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DER BERG 02/2017

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alpenverein-duesseldorf.de

Das Magazin des Deutschen Alpenvereins Sektion Düsseldorf

2/2017

NORWEGEN Eine Skitour in den Lyngenalpen DER RUF DER WILDNIS

Wandern in den Ratinger Bachtälern SARAH MCNAIR-LANDRY Just get

outside and have fun DAV LIVE-REPORTAGEN Erstes Halbjahr 2018

ZWISCHEN FEUER UND EIS Zelt-Trekking auf Island HÜTTENFEST IN

DER EIFEL 130 Jahre DAV Düsseldorf INFO BERG Kurse und Touren 2018


2 DER BERG 2|2017


GRUSSWORT | INHALT

LIEBE MITGLIEDER,

BERGFREUNDINNEN UND BERG-

FREUNDE DER DAV-SEKTION-

DÜSSELDORF,

diese Ausgabe unseres Sektionsmagazins ist deutlich umfangreicher

als die letzte – das liegt daran, dass wir den INFO

BERG integriert haben, das Ausbildungs- und Tourenprogramm

der Sektion Düsseldorf. Vielleicht geht es Ihnen wie

mir, wenn Sie dieses Programm lesen: Ich war von der Vielfalt

und Attraktivität der angebotenen Touren und Ausbildungsinhalte

sehr begeistert. Mittel- und Hochgebirge von Eifel

und Rothaarsteig bis Pyrenäen, Hoher Atlas, Gran Paradiso,

Tramuntana und Allgäuer Alpen, Bergdisziplinen von Schneeschuhwandern,

Skitouren über Klettern bis hin zu alpinen

Grundlagentechniken – wessen Herz hier nicht höher schlägt,

ist wohl kein Bergsportler! Danke an unser Ausbildungsreferat

und natürlich an unsere Tourenleiter, die diese schönen

Touren anbieten!

Wie solche Touren ablaufen und welche Herausforderungen

dabei auf Sie zukommen, können Sie in den beiden Tourenberichten

nachlesen, die Tourenleiter Marko Frömgen für

uns geschrieben hat: Mit zwei Gruppen war er in den norwegischen

Lyngenalpen und auf Island unterwegs. Und falls

das noch nicht reicht, um Ihnen eine Ahnung von der nordischen

Kälte zu vermitteln: Unsere Redaktion sprach mit Sarah

McNair-Landry, die zusammen mit ihrem Team den grönländischen

Eisschild überquert hat – mit Kajaks und Snow-Kites.

Dass die Wildnis nicht nur im hohen Norden, sondern auch

vor den Türen Düsseldorfs ruft, hat Gabi Cremerius für uns

herausgefunden. Ihr Wandertipp: die Ratinger Bachtäler.

Mein Tipp: Diese Wanderung lohnt sich unbedingt!

Außerdem finden Sie in dieser Ausgabe wie immer Buchtipps,

Termine, Neuigkeiten aus dem Bereich Klettern und Bouldern

und von unseren Gruppen, eine Einladung zu unseren Live-

Reportagen sowie Infos der Geschäftsstelle.

Mit Bergsteigergruß

INHALT

04 VON NORD NACH SÜD / TERMINE

06 NORWEGEN Tourenbericht

09 LUTZ PFAFFEROTT Portrait

10 RATINGER BACHTÄLER Wandern

14 MeinRHEINLAND Sonderheft

16 KLETTERN UND BOULDERN

18 SARAH MCNAIR- LANDRY Expedition

22 KIDS & CO Alpencamp

24 DAV LIVE-REPORTAGEN

26 KURSE UND AUSBILDUNG

27 INFO BERG Kurse, Sommer- und Wintertouren 2018

49 NATUR- UND KLIMASCHUTZ

50 ISLAND Tourenbericht

53 GRUPPEN DER SEKTION

54 NEUER BEREICH SPORTWANDERN

55 DAV DÜSSELDORF AUF FACEBOOK

56 ALPINE BÜCHEREI/GEWINNSPIEL

58 ALPENVEREINSJAHRBUCH

59 HÜTTENFEST + 130 JAHRE DAV

60 INFOS DER SEKTION

06 Auf Skitour in Norwegen 18

Abenteuer im Eis

Manfred Jordan

Erster Vorsitzender

130

JAHRE DAV

DÜSSELDORF

Titelfoto: Ski Touring in Arctic Norway/shutterstock

35 Hüttenfest

2|2017 DER BERG 3


NOTIZEN

VON

NORD

NACH

SÜD

APP: PEAKFINDER

Kaum auf dem Gipfel eines Berges angekommen, geht das Rätselraten meist

schon los: Wie heißen denn nun all die anderen Berge, die rundum zu sehen

sind? Die App PeakFinder macht Schluss mit diesem Rätselraten: Sie zeigt von

jedem beliebigen Ort ein 360°-Panorama mit den Namen aller prominenten

Berge. Die App kennt mehr als 300.000 Berge – vom Mount Everest bis zum

Hügel um die Ecke. Entwickelt hat sie der Schweizer Fabio Soldati 2010 und

gründete dann die Firma PeakFinder

GmbH und brachte die App „PeakFinder

Alps“ für das iPhone auf den Markt. Später

folgten Versionen für die USA und

Kanada und die Plattformen Android

und Nokia Symbian. Heute kostet die

App um die 5 Euro. www.peakfinder.org

BUCHTIPP:

