GROSSER SONDERTEIL

ZU DEN THEMEN BAUEN,

WOHNEN UND ENERGIE

Seite 54

Von der Natur lernen

beim Aktionstag auf

Gut Achberg

Seite 56

Noten sind nicht alles:

Neues Konzept bei der Bauer

Unternehmensgruppe

Seite 62

„Eine Krankheit, die dich fertig

macht!“ Selbsthilfegruppe für

Sex- und Liebessüchtige

Seite 65

Wildes Bobfahren mit älterem

Bruder — die Gewinner unserer

Aktion „Spaß im Schnee“

Seite 68

Spielen aus Leidenschaft:

Marnbacher Theater im

alten Schulhaus

Seite 73

Es wird langsam wärmer!

Unsere Veranstaltungstipps

für März und April

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märz / april 2018 | 3


Gefahr durch Asiatischen Laubholzbockkäfer

Der taxifahrende Baumvernichter

Murnau | Welch große Bedrohung

der Borkenkäfer für den Bestand

hiesiger Fichtenwälder ist, dürfte

seit vielen Jahren bekannt sein.

Weniger präsent in den Köpfen der

Bürger ist dagegen der Asiatische

Laubholzbockkäfer. Wie der Name

verrät, stammt das Insekt aus Asien

und ist rein optisch betrachtet

einer der größten und schönsten

Käfer überhaupt. Sein robuster

schwarzer Körper mit weißen

Punkten auf dem Rücken erreicht


eine Länge


von bis


zu vier

Zentimetern, wird fortbewegt

durch sechs grätige Beinchen oder

durch unter den Flügeldecken versteckte

Flügel. Noch auffälliger

sind seine schwarz-weiß gestreiften

Fühler, die zweieinhalb Mal so

lang werden können wie sein Körper.

Ob die beim Fliegen stören?

Aufgrund seiner Trägheit hebt der

Asiatische Laubholzbockkäfer, kurz

ALB, eher selten ab. „Er fährt lieber

Taxi“, sagt Ruth Haag, Försterin

des AELF Weilheim, die einzig

und allein die Aufgabe hat, dieses

exotische Insekt in den Laubwäldern

um Murnau am Staffelsee

aufzuspüren – und es zu vernichten.

Das klingt im ersten Moment

brutal und fällt mir als Käferliebhaberin

auch nicht leicht, aber

der Schutz unserer Laubbäume

ist am Ende des Tages

wichtiger.“ Während der

Borkenkäfer hauptsächlich

schwache Fichten

angreift, nistet sich

Riesengroß und wunderschön:

So sieht ein ausgewachsener ALB aus.

der Asiatische Laubholzbockkäfer

ausschließlich in Laubbäumen

ein. Bayernweit sind derzeit fünf

Fälle von ALB-Befall bekannt. Der

jüngste Fund stammt aus Murnau,

quasi mitten im Ort. Entdeckt wurde

der Befall von einem Touristen,

dem der Käfer auf dem Weg zum

Bahnhof entgegenkrabbelte. Offensichtlich

kennt sich der Mann

aus mit exotischen Insekten – er

erkannte das Tier auf Anhieb als

Schädling und informierte die Landesanstalt

für Landwirtschaft (LfL).

Dort schrillten sofort die Alarmglocken.

Sollte sich der Asiatische

Laubholzbockkäfer hierzulande

etablieren, würde das alle Laubbäume

in Murnau gefährden und

in den umliegenden Laubwäldern

eine mittelschwere Wald-Katastrophe

bedeuten: Borkenkäfer, immer

heftigere Stürme – und nun auch

noch ein Laubbaumvernichter!? In

Asien richtet der Sechsbeiner jährlich

einen Schaden von mehr als

einer Milliarde Euro (!) an.

Das Schadpotential durch den

Asiatischen Laubholzbockkäfer ist


deshalb so hoch,

weil er kerngesunde Laubbäume

angreift. Deshalb gelten im Falle

eines ALB-Befalls gleichermaßen

strenge wie rigorose Auflagen.

Keine natürlichen

Feinde

Die effektivste Methode, den

Schädling zu vernichten: Befallene

ume umgehend fällen, zu

Schnitzel häckseln und verbrennen.

Dies gilt übrigens nicht nur

für direkt befallene Ahorne, Weiden,

Birken, Pappeln und Rosskastanien.

Auch weitere vom ALB bevorzugte

Laubbäume (spezifizierte

Baumarten) im Befalls-Umkreis

von 100 Metern werden gefällt,

gehäckselt, verbrannt. Darüber

hinaus wird rund um den Befalls-

Ort eine Quarantäne-Zone mit

2 100 Metern Radius eingerichtet.

Alle Laubbäume, die sich in diesem

Bereich befinden, werden

regelmäßig von Fachleuten auf

ALB-Befall kontrolliert, was laut

Ruth Haag gar nicht so einfach sei.

Einzige, gut von außen erkennbare

Merkmale eines ALB-Befalls

sind fingerdicke, kreisrunde Ausbohrlöcher,

abplatzende Rinden,

brechende Äste und Fraßbilder an

Blättern. „Wobei es beim Entdecken

dieser Merkmale im Grunde

schon zu spät ist.“ Zwischen Juni

und Oktober, hauptsächlich

im August, frisst sich der

Asiatische Laubholzbockkäfer

durch die Rinde

des Laubbaums und legt

direkt unter der Rinde

reiskorngroße Eier ab.

Nach wenigen Wochen schlüpfen

die Larven, „von denen der hauptsächliche

Schaden ausgeht, weil

der Käfer selbst nach nur wenigen

Fingerdicke Bohrlöcher und abplatzende

Rinden sind Anzeichen

für einen ALB-Befall.

Wochen stirbt“. Die Larven dagegen

fressen sich die ersten Tage

durch das saftig weiche Kambium

zwischen Stamm und Rinde,

dringen anschließend tief ins

Baumstamminnere, wo sie sich

von unten nach oben durchfressen

und die Baumstabilität massiv

beeinträchtigen. Sie sind dort vor

möglichen Feinden wie Meisen

oder Spechten bestens geschützt,

da diese nur an Baumoberflächen

und im äußeren Stammbereich

mittels Schnabelpickerei nach Insekten-Mahlzeit

suchen.

Spürhund soll weitere

Käfer finden

Beim Stichwort „Suchen“ spitzt

Haags Jagdhündin „Mia“ die Ohren.

Sie wurde kürzlich in Österreich

zum Spürhund für das

Auffinden des Asiatischen Laubholzbockkäfers

ausgebildet, genau

wie Hündin „Brezel“ von Försterkollegin

Silke Hartmann. Neben

den optischen Merkmalen ist das

eine effektive Methode in Sachen

4 | tassilo


Den größten Schaden verursachen

die im Baum geschlüpften Larven.

ALB-Suche, für die im Sommer

auch Pheromon-Fallen (Sexuallockstoffe)

aufgehängt werden, die

den Schädling aus seinen Verstecken

locken sollen. 20 Stück sind

hiervon während der Flugzeit im

Murnauer Wald rund um die Befallszone

platziert. Von der Insel

Wörth bis zur Unfallklinik – so

weitläufig ist die Quarantäne-

Zone.

Davon abgesehen haben alle

Murnauer, die Wald in diesem

abgegrenzten Gebiet besitzen, folgendes

zu beachten: Wer Laubholz

im Wald um- oder abschneidet,

darf dieses nicht vom Grundstück

entfernen. Am besten vor Ort das

Holz stehen und liegen lassen. Wer

unbedingt Holz machen möchte

oder muss, ist verpflichtet, das Material

direkt vor Ort von Ruth Haag

oder Vertretern der LfL erst kontrollieren

zu lassen, dann häckseln

und die Schnitzel unmittelbar und

in geschlossenen Behältnissen zu

einer ausgewiesenen Verbrennungsstation

zu fahren. Wer Holz

außerhalb der Zone schlägt, darf

es zum Lagern in den Quarantäne-Bereich

bringen, muss es vom

Zeitpunkt des Stapelns jedoch unberührt

dort liegen lassen. Wobei

diese strengen Regeln, „vor allem

für Brennholzmacher ist die Situation

nicht leicht“, ausschließlich

für Laubholz gelten. Damit sich

auch alle betroffenen Waldbesitzer

an die Regeln halten, wurden sie

mehrfach informiert. Infoveranstaltungen,

Infoanschreiben per

Post sowie tägliche Beratungsmöglichkeiten

bei Ruth Haag im

Murnauer Forstamt haben bisher

zur Bekämpfung und Information

über den ALB beigetragen und

werden dies auch weiterhin.

Aus Asien ins

Werdenfelser Land

> > > Zum Thema

Die in Murnau gefundenen Asiatischen

Laubholzbockkäfer reisten

höchstwahrscheinlich als Ei oder

Larve in einer Palette für Stein-

Transport aus Asien ins Werdenfelser

Land. Dort, wo die Käfer

ihre Eier ablegen konnten sowie

in deren Umkreis von 100 Metern

steht nun kein einziger Laubbaum

mehr. Ruth Haag ist jedoch fest

davon überzeugt, dass dieses rigorose

Abholzen seinen Zweck erfüllte.

„Bis jetzt haben wir und die

Mitarbeiter der LfL in Murnauer

Wäldern, Gärten und Parks keinen

weiteren ALB-Befall gefunden. Ich

bin zuversichtlich, dass wir das

ALB-Problem in den Griff bekommen.“

Vor allem deshalb, weil

sich der Asiatische Laubholzbockkäfer

nicht nur träge fortbewegt,

sondern mit höchstens 30 bis 70

Eiern auch wesentlich langsamer

fortpflanzt als der Borkenkäfer –

der vermehrt sich bekanntlich exponentiell.js

Jagdhündin Mia wurde von Försterin Ruth Haag zum Spürhund für das

Aufsuchen des Asiatischen Laubholzbockkäfers ausgebildet.

Hinweise auf ALB-Befall sofort melden!

Wer sich näher über den Schädling informieren möchte oder ALBtypische

Merkmale an Waldbäumen oder Blättern entdeckt, möge

sich umgehend bei Ruth Haag unter 08841 / 6129-23 oder ALB@aelfwm.bayern.de

melden.

Jede Verdachtsmeldung nimmt auch die Landesanstalt für Landwirtschaft

(LfL) unter 08161 / 71-5730 oder ALB@LfL.bayern.de entgegen.

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märz / april 2018 | 5


Neuheiten und Rechte für die Arbeit mit Drohnen

Von Volumenberechnung

bis Verfolgungsjagd

Tassiloland | Fasziniert von nie

zuvor gesehenen Aufnahmen aus

der weltberühmten Sixtinischen

Kapelle, rief Sebastian Jahn in der

dafür verantwortlichen Produktion

an. Er wollte wissen, wie diese Bilder

entstanden sind. Die Antwort:

Mit einer Drohne, was jedoch extrem

zeit- und personalaufwendig

gewesen, im Grunde nicht bezahlbar

ist. Aufgelegt. Drohnen waren

damals, im Jahr 2007, ein unbeschriebenes

Blatt. Kaum einer hatte

sie, kaum einer kannte sie. Doch

zu teuer, zu unrentabel? Sebastian

Jahn, Maschinenbau-Konstrukteur

und damals schon Hobbyfotograf,

wollte das so nicht stehen lassen

und sagte sich: „Dann baue

ich so eine Drohne eben selbst.“

Der Rahmen aus Carbon, an den

äußeren Enden Rotorblätter mit

kleinem Motor. Sein erstes Werk:

Ein Quadrokopter, viermotorig.

Später konstruierte und baute er

einen Hexakopter, sechsmotorig,

schließlich einen Oktokopter,

achtmotorig, der bis zu fünf Kilo

Gewicht mitschleppen kann. Das

Gewicht bei Sebastian Jahn heißt

hochauflösende Kamera. Für erste

Testflüge fixierte er eine standardmäßige

GoPro, für Filmaufnahmen

eine Red Epic, 40 000 Euro wert,

mit der unter anderem Szenen bei

Harry Potter, Fluch der Karibik und

300 gedreht wurden. Allerdings

nicht von Sebastian Jahn. Auf den

heute 35-Jährigen wurden andere

Filmproduzenten aufmerksam.

Nachdem er erste Luftaufnahmen

auf YouTube und seiner Internetseite

veröffentlichte, flatterten

immer häufiger Anfragen ein.

Sebastian Jahn und sein koaxialer

Oktokopter, mit dem er unter

anderem Szenen für Filme dreht.

Für die Serie Bergdoktor filmte er

atemberaubende Landschaftsbilder

und spektakuläre Verfolgungsszenen

durch enge, naturbelassene

Täler. Ähnliche Aufnahmen

machte er für die Kinofilme „Burg

Schreckenstein“, „Die Trapp-Familie“

und „Verrückt nach Fixi“. Sein

Kerngeschäft bis heute: Fotografie

am Boden sowie Bild- und Filmaufnahmen

aus der Luft jeglicher

Art. Für Roller, eines der größten

Möbelhäuser Deutschlands,

machte er hochqualitative Aufnahmen

für einen Imagefilm. Er

dokumentierte den Neubau des

Feldafinger Krankenhauses, filmte

Immobilien entlang des Starnberger

Sees, machte Landschaftsaufnahmen

für die Polizeiinspektion

Weilheim oder Luftbilder der

Friedhöfe in Habach, Wessobrunn,

Obersöchering und Bernried, die

unter anderem im BR gezeigt

wurden. Außerdem filmte er Mario

Götze und Jerome Boateng aus

der Luft. „Ein Werbefilm für eine

Fitness-App.“ Sein neuestes Aufgabengebiet

ist allerdings

die Volumen-Berechnung mittels

Luftaufnahmen, erstmals erfolgreich

getestet mit einer großen

Kiesgrube im westlichen Landkreis

Weilheim-Schongau.

45 Minuten

statt sieben Stunden

Die Volumenberechnung per

Drohne funktioniert wie folgt: Zunächst

fährt Sebastian Jahn das zu

erfassende Gelände ab und setzt

in regelmäßigen Abständen Markierungspunkte

mittels Farbspray.

Anschließend geht er mit GPS-gesteuerter

Drohne und angebrachter,

hochauflösender Kamera in

die Luft und macht aus maximal

100 Metern Höhe zahlreiche Bilder.

Am Beispiel Kiesgrube, knapp

47 000 Quadratmeter Fläche,

knipste er in nur 30 Minuten exakt

100 Fotos. Nach Landung der

Drohne fuhr er zurück ins Büro,

setzte sich an den PC, lud die 100

Bilder hoch, prüfte und drehte sie

und stellte sie schließlich in ein

spezielles Programm, eine 3D-

Vermessungssoftware. Darin wurden

nun alle 100 Bilder zu einem

großen miteinander verknüpft, so

dass letztlich die komplette Kiesgrube

auf einen Blick zu sehen ist.

Dabei ins Auge stechen die vor Ort

markierten Farbpunkte, auf die

Jahn nun am PC Referenzpunkte

setzt. Fortan übernimmt eine

komplexe Software die Arbeit, die

anhand der GPS-Daten und der

von Jahn gesetzten Referenzpunkte

in rund sechs Stunden das

komplette Gelände in Höhe, Länge,

Breite und Tiefe ausrechnet.

Das Ergebnis ist verblüffend genau:

Mit minimaler Abweichung

von plus-minus einem Prozent

konnte das Volumen der Kiesgrube

bestimmt werden. Obendrein

ist Jahns Arbeit wesentlich

zeitsparender als die klassische

Vermessung am Boden, die ohne

PC-Arbeit bereits einen kompletten

Arbeitstag in Anspruch nimmt

und vor allem an unwegsamen

Geländestellen äußerst mühsam

ist. Als netten Nebeneffekt dieser

Vermessungen bezeichnet Sebastian

Jahn das dabei entstehende

3D-Modell.

Rechte und Pflichten

für Drohnenflieger

Doch für was braucht es überhaupt

Volumenangaben von beispielsweise

Kiesgruben? „Damit

kann man zum Beispiel herausfinden,

wie viel Material pro Jahr

abgetragen wurde“, sagt Jahn,

der hierfür die gleiche Arbeit ein

Jahr später erneut durchführen

müsste. Darüber hinaus könnte

er zum Beispiel die „Löcher“

brachliegender Kiesgruben vermessen

und so bestimmen, wie

viele Tonnen Kies dort hineingekippt

werden müssten, um diese

aufzufüllen. Auch Abtragungen

für den Bau von Umgehungstrassen

könnte er mittels Drohnenmessung

exakt vorausrechnen.

Ob Fotos, Filme oder Vermessungen:

Damit Sebastian Jahn mit ei-

6 | tassilo


Drohnen-Arbeit über Friedhof und Kloster von Bernried.

ner seiner haftpflichtversicherten

Drohnen – der große Oktokopter

misst eine Spannweite von 1,70

Meter, seine kleinste Drohne 40

Zentimeter – in die Luft darf, hat

er jede Menge Rechte und Pflichten

einzuhalten. Zwischen April

und Oktober 2017 musste jeder

Gewerbliche für Drohnen ab zwei

Kilogramm einen gut 200 Euro

teuren Führerschein (ab 16. Lebensjahr)

bei einer vom Luftfahrtbundesamt

anerkannten Stelle

absolvieren. Sebastian Jahn legte

diese theoretische Prüfung mit

Themenschwerpunkten Navigation,

Zivil-, Straf- und Luftrecht,

Meteorologie, Flugbetrieb sowie

Fachwissen rund um Drohnen in

der Münchner Landeshauptstadt

ab. Darüber hinaus besitzt Sebastian

Jahn für halbjährlich 120 Euro

eine Sondergenehmigung, die ihm

erlaubt, auch näher als 100 Meter

an Hochspannungsleitungen,

Bundesstraßen und öffentliche

Gebäude heranzufliegen. Absolute

Tabuzone für jeden Drohnenflieger

sind unter anderem Krankenhäuser

(100 Meter Abstand),

Flughäfen (1,5 Kilometer Abstand),

Unfallstellen, Menschenansammlungen

und Gefängnisse. Außerdem

müssen seit Oktober 2017

Drohen von mehr als 250 Gramm

mit einer festangebrachten, hitze-

und kältebeständigen Plakette

samt Name und Anschrift des

Halters gekennzeichnet sein. „Für

die Anbringung ist jeder Drohnenbesitzer

selbst verantwortlich, die

Schilder aus zum Beispiel Aluminium

kann man unter anderem

online bestellen“, sagt Sebastian

Jahn, der sich vor jedem Flug eine

schriftliche Starterlaubnis vom

jeweiligen Grundstücksbesitzer

genehmigen lassen muss und als

Gewerblicher maximal 100 Meter

hochfliegen darf. Bei innerörtlichen

Flügen hat er außerdem die

örtliche Polizei zu informieren –

und zwar 24 Stunden vor dem

Start.

In Wohngebieten dürfen Drohnen

über 250 Gramm nicht aufsteigen,

schon gar nicht mit film- oder

tonaufnahmefähigem Anhang.

Es sei denn, Grundstückseigentümer

oder Mieter stimmen dem

ausdrücklich zu. Drohnen bis 250

Gramm sind in Wohngebieten

erlaubt. Allerdings ausschließlich

über dem eigenen Grundstück und

maximal 30 Meter hoch – für Flüge

über Nachbarsgrundstücke ist deren

Genehmigung erforderlich. js

Kiesgrube in 3D (unten), zusammengesetzt aus 100 Luftaufnahmen.

märz / april 2018 | 7

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„15 Tage“ von Rosemarie Benke-Bursian

Brandneuer

Tutzing-Krimi

Tutzing | Der knapp 16-jährige Leo

Förster aus Tutzing ist verschwunden.

Aus heiterem Himmel. Einfach

weg. Was ist geschehen? Ist

er weggelaufen? Ist ihm etwas zugestoßen?

Sagt sein Freund David

die Wahrheit oder verschweigt er

etwas? Und wer ist diese geheimnisvolle

Person, mit der Leo sich

angeblich vor seinem Verschwinden

getroffen hat? Gibt es sie überhaupt?

Immer wieder stecken die

beiden Polizisten Abby und Georg

hoffnungslos fest. Je mehr sie über

Leo erfahren, umso rätselhafter

erscheint sein Verschwinden. Da

meldet sich ein weiterer Zeuge.

Zwei Wochen voll spannender Ermittlungsarbeit

sind im neuen Tutzing-Krimi

notwendig, bis schließlich

an Tag 15 auch das letzte Rätsel

gelöst ist.

Handlung rund um

Tutzing und die Seen

Hauptautorin des Krimis mit dem

passenden Titel „15 Tage“ ist Rosemarie

Benke-Bursian, eigentlich

diplomierte Biologin, die aber

schon während ihrer Promotion

das Schreiben intensiviert hatte.

Mittlerweile ist sie freiberufliche

Wirtschaftsjournalistin, Autorin

und Verfasserin zahlreicher journalistischer

Texte, Presseartikel sowie

Sachbücher für Fachleute und interessierte

Laien aus Naturwissenschaft,

Medizin und Gesundheit.

Darüber hinaus hat sie zahlreiche

Kurzgeschichten in Zeitschriften

und Anthologien veröffentlicht sowie

drei Kinderbücher und zwei

Kurzkrimisammlungen verfasst.

Mit Veronika Otto und Jonas

Höbenreich haben sich

zwei Schüler aus ihrer seit

2008 bestehenden Kinder-

und Jugendschreibwerkstatt

am Tutzing-Krimi

beteiligt. Sie hatten Interesse,

den gesamten Prozess

kennenzulernen, vom

Plotten – dem Ausdenken

der kompletten Handlung

vor dem Verfassen – über Recherchieren,

Schreiben, Überarbeiten

bis hin zur Veröffentlichung. „Das

Schreiben zu Dritt war eine riesen

Herausforderung und Bereicherung

zugleich. Profitiert hat dabei

jeder von uns und nicht zuletzt

auch der Krimi“, sagt Benke-Bursian.

Insgesamt dauerte die Schreibphase

rund drei Jahre, ehe der

mehr als 500 Seiten starke Roman

bei der Premierenlesung Mitte Februar

in der Buchhandlung Held

vorgestellt wurde. Herausgeber

von „15 Tage“, dessen Handlung

rund um Tutzing, Starnberg und

> > > Bücher-Verlosung

die Seen spielt, ist der Münchner

Smart & Nett-Verlag.

Der Krimi wird unter anderem im

Rahmen von „Ladies Crime Nights“,

etwa in München und Deggendorf,

vorgestellt. Diese „Ladies Crime

Nights“ sind eine spezielle Lesung

der „Mörderischen Schwestern“,

Europas größtem Verein deutschsprachiger

Krimiautorinnen, deren

Mitglied und Pressesprecherin Rosemarie

Benke-Bursian ist.

Weitere Lesungen in Tutzing und

Pähl werden folgen und auch in

anderen Nachbarorten sind welche

angedacht.

tis

Ihr Regionalmagazin „tassilo“ verlost drei Exemplare des brandneuen

Tutzing-Krimis von Rosemarie Benke-Bursian und ihren beiden

Co-Autoren Veronika Otto und Jonas Höbenreich. Wer einen der Romane

gewinnen möchte, schickt eine Postkarte mit dem Stichwort

„15 Tage“ an tassilo, Birkland 40, 86971 Peiting. Oder eine E-Mail

an info@tassilo.de. Einsendeschluss ist der 15. März. Bitte Absenderadresse

nicht vergessen, da die Bücher ihre neuen Besitzer auf

postalischem Weg erreichen. Das Los entscheidet, der Rechtsweg ist

ausgeschlossen. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg.

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Auf der Roten Couch

Der Leiter

in der

Leitstelle

Foto: Johann Jilka

Zurück zu den Wurzeln: Eigentlich sitzt Helmut Ochs als Leiter

der Integrierten Leitstelle Oberland im Chefbüro von nebenan.

Zum Fotoshooting des Roten Couch-Interviews platzierten

wir ihn vor den Arbeitsplatz eines Disponenten.

märz / april 2018 | 9


Weilheim | Eigentlich wollte Helmut

Ochs nach Fachhochschulreife

und Zivildienst studieren, sich die

Basis für einen „richtig guten“ Beruf

schaffen. „Doch irgendwie habe

ich den Absprung nicht geschafft“,

sagt der gebürtige Franke rückblickend

und kann sich in dieser Sekunde

ein Grinsen nicht verkneifen.

Erstens, weil er den Absprung vom

„Notfallhelfer“ gar nicht schaffen

wollte. Und zweitens, weil er trotzdem

Karriere gemacht hat. Und

wie: Rettungsassistent, leitender

Rettungsassistent der Rettungshubschrauberstation

Nürnberg

und stellvertretender Leiter der

Rettungsleitstelle Nürnberg, die

auch für Fürth, Erlangen und die

dort umliegenden Landkreise zuständig

ist. Dieser Berufung geht

der heute 65-Jährige noch immer

nach. Zunächst wechselte er als

Leitstellen-Leiter nach Traunstein.

2008 wurde er schließlich zum

Chef der Integrierten Leitstelle

Oberland berufen. Seither ist er

hauptverantwortlich für eine reibungslose

Notrufabwicklung in

den Landkreisen Weilheim-Schongau,

Garmisch-Partenkirchen

und Bad Tölz-Wolfratshausen. Im

Interview auf der Roten Couch

erzählt der Vater zweier erwachsener

Kinder von „eingebrannten

Bildern“, ersten Einsätzen mit

dem Rettungshubschrauber und

maximalen Stress-Tagen in der ILS

Oberland. Außerdem gibt er seinen

Nachfolger bekannt, der bereits in

wenigen Monaten zur Einarbeitung

antritt und Einblicke in ein weiteres

Pilotprojekt bekommt. Helmut Ochs

geht zum 1. September 2018 in den

wohlverdienten Ruhestand.

Herr Ochs, wie viele Menschenleben

retten Sie und Ihre Mitarbeiter täglich

durch Ihre Arbeit?

Das ist ganz schwer zu sagen. In

erster Linie retten die Einsatzkräfte

vor Ort Menschenleben, die von

der Leitstelle alarmiert werden.

Im Leitstellenbereich Oberland,

zu dem die Landkreise Garmisch-

Hereinspaziert: Helmut Ochs (li.)

empfängt „tassilo“-Redakteur

Johannes Schelle am Eingang der

ILS Oberland.

Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen

und Weilheim-Schongau

gehören, werden im Jahr rund

40 000 Einsätze der Notfallrettung

durchgeführt. Hinzu kommen zahlreiche

Krankentransporte, die aber

nicht akut lebensbedrohlich sind.

Ebenso alarmieren wir die Bergund

Wasserrettung. Und dann natürlich

noch das ganze Spektrum

der Feuerwehr-Einsätze.

Auch bei Stromausfall?

Wir haben ein redundantes Stromsystem,

das bei Ausfall des Stromes

auch für längere Zeiträume einspringt.

Manchmal merken wir in

der Leitstelle gar nicht, wenn um

uns herum kurzzeitig der Strom

ausfällt. Für außergewöhnliche Ereignisse

in der Leitstelle übernimmt

die gesamten Aufgaben eine Vertretungsleitstelle.

Die Notrufe und

auch die Funkkommunikation mit

den Einsatzkräften werden dann

in die Vertretungsleitstelle geroutet.

Für uns ist das die Integrierte

Leitstelle Schweinfurt, wir dagegen

vertreten künftig die Integrierte

Leitstelle Donau-Iller in Krumbach.

Das wurde im Vorfeld des G7-Gipfels

mit der ILS Schweinfurt getestet

und hat gut funktioniert.

Das Telefon in der Integrierten Leitstelle

Oberland klingelt vermutlich

häufig?

Das stimmt. Notrufe über die Notrufnummer

112 sind es pro Tag

rund 260. In etwa nochmal so viele

Anrufe nehmen wir entgegen für

nicht dringliche Krankentransporte,

Auskünfte und Nachfragen jeglicher

Art.

Welche Aufgaben haben Sie als Leiter

der ILS Oberland?

Mein Aufgabenspektrum ist sehr

breit gefächert. Ich bin verantwortlich

für einen ordnungsgemäßen

Betriebsablauf in der Leitstelle.

Ebenso für Mitarbeitergespräche

und den ganzen Bereich der Personalentwicklung.

Ich bin zuständig

für die Qualitätssicherung der ILS

Oberland sowie die Umsetzung relevanter

Gesetze und Vorschriften.

Hinzu kommt die Kostenverantwortung.

Und eine enge Zusammenarbeit

mit dem Zweckverband für

Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung,

weiteren Partnern

wie den Feuerwehren, den Kreisverbänden

des Bayerischen Roten

Kreuzes, der Bergwacht, der Wasserwacht,

der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft,

der Luftrettungsstation

an der Unfallklinik

Murnau, den Kliniken ...

Klingt nach viel Abwechslung.

Das stimmt. Morgens verschaffe

ich mir im Rahmen eines Jour fixe

(Anm. d. Red.: regelmäßige Besprechung)

mit meinen Mitarbeitern einen

Überblick der Ereignisse sowie

der anstehenden Aufgaben. Meine

Arbeitszeiten sind sehr flexibel,

da ich häufig auch Abendtermine

wahrzunehmen habe oder mehrere

Tage bayernweit bei Arbeitsgruppen

der Integrierten Leitstellen

unterwegs bin. Neben den üblichen

Bürotätigkeiten, wie Bearbeiten der

umfangreichen E-Mails, werden

anstehende Projekte vorangetrieben.

Wobei es auch immer wieder

turbulente Tage gibt, an denen die

vorher geplanten Arbeiten durch

plötzlich auftretende Ereignisse

nicht erledigt werden können.

Für wie viele Mitarbeiter sind Sie

derzeit verantwortlich?

Ich bin verantwortlich für 23 Disponenten,

drei IT-Spezialisten, meinen

Stellvertreter Christoph Fischer

sowie 15 geringfügig Beschäftigte,

die für Sonderlagen zur Unterstützung

in der Leitstelle bereitstehen.

Können Sie in einfachen Worten die

technische Ausstattung der ILS Oberland

beschreiben?

Unsere Technik besteht grob gesagt

aus drei Hauptkomponenten,

die allesamt über Schnittstellen

miteinander verbunden sind. Das

Einsatzleitsystem, die Telefontechnik

sowie die analoge und digitale

Funktechnik. Natürlich gibt es noch

eine Reihe anderer technischer

Einrichtungen in der Leitstelle.

Zum Beispiel die Klimatechnik, Beleuchtungstechnik

und die unterbrechungsfreie

Stromversorgung.

Vor was sitzt der Disponent?

Er sitzt an einem sogenannten

Einsatzleitplatz und hat fünf Monitore

vor sich, mit denen von der

Notrufannahme bis zur Einsatzdisposition

das ganze rettungsdienstliche

Spektrum gesteuert wird. Mit

einem sechsten Monitor wird der

gesamte Bereich der Telefon- und

Funkkommunikation gemanagt.

Was sind die aus Notrufer-Sicht

häufigsten Angaben, die vergessen

werden?

Aufgrund der außergewöhnlichen

Situation und der damit oftmals

verbundenen Aufgeregtheit der

Notrufer ist dieses Spektrum sehr

breit gefächert. Es gibt sehr laute

und aufgeregte, aber auch völlig

ruhige Anrufer, was aufgrund der

Geschehnisse am Ereignisort auch

vollkommen verständlich ist. Dann

ist es die Kunst des Disponenten,

Empathie zu zeigen, den Notrufer

soweit zu unterstützen, dass er

schnellstmöglich in der Lage ist,

vernünftige Angaben zu machen.

Die fünf W-Fragen sind natürlich

das Wichtigste, sozusagen das

Grundhandwerkszeug.

Empathie zeigen. Welche Eigenschaften

braucht ein guter Disponent

noch?

Auf den Anrufer eingehen, ruhig

und sachlich bleiben, den Überblick

behalten. Da die Disponenten

viel Erfahrung haben, kommen sie

mit den unterschiedlichsten Situationen

gut zurecht. Das ist in diesem

verantwortungsvollen Beruf

ganz entscheidend.

Gibt der Disponent auch Erste-Hilfe-

Anleitungen?

Selbstverständlich werden, abhängig

von der Situation vor Ort, Erste-Hilfe-Maßnahmen

angeboten.

10 | tassilo


Aufgrund verschiedener Faktoren

an der Notfallstelle funktioniert

das nicht immer. Bei einem Herzstillstand

können zum Beispiel Anweisungen

entsprechender Sofortmaßnahmen

jedoch lebensrettend

sein. Das Fachwort dazu in der

Leitstelle heißt Telefonreanimation.

Gleichzeitig muss der Disponent den

Rettungsdienst informieren.

Aufgrund des abgefragten Meldebildes

legt der Disponent ein

bestimmtes Schlagwort fest. Für

dieses Schlagwort werden die geeigneten

Einsatzmittel vom Einsatzleitsystem

ermittelt. Die Regel

besagt: Die erste Wahl ist immer

das schnellste, für das Ereignis geeignete,

zur Verfügung stehende

Rettungsmittel.

Auf wie viele Rettungsmittel können

Sie in Ihrem Zuständigkeitsgebiet,

den drei Landkreisen, zurückgreifen?

Im Bereich des bodengebundenen

öffentlichen Rettungsdienstes sind

es 16 Rettungswachen mit 20 Rettungswagen,

10 Notarztstandorte

und 17 Krankentransportwagen.

Hinzu kommen 18 Bergwachtbereitschaften,

19 Wasserwachtortsgruppen

und zwei Deutsche

Lebens-Rettungs-Gesellschafts-

Ortsgruppen. Ein Rettungshubschrauber,

Standort Unfallklinik

Murnau. Dann gibt es noch diverse

Sondereinrichtungen wie Helfer vor

Ort-Gruppen und First-Responder-

Gruppen, Rettungshundestaffeln

und Kriseninterventionsteams. Und

natürlich zahlreiche Feuerwehren,

im Leitstellenbereich sind das

141 Freiwillige Feuerwehren und

drei Werksfeuerwehren und das

Technische Hilfswerk. Die genaue

Anzahl der insgesamt zur Verfügung

stehenden Rettungsmittel im

Einsatzleitsystem kann ich spontan

nicht nennen. Es dürften aber gut

1000 Einsatzmittel sein.

Wow. Und das rund um die Uhr?

Der hauptamtlich organisierte

öffentliche Rettungsdienst ist natürlich

rund um die Uhr einsatzbereit.

Selbstverständlich sind

auch die Rettungssparten wie

Wasser- und Bergrettung, ebenso

die Feuerwehren immer alarmierbar.

Klar ist aber auch, dass

bei den ehrenamtlichen Einsatzkräften

mit diversen Sonderfunktionen

nicht jeden Tag immer von

jetzt auf gleich alles verfügbar ist.

Das ist im Ehrenamt gar nicht

möglich.

Worin unterscheiden sich eigentlich

Rettungswagen (RTW) und Krankentransportwagen

(KTW)?

Der RTW wird zur medizinischen

Versorgung und den Transport

von Notfallpatienten eingesetzt.

Dafür ist er mit entsprechender

notfallmedizinischer Technik ausgestattet.

Der KTW dagegen wird

für disponierbare und zeitunkritische

Transporte eingesetzt. Zum

Beispiel, wenn ein Patient vom

Hausarzt in ein Krankenhaus eingewiesen

wird, oder Patientenheimfahrten

vom Krankenhaus.

Vier bis fünf Disponenten besetzen

rund um die Uhr die Telefone in der

ILS Oberland. Reichen die aus?

An „normalen“ Tagen schon. Insgesamt

haben wir 15 Plätze zur

Verfügung, die zum Beispiel während

des G7-Gipfels von Haus aus

durchwegs besetzt waren.

Waren aufgrund Wetterkapriolen

auch schon alle 15 Plätze besetzt?

Das kommt immer wieder vor,

wie bei Sturm „Niklas“ 2015. Auch

bei einem heftigen Unwetter vergangenen

Sommer, das gar nicht

großartig angekündigt war, musste

kurzfristig unser Verstärkungskonzept

aktiviert werden. Auffallend

ist auch, dass bei schönem

Wetter wesentlich mehr passiert,

weil das Freizeitverhalten dann ein

ganz anderes ist. Vom Grillen über

Baden bis zum Motorradfahren, da

sind Jung und Alt unterwegs, entsprechend

hoch ist auch die Gefahr,

dass Unfälle passieren.

An diesen Tagen müssen die Disponenten

besonders kühlen Kopf

bewahren. Lernen sie das während

der Ausbildung?

Zunächst braucht man für die Ausbildung

zum Disponenten zwei

Grundvoraussetzungen: Einmal die

vollständige Ausbildung zum Rettungssanitäter,

früher Rettungsassistenten,

und die Feuerwehrausbildung.

Wer die kompletten Qualifikationen

nicht mitbringt, hat unter Umständen

trotzdem die Möglichkeit

auf eine Disponenten-Ausbildung.

Die fehlende Eignung muss dann

nachgeschult werden. Allerdings

wird sich das in absehbarer Zeit

komplett ändern.

Highlightveranstaltungen im Rahmen der Bayerischen Landesausstellung

Mai bis November 2018

Freitag, 4. Mai 2018

Kloster Ettal, Festzelt

Sonntag, 6. Mai 2018

Kloster Ettal, Festzelt

25 Jahre Radio Oberland Geburtstagsparty mit Auftritt der bayerischen Rockbands

Gringo Bavaria und Die Troglauer

Kartenbestellungen über http://www.radio-oberland.de

Satire-Kabarett mit Helmut Schleich in der Rolle von König Ludwig II.

und Franz Josef Strauß

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WALD, GEBIRG

UND KÖNIGSTRAUM

MYTHOS

BAYERN

Freitag bis Sonntag,

15. bis 17. Juni 2018

Kloster Ettal, verschiedene Orte

Freitag und Samstag,

29. und 30. Juni 2018

Kloster Ettal, Innenhof

Benediktiner Klassiktage

Symposium, Bläserkonzert, Kammermusik-Konzerte und Liedrezital mit dem

Bayerischen Staatsorchester, dem Orchestra of Europe und Werken von Wagner,

Mozart, Baretsch, u.a.

Kartenbestellungen über http://www.gap-ticket.de

Klassik Open Air Konzerte mit Musik von Richard Strauss und Sergej Prokofiev mit

dem Brno Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Alexander Liebreich

Kartenbestellungen über http://www.gap-ticket.de

Veranstaltungen in Garmisch-Partenkirchen

Pfingstsonntag 20. Mai 2018

Start Ludwigsstraße

Freitag, 27. Juli 2018

Historischer Festzug in Garmisch und Partenkirchen

Streifzug durch die Geschichte Bayerns mit 30 Festwägen, Fußgruppen und Musikkapellen

Aufführung des Musiktheaters „Der Mond“ von Carl Orff

zur totalen Mondfinsternis unter der künstlerischen Leitung von Christian von Gehren

Kartenbestellungen über http://www.gap-ticket.de

BAYERISCHE LANDESAUSSTELLUNG

3. MAI – 4. NOVEMBER 2018

Kloster Ettal, täglich 9 – 18 Uhr // www.hdbg.de

märz / april 2018 | 11


Wir feiern:

12 | tassilo

Wir freuen uns auf

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»10 Jahre«

Weilheim – Obere Stadt

Inwiefern?

Der Freistaat Bayern wird in absehbarer

Zeit einen eigenständigen

Ausbildungsberuf zum

Leitstellendisponenten einführen,

den junge Männer und Frauen

absolvieren können. Eine ganz

normale Berufsausbildung in Theorie

und Praxis über mehrere Jahre.

Heißt: In Zukunft werden auch

an der ILS Oberland Disponenten

ausgebildet, die blockweise diverse

Schulungen auch an anderen

Orten besuchen werden. Ab wann

und wie genau der neue Ausbildungsberuf

aussieht, müssen die

Verantwortlichen noch final festlegen.

Begrüßen Sie die Einführung der

eigenständigen Ausbildung, oder

fänden Sie das alte System mittels

Anlernen rettungsdiensterfahrener

Quereinsteigern besser?

Ich begrüße es. Einmal, weil dadurch

Personalsicherheit geschaffen

wird. Andererseits, weil dieses

System der ILS ein hochkomplexes

ist und ständig steigende Anforderungen

an die Disponenten

stellt, das auch eine umfangreiche,

komplett eigene Ausbildung

erfordert.

Mangelt es derzeit an Disponenten?

Sie sind auf jeden Fall gesucht.

Wir haben vor kurzem vier neue

Leute eingestellt, nachdem andere

aufgehört oder krankheitsbedingt

länger ausgefallen sind.

Wobei momentan – wie bekannt –

in fast allen Branchen gute Leute

gesucht werden.

Themawechsel: Sie waren als

noch junger Rettungsassistent Teil

der mit ersten Luftrettung in ganz

Bayern. Erinnern Sie sich noch an

Ihren ersten Einsatz?

An den ersten allein verantwortlichen

Einsatz kann ich mich konkret

nicht erinnern. Aber das war

natürlich unheimlich aufregend

und hat schon eine gewisse Zeit

Leitstellen-Leiter Helmut Ochs hat seinen Sinn für gesunden Humor

nicht verloren — trotz unzähliger prägender Einsätze.

gedauert, bis Routine eingekehrt

ist. Zumal ich gleich zur Anfangszeit

einen meiner schwersten Unfälle

überhaupt hatte.

Erzählen Sie.

Damals ist am Nürnberger Hafen

ein Schmelzofen explodiert. Es

gab zig Verletzte und wir waren

mit dem Rettungshubschrauber

eines der ersten Einsatzmittel vor

Ort. Dort trafen wir auf sehr viele

Verletzte, darunter schwerstverbrannte

und polytraumatisierte

Personen. Ich war gerade mal 26

Jahre alt.

Klingt schrecklich.

