Altlandkreis Ausgabe März/April 2018 - Das Magazin für den westlichen Pfaffenwinkel

tassilo2

Vom Snooker-Virus infiziert: der 1. SC Lechbruck als einziger Verein in der Region | Auswirkungen der neuen Gülleverordnung im altlandkreis | Drohnen und wer sie warum wie anwenden darf - Volumenberechnung, Videos und Fotografieren | Sonderteil Bauen, Wohnen und Energie | Notar Georg Ruhland auf der Roten Couch: zwischen Justiz und Mikrofon | Eine wahre Räubergeschichte: Die Riedl-Bande aus Apfeldorf | EU-weites Projekt zum Thema Kohlenstoff auf dem Hohen Peißenberg | Pflegedienst TARA - eine Intensivstation zuhause im Kinderzimmer | Selbsthilfegruppe für Sex- und Liebessüchtige im altlandkreis | Bernhardiner - hier werden sie gezüchtet | Motorradclub "Zombie Elite MC" - keine Schönwetterfahrer | Tauchen mit Stahlschuhen und Schweißapparat - Ausbildung bei den Bundeswehrtauchern | Veranstaltungstipps für März und April und vieles mehr . . . .

Ausgabe 46 | März / April 2018

.de

Eine Produktion von

Titelbild: Sebastian Jahn, BSE-AIRpix.de

Altenstadt mit Basilika St. Michael

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Forschungsprojekt ICOS

auf dem Hohen Peißenberg

Auf der Roten Couch

Notar Georg Ruhland im Interview

Sonderteil

BAUEN

&

WOHNEN

im Altlandkreis


h. .

Setzen Sie Zeichen.

Setzen Sie Zeichen. Sie Zeichen.

Für Für ein ein

besseres besseres

ein Leben.

Leben.

besseres Leben.

ldung bei Roche.

Starten Sie durch. Sie durch.

. Mit einer einer Ausbildung Ausbildung

bei Roche.

Der Der Erfolg Erfolg von von Roche Roche beruht beruht auf auf Innovationskraft, Neugier Neugier und und Vielfalt Vielfalt – und – und das das

mit mit über über 88.500 88.500 Experten Experten in in 150 150 Ländern. Ländern. Indem Indem wir wir konven konven tionelles tionelles Denken Denken hinterfrageterfragen

und und uns uns neuen neuen Herausforderungen stellen, stellen, sind sind wir wir eines eines der der weltweit weltweit

hin-

führen führen den den forschungsorien tierten tierten Healthcare-Unternehmen geworden geworden – und – und der der

ideale ideale Platz, Platz, um um eine eine erfolgreiche Karriere Karriere zu zu starten. starten.

Ein Unternehmen.

Ein Unternehmen. Tausend Möglichkeiten. Tausend Möglichkeiten.

Zusammenarbeit, offene offene Diskussionen und und gegen gegen seitiger seitiger Respekt Respekt treiben treiben uns uns zu zu

neuen neuen Höchstleistungen an, an, dies dies zeigen zeigen auch auch die die bahnbrechenden lichen lichen Erfolge Erfolge der der Vergangenheit. Um Um weiter weiter innovative innovative Healthcare-Lösungen zu zu

entwickeln, haben haben wir wir ambitionierte Pläne, Pläne, kontinuierlich zu zu lernen lernen und und zu zu wachsen wachsen

wissenschaft-

– und – und suchen suchen Menschen, die die sich sich die die gleichen gleichen Ziele Ziele gesetzt gesetzt haben. haben.

Der Erfolg von Roche beruht auf Innovationskraft, Neugier und Vielfalt – und

skraft, Tausend Naturwissenschaft Neugier Möglichkeiten.

und Produktion und Produktion Vielfalt Der das Erfolg mit über von 94.000 Roche beruht – Experten auf und in Innovationskraft, mehr als 100 das Ländern. Neugier Indem und Vielfalt wir konventionelles

– und Der das Erfolg

ndem ■ ■ Biologielaborant/in wir konven tionelles mit Denken über 88.500 hinterfragen Experten Denken und in uns 150 neuen Ländern. Herausforderungen Indem wir hinn

stellen, ■ ■ Chemikant/in sind wir eines terfragen weltweit und führenden der uns neuen forschungsorientierten Herausforderungen weltweit

Healthcare-Unternehmen stellen, sind wir eines der weltweit geworden terfragen


konven stellen, tionelles sind Denken wir eines mit hin-

der über 8

Naturwissenschaft und Produktion

re-Unternehmen ■ Chemielaborant/in geworden führen und der ideale forschungsorien Platz, um – eine tierten erfolgreiche und Healthcare-Unternehmen Karriere der zu starten.


geworden – und führen der den

Biologielaborant/in

u starten.


ideale Platz, um eine erfolgreiche Karriere zu starten. ideale Pla

Technik

Chemikant/in

Zusammenarbeit, offene Diskussionen und gegenseitiger Respekt treiben uns zu


■ Chemielaborant/in

gegen ■ Elektroniker/in seitiger für Automatisierungstechnik für Respekt Automatisierungstechnik

Zusammenarbeit, neuen treiben Höchstleistungen offene Diskussionen an, dies zeigen uns und auch gegen die seitiger bahnbrechenden zu Respekt treiben wissenschaftlichen

Höchstleistungen Erfolge wissenschaft-

der Vergangenheit. an, dies zeigen Um weiter auch die innovative bahnbrechenden Healthcare-Lösungen wissenschaft-

neuen zu Hö

uns Zusamme

zu

ch die ■ ■ Elektroniker/in bahnbrechenden für Betriebstechnik für Betriebstechnik neuen

r innovative Wirtschaft und Informatik Healthcare-Lösungen lichen entwickeln, Erfolge haben der Vergangenheit. wir ambitionierte Um Pläne, weiter kontinuierlich innovative zu Healthcare-Lösungen zu lernen und zu wachsen lichen zu Erfo


ontinuierlich Wirtschaft Kaufleute und für Büromanagement

Informatik und zu Informatik lernen entwickeln, – und suchen haben Menschen, zu wir ambitionierte die wachsen

sich Pläne, die gleichen kontinuierlich Ziele gesetzt zu lernen haben. und zu wachsen entwickel

hen ■ ■ Kaufleute Ziele Kaufleute für Büromanagement gesetzt für Büromanagement haben. – und suchen Menschen, die sich die gleichen Ziele gesetzt haben. – und suc

Roche Diagnostics gehört mit seinen deutschen Standorten Mannheim und

Studiengang mit Bachelor Abschluss mit Bachelor an der Abschluss an der

chen Standorten Mannheim Roche Penzberg Diagnostics zu den bedeutendsten gehört mit und seinen Länderorganisationen deutschen Standorten innerhalb Mannheim des und Konzerns. Roche Di

ani sationen Dualen Hochschule Hochschule BW

innerhalb

BW

Penzberg Als des Nummer zu den eins bedeu im Konzerns.

globalen tendsten In-vitro-Diagnostikmarkt Länder organi sationen innerhalb bieten wir des Wissenschaftlern,

Wissenschaft-

Nummer klinischen eins Laboren, im globalen Ärzten In-vitro-Diagnostikmarkt und Patienten ein breit bieten gefächertes wir Wissenschaft-

Angebot Als an Numm

Konzerns. Penzberg

■ ■

ostikmarkt Wirtschaftsinformatik bieten wir Als

ten ein breit gefächertes lern, Produkten klinischen Angebot und Laboren, Dienstleistungen. Ärzten und Es Patienten reicht von ein an Werkzeugen breit gefächertes für die Angebot Forschung lern, an klinis

on Werkzeugen für die Produkten über integrierte Forschung

und Dienstleistungen. Laborkonzepte Es bis reicht hin zu von benutzerfreundlichen Werkzeugen für die Hightech-Geräten

Forschung Produkten

enutzerfreundlichen Hightech-Geräten

über für den integrierte Endverbraucher. Laborkonzepte Mit dem bis hin Ziel, zu die benutzerfreundlichen Lebensqualität der Hightech-Geräten

Menschen zu über integ

ebensqualität der Menschen für verbessern, den Endverbraucher. gehen wir mit Mit über dem zu 16.000 Ziel, die Mitarbeitenden Lebensqualität in der Deutschland Menschen zu neue für Wege den En

arbeitenden in Deutschland verbessern, und schaffen gehen umfassende wir mit neue über Lösungen 15.000 für Mitarbeitenden die Gesundheit. Wege in Deutschland neue Wege verbesser

Gesundheit.

und schaffen umfassende Lösungen für die Gesundheit. und schaf

Um mehr über Ihre Karrieremöglichkeiten bei Roche zu erfahren, besuchen Sie uns

i Roche zu erfahren, besuchen Um unter: mehr www.roche.de/ausbildung über Ihre Karrieremöglichkeiten Sie oder bei Roche unter: uns zu 08856/60-2261.

erfahren, besuchen Sie Um uns mehr

unter: 08856/60-2261.

unter: www.roche.de/ausbildung oder unter: 08856/60-2261. unter: ww

Roche Roche Diagnostics gehört gehört mit mit seinen seinen deutschen deutschen Standorten Mannheim Mannheim und und

Penzberg Penzberg zu zu den den bedeu bedeu tendsten tendsten Länder Länder organi organi sationen sationen innerhalb innerhalb des des Konzerns. Konzerns.

Als Als Nummer Nummer eins eins im im globalen globalen In-vitro-Diagnostikmarkt bieten bieten wir wir lern, lern, klinischen klinischen Laboren, Laboren, Ärzten Ärzten und und Patienten Patienten ein ein breit breit gefächertes Angebot Angebot an an

Wissenschaft-

Produkten Produkten und und Dienstleistungen. Es Es reicht reicht von von Werkzeugen für für die die Forschung Forschung

über über integrierte integrierte Laborkonzepte bis bis hin hin zu zu benutzerfreundlichen Hightech-Geräten

für für den den Endverbraucher. Mit Mit dem dem Ziel, Ziel, die die Lebensqualität der der Menschen Menschen zu zu

verbessern, gehen gehen wir wir mit mit über über 15.000 15.000 Mitarbeitenden in in Deutschland neue neue Wege Wege

und und schaffen schaffen umfassende Lösungen Lösungen für für die die Gesundheit.

Tag der offenen Tür

Um Um mehr mehr über über Ihre Ihre Karrieremöglichkeiten bei bei Roche Roche zu zu erfahren, erfahren, besuchen besuchen Sie Sie uns uns

unter: unter: www.roche.de/ausbildung oder oder unter: unter: 08856/60-2261.

Wann: Samstag, 14. Oktober 2017 von 9.30 bis 13.30 Uhr

Wann: Samstag, 14. Oktober 2017 von 9.30 bis 13.30 Uhr

Wo: Nonnenwald 2, Penzberg, Gebäude 371

Wo: Nonnenwald 2, Penzberg, Gebäude 371

Wer: für Schüler/innen ab 13 Jahren, Eltern, Lehrer/innen,

Wer: für Schüler/innen ab 13 Jahren, Eltern, Lehrer/innen,

Interessenten

Interessenten

3 8

Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür

Wann: Samstag, 15. Oktober 2016

von 9.30 bis 13.30 Uhr

Wo: Nonnenwald 2, Penzberg, Geb. 441/536

Wer: für Schüler/innen ab 13 Jahren,

Eltern, Lehrer/innen, Interessenten

Wann: Samstag, 15. Oktober 2016

von 9.30 bis 13.30 Uhr

Wo: Nonnenwald 2, Penzberg, Geb. 441/536

Wer: für Schüler/innen ab 13 Jahren,

Eltern, Lehrer/innen, Interessenten

Join

Join

Roche

Roche

Careers@Social

Careers@Social

Media:

Media:

Join Roche Roche Careers@Social Careers@Social Media:

Media:


eg

e

Grenzgänger

Donald Trump kehrte dem

Klimaschutz bekanntlich

den Rücken. Dabei waren

es seine Landsleute,

die vor mehr als 50

Jahren anfingen, die

Erderwärmung zu erforschen.

Auf Hawaii

errichteten sie eine

Messstation – und sind

seither so etwas wie

die Vorreiter von Marcus

bei Schumacher und seinem Roche.

sechsköpfigen Team, das im

und seine Mitarbeiter. Die Landschaftsgärtner haben

sich auf den Bau hochwertiger Schwimmteiche

spezialisiert, deren Reinigung überwiegend auf natürliche

Art funktioniert. Dagegen ohne Hilfe Zähne

putzen, sich die Haare kämmen und das Gesicht

waschen fällt Menschen mit Behinderung ziemlich

schwer. Viele sind zu Teilen, andere vollständig auf

gut ausgebildete Pfleger angewiesen. Wir haben die

Fachschule für Heilerziehungspflege in Herzogsägmühle

besucht und uns erklären lassen, wie facettenreich

dieses spannende Berufsbild ist. Letztlich

geht es darum, den Alltag gehandicapter Menschen

so lebenswert wie möglich zu gestalten. Ein Leitsatz,

> > > Aus dem Inhalt

Seite 4

Vom Snooker-Virus infiziert:

1. SC Lechbruck — einziger

Verein in der Region

Seite 6

Auswirkungen der neuen

Verordnung: Güllefahren

nach Vorschrift

Seite 8

Volumenberechnung und

Verfolgungsjagd — was es bei

Drohnen zu beachten gilt

Seite 52

Pflegedienst „Tara“ —

eine Intensivstation zuhause

im Kinderzimmer

Seite 60

Diese Krankheit macht einen

fertig! Selbsthilfegruppe für

Sex- und Liebessüchtige.

Seite 62

Bernhardiner,

sportliche und gemütliche

Rettungshunde

Auftrag der Bundesrepublik Kohlendioxid, Methan

und Lachgas misst, analysiert und grafisch darstellt.

Der Hauptsitz des ICOS-Projekts liegt auf dem Hohen

den sich Martina Mones und Panea Apan zu Herzen

genommen haben. Die Schwestern gründeten einen

Pflegedienst, der sich ausschließlich um intensivpflegebedürftige

Ab Seite 11

GROSSER SONDERTEIL

ZU DEN THEMEN BAUEN,

Seite 64

Beim Motorradclub „Zombie

Elite MC“ sind wahrlich keine

Kinder und Jugendliche kümmert – und WOHNEN UND ENERGIE Schönwetter-Fahrer dabei

Peißenberg, von dem bei gutem Wetter der Altlandkreis

bestens zu überblicken ist. Dazu gehört auch Al-

damit den Angehörigen der Betroffenen enorme Las-

von Roche beruht auf Innovationskraft, Neugier und Vielfalt – und das

8.500 tenstadt, Experten diesmal zu sehen auf unserem in 150 Titelbild. Ländern. Fotografiert

ten abnehmen. Indem wir konven tionelles Seite 13 Denken Seite hinund

70

uns hat neuen die Ortschaft mit Herausforderungen dieser unverkennbar Wer sich grundsätzlich stellen, für soziale, aber sind auch Aus-

wir Zwischen eines Justitia der und Mikrofon: weltweit Bundeswehr-Ausbildung:

forschungsorien markanten Basilika Profi-Fotograf Sebastian tierten Jahn, der Healthcare-Unternehmen bildungsberufe aus allen anderen Branchen wie Industrie

geworden Notar Georg Ruhland im – und Tauchen der mit Stahlschuhen und

und Handwerk

tz, um

es außerdem

eine

redaktionell

erfolgreiche

in die März/April-Ausgabe

Karriere zu starten.

interessiert: Am Mittwoch, 18. Interview auf der Roten Couch Schweißapparat

hne

geschafft hat. Der Grund: Volumenberechnung mittels

Luftaufnahmen und Spezial-Software, erstmals gau statt. Eine wichtige Veranstaltung für Schüler, Seite 42

Seite 82

April, findet die zweite Ausbildungsmesse in Schon-

narbeit, erfolgreich getestet offene an einer Diskussionen hiesigen Kiesgrube. Ein Eltern und Unternehmer. gegen Mindestens seitiger so aufregend: Respekt Eine wahre treiben uns Kann ein zu Verein so groß

chstleistungen Meilenstein in Sachen Vermessungstechnik? an, dies zeigen Der Besuch auch beim wohl die kernigsten bahnbrechenden Motorrad-Club im Räubergeschichte! wissenschaftlge

Die Riedl- sein? Das „altlandkreis“-

Solange der Grenzen Vergangenheit. gesetzesbedingt draußen vor Ort Um Altlandkreis. weiter All unseren innovative Mut haben wir zusammen-

Healthcare-Lösungen Bande aus Apfeldorf

Heimaträtsel zu

n,

ten!

markiert werden, brauchen sich Feldgeschworene

keine Sorgen um zu wenig Arbeit machen. Sie Clubhaus in Ilgen interviewt. Ein Ort, der für engsten Seite 46

Seite 85

gefasst und die Zombies Elite MC in ihrem kultigen

haben wir ambitionierte Pläne, kontinuierlich zu lernen und zu wachsen

hen

hne

üben Menschen, das älteste Ehrenamt Bayerns die aus sich und sorgen die Zusammenhalt gleichen steht und Ziele wie gemacht gesetzt ist für wilde haben.

So viel Kohlenstoff durchströmt Es wird wärmer!

in Zusammenarbeit mit Vermessungsingenieur und Partys. Nicht-Mitglieder meiden das Areal in der Regel.

deutschen Dabei bekommt bei Anführer Standorten Morris jeder sein Mannheim dem Hohen Peißenberg und für März und April

die Luft: EU-weites Projekt auf Unsere Veranstaltungstipps

agnostics Messgehilfe für gehört klare Grenzverhältnisse. mit seinen Deren Abmarkungen

den bedeu zu überschreiten tendsten ist nicht erlaubt. Länder Das Bier – vorausgesetzt, organi man sationen begegnet den Rockern innerhalb mit des Konzerns.

zu

weiß der singende Notar Georg Ruhland, diesmal Respekt, wie an einem Freitagabend hautnah erfahren

durfte.

er

ten!

eins im globalen In-vitro-Diagnostikmarkt bieten wir Wissenschaftchen

Laboren, Ärzten und Patienten ein Ihr breit Johannes gefächertes Schelle Angebot an

auf der Roten Couch, ebenso wie Armin Gschwend

56 Schongau

Für ein atemberaubendes Lächeln…

und Dienstleistungen. Es reicht von Werkzeugen für die Forschung

Zahnarztpraxis

Für ein atemberaubendes Lächeln…

rierte Laborkonzepte bis hin zu benutzerfreundlichen Hightech-Geräten

Zahnarztpraxis

Dr. Oliver Kellermann

dverbraucher. Mit dem TRADITIONEN Ziel, die Lebensqualität BEWAHREN, der Menschen Dr. Oliver zu Kellermann

n, gehen wir mit über 15.000 Mitarbeitenden in Deutschland • Funktionelle Zahnerhaltung neue Wege

fen umfassende Lösungen

NEUE

für

WEGE

die Gesundheit.

GEHEN!

• Ästhetische Funktionelle Zahnheilkunde

Zahnerhaltung

956 088 61 / 23 36-14

• Bleichen Ästhetische verfärbter Zahnheilkunde Zähne

über Erdbestattungen Ihre Karrieremöglichkeiten · Feuerbestattungen · Überführungen bei Roche · Vorsorgeverträge zu erfahren, • Parodontitisbehandlung

Bleichen verfärbter Zähne

besuchen Sie uns

• Implantate

Parodontitisbehandlung

Strahlend weiße Zähne

w.roche.de/ausbildung oder unter: 08856/60-2261.

• Implantate Strahlend

in nur

weiße

90 Minuten!

Zähne

Gebatstraße 1a · 86956 Schongau · Telefon: 0 88 61-2 04 97

in nur 90 Minuten!

Jugendheimweg 1 · 86956 Schongau

Bahnhofstraße 5 · 86971 Peiting · Telefon: 0 88 61- 6 70 62

Tel. Jugendheimweg 0 88 61 / 23 36-01 · Fax 86956 088 Schongau 61 / 23 36-14

TAG UND NACHT AN 365 TAGEN ERREICHBAR I WWW.BESTATTUNG-JEHLE.DE

info@dr-o-kellermann.de

Tel. 0 88 61 / 23 36-0 · Fax 088 61 / 23 36-14

www.dr-o-dellermann.de

info@dr-o-kellermann.de

www.dr-o-dellermann.de

märz / april 2018 | 3


1. SC Lechbruck – einziger Club in der Region

Infiziert vom

Snooker-Virus

Die Weckerle GmbH ist ein weltweit erfolgreich agierendes

und expandierendes Familienunternehmen mit Sitz in Weilheim

und Standorten in Peißenberg, Eislingen, der Schweiz,

Frankreich, Italien, Russland, Brasilien, China, Indien und den

USA. Mit den Geschäftsbereichen Machines und Cosmetics ist

das Unternehmen führend in der Herstellung innovativer und

hochspezialisierter Abfüllanlagen für die Kosmetik-, Pharmaund

Lebensmittelindustrie.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Weilheim je einen

» Manager Qualitäts management (m/w)

Vollzeit, unbefristet

» Prozessingenieur Kunststoffe / Silikon (m/w)

Vollzeit, unbefristet

» Elektromechaniker / Industrieelektriker /

Mechatroniker (m/w)

Vollzeit, unbefristet

» Konstrukteur / Entwickler (m/w)

Vollzeit, unbefristet

» CNC-Fräser / CNC-Dreher (m/w)

Vollzeit, unbefristet

» Lagerist (m/w)

Vollzeit, unbefristet

» Werkstudent / Praktikant – Bereich

Konstruktion (m/w)

Vollzeit, befristet

» Praktikant – Bereich Marketing (m/w)

Vollzeit, befristet

Haben wir Sie neugierig gemacht?

Dann bewerben Sie sich unter Angabe Ihres frühestmöglichen

Eintritts termins und Ihrer Gehalts vorstellung über unser

Jobportal unter www.weckerle.com

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Herrn Dominik Schütz,

Personalleiter

Tel. +49 881 92 93 1126

4 | altlandkreis

Lechbruck | Zum Spielen wird ein

extra großer Billardtisch benötigt.

Darauf werden 15 rote, zu einem

Dreieck aufgebaute Kugeln und

sechs weitere verschiedenfarbige

platziert. Hinzu kommt die Weiße –

zusammen mit dem Queue das

Spielgerät der Akteure. Das Prinzip

des Spiels ist relativ einfach: Jeder

Spieler muss zu Beginn seiner

Aufnahme eine rote Kugel in eine

der sechs Taschen, also Löcher,

versenken. Gelingt dies, muss im

Anschluss eine der farbigen Kugeln

gelocht werden, ehe erneut

eine rote an der Reihe ist. Für

jede rote gibt es einen Punkt, jede

andersfarbige hat einen entsprechend

höheren Wert. Während die

eingelochten roten in den Taschen

bleiben, werden die farbigen Kugeln

stets wieder an eine von den

Regeln vorgegebene Stelle aufgesetzt.

Sind alle 15 roten Kugeln

versenkt, müssen die farbigen in

einer bestimmten Reihenfolge abgeräumt

werden. Wird bei einem

Stoß keine Kugel versenkt, ist der

Gegner am Zug. Die Rede ist von

Snooker, einer Spielvariante aus

dem Reich der Billardsportarten,

die sich dank umfangreicher Live-

Übertragung auf Eurosport immer

größerer Beliebtheit unter den TV-

Zuschauern erfreut. Das Beste dabei:

Wer es einmal ausprobieren

möchte, muss dafür nicht extra in

eine Großstadt fahren. Ein kurzer

Abstecher nach Lechbruck reicht

völlig aus.

Gründung

als Wetteinsatz

Im Mai 2013 haben Ramona und

Jens Kirchner den 1. SnookerClub

(SC) Lechbruck e. V. gegründet.

Ramona, lange Zeit in Füssen aktiv,

startete unter anderem bei der

Europameisterschaft 2006 in Polen,

die für sie nicht nur sportlich

erfolgreich verlief. Sie lernte dort

ihren späteren Ehemann Jens, damals

wohnhaft in Köln, kennen,

Die erste Mannschaft des 1. SC Leckbruck in der Saison 2017/2018 v.l.n.r.:

Ramona Kirchner, Wolfgang Stiegeler, Günther Karg und Jens Kirchner.

der bei der EM als Schiedsrichter

dabei war. Nachdem der Snooker-

Club in Füssen, ebenso wie später

jene in Landsberg oder Kaufbeuren,

dicht machte, lag die Idee

eines eigenen Vereins in der Luft.

Jens gab ein Versprechen: Gewinnt

Ramona die Bayerische Meisterschaft

2013, gründen sie einen eigenen

Verein in Lechbruck. Gesagt,

getan. Angefangen haben die beiden

Snooker-Fans mit ein paar wenigen

Mitstreitern und einem Tisch

im alten, stillgelegten Lechbrucker

Hallenbad. „Da war es immer

sau kalt“, sagt Ramona, Deutsche

Meisterin von 2005 und aktuelle

Deutsche Vizemeisterin bei den Damen,

rückblickend. Umso schöner,

dass sich bereits ein Jahr später ein

Umzug ins Haus der Vereine ergeben

hat. Derzeit hat der 1. SC Lechbruck

– auch wegen einem erfolgreichen

Tag der offenen Tür – rund

35 Mitglieder, wovon 20 aktiv sind.

Der jüngste ist 15, der älteste Akteur

im Club Ende 60. Snooker, ein

Sport der Generationen verbindet.

Auch die Räumlichkeiten wurden

alsbald dem Mitgliederzuwachs

angepasst. Mittlerweile stehen vier

Tische, perfekt ausgestattet und

sauber beleuchtet, im schmucken

Lechbrucker Vereinsraum. „Die

brauchen wir aber auch“, spricht

Vorstand Jens Kirchner den regen

Trainingsbetrieb an. Derzeit

hat der Verein drei Mannschaften

im Spielbetrieb, so dass auch am

Wochenende immer etwas los ist.

Da Snooker in Deutschland zu den

Randsportarten zählt, hat insbesondere

die erste Mannschaft des


1. SC Lechbruck weite Reisen zu den

Auswärtsspielen, etwa nach Rosenheim,

Donauwörth oder Freising.

Rund 5 000 Sportler soll es

in Deutschland geben, während es

in Großbritannien, dem Mutterland

des Snookers, rund fünf Millionen

sind.

Vorsicht

Suchtpotential!

Aufgrund des „Clubsterbens“ in

der Region kommen die aktiven

Mitglieder des 1. SC Lechbruck bisweilen

aus Memmingen, Wolfratshausen

oder Mammendorf bei

Fürstenfeldbruck, nehmen für Training

und Spiel weite Anreisen in

Kauf. „Snookerer sind schon eigene

Menschen“, bemerkt Jens Kirchner

mit einem Augenzwinkern. Einmal

vom Snooker-Virus infiziert, lässt

das Spiel einen nicht so schnell los,

birgt ein ungemeines Suchtpotential

– im positiven Sinne. Mitunter

kann es aber auch frustrierend

sein. „Gerade am Anfang dauert es,

bis Fortschritte zu erkennen sind“,

erklärt Jens, der unter anderem die

Trainingseinheiten leitet. „Wenn

der Kopf nicht dabei ist, geht überhaupt

nichts“, spricht er die mentale

Belastung des Sports an. Dass

man als guter Pool-Billardspieler

trotz ähnlichem Grundprinzip nicht

zwangsläufig ein guter Snooker-

Spieler ist, liegt nicht nur am größeren

Tisch und den etwas kleineren

Snooker-Kugeln. Im Gegensatz

zum Pool sind die Taschen nicht

kantig, sondern abgerundet, so

dass Kugeln nicht so leicht „fallen“.

Zudem beinhaltet das Spiel weitaus

mehr Elemente, hat auch taktische

Aspekte: Es geht nicht lediglich ums

Lochen, auch den Gegner muss

man sich zu Recht legen.

Etwa die Kugel mal „Snooker

legen“, so dass der

Kontrahent beim nächsten

Zug nicht einlochen kann.

Der Mitgliedsbeitrag beim 1. SC

Lechbruck liegt bei erschwinglichen

25 Euro. Dafür darf jederzeit

trainiert werden, jedes Mitglied

hat Zugang zu einem Schlüssel.

Die Kosten für Materialien sind

ebenfalls überschaubar. Nicht mal

ein eigener Queue wird anfangs

benötigt, da der Club einige zur

Verfügung stellt. Bleibt man dabei,

kaufen sich die meisten nach

kurzer Zeit ihren eigenen. „Es ist

ein ‚Gentleman’s Sport‘“, sagt Ramona

Kirchner über den aus dem

TV bekannten Dresscode: Schwarze

Hose und Schuhe, einfarbiges

Hemd, Weste, beim 1. SC eine in

Gold. Zum Training ist dieses Outfit

jedoch natürlich nicht Pflicht.

Jeder, der sich einmal im Snooker

versuchen möchte, ist im Übrigen

jeden ersten Donnerstag im Monat

zum öffentlichen Training eingeladen.

Von 18 bis 20 Uhr kann man

unangemeldet und ungezwungen

im Haus der Vereine vorbeischauen.

Auch sonst sind nach Rücksprache

Schnuppertrainings möglich

(Kontakt unter www.snookerclublechbruck.de).

Am 3. und 4. März

lädt der 1. SC Lechbruck zudem

zu einem Turnier im Rahmen der

„German Snooker Tour“. Zum Ralf

Müller-Gedächtnisturnier haben

sich viele Bekannte des Verstorbenen

aus Italien, Österreich, Mallorca

und der Schweiz angekündet.

Eintritt ist wie bei allen Spielen

frei. Der Club würde sich über

zahlreiche Zuschauer freuen. Doch

Vorsicht: Der Snooker-Virus ist ansteckend.

tis

Volle Konzentration: Snooker ist ein mental geprägter Sport.

märz / april 2018 | 5


Auswirkungen der neuen Düngeverordnung

Güllefahren nach Vorschrift

Hoch und weit nach oben spritzen ist nicht mehr erlaubt,

weil so zu viel Ammoniak in die Luft gerät.

Altlandkreis | Auf die Frage, wie

oft er Gülle ausfahren müsse, holt

Wolfgang Scholz – Landwirt, BBV-

Kreisobmann und stellvertretender

BBV-Vorsitzender von Oberbayern –

erst mal zur allgemeinen Klarstellung

aus: „Wir müssen nicht, wir

dürfen, weil Gülle für uns Landwirte

ein wertvolles Düngemittel

ist und kein lästiges Übel, wie von

vielen Bürgern in unserer Gesellschaft

angenommen.“ Doch dieses

„ausfahren dürfen“ wird den

Landwirten ein immer größerer

Dorn im Auge. Grund ist die neue,

Mitte 2017 eingeführte, 150 Seiten

starke Düngeverordnung, die aufgrund

deutschlandweit erhöhter

Nitratwerte im Grundwasser in

einigen Punkten verschärft wurde.

„Dabei haben wir hier in der Region

beste Trinkwasserqualitäten“,

sagt Wolfgang Scholz, der sich wie

alle anderen Landwirte auch mit

mehr Papierkram herumschlagen

muss, noch mehr Geld in die Hand

nehmen muss und in seiner Arbeit

noch eingeschränkter ist.

Streitthema Nummer eins: die

Sperrfrist. Vom ersten November

bis 31. Januar dürfen Landwirte

keine Gülle mehr ausfahren. Die

Begründung: Da im Winter ohnehin

nichts wächst, muss auch nicht

gedüngt werden. Zwar kann diese

Sperre um zwei oder vier Wochen

landkreisweit nach hinten verschoben

werden, was Wolfgang Scholz

im Sinne hiesiger Landwirte zumindest

für Grünflächen getan hat,

„weil wir im Spätherbst meistens

gutes Wetter zum Gülle Ausfahren

haben“. Doch die Sperrdauer von

drei Monaten am Stück muss definitiv

eingehalten werden. Dass

Wolfgang Scholz und alle anderen

Nutztierhalter die Fütterung

währenddessen nicht einstellen,

Kühe, Jungvieh und Kälber trotzdem

Gülle produzieren und das

Lager irgendwann voll sein könnte,

scheint die Verantwortlichen hinter

der Düngeverordnung wenig zu interessieren.

Ein weiteres Szenario:

Schnee, Frost oder zu viel Nässe in

den Tagen und Wochen nach der

Sperrfrist. Bei diesen Bedingungen

darf grundsätzlich keine Gülle ausgefahren

werden, weil der Boden

an diesen Tagen nicht aufnahmefähig

ist. Was also tun, wenn die

Grube in Zeiten des Gülle-Verbots

voll wird? „Auf gar keinen Fall ausfahren,

sonst mache ich mich strafbar“,

sagt Wolfgang Scholz, der

an dieser Stelle zwei Alternativen

vorschlägt: „Entweder miete ich

mir Lagerkapazitäten an, oder ich

fahre sie an eine Biogasanlage und

lasse sie vergären.“ Beide Varianten

kosten Geld. Dabei herrschen,

Stichwort „milde Winter“, während

der Sperrfrist immer häufiger optimale

Bedingungen zum Gülle Ausfahren.

Zum Zukauf von

Dünger verdammt

Ein weiteres Streitthema ist der

vorgeschriebene Stickstoffgehalt

von maximal 170 Kilogramm pro

Hektar und Jahr. Stickstoff ist der

mit wichtigste Dünger für rasch

wachsendes, nährstoffreiches Gras

oder Getreide. Wer zum Beispiel

wertvolle Obergräser anbaut,

braucht für optimales Wachstum

mehr als 300 Kilogramm Stickstoff

pro Hektar und Jahr. Heißt

für den Landwirt: Obwohl er genug

eigenen Dünger in Form von

Gülle zur Verfügung hätte, darf er

nur diese maximal 170 Kilogramm

anbringen – und muss sich die

restlichen 130 Kilogramm in Form


Ab 2025 ist ausschließlich die sogenannte Schleppschlauchtechnik erlaubt.

Die meisten Landwirte müssen bald umrüsten.

von Mineralstoffen hinzukaufen.

„Mit dieser Regelung unterstützt

die Regierung ein Konjunkturprogramm

der Kunstdüngerindustrie

und zieht uns Landwirten dadurch

noch mehr Geld aus der Tasche“,

sagt ein sichtlich verärgerter Wolfgang

Scholz. Er selbst baut unter

anderem Weidelgras an, das gehaltvollste

Gras überhaupt, das sogar

400 Kilogramm Stickstoffgehalt

für optimales Wachstum bräuchte.

„Den Bedarf könnte ich nahezu

komplett selbst decken.“ Aber er

darf nicht.

Ähnlich verärgert ist Wolfgang

Scholz in Sachen vorgeschriebener

Technik am Güllefass. Hoch

und weit nach oben spritzen darf

Gülle schon lange nicht mehr, weil

dadurch zu viel klimaschädliches

Ammoniak in die Luft gerät. So

weit so gut. Die derzeit erlaubten

Streugeräte namens Möscha oder

Schwanenhals spritzen nach unten

und zur Seite und seien in Scholz’

Augen, vor allem was die Pflanzendüngung

angeht, nahezu optimal.

Nicht immer mit

der Natur vereinbar

Ab 2025 aber sind auch diese Techniken

nicht mehr erlaubt, stattdessen

nur noch die sogenannte

Schleppschlauchtechnik – viele,

aneinandergereihte Schläuche, die

Gülle so bodennah wie möglich

anbringen. „Erste Resultate haben

gezeigt, dass dieses Injektionsverfahren

für das Pflanzen-Wachstum

nicht optimal ist.“ Dennoch sind

Landwirte dazu verpflichtet, ihre

Güllefässer die kommenden zwei

Jahre umzurüsten oder gleich neue

zu kaufen. Am liebsten würde

Scholz selbst entscheiden, wann

er an welcher Stelle wie viel Gülle

auszubringen hat. „Weil die Düngeverordnung

in vielen Punkten

bei weitem nicht immer im Sinne

der Natur umsetzbar ist“, sagt er.

Je nach Region, Witterung und

Bodenkultur seien Äcker und Wiesen

unterschiedlich zu behandeln.

Ein Feld im moränenlandschaftsgeprägten

Oberbayern sei ganz

anders zu düngen als die Ebenen

im flachen Norden oder Osten

der Republik. „Ein guter Landwirt

weiß das.“ Allein deshalb, weil in

aller Regelmäßigkeit, mindestens

alle fünf Jahre, alle seine Böden

beprobt werden. „So wissen wir

genau, welches Feld bei welchem

Gras oder Getreide wie viel Stickstoffgehalt

für optimales Wachstum

braucht.“ Wer seine Gülle nach diesen

Werten ausfährt, verschmutzt

kein Grundwasser. Doch darauf

möchte sich der Staat offensichtlich

nicht verlassen. Die Düngeverordnung

gilt für alle gleich, egal ob in

Oberbayern oder Ostfriesland.

Hinter den immer strengeren und

mehr werdenden Vorschriften erkennt

Wolfgang Scholz „eine politische

Dynamik, mit der Angst

geschürt wird“. Das überträgt

sich auch auf die sensibilisierte

Gesellschaft, „die sich in einer

naturfremden Welt zusehends

zurück zu den natürlichen Wurzeln

sehnt und sich wundert, dass

wir Landwirte inzwischen auch

mit topmodernen Maschinen und

Mitteln arbeiten“. Zudem lästert

der Spaziergänger über den „Gestank

der Gülle“, die Ursache für

den seit jeher bescheidenen Ruf

des Landwirtes? „Ruhe bewahren,

geduldig sein und den Leuten immer

wieder versuchen zu erklären,

warum wir Gülle ausfahren und

wie wichtig sie für uns als Dünger

ist.“ Abgesehen davon stinkt Gülle

ohnehin nur dann, wenn die Konsistenz

nicht stimmt, oder sie zum

falschen Zeitpunkt ausgebracht

wird. Wolfgang Scholz mischt ganz

bewusst ein wenig Regenwasser

bei. Und fährt seine Gülle im Idealfall

wann aus? „Bei Temperaturen

unter 20 Grad und leichtem Nebel

direkt über dem Boden.“ Deshalb

rücken Landwirte speziell im heißen

Hochsommer bevorzugt in den

kühleren Nächten mit Bulldog und

Güllefass aus. js

märz / april 2018 | 7

FRÜHLING

GENIEßEN

ZlEGELElWEG 2

82398 ODERDlNG

MO-Fr: 10-18 Sa: 10-15 Uhr

Tel. 0881-927 63 77

www.teak-and-more.de

WIR FREUEN UNS AUF SIE


Neuheiten und Rechte für die Arbeit mit Drohnenn

Von Volumenberechnung

bis Verfolgungsjagd

Schongau | Fasziniert von nie zuvor

gesehenen Aufnahmen aus

der weltberühmten Sixtinischen

Kapelle, rief Sebastian Jahn in der

dafür verantwortlichen Produktion

an. Er wollte wissen, wie diese Bilder

entstanden sind. Die Antwort:

Mit einer Drohne, was jedoch extrem

zeit- und personalaufwendig

gewesen, im Grunde nicht bezahlbar

ist. Aufgelegt. Drohnen waren

damals, im Jahre 2007, ein unbeschriebenes

Blatt. Kaum einer hatte

sie, kaum einer kannte sie. Doch

zu teuer, zu unrentabel? Sebastian

Jahn, Maschinenbau-Konstrukteur

und damals schon Hobbyfotograf,

wollte das so nicht stehen lassen

und sagte sich: „Dann baue

ich so eine Drohne eben selbst.“

Der Rahmen aus Carbon, an den

äußeren Enden Rotorblätter mit

kleinem Motor. Sein erstes Werk:

Ein Quadrokopter, viermotorig.

Später konstruierte und baute er

einen Hexakopter, sechsmotorig,

schließlich einen Oktokopter,

achtmotorig, der bis zu fünf Kilo

Gewicht mitschleppen kann. Das

Gewicht bei Sebastian Jahn heißt

hochauflösende Kamera. Für erste

Testflüge fixierte er eine standardmäßige

GoPro, für Filmaufnahmen

eine Red Epic, 40 000

Euro Wert, mit der unter anderem

Szenen bei Harry Potter, Fluch der

Karibik und 300 gedreht wurden.

Allerdings nicht von Sebastian

Jahn. Auf den heute 35-Jährigen

wurden andere Filmproduzenten

aufmerksam. Nachdem er erste

Luftaufnahmen auf YouTube und

seiner Internetseite veröffentlichte,

flatterten immer häufiger

Anfragen ein. Für die Serie Bergdoktor

filmte er atemberaubende

Landschaftsbilder und spektakuläre

Verfolgungsrennen durch enge,

naturbelassene Täler. Ähnliche

Aufnahmen machte er für die Kinofilme

„Burg Schreckenstein“,

„Die Trapp-Familie“ und „Verrückt

nach Fixi“. Sein Kerngeschäft bis

heute: Fotografie am Boden sowie

Bild- und Filmaufnahmen aus der

Luft jeglicher Art.

Hochqualitative

Aufnahmen für Filme

Für Roller, eines der größten Möbelhäuser

Deutschlands, machte

er hochqualitative Aufnahmen für

einen Imagefilm. Ebenso für hiesige

Industriebetriebe, zum Beispiel

Hirschvogel Automotive oder die

Tourismusregion Füssen – fesselnde

Aufnahmen von Natur und

Königsschlössern. Sein neuestes

Aufgabengebiet ist allerdings die

Volumen-Berechnung mittels

Luftaufnahmen, erstmals erfolgreich

getestet mit einer großen

Sebastian Jahn und sein koaxialer

Oktokopter, mit dem er unter

anderem Szenen für Filme dreht.

8 | altlandkreis


Kiesgrube

hier im

Altlandkreis. Die

Volumenberechnung

per Drohne funktioniert wie folgt:

Zunächst fährt Sebastian Jahn das

zu erfassende Gelände ab und

setzt in regelmäßigen Abständen

Markierungspunkte mittels

Farbspray. Anschließend geht er

mit GPS-gesteuerter Drohne und

angebrachter, hochauflösender

Kamera in die Luft und macht aus

maximal 100 Metern Höhe zahlreiche

Bilder. Am Beispiel Kiesgrube,

knapp 47 000 Quadratmeter Fläche,

knipste er in nur 30 Minuten

exakt 100 Fotos. Nach Landung der

Drohne fuhr er zurück ins Büro,

setzte sich an den PC, lud die 100

Bilder hoch, prüfte und drehte sie

und stellte sie schließlich in ein

spezielles Programm, eine 3D-

Vermessungssoftware. Darin wurden

nun alle 100 Bilder zu einem

großen miteinander verknüpft, so

dass letztlich die komplette Kiesgrube

auf einen Blick zu sehen ist.

Dabei ins Auge stechen die vor Ort

markierten Farbpunkte, auf die

Jahn nun am PC Referenzpunkte

setzt. Fortan übernimmt eine

komplexe Software die Arbeit, die

anhand der GPS-Daten und der

von Jahn gesetzten Referenzpunkte

in rund sechs Stunden das komplette

Gelände in Höhe, Länge,

Breite und Tiefe ausrechnet. Das

Ergebnis ist verblüffend genau: Mit

minimaler Abweichung von plusminus

einem Prozent konnte das

Volumen der Kiesgrube bestimmt

werden. Obendrein ist Jahns Arbeit

wesentlich zeitsparender als

die klassische Vermessung am

Boden, die ohne PC-Arbeit bereits

einen kompletten Arbeitstag

in Anspruch nimmt und

vor allem an unwegsamen

Geländestellen

äußerst mühsam ist.

Als netten Nebeneffekt

dieser Vermessungen

bezeichnet Sebastian

Jahn das dabei entstehende

3D-Modell. Doch für was braucht

es überhaupt Volumenangaben

von beispielsweise Kiesgruben?

„Damit kann man zum Beispiel

herausfinden, wie viel Material

pro Jahr abgetragen wurde“, sagt

Jahn, der hierfür die gleiche Arbeit

ein Jahr später erneut durchführen

müsste. Darüber hinaus

könnte er zum Beispiel die „Löcher“

brachliegender Kiesgruben

vermessen und so bestimmen,

wie viele Tonnen Kies dort hineingekippt

werden müssten, um diese

aufzufüllen. Auch Abtragungen

für den Bau von Umgehungstraßen

könnte er mittels Drohnenmessung

exakt vorausrechnen.

Rechte und

Pflichten

Ob Fotos, Filme oder Vermessungen:

Damit Sebastian Jahn mit einer

seiner haftpflichtversicherten

Drohnen – der große Oktokopter

misst eine Spannweite von 1,70

Meter, seine kleinste Drohne 40

Zentimeter – in die Luft darf, hat

er jede Menge Rechte und Pflichten

einzuhalten. Zwischen April

und Oktober 2017 musste jeder

Gewerbliche für Drohnen ab zwei

Kilogramm einen gut 200 Euro

teuren Führerschein (ab 16. Lebensjahr)

bei einer vom Luftfahrt-

Bundesamt anerkannten Stelle

absolvieren. Sebastian Jahn legte

diese theoretische Prüfung mit

Themenschwerpunkten Navigation,

Zivil-, Straf- und Luftrecht,

Meteorologie, Flugbetrieb sowie

Fachwissen rund um Drohnen in

der Münchner Landeshauptstadt

ab. Darüber hinaus besitzt Sebastian

Jahn für halbjährlich 120

Euro eine Sondergenehmigung,

die ihm erlaubt, auch näher als

100 Meter an Hochspannungsleitungen,

Bundesstraßen und

öffentliche Gebäude heranzufliegen.

Absolute Tabuzone für

jeden Drohnenflieger sind unter

anderem Krankenhäuser (100

Meter Abstand), Flughäfen (1,5

Kilometer Abstand), Unfallstellen,

Menschenansammlungen und

Gefängnisse. Außerdem müssen

seit Oktober 2017 Drohen von

mehr als 250 Gramm mit einer

festangebrachten, hitze- und kältebeständigen

Plakette samt Name

und Anschrift des Halters gekennzeichnet

sein. „Für die Anbringung

ist jeder Drohnenbesitzer

selbst verantwortlich, die Schilder

aus zum Beispiel Aluminium kann

man unter anderem online bestellen“,

sagt Sebastian Jahn, der

sich vor jedem Flug eine schriftliche

Starterlaubnis vom jeweiligen

Grundstücksbesitzer genehmigen

lassen muss und als Gewerblicher

maximal 100 Meter hochfliegen

darf. Bei innerörtlichen Flügen

hat er außerdem die örtliche Polizei

zu informieren – und zwar 24

Stunden vor dem Start. In Wohngebieten

dürfen Drohnen über 250

Gramm nicht aufsteigen, schon gar

nicht mit film- oder tonaufnahmefähigem

Anhang. Es sei denn,

Grundstückseigentümer oder Mieter

stimmen dem ausdrücklich zu.

Drohnen bis 250 Gramm sind in

Wohngebieten erlaubt. Allerdings

ausschließlich über dem eigenen

Grundstück, maximal 30 Meter

hoch – für Flüge über Nachbarsgrundstücke

ist deren Genehmigung

erforderlich.

js

Kiesgrube in 3D (unten), zusammengesetzt aus 100 Luftaufnahmen.

märz / april 2018 | 9


Passionstheater in Oberammergau

„Zum Aufspüren

verborgener Talente“

Der Brandner Kaspar füllt den Boandlkramer mit Kerschgeist ab.

Oberammergau I Das Passionstheater

in Oberammergau ist nicht

nur während der weltberühmten

Spiele ein beliebter Ort für Kulturinteressierte

aus Nah und Fern.

Mit „Wilhelm Tell“, dem „Brandner

Kasper und das ewig’ Leben“

sowie dem sechsten Heimatsoundfestival

ist das Programm 2018 erstklassig

ausgestaltet. Zwar beginnt

die Saison erst am Freitag, 6. Juli,

mit der Premiere von Wilhelm Tell.

Weil die Veranstaltungen beim Publikum

jedoch stark gefragt sind,

sollten sich Interessierte schon

jetzt um Karten bemühen. Zumindest

was die beiden Theaterstücke

betrifft – das Heimatsoundfestival

am 27. und 28. Juli ist bereits restlos

ausverkauft.

„Mit Wilhelm Tell von Friedrich

Schiller bringen wir eines der

großen Werke deutscher Literatur

auf unsere Freilichtbühne“, sagt

Regisseur Christian Stückl. Das

Stück handelt vom Freiheitskampf

der Schweizer Bevölkerung gegen

„die brutale Willkürherrschaft der

habsburgischen Vögte“. Dargestellt

wird das Spektakel überwiegend

von Einheimischen. „Diese

Aufführung bietet mir noch einmal

die Möglichkeit, viele Oberammergauer

Theaterbegeisterte in einer

Inszenierung auszuprobieren und

verborgene Talente aufzuspüren,

bevor dann im Oktober die Darsteller

der Passionsspiele 2020

ausgewählt werden“, so Christian

Stückl, der auch Regie beim

„Brandner Kaspar“ führt. Dieses

urbayerische Theaterschmankerl

spielt das Münchner Volkstheater

am 12. und 13. Juli. Wer die

Geschichte noch nicht kennt: Der

Boandlkramer kommt im Auftrag

„von oben“, um den Brandner

Kaspar für immer zu holen. Doch

dieser wehrt sich mit gekonnter

Schlitzohrigkeit vehement gegen

den Tod, in dem er den Boandlkramer

mit Kerschgeist abfüllt und

beim Kartenspiel bescheißt, so

sein Leben um einige Jahre verlängern

kann.

js

> > > INFOS zu tickets & veranstaltungen

Tickets und nähere Informationen aller Veranstaltungen sind unter

08822 / 9458888, im Internet auf www.passionstheater.de oder in

der Vorverkaufsstelle, Eugen-Papst-Straße 9A in Oberammergau,

geöffnet von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr sowie am

Samstag von 9 bis 13 Uhr, zu bekommen. Während der „Brandner

Kasper“ an einem Wochenende über die Bühne geht, wird

„Wilhelm Tell“ an insgesamt acht Abenden aufgeführt. Neben der

Premiere am 6. Juli auch am 7. und 20 Juli sowie am 3. / 4. / 10. / 11.

August. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

10 | altlandkreis


&

Wohnen

Bauen

Energie

Aus dem

Inhalt

Notar Georg Ruhland auf der Roten Couch . . Seite 13

Feldgeschworene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 18

Immobilienmakler Florian Wild . . . . . . . . . . Seite 22

„Oafach Schea“ belebt Dorfkern . . . . . . . . . . Seite 24

Massivholzhäuser aus einer Hand . . . . . . . . Seite 26

Hochbeet statt Bierkühler . . . . . . . . . . . . . . . Seite 28

Autokran-Service von Familie Albrecht . . . . . Seite 32

Schwimmteiche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 34

Rauchmelder sind Pflicht! . . . . . . . . . . . . . . Seite 36

Trends in der Raumausstattung . . . . . . . . . . Seite 38

märz / april 2018 | 11


Am 14. und 15. April in der Kreisstadt

6. Energiemesse in der

Weilheimer Stadthalle

Schlüsselfertiger Massivbau

Massivbau

Schlüsselfertiger Massivbau

oder oder

oder teilschlüsselfertig

teilschlüsselfertig

oder teilschlüsselfertig

Beratung, Planung und und Ausführung aus aus einer Hand:

■ Beratung, Planung und Ausführung aus aus einer einer Hand: Hand:

ein ein Ansprechpartner

ein Ansprechpartner

kostenlose und kompetente Beratung

■ kostenlose und kompetente Beratung

für für Ihr für Ihr Ihr Ziegelmassiveffizienzhaus

Ziegelmassiveffizienzhaus

■ Ausbauhandwerker aus aus

aus dem dem

dem Landkreis Landkreis WM/SOG

WM/SOG

WM/SOG

jedes jedes jedes

jedes Haus Haus Haus

Haus eine eine

eine unikate unikate

unikate Planung Planung nach

Planung nach Ihren

nach Ihren Wünschen

Ihren Wünschen

Wünschen

Wir

Wir

Wir bauen

bieten

bieten für Sie

Bauarbeiten

Bauarbeiten in Peißenberg

aller

aller

Art

Art

■ hochwertige Einfamilienhäuser Eigentumswohnungen und Reihenhäuser

Einfamilienhäuser

Doppel-

■ ruhige Doppel-

Doppel- /

und / zentrale Mehrfamilienhäuser

Lage, fünf Minuten zum Bahnhof mit

/ Mehrfamilienhäuser

bester gewerbliche Anbindung

gewerbliche / / landwirtschaftliche nach München

/ landwirtschaftliche Bauten

Bauten

Bauten

■ nach Renovierungsarbeiten

neuestem Energiestandard

Renovierungsarbeiten

■ exklusive energetische Maisonette-/

energetische Altbausanierung Penthousewohnungen

■ mit Fernwärmeheizung

Altbausanierung

und Lift

Wir bieten Bauarbeiten aller Art

W

Maße 89 mm x 186 mm

Wir bieten Bauarbeiten aller Art

Einfamilienhäuser

Doppel- / Mehrfamilienhäuser

gewerbliche / landwirtschaftliche Bauten

Renovierungsarbeiten

energetische Altbausanierung

Schlüsselfertiger Massivbau

oder teilschlüsselfertig

Beratung, Planung und Ausführung aus einer Hand:

ein Ansprechpartner

kostenlose und kompetente Beratung

für Ihr Ziegelmassiveffizienzhaus

Ausbauhandwerker aus dem Landkreis WM/SOG

jedes Haus eine unikate Planung nach Ihren Wünschen

S

o

Ab sofort auch

per WhatsApp:

Tel.-Nr.: 0151/22 440 440

oder teilschlüsselfertig

Massivbau

Schlüsselfertiger

ein Ansprechpartner

Ausführung aus einer Hand:

und Planung Beratung,

für Ihr Ziegelmassiveffizienzhaus

Beratung

kompetente und kostenlose

jedes Haus eine unikate Planung nach Ihren Wünschen

WM/SOG

Landkreis dem aus Ausbauhandwerker

Wir bieten Bauarbeiten aller Art

Doppel- / Mehrfamilienhäuser

Einfamilienhäuser

Renovierungsarbeiten

landwirtschaftliche Bauten

/ gewerbliche

energetische Altbausanierung

Maße 89 mm x 186 mm

Weilheim I Für die ‚Energiewende‘

müssen alle anpacken, aber

sie ist machbar“, ist sich Wolfgang

Haas, Geschäftsführer der Energieberatung

Ammer-Lech-Loisach

und Leiter der mittlerweile sechsten

Auflage der Energiemesse

Weilheim, sicher. In Kooperation

mit der Sparkasse Oberland, der

Standortförderung des Landkreises

Weilheim-Schongau und der

Energiewende Oberland ist es erneut

gelungen, zahlreiche Firmen

und Organisationen, die sich mit

den Themen Energieeinsparung,

Energieeffizienz und erneuerbare

Energien beschäftigen, in die

Weilheimer Stadthalle einzuladen.

Mit der Messe will die Energieberatung

Ammer-Lech-Loisach eine

Hilfestellung geben und ihren Teil

zur „Energiewende“ beitragen. Offizielle

Eröffnung mit Messerundgang

ist am Samstag, 14. April, um

10 Uhr. Die Ausstellung endet um 17

Uhr. Auch am Sonntag (15.04.) öffnet

die sechste Weilheimer Energiemesse

von 10 bis 17 Uhr.

Bei einem Spaziergang durch die

Stadthalle und den Außenbereich

können sich interessierte Besucher

einen Überblick über aktuelle und

innovative Heizsystem verschaffen

Maße Maße 89 89 89 mm mm x x x 186 186 mm mm

oder Informationen über Wärmedämmverbundsysteme

sowie deren

korrekte Verwendung und Verarbeitung

einholen. Es ist zudem

möglich, energetisch optimierte

Fenster zu besichtigen, sich mit

dem Thema „kontrollierte“ Wohnraumlüftung

auseinanderzusetzen

oder über eine Photovoltaik-

Anlage inklusive Stromspeicher

12 | altlandkreis

zu informieren. Ob Neubau oder

Altbausanierung, es wird erneut

ein breites Spektrum an Fachfirmen

und Organisationen mit vielen

Experten vor Ort sein. Eine Fachvortragsreihe

rundet das Angebot

der Energiemesse ab: Samstag und

Sonntag erfahren Besucher in einzelnen

Präsentation von Neuheiten

am Markt und aktuellen Entwicklungen

in den großen Bereichen

Energie und Klima. Referenten von

Herstellerfirmen einerseits und

unabhängigen Energieberatern

andererseits gewährleisten, dass

die Themen von unterschiedlichen

Seiten beleuchtet werden.

Stabile Zahlen

seit 2009

Nachdem es in Penzberg mit dem

Energie- und Bauforum bereits

eine ähnliche Ausstellung gab,

wurde der Wunsch nach einem

vergleichbaren Angebot in Weilheim

laut. Wolfgang Haas und

ein Ansprechpartner

Ausführung aus einer Hand:

und Planung Beratung,

für Ihr Ziegelmassiveffizienzhaus

Beratung

kompetente und kostenlose

jedes Haus eine unikate Planung nach Ihren Wünschen

WM/SOG

Landkreis dem aus Ausbauhandwerker

Doppel- / Mehrfamilienhäuser

Einfamilienhäuser

energetische Altbausanierung

seine Mitstreiter versuchten also,

eine Energiemesse in Weilheim

zu etablieren. Sowohl Anzahl der

Aussteller, als auch Besucherzahlen,

die meist bei rund 1000

liegen, haben sich seit der ersten

Auflage im Jahr 2009 kaum verändert.

„Lieber klein und fein“,

spricht Wolfgang Haas die Tatsache

an, dass für teilnehmende

Firmen ohnehin die Qualität der

Besucher entscheidender sei als

die Quantität. Und genau darin

sieht der Messeleiter den Vorteil

der Weilheimer Energiemesse:

„Die Aussteller waren in der Vergangenheit

stets begeistert von

der Intensität der Gespräche.“

Der Eintritt zur Messe beträgt 3,50

Euro, Kinder bis 14 Jahren sind frei.

Über das detaillierte Programm

informiert die Internetseite (www.

energiemesse-weilheim.de). Sie

hält zudem die Kontaktdaten für

interessierte Unternehmen bereit,

schließlich sind noch wenige Aussteller-Restplätze

verfügbar. tis

Renovierungsarbeiten

gewerbliche / landwirtschaftliche Bauten

Schlüsselfertiger Massivbau

oder teilschlüsselfertig

Wir bieten Bauarbeiten aller Art


Auf der Roten Couch

Zwischen Justitia

und Mikrofon

Notar Georg Ruhland auf der Roten Couch:

Zum großen Interview haben wir den Juristen

und passionierten Musiker in seinem Büro

in der Schongauer Altstadt getroffen.

Foto: Johann Jilka

märz / april 2018 | 13


Service-Leistungen!

...bei uns bekommen Sie

Qualifizierter Handwerksbetrieb

im Maler- und Lackiererhandwerk

Staatlich anerkannter

Bodenverlegebetrieb

Fachgeschäft für Farbe,

Tapeten und Bodenbeläge

Gardinen und Zubehör,

Nähservice, Polstern und

Sonnenschutz

Maler Wöhnl

Einzelhandel:

Münzstraße 28

Tel. 0 88 61 / 33 16

Fax 0 88 61 / 909 45 66

86956 Schongau

info@maler-woehnl.de

vom Feinsten

4 ×

Leistungsstark

in unserem

Fachgeschäft

in der

Schongauer Altstadt

Münzstraße 28

BERATUNG

QUALITÄT

SERVICE

wird bei uns

großgeschrieben

Fachgeschäft

Betrieb:

Ingenrieder Str. 1

Tel. 0 88 61 / 87 59

Fax 0 88 61 / 909 45 66

86956 Schongau

www.maler-woehnl.de

Schongau | Georg Ruhland gibt

den Ton an, beruflich wie in seiner

Freizeit. Seit 2002 ist der 48-jährige

gebürtige Deggendorfer in Schongau

als einer von zwei Notaren tätig,

muss bei Beglaubigungen und

Beurkundungen auf seine Stimme

vertrauen. Ebenso wie bei seiner

zweiten großen Leidenschaft, seiner

a-capella-Band „In-Voice“, mit

welcher der zweifache Familienvater

seit fast 20 Jahren die Zuschauer

im Altlandkreis verzückt. Und zwar

einzig und allein mit seiner Stimme,

schließlich wird bei a-capella

bekanntermaßen komplett auf Instrumente

verzichtet. Kein Klavier,

keine Gitarre, nichts dergleichen.

Auf der Bühne wird ausschließlich

mit der Stimme produziert. Wie der

juristische Vollblutmusiker beziehungsweise

musikalische Notar in

Schongau gelandet ist, was er Bauwilligen

rät und wie er Beruf und

Hobby in Einklang bringt, verrät er

im großen „altlandkreis“-Interview

auf der Roten Couch.

Herr Ruhland, warum sieht man

von Ihnen keine Werbung?

Bei uns gibt es schlicht ein Werbeverbot.

Ein Notar hat jedes gewerbliche

Verhalten zu unterlassen.

Dazu gehört eben auch eine

seinem öffentlichen Amt widersprechende

Werbung.

Wie kommt ein Notar dann an seine

Mandanten?

Als Notar hat man einen zugewiesenen

Sprengel, in dem man

beurkunden darf. Deshalb muss

ein Notar auch nicht werben, weil

eine gewisse Bevölkerungszahl in

der Regel bei ihm erscheinen wird.

Das ist aber nicht zwingend, denn

der Kunde hat die freie Wahl.

14 | altlandkreis

Ich darf also als Schongauer oder

Peitinger auch nach Weilheim zum

Notar?

So ist es. Es gibt Menschen aus

Schongau, die wollen zum Beispiel

hier nicht gesehen werden.

Genauso kommen Leute aus Starnberg,

Weilheim oder sonst wo zu

mir. Manchmal führen auch Terminsituationen

dazu, dass Kunden

bei anderen Notariaten nachfragen

müssen. Das Schöne ist, dass die

Zusammenarbeit hier mit meinem

Kollegen Gerald Ferstl und mit den

vier Kollegen aus Weilheim hervorragend

klappt.

Sie sind für den kompletten Altlandkreis

Schongau tätig?

Es ist ein permeables System.

Der Einzige, der sich nicht bewegen

darf, ist der Notar. In seinem

Sprengel natürlich schon, etwa zu

einer bettlägerigen Person fahren.

Beispielsweise nach Hohenpeißenberg,

nicht aber nach Peißenberg,

außer in Ausnahmefällen.

Da sind dann die Weilheimer Kollegen

zuständig. Unser Bezirk ist

jener des früheren Schongauer

Amtsgerichtes, also im Grunde der

Altlandkreis.

Wie wird man eigentlich Notar?

Zunächst absolviert man die klassische

Juristenlaufbahn: Jurastudium,

erstes Staatsexamen, Referendarzeit,

zweites Staatsexamen.

Mit der Note im Examen wird es

dann interessant – man sagt auch

Staatsnote dazu. Weil man die für

juristische Berufe im Staatsdienst

wie Richter oder Staatsanwalt

braucht. Und eben auch, um Notar

zu werden. Hat man die entsprechende

Note, wird einem die

Notar-Laufbahn angeboten. In

meinem Prüfungshalbjahr bekamen

dies zwölf von rund 850 Absolventen.

Zwingend ist dann eine

weiterführende Ausbildung nach

dem zweiten Staatsexamen, die

Assessoren-Zeit, in etwa vergleichbar

mit einem Trainee. Obwohl

man bereits die volle juristische

Ausbildung hat und in anderen

juristischen Berufen bereits arbeiten

könnte, muss man als Notar

noch mindestens drei Jahre diese

Assessoren-Zeit bestreiten. Bei mir

wurden es sogar fünfeinhalb Jahre,

weil es damals viele Bewerber gab.

Georg Ruhland in seinem Element: Dabei hat man als Notar selbstverständlich

weitaus mehr Aufgaben als Mandanten Verträge vorzulesen.

Schließlich kann man sich auf freie

Stellen bewerben und wird dann

durch den Justizminister zum Notar

ernannt. Wobei es dann strikt nach

Bewerbungsliste, also Jahrgang

und Note, geht. Steht man ganz

oben, bekommt man den Zuschlag.

Eine anstrengende Ausbildung mit

vielen Hürden.

Da es im Notariat um sehr viel

geht, sollen hochqualifizierte Juristen

in den Beruf gebracht werden.

Und zwar flächendeckend in

ganz Bayern.

Ihr Traumjob?

Was wirklich schön ist an dem Beruf

und was ihn zu einem Traumjob

macht, obwohl ich mit Maximalausdrücken

immer vorsichtig

bin: Dass man bei vielen Familien

und Unternehmen lebensgestaltend

mitwirkt und sich mit deren

Entwicklung befasst. Da habe ich

hinterher tatsächlich das Gefühl,

gemeinsam mit den Menschen

etwas Gutes bewirkt zu haben.

Haus, Existenzgründung, Erbe, Geschäftsübergaben

... Es ist schön,

hier der Begleiter zu sein, wenn es

denn funktioniert.

Sie sprechen es an, erleben sicherlich

auch die negative Seite, bitterböse

Streitigkeiten.

Natürlich gibt es auch immer wieder

Streitigkeiten. Meiner Erfahrung

nach immer dann, wenn die

Kommunikation nicht funktioniert.

Wenn jemand Kommunikation

nicht wahrnimmt oder verweigert,

dann wird’s oft schwierig. Eine

gute Kommunikation erleichtert

alles und dazu gehört Offenheit

und auch Diplomatie. Dass man

Dinge nennt, die einem wichtig

sind und offen damit umgeht.

Wie können wir uns den typischen

Alltag eines Notars vorstellen?

Die Bürozeit beginnt morgens etwa

um Acht, halb Neun. Der normale

Arbeitstag ist gefüllt mit Terminen,

zumeist entweder Besprechungsoder

Beurkundungsterminen. Viele

Menschen möchten den Notar

auch bei Besprechungen bereits

persönlich sehen, gerade auf dem

Land ist das weithin üblich. In der

Großstadt hat man es meist zunächst

mit einem Sachbearbeiter

zu tun. Mit Besprechungen und

Beurkundungen ist der Tag schon

relativ gefüllt. Zwischendurch Telefonate,

natürlich Schriftverkehr

abarbeiten. Das läuft in den Pausen

mit. Wenn der normale Arbeitstag

vorbei ist – um Fünf geht unsere

Bürotür in der Regel zu – dann beginnt

der kreative Teil. Man entwirft

Urkunden, macht sich Gedanken,


wie man etwas schreiben könnte.

Arbeitet dieses Pensum ab. So endet

der Arbeitstag meist erheblich

später, als auf der Bürotür steht.

Beim Immobilienkauf oder Hausbau

wird bekanntlich ein Notar benötigt.

Warum eigentlich?

Notarielle Tätigkeiten sind generell

ein Teil der vorsorgenden Rechtspflege.

Bedeutet: Der Notar hat

den Auftrag, unerfahrene und ungewandte

Beteiligte vor übereilten

Entscheidungen und rechtlichen

Nachteilen zu schützen. Wir haben

sozusagen eine Präventivaufgabe,

damit Schaden oder Streit

gar nicht erst entsteht. Gerade im

Bereich des Bauens geht es meist

um erhebliche Investitionen. Dazu

braucht man Sicherheit. Gehört

mir das Grundstück auch wirklich?

Ist es nachweislich richtig, was ich

hier an Informationen bekomme?

Dafür steht der Notar. Er entnimmt

die Infos aus öffentlichen Registern

und gestaltet dann einen Vertrag,

der wiederum belastbar ist. Darin

steht, welche Verpflichtung wen

trifft, wer welche Rechte hat und

wie es richtig abgewickelt wird.

So kommt alles zu einem guten

Ergebnis, so dass ich am Schluss

sagen kann: Ich habe ein Haus auf

einem Grundstück, von dem ich

weiß, dass es mir gehört.

Würden Sie jemanden auch von

einem Hauskauf abraten, falls beispielsweise

der Preis überhöht ist?

Das ist eine gute Frage. Es kommt

darauf an, weil ich natürlich kein

wirtschaftlicher Berater der Beteiligten

bin. Und da habe ich mich

nicht in irgendwelche Kaufpreisverhandlungen

einzuschalten.

Zu sagen „holla, Sie zahlen hier

aber ordentlich“, das kommt nicht

in Frage. Habe ich allerdings den

Eindruck, dass Leistung und Gegenleistung

ein erhebliches Missverhältnis

bekommen und zusätzlich

das Gefühl, dass es eine der

Vertragsseiten überhaupt nicht

versteht, dann hinterfragt man als

Notar zunächst mal. Schlimmstenfalls

wird man auch gegensteuern,

wenn man das Gefühl von Missbrauch

bekommt.

... was auch erlaubt ist?

Das muss ich sogar. Es gehört zu

meinen Amtspflichten, ungewandte

Beteiligte vor einem im Verhältnis

sehr gewandten Beteiligten

unter Umständen – immer vom

Einzelfall abhängig – zu schützen.

Für mich als Privatperson ist diese

schützende Funktion eigentlich nur

positiv?

Ich habe Freunde in England, die

das Prinzip des Notars wie wir

es haben, nicht kennen. Aus ihrer

Sicht wäre das extrem wünschenswert.

Einen grundsätzlich

unparteiischen Berater zu haben,

der nur dann schützend eingreifen

muss, wenn er merkt, dass da offensichtlich

Unrecht geschieht.

Ihre Tätigkeit geht also weit über

das „bei Unterschriften zuschauen“

hinaus.

Das ist halt das Image des Notars.

Man sieht de facto nur, wie der

Notar vorliest und unterschreibt.

Davor und danach liegt die Hauptarbeit.

Man sieht nur einen Ausschnitt.

Das ganze Berufsbild ist

jedoch aus unserem deutschlandweiten,

juristischen Konstrukt gar

nicht wegzudenken. Wir liefern

etwa extreme Gerichtsentlastung.

Wenn die Gerichte all das, was

wir filtern, ungefiltert abbekämen,

würde das Gerichtssystem wahrscheinlich

kollabieren.

Bauboom, Wohnraummangel und

explodierende Mietpreise – wie

steht der Notar zu den Trends?

Mit einer nicht unerheblichen

Skepsis und Vorsicht vor Entwicklungen.

Stichwort „Blase“, es gibt

natürlich Regionen, da geht es

immer weiter nach oben. Im internationalen

Vergleich gibt es das in

London, das gibt es in München, in

Berlin. Aber die Frage ist, ob diese

Entwicklung immer so weiter geht

oder auch nicht. Ganz generell: Wie

in jedem anderen Bereich auch,

denk ich mir, muss man schon genau

hinschauen. Eine Entwicklung,

die ich stark wahrnehme ist, dass

immer alles schnell, schnell gehen

muss. Da haben wir Notare

eine ganz wichtige Funktion, den

Übereilungsschutz. Wir sind trotz

aller Dienstleistungsbereitschaft von

Berufs wegen Bremser vor unüberlegtem,

übereiltem Verhalten.

Viele meinen, dass der Immobilienmarkt

in den kommenden Jahren

Probleme bekommt.

Ich habe schon das Gefühl, dass

die Entwicklungen hier bei uns auf

dem Land noch ziemlich gesund

märz / april 2018 | 15


sind. Es gibt Entwicklungen, aber

die sind nicht überzogen. Dass es

Steigerungen wegen der Verknappung

von Land gibt, dass Preise

für Baugrund nach oben gehen,

ist logisch. Es gibt halt nur eine

bestimmte Menge und wie bei

jedem endlichen Gut, wird das

dann teurer. Ich habe aber das

Gefühl, dass die Entwicklung bei

uns im Altlandkreis durchaus eine

normale ist. Den Eindruck einer

Blase habe ich hier nicht. So wie

die Menschen hier mit den Dingen

umgehen, habe ich auch das

Gefühl, dass die meisten sich und

die Situation richtig einschätzen

können.

Was würden Sie dem klassischen

„Häuslebauer“ raten?

Auch wenn hier Bänker natürlich

die besseren Ratgeber sind: Eine

gewisse eigene Kapitaldecke hat

immer den Vorteil, dass ich nicht

gleich bei kleinsten Irritationen –

wenn etwa die Waschmaschine kaputt

geht – an die Grenzen meiner

Finanzierung gelange. Die Finanzierung

sollte also nicht auf Kante

genäht sein, was allerdings eine

alte Weisheit ist und nichts, was

der Herr Ruhland erfunden hätte.

Man sollte die eigenen Möglichkeiten

realistisch und vor allem

langfristig bewerten und auch

das Unerwartete nicht ausblenden.

Auch damit rechnen, dass es

mal im Job Probleme geben kann.

Kurzarbeit vielleicht. Genau

hinschauen und vor allem

nichts übereilen.

Sie sind gebürtiger

Deggendorfer, seit

2002 in Schongau.

Wie sind Sie hier

gelandet?

Das war die damals

frei werdende

Notarstelle. Es gab

eine Ausschreibung

vom Justizministerium

und dann haben

wir geschaut,

wo wir uns das

Leben vorstellen

könnten – und da

war Schongau

dabei. Ich

hatte das

Glück,

Showaffin: So oder so ähnlich

betritt Georg Ruhland gemeinsam

mit seinen Band-Kollegen

von „In-Voice“ die Bühne .

dass ich hier auf der Bewerbungsliste

die Nummer eins war. Mein

Kollege, Herr Ferstl, der ja bereits

hier war, hätte noch die Wahl gehabt

zwischen der Eins und Zwei,

hat sich dann für mich entschieden.

Wir sind damit sozusagen

eine berufliche Ehe eingegangen.

Sie sind also seit gut 15 Jahren

hier...

... und habe es seither noch nie

bereut. Wir wohnen in einer extrem

tollen Nachbarschaft, fühlen

uns dort richtig wohl. Wenn man

im Fernsehen eine tolle Nachbarschaft

darstellen möchte, müsste

man unsere Straße filmen.

Was gefällt dem Niederbayern

sonst noch hier im Pfaffenwinkel?

Wir arbeiten dort, wo andere Urlaub

machen, das ist einfach so.

Besonders gut gefällt mir die Nähe

zu den Bergen und Seen. Wir sind

dann aber auch wieder nicht so

nahe an den Bergen, dass man darunter

sitzt, sondern darauf schaut.

In den Bergen unterwegs zu sein,

ist das Schönste was es gibt. Leider

komme ich zu selten dazu. Meine

Frau und ich sind hier auch von

den Menschen toll aufgenommen

worden. Früher hatten wir mal

überlegt, ob wir vielleicht nochmal

in eine größere Stadt ziehen. Die

kurzen Wege, die wir hier haben,

die Landschaft, die offenen Menschen.

Alles Anreize, so dass wir

gesagt haben „nein“. Auch meine

beiden Buben lieben es hier, finden

Schongau ganz toll.

Sie sind nicht nur als Notar bekannt,

sondern auch als Sänger

in der a-capella-Band „In-Voice“.

Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen

Beruf und Hobby?

Im Notariat braucht man seine

Stimme beim Sprechen und Vorlesen

genauso wie auf der Bühne

beim Singen. Mit der Stimme

etwas zu machen, das ist mein

Handwerkszeug. Im Einen wie im

Anderen.

Wie kamen Sie zu dieser speziellen

Art von Musik?

Ich habe früh mit meinen Eltern

mit gregorianischen Gesängen,

also ganz alter Musik, begonnen.

1994 haben wir für das Bayerische

Fernsehen in der Altenstadter Basilika

einen Vierteiler aufgenommen.

Das war übrigens mein erster

Kontakt ins Schongauer Land. Über

die Jahre hinweg habe ich wirklich

jegliche Form von Musik gemacht.

Als Kind und Jugendlicher war ich

dann natürlich auch an Popmusik

interessiert. Ich versuchte herauszufiltern,

was ich eigentlich machen

möchte. Und das war singen,

singen, singen. Und zwar mehr

im Pop-Bereich, oder auch Soul

und Funk. Nachdem ich das Ganze

nur zum Spaß mache, muss es mir

Freude bereiten und das tut diese

Musik. Auch wenn ich immer noch

klassische Musik, Alpenländische

oder Volksmusik mache. Eigentlich

bin ich ganz offen, wenn die Musik

gut gemacht ist.

Wie kam es zur heutigen Konstellation

von „In-Voice“?

Ich habe Leute gesucht, die mit mir

solch eine Musik machen wollen,

und da bin ich hier und da fündig

geworden. Früher hatten wir sogar

eine a-capella-Assessoren-Band.

Fünf angehende Notare, das war

ziemlich cool. Einer davon ist jetzt

Notar in Pfarrkirchen, ein anderer

in Weilheim, zwei in München und

ich bin hier. Dann kam die Umbruchphase

im Jahr 2000 als „In-

Voice“ gegründet wurde. Einer aus

der Assessoren-Band ist sogar bei

uns hängen geblieben.

Woher diese Leidenschaft fürs Singen?

Singen ist, wenn Sie so wollen,

was für Hirn, Herz und Hintern.

Ich muss mich konzentrieren und

bin emotional extrem angesprochen.

Denn: Singen geht nur mit

Emotion. Klavierspielen kann man

vielleicht auch mal ohne, aber

singen ohne ein Gefühl dabei zu

haben, gibt es nicht. Und für den

Hintern, weil man bei zwei Stunden

auf der Bühne auch ordentlich

abnimmt. Das bekommt man mit

der entsprechenden Ernährung

hinterher allerdings schon wieder

drauf. (lacht)

Was war der bisher schönste Auftritt

mit „In-Voice“?

Unser zahlenmäßig größter Auftritt

war beim Theatron-Musikfestival

in München. Auf der Seebühne

neben der Olympia-Schwimmhalle

waren bei strömendem Regen

zweieinhalbtausend Leute. Und

die blieben auch. Wir waren der

spontan eingesprungene Hauptact.

Einen Tag zuvor haben wir die

Buchung bekommen und haben

dann eine richtig coole Show abgeliefert.

Das müsste 2003 oder

2004 gewesen sein, also lange her.

Ansonsten ist es schwierig, einen

einzelnen Auftritt herauszustellen.

Ein wirklich lustiger war der auf

der Erbenschwanger Mülldeponie

beim Tag der offenen Tür. In der

stockdunklen Nacht im Festzelt, auf

der Bühne Mülltonnen zur Dekoration.

Von der Stimmung her war

das echt toll. Gerade die Auftritte

im Altlandkreis gefallen uns, weil

wir hier die größte Fangemeinde

haben. Wir haben enorm liebevolle

Fans, die einen auch ein halbes

Jahr danach noch auf einen Auftritt

ansprechen.

Die neue Show heißt „From home

nach dahoam“!

Bissal neudeutsch, bissal bayrisch.

Der Titel soll zum Ausdruck

bringen, dass wir nicht nur englische

Texte haben, sondern auch

bayrische. Im a-capella-Bereich

gibt es eigentlich niemanden, der

guten bayrischen Pop singt. Uns

ist das aber wichtig, und das funktioniert

auch super. Die bayrische

Sprache ist ganz hervorragend

zum Singen geeignet. Auch im

Pop-Bereich, fast schöner als das

Englische. Wir sagen mit dem Titel

also, dass wir vom Repertoire her

16 | altlandkreis


Georg Ruhland und „altlandkreis“-Redakteur Tim Schmid vor den unzähligen

Akten, die es aufzubewahren gilt.

aus dem rein Englischen auch ins

Bayrische driften.

Sie covern Songs, schreiben aber

auch eigene?

Momentan sind es ungefähr ein

Drittel eigene und zwei Drittel Cover.

Unsere eigenen Sachen kommen

nur sehr selektiv in die Show.

Wir legen die Messlatte sehr hoch.

Schließlich muss sich das Lied

dann mit „Amadeus“ von Falco

oder „Through the Barricades“ von

Spandau Ballet messen können.

Ein Song, der sich mit den Großen

messen kann, ist „As Beste“, in

dem es um Zeitmangel und Hektik

in der heutigen Zeit geht. Autobiografisch?

Ja, der ist voll autobiografisch. Er

geht genau über die Situation,

dass man im Dezember noch eilig

etwas beurkunden soll. Da setzt

man sich Abend für Abend noch

ins Büro und dann stellt sich am

Schluss heraus, dass der Termin

am Vorabend abgesagt wird. Dafür

hat man einfach drei Abende

mit seinen Kindern nicht gehabt.

Das passt nicht und ist auch nicht

in Ordnung. Darüber geht dieses

Lied, dass man es hätte gut ins

neue Jahr schieben können, was

auch tatsächlich im Text so vorkommt.

Entstanden ist das Lied in

der Phase der Eigenheimzulage,

da war im Dezember immer ganz

viel los.

Wie oft üben Sie und Ihre vier

Band-Kollegen?

Wir haben einen wöchentlichen

Probentermin, wie jede gute Blaskapelle.

„So schlimm es klingt,

üben hilft“, sagt mein Band-Kollege

Harry immer. Wir haben einen

Jour fixe, an dem wir uns in München

in unserem Proberaum treffen.

Natürlich schaffen wir das aus

beruflichen Gründen nicht jede

Woche, aber an sich ist das für uns

ein heiliger Termin.

Hatten Sie nie den Traum, die Musik

hauptberuflich zu machen?

Das stand mal im Raum. Aber

wenn man eine Musikerkarriere

einschlagen möchte, muss man

entweder ein unglaubliches Sondertalent

sein, das ich nicht bin,

oder eine grundsolide Ausbildung

machen. Und zwar auch, wenn

man in der U-Musik, im Pop und

Rock, unterwegs ist. Die Leute, die

gut singen können, haben es alle

gelernt. Oder sind eben die wirklichen

Ausnahmetalente. Aber auch

die haben es erst mit viel Arbeit

dorthin geschafft, das darf man

nicht vergessen. Es stand bei mir

zur Debatte, aber eher als Cellist.

Das war zur Abiturzeit bei der

Studienwahl. Gehe ich auf eine

Musikhochschule oder mache ich

etwas ganz anderes? Ich habe

dann eben etwas ganz anderes

gemacht, wovon ich keine Ahnung

hatte. In meinem kompletten familiären

Umfeld gibt es auf weiter

Flur keinen einzigen Juristen.

Das war für mich spannend, weil

es komplette Neulanderforschung

war. Wie eine Polarexpedition in

leichter Kleidung. (lacht)

Beruf oder Hobby – was macht

mehr Spaß?

Es ist der Mix aus beidem. Ich

könnte mir ein Juristenleben ohne

Musik nicht vorstellen. Genauso

kommt es mir als Musiker zugute,

dass ich einen sehr verlässlichen

Beruf habe.

Bleibt bei Ihren zwei Karrieren

überhaupt noch Zeit für andere

Hobbys?

Kaum. Ich singe noch in einem

kleinen klassischen Ensemble hier

in Schongau, dem „SOGsang“.

Da singen wir regelmäßig in der

Basilika in Altenstadt. Das macht

große Freude und ist für mich immer

wie Weihnachten und Ostern

zusammen. Von gregorianischem

Choral über Volksmusik bis hin zur

klassischen Musik. Auch kleinere

sportliche Aktivitäten mache ich

super gerne, aber da bleibt wenig

Zeit übrig. Ab und zu kochen wir

mit Freunden gemeinsam.

Was wünscht sich der Notar, der

Musiker, der Familienvater für die

Zukunft?

Beruflich eine Entschleunigung.

Musikalisch viele inspirierende

Begegnungen. Und familiär: Gesundheit

und etwas mehr Zeit.

Wobei man dafür ganz viel Selbstdisziplin

braucht, damit das funktioniert.

tis

Lauterbach 14 86989 Steingaden

0173 / 77 38 33 5

● Holzeinschläge / Durchforstungen

● Problembaumfällung mit Versicherungsschutz

● Holzhandel / Brennholzhandel

● Garten- und Landschaftsbau

● Natursteinmauern-Steinbau

● Fluss- und Lawinenverbau

● Bagger- und Drainagearbeiten

● Leitungssuche mit Wünschelrute

● Transporte jeglicher Art unter 3,5t

● Mobiler Reparatur- und Ersatzteileservice

● Geräte- und Fahrzeugbau

● Schweiß-und Holzbauarbeiten

● Landwirtschaftliche Produkte / Dienstleistungen

● Winterdienst

● forstbetrieb_schmid@yahoo.de

märz / april 2018 | 17


Feldgeschworene üben ältestes Ehrenamt Bayerns aus

Männer, die Grenzen setzen ...

Steingaden | Einmal im Monat

bekommt Florian Echtler ein Einladungsschreiben

vom Amt für

Digitalisierung, Breitband und

Vermessung. „Meistens zwei

Wochen im Voraus mit den genauen

Daten des Treffpunktes, so

dass man sich den Tag rechtzeitig

freinehmen kann.“ Echtler, 65,

ehemaliger Forstwirt, ist seit vier

Jahren Feldgeschworener der Gemeinde

Steingaden. Seine Aufgabe:

Den Vermessungsingenieuren

des Landratsamtes unter die Arme

greifen, wenn es um die Markierung

neuer Grundstücksgrenzen

geht. Neu ausgewiesene Baugebiete,

Bau neuer Gemeindestraßen,

bestehende Grundstücke

teilen oder alte Grenzsteine, die

über Jahre und Jahrzehnte hinweg

vom Erdboden verschluckt wurden,

wieder sichtbar machen. Es

gibt viele Gründe, wofür ein Feldgeschworener,

der ausschließlich

für die Gemeinde seines Wohnortes

im Einsatz ist, gebraucht wird.

Logisch denken sollte er können,

körperlich schwer arbeiten

und die Dinge für

sich behalten.

Eigenschaften, die Steingadens

Bürgermeister zu 100 Prozent

wiederfindet in Florian Echtler.

„Er hat mitbekommen, dass ich in

Altersteilzeit gehe und mich daraufhin

gleich gefragt, ob ich der

Gemeinde als Feldgeschworener

dienen möchte.“ Nachdem Echtler

dem Steingadener Gemeinderat

mit mehrheitlicher Zustimmung

vorgestellt wurde, musste er nur

noch zur Vereidigung. „Der Bürgermeister

hat mir den Spruch

vorgesagt, ich ihn nachgesagt,

damit war die Sache offiziell.“ Ein

spezielles Zertifikat, einen Vertrag

oder eine Urkunde braucht es

nicht, um das Ehrenamt des Feldgeschworenen

aufzunehmen – es

gilt das gesprochene Wort.

Auf den

Zentimeter genau

Im Rahmen einer Grenzmarkierung,

auch Abmarkung genannt,

sind mit Geometer und

Vermessungsgehilfe

immer

zwei

Vertreter vom Vermessungsamt,

ein Feldgeschworener sowie alle

betroffenen Grundstücksteilnehmer

informiert – und in der Regel

auch vor Ort. Um eine neue

Grundstücksgrenze festzulegen,

gilt es zunächst die alte ausfindig

zu machen, um sich an ihr zu

orientieren. Heißt: Der Geometer

(Vermessungsingenieur) baut

sein stativgestütztes Messgerät

an einem beliebigen Ort auf. Sein

Gehilfe sucht nun einen alten

Grenzstein oder anderweitige Orientierungspunkte,

zum Beispiel

tiefer unter der Erde vergrabene

Stahlrohre, „die früher zusätzlich

verwendet wurden“, und platziert

dort einen Spiegel, der nun vom

Ingenieur mittels Messgerät anvisiert

wird – so wird ein erstes Maß

gemessen, ein erster Anhaltspunkt

gesetzt. Von dort aus werden nun

weitere Punkte anvisiert, bis das

festzulegende Grundstück auf den

Zentimeter genau vermessen ist.

Nun kommt Florian Echtler zum

Einsatz – er ist der Mann, der den

Grenzstein mithilfe von Locheisen,

Schaufel und Schlegel maßgenau

im Boden versenkt. „Wobei

Grenzstein eigentlich

nicht mehr richtig ist“,

sagt Echtler. Heutzu

tage werden für

Grenzmarkierungen

überwiegend

angespitze

Eisenstangen

mit quadratischem

Kunststoffaufsatz verwendet,

auf dessen

Oberfläche eingraviert

„Grenzpunkt“ steht. „Die

sind nicht so schwer und

sperrig, somit leichter in oft

verdichtetem Boden zu veran-

Bei Wind und Wetter rücken Vermessungsingenieure aus und bestimmen

auf den Zentimeter genau, wo die Abmarkung erfolgt.

kern.“ Ganz wichtig: Grenzmarkierungen

müssen mindestens

bodengleich, eher ein Stückchen

tiefer gesetzt werden. „Damit

der Landwirt nicht sein Mähwerk

zerstört oder Wanderer darüberstolpern“,

sagt Echtler. Eine Ausnahme

wird in Wäldern gemacht,

wo der Boden sehr weich ist,

gleichzeitig das Moos nach oben

wächst sowie Äste und Blätter herabfallen.

„In dem Fall lässt man

den Grenzstein bewusst aus dem

Boden herausspitzeln, damit er

nicht nach kurzer Zeit schon unter

der Erde verschwindet.“

Kosten und

Aufwandsentschädigung

An Stellen, wo der Boden extrem

stark verdichtet und selbst

der Stahlpfahl mit Kunststoffkopf

zu sperrig wäre, werden kleinere

und schmälere Stahlnägel zur

Grenzmarkierung gesetzt, zum

Beispiel am Rande von Umgehungsstraßen.

Grenzsteine und Werkzeuge bekommt

Florian Echtler von der Gemeinde

gestellt. Die Abmarkung

an sich hat der Grundstückseigentümer,

also der Auftraggeber, zu

bezahlen. Die Setzung des ersten

18 | altlandkreis


Steins kostet – je nach Bodenwert –

mehrere 100 Euro, die Setzung

jedes weiteren Steins deutlich

weniger. Wie viele Steine gesetzt

werden müssen, hängt vom

Grenzverlauf ab. „Eine Markierung

wird im Grunde an jeder Grundstücksecke

gesetzt.“ Speziell in

Kurven oder im Falle mehrerer

Ausbuchtungen kommt oftmals

eine stattliche Anzahl an Setzungen

zusammen. „Wir haben Termine,

bei denen nach zwei, drei

Stunden alles erledigt ist, andere

gehen über zwei Tage“, sagt

Echtler, der für sein Ehrenamt

eine angemessene Aufwandsentschädigung

bekommt: 15 Euro die

Stunde, festgelegt vom Weilheim-

Schongauer Kreistag. Des Geldes

wegen übt Echtler den Feldgeschworenen-Job,

übrigens das

älteste Ehrenamt Bayerns, sicher

nicht aus. Einerseits sei es Ehrensache,

der Gemeinde zu dienen.

Anderseits eine abwechslungsreiche

und spannende Aufgabe.

„Man lernt viele Leute kennen,

bekommt direkten Einblick in modernste

Messtechniken und kann

selbst Hand anlegen.“ Obendrein

erfährt der ehemalige Vorsitzende

Florian Echtler, Feldgeschworener

der Gemeinde Steingaden.

des Lechgau-Trachtenverbandes

aus erster Hand, wem welches

Grundstück gehört. „Das ist natürlich

auch nicht ganz uninteressant,

geht aber niemanden etwas an.“

Florian Echtler hat Bürgermeister

Xaver Wörle sein Wort gegeben –

daran hält er sich strikt.

js

planung ∙ individueller innenausbau ∙ küchen und einbaumöbel

wir schaffen küchen.

seit

1913

schreinerei mitgefaller

königsau 3 - 86981 kinsau

tel.: 08869-490 - fax: 08869-1381

www.schreinerei-mitgefaller.de

HEIZUNG

SPENGLEREI

SANITÄR

WOHNRAUM-

LÜFTUNG

SOLARTECHNIK

Bodengleich wurde dieser Stahlpfahl mit Kunststoffkopf gesetzt.

Damit der Grenzpunkt die ersten Wochen und Monate gut erkennbar

ist, dient die Farbe aus dem Markierungsspray.

RIEDL Haustechnik GmbH & Co. KG | Nordstraße 12 | 82383 Hohenpeißenberg

Tel.: 0 88 05 - 10 60 | Fax: - 10 37 | info@riedl-haustechnik.de | www.riedl-haustechnik.de

märz / april 2018 | 19


Autarke Versorgung von bis zu 80 Prozent

H Hauseigener Speicher

für Sonnenstrom

Weilheim I Rund 20 Prozent aller

Eigenheimbesitzer haben eine

Photovoltaik-Anlage auf ihrem

Dach. Der durch Sonne und Licht

erzeugte „grüne“ Strom wird entweder

ins Stromnetz eingespeist

oder direkt zum Kochen, Waschen

oder Fernsehen verbraucht. Letzteres

war viele Jahre nur tagsüber

möglich – so lange die Sonne auf

die Zellen schien und Strom erzeugt

wurde. Inzwischen aber gibt

es ausgereifte Speichermöglichkeiten,

dank denen Hausbesitzer

den eigen produzierten Strom

auch nachts nutzen können. Batteriespeicher

für Eigenheime gibt es

seit 2011 und ermöglichen heute

eine autarke Stromversorgung von

70 bis 80 Prozent. „Mittlerweile

entscheiden sich 90 Prozent unserer

Kunden für eine PV-Anlage mit

Batteriespeicher“, sagt Michael

Hildebrandt, Fachberater bei „actensys“.

Technisch sieht das Ganze

wie folgt aus: Neben den gewöhnlichen

PV-Modulen wird zusätzlich

eine rund ein auf ein Meter große

Anlage benötigt, in der sich Batteriemodule,

ein Wechselrichter

sowie ein intelligentes Batteriemanagement

befinden. Die

Aufgabe der Batteriemodule ist

klar: darin wird der Sonnenstrom

gespeichert. Der Wechselrichter,

der auch bei PV-Anlagen ohne

Speicher benötigt wird, dient zur

Umwandlung des Stroms. Hintergrund:

Bei dem auf dem Dach produzierten

Strom handelt es sich

um Gleichstrom, kurz DC, mit dem

der Verbraucher nichts anfangen

kann. Erst die Umwandlung in

20 | altlandkreis

Wechselstrom, kurz AC, ermöglicht

dem Verbraucher die Nutzung des

Stroms.

Höherer Wirkungsgrad

mit DC-Speicher

Und der Batteriemanager? „Den

könnte man einfach gesagt als

kleinen Computer bezeichnen,

der das Speichersystem intelligent

steuert."

Ganz entscheidend in Sachen „PV-

Strom in Batterien speichern“: Erst

abspeichern, dann umwandeln.

„Es gibt Anlagen mit sogenanntem

AC-Speicher, bei denen der

komplette Solarstrom zunächst in

Wechselstrom, für das Speichern

in die Batterie zurück in Gleichstrom,

und schließlich für die

Nutzung aus der Batterie erneut

in Wechselstrom umgewandelt

wird“, sagt Michael Hildebrandt.

Durch dieses dreifache Hin und

Her sei der Wirkungsgrad wesentlich

niedriger. Die PV-Anlagen von

„actensys“ sind vorzugsweise an

DC-Speicher gekoppelt. Bedeutet:

Der PV-Strom, der nicht für die

direkte Nutzung verbraucht wird,

geht ohne Umwandlung in die

Batterie, wird somit nur einmal

umgewandelt – sobald der Batteriestrom

gebraucht wird. Der

Speicherkasten mit Batteriemodulen,

Wechselrichter und Batteriemanager,

der mittels Stromkabel

an die PV-Anlage geknüpft wird,

kann in nahezu jeder Räumlichkeit

installiert werden – vorausgesetzt,

es herrschen mindestens fünf Grad

Celsius, um Qualität und Langlebigkeit

der Batterien aufrecht

zu erhalten. Apropos Batterien:

In jedem Speicherkasten

haben mehrere Batterien

Platz, so dass je nach Bedarf

von anfangs zwei Modulen auf

bis zu sechs nachgerüstet werden

kann. Eine junge Familie

mit zwei Kindern beispielsweise

kommt in der Regel mit

zwei, höchstens drei Batteriemodulen

sehr gut durch sonnenfreie

Abende und Nächte. Letztlich wird

jede PV-Anlage, ob mit oder ohne

Batteriespeicher, individuell dem

Bedarf des Kunden angepasst.

Hierfür ist eine umfangreiche Beratung

und Stromverbrauchsanalyse

erforderlich. Die Firma „actensys“

bietet Beratung, Analyse und

Angebot den Kunden kostenlos an.

Batteriespeicher ab

10 000 Euro

Die Kosten eines qualitativ grundsoliden

Batteriespeichers, Wechselrichter

und „Manager“ inklusive,

beginnen bei rund 10 000 Euro.

Generell sind PV-Anlagen, ob mit

oder ohne Batteriespeicher, nach

zehn bis 15 Jahren refinanziert,

werfen ab dann Reingewinn ab.

Wer seine Anlage finanzieren

möchte oder muss, hat über den

aus der TV-Werbung bekannten

KfW-Kredit die Möglichkeit auf

Fördergeld. Die Einspeisevergütung

von Solarstrom liegt für eine

Inbetriebnahme im Jahr 2018 bei

derzeit zwölf Cent. Sinn macht

eine PV-Anlage für jeden hiesigen

Hauseigentümer, der ein dafür

Solarplatten auf dem Dach, den Batteriespeicher

mit Wechselrichter und

Manager im Keller.

geeignetes Dach besitzt. Denkmalschutz

und steile Norddächer

sind zwei seltene Gründe, die die

Installation einer solchen Anlage

verhindern. Dagegen sehr wirtschaftlich

sind PV-Anlagen auf

Ost-West-Dächern, insofern die

Dachschräge weniger als 45 Grad

beträgt.

1 800 PV-Anlagen in

ganz Deutschland

Die Firma „actensys“ mit Hauptsitz

in Ellzee (Schwaben) und Niederlassung

in Weilheim beschäftigt

derzeit 50 Mitarbeiter. Gegründet

wurde das Ingenieurbüro 2008,

konnte seither mehr als 1 800 PV-

Anlagen deutschlandweit planen

und bauen. „Von der kleinen Zwei-

Kilo-Watt-Dachanlage bis hin zum

Zehn-Megawatt-Park machen wir

wirklich alles“, sagt Martin Pape,

Niederlassungsleiter von „actensys“

in Weilheim. Darin verstecken

sich auch die neuesten Techniken.

Zum Beispiel könne man nicht nur

den Batteriespeicher mit einer

E-Auto-Ladestation koppeln, sondern

in Zukunft auch umgekehrt

den Strom des E-Auto-Akkus für

den Hausverbrauch nutzen. js


SAG MAL, DIESMAL MIT

Florian Wild

aus Peiting

info@LKG-elektro.de

www.LKG-elektro.de

Perfekte Lösungen.

Seit über 60 Jahren arbeiten wir daran,

Ihnen den Alltag etwas komfortabler

zu gestalten. Unzählige zufriedene

Kunden profitieren bereits davon.

Wir sind Ihr zuverlässiger Partner,

wenn für Sie Professionalität und Zuverlässigkeit

unverzichtbar sind!

• Elektrotechnik

• Sicherheitstechnik

• Kundendienst & Beratung

• Kommunikationstechnik

• Gebäudesystemtechnik (EIB/KNX)

• Photovoltaik

Licht- und Kraftanlagen GmbH

Weinstr. 7-11

Rudolf-Diesel-Str. 5

Schongau

Landsberg

08861 23660

08191 478805

NEUBAU • UMBAU • RENOVIERUNG

Peiting | Mieten, kaufen, wohnen.

So oder so ähnlich könnte eine

Kurzbeschreibung des Arbeitslebens

von Florian Wild aussehen,

schließlich ist der 29-jährige

Peitinger von Berufswegen

Immobilienmakler. Und was einst

ausreichend Stoff für ein ganzes

Fernsehformat lieferte, soll diesmal

im Mittelpunkt unseres Frageund

Antwortspiel stehen. Florian

hat uns unter anderem verraten,

welche Charakterzüge ein Immobilienmakler

haben sollte, wie er

den Markt sieht und was seinen

Arbeitgeber – RUF Immobilien –

so besonders macht.

Sag mal Florian, wie bist Du Immobilienmakler

geworden?

Ich habe bis 2009 meine Lehre

zum Bankkaufmann absolviert

und bin seit 2012 im Immobilienbereich

tätig. 2014 konnte ich dann

eine Ausbildung zum zertifizierten

Immobilienvermittler erfolgreich

abschließen. Mir war schon immer

der persönliche Kontakt zu

Kunden wichtig. Es macht einfach

unheimlich viel Freude, eine Immobilie

zu veräußern beziehungsweise

zu vermieten.

Welche Eigenschaften sollte ein Immobilienmakler

noch haben?

Feingefühl, Menschenkenntnis und

Freundlichkeit gegenüber Kunden

und Interessenten. Jeder Kunde

oder Interessent ist individuell,

dessen sollte man sich stets bewusst

sein. Die Marktkenntnis und

das Fachwissen ist ein weiterer,

ganz wichtiger Punkt.

Ist es Dein Traumjob?

Ja, ist es, weil es sehr abwechslungsreich

ist und

jeder Tag aufs Neue unterschiedlich

verläuft. Es macht

einfach unheimlich viel

Spaß, sich mit Leuten auszutauschen

und Ihnen ein

neues Zuhause zu vermitteln.

Um dann zu sehen, wie

glücklich sie dadurch sind.

Gab es mal die Überlegung, in eine

andere Branche einzusteigen?

Es gab die Überlegung. Ich war

auch für einen kurzen Zeitraum in

einer anderen Branche tätig, habe

aber dann ziemlich schnell festgestellt,

dass ich die Immobilien

und den Umgang mit Kunden sehr

vermisse. Deshalb bin ich nach

kurzer Auszeit wieder zurück und

kann seit dem wirklich sagen: Es

ist mein Traumjob.

Wie sieht der typische Alltag eines

Immobilienberaters aus?

Einen Alltag gibt es nicht wirklich.

Ich versuche meistens sehr früh

ins Büro zu kommen, um Anfragen

und Bürotätigkeiten bereits

vor den Öffnungszeiten abzuarbeiten.

Der weitere Tagesablauf beinhaltet

Besichtigungen, Nachbearbeitung,

Bewertung von Objekten

und Ähnliches. Zudem werden

Weiterbildungsmaßnahmen und

Seminare wahrgenommen.

Warum braucht es überhaupt einen

Immobilienberater? Kann man

seine Immobilie nicht einfach selbst

verkaufen?

Der Verkauf einer Immobilie ist

eine weitreichende Entscheidung.

Wir stehen den Verkäufern durch

fachkundige, persönliche und vertrauensvolle

Beratung zur Seite. Es

gibt inzwischen so viele rechtliche

Punkte, auf die man beim Immobilienverkauf

als Privatperson achten

muss. Wir übernehmen für unsere

Kunden die vollständige Abwicklung

des Verkaufs von A bis Z.

Der Immobilienmarkt ist derzeit –

vorsichtig formuliert – nicht ganz

einfach.

Der Markt ist momentan sicherlich

an einem Punkt, wie er es in dieser

Form noch nie war. Dennoch

sehe ich immer noch Potential an

Wertzuwachsen bei Objekten. Die

Risiken sehe ich eher bei Käufern,

die die Finanzierung gerade so

stemmen können. Ein Zinsanstieg

in den nächsten Jahren ist sicherlich

denkbar, was zur Folge hätte,

dass die knappen Finanzierungen

ein Problem bekommen, sobald

die Zinsbindung ausläuft. Wenn

der Zins plötzlich drei bis vier Prozent

beträgt, wird die monatliche

Tilgung schwer.

22 | altlandkreis


Besichtigungstermine für Mietobjekte

sind mittlerweile häufig richtige

Massenansammlungen. Wie

schafft man es, allen Interessenten

gerecht zu werden?

Es stimmt, dass bei Mietobjekten

viel Nachfrage herrscht. Dennoch

versuchen wir jedem Mietinteressenten

gerecht zu werden. Ein

Mietinteressent, der den Anforderungen

unserer Auftraggeber

entspricht, bekommt bei uns eine

eigene Besichtigung. Das heißt,

man kann eigentlich nicht von

Massenbesichtigung sprechen. Ich

finde es enorm wichtig, dass jeder

einzelne Interessent in Ruhe das

Objekt anschauen kann.

Hand aufs Herz: mieten oder kaufen?

Das kommt individuell auf den

Einzelnen an. Eine eigene Immobilie

kann jedoch gerade im

Rentenalter zum großen Vorteil

werden. Ich selbst lebe momentan

mit meiner Frau in einer Eigentumswohnung.

Es ist jedoch unser

Traum, in der Zukunft ein eigenes

Haus nach unseren Vorstellungen

zu bauen.