„SIDDHARTA HIGHWAY“

Der deutsche Autor Misha G. Schoeneberg

ist Sprachlehrer, Songschreiber, Südostasienwissenschaftler

– und neuerdings auch

Wanderer. Er lief mit 2200 Thai-Mönchen

auf dem Buddha Walk 1500 Kilometer zu

Fuß durch Indien und Nepal. 42 Kilometer

pro Tag. Die Mönche und er schliefen auf

Feldern, aßen einmal am Tag. Dieses Buch handelt aber beileibe

nicht von einem romantisch verklärten Pilgermarsch durch ursprüngliche

Natur. Vielmehr musste die Pilgergruppe Atemschutzmasken

tragen, lief durch zerstörte Landschaften und die ersten

600 Kilometer über die Autobahn. Dass es dennoch um Erleuchtung

geht, liegt an Indien, diesem Land der ungeheuren Gegensätze

– aber auch an der wunderbaren Sprache Schoenebergs,

der einen treffenden und tief berührenden Ton anschlägt, den

man selten zu lesen bekommt. Misha G. Schoeneberg,

„Siddharta Highway“, Schwarzkopf & Schwarzkopf, 19,99 €

Übrigens:

Das Bergsteigen

wird durch

die Existenz von

Bergen sehr

erschwert.

JAN RYS,

ÖSTERR. SCHRIFTSTELLER,

1931–1986

„MEIN WEG AUF DEN MONT BLANC“ –

MULTIMEDIA-REPORTAGE AUF SPIEGEL.DE

Einmal auf dem höchsten Berg der Alpen stehen – das war das Ziel

von Katherine Rydlink. Wie sie sich darauf vorbereitet hat, wie sie den

Aufstieg gewagt hat und wie ihr Abenteuer ausging, hat sie in einer

spannenden Multimedia-Serie für SPIEGEL ONLINE beschrieben.

Mit von der (Kletter-)Partie waren der Fachübungsleiter für Hochtouren

des Deutschen Alpenvereins Nils Wülker und Outdoor-Fotograf Ralf

Gantzhorn. www.spiegel.de/thema/besteigung_des_mont_blanc/

4 DER BERG 1|2017


VERANSTALTUNGEN

TERMINE

VORMERKEN, INFORMIEREN,

ANMELDEN, DABEI SEIN!

23. JUNI

MITSOMMARWANDERN

Die längste Tour des Jahres an

einem der längsten Tage des Jahres

– 70 km mit 1500 Hm durch das

Bergische Land. Voraussetzung:

vorherige Teilnahme an einer

40-km-Tour mit Jeanette.

sportwandern@dav-duesseldorf.de

16. MÄRZ-

30. DEZEMBER

DER BERG RUFT“ –

IM GASOMETER

„Der Berg ruft“ heißt die

kommende Ausstellung im

Gasometer Oberhausen. Sie

zeigt ab März 2018 die Vielfalt

dieser außergewöhnlichen

Welt und erzählt von

der Faszination der Berge

auf uns Menschen.

www.gasometer.de/de/

ausstellungen/der-berg-ruft

31. AUGUST-

02. SEPTEMBER

MESSE TOUR NATUR

Produkte und Neuheiten in den Bereichen

Wander- und Trekkingausrüstung,

Trekking und Mountainbiken bis hin

zum Kanufahren. Dazu mehr als 5000

Reisedestinationen und zahlreiche

Wanderziele. www.tournatur.com

13. MAI

GERÄTESICHERUNGSTAG

IM LANDSCHAFTSPARK DUISBURG-NORD

Neue Sicherungsgeräte testen und sich über Neuheiten bei

den Klettersteigsets, Gurten und Helmen aus erster Hand

(Hersteller vor Ort) informieren. www.kletterladen.nrw

16. MAI

MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2018

IN DER VHS-DÜSSELDORF.

26. MAI

EIFELHÜTTENFEST

UND 130 JAHRE DAV

DÜSSELDORF

Alle Sektionsmitglieder und

ihre Freunde sind herzlich

dazu eingeladen.

