DER BIEBRICHER, Nr. 315, Februar 2018

biebricher

Stadtteilmagazin für Wiesbaden-Biebrich

Nr. 315 / Februar 2018 / kostenlos

Regelmäßig aus

Belgien zur Fastnacht

in Biebrich: das

„Organisatiecomité

Karnaval Ledeberg“

Empfang des WRFC mit

Ehrungen bei Henkell

FRANK HENNIG

125 Jahre Katharinenstift dank

Katharina Schneider


Thomas Barth

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2 DER BIEBRICHER / SEPTEMBER 2008


Liebe Leserinnen und Leser,

kurz und knackig – so kann

man die gerade beendete Fastnachtskampagne

bezeichnen.

Mit Aschermittwoch am 14.

Februar war alles schon wieder

vorbei. Menschen mit wenig bis

gar keinen närrischen Genen

wird das nicht weiter belasten –

doch für die fastnachtstreibenden

Vereine war das schon ein

ziemlicher organisatorischer

Kraftakt. Insbesondere die Festlegung

der Sitzungen und der

Räumlichkeiten an diesmal nur

vier Wochenenden war schon

eine Herausforderung. Dann

natürlich das Problem, dass viele

Veranstaltungen am gleichen

Tag stattfanden, was in der

Folge auch Auswirkungen auf

den Publikumszuspruch hatte.

Ein Sitzungsbesucher geht an

einem Abend nun mal nur auf

eine Sitzung und sprintet nicht

wie ein Büttenredner zu mehreren

Sitzungen quer durch die

Stadt.

Biebrich hat sich in den letzten

Jahren fastnachtlich stark

verändert. Die Turnhalle des

Turnvereins Biebrich – über

Jahrzehnte ein wahrer Schmelztiegel

des fastnachtlichen

Brauchtums und beliebte Narhalla

für zahlreiche Vereine – ist

in einen Dornröschenschlaf gefallen.

Auch das Delp-Haus in

der Gibb war früher ein häufig

genutzter Schauplatz verschiedener

fastnachtlicher Aktivitäten.

Und – einst ein Geheimtipp

unter Freunden der Szene – im

Bootshaus des Wiesbadener

Kanu-Vereins, die Narhalla der

„Biebricher Wasserflöhe“, sind

die Helau-Rufe ebenfalls vor ein

paar Jahren verstummt.

Dennoch gibt es sie noch, die

fastnachtsaktiven Biebricherinnen

und Biebricher, die sich in

verschiedenen Vereinen engagieren,

und das sogar in nicht

geringer Zahl. Gerade die Fastnachtsvereine

sind sehr familienfreundlich

geprägt, unter

anderem weil sie mehreren

Generationen ein gemeinsames

Engagement ermöglichen –

Nachwuchs- und Jugendarbeit

wird generell besonders groß

geschrieben und auch die älteren

Mitmenschen werden nicht

vergessen.

Und auch grenzüberschreitende

Freundschaften werden gepflegt,

wie es unter anderem

Kolpings Närrische Gesellen

von der Kolpingfamilie Biebrich

beweisen. Seit nunmehr närrischen

11 Jahren pflegen sie

eine sehr enge Freundschaft mit

regelmäßigen Besuchen über

das gesamte Jahr hinweg, nicht

nur während der Fastnachtszeit,

zum „Organisatiecomité

Karnaval Ledeberg“ (Titelfoto

dieser Ausgabe) im Stadtteil

Ledeberg von Wiesbadens

belgischer Partnerstadt Gent.

Terminkollisionen gibt es bei

dieser Fastnachtsfreundschaft

zum Glück nicht: Der Kampagnenhöhepunkt

findet in Gent

zwei Wochenenden nach Wiesbaden

statt. So können alljährlich

die Ledeberger zuerst in

Biebrich und Wiesbaden mitfeiern,

bevor dann die Biebricher

ihre noch nicht weggeräumten

Kostüme nochmals in Ledeberg

anziehen und ausgelassen mitfeiern

können.

Herzliche Grüße

Ihr

Frank Hennig

Kindersachenflohmarkt in der Kita Tandem

Am 17. März findet in der

Zeit von 14 Uhr bis 16 Uhr der

diesjährige Frühlingsflohmarkt

der Kita Tandem in der Albert-

Schweitzer-Allee 46 statt.

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unter der Telefonnummer

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(red)

IMPRESSUM

Herausgeber:

gerich : druckerei und verlag seit 1882 e.K.

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Der Biebricher erscheint monatlich

und wird in Biebricher Geschäften,

Gaststätten, Cafés, Banken und Behörden,

etc. kostenlos zum Mitnehmen ausgelegt.

Die vom Verlag gestalteten bzw. erstellten

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und dürfen nur mit ausdrücklicher

Genehmigung des o.g. weiterverwendet

werden. Nachdrucke, auch auszugsweise,

nur mit schriftlicher Genehmigung von

gerich : druckerei und verlag seit 1882 e.K.

Redaktionsschluss d. Ausgabe 10.2.2018

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DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018 3


Von einer Bierbrauerei über eine Konservenfabrik hin zu

einem Seniorenzentrum und Lebenszentrum für

Menschen mit Demenz

In diesem Jahr jährt sich die

Gründung des Katharinenstifts

zum 125. Mal. Grund genug für

den BIEBRICHER, das Jubiläum

mit verschiedenen Beiträgen

im laufenden Jahr zu begleiten.

Den Auftakt bildet nachfolgend

ein Rückblick in die Geschichte

der untrennbar mit Biebrich verbundenen

Einrichtung. Teile des

nachfolgenden Beitrages stammen

aus der vom Biebricher

Historiker Peter-Michael Glöckler

anlässlich des Jubiläums verfassten

Chronik, die Bestandteil

der in diesem Jahr erscheinenden

Festschrift sein wird.

REPRO PETER-MICHEL GLÖCKLER

REPRO PETER-MICHEL GLÖCKLER

Die Gründung des Katharinenstifts

geht auf die Initiative der

evangelischen Familie Schneider

zurück. Um 1862 zog die Familie

von Christoph Friedrich Schneider

und seiner Frau Katharina

nach Biebrich in ein Fachwerk an

der früheren Wiesbadener Straße

(heute Straße Am Schlosspark).

Es ist das heutige „Haus

Katharina“ am westlichen Rand

des Katharinenstifts. Auf einem

weiträumigen Areal neben dem

Haus der Schneiders, zwischen

dem Biebricher Rathaus und

dem Schlosspark, befand sich

einst eine Bierbrauerei mit dem

Katharina Schneider legte mit

ihrem Testament den Grundstock

für das später nach ihr

benannte Katharinenstift.

Das frühere Haus „Albert Schweitzer“ des Katharinenstifts im Jahre 1920, das 1989 durch einen Neubau

ersetzt wurde.

Ausschank „Kaiser Adolph“.

Nachdem die Brauerei verlegt

war entstand dort eine Konservenfabrik.

Nach deren Konkurs

übernahm Hauptgläubiger Gustav

Albert Schultze, Ehemann

von Louise Schultze, geborene

Schneider, das gesamte Anwesen.

Nach dem Unfalltod ihres

Ehemannes, der mit dem Bau

von Bahnlinien in Österreich ein

Vermögen gemacht hatte, trat

Louise Schultze 1873 ein großes

Erbe an, wozu auch die Konservenfabrik

gehörte. Louise

Schultzes Vater starb 1876, woraufhin

seine Witwe Katharina

Schneider testamentarisch festlegte,

dass nach ihrem eigenen

Ableben ihre Tochter Louise das

elterliche Erbe einem sozialen

Zweck zuführen sollte.

Katharina Schneider starb am

11. Februar 1886. In Erfüllung

des Wunsches ihrer Mutter

gründete Louise Schultze im Februar

1893 in einem der Häuser

der Konservenfabrik ein „Feierabendheim“,

in dem „bedürftige,

alleinstehende Damen bei

freundlicher Behandlung Kost

und Wohnung finden sollten“.

Der erste Bewohner war dann

aber doch ein Mann: Der 74-jährige

Biebricher Fuhrmann Johann

Ningel (1819-1894) bezog

das erste Zimmer - innerhalb

des ersten Jahres folgten weitere

68 Frauen und Männer, sie

stammten aus allen Schichten

der Bevölkerung. Die Zahl

der Bewohnerinnen und

Bewohner stieg stetig,

weshalb Schultze

weitere Gebäude aus

der Konkursmasse der

Konservenfabrik für Alte

herrichtete. Darüber hinaus

bot Louise Schultze für junge

Frauen einen Kurs in Hausarbeit

an. Nach dem einjährigen Kurs

hatten die jungen Frauen einen

leichteren Start in ihr Berufsleben.

In jener Zeit waren Haushälterinnen

nicht nur in Villen

am Rheinufer, sondern auch in

den vielen Bürgerhäusern am

Schlosspark sehr gefragt.

Rückblick

125 Jahre

Katharinenstift

Das „Feierabendheim“ geriet

jedoch in finanzielle Schwierigkeiten,

so dass Louise Schultze

das Heim 1901 an den „Evangelischen

Verein für Innere Mission

Nassau“ (EVIM) verkaufte.

Ein Teil des Verkaufserlöses

floss in eine Stiftung, die Louise

Schultze nach ihrer Mutter

Katharina benannte. Mit der

„Katharinenstiftung“ konnten

im Heim immer wieder Investitionsmaßnahmen

durchgeführt

werden. Zur Betreuung

der Senioren

kamen Diakonissen

aus dem schweizerischen

Bern. Die nun

Katharinenstift genannte

Einrichtung diente bis

zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges

als Altenheim und Haushaltsschule.

Zu Kriegsbeginn

verließen zuerst die Schülerinnen

das Haus, weil deren Räume

als Reservelazarett benötigt

wurden. Im Winter 1918/19

beschlagnahmten französische

Besatzungstruppen das gesamte

Heim, danach stand das Katharinenstift

leer.

Im Juni 1920 gelang die Wie-

4 DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018


REPRO PETER-MICHEL GLÖCKLER

deröffnung des Heimes und es

wurden zehn Zimmer belegt.

Trotz der Weltwirtschaftskrise

1929 wurde im Katharinenstift

ab 1930 dank großzügiger

Schenkungen enorm investiert.

Die Häuser „Albert Schweitzer“,

„Katharina“ und „Louise“

wurden saniert und es entstanden

eine Großküche sowie eine

größere Wäscherei mit Heißmangel.

Weitere Nachbarhäuser

wurden gekauft und 1935

lebten im Katharinenstift 76

Menschen.

Die härteste Belastung in seiner

Geschichte erfuhr das Katharinenstift

im Zweiten Weltkrieg,

als am 28. September 1944 die

ersten Bomben auf das Heim

fielen. Ein weiterer Angriff auf

Biebrich zerstörte am 13. Januar

1945 ein Haus völlig und

machte das Nachbargebäude

unbewohnbar. Zwei Tote und

Louise Schultze gründete 1893

das „Feierabendheim“.

25 zum Teil schwerverletzte

Verschüttete wurden aus den

Trümmern geborgen. Im Mai

1945 begann der Wiederaufbau,

der sich jedoch mangels

Arbeitskräften, Material und

Geld lange hinzog. Am Reformationsabend

(31. Oktober)

1950 konnte die Einweihung

des Wiederaufbaus gefeiert

werden.

Aber das „Konglomerat aus

verwinkelten Gängen und

Kämmerchen“ war im Laufe

der folgenden Jahrzehnte

nicht mehr zeitgemäß. Schon

Mitte der 1970er-Jahre wurde

bei EVIM über einen altengerechten

Neubau nachgedacht,

aber lange lag das Projekt „auf

Eis“. Allerdings fanden diverse

Sanierungen und Umbauten

statt, die auch immer wieder

mit Spenden und Zuwendungen

von Nachfahren der Eheleute

Christoph Friedrich und

Katharina Schneider unterstützt

wurden.

Im dritten Anlauf gelang

schließlich EVIM-Geschäftsführer

Wilfried Pfeiffer 1989

der lang ersehnte Durchbruch.

Die Planung für einen kompletten

Neubau des Zentralhauses

„Albert Schweitzer“ wurde in

Angriff genommen. Gleichzeitig

griff Pfeiffer den Gedanken

auf, ein Geriatrisches

Zentrum einzurichten: Akut

alterskranke Patienten sollten

in der Geriatrie der Asklepios

Paulinen-Klinik (früher: Paulinenstift)

erstbehandelt und in

der Geriatrie des Katharinenstiftes

weiterbehandelt werden,

wobei die mobile und

teilstationäre Rehabilitation

komplett im Katharinenstift

vorgenommen werden sollten.

Ein Pilot-Projekt, das neben der

Landeshauptstadt Wiesbaden

und dem Land Hessen vor allem

vom Bundesministerium

für Familie und Senioren finanziert

und bundesweit beachtet

wurde. 22 Millionen Mark standen

zur Verfügung. Spatenstich

war am 7. Dezember 1990 und

am 4. November 1993 – im Jahr

des 100-jährigen Bestehens –

wurde das „Schmuckstück zum

Abkupfern“, wie das Pilotprojekt

Katharinenstift damals genannt

wurde, eingeweiht und

übernahm eine Vorreiterrolle

für alle Heime. Bis heute nahm

das Bauen allerdings kein Ende,

es finden ständig weitere Modernisierungen

statt, um das

Katharinenstift stets auf dem

neusten Stand zu halten.

Über das „Katharinenstift

heute“, das „Lebenszentrum

für Menschen mit Demenz“,

werden wir in einer folgenden

BIEBRICHER-Ausgabe berichten.