RUF Immobilien wurde 2017 bereits

zum dritten Mal als eines der „Top-

Maklerbüros Deutschlands“ von

Focus ausgezeichnet. Was macht

Deinen Arbeitgeber so besonders?

Mein Arbeitgeber zeichnet sich

durch langjährige Erfahrung und

die persönliche, kompetente und

fachkundige Beratung aus.

Die Zufriedenheit der Kunden

steht bei uns an oberster Stelle.

Bei der Abwicklung stehen wir

den Kunden sowohl bei Verkauf

als auch Vermietung komplett zur

Verfügung.

Wie gestaltest Du Deine Freizeit?

Ich treibe gerne Sport und verbringe

viel Zeit mit Freunden und der

Familie. Mein großes Hobby ist es,

die Heimspiele des FC Bayern im

Stadion live zu verfolgen. tis

Jetzt schon an den

Sommer denken...

Und wie entscheidet man?

Letztlich entscheidet der Vermieter,

wen er als Mieter haben möchte.

Die Anforderungen sind sehr unterschiedlich.

Der eine möchte keine

Haustiere, ein anderer möchte

eine Familie als Mieter, ...

W E R K S V E R K A U F

Neu im

Sortiment!

Was würdest Du allen Haus-/Wohnungskäufern

raten?

Ein Immobilienkauf sollte genau

überlegt sein, ohne Druck. Nur das

kaufen, wobei man sich tausend

Prozent sicher ist. Der finanzielle

Aspekt spielt natürlich immer eine

wichtige Rolle, schließlich ist eine

Immobilie eine langfristige Anlage.

Spätestens mit Rentenbeginn

sollte eine Immobilie vollständig

oder zumindest größtenteils abbezahlt

sein.

Der persönliche Kontakt zu Kunden ist Florian Wild besonders wichtig.

Auch deshalb ist der Job des Immobilienmaklers für ihn ein Traumberuf.

Garnitur „Pfaffenwinkel

aus Lärchenholz

Holzprodukte aus der Region in höchster Qualität

…wir bieten Gartengarnituren, Hausbänke,

Pflanztröge, Blumenkästen und vieles mehr!

Verwendung heimischer Hölzer

Handwerklich hervorragende Verarbeitung

Öffnungszeiten Werksverkauf:

Betrieb Gaißach

Mo. - Do.: 9.00 - 12.30 , 13.00 - 16.00 Uhr

Freitag: 9.00 - 13.00 Uhr

Betrieb Polling

Mo. - Do.: 7.30 - 15.30 Uhr, Freitag: 7.30 - 12.30 Uhr

Garnitur

„Isarwinkel“

aus Fichtenholz

Oberland Werkstätten GmbH

Betrieb Gaißach

Lenggrieser Str. 19, 83674 Gaißach

Tel.: 08041 7857-60

E-Mail: vertrieb@o-l-w.de

Betrieb Polling

Obermühlstr. 81, 82398 Polling

Tel.: 0881 9246-21

E-Mail: holz.polling@o-l-w.de

www.o-l-w.de

Ob

neue Küche,

oder Gesamteinrichtung,

Elektrogeräte oder

Arbeitsplattentausch...

... Sie sind immer willkommen bei uns!

Beratung · Planung · Verkauf · Montage

Tel. 08805-95257 · www.kaden-kuechen.de

märz / april 2018 | 23


Fischer_Anz_AL_2sp-50_2018 01.02.2018 9:53 Uhr Seite 1

Farben · Tapeten · Teppichboden · Vinyl · Parkett · Kork

Plissee · Rollos · Vorhänge · Markisen · Insektenschutz

Winteraktion

Markisen, Insektenschutz

Denken Sie jetzt schon an den Sommer und

sichern Sie sich den Preisvorteil von bis zu 20%

Kissingerstraße 34 · 86989 Steingaden

Tel. 08862-3 76 · Fax 08862-63 58

*** zertifiziert www.fischer-steingaden.de

nach DIN EN 1090-2 ***

tionen · CNC- Plasmaschneiden

· Gartenzäune · Metallkonstruktionen · CNC- Plasmaschneiden

rblechungen · Abkanten von Blechen · Schweißen MIG/MAG, WIG

k · Leitern Prüfung nach BGV D36 · Betriebsschlosserarbeiten aller Art

Tel: 0173 3772202

mail@schwathe-metall.de

chen · Schweißen MIG/MAG, WIG

Grau

www.schwathe-metall.de

6 · Betriebsschlosserarbeiten

*** zertifiziert nach CMYK: DIN EN 01090-2 - 0 - *** 0 - 80

aller Art

RGB: 88 - 88 - 90

länder · Balkone #58585A· Treppen · Gartenzäune · Metallkonstruktionen · CNC- Plasmaschneiden

Treppen

und Orange Tore · Torantriebe · Verblechungen Grau

Pantone: Cool Gray 10C · Abkanten von Blechen · Schweißen MIG/MAG, WIG

-Service CMYK: 0 - 64 mit - 76 - 0neuster Technik · Leitern

CMYK: 0 - 0 -

Prüfung

0 - 80

nach BGV D36 · Betriebsschlosserarbeiten

Metallkonstruktionen

aller Art

RGB: 237 - 120 - 66

RGB: 88 - 88 - 90

#ED7842

#58585A

Metallmöbel

„Oafach Schea“ belebt Dorfkern in Hohenfurch

Shoppen und Kaffee

trinken in einem Raum

Hohenfurch | Beeindruckend, was selbstgesammelten Ästen, Rinden stellung hauseigener Dekorationsgegenstände

und Möbel, die nun

in kürzester Zeit durch viel Eigenleistung

auf die Beine zu stellen bunte Blumen blühen. Auf Kitschi-

im neuen Laden zum Verkauf an-

und Steinen ins Auge, aus denen

Geländer

ist, sofern alle an einem Strang ges wird gänzlich verzichtet – kein geboten werden. Neben der Arbeit

Geländer · Balkone Gartenzäune · Treppen · Gartenzäune · Metallkonstruktionen · CNC- Plasmaschneiden

ziehen. Im April 2017 haben Markus

und GrauBeate Rieger

neongelb, kein neonpink, kein in der Werkstätte, die schräg gegenüber

des Neubaus MIG/MAG, liegt, zählen W

Balkone

Türen und Orange Tore · Torantriebe · Verblechungen Verblechungen

· mit Abkanten Söhnen, neongrün. von Darüber Blechen hinaus ist · das Schweißen

Verwandten und Freunden angefangen,

Leitern

Lichtverhältnis aufgrund spezieller regelmäßige Erkundungstouren

Aufmaß-Service CMYK: 0 - 64 mit - 76 - 0neuster CNC- Technik ·

CMYK: einen 0 - 0 -

Prüfung

0 alten - 80 Bauernhof nach Fensterbauweise BGV D36 ideal aufeinander · Betriebsschlosserarbeiten zum Aufgabenspektrum von Mar-

alle

RGB: 237 - 120 - 66

Plasmaschneiden

in Hohenfurch RGB: 88 - 88 - abzureißen 90 und

#ED7842

#58585A

neu zu bauen. Nur wenige Mo-

Pantone: 158 C

Pantone: Cool Gray 10C

Schwathe GmbH & Co. KG

nate später, im November 2017,

zertifziert nach DIN EN 1090-2

luden sie zur Neueröffnung ihres

Deko-Cafés. Passend zu Stil, Stimmung

und Konzept tauften sie das

Schönachstraße 46

Projekt auf den Namen „Oafach

86978 Hohenfurch

Schea“. Einfach, weil das Haus in

Schwathe GmbH & Co. KG · Schönachstr 46 · 86978 altländlichem Hohenfurch Stil errichtet · Tel. wurde, 0173 Zum 3772202 Beispiel, · im mail@schwathe-metall.de WC, eine Tapete ger, der von einem · www.schwathe-me

Hotel in Grän

sich wunderbar ins Ortsbild einfügt.

Schön, weil Einrichtung und genehmen Kräuterduft sorgt.

aus getrocknetem Heu, die für an-

Dekoration hervorragend miteinander

harmonieren, obwohl bei Anregungen aus dem

genauerem Hinschauen jeder Ge-

Tannheimer Tal

genstand für sich steht. Kein Tisch,

kein Stuhl, kein Lampenschirm Markus Rieger, 46, Hohenfurcher

ist wie der andere. Kreidetafeln, Gemeinderat, ist gelernter Schreiner,

arbeitet jedoch hauptberuflich

Pantone: 158 C

Pantone: Cool Gray 10C

auf denen sinnstiftende Sprüche

Tore Türen wie „Ich schenke Dir Zeit“ stehen, bei der Bundeswehrfeuerwehr

und vieles sind keine standardmäßigen Kreidetafeln

– sie sind mit rustikalem 24-Stunden-Schichten immer wie-

in Penzing. Weil er nach dortigen

GmbH & Co. KG · Schönachstr 46 · 86978 Hohenfurch · Tel. 0173 3772202 · mail@schwathe-metall.de · www.schwathe-metall.de mehr...

Altholz umrahmt. Die im Eingangsder

mal mehrere Tage am Stück

86978 il@schwathe-metall.de Hohenfurch · Tel. 0173 · www.schwathe-metall.de

3772202 · mail@schwathe-metall.de · www.schwathe-metall.de

frei hat, nutzt er die Zeit zur Her-

24 | altlandkreis

bereich ausliegenden Eier aus Glas

liegen nicht einfach so in liebevoll

geflochtenen Brotkörberln –

sie sind gefüllt mit flaumigen Federn.

Und an der westseitigen

Wand stehen mehrere Kommoden

und Schränke, mal in weiß, mal in

graublau – mehrere hundert Jahre

alt. Dazwischen stechen Gestecke

aus selbstgesammeltem Moos,

Markus und Beate Rieger werden

von ihren Söhnen unterstützt.

abgestimmt. „Wir haben für mehr

natürlichen Lichteinfall Segmentbögen

gemauert“, sagt Markus

Rieger, der begeistert ist von diesem

alten, fast schon in Vergessenheit

geratenen Baustil – und viele

weitere kreative Elemente in den

neuen Altbau einfließen hat lassen.

kus Rieger und Ehefrau Beate. Tagesausflüge

nach Österreich, München

oder ins Chiemgau sind bei

den beiden besonders beliebt. „Vor

allem die Österreicher schaffen es

auffallend gut, gemütliche Häuser

und Hotels mit einem Hauch Moderne

zu bauen“, sagt Markus Rie-

(Tannheimer Tal) ebenso schwärmt

wie von einem millionenschweren

Bauernhof-Projekt am Tegernsee,

„wo man sich wirklich viele tolle

Sachen abschauen kann“. Ergänzt

wird das Deko-Sortiment durch

hinzugekaufte Gegenstände. Außerdem

eine Plattform für Einkauf

und Ideensammlung: Die Messe

„Trendset“ in der Landeshauptstadt.

Alt mit einem Hauch Moderne

– diese Kombination beschreibt

„Ofach schea“ besonders gut. Alte,

rustikale Möbel aus Holz, umge-


en von beispielsweise moderneren

Lampenschirmen. Oder ein lecker

aufgeschäumter Chai Latte in

moderner Glastasse, gelöffelt und

geschlürft auf einem uralten Holztisch,

dessen „Füße wir verlängern

mussten, weil die Leute damals

noch viel kleiner waren als heute,

er viel zu niedrig wäre für unsere

Gäste“. Deko-Laden und Café von

„Oafach Schea“ sind im gleichen

Raum. Vom Eingangsbereich bis

zur Raummitte sind Deko-Gegenstände

ausgestellt, im hinteren Bereich

Kaffee-Theke, Tische, Stühle,

Eckbank und Hochtisch mit Platz

für rund 40 Gäste. Serviert werden

Cappuccino, Espresso, Tee, Kakao

und dieser feinabgeschmeckte

Chai Latte aus Bohnen einer

Murnauer Rösterei. Dazu gibt es

Altholz, Gestein und weiße Wände — so

facettenreich wurde das neue Gebäude

von „Oafach Schea“ gestaltet.

ausschließlich selbstgebackenen

Kuchen, für deren Geschmack die

bisherigen Kunden viele lobende

Worte gefunden haben. Weil, speziell

unter Männern, auch nachmittags

mal ein Bierchen gezischt

wird, schenkt Familie Rieger auch

Alkoholisches aus. Helles, Weizen,

Wein und Aperol Spritz. Hierfür

absolvierte Markus Rieger bei der

IHK in München eine Prüfung zum

Erwerb der Gaststättenerlaubnis,

ohne die kein Alkohol an Gäste

ausgeschenkt werden darf. Im Mittelpunkt

sind und bleiben aber Deko-Shopping

und Kaffee-Trinken,

auch wenn aufgrund der großen

Nachfrage nun auch zum Frühstücken

eingeladen wird: Einmal die

Woche, zwei verschiedene Menüs.

„Wir haben uns bewusst gegen ein

Frühstücksbuffet entschieden, weil

man hier wesentlich mehr Lebensmittel

wegschmeißen müsste“,

sagt Markus Rieger, der „Oafach

Schea“ als ein gutes Beispiel für

die Wiederbelebung schier ausgestorbener

Dorfkerne bezeichnet.

In Hohenfurch, vom Supermarkt-

Café abgesehen, gebe es

derzeit keine Möglichkeit,

gemütlich einzukehren.

Obwohl die Leute total darauf

abfahren. „Dass der

Andrang so riesengroß ist,

hätten wir ehrlicherweise

nie gedacht.“ Schon mehrmals

mussten Markus Rieger,

Ehefrau Beate und

die zwei Mitarbeiterinnen

Gäste nach Hause schicken,

weil das gemütliche

Deko-Café bis zum letzten

Platz gefüllt war.

js

märz / april 2018 | 25


Zimmerei Jörg baut auf Regionalität

Baustoffgroßhandel – Baubetrieb – Erd- und Tiefbau –

Baustoffgroßhandel – Baubetrieb – Erd- und Tiefbau –

Abbruch – Kehrmaschinen – Baukräne – Bautransporte

Abbruch – Kehrmaschinen – Baukräne – Bautransporte

Baustoffgroßhandel 86943 Thaining – Baubetrieb Mühlweg – Erd- und 34

Tiefbau –

Abbruch 86943 Thaining Mühlweg 34

Tel. – Kehrmaschinen (08194) 253 – Fax Baukräne (08194) – Bautransporte

8455

Tel. (08194) 253 Fax (08194) 8455

86943 info@kirchner-thaining.de

Thaining Mühlweg 34

Tel.

info@kirchner-thaining.de

www.kirchner-thaining.de

(08194) 253 Fax (08194) 8455

www.kirchner-thaining.de

info@kirchner-thaining.de

www.kirchner-thaining.de

info@kirchner-thaining.de

86943 Thaining Mühlweg 34

Massivholzhäuser

aus einer Hand

Prem | Vor rund 30 Jahren waren

Massivholzhäuser recht unbekannt.

Inzwischen boomt die natürlichste

Häuserform. „Weil die

Menschen, auch durch neue Medien,

immer besser informiert sind

über die positiven Eigenschaften

des Rohstoffes Holz“, sagt Andreas

Jörg, 37, Zimmerermeister mit

Zusatzqualifikation für Bau – und

seit 2014 Hauptgeschäftsführer der

Zimmerei Jörg. 1989 wurde der

Familienbetrieb von seinem Vater

Ernst in Bad Bayersoien gegründet.

Weil der Platz Zuhause im

ehemaligen landwirtschaftlichen

Anwesen der Eltern schnell zu

klein wurde, erweiterte der Senior

schrittweise, mietete sich unter

anderem in eine Werkstätte der

Firma Heißerer in Prem ein. Am

beschaulichen Ort direkt am Lech

hat Ernst Jörg im Jahre 1997 dann

selbst gebaut, nach und nach gemeinsam

mit seinen Söhnen die

komplette Firma dorthin verlagert.

Produktionshalle und Planungsbüro

stehen nun an hinterster Stelle

des Gewerbegebietes „Steinwies“,

wo ein markanter Holzturm sofort

ins Auge sticht. Balkone, Terrassen,

Carports, Dachstühle und

Hallen für Gewerbe und Landwirtschaft.

„Wir machen im Grunde alles,

was ein klassischer Zimmerer

anzubieten hat – und noch mehr“,

sagt Andreas Jörg. Noch mehr? Die

Rede ist vom hauseigenen Spezialprodukt,

Massivholzhäuser namens

„Holzpur“. Entwickelt hat sie

Familie Jörg, nachdem ein Kunde

unbedingt ein Einfamilienhaus in

natürlichem Blockhaus-Stil haben

wollte, jedoch keinen geeigneten

Betrieb für die Umsetzung gefunden

hatte. Mehr oder weniger

über Nacht wurde entschieden,

die Sache selbst in die Hand zu

nehmen. Inzwischen arbeiten

im Betrieb acht Zimmerer, ein

Zimmerer-Lehrling, eine Büro-

Angestellte sowie Andreas’ Frau

Sabine. Und: Alle drei Söhne von

Firmengründer Ernst Jörg. Neben

Andreas sind das Christoph, 33,

Schreinermeister, Architekt und

Teilgeschäftsführer, der darüber

hinaus drei Tage die Woche in

einem renommierten Architekturbüro

in München arbeitet, sowie

der Jüngste: Michael, 27, Zimmerermeister

und Bautechniker.

Fichtenholz aus

heimischen Bergwäldern

Massivholzhäuser werden mittlerweile

von mehreren namhaften

Firmen hergestellt, vertrieben oder

aufgebaut. Familie Jörg aber hebt

sich in zwei Punkten von anderen

Betrieben ab: Erstens werden

Dachstuhl und „Holzpur“-Wand

komplett selbst und von Hand

hergestellt. Zweitens stammt das

Material zu rund 70 Prozent direkt

aus der Region. „Wir verwenden

für die mittlere und äußere Wand-

Tel. (08194) 253 Fax (08194) 8455

26 | altlandkreis

So sehen Holzpur-

Häuser von Holzbau

Jörg unter anderem

von außen aus.


Die Mischung macht’s: Holzverkleidungen und weiße

Wände sorgen für freundliche Stimmung.

Gebündelte Kompetenz unter einem Dach!

schicht ausschließlich Fichtenholz

aus naheliegenden Bergen“, sagt

Andreas Jörg. Unter anderem aus

den Wäldern rund um Trauchgau

und Wasserscheide, südöstlich

des Kenzengebietes. Die restlichen

30 Prozent stammen aus Skandinavien,

wo das Holz eine noch höhere

Qualität aufweist. „Für Holzpur-Häuser

werden ausnahmslos

die Filetstücke unter den Fichten

verwendet“, sagt Andreas Jörg.

Heißt: Langsam gewachsenes,

feinjährig strukturiertes Holz, das

nahezu frei von Ästen ist und zur

perfekten Zeit – nämlich im Winter

– geschlagen wurde. Dieses

Holz steht für außerordentliche

Langlebigkeit, ausgewogenes

Raumklima und hervorragende

Dämmwerte. Im Detail sieht die

„Holzpur“-Hauswand so aus: Der

Kern besteht aus drei zusammengepressten

Holzschichten,

einer waagrechten, senkrechten

und diagonalen, die mittels Buchen-

oder Eichenschrauben zusammengeschraubt

werden und

somit absolut frei von Bauchemie

sind. Hinzu kommt eine Dämmschicht

aus Holzfaser, die sowohl

brütende Hitze als auch Eiseskälte

zwischen zwölf und 18 (!) Stunden

speichern kann, somit Sommer

wie Winter die Extrem-Temperatur-Phasen

überbrückt und für

stets angenehme Temperaturen

im Haus sorgt. Eine weitere Besonderheit

der Massivholzhäuser

von Familie Jörg: „Unsere Wände

werden nicht geschliffen, sondern

gehobelt, wodurch sie einen extrem

lebendigen Blockhauscharakter

erhalten.“

Auftragsschublade

prall gefüllt

Apropos Charakter: Andras Jörg

gibt offen und ehrlich zu, dass ein

ausschließlich aus Holz bestehendes

Haus nicht jedermanns Sache

ist, weil es für Auge und Gemüt

eine erschlagende Wirkung haben

könnte. Er bevorzugt eine gesunde

Mischung aus Holz und Weiß,

also verputzten Wänden, die in

Sachen Raumklima und Dämmeigenschaften

gegenüber reinen

Holzwänden jedoch keine Nachteile

aufweisen. Das gilt auch für

die Verwendung von Altholz und

Gestein, was extrem gemütlich

und urig aussieht – und obendrein

schwer im Trend ist.

Aufgrund der guten Auftragslage

sucht Familie Jörg dringend einen

weiteren Zimmerer, „der bei uns

im Grunde schon morgen anfangen

könnte“, sagt Andreas Jörg,

der im September 2019 auch wieder

einen Zimmerer-Azubi einstellen

möchte. Wer sich also für

ein „Holzpur“-Haus von Familie

Jörg interessiert, sollte sich zeitnah

melden. Schließlich steht so

ein hochqualitatives, von Hand

gefertigtes Massivholzhaus nicht

von heute auf morgen. Los geht

das Ganze mit einem beratenden

Erstgespräch, gefolgt von Entwurf,

Planung, Genehmigungsverfahren,

Produktion, Richtzeit,

Makler

Ausbau

alle anderen Handwerker aus der

Region, zum Beispiel Elektriker,

Maurer und Heizungsbauer, „mit

denen wir sehr eng zusammenarbeiten“,

stark mit eingebunden

werden. In Sachen Größe und

Raumaufteilung kann jeder Kunde

sein Haus ganz individuell fertigen

lassen. Rund 30 Massivholzhäuser

hat Familie Jörg bislang gebaut,

darüber hinaus weit mehr als 100

weitere Holzhäuser. Das Einzugsgebiet

erstreckt sich von Bad Tölz

bis Nesselwang, von Reutte bis

München.

js

Finanzierungs-

Experten

Immobilien-

Makler

Versicherungs-

Profis

Finanzierungsexperten

Bauspar-

Spezialisten

Immobilien-

Versicherungs-

Profis

Gebündelte Kompetenz unter einem Dach!

Sie möchten

bauen, kaufen,

renovieren?

Wir haben die

Profis im Haus.

Wir finden und verkaufen Immobilien für Sie

Immobilienabsicherung

Finanzierungs-

Experten

Immobilien-

Makler

Gebündelte Kompetenz unter einem Dach!

Wir haben die Profis im Haus

www.sparkasse-oberland.de

Tel. 0881 641-0

Immobilien

Makler

und Einzug, wofür insgesamt Bauspar- rund

Spezialisten

sechs Monate ins Land gehen. Mit

am wichtigsten sei laut Andreas

Jörg die Planung, bei der auch

Bauspar-

Spezialisten

Gebündelte Kompetenz unter ein

Wir finanzie

Immobilien

Makler

Bauspar-

Spezialisten

Bauspar-

Spezialisten

Gebündelte Kompetenz unter eine

märz / april 2018 | 27

Wir helfen Ihnen beim Ansparen Wir sichern S


Sandkastenfreunde machen sich selbstständig

Hochbeet statt Bierkühler

und Löt-Maschine

Wenn‘s abisserl mehr sei darf... 0175/5256577

Ihr Partner

in Sachen

Kundennr: Glas & Rahmen 957425

Auftrag: 5082132, Motiv: 001

Stand: 27.07.2015 um 13:05:04

Art: G, Farben: Black

Dieser graue Rahmen gehoert nicht zur Anzeige

- Kunstglaserei

- Reparaturdienst

- Glasdächer

- Spiegel-Studio

- Bilderrahmen-Atelier

- Ganzglasduschen

*957425-5082132-001*

Fliesen Unsin

MATTHÄUS DANIEL UNSIN

❖ FLIESENLEGERMEISTER

❖ BERATUNG

❖ BADSANIERUNG

Ständig ENTFERNEN & ENTSORGEN

❖ VERKAUF günstige DER ALTEN FLIESEN

Angebote an

MAURER- UND

❖ VERLEGUNG Restposten VERPUTZARBEITEN

vorrätig!

ESTRICH- UND

❖ NEU- U. UMBAU

FLIESENVERLEGUNG

Neuwäldleweg 22 ❖ 86920 Dienhausen ❖Tel. 08243/1232 ❖ Fax 08243/3111

Burggen | Leidenschaftlich getüftelt

haben die drei Burggener

Burschen in ihrer Freizeit schon

immer. An Kleinigkeiten scheiterte

letztlich die Fertigstellung ihrer

Löt-Maschine oder ihres tragbaren

Bierkühlers im Hosentaschenformat.

Geld haben diese zeitintensiven

Tüftlereien trotzdem eine

Menge gekostet, was irgendwann

in irgendeiner Form wieder reinverdient

werden müsse. Da kam

Michael Finkenzeller die spontane

Idee: „Meine Freundin wünscht

sich ein Hochbeet, sowas könnten

wir doch selbst bauen.“ Ein

Hochbeet? Sven Berchtold und Ulli

Wohlfahrt winkten kopfschüttelnd

ab. „So ein Schmarrn.“ Einige Monate

später war das Hochbeet-Konzept

der drei Spezl derart durchdacht,

gleichzeitig die Nachfrage so

groß, dass aus dem anfänglichen

Hobby ein Nebengewerbe wurde.

Inzwischen bauen und verkaufen

die Jungs von „BlackFox“ Hochbeete

„Made in Burggen“ in alle Himmelsrichtungen.

München, Bodensee,

Schwarzwald, Bad Tölz. Das

Einzugsgebiet der Kunden reicht

über 200 Kilometer. Sogar Anfragen

aus Hannover und Österreich

gingen ein. „Die haben wir vorerst

ablehnen müssen.“ Die Betonung

liegt auf „vorerst“.

Hauptberuflich in

Industriebetrieben tätig

Ulli Wohlfahrt, 27, gelernter Industriemechaniker,

arbeitet Vollzeit

bei Hirschvogel Umformtechnik.

Eines der 30 Hochbeete, die von

„BlackFox“ bislang gebaut wurden.

Er ist der Antreiber bei BlackFox.

Sven Berchtold, 25, gelernter Elektriker,

arbeitet Vollzeit bei Hochland

und gilt als kreativer Kopf.

Michael Finkenzeller, 25, gelernter

Industriemechaniker, arbeitet

Vollzeit bei Schuster Maschinenbau

(Denklingen) und gilt in seinem

Kollegenkreis als kritischer

Hinterfrager. Eine scheinbar erfolgversprechende

Mischung. Mal

sind es drei, vier Abende die Woche,

die sie in der alten Schmiede

von Ullis Opa mit konstruieren,

28 | altlandkreis


Sven Berchtold sägt für das Grundgerüst ein Stahlrohr.

sägen, bohren, schweißen und

montieren verbringen. Mal treffen

sie sich nur alle paar Wochen. Je

nach Auftragslage, nach Lust und

Laune, nach Jahreszeit und Wetteraussichten.

„Ein Privatleben

haben wir schließlich auch noch.

An heißen Sommertagen fahren

wir lieber mal an einen See oder

gehen in die Berge.“ Ausschließen

möchten sie den ganz großen

Durchbruch mit dem Bau von

Hochbeeten und weiteren Objektbauten

für Haus, Hof und Garten

aber nicht. „Man weiß nie, was

kommt, wichtig ist, dass uns die

Arbeit Spaß macht. Und das ist

Stand jetzt in jedem Falle so“, sagt

Ulli Wohlfahrt, der gemeinsam mit

Michael Finkenzeller ganz nebenbei

auch noch den Meister macht.

Haufen-Prinzip mit

wärmender Hülle

Hochbeete dienen zum Anbau von

Gemüse. „Das Haufen-Prinzip ist ja

seit Jahrhunderten bekannt“, sagt

Wohlfahrt. Hochbeete funktionieren

im Grunde nicht anders, nur

dass um den „Haufen“ eine stabile

Wand gebaut wird, die einige

Vorteile bringt. Allen voran die

von „BlackFox“, weil sie nicht aus

Folie und Holzbrettern, wie üblich,

sondern aus Stahlgerüst und

Steinplatten besteht. „Die wärmen

sich bei Sonneneinstrahlung auf

und sorgen für optimales Klima im

Beet.“ Die Höhe der Beete von 0,5

bis 0,8 Meter ermöglichen ein angenehmeres,

rückenschonenderes

anpflanzen, jäten und ernten. Sie

sind extrem stabil und langlebig.

Können beliebig erweitert werden.

Außerdem sind sie vollständig

geschützt vor Schnecken und

anderen Tieren, die es sich in

feinstem, aufgewärmten Humus

liebend gerne gemütlich machen

würden. „Am Boden legen wir ein

Mausgitter aus, damit sich kein

Maulwurf hineingraben kann.“

Oben schützt eine aufklappbare

Gitterhaube vor Katzen und Vögeln.

Mausgitter und Schutzhaube

gehören zur Rubrik Zubehör, „die

wir momentan Schritt für Schritt

ausbauen“. Ideen und Anregungen

von Kunden tragen ebenso zur

Sortiment-Erweiterung bei wie

ständiges, selbstkritisches Hinterfragen

– Finkenzellers Spezialität.

Grundgerüst gibt’s

bald per Post

Das Grundgerüst aus vollverzinktem

Stahlblech und vollverzinkten

Stahlrohren können die Kunden

in Sachen Größe und Form individuell

anfertigen lassen. Preislich

beginnen rechteckige Versionen

bei 225 Euro, sechseckige bei 350

Euro (siehe www.black-fox-burggen.de).

Dazu passende Platten

„besorgen sich unsere Kunden

überwiegend selbst, weil unsere

Maße exakt auf standardmäßige

Steinplatten ausgelegt sind“. Die

sind in allen möglichen Farben in

nahezu jedem Baumarkt erhältlich,

„daher ist es nur sinnvoll, die

Kunden diesbezüglich selbst einkaufen

zu lassen“. Das Grundgerüst

aber stammt vollständig aus

den Händen der drei Burggener,

die selbst ihr größtes Hochbeet

mit zwölf Metern (!) Länge in einem

einfachen Pkw transportieren

konnten. „Wir liefern unsere

Hochbeete in Einzelteile zerlegt

aus, die man problemlos in jeden

Wagen verstauen, und bald

auch per Post verschicken kann.“

Denn auch zum Aufbau braucht

es nicht unbedingt das Fachwissen

und Geschick von Wohlfahrt,

Finkenzeller und Berchtold. „Wir

verschicken unsere Hochbeete allesamt

mit Anleitung, so dass der

Kunde selbst Hand anlegen kann.“

In einer Stunde sei die Arbeit erledigt.

Wichtig seien nur ein, zwei

helfende Hände – und ein „Dreizehner

Maulschlüssel“, den in der

Regel jedermann zuhause hat.

Auch ohne Tüftlereien an Bierkühler

und Löt-Maschine.

js

Michael Finkenzeller beim Entgraten

am Bandschleifer.

märz / april 2018 | 29

— Ihr Spezialist für Wärmepumpen —

Sie suchen einen

zuverlässigen Installateur

für Ihre Heizung?

Vereinbaren Sie einen Termin!

Wir stehen für:

• kompetente & ehrliche Beratung

• Termintreue

• Kundenzufriedenheit

www.wechner.de

Wielenbachstr. 13 I 86956 Schongau

08861 4187

info@wechner.de


Haustiergerechtes Bauen und Wohnen

Klappe zu, Katze drin

Machen Sie sich unabhängig

von steigenden Stromkosten

Mit einer Photovoltaikanlage und

einem Stromspeichersystem

individuell geplant von actensys

Altlandkreis I Menschen halten

gerne Haustiere. Das ist in ganz

Deutschland nicht anders als

im Oberland. Katzen führen die

Rangliste der häufigsten Haustiere

an, dicht gefolgt von Hunden. An

dritter Stelle stehen Kleintiere wie

Hamster, Meerschweinchen und

Kaninchen. Manche halten Haustiere

wegen der Kinder, andere

aus eigenem Interesse. In beiden

Fällen wichtig: die Tiere richtig

zu halten. Ein erster wichtiger

Hinweis: Man sollte nicht vergessen,

dass man nicht mehr

alleine wohnt. Und: „Jedes

Haustier braucht seinen Platz,

sowohl im als auch außerhalb

des Hauses“, sagt Janine Weigelt,

Vorsitzende des Tierschutzvereins

Weilheim-Schongau. „Das kann

ich mir bereits beim Bau eines

Hauses überlegen, dann kann ich

hier schon einige Dinge wie Klappen

und Aufgänge einplanen."

Im Falle eines Hundes gibt es die

Vorüberlegung, ob er Familien-

anschluss

haben

soll, oder nicht ins Haus darf. Bei

letzterem gilt es genug Platz im

Garten bereitzustellen, um einen

angemessen Zwinger bauen zu

können. Der sollte ausreichend

Platz nach der Hundeverordnung

sowie einen witterungsgeschützten

Ort für den Hund bieten – falls

es regnet oder schneit. Und eine

isolierte Hundehütte, die der Vierbeiner

mit seiner Körperwärme

warmhalten kann.

Wer sich eine Katze zulegen möchte,

diese Freigänger wird, für den

gibt es auch einiges zu bedenken.

Nämlich die Lage der Katzenklap-

ir schaffen Freiräume

actensys GmbH

Holzhofstraße 19 82362 Weilheim

www.actensys.de

08 81 / 600 950 - 0

info@actensys.de

Der Liegeplatz für das Tier in der

Wohnung sollte an einem ruhigen

Platz gewählt werden, wo es sich

entspannen kann.

30 | altlandkreis

Wir schaffen Freiräume

Freiräume

Wir schaffen

Wir schaffen Freiräume

Telefon 08868 1809560 | www.gartenbau-gschwend.de


Mit einem Aufgang kann eine Katze Freigänger

werden, auch wenn der Besitzer im ersten

Stock wohnt.

pe. Diese kann in Türen, in Fensterscheiben

oder auch in Wänden

installiert werden.

Nicht Richtung

vielbefahrener Straße

Doch ganz wichtig: „Sie sollte

nie direkt zu einer viel befahrenen

Straße hinausführen, also

lieber Richtung Garten oder an

einer Kellertür angebracht sein.“

Außerdem sollte der Garten eingezäunt

sein – hoch genug und

nicht zu breitmaschig, damit die

Tiere nicht auf die Straße laufen

können. Gleiches gilt übrigens

für Hundeklappen, wobei

hier die Anbringung am Kellereingang

besonders von Vorteil ist,

um den verschmutzen Hund nach

einem verregneten Spaziergang

gleich abwaschen zu können.

Die Klappen an sich sind facettenreich:

Es gibt sie mit Öffnungsmechanismus

in beide Richtungen,

so dass alle Tiere, auch die der

Nachbarschaft, ohne

Beschränkung rein und

raus können. Dann gibt

es sie aber auch mit

Drei- oder Vierwege-

Verriegelungen, was

vor allem während

der Abendstunden von

Vorteil ist. „Damit kann

man einstellen, dass

die Katzen zum Beispiel

reinkommen, aber nicht

mehr raus können", erklärt

Janine Weigelt. Die

beste Klappe sei jedoch

die chipgesteuerte. „Die

öffnet sich nur für mein

Haustier.“ Und was tun,

falls jemand im ersten

Stock wohnt? Am

besten einen Aufgang

bauen, sofern Nachbarn

und Vermieter einverstanden

sind. Aufgang?

Das ist im Grunde

nichts anderes als ein

Brett, das stabil und witterungsbeständig

sein

sollte, über das die Katze den Balkon

erreicht.“ Von dort gelangt

das Tier wieder über eine der beschriebenen

Klappen in die Wohnung.

Allerdings sollte das Brett

nicht zu steil angebracht werden

und in regelmäßigen Abstanden

mit kleinen Stufen versehen sein,

damit die Katze einen guten Halt

hat.

Fressplatz nicht

neben Fernseher

Im Haus brauchen Hunde und

Katzen selbstverständlich auch

ihren eigenen Platz. Der sollte so

gewählt sein, dass die Tiere einen

guten Überblick haben – und natürlich

ruhen können. „Also nicht

direkt neben der Haustür", betont

Janine Weigelt. Auch hier gilt:

Die Liegefläche muss groß genug

sein. Darüber hinaus brauchen

Hunde auch Ruhe am Fressplatz,

der nicht neben dem Fernseher

oder Herd sein sollte. „Wer möchte

schon einen Tisch im Restaurant

direkt neben der Küche haben?“

Zu guter Letzt sollte man sich Gedanken

über den richtigen Bodenbelag

machen, denn das Klicken

von Hundekrallen auf Laminat

kann einen die ganze Nacht wachhalten.

„Es gibt viele Beläge, die

gut für Haustiere und Menschen

sind. Ich persönlich bin Fan von

Vinyl", sagt Weigelt. Was immer

hilft, sind Teppiche.

Meist zu wenig Platz

für die Tiere

Der wichtigste Punkt bei Kleintieren

ist jedoch ein gesundes Miteinander.

„Die Alleinhaltung von

Meerschweinchen oder Kaninchen

ist Tierquälerei“, betont Janine

Weigelt. Diese Tiere brauchen

Artgenossen. Und wie Hunde und

Katzen genug Platz, drinnen wie

draußen. Gleiches gilt für Reptilien

und Fische. Janine Weigelt

und ihre Kollegen vom Tierschutzverein

bemerken viel zu oft, dass

Tiere in der Realität meist in zu

kleinen Käfigen und Terrarien gehalten

werden. „Wenn ich mir ein

Tier zulege, muss ich mich vorher

gut informieren, wie viel Platz es

wirklich braucht.“ Dann klappt's

auch mit dem Haustier. ww

•Spenglerei

•Fassaden

•Flachdach

Bahnhofstraße 7a | 86981 Kinsau | 0176 - 68 09 99 07,

hein.spengler@googlemail.com | www.spenglerei-hein.de

märz / april 2018 | 31


Autokran-Service von Familie Albrecht

Parkettböden

verschiedene Holzarten,

versiegelt oder lackiert

Laminatböden

Ahorn, Buche, Eiche,

Nußbaum, u.v.m.

Parkettböden

Parkett | verschiedene Laminat Holzarten, | Kork | Paneele Vinylböden| Bodenwelt

Profilholz | Gartenholz | Ausstellung | Fachberatung | Planung Türenwelt

| Lieferservice

versiegelt oder lackiert

Laminatböden

Ahorn, Buche, Eiche,

Nußbaum, u.v.m.

Vinylböden

Nur in Hohenfurch!

Wand- + Deckenverkleidungen Fassaden + Terrassendielen

arkett | Laminat | Kork | Paneele | Profilholz | Gartenholz | Ausstellung | Fachberatung | Planung | Lieferservice

Nur in Hohenfurch!

Gartenhäuser auch auf Maß

Terrassendächer + Markiesen

Kaufbeuren

Kaufbeuren

Schongau

Marktoberdorf

Steingaden

Schongau

Marktoberdorf

Steingaden

Besuchen Sie unsere über 2500 m²

großen Musterausstellungsflächen

Landsberg

Hohenfurch

Peißenberg

Peiting

Bayersoien

Öffnungszeiten:

Mo. - Fr. 8 - 12 Uhr und 13 - 18 Uhr · Sa. 9 - 13 Uhr

Landsberg

Hohenfurch

Peißenberg

Peiting

Holz Fichtl

Hoheneggstraße 50

86978 Hohenfurch

Tel.: 08861 2313-0 · Fax: 08861 2313-19

Email: info@holzfichtl.de · www.holz-fichtl.de

Holz Fichtl

Hoheneggstraße 50

86978 Hohenfurch

Tel.: 08861 2313-0 · Fax: 08861 2313-19

Email: info@holzfichtl.de · www.holz-fichtl.de

Haustüren Alu + Holz

Bayersoien

Öffnungszeiten:

Mo. - Fr. 8 - 12 Uhr und 13 - 18 Uhr · Sa. 9 - 13 Uhr

Besuchen Sie uns gerne

auf unserer Homepage unter

WWW.HOLZFICHTL.DE

100 Tonnen auf wenigen

Quadratmetern

Etting I Zehn Reifen an fünf Achsen,

60 Tonnen Eigengewicht, 25

Tonnen zusätzliches Gegengewicht,

eine Arm-Reichweite von 62 Metern,

530 PS zum Fahren, 175 PS

zum Heben: Der größte Autokran

von Familie Albrecht ist ein Monster

seiner Zunft, kostet rund 900 000

Euro und ist im Umkreis von bis zu

100 Kilometern für diverse Spezialaufträge

im Einsatz. Selbst bei maximal

ausgestrecktem Arm hebt die

gelb-blau lackierte „Waffe“ noch

immer 1,2 Tonnen mit spielerischer

Leichtigkeit über Gartenzäune,

Hecken und, wenn es sein muss,

ziemlich hohe Häuser. Diesen Autokran-Service

betreibt Vater Magnus

Albrecht gemeinsam mit Sohn

Andreas Albrecht seit insgesamt

mehr als 25 Jahren. Angefangen

hat alles mit einem 40-Tonner.

Inzwischen stehen fünf Autokräne

unterschiedlicher Größen auf dem

Gelände des Familienbetriebes,

ein Hof östlich von Etting, gelegen

auf einer sanften Anhöhe mit herrlichem

Weitblick Richtung Gebirge.

Zur Selbstständigkeit fand Magnus

Albrecht im Jahre 1984. Allerdings

nicht auf Anhieb mit Autokränen.

Baumfällarbeiten in Peißenberg: Der Arm des Autokrans reicht problemlos

über Hecke und Hausdach, ohne das Gleichgewicht zu verlieren.

Albrecht baute über drei Jahre

hinweg seinen Hof überwiegend

selbst, kaufte sich dafür eine eigene

Schalung. Und die war in den

1990er Jahren gefragt. Als der Hof

fertiggestellt war, häuften sich die

Leih-Anfragen, so dass sich Albrecht

neben der Landwirtschaft

mit dem Verleih der Schalung

selbstständig machte. „Inzwischen

haben die meisten Baufirmen ihre

eigene Schalung, außerdem werden

immer häufiger Fertighäuser

aufgestellt, für die eine Schalung

nicht mehr gebraucht wird“, sagt

der inzwischen 65-Jährige heute.

Während sich der Schalungsverleih

von Familie Albrecht inzwischen

auf einem stark absteigenden

Ast befindet, sind dagegen

die Arbeiten mit den Autokränen

umso gefragter – nicht nur zum

Aufstellen von Fertighäusern.

Speziell der 120-Tonner, so die

offizielle Bezeichnung des größten

Autokrans der Albrechts, hebt

komplette Gebäudeteile, kleinere

Parkettböden

verschiedene Holzarten,

versiegelt oder lackiert

Parkettböden

verschiedene Holzarten,

versiegelt Vinylböden oder lackiert

Vinylböden

Laminatböden

Ahorn, Buche, Eiche,

Nußbaum, u.v.m.

Laminatböden

Ahorn, Buche, Eiche,

Nußbaum, u.v.m.

| Parkett Gartenholz | Laminat | Kork Laminat | Ausstellung | Paneele | Profilholz | Kork | Fachberatung Gartenholz | Paneele | Ausstellung | Fachberatung Planung | Profilholz | | Planung Lieferservice

| | Gartenholz | Ausstellung | Fachberatung | Planung | Lieferservice

enfurch!

Kaufbeuren

Nur in Hohenfurch!

Schongau

Marktoberdorf

Steingaden

Landsberg

Hohenfurch

Nur in Hohenfurch!

Holz Holz Fichtl

Landsberg

Hohenfurch

Hoheneggstraße 50

86978 86978 Hohenfurch

Kaufbeuren

Peißenberg

Peißenberg

Schongau

Peiting

Peiting

Tel.: 08861 2313-0 Tel.: 08861 · Fax: 2313-08861 · Fax: 08861 2313-19

Marktoberdorf

Email: info@holzfichtl.de Email: info@holzfichtl.de · www.holz-fichtl.de

· Steingaden

Bayersoien

Bayersoien Öffnungszeiten:

Mo. - Fr. 8 - 12 Uhr und Mo. - Fr. 138 -- 1218 Uhr und Uhr 13 -· 18 Sa. Uhr · 9 Sa. - 913 - Uhr

32 | altlandkreis

Kaufbeuren

Schongau

Marktoberdorf

Steingaden

Landsberg

Hohenfurch

Peißenberg

Peiting

Holz Fichtl

Hoheneggstraße 50

86978 Hohenfurch

Tel.: 08861 2313-0 · Fax: 08861 2313-19

Email: info@holzfichtl.de · www.holz-fichtl.de

Bayersoien

Öffnungszeiten:

Mo. - Fr. 8 - 12 Uhr und 13 - 18 Uhr · Sa. 9 - 13 Uhr


Auch kleinere Industriehallen hebt

der große Autokran spielerisch.

Industriehallen, Liftanlagen, riesige

Bäume oder ganze Rolltreppen

aus oder auf Fundamente.

Fällung von

Problem-Bäumen

Ein Kerngeschäft seit einigen Jahren

ist die Fällung von Problem-

Bäumen, wofür Familie Albrecht

mit gut ausgebildeten Baum-

Kletterern zusammenarbeitet. Einer

davon ist Andreas Kraus, 23,

ebenfalls aus Etting. „Wir fällen

rund 150 Bäume im Jahr in Kombination

mit einem Autokran“, sagt

der gelernte Landschaftsgärtner,

der von blindem Vertrauen, absoluter

Teamarbeit und unterschiedlichsten

Vorgehensweisen spricht.

Grundsätzlich seilt sich Kraus immer

über den Autokran von oben

auf den zu fällenden Baum herab

ab. An der richtigen Stelle eingependelt,

hängt er sich mit seiner

Kletterausrüstung vom Haken des

Krans aus, sichert sich selbst am

Baumstamm und hängt zugleich

das Seil des Krans an einem geeigneten

Ast oder einer geeigneten

Stelle des Stammes an. Nun wird

der Baum mit bis zu 1,70 Metern

Stammdurchmesser schrittweise

und von oben herab abgesägt.

Dabei entscheidend: „Die Ausrichtung,

damit der am Kran hängende

Stamm oder Ast unmittelbar nach

dem Durchschnitt nicht auspendelt“,

was folgenschwere Auswirkungen

haben könnte: Der Stamm

kracht in ein danebenstehendes

Gebäude, er trifft den noch am stehenden

Stamm fixierten Andreas

Kraus oder der eigentlich unumkippbare

Autokran bekommt eine

unerfreuliche Eigendynamik. Letzteres

sehen sich Kraus und Familie

Albrecht immer wieder auf YouTube

an – nicht aus Schadenfreude,

sondern um sich ins Bewusstsein

zu rufen, wie wichtig das Einhalten

der Sicherheitsaspekte ist.

Von U-Bahn-Treppen

bis Liftanlagen

Das A und O: Der Autokran muss

immer waagrecht stehen. Zusätzlich

gesichert wird er von vier ausfahrenden

Stützen. Auch entscheidend:

Ein stabiler Untergrund, der

bei 60 Tonnen Eigengewicht, 25

Tonnen Gegengewicht und noch

einigen Tonnen Last oft 100 Tonnen

auf wenigen Quadratmetern

aushalten muss. „Deshalb müssen

wir oder unsere Auftraggeber sich

extrem gut mit den Bodenbeschaffenheiten

auskennen“, sagt Magnus

Albrecht, der als Kranfahrer

überwiegend mit Andreas Kraus

zusammenarbeitet, bis zu 40 Meter

hohe Bäume zwischen Mehrfamilienhäusern

heraushebt. Und „toi,

toi, toi“ auf eine bislang unfallfreie

Autokran-Historie – von einmal

Steckenbleiben abgesehen –

zurückblicken kann. Zur Baustelle

gelangt der 120-Tonnen-Kran

durch „ganz normales“ Befahren

der Bundesstraßen. 120 Liter Diesel

verbrennt er auf 100 Kilometer,

erreicht eine Maximalgeschwindigkeit

von immerhin 85 Stundenkilometern.

Die mit aufregendsten

Aufträge bisher: Das Errichten der

Mittelstation einer Liftanlage, der

„Schatzbergbahn“ im österreichischen

Wildschönau. „Dafür mussten

wir mit unserem großen Kran

Serpentinen auf 1 300 Meter über

dem Meer hochfahren. Das war

eine große, nicht ungefährliche Herausforderung“,

erinnert sich Magnus

Albrecht. Auch unvergessen:

Die Arbeiten mitten in München,

wo die Albrechts schon mehrfach

neue Rolltreppen an U-Bahn-

Stationen angebracht haben. Oder

die Be- und Endlandung riesiger

Industriemaschinen, etwa eine 40

Tonnen schwere Spritzguss-Anlage

einer Firma in Peißenberg. js

Alles für Ihre Holzoberflächen

Wasserbasierende Lasuren und deckende Systeme

Wachse und Öle auf natürlicher Basis

Schutz für Fassaden, Fenster und Dachuntersichten

Farbmischservice

Ammergauer Str.

Ammergauer

48 | 86971 Peiting

Str. 48

| Tel.

- 86971

08861

Peiting

- 677 67 | Fax - 677 10

Tel. 08861/67767 – Fax. 08861/67710

www.goerlich-oberflaechen.de

www.goerlich-oberflaechen.de

märz / april 2018 | 33


Spezialität von Garten- und Landschaftsbau Gschwend

Schwimmteich –

die Perle des Eigenheims

40 JAHRE

ENERGIEBERATUNG

Profitieren Sie von unserer Erfahrung und

lassen Sie sich unabhängig beraten.

Terminvereinbarung kostenfrei unter 0800 – 809 802 400

www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

bauen mit herz und verstand

Zimmerei - Bauunternehmen - Sanierung -

-Holzhäuser

2018-01-11_40Jahre-AZ_89x100mm_VZ BY.indd 1 12.01.2018 14:55:11

Schwabsoien | Man stelle sich vor:

Hochsommer, schwüle 30 Grad im

Schatten, die Luft in Büro und Industrieanlage

steht, der Schweiß

rinnt von der Stirn. An diesen Arbeitstagen

könnte der Feierabend

nicht früh genug kommen. Bannwald-

oder Forggensee? Haslacher-

oder Schwaigsee? Ammer

oder Lech? Nach einem kräftezehrenden

Arbeitstag noch geschwind

die Badesachen einpacken, sich

wieder ins Auto setzen und an ein

umliegendes Gewässer fahren –

das ist die eine Möglichkeit der Erfrischung.

Die andere: in den hauseigenen

Schwimmteich hüpfen.

Seit 2012 plant die Firma Gartenund

Landschaftsbau Gschwend

Naturpools, Gartenteiche, Wasserspiele

und Schwimmteiche – oder

alles in einem. Inhaber Armin

Gschwend bezeichnet Schwimmteiche

als „Perle des Gartens“. Weil

sie das höchste Gut in Sachen Gartengestaltung

sind? In jedem Falle

wird das eigene Zuhause durch

einen Schwimmteich immens aufgehübscht.

Und der Freizeitwert

direkt vor der Terrassentüre um

ein Vielfaches gesteigert. Preislich

beginnen die Schwimmteich-Projekte

der Firma Gschwend bei rund

30 000 Euro. Geplant und gebaut

wurden bislang sechs Stück im

Umkreis von rund 50 Kilometern.

Die Namen der Kunden werden

von Armin Gschwend bewusst geheim

gehalten, schließlich gehe

es um intimsten Privatbereich,

der in der Regel gut abgeschirmt,

selbst für direkte Nachbarn aufgrund

Hecken oder Sichtschutzwänden

kaum einsehbar ist. Eine

Ausnahme, weil für jedermann

zugänglich, ist der Schwimmteich

im Schongauer Plantsch, platziert

zwischen den Saunaanlagen. Auch

der wurde von Armin Gschwend

und seinen Mitarbeitern errichtet –

und von den Gästen mit Wohlempfinden

angenommen.

Naturpools sind frei

von Chemie

Das Besondere an Schwimmteichen

ist die Naturbelassenheit,

sowohl optisch als auch qualitativ.