www.dav-duesseldorf.de/

huetten/eifelhuette/

06. OKTOBER

11. KÖLNER ALPINTAG

Das gesamte Spektrum des Bergsports. Zahlreiche Aussteller

und ein umfangreiches Erlebnisprogramm wecken die

Lust am Abenteuer vor der eigenen

Haustür genauso wie das Fernweh

auf die entlegensten Winkel

der Welt. www.koelner-

-alpintag.de/Starts

Termine/Treffpunkte

unserer Gruppen:

siehe Seite 53 und online unter:

www.dav-duesseldorf.de/gruppen/

Termine unserer Touren und Kurse:

www.dav-duesseldorf.de/kurse-touren/

KEINE TERMINE

UND NEUIGKEITEN

MEHR VERPASSEN

und für den digitalen

Newsletter anmelden:

www.dav-duesseldorf.de

2|2017 DER BERG 5


Blick auf den Fjord; Foto: Marko Frömgen

Die Skitourenenthusiasten des DAV in den Lyngenalpen, Foto: Marko Frömgen

6 DER BERG 2|2017


TOURENBERICHT | NORWEGEN

NORWEGEN – EINE SKITOUR

IN DEN LYNGENALPEN

VON MARKO FRÖMGEN

Frankfurt Flughafen. Eine Gruppe Skitourenenthusiasten steht schwer bepackt am Sondergepäckschalter.

Alle tragen ein Lächeln im Gesicht und haben Erinnerungen an eine Skitourenreise im Kopf, die nicht so schnell

in Vergessenheit geraten und sicherlich zu den ganz besonderen Erlebnissen eines Skitourengehers zählen wird.

Aber von vorne …

POLARLICHTER ZUR BEGRÜSSUNG

Die Lyngenalpen erreichten wir per Flugzeug über Oslo und

Tromsö mit anschließender Mietautofahrt zu unserem Ferienhaus

im Elvejord, einer kleinen Bucht an der Ostseite der

Lyngenhalbinsel in Nordnorwegen. Schon am ersten Abend

tanzten Polarlichter zur Begrüßung am Firmament und übertrafen

damit alle unsere Erwartungen! Wie Kinder klebten wir

mit unseren Nasen an der Fensterscheibe unseres Ferienhauses

und standen auch immer wieder draußen, um das

Naturschauspiel zu bestaunen. Vergessen war die Eiseskälte

der Nacht!

Zum Einstieg in unsere Tourenwoche wählten wir den mit 800

Metern Höhendifferenz unscheinbar anmutenden Russelfjellet

ganz im Norden des Lyngenalpen-Massivs. Wir durchschritten

einen kurzen lichten Baumgürtel, erklommen eine Art Sattel

und bestiegen mit Ski über einen Bergrücken den Gipfel. Von

hier bot sich uns ein erster sehr lohnender Ausblick über

die weiten Fjordlandschaften der Kafjord- und Tromsöalpen.

Von dort konnten wir bis ans Meer abfahren – ein Gefühl, das

uns zu verstehen gab: Diese Tourenwoche wird etwas ganz

Besonderes.

anfing zu schneien und deutlich kälter wurde. Die zu dieser

Jahreszeit magischen Lichtverhältnisse und das Meer im

Hintergrund entschädigten uns.

Schneefall, schlechte Sicht, Wind und Kälte erhöhten auch

am nächsten Tag den Schwierigkeitsgrad der Rahmenbedingungen.

Wir wählten mit dem Stormheimfjellet nicht nur

eine 1000-Höhenmeter-Tour, sondern auch eine Tour in der

menschenleeren Landschaft des Tromsö-Mainlands. Um hier

auf Skitour gehen zu können, mussten wir zunächst einmal

eine Fähre benutzen. Dank eines hohen Waldanteils und

eines langen flachen Gipfelplateaus konnten wir uns auch

bei solch unwirtlichen Umständen sicher orientieren.

Tromsö

Lyngenalpen

ALS SEIEN WIR AUF GRÖNLAND

Auch am nächsten Tag zeigte sich die Westseite der Lyngenhalbinsel

wetterbegünstigt, sodass wir mit dem Stetinden

eines der bekannteren Tourenziele auswählten. Auf den 920

Höhenmetern verlangte uns das Gelände bereits Kehrentechnik

und Harscheiseneinsatz ab. Dass das Wetter hier oben in

Norwegen schlagartig wechseln kann, merkten wir spätestens,

als eine Bewölkung förmlich nach uns zu greifen schien, es

N O R W E G E N

2|2017 DER BERG 7


TOURENBERICHT | NORWEGEN

Da uns die Wolken auf diesem langen und breiten Plateau

die Weitsicht nahmen, sich nur leichte Konturen am Horizont

abzeichneten und die Sonne nur zögerlich gegen die Nebelschwaden

anzukämpfen versuchte, fühlten wir uns, als seien

wir auf Grönland oder in einem anderen arktisähnlichen

Gebiet. Gut, dass wir wussten, wo wir waren! Am Gipfelsteinmann

angelangt, trafen wir lediglich zwei Einheimische, die

hier eine Trainingstour unternahmen. Auf der Abfahrt wurden

wir reichlich belohnt – Pulverschnee!

SONNE UND PULVERSCHNEE

Am nächsten Morgen checkten wir wie üblich den Lawinenlagebericht,

der auch in Norwegens Norden täglich erscheint

und gewissenhaft die Situation dokumentiert. Aufgrund einer

angespannteren Lawinensituation in den Lyngenalpen wählten

wir mit dem Gabrielfjellet wieder eine Tour im Tromsö-Mainland.