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DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018 5


Fastnachts- und Karnevalsleckerbissen aus vielen Regionen

bei der Dacho-Prunksitzung

Wiesbaden mag zwar keine

Fastnachtshochburg sein, aber

jeder, der die Eröffnung der

alljährlichen Prunksitzung der

Dachorganisation Wiesbadener

Karneval (Dacho) im Thiersch-

Saal des Kurhauses miterlebt,

wird schon beim Sitzungsbeginn

einfach beeindruckt sein.

Der Einzug der Abordnungen

aller in der Dacho zusammengeschlossenen

40 Wiesbadener

Fastnachtsvereine zusammen

mit dem Kinderprinzenpaar

und dem Dacho-Vorstand unter

dem Vorsitz von Simon Rottloff

ist immer wieder ein atemberaubendes

und im Gedächtnis

bleibendes Bild. So auch wieder

am 21. Januar, wo in der Folge

unter der Sitzungspräsidentschaft

von Andreas „Andy“

Taschler einmal mehr rund fünf

Stunden lang ein Querschnitt

gesprochener, gesungener und

getanzter Fastnacht geboten

wurde. Bis auf wenige Ausnahmen

wurde bei der Programmzusammenstellung

bewusst – wie

es bei der Dacho-Sitzung üblich

und gewollt ist – kein „Best of“

der Wiesbadener Fastnacht präsentiert,

sondern größtenteils

Fastnachts- und Karnevalsleckerbissen

aus anderen Regionen

Deutschlands gezeigt. Auf

diesem Wege will man den angeschlossenen

Mitgliedsvereinen

keine Konkurrenz bei ihren

eigenen Sitzungen machen. Der

manchmal zu hörende Vorwurf,

es gäbe insbesondere bei den

Büttenvorträgen nur wenige

Bezüge zu Wiesbadener Themen,

ist der Kompromiss, den

man dabei zwangsläufig eingehen

muss.

Gäste auf der Dacho-Rostra

waren in diesem Jahr Jürgen

Wiesmann aus Mainz in seiner

Paraderolle als „Ernst Lustig“

unter dem Motto „Opa wider

Willen“, der Gesangsparodist

Julius Müller aus Düsseldorf, der

mit seinem Ausflug in die Popund

Schlagerwelt das Publikum

früh von den Stühlen riss, der

Die Dacho-Stadtgarde begeisterte wieder das Publikum.

Franken-Fastnachtsstar Peter

Kuhn von der „Schwarzen Elf

Schweinfurt“ bewies als „Chemielaborant

einer Kläranlage“

einmal mehr, dass er ein Meister

der geschliffen-gereimten

Gesellschaftskritik ist. Auch

der neue Sitzungspräsident

des Mainzer Carneval-Vereins

„Nachtwächter“ Adi Guckelsberger

kam über den Rhein

zum „Erbfeind“ und begeisterte

das Publikum mit seinem

Mitmachvortrag. Lediglich beim

„schnellsten Xylophonisten

im Universum“, Dirk Scheffel,

konnte man geteilter Meinung

sein, ob sein ohne Zweifel vorhandenes

Talent auf eine Fastnachtsbühne

gehört.

Zwei Wortakrobaten der Extraklasse

mit Heimvorteil waren

dafür über jeden Zweifel erhaben:

Der Dacho-Protokoller und

als „Deutscher Michel“ bekann-

FRANK HENNIG

FRANK HENNIG

Immer wieder ein atemberaubendes Bild zum Beginn der Dacho-Prunksitzung: Die Abordnungen der Wiesbadener Fastnachtsvereine auf

der Kurhausbühne.

6 DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018


Kölner Gäste auf der Kurhausbühne: die „Kammerkätzchen &

Kammerdiener“ der Kölner Karnevalsgemeinschaft „Schnüsse

Tring“.

te Bernhard Knab, mit seinem

scharfzüngigen, politischen

Jahresrückblick im gereimten

Versmaß, den er wieder brillant

und völlig manuskriptfrei

vortrug. Niemals sicher sein

kann man als Politiker vor

dem Nordenstadter Guntram

Eisenmann, dem „Mann vom

Altpapier“. Wie kaum ein anderer

teilt er mit großem Lokalbezug

in jedes politische

Lager aus. Manchmal durchaus

hart, so dass man schon

mal die Luft anhält. Aber er ist

in der Wiesbadener Fastnacht

die Verkörperung der wahren

Narrenfreiheit – und wirklich

übel nimmt ihm das keiner, im

Gegenteil.

Männerballette schon längst

nicht mehr vordergründig

der Belustigung dienen, sondern

ebenfalls höchst akrobatischer

Hochleistungssport

sind. Beeindruckenden und

typisch köll’schen Gardetanz

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Tänzerisch wurden bei der

Dacho-Prunksitzung wieder

vier wirkliche Leckerbissen

geboten: Den Auftakt machte

die Dacho-Stadtgarde mit

einem sehr schön anzusehenden

Gardetanz. Die derzeit

26 Tänzerinnen aus 14

Dacho-Mitgliedsvereinen treten

ganz bewusst nicht einheitlich

gekleidet, sondern

in ihren jeweiligen Vereinskostümen

auf, um damit die

Vielfalt der getanzten Wiesbadener

Fastnacht auszudrücken

– einfach klasse. Unter

dem Motto „Schwerelos – das

Ziel ist der Mond“ begeisterte

die Showtanzgruppe „Shining

Motions“ aus Oppenheim,

die schon oft in der Fernseh-

Fastnacht zu sehen war. Die

„Atzmann Tornados“ aus

Heidenrod Dickschied bewiesen

mit ihrem diesjährigen

Showtanz unter Spanien-

Motto einmal mehr, dass

Für’s Kurhaus hatte er sich

sogar extra fein gemacht:

Guntram Eisenmann trat

mit Krawatte in die Bütt.

präsentierten schließlich die

„Kammerkätzchen & Kammerdiener“

der Kölner Karnevalsgemeinschaft

„Schnüsse

Tring“.

Nach dem Finale mit der Spaßmacher

Company und dem

traditionellen Saalfeuerwerk

verteilten sich Gäste und Aktive

in den Nebensälen des Kurhauses,

um noch einige Stunden

bei der anschließenden

Konfettiparty zünftig nachzufeiern.

Dabei konnten sich die

Dacho-Verantwortlichen zu

Recht auch über viel Lob und

Anerkennung für die diesjährige

Dacho-Sitzung freuen.

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DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018 7


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Großes Informationsbedürfnis zur

geplanten CityBahn

Das Interesse war riesig. Über

200 Biebricher kamen alleine in

der ersten Stunde zur Infomesse

über die CityBahn-Pläne in den

Bürgersaal in der Galatea-Anlage

– und der Strom riss auch im weiteren

Verlauf des Tages nicht ab.

„Ich bin selbst sehr gespannt“,

erklärte Oberbürgermeister Sven

Gerich, der sich ausführlich von

Umwelt- und Verkehrsdezernent

Andreas Kowol die für den

Stadtteil vorgeschlagenen Routenoptionen

erklären ließ. „Wir

können in Biebrich sehr viel möglich

machen, das sollte aber auf

der Basis von Fakten geschehen“,

lautete ein Fazit Gerichs. „Wir

nehmen Bürgerbeteiligungen

sehr ernst, ich will keine Placebo-

Bürgerbeteiligung“, unterstrich

er weiter, wies aber auch auf die

Bedeutung des Ortsbeirats als

Bürgervertretung hin, auf dessen

Anregung an einer potenziellen

Routenführung der Bahn in den

Biebricher Ortskern gearbeitet

worden war. Biebrichs Ortsvorsteher

Kuno Hahn betonte bei

dem Termin am 25. Januar die

Notwendigkeit neuer Verkehrslösungen

für Biebrich. „Biebrich

leidet unter Verkehrsüberlastung.

Wir sind sehr dankbar dafür,

dass hier zahlreiche Varianten

vorgeschlagen werden. Wir

werden sie vor allem unter zwei

Gesichtspunkten prüfen: Ist es

eine Erleichterung gegenüber der

bisherigen Situation und welche

Folgen sind zu erwarten?“

Ein erstes Ziel des von ESWE

Verkehr und Mainzer Mobilität

gemeinsam geplanten Schienenkonzepts

ist es, ab 2022

auf einer Strecke zwischen dem

Mainzer Hauptbahnhof und der

Hochschule RheinMain in Wiesbaden

täglich bis zu 100.000

Fahrgäste per CityBahn transportieren

zu können. Weitere Pfeiler

des Konzepts sind Elektro- und

Brennstoffzellenbusse. An Informationen

über die Bahnpläne

mangelte es bei der Ausstellung

nicht. Sowohl im Bürgersaal als

auch im Foyer auf zahlreichen

Stellwänden Routenvorschläge

für die CityBahn in den verschiedenen

Stadtteilen aufgezeigt und

es standen Expertinnen und Experten

zur Beantwortung von

Fragen zur Verfügung. Auf das

Umwelt- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol (links), Oberbürgermeister

Sven Gerich (2.v.l.) und Biebrichs Ortsvorsteher Kuno

Hahn (rechts) beim Meinungsaustausch.

Großes Interesse bei der Infomesse über die CityBahn-Pläne im

Biebricher Bürgersaal in der Galatea-Anlage.

SUSANNE STAUß

besondere Interesse der Biebricher

Bürger stießen die Bahnführung

aus der Stadt heraus entlang

der Biebricher Allee nach Biebrich

und von dort weiter nach Mainz,

gekoppelt mit einer möglichen

Anbindung des Rathenauplatzes

und Streckenalternativen über

die Breslauer- als auch über die

Kasteler Straße. Jeder Besucher

erhielt die Möglichkeit, anhand

roter und grüner Klebepunkte

Vorschläge abzulehnen oder zu

begrüßen beziehungsweise anhand

der Punkte bereits geäußerte

und zu Papier gebrachte

Bedenken zu bewerten.

Die Stimmung unter den Besuchern

und auch unter den anwesenden

Ortsbeiratsmitgliedern

zur CityBahn war zwiegespalten.

Während sich Dorothee Andes-

Müller von den Grünen klar von

dem Konzept begeistert zeigte

und sich so mancher Biebricher

auf die steigende Attraktivität

seines Wohnortes durch die

Bahn freute, herrschten parteienübergreifend

auch noch viele

Bedenken. Sie reichten von der

Warnung vor einer weiteren Zuspitzung

der Verkehrssituation

durch die Bahn aus Platzgründen

(„Wohin mit Autos und Fahrradfahrern?“)

bis zu der Befürchtung,

dass die durch die Bahn

verlängerten Abstände zwischen

den Haltestellen insbesondere

für ältere Menschen zur Isolation

führen könnten.

(sst)

SUSANNE STAUß

8 DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018


Campingfreunde zum

„Großreinemachen“ auf

der Rettbergsaue

Am ersten Februarsamstag

machten sich Mitglieder des

Vereins Campingfreunde

Rettbergsau auf den Weg,

um die in Mitleidenschaft

gezogenen städtischen Gebäude

auf der Biebricher

Seite der Rheininsel von den

Spuren der beiden Hochwasser

zu befreien. Ein erster

Versuch zwei Wochen zuvor

musste abgesagt werden da

„Vater Rhein“ erneut sein

Bett verlassen hatte und die

Insel überspülte.

Jedes Mal wenn der Rhein

über seine Ufer tritt, sind

auch die öffentlichen Freizeiteinrichtungen

auf der

Rettbergsaue betroffen. Zu

Beginn dieses Jahres gab es

gleich zweimal nacheinander

Hochwasser, welche große

Mengen an Schlamm und

Treibgut mit sich brachten.

„Mit Schaufeln, Wasserschiebern,

Rheinwasser aus zwei

Pumpen und einer Portion

Spaß an der Sache rückten

die Camper dem Schlamm in

Duschräumen, Toiletten und

Funktionsräumen zu Leibe“,

berichtet Volker Reitz, Vorsitzender

der Campingfreunde

Rettbergsau.

Seit über 35 Jahren helfen die

Campingfreunde Rettbergsau

mit viel ehrenamtlichem

Engagement der Landeshauptstadt

Wiesbaden beim

Betreiben der Freizeitgelände

auf der Rettbergsaue.

Die nächste Etappe ist voraussichtlich

Ende April eine

allgemeine Grundreinigung

rechtzeitig vor Eröffnung der

Freizeitgelände, damit alle

Bürger aus Wiesbaden und

Umgebung wieder ein paar

unbeschwerte Stunden auf

der Rettbergsaue genießen

können.

(red)

5600 Arbeitsplätze

75 Unternehmen

Auszubildende

CAMPINGFREUNDE RETTBERGSAU)

InfraServ GmbH & Co.

Wiesbaden KG

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Mitglieder des Vereins der Campingfreunde Rettbergsau bei der

Reinigung der städtischen Gebäude auf der Rettbergsaue.