„Kein Jucken auf der Haut, kein beißender

Chlorgeruch in der Nase“,

sagt Armin Gschwend. Verwendet

wird ausschließlich unbehandeltes

Trinkwasser, das im Grunde nur ein

einziges Mal, zur Erst-Befüllung,

eingelassen wird. Die Wochen, Monate

und Jahre danach reinigt sich

das Wasser durch ein ausgeklügeltes

System und mit Hilfe sanfter

Das Holz100 Massivholzhaus

bedeutet für Sie:

Mondholz vom richtigen Zeitpunkt

natürlich angenehmes Wohnklima

Weltrekord bei der Wärmedämmung Johann Buchner GmbH

nachhaltig ökologisches Bauen Morgenbach 29

kein Leim, keine Chemie

82409 Wildsteig

von der Planung bis zur schlüsselfertigen

Erstellung in allen Ausbaustufen E-Mail:

Telefon 0 88 67 - 3 24

info@buchner-bau.de

Nähere Informationen und Musterhäuser unter

buchner-bau.de

Schwimmteiche haben den Charakter

eines natürlichen Sees.

34 | altlandkreis


Der Schwimmbereich im Teich ist mittels Mauer abgegrenzt.

Technik überwiegend von selbst.

Gezielt ausgewählte Wasserpflanzen

sowie Mikroorganismen, für

deren Bestand spezieller Lebensraum

unter Wasser angelegt wird,

sorgen dauerhaft für hervorragende

Wasserqualität. „Hierfür ganz

entscheidend ist die Wahl des Kieses,

im Grunde eine Wissenschaft

für sich“, sagt Armin Gschwend,

der auch diesbezüglich Geheimhaltung

großschreibt. Einzig sich

am Ufer und auf der Wasseroberfläche

absetzender Schmutz sollte

regelmäßiger vom Schwimmteich-

Besitzer abgezogen werden. Wobei

hier ein sogenannter Skimmer

(Oberflächenabsauger) hilft, der

wiederum mit einem am Boden integrierten

Filter verbunden ist. Apropos:

Zur Reinigung des Bodens

empfiehlt Armin Gschwend einen

Poolroboter. „Darüber hinaus sollte

man seinen Schwimmteich einmal

jährlich vom Fachmann warten

und reinigen lassen.“ Hierbei

werden auch Pflanzen zurückgeschnitten

sowie die Technik

auf Herz und Nieren überprüft.

Die Vorlaufzeit für ein

Schwimmteich-Projekt kann

sich über mehrere Wochen

und Monate ziehen, „weil uns

gestalterisch keine Grenzen

gesetzt sind, wir erst dann an

die Umsetzung gehen, wenn

der Kunde zu 100 Prozent

überzeugt ist“, sagt Armin

Gschwend. Der Bau selbst

geht über rund vier Wochen.

Zunächst wird mit Bagger

oder Mini-Bagger ein Loch

gegraben, anschließend der bis zu

zwei Meter tiefe Naturpool gemauert

und betoniert. „Wir grenzen mit

dem extra gemauerten Pool den

Schwimm- oder Tauchbereich vom

bepflanzten ein wenig ab, wodurch

wir noch saubereres Wasser in dem

Bereich erreichen, in dem sich die

Bewohner zum Baden aufhalten.“

Landschaftsgärtner

sind gefragt

Im Zuge des Betonierens wird auch

gleich eine Pumpe installiert. „Die

sorgt dafür, dass der aufgekieste

Untergrund stets wasserdurchströmt

wird, was wiederum entscheidend

für den Lebensraum der

Mikroorganismen und die Wasserreinigung

ist.“ Ist der Naturpool

im Schwimmteich betoniert, die

Pumpe installiert, wird die komplette

Anlage mit einer massiven

Folie abgedichtet. Hinzu kommen

Extra-Wünsche wie Wasserspiele

und die Bepflanzung mit beispielsweise

Seerosen, Froschlöffel oder

Iris. Fertig? „Noch lange nicht.“

Neben dem eigentlichen Bau des

Schwimmteichs gilt es auch das

Drumherum zu gestalten. Wege,

Terrassen, Liegeflächen, Brücken.

Es gibt seitenweise Ideen und Vorschläge,

den Garten auch um den

Teich herum in ein Paradies umzuwandeln.

Wer nach einem schweißtreibenden

Arbeitstag in seinen Schwimmteich

springen möchte, sollte sich davor

unbedingt abduschen. Sonnencreme

oder Schminke sind Chemie,

die den natürlichen Wasserkreislauf

des Teiches durcheinanderbringen

würden. Garten-Duschen

baut Armin Gschwend mit seinen

derzeit zehn Mitarbeitern selbstverständlich

auch. „Vom Pflastern

der Hofeinfahrt über Flachdachbepflanzung

und Hangsicherung

bis hin zu Baumfällarbeiten, im

Grunde machen wir alles, was mit

Landschafts- und Gartenbau zu

tun hat.“ Immer stärker im Kommen

ist auch die Gartenplanung.

Heißt: „Wir zeigen den Kunden auf,

was sie aus ihrem Außenbereich

durch Eigenleistung gestalterisch

machen können.“ Apropos immer

stärker im Kommen: Der Beruf des

Landschaftsgärtners sei laut Armin

Gschwend nicht nur extrem abwechslungsreich,

sondern derzeit

gefragt wie nie. Die Aufträge

im neu gebauten Betriebsgebäude

am Niederhofer

Weg in Schwabsoien stapeln

sich, neue Mitarbeiter werden

demnach gesucht. Näheres

hierzu ist im Internet auf

www.gartenbau-gschwend.

de zu lesen. Dort ist auch das

komplette Leistungsspektrum

des gut 25 Jahre alten Betriebs

aufgelistet. Unterteilt in

Gartenplanung, Gartenpflege,

Gartenbau und Schwimmteichanlage

– die Perle des

Eigenheims.js

märz / april 2018 | 35


Rauchmelder sind Pflicht – und retten Leben

Weil wir im Schlaf

nichts riechen

Altlandkreis | Seit Ende 2017 müssen

alle bayerischen Haushalte

mit Rauchmeldern ausgestattet

sein. Genaugenommen gilt diese

Regelung für Schlaf- und Kinderzimmer

sowie dort angrenzende

Hausgänge. Erlassen wurde die

Vorschrift vom Freistaat Bayern

zum ersten Januar 2013. Statistiken

aus anderen Ländern haben schon

viele Jahre vor diesem Erlass den

Sinn von Rauchmeldern bekräftigt.

„In den Vereinigten Staaten sowie

skandinavischen Ländern sind

Rauchmelder schon lange Pflicht“,

sagt Brandschutzexperte Walter

Kögel aus Sachsenried. Aus gutem

Grund. Wissenschaftlich erwiesen,

sterben Menschen im Falle eines

Brandes nicht durch Verbrennungen,

sondern schon vorher aufgrund

einer Rauchvergiftung.

Rauch in das an der Zimmerdecke

befestigte Kunststoffgehäuse

eindringt.

Erhältlich sind Rauchmelder inzwischen

fast überall. In Bau- und

Supermärkten, Online oder bei

Brandschutztechnikern wie Walter

Kögel, der sich hauptsächlich

um die Installierung und Wartung

von Feuerlöschern in hiesigen

Betrieben und öffentlichen Einrichtungen

kümmert, aber auch

Rauchmelder vertreibt, prüft und

installiert. Von den günstigsten

Modellen für rund zehn Euro rät

Kögel ab, „weil sie mit Wechselbatterien

funktionieren, die teilweise

nach nur einem dreiviertel

Jahr ausgetauscht werden müssen“,

was ziemlich nervig sei. Er

empfiehlt Rauchmelder für rund

30 Euro mit zehnjähriger Batterielaufzeit

und fünf Jahren Herstellergarantie.

„Der kostet etwas

08809/1061

Janetzky

Balkone u.Zäune

Alu - Edelstahl - Holz

Www.balkonjanetzky.de

36 | altlandkreis

Experte rät von

Billig-Meldern ab

Speziell Menschen mit tiefem

Schlaf würden laut Kögel bei einem

Wohnungsbrand viel zu spät

aufwachen. Hinzu kommt, dass

wir Menschen während des Schlafes

nichts riechen können, weil

der Geruchssinn ausgeschaltet

ist. Heißt: Im Falle eines Brandes

wachen wir, wenn überhaupt, nur

aufgrund knarzender Brenngeräusche

oder enorm hereindrückender

Hitze auf – wobei es dann

meistens schon zu spät ist. Nicht

aber mit installiertem Rauchmelder.

Der pfeift den Bewohner mit

ohrenbetäubenden 80 Dezibel aus

den Federn. Immer dann, wenn

Walter Kögel beim Montieren eines Rauchmelders.


Milbenstopp

biologisch wirksam durch Auszüge der

Ölessenzen von Zitrone, Lavendel und Eukalyptus

Rauchmelder bestehen aus zwei Bauteilen und werden mit Batterie betrieben.

mehr, dafür hat man für zehn Jahre

seine Ruhe“, meint der Experte,

der auch von wesentlich teureren

Meldern für rund 80 Euro berichtet,

die technisch jedoch keine zusätzlichen

Funktionen vorweisen,

sich lediglich in Sachen Material

und Optik hervorheben. Generell

besteht ein Rauchmelder aus zwei

Bauteilen mit Kunststoffgehäuse.

Das dünnere wird mit Dübel und

Schraube an die Decke montiert.

Das dickere dann von unten auf

das dünnere gedreht. Im Inneren

des dickeren Gehäuses befindet

sich das Herz des Rauchmelders –

eine Kammer mit zwei gegenüberliegenden

Fotozellen. Wird

deren gegenseitige Belichtung

durch eindringenden, schmutzigen

Rauch durchbrochen, löst der

Alarm aus, der wie oben erwähnt

sehr laut ist und selbst tiefschnarchende

Bewohner aus dem Schlaf

reißt.

Vernetzung mehrerer

Rauchmelder

Das Signal wieder ausschalten

kann der inzwischen hellwache

Bewohner durch einfaches Drücken

auf einen zentral oder seitlich

angebrachten Schalter oder Knopf.

„Oder man dreht das untere Gehäuse

einfach raus, was meistens

die beste Lösung ist, weil man

dann seine Ruhe hat und sich um

die Bekämpfung der Rauchursache

kümmern kann“, sagt Walter

Kögel.

Menschen in mehrstöckigen Häusern

haben die Möglichkeit, mehrere

Rauchmelder miteinander

zu vernetzen. „Das empfiehlt sich

zum Beispiel für Bürger, die im

dritten Stock schlafen, aber auch

den Heizungsraum im Keller oder

die Garage absichern möchten.“

Entweder per Funk oder durch

Verkabelung kann der Rauchmelder

im Schlafzimmer mit dem

Rauchmelder im Keller und in der

Garage verbunden werden. Löst im

Unter- oder Erdgeschoss der Alarm

aus, pfeift auch der Rauchmelder

im Schlafzimmer. Eher verwirrend

als sinnvoll ist die Vernetzung bei

mehreren Rauchmeldern im gleichen

Stockwerk, „weil man dann

nicht auf Anhieb das Geräusch dem

Raum zuordnen kann, somit nicht

weiß, wo genau die Rauchursache

liegt“. Es sei denn, man hat eine

Stelle im Haus, die auf Anhieb

Überblick verschafft. „Wer vier,

fünf und oder noch mehr Rauchmelder

in einem Gebäude installieren

möchte, sollte sie nicht nur

miteinander vernetzen, sondern

auch an eine Zentrale schalten“,

empfiehlt Kögel. Auf deren Display

wird angezeigt, in welchem Raum

der Alarm auslöste, der Rauch sich

entwickelte. Das funktioniert übrigens

auch mit Wärmemeldern,

optisch von Rauchmeldern nicht

wirklich zu unterscheiden. „Die

reagieren nicht auf Rauch, sondern

Hitze, eigenen sich somit für

Küchen.“

Wer ist für die

Kontrolle zuständig?

Obwohl die Installierung von

Rauchmeldern Pflicht ist, gibt es in

Sachen Kontrolle keine gesetzliche

Regelung für Privathaushalte. „Die

wird es auch nie geben“, sagt Bezirkskaminkehrermeister

Nikolaus

Spitzeder und verweist auf das

Wohnungsschutzgesetz, wonach

kein Bürger jemanden in seine

Wohnung lassen müsse.

Bei Mehrparteienhäusern kümmert

sich, falls vorhanden, die

Hausverwaltung um Installation

und Prüfung der Rauchmelder.

Einfache Haus- und Wohnungsbesitzer

sind selbst für die Installation

und Prüfung von Rauchmeldern

verantwortlich. Vermieter sind für

die Installation, deren Mieter für

die Prüfung auf Funktion zuständig.

Unter anderem bieten Kaminkehrer,

Elektriker und Brandschutztechniker

Rauchmelderprüfungen

an, jedoch auf freiwilliger Basis.

Heißt: Gesetzlich strafbar machen

sich Hauseigentümer Stand jetzt

nicht, sollte noch immer kein

Rauchmelder in Schlafräumen und

Gängen montiert sein. Aus versicherungstechnischer

Sicht mache

die Anbringung jedoch allemal

Sinn. „Hier gibt es zwar auch noch

keine einheitlichen Regelungen,

aber wer einen Rauchmelder installiert

hat, ist definitiv auf der

sicheren Seite“, sagt Walter Kögel.

Von der Vernunft, sich vor dem

Rauchvergiftungstod zu schützen,

mal abgesehen.

js

Zum Prüfen muss der seitlich angebrachte Knopf gedrückt werden.

märz / april 2018 | 37

Zirbenholzbett

+ ProNatura Schlafsysteme

Schlafen mit Wohlgefühl

bio

Das sagen die unabhängigen Therapeuten

Das sagen und die Rückenexper-ten unabhängigen Therapeuten

über das und biologische Rückenexper-ten Schlafsys-

des

des

Das IGR sagen die unabhängigen Therapeutetem

IGR von über ProNatura: und

das

Rückenexper-ten

biologische Schlafsystem

über von ProNatura: das biologische Schlafsys-

des

IGR

tem Das von biologische ProNatura: Schlafsystem

von ProNatura

• bietet beste Regenerationsfähigkeit

für den Rücken

• reduziert das Beanspruchungsniveau

der Bandscheiben

• fördert das Einströmen von

Flüssigkeit in die Bandscheiben

• bietet selbsttätige und individuelle

Anpassungsmöglichkeiten

• ist passend für alle Körpermaße

und Ihr zertifizierter

Körpergewichte

ProNatura-Schlafberater:

Ihr zertifizierter

ProNatura-Schlafberater:

Ihr zertifizierter

ProNatura-Schlafberater:

86956 Schongau

Weinstraße 3–5

Tel. 08861-2695

www.pronatura-voelk.de

Öffnungszeiten:

Do. Fr. 10-12+14-18:00h


Trends für Raumausstattung — das sagen die Experten

Naturboden oder Dschungelmotiv?

Altlandkreis | Naturböden in Holzoptik

in den dezenten Farben grau

oder braun werden in unserer

Region gerne mit ländlich-modernen

Gardinen kombiniert. Wer

es ein bisserl trendiger möchte,

setzt Akzente mit Dekoration in

Blatt- oder Dschungelmotiven.

Wir haben bei den Raumausstattern

Schwab in Hohenpeißenberg

sowie Niggl in Burggen nachgefragt,

was in den Bereichen Boden,

Polster, Gardinen und Sonnenschutz

gerade angesagt ist.

„Ich verlege seit 53 Jahren Böden,

aber Laminat hab ich noch nie

mögen“, gesteht der Burggener

Raumaustattermeister Josef Niggl.

Laut, kalt und schadstoffbelastet

bezeichnet er den Laminatboden

und ist deshalb froh, dass dieser

Trend wieder vorüber ist und

der Kunde mehr nach Naturböden

oder Vinyl-Designbelägen in

Holzoptik frägt. Die Naturböden

werden ohne Chlor, Lösungsmittel

und Weichmacher hergestellt

und können später sogar über

den Hausmüll entsorgt werden.

„Solche Ware gibt es im Baumarkt

nicht“, ergänzt Josef Niggl

Junior, der gerade dabei ist, die

Raumausstatter-Meisterprüfung

zu machen.

Josef Niggl sen. polstert in der Werkstatt in Burggen eine Sitzfläche neu.

Ökologisches

Wohnumfeld

Moderne, schadstoffarme Bodenbeläge liegen laut Josef Niggl jun. derzeit

im Trend. Die Farbauswahl im Detail ist groß.

Wer auf Ökologie in seinem Wohnumfeld

achtet, der sollte zu solchen

Belägen greifen, die zwar etwas

teurer, aber dennoch in Rollware

oder Planken lieferbar und damit

optimal an die Raumverhältnisse

angepasst werden können. Etwas

billiger sind Vinyl-Designböden,

die mit talatfreien Weichmachern

ebenfalls schadstoffarm hergestellt

werden. Sie haben einen hervorragenden

Schall- und Trittschutz

und sehen durch ihre Oberflächenstruktur

fast aus wie zum Beispiel

echter Holzboden. „Wenn wir

die Vinylböden verkleben, sind sie

noch leiser als beim KIick-System“,

berichtet Josef Niggl auch von den

unterschiedlichen Eigenschaften

der Ausführungen.

Der Burggener Raumausstatter

besteht bereits in vierter Generation

und hat auch einen großen

Ladenraum neben der Werkstatt.

„Wir haben mehr als 50 Kollektionen

mit rund 3 000 Mustern zur

Auswahl“, erzählt Gertrud Niggl,

die ebenfalls für fachkundige Beratungen

bei Vorhängen, Polsterungen,

Plissees oder Sonnenschutz

zur Verfügung steht. Bei ihr

wird gerne ein ländlich-moderner

38 | altlandkreis

Thomas Thomas Geiger Geiger & Franz && Franz Lutz Lutz Lutz

Weilheimer Str. Str. 8 Str. • 8823988 •• 82398 Polling

Polling

www.moebelstube-oberland.de

Telefon: Telefon: 08 08 081 / 81 9 / / 9927 2788 88111

über über über 1000m 1000m 2 Ausstellungsfläche

2 2 Montag Montag bis bis Freitag bis Freitag 10 10 – 10 18 – 18 – Uhr 18 Uhr Uhr

Samstag Samstag 10 10 – 10 13 – 13 – Uhr 13 Uhr Uhr

und und nach und nach Vereinbarung


weil die Farben nicht so prickelnd

waren, erlebt aber derzeit eine

Renaissance“, sagt die Fachfrau.

Denn mittlerweile gibt es auch

hier eine reiche Farbpalette – und

da die Wabe keine Aufzugsschnüre

benötigt, ist der Sonnenschutz

noch besser.

Akzente setzen mit

besonderen Motiven

Karin Schwab (links) berät im Geschäft in Hohenpeißenberg eine Kundin,

die auf der Suche nach neuen Vorhängen ist.

Eine Vielzahl an Plissee- und Wabenmuster

stehen im Hohenpeißenberger Ladengeschäft

zur Auswahl.

Stil in Naturfarben ausgewählt

und nur mit ein paar kräftigen

Akzenten in der Deko ergänzt.

Das komplette Aufgabengebiet

eines Raumausstatters deckt

auch der Hohenpeißenberger

Fachbetrieb Schwab ab. Mit den

Geschwistern Karin und Martin

Schwab sind hier gleich zwei junge

Meister im Einsatz, die dem

Kunden auch mal innovative Ideen

aufzeigen können.

Individueller

Sonnenschutz

Im Ladengeschäft an der Hauptstraße

steht Karin Schwab für

fachkundige Beratungen

zur Verfügung, während

Martin Schwab mehr für

die praktische Ausführung

auf der Baustelle

zuständig ist. „Plissee

gibt es schon seit 15 Jahren,

aber durch ständige

Neuerungen ist es immer

noch ein großer Trend“,

weiß Karin Schwab über

diesen beliebten Fensterbehang

zum Sonnenschutz

oder zur Dekoration.

Es gibt sie heute

mit bunten Mustern oder

auch mit Struktur. Letzteres

wird in Hohenpeißenberg

sehr gerne

ausgewählt. Wer eine

noch bessere Isolation

möchte, kann zur Wabe

greifen. „Die Wabe ist in

Vergessenheit geraten,

Den Raumausstatter Schwab gibt

es schon seit 55 Jahren. Während

die Kunden bei denden schon

auf schadstoffarme Beläge achten,

sind die Naturfasern bei den

Gardinen weniger beliebt. „Hier

wird mehr Wert auf eine einfache

Pflege gelegt“, verrät Karin

Schwab. Die Farbe Blau ist ganz

stark im Kommen und auch glänzende

Materialien werden bei der

Raumgestaltung mittlerweile eingesetzt.

„Mit großen Blatt- oder

Dschungelmotiven kann man einen

sonst schlichten Raum modisch

aufwerten“, hat sie auch

Ideen, beispielsweise seinem

Wohnzimmer mit ein paar Akzenten

wieder neuen Stil verleihen zu

können. Als „totgeredet“ bezeichnet

sie den Teppich. „Er ist aber

warm, weich und wohnlich, also

nicht totzukriegen.“ Am allerwenigsten

in kuscheligen Schlafräumen.


rg


Manfred Filser

Dipl.Ing. für Bauwesen

Innen- und Außenputz

Wärmedämmsysteme

Planung und Projektierung

Bautrocknung

Gerüstarbeiten

86971 Peiting, 08861-5673

märz / april 2018 | 39


Kreishandwerkerschaft Oberland

Das Sprachrohr des

Handwerks

Oberland I Rund jeder fünfte

Betrieb in den Landkreisen Weilheim-Schongau

und Garmisch-

Partenkirchen ist ein Handwerksunternehmen.

Damit liegt die

Region deutlich über dem oberbayerischen

Schnitt (14,7 Prozent)

und auch beim Umsatz hat das

hiesige Handwerk mit über 20

Prozent einen hohen Anteil. Zum

Vergleich: Im kompletten Oberbayern

sind es „nur“ knapp sechs

Prozent. Kurzum: Das regionale

Handwerk lebt! Einen nicht unbedeutenden

Anteil an der positiven

Entwicklung in der Region hat die

Kreishandwerkerschaft Oberland.

Noch deutlicher wird dies beim

Blick auf die Zahlen der Jugendlichen,

die in den vergangenen

Jahren ihre Ausbildung begonnen

haben. Entgegen des deutschlandweiten

Trends konnten Kreishandwerksmeister

Stefan Zirngibl

und seine Mitstreiter wieder mehr

junge Menschen für eine duale

Ausbildung im Handwerk begeistern.

Eine Reihe an Vorteilen

für Unternehmen

Schlossen 2015 noch 194 Personen

einen Ausbildungsvertrag ab,

waren es im darauffolgenden Jahr

330. 2017 wurde das Niveau nahezu

gehalten. „Das sind zwar tolle Zahlen,

allerdings darf man sich nicht

darauf ausruhen“, weiß Roland

Streim, seit 2015 Geschäftsführer

der Kreishandwerkerschaft Oberland.

Er ergänzt: „Ich wünsche mir

mehr Nachwuchs, mehr Fachkräfte.

40 | altlandkreis

Damit die Betriebe ihre gute Arbeit

weiter anbieten können.“

Kreishandwerkerschaften, in Oberbayern

gibt es 15, sind Körperschaften

des öffentlichen Rechts

und werden durch regionale Innungen

getragen. Bei der Kreishandwerkerschaft

Oberland sind

es insgesamt acht verschiedene

Innungen. Die Aufgabe besteht in

erster Linie darin, die Interessen

des regionalen Handwerks im öffentlichen

Leben zu vertreten sowie

intern die Geschäftsführung

der ihr angeschlossenen Innungen

zu organisieren. Derzeit sind über

750 Betriebe über die verschiedenen

Innungen dem „Interessensverbund“

Kreishandwerkerschaft

Oberland angeschlossen.

Um den Unternehmen bei der

Lehrlingsfindung zu helfen, ist

die Kreishandwerkerschaft viel in

Geschäftsführer Roland Streim

(links) und Kreishandwerksmeister

Stefan Zirngibl

die Organisation von Messen mit

eingebunden und ist auf solchen

stets präsent. Ein Muss, schließlich

erkennt Geschäftsführer Roland

Streim: „Während früher auf Ausbildungsmessen

angehende Lehrlinge

bei Firmen für sich geworben

haben, werben mittlerweile

die Betriebe um die Lehrlinge.“

Es ist eben jener Wandel in Ausbildungsberufen,

der Handwerksunternehmen

und damit auch die

Kreishandwerkerschaft vor Herausforderungen

stellt. Streim sagt

allerdings auch klar: „Ich muss

unseren regionalen Betrieben ein

großes Lob aussprechen, denn die

machen sehr viel.“

Für die Betriebe selbst ist eine

Mitgliedschaft in den einzelnen

Innungen und damit in der Kreishandwerkerschaft

keineswegs

verpflichtend, bietet allerdings


eine Reihe an Vorteilen: Neben

Tarifverträgen, welche die Unternehmen

nutzen können, gibt

es vergünstigte Prüfungsgebühren.

Informationsmaterialien wie

Rundschreiben zu Neuerungen

oder Internetportale zählen ebenso

zum Angebot wie Weiterbildungsmöglichkeiten,

etwa betriebswirtschaftliche

oder arbeitsrechtliche

Seminare. Ein großer

Teil ist zudem der arbeitsrechtliche

Bereich. Die Kreishandwerkerschaft

greift immer dann vermittelnd

ein, wenn es zwischen

Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Probleme gibt, hilft bei Mahnungen

oder in letzter Instanz auch

bei Kündigungen.

Erfreuliche Zahlen

entgegen des Trends

Die Unterstützung reicht bis zur

Vertretung vor dem Arbeitsgericht.

Wichtiger Aspekt ist darüber

hinaus die Zusammenarbeit der

Kreishandwerkerschaft mit verschiedensten

Gremien, Ausschüssen

und Beiräten wie etwa dem

Jobcenter oder dem Arbeitskreis

Wirtschaft-Schule. „Wir sind das

Sprachrohr des Handwerks“, fasst

Roland Streim zusammen.

Trotz erfreulicher Zahlen rund um

die Kreishandwerkerschaft Oberland

bereiten dem Geschäftsführer

die aktuellen gesellschaftlichen

Entwicklungen durchaus Sorgen.

So gibt es beispielsweise seit 2014

in München und Oberbayern mehr

Studienanfänger an Universitäten

und Hochschulen als Leute, die

eine duale Ausbildung beginnen.

Dieser Trend ist auch in den Landkreisen

Garmisch-Partenkirchen

und Weilheim-Schongau angekommen,

wenngleich die Lage

keineswegs so angespannt ist wie

in vielen Teilen Bayerns. Holzberufe

wie Schreiner oder Zimmerer

„boomen“ laut Roland Streim regelrecht.

„Die sind wieder in Mode

gekommen. Es scheint fast so, als

ob die traditionellen Handwerksberufe

wieder richtig Zuspruch

finden“, bemerkt der Geschäftsführer

diesbezüglich ein Umdenken.

„Man darf nicht vergessen, dass

das alles hochtechnisierte Berufe

sind, in denen man sich auch nach

erfolgreicher Gesellenprüfung entwickeln

kann“, spricht Streim die

zahlreichen Möglichkeiten an, im

Handwerk Karriere zu machen.

Während es in technisch orientierten

Berufen wie etwa im Elektrofachbereich

stabile Ausbildungszahlen

gibt, bereitet vor allem der

Lebensmittelbereich, allen voran

das Metzgerhandwerk, Kopfzerbrechen.

Die Kreishandwerkerschaft

wird sich diesbezüglich etwas einfallen

lassen müssen, neue Wege

gehen. Um generell mehr Schüler

für eine duale Ausbildung zu begeistern,

geht die Kreishandwerkerschaft

Oberland bereits gezielt

in Schulen, die das Handwerk ihrerseits

wieder spürbar vermehrt

integrieren. Es scheint, dass nicht

nur Roland Streim erkannt hat:

„Irgendwann gibt es viele Architekten,

aber niemanden mehr, der das

Haus bauen kann.“ tis

Michael Drexl

Michael Drexl

Elektrotechnikermeister

Elektrotechnikermeister

Hoheneggstraße 41

Hoheneggstraße 41

86978 86978 Hohenfurch

Telefon Telefon 86978 08861-2542207

Hohenfurch

Telefon 08861-2542207

Christophstraße 16

86956 Schongau

www.wmh-bau.de

Burggen | Tel.: 08860/9229628

Elektrotechnik

Elektrotechnik

Der Ruf macht‘s!

Mitglied im

Immobilienverband IVD

Verkauf - Vermietung - Bewertung

www.ruf-immo.de

Tel.: 08861-254660

info@ruf-immo.de

©2016 werbung pfaffenwinkel

Ihr kompetenter Elektro-Partner

©2016 werbung pfaffenwinkel

Ihr ©2016 kompetenter werbung pfaffenwinkel Elektro-Partner

Ihr ©2016

kompetenter werbung pfaffenwinkel

Elektro-Partner

www.elektrotechnik-drexl.de

©2016 werbung pfaffenwinkel

Ihr kompetenter Elektro-Partner

www.elektrotechnik-drexl.de

www.elektrotechnik-drexl.de

märz / april 2018 | 41


DHARMA-TOR

Zentrum für buddhistische

Meditation und Studien

Sitze wie ein Berg - sei offen wie der Himmelsraum

Die Lehre von Mitgefühl und Weisheit kennenlernen,

in Meditation erfahren, im Alltag anwenden

Huttenried 2, 86980 Ingenried

info@dharma-tor.de * phon: 08868-180265

www.dharma-tor.com * www.buddhalicht.com

Erfolg beginnt im Detail

Lohnbuchführung

Finanzbuchführung

Jahresabschluss

Private Steuererklärungen

Betriebswirtschaftliche e Beratung

Unternehmensplanung

Nachfolgeregelung

kirchenstraße 22 • 86956 schongau

fon 08861 23020 • www.steuerberater-rauch.de

Räubergeschichte, schlimmer als die von Mathias Kneißl

Die Riedl-Bande von

Apfeldorf

Apfeldorf | Einbrüche und Diebstähle

in der weiten Umgebung,

den Kinsauer Pfarrer bis auf die

Unterwäsche ausgezogen und

sogar den Wirt von Thaining erschossen

– diese schweren Vorwürfe

legte man der Apfeldorfer

Riedl-Bande zu Last. Um 1830 trieben

sie im Lechrain ihr Unwesen

und nur durch eine List der Gerichtsdiener

konnten sie dingfest

gemacht werden.

Der berühmte Räuber Mathias

Kneißl lebte von 1875 bis 1902

und seine Geschichten, wie er die

Gendarmen um die Jahrhundertwende

an der Nase herum führte,

sind hinlänglich bekannt. Wohl

ebenfalls wegen Armut, war bereits

70 Jahre früher in Apfeldorf

eine Räuberbande unterwegs, die

so einige „Stückl“ lieferte und die

Obrigkeit in Atem hielt. Mehrere

Autoren, wie der Apfeldorfer Gemeindeschreiber

Franz Glaswinkler

(1788 – 1867), Bürgermeister

Josef Schmid (1837 – 1898) oder

Gastwirt Josef Schwaller (1844 –

Das Apfeldorfer Anwesen „beim Riedl“ um 1900. Da die Spickart-Familie

ausgelöscht wurde, sind auf dem Foto andere Eigentümer zu sehen.

1909), schrieben die Überlieferungen

nieder, so dass die Geschichten

heute aus einem reichen Fundus

erzählt werden können.

Familie Spickart war

„beim Riedl“ daheim

Im Zentrum stand die siebenköpfige

Familie Spickart, wohnhaft

in Apfeldorf mit dem Hausnamen

„beim Riedl“. „Die Familie nährte

sich gut, ohne dass sie viel gearbeitet

hätte und man wunderte

sich, wie diese Leute sich so gut

fortbringen konnten“, schreibt

etwa Bürgermeister Josef Schmid.

In den Jahren 1830 bis 1833 hörte

man in der Umgebung von vielen

Einbrüchen und Diebstählen

und so fiel bald der Verdacht auf

die Riedl-Buben Hans, Josef und

Kajetan. Mehrmals durchsuchten

die Gendarmen das Haus, konnten

jedoch nie etwas finden. An Heiligabend

1832 nutzten sie etwa die

Gelegenheit, dass eine Familie,

die in der Grubmühle zwischen

Apfeldorf und Rott lebte, in der

Christmette war. Sie stahlen wäh-

rauch_2_spaltig_87x100.indd 1 22.01.2014 10:43:07

42 | altlandkreis


enddessen zahlreiche Säcke mit

Mehl und Getreide.

Weil Kinsaus Pfarrer Josef Merk

schließlich in der Kirche über die

Schandtaten predigte, schwor die

Riedl-Bande Rache. Sie lauerten

ihm nachts auf, als er zu Fuß von

Hohenfurch nach Kinsau unterwegs

war und zogen ihn bis auf

das Unterhemd aus. Sie wollten

ihm die Zunge heraus schneiden,

ehe einer der Gauner meine: „Kajetan,

des duad ma it.“ Somit war

der erst 18-jährige Spickart-Sohn

mit dem seltenen Namen verraten.

Völlig ausgeraubt lief der

Pfarrer nach Hohenfurch zurück

und starb wenige Tage später am

Schrecken dieses Unfalls. Kajetan

Spickart kam nach Schongau in

Untersuchungshaft und von dort

aus für fünf Jahre in ein Zwangsarbeitshaus

nach München.

Doch die Riedl-Bande machte ungehindert

weiter. Johann Spickart,

ältester Sohn, war Anführer der

Bande. Damian Egwolf, der beim

Wirt von Thaining als Knecht arbeitete,

ein wichtiger Mitstreiter.

Als er nach einer Schlachtung

die Kuhhaut mitgehen ließ, zeigte

der Gastwirt Josef Wegele ihn

an. Nach kurzzeitigem Arrest kam

Damian Egwolf wieder frei und

rächte sich an dem Wirt, indem

er ihn als guter Wildschütze durch

das Fenster hindurch in der Wirtsstube

erschoss.

Die Rehpoint

in Birkland ausgeraubt

Zum Verhängnis wurde der Riedl-

Bande letztendlich ein Raub in der

Nacht zum Karfreitag 1833, als sie

in den Rehpoint in Birkland einbrachen.

„Sie raubten der armen

Witwe alles, was sie fortschleppen

konnten und misshandelten die

Hausleute“, berichtet Gemeindeschreiber

Franz Glaswinkler, dessen

Niederschriften als Zeitzeugnis

sehr glaubwürdig sind. Eine

Hausdurchsuchung am Karsamstag

brachte aber, wie schon so oft,

Damian Egwolf war ein wichtiger

Mitstreiter der Riedl-Bande.

kein Ergebnis. Ein Bauer aus Rott

beobachtete jedoch auf der Wiese

an der Hüttenleiten, wie die Riedl-

Familie trotz schlechtem Wetter

taten, als würden sie arbeiten. Der

Vorsteher ging am Osterdienstag

auf das Feld hinaus und fand unter

einem Laubhaufen tatsächlich

die geraubte Beute der Rehpoint.

Folglich wurde die ganze Familie

am 10. April 1833 verhaftet, gestand

jedoch nichts. Man sperrte

sie eine Nacht in eine Zelle und

ließ den Gerichtsdiener lauschen.

Durch diese List erfuhr man von

allen Verstecken und auch die

meisten Mitglieder der Bande. Sie

nutzten etwa den Wildwuchs im

„Breiten Moos“ bei Apfeldorf oder

am Rotter Seehäusl als Verstecke,

bauten dort unterirdische Höhlen

und Gänge. Der Apfeldorfer Vorsteher

musste mit ein paar Helfern

das Diebesgut suchen und brachte

ein ganzes „Fuder“ voll zurück.

Sogar eine schwere Eisenpresse,

mit der Münzen geprägt wurden,

war im Wasser des Engelsrieder

Sees versenkt.

Acht Jahre

langer Prozess

30 Personen aus Apfeldorf, Reichling,

Issing, Thaining und auch

München oder Freising wurden

verhaftet. Der Untersuchungsprozess

dauerte acht Jahre, währenddessen

die meisten von ihnen

starben. Aus der Familie Spickart

kamen lediglich Sohn Kajetan und

eine Tochter lebend aus dem Gefängnis.

Allerdings starb Kajetan

wenig später an der Wassersucht.

„Die umfangreichen Prozessakten

liegen im Münchner Staatsarchiv“,

weiß der ehemalige Geschichtsprofessor

und gebürtige

Apfeldorfer Dr. Karl Filser.

Würde das jemand aufarbeiten,

gäbe es sicherlich eine ähnlich

spannende Filmstory wie die vom

Räuber Kneißl.

rg

Im beschaulichen Oberapfeldorf war um 1830 die Riedl-Bande zuhause.

märz / april 2018 | 43


Allerlei im Altlandkreis

Was zum Lesen und Hören

Frühjahrskonzerte am Osterwochenende

Schongau | Die Stadtkapelle Schongau bietet bei ihren traditionellen

Frühjahrskonzerten nicht nur hervorragende Musik, sondern

lockern ihre Auftritte meist auch durch eine einfallsreiche Präsentation

auf. Und so dürfen alle Besucher auch heuer wieder gespannt

sein, was sich die rund 70 Musiker mit Stadtkapellmeister

Marcus Graf haben einfallen lassen. Sie versprechen in jedem Fall

erneut ein vielfältiges Repertoire für jeden Musikgeschmack. Darüber

hinaus gibt es mit Sopranistin Anna-Magdalena Perwein und

Tenor Michael Etzel – beide professionelle Sänger, die am Salzburger

Mozarteum ausgebildet wurden – bereits einen kleinen

Vorgeschmack auf ein Musical-Konzert der Stadtkapelle, welches

im November stattfinden soll. Für die Frühjahrskonzerte wünschen

sich die Musiker zweimal eine voll besetzte Lechsporthalle,

schließlich dauerten die Vorbereitungen mehrere Monate inklusive

Gesamtproben, Registerproben und einem gemeinsamen Probenwochenende.

Karten für beide Auftritte am Ostersonntag (1. April)

und Ostermontag (2. April) gibt es ab Montag, 19. März, bei Fritz

Zwack Uhren und Schmuck. Die

Karten kosten für Erwachsenen

zehn Euro, für Kinder bis 15 Jahren

fünf Euro. Die Konzerte beginnen

jeweils um 20

Uhr, Einlass wird ab

19 Uhr sein. tis

Schongau | Bei freiem Eintritt zu sämtlichen Veranstaltungen findet von

Donnerstag, 15 März, bis Sonntag, 18. März, das zweite Aktionswochenende

Demenz in Schongau statt. Los geht es am Donnerstag (15. März)

in der Heilig-Geist-Spitalkirche mit der Eröffnung durch Bürgermeister

Falk Sluytermann ab 19 Uhr. Es folgt eine kurze Einführung in die

Kunstwerke der beiden Ausstellungen zum Thema „Erinnern – ... noch

erinnern“ in der Heilig-Geist-Kirche und im Stadtmuseum – Kunstpädagogik-Studentinnen

der Universität Augsburg haben sich dem Thema

angenommen. Am Freitag, 16. März, von 14 bis 16 Uhr, bieten Petra

Stragies von der Alzheimer Gesellschaft Pfaffenwinkel-Werdefels e.V.

und Doris Kettner, Gesprächstherapeutin und Demenzbegleiterin, den

Demenz-Partner-Basiskurs der Deutschen Alzheimergesellschaft an.

Samstag, 17. März, referiert Doris Kettner mit anschließendem Gespräch

ab 14 Uhr über das Thema „In der Familie oder Nachbarschaft –

44 | altlandkreis

Aktionswochenende Demenz in Schongau

Doktor Wald hilft Jung und Alt

Altlandkreis | Warum in die Ferne reisen, wenn der

facettenreichste Erholungspark vor unser aller Haustüre

steht: Der Wald. Oder wie Autorin Marianne Porsche-Rohrer

schreibt: Doktor Wald, der Jung und Alt hilft. Die Apothekerin und

Heilpraktikerin verfasst seit 2010 jährlich einen lyrisch-lustigen

Gesundheitsratgeber. Ihr achtes Werk handelt vom heilkräftigen

Facettenreichtum des Waldes, der uns Menschen körperlich, seelisch

und mental so unglaublich guttut. In Reimform schreibt sie

von Ahorn und Augentrost, von Baldrian und Brunnenkresse, von

Herbstnebel und Hirtentäschelkraut, von Maiglöckchen und Murmeltier,

von Waldameise und Wildschwein sowie von Zecke und

Zirbelkiefer. Insgesamt 111 Kurzgedichte über Tiere, Pflanzen, Wetter

und Wandererlebnisse kommen in diesem 130 Seiten starken

Buch vor. Erhältlich ist der lesenswerte Ratgeber für 9,95 Euro in

allen hiesigen Buchhandlungen.

>>> BÜCHER ZU GEWINNEN

Außerdem verlost der „altlandkreis“ fünf Exemplare von „Doktor

Wald hilft Jung und Alt.“ Senden Sie uns bis Donnerstag, 15. März,

eine Postkarte mit dem Stichwort „Porsche-Rohrer“ an „altlandkreis“,

Birkland 40, in 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an info@

altlandkreis.de. Absenderadresse nicht vergessen, da die

Bücher per Post versandt werden. Das Los entscheidet,

der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg. js

Wie verhalte ich mich richtig mit Menschen mit Demenz“. Es folgt um

15 Uhr der Vortrag „Autofahren und Demenz“ von Dr. Christian Sänger,

Chefarzt der Geriatrischen Reha am Krankenhaus Schongau, Winfried

Foda, Fachanwalt für Verkehrsrecht bei Wölke und Kollegen, sowie

Werner Hoyer von der Gebietsverkehrswacht Schongau. „Bei Demenz

ins Pflegeheim: Abschiebung oder Rettung“, so der abschließende

Vortrag um 16 Uhr von Claudia Romeike (Pflegedienstleitung des Altenheims

der Heilig-Geist-Spitalstiftung). Das Wochenende abrunden

wird am Sonntag ab 11 Uhr Uwe Kosubeks Lesung „Sternblumen der

Erinnerung – eine Begegnung, die ich nicht vergessen möchte“. Alle

Vorträge und Gesprächsrunden sind im Stadtmuseum. Den Abschluss

bildet eine Andacht in der Heilig-Geist-Spitalkirche um 15.45

Uhr. Infos zur Veranstaltung und weiteren Zusatzaktionen

im Internet unter www.praxis-doriskettner.de. tis


Theater, Konzert, Bücher und ein Ausbruch – die Gewinner

Altlandkreis | „Sister Act“ heißt das neue Stück

vom Theaterverein Treibhaus, welches er Ende

Januar/Anfang Februar im Rainer-Endisch-Saal in

Herzogsägmühle auf die Bühne brachte. Für die

Vorstellung am 2. Februar durften wir Ruth Klein

sowie Hubert Koller und Siegfried Pakleppa je

zwei Karten zuschicken. Bei „Opern auf Bayrisch“

am 21. Januar im Schongauer Jakob-Pfeiffer-Haus

waren indes dabei: Siegfried Müller, Dominik Oppermann

und Christine Strobl. Die handsignierten

CDs der Schwabsoier Band Mary Lou gingen an

Elisabeth Weber, Maria Baumann, Marianne Heinrich,

Thomas Kern und Wilhelm Wotke. Über je ein

Exemplar des Romans „Tante Poldi und der schöne

Antonio“ von Mario Giordano konnten sich Astrid

Trischberger und Inge Mesch sowie Erika Schmid

freuen. Eine Ausgabe des neuen heimatkundliche

Sachbuchs „Lech-Isar-Land“ dürfen hingegen

Heinz Engl, Helga Blank und Monika Sagasser fortan

ihr Eigen nennen. Sebastian Singer wiederum

kann einen der drei „Escape Rooms“ von „one-

BREAKOUT“ in Altenstadt ausprobieren.

Ob er bereits entkam? Wir wissen es

nicht. tis

TRANSPORTER ZUM MIETEN

HABEN SIE

?

TRANSPORT-

PROBLEME

Wir haben die Lösung!

TAGESTARIFE

Mercedes Sprinter Lang/Hoch ab € 69,-

Mercedes Sprinter Mittellang ab € 59,-

LKW Mercedes Atego 7,5 t

mit Hebebühne ab € 99,-

Sie können alle Fahrzeuge auch stundenweise mieten.

STUNDENTARIFE ab € 15,-

Ihre Adresse für mehr Fahrspaß!

auto.rieser

Bahnhofstr. 31 • 86971 PEITING • 08861/5817 • www.auto-rieser.de

Drei interessante Lesungen im Ballenhaus

Schongau | Der Premer Autor Dr. Wolfgang E. Fischer liest am

Donnerstag, 15. März, um 19 Uhr aus Briefen, die er im Nachlass

seiner Mutter fand und zu einem Buch über die Zeit zwischen

1933 und 1950 zusammenfasste. So entstand ein Stück lebendiger

Geschichte nicht aus der Erinnerung, sondern auf Grundlage authentischer

Zeitzeugnisse. Christine Bott ergänzt die Lesung aus

psychoanalytischer Sicht, um zu verdeutlichen, wie wichtig das

Erinnern an die Vergangenheit ist.

Bestsellerautor Oliver Pötzsch hat seine Henkerstochter-Saga

um den Band „Die Henkerstochter

und der Rat der Zwölf“ erweitert, den

er gemeinsam mit der Musikgruppe Capella

Monacensis am Freitag, 13. April, um 19.30 Uhr

im Ballenhaus präsentiert. Im neuen Roman

reist der Schongauer Henker Jakob Kuisl im Februar

1672 zum Scharfrichtertreffen nach München.

Erstmals hat ihn der Rat der Zwölf dazu

eingeladen – eine große Ehre.

Am Samstag, 26. April, um 19.30 Uhr ist

schließlich der Berliner Autor und Journalist

Klaus Rost zu Gast in Schongau. Er stellt im

Ballenhaus sein Buch mit dem Titel „Schongau“

vor, worin die Lechstadt eine tragende

Rolle spielt. Protagonist Karl hat hier seine

Kindheit verbracht und ist an die Stelle zurückgekehrt,

an der einst am Sonnengraben vor der

Stadtmauer das Haus seines Großvaters stand.

Sitzend auf einer Bank lässt Karl Erinnerungen

aufleben, die er bis dato mühsam verdrängt

hatte – schöne wie schmerzliche Erinnerungen.

Anmeldungen für die drei Lesungen nimmt

die Volkshochschule Schongau unter

08861 / 214-191 oder vhs@schongau.

de entgegen.

tis

– Lohnhäckseln

– Hackgutankauf

– Rindenmulch

– Hackschnitzel

– Brennholz

– Forstmulcher

MANFRED SCHMID

Hoheneggstraße 35a · 86978 Hohenfurch

Telefon 08861-9099473 · Mobil 0163-7691309

märz / april 2018 | 45


EU-weites Forschungsprojekt auf dem Hohen Peißenberg

KARATE DO

So viel Kohlenstoff

durchströmt unsere Luft

Grundschule/Technik

Kata/Form

Kumite

Selbstverteidigung

Bei uns is Tradition dahoim. Mir

fertign Ihre Leaderhos auf Maß

– egal ob maschina- oder handg‘stickt.

A groaße Auswahl an Leder,

Garn und Stickmuster findet‘s

bei uns im G‘schäft. Und freilig

hand mir o alles andre, was uier

Trachtnherz begehrt in unserm

G‘schäft in Leeder, im scheana

Fuchstal. O fertige Hosa hamer do.

Und jetzt hängt o scho die nuie Kollektion

im Lada.

Mir gfreiat uns auf ui!

46 | altlandkreis

Sakugawa e.V. & Karateschule

Schul-/ Dojoleiter Mario Baars

Blumenstraße 10a - 86956 Schongau

Tel.: 08861-3189 - Mobil: 0160-97501210

E-Mail: baars@karate-schongau.de

www.karate-schongau.de

maßg‘schneidert

& sauber g‘stickt

Wenn‘s was Gscheid‘s

sei soll!

JETZT

ANMELDEN

Einsteigerkurs

in Schongau

Montag & Freitag 18 -19 Uhr

Beginn: 07.05.2018

Ab 8 Jahren! (mit Eltern ab 6 Jahren)

Dauer ca. 3 Monate

FIT & SICHER MIT KARATE

Wegäcker 1

86925 Fuchstal/Leeder

info@leder-trachten.com

Tel. 08243 961081

leder-trachten.com

Hohenpeißenberg | Nach wie vor

wird weltweit immer mehr Energie

mit fossilen Brennstoffen erzeugt.

Die dabei entstehenden Gase wie

Kohlendioxid, Methan und Lachgas

steigen auf in die Atmosphäre

und bilden eine Art „Glasdach“,

durch die die Sonneinstrahlung

ungehindert Richtung Erdoberfläche

eindringen kann, aber wie in

einem Gewächshaus nicht wieder

hinaus. Die Folge: die Erde erwärmt

sich und das Klimasystem

gerät in Unordnung. Regenfälle im

Winter, die früher in der Arktis die

absolute Ausnahme waren, finden

dort inzwischen fast jährlich statt.

Gletscher und Eisberge schmelzen

schneller als je zuvor. Plötzliche

Extrem-Wetter treten auch hier in

der Region immer häufiger auf.

Die Winter werden milder und

milder. All das sind deutliche Zeichen

der Klimaerwärmung. Doch

wie viele Schadstoffe aus welcher

Region steigen tatsächlich rund

um die Uhr in die Luft? Eine ehrliche,

wissenschaftlich fundierte

und technisch streng geprüfte

Antwort liefern die Experten des

Projektes „Integrated Carbon Observation

System“, kurz ICOS. Ein

EU-weites Forschungsprojekt, das

an rund 100 Stationen Schadstoffmessungen

in Wasser, Boden und

Luft durchführt. Seit 2014 legt auch

die Bundesregierung großen Wert

auf ICOS-Arbeit. Deutschlandweit

werden an acht Funk- oder Fernsehtürmen

spezielle Messungen

durchgeführt. Unter anderem am

Fernsehturm auf dem Hohen Peißenberg,

auf dessen Wetterstation

der Hauptsitz des ICOS-Projekts

für Deutschland mit derzeit sieben

Mitarbeitern liegt.

Luftabsauger an

Fernsehtürmen

Technisch sehen die ICOS-Messungen

wie folgt aus: An den jeweiligen

Türmen sind in unterschiedlichen

Höhen Einlässe angebracht, durch

die Luftproben genommen werden

können. Am Beispiel „Fernsehturm

Hoher Peißenberg“ sind die Einlässe

in 50, 93 und 131 Metern (auf der

obersten Plattform unterhalb der

Turmspitze) Höhe installiert. Die

Luft wird durch eine Pumpe angesaugt

und strömt über Leitungen

direkt in ein geeichtes, 90000 Euro

teures Analysegerät einer US-amerikanischen

Firma, das wiederum

mit EDV verknüpft ist. An die werden

die einzelnen Messdaten übertragen,

abgespeichert sowie grafisch

und tabellarisch ausgewertet

und aufbereitet. Im Detail sind es

rund 100 verschiedene Messwerte

pro Station pro Minute – in Summe

also unfassbar viele Daten. Die

wichtigsten Werte aus ICOS-Sicht:

Kohlendioxid, Methan und Lachgas.

„Wobei auch alle anderen

Werte eine gewichtige Rolle für das

Endergebnis spielen“, sagt Marcus

Schumacher, Koordinator für den

Aufbau des ICOS Atmosphärenmessnetzes

in Deutschland. Temperatur,

Windstärke, Windrichtung,

Luftfeuchtigkeit. Hinzu werden

die Analysegeräte zwei Mal am

Tag auf Funktionstüchtigkeit geprüft,

in dem künstlich hergestellte

Gase in die Geräte strömen. Und

auch diese Mess-Ergebnisse fließen

letztlich in die Auswertung

der „Luftverschmutzungs“-Daten.

Die findet übrigens mit Hilfe von

Computermodellierungen statt,

aus denen unter anderem Landkarten

erstellt werden, die mit

unterschiedlichen Farben die Kohlenstoff-Brennpunkte

der Republik

darstellen. Als Vorzeigebeispiel


fern. Die Notwendigkeit für weltweite

Beobachtungen ist groß,

denn die Kohlenstoffdioxid-Kurve

steigt konstant nach oben – und

zwar steil.

Schwindelfreiheit wird vorausgesetzt: ICOS-Mitarbeiter montieren eine

Messstation am Fernsehturm auf dem Hohen Peißenberg.

dient eine Abbildung an einem

wunderschönen Tag mit „perfektem

Wetter“. Heißt: Sonnenschein,

aber nicht zu stark, so dass der Boden

noch leicht feucht ist und die

Vegetation richtig viel CO ² aufnehmen

kann. Große Industriegebiete,

stark befahrene Straßen oder Kohlekraftwerke

sind die größten Übeltäter

der Luftverschmutzung. Orte

wie das Ruhrgebiet sind auf der

dunkelgrünen Karte rot markiert,

starkbefahrene Straßen orange.