Ich könnte einige solcher Geschichten

erzählen, zum Beispiel

die von jenem Samstag, an dem

wir von einem schwersten Verkehrsunfall

zum anderen alarmiert

wurden, das waren zwölf

am Stück. Generell gab es in den

1980er Jahren noch viel mehr Verkehrstote

und Verletzte als heute.

Bayernweit rund 15 000 im Jahr.

Unglaublich, wie viele Motorradfahrer

damals verunglückten.

Diese Bilder haben sich natürlich

besonders eingebrannt. Früher

haben wir nach den Einsätzen,

die komplette Crew, über die Ereignisse

vom Tag gequatscht. Das

hat uns geholfen, das Erlebte zu

verarbeiten.

Behalten Sie auch schöne Momente

aus ihrem 45-jährgen Arbeitsleben

in Erinnerung?

Davon gibt es ganz viele. Das fängt

an bei erfolgreichen Reanimationen

bis hin zu Schwerstverletzten,

die wieder gesund aus dem Krankenhaus

entlassen wurden. Solche

Erfolgserlebnisse geben einem

unglaublich viel zurück. Das geht

mir bis heute so. Wenn wir hier in

der Leitstelle mitbekommen, dass

jemand trotz schweren Unfalls

wieder gesund aus dem Krankenhaus

entlassen wurde, ist das ein

tolles Gefühl – auch wenn wir in

der ILS nicht die Helfer direkt vor

Ort sind.

Ihr bislang chaotischster Tag in der

ILS Oberland?

Das war tatsächlich während des

Sturms „Niklas“, als wir innerhalb

kurzer Zeit 1 200 Anrufe reinbekommen

haben. Das sind schon

heftige Tage. Und auch die Vorbereitungen

für den G7-Gipfel waren

sehr intensiv.

Apropos intensiv. Wie gut sind die

drei Landkreise Weilheim-Schongau,

Bad Tölz-Wolfratshausen und


Garmisch-Partenkirchen in Sachen

Rettungssystem aufgestellt?

Es handelt sich stets um einen

dynamischen Prozess, weil sich

ständig, vor allem technisch, was

verändert oder neue Möglichkeiten

vorhanden sind. Ob infrastrukturelle

Maßnahmen im Leitstellenbereich

erforderlich sind, wird

regelhaft durch Gutachten überprüft.

Zuständig hierfür ist der

Zweckverband für Rettungsdienst

und Feuerwehralarmierung. Aktuell

wird unser Gebiet durch das

Institut für Notfallmedizin und

Medizinmanagement von der Ludwig-Maximilian-Universität

München

begutachtet. Das Ergebnis

des Gutachtens dürfte Mitte des

Jahres vorliegen.

Hätten sie einen Wunsch frei, wie

würde dieser lauten?

Zunächst kann ich ganz klar sagen,

dass das Rettungssystem in Bayern

gut funktioniert. Im Detail betrachtet

kann man natürlich immer etwas

verbessern. Der technische

Fortschritt schreitet in kürzester

Zeit auch in diesem Bereich voran,

die Systeme werden ständig weiterentwickelt.

Und klar, mit mehr

Mitarbeitern und mehr Rettungsmitteln

lassen sich verschiedene

Parameter wie Hilfsfristen positiv

verändern. Aber das muss natürlich

alles finanzierbar sein. Die

Hilfsfrist beträgt in Bayern zwölf

Minuten Fahrzeit zur Einsatzstelle.

Das Gutachten Mitte des Jahres

wird zeigen, ob Handlungsbedarf

besteht.

Sie haben noch gut ein halbes Jahr

bis zum Renteneintritt. Was geben

Sie ihrem Nachfolger mit?

Eigentlich möchte ich ihm gar

nichts mitgeben. Jeder muss seinen

eigenen Stil finden, mit den

hier anfallenden Aufgaben und

Herausforderungen umzugehen.

Grundsätzlich kann ich nur raten,

offen, transparent, kommunikativ

und kooperativ mit den Mitarbeitern

und unseren Partnern

umzugehen. Das sind Grundvoraussetzungen,

die ich jeder Führungskraft

ans Herz legen kann.

Wer wird denn Ihr Nachfolger?

Michael Meyr aus Fürstenfeldbruck.

Er ist bis jetzt Schichtführer

der ILS Fürstenfeldbruck.

Und wechselt wann genau nach

Weilheim?

Herr Meyr wird gegen Mai/Juni für

einen fließenden Übergang in der

ILS Oberland seine Tätigkeit aufnehmen.

Ab dem 1.9.2018 sind Sie in Rente –

und wissen mit Ihrer Zeit nichts

mehr anzufangen?

(lacht) Dann schaue ich in die große

Leere… Spaß beiseite. Natürlich

wird das eine große Umstellung,

schließlich war ich 45 Jahre in

diesem Bereich tätig und immer

mit viel Engagement unterwegs.

Das fällt jetzt plötzlich weg. Aber

ich habe schon gewisse Pläne und

Ideen, die ich nach meiner beruflichen

Laufbahn umsetzen möchte.

Zum Beispiel?

Reisen. Ich bin schon als junger

Mensch viel herumgereist, von

Afrika bis Skandinavien. Viel mit

Campingwagen, aber auch viel

getrampt. Mal mit Freunden, mal

allein. Der Westen Amerikas hat

mir sehr gut gefallen. Vergangenes

Jahr war ich dort für vier Wochen,

allerdings nur in Kalifornien.

Da möchte ich gerne nochmals hin

und die komplette West-Küste bereisen.

Vielleicht übernehme ich

auch eine ehrenamtliche Aufgabe,

dann aber in einem

anderen Bereich als der

Rettung.

Weitere Hobbys?

Ich bin im Sommer viel

mit dem Fahrrad unterwegs,

auch mal über längere

Strecken. Zum Beispiel

von hier in meine fränkische

Heimat. Es kann auch durchaus

möglich sein, dass ich komplett

zurück in meine Heimat gehe.

Wobei es mir bislang überall sehr

gut gefallen hat. Egal ob hier in

Weilheim, im Chiemgau oder in

Franken. Mein Bekanntenkreis ist

mittlerweile riesengroß, ich habe

durch meine beruflichen Stationen

viele Freunde gefunden.

Werden Sie mit einem lachenden

oder weinenden Auge in Ruhestand

gehen?

Mit beidem. Weinend, weil ich

immer Freude an meiner Arbeit

gehabt habe. Lachend, weil die

ständige Verantwortung und die

immer stärker werdende Arbeitsverdichtung

wegfällt.

Zumindest in gut einem halben

Jahr. Was steht neben der Einarbeitung

Ihres Nachfolgers noch an im

Jahr 2018?

Wir sind heuer Pilotleitstelle für

digitale Alarmierung. Das ist was

komplett Neues, das bei uns noch

im Laufe dieses Jahres ausgetestet

wird. Mein letztes Projekt, auf das

ich mich schon freue. Da sind wir

bayernweit die Allerersten. Warum

die Verantwortlichen wieder

zu uns gekommen sind mit einem

Pilotprojekt, weiß ich ehrlich gesagt

gar nicht. Während der Vorbereitungen

des G7-Gipfels waren

wir schon Vorreiter in Sachen Einführung

des digitalen Funks, was

sehr gut und ohne Probleme funktioniert

hat. Vielleicht ist das auch

ein Grund, erneut hier bei uns in

der ILS Oberland ein Pilotprojekt

zu starten. js

Die Weckerle GmbH ist ein weltweit erfolgreich agierendes

und expandierendes Familienunternehmen mit Sitz in Weilheim

und Standorten in Peißenberg, Eislingen, der Schweiz,

Frankreich, Italien, Russland, Brasilien, China, Indien und den

USA. Mit den Geschäftsbereichen Machines und Cosmetics ist

das Unternehmen führend in der Herstellung innovativer und

hochspezialisierter Abfüllanlagen für die Kosmetik-, Pharmaund

Lebensmittelindustrie.

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Tel. +49 881 92 93 1126

märz / april 2018 | 13


Auswirkungen der neuen Düngeverordnung

96.

Tutzinger

Patientenforum

Güllefahren nach

Vorschrift

INTERDISZIPLINÄRE

DARMKREBSVORSORGE

UND -THERAPIE

im Bauchzentrum Tutzing

Mi., 14. März 2018, um 19.00 Uhr

REFERENTEN

Dr. Jutta Gospos, Chefärztin Gastroenterolgie

Benedictus Krankenhaus Tutzing

Dr. Frank Gumpinger, Oberarzt Viszeralchirurgie

Benedictus Krankenhaus Tutzing

Dr. Michael Perker, niedergelassener Hämatologe,

Onkologe, Röntgenstraße 4, Weilheim

VERANSTALTUNGSORT

Benedictus Krankenhaus Tutzing

Bahnhofstraße 5, 82327 Tutzing

Um Anmeldung wird gebeten unter T 08158 23 - 112.

14 | tassilo

Tassiloland | Auf die Frage, wie

oft er Gülle ausfahren müsse, holt

Wolfgang Scholz – Landwirt, BBV-

Kreisobmann und stv. BBV-Vorsitzender

von Oberbayern – erst

mal zur allgemeinen Klarstellung

aus: „Wir müssen nicht, wir dürfen,

weil Gülle für uns Landwirte

ein wertvolles Düngemittel ist und

kein lästiges Übel, wie von vielen

Bürgern in unserer Gesellschaft

angenommen.“ Doch dieses „ausfahren

dürfen“ wird den Landwirten

ein immer größerer Dorn im

Auge. Grund ist die neue, Mitte

2017 eingeführte, 150 Seiten starke

Düngeverordnung, die aufgrund

deutschlandweit erhöhter Nitratwerte

im Grundwasser in einigen

Punkten verschärft wurde. „Dabei

haben wir hier in der Region beste

Trinkwasserqualitäten“, sagt

Wolfgang Scholz, der sich wie

alle anderen Landwirte auch mit

mehr Papierkram herumschlagen

muss, noch mehr Geld in die

Hand nehmen muss und in seiner

Arbeit noch eingeschränkter ist.

Streitthema Nummer eins: die

Sperrfrist. Vom ersten November

bis 31. Januar dürfen Landwirte

keine Gülle mehr ausfahren. Die

Begründung: Da im Winter ohnehin

nichts wächst, muss auch nicht

gedüngt werden. Zwar kann diese

Sperre um zwei oder vier Wochen

landkreisweit nach hinten verschoben

werden, was Wolfgang

Scholz im Sinne hiesiger Landwirte

zumindest für Grünflächen

getan hat, „weil wir im Spätherbst

meistens gutes Wetter zum Gülle

Ausfahren haben“. Doch die Sperrdauer

von drei Monaten am Stück

muss definitiv eingehalten werden.

Dass Wolfgang Scholz und alle anderen

Nutztierhalter die Fütterung

währenddessen nicht einstellen,

Kühe, Jungvieh und Kälber trotzdem

Gülle produzieren und das

Lager irgendwann voll sein könnte,

scheint die Verantwortlichen hinter

der Düngeverordnung wenig zu interessieren.

Ein weiteres Szenario:

Schnee, Frost oder zu viel Nässe in

den Tagen und Wochen nach der

Sperrfrist. Bei diesen Bedingungen

darf grundsätzlich keine Gülle ausgefahren

werden, weil der Boden

an diesen Tagen nicht aufnahmefähig

ist. Was also tun, wenn die

Grube in Zeiten des Gülle-Verbots

voll wird? „Auf gar keinen Fall ausfahren,

sonst mache ich mich straf-

Ab 2025 ist ausschließlich die sogenannte Schleppschlauchtechnik

erlaubt. Die meisten Landwirte müssen bald umrüsten.


Milbenstopp

biologisch wirksam durch Auszüge der

Ölessenzen von Zitrone, Lavendel und Eukalyptus

Hoch und weit nach oben

spritzen ist nicht mehr

erlaubt, weil so zuviel Ammoniak

in die Luft gerät.

bar“, sagt Wolfgang Scholz, der

an dieser Stelle zwei Alternativen

vorschlägt: „Entweder miete ich

mir Lagerkapazitäten an, oder ich

fahre sie an eine Biogasanlage und

lasse sie vergären.“ Beide Varianten

kosten Geld. Dabei herrschen,

Stichwort „milde Winter“, während

der Sperrfrist immer häufiger

optimale Bedingungen zum Gülle

Ausfahren.

Zum Zukauf von

Dünger verdammt

Ein weiteres Streitthema ist der

vorgeschriebene Stickstoffgehalt

von maximal 170 Kilogramm pro

Hektar und Jahr. Stickstoff ist der

mit wichtigste Dünger für rasch

wachsendes, nährstoffreiches Gras

oder Getreide. Wer zum Beispiel

wertvolle Obergräser anbaut,

braucht für optimales Wachstum

mehr als 300 Kilogramm Stickstoff

pro Hektar und Jahr. Heißt für den

Landwirt: Obwohl er genug eigenen

Dünger in Form von Gülle zur

Verfügung hätte, darf er nur diese

maximal 170 Kilogramm anbringen

und muss sich die restlichen 130

Kilogramm in Form von Mineralstoffen

hinzukaufen. „Mit dieser

Regelung unterstützt die Regierung

ein Konjunkturprogramm der

Kunstdüngerindustrie und zieht

uns Landwirten dadurch noch

mehr Geld aus der Tasche“, sagt

ein sichtlich verärgerter Wolfgang

Scholz. Er selbst baut unter anderem

Weidelgras an, das gehaltvollste

Gras überhaupt, das sogar

400 Kilogramm Stickstoffgehalt

für optimales Wachstum bräuchte.

„Den Bedarf könnte ich nahezu

komplett selbst decken.“ Aber er

darf nicht.

Ähnlich verärgert ist Wolfgang

Scholz in Sachen vorgeschriebener

Technik am Güllefass. Hoch

und weit nach oben spritzen darf

Gülle schon lange nicht mehr, weil

dadurch zu viel klimaschädliches

Ammoniak in die Luft gerät. So

weit so gut. Die derzeit erlaubten

Streugeräte namens Möscha

oder Schwanenhals spritzen nach

unten und zur Seite und seien in

Scholz‘ Augen, vor allem was die

Pflanzendüngung angeht, nahezu

optimal. Ab 2025 aber sind auch

diese Techniken nicht mehr erlaubt,

stattdessen nur noch die

sogenannte Schleppschlauchtechnik

– viele, aneinandergereihte

Schläuche, die Gülle so bodennah

wie möglich anbringen. „Erste

Resultate haben gezeigt, dass

dieses Injektionsverfahren für das

Pflanzen-Wachstum nicht optimal

ist.“ Dennoch sind Landwirte dazu

verpflichtet, ihre Güllefässer die

kommenden zwei Jahre umzurüsten

oder gleich neue zu kaufen.

Nicht immer mit

Natur vereinbar

Am liebsten würde Scholz selbst

entscheiden, wann er an welcher

Stelle wie viel Gülle auszubringen

hat. „Weil die Düngeverordnung in

vielen Punkten bei weitem nicht

immer im Sinne der Natur umsetzbar

ist“, sagt er. Je nach Region,

Witterung und Bodenkultur seien

Äcker und Wiesen unterschiedlich

zu behandeln. Ein Feld im moränenlandschaftsgeprägten

Oberbayern

sei ganz anders zu düngen

als die Ebenen im flachen Norden

oder Osten der Republik. „Ein guter

Landwirt weiß das.“ Allein deshalb,

weil in aller Regelmäßigkeit,

mindestens alle fünf Jahre, alle

seine Böden beprobt werden. „So

wissen wir genau, welches Feld

bei welchem Gras oder Getreide

wie viel Stickstoffgehalt für optimales

Wachstum braucht.“ Wer

seine Gülle nach diesen Werten

ausfährt, verschmutzt kein Grundwasser.

Doch darauf möchte sich

der Staat offensichtlich nicht verlassen.

Die Düngeverordnung gilt

für alle gleich, egal ob in Oberbayern

oder Ostfriesland.

Gülle ist ein

guter Dünger

Hinter den immer strengeren und

mehr werdenden Vorschriften erkennt

Wolfgang Scholz „eine politische

Dynamik, mit der Angst

geschürt wird“. Das überträgt

sich auch auf die sensibilisierte

Gesellschaft, „die sich in einer

naturfremden Welt zusehends zurück

zu den natürlichen Wurzeln

sehnt und sich wundert, dass wir

Landwirte inzwischen auch mit

topmodernen Maschinen und Mitteln

arbeiten“. Zudem lästert der

Spaziergänger über den „Gestank

der Gülle“, die Ursache für den

seit jeher bescheidenen Ruf des

Landwirtes? „Ruhe bewahren, geduldig

sein und den Leuten immer

wieder versuchen zu erklären,

warum wir Gülle ausfahren und

wie wichtig sie für uns als Dünger

ist.“ Abgesehen davon stinkt Gülle

ohnehin nur dann, wenn die Konsistenz

nicht stimmt, oder sie zum

falschen Zeitpunkt ausgebracht

wird. Wolfgang Scholz mischt ganz

bewusst ein wenig Regenwasser

bei. Und fährt seine Gülle im Idealfall

wann aus? „Bei Temperaturen

unter 20 Grad und leichtem Nebel

direkt über dem Boden.“ Deshalb

rücken Landwirte speziell im heißen

Hochsommer bevorzugt in

den kühleren Nächten mit Bulldog

und Güllefass aus. js

märz / april 2018 | 15

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Bundeswehr-Ausbildung im Starnberger See

Tauchgang mit Stahlschuhen

und Schweißapparat

Starnberg | Manchmal kehren

die angehenden Pioniertaucher

von ihrer Mittagspause zurück

und stoßen auf Zivilisten. „Die

schwimmen vom Ufer auf unser

Hausboot und unterschätzen, wie

weit die Strecke ist“, erzählt Oliver

Suttner, der in solchen Fällen ein

Auge zudrückt, den Schwimmern

die notwendige Erholung gönnt

und sie erst dann zurück ins Wasser

bittet. Denn eigentlich haben

Einheimische und Touristen nichts

zu suchen auf der Fähre, die einzig

und allein der Ausbildung von

Pionier- und Kampfmittelabwehrtauchern

dient, nur in Ausnahmefällen

auch THW, Feuerwehr

und Polizei zur Verfügung gestellt

wird. Auch Segler halten sich selten

daran, den vorgeschriebenen

Mindestabstand von 50 Metern

einzuhalten. Einige, weil sie ihr

Boot nicht so recht im Griff haben.

Andere aus purer Neugier.

Stabsfeldwebel Oliver Suttner,

43, ist Ausbilder am Taucherausbildungszentrum

der Deutschen

Bundeswehr in Starnberg-Percha.

Jeden Morgen macht er sich mit einer

rund 30-köpfigen Gruppe junger

Zeitsoldaten auf den Weg zum

beschaulichen Hafen und legt um

Punkt 7.15 Uhr mit einem der beiden

Hausboote, genannt Taucherfähre,

ab. Die wird nun an einer

für die jeweilige Übung optimalen

Stelle mitten auf dem Starnberger

See verankert, steht dort den

ganzen Tag über und wird erst

am Abend wieder motorbetrieben

zurück in den Hafen gefahren. Für

die Mittagspause in der großen

Mit diesem Transportboot fahren die Pioniertaucher zum Hausboot.

Kantine auf dem Basisgelände

werden die Taucher-Azubis von

Kollegen abgeholt, nach Speis und

Trank wieder hinausgefahren – die

kurze Fahrt mit dem tarnfarbenen

Motorboot ist wesentlich flotter als

die Tauchgänge am Untergrund

des Sees.

Getaucht wird

auch im Winter

So auch an diesem wechselwolkigen

Dienstag Ende Januar, an

dem weit und breit keine verirrten

Schwimmer und Segler zu sehen

sind, weil Wasser- und Außentemperatur

nicht wirklich wassersportfreundlich

sind zu dieser

Jahreszeit. „An der Oberfläche

dürften wir heute um die sieben

Grad, in der Tiefe rund vier Grad

haben“, sagt Oliver Suttner. Den

Pioniertauchern macht die kalte

Wassertemperatur nichts aus,

weil sie bestens eingepackt sind

in Trockentauchanzug und Vollgesichtsmaske.

„Bei kühlen Außentemperaturen

ist es sogar noch

angenehmer für uns, weil wir mit

relativ konstanter Körpertemperatur

ins Wasser steigen, was im

Hochsommer trotz Funktionsunterwäsche

nicht wirklich der Fall

ist.“ Hintergrund: In der Tiefe des

Sees ist die Wassertemperatur

Sommer wie Winter konstant, beträgt

in etwa immer um die vier

Grad Celsius.

Luft bekommen die Taucher über

einen langen Schlauch, der mit

auf dem Hausboot angebrachten

Atemluft-Flaschen verbunden ist.

Atemluft? „Wir tauchen maximal

50 Meter tief. Dort ist der Druck

noch nicht ganz so stark, sodass

wir ohne künstlichen Sauerstoff,

stattdessen mit Atemluft auskommen“,

sagt Suttner. Ein weiterer

Vorteil: Dank Vollgesichtsmaske

können die Taucher frei atmen

und sprechen, da sie keinen Stöpsel

im Mund haben. Verbunden

mit einer Telefonleitung, die um

den Atemluft-Schlauch gewickelt

ist, kommunizieren die Taucher

während der Unterwasser-Übungen

mit ihren Partnern oben an

Deck, die wiederum mit Headset

ausgestattet sind. „Heute simulieren

wir die Reparatur eines

leckenden Schiffes“, sagt Suttner.

Genaugenommen sollen die Azu-

Die Taucherfähre zum Üben wird über Nacht in den Hafen gefahren.

16 | tassilo


Endlich geschafft: Ein Helmtaucher

nach zweistündiger Übung.

bis eine größere, löchrige Stahlplatte

mit einer kleineren, dichten

Stahlplatte mithilfe eines hydraulikbetriebenen

Nietwerkzeugs flicken

– alles unter Wasser.

Handwerker

unter Wasser

Schweißen, sägen, flexen, bohren,

hämmern oder Hindernisse

sprengen, Seen und Flüsse auf

Tiefe, Stromstärke oder Waffen

erkunden – all das sind Aufgaben

eines Pionier- oder Kampfmittelabwehrtauchers,

die auch

als Handwerker unter Wasser

bezeichnet werden, hierfür jede

Menge Spezialwerkzeuge zur Verfügung

haben. Das Rüstzeug dieser

verantwortungsvollen Aufgabe

lernen die jungen Soldaten nicht

nur am und im Starnberger See.

Schwimmhalle und Tauchtopf in

Havelberg (Sachsen-Anhalt) sowie

Sprengsee in Havelberg-Nitzow

sind zwei weitere Ausbildungsstandorte

für diesen speziellen

Beruf. Außerdem fahren die Azubis

von Starnberg-Percha regelmäßig

an umliegende Flüsse wie

Lech, Amper oder Isar, um Unter-

Wasser-Arbeiten bei starker Strömung

und damit noch schlechterer

Sicht – zu trainieren.

Dafür geeignet sind nur ausgewählte

Personen. Sie müssen

sportlich fit, furchtlos und handwerklich

geschickt sein, sich einer

ärztlichen Untersuchung unterziehen

und einen speziellen Einstellungstest

in Kiel bestehen. Wer

diese Hürden erfolgreich meistert,

darf in Sachen Kraft und Kondition

nicht nachlassen. Leichtere Arbeiten

erledigt der Schwimmtaucher,

der sich mit Flossen fortbewegt.

Schwere Arbeiten wie das Betonieren

eines Brückenfundaments

dagegen erledigt der sogenannte

Helmtaucher, der nicht mit Flossen,

sondern Stahlschuhen ins

Wasser gelassen wird – diese Form

des Zusatzgewichtes verhindert

ungewünschten Auftrieb und hält

auch starken Strömungen stand.

Stahlschuhe für

besseren Halt

„Beide zusammen wiegen 15

Kilo“, sagt Suttner in diesem Moment,

als einer der Pioniertaucher

nach knapp zwei Stunden Unter-

Wasser-Übung wieder gesund

und munter, aber sichtlich erschöpft,

über die Treppe auf die

Fähre steigt. Zwei Kameraden eilen

zur Entrüstung herbei. Damit

er sich und die schwere Ausrüstung

überhaupt zurück ans Deck

der Taucherfähre geschafft hat,

half ihm ein dickes Tau, das wie

Atemschlauch und Telefonleitung

mit ihm im Starnberger See war –

und dem Zeitsoldaten zu sicherem

Auftauchen verhalf.

Überhaupt wird das Thema Sicherheit

großgeschrieben bei den

Pioniertauchern, die diesbezüglich

bestens aufgestellt und ausgestattet

sind. „Mit an Bord sind

immer ein Arzt sowie ein Arztgehilfe“,

sagt Suttner, der im Notfall

auch selbst als erfahrener Taucher

ins Wasser geht. Darüber hinaus

steht auf dem Basis-Gelände des

TAZ Percha eine Druckkammer.

Die wird im Falle der klassischen,

lebensbedrohlichen Taucherkrankheit

gebraucht, verursacht

durch zu schnelles Auftauchen.

Der vor wenigen Minuten aufgetauchte

Helmtaucher hat keinerlei

gesundheitlichen Probleme,

weil er die maximale Auftauchgeschwindigkeit

von zehn Metern

pro Minute vorbildlich eingehalten

hat. Was er allerdings braucht:

eine ordentliche Stärkung. Pünktlich

auf 12 Uhr fährt die Crew mit

dem tarnfarbenen Motorboot

zurück zur Basis. Das Hausboot

lassen sie abgesperrt zurück, ehe

es am Nachmittag in umgekehrter

Konstellation mit den Übungen

weitergeht. Dick eingepackt in Trockentauchanzug,

Vollgesichtsmaske

und Stahlschuhen.

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Trockentauchanzüge schützen die Soldaten vor eiskaltem Wasser.

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märz / april 2018 | 17


Am 17. März ist St. Patrick’s Day

Grün, soweit

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Murnau I Am 17. März erstrahlt

die Welt in Grün: Grüne Klamotten,

grünes Bier und in Chicago

wird gar der Fluss alljährlich

mittels Farbstoff grün eingefärbt.

Die Rede ist vom St. Patrick’s Day,

einem der höchsten Feiertage

Irlands. Dass sich der Tag in den

letzten Jahren auch außerhalb

der „Grünen Insel“ immer größerer

Beliebtheit erfreut, liegt

einerseits an den Millionen ausgewanderten

Iren weltweit. Anderseits

ist es der voranschreitenden

Globalisierung zuzuschreiben

und ganz nebenbei mittlerweile

ein multinationales Fest. Dabei

wissen sicherlich nicht alle Feierwütigen,

was an St. Patrick’s Day

eigentlich genau gefeiert wird.

Der St. Patrick’s Day ist der Gedenktag

des irischen Bischofs Patrick,

dem Schutz- und Nationalheiligen

der Iren. Er gilt als erster

christlicher Missionar in Irland,

bekehrte die Iren im fünften Jahrhundert

zum Christentum. Auch

heute noch ranken sich um den

Bischof einige Legenden und Mythen,

nur wenige Fakten über den

Heiligen gelten als gesichert. So

sind weder Geburts- noch Sterbedatum

genau bekannt, wobei das

Datum des 17. März für Patricks

Tod erstmals im siebten Jahrhundert

auftaucht.

Gefeiert wird auf der

ganzen Welt

Es gibt sogar einige Historiker

und Wissenschaftler, die davon

ausgehen, dass in der Figur des

St. Patrick, wie er heute verehrt

wird, zwei oder mehrere Personen

zusammenfließen.

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Der 17. März ist in der Republik

Irland, in Nordirland, im britischen

Überseegebiet Montserrat

sowie in der kanadischen Provinz

Neufundland ein gesetzlicher Feiertag,

wird allerdings weltweit

von Iren, irischen Emigranten

und in den letzten Jahren auch

zunehmend von Nicht-Iren gefeiert.

In Dublin und vielen anderen

irischen Städten wie Cork oder

Limerick gibt es große Paraden

und weitere Aktionen, die den

St. Patrick’s Day zu einem bunten

– vor allem grünen – Volksfest

machen. Auch außerhalb Irlands,

etwa in München, New York, Boston,

Chicago, Manchester oder

London, gibt es große Paraden.

Nach den Umzügen gehen die

Feierlichkeiten meist traditionell

in einem Pub weiter.

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Und auch im Tassiloand erfreut sich

der Feiertag zunehmender Beliebtheit.

Konzerte, Live-Events –

immer mehr Veranstalter springen

auf den St. Patrick’s Day-

Zug auf. Ganz traditionell geht

es hingegen in der „Kneip’n“ in

Murnau zu, einem der wenigen

Irish Pubs der Region, auch wenn

der Name dies nicht auf den ersten

Blick verrät. „Wir haben das

W

S

o

18 | tassilo

An St. Patrick's Day am 17. März

dürfte die „Kneip'n“ voll werden.

Auch wenn auf Live-Musik

bewusst verzichtet wird.


In der „Kneip'n“ dürfte für jeden Gast etwas dabei sein.

ganze Jahr über immer wieder

Live-Musik, deshalb verzichten

wir heuer an St. Patrick’s Day darauf“,

sagt Andrea Glas, Inhaberin

der „Kneip’n“. Auf ein landestypisches

Guiness oder Snake Bite,

ein Mixgetränk aus Cider, Bier

und Fruchtsirup, müssen ihre

Gäste allerdings nicht verzichten.

Selbstverständlich wird auch

irische Musik aus den Lautsprechern

tönen und entsprechende

Dekoration das irische Flair noch

unterstreichen. 1979 ist die gebürtige

Engländerin Andrea Glas

nach Deutschland gekommen.

Nach erfolgreich absolvierter

Hotelfachschule hatte sie lange

Zeit ein Restaurant in Murnau gepachtet,

ehe sie über Umwege vor

rund zwei Jahren die „Kneip’n“

übernommen hat. Dem allgemeinen

Kneipensterben, wie es in

ländlichen Regionen seit einiger

Zeit zu beobachten ist, versucht

sie durch Aktionen wie „Ladies

Nights“ oder eben Live-Musik-

Abenden entgegenzuwirken.

An St. Patrick’s Day zu ihren Kinderzeiten

erinnert sich Andrea

Glas – beide Elternteile sind irischer

Abstammung – nur mehr

schemenhaft. Meist ging es mit

der Familie in einen sogenannten

„Irishmen’s Working Club“. Alle

waren grün gekleidet und irische

Tänze standen im Vordergrund.

„Mittlerweile geht es ja mehr

ums Trinken“, sagt sie schmunzelnd,

wohlwissend, dass es für

sie als Pub-Inhaberin schlechtere

Voraussetzungen gibt. Dass es jedoch

häufig auch an St. Patrick’s

Day, wie etwa bei Junggesellenabschieden

oder Halloween,

übertrieben wird, bedauert sie

dennoch.

Trend seit knapp zehn

Jahren auch in der Region

Kulinarisch erinnert sich Andrea

Glas neben grünem Wackelpudding

vor allem an Trifle,

eine Süßspeise, bestehend aus

mehreren Schichten Creme, Obst

oder Marmelade, Biskuitkuchen

und Schlagsahne. An St. Patrick’s

Day selbstverständlich in Orange,

Weiß und Grün, den Farben der

irischen Nationalflagge. Die Tradition

des Feierns am 17. März ist

erst in den vergangenen Jahren in

Deutschland angekommen, wie

auch Andrea Glas bestätigt: „Ich

kann mich nicht erinnern, dass

wir St. Patrick’s Day gefeiert haben,

als ich Ende der Siebzigerjahre

nach Deutschland kam.“

Vor knapp zehn Jahren, so schätzt

sie, hat der Trend auch im Tassiloland

Einzug gehalten. Wer

diesen heuer ganz traditionell

begehen möchte, ist herzlich in

die „Kneip’n“ eingeladen. Dresscode?

Bestenfalls ganz in Grün. tis

Typisch Irisch: Die Inneneinrichtung

der „Kneip'n“ versprüht

tradionelles Flair von der Grünen

Insel. Auf der Getränkekarte

stehen neben diversen Gins auch

das bekannte Guiness sowie

Snake Bite, ein Mixgetränk aus

Bier, Cider und Fruchtsirup.

märz / april 2018 | 19

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Kristina Schuster spielt Fußball in North Carolina

Vom Tiefenbach nach Übersee

Polling / North Carolina | Kristina

Schuster aus Polling lebt seit 2016

in den USA. Genauer gesagt in

Raleigh, einer knapp 500000-Ein-

wohner-Stadt in North Carolina.

Die 20-Jährige studiert dort an

der North Carolina State University

(NCSU) im vierten Semester

Business Administration mit dem

Fokus auf Accounting, also Buchhaltung.

Die Türen für das Studium

inklusive Vollstipendium

– sie muss

keine Studiengebühren

bezahlen

– öffneten ihr

ihre sportlichen Talente. Sie spielt

dort für das College-Fußballteam

„Wolfpack“. Ihre Karriere begann

einst beim SV Polling, wo sie als

kleines Mädchen mit dem Kicken

begann. Mit 14 folgte der Sprung

in die Juniorenabteilung des FC

Bayern München, mit dem sie 2013

und 2014 die Deutsche Meisterschaft

der B-Juniorinnen gewann.

Im September 2014 gab sie beim

2:1-Sieg über den SC Freiburg gar

ihr Bundesligadebüt für die Damen

des FC Bayern.

wechselte. Kristina musste die Verantwortlichen

überzeugen, sendete

ein Video inklusive Spielszenen –

mit Erfolg: „Wolfpack“-Trainer Tim

Santoro bot ihr ein Stipendium an.

In der Regel sprechen angehende

Studenten mit mehreren Universitäten,

um ihre Möglichkeiten

auszuloten. Nicht so Kristina, die

voll auf das Urteil ihrer Bekannten

vertraute. „Es war ein Schuss

ins Blaue“, wie sie im Nachhinein

zugibt, den sie aber trotz gelegentlichem

Heimweh nicht bereut:

„Hier habe ich einfach die Möglichkeit,

mein Studium selbst zu

finanzieren, tolle Erfahrungen zu

sammeln.“

Seit Kristina in den USA gelandet

ist, dreht sich ihr Leben zumeist um

zwei Dinge: Lernen und Fußball.

Vier- bis fünfmal die Woche steht

sie auf dem Trainingsplatz, hinzu

kommen Einheiten im Kraftraum

und Ausdauerläufe. Dazu stehen

während des Herbstsemesters in

der Regel wöchentlich zwei Spiele,

donnerstags und sonntags,

auf dem Programm. Und obwohl

Auswärtsspiele mitunter in Florida

oder Indiana sind, sie dadurch viel

Zeit im Flugzeug verbringt, spricht

sie keineswegs von Überforderung:

„Zu viel Stress ist es nicht wirklich,

da Unistundenplan und Trainingsplan

gut aufeinander abgestimmt

sind“, erklärt Kristina, dass schwierige

Kurse vor allem ins Frühlingssemester

gelegt werden. Dann

befindet sie sich mit ihrem Team in

der sogenannten „Off Season“, der

Punktspiel-freien Zeit, in der zwar

trainiert und an der Fitness gearbeitet

wird, aber nur wenige Testspiele

anstehen. Es wäre eigentlich

die Phase, in der Kristina mehr Zeit

zum Ausgehen hätte, den „American

Way of Life“ genießen könnte.

Bekanntlich kommt man aber in

die meisten Bars in den USA erst

mit 21, sie muss sich also noch bis

September gedulden. „Mir geht

es gar nicht ums Trinken, sondern

eher ums Zusammensitzen, am

liebsten draußen. Das kennen meine

amerikanischen Freunde gar

nicht, dass man sich einfach trifft

und ratscht“, vermisst sie unter anderem

die typisch bayrische Biergartenkultur.

Ihr sportliches Talent öffnete Kristina Schuster aus Polling

die Tür für eine akademische Ausbildung in North Carolina.

20 | tassilo

Fotos: NC State Athletics

NSCU als einzige

College-Alternative

Kristina Schuster hatte einen Plan:

Sie kannte bereits einige ältere

Spielerinnen, die das „Abenteuer

USA“ wagten, um dort Sport und

Studium miteinander zu verbinden.

Während sie die elfte Klasse des

Weilheimer Gymnasiums besuchte,

nahm sie Kontakt zu einer Agentur

auf, welche sie ab sofort beim Bewerbungsprozess

unterstützte. Die

Verbindung zur NCSU kam bereits

früh durch eine Bekannte zustande,

die 2014 nach North Carolina

Vor jedem Spiel ertönt die amerikanische Nationalhymne.


Fokussiert: 2019 möchte Kristina Schuster den Bachelor abschließen.

Die meiste Zeit verbringt Kristina

Schuster derzeit auf dem weitläufigen

Campus der North Carolina

State University. Dort gibt es unter

anderem zwei große Büchereien,

einige Kaffeeläden, verschiedene

Essensmöglichkeiten und

Wiesen zum Sitzen. Zudem sind

„Downtown-Raleigh“ inklusive

Einkaufszentrum nur wenige Minuten

entfernt. Gut so, schließlich

ist Kristina in Übersee nur

mit dem Fahrrad unterwegs und

daher nicht ganz so mobil. „Die

Autos meiner Eltern vermisse ich

da schon manchmal“, sagt sie mit

einem Augenzwinkern.

Ansteckende

Sport-Begeisterung

Und obwohl North Carolina landschaftlich

einiges zu bieten hat,

sowohl Berge im Westen als auch

den Atlantik im Osten, schwärmt

sie nach wie vor von der heimatlichen

Natur: „Daheim ist es

nochmal schöner.“ Besonders gut

gefallen ihr hingegen die Menschen,

die sich oftmals sehr stark

mit den Universitäten identifizieren.

60 000 Zuschauer bei einem

College-Footballspiel, bei dem nur

Studenten auf dem Platz stehen,

die kein Geld dafür verdienen,

sind keine Seltenheit. „Da gibt es

echte Rivalitäten. Generell ist den

Amerikanern der Collegesport fast

lieber als professioneller Sport.“

Auch deshalb genießt sie es, andere

Sportler der NSCU am Wochenende

bei deren Wettkämpfen

und Spielen zu unterstützen.

Während in Deutschland meist

auch weitaus ältere Frauen in der

Bundesliga spielen, sind die ältesten

Teamkolleginnen von Kristina

auf dem College 22 Jahre alt. „Daher

fehlt es verständlicherweise an

Erfahrung“, spricht sie einen der

größten Unterschiede an.

90 Minuten

Netto-Spielzeit

Auch soll der amerikanische Fußball

etwas physischer sein als der

europäische, wo weit mehr Wert

auf aufwendiges Passspiel gelegt

wird. Die größte Umstellung für

sie war allerdings das Wetter, da

es in North Carolina bis in den Oktober

hinein sehr heiß und schwül

ist. Dass es nach 90 Minuten, die

im Übrigen runter gezählt und bei

Spielunterbrechungen angehalten

werden (dafür gibt es keine Nachspielzeit),

kein Unentschieden

gibt, war eine weitere Neuheit.

Auch in einem normalen Saisonspiel.

Bereits in ihrer zweiten

Partie für die „Wolfpacks“ stand

es nach regulärer Spielzeit 0:0,

Kristina war heilfroh bei 40 Grad

ihre Leistung gebracht zu haben.

Und dementsprechend irritiert,

als ihr Coach von Verlängerung

sprach. Immerhin war die Begegnung

schnell beendet, da ihr Team

rasch das „Golden Goal“ kassierte.

„Wenigstens wusste ich dann

Bescheid.“ Wie es für sie nach

dem Studium weitergeht, weiß

Kristina noch nicht abschließend.

Derzeit hat sie vor, nach dem im

Dezember 2019 angestrebten Bachelorabschluss,

ihren Master in

Deutschland zu machen. Auch um

wieder näher bei ihrer Familie zu

sein. Was Kristinas sportliche Zukunft

bringt, steht ebenfalls noch

in den Sternen. Professionell Fußball

spielen möchte sie – Stand

jetzt – nicht, sagt stattdessen: „Ich

denke, dass ich nach dem College

womöglich mit dem Fußball aufhöre.“

Dass es im Fußball jedoch

häufig schnell gehen kann, sich

Pläne ändern, dürfte jedem Fan

hinlänglich bekannt sein. Das

weiß auch Kristina.

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Kristina Schuster (re.) mit Teamkollegen beim College-Football.

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100 Teilnehmer für Hörstudie in Oberbayern gesucht

Tassiloland | Klein und unauffällig sollten Hörgeräte

aussehen und dabei gut und leicht zu bedienen

sein – so der Wunsch der meisten Träger. Hansaton

kommt diesem Wunsch mit der Entwicklung neuer,

leistungsstarker und unauffälliger Im-Ohr-Hörsysteme

nach. Im Rahmen einer Hörstudie sucht die

Hochschule Aalen in Kooperation mit Hansaton

und Ohrwerk Hörgeräte GmbH, 100 Teilnehmer in

Oberbayern, die die neueste Technologie hinsichtlich

ihrer klanglichen Leistungsfähigkeit, ihrer Optik

und der Handhabung beurteilen.

Die Teilnehmer der Hörstudie haben die Möglichkeit,

die neuen Im-Ohr-Hörsysteme eine Woche

kostenfrei zu testen und mit ihrem Erfahrungsbericht

aktiv an der Weiterentwicklung der Hörsystem-Technologie

mitzuwirken. Das Hörsystem

wird dabei

individuell an jeden

Probanden angepasst

und verspricht ein optimales

Hörerlebnis.

Interessenten wenden

sich telefonisch an

eine Ohrwerk-Filiale in

ihrer Nähe und vereinbaren einen Termin. Bei dem

Termin vor Ort erhält der Proband alle wichtigen

Informationen.