Kasteler Str. 45

65203 Wiesbaden

Telefon (0611) 962-01

info@infraserv-wi.de

Übrigens: Wer noch auf der Suche nach einem naturbelassenen

Dauercampingplatz ist und die Campingfreunde bei

ihrer Arbeit unterstützen möchte, findet die Kontaktdaten

im Internet unter www.campingfreunde.rettbergsau.de.

www.facebook.com/IndustrieparkKalleAlbert

DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018 9


– Die Gesundheitsseiten –

Gymnasium am Mosbacher Berg jetzt als „Gesundheitsfördernde

Schule“ zertifiziert

Über zehn Jahre hat es gedauert,

bis das Gymnasium am Mosbacher

Berg alle Zertifikate und Bedingungen

erfüllt hat. Nun ist es

als erstes Gymnasium überhaupt

mit dem Prädikat „Gesundheitsfördernde

Schule“ ausgezeichnet

worden. In vier Teilzertifikaten,

die teilweise mehrfach rezertifiziert

wurden, hat sich die Schule

bewährt: Ernährung, Bewegung

und Wahrnehmung, Sucht- und

Gewaltprävention sowie Verkehrserziehung

lauten die einzelnen

Themen, in denen sich Schülerinnen

und Schüler fit machen

sollen, um das begehrte Prädikat

zu erhalten. Es wurde jetzt samt

Urkunde, Plakette für die Fassade,

Scheck und Geschenk Anfang

Februar vom Hessischen Kultusminister

Alexander Lorz persönlich

übergeben.

Für die Feier hatte sich die Schule

ein umfangreiches Rahmenprogramm

überlegt: Schulchor

sowie Tanz- und Sportgruppen

zeigten, dass die Schüler in der

Tat sehr bewegungsfreudig sind.

Schulleiterin Antina Manig bedankte

sich bei ihrem Team aus

Lehrern, Eltern, Förderverein und

auch pensionierten Kollegen, die

sich noch immer sehr tatkräftig

um den Schulalltag verdient machen.

Nur gemeinsam mit ihnen

und vielen anderen engagierten

Kollegen und Eltern habe man es

geschafft, das Prädikat mit allen

dazu nötigen Einzelaktionen zu

erwerben und sei darauf sehr

stolz.

Eine Bilderschau zeigte Einzelheiten

aus dem Schulalltag: Die „Bewegte

Pause“ mit allerlei Sportgeräten

auf dem Schulhof und in

der Turnhalle, Tischtennisplatten,

eine schöne Schulhofgestaltung

mit geschwungenen Bänken und

Zertifikats- und Geschenkübergabe im Gymnasium am Mosbacher

Berg, unter anderem mit Kultusminister Alexander Lorz (4.v.l.) und

Schulleiterin Antina Manig (links).

bunten Beeten, regelmäßige Skikurse

auf Klassenfahrten, einen

„Body and Grips-Parcours“, die

Streitschlichter, die Medienscouts,

die Schulsanitäter, den

„U.R.on-Parcours“ mit Infos zur

Medienkompetenz - und auch an

die Lehrergesundheit wird hier

gedacht, nämlich mit Fitnessgeräten

im Lehrerzimmer. Alles, was

es an der Schule zu essen gibt,

verdient das Prädikat „gesund“

- wovon man sich auch beim kleinen

Büffet nach der Feierstunde

überzeugen konnte. Schon länger

sei man „Bewegte Schule“,

jetzt eben auch „Gesundheitsfördernde

Schule“ - sowohl der

Minister als auch die Direktorin

zeigten sich überzeugt davon,

dass das Gymnasium am Mosbacher

Berg den richtigen Weg eingeschlagen

hat.

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10 DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018


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Die höchste Ehrung des Carnevalvereins Narrenlust Waldstraße,

das sogenannte Ehrenglas, erhielten Erika Back, Georg Schuchardt

und Hildegard Kürzer (v.l.).

Ehrungsmarathon beim

Sektempfang der Narrenlust

Waldstraße

Anlässlich des diesjährigen Sektempfangs

des Carnevalvereins

Narrenlust Waldstraße am 28.

Januar wurden in diesem Jahr

besonders viele Ehrungen ausgesprochen.

So wurden von Simon

Rottloff, dem Vorsitzenden der

Dachorganisation Wiesbadener

Karneval (Dacho), mit Dacho-

Ehrennadeln in verschiedenen

Stufen Manfred Chladek, Volker

Markendorf, Wolfgang Möllenhoff,

Horst Schneider und Stefan

Zell geehrt. Roland Grundmann

von der Interessengemeinschaft

Mittelrheinischer Karneval (IGMK)

zeichnete Daniela Rehwinkel mit

dem IGMK-Verdienstorden und

den Narrenlust-Ehrenvorsitzenden

Richard Knörzer mit der nur

zweimal je Kampagne verliehenen

IGMK-Verdienstnadel aus.

Weiterhin ehrte die Narrenlust

verdiente Mitglieder mit vereinseigenen

Ehrungen (siehe Fotos).

Viele Worte des Dankes fand der

Narrenlust-Vorsitzende Erhard

Stahl auch für die vielen „guten

Geister“ des Vereins, die immer

im Hintergrund dafür sorgen,

dass alles reibungslos funktioniert

– so, wie bei diesem wiederum

gelungenen Empfang im

Germaniaheim.

Umrahmt wurde der Sektempfang

mit einem fastnachtlichen

Programm, welches ausschließlich

von den zahlreichen Tänzerinnen

der Narrenlust sowie der

vereinseigenen Gesangsformation

„Die Ochsenbachraben“ bestritten

wurde.

(fhg)

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Mit Urkunden für besondere Verdienste bei der Narrenlust wurden

Marc Rüdiger Leiras, Gerda Kruczek und Christoph Paul (v.l.)

geehrt.

DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018 11


FRANK HENNIG

Fröhliche Fastnachtsparty mit den „Wubbe“

in den Werkstätten für Behinderte

Nach dem überwältigenden Erfolg

der Premierenveranstaltung

in der vergangenen Kampagne

war es für die engagierten Fastnachter

des Wiesbadener Carneval-Clubs

„Die Wubbe“ völlig

klar: Auch in diesem Jahr wird

es wieder eine Fastnachtsparty

in Kooperation mit und für die

Beschäftigten der Werkstätten

für Behinderte Wiesbaden-Rheingau-Taunus

(wfb) in Biebrich geben.

Fröhliche und ausgelassene Stimmung bei der Fastnachtsparty in

den Werkstätten für Behinderte in Kooperation mit dem Carneval-

Club „Die Wubbe“.

Save the date!

„Antrinken“ am Weinstand

Do., 19. April 2018

So war die Sporthalle auf dem

Gelände der Werkstätten an der

Hagenauer Straße am 27. Januar

wieder prächtig und vierfarbbunt

geschmückt. Eine Woche lang

hatten die wfb-Beschäftigten unter

der Führung von Werkstattleiter

Michael Timpe an der Dekoration

gebastelt und die Halle

für die höchst stimmungsvolle,

nachmittägliche Fastnachtsparty

vorbereitet. Die Wubbe-Fastnachter

um ihre Vorsitzende Sabine

Adkins und Sitzungspräsident

Michael Großmann hatten dazu

ein dreistündiges Programm,

bestehend aus Musik, Tanz und

Büttenreden, zusammengestellt,

welches bei den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern der wfb

wieder überaus großen Anklang

fand. Schon vor Programmbeginn

herrschte in der Halle wieder

eine so fröhliche und ausgelassene

Stimmung, wie man sie

sich bei anderen Veranstaltungen

am Ende erhofft. Sitzungspräsident

„Grossi“ war allerdings so

erkältet, dass kurzerhand seine

20-jährige Tochter Janina einsprang

und durch das närrische

Programm führte. Neben den

vielen Tänzerinnen der Wubbe

waren auf der Bühne das Männerballett

„Biebricher Waden“

von Kolping Biebrich, die „Tanzbärchen“

der Jocusgarde aus

Mainz-Kastel zu sehen. Auch das

Wiesbadener Kinderprinzenpaar

beehrte die wfb-Fastnachtsparty

mit ihrem Besuch. Gleich zu Beginn

verwandelten die Guggemusiker

der „Räubers“ den Saal

in ein wahres Tollhaus und auch

Stimmungssängerin Jenny Dillitz

ließ die Stimmung nicht abebben.

Janina Großmann führte

schlagfertig durch das Programm.

Auch einige wfb-Mitarbeiterinnen

und -Mitarbeiter beteiligten

sich mit einem eigenen tänzerischen

Programmpunkt und hatten

dabei sichtlichen Spaß.

Dr. Simeon Ries, Geschäftsführer

des Trägervereins der Werkstätten

und in diesem Jahr als „Captain

Hook“ verkleidet, war wieder

begeistert von dem großen

Zuspruch und sichtlichen Erfolg,

den der Nachmittag hatte. Besonders

freute er sich, als ihm für

den wfb-Förderverein ein Scheck

über närrische 3.333 Euro übergeben

wurde. Wubbe-Mitglieder

und zahlreiche weitere Sponsoren

hatten für die wfb gesammelt,

damit diese sich den Traum

einer eigenen mobilen Bühne

verwirklichen kann. Damit wollen

die Werkstätten für Behinderte

ihre Aktivitäten in der Öffentlichkeit

verstärken, um besser wahrgenommen

zu werden.

(fhg)

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Am Rande der Fastnachtsparty überreichten Wubbe-Mitglieder

und zahlreiche weitere Sponsoren einen Scheck für den Förderverein

der Werkstätten für Behinderte, den Dr. Simeon Ries (Mitte)

entgegennahm.

12 DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018


Prickelnd ins neue Jahr

Zum Startschuss der besonderen

Art hatte der Wiesbadener

Reit- und Fahr-Club

(WRFC) geladen. Unter dem

Motto „Prickelnd ins neue

Jahr“ bat der WRFC seine

Mitglieder in das Stammhaus

seines ältesten Partners, der

Sektkellerei Henkell.

Prominenter Gast

des Mitglieder-Empfangs

war Hessens

Kultusminister Prof.

Dr. R. Alexander

Lorz und der hatte etwas

mitgebracht.

basiert.

Wiesbadener

Reit- und

Fahr-Club

Kultusminister Lorz knüpfte

direkt an die Gedanken

Rocks an und überreichte

dem WRFC einen Scheck in

Höhe von 14.000 Euro: „Für

mich ist das heute eine wunderbare

Gelegenheit,

die Unterstützung

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FRANK HENNIG

FRANK HENNIG

Kultusminister Alexander Lorz (rechts) überbrachte zur Freude

der WRFC-Präsidentin Kristina Dyckerhoff (Mitte) und ihrem

Vize Dr. Hanns-Dietrich Rahn (links) einen Förderscheck der

Landesregierung.

Jan Rock, Kommunikations-

Chef von Henkell, begrüßte

die WRFC-Mitglieder im

Hauptsitz der Sektkellerei in

Biebrich und betonte: „Die

Zusammenarbeit von Henkell

mit dem WRFC begann einst

durch die Freundschaft der

Familien Henkell und Dyckerhoff.

Inzwischen basiert diese

enge Partnerschaft auf jahrzehntelangem

Vertrauen.“

Seit 1929 unterstützt Henkell

den WRFC und speziell das

Pfingstturnier im Biebricher

Schlosspark. Rock dankte

auch den vielen Menschen,

die das Pfingstturnier rein ehrenamtlich

organisieren und

ausrichten. Das Pfingstturnier

des WRFC ist eines der letzten

Turniere dieser Größenordnung,

welches auf rein

ehrenamtlichem Engagement

der Landesregierung

für das ehrenamtliche

Engagement

zum Ausdruck zu

bringen.“ Das Geld

stammt aus dem Sonder-Investitionsprogramm

‚Sportland Hessen‘, das sich

seit zehn Jahren als bewährtes

Förderinstrument etabliert

hat. Der WRFC hatte die Mittel,

die schon einige Monate

zuvor zugesagt worden waren,

bereits zur Sanierung des

Stallbereichs genutzt. „Der

Stall sieht toll aus“, freut sich

WRFC-Präsidentin Kristina Dyckerhoff.

„Das war eine wichtige

Investition. In diesem Stall

sind nicht nur die Pferde während

des Turniers untergebracht,

auch zwischenzeitlich

werden die Stallgebäude gut

genutzt.“ Lorz ist als Biebricher

selbst ein großer Fan und

regelmäßiger Besucher des

Pfingstturniers.

Bevor Rock zu einer kurzen

Besichtigung von Henkells

neuer Sektmanufaktur einlud,

Die erfolgreichsten WRFC-Reiterinnen und -Reiter des vergangenen

Jahres wurden geehrt.

wurden noch einige Mitglieder

des WRFC durch die Präsidentin

geehrt. Mitglieder, die besonders

erfolgreich im vergangenen

Jahr für den WRFC am Start

waren – in Dressur-, Springund

Hunterprüfungen. Dies

waren Emelie Godawa, Antje

Hell, Antonia Klemme, Antonia

und Helena Pietchotka, Jennifer

Rau, Peter Reichel, Karl-Georg

Schäfer und Julia Thamm. Besonders

geehrt wurde auch

Helmut Rau, der seit 25 Jahren

Mitglied im WRFC ist und dem

ein dickes Dankeschön von Kristina

Dyckerhoff ausgesprochen

wurde: „Wir freuen uns, lieber

Helmut, dass Ihr, Du und Dein

Sohn, immer für uns da seid.“

(red/fhg)

DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018 13


Freche Sprüche und flotte

Tänze bei der Narrenlust

Waldstraße

Die Gäste kamen bereits mit guter

Laune in das Germaniaheim

an der Teutonenstraße, denn sie

wussten, dass ihre Erwartungen

an einen unterhaltsamen, närrischen

Abend bei der Narrenlust

Waldstraße nicht enttäuscht

werden – und genau so war es

am 3. Februar auch wieder. Neben

vielen selbst aktiven Fastnachtern

im Publikum fällt bei

der Narrenlust eines immer wieder

auf: Es kommen auch jene

Menschen zu dieser Sitzung

im Norden Biebrichs, die sonst

eher wenig mit der Fastnacht

zu tun haben und auch sonst

keine anderen klassischen Narrensitzungen

besuchen. Eine

Anerkennung, der sich die Fastnachter

um ihren Vorsitzenden

Erhard Stahl durchaus bewusst

sind und der sie auch in diesem

Jahr wieder gerecht wurden.