Erste Messungen

auf Hawaii

Aber auch die Rodung von Wäldern

oder Waldzerstörung durch

Windwurf tragen zu erhöhten CO ² -

Werten bei, „weil eben zu wenige

Pflanzen vorhanden sind, um

Kohlenstoff aufzunehmen“, sagt

Schumacher, der das ICOS-Projekt

noch im Anfangsstadium „mit sehr

viel Luft nach oben“ sieht. Aber es

geht voran, stets mit dem großen

Ziel vor Augen, Politik und Gesellschaft

mit handfestem Material zu

versorgen, das in aller Deutlichkeit

aufzeigt, welch große Bedrohung

die Klimaerwärmung für uns Menschen

ist. „Die Schadstoff-Bilanzen

großer Industriekonzerne, die

gesetzlich vorgelegt werden müssen,

sollen auch durch uns besser

überprüft werden können“, sagt

Schumacher. Kontinuierliche CO ² -

Messungen in der Luft werden

bereits seit über 40 Jahren von

den US-Amerikanern auf Hawaii

durchgeführt. Das ICOS-Projekt

soll solche Messungen nun auch

für Deutschland und Europa lie-

Projekt läuft

bis 2034

Marcus Schumacher und sein

Team haben bis 2034 Zeit, das

vom Bundesministerium für Verkehr

und digitale Infrastruktur finanzierte

ICOS-Forschungsprojekt

in Deutschland Schritt für Schritt

weiter aus- und aufzubauen.

Neben der Messstation auf dem

Hohen Peißenberg wird an Funktürmen

am Ochsenkopf in Oberfranken,

in Lindenberg südöstlich

von Berlin, in Gartow an der Elbe,

Karlsruhe, Torfhaus im Harz sowie

Jülich in Nordrhein-Westfalen die

Luftzusammensetzung gemessen.

Witzigerweise arbeitet im ICOS-

Team Deutschland kein einziger

Meteorologe. Schumacher ist Geograph.

Seine Mitarbeiter gelernte

Elektrotechniker, Fernmeldetechniker,

Chemieingenieure, Physiker

und Geoökologen. Die Schwerpunkte

der Arbeiten sind feinsäuberlich

aufgeteilt. Vom Grafiken

erstellen bis zum Installieren der

Absauger und Messanalysegeräte

hat jeder Experte seinen Fachbereich,

den er bestmöglich und im

Sinne der Wissenschaft ausübt.

Schließlich handelt es sich beim

ICOS-Forschungsprojekt um die

wohl wichtigste Erkenntnis für ein

mittel- und langfristiges Leben auf

unserer Erde.

js

Grafische Darstellungen wie diese

veranschaulichen unsere von Gasen

verschmutze Luft.

märz / april 2018 | 47


Spezialist für Handchirurgie Dr. Carsten Hopf verstärkt Schongauer Ärzteteam

Unfallchirurgie und Orthopädie

erweitern Leistungsspektrum

Sonderveröffentlichung der

Schongau | Chefarzt Dr. Thomas

Löffler leitet seit rund zweieinhalb

Jahren die Klinik für Unfallchirurgie

und Orthopädie in der

Krankenhaus GmbH Weilheim-

Schongau. Dabei erweitert er

das medizinische Spektrum der

Fachklinik schrittweise um weitere

Schwerpunkte. Einer davon

ist die Handchirurgie, für die seit

November 2017 Dr. Carsten Hopf

als Spezialist zur Verfügung steht,

schließlich ist die Hand eines der

wichtigsten Körperteile des Menschen.

Warum das so ist und was

die Hand so komplex macht, erklären

Chefarzt Dr. Thomas Löffler

und Dr. Carsten Hopf im Interview

mit dem „altlandkreis“. Sie geben

darüber hinaus Einblick in ihre Tätigkeit

als Chirurgen und berichten,

was die Krankenhaus GmbH in der

Unfallchirurgie und Orthopädie so

besonders macht.

Dr. Hopf, warum das Spezialgebiet

„Hand“?

Dr. Hopf: Handchirurgie hat mich

schon während der unfallchirurgischen

Ausbildung fasziniert. Da

ist der Funke übergesprungen, obwohl

die Hand im Fach Anatomie

während des Studiums immer ein

Graus war. Wenn man sich dann

aber ein wenig in die Handchirurgie

vertieft, ist das ein faszinierendes

Gebiet. Das Zusammenspiel

der vielen Knochen, Sehnen, Muskeln

und auch des Nervensystems.

Je tiefer ich in das Fachgebiet eingedrungen

bin, desto größer wurde

das Gebiet. Da habe ich dann

auch verstanden, warum es Sinn

Modell Handskelett

mit Bändern und Muskeln.

Foto: 2018, 3B Scientific GmbH, Hamburg

macht, dass es die Subspezialisierung

„Handchirurgie“ seit über 20

Jahren gibt.

Wie sind Sie letztlich bei der Krankenhaus

GmbH gelandet?

Dr. Hopf: Meine Ausbildung zum

Unfallchirurgen absolvierte ich

im Klinikum Fulda. Da gab es einen

Handchirurgen, der in mir die

Leidenschaft für das komplizierte

und faszinierende Konstrukt Hand

geweckt hat. Ich hatte das große

Glück, dann als Oberarzt nach Erfurt

gehen zu dürfen, um dort die

Handchirurgie zu übernehmen.

Hier war man mit der winkelstabilen

Osteosynthese von Radiusfrakturen

Vorreiter, es wurden also

die ersten Handgelenksfrakturen

mit winkelstabilen Implantaten

versorgt. Nach Erfurt habe ich

jetzt zehn Jahre die Handchirurgie

in Pfronten geleitet und führte

dort alle gängigen Operationen an

der Hand und den Fingern durch,

inklusive aufwendiger Rekonstruktionen,

Teilversteifungen und

Implantationen von künstlichen

Gelenken. Auch bekam ich die

Möglichkeit, meine chirurgischen

Kenntnisse auf das komplette Feld

der oberen Extremitäten auszudehnen

durch operative Mitbehandlung

von Erkrankungen im

Bereich der Schulter und des Ellenbogens.

Seit November bin ich

in Schongau, um auch hier die

Handchirurgie zu etablieren.

Dr. Löffler, wie ist die Klinik für Unfallchirurgie

und Orthopädie bei der

Krankenhaus GmbH derzeit aufgestellt?

Dr. Löffler: Da muss ich ein bisschen

ausholen: Die Medizin wird ja immer

spezialisierter. Früher behandelte

der Generalchirurg alles. Von

der Speiseröhre, über den Magen,

über künstliche Hüfte, Bauchaortenaneurysma

und in der Nacht noch

schnell den Schädel aufgebohrt.

Diese breite Fächerung kann

ein einzelner Operateur heute

gar nicht mehr leisten. Man

muss sich also spezialisieren

in Bauchchirurgie, Neurochirurgie,

Unfallchirurgie oder

Gefäßchirurgie. Aber selbst

innerhalb eines Fachbereiches,

in unserem Fall in

der Orthopädie und

Unfallchirurgie,

schafft man es fast nicht mehr,

das gesamte Spektrum auf höchstem

Niveau anzubieten. Deshalb

versuchen wird zunehmend auch

innerhalb unseres Teilbereiches,

Schwerpunkte zu bilden.

Wie sieht das genau aus?

Dr. Löffler: Natürlich müssen Oberärzte

ein recht großes Spektrum

an Basisversorgung anbieten und

abdecken. Wir versuchen dennoch,

dass sich der eine mehr – wie Dr.

Hopf – auf die oberen Extremitäten

konzentriert, sich entsprechend

fortbildet. Der nächste konzentriert

sich mehr auf die Endoprothetik

und Revisions-

Endoprothetik bis hin zu

schwierigsten Eingriffen


wir ersetzen

Chefarzt Dr. Thomas Löffler (re.)

im Gespräch mit Dr. Carsten Hopf,

Spezialist für Handchirurgie.


ja ganze Oberschenkel endoprothetisch.

Ein weiterer konzentriert

sich mehr auf spezielle unfallchirurgische

Eingriffe. Fußchirurgie ist

ein Stichwort, ebenso wie Sport-

Traumatologie. Natürlich ist das

kein Prozess, den man von heute

auf morgen abbilden kann. Zudem

ist es immer schön, wenn das nicht

an einer Person hängt, sondern

es möglichst auch einen Vertreter

gibt. Wir möchten also das Team

weiter ausbauen, was natürlich

schwierig ist. Mann kann nicht einkaufen

und dann die Leistung bringen,

sondern das Personal folgt

immer der Vorleistung.

Welchen Vorteil haben die Patienten

– abgesehen von der zusätzlichen

Kompetenz?

Dr. Löffler: Wir sind momentan

dabei, innerhalb des Teams, sozusagen

das „Crossover“ mit Weilheim

weiter voranzutreiben, die

Verzahnung innerhalb der GmbH

noch enger zu gestalten. Damit der

Patient nicht mehr zum Chirurgen

verlegt werden muss, sondern der

Chirurg zum Patienten kommt, so

dass auch immer der Kollege, der

die entsprechende Expertise hat,

innerhalb des Klinikverbundes in

Weilheim oder eben in Schongau

operiert.

Dr. Hopf, nach nun knapp vier Monaten

bei der Krankenhaus GmbH:

Wie war der Start?

Dr. Hopf: Ich bin sehr gut

aufgenommen worden.

Gerade die erste Woche,

das habe ich

von mensch-

licher

Seite noch nicht erlebt. Das Haus

ist ja doch ein wenig größer und

verschachtelter. Das Team funktioniert

gut und ist sehr herzlich.

Das braucht man aber auch, um

das Arbeitsaufkommen zu bewältigen.

Auch vom Management

wurde mir unter die Arme gegriffen.

Da war die Unterstützung da,

man hatte etwa die Instrumente

schon bestellt. Ich konnte praktisch

vom ersten Tag an loslegen.

Geben Sie uns einen Einblick in die

Arbeit der Handchirurgie.

Dr. Hopf: Verletzungen und Erkrankungen

an Händen und Fingern

sind sehr häufig und folgenreich,

da privat und beruflich die Kraft

und Geschicklichkeit der Hände

enorm wichtig sind. Nicht erkannte

oder übersehende Verletzungen

der Hand machen sich oft erst nach

Jahren bemerkbar und können die

Handfunktion erheblich einschränken.

So ist es wichtig, dass Frakturen

mit Gelenkbeteiligung so operiert

werden, dass eine Benutzung

der Hand ohne Ausfälle baldmöglichst

gewährleistet werden kann.

Dabei gibt es unterschiedliche,

individuelle und spezielle Operationsverfahren,

die an die unterschiedlichen

Ansprüche und Bedürfnisse

der Patienten angepasst

werden. Dafür ist eine konzentrierte

Arbeit mit Lupenbrille auch über

mehrere Stunden notwendig. Hier

benötigt man eine Klinik mit einem

breitgefächerten Portfolio. Nahezu

das komplette Spektrum der Handchirurgie

kann jetzt in Weilheim

und Schongau angeboten werden.

Dr. Löffler: Wenn der Rettungsdienst

einen verletzten Patienten

brachte und wir feststellten, dass

dieser etwas Spezielleres hatte,

mussten wir ihn tatsächlich

verlegen.

Da hat unsere Expertise

als Unfallchirurgen

nicht mehr

ausgereicht. Es ist

einfach eine spezielle

handchirurgische Kompetenz

gefragt, schließlich arthroskopieren

Handchirurgen unter

anderem auch. Unser Ziel

ist es, dass wir Ansprechpartner

werden für Probleme,

von denen heut kaum jemand

denkt, dass man sie in unseren

Krankenhäusern behandeln kann.

Welche Besonderheiten bietet die

Unfallchirurgie und Orthopädie

sonst?

Dr. Löffler: Hier komme ich immer

wieder auf die Alterstraumatologie

zurück, weil mir alte Menschen am

Herzen liegen. Früher war das so,

dass Patienten mit immobilisierenden

Beckenbrüchen einfach ins

Bett gelegt wurden und man gesagt

hat, es würde von selbst heilen.

Die Leute waren dann acht Wochen

ans Bett gefesselt und kamen nicht

mehr raus. Sie sind zum Großteil

echte Pflegefälle geworden oder

sogar an den Komplikationen dieses

therapeutischen Nihilismusses

verstorben. Heutzutage wird zwar

zunächst aggressiver wirkend therapiert,

was aber letztlich für Patienten

schonender ist. Und zwar wenn

immer möglich über minimalinvasive

Techniken. Zum Teil dauert

eine OP nur 45 Minuten und

ist nahezu ohne Blutverlust. Wir

sind da schon sehr frühzeitig auf

den Zug aufgesprungen, dass alten

Patienten sehr wohl auch Operationen

zugemutet werden können,

sofern es der Funktionalität und

Mobilisierbarkeit dient. Zudem

bieten wir die komplette Palette an

Endoprothetik und Revisions-Endoprothetik.

Oder auch Operationen

in der Zusammenarbeit

mit unserem Wirbelsäulenzentrum

mit Dr.

Soldner.

Sie sprechen es an: Interdisziplinarität

spielt

eine große Rolle.

Dr. Löffler: Ja. Unfallchirurgisch

ist die Zusammenarbeit

mit der

Anästhesie und Inten-

> > > Kontakt

Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Sekretariat Weilheim

Birgit Hirthammer

Telefon: 0881 / 188-593

Telefax: 0881 / 188-679

Mail: wm-zmc@kh-gmbh-ws.de

Dr. Carsten Hopf (li.) und Dr. Thomas Löffler

von der Unfallchirurgie und Orthopädie.

sivmedizin natürlich

die unmittelbarste. Wir

haben an beiden Standorten

wirklich differenzierte

Narkosetechniken.

Es werden spezielle

Katheterverfahren verwendet,

es werden

Rückenmarksnarkosen

durchgeführt. All das,

was heutzutage Standard

ist, funktioniert.

Wir haben verschiedene

schmerztherapeutische

Möglichkeiten in Absprache

mit der Anästhesie. Wenn es um

preoperative Einschätzungen der

Operationsfähigkeit geht, arbeiten

natürlich Chirurgen und Internisten

sehr eng zusammen. Das Schöne

an kleinen Häusern ist, dass auf

ganz unkomplizierte Art und Weise

und auf dem kleinen Dienstweg

entsprechende Lösungen erreicht

werden. Besonders erwähnenswert

ist die Zusammenarbeit mit

unserem Zentrum für Altersmedizin.

Von der Synergie – perfekt.

Chirurgen machen das, was sie am

besten können, nämlich operieren.

Die Geriater begleiten hingegen

alte Menschen in ihrem sensiblen

System medikamentös. Viele Krankenhäuser

hätten das gerne. Da

haben wir großes Glück.

Dr. Hopf: Die Zusammenarbeit

mit den Geriatern läuft wirklich

komplikationsfrei. Wenn ein älterer

Patient aus der häuslichen

Umgebung wegen eines Unfalls

rausgerissen wird, ist es gut, dass

dieser nicht jede Station durchlaufen

muss. Notaufnahme, unfallchirurgische

Station, vielleicht

noch Intensivstation und dann

erst Reha. Es macht Sinn, dass der

Geriater das in enger Abstimmung

mit dem Chirurgen steuert. Fantastisch,

dass das angeboten wird. Ein

Riesenaufwand, aber die Patienten

profitieren davon. Bezüglich der

Handchirurgie ist die Zusammenarbeit

mit den Internisten noch

sehr wichtig. Vor allem wegen

Stoffwechselerkrankungen wie

Gicht oder Rheuma.

Dr. Löffler, was wünscht sich der

Chefarzt für die Zukunft?

Dr. Löffler: Dass wir weiter auf so

hohem Niveau kommunal agieren

können. Dass die Politik uns weiterhin

ihr Vertrauen schenkt. Dass

wir auch als kleine Häuser in der

Form weiter bestehen und durchaus

noch einzelne Teilbereiche

weiter entwickeln oder ausbauen.

Speziell auf unserem Gebiet wollen

wir die einzelnen Teilbereiche in

immer noch größeren Spezialiserungsgraden

weiterentwickeln und

abbilden.

tis

Sekretariat Schongau

Sarah Schmid

Telefon: 08861 / 215-292

Telefax: 08861 / 215-693

Mail: sog-unfallchirurgie@kh-gmbh-ws.de

märz / april 2018 | 49


Kliniken für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Minimal-invasive Operationen

in Weilheim und Schongau

Weilheim / Schongau | „Haben Sie

noch Fragen?“ Mit diesen Worten

beendet Prof. Dr. Reinhold Lang

seine ausführliche Aufklärung für

die Operation am nächsten Tag.

Der Patient hat Krebs am Enddarm

und wird morgen im Krankenhaus

Weilheim operiert. Chefarzt Prof.

Lang ist Spezialist auf diesem

Gebiet. Er wird den Krebs minimal-invasiv,

heißt mit der Schlüssellochtechnik,

entfernen und

versuchen, auf einen künstlichen

Darmausgang zu verzichten.

Prof. Dr. Reinhold Lang

Zur gleichen Zeit, 30 Kilometer entfernt,

steht Chefarzt Dr. Michael Platz in der

Endoskopie-Abteilung des Krankenhauses

Schongau. Die Internisten haben ihn

gebeten, sich einen Befund anzusehen:

„Hier ist die Engstelle und hier sind die

entzündeten Divertikel …“, erklärt der Internist

dem Chirurgen. Das ist Teil einer

gelebten Zusammenarbeit, wird Dr. Platz

später sagen. „Sobald die Kollegen einen

zu operierenden Befund entdecken, rufen

sie uns zur Untersuchung hinzu. Wir können

uns sofort über die Dringlichkeit und

das Ausmaß der Operation ein Bild machen“,

erläutert Dr. Platz.

Dr. Michael Platz

Sonderveröffentlichung der

Rektumkarzinom –

eine bösartige Erkrankung des Enddarms

Als Mast- oder Enddarm (Rektum) bezeichnet man das 15 bis 18

Zentimeter lange Endstück des Dickdarms, das in den Darmausgang

(After) übergeht. Ein Rektumkarzinom ist ein bösartiger Tumor

an diesem Endstück des Dickdarms. Als Therapie wird das

durch Schlüssellochtechnik besonders schonende und funktionserhaltende

Operationsverfahren TME (Totale mesorektale Exzision)

angewendet. Die Frage, ob ein künstlicher Ausgang, entweder permanent

oder vorübergehend (als „Schutz-Stoma“) angelegt werden

muss, richtet sich nach definierten chirurgischen Regeln. Zum

Beispiel wie fortgeschritten der Tumor ist und welche Nähe zum

Schließmuskel besteht. Je nach Ausprägung des Mastdarmkrebses

kann nach den Empfehlungen der Deutschen Krebsgesellschaft eine

zusätzliche Chemo- oder Strahlentherapie erforderlich sein, deren

Besonderheiten mit den Patienten ausführlich besprochen wird.

Diese zusätzliche Bestrahlung mit simultaner Chemotherapie kann

vor oder nach der Operation erfolgen. Grundsätzlich wird die Bestrahlung

mit begleitender Chemotherapie vor der Operation bevorzugt.

Was ist eine Sigmadivertikulitis?

Bei der Sigmadivertikulitis oder kurz: Divertikulitis liegt eine Entzündung

von Aussackungen der Darmwand vor. Am häufigsten findet

man Divertikel jedoch im sogenannten S-Darm (Colon sigmoideum).

Dieser Abschnitt des Dickdarms ist im linken Unterbauch lokalisiert.

Die jeweilige Therapie richtet sich nach dem Ausmaß der Divertikelentzündung

und muss individuell entschieden werden. Im Vordergrund

steht zunächst immer die Behandlung der Entzündung. Diese

erfolgt durch Ruhigstellung des Darms mit einer Nahrungskarenz

und künstlicher Ernährung sowie aus einer Schmerzmedikation und

der Gabe eines Antibiotikums. Wenn sich unter dieser konservativen

Therapie die Symptome verschlechtern oder wenn von vornherein

ein Durchbruch eines Divertikels mit einer Bauchfellentzündung aufgetreten

ist, ist eine rasche Operation erforderlich.

Prof. Dr. Lang und Dr. Platz sind Chefärzte der Kliniken für Allgemein- und

Viszeralchirurgie in Weilheim und Schongau. Zum Aufgabengebiet der

Viszeralchirurgie gehören die Operation und Versorgung von gut- oder

bösartigen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. An beiden Kliniken

werden in modernen Operationssälen nahezu alle Eingriffe am Bauch

minimal-invasiv durchgeführt. Schwerpunktmäßig handelt es sich dabei

um Eingriffe im Bereich der Adipositaschirurgie, Chirurgie bei gutartigen


Erkrankungen wie etwa Gallensteinleiden, Refluxerkrankung der Speiseröhre,

Hernienchirurgie sowie der Chirurgie von gut- und bösartigen

Erkrankungen des Dick- und Mastdarms, der Proktologie und der Schilddrüse.

Aber auch Eingriffe an Magen, Leber und Milz werden in Weilheim

und Schongau nach Möglichkeit minimal-invasiv durchgeführt.

Leistenbruch, Nabelbruch, Narbenbruch – was tun?

Leistenbruch, Nabelbruch, Narbenbruch, Bauchwandbruch, Zwerchfellbruch:

Hernien, so der Fachbegriff, zählen zu den häufigsten Diagnosen

in der Bauchchirurgie. In den Kliniken in Weilheim und

Schongau sind die Ärzte auf die besonders schonende Behandlung

von Bauchwandhernien spezialisiert. „Die Behandlung sollte

heutzutage stadiengerecht und individuell angepasst erfolgen“,

sagt der leitende Oberarzt Dr. Rolland Rosniatowski. Die meisten

der operierten Leistenbrüche

werden mit einem Kunststoffnetz

verschlossen. Entweder

geschieht dies über einen

Leistenschnitt von außen

oder von innen endoskopisch

per Bauchspiegelung (Laparoskopie).

Für Bauchwandoder

Narbenbrüche gilt die

Verstärkung der Bauchwand

mit einem Kunststoffnetz,

das entweder offen oder per

Bauchspiegelung eingebracht

wird, als das Verfahren der

Wahl.

Dr. Rolland Rosniatowski

Jeder Mensch hat Hämorrhoiden

Es handelt sich um stark durchblutete Polster aus Blutgefäßen im oberen

Analkanal. Sie werden von Arterien aufgepumpt und schwellen

dadurch zum Abdichten des Afters nach dem Stuhlgang automatisch

an. Durch Pressen bei der Stuhlentleerung, aber auch bei Durchfall,

bleiben die Hämorrhoidalpolster gestaut und werden bei der Stuhlpassage

nach unten gedrückt. Dadurch werden sie mit der Zeit vergrößert,

bis sie schließlich bei der Stuhlentleerung aus dem After hervortreten.

Die Schädigung der Afterhaut führt zu Juckreiz, Nässen, Brennen, zum

Bluten sowie gelegentlich dem unbemerkten Abgang von Blut oder

Schleim. Je nach Ausmaß der Schädigung redet man von Hämorrhoiden

I., II. oder III. Grades. Bleiben die vorgestülpten Anteile der Analhaut

und der Hämorrhoiden dauerhaft außerhalb des Afters, so spricht man

von Hämorrhoiden IV. Grades.

Die Vergrößerung der Hämorrhoiden allein macht aber noch keine

Krankheit aus; erst wenn Beschwerden hinzukommen, redet man von

einem Hämorrhoidalleiden und nur dieses muss behandelt werden.

Die Ärzte der Krankenhaus GmbH untersuchen schonend und beraten

gerne.

Hormonlieferant Schilddrüse

Die Schilddrüse nimmt eine wichtige Aufgabe im Stoffwechsel wahr.

Sie produziert die Hormone für die geistige und körperliche Entwicklung

und ist verantwortlich für Kreislauf und Stress. Damit die

Schilddrüse genügend Hormone produzieren kann, benötigt sie das

Spurenelement Jod. Dieses nehmen wir normalerweise über die

Nahrung in ausreichender Menge zu uns. Bei zu wenig Jod vergrößert

sich die Schilddrüse und es bildet sich ein „Kropf“, was im Oberland

häufig vorkommt. Produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone,

spricht man von einer Unterfunktion. Produziert sie zu viele, spricht

man von einer Überfunktion. Mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung

lassen sich Form und Größe der Schilddrüse bestimmen. Eine weitere

Untersuchungsmethode ist die

Szintigrafie. „Die Behandlung erfolgt

medikamentös oder bei Knotenbildung

zur Abklärung auch

operativ“, erklärt der die Schilddrüsenchirurgie

leitende Oberarzt

in Weilheim, Dr. Bernhard

Kann. Eingriffe an der Schilddrüse

werden sowohl in Weilheim als

auch in Schongau angeboten. In

Weilheim findet immer donnerstags

die Schilddrüsensprechstunde

(Terminvereinbarung unter

0881 / 188-580) statt.

> > > Kontakt

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Kontakt Weilheim

Claudia Sontheimer

Telefon: 0881 / 188-580

Telefax: 0881 / 188-579

Dr. Bernhard Kann

E-Mail: wm-allgemeinchirurgie@kh-gmbh-ws.de

Kontakt Schongau

Karin Nitschmann

Telefon: 08861 / 215-141

Telefax: 08861 / 215-142

E-Mail: sog-allgemeinchirurgie@kh-gmbh-ws.de

www.gesundheitsversorger2020.de

märz / april 2018 | 51

Veranstaltungen der

Krankenhaus GmbH

Montag, 7. März, 16.00 bis 18.00 Uhr

3. Adipositas-Tag

mit Prof. Dr. Reinhold Lang, Chefarzt Klinik

für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Nicole Retzer, Diätassistentin

Krankenhaus Weilheim

Montag, 7. März, 19.00 – 21.00 Uhr

„Patientenverfügung,

Vollmacht ... alles klar! –

oder doch nicht?

mit Christian Sturm,

Ltd. Arzt Klinik für Innere Medizin

Dr. Hans Christian Sänger,

Chefarzt Zentrum für Altersmedizin –

Geriatrische Rehabilitation

Ballenhaus Schongau

Montag, 12. März, 19.00 Uhr

Krankenhaus Weilheim

Mittwoch, 14. März, 19.00 Uhr

Krankenhaus Schongau

„Krampfadern und

offenes Bein – Schicksal oder

behandelbares Leiden?“

mit Dr. Peter Baumann, Chefarzt Klinik

für Gefäß- und Endovaskularchirurgie

Mittwoch, 21. März, 17.00 Uhr

Proktologie & Darmkrebs

mit Dr. Michael Platz, Chefarzt Klinik

für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Dr. Jochen Dresel, Chefarzt Klinik

für Innere Medizin

Ballenhaus Schongau

Mittwoch, 18. April, 19.00 Uhr

„Ist Hüftersatz eine Lösung?

mit Dr. Thomas Löffler, Chefarzt Klinik

für Unfallchirurgie und Orthopädie

Krankenhaus Schongau

Donnerstag, 19. April, 17.00 – 19.00 Uhr

Präsentation Klinik für Innere

Medizin Schongau

mit Dr. Jochen Dresel und Team

Schloßberghalle Peiting

Donnerstag, 26. April, 19.00 Uhr

„Wenn das Knie schmerzt“

mit Dr. Thomas Löffler, Chefarzt Klinik

für Unfallchirurgie und Orthopädie

Krankenhaus Weilheim


Pflegedienst „Tara“ betreut junge Vollpflegefälle

Intensivstation zuhause

im Kinderzimmer

Peißenberg | Anna-Maria ist 17

Jahre alt. Sie kann nicht sprechen,

nicht laufen, nicht essen und ohne

technische Hilfe auch nicht atmen.

Rund um die Uhr ist sie auf Pflegekräfte

und Maschinen angewiesen,

ohne die sie nicht überleben

würde. Anna-Maria kommt als

Frühchen zur Welt, erleidet nach

und nach immer stärkere epileptische

Anfälle, die bis heute andauern.

Ihr Zustand verschlechtert

sich mit beinahe jedem Anfall,

aber auch durch die Behandlung

mit diversen Medikamenten, die

im Nachhinein betrachtet eher

schädlich als hilfreich waren.

Anna-Maria wird zum Vollpflegefall.

Mutter Heike Habermeyer ist

verzweifelt, aber kämpft um ihre

schwerkranke Tochter wie eine

Löwin. „Aufgeben kam sowieso

nie in Frage“, sagt sie, und versucht

ihrer Erstgeborenen ein „so

normales Familienleben wie nur

möglich“ zu bieten. Das gelingt

sehr gut. „Weil Anna-Maria zuhause

sein darf.“ Kinderzimmer

statt Spezialklinik. „Das wäre vor

15 Jahren undenkbar gewesen.“

Inzwischen ist die Technik so weit

fortgeschritten, dass Anna-Maria

nicht in einer Spezialklinik leben

muss, sondern die „mit dem Rollstuhl

mitfahrende Intensivstation“

zuhause in ihrem Kinderzimmer

steht. Heißt: Sie lebt gemeinsam

mit ihren Geschwistern, den herumtollenden

Hunden und Katzen,

gemeinsam mit Mama und Papa –

und gemeinsam mit den Intensivpflegekräften

von „Tara“, die sich

rund um die Uhr um Anna-Maria

Panea Apan (li.) und Martina Mones, die Gründerinnen von „Tara“.

kümmern. „Die gehören quasi zur

Familie“, sagt Heike Habermeyer,

die von den Tara-Mitarbeiterinnen

hellauf begeistert ist, „weil es

fachlich wie menschlich richtig

gut passt, was rückblickend, ohne

Namen nennen zu wollen, bei

weitem nicht immer der Fall war“.

Menschlichkeit steht

an oberster Stelle

„Tara“ ist ein Pflegedienst, der sich

ausschließlich um intensivpflegebedürftige

Kinder und Jugendliche

kümmert. Gegründet wurde er

2016 von Heilpraktikerin Martina

Mones und ihrer Schwester Panea

Apan, die seit Jahrzehnten als

Krankenschwester tätig ist. Beide

wollten all die erlebten Missstände

in der Pflegebranche nicht länger

mit ansehen und haben sich

deshalb selbstständig gemacht,

um sowohl Mitarbeitern als auch

Patienten und Angehörigen ein

wertschätzendes, mitfühlendes

Miteinander sowie Kompetenz in

der Pflege zu bieten. „Es steigen

immer mehr Großkonzerne in

die Pflegebranche ein, indem sie

beispielsweise Heime aufkaufen,

das ohnehin stark unterbesetzte

Personal ausbeuten und null

Wert auf Menschlichkeit legen“,

sagt Martina Mones, die „zwei

Pfleger auf 30 Patienten“ als nur

ein erschreckendes, aber „leider

sehr gängiges“ Beispiel aus der

Realität nennt. Die Folge: Pfleger

sind restlos überfordert, haben

zu wenig Zeit und Kraft, sich auf

menschlicher Ebene um die Patienten

zu kümmern. Hinzu kommt,

dass die Ausbeutung aufgrund

schlechter Bezahlung verständlicherweise

Unmut hervorruft, und

Motivation nimmt. „Ein Teufelskreis,

der bei uns keinen Platz hat

und haben darf“, betont Martina

Mones. Sie legt größten Wert

auf das Wohl ihrer Mitarbeiter

52 | altlandkreis


Anna-Maria in ihrem Kinderzimmer, umsorgt von Mama und Schwester.

einerseits, auf fachgerechte und

menschliche Versorgung der Patienten

andererseits. Das gelingt

mit gerechter Bezahlung, „zu der

übrigens auch die gesetzlich vorgeschriebene

Lohnfortzahlung im

Krankheitsfall für Minijobs zählt,

woran sich leider deutschlandweit

viele Arbeitgeber in der Pflegebranche

nicht halten“. Das gelingt

mit flexiblen Arbeitszeiten, „die

einen gesunden Ausgleich zwischen

Arbeit und Privatleben ermöglichen“.

Und das gelingt mit

internen Schulungen, die nirgends

so wichtig sind wie bei der Intensivpflege,

„weil jeder Handgriff

> > > Kontakt

sitzen muss, da es ständig um Leben

oder Tod geht“.

Qualifizierte

Mitarbeiter gesucht

Aktuell kümmert sich „Tara“ um

sechs intensivpflegebedürftige

Kinder und Jugendliche, die wie

Anna-Maria allesamt zuhause gepflegt

werden, überwiegend im

westlichen Landkreis Weilheim-

Schongau. „Wobei wir monatlich

neue Anfragen bekommen, die

ich Stand jetzt aber nicht annehmen

kann, weil wir voll ausgelastet

sind.“ Tara beschäftigt aktuell

Nähere Informationen über den Intensivpflegedienst „Tara“ mit

Hauptsitz in Murnau entweder telefonisch unter 08841 / 6724518,

per E-Mail unter office@pflegedienst-tara.de oder im Internet auf

www.pflegedienst-tara.de (noch in Arbeit).

25 Mitarbeiter. Um den Bedarf an

Intensivpflegekräften in der Region

besser zu decken, sucht der

Pflegedienst nach weiteren Mitarbeitern.

In Frage kommt für diesen

verantwortungsvollen Job jedoch

nicht jeder. Nur examinierte

Krankenschwestern, Intensiv- und

Wiggirica Jessica Ehrlicher

Beratung - Coaching - Schulungen - Workshops

Coaching / Lebensberatung

Existenzgründerberatung

Krisenbegleitung

Paarberatung

Sterbebegleitung

Trauerbegleitung für Kinder

Jugendliche und Erwachsene

Kinderkrankenschwestern sowie

examinierte Altenpfleger seien

laut Mones geeignet. Pflegehelfer

und Pflegefachhelfer dagegen

nicht, „weil diese Qualifikation

zur Betreuung von Intensivpflegefällen

schlichtweg nicht ausreicht“.

Allein die anzuwendende

Technik der mobilen Intensivstation

erfordert ein hohes Maß an

Know-How. Anna-Marias Leben Als zertifi zierter LowVision Gold-Partner von

Als zertifi zierter LowVision Gold-Partner von

hängt unter anderem ab von SCHWEIZER Beatmungsmaschine,

Absauger, wenn die Brille wenn nicht die Brille mehr nicht ausreicht… mehr ausreicht…

SCHWEIZER beraten wir beraten Sie umfassend,

wir Sie umfassend,

Inhalationsgerät, Ambu-Beutel

(Notfallbeatmung), Hustenhilfe

und Notfallmedikamenten. Im Falle

eines Notfalls heißt es für die

Pfleger: „Cool bleiben, und sich

strikt an den Notfallplan halten,

Vereinbaren Sie einen

der von Patient zu Patient ganz Vereinbaren unterschiedlich

ist.“ Neben internen Termin zur Sie individuellen

einen

Schulungen stehen Inhaber

Termin

und Sehberatung zur individuellen !

Mitarbeiterinnen von „Tara“ Sehberatung in

Nur bei diesem !

Augenoptiker :

engem Kontakt mit dem Haunerschen

Kinderspital in München,

die als eine der wenigen Einrichtungen

spezialisiert ist auf intensivpflegebedürftige

Kinder und

Jugendliche. Auch Anna-Maria ist

bei akuten Notfällen von den Spezialisten

in der Landeshauptstadt

abhängig.

js

in Peiting

Wanderhofstraße 4

86971 Peiting

Tel.: 0 88 61/2 58 56 66

E-Mail: info@wiggirica.de

www.wiggirica.de

Unterstützung, Begleitung in allen Lebenslagen

Ihr Fachgeschäft für Menschen mit

Ihr Fachgeschäft für Menschen mit

besonderen Sehproblemen

besonderen Sehproblemen

Nur bei diesem Augenoptiker :

13-060-00 AZ Zertifizierte LV-Partner (Web)_Gold_B.indd 1 05.08.13 13:21

13-060-00 AZ Zertifizierte LV-Partner (Web)_Gold_B.indd 1 05.08.13 13:21

märz / april 2018 | 53


POLIER SEPP

Das zu Hause genießen...Freiraum

Alle Möbel sind gerückt und das Leben kann in eine Wohnanlage einziehen. Das befeuert nicht nur den Grill, sondern auch

das M.Haseitl Team bei jedem Projekt das Beste für Ihre Freiräume zu geben.

Wir eröffnen Freiräume

www.haseitlbau.de

info@haseitlbau.de

M. HASEITL

M.Haseitl

Baugesellschaft mbH & Co. Betriebs KG

Dießener Straße 12

86956 Schongau

Tel. 08861-2351-0


Ammer-Lech-Land präsentiert neue Tarife

Busfahren zu

erschwinglichen Preisen

Bürgermeister und

Busunternehmer bewerben

das neue Streckennetz an der

Haltestelle „Peitinger Straße“

in Schongau.

Altlandkreis | Laut Schongaus Bürgermeister

Falk Sluyterman befahren

die Peitinger Straße mehr als

15 000 Fahrzeuge am Tag. „Obwohl

wir eine Umfahrung haben.“

Allein dieser Wert zeige deutlich,

„dass wir für die Verkehrsentlastung

unbedingt etwas tun

müssen“. Ein erster Schritt in die

richtige Richtung: Das Netz des öffentlichen

Personennahverkehrs,

kurz ÖPNV, zu optimieren. Das

haben die Gemeinden Altenstadt,

Hohenfurch, Schongau und Peiting

nun getan, indem sie gemeinsam

Fahrpläne, Haltestellen und Ticketpreise

für Busfahrer verändert

und neugestaltet haben. Seit Mitte

Februar gilt der überarbeitete

Fahrplan „Stadtbus + Regionalverkehr“,

der Busfahren zu erschwinglichen

Preisen ermöglicht.

Innerorts können Erwachsene für

zwei Euro, Jugendliche zwischen

sechs und 17 Jahren für einen Euro

den ganzen Tag über Busfahren.

Im Gesamten Netz von „Ammer-

Lech-Land“ kostet die Tageskarte

Erwachsenen vier Euro, Jugendlichen

zwei Euro. Rund 15 Busse

von RVO, Deutscher Bahn (Oberbayernbus)

sowie Enzian-Reisen

sind täglich von früh bis spät im

Einsatz und fahren insgesamt 98

Haltestellen in Peiting, Schongau,

Altenstadt, zu bestimmten Zeiten

auch kleinere und weitere Orte

an. Zum Beispiel über Hohenfurch

nach Landsberg, über Herzogsägmühle

nach Apfeldorf oder über

Peiting nach Steingaden oder bis

nach Weilheim.

Kommunen zahlen

Aufschlag

Überblick der einzelnen Routen

sowie Ab- und Anfahrtszeiten verschafft

ein komplett neu erstellter

Fahrplan, der Mitte Februar mit

dem Lechkurier an alle Haushalte

verteilt wurde. Außerdem wurden

an den Haltestellen größere Tafeln

angebracht, damit der Fahrplan

auch für ältere Damen und Herren

gut lesbar ist. Die Generation

4.0 sowie mit der Zeit gehende

Erwachsene haben auch mittels

QR-Code-Scanning die Möglichkeit,

den Fahrplan direkt aufs

Smartphone zu holen. Damit die

Busunternehmen mit den günstigen

Preisen kein Verlustgeschäft

in Kauf nehmen, greifen die Kommunen

finanziell unter die Arme.

Ausgleichszahlung heißt das Zauberwort.

Gemessen an den zusteigenden

Fahrgästen, bezahlen die

Gemeinden pro Ticket eine gewisse

Summe an die Busunternehmen.

Im Falle des Ammer-Lech-

Land-Tages-Tickets für vier Euro

zahlt die betroffene Kommune

einen Aufschlag in Höhe von 1,60

Euro. js

märz / april 2018 | 55


Existenzgründerberatung bei der IHK

Unsere Angebote zum

Frühjahrsputz

für Ihr Fahrzeug

gültig von 20.03. bis 31.05.2018

Eine Umkehrung

des Trends?

Lackaufbereitung

auf Hybridbasis

• Politur und Versiegelung der

neuesten Generation. Sorgt für

einen außergewöhnlichen

Tiefenglanz für 9 Monate mit

einem „Wetlook“-Effekt, der

wetterbeständig ist.

ab 249,– € inkl. MwSt

Basispflege

• Fahrzeugoberwäsche

• Innenraumreinigung

mit Trockeneis, inkl. Fußmatten

• Cockpitpflege mit Konsolen-,

Kunstoff- und Glasreinigung

ab 95,– € inkl. MwSt

Aufpreis für Busse und stark

verschmutzte Fahrzeuge 40,– €

Pflege-Plus

• Fahrzeugoberwäsche

• Insekten-, Teer- und

Flugrostreinigung

• Türfalzreinigung

• Felgenreinigung

• Innenraumreinigung

mit Trockeneis, inkl. Fußmatten

• Cockpitpflege mit Konsolen-,

Kunstoff- und Glasreinigung

• Lackpolitur auf

Nanotechnologie-Basis

ab 169,– € inkl. MwSt

Aufpreis für Busse und stark

verschmutzte Fahrzeuge 40,– €

Reinigungsservice Peter Fischer

Standort: Schongauer Straße 14

86975 Bernbeuren

(Innenhof Autohaus Heuberger)

Mobil 0160 – 944 236 33

info@sauber-wie-neu.de

www.sauber-wie-neu.de

Altlandkreis | Die Gründung neuer

Unternehmen ist die vergangenen

Jahre deutlich zurückgegangen.

Gab es 2010 im Landkreis Weilheim-Schongau

noch 1 357 Neugründungen

und Übernahmen,

waren es 2016 nur mehr 986. Im

Landkreis Landsberg waren es

im Jahr 2016 exakt 1 044 (2010:

1 266) und im Landkreis Garmisch-

Partenkirchen 863 (2010: 1 116).

In dieser Statistik nicht enthalten

sind die Gründungen neuer

Handwerksbetriebe, die eine

Meisterpflicht voraussetzen sowie

Gründungen in freien Berufen.

Im ganzen Freistaat Bayern sind

die Zahlen von 2015 auf 2016 um

5,3 Prozent gesunken, in Oberbayern

um 8,5 Prozent. „In diesem

Zeitraum sind die Beschäftigungs-Zahlen

weiter deutlich

gestiegen“, sagt Harald Hof, betriebswirtschaftlicher

Berater der

IHK-Geschäftsstelle in Weilheim.

Insbesondere den sehr guten Arbeitsmarkt

macht er für den Rückgang

von Existenzgründungen

aus. „Hinzu kommt sicherlich das

damit verbundene Sicherheitsdenken“,

erklärt der Experte.

„Thema wird an

Fahrt gewinnen“

Für die Zukunft prognostiziert

Harald Hof jedoch eine Umkehrung

des Trends, insbesondere

Harald Hof, betriebswirtschaftlicher Berater der IHK in Weilheim, bietet

neben Sprechtagen auch jederzeit Einzelgespräche an.

56 | altlandkreis

Nebenerwerbsgründungen würden

deutlich zunehmen. Rund

65 Prozent aller Neugründungen

in der Region gehen schon jetzt

von Personen aus, die parallel in

einem festen Arbeitsverhältnis

stehen. „So geht man einerseits

auf Nummer sicher und kann für

sich herausfinden, ob eine Selbstständigkeit

überhaupt in Frage

kommt. Andererseits reicht vielen

das Gehalt aus einer Festanstellung

schlichtweg nicht mehr aus“,

erklärt der Industriefach- und

Betriebswirt. Das liegt vor allem

an gestiegenen Lebenshaltungskosten,

speziell Mietpreise sind

die vergangenen Jahre explodiert.

Viele brauchen einen zweiten Job,

was in Arbeitsmarktstatistiken

selten erwähnt wird. Stattdessen

liest man von annähernder Vollbeschäftigung.

Abgesehen davon

ist sich Harald Hof sicher: „Das

Thema Selbstständigkeit wird in

den nächsten 20 Jahren an Fahrt

gewinnen.“

Die Arbeitswelt verändert sich

derzeit. Ein Beispiel dafür ist die

sogenannte „Gig Economy“. Kleinere

Aufträge, die kurzfristig an

unabhängige Freiberufler vergeben

werden. Meist dient hierbei

eine Onlineplattform als Mittler

zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer.

Wie etwa bei „myhammer“

und „Taskrabbit“, die

Handwerks- oder Putztätigkeiten

vermitteln. Oder bei „twago“ und

„Upwork“, die einzelne Aufträge

an Designer, Übersetzer oder Texter

vergeben. Die Auftragnehmer sind

in diesen Fällen allesamt selbstständig.

Ein Szenario, welches

nach Harald Hofs Meinung durchaus

Schule machen könnte. Auch

hält er es für möglich, dass sich

zukünftig zwei oder drei Arbeitgeber

eine Arbeitskraft teilen. Genau

vorhersehen kann das niemand.

In jedem Fall gehört zum Gründen

einer eigenen Firma immer

eine Portion Mut, je nach Produkt,

Dienstleistung und Branche mal

mehr, mal weniger. Einige Gründer

sind mit ihrem Vorhaben der

Zeit voraus, weil der Markt noch

nicht bereit ist für deren Produkte.

Andere überschätzen sich womöglich.

Genau deshalb sind Gespräche

mit Experten unbedingt

zu empfehlen. Noch dazu, wenn

sie kostenlos angeboten werden,

wie etwa bei der IHK. Der klassische

Gründer ist laut Harald Hof

zwischen 35 und 45 Jahre alt und

schon etwas gesettelter, also mit

beiden Beinen im Leben stehend.

Das Geschlecht spielt übrigens

keine Rolle. Allerdings wirken bei

Männern häufig die Partnerinnen

unterstützend im Hintergrund, da

sie meist rationaler denken. Aber:

Eine hundertprozentige Sicherheit

gibt es in Sachen Unternehmensgründung

nie. Auch der ideale

Zeitpunkt für eine Gründung ist

schwer auszumachen, da Wirt-


schaftskrisen nie genau vorhersehbar

sind. Jüngere Gründer riskieren

in der Regel mehr als ältere,

die meist auch mehr zu verlieren

haben. Um einen Kredit zu bekommen,

fordern Banken zwischen

30 und 40 Prozent Eigenkapital

als Sicherheit. Das sollte allerdings

nicht zu knapp kalkuliert

sein, um „böse“ Überraschungen

zu vermeiden. Außerdem ist ein

Businessplan essentiell – übrigens

auch für die Existenzgründerberatung

bei der IHK.

Drei wesentliche

Voraussetzungen

Harald Hof, der über 16 Jahre

Praxis-Erfahrung in Sachen Gründerberatung

verfügt, spricht von

drei wesentlichen Voraussetzungen

für eine erfolgsversprechende

Existenzgründung: Charakterliche

Eignung, Fachkompetenz und unerheblich

der Unternehmensausrichtung,

mindestens kaufmännisches

Grundverständnis. „Rund

60 bis 70 Prozent haben letzteres

nicht unbedingt“, sagt Harald Hof,

der dann selbstverständlich auch

mal von der Unternehmensgründung

abrät. Dabei geht es nicht

explizit darum, selbst ein Experte

in kaufmännischen Dingen zu

sein, sondern gegebenenfalls

auch die richtigen Leute um sich

zu wissen.

Generell sieht Harald Hof die IHK

nur als ein Puzzlestück in einem

Beratungs-Netzwerk, welches

ebenso bunt gemischt sein sollte

wie der Markt und die Interessensvielfalt

der künftigen Kunden.

Wenig aussichtsreich ist es

laut Hof immer dann, wenn ein

Unternehmen nicht aus eigenem

Antrieb gegründet wird, sondern

mangels Alternativen. Ein Klassiker

aus Hofs Beratungsbüro: „Ich

möchte mich selbstständig machen,

hätten sie was für mich?“

Positiv sei hingegen, wenn die

Leute in ihrer Euphorie regelrecht

eingefangen werden müssen. Auf

den Gründermessen „Existenz“,

die in regelmäßigen Abständen

in verschiedenen Orten der

Region stattfinden, lässt Harald

Hof bewusst junge, erfolgreiche

Gründer zu Wort kommen. Unter

anderem in Kürze auch am 10.

> > > Kontakt

März 2018 in Landsberg am Lech,

wo die nächste „Existenz“ stattfinden

wird.

84 Prozent der Gründer, die sich

unter anderem bei Hof beraten

haben lassen, sind immer noch

am Markt vertreten. Eine hervorragende

Zahl angesichts der

durchschnittlich sehr hohen Ausfallquote

von 70 bis 75 Prozent.

Allerdings gilt bei dieser Statistik

festzuhalten, dass nur knapp zehn

Prozent aller Neugründer der Region

die kostenlose Existenzgründer-Beratung

der IHK in Anspruch

nehmen. tis

Die IHK-Beratung für Existenzgründer ist kostenlos und findet regelmäßig

in den Räumlichkeiten an der Püttrichstraße 30 - 32 in

Weilheim statt.

Nähere Informationen bei Harald Hof unter Telefon 0881 / 925474 - 28

oder per E-Mail: harald.hof@muenchen.ihk.de.

Highlightveranstaltungen im Rahmen der Bayerischen Landesausstellung

Mai bis November 2018

Freitag, 4. Mai 2018

Kloster Ettal, Festzelt

Sonntag, 6. Mai 2018

Kloster Ettal, Festzelt

25 Jahre Radio Oberland Geburtstagsparty mit Auftritt der bayerischen Rockbands

Gringo Bavaria und Die Troglauer

Kartenbestellungen über http://www.radio-oberland.de

Satire-Kabarett mit Helmut Schleich in der Rolle von König Ludwig II.

und Franz Josef Strauß

Kartenbestellungen über http://www.gap-ticket.de

WALD, GEBIRG

UND KÖNIGSTRAUM

MYTHOS

BAYERN

Freitag bis Sonntag,

15. bis 17. Juni 2018

Kloster Ettal, verschiedene Orte

Freitag und Samstag,

29. und 30. Juni 2018

Kloster Ettal, Innenhof

Benediktiner Klassiktage

Symposium, Bläserkonzert, Kammermusik-Konzerte und Liedrezital mit dem

Bayerischen Staatsorchester, dem Orchestra of Europe und Werken von Wagner,

Mozart, Baretsch, u.a.

Kartenbestellungen über http://www.gap-ticket.de

Klassik Open Air Konzerte mit Musik von Richard Strauss und Sergej Prokofiev mit

dem Brno Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Alexander Liebreich

Kartenbestellungen über http://www.gap-ticket.de

Veranstaltungen in Garmisch-Partenkirchen

Pfingstsonntag 20. Mai 2018

Start Ludwigsstraße

Freitag, 27. Juli 2018

Historischer Festzug in Garmisch und Partenkirchen

Streifzug durch die Geschichte Bayerns mit 30 Festwägen, Fußgruppen und Musikkapellen

Aufführung des Musiktheaters „Der Mond“ von Carl Orff

zur totalen Mondfinsternis unter der künstlerischen Leitung von Christian von Gehren

Kartenbestellungen über http://www.gap-ticket.de

BAYERISCHE LANDESAUSSTELLUNG

3. MAI – 4. NOVEMBER 2018

Kloster Ettal, täglich 9 – 18 Uhr // www.hdbg.de

märz / april 2018 | 57


Top Konditionen, tolles Team, angenehmes Umfeld,

Fortbildung, betriebl. Zusatzleistungen u.v.m.

Telefon 08841 / 67 24 518 od. Mobil 0173 / 31 63 511

Königliche Krista ltherme Schwangau/Füssen

Genießen Sie eine einmalige Thermen-

und Saunalandschaft umgeben

von unzähligen Edel- und Halbedelsteinen,

bestes Thermalsole-Heilwasser

und einen hervorragenden Service.

We lness in königlichem Ambiente

Öffnungszeiten:

So - Do 9 -22 Uhr

Fr + Sa 9 -23 Uhr

Silvester 9 -18 Uhr

Neujahr 10 -22 Uhr

Ganzjährig geöffnet, auch an allen Feiertagen*

Di. und Fr. ab 19 Uhr textilfreies Baden!

Therme

Sauna

Wellness

Am Ehberg 16 • 87645 Schwangau • Tel.: 0 83 62 - 92 69 40

www.kristalltherme-schwangau.de

Werkstätte für Fußgesundheit

Wir freuen uns auf

eine examinierte

Pflegefachkraft

für die 1:1 Betreuung

eines Kindes in

Schongau / Peiting

*außer am 24.12.