Weitere Details zur Hörstudie im Internet

unter www.besser-hoeren.de. tis

Naturwunder Erde – eine Weltreise voller Bilder, Erlebnisse und Musik

„Lech-Isar-Land“ und „Der coole Weg“ –

die Gewinner der letzten Ausgabe

Tassiloland | Einen gewaltigen Schatz Heimatkunde in Form des

neuen Jahrbuches „Lech-Isar-Land 2018“ haben wir in der vergangenen

„tassilo“-Ausgabe verlost. Um genauer zu sein drei Exemplare.

Über jeweils eines durften sich freuen: Dr. Thomas Kirschbaum

aus Penzberg, Gabriele Düsch aus Olching und Karl-Hermann Pandza

aus Seeshaupt. Dank neuer Lektüre ist ihnen die oberbayerische

Heimat zwischen den beiden großen Alpenflüssen nun noch näher.

Ebenfalls ein Buch, jedoch zu einem ganz anderen Thema, bekamen

indes Benjamin Kuhn aus Peißenberg, Elisabeth Weber aus Steingaden

und Iris Girgner aus Penzberg zugeschickt. Sie alle können

ein Exemplar von Alexander Fricks kompaktem Wegweiser für ein

bewusstes Leben „Der coole Weg“ fortan ihr Eigen nennen. Wir

wünschen allen Gewinnern viel Spaß mit Ihren Büchern.

Allen, die diesmal kein Glück hatten, wünschen wir mehr

Erfolg bei den aktuellen Gewinnspielen.

tis

Weilheim | Für sein Projekt „Naturwunder Erde“

hängte sich Markus Mauthe 14 Mal die Fotoausrüstung

um, reiste zu den entlegensten Orten der Welt

und hat die Schönheit der Erde eingefangen. Dabei

dokumentierte er die unberührte und intakte Natur

aller relevanten Lebensräume, um die Vielfalt der

Erde abzubilden und die Verflechtungen untereinander

zu zeigen. Entstanden sind technisch professionelle

und vor allem schöne Fotografien, die das

Herz berühren. Seine Kompositionen verzaubern

mit einzigartigen Lichtstimmungen, warmen Farbsymphonien

und überraschen

mit ungewohnten Blickwinkeln.

In authentischer und sympathischer

Art spricht er aber auch

klar aus, was es über die Situation

an ökologischen Hotspots

dieser Erde zu sagen gibt. Abgerundet

wird die Show durch

eigens dafür komponierte Musik von Kai Arend. Am

Dienstag, 20. März, ist Markus Mauthe in der Weilheimer

Stadthalle zu Gast. Die multimediale Fotoshow

startet um 19.30 Uhr. Einlass ist eine halbe

Stunde vor Beginn, der Eintritt ist frei.

tis

>>> BILDBAND UND KALENDER ZU GEWINNEN

Passend zur Show verlost „tassilo“ drei Kalender

und einen Bildband von „Naturwunder Erde“. Wer

gewinnen möchte, schickt eine Postkarte mit dem

Stichwort „Naturwunder-Kalender“ oder „Naturwunder-Bildband“

an tassilo,

Birkland 40, 86971 Peiting. Oder

eine E-Mail an info@tassilo.de.

Einsendeschluss ist der 15. März,

das Los entscheidet, der Rechtsweg

ist ausgeschlossen.

Foto: Markus Mauthe/Greenpeace

22 | tassilo


Berliner Compagnie im Stadttheater

Weilheim | Auf Einladung

des Arbeitskreises

„Eine Welt“ in der Weilheimer

Agenda 21 sowie

des Weltladens, kommt

die renommierte Berliner

Compagnie am Sonntag,

4. März, ins Stadttheater.

1981 ist diese als freie Theatergruppe

von Schauspielern

aus verschiedenen

Stadt-, Staats- und

freien Theatern gegründet

worden. Ausgehend von

der Erkenntnis, dass Frieden unabdingbar mit Gerechtigkeit

zusammenhängt, hat sich die Gruppe eine Satzung gegeben,

in der sie sich verpflichtet, mit ihrem Theater „dem Erhalt des

Friedens, der Völkerverständigung sowie sozialer Gerechtigkeit,

insbesondere im Hinblick auf die Dritte Welt“, zu dienen.

So auch in ihrem Stück „Das Bild vom Feind“, mit dem

sie in Weilheim zu Gast sein werden. Darin hat Milliardär

Doppelhaus den „Fortschritt“ aufgekauft. Der von ihm eingesetzte

Chefredakteur Ditte soll bei den Redakteuren der linken

Zeitung einen neuen politischen Kurs durchsetzen. Erste

Aufgabe: eine Sonderbeilage über die Krise in der Ukraine.

Zu seiner Unterstützung hat Ditte eine ukrainische Maidan-

Aktivistin als Volontärin in die Redaktion mitgebracht. Geht

seine Rechnung auf? In der Zeitungsredaktion jedenfalls wird

manch festgefahrene Meinung in Frage gestellt, das eine

oder andere Feindbild aufgelöst. Und Lieder wehen herein –

ein ukrainisches, ein jüdisches, ein deutsches, ein polnisches,

ein russisches Lied. Karten für „Das Bild vom Feind“ –

das Theater beginnt um 18 Uhr – gibt es im Weilheimer

Veranstaltungsbüro, beim Kreisboten-Ticketservice

in der Sparkasse sowie bei den Buchhandlungen

Lesbar und Zauberberg.

tis

„Matinee um Elf“ im Bibliotheksaal

Polling | Seit 2009 gibt der gemeinnützige Verein

„Podium Musical – Junge Künstler konzertieren“

jungen Musikern die Möglichkeit, im renommierten

Bibliotheksaal Polling mit einer herrlichen Akustik

aufzutreten. Wie etwa am Sonntag, 11. März, um 11

Uhr, bei „Matinee um Elf“, diesmal unter dem Titel

„Clarinet Trios“. Einer der Protagonisten des Konzerts

ist Klarinettist Fidelis Edelmann. Der 25-jährige

Weilheimer ist Student bei Prof. Ralph Manno an der

Musikhochschule Köln und ehemaliger Praktikant

der Bayerischen Orchesterakademie. Darüber hinaus

ist er Preisträger des Lions-Musikwettbewerbs Bayern

2015 und der Reihe „Junge Stars in Fürstenfeld“

sowie Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie

und Akademist im WDR Funkhausorchester Köln.

Komplettiert wird das Trio rund um Edelmann von

Pianistin Nika Afazel und Violoncellistin Ching-Jung

Chung. Gespielt werden die Stücke „Trio in Es-Dur,

op. 38“ von Ludwig van Beethoven und „Trio a-Moll,

op. 114“ von Johannes Brahms. Der Eintritt

zum Konzert im Bibliotheksaal ist frei,

Spenden sind jedoch erbeten tis

Kinofilm über Arbeit der „Clowns ohne Grenzen“

Tassiloland | Walter Steffen gilt als einer der bekanntesten

Filmemacher im Tassiloland. Sein neuestes

Werk heißt „JOY IN IRAN“. Es zeigt die Arbeit der

„Clowns ohne Grenzen“, die Kinder wie Erwachsene

in Flüchtlingscamps, Waisenhäusern, psychiatrischen

Kliniken oder Schulen für Street Kids zum

Lachen bringen. Für die Drehaufnahmen wurden

„Happ“, „Hepp“ und „Hupo“ alias Andreas Schock,

Dr. Monika Single und Susie Wimmer aus Weilheim,

die Hauptprotagonisten des Films, während ihrer

Auftrittsreise durch den Iran begleitet. Gezeigt wird

der Film ab Januar 2019 deutschlandweit. Zum Auftakt

jedoch schon jetzt – und das bei freiem Eintritt.

Im Kino Kochel am 11. März um 11 Uhr, im Kurtheater

Tutzing am 12. März um 10.30 Uhr, im Breitwandkino

Seefeld am 14. März um 20 Uhr, im Breitwandkino

Starnberg am 25. März um 11 Uhr und im Capitol Bad

Tölz am 28. März um 20 Uhr. Wer sich also interessiert

für einen herzergreifenden Dokumentarfilm

über ein krisengebeuteltes Land, gedreht und gespielt

mit Protagonisten aus unmittelbarer

Region, sollte sich diese Benefiz-Aufführungen

nicht entgehen lassen. js

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24 | tassilo

Peißenberg I „Man darf den

Namen Blonder Engel ruhig

wörtlich nehmen: Der

Auftritt des Künstlers ist

schlichtweg ein Geschenk

des Himmels!“ So schwärmte

die Presse unlängst nach

einem Auftritt des Musikkabarettisten

aus Österreich.

Nicht weniger beeindruckt

von seinen raffinierten Texten,

dem virtuosen Gitarrenspiel

und seinem Improvisationstalent

waren die Juroren des

Münchner Kabaretts Kaktus und

des Passauer Scharfrichterbeils, die

den Linzer Liedermacher prompt

mit ihren renommierten Preisen

auszeichneten.

Nach seinem rasanten Aufstieg in

den Kleinkunst-Olymp kommt der

Engel nun jedoch ins Grübeln: Die

Trophäen setzen im Regal Staub an,

das „opus magnum“ ist geschrieben,

der YouTube-Hit gelandet –

was soll noch kommen? War’s das?

Da könnte man glatt schwermütig

werden. Aber so leicht lässt sich

die wortgewaltige Revolverschnauze

nicht unterkriegen: Mit schelmischer

Selbstironie, gewohnt

spitzbübischen Songs und einer

großen Portion österreichischem

Schmäh setzt sich das schnelle

Mundwerk auch im neuen Programm

wieder genüsslich zwischen

alle Stühle. Nicht fehlen dürfen

natürlich die aberwitzig-skurrilen

Geschichten, die der Engel spontan

aus dem nicht vorhandenen

Hut zaubert und seinem Publikum

präsentiert. Man weiß nie vorab,

wohin die Reise geht, immer überrascht

der Engel mit neuen Ideen,

Assoziationen und Wendungen –

und macht so jede Show zu einem

einzigartigen Erlebnis. Davon überzeugen

können sich Besucher am

Freitag, 13. April, wenn der Blonde

Engel in der Tiefstollenhalle Peißenberg

zu Gast ist.

Cobario, Jazz und der

neue Förg-Krimi

Bereits am Samstag, 3. März, um

20 Uhr gastieren die drei Musiker

von „Cobario“ am gleichen Ort mit

ihrem Album „Zehn Welten“. Einst

als Straßenmusikanten gestartet,

entwickelten sie schnell einen ganz

> > > Tickets zu gewinnen

eigenen Stil, der vor allem

durch die unterschiedlichen

Inspirationen geprägt ist, die

man rund um die Welt sammelt.

Die vielen Geschichten

und kleinen Abenteuer, die

das Trio auf seinen Reisen

erlebte, werden in Musik

verpackt und mit Wiener

Charme präsentiert.

Am Freitag, 16. März, um 20

Uhr wird hingegen gejazzt

auf der Bühne der Tiefstollenhalle,

wenn die Münchner

Combo „Heye Society“ das Publikum

mit auf ihre Reise in die Zeit

des Old-Time-Jazz nimmt.

Im Mittelpunkt einer Lesung der

bekannten Schauspielerin Michaela

May steht am Donnerstag, 12.

April, um 19 Uhr dann der brandneue

Roman „Rabenschwarze

Beute“ von Nicola Förg. May entführt

ihre Zuhörer in die Welt der

Garmischer Ermittler Irmi Mangold

und Kathi Reindl.

Infos zu allen Veranstaltungen, Tickets

und Vorverkaufsstellen hält

die Internetseite des Kulturvereins

Peißenberg bereit (www.kulturverein-peißenberg.de).


tis

Ihr Regionalmagazin „tassilo“ verlost 3 x 2 Karten für das Musikkabarett

mit dem Blonden Engel am Freitag, 13. April. Wer sie gewinnen

möchte, schickt eine Postkarte mit dem Stichwort „Engel“

an tassilo, Birkland 40, 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an info@

tassilo.de. Einsendeschluss ist der 15. März. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen,

das Los entscheidet.

wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg!

Foto: Lukas Wögerer


&

Wohnen

Bauen

Energie

Aus dem

Inhalt

Flachdachgestaltung und ihre Vorteile . . . . Seite 26

Autokran-Service bei Familie Albrecht . . . . Seite 28

Feldgeschworene in Bayern . . . . . . . . . . . . . Seite 30

Rauchmelder sind Pflicht . . . . . . . . . . . . . . . Seite 32

Kreishandwerkerschaft Oberland . . . . . . . . . Seite 34

Hauseigener Speicher durch Sonnenstrom . . Seite 38

Kompetenz in Sachen Fensterbau . . . . . . . . . Seite 40

Altbau-Restaurator Dr. Thomas Becker . . . . . Seite 42

Haustiergerechtes Bauen und Wohnen . . . . . Seite 44

Seriöser Schutz vor Einbrüchen . . . . . . . . . . Seite 46

märz / april 2018 | 25


Flachdachgestaltung und ihre Vorteile

Eine Entlastung

für die Kanalisation

Weilheim I In Städten und Gemeinden

werden immer häufiger

Flachdächer gebaut. Allen voran

auf Garagen. Nicht immer, weil

der Kunde sich das wünscht. „In

der Regel schreibt die Form des

Daches der Bebauungsplan vor“,

sagt Florian Knittel, 34, Landschaftsgärtner

aus Weilheim, der

sich bestens auskennt mit Vor- und

Nachteilen von Flachdächern, weil

er selbst schon jede Menge Dächer

gestaltet und bepflanzt hat. Wobei

Flachdach nicht gleich Flachdach

ist. Knittel spricht von extensiver

und intensiver Flachdachbepflanzung,

„was ein großer Unterschied

ist“. Extensiv bedeutet: das Flachdach

wird zwischen acht und 20

Zentimeter dick aufgeschichtet, erlaubt

somit nur kleinere Pflanzen

und gestalterische Elemente. Die

intensive Flachdachbepflanzung

dagegen beginnt bei 20 Zentimeter

dicken Aufschichtungen und

erlaubt eine wesentlich umfangreichere

Gestaltung. „Das geht bis

zur Pflanzung massiver Bäume

und einer Gestaltung mit Wegen,

Terrassen, Whirlpool und ganzen

Wohlfühloasen zum Entspannen.“

Letztlich hängt die Gestaltung

immer von der maximal erlaubten

Traglast des Gebäudes ab. Je

massiver Haus oder Garage gebaut

sind, desto mehr Kraft kann

deren Dach aufnehmen. Speziell

im Tassiloland, wo die Winter

Bepflanzte Flachdächer werten

Objekte nicht nur optisch auf, sondern

dienen auch als Lebensraum

für seltene Insekten.

26 | tassilo

zwar milder werden, dennoch

starke Schneefälle immer wieder

vorkommen, gilt es die vom Statiker

vorgegebene Verkehrslast

des Dachs nicht zu überschreiten,

um ausreichend Puffer für zum

Beispiel die Schneelast einzukalkulieren.

Die liegt aktuell bei 225

Kilogramm pro Quadratmeter.

Schneemassen bleiben auf Flachdächern

logischerweise länger

liegen als auf Spitzdächern, weil

sie nicht abrutschen können, sondern

ausschließlich sanft abtauen.

Was sich aus statischer Sicht

als Nachteil liest, ist aus ökologischer

Sicht ein großer Vorteil.

Denn langsameres Schwinden von

Schnee sowie langsameres Ablaufen

von Regen sind zwei gewichtige

Argumente, warum Flachdächer

von Städten und Gemeinden


Aufgekiest werden Flachdächer überwiegend mit Dachziegelsubstrat

aus Recycling-Höfen.

oft mal vorgeschrieben werden.

„Weil dadurch die Kanalisation

entlastet wird.“

Unscheinbare Neigung

für sanften Ablauf

Im Detail sieht der Aufbau von

Flachdächern so aus: Betondecke,

Schutzlage, Dämmplatten,

Gefälle-Elemente, Dachbahnen,

Drainageschicht, Pflanz-Substrat,

Begrünung und Bepflanzung.

„Einfach gesagt ist die Grundform

eine Wanne, die mit verschiedenen

Schichten für optimale Entwässerung,

Gestaltung und Bepflanzung

aufgefüllt wird“, sagt

Florian Knittel. Flachdächer sind

also auch schräg, wenn auch minimal.

„In der Regel handelt es

sich um zwei bis fünf Prozent Gefälle,

was vollkommen ausreicht

für die Entwässerung.“ Zumal für

Starkregenfälle, die vergangenen

Sommer sehr häufig vorgekommen

sind, zusätzliche Abläufe an

den jeweiligen Ecken installiert

werden, über die das Wasser auch

oberflächlich entweichen kann.

Neben sanfter Entwässerung bieten

Flachdächer weitere Vorteile.

Speziell in Städten, in denen kaum

Grünflächen vorhanden sind, entsteht

im Hochsommer eine schier

unerträgliche Hitze. „Blechdächer

erwärmen sich extrem und strahlen

diese Hitze ab – unter anderem

ins Schlafzimmer.“ Flachdächer

dagegen stehen für ausgezeichnete

Dämmwerte, halten das Gebäude

im Winter warm und im

Sommer kühl, strahlen gleichzeitig

keine Hitze ab. Darüber hinaus

bieten Pflanzen und Blumen auf

dem Dach Lebensraum für artenbedrohte

Lebewesen, allen voran

die Biene, die als wichtiger Indikator

für ökologisches Gleichgewicht

gilt. Und auch für Rockstars und

strahlenempfindliche Menschen

haben Flachdächer etwas Gutes:

Sie dämmen Schall und schützen

vor Elektrosmog. Gleichzeitig halten

sich die Nachteile, abgesehen

von einer aufwändigeren Planung,

etwas höheren Kosten und

einer höheren Traglast, in Grenzen.

„Natürlich brauchen Flachdächer

regelmäßige Pflege, wobei

an Spitzdächern auch Rinnen

freigemacht und Dachplatten von

Moosbewuchs regelmäßig befreit

werden sollten.“

Meistens Garagen mit

extensiver Bepflanzung

Florian Knittel und seine Mitarbeiter

gestalten hier in der Region

überwiegend Garagen mit

extensiver Flachdachbepflanzung,

aufgekiest mit geschreddertem

Dachziegelsubstrat aus Recycling-

Höfen. „Wobei das nur ein kleiner

Teil unseres Aufgabenspektrums

ist“, sagt Knittel, der sich im zarten

Alter von 24 Jahren – nach

der Techniker-Ausbildung – als

Landschaftsgärtner selbstständig

gemacht hat. „Damals noch mit

dem Schubkarren meines Vaters“,

sagt er und grinst. Heute, gut zehn

Jahre später, ist der Betrieb um ein

Vielfaches gewachsen und wird

auch von Florians Schwester Julia

Knittel, Diplom-Kauffrau, geleitet.

Eigene Ausbildung

Basis des Erfolgs

Das Lager für Baumaterial und

Maschinen steht in Unterhausen,

das Büro bei Florian Knittel

zuhause in einem Weilheimer

Wohngebiet. Noch. „Wir werden

im Laufe der kommenden zwei

Jahre weiter ausbauen müssen,

dann Lager und Büro miteinander

verbinden.“ Das Einzugsgebiet

seiner Kunden erstreckt sich

mittlerweile von Garmisch-Partenkirchen

bis München, von Wessobrunn

bis Penzberg. Von kleinen

Terrassen, Wegen und Mauern

über vollautomatische Bewässerung

und Rasenpflege bis hin zu

Teichen, Schwimmteichen und

Umsetzung und Pflege geht alles

über uns.“ Mit uns meint Florian

Knittel zwölf engagierte Mitarbeiter,

die er überwiegend selbst

ausgebildet hat. „Die Ausbildung

guter Leute ist für mich das A und

O.“ Auch für September 2018 sucht

Florian Knittel wieder einen Lehrling,

der in der Landschaftsgärtnerei

einen immer gefragteren

und extrem abwechslungsreichen

Beruf an der frischen Luft erlernen

möchte. Unter anderem beim extensiven

und intensiven Gestalten

von Flachdächern. js

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märz / april 2018 | 27

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Autokran-Service von Familie Albrecht

100 Tonnen auf wenigen

Quadratmetern

Etting I Zehn Reifen an fünf Achsen,

60 Tonnen Eigengewicht, 25

Tonnen zusätzliches Gegengewicht,

eine Arm-Reichweite von 62 Metern,

530 PS zum Fahren, 175 PS

zum Heben: Der größte Autokran

von Familie Albrecht ist ein Monster

seiner Zunft, kostet rund 900 000

Euro und ist im Umkreis von bis zu

100 Kilometern für diverse Spezialaufträge

im Einsatz. Selbst bei maximal

ausgestrecktem Arm hebt die

gelb-blau lackierte „Waffe“ noch

immer 1,2 Tonnen mit spielerischer

Leichtigkeit über Gartenzäune,

Hecken und, wenn es sein muss,

ziemlich hohe Häuser. Diesen Autokran-Service

betreibt Vater Magnus

Albrecht gemeinsam mit Sohn

Andreas Albrecht seit insgesamt

mehr als 25 Jahren. Angefangen

hat alles mit einem 40-Tonner.

Inzwischen stehen fünf Autokräne

unterschiedlicher Größen auf dem

Gelände des Familienbetriebes,

ein Hof östlich von Etting, gelegen

auf einer sanften Anhöhe mit herrlichem

Weitblick Richtung Gebirge.

Zur Selbstständigkeit fand Magnus

Albrecht im Jahre 1984. Allerdings

nicht auf Anhieb mit Autokränen.

Albrecht baute über drei Jahre

hinweg seinen Hof überwiegend

selbst, kaufte sich dafür eine eigene

Schalung. Und die war in den

1990er Jahren gefragt. Als der Hof

fertiggestellt war, häuften sich die

Leih-Anfragen, so dass sich Albrecht

neben der Landwirtschaft

mit dem Verleih der Schalung

selbstständig machte. „Inzwischen

haben die meisten Baufirmen ihre

eigene Schalung, außerdem werden

immer häufiger Fertighäuser

aufgestellt, für die eine Schalung

nicht mehr gebraucht wird“, sagt

der inzwischen 65-Jährige heute.

Während sich der Schalungsverleih

von Familie Albrecht inzwischen

auf einem stark absteigenden

Ast befindet, sind dagegen

die Arbeiten mit den Autokränen

umso gefragter – nicht nur zum

Aufstellen von Fertighäusern.

Fällung von

Problem-Bäumen

Baumfällarbeiten in Peißenberg: Der Arm des Autokrans reicht problemlos

über Hecke und Hausdach, ohne das Gleichgewicht zu verlieren.

Speziell der 120-Tonner, so die

offizielle Bezeichnung des größten

Autokrans der Albrechts, hebt

komplette Gebäudeteile, kleinere

Industriehallen, Liftanlagen, riesige

ume oder ganze Rolltreppen

aus oder auf Fundamente. Ein

Kerngeschäft seit einigen Jahren ist

die Fällung von Problem-Bäumen,

wofür Familie Albrecht mit gut

ausgebildeten Baum-Kletterern

zusammenarbeitet. Einer davon

ist Andreas Kraus, 23, ebenfalls

aus Etting. „Wir fällen rund 150

ume im Jahr in Kombination

mit einem Autokran“, sagt der

gelernte Landschaftsgärtner, der

von blindem Vertrauen, absoluter

Teamarbeit und unterschiedlichsten

Vorgehensweisen spricht.

Grundsätzlich seilt sich Kraus immer

über den Autokran von oben

auf den zu fällenden Baum herab

ab. An der richtigen Stelle eingependelt,

hängt er sich mit seiner

Kletterausrüstung vom Haken des

Krans aus, sichert sich selbst am

Baumstamm und hängt zugleich

das Seil des Krans an einem geeigneten

Ast oder einer geeigneten

Stelle des Stammes an. Nun wird

der Baum mit bis zu 1,70 Metern

28 | tassilo


Stammdurchmesser schrittweise

und von oben herab abgesagt.

Dabei entscheidend: „Die Ausrichtung,

damit der am Kran hängende

Stamm oder Ast unmittelbar nach

dem Durchschnitt nicht auspendelt“,

was folgenschwere Auswirkungen

haben könnte: Der Stamm

kracht in ein danebenstehendes

Gebäude, er trifft den noch am stehenden

Stamm fixierten Andreas

Kraus oder der eigentlich unumkippbare

Autokran bekommt eine

unerfreuliche Eigendynamik. Letzteres

sehen sich Kraus und Familie

Albrecht immer wieder auf YouTube

an – nicht aus Schadenfreude,

sondern um sich ins Bewusstsein

zu rufen, wie wichtig das Einhalten

der Sicherheitsaspekte ist.

Von U-Bahn-Treppen

bis Liftanlagen

Das A und O: Der Autokran muss

immer im Wasser, also waagrecht

stehen. Zusätzlich gesichert wird

er von vier ausfahrenden Stützen.

Auch entscheidend: Ein stabiler

Untergrund, der bei 60 Tonnen

Eigengewicht, 25 Tonnen Gegengewicht

und noch einigen Tonnen

Last oft 100 Tonnen auf wenigen

Quadratmetern aushalten muss.

„Deshalb müssen wir oder unsere

Auftraggeber sich extrem gut mit

den Bodenbeschaffenheiten auskennen“,

sagt Magnus Albrecht,

der als Kranfahrer überwiegend

mit Andreas Kraus zusammenarbeitet,

bis zu 40 Meter hohe

ume zwischen Mehrfamilienhäusern

heraushebt. Und „toi, toi,

toi“ auf eine bislang unfallfreie

Autokran-Historie – von einmal

Steckenbleiben abgesehen – zurückblicken

kann. Zur Baustelle

gelangt der 120-Tonnen-Kran

durch „ganz normales“ Befahren

der Bundesstraßen. 120 Liter Diesel

verbrennt er auf 100 Kilometer,

erreicht eine Maximalgeschwindigkeit

von immerhin 85 Stundenkilometer.

Die mit aufregendsten

Aufträge bisher: Das Errichten der

Mittelstation einer Liftanlage, der

„Schatzbergbahn“ im österreichischen

Wildschönau. „Dafür mussten

wir mit unserem großen Kran

Serpentinen auf 1 300 Meter über

dem Meer hochfahren. Das war

eine große, nicht ungefährliche

Herausforderung“, erinnert sich

Magnus Albrecht noch ganz genau.

Auch unvergessen: Die Arbeiten

inmitten der Landeshauptstadt, in

der die Albrechts schon mehrfach

neue Rolltreppen an U-Bahn-

Pavillons und kleinere Industriehallen

hebt der große

Autokran spielerisch.

Stationen angebracht haben. Oder

die Be- und Endlandung riesiger

Industriemaschinen, etwa eine 40

Tonnen schwere Spritzguss-Anlage

einer Firma in Peißenberg. js

märz / april 2018 | 29


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Seeshaupt I Ein bisserl stolz ist

Georg Leininger schon, als er

zurückdenkt und erzählt: „Das

war auf einem Dorffest, als der

damalige Bürgermeister zu mir

gekommen ist und mich gefragt

hat.“ Leininger zögerte nicht lange,

gab dem Gemeindeoberhaupt

am Südufer des Starnberger Sees

sein Wort. Seither ist der heute

55-jährige Landwirt Feldgeschworener

der Gemeinde Seeshaupt.

Vier bis sechs Mal im Jahr wird

er gebraucht. Immer dann, wenn

neue Grenzsteine gesetzt, oder

alte wieder aufgedeckt und neu

abgemarkt werden. Feldgeschworene

wachen über Gemeinde- und

Grundstücksgrenzen und helfen

den Vermessungsbeamten bei

der Festlegung neuer Grenzen.

Das ist dann der Fall, sobald Stadt

oder Gemeinde ein neues Baugebiet

ausweisen, zwei Brüder ein

vererbtes Grundstück teilen, um

darauf ein Haus zu bauen oder

eine neue Straße gebaut wird,

zum Beispiel die Umfahrung bei

Hohenpeißenberg. Dort ist Georg

Leininger nicht im Einsatz. Er ist,

wie alle anderen Feldgeschworenen

auch, ausschließlich bei

Grenzmarkierungen im eigenen

Gemeindegebiet dabei. Also in

Seeshaupt und den dazugehörenden

Ortsteilen wie Oppenried,

wo Leininger neben zwei weiteren

Bauernhöfen zuhause ist.

Auf den Zentimeter

genau

Ein bis zwei Wochen vor Festlegung

einer neuen Grundstücksgrenze

wird Georg Leininger von

der Gemeinde über den konkreten

Termin informiert, „damit man

rechtzeitig planen kann“. Wobei

Leininger als Landwirt, also

Selbstständiger, zeitlich ohnehin

flexibel ist, „was für dieses Amt

natürlich von Vorteil ist“. Kommt

es schließlich zur Grenzfestlegung,

sind neben dem Feldgeschworenen

zwei Vertreter aus dem zuständigen

Amt für Digitalisierung,

Breitband und Vermessung, der

Geometer und sein Messgehilfe,

der Grundstückseigentümer sowie

die Eigentümer der dort angrenzenden

Grundstücke vor Ort.

Meistens sind die Grenzverhältnisse

von vorne herein klar und alle

Beteiligten einverstanden. „Dann

ist es im Grunde ein rein technischer

und handwerklicher Pro-

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Vermessungsingenieur Simon Cegla

visiert einen Grenzpunkt an.

30 | tassilo


Art: G, Farben: Black Magenta Yellow

Georg Leininger übt seit vielen

Jahren das Ehrenamt des Feldgeschworenen

aus.

zess“, sagt Leininger. Technisch,

weil der Vermessungsingenieur

auf den Zentimeter genau ausmisst,

wo genau und an wie vielen

Stellen neue Grenzsteine gesetzt

werden. Handwerklich, weil für

das Anbringen der Grenzsteine

maßgenau gegraben, gesetzt und

gestampft wird. Die Arbeit des

Setzens führt übrigens der Feldgeschworene

selbst aus. Schaufel,

Pickel und Stampfer bekommt er

von der Gemeinde zur Verfügung

gestellt. Und weniger technisch?

„Wenn die Grundstückseigentümer

nicht einverstanden sind mit

der Markierung, es im schlimmsten

Falle vor Gericht geht.“ Leininger

blieben solch Streitigkeiten

erspart. „Bei uns sind die Grenzsteinsetzungen

immer friedlich

abgelaufen.“

Aus Sicherheitsgründen

bodeneben

Klassische Grenzsteine bestehen

aus Granit, sind rund 50 Zentimeter

lang und 12 auf 12 Zentimeter

breit. Sie werden lotrecht

im Boden versenkt – und zwar

bodengleich. Heißt: Aus Sicherheitsgründen

darf der Stein nicht

herausspitzeln. Im Garten nicht,

weil dort die herumtollenden

Kinder darüber stolpern könnten.

Auf freien Feldern nicht, weil der

Bauer sein Mähwerk daran zerstören

würde oder Wanderer zu Sturz

kommen könnten. Eine Ausnahme

gibt es, sofern von den Eigentümern

gewünscht, in Wäldern, wo

Grenzsteine sogar bewusst einige

Zentimeter aus dem Untergrund

ragen sollen. Waldböden sind bekanntlich

sehr weich und arbeiten

unterirdisch sehr viel, Moos gedeiht

und obendrein fällt ständig

Laub und Totholz auf den Boden.

„Hier würde man einen bodenebenen

Stein nach kurzer Zeit

schon nicht mehr finden“, sagt

Simon Cegla, Vermessungsingenieur

und stellvertretender Leiter

des Amtes für Digitalisierung,

Breitband und Vermessung in

Weilheim-Schongau. Vier bis fünf

Mal die Woche sind er und seine

Kollegen landkreisweit unterwegs,

um neue Grenzmarkierungen zu

setzen. Granit-Grenzsteine, „die

Klassiker“, kommen heutzutage

immer seltener zum Einsatz, weil

sie ziemlich schwer und sperrig,

speziell bei dichteren Bodenverhältnissen

schwer zu setzen

sind. Hauptsächlich zum Einsatz

kommt inzwischen ein sogenann-

Dieser graue Rahmen gehoert nicht zur Anzeige

ter T-Stahl mit Kunststoffwürfel,

auf dessen Oberfläche das Wort

„Grenzpunkt“ eingraviert ist. Als

Markierung erlaubt sind auch

Eisenrohre, Meißelzeichen und

Eisennägel. Letztere werden bei

Asphalt verwendet, Meißelzeichen

bei Beton oder Stein und Eisen-

Fenster Türen

rohre bei verdichtetem Schotter.

Rollläden Markisen

Ehrenamt mit

Aufwandsentschädigung

Die Kosten für eine Grenzfestlegung

übernimmt der Grundstückseigentümer,

also der Auftraggeber.

Das Setzen des ersten Steines

kostet 260 Euro, jeder weitere 85

Euro. Wie viele Markierungen pro

Grundstück gesetzt werden, hängt

von dessen Form ab. „Im Grunde

wird an jeder Ecke eine Markierung

gesetzt“, sagt Simon Cegla.

Speziell entlang kurviger Straßen,

aber auch bei mehreren kleineren

Ausbuchtungen kann sich die

Anzahl der Grenzsteine deutlich

nach oben schrauben. Dann haben

auch die Feldgeschworenen,

die übrigens das älteste Ehrenamt

Bayerns ausüben, alle Hände voll

zu tun. Ganz umsonst ist die Arbeit

allerdings nicht. Georg Leininger

bekommt eine Aufwandsentschädigung

von 15 Euro die Stunde,

festgelegt vom Kreistag.

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Setzen den Grenzstein: Feldgeschworener (li.) und Messgehilfe.

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verkauft, installiert und wartet von unten an das dünnere aufge-

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aber auch Rauchmelder, wofür er schraubt. Darin versteckt sich auch

#ED7842

ckenden und seit vielen Jahren extra eine Schulung absolvierte. das Herz des Melders, das aus

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bekannten Tatsache der Freistaat

zwei gegenüberliegenden Fotozellen

besteht. Dringt Rauch über die

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Bayern erst im Januar 2013 zur Experte rät von

Installation von Rauchmeldern

seitlichen Öffnungen ins Innere,

Billig-Produkten ab

aufrief – als letztes Bundesland

wird der Lichtstrahl zwischen den

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der Republik. Vier Jahre, bis 31. Rauchmelder sind einfach aufgebaut

und bestehen aus zwei Bau-

das Alarmsignal ausgelöst – und

Zellen durchbrochen und dadurch

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sowie die dort angrenzenden

Fluchtwege mit Rauchmeldern

auszustatten. Schlafzimmer, Kinderzimmer,

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Melder beinahe überall. Online,

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Norm, sind allerdings nicht zu

empfehlen. Erstens: Sie werden

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die teilweise nach nur einem dreiviertel

Jahr ausgetauscht werden

müssen. Zweitens: Die Fehlalarm-

Quote ist bei Billig-Rauchmeldern

relativ hoch. Brandschutzexperten

empfehlen daher einen rund

30 Euro teuren Rauchmelder mit

festinstallierter Batterie, die eine

Laufzeit von zehn Jahren garantiert.

„Die müssen zwar nach dieser

Laufzeit komplett ausgetauscht

werden, funktionieren aber über

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machen keinerlei Probleme“, sagt

Matthias Buchner, Fachmann für

Brandschutztechnik. Der Huglfinger

rüstet seit 2004 gemeinsam

Matthias Buchner klebt einen

Rauchmelder an die Decke.

dünnere, die Montageplatte, wird

entweder an die Decke geschraubt

oder geklebt. Und zwar mit vorgeschriebenen

Abständen zu den

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80 bis 95 Dezibel werden selbst

tiefschnarchende Bewohner aus

ihren Betten gepfiffen. Allen voran

bei ansteigendem Ton, der laut

Matthias Buchner „noch besser

wahrgenommen wird als ein monotoner

Ton“. Damit der Rauchmelder

im Falle eines Notfalls

auch wirklich funktioniert, sollte

er einmal jährlich geprüft und von

Staub an den „Kiemen“ befreit

werden. Die Prüfung kann im

Grunde jeder Bewohner selbst

durchführen, indem er den außen

angebrachten Testknopf drückt –

löst hierbei der Alarm aus, ist alles

voll funktionstüchtig. Wichtig:

Die regelmäßige Prüfung sollte

für etwaige Versicherungsfälle

protokolliert werden. „Passende

Formulare findet man im Internet

zum Ausdrucken“, sagt Matthias

Buchner, der selbst auf die

derzeit modernste Version setzt:

Prüfung mittels Handy-App. Die

Rauchmelder, die er vertreibt, be-


So sieht ein grundsolider Rauchmelder für rund 30 Euro aus.

inhalten einen Art Mini-Computer,

über den mittels App alle relevanten

Daten abgelesen und abgespeichert

werden. Wer sich trotz

Lesen der Gebrauchsanleitung in

Sachen Installation, Wartung und

Prüfung unsicher ist, sollte einen

Fachmann aufsuchen. Neben

Brandschutztechnikern wie Matthias

Buchner bieten die Kontrolle

von Rauchmeldern auch einige

Kaminkehrer oder Elektriker an.

Letztlich ist jedoch jeder Bewohner

selbst für die volle Funktionstüchtigkeit

der Rauchmelder

verantwortlich – eine vom Staat

beauftragte Kontrolle gibt es trotz

Rauchmelderpflicht nicht, da Privatpersonen

niemanden in ihre

Wohnung lassen müssen.

Rauchmelder

miteinander vernetzen?

Bürger, die in größeren Häusern

leben, zum Beispiel im zweiten

Stock schlafen, aber auch

den Heizungsraum im Keller mit

Rauchmelder ausstatten möchten,

sollten die Melder miteinander

vernetzen. Dies geht per Funk oder

durch Verkabelung. Heißt: Entwickelt

sich im Heizungsraum ein

Brand und löst den dortigen Alarm

aus, ringt es auch beim Bewohner

oben im Schlafzimmer. Wer drei,

vier oder noch mehr Rauchmelder

in einem Haus installiert, sollte sie

nicht nur miteinander vernetzen,

sondern auch an eine Zentrale

schalten oder die Möglichkeit mit

der Handy-App nutzen. „So kann

ich auf dem Display sofort erkennen,

in welchem Raum der Alarm

ausgelöst wurde und weiß somit,

wo sich der Rauch entwickelt hat“,

sagt Matthias Buchner. Mehrere

Rauchmelder in ein und derselben

Wohnung würde er dagegen

nicht vernetzen, „weil es wenig

Sinn macht, dass in allen Räumen

gleichzeitig die Melder losgehen“.

Einer sei laut genug und könne

dem rauchenden Raum sofort

zugordnet werden – auch ohne

Zentrale oder Handy-App. Unabhängig

davon sollte sich wirklich

jeder an die gesetzliche Vorschrift

halten. Nicht nur wegen der Versicherung,

die im Falle eines

Brandes ohne installierten Rauchmeldern

wenig bis gar nichts vom

entstehenden Schaden übernehmen

wird. In erster Linie wegen

der fünf Atemzüge – Rauchmelder

retten Leben!

js

Rauchmelder können mittels App auf dem Smartphone geprüft werden.

märz / april 2018 | 33


Kreishandwerkerschaft Oberland

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Weilheim I Rund jeder fünfte

Betrieb in den Landkreisen Weilheim-Schongau

und Garmisch-

Partenkirchen ist ein Handwerksunternehmen.

Damit liegt die

Region deutlich über dem oberbayerischen

Schnitt (14,7 Prozent)

und auch beim Umsatz hat das

hiesige Handwerk mit über 20

Prozent einen hohen Anteil. Zum

Vergleich: Im kompletten Oberbayern

sind es „nur“ knapp sechs

Prozent. Kurzum: Das regionale

Handwerk lebt! Einen nicht unbedeutenden

Anteil an der positiven

Entwicklung in der Region hat die

Kreishandwerkerschaft Oberland.

Noch deutlicher wird dies beim

Blick auf die Zahlen der Jugendlichen,

die in den vergangenen

Jahren ihre Ausbildung begonnen

haben. Entgegen des deutschlandweiten

Trends konnten Kreishandwerksmeister

Stefan Zirngibl

und seine Mitstreiter wieder mehr

junge Menschen für eine duale

Ausbildung im Handwerk begeistern.

Eine Reihe an Vorteilen

für Unternehmen

Schlossen 2015 noch 194 Personen

einen Ausbildungsvertrag ab,

waren es im darauffolgenden Jahr

330. 2017 wurde das Niveau nahezu

gehalten. „Das sind zwar tolle Zahlen,

allerdings darf man sich nicht

darauf ausruhen“, weiß Roland

Streim, seit 2015 Geschäftsführer

der Kreishandwerkerschaft Oberland.

Er ergänzt: „Ich wünsche mir

mehr Nachwuchs, mehr Fachkräfte.

Damit die Betriebe ihre gute Arbeit

weiter anbieten können.“

Kreishandwerkerschaften, in Oberbayern

gibt es 15, sind Körperschaften

des öffentlichen Rechts

und werden durch regionale Innungen

getragen. Bei der Kreishandwerkerschaft

Oberland sind

es insgesamt acht verschiedene

Innungen. Die Aufgabe besteht in

erster Linie darin, die Interessen

des regionalen Handwerks im öffentlichen

Leben zu vertreten sowie

intern die Geschäftsführung

der ihr angeschlossenen Innungen

zu organisieren. Derzeit sind über

750 Betriebe über die verschiedenen

Innungen dem „Interessensverbund

Kreishandwerkerschaft

Oberland angeschlossen.

Um den Unternehmen bei der

Lehrlingsfindung zu helfen, ist

die Kreishandwerkerschaft viel in

Geschäftsführer Roland Streim

(links) und Kreishandwerksmeister

Stefan Zirngibl

die Organisation von Messen mit

eingebunden und ist auf solchen

stets präsent. Ein Muss, schließlich

erkennt Geschäftsführer Roland

Streim: „Während früher auf Ausbildungsmessen

angehende Lehrlinge

bei Firmen für sich geworben

haben, werben mittlerweile

die Betriebe um die Lehrlinge“.