Mit dem 23-jährigen Robin Eisenmann

verfügt die Narrenlust

Waldstraße seit der letzten

Kampagne zudem über einen

der jüngsten Wiesbadener Sitzungspräsidenten,

der – nicht

zuletzt dank seines ohne Zweifel

fastnachtsverrückten familiären

Hintergrundes – in der Szene

dennoch schon ein „alter Hase“

ist. Insbesondere als der „Mann

vom Altpapier“ (Guntram Eisenmann)

in die Bütt stieg,

entwickelte sich zeitweise ein

närrisch-bissiges Zwiegespräch

zwischen Vater und Sohn, dass

schnell deutlich machte, dass da

in zwei Körpern vierfarbbuntes

Blut durch die Adern fließt.

Auch sonst bot die Sitzung wieder

alle Elemente, die für eine

erfolgreiche und stimmungsvolle

aber zugleich auch bodenständige

Fastnacht - daher der

Publikumserfolg - notwendig

sind. Für den Bereich „flotte

Tänze“ zeichnete überwiegend

die Narrenlust selbst mit

ihren vielen Tänzerinnen verantwortlich:

von der teils noch

etwas unbeholfen wirkenden

aber supersüßen „Rasselbande“

mit den Kleinsten, über

das Solo, das Duo, das Trio,

das Quartett, die Garde bis hin

zur kostümprächtigen Showtanzformation

(letztgenannte

gemeinsam mit den Fidelen

Narren von ESWE). Freche Sprüche

in der Bütt lieferten un-

Thomas Baum (links) und Markus Lehmann brillierten als „Superman

und Superwoman“ – und gaben zugleich ihren Bühnenabschied

bekannt.

ter anderem „Jamaika-King“

Stefan Fink, „Superman und

Superwoman“ Thomas Baum

und Markus Lehmann, „Fahrschüler-Muttersöhnchen“

Frank

FRANK HENNIG

FRANK HENNIG

FRANK HENNIG

Alle Gardemädchen überraschten den Narrenlust-Ehrenvorsitzenden

Richard Knörzer (Mitte) mit roten Rosen zu seinem 92.

Geburtstag.

Finale einer stimmungsvollen Narrenlust-Sitzung: der Auftritt der

„Ochsenbachraben“.

Böhme, „Nudelsalatgeschädigter“

Detlef Sissol, „Napoleon“

Hans Heilmann, „Schwulen-

Domina“ Axel Heilmann und

für ein scharfes Protokoll sorgte

Willem-Alexander van’t Padje.

Wahren Hochleistungstanzsport

präsentierte die „Men

Show“ aus Taunusstein. Musikalisch

heizten die „Räubers“

gleich zu Beginn dem Publikum

mächtig ein, „mitsingen“ war

bei der Sängerin Jennifer Dillitz

angesagt und – anders wäre

es garnicht denkbar – sorgten

die „Backstreet Boys“ der

Waldstraße, die „Ochsenbachraben“,

mit neuen und traditionellen

Hits insbesondere beim

Finale für ausgelassene Partystimmung

im Germaniaheim.

Sowohl auf der Bühne wie auch

im Publikum sah man zu diesem

Zeitpunkt nur zufriedene Gesichter

– mit recht.

(fhg)

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14 DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018


Der „Sprudel“ bringt wieder die

Fastnacht ins Katharinenstift

Bereits zum 36. Mal veranstaltete

die Wiesbadener Carneval-Gesellschaft

„Sprudel“ im Biebricher

Katharinenstift einen stimmungsvollen

Fastnachtsnachmittag.

Im farbenprächtig geschmückten

Festsaal im Untergeschoss

fand am 3. Februar vor rund 100

Hausbewohnern und weiteren

Gästen ein gut zweistündiges

unterhaltsames und närrisches

Programm mit Wiesbadens ältester

Karnevalsgesellschaft statt.

Helga Greßelmeier führte moderierend

durch das Programm und

der Sprudel-Vorsitzende Volkmar

Rasch hielt die Regiefäden in den

Händen. Wiesbadens Sozialdezernent

Christoph Manjura war

begeistert und lobte das besondere

Sprudel-Engagement in vielen

Senioreneinrichtungen.

Das Programm wurde beinahe

ausschließlich mit vereinseigenen

Kräften bestritten, darunter viele

Nachwuchskräfte, auf die der

Verein mit Recht stolz ist. Neben

viel tänzerischem Nachwuchs

bestach vor allem der erst zehnjährige

aber höchst selbstsicher

auftretende Valentin Groß mit

seinem Opa-Vortrag in der Bütt.

Weitere Programmbeiträge kamen

von Stimmungssänger Rudolf

Fuhrmann, Monika Rasch

in der Bütt und den singenden

„Sprudel-Clowns“. Einen Gastauftritt

hatten die „Eisbärchen“

der Jocusgarde.

Das Publikum hatte ausgiebig

Gelegenheit, sich mitsingend am

Programm zu beteiligen – eine

willkommene Abwechslung, auf

die sich viele Heimbewohner

schon wochenlang im Vorfeld

freuen.

(fhg)

FRANK HENNIG

ERLEBE,

WAS WIR

LIEBEN!

Tänzerische Unterhaltung im Katharinenstift mit der Sprudel-

Tanz-Garde.

Frühlingskonzert mit

Johann-Strauß-Ensemble

Der Verkehrs- und Verschönerungsverein

Biebrich veranstaltet

am 25. März um 16 Uhr

im Biebricher Schloss wieder

sein schon traditionelles Frühlingskonzert

mit dem beliebten

Johann-Strauß-Ensemble

unter der Leitung von Herbert

Siebert. Unterstützt wird Siebert

wieder von der Sopranistin

Anja Stader, die das

Publikum bereits bei früheren

Schlosskonzerten begeisterte,

sowie von Künstlernachwuchs

aus der Region. Auf dem Konzertprogramm

stehen unter

anderem Werke von Johann

Strauß und Franz Lehár. Der

Kartenvorverkauf hat bereits

in den Biebricher Filialen der

Wiesbadener Volksbank begonnen.

Es sind Karten zum

Preis von 20 und 25 Euro erhältlich.

Restkarten können

an der Tageskasse erworben

werden.

(fhg)

Foto: Detlef Gottwald

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10. März 2018, 19:30 Uhr

Sporthalle am

Platz der Deutschen Einheit

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DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018 15


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Neuwahlen bei der Gibber Kerbegesellschaft

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung

der Gibber

Kerbegesellschaft am 2. Februar

standen auch wieder Neuwahlen

des Vorstandes auf der

Tagesordnung. Für weitere zwei

Jahre wurde dabei der bisherige

Vorsitzende Hans-Jürgen

Hubert im Amt bestätigt. Ihm

zur Seite stehen weiterhin:

Uwe Hubert (2. Vorsitzender),

Kerstin Hubert (1. Kassiererin),

Frank Burneleit (1. Schriftführer),

Wilhelm Fassbender (2.

Kassierer), Ralf Burneleit (2.

Schriftführer), Horst Krämer

(Vergnügungsausschussvorsitzender),

Ralf Wiegand (Bauausschussvorsitzender)

und

Markus Schmidt (Inventarverwalter).

Neu in den Vorstand

gewählt wurden Lucien Stunz

(stellvertretender Vergnügungsausschussvorsitzender),

Moritz

Fassbender (stellvertretender

Bauausschussvorsitzender) und

Der neue Vorstand der Gibber Kerbegesellschaft. Vordere Reihe

von links: Ralf Wiegand, Uwe Hubert, Kerstin Hubert, Hans-

Jürgen Hubert und Horst Krämer. Hintere Reihe von links: Lucien

Stunz, Frank Burneleit, Ralf Burneleit, Moritz Fassbender, Markus

Schmidt, Michael Lehmann und Wilhelm Fassbender.

Michael Lehmann (stellvertretender

Inventarverwalter). Die

Funktion des Platzmeisters wird

nach dem kürzlich überraschenden

Tod von Karl Lehr künftig

vom gesamten Vorstand ausgeübt.

Einen besonderen Dank

richtete der Vorsitzende Hans-

Jürgen Hubert nach der Wahl

an Rolf Ries, Fritz Schleines jun.,

Bernd Malsy und Ingrid Krämer,

die dem Vorstand nun nicht

mehr angehören.

(red)

GKG

Veranstaltungshöhepunkte der Gibber Kerbegesellschaft im laufenden Jahr:

17. Juni:

Gibber Zelt- u. Wiesenflohmarkt

29. Juni bis 2. Juli:

109. Gibber Kerb

1. und 2. Dezember:

Gibber Winterzauber

Ausbildung im Industriepark erfolgreich beendet

Im Bildungszentrum Kalle-Albert

wurden kürzlich wieder

35 Auszubildende von Standortfirmen,

13 Absolventen

externer Unternehmen sowie

zehn Umschüler der Firma Mitsubishi

Polyester Film GmbH

zur erfolgreich bestandenen

Prüfung beglückwünscht. Ihre

Zeugnisse erhielten sie bei der

feierlichen Veranstaltung von

Ralf Benuar, der das Bildungszentrum

seit Jahresbeginn

kommissarisch leitet.

Peter Bartholomäus, Vorsitzender

der Geschäftsleitung von

InfraServ Wiesbaden, würdigte

die Verdienste des langjährigen

Leiters Walter Schmidt, der sich

zum 1. März in den Ruhestand

verabschiedet. Geschäftsleiter

Jörg Kreutzer dankte dem gesamten

Team des Bildungszentrums

und legte den jungen

Nachwuchskräften das Prinzip

des lebenslangen Lernens ans

Herz.

INFRASERV WIESBADEN

Zahlreiche junge Menschen haben mit Erfolg ihre Ausbildung

im Bildungszentrum Kalle-Albert abgeschlossen.

„Sie standen vor nicht allzu

langer Zeit vor einer wichtigen

Entscheidung“, so Alexander

Baumann, Vorsitzender der

Geschäftsführung der Agentur

für Arbeit Wiesbaden, der als

Gastredner zu den erfolgreichen

Absolventen sprach. „Damit

meine ich die Berufswahl.

Sie haben sich damals für eine

duale Ausbildung entschieden

und dazu möchte ich Sie beglückwünschen.“

Die Ausbildung

sei ein Garant dafür, dass

sie am Arbeitsleben teilhaben

können, erklärte er. „Sie haben

viel während der Ausbildungszeit

gelernt, aber auch Engagement

und Durchhaltevermögen

gezeigt. Sie sind bestens

auf das Berufsleben vorbereitet,

es hängt jetzt von Ihnen

ab, was Sie daraus machen.“ Er

wies auf die zahlreichen Möglichen

der beruflichen Weiterbildung

hin und betonte, dass

jeder nur das nutzen sollte,

was zu ihm passt. Auch Alexander

Baumann dankte Walter

Schmidt für die gute Zusammenarbeit

und sein Engagement

weit über die Grenzen

des Industrieparks hinaus. (red)

16 DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018


Das Glücksgefühl, in Amöneburg zu leben und aktiv zu sein

Die Interessengemeinschaft

Amöneburger Ortsvereinigungen

hatte am 19.

Januar in Wiesbadens

einwohnermäßig

Amöneburger

zweitkleinstem Neujahrs-

Stadtteil zum Neujahrsempfang

empfan

eingeempfanladen.

Erstmals fand

der Empfang aufgrund dort

stattfindender Renovierungsarbeiten

nicht im evangelischen gieren. Stadträtin

Gemeindehaus in der Melanchtonstraße,

sondern in der 200 Skolik,

Helga

die

Meter entfernten Kindertagesstätte

in der Straße Am Helgenpfad

Wiesbadens

Oberbürger-

statt. Die Sprecherin meister bei

der Interessengemeinschaft, dem Empfang

Birgit Christmann, freute sich in

ihrer Begrüßung, dass wieder

zahlreiche Vertreterinnen und

Vertreter aus den Amöneburger

vertrat,

gestand, dass

genügend

Geld vorhan-

Vereinigungen sowie den den sei, es

in Amöneburg und der Nachbarschaft

ansässigen Betrieben

aber

immer

nicht

richtig

und Behörden der Einladung

gefolgt waren. In ihrem Jahresrückblick

eingesetzt

werde.

dankte sie allen Ehren-

amtlern, die sich in und für den Im weiteren

kleinen Stadtteil engagieren. Verlauf des

Diesen Dank griff Amöneburgs

Ortsvorsteher Rainer Meier auf

und dankte auch im Namen des

politischen Stadtteilgremiums.

Zugleich drückte er sein Glücksgefühl

darüber aus, in Amöneburg

E m p f a n g s

stellte Sandra

Dümmen das

von der Caritas

getragene

Elterncafé vor,

zu leben und aktiv zu sein.

Er wünschte sich, dass das neugestaltete

„Opaplätzchen“ beispielsweise

mit einem kleinen

Wochenmarkt belebt wird und

dort vielleicht auch ein kleiner

Weihnachtsmarkt und ein Sommerfest

veranstaltet wird. Viele

dass jeden

Dinge zur Verbesserung der Lebensqualität

in Amöneburg

habe der Ortsbeirat

nicht nur angestoßen,

sondern auch

finanziert. Er rief die

Wiesbadener Stadtregierung

auf, sich auch

finanziell mehr in und

für Amöneburg

zu enga-

FRANK HENNIG

Donnerstagvormittag im Haus

der Vereine veranstaltet wird.