Neue Partnerschaft bei Frankfurt

Apfeldorf trifft Apfeldorf

Apfeldorf | Was ein großes Fest

oft Erstaunliches nach sich zieht:

Nach dem Gauschützenfest im

Juli 2017 meldete sich ein Journalist

in Apfeldorf am Lech, der

im Taunuskreis (bei Frankfurt am

Main) oftmals aus Wehrheim berichtet

– eine Gemeinde, die sich

seit vielen Jahren „Das Apfeldorf“

nennt. Durch das Schützenfest

sind die Hessen plötzlich auf das

echte Apfeldorf aufmerksam geworden.

Anfang Mai werden die

Bayern zum Apfelblütenfest in den

Taunus fahren und erste Kontakte

über den Namen hinaus knüpfen.

Die Gemeinde Wehrheim liegt

Landschaftlich reizvoll liegt die

Gemeinde Wehrheim im Hochtaunus

und verfügt über mehrere Streuobstwiesen.

landschaftlich reizvoll im Hochtaunus

und dient als Naherholungsregion

für die 30 Kilometer entfernte

Metropole Frankfurt. Schon dem

früheren Bürgermeister Helmut

Michel lagen die alten Apfelbäume

und Streuobstwiesen in der Gemeinde

sehr am Herzen, so dass

es seit Jahrzehnten einen von der

Kommune bestellten Apfelbaum-

Beauftragten gibt. „Wir haben noch

mehrere Keltereien am Ort und

das hat auch Tradition, dass man

seine Äpfel dorthin bringt“, erzählt

der jetzige Bürgermeister Gregor

Sommer. In einer Gegend, wo der

„Äppl-Woi“ zuhause ist, weiß man

Flip-Flop und Hausschuhe nach Maß

auch sonst mit diesem Obst viel

anzufangen.

Apfelblütenkönigin

repräsentiert die Region

Die Landfrauen haben schon zwei

Apfel-Kochbücher aufgelegt und

jedes Jahr im Mai findet ein großes

Apfelblütenfest statt, bei dem

die Wehrheimer Apfelblütenkönigin

gekürt wird. Diese Hoheit

wird regelmäßig vom hessischen

Ministerpräsidenten empfangen,

ist als Werbeträgerin für die Ferienregion

in ganz Deutschland

unterwegs oder tritt in der Hessen-

Halle im Rahmen der Grünen Woche

in Berlin auf. Die Tourist-Info in

der Gemeindeverwaltung versucht

natürlich, das Thema Apfel weiter

auszubauen und deshalb trägt

Wehrheim seit 2002 offiziell den

Zweitnamen „Das Apfeldorf“.

Um so erstaunter waren die Hessen,

als sie feststellten: Es gibt tatsächlich

einen Ort mit dem Namen

Apfeldorf. Die Wehrheimer wurden

neugierig und so recherchierte Lokaljournalist

Matthias Pieren gleich

drei Artikel über das bayerische

Apfeldorf für die Taunuszeitung.

Einlagen nach Maß

Do sam a

Brandstatt 18

82435 Bad Bayersoien

08845/9146

Mo – Fr: 8-12 Uhr und 14-18 Uhr

Mittwoch Nachmittag geschlossen

Rheumazentrum Oberammergau:

Dienstag: 10 - 12 Uhr

Donnerstag: 13:30 – 16 Uhr

www.orthopaedieschwarz.de

58 | altlandkreis

nach computergestützter

Fußanalyse

Verbessern Sie Ihre Haltung!

Schuhreparatur Sportschuhfitting Schuhverkauf


Bürgermeister Georg Epple (2.v.r.) beim Kurzbesuch in Wehrheim mit

(v.l.) Ortsvorsteher Stefan Velte, Bürgermeister Gregor Sommer und

Fachbereichsleiter Jürgen Schneider.

Wenig später bekam der hiesige

Bürgermeister Georg Epple Besuch

vom Wehrheimer Ortsvorsteher

Stefan Velte, der hinterher wieder

in der Taunuszeitung resümierte:

„Ich habe die Bürger von Apfeldorf

am Lech traditionsbewusst, aber

auch offen und gastfreundlich erlebt.

Die beiden Apfeldörfer würden

gut zusammenpassen, allein

wegen der ländlichen Prägung.“

Die Gemeinde Wehrheim umfasst

mehrere Ortsteile und zählt insgesamt

9800 Einwohner. Wirtschaftlich

geht es ihr durch mehrere

florierende Gewerbebetriebe am

Ort sehr gut. Trotzdem wird viel

Wert auf den Erhalt der ländlichen

Kulturlandschaft gelegt. 13 Kilometer

des römischen Limes verlaufen

durch die Fluren von Wehrheim,

dieses Weltkulturerbe ist heute

ein beliebtes Ausflugsziel. Außerdem

ist der Freizeitpark Lochmühle

in der Nähe und auch die Messestadt

Frankfurt bringt viele Gäste in

den Ort.

Im November war der bayerische

Bürgermeister Georg Epple zu einem

Kurzbesuch in Wehrheim, wo

die Idee einer Partnerschaft konkretisiert

wurde. Die Lechrainer

werden für ein Wochenende in den

Taunus reisen und dort zunächst

ein wenig Kulturprogramm mit

anschließendem Freundschaftsabend

genießen. Am Sonntag, 6.

Mai, wird die Trachtenkapelle zum

Frühschoppen beim Apfelblütenfest

aufspielen, am Nachmittag

sollen auch der Trommlerzug und

die Plattlergruppe auftreten. „Das

gibt unserem 15. Apfelblütenfest

eine ganz besondere Note“, sagt

Wehrheims Bürgermeister Gregor

Sommer. Dieses Sommerfest

im örtlichen Freibad wird von der

Gemeindeverwaltung sowie den

Wehrheimer Vereinen getragen

und lockt jedes Jahr mehrere tausend

Besucher an. Mit bayerischem

Brauchtum in Form von Blaskapelle

und Trachtenverein möchte Bürgermeister

Georg Epple bei den

Hessen natürlich punkten. Er stellt

aber auch fest: „Die Wehrheimer

machen viel mehr aus dem Begriff

Apfel als wir echten Apfeldorfer.“

Selbst der gebürtige Apfeldorfer

Geschichtsprofessor Dr. Karl Filser

ist sich nicht sicher, ob der Ortsname

vom Apfel oder in Ableitung

vom „abfallenden Dorf“ an den

Westhängen des Lechs kommt.

Hessen sind hocherfreut

über bayerischen Besuch

Trotzdem ist sein hessischer Kollege

hocherfreut von diesem neuen

Kontakt und möchte unbedingt

im März nach Bayern kommen.

„Es gibt ein Ober- und ein Unter-

Apfeldorf und ich habe mir sagen

lassen, sogar ein Apfeldorfhausen“,

wird Gregor Sommer das

Lechraindorf wohl ganz genau inspizieren.

Anlässe für einen Gegenbesuch

der Hessen gibt es in Apfeldorf

mehr als genug, angefangen

vom Schmankerltag über das

Sportfest bis hin zum Weihnachtsmarkt

ist im Lechrain ebenfalls was

geboten.

rg

Armin Haf

PC-Systeme

Laptops

Internetseiten

DSL-Service

www.altlandkreis.de

Ihr kompetenter Partner für:

Netzwerke

Server

„gegr. 2001“

www.beraburo-galaxis.de www.beraburo-galaxis.de www.beraburo-galaxis.de

seit

15

Jahren

Service und Wartung

märz / april 2018 | 59


Selbsthilfegruppe für Sex- und Liebessüchtige

„Eine Krankheit,

die dich fertig macht“

Sa., 03.03.2018 um 20 Uhr

Cobario „10 Welten“

Zwei Gitarren und eine Geige,

gefühlvoll und leidenschaftlich

Fr., 16.03.2018 um 20 Uhr

Heye´s Society Jazz Gala

Eine Reise in die Zeit des Oldtime-Jazz

Do., 12.04.2018 um 19 Uhr

Michaela May liest

aus Nicola Förgs neuem Krimi

„rabenschwarze Beute“

Fr., 13.04.2018 um 20 Uhr

Blonder Engel

„Opus Magnum“

Himmlisch! Ein Unterhalter erster Güte,

ein Musiker, ein Wortspieler und ein

Songschreiber, der zu überraschen versteht

Mo., 30.04.2018 um 18 Uhr

Peißenberger ChorNacht

Elf Chöre zeigen die Vielfalt des Chorsingens

Ort der Veranstaltungen ist:

TIEFSTOLLENHALLE

Tiefstollen 5 in 82380 Peißenberg

Kartenvorverkauf:

Online über RESERVIX, www.reservix.de,

www.kulturverein-peissenberg.de

PeissenBUCH, Hauptstraße 73a, 82380 Peißenberg

Kreisbote Kartenservice, Marienplatz 2-6, 82362 Weilheim

Buch am Bach, Meierstraße 2, 86971 Peiting

Weilheim-Schongau | Sex- und Liebessucht

ist eine fortschreitende

Krankheit. Sie wird mit zunehmender

Dauer weniger kontrollierbar.

Wie viele Menschen davon betroffen

sind, ist schwer zu sagen. „Allein

die Tatsache, dass jeden Tag

68 Millionen Pornos weltweit geschaut

werden, lässt darauf schließen,

dass irgendwo die ganze

Gesellschaft davon betroffen ist“,

sagt Stefan M. (Name von der Redaktion

geändert), der selbst unter

Sex-, Liebes- und Beziehungssucht

leidet. Im schlimmsten Falle endet

diese Krankheit mit dem Tod. „Weil

der ständige Drang, sexuelle Handlungen

oder Fantasien auszuleben,

zum Kontrollverlust und damit zum

physischen, psychischen und seelischen

Ruin führen kann.“ Damit

eng verbunden ist der Verlust von

Selbstvertrauen und Würde – eine

Abwärtsspirale, die sich früher

oder später auf alle Lebensbereiche

negativ auswirkt. Das klassische

Familienleben findet nicht mehr

statt. Ehen gehen zu Bruch. Man ist

nicht mehr fähig zu arbeiten, flüchtet

in Depressionen und grenzt sich

von alltäglichen Dingen des Lebens

mehr und mehr aus. Man flieht

davor, Verantwortung für sich und

sein Leben zu übernehmen. „Es sei

denn, man findet rechtzeitig den

für sich richtigen Weg, etwas dagegen

zu tun“, sagt Stefan M. Allen

voran das „rechtzeitig“ ist bei der

Bekämpfung von Sex- und Liebessucht

entscheidend. „Erstmal für

sich selbst erkennen, was da im

Kopf passiert, sich einzugestehen,

dass dieser ständige Zwang nach

60 | altlandkreis

zum Beispiel Selbstbefriedigung

nicht normal ist und es sich um

eine Krankheit handeln muss, ist

der mit Abstand schwierigste und

entscheidende Schritt“, sagt er. Bei

Alkoholsucht, dem ständigen Greifen

nach einer neuen Flasche, sei

das Problem offensichtlicher. Sexund

Liebessucht dagegen ist eine

nichtstoffliche Sucht, die von vielen

Betroffenen unterschätzt und jahrelang

gar nicht erst erkannt wird.

Zwanghafter Konsum von Pornos,

Exhibitionismus, Selbstbefriedigung,

ständiges Fremdgehen oder

das ständige „sich beschäftigen

mit sexuellen oder romantischen

Gedanken mit echten oder fiktiven

Partnern“ sind gängige Verhaltensweisen

der Betroffenen. Wer

glaubt, davon betroffen zu sein,

muss letztlich für sich herausfinden,

ob eine Zwanghaftigkeit vorliegt.

„So lange die nicht vorliegt,

ist es auch keine Sucht.“ Eine Möglichkeit,

Sex- und Liebessucht zu

erkennen: Ein 40-Fragen-Katalog,

kostenlos aufrufbar im Internet.

Keine Wertung und

absolute Anonymität

Hilfsmaßnahmen finden Sex- und

Liebessüchtige auf verschiedene

Weise. Psychotherapie, Suchtklinik,

ärztliche Behandlung und

Selbsthilfegruppen. Stefan M. hat

mit letzterem die für ihn beste

Möglichkeit gefunden, offen mit

seiner Krankheit umzugehen und

deren Fortschreiten zu verhindern.

Anonyme Sex- und Liebessüchtige,

kurz S.L.A.A, heißt die deutschlandweit

bekannte und anerkannte

Selbsthilfegruppe, die auch hier in

der Region vertreten ist. Offiziell

beschrieben wird sie als „Gemeinschaft

von Männern und Frauen,

die sich gegenseitig helfen, nüchtern

zu bleiben“. Alle Mitglieder in

dieser Gruppe sind selbst betroffen,

haben somit ein sehr hohes

Verständnis füreinander. Sie treffen

sich jeden ersten, dritten und fünften

Freitag im Monat. Teilnehmen

darf jeder, der von Sex- und Liebessucht

betroffen ist. Egal ob Weilheimer,

Schongauer oder Hamburger.

Feste Mitgliederzahlen sowie Anwesenheitspflicht

gibt es ebenso

wenig wie einen klassischen Gruppenleiter.

Klare Regeln dagegen

schon. Alle Mitglieder verpflichten

sich, keinerlei Informationen im

Rahmen des Selbsthilfetreffens

nach außen zu tragen, um absolute

Anonymität zu wahren. Anonymität

bedeutet in diesem Zusammenhang

auch, keine missionarische

Haltung einzunehmen. Jeder wird

mit seinem persönlichen Bezug zu

einer „Höheren Macht“ akzeptiert,

unabhängig von seiner ethnischen

Herkunft – schließlich kann jeder

betroffen sein. Die Aussagen der

Wortführenden werden in keinster

Weise gewertet, kommentiert oder

in Frage gestellt. Der grobe Ablauf

des rund eineinhalbstündigen

Treffens sieht wie folgt aus: Begrüßung,

Vorstellung, Schweigeminute

zum Ankommen, Vorlesen der

sogenannten Präambel und des

Zwölf-Schritte-Progamms, Befindlichkeitsrunde

sowie zum Beispiel

„Bearbeitung“ einer konkreten

Darstellung eines Betroffenen. Das

Zwölf-Schritte-Programm wurde

im Jahre 1930 von zwei Alkoholikern

entwickelt, basierend auf deren

eigenen Erfahrungen. Allerdings

funktioniert das Konzept auch in


Gruppen mit anderen Problemen,

unter anderem bei Sex-, Liebesund

Beziehungssüchtigen. Punkt

eins des Programms: Der Betroffene

muss offen erkennen, dass er

süchtig und diesem damit verbundenen

Zwang machtlos ausgesetzt

ist. Aufgrund dieser Machtlosigkeit

versucht man in Schritt zwei, den

Bezug zu einer „höheren Macht“

herzustellen. „Weil man der Sucht

gegenüber machtlos ist, vertraut

man auf die Hilfe einer größeren

Kraft, die dein Leben positiv verändert.“

Letztlich sollen die zwölf

Punkte den Süchtigen zu einem

besseren Leben verhelfen. Konkrete

Zahlen und Statistiken über

Sex- und Liebessucht ist

für Betroffene mental wie

körperlich extrem belastend,

kann schwerwiegende

Folgekrankheiten

verursachen.

> > > INFOrmationen

den Erfolg von Selbsthilfegruppen

für Sex- und Liebessüchtige gibt es

keine. Stefan M. berichtet jedoch

von einigen Betroffenen, denen

das regelmäßige Treffen hilft – und

damit auch den Angehörigen der

Betroffenen.

Selbsthilfegruppe

auch für Angehörige

Angehörige von Sex- und Liebessüchtigen,

das können auch Freunde

und Verwandte sein, leiden in

der Regel nicht weniger unter dieser

Krankheit als die Betroffenen

selbst. Auch sie haben damit zu

kämpfen, offen mit dieser äußerst

intimen Problematik umzugehen.

Sie haben Angst davor, dass ihr betroffener

Partner sich aus dem Familienleben

ausgrenzt, seinen Job

verliert oder fremdgeht. Deshalb

gibt es im Landkreis Weilheim-

Schongau auch für Angehörige

von Sex- und Liebessüchtigen eine

anonyme Selbsthilfegruppe. Sie

nennt sich S-Anon und trifft sich jeden

Dienstag. Im Sitzkreis werden

Erfahrungen ausgetauscht. Außerdem

geben sich die Männer und

Frauen gegenseitig Kraft, schöpfen

Hoffnung und versuchen gemeinsam

herauszufinden, wie sie den

direkt Betroffenen am besten helfen

können. js

Die Selbsthilfegruppen S.L.A.A und S-Anon stehen

für maximale Objektivität, sind weder mit Sekten,

Religionen, politischen Parteien, Institutionen

oder Organisation verbunden. Außerdem beteiligen

sie sich in keinster Weise an öffentlichen

Debatten. Nähere Informationen zu den Treffen

(Datum, Uhrzeit, Ort) gibt es bei Ronald Weber

im Selbsthilfebüro des Gesundheitsamtes unter

0881 / 681 1616 oder per E-Mail r.weber@lra-wm.

bayern.de.

Weber sitzt im Weilheim-Schongauer Gesundheitsamt

und ist erster Ansprechpartner für rund

100 Selbsthilfegruppen, die hier im Landkreis

existieren.

DNU NLESHCEW ADZA

VERANTWORTUNGSBEWUSSTER

FAHRSPASS

VERANTWORTUNGSBEWUSSTER

FAHRSPASS

VERANTWORTUNGSBEWUSSTER

FAHRSPASS

05.7

UZ € SIB

EIMÄRPLESHCEW

.NREHCIS

)1

Mit SKYACTIV setzen Sie auf verantwortungsvolle Motorentechnologie

Mit SKYACTIV mit maximalem setzen Sie Fahrspaß auf verantwortungsvolle und effizienter Euro-6-Norm. Motorentechnologie

mit maximalem Fahrspaß und effizienter Euro-6-Norm.

Mit SKYACTIV setzen Sie auf verantwortungsvolle Motorentechnologie

mit maximalem Fahrspaß und effizienter Euro-6-Norm.

-NEROTOM VITCAYK

DNU NLESHCEW ADZA

-NEROTOM VI

UZ € SIB 05.7 DNU -NEROTOM NLESHCEW

VITCAYKS

)1

EIMÄRPLESHCEW

.NREHCIS DNU NLESHCEW ADZAM

UZ € SIB

UZ € SIB 05.7

05.7

EIMÄRPLESHCEW

.NREHCIS

)1

1) SKYACTIV Wechselprämie beim Kauf eines Mazda Neuwagens (unzugelassen) oder Vorführwagens, außer )1

EIMÄRPLESHCEW

.NREHCIS

Mazda MX-5, und gleichzeitiger Inzahlungnahme Ihres

Diesel-Pkw (Schadstoffklasse Euro 4) bzw. nachgewiesener Verwertung Ihres Diesel-Pkw (Schadstoffklasse Euro 1 – 3), welcher mindestens 6 Monate auf den Käufer

zugelassen war. Maximale Prämie beim Kauf eines unzugelassenen Mazda6. Angebot ist gültig für Privatkunden und Gewerbekunden ohne Rahmenabkommen

bei Kaufvertragsabschluss bis 31.03.2018 und nicht mit anderen Nachlässen/Aktionen kombinierbar.

1) SKYACTIV 1) SKYACTIV Wechselprämie Wechselprämie beim Kauf beim eines Kauf eines Mazda Mazda Neuwagens (unzugelassen) oder Vorführwagens, außer außer Mazda Mazda MX-5, MX-5, und gleichzeitiger und gleichzeitiger Inzahlungnahme Inzahlungnahme Ihres Ih

Diesel-Pkw Diesel-Pkw (Schadstoffklasse (Schadstoffklasse Euro 4) Euro bzw. 4) nachgewiesener bzw. Verwertung Ihres Diesel-Pkw (Schadstoffklasse Euro Euro 1 – 3), 1 welcher – 3), welcher mindestens mindestens 6 Monate auf 6 Monate den Käufer

zugelassen war. Maximale war. Maximale Prämie Prämie beim Kauf beim Kauf eines eines unzugelassenen Mazda6. Angebot ist ist gültig gültig für für Privatkunden Privatkunden Gewerbekunden Gewerbekunden ohne Rahmenabkommen

ohne Rahmenabkomm

auf den K

fer zugelassen

bei Kaufvertragsabschluss bis 31.03.2018 und nicht mit anderen kombinierbar.

bei Kaufvertragsabschluss bis 31.03.2018 und nicht mit anderen Nachlässen/Aktionen kombinierbar.

HbmG reseiR o

13 • eßartsfohnhaB

17968 gnitie P

.leT -•- 718516894 ed. re

13 • eßartsfohnhaB

17968 gnitie P

.leT -• 13 - • 718516894

eßartsfohnhaB

17968 gnitie P ed. re

.leT -•- 718516894 ed.

HbmG reseiR o

HbmG resei

märz / april 2018 | 61


Bernhardinerzucht von Judith Wertheimer

Ein Rettungshund ganz

sportlich und gutmütig

KRÄFTIG

MIT

ANBACKEN

können Sie am besten

bei uns.

VERKÄUFER/IN

gesucht!

Auf

VOLLZEIT

Schwabbruck | Gutmütig, menschenfreundlich,

entspannt und

manchmal auch dickschädelig – so

charakterisiert Judith Wertheimer

ihre Bernhardiner, die sie gemeinsam

mit Ehemann Hermann auf

dem idyllisch gelegenen Mooshof

bei Schwabbruck züchtet. Früher

waren es Arbeitstiere, Senn- oder

Wachhunde. Mönche nahmen die

widerstandsfähigen Berghunde

schon im 17. Jahrhundert mit auf die

Passhöhe des großen St. Bernhard.

Der legendäre Barry lebte dort von

1800 bis 1812 und soll dort oben

über 40 Menschen das Leben gerettet

haben. Die Mönche auf dem

dortigen Hospiz züchten bis heute

Bernhardiner, setzen sie nicht nur

als Lawinen- und Rettungshunde

ein, sondern auch zur Therapie in

der Jugendhilfe.

können. Den ersten Bernhardiner

kaufte Judith Wertheimer im Jahr

2011. Ihre „Ursa vom Baronenschloß“

ist heute die Oma in der

Hundefamilie. Sie hatte zwei Mal

Welpen, die in der Bernhardiner-

Zucht Namen nach dem Alphabet

erhalten. Die beiden Nachkommen

des ersten Wurfes mussten Namen

mit dem Anfangsbuchstaben A erhalten,

die sechs Welpen des zweiten

Wurfes mit B. So auch „Bine

vom Mooshof“, die ebenfalls bei

den Wertheimers lebt.

Da Ursa sterilisiert werden musste,

ist Judith Wertheimer froh darüber,

mit Bine ihre Zucht fortsetzen zu

können. Ihr erster Wurf brachte

gleich zehn Welpen, wodurch es

für die Züchter etwas aufwändig

wurde. „Hunde haben nur acht

Zitzen, wir mussten beim Säugen

stets zugegen sein, damit jeder

ausreichend Milch bekommt“, erzählt

die Schwabbruckerin. In den

ersten beiden Wochen können die

Welpen noch nichts sehen oder

hören. Und auch in der weiteren

Zeit muss viel gearbeitet werden

mit den jungen Hunden, um sie

zu sozialisieren. „Diese Prägung

bleibt den Tieren ein Leben lang“,

sagt Hermann Wertheimer über

die verantwortungsvolle Aufzucht

junger Bernhardiner.

Zehn Welpen

in einem Wurf

Alle zehn Hunde von Bine haben,

wie es sich gehört, einen Namen

mit C erhalten. Clarissa, Chanel,

Schriftliche Bewerbung bitte an:

Benjamin Aurhammer, Schnitzlergasse 11,

82487 Oberammergau oder

per E-mail an: baeckerei-aurhammer@gmx.de

www.baeckerei-aurhammer.de

Zuchtnachweiß

seit 1884

Im März 1884 wurde der schweizerische

St. Bernhardsclub gegründet,

der seither ein Hauptstammbuch

der Züchtungen führt. Daraufhin

gründete sich im Jahr 1891 auch in

München ein St. Bernhards Klub,

der bis heute deutschlandweit als

Zuchtverband für Bernhardiner

tätig ist. Dieser Verband ist in Landesgruppen

unterteilt und Judith

Wertheimer fungiert für Bayern

als Landesgruppenleiterin. Auch

in Deutschland wird seit 1891 ein

Zuchtbuch geführt, so dass die 130

Mitglieder der Landesgruppe mit 19

Zuchtstätten für ihre Rassehunde

eine lange Ahnentafel vorweisen

62 | altlandkreis

Judith und Hermann Wertheimer mit ihren Bernhardinern.


Da war was los, als Hündin Bine ihre zehn Welpen säugte.

Coco, Candela, Camillo, Conrad,

Clooney, Cento, Cäsar und Carlos.

Gleich nach dem Decken wird die

Deckbescheinigung und nach der

Geburt die Wurfmeldung für das

Zuchtbuch an die Zuständigen des

Klubs geschickt. Ein Tierarzt entwurmt

und impft die Welpen. Außerdem

werden sie zur Identifizierung

am Hals gechipt. Schließlich

kommt ein Zuchtwart und begutachtet

den Wurf. Erst wenn er die

Hunde für in Ordnung befindet,

wird für jedes der Welpen eine

Ahnentafel ausgestellt. Die sechs

den und drei Hündinnen haben

Hermann und Judith Wertheimer

von Westfalen bis Kärnten sowie in

die Schweiz verkauft. Nur die kleine

Candela haben sie behalten.

„Ich züchte als Hobby und möchte,

dass die Hunde ein optimales Zuhause

bekommen“, betont Judith

Wertheimer ausdrücklich. Sie hat

auch schon Interessenten weitergeschickt,

wenn sie ihrer Meinung

nach nicht in der Lage waren, dem

Hund die notwendige Aufmerksamkeit

zu bieten.

Sportliche,

robuste Hunde

Rüde „Puma II. vom Verler See“ ist

der Vater des zehnköpfigen Wurfes.

Mit 83 Zentimetern Stockmaß,

rund 80 Kilogramm Körpergewicht

und einer sehr sportlichen,

hochbeinigen Figur ein wahrer

Prachtbursche, der den Anspruch

einer modernen Bernhardinerzucht

ideal erfüllt. 60 Prozent der

Bernhardiner werden übrigens als

Langhaar geboren. Rüde Puma,

oder „Bruno“, wie ihn seine Besitzer

liebevoll nennen, ähnelt mit

seinen kurzen Haaren und seinem

sportlichen Schlag den damaligen

Hunden der Mönche. „Leider sieht

man den Bernhardiner immer weniger“,

sagt Judith Wertheimer, obwohl

er durch moderne Züchtung

nicht mehr aus dem Maul schlonzt

oder nur faul herumrumliegt. Das

Fass mit Rum um den Hals ist übrigens

nur eine Erfindung, wurde in

der Realität nie praktiziert. „Dennoch

hören wir beim Gassigehen

oft, dem fehlt ja das Fass!“, sagt Judith

Wertheimer und schmunzelt.

Die Wertheimers jedenfalls lieben

ihre Hunde und betreiben einen

enormen zeitlichen wie finanziellen

Aufwand für ihren Zuchterfolg.

Umso kritischer sehen sie es, wenn

Deutschland mit Welpen aus dubioser

Herkunft aus dem Osten Europas

überschwemmt wird. Auf dem

Mooshof dürfen die Hunde frei

leben. Sie begleiten ihr Frauchen

auch bei der Pferdezucht und werden

manchmal sogar im Wagerl

eingespannt.

rg

Ein stattliches Exemplar der Bernhardiner-Rasse

ist Rüde Bruno,

oder wie er im Stammbuch heißt:

Puma II. vom Verler See.

Starke Marken,

Second Hand

und Neuware auf

320qm Verkaufsfläche,

Deckenwaschservice und

-Reparatur, Pferdefutter,

Rabattecke bis -50%

Reitsport Galoppwechsel

Anne Genath

Schongauerstrasse 11

86971 Peiting

SECOND HAND

UND NEUWARE

Telefon: +49 (0)8861 2597566

Mobil: +49 (0)177 7314289

Email: info@galoppwechsel.com

Web: www.galoppwechsel.com

märz / april 2018 | 63


Zombies Elite MC – die Rocker im Altlandkreis

„Wir sind kein Club für

Schönwetter-Fahrer“

Individuelle Taschen und Rucksäcke

werbebags.de

by ostenrieder.com

Ilgen | Schlecht-Wetterfahrten

durchs Gebirge, wilde Partys und

dieser Touristenbus, vollgepackt

mit Japanern. Die Mitglieder des

Motorradclubs „Zombies Elite

MC“ haben viele aufregende Anekdoten

zu erzählen. „Vor vielen

Jahren haben wir bei uns auf dem

Clubgelände eine Sau von einem

Metzger schlachten lassen und

sie zum Ausbluten draußen im

Garten aufgehängt“, sagt Morris.

Das haben die Japaner aus dem

Bus heraus entdeckt und deren

Fahrer darum gebeten, umzudrehen

und anzuhalten. „Dann sind

wirklich alle ausgestiegen, haben

sich an unserer Grundstücksgrenze

aufgereiht und wie wild diese

Sau fotografiert, das war der absolute

Wahnsinn“, sagt Morris

und grinst. Er hätte viele weitere

Club-Geschichten in petto, möchte

jedoch nicht alles verraten. Ein

Zombie behält sein Erlebtes in der

Regel für sich, teilt unvergessene

Momente lieber intern.

Gegründet wurde der Motorradclub

im Jahre 1974, als sich der

harte Kern vom MC Nürnberg

zum Zombies MC abgegrenzt

hatte. Von Franken übers Allgäu

breiteten sich die Rocker immer

weiter aus, gründeten nach und

nach neue Ortsgruppen, genannt

Chapter. Aktuell gibt es davon acht

(siehe auch auf Facebook oder

im Internet unter www.zombieselite.de).

Dazu gehört auch das

Chapter Zombies Elite MC Schongau,

gegründet im Jahre 1996.

„Schongau, weil die Kleinstadt

namentlich bekannter ist als der

kleine Steingadener Ortsteil Ilgen,

wo wir im Grunde zuhause sind“,

sagt Morris, der damals einen

kleinen Raum auf dem heutigen

Clubgelände hinter dem „Bed &

Breakfast“ erworben hatte, inzwischen

Besitzer des kompletten

„hinteren“ Areals ist – und es ausschließlich

Club-Zwecken zur Verfügung

stellt.

Paradiesischer Ort

zum Feiern

Elf Männer, von jung bis alt, gehören

derzeit zu den „Schongauer“

Zombies. Sie stammen aus

Kaufbeuren, Marktoberdorf, dem

Fuchstal sowie Schongau und

Umgebung. Jeden Freitagabend,

20 Uhr, treffen sie sich im Clubhaus.

Sie planen Touren, Events

und lassen es ganz gerne mal krachen.

Wer das Clubhaus betritt,

findet einen schier paradiesischen

Ort zum Feiern vor. Ein großer

1 Jahr

in Peiting

Wir schenken Ihnen

50 € Nachlass beim Kauf einer Brille ab 200 €

100 € Nachlass beim Kauf einer Brille ab 500 €

Gültig bis 24.03.2018 beim Kauf einer kompletten Brille in Sehstärke. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.

www.optikbock.de

Schongauer Straße 1 | 86971 Peiting | Telefon 08861 - 65 03

Harley oder Straßenmaschine? Hauptsache viel PS sowie passende

Kleidung — Jeans, schwarzes Oberteil und Club-Weste aus Leder.

64 | altlandkreis


anz_F&P_87x200_050417_Layout 1 05.04.17 10:25 Seite 1

Freitagabend, Clubhaus-Treffen der Zombies, Chapter Schongau.

Raum mit durchgehender Theke

bietet Platz für rund 50 Mann,

ist ideal geeignet für größere

Partys. Passend dazu ein Schlafraum,

„damit keiner auf dumme

Gedanken kommt und mit Restalkohol

aufs Motorrad steigt“. Auf

der anderen Seite des Gebäudes

befindet sich ein kleinerer Raum

mit Brennholz-Ofen, Eck-Bar,

Durchreiche zu Getränkelager und

Küche sowie Stehtischen und Barhockern.

Ein urgemütlicher Raum

im klassischen Rocker-Kneipen-

Stil, ideal für elf Zombies auf einem

Haufen.

Die sind auch an diesem Freitagabend

allesamt vereint. „Wir sind

im Grunde wie eine eigene Familie,

wie Brüder, die sich teilweise

von Kindesbeinen auf kennen“,

sagt Morris, der auch „President“

der Schongauer Zombies ist. Für

Neumitglieder heißt das: Voraussetzungen

erfüllen, Probezeit

bestehen. Wer sich den Zombies

anschließen möchte, muss mindestens

volljährig sein, den Motorradführerschein

sowie ein leistungsstärkeres

Motorrad besitzen

und sich über ein ganzes Jahr als

charakterlich geeignet erweisen.

„Eine 125er ist uns zu schwach“,

sagt Morris. Ob kultige Harley oder

dynamische Straßenmaschine, ist

allerdings egal. Darüber hinaus

müsse ein Zombie sein Hobby

ernst nehmen und intensiv betreiben.

„Schönwetter-Fahrer sind

bei uns fehl am Platz, wir fahren

auch bei Regen“ Überhaupt sollte

das Clubleben bei den Zombies

ganz oben auf der Freizeitliste

stehen. „Arbeit geht natürlich vor,

schließlich ist Motorradfahren Luxus,

den man sich erstmal leisten

können muss.“ Auch wichtige Familienangelegenheiten

rechtfertigen

eine Absage. Ansonsten aber

sind die freitäglichen Clubhaus-

Treffen Pflicht. Auch im Winter.

Großes Sommerfest

und Mallorca-Trip

„Von April bis Oktober sind wir

natürlich sehr viel auf den Straßen

unterwegs, machen sowohl

Tages- als auch Wochenendtouren.“

Meistens in Richtung Gebirge,

„weil wir hier das Paradies ja

direkt vor der Haustüre haben“.

Besonders beliebt bei den Zombies

sind die Dolomiten – von diversen

Motorradtreffen zwischen

Österreich und Hessen sowie den

regelmäßigen Clubhaus-Treffen

abgesehen.

Die größte Party allerdings steigt

Mitte des Jahres im Rahmen eines

Sommerfestes, organisiert für alle

Zombies, auch die der anderen

Chapter. „Da ist dann richtig viel

los bei uns in Ilgen“, sagt Morris,

der als weiteres Highlight einen

Mallorca-Besuch im Jahr 2019 erwähnt,

wo die Zombies ebenfalls

vertreten sind – und auf Anhieb

gut zu erkennen. Zombies, egal ob

in Ilgen oder auf Mallorca, treten

auch kleidungstechnisch als Einheit

auf. Viel schwarz, meistens

in Jeans und in jedem Falle in der

markanten Club-Weste aus Leder,

gespickt mit aufgenähten Wappen

sowie Clubname, der wie bei Fußballtrikots

auf Höhe von Schulterblatt

zu Schulterblatt geschrieben

steht.

Geschneidert wird die Club-Ware

übrigens von einem clubeigenen

Designer aus dem Nürnberger

Raum, der auch unterschiedlichste

Aufnäher zu größeren Events der

Zombies kreiert. Immer darauf zu

sehen ist ein grüner „Zombie“ mit

Hörnern auf dem Kopf – das Markenzeichen

des Motorradclubs,

der von den umliegenden Bewohnern

akzeptiert und respektiert

wird. „Speziell die wenigen Leute

in und um Ilgen herum kennen

uns seit Jahren eh“, sagt Morris.

Nichtmitglieder lassen sich trotzdem

äußerst selten blicken auf

dem Club-Gelände, „obwohl bei

uns selbstverständlich jeder sein

Bierchen bekommt, solange er

uns mit Respekt begegnet“. Das

gilt sogar für wildfotografierende

Japaner.

js

Die Mitglieder der Ortsgruppen treffen sich zu großen Events.

Die Fliegenfischerschule Oberbayern

– Privat- und Gruppenkurse für Anfänger und Fortgeschrittene

– Wurfschulungen mit Ein- und Zweihandruten

– Professionelles Guiding an Fließ- und Stillwasserstrecken

– Leihausrüstungen

FLY SHOP in Oberammergau

Großzügig, gemütlich und voll ausgestattet

mit allem was das Fliegenfischer-Herz

höher schlagen lässt: Ruten & Rollen |

Schnüre & Vorfächer | Ständig etwa 10.000

Fliegen | Watbekleidung | Handgemachte

Fliegenfischerkörbe | Zubehör | Lizenzen |

NEU! Alles fürs Renkenfischen

Flyfishing School Oberbayern

– Private and Group Courses – Professional Guiding

for Beginners and Advanced – Rental Equipment

– Alpine Flyfishing Trips

FLY SHOP in Oberammergau

Rods & Reels | Lines & Leaders | about 10.000 Flies | Wading

equipment | Handmade Flyfishing Creels | Accessories | Licences

FLIEGENFISCHERSCHULE OBERBAYERN & FLY SHOP

Jean-Pierre Vollrath

Am Weinberg 1

82487 Oberammergau

Tel. 49-8822-9488500

Mobil 49-171-45 78 360

www.flyrodandpaddle.com

contact@flyrodandpaddle.com

Öffnungszeiten:

Mi/Fr 16-19 Uhr & Sa 9-12 Uhr

Und nach Vereinbarung

Opening Hour:

Mi/Fr 4-7 p.m. & Sa 9-12 a.m.

And by appointment

märz / april 2018 | 65


Gefahr durch Asiatischen Laubholzbockkäfer

Der taxifahrende

Baumvernichter

Murnau | Welch große Bedrohung

der Borkenkäfer für den Bestand

hiesiger Fichtenwälder ist, dürfte

seit vielen Jahren bekannt sein.

Weniger präsent in den Köpfen der

Bürger ist dagegen der Asiatische

Laubholzbockkäfer. Wie der Name

verrät, stammt das Insekt aus Asien

und ist rein optisch betrachtet

einer der größten und schönsten

Käfer überhaupt. Sein robuster

schwarzer Körper mit weißen

Punkten auf dem Rücken erreicht

eine Länge von bis zu vier Zentimetern,

wird fortbewegt durch

sechs grätige Beinchen oder durch

unter den Flügeldecken versteckte

Flügel. Noch auffälliger sind seine

schwarz-weiß gestreiften Fühler,

die zweieinhalb Mal so lang werden

können wie sein Körper. Ob

die beim Fliegen stören? Aufgrund

seiner Trägheit hebt der Asiatische

Laubholzbockkäfer,

kurz ALB, eher

selten ab.

„Er fährt

lieber

Taxi“, sagt Ruth Haag, Försterin

des AELF Weilheim, die einzig

und allein die Aufgabe hat, dieses

exotische Insekt in den Laubwäldern

um Murnau am Staffelsee

aufzuspüren – und es zu vernichten.

Das klingt im ersten Moment

brutal und fällt mir als Käferliebhaberin

auch nicht leicht, aber

der Schutz unserer Laubbäume

ist am Ende des Tages wichtiger.“

Während der Borkenkäfer

hauptsächlich schwache Fichten

angreift, nistet sich der Asiatische

Laubholzbockkäfer ausschließlich

in Laubbäumen ein. Bayernweit

sind derzeit fünf Fälle von ALB-

Befall bekannt. Der jüngste Fund

stammt aus Murnau, quasi mitten

im Ort. Entdeckt wurde der Befall

von einem Touristen, dem der

Käfer auf dem Weg zum Bahnhof

entgegenkrabbelte. Offensichtlich

kennt sich der Mann aus mit exotischen

Insekten – er erkannte das

Tier auf Anhieb als Schädling und

informierte die Landesanstalt für

Landwirtschaft (LfL). Dort schrillten

sofort die Alarmglocken. Sollte

sich der Asiatische Laubholzbockkäfer

hierzulande etablieren,

würde das alle

Laubbäume in Murnau

gefährden und

in den

Riesengroß und wunderschön:

So sieht ein ausgewachsener ALB aus.

Fingerdicke Bohrlöcher und abplatzende

Rinde sind Anzeichen

für einen ALB-Befall.

umliegenden Laubwäldern eine

mittelschwere Wald-Katastrophe

bedeuten: Borkenkäfer, immer

heftigere Stürme – und nun auch

noch ein Laubbaumvernichter!?

In Asien richtet der Sechsbeiner

jährlich einen Schaden von mehr

als einer Milliarde Euro (!) an.

Das Schadpotential durch den

Asiatischen Laubholzbockkäfer ist

deshalb so hoch, weil er auch

kerngesunde Laubbäume angreift.

Deshalb gelten im Falle eines ALB-

Befalls gleichermaßen strenge wie

rigorose Auflagen.

Keine natürlichen

Feinde

Die effektivste Methode, den

Schädling zu vernichten: Befallene

Bäume umgehend fällen, zu

Schnitzel häckseln und verbrennen.

Dies gilt übrigens nicht nur

für direkt befallene Ahorne, Weiden,

Birken, Pappeln und Rosskastanien.

Auch weitere vom ALB bevorzugte

Laubbäume (spezifizierte

Baumarten) im Befalls-Umkreis

66 | altlandkreis


von 100 Metern werden gefällt,

gehäckselt, verbrannt. Darüber

hinaus wird rund um den Befalls-

Ort eine Quarantäne-Zone mit

2 100 Metern Radius eingerichtet.

Alle Laubbäume, die sich in diesem

Bereich befinden, werden

regelmäßig von Fachleuten auf

ALB-Befall kontrolliert, was laut

Ruth Haag gar nicht so einfach sei.

Einzige, gut von außen erkennbare

Merkmale eines ALB-Befalls

sind fingerdicke, kreisrunde Ausbohrlöcher,

abplatzende Rinden,

brechende Äste und Fraßbilder an

Blättern. „Wobei es beim Entdecken

dieser Merkmale im Grunde

schon zu spät ist.“ Zwischen Juni

und Oktober, hauptsächlich im

August, frisst sich der Asiatische

Laubholzbockkäfer durch die Rinde

des Laubbaums und legt direkt

unter der Rinde reiskorngroße Eier

ab. Nach wenigen Wochen schlüpfen

die Larven, „von denen der

hauptsächliche Schaden ausgeht,

weil der Käfer selbst nach nur wenigen

Wochen stirbt“. Die Larven

dagegen fressen sich die ersten

Tage durch das saftig weiche Kambium

zwischen Stamm und Rinde,

dringen anschließend tief ins

Baumstamminnere, wo sie sich

von unten nach oben durchfressen

und die Baumstabilität massiv

Den größten Schaden verursachen

die im Baum geschlüpften Larven.

Jagdhündin Mia wurde von Försterin Ruth Haag zum Spürhund für das

Aufsuchen des Asiatischen Laubholzbockkäfers ausgebildet.

beeinträchtigen. Sie sind dort vor

möglichen Feinden wie Meisen

oder Spechten bestens geschützt,

da diese nur an Baumoberflächen

und im äußeren Stammbereich

mittels Schnabelpickerei nach Insekten-Mahlzeit

suchen.

Spürhund soll weitere

Käfer finden

> > > Zum Thema

Beim Stichwort „Suchen“ spitzt

Haags Jagdhündin „Mia“ die

Ohren. Sie wurde kürzlich in Österreich

zum Spürhund für das

Auffinden des Asiatischen Laubholzbockkäfers

ausgebildet, genau

wie Hündin „Brezel“ von Försterkollegin

Silke Hartmann. Neben

den optischen Merkmalen ist das

eine effektive Methode in Sachen

ALB-Suche, für die im Sommer

auch Pheromon-Fallen (Sexuallockstoffe)

aufgehängt werden,

die den Schädling aus seinen

Verstecken locken sollen. 20 Stück

sind hiervon während der Flugzeit

im Murnauer Wald rund um

die Befallszone platziert. Von der

Insel Wörth bis zur Unfallklinik –

so weitläufig ist die Quarantäne-

Zone. Davon abgesehen haben

alle Murnauer, die Wald in diesem

abgegrenzten Gebiet besitzen, folgendes

zu beachten: Wer Laubholz

im Wald um- oder abschneidet,

darf dieses nicht vom Grundstück

entfernen. Am besten vor Ort das

Holz stehen und liegen lassen. Wer

unbedingt Holz machen möchte

oder muss, ist verpflichtet, das Material

direkt vor Ort von Ruth Haag

oder Vertretern der LfL erst kontrollieren

zu lassen, dann häckseln

und die Schnitzel unmittelbar und

in geschlossenen Behältnissen zu

einer ausgewiesenen Verbrennungsstation

zu fahren. Wer Holz

außerhalb der Zone schlägt, darf

es zum Lagern in den Quarantäne-

Bereich bringen, muss es vom

Zeitpunkt des Stapelns jedoch unberührt

dort liegen lassen. Wobei

diese strengen Regeln, „vor allem

für Brennholzmacher ist die Situation

nicht leicht“, ausschließlich

für Laubholz gelten. Damit sich

auch alle betroffenen Waldbesitzer

an die Regeln halten, wurden

sie mehrfach informiert. Infoveranstaltungen,

Infoanschreiben per

Post sowie tägliche Beratungsmöglichkeiten

bei Ruth Haag im

Murnauer Forstamt haben bisher

zur Bekämpfung und Information

über den ALB beigetragen und

werden dies auch weiterhin.

Aus Asien ins

Werdenfelser Land

Die in Murnau gefundenen Asiatischen

Laubholzbockkäfer reisten

höchstwahrscheinlich als Ei oder

Larve in einer Palette für Stein-

Transport aus Asien ins Werdenfelser

Land. Dort, wo die Käfer

ihre Eier ablegen konnten sowie

in deren Umkreis von 100 Metern

steht nun kein einziger Laubbaum

mehr. Ruth Haag ist jedoch fest

davon überzeugt, dass dieses rigorose

Abholzen seinen Zweck erfüllte.

„Bis jetzt haben wir und die

Mitarbeiter der LfL in Murnauer

Wäldern, Gärten und Parks keinen

weiteren ALB-Befall gefunden.

Ich bin zuversichtlich, dass wir

das Problem in den Griff bekommen.“

Vor allem deshalb, weil

sich der Asiatische Laubholzbockkäfer

nicht nur träge fortbewegt,

sondern mit höchstens 30 bis 70

Eiern auch wesentlich langsamer

fortpflanzt als der Borkenkäfer –

der vermehrt sich bekanntlich exponentiell.js

Hinweise auf ALB-Befall sofort melden!

Wer sich näher über den Schädling informieren möchte oder ALBtypische

Merkmale an Waldbäumen oder Blättern entdeckt, möge

sich umgehend bei Ruth Haag unter Telefon 08841 / 6129-23 oder

ALB@aelf-wm.bayern.de melden.

Jede Verdachtsmeldung nimmt auch die Landesanstalt für Landwirtschaft

(LfL) unter 08161 / 71-5730 oder ALB@LfL.bayern.de entgegen.

märz / april 2018 | 67

Der ganz

besondere Genuss

Vronis

Hochzeitstorten

Mit buntem

Zuckerguss

verschönt und

Schokoladenpaar

gekrönt, steht

das Prachtstück

hier im Raum

als zuckersüsser

Liebestraum!

Schneidet an,

o glücklich’

Paar, dann

wird die Ehe

wunderbar!

Veronika Kößel · Auernheimer Weg 1

82409 Wildsteig · Tel.08867-9 12 57 30

cafe@peramarta.de · www.peramarta.de


25 Jahre Kieferorthopädische Praxis Dr. Brigitte Schnell

Frei zu lachen ist ein unbezahlbares Geschenk

„Sich als erwachsener Mensch auf

das Abenteuer Zahnspange einzulassen,

hat sich gelohnt. Frei zu lachen

ist ein Geschenk, das man mit

Geld nicht bezahlen kann.“

Zähne spielen während des gesamten

Lebens eine wichtige Rolle. Sie beeinflussen

nicht nur die Harmonie des Gesichtes,

sie prägen die Sprache und persönliche

Ausstrahlung und sind durch

den Kauvorgang für die Nahrungsaufnahme

entscheidend. Schöne gerade

Zähne signalisieren Gesundheit und

Lebensfreude.

Dr. Brigitte Schnell und ihr Team bemühen

sich nicht nur um ein strahlendes

Lächeln, sondern auch um eine Wohlfühlatmosphäre,

kurze Wartezeiten und

eine flexible Terminvergabe. Das gute

Praxisklima wird auch durch die langjährige

Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen

bestätigt. Fast alle sind schon

seit zehn Jahren und länger dabei. „Ich

bin sehr begeistert, zusammen mit meinem

engagierten Team seit 25 Jahren

Menschen helfen zu können“, freut sich

die Kieferorthopädin und stößt gemeinsam

mit ihren Angestellten auf eine weiterhin

erfolgreiche Zukunft an.

Eine ganzheitliche Betrachtung des Patienten

ist für Dr. Brigitte Schnell, seit 25

Jahren praktizierende Kieferorthopädin,

eine absolute Selbstverständlichkeit.

Schwerpunkt:

Der Mensch im Fokus

„Ich sehe den Menschen als ganzes System.

Das bedeutet, dass in die Behandlung

nicht nur die Korrektur der Zahnfehlstellung

berücksichtigt wird, sondern

auch die Kopf- und Körperhaltung, die

Kiefergelenke sowie die Nasenatmung

und der Schluckvorgang. Hier besteht ein

eindeutiger Zusammenhang, der in die

Behandlung einfließen muss“, erklärt

die Fachzahnärztin, die nach dem zahnmedizinischen

Staatsexamen eine über

vier Jahre andauernde Ausbildung ausschließlich

im Bereich Kieferorthopädie

absolviert hat. „Bei Vorschulkindern mit

chronischen Kopschmerzen ist ein häufiger

Befund ein zu schmaler oder zu weit

hinten liegender Oberkiefer, der in interdisziplinärer

Zusammenarbeit mit einem

Osteopathen korrigiert werden kann.“

Anschließend sind die Kinder beschwerdefrei

und die weitere Kieferentwicklung

kann ganz normal ablaufen.

Erfolgreiche Studie:

„Qualität aus Patientensicht“

„Wegen einer schlimmen Zahnfehlstellung

habe ich mich für eine Behandlung

in der Praxis von Dr. Schnell entschieden.

Ich fühlte mich in den ansprechenden

und großzügigen Räumen sofort wohl,

das Team ist aufmerksam und freundlich.

Man spürt sofort: hier geht es um den Patienten.

Die Behandlung war angenehm,

modern, individuell und äußerst effizient.

68 | altlandkreis


„Ich kam in die Praxis wegen Schmerzen im Kiefergelenk.

Nach erfolgreicher Behandlung sind meine Schmerzen verschwunden.

Außerdem sind meine Zähne jetzt so gleichmäßig

wie in der Zahnpastawerbung. Das Team war immer

ausgesprochen freundlich, weshalb ich gerne zur Behandlung

gegangen bin.”

„Manche sagen, die Augen sind das besondere

an einem Menschen, doch eigentlich ist es das

Lächeln, was verzaubert. Ich bin total begeistert

von der perfekten Behandlung, denn endlich kann

auch ich mein Lächeln unbeschwert zeigen. Nicht

nur die Behandlung an sich ist lobenswert, sondern

auch die schön eingerichtete Praxis und die

freundlichen Mitarbeiterinnen steigern den Wohlfühlfaktor.

Alles ist wirklich empfehlenswert.“

Ich bin aufgrund der schnell sichtbaren

Fortschritte und eines super Endergebnisses

höchst zufrieden“, so äußert sich

ein Patient. Dies ist nur eine von vielen

positiven Aussagen, die im Rahmen der

wissenschaftlichen Befragung „Qualität

aus Patientensicht“ durch das Institut

für Management im Gesundheitswesen

unter der Leitung von Prof. Dr. G. F. Riegel

geäußert wurde. Die Patienten vergaben

in allen untersuchten Leistungsfeldern

Noten im Einser-Bereich, was auch die

Aussage einer Mutter eines jungen Patienten

bestätigt: „Ich fühle mich hier

so gut aufgehoben, dass ich auch einen

längeren Anfahrtsweg in Kauf nehme.“

Damit ist diese Mutter keine Ausnahme.

Zahnspange

im Erwachsenalter?

Zähne lassen sich ein Leben lang bewegen.