Es ist eben jener Wandel in Ausbildungsberufen,

der Handwerksunternehmen

und damit auch die

Kreishandwerkerschaft vor Herausforderungen

stellt. Streim sagt

allerdings auch klar: „Ich muss

unseren regionalen Betrieben ein

großes Lob aussprechen, denn die

machen sehr viel.“

Für die Betriebe selbst ist eine

Mitgliedschaft in den einzelnen

Innungen und damit in der Kreishandwerkerschaft

keineswegs

verpflichtend, bietet allerdings

34 | tassilo


eine Reihe an Vorteilen: Neben

Tarifverträgen, welche die Unternehmen

nutzen können, gibt

es vergünstigte Prüfungsgebühren.

Informationsmaterialien wie

Rundschreiben zu Neuerungen

oder Internetportale zählen ebenso

zum Angebot wie Weiterbildungsmöglichkeiten,

etwa betriebswirtschaftliche

oder arbeitsrechtliche

Seminare. Ein großer

Teil ist zudem der arbeitsrechtliche

Bereich. Die Kreishandwerkerschaft

greift immer dann vermittelnd

ein, wenn es zwischen

Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Probleme gibt, hilft bei Mahnungen

oder in letzter Instanz auch

bei Kündigungen.

Erfreuliche Zahlen

entgegen des Trends

Die Unterstützung reicht bis zur

Vertretung vor dem Arbeitsgericht.

Wichtiger Aspekt ist darüber

hinaus die Zusammenarbeit der

Kreishandwerkerschaft mit verschiedensten

Gremien, Ausschüssen

und Beiräten wie etwa dem

Jobcenter oder dem Arbeitskreis

Wirtschaft-Schule. „Wir sind das

Sprachrohr des Handwerks“, fasst

Roland Streim zusammen.

Trotz erfreulicher Zahlen rund um

die Kreishandwerkerschaft Oberland

bereiten dem Geschäftsführer

die aktuellen gesellschaftlichen

Entwicklungen durchaus Sorgen.

So gibt es beispielsweise seit 2014

in München und Oberbayern mehr

Studienanfänger an Universitäten

und Hochschulen als Leute, die eine

duale Ausbildung beginnen. Dieser

Trend ist auch in den Landkreisen

Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau

angekommen,

wenngleich die Lage keineswegs so

angespannt ist wie in vielen Teilen

Bayerns. Holzberufe wie Schreiner

oder Zimmerer „boomen“ laut Roland

Streim regelrecht. „Die sind

wieder in Mode gekommen. Es

scheint fast so, als ob die traditionellen

Handwerksberufe wieder

richtig Zuspruch finden“, bemerkt

der Geschäftsführer diesbezüglich

ein Umdenken. „Man darf nicht

vergessen, dass das alles hochtechnisierte

Berufe sind, in denen

man sich auch nach erfolgreicher

Gesellenprüfung entwickeln kann“,

spricht Streim die zahlreichen

Möglichkeiten an, im Handwerk

Karriere zu machen. Während es in

technisch orientierten Berufen wie

etwa im Elektrofachbereich stabile

Ausbildungszahlen gibt, bereitet

vor allem der Lebensmittelbereich,

allen voran das Metzgerhandwerk,

Kopfzerbrechen. Die Kreishandwerkerschaft

wird sich diesbezüglich

etwas einfallen lassen müssen,

neue Wege gehen. Um generell

mehr Schüler für eine duale Ausbildung

zu begeistern, geht die

Ober-

Kreishandwerkerschaft

land bereits gezielt in Schulen,

die das Handwerk ihrerseits

wieder spürbar vermehrt

integrieren. Es scheint,

dass nicht nur Roland

Streim erkannt hat:

„Irgendwann gibt es

viele Architekten,

aber niemanden

mehr, der das

Haus bauen

kann.“ tis


Gartenbautrends 2018

Du bist der,

der bestimmt

Murnau I Der Frühling naht und

alle wollen raus an die frische Luft.

Sport treiben, nach Möglichkeit

an einem See liegen, Eis essen

oder einfach nur im eigenen Garten

arbeiten. Letzteres ist für viele

eine sehr entspannende Tätigkeit

und gleichzeitig verschönert sie

den Wohnraum Garten. Die Trends

hierfür sind im Grunde einfach

erklärt: Alles, was verwertbar ist.

Obst und Gemüse sind also immer

mehr im Trend. Schließlich wollen

die Menschen nicht nur schöne

Pflanzen haben, sondern sich auch

ein Stück weit selbst versorgen.

Und mal ehrlich: Biologischer als

selbstangebaut geht nicht, da weiß

man eben, was drin steckt.

Gerade jetzt nach dem Winter teilt

sich der Garten in verschiedene

Bereiche: Die Beetflächen, die Rasenflächen

und eventuell Teiche.

Hier stehen erst mal einige Revisionsarbeiten

im Raum. Alle alten

Blätter, die auf dem Rasen liegen,

sollte man wegrechen. Vertikutieren

(Grasnaben ausreißen, um

Boden zu lockern) sollten Gartenbesitzer

dagegen erst, wenn der

Boden mindestens zwölf bis 14

Grad Celsius erreicht hat. In Beeten

sollte die organische Masse

aufgefüllt werden, die im Winter

abgenommen hat: Zum Beispiel

Dünger oder kompostierten Humus

in den Beeten verteilen. In Teichen

sollte man vor dem Gestalten des

Gartens auch nach dem Rechten

sehen, zum Beispiel Teichpflanzen

wieder einsetzen, falls man sie im

Keller überwintert hat. Schlussendlich

folgt das aussäen. „Ob nun

Gemüse oder Blumen, man kann

im Frühling mit der Anzucht beginnen.

Erst mal auf dem Fensterbrett,

ehe man sie später in den Garten

pflanzt", erklärt Volker Stewens von

Garten Sauer aus Murnau.

Geplant wird schon

im Winter

Geplant wird im Winter, umgesetzt

im Frühling. Weil: „Es liegt ja noch

der ganze Sommer vor mir, in dem

ich mich an der Gartengestaltung

erfreuen kann“, sagt Volker Stewens.

Obst, Gemüse, Kräuter und

Nüsse liegen voll im Trend. „Der

Rest hängt an den Vorlieben des

Gärtners“, erklärt der Gartenbauexperte.

Die Möglichkeiten sind

mannigfaltig: Ein Designer-Garten

mit viel Rasen und wenig Blumen,

oder viele Obstbäume, damit die

Kinder spielen können und man

Platz im Schatten hat. Oder gar ein

zweiseitiger Garten mit Nutz- und

Zierfläche, getrennt durch eine Hecke?

Hier sei nochmal gesagt: „Du

bist der, der entscheidet, was in

deinen Garten kommt.“ Außerdem

ist man ja nicht festgelegt. „Wenn

man genug Arbeitskraft und Zeit

hat, dann ist man frei. Denn dann

grab ich den Baum aus und versetze

ihn oder mach einfach was Neues“,

betont Stewens. Dennoch hat

der Gartenexperte Tipps: Das Allerwichtigste

sei eine Abgrenzung

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Trends: Garten Sauer in Murnau.

um den Garten. Das Zweitwichtigste

seien Schatten und Terrasse.

Wer also einen Garten neu macht,

sei es beim Hausbau oder Hauskauf,

der sollte mit der Terrasse

beginnen. „Die kann für mich nicht

groß genug sein“, meint Stewens.

Schließlich will man ja unter anderem

auch einen Tisch mit Stühlen

dort unterbringen und vielleicht

noch den Grill. In einem weiteren

Schritt empfiehlt der Experte,

den Garten einzufrieden. „Manche

mögen es, die Nachbarhäuser zu

sehen, und manche eben nicht.“

Wer einen Sichtschutz möchte,

sollte sich eine Hecke um den

Garten bauen, in der Regel ist die

zwei Meter hoch. Gestalterisch und

praktisch kann man diese Hecke

mit einem Baum ergänzen: „Den

kann ich so pflanzen, dass ich vom

Nachbarn auch den ersten Stock

nicht mehr sehe."

So etwas wie Hecke undume

kann man bereits während eines

Hausbaus bedenken. Dann kann

die Baufirma den Humus bereits

andecken – und somit für Pflanzen

bessere Bedingungen schaffen.

Nicht immer hat man selber eine

Vorstellung, was man will oder

was möglich ist in der Gartengestaltung.

Hier kann man sich von

Gärtnereien, zum Beispiel Garten

Sauer, beraten lassen. Je nachdem,

wie man es lieber möchte. Entweder

übernimmt man die Idee und

macht sich selbst an die Arbeit,

oder man überlässt die Arbeit dann

doch den Experten. „Da ist man

ganz frei.“

Apropos Garten: Zu klein gibt es

nicht, um ihn zu gestalten. Laut

Volker Stewens kann man jede

Umgebung gestalten, sogar einen

Balkon. Oft könne man kleine

Gärten sogar viel cooler gestalten.

Volker Stewens erinnert

sich an dieser Stelle an

einen kleinen Garten,

den er vor Jahren in

Penzberg gestaltet hatte:

Die Dame des Hauses

wollte einen Springbrunnen.

„Und dann

entstand alles um den

Brunnen herum. Am

Ende hatten wir keinen

Rasen mehr, nur befestigte

Wege und Beete

und es war voll der Bringer.“ Ob

jemand seinen Garten nun französisch,

japanisch oder ganz normal

gestaltet? Ein weiterer Trend sind

Bienennutzpflanzen, also Pflanzen,

die Bienen gerne anfliegen,

weil sie viel Nektar zu bieten haben.

Diese Blumen sind meist nicht

nur farbenprächtig, sie tragen auch

zum Erhalt der Artenvielfalt bei.

„Was man jedoch unbedingt sagen

muss, egal zu welchem Garten: Er

ist nur schön mit einem Gärtner“,

betont Volker Stewens. Einem Garten

sehe man es an, sobald der

Gärtner keinen Bock mehr habe,

ihn zu pflegen. Deshalb sollte

man sich bereits im Vorhinein

gut überlegen, ob man sich einen

Garten tatsächlich leisten kann

und will. „Der Garten ist in unserer

schnelllebigen Zeit eine ganz

langsam pulsierende Konstante“,

sagt Stewens. Man könne noch so

viel Superdünger verwenden, der

Frühling komme jedoch erst dann,

wenn er kommt. „Es blüht, wenn

es blüht.“ Und die Gartenpflege?

Die entschleunigt uns hektischen

Menschen so oder so – unerheblich

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Weilheim I Rund 20 Prozent aller

Eigenheimbesitzer haben eine

Photovoltaik-Anlage auf ihrem

Dach. Der durch Sonne und Licht

erzeugte „grüne“ Strom wird entweder

ins Stromnetz eingespeist

oder direkt zum Kochen, Waschen

oder Fernsehen verbraucht. Letzteres

war viele Jahre nur tagsüber

möglich – so lange die Sonne auf

die Zellen schien und Strom erzeugt

wurde. Inzwischen aber gibt

es ausgereifte Speichermöglichkeiten,

dank denen Hausbesitzer

den eigens produzierten Strom

auch nachts nutzen können. Batteriespeicher

für Eigenheime gibt es

seit 2011 und ermöglichen heute

eine autarke Stromversorgung von

70 bis 80 Prozent. „Mittlerweile

entscheiden sich 90 Prozent unserer

Kunden für eine PV-Anlage mit

Batteriespeicher“, sagt Michael

Hildebrandt, Fachberater bei „actensys“.

Technisch sieht das Ganze

wie folgt aus: Neben den gewöhnlichen

PV-Modulen wird zusätzlich

eine rund ein auf ein Meter große

Anlage benötigt, in der sich Batteriemodule,

ein Wechselrichter

sowie ein intelligentes Batteriemanagement

befinden. Die

Aufgabe der Batteriemodule ist

klar: darin wird der Sonnenstrom

gespeichert. Der Wechselrichter,

der auch bei PV-Anlagen ohne

Speicher benötigt wird, dient zur

Umwandlung des Stroms. Hintergrund:

Bei dem auf dem Dach produzierten

Strom handelt es sich

um Gleichstrom, kurz DC, mit dem

der Verbraucher nichts anfangen

kann. Erst die Umwandlung in

Wechselstrom, kurz AC, ermöglicht

dem Verbraucher die Nutzung des

Stroms.

Höherer Wirkungsgrad

mit DC-Speicher

Und der Batteriemanager? „Den

könnte man einfach gesagt als

kleinen Computer bezeichnen,

der das Speichersystem intelligent

steuert."

Ganz entscheidend in Sachen „PV-

Strom in Batterien speichern“: Erst

abspeichern, dann umwandeln.

„Es gibt Anlagen mit sogenanntem

AC-Speicher, bei denen der

komplette Solarstrom zunächst in

Wechselstrom, für das Speichern

in die Batterie zurück in Gleichstrom,

und schließlich für die

Nutzung aus der Batterie erneut

in Wechselstrom umgewandelt

wird“, sagt Michael Hildebrandt.

Durch dieses dreifache Hin und Her

sei der Wirkungsgrad wesentlich

niedriger. Die PV-Anlagen von „actensys“

sind vorzugsweise an DC-

Speicher gekoppelt. Bedeutet: Der

PV-Strom, der nicht für die direkte

Nutzung verbraucht wird, geht

ohne Umwandlung in die Batterie,

wird somit nur einmal umgewandelt

– sobald der Batteriestrom

gebraucht wird. Der Speicherkas-

38 | tassilo

ENTWURF / PLANUNG / BAULEITUNG

ENTWURF / PLANUNG / BAULEITUNG

ENTWURF PLANUNG BAULEITUNG

Solarplatten auf dem Dach, den

Batteriespeicher mit Wechselrichter

und Manager im Keller.


ten mit Batteriemodulen, Wechselrichter

und Batteriemanager,

der mittels Stromkabel an die PV-

Anlage geknüpft wird, kann in nahezu

jeder Räumlichkeit installiert

werden – vorausgesetzt, es herrschen

mindestens fünf Grad Celsius,

um Qualität und Langlebigkeit

der Batterien aufrecht zu erhalten.

Apropos Batterien: In jedem Speicherkasten

haben mehrere Batterien

Platz, so dass je nach Bedarf

von anfangs zwei Modulen auf

bis zu sechs nachgerüstet werden

kann. Eine junge Familie mit zwei

Kindern beispielsweise kommt in

der Regel mit zwei, höchstens drei

Batteriemodulen sehr gut durch

sonnenfreie Abende und Nächte.

Letztlich wird jede PV-Anlage, ob

mit oder ohne Batteriespeicher, individuell

dem Bedarf des Kunden

angepasst. Hierfür ist eine umfangreiche

Beratung und Stromverbrauchsanalyse

erforderlich.

Die Firma „actensys“ bietet Beratung,

Analyse und Angebot den

Kunden kostenlos an.

Batteriespeicher ab

10 000 Euro

Die Kosten eines qualitativ grundsoliden

Batteriespeichers, Wechselrichter

und „Manager“ inklusive,

beginnen bei rund 10 000 Euro.

Generell sind PV-Anlagen, ob mit

oder ohne Batteriespeicher, nach

zehn bis 15 Jahren refinanziert, werfen

ab dann Reingewinn ab. Wer

seine Anlage finanzieren möchte

oder muss, hat über den aus der

TV-Werbung bekannten KfW-Kredit

die Möglichkeit auf Fördergeld. Die

Einspeisevergütung von Solarstrom

liegt für eine Inbetriebnahme im

Jahr 2018 bei derzeit zwölf Cent.

Sinn macht eine PV-Anlage für jeden

hiesigen Hauseigentümer, der

ein dafür geeignetes Dach besitzt.

Denkmalschutz und steile Norddächer

sind zwei seltene Gründe,

die die Installation einer solchen

Anlage verhindern. Dagegen sehr

wirtschaftlich sind PV-Anlagen auf

Ost-West-Dächern, insofern die

Dachschräge weniger als 45 Grad

beträgt.

1 800 PV-Anlagen in

ganz Deutschland

Die Firma „actensys“ mit Hauptsitz

in Ellzee (Schwaben) und Niederlassung

in Weilheim beschäftigt

derzeit 50 Mitarbeiter. Gegründet

wurde das Ingenieurbüro 2008,

konnte seither mehr als 1 800 PV-

Anlagen deutschlandweit planen

und bauen. „Von der kleinen Zwei-

Kilo-Watt-Dachanlage bis hin zum

Zehn-Megawatt-Park machen wir

wirklich alles“, sagt Martin Pape,

Niederlassungsleiter von „actensys“

in Weilheim. Darin verstecken

sich auch die neuesten Techniken.

Zum Beispiel könne man nicht nur

den Batteriespeicher mit einer

E-Auto-Ladestation koppeln, sondern

in Zukunft auch umgekehrt

den Strom des E-Auto-Akkus für

den Hausverbrauch nutzen. js

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märz / april 2018 | 39


Firma mursall mit hauseigener Produktion

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Kataloge kostenlos

anfordern

Kompetenz aus einer Hand

in Sachen Fensterbau

Scheuring I Egal ob bei Neubau,

Sanierung oder einfach nur zur

Steigerung des Wohnkomforts –

die Firma mursall unterstützt ihre

Kunden möglichst schnell und

kompetent. Das Besondere beim

Fensterbauer und Türspezialisten

aus Scheuring ist die Tatsache, dass

die Fertigung der eingebauten

Fenster direkt hausintern passiert.

Durch die In-Haus-Produktion der

Fenster hat mursall die Möglichkeit,

eine große Vielfalt an Fenstern

und Fenstersystemen anzubieten.

So können Kunden aus zahlreichen

bestehenden Designs oder

Spezialanfertigungen auswählen.

Profile des Partners VEKA für

Fenster-, Haus- und Schiebetüren

sowie Wintergärten bieten zusätzliche

Varianten und technische

Möglichkeiten, so dass insgesamt

über 1600 verschiedene Profile

zur Verfügung stehen. Mit diesen

lassen sich alle gewünschten

Fenster- und Fenstertürtypen individuell

fertigen. In der rund 2000

Quadratmeter großen Produktionsanlage

in Scheuring bei Kaltenberg

trifft traditionelles Handwerk auf

moderne Fertigungstechniken.

Hier werden Fenster, Türen und

Rollläden der Marke mursall gefertigt.

Damit das Unternehmen

ein Höchstmaß an Präzision und

Leistungsstärke garantieren kann,

wird ein leistungsstarker Maschinenpark

genutzt, darunter ein

CNC-Bearbeitungszentrum und

eine Vier-Kopf-Schweißmaschine

mit Verputzautomaten. Bevor die

Fenster die Produktionshallen verlassen,

werden alle Produkte einer

Qualitätsprüfung unterzogen.

Kompletter Austausch

in kürzester Zeit

Auf rund 2 000 Quadratmetern werden die mursall-Fenster gefertigt.

Nicht nur Produkte, auch Mitarbeiter

werden bei mursall regelmäßigen

Qualitätskontrollen

unterzogen. Ein Sachverständiger

für Kunststofffenster

überprüft in

der Montage und auch

in der Produktion das

Unternehmen. Er besucht

mursall fünf- bis

sechsmal im Jahr ohne

Voranmeldung und begutachtet

die Leistungen

der Monteure auf den

jeweiligen Baustellen.

Alles, um die hohe Qualität

auch weiterhin zu garantieren.

Denn das Problem ist wahrlich

nicht selten: Die alten Fenster Zuhause

sind schon undicht, es zieht

durch alle Ritzen. Eigentlich müssten

dringend neue Fenster her.

Häufig schreckt man jedoch wegen

der Befürchtung, keinen Termin zu

bekommen, vor dem Einbau neuer

Fenster zurück. Bis die alljährliche

Abrechnung des Energieversorgers

ins Haus flattert und man

die schlechte Isolierung der alten

Modelle verflucht. Vielleicht besteht

aber auch nur der Wunsch,

unsichere Fenster gegen neue,

einbruchsichere auszutauschen.

Um seinen Kunden bezüglich der

Zeit und auch des zu erwartenden

Drecks die Vorbehalte zu nehmen,

die häufig mit dem Fenstereinbau

verbunden sind, zeigt das Team

der Firma mursall wie schnell und

sauber Fachleute arbeiten. Bei

mehreren Live-Fenstereinbauten

demonstrieren Monteure live und

in Farbe, wie unkompliziert und

staubfrei so ein Einbau sein kann,

schließlich sind die Mitarbeiter

Durch die In-Haus-Produktion der Fenster

kann mursall eine große Vielfalt anbieten.

darauf geschult, das Zuhause nicht

zu verschmutzen. Neue Fenster

aus dem Hause mursall werden

passgenau gefertigt und binnen

kürzester Zeit eingesetzt. Je nach

Modell dauert ein solch kompletter

Austausch lediglich 15 Minuten. Ein

abschließender Funktionstest stellt

sicher, dass alles richtig sitzt.

Über 50 Jahre ein

verlässlicher Partner

Seit nunmehr über 50 Jahren setzt

sich das Unternehmen immer wieder

mit den neuen Anforderungen

zu den Themen Fenster, Türen und

Haustüren sowie Tore, Beschattung

und Insektenschutz auseinander.

Auf über 800 Quadratmeter Ausstellungsfläche

kann der Kunde

die vielfältigen Lösungen, die

mursall bietet, ausgiebig testen

und sich fachmännisch beraten

lassen. Ein eingerichteter Blog

auf der Internetseite bietet zudem

vielfältige und aktuelle Informationen

rund um das Thema Fenster

(www.mursall.de). tis

40 | tassilo


Fördermittel für Bauherren

Attraktiver

und teurer denn je

Tassiloland I Bauen ist attraktiv und

teuer wie nie. Umso wichtiger ist es,

sich einen aktuellen Überblick über

mögliche Förderungen zu verschaffen.

Diese gibt es in Form vergünstigter

Darlehen, Zuschüssen und

Subventionen. Wer den Wunsch

vom Eigenheim verwirklichen will,

muss dafür tief in die Tasche greifen.

Doch angehende Hausbesitzer

können sich Unterstützung durch

verschiedene Förderprogramme

holen. Der wohl bekannteste Förderer

von Neubauvorhaben ist die

KfW-Bank. Sie fördert den Bau von

Wohnungseigentum mit zinsvergünstigten

Darlehen und Tilgungszuschüssen.

Grundsätzlich gilt: Je

besser die Energieeffizienz des

Gebäudes, desto höher die Förderung.

Es werden aber auch einzelne

Energieeffizienz-Maßnahmen

oder eine Nachhaltigkeits-Bewertung

gefördert.

Wer kann Förderungen

beantragen?

Alle Privatpersonen, die selbst

genutztes Wohneigentum bauen

oder energetisch sanieren, können

unabhängig von Alter und Familienstand

einen Kredit aus dem

KfW-Wohneigentumsprogramm

beantragen. Es gilt: Erst Förderung

beantragen und dann loslegen.

Beantragt wird das Darlehen über

die Hausbank. Fördergegenstand

ist der Bau selbst genutzten Wohneigentums.

Berücksichtigt werden

die Grundstücks-, Bau- sowie Baunebenkosten

und die Kosten der

Außenanlagen.

Der Förderhöchstbetrag pro Wohneinheit

beläuft sich auf 100 000

Euro. Die Zinsen für die Darlehen

werden für die ersten zehn oder 20

Jahre Laufzeit aus Mitteln des Bundes

vergünstigt und liegen dementsprechend

etwas unterhalb der

üblichen Marktzinsen. Neben der

Zinsvergünstigung wird zusätzlich

ein Tilgungszuschuss gewährt: für

das KfW55 Haus fünf Prozent der

Darlehenssumme, höchstens jedoch

5 000 Euro je Wohneinheit;

für das KfW40 Haus zehn Prozent

der Darlehenssumme, höchstens

jedoch 10 000 Euro je Wohneinheit;

für das KfW40+ Haus 15 Prozent

der Darlehenssumme, höchstens

jedoch 15 000 Euro je Wohneinheit.

Konkret bedeutet das, dass der

Bauherr einer KfW40-plus-Wohneinheit

bei einem 100 000-Euro-

Darlehen nur 85 000 Euro zurückzahlen

muss, 15 000 Euro sind

seine Förderung. Plant der Bauherr

von Beginn an eine Einliegerwohnung

mit ein, verdoppeln sich

diese Beträge. Die Förderziele werden

unterschiedlich subventioniert.

Eine Nachhaltigkeitsuntersuchung

wird beispielsweise mit 50 Prozent

bezuschusst.

Weitere

Förderungen

Ähnlich der KfW-Bank gibt es

auch auf Länderebene Förderbanken,

die günstige Darlehen

und Zuschüsse für den Bau oder

Kauf des Eigenheims gewähren.

Je nach Bundesland sind die Förderungsbedingungen

verschieden.

Mit dem Wohn-Riester fördert der

Staat durch das Eigenheimrentengesetz

Verträge mit staatlichen

Zulagen und Steuervergünstigungen.

Das Grundprinzip: Wer einen

Teil seines Einkommens in einen

Wohnriester-Vertrag einzahlt, bekommt

Zuschüsse vom Staat und

kann Einzahlungen als Sonderausgaben

von der Steuer absetzen.

Das eingezahlte Geld muss beim

Wohn-Riester für eine Immobilie

verwendet werden – etwa, indem

es direkt in einen Bausparvertrag

eingezahlt wird. Über das Wohnraumförderungsgesetz

stellen

Bundesländer Mittel zur Verfügung,

um vor allem einkommensschwächeren

und kinderreichen

Familien zum eigenen Heim zu

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märz / april 2018 | 41


Altbau-Restaurator Dr. Thomas Becker

Zurück zum gotischen

Ursprung

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Peißenberg I Dr. Thomas Becker

jobbte schon während des

Medizin-Studiums bei einem Antiquitätenhändler.

„Handarbeit

mit Holz sowie alte Gegenstände

haben mich schon immer fasziniert“,

sagt er. Nach der Promotion

suchte er gezielt nach einem

traditionellen Handwerker, der

ihm qualitativ hochwertige Handarbeit

mit Holz beibringt. Fündig

wurde er im Ahrntal, Südtirol,

wo ihm ein Tischler verschiedene

Hobeltechniken sowie das Nageln

mit Holznägeln zeigte. „Wertvolle

Techniken, die heute niemand

mehr verwendet.“ Heute lebt der

70-Jährige gemeinsam mit Ehefrau

Marlies im ältesten Holzhaus

des Tassilolandes, im drittältesten

Blockbau Bayerns, entstanden im

Jahre 1455. Von außen erkennbar

ist dieses stattliche Alter für Kenner

des gotischen Baustils auf den

ersten Blick. Allerdings erst, seit

sich Thomas Becker selbst an die

Arbeit machte. Als Kinderarzt verdient

der in Oldenburg Geborene

und in Starnberg Aufgewachsene

schon lange nicht mehr sein Geld.

Er restauriert seit 35 Jahren alte

Häuser – und zwar so lange, bis

sie ihre Ursprungsform wieder erreicht

haben. Dafür hat er mehrere

Auszeichnungen bekommen –

und drei Herzinfarkte, „weil ich

phasenweise an drei Projekten

gleichzeitig gearbeitet habe, was

viel zu viel war“. Glücklicherweise

überstand Dr. Thomas Becker alle

drei Infarkte gut. Und die Lust am

Häuser restaurieren? Die hat er

noch immer nicht verloren. „Eigentlich

wollte ich 2018 aufhören,

aber dann ist eine Anfrage nahe

Irschenberg eingegangen, ein

faszinierendes Projekt, das konnte

ich nicht ausschlagen.“ Elf Monate

hat er nun gemeinsam mit seinen

zwei festangestellten Mitarbeitern

sowie ausgewählten Handwerkern

Zeit, dieses große Anwesen in das

Barocke Holztüren sind fester Bestandteil

des Lagers.

umzuwandeln, was es einmal

war: Ein barockes Bauernhaus.

Aufregend wird’s beim

Wände Abtragen

Etliche alte Häuser hat Dr. Thomas

Becker in seiner bisherigen Laufbahn

restauriert. Überwiegend

im Allgäu. Aber auch in Brandenburg,

Kitzbühel und Kirchberg

oder in näherer Umgebung.

Werbung musste er für seine Berufung

nie machen. „Kein einziges

Mal.“ Dr. Thomas Becker hat

nicht mal PC, Internet oder Handy.

Vorher und nachher: Das Bild links zeigt den Anfang

der Restaurierungsarbeit von Dr. Thomas

Becker. Rechts ist das tolle Endergebnis zu sehen.

42 | tassilo


Jahrhunderte altes Material lagert Dr. Thomas Becker unter anderem

bei sich Zuhause, dem drittältesten Holzhaus Bayerns.

Leute, die sich ein ursprüngliches

Bauernhaus von ihm wünschen,

finden irgendwie immer zu dem

begabten Handwerker. „Mittels

Mundpropaganda, oftmals über

viele Ecken.“ Steht die Zusage für

ein Projekt, wird’s vor allem für

Dr. Thomas Becker selbst sehr

spannend. Die Häuser, die er in

Angriff nimmt, weisen meistens

nur an einer kleinen Stelle Merkmale

stattlichen Alters auf. „Oft ist

es der Dachstuhl.“ Welche Schätze

die Häuser im Detail verbergen,

zeigt sich erst beim schrittweisen

Abtragen der meist zahlreichen

Sanierungs- und Erneuerungsschichten,

die an alten Häusern

über Jahrzehnte und Jahrhunderte

angebracht wurden – und die

Dr. Thomas Becker überwiegend

„einfach nur schrecklich“ findet.

Hölzer sind bis zu

560 Jahre alt

Hinter den in ihren Ursprung zurückversetzten

Häusern steckt also

knochenharte Arbeit, „die vor allem

zu Beginn alles andere als

schön ist“. Müll, Schimmel oder

ungesunde Baustoffe, die für ihn

nicht ansatzweise in Frage kämen,

„weil ich mir als Arzt nicht

nur die technische Seite anschaue,

sondern auch immer überlege,

wie sich Material und Bauweise

auf unsere Gesundheit und unser

Wohlbefinden auswirken“. Hat Dr.

Thomas Becker gemeinsam mit

seinen Mitarbeitern Bretter, Presspapp,

Putz und Farbe abgerissen

und abgewaschen, kommen oft

bestens erhaltene Wände, Decken

und Böden zum Vorschein, die bis

zu 560 Jahre alt sind. Alles, was

davon nicht mehr stabil, schön genug

oder ausreichend vorhanden

ist, ersetzt oder ergänzt Dr. Becker

durch aus ähnlicher Zeit stammende

Fenster, Türen, Balken und

Bretter, „die ich im Alpengebiet

zusammensammle“. In mehreren

Lagern bewahrt er seine Schätze

auf, richtet sie in seinen Werkstätten

her. Insgesamt dauert die

Restaurierung eines Hauses rund

ein Jahr, kostet am Größenbeispiel

„durchschnittliches Einfamilienhaus“

rund 400 000 Euro. „Es

heißt immer, dass so eine Altbaurestaurierung

wesentlich teurer

als Abriss und Neubau sind, aber

das stimmt nicht.“ Auch die Angst

vieler Bürger, dass in den Urzustand

restaurierte Häuser nicht

> > > Altholz gesucht

langlebig sind, sei laut Dr. Thomas

Becker absolut falsch. Er selbst lebt

seit 1989 auf, neben und unter 560

Jahre altem Fichtenholz, das hervorragende

Dämm- und Brandschutzwerte

Sommer wie Winter,

vollkommene Stabilität und ein

äußerst gesundes Raumklima aufweist.

Die uralten Holzwände seines

alten Bauernhauses sind auch

nicht dick. Von außen nach innen

betrachtet: 15 Zentimeter Holzblock

(Außenwand), drei Zentimeter Luft

(Zwischenschicht), zwei Zentimeter

Getäfel (Innenwand). Modern

und nicht aus 1455 sind in seinem

Haus lediglich Wasseranschlüsse,

Elektrik und Heizung. „Und natürlich

das Fundament.“ Früher

wurden Holzhäuser direkt auf den

Boden gesetzt. „Klar, dass so recht

schnell Kälte und Feuchtigkeit ins

Innere dringen.“ Deshalb sei das

A und O bei Dr. Beckers Restaurierungsarbeiten

ein ordentliches

Fundament, in Beckers Fall mit

Ziegelsteinen gemauert, gepaart

mit einer Trockenlegung – eine

Schutzschicht gegen Feuchtigkeit.

Nachfolger aus

Wessobrunn

Ob Dr. Thomas Becker seine einzigartige

Restaurations-Arbeit

nach dem Irschenberg-Projekt

endgültig an den Nagel hängt?

„Festlegen möchte ich mich noch

nicht.“ Sein Nachfolger jedenfalls

steht schon in den Startlöchern.

Ein junger Mann aus Wessobrunn,

handwerklich hochbegabt und seit

geraumer Zeit gemeinsam mit

Thomas Becker und Team auf den

Baustellen.

js

Dr. Thomas Becker sammelt im kompletten deutschsprachigen

Raum Böden, Decken, Fenster und Türen uralter Häuser, die er bei

gutem Erhalt für seine Restaurierungen wieder verwendet. Wer alte

Objekte zum Abriss frei gibt, kann sich beim Altbau-Restaurator unter

08803 / 3988 melden.

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Tassiloland I Menschen halten

gerne Haustiere. Das ist in ganz

Deutschland nicht anders als

im Oberland. Katzen führen die

Rangliste der häufigsten Haustiere

an, dicht gefolgt von Hunden. An

dritter Stelle stehen Kleintiere wie

Hamster, Meerschweinchen und

Kaninchen. Manche halten Haustiere

wegen der Kinder, andere

aus eigenem Interesse. In beiden

Fällen wichtig: die Tiere richtig

zu halten. Ein erster wichtiger

Hinweis: Man sollte nicht vergessen,

dass man nicht mehr alleine

wohnt. Und: „Jedes Haustier

braucht seinen Platz, sowohl im

als auch außerhalb des Hauses“,

sagt Janine Weigelt, Vorsitzende

des Tierschutzvereins Weilheim-

Schongau. „Das kann ich mir bereits

beim Bau eines Hauses überlegen,

dann kann ich hier schon

einige Dinge wie Klappen und

Aufgänge einplanen."

Im Falle eines Hundes gibt es die

Vorüberlegung, ob er Familienanschluss

haben soll, oder nicht ins

Haus darf. Bei letzterem gilt es

genug Platz im Garten bereitzustellen,

um einen angemessen

Zwinger bauen zu können. Der

sollte ausreichend Platz nach der

Hundeverordnung sowie einen

witterungsgeschützten Ort für den

Hund bieten – falls es regnet oder

schneit. Und eine isolierte Hundehütte,

die der Vierbeiner mit

seiner Körperwärme warmhalten

kann.

Nicht Richtung

vielbefahrener Straße

Wer sich eine Katze zulegen

möchte, diese Freigänger wird,

für den gibt es auch einiges zu bedenken.

Nämlich die Lage der Katzenklappe.

Diese kann in Türen,

in Fensterscheiben oder auch in

Wänden installiert werden. Doch

ganz wichtig: „Sie sollte nie direkt

zu einer viel befahrenen Straße

hinausführen, also lieber Richtung

Garten oder an einer Kellertür angebracht

sein.“ Außerdem sollte

der Garten eingezäunt sein – hoch

genug und nicht zu breitmaschig,

damit die Tiere nicht auf die Straße

laufen können. Gleiches gilt übrigens

für Hundeklappen, wobei

hier die Anbringung am Kellereingang

besonders von Vorteil ist,

um den verschmutzen Hund nach

einem verregneten Spaziergang

gleich abwaschen zu können.

Die Klappen an sich sind facettenreich:

Es gibt sie mit Öffnungsmechanismus

in beide Richtungen,

so dass alle Tiere, auch die aus

der Nachbarschaft, ohne Beschränkung

bei einem zu Hause

rein und raus können. Dann gibt

es sie mit Drei- oder Vierwege-

Verriegelungen, was vor allem

während der Abendstunden von

Vorteil ist. „Damit kann man einstellen,

dass meine Katze zum Beispiel

reinkommt, aber nicht mehr

raus kann", erklärt Janine Weigelt.

Die beste Klappe sei jedoch

die chipgesteuerte. „Die öffnet

sich nur für mein Haustier.“ Und

was tun, falls jemand im ersten

Stock wohnt? Am besten einen

44 | tassilo


Mit einem Aufgang kann eine Katze

Freigänger werden, auch wenn

man im ersten Stock wohnt.

Aufgang bauen, sofern Nachbarn

und Vermieter einverstanden

sind. Aufgang? „Das ist im Grunde

nichts anderes als ein Brett, das

stabil und witterungsbeständig

sein sollte, über das die Katze den

Balkon erreicht.“ Von dort gelangt

das Tier wieder über eine Klappe

in die Wohnung. Allerdings sollte

das Brett nicht zu steil angebracht

werden und in regelmäßigen Abstanden

mit kleinen Stufen versehen

sein, damit die Katze einen

guten Halt hat.

Fressplatz nicht

neben Fernseher

Im Haus brauchen Hunde und

Katzen selbstverständlich auch

ihren eigenen Platz. Der

sollte so gewählt sein, dass

die Tiere einen guten Überblick

haben – und natürlich

ruhen können. „Also nicht

direkt neben der Haustür",

betont Janine Weigelt. Auch

Der Liegeplatz für das Tier

in der Wohnung sollte an

einem ruhigen Platz gewählt

werden, wo sich das Tier entspannen

kann.

hier gilt: Die Liegefläche muss

groß genug sein. Darüber hinaus

brauchen Hunde auch Ruhe am

Fressplatz, der nicht neben dem

Fernseher oder Herd sein sollte.

„Wer möchte schon einen Tisch im

Restaurant direkt neben der Küche

haben?“ Zu guter Letzt sollte man

sich Gedanken über den richtigen

Bodenbelag machen, denn

das Klicken von Hundekrallen auf

Laminat kann einen die ganze

Nacht wachhalten. „Es gibt viele

Beläge, die gut für Haustiere und

Menschen sind. Ich persönlich bin

Fan von Vinyl", sagt Weigelt. Was

immer hilft, sind Teppiche.

Der wichtigste Punkt bei Kleintieren

ist jedoch ein gesundes Miteinander.

„Die Alleinhaltung von

Meerschweinchen oder Kaninchen

ist Tierquälerei“, betont

Janine Weigelt. Diese Tiere

brauchen Artgenossen. Und

wie Hunde und Katzen genug

Platz, drinnen wie draußen.

Gleiches gilt für Reptilien und

Fische. Janine Weigelt und ihre

Kollegen vom Tierschutzverein

bemerken viel zu oft, dass Tiere

in der Realität meist in zu kleinen

Käfigen und Terrarien gehalten

werden. „Wenn ich mir

ein Tier zulege, muss ich mich

vorher gut informieren, wie

viel Platz es wirklich braucht.“

Dann klappt's auch mit dem

Haustier.

ww

märz / april 2018 | 45


Polizeiberater und Sicherheitstechniker klären auf

Seriöser Schutz vor

Wohnungseinbrüchen

Tassiloland I Knapp 40 Wohnungseinbrüche

haben sich 2017 im Landkreis

Weilheim-Schongau ereignet.

Gemessen an der Einwohnerzahl

von rund 134000 eine verhältnismäßig

geringe Zahl. Dennoch ist

jeder Einbruch, meist ausgeübt

von osteuropäischen Banden, einer

zu viel. Weniger wegen des

materiellen Schadens. „Manche

stecken das tatsächlich locker weg,

bei anderen ist das seelische Schadensbild

jedoch erschreckend, oft

vergleichbar mit dem eines sexuellen

Missbrauchs“, sagt Simon

Bräutigam, kriminalpolizeilicher

Fachberater in Weilheim-Schongau

und Bad Tölz-Wolfratshausen.

Viele möchten sofort ausziehen,

können nicht mehr schlafen und

kommen mit der Ungewissheit

nicht klar – nicht zu wissen, wer im

Haus war, was wirklich geschah.

Bräutigam kennt von Wohnungseinbrüchen

betroffene Frauen, die

ihre Textilien komplett vernichtet

haben, weil sie vom Einbrecher

berührt worden sein könnten. Bei

solch traumatischen Fällen hilft

nur professionelle Hilfe. Bräutigam

empfiehlt den Geschädigten

insbesondere den Weißen Ring,

eine ehrenamtliche Hilfsorganisation

für Kriminalitätsopfer. Darüber

hinaus legt er jedem Hausbesitzer

eine solide, mechanische Sicherheitstechnik

ans Herz, die je nach

Alter und Form des Hauses ganz

individuell installiert werden könne.

Nachrüsten sei zwar in nahezu

allen Fällen möglich, koste jedoch

deutlich mehr, als den Einbruchschutz

bereits beim Neu- oder

Umbau zu berücksichtigen. Gerade

beim Bau eines neuen Hauses

sollte das Thema Einbruchsschutz

in die Bau-Planung unbedingt

miteinbezogen werden – im Optimalfall

mit objektivem Berater

wie Simon Bräutigam, der sich mit

den Vorgehensweisen möglicher

Täter bestens auskennt, als Kriminalbeamter

keine wirtschaftlichen

Interessen verfolgt und für die

Umsetzung ausschließlich Firmen

vorschlägt, die unter anderem vom

Landeskriminalamt zertifiziert, und

deren Adressennachweis im Internet

unter www.k-einbruch.de gelistet

sind.