Es warteten 1200 Höhenmeter auf uns, die mit einer

Orientierungspassage durch dichteren Baumbestand begannen

und danach mit einem mehrere hundert Meter hohen

Steilhang aufwarteten. Entsprechend unseres Risikomanagements

ließen wir große Abstände und nutzen für den Aufstieg

flachere Geländepassagen. Auch diese Tour kennzeichnete

eine rampenähnliche Geländeform, die zum Gipfel führte. Die

Mühen des Aufstiegs wurden in vielerlei Hinsicht belohnt:

Sonnenschein, eine gute Rundumsicht in zahlreiche Fjorde

und viel Neuschnee, der auf den weiten Hängen zu schwungvollen

Big Turns einlud. Es war für uns alle eine der schönsten

Skitouren, die wir je unternommen haben. Die Einsamkeit,

die Weite, der Schnee, die Aussicht, die klare Luft: einfach

unbeschreiblich.

BERGE UND FJORDE MACHEN SÜCHTIG

Für den nächsten Tag war eine stabile Wetter- und Lawinensituation

vorhergesagt: Höchste Zeit also, mit dem Tafeltinden

eines der beliebtesten Tourenziele anzusteuern. Wir starteten

in der kleinen Fischerbucht Koppangen. Von dort beginnt eine

lange und mit 1400 Höhenmetern Differenz auch konditionell

fordernde Tour, die im oberen Teil über einen Gletscher führt.

Dafür hatten wir die Gletscherausrüstung dabei und so zogen

wir alle mit Hüftgurt bekleidet los. Der Gletscherzustieg führte

durch ein enges Tal, von dessen Seitenflanken in der Vergangenheit

große Lawinen abgegangen sein mussten, denn

der Lawinenschnee füllte die Talsohle beachtlich. Wehe dem,

der bei kritischen Bedingungen in solch einem Gelände unterwegs

sein sollte! Der Gletscher zeigte sich uns an diesem

Tag von seiner harmlosen Seite. Reichlich Schnee deckte die

Spaltenzonen zu, sodass wir unangeseilt zum Gipfel gehen

konnten. Am Ende mussten wir noch einen Steilhang in Kehren

und Abständen meistern, und dann war es geschafft: Wir

standen auf einem der höchsten Skitourenziele der Lyngenalpen,

und die Sonne sorgte dafür, dass wir von der weiten

Fjordlandschaft auch brauchbare Fotos machen konnten. Wir

blickten in die Landschaft und spürten wieder einmal: Berge

und Fjorde machen süchtig! Auch wenn wir jedes Jahr dorthin

reisen würden, könnten wir immer wieder neue Touren unternehmen

– und wer dann wie wir auf dieser Tour mit Ski bis

ans Meer hinab fährt, der weiß, was Skitouren sind.

MAGISCHES LICHT UND WOLKENSCHWADEN

Am letzten Tourentag unserer Tourenwoche unternahmen

wir einen Ausflug in die Kafjordalpen und erstiegen hier den

Storhaugen. Von dieser Gebirgskette aus hatten wir einen

sehr schönen Blick auf die Lyngenalpen und den Kafjord.

Und als wollte uns die Landschaft besonders eindrucksvoll

in Erinnerung bleiben, zeigte sich bei der Abfahrt wieder ein

magisches Licht mit Wolkenschwaden und einem tief blau

leuchtenden Fjordmeer. Im Schein dieses Lichtes und das

Meer vor Augen fuhren wir bergab.

Das Wetterglück war auch am Abreisetag mit uns und so

konnten wir mit Blick auf die Berge unsere Erlebnisse der

vergangenen Tage Revue passieren lassen. In Gedanken

nahm sich wohl jeder von uns vor, dass dies nicht der letzte

Besuch in dieser einzigartigen Natur gewesen sein soll.

WIR KOMMEN WIEDER

Die Landschaft dort oben in den Lyngenalpen und Tromsöland

lassen den Menschen klein werden, alles verläuft

sich in der Weite, wird reduziert auf das Elementarste: den

Menschen und die Natur. Wenn man auf einem der vielen

Gipfel steht und in mystisch leuchtendem Licht die Hänge auf

dem weißen Gold bis zum Meer hin abfährt, dann erlebt man,

was Skitouren sein können. Das Wertvollste daran ist jedoch

die Erkenntnis, dass die Erinnerungen an diese Reise einem

rückblickend eine Zufriedenheit und Ruhe verschaffen, wie

sie selten zu spüren ist. Jedem aus unserer Gruppe ist gewiss,

dass eine Wiederkehr ins Land der Trolle und Elche nur eine

Frage der Zeit sein kann. Damit diese Zeit nicht zu lange

ausfällt, genießen wir bereits die Vorfreude auf die nächste

Skitourenreise in Norwegen – Ostern 2018 auf die Lofoten!

Danken möchte ich den lieben Bergkameradinnen und Bergkameraden,

für die ich diese einzigartige Tourenwoche leiten

und mit denen ich diese erleben durfte. Der größte Dank gilt

meiner Frau, die mich zum wiederholten Male in die Weiten

dieser Welt ziehen ließ.