Claudia Gayda von den „Kunstwerkern“

berichtete vom dienstags

von 15 bis 17 Uhr stattfindenden

Angebot für Kinder

von vier bis zwölf Jahren im

Container in der Melanchtonstraße.

Den Abschluss der Vorstellungsrunde

machte Claudia

Steinhauer, Vorsitzende des

Kirchenvorstands der Oranier-

Gedächtnis-Kirchengemeinde,

die sich vor einem Jahr aus dem

Zusammenschluss der früheren

evangelische Kirchengemeinde

Amöneburg und der evangelischen

Oranier-Gedächtnis-

Kirchengemeinde aus Biebrich

gebildet hat. Ihr Fazit nach dem

ersten gemeinsamen Jahr: „Der

Zusammenschluss war eine

gute Entscheidung mit Vorteilen

für beide Seiten. Wir wachsen

täglich weiter zusammen.“

Nach dem offiziellen Teil des

Neujahrsempfangs konnte das

eine oder andere Thema noch

bei einem Glas Sekt sowie leckeren

Häppchen vertieft und

diskutiert werden. Für den

musikalischen Rahmen beim

Gemeinsames Anstoßen auf ein erfolgreiches neues Jahr in Amöneburg (v.l.): Birgit

Christmann, Rainer Meier, Helga Skolik, Claudia Steinhauer, Sandra Dümmen und

Claudia Gayda.

Empfang sorgte das Duo „Damenwahl“

mit Christoph Weis

am Kontrabass und Thomas

Guinchard am Akkordeon mit

beliebten Chansons und Evergreens.

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DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018 17


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FRANK HENNIG

FRANK HENNIG

Zum zwölften Mal

gestaltete der Carnevalverein

Narrenlust Waldstraße

das Programm

bei der Narrensitzung

in der evangelischen

Heilig-Geist-Gemeinde

auf der Adolphshöhe.

Großen Anteil am Programm

hatten, neben

Mitwirkenden von

befreundeten Vereinen,

daher auch wieder die

vielen zur Narrenlust

gehörenden Tanzformationen,

wie beispielsweise

die „Showdancer“

(Foto oben), sowie

die Gesangsgruppe

„Ochsenbachraben“.

Stimmungsgarant war

einmal mehr Guntram

„Eisi“ Eisenmann (Foto

unten), der zum vierten

Mal in seiner unnachahmlichen

Art in Heilig-

Geist durch die gut

vierstündige Sitzung

führte und der sich besonders

in Gesellschaft

des Tanzduos mit Luisa

Mazzotta (links) und

Sabrina Stritter sichtlich

wohlfühlte.

(fhg)

SUSANNE STAUß

Biebricher Künstlerin geht neue Wege

18 DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018

Handwerk und Kunst, kaum

ein anderer Stadtteil verbindet

diese beiden Komponenten wie

Biebrich, ein Angelpunkt der

Wiesbadener Kultur- und Kreativszene

sowie Sitz zahlreicher

Handwerksbetriebe. Dies empfindet

auch die in der Rheingaustraße

ansässige Künstlerin

Annette Scharner so, die es sich

Die Biebricher Künstlerin Annette Scharner mit einem ihrer Kunstwerke.

unter anderem zum Ziel gesetzt

hat, die hiesige Künstlerszene

künftig wieder enger zusammenzuführen.

Basis

vieler ihrer aktuellen

Werke, von denen

über 70 bis vor kurzem

unter dem Motto

„Horizonte“ im Wiesbadener

Rathaus ausgestellt

waren, ist gebrauchtes

Schleifpapier – auch aus Biebricher

Schreinereien. Es ist in

den unterschiedlichsten Farben

erhältlich und weist interessante

Gebrauchsspuren auf, die

Scharners künstlerische Weiterentwicklung

des Materials inspirieren.

„Damit werde ich zum

Bindeglied und Mittler zwischen

Handwerk und Kunst“, erklärt

sie. „Meine Inhalte bekommen

einen Transporteur, der mich

auf meinem Arbeitsweg zum

Annette

Scharner

Ziel trägt.“ Wichtige Komponenten

ihrer Arbeiten sind darüber

hinaus natürliche Pigmente,

die vorwiegend

auf Reisen gewonnen

und erworben werden:

von Sandtönen

über Blautöne bis hin

zu grünlichem Gestein.

Auf altem Leinen aufgebracht,

spiegeln diese Pigmente

beispielsweise die Stimmung

Südfrankreichs wider, wo sich

die Künstlerin auch für längere

Zeit zum Arbeiten aufhält.

Eine ihrer Arbeitsweisen ist die

Enkaustik, bei der Pigmente

mit Wachs gebunden werden.

Darüber hinaus arbeitet die

Künstlerin gerne mit Blattgold

und Acryl. Sehr beliebt bei

Kunstfreunden sind aber auch

ihre Fotografien, die ursprüng-


FRANK HENNIG

Seit 52 Jahren veranstaltet die Carnevalsgemeinschaft Fidele

Elf Seniorensitzungen im Toni-Sender-Haus in Biebrich. Rund

100 Seniorinnen und Senioren nahmen auch in diesem Jahr

wieder an der Seniorensitzung im Gemeinschaftsraum des

Heimes teil. Zum Erfolg trugen vereinseigene Redner, die vielen

Tanzformationen der Fidelen Elf bei und der Sänger Jürgen

Finkenauer (Foto) bei, der unter anderem sein neues Lied

„Mein Herz schlägt für Wiesbaden“ präsentierte. Aber auch

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Toni-Sender-Hauses

waren Garanten für einen vergnüglichen Nachmittag: Rund 20

Beschäftigte sorgten sich mit vielen Hundert selbst gebackenen

Kreppeln sowie Kaffee, Wein und Knabbereien um das leibliche

Wohlbefinden der Gäste.

(fhg)

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Ihren Arbeitsalltag!

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lich nur dazu dienen sollten,

Gesehenes als Erinnerung für

das Atelier aufzunehmen. Heute

verschmelzen sie teilweise in

Verbindung mit anderen Materialien

zu Kunstwerken.

Die 1951 in Wiesbaden geborene

Annette Scharner wuchs

im Dichterviertel auf und unternahm

schon als Kind häufig mit

dem Vater Spaziergänge durch

den Biebricher Schlosspark.

Später lebte sie mit ihrer Familie

im Rheingau, seit 14 Jahren hat

sie ihren Lebensmittelpunkt in

Biebrich. Scharner studierte in

Mainz, war viele Jahre an einem

Gymnasium im Fach Kunst und

als Theaterpädagogin, als Museumspädagogin

und in der Lehrerfortbildung

am Landesmuseum

Wiesbaden sowie in der

Erwachsenenbildung der Volkshochschule

tätig. Seit 1974 sind

ihre künstlerischen Arbeiten in

zahlreichen Ausstellungen zu

sehen, ihre Werke befinden sich

sowohl in öffentlichen als auch

in privaten Sammlungen. Wer

mit der Künstlerin Kontakt aufnehmen

und beispielsweise zu

Ausstellungen eingeladen werden

möchte, kann dies über das

Internet unter www.scharnerart.com

tun. Scharner verkauft

ihre Kunst nicht nur, sondern

ist auch offen für Leihgaben

und Vermietungen. Fünf Werke

aus der Fotoserie „Wasser und

Wein“ sind beispielsweise derzeit

in der Weinhandlung Kaspar

Herke in Biebrich zu sehen,

andere in der Biebricher Goldschmiede.

(sst)

DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018 19


SUSANNE STAUß

Kolping feiert lange Biebricher Nacht – und das wieder

gleich zweimal

Mit dem gewohnt schwungvollen

großen Finale, eingeleitet

von der Band „NoName“ und

beendet mit dem Erfolgsfastnachtsschlager

„Olé Fiesta“,

verabschiedete sich das Komitee

von Kolpings Närrischen

Gesellen pünktlich um Mitternacht

von der Bühne des

Biebricher Kettelerhauses. Und

es konnte mit dieser 1. Prunksitzung

am 27. Januar wieder

mehr als zufrieden sein. Getreu

dem Motto „Kolpingfassenacht

voller Schwung, weckt Frohsinn

und Begeisterung“ hatte das

närrische Publikum unter der

Führung von Kolping-Sitzungspräsident

Peter Vorndran beste

karnevalistische Unterhaltung

erlebt.

Beim närrischen Vorspiel unterhielten

Clemens Hoffmann als

„Herr Knollefurz“ vom Amt für

Biebricher Belange und Peter

Wiendlocha als „Frau Lang“ die

Sitzungsgäste. In die Bütt stieg

später unter anderem Gunter

Raupach, dessen Ausflug mit

der Ehefrau in die „Halle des

Schreckens“ (Ikea) wie gewohnt

kein Auge trocken ließ. Trump,

die langwierigen Koalitionsverhandlungen,

aber auch die digitalen

Dienstleister Alexa und

Siri – diese Themen knöpfte sich

Guntram Eisenmann, der Mann

vom Altpapier, vor. Als neues

Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr

hatte auch Büttenredner

Axel Zorn schnell die Lacher auf

seine Seite. „Muttersöhnchen

Heinz“ alias Frank Böhme, der

Heimvorteil: Während der ganzen Kampagne hatten sie 38 Auftritte

bei befreundeten Fastnachtsvereinen – bei Kolping Biebrich

begeisterte das Männerballett „Biebricher Waden“ vor heimischem

Publikum.

„Biebricher Waden“ mit ihrem


Gesetzter Programmpunkt bei jeder Kolping-Sitzung: Die „Tanzbärchen“

der Jocusgarde.

unter dem Decknamen Gigolo

im Internet nach einer Frau

suchte, fand dabei am Ende seine

eigene Mutter, während sich

Bütten-Nachwuchstalent Janina

Großmann in ihrer Rede die Besonderheiten

des männlichen

Geschlechts vornahm.

Lautstark spielten die beliebten

Guggemusiker „Die Räubers“

aus Nordenstadt auf und

andere Gruppen begleiteten

den Abend mit schwungvollen

Tanzdarbietungen: So die

„Eisbärchen“ und die „Tanzbärchen“,

beide von der Jocusgarde,

über das Tanzduo

der Narrenlust Waldstraße mit

Luisa Mazzotta und Sabrina

Stritter sowie die „Ladies“ des

Carneval-Vereins Bierstadt mit

ihrem Space-Showtanz bis hin

zum Auftritt der legendären

diesjährigen


Boxer-Party-Motto.

Die Tanzbärchen hatten alle

Mühe, mit ihren Hebefiguren

nicht an die Decke zu stoßen.

Der Vize Hessenmeister im Gardetanz

feiert in diesem Jahr zudem

sein 25. Jubiläum. Geehrt

wurde auch die Vorsitzende der

Kolpingfamilie Biebrich, Anne-

Katrin Schulz: Ihr überreichte

Peter Vorndran im Auftrag des

Oberbürgermeisters die Bürgermedaille,

an deren offizieller

Verleihung Schulz nicht teilnehmen

konnte.

Geschunkelt und gesungen

wurde an diesem fröhlichen

Abend zahlreich, neben der

Biebricher Nationalhymne

„Biebricher Nächte“ bis zu altbekannten

Fastnachtsweisen.

Diese schöne Biebricher Nacht

wurde für viele dann auch tatsächlich

sehr lang.

(sst)

SUSANNE STAUß












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20 DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018


FRANK HENNIG

Nachtrag

Traditionell feiern Kolpings

Närrische Gesellen in jeder

Kampagne gleich zwei Prunksitzungen.

Viele vorgenannt

beschriebenen Programmpunkte

und Akteure waren

auch bei der Sitzung am Fastnachtsamstag

(10. Februar) mit

dabei. Zusätzlich waren unter

anderem zu sehen: Tanzmariechen

Luzie Mae Schwartz,

Schnäppchenjäger Joe Mauer

und „Jamaica-King“ Stefan

Fink. Hauptmerkmal der zweiten

Sitzung sind seit vielen

Jahren die Freunde aus dem

belgischen Gent-Ledeberg,

Wiesbadens Partnerstadt. Mit

einer großen Abordnung waren

Mitglieder des „Organisatiecomité

Karnaval Ledeberg“

auch in diesem Jahr wieder

nach Biebrich gekommen –

schließlich galt es das närrischelfjährige

Jubiläum dieser

Freundschaft zu feiern. Eine

ganz besondere Überraschung

Ritterschlag für Sitzungspräsident

Peter Vorndran

(rechts) durch den Dacho-

Ehrenvorsitzenden Werner

Mühling.

gab es für Peter Vorndran: Der

Dacho-Ehrenvorsitzende Werner

Mühling zeichnete den

Sitzungspräsidenten mit dem

Goldenen Vlies, der höchsten

Fastnachtsauszeichnung, aus.

Diese Ehrung hat sich Peter

Vorndran wahrhaft verdient.

Von Beginn der Freundschaft mit Gent-Ledeberg immer mit

dabei: Patrick Van Damme (links) und Sabine Hoekman.

(fhg)

FRANK HENNIG

Ostermarkt an der Hauptkirche

Biebrich

Am 24. März findet

wieder der schon

traditionelle Ostermarkt

an der Hauptkirche

Biebrich

statt. Von 10 bis 17

Uhr werden im Hof,

Turm und Anbau der

Hauptkirche in der

Straße Am Schlosspark

96/Ecke Didierstraße

Kunsthandwerkende,

Künstler

und Hobbykreative

Nützliches und

Schönes zum nahenden

großen Osterfest

anbieten.