Ausstattung über

zertifizierte Firmen

Die 65 Mitarbeiter starke Firma

„minos Sicherheitstechnik“ mit

Sitz in der ehemaligen Klosterbrauerei

Polling sowie

einem Geschäft in Weilheim

ist so ein vom Landeskriminalamt

zertifizierter Betrieb

für mechanische Sicherheitstechnik,

Alarmanlagen

und Videoüberwachung,

darüber hinaus vom Verband

der Sachversicherer

(VdS) anerkannt. Bernhard

Ditsch, einer von drei minos-Gründern,

arbeitet sehr

eng mit polizeilichen Beratungsstellen

zusammen. Er

und Simon Bräutigam sind

sich einig: Die Basis eines

grundsoliden Einbruchschutzes

ist die mechanische

Sicherheit. Pilzzapfen

machen ein schnelles

Aushebeln von Fenstern

und Türen schier

unmöglich. „Wir haben

so ein pilzzapfenverriegeltes

Fenster im Rahmen eines

Selbstversuches mal versucht auszuhebeln

und sind innerhalb

des vorgegebenen Zeitrahmens

kläglich gescheitert“, sagt Simon

Bräutigam. Heißt: Ein Einbrecher,

der mit einem massiven Schraubendreher

– das derzeit gängige

Aushebel-Werkzeug – nach wenigen

Minuten noch immer keinen

Erfolg hat, bricht den Einbruch in

der Regel ab, flüchtet oder sucht

sich ein anderes Objekt in der

Nachbarschaft. „Wer neu baut,

sollte alle Fenster und Türen im

Erdgeschoss und alle Fenster und

Türen im ersten Obergeschoss, die

von außen im Stehen erreichbar

sind, mit Pilzzapfen und absperrbaren

Fenstergriffen ausrüsten

lassen.“ Das koste, verglichen

mit standardmäßigen Rollzapfen,

für ein gängiges Einfamilienhaus

rund 500 bis 1500 Euro mehr –

und sollte nach Bräutigams

Wunsch schon längst Pflicht sein,

verankert in der Bayerischen Bauordnung.

Empfehlenswert seien

darüber hinaus Gitterstäbe und

stabile Hochhebesicherungen an

Kellerschächten sowie Schlösser

in Fenster- und Türgriffen, falls

der Einbrecher eine Scheibe einschlägt

und so Fenster oder Türen

von innen öffnen möchte. Das Einschlagen

von Glasscheiben

und Durchsteigen

komme laut Bräutigam

praktisch nicht vor, weil

das Zerschlagen von Glas

dem Einbrecher schlichtweg

zu laut und der

Durchstieg zu gefährlich

sei.

Neben der mechanischen

Sicherheit, der Basis in

Sachen Einbruchsschutz,

„sind nach oben keine

Grenzen gesetzt“, sagt

Bernhard Ditsch, der mit

seinem Unternehmen

unter anderem zahlreiche

Villen um Ammersee und

Starnberger See sowie München-

Grünwald mit Sicherheitstechnik

ausgestattet hat – hochrangige

Politiker, Fußballprofis und Großunternehmen

gehören ebenso

zum Kundenstamm wie einfache

Bürger, Kleinbetriebe sowie soziale

und behördliche Einrichtungen.

Auf Mechanik folgt

Elektrik

Wer sein intimstes Reich noch

besser schützen möchte vor Einbrechern,

sollte neben der mechanischen

Sicherheitstechnik

auf eine Alarmanlage setzen. Die

sorgt einerseits durch Sirenengeheul

von bis zu 110 Dezibel sowie

außen angebrachter Blitzleuchte

für laut- und lichtstarke Meldung

direkt vor Ort, so dass Spaziergänger

und Nachbarn aufmerksam

werden. Andererseits wird der

Alarm weitergeleitet. Entweder

direkt zum Hausbesitzer, der zum

Beispiel eine Nachricht aufs Handy

bekommt. Oder in eine Notrufserviceleitstelle

in München oder

Wolfratshausen, die umgehend

die Polizei informiert. Und, falls

mit dem Alarmanlagen-Besitzer

vereinbart, einen ihrer Revier-

Bernhard Ditsch erklärt im Ausstellungsraum die Bestandteile

einer grundsoliden Alarmanlage.

46 | tassilo


fahrer zur Einbruchsstelle schickt.

Das Hirn einer Alarmanlage ist

die Zentrale, an die per Funk oder

Verkabelung im Rahmen einer sogenannten

Außenhautsicherung

verschiedene Melder geknüpft

sind – hauptsächlich Magnetkontakte,

angebracht an Fenster und

Türen, aber auch Glasbruchmelder,

integriert in Glasscheiben.

Bei einer Raumüberwachung

werden zur Fallensicherung Bewegungsmelder

in zentralen Räumen

installiert. Zudem kann die

Außenhautsicherung mit einer

Raumüberwachung kombiniert

werden. Damit der Alarm auslöst,

muss die Anlage, die mit einer

vernünftigen Basisausstattung

bei rund 3 500 Euro beginnt, vom

Besitzer meist mit einem elektronischen

Schlüssel (Chip) scharf

geschaltet werden. Vor dem Bettgehen

intern, vor dem Verlassen

des Hauses extern.

Warnung vor

unseriösen Anlagen

Videoüberwachung bringt im Falle

eines Einbruches eher weniger,

da Einbrecher in der Regel vermummt

und bei der Auswertung

des Films nicht zu identifizieren

sind. „Eine Videoüberwachung

macht zum Beispiel Sinn, um

sein Ferienhaus am Gardasee

vom entfernten Zuhause aus regelmäßig

zu kontrollieren“, sagt

Bernhard Ditsch, der bei Neukunden

größten Wert auf eine detaillierte

Schwachstellenanalyse

legt, „um nur das zu installieren,

was wirklich sinnvoll ist“. Ditsch

und Bräutigam warnen vor „sehr

viel unseriösem Schwachsinn“,

der in Sachen Sicherheitstechnik

im Umlauf ist. Seit einiger Zeit

verkauft wird zum Beispiel eine

Alarmanlage, die angeblich automatisch

erkennt, ob die zur Türe

hereintretende Person bekannt

oder fremd und somit ein Einbrecher

ist. „Eine sehr fehleranfällige

Anlage, die in Wahrheit auf den

veränderten Luftdruck durch das

Auf- und Zumachen der Haustüre

reagiert, aber sicher nicht die einzelne

Person erkennt“, sagt Simon

Bräutigam. Die Vertreiber dieser

Anlagen preisen diese sogar mit

„von der Polizei empfohlen“ an,

was laut Bräutigam absolut nicht

stimme. Kurz um: Wer sein Haus

vor Wohnungseinbrechern seriös

schützen möchte, muss Geld in

die Hand nehmen – und sich von

anerkannten Experten beraten

lassen. Zum Beispiel von Simon

Bräutigam und Bernhard Ditsch. js

Sogenannte Alarmspinnen auf

Glasscheiben können auch Teil

einer Alarmanlage sein.

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Gebäude-Steckbrief zur energetischen Beurteilung

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Energieausweis

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Tassiloland I Der Energieausweis

ist ein praktisches Instrument zur

energetischen Beurteilung von

Gebäuden und gibt Aufschluss

über Verbrauch und Emission. Eigentümer

sowie Vermieter sind

verpflichtet, ihn bei einem Nutzerwechsel

oder Verkauf vorzulegen.

Ausgestellt wird er unter anderem

durch viele Schornsteinfeger.

Ausstellung nur durch

qualifizierte Fachleute

Die Energieeinsparverordnung,

kurz EnEV genannt, schreibt für fast

alle Gebäude einen sogenannten

Energieausweis vor. Er ist ein äußerst

hilfreiches Mittel, wenn es

darum geht, den energetischen Ist-

Zustand eines Gebäudes zu beurteilen.

Alle ab Mai 2014 erstellten

Energieausweise verfügen außerdem

über eine Energieeffizienzklasse,

wie sie von Elektrogeräten

bekannt ist. Die Skala reicht von A+

bis H, wobei nur die Klassen A und

B dem heutigen Neubaustandard

entsprechen. Der Ausweis muss für

jedes Objekt ausgestellt werden,

das neu gebaut, neu vermietet,

verkauft oder energetisch saniert

wird, und ist zehn Jahre lang gültig.

Ausgestellt werden darf das Dokument

nur von qualifizierten Fachleuten.

Dazu zählen unter anderem

auch viele Schornsteinfeger.

Eigentümer und Vermieter müssen

den Energieausweis bei Nutzerwechsel

oder Verkauf ungefragt

vorlegen und bereits im Inserat

die zentralen Daten angeben. Wer

dieser Pflicht nicht nachkommt,

riskiert ein Bußgeld von bis

zu 14 000 Euro. Lediglich Baudenkmäler

sowie kleine Gebäude

mit einer Nutzfläche mit

bis zu 50 Quadratmetern sind

von der Ausweispflicht freigestellt.

Zwar verpflichtet die

EnEV Eigentümer nur selten zu

einer Nachrüstung, im Falle eines

hohen Energiebedarfes ist

jedoch immer zu einer Dämmung

oder Heizungsmodernisierung zu

raten, so die Experten des Schornsteinfegerhandwerks.

Auch für Gebäudeeigentümer,

die eigentlich

von der Pflicht befreit sind, ist die

Erstellung eines Energieausweises

gegebenenfalls in Verbindung mit

Modernisierung und Fördermitteln

äußerst sinnvoll. Denn ein energetisch

hochwertiges Zuhause erhöht

nicht nur den Wert der Immobilie,

sondern auch den Wohnkomfort

und spart außerdem bares Geld.

Das steht im

Energieausweis

Das steckbriefartige Dokument

umfasst fünf Seiten, die über die

energetischen Eigenschaften eines

Gebäudes informieren. Wer

sich einen solchen Energieausweis

genauer ansieht, entdeckt vor

allem Farben und Zahlen. Zwar

erscheint der Inhalt auf den ersten

Blick kompliziert, er lässt sich

jedoch leicht erschließen und gibt

tiefe Einblicke in die energetische

Gebäudesubstanz. Auf Seite eins

sind zunächst die grundlegenden

Angaben zum Objekt zu finden,

wie etwa die Anschrift, das Baujahr

und die Nutzfläche. Ebenso ist

angegeben, wie der Energieausweis

erstellt wurde: auf Basis einer

Berechnung oder durch Auswertung

des tatsächlichen Verbrauchs.

Wurde der Verbrauch berechnet,

so finden sich auf Seite zwei die

weiteren Energiekennwerte wie

etwa das Berechnungsverfahren,

die etwaige Nutzung erneuerbarer

Energien und natürlich der

Bedarf. Wurde der Energiebedarf

auf Basis des tatsächlichen Verbrauchs

ermittelt, so gibt hierüber

Seite drei weitere Auskünfte. Hier

sind Primär- und Endenergiebedarf

des Gebäudes zu finden, die

Daten der Verbrauchserfassung

und eine Skala zum Vergleich des

Endenergiebedarfs. Auf Seite vier

schließlich finden sich mögliche

Empfehlungen zu kostengünstigen

Modernisierungsmaßnahmen in

Bezug auf Energieeinsparung, wie

etwa eine Fassadendämmung oder

die Erneuerung der Heizungsanlage.

Auf Seite fünf werden abschließend

die wichtigsten Begriffe des

Energieausweises erläutert, wie

etwa der Primär- und Endenergiebedarf.

Weitere Informationen sind

unter www.schornsteinfeger.de erhältlich.

tdx Quelle: LIV Schornsteinfegerhandwerk

48 | tassilo


Am 14. und 15. April in der Kreisstadt

6. Energiemesse in der

Weilheimer Stadthalle

Weilheim I Für die ‚Energiewende‘

müssen alle anpacken, aber

sie ist machbar“, ist sich Wolfgang

Haas, Geschäftsführer der Energieberatung

Ammer-Lech-Loisach

und Leiter der mittlerweile sechsten

Auflage der Energiemesse

Weilheim, sicher. In Kooperation

mit der Sparkasse Oberland, der

Standortförderung des Landkreises

Weilheim-Schongau und der

Energiewende Oberland ist es erneut

gelungen, zahlreiche Firmen

und Organisationen, die sich mit

den Themen Energieeinsparung,

Energieeffizienz und erneuerbare

Energien beschäftigen, in die

Weilheimer Stadthalle einzuladen.

Mit der Messe will die Energieberatung

Ammer-Lech-Loisach eine

Hilfestellung geben und ihren Teil

zur „Energiewende“ beitragen. Offizielle

Eröffnung mit Messerundgang

ist am Samstag, 14. April, um

10 Uhr. Die Ausstellung endet um 17

Uhr. Auch am Sonntag (15.04.) öffnet

die sechste Weilheimer Energiemesse

von 10 bis 17 Uhr.

Bei einem Spaziergang durch die

Stadthalle und den Außenbereich

können sich interessierte Besucher

einen Überblick über aktuelle und

innovative Heizsystem verschaffen

oder Informationen über Wärmedämmverbundsysteme

sowie deren

korrekte Verwendung und Verarbeitung

einholen. Es ist zudem

möglich, energetisch optimierte

Fenster zu besichtigen, sich mit

dem Thema „kontrollierte“ Wohnraumlüftung

auseinanderzusetzen

oder über eine Photovoltaik-

Anlage inklusive Stromspeicher

zu informieren. Ob Neubau oder

Altbausanierung, es wird erneut

ein breites Spektrum an Fachfirmen

und Organisationen mit vielen

Experten vor Ort sein. Eine Fachvortragsreihe

rundet das Angebot

der Energiemesse ab: Samstag und

Sonntag erfahren Besucher in einzelnen

Präsentation von Neuheiten

am Markt und aktuellen Entwicklungen

in den großen Bereichen

Energie und Klima. Referenten von

Herstellerfirmen einerseits und

unabhängigen Energieberatern

andererseits gewährleisten, dass

die Themen von unterschiedlichen

Seiten beleuchtet werden.

Stabile Zahlen

seit 2009

Nachdem es in Penzberg mit dem

Energie- und Bauforum bereits

eine ähnliche Ausstellung gab,

wurde der Wunsch nach einem

vergleichbaren Angebot in Weilheim

laut. Wolfgang Haas und

seine Mitstreiter versuchten also,

eine Energiemesse in Weilheim

zu etablieren. Sowohl Anzahl der

Aussteller, als auch Besucherzahlen,

die meist bei rund 1000

liegen, haben sich seit der ersten

Auflage im Jahr 2009 kaum verändert.

„Lieber klein und fein“,

spricht Wolfgang Haas die Tatsache

an, dass für teilnehmende

Firmen ohnehin die Qualität der

Besucher entscheidender sei als

die Quantität. Und genau darin

sieht der Messeleiter den Vorteil

der Weilheimer Energiemesse:

„Die Aussteller waren in der Vergangenheit

stets begeistert von

der Intensität der Gespräche.“

Der Eintritt zur Messe beträgt 3,50

Euro, Kinder bis 14 Jahren sind frei.

Über das detaillierte Programm

informiert die Internetseite (www.

energiemesse-weilheim.de). Sie

hält zudem die Kontaktdaten für

interessierte Unternehmen bereit,

schließlich sind noch wenige Aussteller-Restplätze

verfügbar. tis

märz / april 2018 | 49

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Spezialist für Handchirurgie Dr. Carsten Hopf verstärkt Schongauer Ärzteteam

Unfallchirurgie und Orthopädie

erweitern Leistungsspektrum

Sonderveröffentlichung der

Schongau | Chefarzt Dr. Thomas

Löffler leitet seit rund zweieinhalb

Jahren die Klinik für Unfallchirurgie

und Orthopädie in der Krankenhaus

GmbH Weilheim-Schongau.

Dabei erweitert er das medizinische

Spektrum der Fachklinik

schrittweise um weitere Schwerpunkte.

Einer davon ist die Handchirurgie,

für die seit November

2017 Dr. Carsten Hopf als Spezialist

zur Verfügung steht, schließlich

ist die Hand eines der wichtigsten

Körperteile des Menschen. Warum

das so ist und was die Hand so

komplex macht, erklären Chefarzt

Dr. Thomas Löffler und Dr. Carsten

Hopf im Interview mit „tassilo“.

Sie geben darüber hinaus Einblick

in ihre Tätigkeit als Chirurgen und

berichten, was die Krankenhaus

GmbH in der Unfallchirurgie und

Orthopädie so besonders macht.

Modell Handskelett

mit Bändern und Muskeln.

Foto: 2018, 3B Scientific GmbH, Hamburg

Dr. Hopf, warum das Spezialgebiet

„Hand“?

Dr. Hopf: Handchirurgie hat mich

schon während der unfallchirurgischen

Ausbildung fasziniert. Da

ist der Funke übergesprungen, obwohl

die Hand im Fach Anatomie

während des Studiums immer ein

Graus war. Wenn man sich dann

aber ein wenig in die Handchirurgie

vertieft, ist das ein faszinierendes

Gebiet. Das Zusammenspiel

der vielen Knochen, Sehnen, Muskeln

und auch des Nervensystems.

Je tiefer ich in das Fachgebiet eingedrungen

bin, desto größer wurde

das Gebiet. Da habe ich dann

auch verstanden, warum es Sinn

macht, dass es die Subspezialisierung

„Handchirurgie“ seit über 20

Jahren gibt.

Wie sind Sie letztlich bei der Krankenhaus

GmbH gelandet?

Dr. Hopf: Meine Ausbildung zum

Unfallchirurgen absolvierte ich

im Klinikum Fulda. Da gab es einen

Handchirurgen, der in mir die

Leidenschaft für das komplizierte

und faszinierende Konstrukt Hand

geweckt hat. Ich hatte das große

Glück, dann als Oberarzt nach Erfurt

gehen zu dürfen, um dort die

Handchirurgie zu übernehmen.

Hier war man mit der winkelstabilen

Osteosynthese von Radiusfrakturen

Vorreiter, es wurden also

die ersten Handgelenksfrakturen

mit winkelstabilen Implantaten

versorgt. Nach Erfurt habe ich

jetzt zehn Jahre die Handchirurgie

in Pfronten geleitet und führte

dort alle gängigen Operationen an

der Hand und den Fingern durch,

inklusive aufwendiger Rekonstruktionen,

Teilversteifungen und

Implantationen von künstlichen

Gelenken. Auch bekam ich die

Möglichkeit, meine chirurgischen

Kenntnisse auf das komplette Feld

der oberen Extremitäten auszudehnen

durch operative Mitbehandlung

von Erkrankungen im

Bereich der Schulter und des Ellenbogens.

Seit November bin ich

in Schongau, um auch hier die

Handchirurgie zu etablieren.

Dr. Löffler, wie ist die Klinik für Unfallchirurgie

und Orthopädie bei der

Krankenhaus GmbH derzeit aufgestellt?

Dr. Löffler: Da muss ich ein bisschen

ausholen: Die Medizin wird ja immer

spezialisierter. Früher behandelte

der Generalchirurg alles. Von

der Speiseröhre, über den Magen,

über künstliche Hüfte, Bauchaortenaneurysma

und in der Nacht noch

schnell den Schädel aufgebohrt.

Diese breite Fächerung kann

ein einzelner Operateur heute

gar nicht mehr leisten. Man

muss sich also spezialisieren

in Bauchchirurgie, Neurochirurgie,

Unfallchirurgie oder

Gefäßchirurgie. Aber selbst

innerhalb eines Fachbereiches,

in unserem Fall in

der Orthopädie und

Unfallchirurgie,

schafft man es fast nicht mehr,

das gesamte Spektrum auf höchstem

Niveau anzubieten. Deshalb

versuchen wird zunehmend auch

innerhalb unseres Teilbereiches,

Schwerpunkte zu bilden.

Wie sieht das genau aus?

Dr. Löffler: Natürlich müssen Oberärzte

ein recht großes Spektrum

an Basisversorgung anbieten und

abdecken. Wir versuchen dennoch,

dass sich der eine mehr – wie Dr.

Hopf – auf die oberen Extremitäten

konzentriert, sich entsprechend

fortbildet. Der nächste konzentriert

sich mehr auf die Endoprothetik

und Revisions-

Endoprothetik bis hin zu

schwierigsten Eingriffen


wir ersetzen

Chefarzt Dr. Thomas Löffler (re.)

im Gespräch mit Dr. Carsten Hopf,

Spezialist für Handchirurgie.


ja ganze Oberschenkel endoprothetisch.

Ein weiterer konzentriert

sich mehr auf spezielle unfallchirurgische

Eingriffe. Fußchirurgie ist

ein Stichwort, ebenso wie Sport-

Traumatologie. Natürlich ist das

kein Prozess, den man von heute

auf morgen abbilden kann. Zudem

ist es immer schön, wenn das nicht

an einer Person hängt, sondern

es möglichst auch einen Vertreter

gibt. Wir möchten also das Team

weiter ausbauen, was natürlich

schwierig ist. Mann kann nicht einkaufen

und dann die Leistung bringen,

sondern das Personal folgt

immer der Vorleistung.

Welchen Vorteil haben die Patienten

– abgesehen von der zusätzlichen

Kompetenz?

Dr. Löffler: Wir sind momentan

dabei, innerhalb des Teams, sozusagen

das „Crossover“ mit Weilheim

weiter voranzutreiben, die

Verzahnung innerhalb der GmbH

noch enger zu gestalten. Damit der

Patient nicht mehr zum Chirurgen

verlegt werden muss, sondern der

Chirurg zum Patienten kommt, so

dass auch immer der Kollege, der

die entsprechende Expertise hat,

innerhalb des Klinikverbundes in

Weilheim oder eben in Schongau

operiert.

Dr. Hopf, nach nun knapp vier Monaten

bei der Krankenhaus GmbH:

Wie war der Start?

Dr. Hopf: Ich bin sehr gut

aufgenommen worden.

Gerade die erste Woche,

das habe ich

von mensch-

licher

Seite noch nicht erlebt. Das Haus

ist ja doch ein wenig größer und

verschachtelter. Das Team funktioniert

gut und ist sehr herzlich.

Das braucht man aber auch, um

das Arbeitsaufkommen zu bewältigen.

Auch vom Management

wurde mir unter die Arme gegriffen.

Da war die Unterstützung da,

man hatte etwa die Instrumente

schon bestellt. Ich konnte praktisch

vom ersten Tag an loslegen.

Geben Sie uns einen Einblick in die

Arbeit der Handchirurgie.

Dr. Hopf: Verletzungen und Erkrankungen

an Händen und Fingern

sind sehr häufig und folgenreich,

da privat und beruflich die Kraft

und Geschicklichkeit der Hände

enorm wichtig sind. Nicht erkannte

oder übersehende Verletzungen

der Hand machen sich oft erst nach

Jahren bemerkbar und können die

Handfunktion erheblich einschränken.

So ist es wichtig, dass Frakturen

mit Gelenkbeteiligung so operiert

werden, dass eine Benutzung

der Hand ohne Ausfälle baldmöglichst

gewährleistet werden kann.

Dabei gibt es unterschiedliche,

individuelle und spezielle Operationsverfahren,

die an die unterschiedlichen

Ansprüche und Bedürfnisse

der Patienten angepasst

werden. Dafür ist eine konzentrierte

Arbeit mit Lupenbrille auch über

mehrere Stunden notwendig. Hier

benötigt man eine Klinik mit einem

breitgefächerten Portfolio. Nahezu

das komplette Spektrum der Handchirurgie

kann jetzt in Weilheim

und Schongau angeboten werden.

Dr. Löffler: Wenn der Rettungsdienst

einen verletzten Patienten

brachte und wir feststellten, dass

dieser etwas Spezielleres hatte,

mussten wir ihn tatsächlich

verlegen.

Da hat unsere Expertise

als Unfallchirurgen

nicht mehr

ausgereicht. Es ist

einfach eine spezielle

handchirurgische Kompetenz

gefragt, schließlich arthroskopieren

Handchirurgen unter

anderem auch. Unser Ziel

ist es, dass wir Ansprechpartner

werden für Probleme,

von denen heut kaum jemand

denkt, dass man sie in unseren

Krankenhäusern behandeln kann.

Welche Besonderheiten bietet die

Unfallchirurgie und Orthopädie

sonst?

Dr. Löffler: Hier komme ich immer

wieder auf die Alterstraumatologie

zurück, weil mir alte Menschen am

Herzen liegen. Früher war das so,

dass Patienten mit immobilisierenden

Beckenbrüchen einfach ins

Bett gelegt wurden und man gesagt

hat, es würde von selbst heilen.

Die Leute waren dann acht Wochen

ans Bett gefesselt und kamen nicht

mehr raus. Sie sind zum Großteil

echte Pflegefälle geworden oder

sogar an den Komplikationen dieses

therapeutischen Nihilismusses

verstorben. Heutzutage wird zwar

zunächst aggressiver wirkend therapiert,

was aber letztlich für Patienten

schonender ist. Und zwar wenn

immer möglich über minimalinvasive

Techniken. Zum Teil dauert

eine OP nur 45 Minuten und

ist nahezu ohne Blutverlust. Wir

sind da schon sehr frühzeitig auf

den Zug aufgesprungen, dass alten

Patienten sehr wohl auch Operationen

zugemutet werden können,

sofern es der Funktionalität und

Mobilisierbarkeit dient. Zudem

bieten wir die komplette Palette an

Endoprothetik und Revisions-Endoprothetik.

Oder auch Operationen

in der Zusammenarbeit

mit unserem Wirbelsäulenzentrum

mit Dr.

Soldner.

Sie sprechen es an: Interdisziplinarität

spielt

eine große Rolle.

Dr. Löffler: Ja. Unfallchirurgisch

ist die Zusammenarbeit

mit der

Anästhesie und Inten-

> > > Kontakt

Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Sekretariat Weilheim

Birgit Hirthammer

Telefon: 0881 / 188-593

Telefax: 0881 / 188-679

Mail: wm-zmc@kh-gmbh-ws.de

Dr. Carsten Hopf (li.) und Dr. Thomas Löffler

von der Unfallchirurgie und Orthopädie.

sivmedizin natürlich

die unmittelbarste. Wir

haben an beiden Standorten

wirklich differenzierte

Narkosetechniken.

Es werden spezielle

Katheterverfahren verwendet,

es werden

Rückenmarksnarkosen

durchgeführt. All das,

was heutzutage Standard

ist, funktioniert.

Wir haben verschiedene

schmerztherapeutische

Möglichkeiten in Absprache

mit der Anästhesie. Wenn es um

preoperative Einschätzungen der

Operationsfähigkeit geht, arbeiten

natürlich Chirurgen und Internisten

sehr eng zusammen. Das Schöne

an kleinen Häusern ist, dass auf

ganz unkomplizierte Art und Weise

und auf dem kleinen Dienstweg

entsprechende Lösungen erreicht

werden. Besonders erwähnenswert

ist die Zusammenarbeit mit

unserem Zentrum für Altersmedizin.

Von der Synergie – perfekt.

Chirurgen machen das, was sie am

besten können, nämlich operieren.

Die Geriater begleiten hingegen

alte Menschen in ihrem sensiblen

System medikamentös. Viele Krankenhäuser

hätten das gerne. Da

haben wir großes Glück.

Dr. Hopf: Die Zusammenarbeit

mit den Geriatern läuft wirklich

komplikationsfrei. Wenn ein älterer

Patient aus der häuslichen

Umgebung wegen eines Unfalls

rausgerissen wird, ist es gut, dass

dieser nicht jede Station durchlaufen

muss. Notaufnahme, unfallchirurgische

Station, vielleicht

noch Intensivstation und dann

erst Reha. Es macht Sinn, dass der

Geriater das in enger Abstimmung

mit dem Chirurgen steuert. Fantastisch,

dass das angeboten wird. Ein

Riesenaufwand, aber die Patienten

profitieren davon. Bezüglich der

Handchirurgie ist die Zusammenarbeit

mit den Internisten noch

sehr wichtig. Vor allem wegen

Stoffwechselerkrankungen wie

Gicht oder Rheuma.

Dr. Löffler, was wünscht sich der

Chefarzt für die Zukunft?

Dr. Löffler: Dass wir weiter auf so

hohem Niveau kommunal agieren

können. Dass die Politik uns weiterhin

ihr Vertrauen schenkt. Dass

wir auch als kleine Häuser in der

Form weiter bestehen und durchaus

noch einzelne Teilbereiche

weiter entwickeln oder ausbauen.

Speziell auf unserem Gebiet wollen

wir die einzelnen Teilbereiche in

immer noch größeren Spezialiserungsgraden

weiterentwickeln und

abbilden.

tis

Sekretariat Schongau

Sarah Schmid

Telefon: 08861 / 215-292

Telefax: 08861 / 215-693

Mail: sog-unfallchirurgie@kh-gmbh-ws.de

märz / april 2018 | 51


Kliniken für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Minimal-invasive Operationen

in Weilheim und Schongau

Weilheim / Schongau | „Haben Sie

noch Fragen?“ Mit diesen Worten

beendet Prof. Dr. Reinhold Lang

seine ausführliche Aufklärung für

die Operation am nächsten Tag.

Der Patient hat Krebs am Enddarm

und wird morgen im Krankenhaus

Weilheim operiert. Chefarzt Prof.

Lang ist Spezialist auf diesem

Gebiet. Er wird den Krebs minimal-invasiv,

heißt mit der Schlüssellochtechnik,

entfernen und

versuchen, auf einen künstlichen

Darmausgang zu verzichten.

Prof. Dr. Reinhold Lang

Zur gleichen Zeit, 30 Kilometer entfernt,

steht Chefarzt Dr. Michael Platz in der

Endoskopie-Abteilung des Krankenhauses

Schongau. Die Internisten haben ihn

gebeten, sich einen Befund anzusehen:

„Hier ist die Engstelle und hier sind die

entzündeten Divertikel …“, erklärt der Internist

dem Chirurgen. Das ist Teil einer

gelebten Zusammenarbeit, wird Dr. Platz

später sagen. „Sobald die Kollegen einen

zu operierenden Befund entdecken, rufen

sie uns zur Untersuchung hinzu. Wir können

uns sofort über die Dringlichkeit und

das Ausmaß der Operation ein Bild machen“,

erläutert Dr. Platz.

Dr. Michael Platz

Sonderveröffentlichung der

Rektumkarzinom –

eine bösartige Erkrankung des Enddarms

Als Mast- oder Enddarm (Rektum) bezeichnet man das 15 bis 18

Zentimeter lange Endstück des Dickdarms, das in den Darmausgang

(After) übergeht. Ein Rektumkarzinom ist ein bösartiger Tumor

an diesem Endstück des Dickdarms. Als Therapie wird das

durch Schlüssellochtechnik besonders schonende und funktionserhaltende

Operationsverfahren TME (Totale mesorektale Exzision)

angewendet. Die Frage, ob ein künstlicher Ausgang, entweder permanent

oder vorübergehend (als „Schutz-Stoma“) angelegt werden

muss, richtet sich nach definierten chirurgischen Regeln. Zum

Beispiel wie fortgeschritten der Tumor ist und welche Nähe zum

Schließmuskel besteht. Je nach Ausprägung des Mastdarmkrebses

kann nach den Empfehlungen der Deutschen Krebsgesellschaft eine

zusätzliche Chemo- oder Strahlentherapie erforderlich sein, deren

Besonderheiten mit den Patienten ausführlich besprochen wird.

Diese zusätzliche Bestrahlung mit simultaner Chemotherapie kann

vor oder nach der Operation erfolgen. Grundsätzlich wird die Bestrahlung

mit begleitender Chemotherapie vor der Operation bevorzugt.

Was ist eine Sigmadivertikulitis?

Bei der Sigmadivertikulitis oder kurz: Divertikulitis liegt eine Entzündung

von Aussackungen der Darmwand vor. Am häufigsten findet

man Divertikel jedoch im sogenannten S-Darm (Colon sigmoideum).

Dieser Abschnitt des Dickdarms ist im linken Unterbauch lokalisiert.

Die jeweilige Therapie richtet sich nach dem Ausmaß der Divertikelentzündung

und muss individuell entschieden werden. Im Vordergrund

steht zunächst immer die Behandlung der Entzündung. Diese

erfolgt durch Ruhigstellung des Darms mit einer Nahrungskarenz

und künstlicher Ernährung sowie aus einer Schmerzmedikation und

der Gabe eines Antibiotikums. Wenn sich unter dieser konservativen

Therapie die Symptome verschlechtern oder wenn von vornherein

ein Durchbruch eines Divertikels mit einer Bauchfellentzündung aufgetreten

ist, ist eine rasche Operation erforderlich.

Prof. Dr. Lang und Dr. Platz sind Chefärzte der Kliniken für Allgemein- und

Viszeralchirurgie in Weilheim und Schongau. Zum Aufgabengebiet der

Viszeralchirurgie gehören die Operation und Versorgung von gut- oder

bösartigen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. An beiden Kliniken

werden in modernen Operationssälen nahezu alle Eingriffe am Bauch

minimal-invasiv durchgeführt. Schwerpunktmäßig handelt es sich dabei

um Eingriffe im Bereich der Adipositaschirurgie, Chirurgie bei gutartigen


Erkrankungen wie etwa Gallensteinleiden, Refluxerkrankung der Speiseröhre,

Hernienchirurgie sowie der Chirurgie von gut- und bösartigen

Erkrankungen des Dick- und Mastdarms, der Proktologie und der Schilddrüse.

Aber auch Eingriffe an Magen, Leber und Milz werden in Weilheim

und Schongau nach Möglichkeit minimal-invasiv durchgeführt.

Leistenbruch, Nabelbruch, Narbenbruch – was tun?

Leistenbruch, Nabelbruch, Narbenbruch, Bauchwandbruch, Zwerchfellbruch:

Hernien, so der Fachbegriff, zählen zu den häufigsten Diagnosen

in der Bauchchirurgie. In den Kliniken in Weilheim und

Schongau sind die Ärzte auf die besonders schonende Behandlung

von Bauchwandhernien spezialisiert. „Die Behandlung sollte

heutzutage stadiengerecht und individuell angepasst erfolgen“,

sagt der leitende Oberarzt Dr. Rolland Rosniatowski. Die meisten

der operierten Leistenbrüche

werden mit einem Kunststoffnetz

verschlossen. Entweder

geschieht dies über einen

Leistenschnitt von außen

oder von innen endoskopisch

per Bauchspiegelung (Laparoskopie).

Für Bauchwandoder

Narbenbrüche gilt die

Verstärkung der Bauchwand

mit einem Kunststoffnetz,

das entweder offen oder per

Bauchspiegelung eingebracht

wird, als das Verfahren der

Wahl.

Dr. Rolland Rosniatowski

Jeder Mensch hat Hämorrhoiden

Es handelt sich um stark durchblutete Polster aus Blutgefäßen im oberen

Analkanal. Sie werden von Arterien aufgepumpt und schwellen

dadurch zum Abdichten des Afters nach dem Stuhlgang automatisch

an. Durch Pressen bei der Stuhlentleerung, aber auch bei Durchfall,

bleiben die Hämorrhoidalpolster gestaut und werden bei der Stuhlpassage

nach unten gedrückt. Dadurch werden sie mit der Zeit vergrößert,

bis sie schließlich bei der Stuhlentleerung aus dem After hervortreten.

Die Schädigung der Afterhaut führt zu Juckreiz, Nässen, Brennen, zum

Bluten sowie gelegentlich dem unbemerkten Abgang von Blut oder

Schleim. Je nach Ausmaß der Schädigung redet man von Hämorrhoiden

I., II. oder III. Grades. Bleiben die vorgestülpten Anteile der Analhaut

und der Hämorrhoiden dauerhaft außerhalb des Afters, so spricht man

von Hämorrhoiden IV. Grades.

Die Vergrößerung der Hämorrhoiden allein macht aber noch keine

Krankheit aus; erst wenn Beschwerden hinzukommen, redet man von

einem Hämorrhoidalleiden und nur dieses muss behandelt werden.

Die Ärzte der Krankenhaus GmbH untersuchen schonend und beraten

gerne.

Hormonlieferant Schilddrüse

Die Schilddrüse nimmt eine wichtige Aufgabe im Stoffwechsel wahr.

Sie produziert die Hormone für die geistige und körperliche Entwicklung

und ist verantwortlich für Kreislauf und Stress. Damit die

Schilddrüse genügend Hormone produzieren kann, benötigt sie das

Spurenelement Jod. Dieses nehmen wir normalerweise über die

Nahrung in ausreichender Menge zu uns. Bei zu wenig Jod vergrößert

sich die Schilddrüse und es bildet sich ein „Kropf“, was im Oberland

häufig vorkommt. Produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone,

spricht man von einer Unterfunktion. Produziert sie zu viele, spricht

man von einer Überfunktion. Mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung

lassen sich Form und Größe der Schilddrüse bestimmen. Eine weitere

Untersuchungsmethode ist die

Szintigrafie. „Die Behandlung erfolgt

medikamentös oder bei Knotenbildung

zur Abklärung auch

operativ“, erklärt der die Schilddrüsenchirurgie

leitende Oberarzt

in Weilheim, Dr. Bernhard

Kann. Eingriffe an der Schilddrüse

werden sowohl in Weilheim als

auch in Schongau angeboten. In

Weilheim findet immer donnerstags

die Schilddrüsensprechstunde

(Terminvereinbarung unter

0881 / 188-580) statt.

> > > Kontakt

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Kontakt Weilheim

Claudia Sontheimer

Telefon: 0881 / 188-580

Telefax: 0881 / 188-579

Dr. Bernhard Kann

E-Mail: wm-allgemeinchirurgie@kh-gmbh-ws.de

Kontakt Schongau

Karin Nitschmann

Telefon: 08861 / 215-141

Telefax: 08861 / 215-142

E-Mail: sog-allgemeinchirurgie@kh-gmbh-ws.de

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märz / april 2018 | 53

Veranstaltungen der

Krankenhaus GmbH

Montag, 7. März, 16.00 bis 18.00 Uhr

3. Adipositas-Tag

mit Prof. Dr. Reinhold Lang, Chefarzt Klinik

für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Nicole Retzer, Diätassistentin

Krankenhaus Weilheim

Montag, 7. März, 19.00 – 21.00 Uhr

„Patientenverfügung,

Vollmacht ... alles klar! –

oder doch nicht?

mit Christian Sturm,

Ltd. Arzt Klinik für Innere Medizin

Dr. Hans Christian Sänger,

Chefarzt Zentrum für Altersmedizin –

Geriatrische Rehabilitation

Ballenhaus Schongau

Montag, 12. März, 19.00 Uhr

Krankenhaus Weilheim

Mittwoch, 14. März, 19.00 Uhr

Krankenhaus Schongau

„Krampfadern und

offenes Bein – Schicksal oder

behandelbares Leiden?“

mit Dr. Peter Baumann, Chefarzt Klinik

für Gefäß- und Endovaskularchirurgie

Mittwoch, 21. März, 17.00 Uhr

Proktologie & Darmkrebs

mit Dr. Michael Platz, Chefarzt Klinik

für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Dr. Jochen Dresel, Chefarzt Klinik

für Innere Medizin

Ballenhaus Schongau

Mittwoch, 18. April, 19.00 Uhr

„Ist Hüftersatz eine Lösung?

mit Dr. Thomas Löffler, Chefarzt Klinik

für Unfallchirurgie und Orthopädie

Krankenhaus Schongau

Donnerstag, 19. April, 17.00 – 19.00 Uhr

Präsentation Klinik für Innere

Medizin Schongau

mit Dr. Jochen Dresel und Team

Schloßberghalle Peiting

Donnerstag, 26. April, 19.00 Uhr

„Wenn das Knie schmerzt“

mit Dr. Thomas Löffler, Chefarzt Klinik

für Unfallchirurgie und Orthopädie

Krankenhaus Weilheim


Aktionstag auf Gut Achberg

Von der Natur lernen

Achberg | Wer lebt eigentlich im

Wald? Was muss ein Jagdhund

beherrschen? Wie verhalten sich

Greifvögel und welche Fische haben

in unseren Flüssen, Bächen

und Seen ihren Lebensraum? Das

sind nur einige der

Fragen, die

während des Aktionstages „Lernort

Natur“ auf Gut Achberg bei

Oberhausen beantwortet werden.

1991 hatte der Deutsche Jagdverband

die Initiative „Lernort Natur“

ins Leben gerufen, seither

bietet auch der Kreisjagdverband

Weilheim regelmäßige Aktivitäten

an. Denn nicht nur

Erwachsene, vor allem

auch Kinder unterliegen

heutzutage

immer häufiger

Irrtümern über die

Natur. In einer digitalen

Welt mit Laptop, Spielkonsole

und Smartphone

wird sie immer seltener

hautnah erlebt. Dabei ist

es wichtiger denn je zu

wissen, dass ein Schnit-


zel eben

nicht aus der Tiefkühltruhe kommt,

das Reh nicht die Frau vom Hirsch

ist und Kühe nicht zwangsläufig

lila sind.

Naturtag fest im

Lehrplan integriert

Auch die bayerischen Grundschulen

haben trotz unaufhaltsamer

Digitalisierung längst erkannt, wie

wichtig ein verantwortungsvoller

Umgang mit der Natur ist und

daher einen „Naturtag“ in den

Lehrplan integriert. Da trifft es sich

gut, dass der Kreisjagdverband

Weilheim hiesige Grundschüler

auf Gut Achberg einlädt, um dort

einen spannenden und lehrreichen

Aktionstag zu verbringen.

Lediglich um den Transport nach

Achberg müssen sich die Grundschulen

aus der Umgebung selbst

kümmern. Ab dem Forstgut

werden die Schüler von

ehrenamtlichen


Helfern be-

treut,

Abwechslungsreiche Themengebiete: Zum Lehrpfad gehört sowohl eine

Fisch-Station, als auch eine Hundestation.

der Kreisjagdverband kümmert

sich dort um alles und lässt sich

den Tag, der meist Ende Juni/Anfang

Juli stattfindet, durchaus etwas

kosten. Rund 120 Kinder aus

der dritten oder vierten Klasse sind

jährlich auf Gut Achberg zu Gast –

und lernen fernab von Tafel, Beamer

und Klassenzimmer, an verschiedenen

Stationen hautnah von

der Natur.

Etwa bei Conny Wunder, zweite

Vorsitzende des Kreisjagdverbandes,

die an der Hundestation erklärt,

was ein Jagdhund beherrschen

muss. Praktische Vorführung

eines Jagdhundes inklusive. Eine

weitere Station ist der „Waldlehrpfad“,

ein 200 Meter langer Weg,

auf dem Schüler ihre Augen offen

halten müssen. Um zu erkennen,

welche Dinge in den heimischen

Wald gehören und welche nicht.