8 DER BERG 2|2017


MITGLIEDER DER DAV-SEKTION | LUTZ PFAFFERROT

AUS DEM

WASSER IN

DIE BERGE

SEKTIONSMITGLIED

LUTZ PFAFFEROTT

WAR FRÜHER

DEUTSCHER MEISTER

IM WINDSURFEN

Der Weg zum Bergsport führt mitunter auch durchs

Wasser – zumindest im Fall von Lutz Pfafferott: Der

49-Jährige, seit 2013 Mitglied der Sektion Düsseldorf,

war als junger Mann begeisterter Wassersportler.

1986/1987 und 1989/1990 gehörte er zum deutschen

olympischen C-Kader für Windsurfen. 1988, 1990 und

1991 war er in dieser Disziplin auch jeweils Deutscher

Meister. Da hatte er schon sein Studium des Bauingenieurwesens

begonnen und gab diesem dann auch den

Vorrang vor der Sportlerkarriere. Das Surfen hängte er

an den Nagel und übernahm nach seinem Studium gemeinsam

mit einem Geschäftspartner den elterlichen

Natursteinbetrieb in Kaarst, den die beiden heute noch

unter der Firmierung „Hanser + Pfafferott“ führen

Auf dem GR 20 in Korsika, Foto: Dorothee Köhler

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DAS KRIBBELN VOR DEM START

Seine sportlichen Ambitionen hat der gebürtige Düsseldorfer

aber nie aufgegeben. Schon noch während seines Studiums

absolvierte er seinen ersten Triathlon, seit fünfzehn Jahren

geht er dreimal pro Woche zum Schwimmen, bewältigt immer

wieder lange Freiwasserstrecken. 2007 lief er den ersten von

bislang vier Marathons. Wettkämpfe liegen Lutz Pfafferott

nach wie vor im Blut, er liebt die gespannte Atmosphäre, das

Kribbeln vor dem Start. „Grundsätzlich macht es mir Spaß,

maximale Leistung aus mir herauszuholen. Und die maximale

Leistung lässt sich nur im Wettkampf vergleichen – mit

meiner eigenen Leistung aus anderen Wettkämpfen, aber

auch mit der Leistung anderer. Ich liebe die zielgerichtete

Vorbereitung darauf, das ist eine große Motivation für mich,

egal, ob Triathlon, Marathon oder Freiwasserschwimmen. Und

ich liebe den Adrenalinausstoß, den ich rund um das Rennen

habe“, sagt er.

EIGER ULTRA UND OXFAM TRAILWALKER

In den letzten Jahren nahm der Bergsport eine immer größere

Rolle in Lutz Pfafferotts sportlichen Aktivitäten ein. Inspiriert

durch seine Lebensgefährtin, entdeckte er seine Liebe zu

den Bergen neu, machte zum ersten Mal in seinem Leben

eine Hüttentour in der Schweiz. 2014 dann nahm er gemeinsam

mit seiner Schwester am Gebirgslauf Eiger Ultra teil:

51 Kilometer rund um Grindelwald, hinauf bis aufs Faulhorn,

insgesamt 3500 Höhenmeter hoch und wieder hinunter liefen

die beiden in gut 10 Stunden. Trotz dieser beeindruckenden

Zahlen war dies nicht Lutz Pfafferotts größte sportliche

Herausforderung: „Viel anstrengender fand ich die 100-Kilometer-Wanderung

‚Oxfam Trailwalker‘ 2013 durch den Harz mit

2500 Höhenmetern Aufstieg. Nicht wegen der Strecke oder

der Höhenmeter, sondern einfach wegen der langen Dauer.

Mit meinem Team war ich gut 19 Stunden unterwegs, etliche

Stunden davon in der Nacht. Da kam ich psychisch an eine

Grenze, die ich nicht kannte.“

ENGAGEMENT FÜR DIE SEKTION

In der DAV-Sektion Düsseldorf engagiert sich Lutz Pfafferott

heute nicht nur als Kassenprüfer, sondern bietet gemeinsam

mit seiner Lebensgefährtin auch Wandertouren an. „In

unserer Sektion lerne ich Gleichgesinnte kennen, die gerne

hier in der Region etwas unternehmen. Das ist mir wichtig.

Gleichzeitig finde ich es absolut unterstützenswert, dass der

DAV nicht nur eine einzigartige Wanderinfrastruktur in den

Alpen schafft, sondern auch die Natur dort schützt und erhält.

So kann ich hier oder in den Bergen das tun, was ich schon

immer am liebsten mache: Gemeinsam mit anderen draußen

unterwegs sein und die Natur genießen.“

2|2017 DER BERG 9


WANDERN | RATINGER BACHTÄLER

DER RUF

DER WILDNIS

WO LAUSCHIGE BACHTÄLER LOCKEN

VON HOLGER BERNERT

Obwohl Gabi Cremerius schon so manches tolle Naturerlebnis

erwandert hat, ist für sie die Tour durch die

Ratinger Bachtäler ein besonderer Höhepunkt.

