JoBo_11_02_2018

johaki

und bis hinein in die allgemeine Erklärung der Menschenrechte und die Gesetzgebung

vieler Staaten ihre Wirkung entfaltet.

So sollen wir nicht auf Zahlen starren, nicht vergangener Größe und den Fleischtöpfen

Ägyptens nachjammern, nicht angstvoll auf verlorenen Besitz und Sicherheiten

starren, sondern darauf vertrauen, dass Gott seine Kirche in eine gute Zukunft führt

und auf diesem Weg so verändert, wie er sie braucht. Das haben auch Luther und

seine Mitstreiter erkannt, dass sich die Kirche der Reformation immer wieder erneuern

muss, damit der Heilige Geist in ihr lebendig bleibt und wirken kann: ecclesia semper

reformanda. Oder, mit den Worten von Klaus Peter Hertzsch:

Vertraut den neuen Wegen und wandert in die Zeit! Gott will, dass ihr ein Segen für

seine Erde seid. Der uns in frühen Zeiten das Leben eingehaucht, der wird uns dahin

leiten, wo er uns will und braucht.

Vertraut den neuen Wegen, auf die uns Gott gesandt. Er selbst kommt uns entgegen.

Die Zukunft ist sein Land. Wer aufbricht, der kann hoffen in Zeit und Ewigkeit. Die

Tore stehen offen. Das Land ist hell und weit. (EG 395)

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