Bananen? Batterien? Wolpertinger?

Diverse Vögel? Die Kinder entscheiden

und lernen so an praktischen

Beispielen in unmittelbarer

Umgebung.

Von der staatlichen Fischereianstalt

aus Starnberg ist meist Fischermeister

Walter Strohmeier

zu Gast. „Ein echtes Original“,

lobt Florian Pfütze, erster Vorsitzender

des Kreisjagdverbandes

Weilheim, vor allem dessen lebhafte

Erklärungen rund um das

Thema Fisch. Als Anschauungsobjekte

bringt der Experte Hecht,

Aal, Forelle, Waller und einige

weitere Arten mit. Letztes Jahr sogar

einen 35 Pfund-Karpfen. „Wo

sieht man so einen denn schon

mal?“, freut sich Pfütze über das

ehrenamtliche Engagement. Die

nächste Station ist jene der Greifvögel,

im vergangenen Jahr unter

54 | tassilo


anz_F&P_87x200_050417_Layout 1 05.04.17 10:25 Seite 1

anderem besetzt von Uli Jaser und

dessen Steinadler „Leif“. Hier erfuhren

die Kinder Wissenswertes

zur Falkenjagd, zu Adlern und

Uhus. Die Schüler dürfen die Vögel

zum Teil sogar streicheln –

Naturkunde geht kaum näher.

Die Kinder werden zu Beginn des

Tages in gleich große Gruppen

aufgeteilt, starten an unterschiedlichen

Stationen und verweilen

an jeder rund eine halbe bis dreiviertel

Stunde. Überall sind sie mit

verschiedensten Mitmachaktionen

beschäftigt und gefordert. Insgesamt

sind die Schüler auf dem

gesamten Rundweg etwa zwei

Kilometer unterwegs – ein echter

Wandertag. Zum Abschluss gibt es

stets eine vom Kreisjagdverband

gesponserte Verpflegung, wie

etwa den „Wilden Achberger“, ein

Burger mit Wildfleisch. Im vergangene

Jahr gab es Wild-Bratwürste.

Die Kinder waren begeistert.

Viel Engagement

für die gute Sache

Um solch einen Tag bewältigen zu

können, braucht es eine Vielzahl

an freiwilligen Helfern. Zum einen

Experten, welche die verschiedenen

Stationen mit Leben füllen,

Personen die die Gruppen führen

und Leute, die sich um die Verpflegung

kümmern. Florian Pfütze ist

dieses pädagogische Angebot als

Die Verpflegung nach dem Naturtag gehört auf Gut Achberg dazu. Es

gab bereits den „Wilden Achberger“ oder Wild-Bratwürste.

erstem Vorsitzendem des Kreisjagdverbandes

Weilheim enorm

wichtig. „Die Jagd wird häufig

zerrissen“, bedauert er und ergänzt

zugleich: „Dabei sind Jäger

wie auch Fischer mit die größten

Naturschützer überhaupt, schließlich

sind wir die einzigen, die eine

staatliche Prüfung vorweisen müssen.“

Durch Aktionen wie „Lernort

Natur“ soll eben auch diese

Akzeptanz gegenüber den Jägern

gesteigert werden, schließlich leben

sie in und mit der Natur. „Es

ist eben nicht nur das Totschießen,

sondern es geht auch um Pflege

am Wild. Dass wir Jäger beispielsweise

ganz selbstverständlich Kitze

in den Feldern suchen, dafür

Zeit und auch Geld investieren“, so

Pfütze weiter. Der Aktionstag auf

Gut Achberg wird laut dem Kreisjagdverbands-Vorsitzenden

enorm

gut angenommen. „Es kommt unfassbar

gut an. Wir könnten solch

einen Tag theoretisch locker fünf

Mal im Jahr anbieten“, meint Florian

Pfütze, dem es für solch ein

Angebot allerdings selbst und

auch den ehrenamtlichen Helfern

an Zeit fehlt. Schließlich ist der Tag

immer mit erheblichem Aufwand

verbunden. Der sich aber lohnt,

vor allem wenn die Kinder im Anschluss

wissen, dass das Reh eben

nicht die Frau vom Hirsch ist. tis

> > > Zum Thema

Informationen rund um den

Kreisjagdverband Weilheim

e.V. sowie den „Lernort Natur“

bietet die Internetseite:

www.jagd-weilheim.de

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märz / april 2018 | 55


Neues Konzept bei der Bauer Unternehmensgruppe

Gute Noten machen noch

keinen guten Facharbeiter

Wir sind ein expandierendes, mittelständisches Unternehmen

in der Büro-, Schul- und Schreibwarenbranche mit

Sitz im Weilheimer Gewerbegebiet Trifthof und bieten ab

01. September 2018 einen Ausbildungsplatz zur

Fachkraft für Lagerlogistik

Das erwartet Dich:

Spannende Einblicke in unsere vielschichtige Vertriebsorganisation

und Logistik. In einem modernen Arbeitsumfeld

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mit Hilfe von diversen Flurförderzeugen sicher zu transportieren,

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Außerdem wirst Du bei der stetigen Optimierung unserer

Lager- und Transportprozesse mitwirken.

Das solltest Du mitbringen:

Qualifizierender Hauptschulabschluss oder mittlerer

Bildungsabschluss. Sorgfältige und organisierte Arbeitsweise,

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56 | tassilo

Weilheim | „Sobald die jungen

Leute zum Praktikum erscheinen,

sind für uns schulische Vorleistungen

nicht mehr relevant“, erklärt

Ralf Greif, seit rund zweieinhalb

Jahren Personalleiter der Bauer

Unternehmensgruppe in Weilheim.

„Man merkt sofort, wie den

Schülern ein Stein vom Herzen

fällt, wie sie entsprechend lockerer

werden“, berichtet der studierte

Sozialwissenschaftler, Psychologe

und Betriebswirt von seinen emotional

aufregenden Gesprächen

mit den Bewerbern. „Noten sind

nicht alles – wir suchen Praktiker“,

so das neue Ausbildungs-Motto

der Bauer Unternehmensgruppe,

welches keineswegs der Tatsache

geschuldet ist, dass die Firma keine

herausragenden Schüler bekäme.

Ganz im Gegenteil: Trotz Lehrlingsmangel

in vielen anderen Branchen

bewerben sich beim Weilheimer

Unternehmen jährlich weitaus

mehr, als letztlich eine Ausbildung

beginnen können.

Langfristige

Zusammenarbeit

Das neue Einstellungskonzept ist

nicht als Marketing-Maßnahme

zu verstehen, sondern hat vielmehr

wirtschaftliche Hintergründe.

„Gute Noten machen noch lange

keinen guten Facharbeiter“, weiß

Ralf Greif aus seiner langjährigen

Erfahrung. Bis ins Jahr 2004 zurück

hat er die Kennzahlen des Unternehmens

analysiert und dabei

festgestellt, dass rund 75 Prozent

derjenigen, die seither eine Ausbildung

bei Bauer absolvierten,

noch immer in der Firma tätig sind.

Ein herausragender Wert. Und bei

denen, die das Unternehmen verlassen

habe, waren mitunter die

guten Noten einer der Gründe. Sie

haben die Meisterschule oder eine

andere weiterführende Ausbildung

angeschlossen und möchten

dementsprechend in Führungspositionen

arbeiten, die es allerdings

auch bei Bauer nicht unendlich zu

besetzen gibt.

Generell ist die Bauer Unternehmensgruppe

stets an einer

möglichst langfristigen Zusammenarbeit

interessiert, über 20

Dienstjahre im Unternehmen sind

beileibe keine Seltenheit. Schließlich

ist eine Ausbildung immer

eine Investition in die Zukunft, kostet

der Firma eine Menge

Geld – mit allem drum

und dran rund 100000

Euro. Mittlerweile wird

bei Bauer eine sehr gute

Mittlere Reife nicht mehr

als eines der Haupt-

Einstellkriterien gesehen.

Auch Mittelschüler

mit durchschnittlichem

Abschluss haben die realistische

Chance, bei

Bauer ihre Ausbildung

beginnen zu dürfen. Alternativlos

und Voraussetzung

ist hingegen ein

einwöchiges Betriebspraktikum

zum gegenseitigen

Kennenlernen. Laut

Ralf Greif möchte nahezu

jeder Praktikant seine

Ausbildung später auch

tatsächlich bei der Bauer Unternehmensgruppe

beginnen, wenngleich

natürlich nicht alle eingestellt

werden können. Derzeit sind

43 der rund 230 Mitarbeiter Auszubildende.

Welche Faktoren letztlich

den Ausschlag geben, ist immer

individuell zu betrachten, hängt allerdings

stark von der einwöchigen

„Praktikums-Performance“ ab. Ein

harter Fakt, der über eine Einstellung

entscheidet, ist die Wohnortnähe

zum Betrieb, auch wenn die

Firma mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

gut zu erreichen ist –

der Bahnhof liegt lediglich acht

Gehminuten entfernt. Der plausible

Grund: „Jemand aus Weilheim

oder Umgebung bleibt dem Unternehmen

meist langfristiger erhalten

als einer, der jeden Tag 60

Die persönliche Entwicklung

wird bei Bauer großgeschrieben.


43 der rund 230 Mitarbeiter bei Bauer sind Auszubildende.

Kilometer anreisen muss“, erklärt

Ralf Greif wohlwissend, dass es

auch hier Ausnahmen gibt.

Freizeitverhalten häufig

entscheidender

Viel mehr als auf Schulnoten achten

Greif und Markus Bauer, der für

die technische Ausbildung verantwortlich

ist, etwa auf das Freizeitverhalten

der Bewerber. So spielt

unter anderem das Thema Ehrenamt

eine große Rolle. „Wenn jemand

mit 15 oder 16 beispielsweise

bereits Übungsleiter ist, dann ist

das schon was“, so Greif. Wichtig

sei ihnen in jedem Fall ein sinnvolles,

interessantes Freizeitverhalten.

Erst kürzlich haben sie einen Azubi

eingestellt, der ein großes Talent

im Zeichnen hat. Wie sie das erfahren

haben? „Auf Facebook“,

sagt Ralf Greif über den völlig

selbstverständlichen Vorgang, dass

heutzutage die sozialen Medien

zur Auswahlfindung genutzt werden.

Sich Sorgen über einzelne

Einträge oder Bilder braucht sich

indes wegen der Bauer Unternehmensgruppe

niemand machen.

„Auch wir waren mal 15“, beruhigt

Greif, dem es vor allem wichtig

ist, dass seine Bewerber nicht

„mainstream“ sind. „Ich glaube,

man kommt nur mit Leuten voran,

die in Frage stellen, was man

tut.“ Auch von diversen Leitlinien

für Bewerbungsgespräche hält

der Experte nicht allzu viel. Zwar

orientiert auch er sich während

des Gesprächs an einigen Fragen,

achtet dabei allerdings mehr auf

die Körpersprache. Denn daran

Du hast ein Ziel?

HIER kannst

Du es erreichen!

erkennt Greif, der unter anderem

seit über 20 Jahren an deutschen

Hochschulen doziert, ob die Worte

seines Gegenübers ehrlich sind.

Wer letztlich einen Ausbildungsvertrag

bei der Bauer Unternehmensgruppe

bekommt, darf sich

neben der abwechslungsreichen

Ausbildung – man wechselt alle

drei Monate den Bereich – auf

weitere attraktive Aspekte freuen:

Wie etwa die neue Ausbildungswerkstatt,

die Bauer-Akademie

oder unterschiedlichste Workshops.

Generell ist die Entwicklung

ihrer Mitarbeiter der Bauer Unternehmensgruppe

enorm wichtig.

Unter anderem, damit Lehrlinge

zu guten Facharbeitern ausgebildet

werden – völlig egal, welche

Schulnoten sie einst hatten. tis

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Weilheim | Ausbildung oder weiterführende

Schule? Duales oder

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oder Umschulung? Die Aus-

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bildungsvielfalt in Deutschland ist

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riesengroß und stellt Schulabgänger

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rung. Umso wichtiger sind Plattformen

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im Landkreis gesehen werden,

schließlich teilen sich eine Vielzahl

von Veranstaltern die vielfältigen

Aufgaben der Organisation. Auch

die regionalen Schulen unterstützen

das Projekt.

Aussteller aus vielen

Bereichen

Besucher dürfen sich wieder auf

zahlreiche Präsentationen aus

Handwerk, Industrie und Handel,

Dienstleistungen, Gesundheit

und öffentlichem Dienst freuen.

Das Angebot soll auch heuer die

Vielfalt des Branchenmixes im

Landkreis widerspiegeln. Rund

80 Aussteller zeigen verschiedene

aktuelle und zukunftsfähige Berufsbilder,

dazu Praktika- und Studienangebote.

Auch Berufs- und

Fachschulen sowie andere weiterführende

Schulen stellen sich vor.

Einige Unternehmen bereiten sogar

hilfreiche Checklisten fürs Bewerbungsfahren

inklusive Zeitpläne

und Fristen vor. Die Jobmesse ist

darüber hinaus die perfekte Gelegenheit,

wichtige Ansprechpartner

kennenzulernen. Sie nehmen sich

gerne Zeit für persönliche Gespräche

oder erste Terminvereinbarungen.

Neu auf der Jobmesse ist

indes der Berufe-Bus, ein mobiler

Raum, in dem Vorträge zu Themen

wie Bewerbung oder Vorstellungsgespräch

angeboten werden. Er

parkt direkt vor der Stadthalle. Ein

Stand zum Thema „Digitalisierung

im Bereich der Bildung“ inklusive

Fachvortrag ergänzt das vielfältige

Angebot der diesjährigen Messe.

Als Ansporn für Schüler möglichst

viele Gespräche zu führen, gibt es

einen Messepass, mit dem man

später an einer Tombola teilnehmen

kann.

Organisiert wird die Jobmesse

„Mein Job – meine Zukunft“

von der Wirtschaftsförderung des

Landkreises Weilheim-Schongau

in Kooperation mit der Agentur für

Arbeit, dem Arbeitskreis Schule-

Wirtschaft, der HWK für München

und Oberbayern, der IHK für München

und Oberbayern, der Stadt

Weilheim sowie der Sparkasse

Oberland. Die Messe ist am 1. März

von 13.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. tis

58 | tassilo


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Vier Jugendliche zeigen Daumen hoch

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SAM 2018 – zweite Ausbildungsmesse in Schongau

AUSBILDUNG oder DUALES STUDIUM ?

80 Firmen – 15 Branchen

Schongau | Nach dem Erfolgsdebüt

im vergangenen Frühjahr

findet auch heuer wieder eine

Ausbildungsmesse in Schongau

statt. Die SAM 2018 beginnt am

Mittwoch, 18. April, um 13.30 Uhr

in der Lechsporthalle in Schongau.

Weil Andrang und Nachfrage im

Vorjahr derart groß waren, wurde

das Rahmenprogramm im Detail

etwas verändert, um den Fokus

noch stärker auf das Wesentliche

zu richten: Die Suche nach

dem perfekten Ausbildungsplatz.

Heißt: Statt Bühne mit Prominenten-Frage-Stunde

wurde Platz

geschaffen für weitere Betriebe,

die mit eigens aufgebauten Informationsständen

ihre Philosophie,

Produkte und Ausbildungsinhalte

präsentieren werden. Organisiert

wird die zweite Schongauer Ausbildungsmesse

von Peter Ostenrieder,

der die Veranstaltung im

Auftrag des Landratsamtes und

gemeinsam mit Vertretern des Informationskreises

der Wirtschaft

bereits 2017 aus der Taufe gehoben

hatte. Hintergrund damals:

Immer mehr Firmeninhaber aus

dem Schongauer Raum äußerten

den Wunsch nach einer ähnlichen

Veranstaltung wie die seit Jahren

etablierte Jobmesse in Weilheim

(siehe links). Wobei einige Firmen

auf beiden Messen vertreten sein

werden.

Mut zum Gespräch

wird belohnt

Insgesamt haben sich ca. 80 Firmen

aus über 15 Branchen — von Industrie

und Handwerk über Behörde

bis zum Gesundheitswesen —

für die SAM 2018 angemeldet, die

allesamt einen guten Platz finden

werden in der freigeräumten

Sporthalle. Damit die Schüler ähnlich

zahlreich erscheinen wie 2017,

locken die Veranstalter neben

halbstündlichen Fachvorträgen

von Polizei, Zarges, Landratsamt,

Bundeswehr, Barmer und Ausbildungsoffensive

mit einem interessanten

Gewinnspiel – dem Messepass.

Der wird im Eingangsbereich

an jeden Ausbildungssuchenden

verteilt und soll die überwiegend

minderjährigen Jungs und Mädels

dazu animieren, furchtlos und unaufgeregt

auf die Firmenvertreter

zuzugehen. Denn für jedes aktive

Gespräch mit den Ausstellern bekommen

die Schüler einen Stempel.

Wer den Messepass vollgestempelt

bekommt, darf diesen

in einen Topf werfen und bei abschließender

Verlosung mit tollen

Sachpreisen teilnehmen.

32 Tonnen schwerer

Infotruck

wenig verbessert. Dennoch werden

die Besucher darum gebeten,

Unsere Ausbildungsangebote für 2019

von der Lechsporthalle auch weiter

entfernte Parkplätze zu nutzen. • Berufsausbildung zum/zur

Bewerbungsschluss: 27. April 2018

...in die berufliche...

Hinweisschilder mit Richtungspfeilen

für Messe-Parkplätze und • Ausbildung zum/zur Verwaltungswirt/in

Verwaltungsfachangestellten

zur Halle führenden Fußwegen Unser Studienangebot für 2019

werden in ganz Schongau verteilt. Bewerbungsschluss: 29. Juni 2018

Der offizielle Rundgang mit Landrätin

Andrea Jochner-Weiß, Ver-

zum/zur Diplom-Verwaltungswirt/in (FH)

• Praxisorientiertes Fachhochschulstudium

tretern von IHK, Arbeitsamt, Handwerkskammer,

Organisatoren und • Berufsausbildung zum/zur

Zusätzliches Angebot für 2018

Presse ist bereits eine Stunde vor Fachinformatiker/in für Systemintegration

Eröffnung damit auch diese sich

intensiver mit den Firmen unter-

Besuchen Sie uns auf folgenden Messen:

• Job-Messe in Weilheim am 1. März 2018

halten können, bevor der erhoffte • SAM in Schongau am 18. April 2018

Ansturm beginnt. Das Ende der

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geparkt wird, für eine

komplette Schulklasse, die nach

allgemeiner Einführung in Kleingruppen

aufgeteilt wird, so dass

in Sachen Fragen und Ausprobieren

niemand zu kurz kommt. Das

Parkplatzproblem in Schongau hat

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im Tassiloland hält ein oder mehrere

Haustiere. „Für viele sind sie

Kind- oder Partnerersatz, im Grunde

genommen wie ein eigenes

Familienmitglied“, sagt Jochen

Kohler, der gemeinsam mit Ehefrau

Bettina seit 17 Jahren „anicare“

betreibt – ein Bestattungsunternehmen

für Haustiere. Auf diese

außergewöhnliche Geschäftsidee

sind die beiden gekommen, als

sie durch den Tod ihrer damaligen

Katze selbst betroffen waren. „Einen

Garten haben wir damals noch

keinen gehabt, und ein Transport

in die Tierkadaververwertung kam

für uns nicht in Frage“, sagt Bettina

Kohler. Also gründeten sie selbst

ein Unternehmen, das den Hinterbliebenen

der toten Hunde, Katzen

und Meerschweinchen einen würdevollen

Abschied ermöglicht. Anfangs

wurden sie dafür ausgelacht.

Doofe Sprüche in der Bevölkerung

wie „braucht’s des, ist doch bloß

a Viech“, standen auf der Tagesordnung.

Auch wirtschaftlich war

der Start in die Selbstständigkeit

bei ein bis zwei Aufträgen pro Woche

kein leichter. Inzwischen sind

die „doofen Sprüche“ längst verstummt.

„Anicare“ kann sich vor

Anfragen kaum retten, bekommt

pro Woche 15 bis 20 Aufträge. Das

Einzugsgebiet reicht von Kempten

bis zur Münchner Stadtgrenze. Vom

Hartz IV-Empfänger bis zum Promi

ist wirklich alles dabei. „Und das

Schöne bei der Trauer um Tiere ist,

dass wirklich alle Menschen gleich

sind, egal wie arm oder reich jemand

ist“, sagt Bettina Kohler,

die wie Ehemann Jochen auch in

Sachen Seelsorge ganze Arbeit

leistet. „Wenn wir zur Abholung

eines toten Tieres zu den Leuten

kommen und die Fotoalben schon

auf dem Tisch liegen sehen, wissen

wir sofort, dass es ein sehr emotionaler

Abschied werden wird.“

Einfach hinsetzen und zuhören sei

die meist beste Methode, den Trauerschmerz

der Betroffenen erträglicher

zu machen. Das verstorbene

Tier selbst verladen die Kohlers

vorsichtig in einen ihrer zwei Spezialtransporter,

deren Ladefläche

mit Edelstahlwannen ausgestattet

sind, damit sie nach jedem Transport

vorschriftsmäßig gereinigt

und desinfiziert werden können.

Tierbestattung

im Garten?

Überhaupt gibt es in Sachen Tierbestattung

jede Menge gesetzliche

Pflichten. Das klassische Begraben

im Garten ist beispielsweise

Jochen und Bettina Kohler in ihrem Büro.

erlaubt, solange es sich um den

eigenen Garten handelt oder der

Grundstückseigentümer dem Begräbnis

zustimmt. Und solange

das Tier eines natürlichen Todes

gestorben, also frei von meldepflichtigen

Krankheiten ist sowie

nicht vom Tierarzt eingeschläfert

wurde. Außerdem muss ein Mindestabstand

zum nächstgelegenen

öffentlichen Grund von fünf Metern

eingehalten werden und das

Tier mindestens einen Meter tief

unter der Erde liegen. Während

kleinere Tiere wie Hamster oder

Vögel antraglos begraben werden

dürfen, sollte bei größeren Tieren,

zum Beispiel Hunden, ein Antrag

beim Veterinäramt gestellt werden.

Eine andere Möglichkeit ist

die Einäscherung von Haustieren.

Zweimal die Woche fahren Jochen

und Bettina Kohler die von ihren

Kunden verstorbenen Haustiere

ins Krematorium nach München

oder Memmingen. Dort gibt es

wiederum die Möglichkeit einer


Selbstgemachte Holzurnen zur Aufbewahrung der Asche.

Einzeleinäscherung, die dem Kunden

garantiert, dass er auch wirklich

die Asche seines geliebten

Tieres wiederbekommt. Oder es

gibt die Möglichkeit der Sammeleinäscherung,

wonach mehrere

verstorbene Tiere gemeinsam

verbrannt werden, die Asche aber

in ein Sammelgrab nahe am Krematorium

kommt. Wer emotional

dazu in der Lage ist, kann sein verstorbenes

Haustier auch zur Tierkadaververwertung

in Kraftisried

bringen, oder es in einem der dafür

aufgestellten Container entsorgen.

Auf dem Bauhof der Stadt Weilheim

befindet sich beispielsweise

ein solches Behältnis, worin häufig

auch durch Wildunfall zu Tode gekommene

Tiere zwischengelagert

werden. Bettina und Jochen Kohler

halten letztere Methode gerade bei

liebgewonnen Haustieren jedoch

für ziemlich geschmacklos.

Definitiv verboten ist das Begraben

von Tieren auf fremden oder

gemieteten Grundstücken, das im

Falle eines sich hochschaukelnden

Nachbarschaftsstreites Geldstrafen

von bis zu 15 000 Euro nach sich

ziehen kann. „Haben wir alles

schon erlebt“, sagt Jochen Kohler.

Ebenso nicht erlaubt ist das Begraben

in Natur- und Wasserschutzgebieten

sowie öffentlichen oder

dem Haustierbesitzer fremden

Waldgebieten. Wobei das Begräbnis

auch im eigenen Privatwald

nicht gemacht werden sollte – die

Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch,

dass Wildtiere wie beispielsweise

ein Fuchs das Tier wieder ausgräbt,

frisst und davon krank wird.

Urnenbestattung

besonders beliebt

Bis vor kurzem waren Bettina und

Jochen Kohler sogar rund um die

Uhr für ihre Kunden erreichbar. Inzwischen

sind sie es tagsüber, von

einer dreistündigen Mittagspause

abgesehen. „Die gönnen wir uns,

weil wir sonst gar keine Zeit mehr

für uns finden“, sagt Bettina. Seit

der Gründung von „anicare“ waren

die Fleißigen, die selbst zwei

Urnen aller Art gibt es bei „anicare“ zu kaufen.

Hunde, drei Katzen und zwei Laufenten

besitzen, kein einziges Mal

im Urlaub. „Wir sind inzwischen

so stark vernetzt und arbeiten auch

mit zahlreichen Tierärzten zusammen,

dass wir ständig gebraucht

werden. Und wenn ein Tier stirbt,

muss es nun mal schnell gehen.“

Zwei, drei Wochen in den Urlaub

fliegen sei da nicht drin. Vor allem

deshalb nicht, weil die beiden auf

weiter Flur konkurrenzlos sind,

die Kunden nicht kurzerhand an

einen Konkurrenten oder Kollegen

um die Ecke schicken können. Das

nächste Tierbestattungsunternehmen

ist in München.

Wie lange die beiden diesen

Sieben-Tage-die-Woche-Beruf allerdings

noch ausüben, wissen

sie Stand jetzt nicht. Fakt ist jedenfalls,

bei aller Belastung, dass

die Kohlers für ihre hochprofessionelle

Tierbestattung unglaublich

viel zurückbekommen. Das ist

einerseits ihrem hervorragenden

zwischenmenschlichen Ruf

geschuldet. Andererseits der beliebten

Urnenbestattung, die je

nach Gewicht des Tieres und je

nach Wahl der Urne zwischen 100

und 500 Euro kostet – auf emotionaler

Ebene jedoch unbezahlbar

ist. Denn nur so können Hunde-,

Katzen- oder Hamsterbesitzer wenigstens

die Asche ihres geliebten

Tieres für immer in ihrer Nähe behalten.

js

märz / april 2018 | 61


Selbsthilfegruppe für Sex- und Liebessüchtige

„Eine Krankheit,

die dich fertig macht“

Weilheim-Schongau | Sex- und Liebessucht

ist eine fortschreitende

Krankheit. Sie wird mit zunehmender

Dauer weniger kontrollierbar.

Wie viele Menschen davon betroffen

sind, ist schwer zu sagen. „Allein

die Tatsache, dass jeden Tag

68 Millionen Pornos weltweit geschaut

werden, lässt darauf schließen,

dass irgendwo die ganze

Gesellschaft davon betroffen ist“,

sagt Stefan M. (Name von der Redaktion

geändert), der selbst unter

Sex-, Liebes- und Beziehungssucht

leidet. Im schlimmsten Falle endet

diese Krankheit mit dem Tod. „Weil

der ständige Drang, sexuelle Handlungen

oder Fantasien auszuleben,

zum Kontrollverlust und damit zum

physischen, psychischen und seelischen

Ruin führen kann.“ Damit

eng verbunden ist der Verlust von

Selbstvertrauen und Würde – eine

Abwärtsspirale, die sich früher

oder später auf alle Lebensbereiche

negativ auswirkt. Das klassische

Familienleben findet nicht mehr

statt. Ehen gehen zu Bruch. Man ist

nicht mehr fähig zu arbeiten, flüchtet

in Depressionen und grenzt sich

von alltäglichen Dingen des Lebens

mehr und mehr aus. Man flieht

davor, Verantwortung für sich und

sein Leben zu übernehmen. „Es sei

denn, man findet rechtzeitig den

für sich richtigen Weg, etwas dagegen

zu tun“, sagt Stefan M. Allen

voran das „rechtzeitig“ ist bei der

Bekämpfung von Sex- und Liebessucht

entscheidend. „Erstmal für

sich selbst erkennen, was da im

Kopf passiert, sich einzugestehen,

dass dieser ständige Zwang nach

zum Beispiel Selbstbefriedigung

nicht normal ist und es sich um

eine Krankheit handeln muss, ist

der mit Abstand schwierigste und

entscheidende Schritt“, sagt er. Bei

Alkoholsucht, dem ständigen Greifen

nach einer neuen Flasche, sei

das Problem offensichtlicher. Sexund

Liebessucht dagegen ist eine

nichtstoffliche Sucht, die von vielen

Betroffenen unterschätzt und jahrelang

gar nicht erst erkannt wird.

Zwanghafter Konsum von Pornos,

Exhibitionismus, Selbstbefriedigung,

ständiges Fremdgehen oder

das ständige „sich beschäftigen

mit sexuellen oder romantischen

Gedanken mit echten oder fiktiven

Partnern“ sind gängige Verhaltensweisen

der Betroffenen. Wer

glaubt, davon betroffen zu sein,

muss letztlich für sich herausfinden,

ob eine Zwanghaftigkeit vorliegt.

„So lange die nicht vorliegt,

ist es auch keine Sucht.“ Eine Möglichkeit,

Sex- und Liebessucht zu

erkennen: Ein 40-Fragen-Katalog,

kostenlos aufrufbar im Internet.

Keine Wertung und

absolute Anonymität

Hilfsmaßnahmen finden Sex- und

Liebessüchtige auf verschiedene

Weise. Psychotherapie, Suchtklinik,

ärztliche Behandlung und

Selbsthilfegruppen. Stefan M. hat

mit letzterem die für ihn beste

Möglichkeit gefunden, offen mit

seiner Krankheit umzugehen und

deren Fortschreiten zu verhindern.

Anonyme Sex- und Liebessüchtige,

kurz S.L.A.A, heißt die

deutschlandweit bekannte und

anerkannte Selbsthilfegruppe, die

auch hier in der Region vertreten

ist. Offiziell beschrieben wird sie

als „Gemeinschaft von Männern

und Frauen, die sich gegenseitig

62 | tassilo


helfen, nüchtern zu bleiben“. Alle

Mitglieder in dieser Gruppe sind

selbst betroffen, haben somit ein

sehr hohes Verständnis füreinander.

Sie treffen sich jeden ersten,

dritten und fünften Freitag im Monat.

Teilnehmen darf jeder, der von

Sex- und Liebessucht betroffen ist.

Egal ob Weilheimer, Schongauer

oder Hamburger. Feste Mitgliederzahlen

sowie Anwesenheitspflicht

gibt es ebenso wenig wie einen

klassischen Gruppenleiter. Klare

Regeln dagegen schon. Alle Mitglieder

verpflichten sich, keinerlei

Informationen im Rahmen des

Selbsthilfetreffens nach außen zu

tragen, um absolute Anonymität

Sex- und Liebessucht ist

für Betroffene mental wie

körperlich extrem belastend,

kann schwerwiegende

Folgekrankheiten

verursachen.

zu wahren. Anonymität bedeutet

in diesem Zusammenhang auch,

keine missionarische Haltung

einzunehmen. Jeder wird mit seinem

persönlichen Bezug zu einer

„Höheren Macht“ akzeptiert, unabhängig

von seiner ethnischen

Herkunft – schließlich kann jeder

betroffen sein. Die Aussagen der

Wortführenden werden in keinster

Weise gewertet, kommentiert

oder in Frage gestellt. Der grobe

Ablauf des rund eineinhalbstündigen

Treffens sieht wie folgt aus:

Begrüßung, Vorstellung, Schweigeminute

zum Ankommen, Vorlesen

der sogenannten Präambel

und des Zwölf-Schritte-Progamms,

Befindlichkeitsrunde sowie zum

Beispiel „Bearbeitung“ einer konkreten

Darstellung eines Betroffenen.

Das Zwölf-Schritte-Programm

wurde im Jahre 1930 von zwei Alkoholikern

entwickelt, basierend

auf deren eigenen Erfahrungen.

Allerdings funktioniert das Konzept

auch in Gruppen mit anderen Problemen,

unter anderem bei Sex-,

Liebes- und Beziehungssüchtigen.

Punkt eins des Programms: Der

Betroffene muss offen erkennen,

dass er süchtig und diesem damit

verbundenen Zwang machtlos

ausgesetzt ist. Aufgrund dieser

Machtlosigkeit versucht man in

Schritt zwei, den Bezug zu einer

„höheren Macht“ herzustellen.

„Weil man der Sucht gegenüber

machtlos ist, vertraut man auf die

Hilfe einer größeren Kraft, die dein

Leben positiv verändert.“ Letztlich

sollen die zwölf Punkte den Süchtigen

zu einem besseren Leben

verhelfen. Konkrete Zahlen und

Statistiken über den Erfolg von

Selbsthilfegruppen für Sex- und

Liebessüchtige gibt es keine. Stefan

M. berichtet jedoch von einigen

Betroffenen, denen das regelmäßige

Treffen hilft – und damit auch

den Angehörigen der Betroffenen.

Selbsthilfegruppe

auch für Angehörige

Angehörige von Sex- und Liebessüchtigen,

das können auch

Freunde und Verwandte sein,

leiden in der Regel nicht weniger

unter dieser Krankheit als die Betroffenen

selbst. Auch sie haben

damit zu kämpfen, offen mit dieser

äußerst intimen Problematik umzugehen.

Sie haben Angst davor,

dass ihr betroffener Partner sich

aus dem Familienleben ausgrenzt,

seinen Job verliert oder fremdgeht.

Deshalb gibt es im Landkreis Weilheim-Schongau

auch für Angehörige

von Sex- und Liebessüchtigen

eine anonyme Selbsthilfegruppe.

Sie nennt sich S-Anon und trifft

sich jeden Dienstag. Im Sitzkreis

werden Erfahrungen ausgetauscht.

Außerdem geben sich die Männer

und Frauen gegenseitig Kraft,

schöpfen Hoffnung und versuchen

gemeinsam herauszufinden, wie

sie den direkt Betroffenen am besten

helfen können. js

PATIENTENVERFÜGUNG:

Wie mache ich es ganz praktisch?

Mi., 11. April 2018, um 19.00 Uhr

REFERENTEN

Sr. Dr. med. Ulla Mariam Hoffmann OSB, MAS

(Palliative Care)

Prof. Dr. med. Rainer Freynhagen, DEAA

97.

Tutzinger

Patientenforum

> > > INFOrmationen

Die Selbsthilfegruppen S.L.A.A und S-Anon stehen für maximale

Objektivität, sind weder mit Sekten, Religionen, politischen Parteien,

Institutionen oder Organisation verbunden. Außerdem beteiligen

sie sich in keinster Weise an öffentlichen Debatten. Nähere

Informationen zu den Treffen (Datum, Uhrzeit, Ort) gibt es

bei Ronald Weber im Selbsthilfebüro des Gesundheitsamtes unter

0881 / 681 1616 oder per E-Mail r.weber@lra-wm.bayern.de.

Weber sitzt im Weilheim-Schongauer Gesundheitsamt und ist

erster Ansprechpartner für rund 100 Selbsthilfegruppen, die hier

im Landkreis existieren.

VERANSTALTUNGSORT

Benedictus Krankenhaus Tutzing

Bahnhofstraße 5

82327 Tutzing

Um Anmeldung wird gebeten unter T 08158 23-710.

märz / april 2018 | 63


DAS TASSILO-Heimaträtsel

Kann ein Verein tatsächlich so groß sein?

Tassiloland | Mit wachsender

Globalisierung, allen voran rascher

Digitalisierung, wurden und

werden Berufe in beinahe allen

Branchen immer stressiger. Keine

Schwäche zeigen, mithalten, besser

sein. Die Folge: Überstunden

über Überstunden, Mails checken

per Smartphone, Tablet oder Laptop

auch nach Feierabend am

Brotzeittisch, Mails checken auch

mitten im Ski- oder Strandurlaub.

Sich neben Arbeit, Familie, Sport

und Physio nun auch noch um ein

Ehrenamt kümmern? Schön und

gut, aber leider keine Zeit dafür.

Vom Ehrenamtssterben ist seit vielen

Jahren die Rede. Es beginnt bereits

bei Jugendlichen und jungen

Erwachsenen, die oftmals nach

erfolgreichem Schulabschluss

ein Auslandsjahr einbauen und

anschließend in einer größeren

Stadt studieren, somit für längere

Zeit von zuhause weggehen. Sich

trotzdem um die F-Jugend des heimischen

Fußballvereins, die Nachwuchstrachtler

oder jungen Kletterer

des Alpenvereins kümmern

– ein Ding der Unmöglichkeit.

Vereinsverantwortliche haben es

heutzutage wahrlich nicht leicht,

ausreichend Trainer und Betreuer

zu finden. Viele sind froh, überhaupt

jemanden zu bekommen,

ob geeignet oder nicht. Doch bei

allen Ehrenamtssorgen: Das Vereinsgefüge

hier im Tassiloland ist

auch im Jahr 2018 stark genug,

um Leben und Leute da draußen

nachhaltig zu prägen. Wer kennt

den Satz aus den Mündern unserer

Eltern nicht: „Engagiere dich in

einem Verein, da findest du neue

Freunde, lernst Verantwortung zu

übernehmen und hast einen super

Ausgleich zum Alltag.“ Dieser

Weisheit müssen selbst schwerpubertierende

Jungs und Mädels

zustimmen – für die soziale Weiterentwicklung

junger Menschen

ist Vereinsarbeit nun mal Gold

wert. Zumal hierzulande wirklich

jeder eine passende Anlaufstelle

findet. Zig Sportvereine, Musik,

Theater und Kunst. Doch welcher

Verein im Tassiloand ist derzeit der

größte?

Genau das möchten wir von Ihnen,

liebe Leser, in Rahmen unseres

Heimaträtsels wissen. Schicken Sie

uns eine Postkarte mit Vereinsname

und ungefährer Mitgliederanzahl

des Ihrer Meinung nach größten

Vereins der Region an „tassilo“,

Birkland 40, 86971 Peiting. Oder

eine E-Mail an info@tassilo.de.

Gesucht wird ausschließlich ein

klassischer, eingetragener Verein

aus einem bestimmten Ort. Dachverbände

wie der Bayerische Fußballverband

sind logischerweise

als Lösung nicht erlaubt.

Bei Alpenvereinen gelten nur die

einzelnen Sektionen, nicht der

Deutsche Alpenverein an sich.

Zu gewinnen gibt es erneut fünf

Familienkarten für Badespaß im

Schongauer Plantsch. Wir wünschen

viel Erfolg! js

> > > des letzten rätsels Lösung

Wo schlägt’s kurz vor Neun? Das wollten wir in der Januar/Februar-

Ausgabe von Ihnen, liebe Leser, wissen. Die richtige Lösung: „Der

Graue Herzog“, „Römerturm“ oder „Glockenturm im Klosterhof“

in Wessobrunn. Stapelweise Einsendungen und E-Mails mit der

richtigen Lösung haben unser Redaktionsbüro erreicht. Wir haben

alle in einen großen Topf geworfen, kräftig durchgerührt und dann

gezogen. Gewonnen haben diesmal: Annemarie und Günther Benedikt

aus Peißenberg, Christl Höfler aus Tutzing, Elisabeth Reinelt

aus Huglfing, Rudolf Müller aus Tutzing sowie Andreas Daiber aus

Peißenberg. Wir gratulieren recht herzlich!

> > > Impressum

„tassilo“

Birkland 40, 86971 Peiting

Telefon: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-27

Mail: info@tassilo.de

Stand bei Drucklegung im Februar 2018.

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Auflage: 64 000 Exemplare

„tassilo“ ist ein Medium von

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe Mai/Juni 2018:

Freitag, 28. April 2018 (Anzeigenschluss: 9. April 2018)

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine

Erscheinungsgewähr übernommen.

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion: Johannes Schelle, Tim Schmid, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Rosi Geiger, Wennaël Würmli

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler, Tim Schmid

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock,

Irmgard Gruber, Jeannine Echtler

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, M.-Moser-Straße 23, 84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte

rund um Weilheim und die Seen — Zahlreiche Auslegestellen im Verteilgebiet.

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine

und weitere technische Angaben finden Sie auf www.tassilo.de

Fotos: Klaus Neuner/mauritius images, Johann Jilka, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

(LfL), Johannes Schelle, Peter Ostenrieder, Tim Schmid, Kurt Zarbock, Rosi Geiger, Wennaël

Würmli, BSE-AIRpix.de, Smart & Nett-Verlag, Die Kneip’n Murnau, NC State Athletics, Ohrwerk,

Markus Mauthe/Greenpeace, Berliner Compagnie, Podium Musicale e.V., JOY IN IRAN/Walter

Steffen, Lukas Wögerer, Die Gartengestalter GmbH & Co. KG, Magnus Albrecht Kranverleih, Kreishandwerkerschaft

Oberland, Garten Sauer, actensys GmbH, Mursall GmbH & Co. KG, Dr. Thomas

Becker, Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks/www.themendienst.de, Energiemesse

Weilheim, Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau, 3B Scientific GmbH (Hamburg), Kreisjagdverband

Weilheim, Bauer Unternehmensgruppe GmbH & Co. KG, Landratsamt Weilheim-Schongau,

anicare, Familie Mark (Peißenberg), Klaus Papenfuß, Peter Wild, TSV Peißenberg Handball/Annette

Halbritter, 1. SC Lechbruck e.V., Stefan Gilge, fotolia

64 | tassilo


Die Gewinner von „Spaß im Schnee“

Wildes Bobfahren mit

älterem Bruder

Peißenberg / Wessobrunn | Bisher

musste der kleine Andreas besonders

freundlich sein zu seinem

älteren Bruder Philipp. Der nämlich

hat schon seit längerem einen

Zipfelbob, den sich der Dreijährige

für rasante Abfahrten am Peißenberger

Guggenberg nur zu gerne

ausgeliehen hatte. Damit ist jetzt

Schluss. Andreas Mark aus Peißenberg

ist nun selbst stolzer Besitzer

eines original Mini-Bobs, den er im

Rahmen unserer Zipflbob-Aktion

„Spaß im Schnee“ in der letzten

Ausgabe gewonnen hatte. Genaugenommen

waren es seine Eltern

Manfred und Susanne, die ein von

uns gefordertes Foto von ihrem

Jüngsten ans Redaktionsbüro geschickt

haben. Und was für eins.