Während dieser erleben die Teilnehmer ein Dschungel-

Feeling der besonderen Art. Es geht fernab ausgetretener

Touristenpfade über Stock und Stein durch die

vier Täler von Schwarzbach, Homberger Bach,

Angerbach und Sonderbach.

Abdruck dieses Beitrags, der Fotos und Abbildungen mit freundlicher

Genehmigung von „Mein Rheinland“ 2017. Zu beziehen bei der Sektion

Düsseldorf.

Kaum hat die kleine Wandergruppe von Gabi Cremerius den

Startpunkt im Ratinger Stadtteil Homberg verlassen, taucht

sie schon ins Naturschutzgebiet Schwarzbachtal ein. „Ich bin

immer wieder begeistert, wie nah uns doch die Natur ist“,

schwärmt die engagierte Wanderin aus Düsseldorf. Vorbei an

Feldern, Wiesen und Auen geht es weiter zum Gut Groß Ilbeck,

das bereits 1220 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Wer

hier schon aus der Puste ist, kann sich im Bauernhofcafé an

selbst gemachten Kuchen und Torten erfreuen. Oder wie wäre

es mit frisch geräuchertem Fisch aus dem Steinofen? Für alle

anderen geht es gleich weiter.

Jetzt kommt die erste Dschungelprüfung, denn befestigte

Wege oder gar Straßen gibt es im bevorstehenden Teil der

Wanderung nicht mehr. „Jetzt beginnt der schönste Teil“,

verspricht Gabi Cremerius und macht deutlich, warum festes

Schuhwerk so wichtig ist. Hier liegen die Bäume kreuz und

quer in der Gegend herum. Es gibt niemanden, der sie

wegräumt. Warum auch? Es ist ja ein Naturschutzgebiet, das

sichzu großen Teilen selbst überlassen wurde.Wir befinden

uns in einem Meer von Grün. Idyllisch mäandert der Schwarzbach

und bahnt sich seinen verschlungenen Weg durchs Tal.

So allmählich erobert sich die Natur ihr Terrain zurück. Es gibt

aber auch eine Alternativroute für diejenigen, die nicht über

Baumstämme klettern oder durch Matsch waten möchten.

Denen empfiehlt die Wanderleiterin, ab dem Gut Groß Ilbeck

dem Wanderweg A1 zu folgen. Kurz vor dem Stinshof treffen

beide Strecken wieder aufeinander.

10 DER BERG 2|2017


WANDERN | RATINGER BACHTÄLER

„Ich bin begeistert, wie nah uns

die Natur ist – bei dieser Tour

merkt man das allenthalben.”

GABI CREMERIUS

de bis auf die Grundmauern nieder. Bereits 1905 erfolgte der

Neubau eines Backsteingebäudes. Nachdem die Auermühle

1977 vom Zweckverband Erholungsgebiet Angerland gekauft

und restauriert wurde, befindet sie sich heute wieder in

Privatbesitz. „Manchmal sieht man hier Maler, die hinter ihrer

Staffelei sitzen und die herrliche Landschaft rund um die

Mühle auf Leinwand bannen“, erzählt Gabi Cremerius.

Nachdem die Gruppe den Schwarzbach überquert und am

Wiesenrand entlang wieder den befestigten Weg erreicht hat,

wird sie unsanft aus der meditativen Phase herausgerissen.

„Wir müssen hier die Autobahn 3 unterqueren“, sagt Gabi

Cremerius und weist darauf hin, dass man sich ja in einem

von Schnellstraßen zerfurchten Ballungsraum befindet. Doch

die Ruhe kehrt schnell wieder zurück. Versprochen. Nach

kurzem Fußmarsch schließt sich auch schon das nächste

Naturschutzgebiet im Bereich des Schwarzbachs an. Auf dem

Wanderweg A1 geht es weiter durch das Schwarzbachtal und

dann bergauf Richtung Golfplatz und Gut Altenbracht. Hier

kann man sich übrigens ein Stück Acker pachten und sein

Lieblingsgemüse anbauen.

EIN STÜCK RATINGER INDUSTRIEGESCHICHTE

Nachdem der Golfplatz passiert wurde, kommt wieder ein

Stück Zivilisation in Form der Autobahnauffahrt der A44. Über

den A1 gelangt man aber schnell wieder in den Wald, der bis

ins Angerbachtal hineinführt. Von hier aus ist es nicht weit

zu einem sehenswerten Gebäude. In der um 1700 erbauten

Auermühle lassen sich nicht nur hervorragend Hunger und

Durst stillen. Die ehemalige Getreidemühle mit angeschlossener

Kornbrennerei am Angerbach bietet ein Stück Ratinger

Industriegeschichte. Zuverlässige Daten zur genauen Entstehung

gibt es nicht. Fest steht jedoch, dass die Auermühle seit

1895 nur noch zur Herstellung von Kornbrand und das Wasser

der Anger nur noch zum Kühlen während des Brennprozesses

genutzt wurde. Um 1900 brannte das gesamte Mühlengebäu-

WO HIRSCHZUNGENFARN WÄCHST

Ohne Markierung geht es weiter Richtung Homberger Bachtal.