Süße Leckereien

aus Ninas Schokoladenmanufaktur

und

weitere süße Vielfalt

von einer Imkerin.

Blumiges gibt es

von einem Floristen

und man kann auch

leckere Weine probieren.

Hübsches

zum häuslichen Schmuck an

Ostern zu moderaten Preisen

gibt es natürlich auch. Für Damen

dürfte handgefertigter

Schmuck interessant sein. Da

finden Männer ein passendes

Ostergeschenk für ihre Frauen.

Ein Glanzlicht sind Ostereier

mit einer ganz besonderen

Technik zur Herstellung dieser

Kunstwerke der Künstlerin

Annette Harbich. Es gibt einen

Info-Stand der Evangelischen

Sonntagszeitung und Infos mit

PRIVAT

Künstlerin Annette Harbich bietet beim

Ostermarkt an der Hauptkirche ganz besonders

gestaltete Ostereier an.

Produkten aus Biebrichs Partnergemeinde

Glarus/Schweiz.

Raffinierte Spezialitäten zu

Ostern gibt es auch von „Raffinessa

Biebrich“ im Hof einer

der ältesten Kirchen Wiesbadens.

Die Kirche ist an jenem

Tag auch offen zur Besichtigung.

Die schlesische Volkstanzgruppe

kümmert sich mit

traditionellen Gerichten um

etwaigen Hunger. Der Eintritt

ist frei.

(red)

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DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018 21


„Statt ‚Guten Tag‘ heißt’s hier Helau.“

FRANK HENNIG

Die Carnevalsgemeinschaft Fidele

Elf war in diesem Jahr am 20.

Januar der erste Fastnachtsverein,

der Wiesbadens „gut Stubb“,

den Friedrich-von-Thiersch-Saal

im Wiesbadener Kurhaus, in eine

närrische Narhalla verwandelte.

Für die Kampagne mag das Motto

„Fidele Elf macht volle Fahrt,

Gott Jocus steht am Steuerrad“

zutreffend sein – doch bei

der Prunksitzung im

Kurhaus stand als Vertreter

von Gott Jocus sitzung der

Prunk-

Sitzungspräsident Alexander

Tonhauser am

Fidelen Elf

Steuerrad des Narrenschiffs.

Er ist ein absolut

routinierter, souveräner und

unterhaltsamer Sitzungspräsident,

der es sehr gut versteht,

kurzweilig durch ein knapp fünfstündiges

Programm mit viel

Tanz, Büttenhumor und Gesang

zu führen. Mit Alex Tonhauser

als Sitzungspräsident und Melanie

Klewitz als Vorsitzende ist der

Fidelen Elf der andernorts noch

erhoffte Generationenwechsel

bereits erfolgreich gelungen.

Mit Florian Lies stellt der Verein

seit dieser Kampagne nun auch

noch einen der jüngsten Büttenstars

in Wiesbaden. Obwohl der

13-Jährige erst im vergangenen

November seine Bütten-Premiere

hatte, ließ sich Florian auch von

der imposanten Kurhaus-Kulisse

nicht schrecken und absolvierte

sein Kurhaus-Debüt mit Auszeichnung.

Mit seinem Bericht

über seine fastnachtsverrückte

Familie unter dem Titel „Statt

‚Guten Tag‘ heißt’s hier Helau.“

begeisterte er das Publikum.

Auch in der Folge wurden

mit dem gitarrespielenden

Protokoller

Ralf Falkenstein, dem

Keine-Miene-Verzieher

Detlef Sissol und dem ge-

Trump-Double

nial-komischen

Jürgen Leber Glanzpunkte in der

Abteilung Wortwitz geboten. Lediglich

dem Duo Helene Rauber

und Willi Fries aus dem Saarland

gelang es nicht wirklich, den Funken

zum Publikum überspringen

zu lassen. Ganz anders erging

es da dem Wiesbadener Kinderprinzenpaar,

dass – begleitet von

einer Dacho-Abordnung – der

Fidelen Elf seine Aufwartung

machte und vom närrischen Volk

gefeiert wurde. Zugleich bildete

das Kinderprinzenpaar den Rahmen

für zwei Neuaufnahmen

Neue Mitglieder im Fidele Elf-Förderkreis „Hoher Rat“:

Vanessa von Falz-Fein und Stefan Wagner.

Die Showtanzgruppe der Fidelen Elf begeisterte auf der Kurhaus-

Bühne.

im Fidele Elf-Förderkreis „Hoher

Rat“: Vanessa von Falz-Fein, Geschäftsführerin

von Theo’s Gastro,

und Stefan Wagner, Juniorchef

der Wagner

Gastronomie im

Opel-Bad, unterstützen

nun den

Verein.

Musikalisch sorgte

gleich zu Sitzungsbeginn,

nicht zuletzt

mit seinem

Wiesbaden-Lied,

Jürgen Finkenauer

für einen frühen

Programmh

ö h e p u n k t .

Nachwuchs-Stimmungssängerin

Jennifer Dillitz

präsentierte im weiteren Verlauf

des Abends Party-Schlager sowie

„Fastnacht first“ – mit dem Trump-Double

Jürgen Leber.

fastnachtliche Stimmungslieder

und die Party-Kanone Tom Simon

ließ mit seinen Songs den

Thiersch-Saal förmlich erbeben.

Optische Glanzpunkte setzten

die vielen vereinseigenen Tanzformationen

der Fidelen Elf, vom

Kindershowtanz über die Garde

bis hin zur Showtanzgruppe.

Für ein tänzerisches Bühnenfeuerwerk

sorgten die „Atzmann

Tornados“, die Männer-Showtanzgruppe

aus Heidenrod Dickschied.

Als stolze Spanier fegten

sie über die Kurhausbühne und

beeindruckten mit ihrer temporeichen

und spektakulären Show

nicht nur das weibliche Publikum.

Nach dem Finale mit der Stimmungsband

„QBA - Kölsch Tön‘“

ging es noch einige Stunden bei

der Nachparty im Kurhaus-Wintergarten

mit niemand geringerem

wie Wiesbadens Sozialdezernenten

Christoph Manjura als

Discjockey an den Plattentellern

weiter. Wie tags darauf zu hören

war, war es eine lange, lange

Nacht.

(fhg)

FRANK HENNIG

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22 DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018


FRANK HENNIG

Zweite Auswärts-Kostümsitzung

der Sportvereinigung

Amöneburg wieder ein Erfolg

„Am Horizont seit 70 Jahr‘, der

Fastnachtsstern vom SVA! Ein

dreifach donnerndes Helau, auf

unsere närrisch bunte Schau!“

Unter diesem Motto veranstalteten

die engagierten Fastnachter

der Sportvereinigung

Amöneburg am 27. Januar ihre

große Kostümsitzung. Bereits

zum zweiten Mal fand die Sitzung

im Kasteler Bürgerhaus

statt, da im Heimatstadtteil

mittlerweile keine geeignete

Als „Eisbrecher“ auf der närrischen

Rostra fungierte die

hyperaktive und schlagfertige

Woody Feldmann mit ihrem

blond gefärbten Bürstenhaarschnitt.

Weitere Büttenvorträge

steuerten die bei den Amöneburger

Narren immer besonders

gerne gesehene „Dolle“

Corinna Kuhn und erstmals das

Mannheimer Duo „Hotte & Pit“

alias Horst Siegholt und Pit Karg

bei. Auch der vom Hausfest mit

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„Antrinken“ am Weinstand

Do., 19. April 2018

Das Showtanzballett „Fuego“ des Turnvereins Kostheim mit ihrer

tänzerischen Reise quer durch Europa auf der Fastnachtsbühne

der Sportvereinigung Amöneburg.

Veranstaltungsstätte mehr für

eine Sitzung dieser Größe zur

Verfügung steht. Sorgen um einen

Publikumsschwund wegen

des Umzugs waren unbegründet,

denn das SVA-Publikum ist

treu – ebenso wie im vergangenen

Jahr konnte Sitzungspräsident

Marcus Sacher auch

in diesem Jahr wieder mit stolz

verkünden: „Ausverkauft!“

Auch der Stimmung hat der

Ortswechsel nicht geschadet –

von Beginn an herrschte eine

ausgelassene Partystimmung in

der vierfarbbunt geschmückten

Narhalla. Marcus Sacher saß

zum fünften Mal in der Mitte

des Komiteetisches und moderierte

das Spektakel vor knapp

400 Närrinnen und Narrhallesen

erneut in der ihm eigenen

und sicherlich mit viel Aufwand

vorbereiteten Reimform.

seinen Nachbarn genervte Detlef

Sissol, die Travestie-Ikone

„Olga Orange“ alias Thomas

Rau sowie Annika Neuhausen

als „Barbie Busenbaum“ von

der Schwarzen Elf aus Rüsselsheim

begeisterten das Publikum.

Viel „für’s Auge“ präsentierten

die Showtanzformationen der

„Galaxy“ von der Sonnenberger

Narhalla, „The Men Show“

und die „Funny Dance Sisters“

der Taunussteiner Gockel sowie

das Showtanzballett „Fuego“

des Turnvereins Kostheim.

Traditionelle Schlussnummer

bei der närrisch bunten Schau

der Amöneburger war wieder

die vereinseigene Playbackgruppe

„Anni‘s Stammtisch“.

„All you need is love“, so deren

Als Frau ein gefragter Mann: Travestie-Ikone „Olga Orange“ alias

Thomas Rau.

diesjähriges Motto. Mit ihrem

bunt gemischten Potpourri an

Interpreten und Titeln ließ die

Gruppe zu später Stunde nochmals

das Stimmungsbarometer

im Kasteler Bürgerhaus in die

Höhe schnellen. Viele Närrinnen

und Narrhallesen hatten auch

nach der langen Sitzung noch

nicht genug und feierten an der

Sektbar noch bis in den frühen

Morgen weiter.

(fhg)

DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018 23

FRANK HENNIG


Kulinarische Kosreise mit dem Reisecenters Michel

Ein ganz besonderes Gruppenreise-Angebot

hat das Reisecenter

von Markus Michel in

der Rathausstraße 92 wieder

für seine Kunden zusammengestellt.

Für sieben Nächte geht

es in diesem Jahr vom 22. bis

29. September in das luxuriöse

4-Sterne-plus-Hotel „Grecotel

Kos Imperial Thalasso“ auf der

griechischen Insel Kos in der

östlichen Ägäis. Inklusive Flug

und „alles inklusive“ kostet die

Reise ab 1.182 Euro pro Person

im Doppelzimmer und ab 1.378

Euro für Einzelreisende. Das

Hotel verfügt unter anderem

über einen großen Spa-Bereich

sowie mehrere Pool-Anlagen.

zu einem Informationsabend

bei

leckerem griechischem

Essen und

mit griechischer

Livemusik mit

dem Duo Spiros

und Jorgos eingeladen.

Unter

den Gästen des

Abends war auch

ein früherer Mainzer

Hofsänger:

Jürgen Finkenauer

präsentierte zur

Freude der Gäste

spontan sein neues

Wiesbaden-

Lied.

FRANK HENNIG

Bereits in den letzten beiden

Jahren hatte das Reisecenter

Michel Gruppenreisen in Grecotels

nach Korfu und Kreta

durchgeführt. Reiseteilnehmerinnen

und -teilnehmer dieser

Reisen und weitere Interessierte

waren Anfang Februar

in das „Restaurant Achilles“

So gastfreundlich

und kulinarisch

verwöhnt wie im

Restaurant von

Çhryssanthi und

Achilleas Sourli können die

Reiseteilnehmer auch im September

auf Kos umsorgt werden.

Für 300 Euro bietet das

Freie Waldorfschule

Wiesbaden

Chryssanthi und Achilleas Sourli (links) vom „Restaurant Achilles“ überraschten

sowohl die Gäste des Informationsabends wie auch das Team vom Reisecenter

Michel mit Jana Müller, Markus Michel, Tina Soccio und Kristina Deis mit speziell

für diesen Abend als Nachtisch gestalteten Torten.

Reisecenter Michel ein obligatorisches

„kulinarisches Zusatzpaket“.

Teilnehmerinnen und

Teilnehmer der beiden früheren

Gruppenreisen schwärmen von

gerade diesem Zusatzpaket.

Unter anderem gibt es dabei

spezielle Ausflüge und es geht

in ganz besondere Restaurants.

„Dieses außergewöhnliche Programm

ist sonst nirgendwo

buchbar“, verspricht Reiseexperte

Markus Michel.

Wer mitreisen möchte, muss

sich allerdings beeilen, denn

Anmeldeschluss ist am 30.

März. Zudem ist diese Reise auf

40 Mitreisende limitiert und es

gibt nur noch wenige freie Plätze.

(fhg)

GRECOTEL

Frühlingsmarkt

Samstag, 10. März 2018

10.00 - 13.30 Uhr

Markt- und Festkreis der Waldorfschule laden recht

herzlich ein zum „bunten Frühlingstreiben“ mit

Darbietungen aus dem Unterricht, Markttreiben,

Kulinarischem, Flohmarkt ...

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24 DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018


Dreitägiger Fastnachtsmarathon im Kurhaus

FRANK HENNIG

Wiesbadens größter Fastnachtsverein,

der Carneval-Club Wiesbaden

(CCW), ist alljährlich

zugleich größter Fastnachtsveranstalter

im Wiesbadener

Kurhaus. An drei aufeinanderfolgenden

Tagen zelebriert der

1954 gegründete Verein ein großes

närrisches Treiben in und um

den Friedrich-von-Thiersch-Saal

– so auch in diesem Jahr wieder

am letzten Januar-Wochenende.