Deshalb kommen nicht nur jugendliche

Patienten in die Praxis, sondern

ebenso Erwachsene. Der Beweggrund ist

häufig ein Schiefstand im Frontzahnbereich,

der ein freies Lachen einschränkt.

Dies ist aber nicht die einzige Auswirkung

von Zahn- und Kieferfehlstellungen. Im

jugendlichen Alter kann eine nicht korrekte

Verzahnung noch kompensiert werden.

In späteren Jahren kommt es durch

Veränderungen an den Zähnen wie z. B.

Abrieb oder Zahnwanderungen zu Problemen,

die sich vor allem in chronischen

Rücken- oder Kopfschmerzen äußeren

können. „Durch eine gezielte Korrektur

kann also nicht nur die Zahnstellung verbessert

werden, so dass im Anschluss

eine geplante prothetische Behandlung

sinnvoll stattfinden kann, es können

auch die Schmerzen in der Wirbelsäule

wesentlich reduziert werden.“, erläutert

Dr. Schnell, die sich am meisten daran

erfreut, wenn ihre Patienten nach Abschluss

der Behandlung mit einem strahlenden

Lächeln die Praxis verlassen.

LACHEN IST LEBEN – WIR MACHEN ES SCHÖNER

Kieferorthopädin Dr. Brigitte Schnell

Jugendheimweg 1

86956 Schongau

Telefon 0 88 61-23 73-0

www.niceteeth4u.de

- individuelle Lösungen auch für extreme Problemfälle

- Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001-2008, denn Qualität überzeugt

- spezielle Untersuchungsmethoden zur ganzheitlichen Behandlung

- Kieferorthopädie für Erwachsene, auch mit unsichtbaren Zahnspangen

märz / april 2018 | 69


Bundeswehr-Ausbildung im Starnberger See

Tauchen mit Stahlschuhen

und Schweißapparat

Starnberg | Manchmal kehren

die angehenden Pioniertaucher

von ihrer Mittagspause zurück

und stoßen auf Zivilisten. „Die

schwimmen vom Ufer auf unser

Hausboot und unterschätzen, wie

weit die Strecke ist“, erzählt Oliver

Suttner, der in solchen Fällen ein

Auge zudrückt, den Schwimmern

die notwendige Erholung gönnt

und sie erst dann zurück ins Wasser

bittet. Denn eigentlich haben

Einheimische und Touristen nichts

zu suchen auf der Fähre, die einzig

und allein der Ausbildung von

Pionier- und Kampfmittelabwehrtauchern

dient, nur in Ausnahmefällen

auch THW, Feuerwehr

und Polizei zur Verfügung gestellt

wird. Auch Segler halten sich selten

daran, den vorgeschriebenen

Mindestabstand von 50 Metern

einzuhalten. Einige, weil sie ihr

Boot nicht so recht im Griff haben.

Andere aus purer Neugier.

Stabsfeldwebel Oliver Suttner,

43, ist Ausbilder am Taucherausbildungszentrum

der Deutschen

Bundeswehr in Starnberg-Percha.

Jeden Morgen macht er sich mit

einer rund 30-köpfigen Gruppe

junger Zeitsoldaten auf den Weg

zum beschaulichen Hafen und

legt um Punkt 7.15 Uhr mit einem

der beiden Hausboote, genannt

Taucherfähre, ab. Die wird nun

an einer für die jeweilige Übung

optimalen Stelle mitten auf dem

Starnberger See verankert, steht

dort den ganzen Tag über und

wird erst am Abend wieder motorbetrieben

zurück in den Hafen

gefahren. Für die Mittagspause in

der großen Kantine auf dem Basisgelände

werden die Taucher-

Azubis von Kollegen abgeholt,

nach Speis und Trank wieder hinausgefahren

– die kurze Fahrt

mit dem tarnfarbenen Motorboot

ist wesentlich flotter als die Tauchgänge

am Untergrund des Sees.

Getaucht wird

auch im Winter

So auch an diesem wechselwolkigen

Dienstag Ende Januar, an

dem weit und breit keine verirrten

Schwimmer und Segler zu

sehen sind, weil Wasser- und

Außentemperatur nicht wirklich

wassersportfreundlich sind zu

dieser Jahreszeit. „An der Oberfläche

dürften wir heute um die

sieben Grad, in der Tiefe rund vier

Grad haben“, sagt Oliver Suttner.

Den Pioniertauchern macht die

kalte Wassertemperatur nichts

aus, weil sie bestens eingepackt

sind in Trockentauchanzug und

Vollgesichtsmaske. „Bei kühlen

Außentemperaturen ist es sogar

noch angenehmer für uns, weil

wir mit relativ konstanter Körpertemperatur

ins Wasser steigen,

was im Hochsommer trotz Funktionsunterwäsche

nicht wirklich der

Fall ist.“ Hintergrund: In der Tiefe

des Sees ist die Wassertemperatur

Sommer wie Winter konstant,

beträgt in etwa immer um die vier

Grad Celsius.

Luft bekommen die Taucher über

einen langen Schlauch, der mit

auf dem Hausboot angebrachten

Atemluft-Flaschen verbunden ist.

Atemluft? „Wir tauchen maximal

50 Meter tief. Dort ist der Druck

noch nicht ganz so stark, so dass

wir ohne künstlichen Sauerstoff,

stattdessen mit Atemluft auskommen“,

sagt Suttner. Ein weiterer

Vorteil: Dank Vollgesichtsmaske

können die Taucher frei atmen

und sprechen, da sie keinen Stöp-

Die Taucherfähre zum Üben wird über Nacht in den Hafen gefahren.

70 | altlandkreis


Endlich geschafft: Ein Helmtaucher

nach zweistündiger Übung.

sel im Mund haben. Verbunden

mit einer Telefonleitung, die um

den Atemluft-Schlauch gewickelt

ist, kommunizieren die Taucher

während der Unterwasser-Übungen

mit ihren Partnern oben an

Deck, die wiederum mit Headset

ausgestattet sind. „Heute simulieren

wir die Reparatur eines

leckenden Schiffes“, sagt Suttner.

Genaugenommen sollen die Azubis

eine größere, löchrige Stahlplatte

mit einer kleineren, dichten

Stahlplatte mithilfe eines hydraulikbetriebenen

Nietwerkzeugs flicken

– alles unter Wasser.

Handwerker

unter Wasser

Schweißen, sägen, flexen, bohren,

hämmern oder Hindernisse

sprengen, Seen und Flüsse auf

Tiefe, Stromstärke oder Waffen

erkunden – all das sind Aufgaben

eines Pionier- oder Kampfmittelabwehrtauchers,

die auch

als Handwerker unter Wasser

bezeichnet werden, hierfür jede

Menge Spezialwerkzeuge zur Verfügung

haben. Das Rüstzeug dieser

verantwortungsvollen Aufgabe

lernen die jungen Soldaten nicht

nur am und im Starnberger See.

Schwimmhalle und Tauchtopf in

Havelberg (Sachsen-Anhalt) sowie

Sprengsee in Havelberg-Nitzow

sind zwei weitere Ausbildungsstandorte

für diesen speziellen

Beruf. Außerdem fahren die Azubis

von Starnberg-Percha regelmäßig

an umliegende Flüsse wie

Lech, Amper oder Isar, um Unter-

Wasser-Arbeiten bei starker Strömung

– und damit noch schlechterer

Sicht – zu trainieren.

Dafür geeignet sind nur ausgewählte

Personen. Sie müssen

sportlich fit, furchtlos und handwerklich

geschickt sein, sich einer

ärztlichen Untersuchung unterziehen

und einen speziellen Einstellungstest

in Kiel bestehen. Wer

diese Hürden erfolgreich meistert,

darf in Sachen Kraft und Kondition

nicht nachlassen. Leichtere Arbeiten

erledigt der Schwimmtaucher,

der sich mit Flossen fortbewegt.

Schwere Arbeiten wie das Betonieren

eines Brückenfundaments

dagegen erledigt der sogenannte

Helmtaucher, der nicht mit Flossen,

sondern Stahlschuhen ins

Wasser gelassen wird – diese Form

des Zusatzgewichtes verhindert

ungewünschten Auftrieb und hält

auch starken Strömungen stand.

Stahlschuhe für

besseren Halt

„Beide zusammen wiegen 15

Kilo“, sagt Suttner in diesem Moment,

als einer der Pioniertaucher

nach knapp zwei Stunden

Unter-Wasser-Übung wieder gesund

und munter, aber sichtlich

erschöpft, über die Treppe auf die

Fähre steigt. Zwei Kameraden eilen

zur Entrüstung herbei. Damit

er sich und die schwere Ausrüstung

überhaupt zurück ans Deck

der Taucherfähre geschafft hat,

half ihm ein dickes Tau, das wie

Atemschlauch und Telefonleitung

mit ihm im Starnberger See war –

und dem Zeitsoldaten zu sicherem

Auftauchen verhalf.

Überhaupt wird das Thema Sicherheit

großgeschrieben bei den

Pioniertauchern, die diesbezüglich

bestens aufgestellt und ausgestattet

sind. „Mit an Bord sind

immer ein Arzt sowie ein Arztgehilfe“,

sagt Suttner, der im Notfall

auch selbst als erfahrener Taucher

ins Wasser geht. Darüber hinaus

steht auf dem Basis-Gelände des

TAZ Percha eine Druckkammer.

Die wird im Falle der klassischen,

lebensbedrohlichen Taucherkrankheit

gebraucht, verursacht

durch zu schnelles Auftauchen.

Der vor wenigen Minuten aufgetauchte

Helmtaucher hat keinerlei

gesundheitlichen Probleme, weil

er die maximale Auftauchgeschwindigkeit

von zehn

Metern pro Minute vorbildlich

eingehalten hat. Was er

allerdings braucht: eine ordentliche

Stärkung. Pünktlich

auf 12 Uhr fährt die Crew mit

dem tarnfarbenen Motorboot

zurück zur Basis. Das Hausboot

lassen sie abgesperrt zurück,

ehe es am Nachmittag in

umgekehrter Konstellation mit

den Übungen weitergeht. Dick

eingepackt in Trockentauchanzug,

Vollgesichtsmaske und

Stahlschuhen.

js

Unsere Ausbildungsplätze 2018/2019

Als weltweit führender Spezialist für Maschinen zur Blechbearbeitung

entwickeln wir, die Hans Schröder Maschinenbau GmbH, Lösungen für

Industrie und Handwerk. Unsere hochmoderne Fertigung ist ein wichtiger

Schlüssel zum Erfolg. Wir suchen junge Technik begeisterte Menschen mit

Potenzial und Visionen, die sich in unserem Team entwickeln wollen.

Für das Jahr 2018/2019 bieten wir Ihnen folgende

Ausbildungsberufe an:

• Kaufmann für Büromanagement (w/m)

• Feinwerkmechaniker (w/m)

• Mechatroniker (w/m)

• Elektroniker für Betriebstechnik (w/m)

• Fachinformatiker für Systemintegration (w/m)

Jetzt

bewerben!

Bewerbungen richten Sie bitte an:

Hans Schröder Maschinenbau GmbH I Feuchten 2 I 82405 Wessobrunn-Forst

Tel.: +49 8809 9220-0 I E-Mail: bewerbung@schroedergroup.eu

www.schroedergroup.eu

märz / april 2018 | 71


SAM 2018 – zweite Ausbildungsmesse in Schongau

80 Firmen – 15 Branchen

Komm in unser Team!

Kraftfahrzeugmechatroniker/ -in

Feinwerkmechaniker/ -in

Metallbauer/ -in

Schongau | Nach dem Erfolgsdebüt

im vergangenen Frühjahr

findet auch heuer wieder eine

Ausbildungsmesse in Schongau

statt. Die SAM 2018 beginnt am

Mittwoch, 18. April, um 13.30 Uhr

in der Lechsporthalle in Schongau.

Weil Andrang und Nachfrage im

Vorjahr derart groß waren, wurde

das Rahmenprogramm im Detail

etwas verändert, um den Fokus

noch stärker auf das Wesentliche

zu richten: Die Suche nach

dem perfekten Ausbildungsplatz.

Heißt: Statt Bühne mit Prominenten-Frage-Stunde

wurde Platz

geschaffen für weitere Betriebe,

die mit eigens aufgebauten Informationsständen

ihre Philosophie,

Produkte und Ausbildungsinhalte

präsentieren werden. Organisiert

wird die zweite Schongauer Ausbildungsmesse

von Peter Ostenrieder,

der die Veranstaltung im

Auftrag des Landratsamtes und

gemeinsam mit Vertretern des

Informationskreises für Wirtschaft

bereits 2017 aus der Taufe gehoben

hatte. Hintergrund damals:

Immer mehr Firmeninhaber aus

dem Schongauer Raum äußerten

den Wunsch nach einer ähnlichen

Veranstaltung wie die seit Jahren

etablierte Jobmesse in Weilheim

(siehe Seite 75). Wobei einige Firmen

auf beiden Messen vertreten

sein werden.

Arbeitgeber nehmen

weite Wege auf sich

Insgesamt haben sich 80 Firmen

aus über 15 Branchen für die SAM

2018 angemeldet, die allesamt

einen guten Platz finden werden

in der freigeräumten Sporthalle.

Neben bekannten Mittelständlern

wie Hirschvogel, Hoerbiger, ept

und UPM sind auch Fachschulen

vertreten, zum Beispiel für Fremdsprachen,

Heilerziehungspflege

oder Ernährungsberatung. Auch

staatliche Behörden wie Polizei

und Zoll sind mit reichlich Informations-Material

vor Ort. Erstmals

mit dabei ist unter anderem die

Firma HG Medical aus Raisting,

ein kleines mittelständisches Unternehmen,

das Produkte für Medizintechnik

herstellt, oder Oberflächentechnik

Nagl, wo Lackierer,

Spengler und Büroleute ausgebildet

werden. Neben hier Ansässigen

kommen die Aussteller bis

von Bernried, Klainaitingen, Isny,

Augsburg und Nürnberg. Das zeigt

einerseits, welch großen Stellenwert

die SAM nach nur einer Veranstaltung

unter den Arbeitgebern

erreicht hat. Andererseits wird die

Problematik deutlich, welch weite

Wege Gewerbetreibende mittlerweile

in Kauf nehmen müssen,

um gute junge Leute zu finden.

Damit die Schüler ähnlich zahl-

Besuche uns auf der

Schongauer Ausbildungsmesse am 18. April

Als größter deutscher Hersteller für Forsttechnik umfasst

das Produktprogramm heute neben Forstseilwinden, Rückeanhängern

und Ladekrane auch Forstspezialtraktoren.

Derzeit werden rund 140 Mitarbeiter beschäftigt.

www.pfanzelt-maschinenbau.de

Ein Highlight auf der SAM 2018:

Der InfoTruck für Metall- und Elektroberufe.

72 | altlandkreis


Das Parkplatzproblem hat sich im

Vergleich zum Vorjahr ein wenig

verbessert. Dennoch werden die

Besucher gebeten, auch weiter

entfernte Parkplätze zu nutzen.

Riesengroßer Andrang: Zahlreiche Schüler, aber auch Lehrer und Eltern,

besuchten die Ausbildungsmesse im vergangenen Jahr.

reich erscheinen wie 2017, locken

die Veranstalter neben halbstündlichen

Fachvorträgen von Polizei,

Zarges, Landratsamt, Bundeswehr,

Barmer und Ausbildungsoffensive

mit einem interessanten

Gewinnspiel – dem Messepass.

Der wird im Eingangsbereich an

jeden Ausbildungssuchenden verteilt

und soll die überwiegend

minderjährigen Jungs und Mädels

dazu animieren, furchtlos und unaufgeregt

auf die Firmenvertreter

zuzugehen. Denn für jedes aktive

Gespräch mit den Ausstellern

bekommen die Schüler einen

Stempel.

Gewinnspiel und

InfoTruck

Wer den Messepass vollgestempelt

bekommt, darf diesen in einen

Topf werfen und bei abschließender

Verlosung mit tollen Sachpreisen

teilnehmen. Zweites Highlight

der SAM 2018: Der M+E InfoTruck,

18 Meter lang, 32 Tonnen schwer

und mit jeder Menge hochtechnischer

Raffinessen ausgestattet.

Neben mehreren multimedialen

Infoplattformen über Berufsbilder

der Metall- und Elektroindustrie

dürfen die Schüler auch praktische

Anwendungen hautnah in diesem

monströsen Gefährt testen. Platz

bietet der Truck, der neben dem

Halleneingang geparkt wird, für

eine komplette Schulklasse, die

nach allgemeiner Einführung in

Kleingruppen aufgeteilt wird,

so dass in Sachen Fragen und

Ausprobieren niemand zu kurz

kommt.

Hinweisschilder

beachten

Hinweisschilder für Parkplätze und

zur Halle führende Fußwege werden

in ganz Schongau verteilt. Der

offizielle Rundgang mit Landrätin

Andrea Jochner-Weiß, Vertretern

von IHK, Arbeitsamt, Handwerkskammer,

Organisatoren und

Presse ist bereits eine Stunde vor

Eröffnung damit auch diese sich

intensiver mit den Firmen unterhalten

können, bevor der erhoffte

Ansturm beginnt. Das Ende der

zweiten Schongauer Ausbildungsmesse

ist um 17.30 Uhr.

js

Diese computergesteuerte

Maschine ist

Teil des InfoTrucks.

Werde Azubi bei Hochland!

Unser

Ausbildungsangebot

für Herbst

2019

Ausbildungsplätze:

• Milchtechnologe/in

• Milchwirtschaftliche/r

Laborant/in

• Elektroniker/in

für Betriebstechnik

• Mechatroniker/in

• Industriemechaniker/in

Besuche unseren Stand

auf der Lehrstellenbörse in Schongau

und informiere dich über

die Ausbildung bei Hochland.

Mehr Infos findest du auf unserer Homepage!

www.hochland-group.com

Deine Ansprechpartnerin:

Monika Vogler

Ausbildungsleitung

Monika.Vogler@hochland.com

Telefon 08381 502-334

Bewirb dich über unser

Bewerberportal unter

www.hochland-group.com

märz / april 2018 | 73


Wir bilden aus

UPM Schongau produziert mit rund 540 Mitarbeitern jährlich bis zu 740.000 Tonnen Rollendruck papiere und zählt zu den größten Wiederverwertern von

Altpapier weltweit.

In unserer Papierfabrik bilden wir qualifizierte Auszubildende (m/w) für folgende vielseitige und abwechslungs reiche Ausbildungsberufe aus:

- Papiertechnologe

- Elektroniker für Betriebstechnik

- Industriemechaniker

Ob einer der Berufe gut zu Dir passt, kannst Du gerne in einem Schnupperpraktikum bei uns herausfinden.

Hast Du Interesse? Dann informiere Dich online unter www.upmpaper.de/ausbildung oder per E-Mail contacthr.de@upm.com.

UPM führt die Bio- und Forstindustrie in eine neue und nachhaltige

Zukunft. Unsere Produkte werden aus erneuerbaren

Rohstoffen hergestellt und sind wiederverwertbar. Für unsere

Ausbildungsstellen sind wir stetig auf der Suche nach neuen

Talenten, die unsere Vision teilen und diese mit uns verwirklichen

möchten. UPM – The Biofore Company – www.upm.de.

UPM GmbH, Werk Schongau

Sonja Reichhart

sonja.reichhart@upm.com

Telefon: + 49 8861 213-391

www.upmpaper.de

74 | altlandkreis


Dachmarke

Vier Jugendliche zeigen Daumen hoch

weisses Feld

15. Ausbildungsmesse in Weilheim

AUSBILDUNG oder DUALES STUDIUM ?

Mein Job – meine Zukunft

Weilheim | Ausbildung oder weiterführende

Schule? Duales oder eingleisiges

Studium? Weiterbildung

oder Umschulung? Die Ausbildungsvielfalt

in Deutschland ist riesengroß

und stellt Schulabgänger

vor eine echte Herausforderung.

Umso wichtiger sind Plattformen

wie die Jobmesse „Mein Job –

meine Zukunft“, die am Donnerstag,

1. März, bereits zum 15. Mal in

der Stadthalle Weilheim stattfindet.

Mit diesem kleinen Jubiläum blicken

die Verantwortlichen auf eine

wahre Erfolgsgeschichte zurück.

Angefangen im Jahr 2004 ist die

Messe längst eines der wichtigsten

Informationsangebote für Menschen

aus der Region in Sachen

berufliche Orientierung. Begonnen

wurde mit 40 Austellern, die Anzahl

hat sich mittlerweile verdoppelt.

Das Konzept hat sich bewährt,

die Nachfrage der Unternehmen ist

enorm und die Warteliste ist – trotz

Einführung der Schongauer Ausbildungsmesse

– lang. Die Weilheimer

Jobmesse kann zudem als

gutes Beispiel für funktionierende

Kooperation im Landkreis gesehen

werden, schließlich teilen sich eine

Vielzahl von Veranstaltern die vielfältigen

Aufgaben der Organisation.

Auch die regionalen Schulen

unterstützen das Projekt.

Besucher dürfen sich wieder auf

zahlreiche Präsentationen aus

Handwerk, Industrie und Handel,

Dienstleistungen, Gesundheit und

öffentlichem Dienst, freuen. Das

Angebot soll auch heuer die Vielfalt

des Branchenmixes im Landkreis

widerspiegeln.

Aussteller aus vielen

Branchen

Rund 80 Aussteller zeigen aktuelle

und zukunftsfähige Berufsbilder,

dazu Praktika- und Studienangebote.

Auch Berufs- und Fachschulen

sowie andere weiterführende

Schulen stellen sich vor. Einige

Unternehmen bereiten sogar hilfreiche

Checklisten fürs Bewerbungsverfahren

inklusive Zeitpläne

und Fristen vor. Die Jobmesse ist

darüber hinaus die perfekte Gelegenheit,

wichtige Ansprechpartner

kennenzulernen. Sie nehmen sich

gerne Zeit für persönliche Gespräche

oder erste Terminvereinbarungen.

Neu auf der Jobmesse ist

Fachvortrag ergänzt das vielfältige

Angebot der diesjährigen Messe.

Als Ansporn für Schüler, möglichst

viele Gespräche zu führen, gibt es

einen Messepass, mit dem man

später an einer Tombola teilnehmen

kann.

Organisiert wird die Jobmesse

„Mein Job – meine Zukunft“

von der Wirtschaftsförderung des

Landkreises Weilheim-Schongau

in Kooperation mit der Agentur für

Arbeit, dem Arbeitskreis Schule-

Wirtschaft, der HWK für München

und Oberbayern, der IHK für München

und Oberbayern, der Stadt

Weilheim Berufsberatung sowie der Sparkasse - das bringt mich weiter!

Oberland. Die Messe ist am 1. März

von 13.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. tis

Berufsberatung - das bringt mich weiter!

Berufsberatung - das bringt mich weiter!

Unsere Ausbildungsangebote für 2019

Bewerbungsschluss: 27. April 2018

• Berufsausbildung zum/zur

Verwaltungsfachangestellten

• Ausbildung zum/zur Verwaltungswirt/in

Unser Studienangebot für 2019

Bewerbungsschluss: 29. Juni 2018

• Praxisorientiertes Fachhochschulstudium

zum/zur Diplom-Verwaltungswirt/in (FH)

Zusätzliches Angebot für 2018

• Berufsausbildung zum/zur

Fachinformatiker/in für Systemintegration

START

Du willst in Ausbildung oder Studium? Wir bieten Berufsberatung in der Ag

Ausbildungsmesse Ausbildungsmesse Schongau Schongau - wir wir sind sind für für Euch Euch da! da!

objektive, unabhängige und neutrale Orientierung bei der Arbeit Weilheim-Schongau

Du Berufswahl. willst in Ausbildungsstelle oder Studium? gesucht? Wir bieten Wir vermitteln. Telefon: 0800 4 5555 00 (

Du suchst willst eine Ausbildung oder ein Studium? Wir bieten

Berufsberatung in der Agentur für

Berufsberatung in der Agentur für

objektive,

objektive, Besucht unabhängige

unabhängige uns an unserem und

und

neutrale

neutrale Stand Orientierung

Orientierung auf der Ausbildungsmesse!

bei

bei

der

der Arbeit

Arbeit

Weilheim-Schongau

Weilheim-Schongau

www.dasbringtmichweite

Berufswahl. Du willst

Berufswahl. Ausbildungsstelle in Ausbildung oder

Ausbildungsstelle gesucht? Studium?

gesucht? Wir Wir

Wir vermitteln. bieten

Berufsberatung Telefon: 0800 08004 4 in 5555 5555 der 00 Agentur 00 (kostenfrei) (kostenfrei) für

indes der Berufe-Bus, ein mobiler Besucht Besucht uns uns an unserem an unserem Stand Stand auf auf der der Ausbildungsmesse!

www.dasbringtmichweiter.de

Raum, in dem Vorträge zu Themen objektive, unabhängige und neutrale Orientierung bei der Arbeit Weilheim-Schongau

wie Bewerbung oder Vorstellungsgesprächen

angeboten werden. Er

parkt direkt vor der Stadthalle. Ein

Stand zum Thema „Digitalisierung

im Bereich der Bildung“ inklusive

Berufswahl. Ausbildungsstelle gesucht? Wir vermitteln.

Besucht uns an unserem Stand auf der Ausbildungsmesse!

Telefon: 0800 4 5555 00 (kostenfrei)

www.dasbringtmichweiter.de

Ihr

Besuchen Sie uns auf folgenden Messen:

• Job-Messe in Weilheim am 1. März 2018

• SAM in Schongau am 18. April 2018

Vier Jugendliche zeigen Daumen hoch

...in die berufliche...

...Zukunft!

Wir bieten:

vielseitige

Aufgabengebiete

Zukunftssichere

Karrierechancen

in der Region

Bezahlung

während des

Studiums

Mehr Infos erhalten Sie unter der Nummer 0881/681-1397 bei

Berufsberatung - das bringt mich weiter! Herrn Kastl oder im Internet unter www.weilheim-schongau.de

Ausbildungsmesse Schongau - wir sind für Euch da

Ausbildungsmesse Schongau - wir sind für Euch da!

Vier Jugendliche zeigen Daumen hoch

Dachmarke

weisses Feld

Dachmarke

weisses Feld

Vier Jugendliche zeigen Daumen hoch

märz / april 2018 | 75

Dachmarke


Fachschule für Heilerziehungspflege

Bunter Unterricht

zum Mitmachen

Mit ganzem

Herzen dabei!

• sicherer Arbeitsplatz

• top Betriebsklima

• kurzer Arbeitsweg

• umfassende Ausbildung

• viele Weiterbildungsmöglichkeiten

Eine Ausbildung bei der Raiffeisenbank bietet viele Vorteile.

Nutzen Sie die Chancen vor Ort für Ihren beruflichen Erfolg.

Nähere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der

beiden Banken oder unter

www.ich-werde-banker.de

Raiffeisenbank

www.raiba-pfaffenwinkel.de

www.raiba-steingaden.de

Herzogsägmühle | Heilerziehungspfleger

kümmern sich um Menschen

mit Behinderung oder um

Menschen, die von einer Behinderung

bedroht sind. „Ein eher

unbekannter, aber sehr gefragter

Beruf, der aufgrund der immer

älter werdenden Gesellschaft

auch immer wichtiger wird“, sagt

Joachim Simon, 44, Heilpädagoge

und Leiter der namentlich

Im Fach Medizin lernen die Schüler nicht nur die Anatomie des menschlichen

Köpers detailiert kennen.

76 | altlandkreis

klangvollen Liselotte-von-Lepel-

Gnitz-Schule, wo praxisbegleitend

nicht nur dieser ehrenwerte Sozial-Beruf

angeboten wird. Auch

die einjährige Ausbildung zum

Heilerziehungspflegehelfer wird

im Herzen von Herzogsägmühle

gelehrt. Neben standardmäßigen

Fächern wie Deutsch, Sozialkunde

und Englisch wird in Medizin,

Pädagogik, Psychatrie oder Pflege

sehr tief eingestiegen in die körperliche

und mentale Materie des

Menschen. Insgesamt zehn Fächer

werden derzeit von 26 Lehrern in

Voll- oder Teilzeit an dieser Fachschule

unterrichtet. 108 Schüler

im Alter von 17 bis 56 Jahren zählt

Joachim Simon aktuell, „womit

wir im Grunde voll ausgelastet

sind“. Eine Klasse absolviert die

einjährige Ausbildung zum Heilerziehungspflegehelfer.

Drei weitere

Klassen lernen und üben für

den Heilerziehungspfleger, dessen

Ausbildung über insgesamt

drei Jahre geht – vorausgesetzt,

die sechsmonatige Probezeit wird

ohne eine Sechs oder zwei Fünfen

überstanden. Die Besonderheit

an diesen Ausbildungen: ein

wöchentlicher Wechsel zwischen

Schulbank und Arbeit. Rund 18

Wochen pro Schuljahr drücken

die angehenden Heilerziehungspfleger

die Schulbank, die restliche

Zeit begleiten und pflegen sie

gehandicapte Menschen, fahren

mit ihnen zum Zahnarzt, Einkaufen

oder Krankengymnasten.

„Im Grunde geht es darum, die

möglichst selbständige Alltagsbewältigung

von Menschen mit Behinderung

zu fördern und ihnen

dabei zu assistieren“, sagt Joachim

Simon. Heißt für die Schüler:

Sie müssen den Unterrichtsstoff

nicht nur für sich lernen und begreifen,

sondern ihr Wissen auch

an den Betroffenen anwenden,

oder es an die Betroffenen möglichst

effektiv weitergeben können.

„Es geht beispielsweise im

Fach Gestaltung darum, nicht nur

selbst einen Kalender basteln zu

können, sondern diesen gemeinsam

mit Menschen mit Behinderung

zu kreieren.“

Eine Woche Schule,

eine Woche Arbeit

Wohnheime, Außenwohngruppen,

Behindertenwerkstätten,

Einrichtungen für Jugend- und

Kinderhilfe, Psychatrien oder

Suchtkliniken. „Das Berufsfeld

des Heilerziehungspflegers ist unglaublich

weit“, sagt Stefan Flach-

Bulwan. Der 55-Jährige Musiktherapeut

unterrichtet an der

Fachschule und kümmert sich außerdem

um die Schulverwaltung.

Die Schüler haben letztlich die

Qual der Wahl, können ihre praktische

Arbeitsstelle wählen. „Es

ist sogar möglich, während der

dreijährigen Ausbildung die praktische

Arbeitsstelle zu wechseln.“

Das müsse übrigens keinesfalls

eine Einrichtung von Herzogsägmühle

sein. „Die Lebenshilfe in

Polling oder die Regens-Wagner-

Stiftung in Rottenbuch sind zwei

klassische Beispiele, wobei unser

Einzugsgebiet viel größer ist.“ Die


Teamarbeiten in Kleingruppen gehören zum Alltag an der Fachschule

für Heilerziehungspflege in Herzogsägmühle.

HEP-Schüler stammen bis von

München, Augsburg, Kempten,

Reutte, Garmisch-Partenkirchen

und Bad Tölz, können ihre Praxis-

Wochen auch in diesen Orten und

Städten in passenden Einrichtungen

ableisten. In Werkstätten

wird nur tagsüber gearbeitet, in

bestimmten Außenwohngruppen

ist eine Rund-um-die-Uhr-

Betreuung notwendig. Doch das

Beste: Die Arbeit im Rahmen der

Ausbildung wird im Normalfall

bezahlt. Stefan Flach-Bulwan

spricht von „Verhandlungssache“.

Letztlich hänge die Höhe des Ausbildungslohnes

vom jeweiligen

Arbeitgeber ab. Bis zu 800 Euro

seien drin, „was für eine Halbtagesstelle

während der Ausbildung

nicht wenig ist“.

„Ein Beruf zum

Alt werden

Generell, gemessen an anderen

sozialen Berufen, verdiene der

Heilerziehungspfleger recht ordentlich.

„In etwa vergleichbar

mit dem Lohn eines Facharbeiters

in einem Industriebetrieb, wobei

man auch hier keine konkreten

Zahlen nennen kann, da es im

sozialen Bereich sehr viele verschiedene

Tarife gibt, an die die

jeweiligen Einrichtungen gebunden

sind.“ Von der ordentlichen

Bezahlung abgesehen, könne

man laut Stefan Flach-Bulwan

mit der Ausbildung zum Heilerziehungspfleger

„richtig gut alt

werden, weil man auch nach zehn

Jahren ohne Probleme in eine

ganz andere Richtung wechseln

kann“. Das Fundament geschaffen

wird neben den Praxis-Wochen

in der Fachschule, die neben drei

klassischen Klassenzimmern jede

Menge Räume mit Spezialeinrichtungen

zu bieten hat. Behindertengerechte

Dusche, Toilette sowie

Waschbecken, Krankenbetten und

jede Menge Rollstühle füllen zum

Beispiel einen Raum, in dem die

Pflege von behinderten Menschen

hautnah trainiert wird. Klassenkollegen

rasieren sich gegenseitig,

frisieren sich die Haare oder

putzen sich die Zähne. Intim-Pflege

wird an einer zweigeschlechtlichen

Puppe geübt. Basteln lernen

die angehenden Heilerziehungspfleger

im Werkraum, Kochen in

der großen Küche. Darüber hinaus

dienen zwei Schülerküchen

und ein Traumraum – ein von

Schülern gestaltetes Zimmer zum

Ausruhen – für entspannte Pausen

zwischendurch. Schließlich

verlangt die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger

praktisch wie

theoretisch jede Menge ab. Zwei

Schulaufgaben pro Fach werden

pro Schuljahr geschrieben. Darüber

hinaus muss die praktische

Arbeit immer wieder detailliert

und fachlich fundiert schriftlich

dokumentiert werden. „Hierfür

arbeiten die Schüler mit einem

Praxis-Dozenten zusammen, der

zugleich als Bindeglied zwischen

Schule und Arbeitsstelle fungiert“,

sagt Joachim Simon, der –

Stand jetzt – für die Ausbildung

zum Heilerziehungspflegehelfer

noch mehrere, für den zum Heilerziehungspfleger

nur noch wenige

Plätze zur Verfügung hat.

Bewerbungen bis

Ende April

Wer ab September 2018 einen

dieser Pflegeberufe erlernen

möchte, sollte sich spätestens

bis Ende April beworben haben.

Grundvoraussetzung für die Ausbildung

in Heilerziehungspflege

ist die Mittlere Reife in Kombination

mit einer bereits abgeschlossenen

Ausbildung im Pflege-

Bereich oder zwei Jahren Praxiserfahrung

in der Pflege – die

Ausbildung zum Heilerziehungspfleger

an einer Fachschule ist

von der Qualifikationsebene vergleichbar

mit der Meisterschule

für Werkzeugmechaniker. Abiturienten

und Gesellen, unabhängig

von der beruflichen Richtung,

müssen nur ein Jahr einschlägige

Berufserfahrung mitbringen.

Bewerber für die Ausbildung

zum Heilerziehungspflegehelfer

müssen den erfolgreichen Mittelschulabschluss

nachweisen. Auch

die Bewerbung an sich ist etwas

umfangreicher als bei vielen anderen

Berufen. Neben Bewerbungsschreiben,

Lebenslauf und

Zeugnissen ist ein polizeiliches

Führungszeugnis ebenso Pflicht

wie das Ausfüllen eines speziellen

Fragebogens sowie ein ärztliches

Denn nach der Schulausbildung geht die Karriere weiter !

Die Firmengruppe Kaes ist ein erfolgreiches Handelsunternehmen mit Sitz

im Allgäu. Wir betreiben im südbayerischen Raum eine Filialkette

mit V-Märkten, Mode- und V-Baumärkten.

Wir wachsen weiter und bilden für Herbst 2018

in folgenden Ausbildungsberufen aus:

Kaufmann/-frau im Einzelhandel

(in verschiedenen Bereichen)

Verkäufer/-in (in verschiedenen Bereichen)

Fachverkäufer/-in für Feinkost

Bereich Fleisch,Wurst, Käse

Attest, dass die geistige und körperliche

Eignung des Bewerbers

garantiert. Hierfür lohnt sich

auch ein Blick ins Internet. Unter

www.herzogsaegmuehle.de und

www.hep-fachschule.de ist die

Ausbildung zum Heilerziehungspfleger

und -helfer bis ins Detail

beschrieben. Obendrein sind alle

Interessierten recht herzlich zur

Jobmesse in Weilheim (siehe Seite

75) und SAM in Schongau (siehe

Seite 72 / 73) eingeladen, wo Lehrer

und Schüler der Fachschule für

Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe

mit einem

Info-Stand vor Ort sein werden.

Außerdem freut sich Schulleiter

Joachim Simon über Anrufer, die

sich jederzeit unter 08861 / 219-

4091 melden dürfen und zahlreiche

Besucher am Tag der offenen

Tür, Donnerstag, 8. März, von 15

bis 18 Uhr.

js

BEWIRB

DICH

JETZT!

Wir bieten:

– eine umfassende fachliche Ausbildung

– unterstützende, innerbetriebliche Schulungen und Training

– „Learning by doing“ – Aufgaben selbstständig und eigenverantwortlich lösen

– interessante Sozialleistungen

– E-Learning

Bewerben Sie sich unter v-markt.de oder schriftlich bei der Firma Georg Jos. Kaes GmbH, Frau Szymanski,

Am Ring 15, 87665 Mauerstetten, E-Mail: ausbildung@v-markt.de www.bewerbung-v-markt.de

märz / april 2018 | 77


Peiting Peiting • Buching

• Buching • Augsburg

• Peiting • Buching • Augsburg

USA • China •

USA • China • Tschechien

USA • China • Tschechien

ept - elektronische Präzisionstechnik

ept ept - elektronische - elektronische Präzisionstechnik

Präzisionstechnik

Für den Nachwuchs bietet ept zahlreiche

Für den den Berufs- Nachwuchs Nachwuchs und Ausbildungsmög-

bietet bietet ept ept zahl-

zahl-

Für

reiche lichkeiten reiche Berufs- Berufs- mit und einer und Ausbildungsmög-

vielseitigen und

lichkeiten spannenden mit mit Tätigkeit. einer einer vielseitigen und und

spannenden

Wir Tätigkeit.

freuen uns auf deinen Besuch an

Wir unserem Wir freuen Messestand!

uns uns auf auf deinen Besuch an an

unserem Messestand!

ept GmbH Tel.: +49 (0) 88 61 / 25 01 - 0

Bergwerkstr. 50 Fax: +49 (0) 88 61 / 68 33 2

ept ept GmbH

Tel.: Tel.: +49 +49 (0) (0) 88 886161 / 25 / 250101 - 0- 0

86971 Peiting personal@ept.de

Bergwerkstr. 50 50 Fax: Fax: +49 +49 (0) (0) 88 886161 / 68 / 683332

2 www.ept.de

86971 86971 Peiting

personal@ept.de

www.ept.de

78 | altlandkreis

Neues Konzept bei der Bauer Unternehmensgruppe

Gute Noten machen noch

keinen guten Facharbeiter

Weilheim | „Sobald die jungen

Leute zum Praktikum erscheinen,

sind für uns schulische Vorleistungen

nicht mehr relevant“, erklärt

Ralf Greif, seit rund zweieinhalb

Jahren Personalleiter der Bauer

Unternehmensgruppe in Weilheim.

„Man merkt sofort, wie den

Schülern ein Stein vom Herzen

fällt, wie sie entsprechend lockerer

werden“, berichtet der studierte

Sozialwissenschaftler, Psychologe

und Betriebswirt von seinen emotional

aufregenden Gesprächen

mit den Bewerbern. „Noten sind

nicht alles – wir suchen Praktiker“,

so das neue Ausbildungs-Motto

der Bauer Unternehmensgruppe,

welches keineswegs der Tatsache

geschuldet ist, dass die Firma keine

herausragenden Schüler bekäme.

Ganz im Gegenteil: Trotz Lehrlingsmangel

in vielen anderen Branchen

bewerben sich beim Weilheimer

Unternehmen jährlich weitaus

mehr, als letztlich eine Ausbildung

beginnen können.

Langfristige

Zusammenarbeit

Das neue Einstellungskonzept ist

nicht als Marketing-Maßnahme

zu verstehen, sondern hat vielmehr

wirtschaftliche Hintergründe.

„Gute Noten machen noch lange

keinen guten Facharbeiter“, weiß

Ralf Greif aus seiner langjährigen

Erfahrung. Bis ins Jahr 2004 zurück

hat er die Kennzahlen des Unternehmens

analysiert und dabei

festgestellt, dass rund 75 Prozent

derjenigen, die seither eine Ausbildung

bei Bauer absolvierten,

noch immer in der Firma tätig sind.

Ein herausragender Wert. Und bei

denen, die das Unternehmen verlassen

habe, waren mitunter die

guten Noten einer der Gründe. Sie

haben die Meisterschule oder eine

andere weiterführende Ausbildung

angeschlossen und möchten

dementsprechend in Führungspositionen

arbeiten, die es allerdings

auch bei Bauer nicht unendlich zu

besetzen gibt.

Generell ist die Bauer Unternehmensgruppe

stets an einer

möglichst langfristigen Zusammenarbeit

interessiert, über 20

Dienstjahre im Unternehmen sind

beileibe keine Seltenheit. Schließlich

ist eine Ausbildung immer

eine Investition in die Zukunft, kostet

der Firma eine Menge

Geld – mit allem drum

und dran rund 100000

Euro. Mittlerweile wird

bei Bauer eine sehr gute

Mittlere Reife nicht mehr

als eines der Haupt-

Einstellkriterien gesehen.

Auch Mittelschüler

mit durchschnittlichem

Abschluss haben die realistische

Chance, bei

Bauer ihre Ausbildung

beginnen zu dürfen. Alternativlos

und Voraussetzung

ist hingegen ein

einwöchiges Betriebspraktikum

zum gegenseitigen

Kennenlernen. Laut

Ralf Greif möchte nahezu

jeder Praktikant seine

Ausbildung später auch

tatsächlich bei der Bauer Unternehmensgruppe

beginnen, wenngleich

natürlich nicht alle eingestellt

werden können. Derzeit sind

43 der rund 230 Mitarbeiter Auszubildende.

Welche Faktoren letztlich

den Ausschlag geben, ist immer

individuell zu betrachten, hängt allerdings

stark von der einwöchigen

„Praktikums-Performance“ ab. Ein

harter Fakt, der über eine Einstellung

entscheidet, ist die Wohnortnähe

zum Betrieb, auch wenn die

Firma mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

gut zu erreichen ist –

der Bahnhof liegt lediglich acht

Gehminuten entfernt. Der plausible

Grund: „Jemand aus Weilheim

oder Umgebung bleibt dem Unternehmen

meist langfristiger erhalten

als einer, der jeden Tag 60

Die persönliche Entwicklung

wird bei Bauer großgeschrieben.


43 der rund 230 Mitarbeiter bei Bauer sind Auszubildende.

Kilometer anreisen muss“, erklärt

Ralf Greif wohlwissend, dass es

auch hier Ausnahmen gibt.

Freizeitverhalten häufig

entscheidender

Viel mehr als auf Schulnoten achten

Greif und Markus Bauer, der für

die technische Ausbildung verantwortlich

ist, etwa auf das Freizeitverhalten

der Bewerber. So spielt

unter anderem das Thema Ehrenamt

eine große Rolle. „Wenn jemand

mit 15 oder 16 beispielsweise

bereits Übungsleiter ist, dann ist

das schon was“, so Greif. Wichtig

sei ihnen in jedem Fall ein sinnvolles,

interessantes Freizeitverhalten.

Erst kürzlich haben sie einen Azubi

eingestellt, der ein großes Talent

im Zeichnen hat. Wie sie das erfahren

haben? „Auf Facebook“,

sagt Ralf Greif über den völlig

selbstverständlichen Vorgang, dass

heutzutage die sozialen Medien

zur Auswahlfindung genutzt werden.

Sich Sorgen über einzelne

Einträge oder Bilder braucht sich

indes wegen der Bauer Unternehmensgruppe

niemand machen.

„Auch wir waren mal 15“, beruhigt

Greif, dem es vor allem wichtig

ist, dass seine Bewerber nicht

„mainstream“ sind. „Ich glaube,

man kommt nur mit Leuten voran,

die in Frage stellen, was man

tut.“ Auch von diversen Leitlinien

für Bewerbungsgespräche hält

der Experte nicht allzu viel. Zwar

orientiert auch er sich während

des Gesprächs an einigen Fragen,

achtet dabei allerdings mehr auf

die Körpersprache. Denn daran

Du hast ein Ziel?

HIER kannst

Du es erreichen!

erkennt Greif, der unter anderem

seit über 20 Jahren an deutschen

Hochschulen doziert, ob die Worte

seines Gegenübers ehrlich sind.

Wer letztlich einen Ausbildungsvertrag

bei der Bauer Unternehmensgruppe

bekommt, darf sich neben

der abwechslungsreichen Ausbildung

– man wechselt alle drei

Monate den Bereich – auf weitere

attraktive Aspekte freuen: Wie etwa

die neue Ausbildungswerkstatt,

die Bauer-Akademie oder unterschiedlichste

Workshops. Generell

ist die Entwicklung ihrer Mitarbeiter

der Bauer Unternehmensgruppe

enorm wichtig. Unter anderem,

damit Lehrlinge zu guten Facharbeitern

ausgebildet werden

völlig egal, welche Schulnoten sie

einst hatten. tis

Marcus Hoffmann bei Lötarbeiten. Während der Ausbildung wird bei

Bauer alle drei Monate der Arbeitsbereich gewechselt.

Wir bilden Dich zum/zur

Industriemechaniker/-in aus

Infos unter eirenschmalz.de

märz / april 2018 | 79


www.jullien-partner.de

E-Mail: info@jullien-partner.de

Jullien-Partner-Anzeige-CMYK-Druckerei.pdf 1 04.04.17 10:55

Thomas Jullien

David Hage

Kundennr: 1337753

C

M

Auftrag:

Y

5492299, Motiv: 001

RECHTSANWÄLTE

Klangvolle Stimmen im Altlandkreis

Altlandkreis | Singen zur Ehre Gottes

und zur Freude der Menschen –

*1337753-5492299-001*

CM

MY

diesem Anspruch möchte jeder

Stand: 10.08.2017 um 09:55:01

CY

Obere Stadt 45, 82362 Weilheim Kirchenchor gerecht werden. In

CMY

fast allen Pfarrgemeinden des Altlandkreises

gibt es einen Kirchen-

Art: Kundennr: UNB, Farben:

K

1337753 Black Cyan Magenta Telefon Yellow08 81/92 49 53

Auftrag: Alles 5492299, für Pferd Motiv: und 001 Reiter

chor, der in manchen Ortschaften

*1337753-5492299-001*

Stand: 10.08.2017 um 09:55:01

Fax 08 81/9 24 95 55

wegen Überalterung oder fehlender

Männerstimmen zu kämpfen

Art: UNB, Farben: Black Cyan Magenta Yellow

Dieser graue Rahmen Englisch gehoert Vertrauen nicht undzur Anzeige Western ist gut - Anwalt ist besser! hat, anderswo mit neuen Projekten

wieder junge Sänger anzieht.

Dieser graue Rahmen gehoert nicht zur Anzeige

Wir haben uns bei drei Chorleitern

umgehört, wie sie auch im 21.

Pferdedeckenwaschservice

Jahrhundert die Menschen zum

Singen animieren, und was sie

und Reparatur

zum Osterfest vorbereitet haben.

Gebrauchte Reitartikel

Alles für Pferd und Reiter

Großes Englisch Sortiment undanWestern

Pferdefutter

Pferdedeckenwaschservice

und Reparatur

Gebrauchte Reitartikel

Großes Sortiment an Pferdefutter

Alles für Pferd und Reiter

Englisch und Western

Pferdedeckenwaschservice

und Reparatur

Gebrauchte Reitartikel

Großes Sortiment an Pferdefutter

Kirchenchöre mit Format

Altenstadter Kirchenchor

als feste Gemeinschaft

In Altenstadt steht der Kirchenchor

seit über 30 Jahren unter der Leitung

von Ulrike Kagermeier-Cesak.

Ihr ist die Nachwuchsförderung

sehr wichtig, deshalb betreut sie

eine Singklasse in der Grundschule,

leitet den Kinderchor „Basilikaspatzen“

und hat zehn Jugendliche

zu einer „Musikwerkstatt“

formiert. Ein bisserl stolz ist sie auf

die Besetzung „Sound of Church“,

die von ihr ursprünglich geformt

wurde und jetzt schon einige Jahre

selbständig agiert. „Wir machen

alle zwei Jahre ein großes Konzert,

bei dem der Kirchenchor und auch

alle Nachwuchsgruppen eingebunden

werden“, erzählt Kagermeier-Cesak.

Für diese separaten

Konzerte in der Basilika sucht sie

auch gerne neue Herausforderungen

für den Kirchenchor. Dadurch

ist die 30 bis 35 Mitglieder starke

Chorgemeinschaft eine eingeschweißte

Truppe, fast wie ein

privater Freundeskreis. Die Altenstadter

Pfarrgemeinde weiß ihren

agilen Kirchenchor zu schätzen,

nicht nur die Konzerte sind sehr

gut besucht, auch bei den Chorauftritten

zu den Festtagen im Kirchenjahr

ist die Basilika immer gut

besetzt. Am Ostersonntag, 1. April,

singt der Kirchenchor um 9.45 Uhr

die Messe in F-Dur von Valentin

Rathgeber mit Solisten und Orchester.

„Wir haben natürlich einen

Bonus mit unserer schönen

Kirche“, weiß Kagermeier-Cesak

die tolle Akustik in diesem besonderen

Gotteshaus zu schätzen.

Und trotzdem ist sie immer auf der

Suche nach neuen Sängern.

Welfenmünster bietet

eigenen Chorraum

Einen außergewöhnlichen Klangraum

haben auch die Steingadener

mit ihrer schönen Klosterkirche.

„Singen hat in Steingaden immer

schon Tradition, da weht noch der

Geist der Klosterzeit nach“, stellt

Chorleiter Caspar Berlinger fest.

Sein Kirchenchor umfasst rund 60

Mitglieder und daneben gibt es

seit über 50 Jahren eine Schola.

Das sind wir unserer Klosterkirche

schuldig“, meint Berlinger zur

meditativen Gregorianik, die von

Männerstimmen aus dem Chor

seit ebenfalls über 50 Jahren gepflegt

wird. Am Palmsonntag, 25.

März, wird der Einzug Jesu in Je-

80 | altlandkreis

Unter der Leitung von Ralf Ludewig trat der Projektchor des

neuapostolischen Kirchenbezirks Peiting sogar im Gasteig auf.


Der Altenstadter Kirchenchor mit den „Basilikaspatzen“ beim Konzert .

Der Kirchenchor Steingaden unter der Leitung von Caspar Berlinger (rechts sitzend).

rusalem mit Bläsern, Volks- und

Chorgesang gefeiert, dann aber

auch die Lesung der ersten Passion

mit der Schola unterstützt. Das

Triduum (die heiligen drei Tage)

wird am Gründonnerstag und Karfreitag

von Chor und Schola sowie

in der Osternacht von der Schola

entsprechend gestaltet. Nach diesen

zahlreichen Einsätzen in der

Karwoche singt dann der Jugendchor

„Zwischentöne“ das Hochamt

am Ostersonntag. Allerdings weist

Caspar Berlinger darauf hin, dass

ab Lichtmess das Welfenmünster

wegen umfangreicher Renovierung

geschlossen ist und zur

gesamten Kar- und Osterliturgie

in die Wieskirche ausgewichen

wird. Mit den Messgestaltungen

zu Festtagen und Beerdigungen

bringt es die Steingadener Chorgemeinschaft

auf rund 30 Termine

im Jahr, hinzu kommen gut

45 Proben. Trotzdem ließ sich

der Chor für zusätzliche Projekte

begeistern: im Jahr 1997 wurde

mit 90 Sängern das Freilichtspiel

„Welfs Erbe“ umrahmt, 2011 war

wieder ein erweiterter Kirchenchor

bei „Wunder Wies“ dabei und

auch beim Stück „Die Anstifter“

im vergangenen Jahr war der 70

Sänger starke Chor eine tragende

Säule. Nach 45 Jahren im Amt des

Kirchenchorleiters und Organisten

möchte der 73-jährige Caspar

Berlinger zurücktreten und ist derzeit

mit Pater Petrus Adrian sowie

Wiespfarrer Gottfried Fellner auf

Nachfolgersuche.