Diesem unverstellten Ausdruck

purer Wintersportfreude konnte

die „tassilo“-Jury einfach nicht

widerstehen. „Sobald Schnee fällt,

ist unser Andreas völlig aus dem

Häuschen, er liebt den Winter“,

sagt Mutter Susanne, die fortan

ganz gewiss keine Streitereien um

den beliebten Zipflbob zu schlichten

hat.

Opa gewinnt

für „wilden“ Enkel

Der Gewinner des zweiten Mini-

Bobs heißt Klaus Papenfuß, wohnhaft

in Wessobrunn-Haid, der für

seinen Enkel Pius Brennauer nicht

nur ein mitreißendes Foto geschickt,

sondern auch einen dazu

passenden Text verfasst hat: „Spaß

im Schnee heißt für meinen Enkel

wildes Schlittenfahren.“ Da könne

es noch so kalt und steil sein. „Unermüdlich

zieht er seinen Schlitten

ein ums andere Mal rauf, ehe es

mit Karacho wieder

hinuntergeht.“ Der

Schnappschuss entstand

an der ehemaligen

Wasserreserve

am Wessobrunner

Klostergut. Ein Ort, an dem seit Generationen

Haider und Wessobrunner

Kinder im Schnee herumtollen.

Allen voran der kleine Pius, der

seinem Papa auf und davon fährt –

obwohl er vor lauter Enthusiasmus

vergessen hatte, die Skibrille

vors Gesicht zu ziehen. Doch Pius

kennt den Berg in und auswendig,

bezwingt ihn auch mit verschlossenen

Augen rasend schnell und

sturzfrei. Und kann dies nun auch

an seinem eigentlichen Hausberg

in Haunshofen tun. Pius Brennauer

wohnt nämlich im Ort der Ochserer,

wo es nahe Naturarena einen fast

noch rasanteren Berg zum Schlittenfahren

gibt als bei seinem Opa

in Wessobrunn. In diesem Sinne:

Bob heil!

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Foto:

Famillie Mark,

Peißenberg

Foto:

Klaus Papenfuß,

Wessobrunn

märz / april 2018 | 65


Kinderkino im Landkreis

Ein Gespür für Qualität

Tassiloland | Das Kinderkino hat

seit Jahrzehnten schon seinen

festen Platz im jährlichen Veranstaltungskalender

des Landkreises

Weilheim-Schongau. Seit Oktober

1985, also seit gut 32 Jahren, wird

es vom Amt für Jugend und Familie

organisiert. In der Regel einmal im

Monat wird derzeit in 17 Gemeinden

ein Kinderfilm gespielt, der

von ehrenamtlichen Helfern betreut

und vorgeführt wird. Im gesamten

Landkreis kommt man so

auf rund 190 Vorstellungen im Jahr

zu familienfreundlichen Eintrittspreisen

von maximal zwei Euro.

Kein Platz im Kino

oder Fernsehen

Open-Air-Kino: Wenn es die Witterung zulässt, wird gelegentlich auch

im Freien geschaut.

Rund 2 500 Kinder besuchen jährlich die Vorstellungen — und blicken

dann meist so gespannt auf die Leinwand wie hier in Forst.

„Es gibt so viele tolle Kinderfilme,

die im Kino oder Fernsehen keinen

Platz finden“, sagt Rainer Strick,

Leiter der Abteilung Prävention

und Familie im Jugendamt und

einst einer der Ideengeber für das

regionale Kinderkino. Mitte der

Achtzigerjahre kam die Idee auf,

ein Angebot zu etablieren, das sich

auf künstlerisch wertvolle Filme

konzentriert. In Zeiten von Fernseher,

Laptop und Smartphone

sei es laut Strick umso wichtiger,

Kindern „ein Gespür für Qualität

zu vermitteln“. Dabei soll das Kinderkino

keineswegs einfach noch

ein weiteres Angebot zur Unterhaltung

von Kindern sein, sondern

ist eingebunden in die vielfältigen

Maßnahmen des erzieherischen

Kinder- und Jugendschutzes, die

vom Amt für Jugend und Familie

durchgeführt werden. Mehr denn

je ist die Kindheit heutzutage medial

geprägt, was nicht nur die

Kleinen, sondern zunehmend auch

Eltern überfordert. Auch deshalb

soll mit dem Kinderkino den teils

problematischen Angeboten der

Unterhaltungsindustrie mit deren

Sensations- und Actiondramaturgie

kindgemäß gestaltete Filme

entgegengesetzt werden. Die jeweiligen

Filme sucht Rainer Strick

und sein Team aus. Auf große

Disney-Blockbuster wird bewusst

verzichtet, schließlich laufen diese

auch in den „normalen“ Kinos.

Ausnahmen waren etwa „Wall-E“

oder „Ratatouille“, weil „sie einfach

genial gemacht sind“, sagt

Rainer Strick, der neben seiner Tätigkeit

im Landratsamt im bayerischen

Mediengutachterausschuss,

einem Komitee für die Altersfreigabe

von Filmen, mitwirkt.

Um die Filme auch zeigen zu können,

müssen Lizenzen erworben

werden. Da der Film schließlich

fast einen Monat lang durch den

ganzen Landkreis tourt, es so viele

Spieltage gibt, rechnet sich die

Summe auch. Jeden Monat wird

ein anderer Film gezeigt, wobei

die Ferien ausgespart werden.

„Jährlich sind es zehn oder elf Filme“,

sagt Christina Daisenberger,

Mitarbeiterin im Jugendamt.

Ein wenig komplexer als die Frage

nach dem richtigen Film gestaltet

sich jene nach den Spielstellen,

also den Gemeinden, die die Filme

schließlich zeigen. „Auf dem

Dorf ist es erfahrungsgemäß ein

wenig einfacher als in der Stadt“,

berichtet Daisenberger. Das mag

zum einen an der größeren städtischen

Unterhaltungs-Konkurrenz

liegen, zum anderen auch daran,

dass es Kindern auf dem Dorf

häufiger erlaubt ist, sich auch mal

alleine auf den Weg zum Kino zu

machen. Noch dazu, weil das Kinderkino

zumeist in vertrauten Orten

wie Schule, Pfarr- oder Sportheim

stattfindet. Mit den derzeit 17

Spielstellen sind die Organisatoren

durchaus zufrieden – noch mehr

aber mit der Zusammenarbeit mit

den ehrenamtlichen Helfern, ohne

deren Engagement ein solches

Projekt sicherlich nicht möglich

wäre.

Rund 2 500

Kinder im Jahr

Dass Kinder Filme sehen wollen,

die von ihren Träumen, Problemen

und ihrer Lebenswelt handeln, zeigen

der Erfolg und die Zuschauerzahlen

des Kinderkinos. Rund

2 500 Kinder besuchen jährlich

die Vorstellungen, womit Rainer

Strick und Christina Daisenberger

überaus zufrieden sind, auch

wenn die Zahlen vor zehn, zwölf

Jahren noch etwas höher waren.

„Wir hatten ganz früher schon mal

an die 9 000 Besucher im Jahr“,

66 | tassilo


Spieltermine im Tassiloland

blickt Rainer Stick zurück, ergänzt

aber: „Es ist toll, dass die Anzahl

der Kinder trotz größer werdender

Konkurrenz in den letzten Jahren

gleich geblieben ist.“ Wie viele

Kinder zu den einzelnen Veranstaltungen

kommen, richtet sich

immer nach der Bekanntheit des

Films, dem Wetter und „was sonst

noch im Ort los ist“, wie Christina

Daisenberger berichtet. Zum Positiven

entwickelt hat sich im Lauf

der Zeit in jedem Fall die Technik.

Während es früher weitaus komplizierter

war, Filmprojektor, Lautsprecher

und das restliche Equipment

von Spielstelle zu Spielstelle

zu transportieren, reicht heute ein

einziger Koffer. In diesem sind

Beamer, Abspielgerät und kleine

Lautsprecher, die trotz geringer

Größe einen erstaunlichen Klang

erzeugen, integriert. Die Ehrenamtlichen

vor Ort müssen nur die

DVD einlegen und den Film abspielen

und gelegentlich an der

einen oder anderen Stelle etwas

erklären.

„Wenn ich da an früher denke“,

erinnert sich Rainer Strick beispielsweise

an eine Vorführung

von „Ronja Räubertochter“. Rund

60 Kinder warteten auf den Film,

ehe der Film riss und die 16 Millimeter-Spule

durch den Raum rollte.

Strick konnte den Film schließlich

mit einem Klebestreifen

notdürftig reparieren. Diese Zeiten

sind längst vorbei und so dürfen

sich alle Kinder im Landkreis auch

in diesem Jahr wieder auf einige

Christina Daisenberger und Rainer Strick, hier vor dem Equipment-

Koffer, kümmern sich auch um die Auswahl der kindgerechten Filme.

Zugvögel – wenn Freundschaft Flügel verleiht

Mo. 5. März, 16.30 Uhr Antdorf Sportheim

Di. 6. März, 15.00 Uhr Eberfing Schule

Mi. 7. März, 15.30 Uhr Obersöchering Pfarrheim

Fr. 9. März, 17.00 Uhr Raisting AWO-Haus

Mo. 12. März, 15.30 Uhr Eglfing Sportheim

Di. 13. März, 15.00 Uhr Pähl Gemeinde

Do. 15. März, 15.30 Uhr Forst Grundschule

Fr. 16. März, 14.00 Uhr Huglfing Schmitterhof

Sa. 17. März, 10.00 Uhr Peißenberg Volkshochschule

Sa. 17. März, 16.30 Uhr Oberhausen Rathaus

Der Fall Mäuserich

Mo. 16. April, 16.30 Uhr Antdorf Sportheim

Di. 17. April, 15.00 Uhr Eberfing Schule

Mi. 18. April, 15.30 Uhr Obersöchering Pfarrheim

Fr. 20. April, 17.00 Uhr Raisting AWO-Haus

Sa. 21. April, 15.00 Uhr Polling Feuerwehrhaus

Mo. 23. April, 15.30 Uhr Eglfing Sportheim

Di. 24. April, 15.00 Uhr Pähl Gemeinde

Do. 26. April, 15.30 Uhr Forst Grundschule

Fr. 27. April, 14.00 Uhr Huglfing Schmitterhof

Sa. 28. April, 10.00 Uhr Peißenberg Volkshochschule

Sa. 28. April, 16.30 Uhr Oberhausen Rathaus

störungsfreie Schmankerl freuen.

Wie etwa auf „Zugvögel – wenn

Freundschaft Flügel verleiht“, der

im März in den teilnehmenden

Gemeinden gezeigt wird. Darin

haben es die beiden Mädchen und

besten Freundinnen Cathy und

Margaux nicht leicht im Leben. Cathys

Eltern ticken total verschieden

und leben getrennt. Margaux hingegen

sitzt im Rollstuhl und wird

von ihren Eltern sehr umsorgt.

Zum zehnten Geburtstag bekommt

Cathy von ihrem Vater ein Entenei

samt Brutkasten. Als das Küken

schlüpft, sitzt gerade Margaux davor,

weshalb das flaumige Wesen

nun sie als Mama betrachtet und

sich nur in ihrer Nähe wohlfühlt.

Margaux würde sich gerne um das

Küken kümmern, aber ihre Eltern

trauen ihr das nicht zu – sie bringen

es in eine Geflügelfarm. Doch

als die Mädchen das herausfinden,

machen sie sich auf den Weg, um

das Entlein zu retten.

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Schauspiel aus Leidenschaft

Marnbacher Theater

im alten Schulhaus

Marnbach | „Für's Theater, do

brauchst a Handerl dafür“, stellt

Spielleiter Josef Niedermaier fest.

Die Marnbacher Laienschauspieler

brauchen aber auch viel Leidenschaft

für ihr Hobby, denn ihre

Spielgemeinschaft besteht aus nur

sieben Personen – und sie stellen

jedes Jahr einen Dreiakter mit

zahlreichen Vorstellungen auf die

Beine. Die Stadt Weilheim honorierte

dieses Engagement bereits

2011 mit dem Kulturpreis.

Wer das alte Schulhaus in Marnbach

leer betritt, kann sich gar

nicht vorstellen, dass hier Theater

gespielt werden kann. Doch im

Klassenzimmer des Erdgeschosses

ist eine urige, gerade mal 15 Quadratmeter

große Bühne eingebaut.

Und mit einer Bestuhlung bis direkt

vor die Bühne schaffen sie

Platz für 100 Zuschauer.

Uralte Ausdrücke

erfordern viel Übung

68 | tassilo

Der örtliche Veteranenverein

spielte jedes Jahr einen Einakter,

das war den Brüdern Georg und

Josef Niedermaier irgendwann zu

wenig. Sie begannen 1995 erstmals

einen Dreiakter zu spielen.

Das war ein Landsdorfer Stückl

mit fünf Vorstellungen“, erinnert

sich Georg Niedermaier. Mit

der kleinen Bühne haben sie allerdings

wenig Möglichkeit für

Umbauten und so stießen sie bei

der Stückauswahl schnell an ihre

Grenzen. Also wechselten sie zum

Theaterautor Georg Maier, der mit

seiner Iberl-Bühne ein ähnlich urwüchsiges

Theater mitten in München

pflegte. „Dem Maier sein Stil

is verdraaht und hintersinnig“,

sagt Josef Niedermaier. Als Spielleiter

achtet er sehr darauf, dass

die Satzstellung oder die doppelte

Verneinung durch eine besondere

Betonung zum Ausdruck kommt.

Die sieben Spieler sind zwar alle

aus dem Weilheimer Raum und

der oberbayerischen Sprache

mächtig – und trotzdem stellt Sepp

Scharnagl fest: „Manchmal san

Ausdrücke dabei, do miaßn sogar

mir überlegn.“ Diese alt-oberbayerische

Sprache, gepaart mit einer

im Theater notwendigen langsamen,

deutlichen Aussprache, erfordert

ein genaues und intensives

Textlernen. Aber die Marnbacher

Theaterer haben es mittlerweile

so verinnerlicht, dass es zu einem

Markenzeichen geworden ist. Zu

ihrem Theaterautor Georg Maier

haben sie längst persönlichen

Kontakt und konnten auch schon

wichtige Tipps von dem erfahrenen

Regisseur erhalten.

Theater-Delikatesse

„Hollerküacherl“

Das diesjährige Stück „Hollerküacherl“

spielt so um 1920 in einer

bayerischen Pfarrhausküche. Seit

kurzem ist ein neuer Pfarrer da,

dessen Leibspeise die Hollerküacherl

sind. Doch die resolute

Pfarrersköchin weigert sich, eine

so niedere Kost zu backen. Auf

Moral und Anstand bedacht, widerstrebt

es ihr natürlich auch,

als der Mesner ein bildhübsches

„Der Preisboxer“ 2016: Josef Lutz und Cordula Wild.

Fräulein aus der Stadt im Pfarrhof

einquartiert. „Was is a Kaffää

scho ohne Rauch“, entpuppt diese

sich schnell als ziemliches „Flietscherl“,

was Cordula Wild hervorragend

umsetzt und dadurch die

Ordnung im Pfarrhaushalt ziemlich

durcheinander bringt. Mit

dieser Posse in drei Akten greifen

die Marnbacher heuer einen

Klassiker aus der Feder von Georg

Maier auf, den der Autor auch


Die Zuschauer, wie hier

im vergangenen Jahr,

sind mitten im Geschehen.

Beim Marnbacher Theater gehören

aufwendige Inszenierungen dazu.

vor der Premiere stehen sie ohne

Bücherl auf der Bühne und arbeiten

die Details in Aussprache,

Bewegung und einem flüssigen

Ablauf aus. Aus Platzgründen wird

auf die Souffleuse verzichtet, was

eine zusätzliche Herausforderung

ist. „Manchmal schleidert’s uns

a“, gesteht Josef Lutz, doch solch

langjährige Spieler wie er wissen

sich schon irgendwie zu helfen.

ben zu opfern. Deshalb gibt es in

Marnbach gerade keine Stücke mit

jungen Liebhabern. Neben den

Spielern sind auch deren Familien

eingespannt. Gabi Niedermaier

übernimmt die Vorbestellungen,

der „Kümmerer“ drumherum ist

Peter Wild, die Maske macht Helga

Schwaiger und Marion Lutz sorgt

zusammen mit weiteren Helfern

nach jeder Vorstellung für eine

Brotzeit. Dass hinterher Spieler

und Zuschauer gesellig im alten

> > > Termine und Aufführungen

Klassenzimmer zusammensitzen,

ist ebenfalls

eine Besonderheit im

Marnbacher Theater.

Das Stück „Hollerküacherl“

ist heuer die 23.

Inszenierung. Ihren Erlös spenden

sie jedes Jahr an soziale

Einrichtungen im Dorf und der

Umgebung, an die Haunersche

Kinderklinik, das SOS-Kinderdorf,

die Klinikclowns und viele andere

Stellen für Hilfsbedürftige. „Uns

macht des Theaterspielen wahnsinnig

Spaß, und dann können wir

hinterher auch noch anderen eine

Freude machen“, bringt Josef Lutz

die Leidenschaft der kleinen Spielgemeinschaft

auf den Punkt. rg

passend als „bayerische Delikatesse“

bezeichnet.

Weil es mit Josef Lutz (Pfarrer),

Georg Niedermaier (Mesner),

Susanne Albrecht (Pfarrhaushälterin),

Cordula Wild (Gast) und

Sepp Scharnagl (Detektiv) nur fünf

Spieler sind, hat jeder von ihnen

zwischen 100 und 300 Einsätze.

Annemarie Kauka und Josef Niedermaier

spielen heuer nicht mit,

allerdings ist der Sepp als Spielleiter

trotzdem bei jeder Probe

dabei. Spätestens einen Monat

Liebhaber

gesucht

„Zwegs am Nachwuchs miaßten

mir eigentlich was tun“, blickt

Georg Niedermaier ein bisserl

sorgenvoll in die Zukunft. Junge

Leute nehmen es nicht so gern

auf sich, sechs bis acht Wochenenden

für die Aufführungen sowie

insgesamt rund ein halbes Jahr

für das Theaterspielen und -pro-

„Hollerküacherl“

eine bayerische Posse von Georg Maier wird beim Marnbacher

Theater im alten Schulhaus an folgenden Terminen gespielt:

Samstag, 10. und Sonntag, 11. März 2018

Freitag, 16. und Sonntag, 18. März 2018

Freitag, 23. und Samstag, 24. März 2018

Donnerstag, 5. und Freitag, 6. April 2018

Freitag, 13.und Samstag, 14. April 2018

(Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils 20 Uhr, Sonntag 19 Uhr)

Kartenreservierungen bei Familie Niedermaier täglich ab 19 Uhr

unter 0881 / 6531.


Inklusions-Projekt „Alle am Ball“

Jeder darf Handball

spielen beim TSV Peißenberg

Peißenberg | Völlig gleich welche

Sprache man spricht, wie man

aussieht oder ob man eine Behinderung

hat. Jeder Mensch gehört

ganz natürlich dazu, ein jeder darf

völlig selbstverständlich mitmachen.

Das bedeutet Inklusion per

Definition. Die Handballabteilung

des TSV Peißenberg hat sich genau

diesem Thema angenommen

und das Projekt „Alle am Ball“

ins Leben gerufen. Seit November

treffen sich alle zwei Wochen

gehandicapte und nicht-gehandicapte

Sportler in der Peißenberger

Grundschul-Turnhalle zum gemeinsamen

Training.

Vorreiter-Projekt

aus Hamburg

Entstanden ist die Idee des inklusiven

Handballs in Peißenberg

eher zufällig, wie Annette Halbritter,

Vorsitzende der Handballabteilung,

berichtet. Auf der Suche

nach neuen Trainern stöberte

sie im Internet und landete dabei

über Umwege auf der Seite der

„Freiwurfliga“ Hamburg. Dort treten

in einer eigenen Inklusions-

Liga sechs Mannschaften gegeneinander

an. Jeder darf mitmachen,

das Ergebnis ist zweitrangig. Es

geht nicht um Punkte, sondern

ausschließlich um den Spaß. Hat

eine Mannschaft Spielermangel,

wird selbstverständlich untereinander

ausgeholfen. Annette

Halbritter präsentierte die Idee

ihren Vorstandskollegen und stieß

dabei keineswegs auf taube Ohren.

Noch dazu hatte der Deutsche

Handballbund (DHB) „Inklusion“

in seine Agenda 2017 integriert

und im Zuge dessen beim jährlich

stattfindenden „Tag des Hand-

70 | tassilo


Ein Abschlussspiel gehört in Peißenberg zu jeder Trainingseinheit.

balls“ ein Seminar zu dem Thema

in Hamburg angeboten. Da traf es

sich gut, dass die Peißenberger

Handballer mit Madita Rinke und

Ramona Scheuerer zwei sozial

engagierte junge Frauen in ihren

eigenen Reihen haben. Die Abteilung

übernahm die Kosten, beide

fuhren nach Hamburg und kehrten

mit einigen Ideen im Gepäck

wieder zurück. Zunächst stand

die Frage im Raum, wie sie das

Thema letztlich angehen möchten.

Eine eigene Liga wäre nur

dann denkbar, wenn eine Vielzahl

der umliegenden Vereine eigene

Inklusions-Teams stellen. Letztlich

entschieden sich die Peißenberger

Handballer dafür, regelmäßiges

Training anzubieten. Unterstützt

werden sie vom Kooperationspartner,

der Handballabteilung des

TSV Schongau.

Aktionstag ein

voller Erfolg

Die „Kickoff“-Veranstaltung für

das Projekt „Alle am Ball“ war ein

Inklusion-Aktionstag Anfang November.

Bereits im Vorfeld wurde

Werbung geschaltet und potentielle

Partner wie etwa die Oberland-

Werkstätten Polling oder die Regens-Wagner-Stiftung

Rottenbuch

angefragt. „Wenn zehn Leute gekommen

wären, hätte es sich bereits

gelohnt“, sagt Annette Halbritter

rückblickend. Letztlich kamen

rund 50 – ein voller Erfolg. Seitdem

wird in Peißenberg alle zwei

Wochen samstags von 12.30 bis

14 Uhr trainiert. Damit auch – gemäß

Definition von Inklusion – alle

mitmachen können, werden die

Teilnehmer von ehrenamtlichen

Trainern abgeholt, mitunter auch

aus Iffeldorf, Bad Kohlgrub oder

Pähl. Die Trainingseinheiten sind

meist komplett spielerisch aufgebaut.

Nach einem Aufwärmspiel

folgt stets ein bestimmter Bereich

aus dem Handball, der geschult

werden soll. Etwa Wurftechnik

oder Koordination. Den Abschluss

des Trainings bildet dann ein

Handballspiel, bei dem das Erlernte

angewendet wird. Über allem

steht jedoch der Spaß, wie Annette

Halbritter nach nunmehr einem

Vierteljahr zufrieden feststellt: „Es

ist wirklich lustig bei uns.“

„Jeder macht

so viel er kann“

Jeder, der Lust auf Handball in einer

ungezwungenen Atmosphäre,

fernab jeglichen Leistungsdrucks

hat, ist eingeladen. „Jeder macht

so viel er kann“, versichert Annette

Halbritter. Rund 20 Teilnehmer

besuchen das Training mittlerweile

regelmäßig. Nachdem sich die

Freizeitsportler bei „Alle am Ball“

längere Zeit in einer Art Probephase

ausprobieren durften, sind

die Teilnehmer längst – vor allem

aus versicherungstechnischen

Gründen – in den Verein eingetreten.

Erhalten jedoch vergünstigte

Konditionen sowohl beim

Sparten- als auch TSV-Beitrag.

„Den einen oder anderen nichtgehandicapten

Sportler mehr, der

gerne mal Handball spielen möchte“,

wünscht sich Annette Halbritter

für die Zukunft. Ansonsten sei

sie sehr glücklich, wie „Alle am

Ball“ angenommen wird und lobt

insbesondere das ehrenamtliche

Engagement der Übungsleiter, von

denen zwei vom Kooperationspartner

aus Schongau kommen. In naher

Zukunft soll auch in Schongau

ein „Tag der Inklusion“ stattfinden,

um auch hier die Rahmenbedingungen

für regelmäßiges inklusives

Training zu schaffen. Dank

des „Freundeskreis des deutschen

Handballs“ können die „Alle am

Ball“-Handballer bereits Ende Juni

in ein dreitägiges Trainingslager

im Sportcamp Inzell teilnehmen,

allerdings: „Wir brauchen noch

Sponsoren, die uns die Anreise ermöglichen“,

erklärt Annette Halbritter,

dass sich interessierte Unternehmen

jederzeit bei ihr melden

können. Ebenso wie jeder, der

gerne einmal Handball ausprobieren

möchte. Denn: Jeder darf mitmachen.

tis


März/


Veranstaltungskalender

1. März bis 30. April 2018

DO 01.03.

weilheim

10.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „Thorsten Fuhrmann

— Passagen“ im Stadtmuseum.

Bis 8.4.

13.30 bis 17.30 Uhr

Jobmesse „Mein Job — meine Zukunft“

in der Stadthalle. Siehe S. 58

peiSSenberg

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

Starnberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

raisting

19.00 Uhr

Offener Stammtisch für Künstler

und Kunst-Interessierte im Gasthof

Drexl

fr 02.03.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

13.30 Uhr

Motorsägen Lehrgang bei Endress.

Anm. unter www.endress-shop.de

20.00 Uhr

Konzert „Bühne sucht Künstler“

mit Rough Diamond und Nucular

Shadow im Jugendhaus Come In.

Einlass ab 19.30 Uhr. Eintritt: 5 €

April

peiSSenberg

2018

20.00 Uhr

Dia-Vortrag „Grand Canyon

Wildwasserfahrt“ im DAV-Heim.

Eintritt frei

murnau

20.00 Uhr

Filmvorführung „Power to Change“

mit Diskussion in der Westtorhalle

in Riedhausen. Eintritt frei

20.00 Uhr

Konzert mit Detlev Eisinger

(Klavier) aus der Reihe „Von uns“

im Kultur- und Tagungsz.. Tickets:

22 € / 14 € (ermäßigt). VVK Buchhandlung

Gattner, KTM, Kreisbote,

GAP-Ticket und München-Ticket

seeshaupt

19.30 Uhr

Theater im Gemeindesaal. Einlass

ab 18 Uhr

polling

17.00 Uhr

Erlebnis-Singen für Kinder und

Erwachsene im Trachtenheim

söcking

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

tutzing

20.00 Uhr

Theater „Der bayerische Protectulus“

der Theatergruppe Traubing

im Buttlerhof Traubing. Karten:

9 €. VVK unter 08157 / 929511 oder

karten@theater-traubing.de

sa 03.03.

weilheim

9.00 Uhr

Motorsägen Lehrgang bei Endress.

Infos und Anmeldung unter

www.endress-shop.de

10.00 Uhr

Tanzturnier mit Ballveranstaltung

in der Stadthalle. Infos und Tickets

unter www.tanzen-weilheim.de

20.30 Uhr

Konzert der „Beatbrothers“ im

Bistro Hänsel's. Eintritt frei, Sammlung

per Hut

peiSSenberg

20.00 Uhr

Konzert „10 Welten“ von Cobario

in der Tiefstollenhalle. Siehe S. 24

Diessen

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

15.00 Uhr

Kinderkino „Zoomania“ im SOS-

Kinderdorf

Starnberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

9.30 bis 12.00 Uhr

Frühstückstreffen für Frauen und

Herren in der Schlossberghalle.

Thema: Ganz Frau (Schauspiel-

Solo mit Ariane Erdelt). Kosten:

15 € (Kinderbetreuung möglich).

Anmeldung unter 08158 / 8765 oder

info@fff-starnberg.de

15.00 Uhr

Theater „Cinderella und der grüne

Schuh“ im Pfarrzentrum. Eintritt

frei. Kartenreservierung unter

www.kolpingbuehne.de

murnau

20.30 bis 2.45 Uhr

Kopfhörerparty „Silent Space IX“

in der Westtorhalle in Riedhausen.

Eintritt: 10 €

bernried

19.30 Uhr

Singen, das die Seele beflügelt mit

Susanne Mössinger und Klaus Nagel

in der Klosterkapelle. Eintritt frei

seeshaupt

19.30 Uhr

Theater im Gemeindesaal. Einlass

ab 18 Uhr

iffeldorf

19.00 Uhr

Benefizkonzert mit der „Allotria-

Jazzband“ im Gemeindezentrum.

Eintritt: 25 €. Reinerlös geht an

Stiftung Ambulantes Kinderhospiz

München-AKM. VVK beim Gelben

Blatt und Buchhandlung Rolles in

Penzberg sowie unter 08856 / 9578

tutzing

19.00 Uhr

Konzert „Klang-Bilder für die

Seele“ mit dem Ensemble SONUR

an der Christuskirche

20.00 Uhr

Theater „Der bayerische Protectulus“

der Theatergruppe Traubing

im Buttlerhof Traubing. Karten:

9 €. VVK unter 08157 / 929511 oder

karten@theater-traubing.de

So 04.03.

weilheim

20.00 Uhr

Theater „Das Bild vom Feind“ der

Berliner Compagnie im Stadttheater.

Siehe Seite 23

Starnberg

15.00 und 17.00 Uhr

Theater „Cinderella und der

grüne Schuh“ der Kolpingbühne

im Pfarrzentrum. Eintritt frei.

Kartenreservierung unter

www.kolpingbuehne.de

bernried

19.00 Uhr

Konzert der Grundschule im

Barocksaal des Klosters

habach

11.00 Uhr

Starkbierfest des Veteranenvereins

im Trödler

tutzing

18.00 Uhr

Theater „Der bayerische Protectulus“

der Theatergruppe Traubing

im Buttlerhof Traubing. Karten:

9 €. VVK unter 08157 / 929511 oder

karten@theater-traubing.de

mo 05.03.

weilheim

16.00 bis 16.45 Uhr

Lesezeit! Die LeseRatten lesen vor

in der Stadtbücherei. Eintritt frei

17.00 Uhr

Vortrag „Senioren vor Kriminalität

schützen — sei schlauer als de

Klauer“ vom ehemaligen Polizeibeamten

Rudolf Schübbe im

> > > Blutspendetermine des roten kreuzes

Do, 11. März 15.00 bis 20.00 Uhr Starnberg, Landratsamt

Do, 22. März 16.00 bis 20.00 Uhr Weilheim, BRK-Haus

Fr, 23. März 16.00 bis 20.00 Uhr Weilheim, BRK-Haus

Mo, 16. April 17.00 bis 20.00 Uhr Huglfing, Zweifachsporthalle

Mo, 23. April 16.00 bis 20.00 Uhr Murnau, Kultur- u. Tagungsz.

märz / april 2018 | 73


Sa., 03.03.2018 um 20 Uhr

Cobario „10 Welten“

Zwei Gitarren und eine Geige,

gefühlvoll und leidenschaftlich

Fr., 16.03.2018 um 20 Uhr

Heye´s Society Jazz Gala

Eine Reise in die Zeit des Oldtime-Jazz

Do., 12.04.2018 um 19 Uhr

Michaela May liest

aus Nicola Förgs neuem Krimi

„rabenschwarze Beute“

Fr., 13.04.2018 um 20 Uhr

Blonder Engel

„Opus Magnum

Himmlisch! Ein Unterhalter erster Güte,

ein Musiker, ein Wortspieler und ein

Songschreiber, der zu überraschen versteht

Mo., 30.04.2018 um 18 Uhr

Peißenberger ChorNacht

Elf Chöre zeigen die Vielfalt des Chorsingens

Ort der Veranstaltungen ist:

TIEFSTOLLENHALLE

Tiefstollen 5 in 82380 Peißenberg

Kartenvorverkauf:

Online über RESERVIX, www.reservix.de,

www.kulturverein-peissenberg.de

PeissenBUCH, Hauptstraße 73a, 82380 Peißenberg

Kreisbote Kartenservice, Marienplatz 2-6, 82362 Weilheim

Buch am Bach, Meierstraße 2, 86971 Peiting

Mehrgenerationenhaus. Anmeldung

unter 0881 / 909590-0

20.00 Uhr

Offenes geselliges Wirtshaussingen

im Vereinsheim des Heimatund

Trachtenvereins

20.00 Uhr

Vortrag „Umbruchszeiten — Aus

dem Tagebuch der Josephine

Hartlmaier“ von Dr. Walter Gronauer

im Gasthaus Oberbräu

peiSSenberg

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in

der Bücherei

murnau

18.00 Uhr

Vorspielwoche der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

18.15 bis 19.45 Uhr

Übungsabend „Gewaltfreie

Kommunikation“ bei Mediation

Murnau, Grüngasse 1. Kosten: 12 €

antdorf

16.30 Uhr

Kinderkino „Zugvögel — wenn

Freundschaft Flügel verleiht“ im

Sportheim. Siehe Seite 66

huglfing

15.00 bis 17.00 Uhr

Handarbeitstreff im Café Hey

Schaffner im Bahnhof. Teilnahme

kostenlos. Infos unter 08802 / 8588

di 06.03.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

Starnberg

18.00 Uhr

Vortrag „Menschen mit Demenz

in jungen Jahren“ von Tobias

74 | tassilo

Bartschinski (Alzheimer Gesellschaft

München) in der Ilse-Kubaschewski-Stiftung.

Um Anmeldung

unter 08151 / 650540 wird gebeten

penzberg

19.00 bis 21.30 Uhr

Nacht der lebenden Bücher in der

Stadtbücherei. Eintritt: 5 €

19.00 bis 22.00 Uhr

Candle-light Schwimmen im

Wellenbad

murnau

18.00 Uhr

Vorspielwoche der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

bernried

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

eberfing

15.00 Uhr

Kinderkino „Zugvögel — wenn

Freundschaft Flügel verleiht“ in

der Schule. Siehe Seite 66

mi 07.03.

weilheim

16.00 Uhr

Figurentheater „Oh, wie schön ist

Panama“ in der Stadtbücherei

16.00 Uhr

3. Adipositas-Tag mit Prof. Dr.

Reinhold Land (Chefarzt Allgemein-

u. Viszeralchirurgie) und

Nicole Retzer (Diätassistentin) im

Krankenhaus. Siehe Seite 53

peiSSenberg

19.00 Uhr

Info-Veranstaltung über CarSharing

im Gasthaus Sonne

Starnberg

10.00 Uhr

Vortrag „Richtig schenken und

vererben“ von Anwalt Wolfram

Batzner in der Schlossberghalle.

Eintritt frei

20.00 Uhr

Vortrag „Die Entwicklung des

Buchmarktes seit 1990 und die

Weiterentwicklung des Buches“

mit Gespräch in der Schlossberghalle.

Karten: 8 € / 5 € (ermäßigt)

/ Jugendliche frei. VVK im

Kulturamt und Tourist-Info

penzberg

16.00 bis 16.45 Uhr

MittwochsLeser in der Stadtbücherei.

Eintritt frei

17.30 Uhr

Seniorentanz in der Stadthalle.

Eintritt: 3,60 €

19.15 bis 22.30 Uhr

Offenes Schachspiel und -training

für Erwachsene beim Schachclub

Penzberg, Christianstraße 6

murnau

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

18.00 Uhr

Vorspielwoche der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

obersöchering

15.30 Uhr

Kinderkino „Zugvögel — wenn

Freundschaft Flügel verleiht“ im

Pfarrheim. Siehe Seite 66

pöcking

März/

19.00 Uhr

Vortrag von Astrid Menzinger

über ihren Weg zur Hypnotherapie

im Literaturcafé Waschhäusl

schongau

19.00 Uhr

Info-Veranstaltung „Patientenverfügung“

mit Christian Sturm (Klinik

für Innere Medizin) und Dr. Hans

Christian Sänger (Chefarzt Zentrum

für Altersmedizin — Geriatrische

Rehabilitation) im Ballenhaus

do 08.03.

weilheim

19.30 Uhr

Schlager-Musical „Ab in den

Süden“ von Espen Nowacki in der

Stadthalle. VVK beim Kreisboten-

Ticketservice in der Sparkasse und

unter www.eventim.de

peiSSenberg

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

Starnberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

15.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im Landratsamt

19.00 Uhr

Frühlingskonzert des Gymnasiums

Kempfenhausen in der Schlossberghalle.

Karten: 2,50 €. VVK im

Kulturamt und Tourist-Info

penzberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

murnau

18.00 Uhr

Vorspielwoche der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

fr 09.03.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz


Starnberg

17.00 Uhr

Theater „Cinderella und der

grüne Schuh“ der Kolpingbühne

im Pfarrzentrum. Eintritt frei.

Kartenreservierung unter

www.kolpingbuehne.de

19.00 Uhr

Frühlingskonzert des Gymnasiums

Kempfenhausen in der Schlossberghalle.

Karten: 2,50 €. VVK im

Kulturamt und Tourist-Info

penzberg

19.00 Uhr

Jugend Hoagart im Pfarrzentrum.

Eintritt frei

pähl

14.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür in der Kindertagesstätte

raisting

17.00 Uhr

Kinderkino „Zugvögel — wenn

Freundschaft Flügel verleiht“ im

AWO-Haus. Infos auf Seite 66

seeshaupt

19.30 Uhr

Theater im Gemeindesaal. Einlass

ab 18 Uhr

eberfing

19.30 Uhr

Vortrag „Der Kosmos bebt —

Forscher entdecken die geheimnisvollen

Gravitationswellen“ von

Helmut Hornung im Gasthof zur

Post. Eintritt: 12 €. VVK bei der VHS

Weilheim (0881/ 9278338) oder an

der AK

söcking

April 2018

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

tutzing

19.30 Uhr

Vortrag „Wertekonflikt als Chance

und Weg zur Integration“ von Dr.

Karin Hutflötz im Roncallihaus

hohenpeiSSenberg

19.00 bis 20.00 Uhr

Kinder-Kleider-Markt, Verkauf für

Schwangere im Haus der Vereine.

Infos unter kleiderbasar-hpbg@

gmx.de und 08805 / 922418

sa 10.03.

weilheim

8.00 bis 14.00 Uhr

Hallenflohmarkt in der Kleinen

Hochlandhalle. Platzbezug ab 7 Uhr.

Anmeldung unter 0881 / 4179225

19.30 Uhr

Großes Konzert der Big Bands

des Weilheimer Gymnasiums in

der Stadthalle. VVK im Kreisboten-

Ticketservice in der Sparkasse

20.00 Uhr

Theater „Blütenträume“ — eine Komödie

von Lutz Hübner vom Theater

Regensburg im Stadttheater.

VVK beim Veranstaltungsbüro und

KB-Ticketservice in der Sparkasse

peiSSenberg

9.00 bis 12.00 Uhr

Kinderwarenbasar Frühling/Sommer

in der Tiefstollenhalle

14.00 bis 18.00 Uhr

Hobbyausstellung und Künstlermarkt

mit Kaffee und Kuchen im

Gemeindesaal der evangelischen

Friedenskirche. Eintritt frei

Diessen

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

Starnberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

14.30 bis 17.00 Uhr

Die Musikschule brummt — Tag

der offenen Tür in der Musikschule

15.00 Uhr

Theater „Cinderella und der

grüne Schuh“ der Kolpingbühne

im Pfarrzentrum. Eintritt frei.

Kartenreservierung unter

www.kolpingbuehne.de

19.00 Uhr

Frühlingskonzert des Gymnasiums

Kempfenhausen in der Schlossberghalle.

Karten: 2,50 €. VVK im

Kulturamt und Tourist-Info

penzberg

11.00 bis 13.00 Uhr

Spiel und Spaß mit dem „Kleinen

Drachen Kokosnuss“ in der Buchhandlung

Rolles. Eintritt frei

11.00 bis 17.00 Uhr

Auftaktveranstaltung zum

120-jährigen Bestehen des TSV

Penzberg in der Stadthalle. Viele

Mitmachaktionen rund um das

Thema Gesundheit, Ausstellung,

Gesundheitscheck und Vorführung

16.00 Uhr

Schaulaufen „König der Löwen“

der Soli Penzberg in der Sporthalle

am Wellenbad. Einlass ab 15

Uhr. Karten an der Tageskasse

marnbach

20.00 Uhr

Theater „Hollerküacherl“ vom

Marnbacher Theater im alten

Schulhaus. Infos auf Seite 68/69

raisting

16.00 Uhr

Hoagartn, gestaltet von Jungmusikern

im Vereinsheim des Heimatund

Trachtenvereins

seeshaupt

19.30 Uhr

Theater im Gemeindesaal. Einlass

ab 18 Uhr

MATINEE UM ELF

www.podium-musicale.de

eberfing

20.00 Uhr

Führung in der Sternwarte.

Thema: Ceres, ein Zwergplanet

zwischen Mars und Jupiter. Infos

unter www.sternwarte-eberfing.de

oder 08802/ 8389

iffeldorf

CLARINET TRIOS

L. v. BEETHOVEN UND J. BRAHMS

Fidelis Edelmann, Klarinette

Nika Afazel, Klavier | Ching-Jung Chung, Violoncello

PODIUM MUSICALE e.V. - Junge Künstler konzertieren

POLLINGER BIBLIOTHEKSA AL

Ein „Schmuckkästchen“ im Pfaffenwinkel

Weilheimer Straße 1 • 82398 Polling bei Weilheim • www.bibliotheksaal.de

VERANSTALTUNGEN & KONZERTE

Aboreihen der Konzertdirektion Hörtnagel

www.polling.hoertnagel.de

MUSIK IM BIBLIOTHEKSAAL POLLING

Sonderveranstaltungen

www.bibliotheksaal.de

9.00 bis 12.00 Uhr

Kinderkleider-Basar im Pfarrzentrum.