In Wiesbaden während der diesjährigen

Fastnachtskampagne nur beim

CCW zu sehen: der fastnachtserprobte

Comedian und Frauenversteher Andy

Ost.

Den Auftakt in das vierfarbbunte

CCW-Wochenende in Wiesbadens

schönster Kulisse bildete

am Freitagabend die Riesling-

Gala, bei der eine Spitzenweinprobe

mit einem attraktiven,

närrischen Programm angereichert

wird. Fachkundig moderiert

wurde die Gala von Clubpräsident

Andreas Guntrum, der

sich mit der früheren Wiesbadener

und in der Folge auch Rheingauer

Weinkönigin Stephanie

Kopietz sowie dem Rheingauer

Weinbaupräsidenten Peter Seyffardt

erstklassigen Beistand auf

die Bühne geholt hatte. Vom Kabinett

bis zur Auslese präsentierten

an diesem Abend die Winzerinnen

und Winzer von sechs

Rheingauer Weingütern ihre

edlen Tropfen. Mit der Riesling-

Gala hat der CCW an die frühere

Tradition der Kurhausweinproben

angeknüpft und es ist

dem Verein gelungen, auch ein

solches Publikum anzusprechen,

das sich sonst eher nicht für

eine „reguläre“ Saalfastnacht

begeistern würde. Dennoch soll

sich die Veranstaltung nach ihrer

diesjährigen 19. Auflage verändern:

Im nächsten Jahr plant der

CCW eine kürzere Weinprobe

mit einer anschließenden Weinparty.

Am Samstagabend folgte die

traditionelle, große und fast

sechsstündige CCW-Kostümsitzung

im klassisch-närrischen

Stil und am Sonntagnachmittag

stieg die etwas kürzere Narrensitzung

in Zusammenarbeit

mit dem Amt für soziale Arbeit.

Sitzungspräsident Michael

Wink führte in beiden Fällen

gewohnt souverän und

unterhaltend durch das

Programm. Die CCW-eigenen

Programm-Aktiven,

wie Tanzmariechen

Luzie-Mae Schwartz,

das Tanzpaar mit Marina

Größl und Dominik

Petrak, die Showtanzgruppe

„Diamonds“, die

in Wiesbaden legendäre

Gesangsformation „Die

Gartenzwerge“ sowie

das deutlich jüngere

Damenquartett „Amandas“

waren an allen drei

Fühlten sich beim CCW bestens unterhalten (vl.): die Unternehmerin

Daniela von Falz-Fein, die Grünen-Fraktionsvorsitzende im

Stadtparlament Christiane Hinninger, der CCW-Clubpräsident

Andreas Guntrum, CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Lorenz

und Unternehmer Theo Baumstark.

Tagen im Einsatz. Andere Akteure

sind ein- oder zweimal dabei:

Darunter Fastnachtsimporte von

der anderen Rheinseite wie die

Mainzer Hofsänger, Multitalent

Andy Ost, die Altrheinstromer

oder Detlev Schönauer. Aber

auch Wiesbadener Fastnachtsgrößen

wie beispielsweise Jo

Mauer, Guntram Eisenmann

oder Detlef Sissol gehören „gesetzt“

zum CCW-Programm

und müssen den Vergleich mit

den Mainzer Bütten-Importen

keinesfalls scheuen. Auch große

Tanzformationen wie die atemberaubenden

„Fidelen Sandhasen“

aus der Nähe von Bonn,

die „Atzmann Tornados“ aus

Heidenrod Dickschied oder die

Showtanzgruppe aus Strinz-

Margarethä gaben sich zum

CCW-Wochenende im Wiesbadener

Kurhaus ein Stelldichein.

Am Ende des langen CCW-

Wochenendes im Kurhaus

werden alle Vereinsaktiven um

ihren Clubpräsidenten Andreas

Guntrum sicherlich ziemlich

„ausgepowert“ gewesen sein.

Dennoch werden sie ebenfalls

mit einer zufriedenen und

glücklichen Genugtuung auf

höchst erfolgreiche Stunden

zurückblicken können. Denn sie

haben erneut den Beweis angetreten,

dass auch die Wiesbadener

Fastnacht spitze ist. Darauf

noch einmal die CCW-Lobpreisung

„La-la-la“ mit in die Höhe

gestreckten Armen und sich

drehenden Händen, was der

Insider als höchste Form der

Huldigung für die Akteure zu

deuten weiß.

(fhg)

FRANK HENNIG

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DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018 25


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Wer einige der besten Sportler

des Landes im Rahmen einer ausgelassenen

Party hautnah erleben

möchte, sollte sich schon einmal die

nächste Ball des Sports Sektnacht

vormerken. Mit diesem Event bedankte

sich die Deutsche Sporthilfe

am 2. Februar bereits zum dritten

Mal bei ihren Partnern und Förderern

in der Sektkellerei Henkell in

Biebrich.

Auf dem roten Teppich im Marmorsaal

begrüßten Weltmeister und

Olympiamedaillengewinner jeden

Gast persönlich und ließen sich mit

ihm fotografieren. Für kleine Talkrunden,

aber auch für individuelle

Gespräche standen unter anderem

Marika Kilius (Eiskunstlauf), Angela

Maurer (Schwimmen), Sven Ottke

(Boxen) und Eberhard Gienger

(Reck) sowie Mitglieder der Handballnationalmannschaft

zur Verfügung

und verrieten dabei auch

augenzwinkernd Interna aus ihrem

Sportlerleben. Im Talk mit Moderator

Jonas Reckermann, Olympiasieger

im Beachvolleyball von 2012,

erzählte Handball-Weltmeister Pascal

Hens beispielsweise, dass Trainer

Heiner Brandt auch im größten

Turnierstress nie auf die morgendliche

Lektüre des Kölner Express‘ verzichtete.

Und Torwart Henning Fritz

erklärte, dass er den Job vermutlich

nur deshalb bekommen habe, weil

kein anderer mit offenen Armen einen

Ball mit einer Geschwindigkeit

von bis zu 140 Stundenkilometern

auffangen wollte – dabei sei er mit

einer Größe von 1,88 Metern als

Torwart eigentlich zu klein.

Das Sekt-Event wurde von einem

vielseitigen Musikprogramm begleitet:

Geigerin Beatrix, Jennifer

Braun, Ray, Soul Elements und Sven

West warteten mit hochkarätiger

Livemusik auf, und DJ Alex K. motivierte

die Tänzer bis in die frühen

Morgenstunden. Wer wollte, konnte

sich darüber hinaus im Schießen

und Fechten ausprobieren. Sekt und

Champagner aus dem Haus Henkell

& Co. flossen natürlich reichlich und

für die sichere Heimfahrt der Gäste

sorgte der Mercedes-Benz Fahrservice

von Taunus-Auto.

(sst)

26 DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018


ROBIN EISENMANN

Neujahrsempfang der „Schule ohne Namensschild“

Seit neun Jahren ist der Neujahrsempfang

der Wilhelm-Heinrichvon-Riehl-Schule

ein fester Termin

im Biebricher Kalender. Und wie

in den letzten Jahren folgten Biebricher

aus Politik, Wirtschaft und

Vertreter der Landeshauptstadt

auch in diesem Jahr der Einladung

und füllten die Mensa der integrierten

Gesamtschule.

Verantwortlich für den Abend

und die heimlichen Stars waren

die Schülerinnen und Schüler der

9. Klasse, die sich um Catering,

Dekoration und Umsetzung der

Veranstaltung kümmerten. Eine

Aufgabe, die sie tadellos umsetzten,

so Schulleiter Thomas

Schwarze. Er hatte auch das Privileg

das vergangene Jahr Revue

passieren zu lassen. Dass seine

Rede allerdings nicht viel Neues

biete, stellte er voran: „Viele Sprüche,

die sie von mir kennen, werden

sie auch dieses Mal hören.“

Das bewies er bereits bei seiner

Begrüßung, die bereits seit Jahren

zum Repertoire des Rektors

zählt: „Herzlich Willkommen an

der Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-

Schule – der Schule in Wiesbaden,

die immer noch ohne Namensschild

auskommt.“ Mit einem

Augenzwinkern in Richtung der

geladenen Politiker gab es dann

aber nur noch Lob für das Schulgeschehen

des letzten Jahres. Das

selbsterstellte Kochbuch „Küche

Asyl“, die Spendensammlung auf

dem Sternschnuppenmarkt über

2.000 Euro an „Care“ oder die

Auszeichnung „Schule ohne Rassismus

– Schule mit Courage“,

alle Aktivitäten seien Beweis, dass

Jungen wie Mädchen mehr als

Durch ihr Engagement und ihre Leistungen haben sich Anastasios

Batman (2.v.l.) und Schulsprecherin Martina Youssef den „Riehl

of the Year 2018“ verdient. Glückwünsche gab es von Schulleiter

Thomas Schwarze (links) und Oberbürgermeister Sven Gerich.

Die „stillen Helden des Abends“: Schülerinnen und Schüler der 9.

Klasse organisierten den Neujahrsempfang der Riehlschule im

Rahmen ihrer Projektprüfung.

nur ihre Zeit in der Schule absitzen,

erklärte Schwarze. Stolz war

der Rektor auch auf die 2017 zum

wiederholten Male ausgesprochene

Auszeichnung „Schule mit ausgezeichneter

Berufsorientierung“,

als einzige Gesamtschule in ganz

Hessen.

Unter den Gästen war auch Oberbürgermeister

Sven Gerich, der als

Biebricher zwar kein Riehlschüler

war, sich aber seit Jahren über

die positiven Schlagzeilen der im

Vorort verwurzelten Riehlschule

freut: „Hier wird Schule gelebt.“

Auf das fehlende Namensschild

zurückkommend versprach er

dann auch, dass er sich dem Thema

persönlich annehmen will.

„Spätestens im Sommer hängt

dieses Schild“, so Gerich.

Für außerordentliche, ehrenamtliche

Leistungen verlieh die Schule

auch in diesem Jahr wieder die

Auszeichnung „Riehl of the Year“.

Verdientermaßen wurde der Preis

an diesem Abend aufgeteilt. Einen

der begehrten Preise erhielt

das Projekt der internationalen

Jugendbegegnung der Gesamtschule

mit dem griechischen

Partner aus Florina. Der dazu anwesende

Schulleiter des „Gymnasium

2“ Anastasios Batmas, der

zu dieser Zeit mit 20 Schülern in

Wiesbaden zu Gast war, nahm

den Preis stellvertretend entgegen.

Die zweite Auszeichnung

ging an ein wahres Multitalent der

Schule: Mit herausragenden schulischen

Leistungen und sportlichen

Erfolgen auf nationaler Ebene

trägt Schulsprecherin Martina

Youssef zum außerordentlichen

Ruf der Schule bei.

Fast schon Standardprogramm,

aber jedes Mal wieder mit tosendem

Applaus gefeiert war

der Auftritt der „Birdys“. Die

Schulband und Leonardo-Award-

Gewinner 2017 performten zum

Finale ihren Siegersong aus dem

letzten Jahr, ein Mashup verschiedener

Pop-Songs. Nicht zum ersten

Mal unterstützte sie dabei die

Wiesbadener Rock-Legende Porky

Kronier. Stehende Ovationen waren

danach garantiert.

(rei)

ROBIN EISENMANN

DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018 27


ANJA BAUMGART-PIETSCH

Das „CasaNova“ mit Sabine Reischitz ist Geschichte

Die CasaNova-Wirtin Sabine Reischitz

(links) und ihre Bedienung Puja Gurung.

Nach dem „Austrinken“ ist die

Ära von Sabine Reischitz mit

ihrem „Restaurant CasaNova“

neben den Tennisplätzen unwiderruflich

zu Ende. „Es war eine

schöne Zeit“, blickt die Wirtin

der „Brasserie im Henkellpark“

zurück. Doch nun zieht es sie zu

neuen Ufern, in den benachbarten

Rheingau. Dort wird sie mit

einem Großteil ihrer Crew den

Gutsausschank des Weinguts

Keßler übernehmen – als Angestellte.

„Die Weine von Keßlers

hatten wir schon lange hier im

Ausschank und wir kennen uns

mittlerweile gut“, blickt sie optimistisch

nach vorne.

Einmal hatte sie den Vertrag

mit dem Tennisclub Grün-Weiß

verlängert, das zweite Mal nun

nicht mehr. Nach fast zehn Jahren

verlässt sie jetzt den idyllischen

Henkellpark und damit

auch Biebrich, wo sie seit 1982

gastronomische Akzente

gesetzt hatte.

Sabine Reischitz

stammt ursprünglich

aus Braunschweig

und ist ausgebildete

Hotelfachfrau.

Nach Stationen in

Köln, der Wetterau,

England und Frankreich

wollte sie sich

gerne selbstständig

machen und

fand auch dank

ihrer Schwester, einer

Architektin, die

„Diltheyschänke“,

das historische Haus

in Biebrichs Ortskern,

über das die

Schwester die Abschlussarbeit

ihres Studiums geschrieben

hatte. Dort etablierte sich Reischitz‘

gute Küche in Biebrich

und als 2008 die Übernahme

des Tennis-Clubheims ausgeschrieben

wurde, traute sie sich

zunächst auch zwei Gaststätten

zu. „Aber das war zu viel“, gibt

sie heute ehrlich zu. Sie konzentrierte

sich nach einem Jahr aufs

„CasaNova“ mit deutsch-mediterraner

Speisekarte und schaffte

die Gratwanderung zwischen

Tennis-Clubheim und über die

Grenzen des Vororts bekanntem

Restaurant mit Geschick und einem

guten Team.