Der Lauf des Homberger Bachs weist den Wanderern den

Weg, der im Tal der Anger endet. Hier geht es dann entlang

der Anger ein Stück weit sanft bergauf bis zur Unterführung

der Wülfrather Kalkbahn. An dem im weiteren Verlauf der

Strecke stehenden Fachwerkhaus geht es rechts ins Sonderbachtal.

Ein toller Platz für Freunde seltener Pflanzenarten,

denn dort findet sich der streng geschützte Hirschzungenfarn.

Er wächst vor allem auf Steinen oder an schattigen Felsen.

Charakteristisch für dieses hübsche Farngewächs sind die

breiten, zungenförmigen Blätter, die sich am Rand aufkräuseln.

Unter den Blättern bilden sich Sporen, die wie kleine

Tausendfüßer aussehen. „Schon Hildegard von Bingen kannte

die heilende Wirkung des Hirschzungenfarns“, berichtet Gabi

Cremerius, die ihr Wissen von einer befreundeten Botanikerin

hat. „Diese Pflanze wird beispielsweise als Alternative zu herkömmlichen

Schmerzmitteln eingesetzt. Allerdings darf man

den Farn auf keinen Fall abschneiden und mit nach Hause

nehmen.“

Jetzt wird zum Schlussspurt angesetzt. Die letzten Meter geht

es durch das lauschige Tälchen des Sonderbachs und durch

die gepflegte Siedlung hinauf in den Ort. Von hier aus sind

es nur noch wenige Meter bis zum Zielpunkt der Wanderung.

Aber was wäre ein Besuch Hösels ohne eine eiskalte Erfrischung?

Direkt neben der Haltestelle gibt es das leckere Eis

von Claudio. Und Gabi Cremerius entscheidet sich wie immer

für eine Portion After-Eight-Eis. Sehr lecker.

2|2017 DER BERG 11


WANDERN | ALL YOU CAN WALK!

TOUR IM ÜBERBLICK

Start und Ziel: Haltestelle „Zur Straße“ in Ratingen-Homberg

Startpunkt: Haltestelle „Zur Straße“ in Ratingen-Homberg

Zielpunkt: Haltestelle „Bergbusch“ in Ratingen-Hösel

An- und Abreise: Ab Bahnhof Ratingen-Ost mit der Buslinie 771

bis zur Haltestelle „Zur Straße“ in Ratingen-Homberg. Zurück mit

den Buslinien 770 oder 773 von der Haltestelle „Bergbusch“ in

Ratingen-Hösel bis zum Bahnhof Ratingen-Hösel.

TIPPS

Auermühle

Auermühle 1, 40882 Ratingen

51° 18’ 23.1’’ N | 6° 52’ 50.7’’ E

Länge: 16 km

Höhenmeter: 300 m

Dauer: 4 bis 5 Stunden

Kinderwagentauglich: nein

Wanderwege: Waldwege,

unbefestigte Wege, Bachläufe

Tourenbewertung

Schwierigkeitsgrad:

Landschaft:

Familientauglichkeit:

Gut Altenbracht

Altenbrachtweg 10, 40882 Ratingen

Telefon 02102 1688499

www.gut-altenbracht.de

51° 17’ 15.4’’ N | 6° 53’ 44.4’’ E

Gästezimmer im

Hof Karpenhaus

Brachter Straße 43, 40882 Ratingen

Telefon 02102 963533

www.karpenhaus.de

51° 17’ 42.1’’ N | 6° 54’ 24.3’’ E

Bauernhofcafé Groß-Ilbeck

Ilbeckweg 40,40882 Ratingen

Telefon 02102 50391

www.grossilbeck.de

51°17’5.0’’N | 6°55’6.1’’E

Liebevoll!

in der Auermühle GmbH

Auermühle 1,40882 Ratingen

Telefon 02102 892980

www.liebevoll.de

51° 18’ 23.1’’ N | 6° 52’ 50.7’’ E

Eiscafé Claudio

Bahnhofstraße 177, 40883 Ratingen

Telefon 02102 896458

51° 19’ 49.6’’ N | 6° 54’ 34.7’’ E

WANDER-EXPERTIN DES DAV

Seit ihrer Jugend ist Gabi Cremerius

leidenschaftliche Wanderin.Zu ihren bevorzugten

Wanderregionen gehören die Alpen

und die deutschen Mittelgebirge.

Den Ausgleich für ihren stressigen Alltag holt

sich die 55-Jährige in der Natur. Für die Leiterin

der 50 aktive Mitglieder starken Wandergruppe

der DAV-Sektion Düsseldorf ist Wandern ein Ausdruck

purer Lebensfreude. Fast jedes Wochenende

ist sie unterwegs – und das bei jedem Wetter.