Listen im Haus für Kinder,

Edeka Haimerl und unter

www.kindersachenbasar-iffeldorf.de

feldafing

So 11.03. 2018 | 11 Uhr

Bibliotheksaal Polling

11.00 bis 18.00 Uhr

Benefizverkauf „Frühlingstage“

vom Zonta Club Fünf-Seen-Land

im Golfhotel Kaiserin Elisabeth.

Eintritt: 2 €

märz / april 2018 | 75


tutzing

9.00 bis 19.00 Uhr

Benefiz-Fußballturnier zugunsten

krebskranker Kinder in der

Würmseehalle

hohenpeiSSenberg

9.00 bis 12.00 Uhr

Kinder-Kleider-Markt im Haus

der Vereine. Infos und Vergabe

der Nummern unter kleiderbasarhpbg@gmx.de

und 08805 / 922418

So 11.03.

weilheim

8.00 bis 11.00 Uhr

Kleintiermarkt in der Kleinen

Hochlandhalle

18.00 Uhr

Theater „Blütenträume“ — eine

Komödie von Lutz Hübner vom

Theater Regensburg im Stadttheater.

VVK beim Veranstaltungsbüro

und Kreisboten-Ticketservice in der

Sparkasse

peiSSenberg

11.00 bis 17.00 Uhr

Hobbyausstellung und Künstlermarkt

im Gemeindesaal der

evangelischen Friedenskirche.

Eintritt frei

Starnberg

15.00 Uhr

Theater „Cinderella und der

grüne Schuh“ der Kolpingbühne

im Pfarrzentrum. Eintritt frei.

Kartenreservierung unter

www.kolpingbuehne.de

penzberg

16.00 Uhr

Schaulaufen „König der Löwen“

der Soli Penzberg in der Sporthalle

am Wellenbad. Einlass ab 15

Uhr. Karten an der Tageskasse

bernried

19.00 Uhr

Konzert „Tango Nuevo aus Berlin“

mit der Gruppe Luz y Sombra im

Barocksaal des Klosters

marnbach

19.00 Uhr

Theater „Hollerküacherl“ vom

Marnbacher Theater im alten

Schulhaus. Kartenreservierung

täglich ab 19 Uhr unter 0881 / 6531.

Siehe Seite 68/69

seeshaupt

17.00 Uhr

Ausstellungseröffnung „Farbe

und Stein im Licht“ in der Seeresidenz

Alte Post

polling

11.00 Uhr

Matinee um Elf im Bibliotheksaal.

Eintritt frei, Spenden erbeten. Siehe

Seite 23

feldafing

11.00 bis 18.00 Uhr

Benefizverkauf „Frühlingstage“

vom Zonta Club Fünf-Seen-Land

im Golfhotel Kaiserin Elisabeth.

Eintritt: 2 €

pöcking

10.00 bis 17.00 Uhr

Oster(Eier)markt im Evangelischen

Pfarrsaal. Eintritt frei

mo 12.03.

weilheim

19.00 Uhr

Info-Veranstaltung „Krampfadern

und offenes Bein — Schicksaal

oder behandelbar“ mit Dr. Peter

Baumann (Chefarzt Klinik für

Gefäß- u. Endovaskularchirurgie)

im Krankenhaus

eglfing

15.30 Uhr

Kinderkino „Zugvögel — wenn

Freundschaft Flügel verleiht“ im

Sportheim. Infos auf Seite 66

oberhausen

14.30 Uhr

Monatliches Treffen der „Ideen-

Tankstelle55+“ im Pfarrheim

di 13.03.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

penzberg

19.30 Uhr

Lesung mit Ortrud Grön in der

Buchhandlung Rolles. Eintritt: 7 €

bernried

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

pähl

15.00 Uhr

Kinderkino „Zugvögel — wenn

Freundschaft Flügel verleiht“ im

Gemeindezentrum. Siehe Seite 66

iffeldorf

15.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür im katholischen

Haus für Kinder St. Vitus

oberhausen

10.00 Uhr

Tag der offenen Tür beim

Naturkindergarten. Das Tipi

steht gegenüber der Kläranlage

Hungerbachtal

mI 14.03.

weilheim

16.00 Uhr

Märchenzeit „Benno Bär“, eine

Tischtheater-Geschichte für Kinder

ab 4 Jahren in der Stadtbücherei.

Eintritt frei

peiSSenberg

15.00 bis 18.00 Uhr

Tag der offenen Tür in den Kitas

Starnberg

20.00 Uhr

Theater „Hexenjagd“ von Arthur

Miller, gespielt vom Tragaudion

e.V. in der Schlossberghalle.

Karten: 15 € / 10 € (ermäßigt). VVK

im Kulturamt und Tourist-Info

murnau

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

19.30 Uhr

Vortrag „Die Huosi in den schriftlichen

Quellen des Frühmittelalters“

von Dr. Wolfgang Jahn

im Kultur- und Tagungszentrum.

Eintritt frei

20.00 Uhr

Italienisches Sprachenkino in

der Westtorhalle in Riedhausen.

Eintritt frei

pöcking

16.00 Uhr

Vorlesestunde mit dem Bilderbuchkino

„Psst! Wir haben einen

Vogel“ in der Bücherei im Alten

Pfarrhaus. Für Kinder ab 3 Jahren

tutzing

19.00 Uhr

96. Tutzinger Patientenforum im

Benedictus Krankenhaus. Thema:

Interdisziplinäre Darmkrebsvorsorge

und -therapie. Um

Anmeldung unter 08158 / 23-112

wird gebeten. Weitere Infos siehe

Anzeige Seite 14

schongau

19.00 Uhr

Info-Veranstaltung „Krampfadern

und offenes Bein — Schicksaal

oder behandelbar“ mit Dr. Peter

Baumann (Chefarzt Klinik für

Gefäß- u. Endovaskularchirurgie)

im Krankenhaus

do 15.03.

peiSSenberg

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

14.30 Uhr

Senioren-Nachmittag im großen

Pfarrsaal von St. Barbara. Thema:

Erlebnisse im Heiligen Land —

Gemeindereferentin Julia Spanier

nimmt uns mit auf eine Reise

nach Israel

Starnberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

20.00 Uhr

Theater „Hexenjagd“ von Arthur

Miller, gespielt vom Tragaudion

e.V. in der Schlossberghalle.

Karten: 15 € / 10 € (ermäßigt). VVK

im Kulturamt und Tourist-Info

penzberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

huglfing

20.00 Uhr

Vortrag „Wie bereiten wir Kinder

auf das Wichtigste im Leben vor

und wie auf das Allerwichtigste?“

in der Freien Waldorfschule. Ab 19

Uhr offenes Schulhaus

März/

forst

15.30 Uhr

Kinderkino „Zugvögel — wenn

Freundschaft Flügel verleiht“ in

der Grundschule. Infos auf Seite 66

76 | tassilo


fr 16.03.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

20.00 Uhr

Moderne Tanzveranstaltung

„Kevin & Chantal — Verliefen sich

im Wald“ der Klangfabrik im

Stadttheater. Tickets für 15 € / 13 €

(ermäßigt) im VVK beim Kreisboten-

Ticketservice in der Sparkasse

peiSSenberg

20.00 Uhr

Konzert „Jazz-Gala“ von Heye

Society in der Tiefstollenhalle.

Siehe Seite 24

Starnberg

14.30 Uhr

Schmankerl-Spaziergang „Mit

der Gabel durch Starnberg“.

Treffpunkt Info-Stele Dampfersteg.

Kosten: 25€ / 15 € (Kinder

von 7-13) / Kinder bis 6 sind frei.

Infos und Anmeldung unter

08151 / 90600

19.00 Uhr

Jugend musiziert — Konzert der

Preisträger im Orlandosaal der

Musikschule. Eintritt frei

penzberg

19.00 Uhr

Starkbieranstich mit dem

Oberlandler Volkstheater in der

Stadthalle. Karten: 15 €. VVK in der

Probebühne (ab 9.3., 17 Uhr)

murnau

20.30 Uhr

Konzert mit „Django S.“ in der

Westtorhalle in Riedhausen.

Karten: 10 €. VVK unter

www.eventim.de

April 2018

bernried

9.00 bis 11.00 Uhr

Vogelstimmenwanderung im

Höhenrieder Park. Treffpunkt am

Haupteingang Klinikgebäude. Teilnahme

kostenlos, keine Anmeldung

marnbach

20.00 Uhr

Theater „Hollerküacherl“ vom

Marnbacher Theater im alten

Schulhaus. Infos auf Seite 68/69

pähl

20.00 Uhr

Kino und Vino im Pfarr- und

Gemeindezentrum

seeshaupt

19.30 Uhr

Theater im Gemeindesaal. Einlass

ab 18 Uhr

20.00 Uhr

Fachvortrag des Obst- und Gartenbauvereins

im Gasthaus Reßl

wielenbach

20.00 Uhr

Theater beim Dorfwirt in

Haunshofen

huglfing

14.00 Uhr

Kinderkino „Zugvögel — wenn

Freundschaft Flügel verleiht“ im

Schmitterhof. Infos auf Seite 66

söcking

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

weilheim

sa 17.03.

15.00 und 20.00 Uhr

Moderne Tanzveranstaltung

„Kevin & Chantal — Verliefen sich

im Wald“ der Klangfabrik im

Stadttheater. Tickets für 15 € / 13 €

(ermäßigt) im VVK beim Kreisboten-

Ticketservice in der Sparkasse

20.30 Uhr

Konzert von „Rushhour“ im Bistro

Hänsel's. Eintritt frei, Sammlung

per Hut

peiSSenberg

10.00 Uhr

Kinderkino „Zugvögel — wenn

Freundschaft Flügel verleiht“ in

der Volkshochschule. Siehe S. 66

Diessen

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

Starnberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

20.00 Uhr

Symphonisches Konzert der Stadtkapelle

in der Schlossberghalle.

Eintritt frei

penzberg

19.00 Uhr

Starkbieranstich mit dem

Oberlandler Volkstheater in der

Stadthalle. Karten: 15 €. VVK in der

Probebühne (ab 10.3., 10 Uhr)

murnau

8.00 bis 12.00 Uhr

Ladies-Basar im Kultur- und

Tagungszentrum

20.30 Uhr

Jam-Session „Musikwerkstatt@

Westtor 7.0“ in der Westtorhalle in

Riedhausen. Eintritt frei

bernried

18.00 Uhr

Starkbierfest des Heimat- und

Trachtenvereins im Vereinsheim

seeshaupt

14.00 Uhr

Kleidermarkt und Flohmarkt in

der Mehrzweckhalle. Aufbau ab

13 Uhr

19.30 Uhr

Theater im Gemeindesaal. Einlass

ab 18 Uhr

wielenbach

20.00 Uhr

Theater beim Dorfwirt in

Haunshofen

iffeldorf

17.00 Uhr

Iffeldorfer Meisterkonzerte mit

„Passo Avanti“ im Gemeindezentrum.

Konzerteinführung mit

Andrea Fessmann ab 16 Uhr. Infos

und Tickets unter 08856 / 3695 und

www.iffeldorfer-meisterkonzerte.de

oberhausen

11.00 bis 14.00 Uhr

Frühjahrsbasar im evangelischen

Gemeindezentrum

16.30 Uhr

Kinderkino „Zugvögel — wenn

Freundschaft Flügel verleiht“ im

Rathaus. Siehe Seite 66

oderding

20.00 Uhr

Starkbierfest im Dorfgemeinschaftshaus

polling

14.00 Uhr

Kinderwaren-Flohmarkt in der

Tiefenbachhalle

weilheim

So 18.03.

9.00 bis 13.00 Uhr

7. Weilheimer Trachtenmarkt im

Vereinsheim des Heimat- und

Trachtenvereins

9.00 bis 17.30 Uhr

Palmmarkt in der Oberen Stadt.

Gleichzeitig verkaufsoffener Sonntag

(12-17 Uhr). Parallel Bauernmarkt

am Marienplatz (11-17 Uhr)

14.00 und 18.00 Uhr

Moderne Tanzveranstaltung

„Kevin & Chantal — Verliefen sich

im Wald“ der Klangfabrik im

Stadttheater. Tickets für 15 € / 13 €

(ermäßigt) im VVK beim Kreisboten-

Ticketservice in der Sparkasse

19.30 Uhr

Frühjahrskonzert des Chors der

Apostelkirche in der Evangelischen

Apostelkirche. Eintritt:

12 € / 8 € (ermäßigt)

Starnberg

11.00 Uhr

Klavier-Rezital, Lauriane Follonier

spielt Werke von Bach, Beethoven

und Schumann im Orlandosaal

der Musikschule. Eintritt frei

17.00 Uhr

Konzert von Musica Starnberg

mit Werken von Monzart (Messe

in c-Moll, KV 427) und Beethoven

(Symphonie Nr. 1 C-Dur, Opus 21)

in der Stadtpfarrkirche St. Maria.

Karten unter karten@musica-starnberg.de

oder 08151 / 4463422

penzberg

19.00 Uhr

Starkbieranstich mit dem

Oberlandler Volkstheater in der

Stadthalle. Karten: 15 €. VVK in der

Probebühne (ab 11.3., 10 Uhr)

19.00 Uhr

Ländliche Konzerte Penzberg in

der Stadtpfarrkirche Christkönig.

John Rutter — Requiem of our

Time u.a. Weitere Infos unter

www.musikfreunde-penzberg.de

marnbach

19.00 Uhr

Theater „Hollerküacherl“ vom

Marnbacher Theater im alten

Schulhaus. Infos auf Seite 68/69

wielenbach

20.00 Uhr

Theater beim Dorfwirt in

Haunshofen

märz / april 2018 | 77


tutzing

19.30 Uhr

Klavierabend mit Andreas Skouras

im Roncallihaus. Karten zu 13 € erhältlich

in der Buchhandlung Held,

im Tourismusbüro, im Pfarramt St.

Joseph und an der AK

mO 19.03.

weilheim

16.00 bis 16.45 Uhr

Lesezeit! Die LeseRatten lesen vor

in der Stadtbücherei. Eintritt frei

20.00 Uhr

Konzert „I am from Austria — The

Show“ in der Stadthalle. VVK

beim Kreisboten-Ticketservice in der

Sparkasse

Starnberg

20.00 Uhr

Theater „Hexenjagd“ von Arthur

Miller, gespielt vom Tragaudion

e.V. in der Schlossberghalle.

Karten: 15 € / 10 € (ermäßigt). VVK

im Kulturamt und Tourist-Info

tutzing

19.30 Uhr

Vortrag „5 Jahre Papst Franziskus

— Aufbruch, Veränderung,

Perspektiven“ von Pater Eberhard

Freiherrr von Gemmingen-Hornberg

im Roncallihaus

di 20.03.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

19.30 Uhr

Multimediale Fotoshow „Naturwunder

Erde“ mit Markus Mauthe

in der Stadthalle. Eine Weltreise

voller Bilder, Erlebnisse und Musik,

präsentiert von Greenpeace.

Eintritt frei. Siehe Seite 22

Starnberg

19.30 Uhr

Film- und Videoclub Starnberger

See mit „Eutin — die Rosenstadt“,

„Hiddensee“ und „Bornholm“ von

Viktor Brunschlik in der Schlossberghalle.

Eintritt frei

20.00 Uhr

Theater „Hexenjagd“ von Arthur

Miller, gespielt vom Tragaudion

e.V. in der Schlossberghalle.

Karten: 15 € / 10 € (ermäßigt). VVK

im Kulturamt und Tourist-Info

bernried

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

mi 21.03.

peiSSenberg

20.00 Uhr

Theater des Trachtenvereins im

Gasthof Zur Post

Starnberg

20.00 Uhr

Theater „Hexenjagd“ von Arthur

Miller, gespielt vom Tragaudion

e.V. in der Schlossberghalle.

Karten: 15 € / 10 € (ermäßigt). VVK

im Kulturamt und Tourist-Info

20.00 Uhr

Vortrag „Mose-Zyklus und Glaskunst“

von Dieter Heinze in der

Schlossberghalle. Karten: 8 € / 5 €

(ermäßigt)/ Jugendliche frei. VVK

im Kulturamt und Tourist-Info

penzberg

19.15 bis 22.30 Uhr

Offenes Schachspiel und -training

beim Schachclub Penzberg, Christianstraße

6

murnau

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

seeshaupt

14.30 Uhr

Pfarrkaffee — Besinnliches zur

Fastenzeit mit Pfarrer Znahor im

Pfarrheim

20.00 Uhr

Konzert „Flying Carpet“ mit

Quadro Nuevo in der Seeresidenz

Alte Post

iffeldorf

18.00 Uhr

Frühlingskonzert der Musikschule

Penzberg in der Mehrzweckhalle

polling

19.30 Uhr

Konzert von Noa Wildschut im

Bibliotheksaal

schongau

17.00 Uhr

Info-Veranstaltung „Proktologie

und Damkrebs“ mit Dr. Michael

Platz (Chefarzt Klinik für Allgemein-

und Viszeralchirurgie) im

Ballenhaus

do 22.03.

weilheim

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

peiSSenberg

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

Starnberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

penzberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

murnau

19.00 Uhr

Frühlingskonzert der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

schlehdorf

19.00 Uhr

4-Gang-Degustations-Menü mit

moderierter Weinprobe beim

Fischerwirt. Siehe Anzeige Seite 17

fr 23.03.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

20.00 Uhr

Kabarett „Summa Summarum

Die Abschiedstour“ mit Henning

Venske im Stadttheater. VVK beim

Kreisboten-Ticketservice in der

Sparkasse

peiSSenberg

20.00 Uhr

Theater des Trachtenvereins im

Gasthof Zur Post

Starnberg

10.00 bis 12.00 Uhr

Treffen für Angehörige, die an

Demenz erkrankte Familienmitglieder

zuhause pflegen in

der Ilse-Kubaschewski-Stiftung.

Anmeldung erbeten unter

08151 / 650540 oder sekretariat@

iks-sta.de

20.00 Uhr

Kabarett „Fingerspitzenlösung“

von Christine Eixenberger in der

Schlossberghalle. Karten zu 29 €

im VVK im Kulturamt

murnau

März/

20.30 Uhr

Konzert „Jazz@Westtor“ mit dem

Peter Tuscher Quintett in der Westtorhalle

in Riedhausen. Eintritt: 14 €

marnbach

20.00 Uhr

Theater „Hollerküacherl“ vom

Marnbacher Theater im alten

Schulhaus. Infos auf Seite 68/69

seeshaupt

19.30 Uhr

Theater im Gemeindesaal. Einlass

ab 18 Uhr

wielenbach

20.00 Uhr

Theater beim Dorfwirt in

Haunshofen

söcking

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

sa 24.03.

weilheim

10.00 bis 17.00 Uhr

43. Auto- und Motorradausstellung

am Festplatz

18.00 Uhr

Kult(Uhr)nacht in der Innenstadt.

Unter anderem mit „Nightfever“

in der Stadtpfarrkirche

peiSSenberg

20.00 Uhr

Theater des Trachtenvereins im

Gasthof Zur Post

20.00 Uhr

Frühjahrskonzert der Knappschaftskapelle

in der Tiefstollenhalle

Diessen

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

Starnberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

78 | tassilo


murnau

10.00 bis 18.00 Uhr

Messe „Hand in Hand im blauen

Land“ im Kultur- und Tagungszentrum

marnbach

20.00 Uhr

Theater „Hollerküacherl“ vom

Marnbacher Theater im alten

Schulhaus. Infos auf Seite 68/69

seeshaupt

19.30 Uhr

Theater im Gemeindesaal. Einlass

ab 18 Uhr

wielenbach

20.00 Uhr

Theater beim Dorfwirt in

Haunshofen

eberfing

20.00 Uhr

Führung in der Sternwarte.

Thema: Mond mit seinen Meeren,

Kratern und Bergen. Verdeutlichung

der Entstehung. Infos unter

www.sternwarte-eberfing.de oder

08802/ 8389

huglfing

14.00 bis 18.00 Uhr

Büchermarkt und Palmmarkt im

Pfarrhof und Pfarrstadl

iffeldorf

20.00 Uhr

Josefifeier der Musikkapelle in der

Mehrzweckhalle

polling

9.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt auf dem Kirchplatz

April

20.00 Uhr

2018

Josefifeier in der Alten Schule

Etting

So 25.03.

weilheim

10.00 bis 17.00 Uhr

43. Auto- und Motorradausstellung

am Festplatz

peiSSenberg

20.00 Uhr

Theater des Trachtenvereins im

Gasthof Zur Post

wielenbach

20.00 Uhr

Theater beim Dorfwirt in

Haunshofen

huglfing

8.00 bis 17.00 Uhr

Bücher- und Palmmarkt im Pfarrhof

und Pfarrstadl. Gottesdienst

mit Palmprozession um 8.30 Uhr

hohenpeiSSenberg

16.00 Uhr

Passionssingen mit dem Deutenhauser

Viergsang und anderen

in der Wallfahrtskirche. Texte von

Kreisheimatpfleger Klaus Gast

di 27.03.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

15.30 Uhr

Digitale Trickfilmwerkstatt in der

Stadtbücherei. Mit iPads und Apps

wird ein kleiner Trickfilm erstellt.

Ab 13 Jahren, Eintritt frei. Anmeldung

ab März in der Stadtbücherei.

Begrenzte Teilnehmerzahl

bernried

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

huglfing

19.00 Uhr

Passionssingen in der Pfarrkirche

St. Magnus. Eintritt frei

murnau

mI 28.03.

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

do 29.03.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

peiSSenberg

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

Starnberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

penzberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

paterzell

20.00 Uhr

Preiswatten im Gasthof Zum

Eibenwald. Partner mitbringen

weilheim

fr 30.03.

Karfreitag

19.30 Uhr

Kammerkonzert zum Karfreitag in

der Evangelischen Apostelkirche.

Eintritt: 18 € / 12 € (ermäßigt)

Diessen

sa 31.03.

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

Starnberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

so 01.04.

Ostersonntag

peiSSenberg

20.00 Uhr

Theater des Trachtenvereins im

Gasthof Zur Post

seeshaupt

18.00 Uhr

Osterfeuer am Badeplatz am

Campingplatz

polling

19.30 Uhr

Frühjahrskonzert des Musikvereins

in der Tiefenbachhalle

mo 02.04.

Ostermontag

peiSSenberg

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in

der Bücherei

20.00 Uhr

Theater des Trachtenvereins im

Gasthof Zur Post

habach

14.00 und 20.00 Uhr

Theater im Trödler

polling

19.30 Uhr

Frühjahrskonzert des Musikvereins

in der Tiefenbachhalle

weilheim

di 03.04.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

Starnberg

20.00 Uhr

18. Starnberger Musiktage —

Gala-Konzert in der Schlossberghalle.

Karten: 25 € / 15 € (ermäßigt).

VVK im Kulturamt und Tourist-Info

bernried

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

mi 04.04.

weilheim

16.00 Uhr

Märchenzeit „Vom Fischer und

seiner Frau“ in der Stadtbücherei.

Mit Malen oder Basteln. Eintritt frei

penzberg

19.15 bis 22.30 Uhr

Offenes Schachspiel und -training

beim Schachclub, Christianstraße 6

murnau

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

do 05.04.

peiSSenberg

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

Starnberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

penzberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

marnbach

20.00 Uhr

Theater „Hollerküacherl“ vom

Marnbacher Theater im alten

Schulhaus. Siehe Seite 68/69

märz / april 2018 | 79


fr 06.04.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

peiSSenberg

20.00 Uhr

Dia-Vortrag „Allerlei von verschiedenen

Wanderungen“ im

DAV-Heim. Eintritt frei

marnbach

20.00 Uhr

Theater „Hollerküacherl“ vom

Marnbacher Theater im alten

Schulhaus. Infos auf Seite 68/69

habach

20.00 Uhr

Theater im Trödler

söcking

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

Diessen

sa 07.04.

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

Starnberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

19.30

18. Starnberger Musiktage —

Abschlusskonzert in der Schlossberghalle.

Karten: 10 €. VVK im

Kulturamt und Tourist-Info

murnau

15.00 Uhr

Vernissage der Ausstellung

„Leichte Blätter“ von Helga Kölbl

und Franziska Lobenhofer-Hirschbold

im Atelier Tusculum

eberfing

21.00 Uhr

Führung in der Sternwarte.

Thema: Galaxien, die größten

Sterneninseln in den Weiten des

Weltalls. Weitere Infos unter

www.sternwarte-eberfing.de

oder 08802/ 8389

habach

20.00 Uhr

Theater im Trödler

iffeldorf

20.00 Uhr

Schützenball in der Mehrzweckhalle

So 08.04.

weilheim

8.00 bis 11.00 Uhr

Kleintiermarkt in der Kleinen

Hochlandhalle

18.00 Uhr

Operettengala im Stadttheater.

VVK beim Kreisboten-Ticketservice

in der Sparkasse

murnau

15.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Leichte Blätter“ im

Gemeinschaftsatelier Tusculum

mo 09.04.

weilheim

16.00 bis 16.45 Uhr

Lesezeit! Die LeseRatten lesen vor

in der Stadtbücherei. Eintritt frei

huglfing

15.00 bis 17.00 Uhr

Handarbeitstreff im Café Hey

Schaffner im Bahnhof. Teilnahme

kostenlos. Infos unter 08802 / 8588

di 10.04.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

16.00 bis 18.00 Uhr

Infotag in den Kinderbetreuungseinrichtungen

18.30 Uhr

Vortrag „Auswirkungen des

Klimawandels — Zusammenhänge

und Fakten“ von Dr. Ingo Krüger

im Mehrgenerationenhaus. Anmeldung

unter 0881 / 909590-0

Starnberg

19.30 Uhr

Film- und Videoclub Starnberger

See „Kurs Nord-Ost — über die

Kurilen nach Kamtschatka“ in

der Schlossberghalle. Eintritt frei,

Gäste willkommen

bernried

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

mI 11.04.

Starnberg

20.00 Uhr

Vortrag „Die Bibel als Sammlung

heiliger Schriften und ihre

Bedeutung für das Christentum

von Prof. Dr. Ludwig Mödl mit

Gespräch in der Schlossberghalle.

Karten: 8 € / 5 € (ermäßigt)/ Jugendliche

frei. VVK im Kulturamt

und Tourist-Info

penzberg

17.30 Uhr

Seniorentanz in der Stadthalle.

Eintritt: 3,60 €

murnau

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

pöcking

20.00 bis 21.00 Uhr

Philosophischer Gesprächskreis

im Literaturcafé Waschhäusl

tutzing

19.00 Uhr

97. Tutzinger Patientenforum

im Benedictus Krankenhaus.

Thema: Patientenverfügung — wie

mache ich es ganz praktisch? Um

Anmeldung unter 08158 / 23-112

wird gebeten. Weitere Infos siehe

Anzeige Seite 63

do 12.04.

weilheim

20.00 Uhr

Konzert „Solo“ mit Hans Söllner

in der Stadthalle. VVK beim

Kreisboten-Ticketservice in der

Sparkasse und bei Kini Concerts

(www.kini-concerts.de)

peiSSenberg

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glück-Auf-Platz

14.30 Uhr

Senioren-Nachmittag im großen

Pfarrsaal von St. Barbara. Thema:

„Frühling in Südnorwegen“ — Digitale

Bilderschau mit Olga-Maria

Brand

19.00 Uhr

Lesung des Nicola Förg-Romans

„Rabenschwarze Beute“ von Michaela

May in der Tiefstollenhalle.

Siehe Seite 24

Starnberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

seeshaupt

März/

20.00 Uhr

Kabarett „Amen“ von Andreas Rebers

in der Seeresidenz Alte Post

fr 13.04.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

18.00 Uhr

Kräuterwanderung. Treffpunkt Am

Gögerl, großer Parkplatz. Kosten:

10 €. Anmeldung (bis 9.4.) unter

0881 / 909590-0

peiSSenberg

20.00 Uhr

Musikkabarett „Opus Magnum

vom Blonden Engel in der Tiefstollenhalle.

Siehe Seite 24

Starnberg

14.30 Uhr

Schmankerl-Spaziergang „Mit

der Gabel durch Starnberg“.

Treffpunkt Info-Stele Dampfersteg.

Kosten: 25 € / 15 € (Kinder

von 7-13) / Kinder bis 6 sind frei.

Anmeldung unter 08151 / 90600

16.00 Uhr

Handpuppentheater „LEO Lausemaus“

in der Schlossberghalle.

Karten: 10 €. VVK im Kulturamt und

Tourist-Info

marnbach

20.00 Uhr

Theater „Hollerküacherl“ vom

Marnbacher Theater im alten

Schulhaus. Infos auf Seite 68/69

pähl

20.00 Uhr

Kino und Vino im Pfarr- und

Gemeindezentrum

habach

20.00 Uhr

Theater im Trödler

iffeldorf

19.00 Uhr

Iffeldorfer Meisterkonzerte im

80 | tassilo


Gemeindezentrum. Valery Sokolov

(Violine) und das Ukrainische

Kammerorchester. Konzerteinführung

mit Julia Smilga (BR) ab 18

Uhr. Tickets unter 08856 / 3695 und

www.iffeldorfer-meisterkonzerte.de

pöcking

15.00 Uhr

Info-Veranstaltung „Smartphones,

Tablets und PCs — elektronische

Alltagshelfer?“ beim Sozialdienst.

Eintritt frei

söcking

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

sa 14.04.

weilheim

10.00 bis 17.00 Uhr

Energiemesse in der Stadthalle.

Siehe Seite 49

20.00 Uhr

Salon-Orchester „Concerto Weilheim

im Stadttheater

peiSSenberg

10.00 Uhr

MC Jugend-Trial an der Alten

Bergehalde

Diessen

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

Starnberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

penzberg

April 2018

19.00 Uhr

Austria Kult Nacht auf Gut Hub.

Einlass ab 18 Uhr. Eintritt: 15 €. VVK

und Reservierung bei Trachtenstube

Inge (08856/ 3620)

murnau

15.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Leichte Blätter“ im

Gemeinschaftsatelier Tusculum

20.00 Uhr

Original Murnauer Bauerntheater

„Fuaßball-Kini“, ein Bolzplatz-

Schwank in drei Akten im Griesbräu

bernried

8.00 bis 10.00 Uhr

Vogelstimmenwanderung im

Höhenrieder Park. Treffpunkt am

Haupteingang Klinikgebäude.

marnbach

20.00 Uhr

Theater „Hollerküacherl“ vom

Marnbacher Theater im alten

Schulhaus. Siehe Seite 68/69

habach

20.00 Uhr

Theater im Trödler

iffeldorf

10.00 bis 12.00 Uhr

Kleidertauschbörse im Bürgersaal

im Deichstetterhaus

pöcking

19.00 Uhr

Vortrag „König Ludwig II. und die

Technik“ von Jean Louis Schlim in

der Bücherei im Alten Pfarrhaus

hohenpeiSSenberg

9.00 Uhr

Pilgertage 2018 — 1. Etappe „Mut

zum Aufbruch“ mit Sr. Karolina

Schweihofer. Treffpunkt an der

Westseite der Wallfahrtskirche

So 15.04.

weilheim

10.00 bis 17.00 Uhr

Energiemesse in der Stadthalle.

Siehe Seite 49

18.00 Uhr

Lesung „Geliebter Lügner“ mit

Herbert Hanko und Sabine Sauer

im Stadttheater

Starnberg

17.00 Uhr

Konzert „Viva la Vida!“ mit dem

Salonorchester „Haste Töne?“ im

Orlandosaal der Musikschule.

Eintritt frei

murnau

15.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Leichte Blätter“ im

Gemeinschaftsatelier Tusculum

18.00 Uhr

Original Murnauer Bauerntheater

„Fuaßball-Kini“, ein Bolzplatz-

Schwank in drei Akten im Griesbräu

mo 16.04.

weilheim

20.00 Uhr

Vortrag über Johann Baptist Bader,

den sog. „Lechhansl“, von Dr.

Joachim Heberlein im Oberbräu

antdorf

16.30 Uhr

Kinderkino „Der Fall Mäuserich“

im Sportheim. Siehe Seite 66

huglfing

17.00 Uhr

Blutspenden in der Zweifachsporthalle

oberhausen

14.30 Uhr

Monatliches Treffen der „Ideen-

Tankstelle55+“ im Pfarrheim

di 17.04.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

Starnberg

18.00 Uhr

Vortrag „Rat und Hilfe im Dschungel

des Pflegestärkungsgesetz“

von Silvia Flemming (Compass

Pflegeberatung) in der Ilse-Kubaschewski-Stiftung.

Um Anmeldung

unter 08151 / 650540 wird gebeten

bernried

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

eberfing

15.00 Uhr

Kinderkino „Der Fall Mäuserich“

in der Schule. Infos auf Seite 66

mi 18.04.

weilheim

20.00 Uhr

Lachlederne Wirtshausmusi mit

„Knedl und Kraut“ in der Stadthalle.

VVK bei der Stroblbühne in

Oberhausen

Starnberg

19.00 Uhr

Live-Dia-Show „Sri Lanka — Asien

von seiner schönsten Seite“ von

Harald Mielke in der Volkshochschule

penzberg

19.15 bis 22.30 Uhr

Offenes Schachspiel und -training

für Erwachsene im Schachclub,

Christianstraße 6

murnau

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

seeshaupt

14.30 Uhr

Pfarrkaffee im Pfarrheim

obersöchering

15.30 Uhr

Kinderkino „Der Fall Mäuserich“

im Pfarrheim. Siehe Seite 66

schongau

13.30 bis 17.30 Uhr

Ausbildungsmesse in der

Lechsporthalle. Infos auf Seite 59

19.00 Uhr

Info-Veranstaltung „Ist Hüftersatz

eine Lösung“ mit Dr. Thomas

Löffler (Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie

und Orthopädie) im

Krankenhaus. Siehe Seite 53

do 19.04.

peiSSenberg

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

Starnberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

feldafing

19.30 bis 20.40 Uhr

Figurentheater Pantaleon „Wenn

Du einmal groß bist“ im Palmenhaus

der Villa Waldberta. Eintritt:

13 € / 10 € (Mitglieder) / 8 € (Schüler/

Studenten). VVK beim Friseursalon

Spöttl. Empfohlen für Jugendliche

ab 14 Jahren

peiting

17.00 Uhr

Info-Veranstaltung „Präsentation

der Inneren Medizin im Krankenhaus

Schongau“ mit Dr. Jochen

Dresel (Chefarzt Klinik für Innere

Medizin) in der Schloßberghalle

fr 20.04.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

märz / april 2018 | 81


20.00 Uhr

Erzählkunstabend „Tea & Mustard“

in der Stadtbücherei. VVK ab

5.3. in der Stadtbücherei

Starnberg

19.30 Uhr

Rock, Folk & Jazz-Session im

Orlandosaal der Musikschule.

Eintritt frei

raisting

17.00 Uhr

Kinderkino „Der Fall Mäuserich“

im AWO-Haus. Infos auf Seite 66

söcking

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

sa 21.04.

weilheim

7.00 bis 16.00 Uhr

Frühjahrsflohmarkt am Festplatz

20.00 Uhr

Theater der Gruppe „Die Almdudler“

im Stadttheater. VVK beim

KB-Ticketservice in der Sparkasse

peiSSenberg

10.00 bis 17.00 Uhr

Konzertwertungsspiele in der

Tiefstollenhalle

19.00 Uhr

Kabarett „Hell“ von Michael Altinger

in der Tiefstollenhalle. VVK bei

Poststelle MiniShop, peissenBUCH,

Uhren Nold, Buchh. Stöppel (Weilheim),

Schreibw. Köglmayr (Murnau)

Diessen

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

15.00 Uhr

Kinderkino „Mullewapp — eine

schöne Schweinerei“ im SOS-

Kinderdorf

Starnberg

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

Penzberg

10.00 bis 13.00 Uhr

Tag der offenen Tür in der Musikschule

murnau

15.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Leichte Blätter“ im

Gemeinschaftsatelier Tusculum

20.00 Uhr

Original Murnauer Bauerntheater

„Fuaßball-Kini“, ein Bolzplatz-

Schwank in drei Akten im Griesbräu

ebering

21.00 Uhr

Führung in der Sternwarte. Thema:

Mond bei erstem Viertel sind

die Einzelheiten besonders gut zu

beobachten. Infos unter

www.sternwarte-eberfing.de

spatzenhausen

20.00 Uhr

Jahreskonzert der Musikkapelle

Habach im Haus des Gastes

polling

15.00 Uhr

Kinderkino „Der Fall Mäuserich“

im Feuerwehrhaus. Siehe Seite 66

andechs

19.30 Uhr

Konzert der Blaskapelle Erling-

Andechs im Florianstadl

So 22.04.

weilheim

9.00 Uhr

Pilgertage 2018 — 2. Etappe „Mut

zum Träumen“ mit Brigitte Mayr-

Seidl. Treffpunkt Stadtpfarrkirche

Maria Himmelfahrt

18.00 Uhr

Theater der Gruppe „Die Almdudler“

im Stadttheater. Siehe 21.04.

peiSSenberg

10.00 bis 17.00 Uhr

Konzertwertungsspiele in der

Tiefstollenhalle

murnau

15.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Leichte Blätter“ im

Gemeinschaftsatelier Tusculum

18.00 Uhr

Original Murnauer Bauerntheater

„Fuaßball-Kini“, ein Bolzplatz-

Schwank in drei Akten im Griesbräu

bernried

19.00 Uhr

Konzert mit Alexander Stöhr (Gitarre)

im Barocksaal des Klosters

mo 23.04.

weilheim

16.00 bis 16.45 Uhr

Lesezeit! Die LeseRatten lesen vor

in der Stadtbücherei. Eintritt frei

penzberg

19.30 Uhr

Lesung mit Nicola Förg in der

Buchhandlung Rolles. Eintritt: 7 €

murnau

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im Kultur- und

Tagungszentrum

eglfing

15.30 Uhr

Kinderkino „Der Fall Mäuserich“

im Sportheim. Siehe Seite 66

polling

19.30 Uhr

Konzert des „Dover Quartet“ im

Bibliotheksaal

murnau

di 24.04.

19.00 Uhr

Vernissage der Ausstellung „7 x 7“

von Imre Szakacs im Gemeinschaftsatelier

Tusculum

bernried

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

pähl

15.00 Uhr

Kinderkino „Der Fall Mäuserich“

im Gemeindezentrum. Siehe S. 66

mI 25.04.

Starnberg

20.00 Uhr

Vortrag „Zeitungen in der Ära

des Internets“ von Otto Fritscher

und Peter Schiebel mit Diskussion

in der Schlossberghalle. VVK im

Kulturamt und Tourist-Info

murnau

März/

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

15.00 bis 19.00 Uhr

Ausstellung „7 x 7“ im Gemeinschaftsatelier

Tusculum

do 26.04.

weilheim

Weilheim

15.30 Uhr

19.00 Uhr

Digitale Trickfilmwerkstatt in der

Info-Veranstaltung „Wenn das

Stadtbücherei. Mit iPads und Apps

Knie schmerzt“ mit Dr. Thomas

wird ein kleiner Trickfilm erstellt.

Löffler (Chefarzt Klinik für

Ab 13 Jahren, Eintritt frei. Anmeldung

ab März in der Stadtbücherei.

Unfallchirurgie und Orthopädie)

im Krankenhaus. Siehe Seite 53

peiSSenberg

peiSSenberg

19.00 Uhr

7.00 bis 13.00 Uhr

Konzert des Gebirgsmusikkorps

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

in der Tiefstollenhalle. VVK bei

Poststelle MiniShop, peissenBUCH,

Starnberg

Uhren Nold, Buchh. Stöppel (Weilheim),

Schreibw. Köglmayr (Murnau) 8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

murnau

15.00 bis 19.00 Uhr

Ausstellung „7 x 7“ im Gemeinschaftsatelier

Tusculum

20.00 Uhr

Konzert aus der Reihe „Von Uns“

mit Rainer Gruber (Akkordeon) und

Jan Eschke (Piano) im Schloßmuseum.

Eintritt: 16 € / 10 € (ermäßigt)

seeshaupt

20.00 Uhr

Konzert vom Münchner Gitarren

Trio „Spain“ in der Seeresidenz

forst

15.30 Uhr

Kinderkino „Der Fall Mäuserich“

in der Grundschule. Siehe Seite 66

fr 27.04.

Heute erscheint

der neue Tassilo

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

20.00 Uhr

Theater der Gruppe „Die Alm-

82 | tassilo


dudler“ im Stadttheater. VVK beim

KB-Ticketservice in der Sparkasse

Starnberg

10.00 bis 12.00 Uhr

Treffen für Angehörige, die an

Demenz erkrankte Familienmitglieder

zuhause pflegen in

der Ilse-Kubaschewski-Stiftung.

Anmeldung unter 08151 / 650540

oder sekretariat@iks-sta.de

murnau

15.00 bis 19.00 Uhr

Ausstellung „7 x 7“ im Gemeinschaftsatelier

Tusculum

huglfing

14.00 Uhr

Kinderkino „Der Fall Mäuserich“

im Schmitterhof. Siehe Seite 66

söcking

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

sa 28.04.

weilheim

16.00 bis 22.00 Uhr

Sing- und Tanzevent „Singe, bis

deine Seele Flügel bekommt, Tanze,

bis dein Körper schwebt“ bei

Grüne Blume, Angerkapellenstr. 16

20.00 Uhr

Theater der Gruppe „Die Almdudler“

im Stadttheater. VVK beim

KB-Ticketservice in der Sparkasse