Das Clubheim wurde bei ihrem

Antritt grundsaniert, mit neuen

Möbeln ausgestattet und

erhielt auch seinen neuen Namen.

Viele Themenwochen mit

unterschiedlichen Länder – oder

Saisonspezialitäten wie Spargel

oder Weihnachtsgänsen,

aber auch Klassiker wie die legendäre

gegrillte Fleischwurst

mit Bratkartoffeln haben dem

Restaurant zu hohem Bekanntheitsgrad

verholfen. Flammkuchen,

der „Fitness-Salat David“,

Erdbeeren in Bierteig waren andere

Spezialitäten, die die Gäste

immer wieder bestellten. Aber

auch die Tennisspieler wussten

es zu schätzen, sich hier nach

den Spielen erfrischen und ausruhen

zu können. Der Mittagstisch

sei hervorragend angenommen

worden, berichtet die

Chefin. „Im Sommer hatten wir

auch keinen Ruhetag“ – in den

entsprechenden Monaten war

bis zu 420 Stunden geöffnet,

ein anstrengender Alltag in der

Gastronomie.

Wer ihr Nachfolger im Henkellpark

wird, das weiß Sabine Reischitz

nicht. „Die Verhandlungen

mit dem Tennisclub laufen

wohl noch“, sagt sie. Sie selbst

blickt eher nach vorne und freut

sich, ab Mai im Rheingau in der

Martinsthaler Weingutsküche

aktiv zu werden. Bei der „Austrinken-

und Tschüss-Party“ am

10. Februar bedankte sie sich für

„3.500 Tage, 30.000 Stunden,

50 Hochzeiten, 587 Geburtstagsfeiern

und unglaublich viele

liebe Stammgäste“.

(art)

Vielseitig engagierter Malermeister Jürgen Doege gestorben

Noch im Dezember feierte Malermeister

Jürgen Doege im Biebricher Schloss seinen

75. Geburtstag, wobei er zugleich mit dem

Goldenen Meisterbrief geehrt wurde. Wenige

Tage später erlitt er einen Schlaganfall

und ist nun am 25. Januar verstorben.

Jürgen Doege war neben der Arbeit in seinem

Unternehmen über mehrere Jahrzehnte

auch ehrenamtlich vielseitig engagiert.

Unter anderem war er öffentlich bestellter

und vereidigter Sachverständiger im Malerund

Lackiererhandwerk. In den 1980er- und

1990er-Jahren saß er für die CDU viele Jahre

zuerst im Biebricher Ortsbeirat und später

im Wiesbadener Stadtparlament. Ein ganz

bedeutendes Kapitel seines Lebens war sicherlich

seine ebenfalls ehrenamtliche Zeit

im Aufsichtsrat der Maler-Einkaufs-Genossenschaft

(MEG). Erst als Aufsichtsratsmitglied

und später bis 2007 als Aufsichtsratsvorsitzender

stellte er entscheidend mit die

Weichen für die Expansion und damit auch

für die Zukunft und Wettbewerbsfähigkeit

der MEG. Zudem engagiert sich Doege bis

zuletzt in Vereinen, wie beispielsweise dem

Verschönerungs- und Verkehrsverein Biebrich,

er unterstützte die Fußballer von Biebrich

19 und Biebrich 02, außerdem war er

Sachverständiger im Biebricher Ortsgericht,

wo er als Bauexperte vorwiegend an Immobilienbewertungen

mitwirkte. Für sein vielfältiges

Engagement wurde ihm 2007 das

Bundesverdienstkreuz verliehen.

Obwohl 1998 die Verlegung des Malerbetriebes

„Doege und Sohn“ von der Biebricher

Adolf-Todt-Straße in die Fritz-Ullmann-

Straße im Kasteler Gewerbegebiet erfolgte,

war es sowohl für Jürgen Doege, wie auch

für seinen Sohn Christof immer wichtig darauf

hinzuweisen, dass sie sich weiterhin

als „Biebricher Fachbetrieb“ betrachten.

Bereits vor zehn Jahren hatte Jürgen Doege

die alleinige Geschäftsführung über den

traditionsreichen Malerbetrieb in die Hände

seines Sohnes übergeben. Mit Christoph

Doege wird das Unternehmen nun in dritter

Generation in Familienhand fortgeführt.

(fhg)

Mit der Farbpalette in der Hand wird

der kürzlich verstorbene Malermeister

Jürgen Doege sicherlich vielen Biebrichern

in Erinnerung bleiben.

ARCHIV FRANK HENNIG

28 DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018


Wahlplakat-Kulturbeirat.indd 1

08.02.2018 17:13:29 Uhr

PRIVAT

Am 4. März wird der Sonntag Oculi, der dritte Sonntag der

Passionszeit, gefeiert. Er ist benannt nach dem Vers aus

dem Sonntagspsalm (Psalm 25): „Meine Augen sehen stets

nach dem Herrn“. An diesem Sonntag spielt beim Gottesdienst

um 10 Uhr in der Hauptkirche Biebrich, Am Schloßpark

96, wieder das Blockflöten-Ensemble (Foto) unter der

Leitung von Klaus Uwe Ludwig (2.v.r.). Auf Renaisssance-

Blockflöten wird das Ensemble in erster Linie die Vorspiele

zu den Chorälen (Gemeindeliedern) übernehmen, die alle

aus der Feder von Klaus Uwe Ludwig stammen. Jens Ronneburg

übernimmt den Orgelpart.

(red)

HESSISCHE STAATSKANZLEI/SF

LANDESHAUPTSTADT

Mehr als 400 Repräsentanten des närrischen Brauchtums aus

ganz Hessen waren am ersten Februar-Samstag wieder der

Einladung des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier

(rechts) und seiner Frau Ursula (links) in das Schloss Biebrich

gefolgt. Mit diesem traditionellen Empfang bedankte sich

der Regierungschef bei den hessischen Fastnachtern für ihren

großen ehrenamtlichen Einsatz. Zu den Gästen gehörten auch

das Wiesbadener Kinderprinzenpaar mit Prinz Fabian I. und

Prinzessin Laura I. (Mitte).

(red)

Save the date!

„Antrinken“ am Weinstand

Do., 19. April 2018

Briefwahl bis zum

13. April 2018

Kulturbeiratswahl

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DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018 29


Terminübersicht

23. Februar 2018

20 Uhr, Daniel-Honsack-Gedächtniskonzert

im Biebricher

Rathaus mit der Pianistin Kana

Takeuchi und der Violinistin Tomomi

Motomura, Rathausstraße

63, (Eintritt frei, um Spenden

wird gebeten)

27. Februar 2018

18.30 Uhr, öffentliche Sitzung

des Ortsbeirats Biebrich im

Biebricher Rathaus, Rathausstraße

63 (Bürgerfragestunde

zu Beginn)

4. März 2018

10 Uhr, Gottesdienst mit Blockflöten-Ensemble

in der Hauptkirche

Biebrich, Am Schlosspark 96

6. März 2018

14.30 Uhr, musikalischer Nachmittag

mit Friedel Anschau im

Saal des Toni-Sender-Hauses,

Rudolf-Dyckerhoff-Straße 30

6. März 2018

16 – 17 Uhr, Sprechstunde des

Ortsvorstehers im Biebricher

Rathaus, Rathausstraße 63, 1.

OG, Zimmer 23

10. März 2018

10 – 13.30 Uhr, Frühlingsmarkt

mit Flohmarkt und Programm

in der Freien Waldorfschule

Wiesbaden, Albert-Schweitzer-

Alle 40

14. März 2018

15 Uhr, Führung des Verschönerungs-

und Verkehrsvereins

Biebrich durch das Schloss

Biebrich, Treffpunkt Rotunde,

Parkseite

16. März 2018

17.30 Uhr, Klassentreffen des

Jahrgangs 1940 der Pestalozzi-

Schule in der Gaststätte „Nonnenhof“,

Gaugasse 33

17. März 2018

14 – 16 Uhr, Kindersachenflohmarkt

in der Kita Tandem,

Albert-Schweitzer-Allee 46

18. März 2018

14.30 – 17.30 Uhr, Tanznachmittag

mit Lutz Riebensahm bei

Kaffee und Kuchen, Treffpunkt

Aktiv (Martin-Hörner-Zentrum),

Galatea-Anlage

23. März 2018

16 Uhr, Lesenachmittag mit

Sozialdezernent Christoph

Manjura im Rahmen der „Internationalen

Wochen gegen Rassismus“,

Laden Parkfeld, Albert-

Schweitzer-Allee 49

24. März 2018

10 – 17 Uhr, Ostermarkt an der

Hauptkirche, Am Schlosspark

96

25. März 2018

16 Uhr, Frühlingskonzert des

Verschönerungs- und Verkehrsvereins

Biebrich, Schloss Biebrich

Alle Angaben ohne Gewähr!

Dies ist nur eine Veranstaltungsauswahl – weitere Termine sind

den Artikeln in dieser BIEBRICHER-Ausgabe zu entnehmen.

DER

BIEBRICHER – Termine 2018

Redaktionsschluss Anzeigenschluss Erscheinungstag

März 10. 03. 2018 12. 03. 2018 23. 03. 2018

April 14. 04. 2018 16. 04. 2018 27. 04. 2018

Mai 12. 05. 2018 14. 05. 2018 25. 05. 2018

Juni 09. 06. 2018 11. 06. 2018 22. 06. 2018

Juli 14. 07. 2018 16. 07. 2018 27. 07. 2018

August 11. 08. 2018 13. 08. 2018 24. 08. 2018

September 08. 09. 2018 10. 09. 2018 21. 09. 2018

Oktober 13. 10. 2018 15. 10. 2018 26. 10. 2018

November 10. 11. 2018 12. 11. 2018 23. 11. 2018

Dezember 06. 12. 2018 06. 12. 2018 14. 12. 2018

Änderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten!

Theater und Lesungen für Kinder

Im Rahmen der diesjährigen

Kinder-Kultur-Tage wird am

15. März um 10 und um 15

Uhr im Kinder- und Jugendzentrum

Biebrich, Bunsenstraße

6, das Theaterstück

„Münchhausen oder September

der Lügenbaron” für

Kinder von fünf bis zwölf

Jahren aufgeführt. September

ist ein Junge, der gerne

lügt und sich selber für den

Lügenbaron Münchhausen

hält. Er erzählt und spielt

seine eigenen „Lügengeschichten“

und die des Lügenbarons

von Münchhausen.

Er nimmt das Publikum

mit auf eine unglaublich

fantastische Lügenreise. Erzählt

von Reisen in Länder,

die es überhaupt nicht gibt.

Von Wesen, die es nie gab.

Der Eintritt kostet pro Person

4,50 Euro, für Kindertageseinrichtungen

oder mit

Wiesbadener Familienkarte

nur zwei Euro. Kartenvorverkauf

über die Wiesbaden

Tourist Information, Telefon:

(0611) 1729930, Internet:

www.wiesbaden.de/tickets.

Eine Lesung mit Kurzgeschichten

unter dem Titel

„Ein klein bisschen anders“

findet im Rahmen der Internationalen

Wochen gegen

Rassismus am 23. März um

14.30 Uhr Kinder- und Jugendzentrum

Biebrich statt.

Zielgruppe sind Kinder im

Alter von drei bis zehn Jahren.

Die Geschichten erzählen

von Unterschieden und

Gemeinsamkeiten und davon,

dass man gut so ist, wie

man eben ist. Jedes Kind ist

Wiesbadens Sozialdezernent

Christoph Manjura

liest am 23. März im „Laden

Parkfeld“ Kurzgeschichten

unter dem Motto „Ich bin

wie du – nur anders!“.

etwas ganz Besonderes. Die

Geschichten eignen sich

besonders, um mit Kindern

über andere Lebensweisen

ins Gespräch zu kommen.

Der Eintritt zu dieser Lesung

ist frei.

Eine weitere Lesung findet

ebenfalls am 23. März

allerdings um 16 Uhr im

„Laden Parkfeld“, Albert-

Schweitzer-Allee 49, statt.

Unter dem Motto „Ich bin

wie du – nur anders!“ wird

der Wiesbadener Sozialdezernent

Christoph Manjura

spannende und berührende

Geschichten vorlesen. Dabei

geht es um die Themen

Freundschaft, Anders-Sein,

Vorurteile und Ausgrenzung.

Eingeladen sind interessierte

Kinder von sechs bis

zwölf Jahren und Eltern. Der

Eintritt ist frei, Gruppen werden

um Anmeldung unter

der Telefonnummer (0611)

319176 gebeten. (fhg/red)

Ist Ihr Veranstaltungstermin hier nicht aufgeführt? Haben Sie uns den

Termin vielleicht gar nicht mitgeteilt? Veranstaltungshinweise senden

Sie bitte, ebenso wie Pressemitteilungen, direkt an die Redaktionsadresse:

Redaktion DER BIEBRICHER

Breslauer Straße 14 b · 65203 Wiesbaden

Telefon: (0611) 69 24 20 · Telefax: (0611) 69 24 11

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ARCHIV FRANK HENNIG

30 DER BIEBRICHER / FEBRUAR 2018


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DER BIEBRICHER / NOVEMBER druckerei und verlag 2016 und verlag 31

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32 DER BIEBRICHER / NOVEMBER 2016

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