Jeden Sonntag in

neuapostolischer Kirche

Ähnlich ergeht es dem Projektchor

der neuapostolischen Kirche im

Bezirk Peiting. Allerdings ist die

Chorleitung hier schon seit einigen

Monaten verwaist. Der Stimmbildner

und Dirigent des Münchner

Knabenchores Ralf Ludewig hatte

den Peitinger Projektchor 13 Jahre

in seinen Händen und formte

ihn zu einem sehr respektablen

Klangkörper. Sie waren zum „Tag

der Laienmusik“ in Füssen oder

traten im Münchner Gasteig auf.

„Wir müssen das jetzt mal ruhen

lassen, denn die Erwartungshaltung

an einen Nachfolger ist sehr

hoch“, sagt Chorsprecherin Karin

Schönenborn. Der Projektchor

war eigentlich nur das „Zuckerl“

für die Sänger aus den neun Gemeinden

des neuapostolischen

Kirchenbezirks Peiting. Sie sind

alle in kleineren Besetzungen in

ihrer jeweiligen Kirchengemeinde

eingespannt. Es wird jede Woche

geprobt und auch jeden Sonntag

die Messfeier musikalisch umrahmt.

„Peiting ist unsere größte

Gemeinde, dort haben wir jeden

Sonntag um 9.30 Uhr einen Chor

mit Orchester“, lädt Karin Schönenborn

dazu herzlich ein, auch

mal einen neuapostolischen Gottesdienst

zu besuchen.

Letztlich sind diese drei Chöre

nur Beispiele, man könnte das

beliebig auf die vielen engagierten

Kirchenchöre im Altlandkreis

ausweiten. Es sind Jahrhunderte

alte Institutionen, die aber leider

von so manchem nur noch wahrgenommen

werden, wenn eine

Beerdigung ansteht und man

kurzfristig eine ansprechende musikalische

Gestaltung benötigt. rg

märz / april 2018 | 81


ChanCen für Ihr KInd!

OberlandsChulen

GemeInSam zum zIel

Wirtschaftsschule

Kaufmännische Schule

Fremdsprachenschule

Gymnasium

Jetzt informieren!

Private Oberlandschulen Weilheim e. V.

Tel: 0881 9 25 35 03 | www.oberlandschulen.de

W S O I K S O I F S O I W G O

> > > DAS Altlandkreis-Heimaträtsel

Kann ein Verein

tatsächlich so groß sein?

Altlandkreis | Mit wachsender Globalisierung

und Digitalisierung

werden Berufe in beinahe allen

Branchen immer stressiger. Sich

neben Arbeit, Familie, Sport und

Physio auch noch um ein Ehrenamt

kümmern? Schön und gut,

aber leider keine Zeit dafür. Vom

Ehrenamtssterben ist seit Jahren

die Rede. Vereinsverantwortliche

haben es schwer, ausreichend

Trainer zu finden. Viele sind froh,

überhaupt jemanden zu bekommen,

ob geeignet oder nicht. Doch

bei allen Ehrenamtssorgen: Das

Vereinsgefüge hier im Altlandkreis

ist auch 2018 stark genug,

um Leben und Leute da draußen

zu prägen. Doch welcher Verein im

Altlandkreis ist derzeit der größte?

Schicken Sie uns eine Postkarte

mit Vereinsname und ungefährer

Mitgliederanzahl des Ihrer Meinung

nach größten Vereins der

Region an „altlandkreis“, Birkland

40, 86971 Peiting. Oder eine E-Mail

an info@altlandkreis.de. Gesucht

wird ausschließlich ein klassischer,

eingetragener Verein aus dem Altlandkreis.

Dachverbände wie der

Bayerische Fußballverband sind

als Lösung nicht erlaubt. Zu gewinnen

gibt es fünf Familienkarten

für Badespaß im Schongauer

Plantsch. Viel Erfolg.

js

> > > des letzten rätsels Lösung

„Wo schlägt’s hier Neun?“ wollten wir von Ihnen in der vorherigen

Ausgabe wissen. Erkannt haben den Ort dieser markanten Turmuhr,

deren Zeiger bewusst vertauscht wurden, eine Vielzahl unserer

Leser. Alle Einsendungen mit der richtigen Antwort, dem Welfenmünster

in Steingaden, haben wir in unsere Los-Trommel geworfen.

Ziehungsglück auf ihrer Seite hatten diesmal Dagmar Weidhaas aus

Schongau, Magdalena Strauß aus Steingaden, Marie Waldmann aus

Altenstadt, Melanie Obermeier aus Apfeldorf sowie Ulrich Weiß aus

Peiting. Alle Fünf durften sich über eine Familienkarte für Badespaß

im Schongauer Plantsch freuen.

> > > Impressum

„altlandkreis“

der „altlandkreis“ ist ein Medium von

Birkland 40 in 86971 Peiting

Telefon: 08869 / 91 22-16

Fax: 08869 / 91 22-17

Mail: info@altlandkreis.de

Stand bei Drucklegung im Februar 2018.

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Auflage: 28000 Exemplare

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine

Erscheinungsgewähr übernommen.

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe Mai/Juni 2018:

Freitag, 28. April 2018 (Anzeigenschluss: 9. April 2018)

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine

Erscheinungsgewähr übernommen.

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion: Johannes Schelle, Tim Schmid, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Rosi Geiger, Wennaël Würmli

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler, Tim Schmid

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock,

Irmgard Gruber, Jeannine Echtler

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, Martin-Moser-Straße 23, 84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte im

Altlandkreis Schongau und einzelnen angrenzenden Gemeinden

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine und weitere

technische Angaben finden Sie auf unserer Webseite www.altlandkreis.de.

Fotos:

BSE-AIRpix.de/Sebastian Jahn, Stefan Gilge, Johann Jilka, Peter Ostenrieder, Johannes Schelle, Tim Schmid, Kurt Zarbock, Rosi Geiger, Wennaël Würmli,

1. SC Lechbruck e.V., Arno Declair, Energiemesse Weilheim, actensys GmbH, Ruf Immobilien GmbH, Markus und Beate Rieger, Holzbau Jörg,

BlackFox Burggen, Kranverleih Albrecht, Garten- und Landschaftsbau Gschwend GmbH, Walter Kögel, Karin Schwab, Kreishandwerkerschaft Oberland,

Prof. Karl Filser, VHS Schongau, Gerald von Foris, Stadtkapelle Schongau, Thomas Deromedis, Marcus Schumacher, 3B Scientific GmbH (Hamburg),

Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau, IHK/Weilheim, Gemeinde Wehrheim, Judith Wertheimer, Zombies Elite MC Schongau, Landesanstalt für

Landwirtschaft (LfL), M+E InfoTruck, Landratsamt Weilheim-Schongau, Stefan Flach-Bulwan, Bauer Unternehmensgruppe GmbH & Co. KG,

Ulrike Kagermeier-Cesak, Caspar Berlinger, Andreas Selter, Elke Wörnzhofer,

Franziska Alschweig, BSD des BRK/Guido Rehme, Kreisjagdverband

Weilheim e.V., NC State Athletics, Peter Wild, fotolia

82 | altlandkreis


Die Gewinner von „Spaß im Schnee“

Spektakulärer

Sprung und Flug

Altlandkreis | Die Rollen waren

bislang klar verteilt: Benjamin,

zehn Jahre, der ältere und stärkere,

hatte die Macht über den bislang

einzigen Zipfelbob im Hause

Wörnzhofer, den das Christkind

zu Weihnachten unter den geschmückten

Baum legte. Sein jüngerer

Bruder Julian, sieben Jahre,

musste sich mit dem Lenkbob

zufriedengeben. Der macht natürlich

auch Spaß, aber speziell am

Schlittenhügel von nebenan, wo

die beiden sich nach Schulschluss

gerne austoben, ist ein Zipfelbob

dann doch die etwas geeignetere

„Waffe“. Vor allem, wenn es um

Sprünge über die eigens gebaute

Schanze geht. Einen zweiten kaufen?

Oder auf die „altlandkreis“-

Jury hoffen? Familie Wörnzhofer

entschied sich

für die zweite Variante, schickte

ein grandioses Action-Bild, auf

dem Benjamin beim Sprung über

die Schanze am Schlittenhügel

der Alfons-Peter-Grundschule in

Peiting zu sehen ist. Die „Spaß

im Schnee“-Jury war begeistert,

kürte dieses spektakuläre Motiv

zu einem der beiden Siegerbilder.

Wobei die Auswahl wahrlich nicht

leicht fiel – stapelweise tolle Bilder

erreichten die „altlandkreis“-

Redaktion.

„Engerle, Bengerle

flieeeg“

Den zweiten original Mini-Bob

in metallic-grün, eine limitierte

Auflage, gewann ebenfalls eine

junge Familie aus Peiting. Nicht

des Wohnortes, sondern des

genialen Bildes wegen. Wie

Papa Philipp Alschweig da seinen

kleinen Kurt meterhoch in die Luft

wirft, sieht schlichtweg spektakulär

aus. Festgehalten hat diesen

genialen Moment Mama Franziska

auf halber Höhe des Bühlachs, ein

grasbewachsener Hügel östlich der

Marktgemeinde, der sich bei ausreichend

Schnee auch ganz hervorragend

zum Zipfelbob fahren

eignet. Oder besser gesagt: Zum

Zipfelbob fahren lernen. Denn für

solch spektakuläre Sprünge im Stile

eines Benjamin Wörnzhofer ist

der „fliegende Kurt“ noch ein bisserl

zu klein und jung. Erstmal an

den Schanzen vorbeifahren, dafür

weiterhin von Papa Philipp durch

die Luft wirbeln lassen, rät an dieser

Stelle die „Spaß im Schnee“-

Jury – und gratuliert Familie

Wörnzhöfer und Familie Alschweig

recht herzlich zum Gewinn dieser

kultigen Kunststoffbobs.js

Links, das Gewinnerbild

von Elke

Wörnzhofer, rechts

das von Franziska

Alschweig, beide

aus Peiting.

märz / april 2018 | 83


märz/


Veranstaltungskalender

1. März bis 30. April 2018

LECHBRUCK

DO 01.03.

Schongau

8.30 bis 13.00 Uhr

Regionalentscheid von „Jugend

forscht“ in der Lechsporthalle.

Siegerehrung ab 15 Uhr im Jakob-

Pfeiffer-Haus

19.30 Uhr

Vortrag „Montenegro, die Perle

der Adria“ von Harald Mielke im

Ballenhaus. Anmeldung bei der

VHS unter 08861 / 214-191

WEILHEIM

aLTENSTADT

14.30 bis 16.30 Uhr

Treff für Menschen nach Schlaganfall,

deren Angehörige und

Interessierte bei Kaffee und Kuchen

zum Erfahrungsaustausch im

MIZ, Bürgerzentrum. Infos unter

08861 / 9091583

PEITING

16.00 bis 19.00 Uhr

Bücherei geöffnet

10.00 Uhr

Eisstockschießen im Eisstadion.

Unkostenbeitrag: 5 €. Anmeldung

bis einen Tag zuvor unter

08862 / 987830

13.30 Uhr

Publikumslauf im Eisstadion

19.30 Uhr

Functional-Training in der

Turnhalle der Grundschule.

Infos und Anmeldung unter

www.vhs-fuessen.de

WILDSTEIG

april 2018

15.30 Uhr

Kinderkino „Zugvögel — wenn

Freundschaft Flügel verleiht“ im

Sportheim

13.30 bis 17.30 Uhr

Jobmesse „Mein Job — meine

Zukunft“ in der Stadthalle. Weitere

Infos auf Seite 75

fr 02.03.

8.30 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt am Hauptplatz

hOHENPEISSENBERG

15.30 Uhr

Kinderkino „Zugvögel — wenn

Freundschaft Flügel verleiht“ im

Haus der Vereine

LECHBRUCK

13.30 Uhr

Schlägerlauf im Eisstadion.

Helmpflicht

sa 03.03.

Schongau

10.00 bis 16.00 Uhr

Tag der offenen Tür mit Aus- und

Weiterbildungsmesse im Beruflichen

Schulzentrum. Weitere Infos

unter www.bs-schongau.de

PEITING

10.00 Uhr

Kinderkleiderbasar in der Schloßberghalle

rettenbach

9.00 bis 11.30 Uhr

Frühjahrsbasar für Kinderartikel

und Tupperware in der Weichberghalle.

Vergabe der Chiffre-

Nummern unter 08860 / 1454. Infos

und Listen unter www.rettenbachamauerberg.de/basar

LECHBRUCK

10.00 Uhr

Schlägerlauf im Eisstadion.

Helmpflicht

10.00 Uhr

Snooker-Turnier im Haus der Vereine.

Weitere Infos auf Seite 4 / 5

13.30 Uhr

Publikumslauf im Eisstadion

19.30 Uhr

Kabarett „Stubenrein“ mit Alexandra

Stiglmeier im Flößermuseum.

Karten: 9 €. VVK in der

Tourist-Info

STEINGADEN

16.00 bis 21.00 Uhr

Bildungsangebot für Frauen „Zeit

für mich“ in der Langau. Kosten:

55 € inkl. Abendbuffet und Getränke.

Infos unter www.langau.de

schwangau

19.00 Uhr

Starkbierabend mit Live-Musik im

Schlossbrauhaus. Siehe Anzeige

S. 86

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Konzert „10 Welten“ von Cobario

in der Tiefstollenhalle. VVK unter

anderem bei Buch am Bach in

Peiting. Siehe Anzeige Seite 60

So 04.03.

PEITING

10.30 Uhr

30. Spitzbubenturnier der Judoka

in der Dreifachhalle

18.00 Uhr

Heimspiel EC Peiting — ERC Sonthofen

in der Oberliga-Meisterrunde

im Eisstadion

aLTENSTADT

15.00 Uhr

Johannespassion in der Basilika

LECHBRUCK

10.00 Uhr

Snooker-Turnier im Haus der Vereine.

Weitere Infos auf Seite 4 / 5

11.00 bis 14.00 Uhr

Schlemmer-Brunch im Hotel Auf

der Gsteig. Reservierung unter

08862 / 98770

> > > Blutspendetermine im altlandkreis

Do, 8. März 16.30 bis 20.00 Uhr Steingaden, Grundschule

Di, 20. März 16.00 bis 20.00 Uhr Altenstadt, Grundschule

Fr, 23. März 16.00 bis 20.00 Uhr Fuchstal, Mittelschule

Mo, 26. März 16.30 bis 20.00 Uhr Lechbruck, Lechhalle

Mi, 28. März 17.00 bis 20.00 Uhr Rott, Volksschule

Do, 5. April 17.00 bis 20.00 Uhr Rottenbuch, Gemeindehalle

13.30 Uhr

Publikumslauf im Eisstadion

ROTTENBUCH

14.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung des Veteranenvereins

im Rathaus

BAD BAYERSOIEN

14.30 bis 17.30 Uhr

Museum im Bierlinghaus geöffnet

kinsau

20.00 Uhr

Bauernstammtisch im Schützenheim

mo 05.03.

Schongau

10.00 bis 12.00 Uhr

SPRECHstunde Demenz mit Doris

Kettner in der Holzhey-Stiftung.

Infos unter 0821 / 43019262

PEITING

15.00 Uhr

Vorlesenachmittag in der Gemeinde-

und Pfarrbücherei

lechbruck

19.00 Uhr

Rücken-Fit mit der Slashpipe in

der Turnhalle der Grundschule.

Infos und Anmeldung unter

www.vhs-fuessen.de

märz / april 2018 | 85


Samstag, 24. Februar

Starkbieranstich

mit Timeless und

SchlossBrauSound

3., 10., 24. März

Starkbierabend

mit Live-Musik

Gipsmühlweg 5

87645 Schwangau

Tel. 08362/92 64 68 - 0

www.schlossbrauhaus.de

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreund

Peiting und Umgebung e.V. in der

Bücherei

aLTENSTADT

di 06.03.

16.00 bis 19.00 Uhr

Bücherei geöffnet

BURGGEN

14.30 Uhr

Kreatives Gestalten (Osterkerzen

verzieren) des katholischen Landvolkes

im Feuerwehrhaus

mI 07.03.

Schongau

19.00 Uhr

Info-Veranstaltung „Patientenverfügung“

mit Christian Sturm (Klinik

für Innere Medizin) und Dr. Hans

Christian Sänger (Chefarzt Zentrum

für Altersmedizin — Geriatrische

Rehabilitation) im Ballenhaus

19.30 Uhr

Vortrag „Haften Eltern für ihre

Kinder?“ in der Mittelschule.

Anmeldung bei der VHS unter

08861 / 214-191

PEITING

14.00 bis 17.00 Uhr

Museum im Klösterle geöffnet

19.30 Uhr

Vortrag „Südengland — der Garten

Britanniens — die englische

Riviera“ mit Winfried Kröner in

der ehemaligen Mädchenschule.

Eintritt: 5 €

aLTENSTADT

19.00 Uhr

Liedertankstelle mit Pater Norbert

Becker im Pfarrsaal

86 | der altlandkreis

lechbruck

11.00 Uhr

Pilates am Vormittag in der Lechhalle.

Infos und Anmeldung unter

www.vhs-fuessen.de

böbing

15.00 bis 18.00 Uhr

Offener Jugendtreff im Sportheim

BAD BAYERSOIEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Offene Werkstatt des Holzschnitzers

Guido Hosp im Gsteigweg 2

14.30 bis 17.30 Uhr

Museum im Bierlinghaus geöffnet

WEILHEIM

16.00 Uhr

3. Adipositas-Tag mit Prof. Dr.

Reinhold Land (Chefarzt Allgemein-

u. Viszeralchirurgie) und

Nicole Retzer (Diätassistentin) im

Krankenhaus. Siehe Seite 51

do 08.03.

Herzogsägmühle

15.00 bis 18.00 Uhr

Tag der offenen Tür in der Fachschule

für Heilerziehungspflege.

Siehe Seite 76 / 77

aLTENSTADT

16.00 bis 19.00 Uhr

Bücherei geöffnet

lechbruck

19.30 Uhr

Functional-Training in der

Turnhalle der Grundschule.

Infos und Anmeldung unter

www.vhs-fuessen.de

STEINGADEN

16.30 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Aula der

Grundschule

fr 09.03.

19.00 Uhr

Schockerberg im Jakob-Pfeiffer-

Haus. Einlass ab 18 Uhr

PEITING

16.00 Uhr

Der Kasperle kommt für alle Kinder

ins Jugendheim. Eintritt: 3 €

18.00 bis 20.00 Uhr

Kartenvorverkauf der Theatergruppe

des Trachtenvereins

Alpenrose für „Deifi Sparifankerl“

in der Schloßberghalle

19.00 Uhr

Kabarett & Dinner mit Alexandra

Stiglmeier im Bergwerk. Karten:

29 € inkl. 3-Gänge-Menü. VVK bei

der Tourist-Info

hOHENPEISSENBERG

19.00 bis 20.00 Uhr

Kinder-Kleider-Markt im Haus

der Vereine. Verkauf für Schwangere.

Infos und Vergabe der Nummern

unter 08805 / 922418 oder

kleiderbasar-hpbg@gmx.de

aLTENSTADT

märz/

19.00 Uhr

Abend der Versöhnung in der

Basilika

ingenried

Schongau

16.00 bis 18.00 Uhr

Treffen der Krebs-Selbsthilfegruppe

mit dem Vortrag „Vorsorgevoll-

denklingen

macht und Patientenverfügung“

von Prof. Dr. Ulrich Bonk im

evangelischen Pfarrheim

17.30 bis 18.30 Uhr

Klamottenkiste im Pfarrzentrum

KINSAU

Verklärung Christi. Einkauf für

Schwangere und Behinderte. Infos

mittwochs und donnerstags unter

0173 / 8098205, 0152 / 28770385

oder klamottenkiste1@freenet.de

9.00 Uhr

Frauenfrühstück im Versammlungsraum

der Mehrzweckhalle

8.30 bis 17.00 Uhr

Anmeldung für die Klamottenkiste

am 17. März. Unter 08243 / 844 oder

08243 / 968555 (8.30 bis 13 Uhr)

17.00 bis 19.00 Uhr

Frühjahrsbasar in der Mehrzweckhalle.

Einlass für Schwangere

ab 16.30 Uhr. Chiffre-Nummern

am 5.3. (9 - 10.30 Uhr) bei Fam.

Dittel unter 08869 / 921255

APFELDORF

19.30 Uhr

Handarbeitstreff in der Schlossbergstube

sa 10.03.

Schongau

9.00 bis 12.00 Uhr

Klamottenkiste im Pfarrzentrum

Verklärung Christi. Infos mittwochs

und donnerstags unter

0173 / 8098205, 0152 / 28770385

oder klamottenkiste1@freenet.de

19.00 Uhr

Schockerberg im Jakob-Pfeiffer-

Haus. Einlass ab 18 Uhr

PEITING

15.00 Uhr

Outdoor-Training „Fit4You“ im

Wellenbad. Anmeldung unter

0176 / 50157629. Teilnahmegebühr:

10 €. Für warme Getränke ist gesorgt

hOHENPEISSENBERG

9.00 bis 12.00 Uhr

Kinder-Kleider-Markt im Haus

der Vereine. Infos und Vergabe der

Nummern unter 08805 / 922418

oder kleiderbasar-hpbg@gmx.de


PEITING

14.00 Uhr

Spielerisches Hallenkreissportfest

der Leichtathleten in der

Dreifachhalle

16.00 Uhr

Outdoor-Training „Fit4You“ im

Wellenbad. Anmeldung unter

0176 / 50157629. Teilnahmegebühr:

10 €. Für warme Getränke ist

gesorgt

schwabsoien

14.00 Uhr

Treff der Ü60-Senioren im

Zollhaus

lechbruck

19.00 Uhr

Rücken-Fit mit der Slashpipe in

der Turnhalle der Grundschule.

Infos und Anmeldung unter

www.vhs-fuessen.de

STEINGADEN

9.30 bis 11.30 Uhr

Kinderkleider- und Spielzeugbasar

in der Mittelschule

BAD BAYERSOIEN

8.00 bis 16.00 Uhr

Winter-Trödelmarkt im Dorfstadl

schwangau

19.00 Uhr

Starkbierabend mit Live-Musik im

Schlossbrauhaus. Siehe Anzeige

links

PEISSENBERG

9.00 bis 12.00 Uhr

Kinderwarenbasar Frühling/Sommer

in der Tiefstollenhalle

WEILHEIM

20.00 Uhr

Theater „Blütenträume“ — eine

Komödie von Lutz Hübner gespielt

vom Theater Regensburg im Stadttheater.

VVK beim Veranstaltungsbüro

und KB-Ticketservice in der

Sparkasse. Siehe Anzeige rechts

So 11.03.

april 2018

Schongau

16.00 Uhr

Schockerberg im Jakob-Pfeiffer-

Haus. Einlass ab 15 Uhr

hERZOGSÄGMÜHLE

9.00 bis 12.00 Uhr

Tauschtag der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung für Briefmarken,

Münzen und Ansichtskarten

in der Decker-Halle

STEINGADEN

9.00 bis 17.00 Uhr

Frühjahrsmarkt am Marktplatz

wies

15.00 Uhr

Passionssingen in der Wieskirche

BAD BAYERSOIEN

9.00 bis 16.00 Uhr

Winter-Trödelmarkt im Dorfstadl

WEILHEIM

20.00 Uhr

Theater „Blütenträume“ — eine

Komödie von Lutz Hübner gespielt

vom Theater Regensburg im Stadttheater.

VVK beim Veranstaltungsbüro

und KB-Ticketservice in der

Sparkasse. Siehe Anzeige rechts

mO 12.03.

Schongau

18.30 Uhr

Vortrag „Wie aus einem falschen

Ja ein ehrliches Nein wird!“ in der

VHS (Raum 2). Anmeldung bei der

VHS unter 08861 / 214-191

WEILHEIM

19.00 Uhr

Info-Veranstaltung „Krampfadern

und offenes Bein — Schicksaal

oder behandelbar“ mit Dr. Peter

Baumann (Chefarzt Klinik für

Gefäß- u. Endovaskularchirurgie)

im Krankenhaus

di 13.03.

PEITING

8.00 Uhr

Beginn Kartenvorverkauf für das

Theater „Deifi Sparifankerl“ des

Trachtenvereins Alpenrose in der

Tourist-Info

aLTENSTADT

13.30 Uhr

Treffen der Aktiv-Senioren des

Caritas e.V. Treffpunkt am Basilika-

Parkplatz

16.00 bis 19.00 Uhr

Bücherei geöffnet

Schongau

mI 14.03.

19.00 Uhr

Info-Veranstaltung „Krampfadern

und offenes Bein — Schicksaal

oder behandelbar“ mit Dr. Peter

Baumann (Chefarzt Klinik für

Gefäß- u. Endovaskularchirurgie)

im Krankenhaus

märz / april 2018 | 87


PEITING

14.00 bis 17.00 Uhr

Museum im Klösterle geöffnet

14.30 Uhr

Monatstreffen der Selbsthilfegruppe

„Schlaganfallpatienten

im Pfaffenwinkel“ im Alpenhotel

Pfaffenwinkel

BERNBEUREN

10.00 Uhr

Landfrauentag in der Auerberghalle

LECHBRUCK

14.00 Uhr

Kino „Die fabelhafte Welt der

Amelie“ im Flößermuseum.

Eintritt frei. Anmeldung unter

08862 / 9878-13 wird gebeten

BÖBING

15.00 Uhr

Stammtisch des VdK im Gasthof

Haslacher

15.00 bis 18.00 Uhr

Offener Jugendtreff im Sportheim

BAD BAYERSOIEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Offene Werkstatt des Holzschnitzers

Guido Hosp im Gsteigweg 2

14.30 bis 17.30 Uhr

Museum im Bierlinghaus geöffnet

do 15.03.

Schongau

19.00 Uhr

Aktionswochenende Demenz —

Eröffnung in der Heilig-Geist-Spitalkirche.

Eintritt frei. Siehe Seite 44

19.00 Uhr

Vortrag „Spurensuche“ von Dr.

Wolfgang Fischer im Ballenhaus.

Anmeldung bei der VHS unter

08861 / 214-191 oder vhs@schongau.de.

Weitere Infos auf Seite 45

PEITING

19.00 Uhr

Vortrag „Wie schütze ich mein

Kind vor sexueller Gewalt“ mit

dem Lichtschaukel e.V. in der

Zechenschenke

aLTENSTADT

16.00 bis 19.00 Uhr

Bücherei geöffnet

lechbruck

19.30 Uhr

Functional-Training in der

Turnhalle der Grundschule.

Infos und Anmeldung unter

www.vhs-fuessen.de

forst

15.30 Uhr

Kinderkino „Zugvögel — wenn

Freundschaft Flügel verleiht“ in

der Grundschule

PEISSENBERG

14.30 Uhr

Senioren-Nachmittag im großen

Pfarrsaal von St. Barbara. Thema:

Erlebnisse im „Heiligen Land“ —

Gemeindereferentin Julia Spanier

nimmt uns mit auf eine Reise

nach Israel

fr 16.03.

Schongau

14.00 Uhr

Aktionswochenende Demenz —

Kompaktkurs Demenz im Stadtmuseum.

Eintritt frei. Weitere Infos

auf Seite 44

hERZOGSÄGMÜHLE

19.30 Uhr

Kabarett „Ü50 Silberrücken

im Nebel“ mit Uli Böttcher im

Rainer-Endisch-Saal. Einlass ab

19 Uhr. Karten: 14 € / 7 € (ermäßigt).

VVK im MühlenMarkt Schongau

und Herzogsägmühle

BURGGEN

14.30 Uhr

Kreatives Gestalten (Osterkerzen

verzieren) des katholischen Landvolkes

im Feuerwehrhaus

BAD BAYERSOIEN

19.30 Uhr

Kabarett „Stubenrein“ mit Alexandra

Stiglmeier im Gasthof zum

Weißen Roß. Weitere Infos siehe

Anzeige auf Seite 63

REICHLING

18.30 bis 20.00 Uhr

Kleiderbasar in der Flößerstr. 15

kinsau

16.00 Uhr

Palmbuschbinden des Frauenbundes

im Frauenbundzimmer

APFELDORF

20.00 Uhr

Frühjahrskonzert der Trachtenkapelle

in der Mehrzweckhalle

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Konzert „Jazz-Gala“ von Heye's

Society in der Tiefstollenhalle. VVK

unter anderem bei Buch am Bach

in Peiting. Siehe Anzeige Seite 60

sa 17.03.

Schongau

14.00 Uhr

Aktionswochenende Demenz mit

verschiedenen Vorträgen und

Gesprächsrunden im Stadtmuseum.

Eintritt frei. Weitere Infos auf

Seite 44

PEITING

19.00 Uhr

Irische Live-Musik zum St.

Patrick's Day im Xaver. Eintritt frei

19.30 Uhr

72. Mitgliederversammlung des

Alpenvereins Sektion Peiting in

der Zechenschenke

20.00 Uhr

Konzert des Austrian Project in

der Schloßberghalle. Einlass ab

19 Uhr. Karten: 19 €. VVK bei der

Tourist-Info

aLTENSTADT

9.00 Uhr

Radlbasar des RC 77 Altenstadt in

der Aula der Turnhalle

ingenried

20.00 Uhr

Starkbierfest im Feuerwehrhaus

BURGGEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Osterbasar im Gemeindehaus

LECHBRUCK

19.00 Uhr

Starkbierabend im Gasthof zum

weißen Rößl

BÖBING

8.00 Uhr

Große Kirchenreinigung aller

Vereine. Alle Mitglieder werden

gebeten, sich nach Möglichkeit zu

beteiligen

DENKLINGEN

9.00 bis 12.00 Uhr

Klamottenkiste in der Mehrzweckhalle.

Einlass für Schwangere ab

8.30 Uhr

kinsau

14.00 Uhr

Palmbuschbinden des Frauenbundes

im Frauenbundzimmer

APFELDORF

20.00 Uhr

Frühjahrskonzert der Trachtenkapelle

in der Mehrzweckhalle

So 18.03.

Schongau

11.00 Uhr

Aktionswochenende Demenz —

Lesung „Sternblumen der Erinnerung

— eine Begegnung, die ich

nicht vergessen möchte“ von Uwe

Kosubek im Stadtmuseum. Eintritt

frei. Weitere Infos auf Seite 44

15.45 Uhr

Aktionswochenende Demenz —

Andacht in der Heilig-Geist-Spitalkirche.

Eintritt frei

16.00 Uhr

Lesung von Marianne Porsche-

Rohrer aus eigenen Werken mit

Begleitung durch ein Harfenduo

in der Ratsstube im Ballenhaus

PEITING

13.00 bis 17,00 Uhr

Frühjahrsmarkt entlang der Bachstraße

und rund ums Rathaus

14.00 Uhr

Judo-Bayernliga Damen TSV

Peiting — DJK Eichstätt in der

Dreifachhalle

14.00 bis 17.00 Uhr

Museum im Klösterle geöffnet

märz/

20.00 Uhr

Preisverteilung und Königsproklamation

der Schützen im Schützenheim

88 | der altlandkreis


aLTENSTADT

16.00 Uhr

Alpenländisches Passionskonzert

in der Basilika. Sprecher ist

Johannes Hitzelberger vom BR.

Eintritt frei

BURGGEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Osterbasar im Gemeindehaus

BAD BAYERSOIEN

11.00 bis 15.00 Uhr

Brunch im Gasthof zum Weißen

Roß. Siehe Anzeige Seite 63

ludenhausen

14.00 Uhr

Vorspielnachmittag des Musikvereins

Reichling im Happerger

kinsau

10.00 Uhr

Messfeier, anschließend Fastensuppenessen

und Osterbasar des

Frauenbundes in der Mehrzweckhalle

APFELDORF

10.00 Uhr

Jugendfrühschoppen des Trachtenvereins

in der Mehrzweckhalle

mO 19.03.

PEITING

19.00 Uhr

Palmbeserl basteln mit der KAB

im Pfarrsaal

lechbruck

19.00 Uhr

Rücken-Fit mit der Slashpipe.

Infos und Anmeldung unter

www.vhs-fuessen.de

wies

10.00 Uhr

Fest des Hl. Joseph in der Wieskirche

di 20.03.

PEITING

19.00 Uhr

Palmbeserl basteln mit der KAB

im Pfarrsaal

aLTENSTADT

16.00 bis 19.00 Uhr

Bücherei geöffnet

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Grundschule

Schongau

mi 21.03.

19.30 Uhr

Vortrag „Erbrecht auf den Punkt

gebracht“ in der Mittelschule.

Anmeldung bei der VHS unter

08861 / 214-191

PEITING

14.00 bis 17.00 Uhr

Museum im Klösterle geöffnet

aLTENSTADT

14.00 Uhr

Senioren-Nachmittag im Pfarrsaal

lechbruck

11.00 Uhr

Pilates am Vormittag in der Lechhalle.

Infos und Anmeldung unter

www.vhs-fuessen.de

böbing

15.00 bis 18.00 Uhr

Offener Jugendtreff im Sportheim

BAD BAYERSOIEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Offene Werkstatt des Holzschnitzers

Guido Hosp im Gsteigweg 2

14.30 bis 17.30 Uhr

Museum im Bierlinghaus geöffnet

do 22.03.

17.00 Uhr

Schongau

Info-Veranstaltung „Proktologie

15.00 bis 18.00 Uhr

Schongau

und Damkrebs“ mit Dr. Michael

Bastelnachmittag mit Ostereiersuche

für Kinder von 2 – 5 Jahren im

Platz (Chefarzt Klinik für Allgemein-

und Viszeralchirurgie) im

10.00 bis 12.00 Uhr

SPRECHstunde Demenz mit Doris

Kindernest. Eintritt frei

Ballenhaus

Kettner ADG_anz_AL_3_2014_221x35 in der Holzhey-Stiftung. 11.03.2014 10:34 Uhr Seite 1

Infos unter 0821 / 43019262

www.boeglmueller.com

aLTENSTADT

16.00 bis 19.00 Uhr

Bücherei geöffnet

LECHBRUCK

17.30 Uhr

Fastenandacht in der katholischen

Kirche

19.30 Uhr

Functional-Training in der

Turnhalle der Grundschule.

Infos und Anmeldung unter

www.vhs-fuessen.de

fr 23.03.

PEITING

17.00 Uhr

8. Museumsnacht im Klösterle

mit Bewirtung und Rahmenprogramm

LECHBRUCK

19.30 Uhr

Wilhelm-Busch-Abend mit

Jürgen Wegscheider und Markus

Maria Winkler im Flößermuseum.

Karten: 12 € (VVK)/ 14 € (AK). VVK in

der Tourist-Info

APFELDORF

19.30 Uhr

Handarbeitstreff in der Schlossbergstube

fuchstal

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Mittelschule

april 2018

Gsteig 1 · 86983 Lechbruck am See · Tel. 08862 - 98 77-0 · info@aufdergsteig.de · www.aufdergsteig.de

sa 24.03.

Schongau

19.30 Uhr

Musik zum Tagesausklang in der

Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt.

Eintritt frei

hOHENPEISSENBERG

10.00 Uhr

Baumschnittkurs des Obst- und

Gartenbauvereins im Pfarrgarten.

Keine Anmeldung erforderlich

aLTENSTADT

17.00 Uhr

Vortrag „Würdevoll sterben —

möglich?“ mit Karlheinz Gaisbauer

im Pfarrsaal

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Starkbierfest in der Lechhalle

ROTTENBUCH

20.00 Uhr

Preisschafkopfen und -grasobern

in der Gaststätte am Campingplatz

DENKLINGEN

20.00 Uhr

Frühjahrskonzert des Musikvereins

in der Mehrzweckhalle

schwangau

19.00 Uhr

Starkbierabend mit Live-Musik im

Schlossbrauhaus. Siehe Anzeige

Seite 86

Zauberhafte Momente mit besten Aussichten ...

märz / april 2018 | 89


So 25.03.

Palmsonntag

hOHENPEISSENBERG

16.00 Uhr

Passionssingen mit dem Deutenhauser

Viergesang und anderen

in der Wallfahrtskirche auf dem

Berg. Texte von Kreisheimatpfleger

Klaus Gast

altenstadt

20.00 Uhr

Frühjahrskonzert der Blaskapelle

in der Schulturnhalle

LECHBRUCK

9.00 Uhr

Vogelkundliche Wanderung am

Oberen Lechsee. Treffpunkt am

Rathaus. Unkostenbeitrag: 5 €

(Erwachsene)/ 2 € (Kinder)

wies

11.00 Uhr

Palmsonntag in der Wieskirche.

Um 11 Uhr Feier des Einzugs Jesu

in Jerusalem mit Prozession. Ab

15 Uhr Passionsfeier

rottenbuch

10.00 Uhr

Festgottesdienst mit Palmprozession

in der Pfarrkirche

LECHBRUCK

mO 26.03.

16.30 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Lechhalle

19.00 Uhr

Rücken-Fit mit der Slashpipe in

der Turnhalle der Grundschule.

Infos und Anmeldung unter

www.vhs-fuessen.de

aLTENSTADT

di 27.03.

16.00 bis 19.00 Uhr

Bücherei geöffnet

mI 28.03.

PEITING

14.00 bis 17.00 Uhr

Museum im Klösterle geöffnet

lechbruck

11.00 Uhr

Pilates am Vormittag in der Lechhalle.

Infos und Anmeldung unter

www.vhs-fuessen.de

BAD BAYERSOIEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Offene Werkstatt des Holzschnitzers

Guido Hosp im Gsteigweg 2

14.30 bis 17.30 Uhr

Museum im Bierlinghaus geöffnet

14.30 bis 18.00 Uhr

Seniorennachmittag im Pfarrheim

ROTT

17.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Volksschule

do 29.03.

PEITING

8.30 bis 12.00 Uhr

Oster-Bauernmarkt am Hauptplatz

aLTENSTADT

16.00 bis 19.00 Uhr

Bücherei geöffnet

lechbruck

19.30 Uhr

Functional-Training in der

Turnhalle der Grundschule.

Infos und Anmeldung unter

www.vhs-fuessen.de

wies

19.30 Uhr

Gründonnerstag in der Wieskirche.

Feier vom Letzten Abendmahl

mit Fußwaschung

forst

20.00 Uhr

Preiswatten im Gasthof Zum Eibenwald.

Fleisch- und Sachpreise

zu gewinnen, Partner mitbringen

fr 30.03.

Karfreitag

PEITING

12.00 Uhr

Steckerlfischessen mit anschließend

Kaffee und Kuchen beim

Kleingartenverein Tiefenlachen

e.V.

ingenried

10.00 Uhr

Kinderkreuzweg in der Pfarrkirche

wies

14.30 Uhr

Karfreitag in der Wieskirche. Um

14.30 Uhr Karfreitagsprozession

vom Kreuz auf dem Weg zur LVHS.

Um 15 Uhr Feier vom Leiden und

Sterben Jesu Christi

ROTTENBUCH

15.00 Uhr

Karfreitagsliturgie in der Pfarrkirche

19.30 Uhr

Preisschafkopfen im Vereinetreff

Schönberg

WILDSTEIG

9.00 Uhr

Frühstück im Café Peramarta

18.00 Uhr

Burgerabend im Café Peramarta

sa 31.03.

Karsamstag

wies

21.30 Uhr

Osternacht in der Wieskirche

WILDSTEIG

9.00 Uhr

Frühstück im Café Peramarta

18.00 Uhr

Burgerabend im Café Peramarta

BAD BAYERSOIEN

17.30 Uhr

Generalprobe des Theaters „Ein

Traum von einem Mann“ der

Bauernbühne im Bayersoier Hof.

Nur für Kinder, Eintritt frei

kinsau

21.00 Uhr

Osternacht in der Pfarrkirche

So 01.04.

Ostersonntag

Schongau

20.00 Uhr

Frühjahrskonzert der Stadtkapelle

in der Lechsporthalle. Einlass ab

19 Uhr. Karten: 10 € / 5 € (Kinder bis

15 Jahren). VVK ab 19.3. bei Zwack

Uhren und Schmuck. Siehe Seite 44

PEITING

20.00 Uhr

Theater „Deifi Sparifankerl“ vom

Trachtenverein Alpenrose in der

Schloßberghalle

aLTENSTADT

5.00 Uhr

Osterfeuer

märz/

vor der Basilika

ingenried

20.00 Uhr

Osterkonzert der Musikkapelle in

der Mehrzweckhalle

lechbruck

11.00 bis 14.00 Uhr

Oster-Brunch im Hotel Auf

der Gsteig. Reservierung unter

08862 / 98770

wies

11.00 Uhr

Hochfest der Auferstehung des

Herrn in der Wieskirche. Osterhochamt

mit Speisenweihe

17.00 Uhr

Musik und Wort — Geistliche

Impulse mit festlicher Orgelmusik

zum Osterfest in der Wieskirche.

Eintritt frei. Weitere Infos unter

www.wieskirche.de

ROTTENBUCH

4.00 Uhr

Osternacht mit Speisenweihe in

der Pfarrkirche

WILDSTEIG

9.00 Uhr

Frühstück im Café Peramarta

böbing

20.00 Uhr

Frühjahrskonzert der Blaskapelle

in der Grundschul-Turnhalle

BAD BAYERSOIEN

11.00 bis 15.00 Uhr

Brunch im Gasthof zum Weißen

Roß. Weitere Infos siehe Anzeige

Seite 63

20.15 Uhr

Premiere des Theaters „Ein Traum

von einem Mann“ der Bauernbühne

im Bayersoier Hof. Karten:

5 – 10 €. VVK bei der Tourist-Info

unter 08845 / 7030620

REICHLING

14.00 Uhr

„Oasteroakugeln“ der Landjugend

im Landjugendheim oder auf dem

Sportplatz

90 | der altlandkreis


DENKLINGEN

21.00 Uhr

Formel-1-Party in der Mehrzweckhalle

kinsau

20.00 Uhr

Bauernstammtisch im Schützenheim

epfach

20.00 Uhr

Theater des Theatervereins im

Haus der Vereine

MO 02.04.

Ostermontag

Schongau

20.00 Uhr

Frühjahrskonzert der Stadtkapelle

in der Lechsporthalle. Einlass ab

19 Uhr. Karten: 10 € / 5 € (Kinder bis

15 Jahren). VVK ab 19.3. bei Fritz

Zwack Uhren und Schmuck. Siehe

Seite 44

lechbruck

19.00 Uhr

Rücken-Fit mit der Slashpipe in

der Turnhalle der Grundschule.

Infos und Anmeldung unter

www.vhs-fuessen.de

april 2018

WILDSTEIG

9.00 Uhr

Frühstück im Café Peramarta

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Osterkonzert der Blaskapelle im

Dorfstadl. Eintritt frei

epfach

20.00 Uhr

Theater des Theatervereins im

Haus der Vereine

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in

der Bücherei

aLTENSTADT

di 03.04.

16.00 bis 19.00 Uhr

Bücherei geöffnet

mi 04.04.

PEITING

14.00 bis 17.00 Uhr

Museum im Klösterle geöffnet

lechbruck

11.00 Uhr

Pilates am Vormittag in der Lechhalle.

Infos und Anmeldung unter

www.vhs-fuessen.de

BAD BAYERSOIEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Offene Werkstatt des Holzschnitzers

Guido Hosp im Gsteigweg 2

14.30 bis 17.30 Uhr

Museum im Bierlinghaus geöffnet

aLTENSTADT

do 05.04.

16.00 bis 19.00 Uhr

Bücherei geöffnet

Lechbruck

19.30 Uhr

Functional-Training in der

Turnhalle der Grundschule.

Infos und Anmeldung unter

www.vhs-fuessen.de

ROTTENBUCH

17.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Gemeindehalle

fr 06.04.

Schongau

16.00 bis 18.00 Uhr

Treffen der Krebs-Selbsthilfegruppe

im evangelischen Pfarrheim

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 5.4. (16.30

Uhr) bei der Tourist-Info

epfach

20.00 Uhr

Theater des Theatervereins im

Haus der Vereine

sa 07.04.

BAD BAYERSOIEN

7.00 bis 16.00 Uhr

Floh- und Trödelmarkt am

Festplatz

epfach

20.00 Uhr

Theater des Theatervereins im

Haus der Vereine

So 08.04.

PEITING

16.00 Uhr

Theater „Deifi Sparifankerl“ vom

Trachtenverein Alpenrose in der

Schloßberghalle

hERZOGSÄGMÜHLE

9.00 bis 12.00 Uhr

Tauschtag der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. für

Briefmarken, Münzen und Ansichtskarten

in der Decker-Halle

epfach

20.00 Uhr

Theater des Theatervereins im

Haus der Vereine

mo 09.04.

PEITING

PEITING

20.00 Uhr

15.00 Uhr

Theater „Deifi Sparifankerl“ vom Vorlesenachmittag in der Gemeinde-

und Pfarrbücherei

Trachtenverein Alpenrose in der

Schloßberghalle

bIRKLAND

STEINGADEN

15.30 Uhr

20.00 Uhr

Kinderkino „Der Fall Mäuserich“

Frühjahrskonzert der Musikkapelle im Feuerwehrhaus

in der Turnhalle der Mittelschule

lechbruck

wies

19.00 Uhr

17.00 Uhr

Rücken-Fit mit der Slashpipe in

Musik und Wort — Geistliche der Turnhalle der Grundschule.

Impulse mit festlicher Musik in Infos und Anmeldung unter

der Wieskirche. Eintritt frei. Weitere www.vhs-fuessen.de

Infos unter www.wieskirche.de

aLTENSTADT

di 10.04.

13.30 Uhr

Treffen der Aktiv-Senioren des

Caritas e.V. Treffpunkt am Basilika-

Parkplatz

15.30 Uhr

Kinderkino „Der Fall Mäuserich“

in der Bücherei

16.00 bis 19.00 Uhr

Bücherei geöffnet

mI 11.04.

PEITING

14.00 bis 17.00 Uhr

Museum im Klösterle geöffnet

14.30 Uhr

Monatstreffen der Selbsthilfegruppe

„Schlaganfallpatienten

im Pfaffenwinkel“ im Alpenhotel

Pfaffenwinkel

aLTENSTADT

19.45 Uhr

Singabend mit Pfarrer Beyrer und

Christine Nuscheler-Stuffer im

Pfarrsaal

ROTTENBUCH

15.30 Uhr

Kinderkino „Der Fall Mäuserich“

im Mehrzweckraum der Schule

böbing

15.00 bis 18.00 Uhr

Offener Jugendtreff im Sportheim

BAD BAYERSOIEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Offene Werkstatt des Holzschnitzers

Guido Hosp im Gsteigweg 2

14.30 bis 17.30 Uhr

Museum im Bierlinghaus geöffnet

märz / april 2018 | 91


92 | der altlandkreis

märz/


REICHLING

15.00 Uhr

Kinderkino „Mullewapp“ im

Pfarrheim

aLTENSTADT

do 12.04.

16.00 bis 19.00 Uhr

Bücherei geöffnet

BÖBING

15.00 Uhr

Stammtisch des VdK in der Brombergalm

WILDSTEIG

15.30 Uhr

Kinderkino „Der Fall Mäuserich“

im Sportheim

PEISSENBERG

14.30 Uhr

Senioren-Nachmittag im großen

Pfarrsaal von St. Barbara. Thema:

„Frühling in Südnorwegen“, eine

digitale Bilderschau mit Olga-

Maria Brand

19.00 Uhr

Lesung aus dem neuen Förg-Roman

„Rabenschwarze Beute“ von

Michaela May in der Tiefstollenhalle.

VVK unter anderem bei Buch

am Bach in Peiting. Siehe Anzeige

Seite 60

Schongau

fr 13.04.

19.30 Uhr

Lesung „Die Henkerstochter und

der Rat der Zwölf“ von Oliver

Pötzsch im Ballenhaus. Anmeldung

bei der VHS unter 08861 / 214-

191 oder vhs@schongau.de. Weitere

Infos auf Seite 45

PEITING

19.30 Uhr

Mundartlesung des Landsberger

Autorenkreises im Gasthof

Buchberger

hOHENPEISSENBERG

15.30 Uhr

Kinderkino „Der Fall Mäuserich“

im Haus der Vereine

SCHWABBRUCK

20.00 Uhr

Sächsich-bayerische Satireshow

„Bauer & Stelzner“ im Kuhstall.

Einlass ab 19 Uhr. Karten: 15 €

(VVK)/ 18 € (AK). VVK bei den SOG-

Nachrichten, Süße Hanni, Buch

am Bach, Buch am Lech und im

Schäferwirt

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 12.4. (16.30

Uhr) bei der Tourist-Info

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Preiswatten im Gasthof zum Weißen

Roß. Startgeld: 9 €. Weitere

Infos siehe Anzeige Seite 63

kinsau

19.30 Uhr

Veranstaltung „Fr. Brehms Tierleben

— Die wilden Bienen, das einzige

Theater der Welt für bedrohte

Tierarten“ in der Mehrzweckhalle.

Anschließend Blumensamenverkauf

APFELDORF

april 2018

19.30 Uhr

Handarbeitstreff in der Schlossbergstube

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Kabarett „Opus Magnum“ vom

Blonden Engel in der Tiefstollenhalle.

VVK unter anderem bei Buch

am Bach in Peiting. Siehe Anzeige

Seite 60

sa 14.04.

PEITING

20.00 Uhr

Theater „Deifi Sparifankerl“ vom

Trachtenverein Alpenrose in der

Schloßberghalle

SCHWABSOIEN

19.30 Uhr

Starkbierfest der bayerischen

Jungbauernschaft in der Gemeindehalle

lechbruck

8.00 Uhr

Umwelttag in Lechbruck. Treffpunkt

am Wertstoffhof

WEILHEIm

10.00 bis 17.00 Uhr

Energiemesse in der Stadthalle.

Weitere Infos auf Seite 12

20.00 Uhr

Salon-Orchester „Concerto Weilheim“

im Stadttheater. Weitere

Infos siehe Anzeige Seite 87

Schongau

So 15.04.

10.00 Uhr

Frühjahrsmarkt in der Altstadt

SCHWABBRUCK

19.30 Uhr

Autorenlesung „3 Frauen – 3

Genres – eine Leidenschaft!“ im

Kuhstall. Einlass ab 18.30 Uhr.

Karten: 5 € (VVK)/ 6 € (AK). VVK bei

den SOG-Nachrichten, Süße Hanni,

Buch am Bach, Buch am Lech und

im Schäferwirt

lechbruck

11.00 bis 14.00 Uhr

Genießer-Brunch im Hotel Auf

der Gsteig. Reservierung unter

08862 / 98770

WEILHEIM

10.00 bis 17.00 Uhr

Energiemesse in der Stadthalle.

Weitere Infos auf Seite 12

18.00 Uhr

Lesung „Geliebter Lügner“ mit

Herbert Hanko und Sabine Sauer

im Stadttheater. Weitere Infos

siehe Anzeige Seite 87

mo 16.04.

Schongau

10.00 bis 12.00 Uhr

SPRECHstunde Demenz mit Doris

Kettner in der Holzhey-Stiftung.

Infos unter 0821 / 43019262

aLTENSTADT

di 17.04.

16.00 bis 19.00 Uhr

Bücherei geöffnet

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Ein Traum von einem

Mann“ der Bauernbühne im

Bayersoier Hof. Karten: 5-10 €.

VVK bei der Tourist-Info unter

08845 / 7030620

Schongau

mI 18.04.

13.30 bis 17.30 Uhr

Ausbildungsmesse in der

Lechsporthalle. Siehe Seite 72 / 73

und Anzeige links

19.00 Uhr

Info-Veranstaltung „Ist Hüftersatz

eine Lösung“ mit Dr. Thomas

Löffler (Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie

und Orthopädie) im

Krankenhaus. Siehe Seite 51

PEITING

14.00 bis 17.00 Uhr

Museum im Klösterle geöffnet

19.30 Uhr

Vortrag „Lebendigkeit“ mit dem

Lichtschaukel e.V. im Buchberger

aLTENSTADT

14.00 Uhr

Senioren-Nachmittag im Pfarrsaal

STEINGADEN

20.00 Uhr

Vortrag „Politikverdrossenheit,

Elitenkritik und Krise der

Volksparteien“ mit Frau Prof. Dr.

Münche im Gasthof Graf