Termine unter: www.dav-duesseldorf.de/gruppen/

wandergruppe/

12 DER BERG 2|2017


www.bergstation.nrw

Kletterspaß für Groß und Klein,

Einsteigerkurse, Schnupperklettern,

Kindergeburtstage und mehr…

Klettern, Bouldern, Fitness, Yoga, Physiotherapie, Houserunning, Action und

Erlebnis – das perfekte Training, der perfekte Tag, das perfekte Event in ganz

besonderer Atmosphäre, nur 5 Minuten von der Haltestelle Hilden-S entfernt.

Von Jung bis Alt, Einsteiger bis Leistungssportler, Schulen bis Unternehmen!

Die Bergstation in Hilden bietet auf über 3.000 m 2 modernster Kletterwände

bis zu 20 m hohen vertikalen Spaß für Jedermann.

KLETTER- UND BOULDERZENTRUM

HILDEN

Bergstation GmbH & Co. KG

Bahnhofsallee 35

40721 Hilden

www.bergstation.nrw


info@bergstation.nrw

2|2017 DER BERG 13


WANDERN | SONDERHEFT MeinRHEINLAND

SONDERHEFT

WANDERN 2017/2018

Bereits zum zweiten Mal hat die Redaktion von meinRHEIN-

LAND mit der Düsseldorfer Sektion des Deutschen Alpenvereins

zusammengearbeitet und stellt mit der neuen Ausgabe

des Sonderheftes meinRHEINLAND abermals 16 attraktive

Touren vor, mit denen die Heimat ein Stück weit erwandert

werden kann. Die Routen führen Wanderbegeisterte oder

Menschen, die es noch werden wollen, in die Gebiete Niederrhein,

Mittlerer Niederrhein, in die Regionen Aachen und Eifel;

aber auch rechts des Rheins, unter anderem im Ruhrgebiet

und im Bergischen Land, gibt es viel zu entdecken: malerische

Wälder und Flüsse, kleine Dschungel, Burgen und Mühlen,

Gebirge und Felsformationen.

Im Magazin finden sich spannende Reportagen, die Lust

machen auf die Bewegung an der frischen Luft. Zusätzlich

enthält es detaillierte Wegbeschreibungen auf heraus-

trennbaren Karten, und ein umfangreicher Serviceteil liefert

Informationen rund ums Thema Wandern. Ergänzt wird das

Magazin durch eine App für Android und iOS mit tongesteuerter

Navigation. Wer das Magazin kauft, erhält einen Gratiscode

für diese App.

meinRHEINLAND Sonderheft Wandern, 132 Seiten,

9,80 €, ist versandkostenfrei zu bestellen unter

Telefon 0211 505 2255 oder im Internet unter

www.rp-online.de/2017wandern.

Das Magazin ist auch im gut sortierten Zeitungsund

Zeitschriftenhandel sowie als E-Book erhältlich.

14 DER BERG 2|2017


51° 5’ 13.9 ’ N | 7° 9’ 56.0 ’ E

WANDERN | SONDERHEFT MeinRHEINLAND

mein

Rubrik

RHEINLAND

Sonderheft Wandern 2017/2018

+ + Mit App-Gutscheincode + Mit detaillierten Karten

Mit GPS-Navigation

9,80 €

AUSBLICK ÜBER DIE GROSSE DHÜNNTALSPERRE

Stille Schönheit

A

m Ende kann’s schon beißen in den Füßen,

Beinen, im gesamten Körper, wenn’s wieder

in den Wald geht, die nächste Steigung

folgt und das Ziel immer noch nicht in Sicht ist.

Auf und ab, teilweise auf sehr schmalen Waldpfaden,

die nach einem Regenguss natürlich ziemlich

matschig sind, und über Wiesen und Felder führen

Tour 13 – Rechts des Rheins

Tipps

Forellenhof Markusmühle

Markusmühle 8

42929 Wermelskirchen

www.forellenhof-markusmuehle.de

Entwickelt mit

den Experten des

Mitglieder

der DAV-Sektion

16

Tour

13

neue Touren

in der Region

die 22 Kilometer zur Großen Dhünntalsperre und

ins Eifgenbachtal, die Dorothee Köhler und ihr Lebensgefährte

Lutz Pfafferott ausgewählt haben. Beide

wandern sehr gerne im Bergischen Land, weil

es von Düsseldorf aus, wo das Paar lebt, mit dem

Auto schnell zu erreichen ist. Die Nähe ist jedoch

nicht der einzige Grund. „Das Bergische Land ist

sehr schön. Uns gefällt auch, dass die Wanderwege

eher abgeschieden sind und nicht in Hörweite von

viel befahrenen Straßen verlaufen“, erklärt Dorothee

Köhler. Kein Autolärm stört also die Ruhe in

der abwechslungsreichen Mittelgebirgslandschaft,

die zahlreiche Wanderer anlockt. Zur Orientierung

empfehlen Köhler und Pfafferott, eine Landkarte

oder einen gpx-Track mitzunehmen, weil die ausgewählte

Route nicht durchgehend gekennzeichnet

ist. Unterschiedliche Wanderwege wie der

Bergische Panoramasteig, der Talsperren-, Eifgenbach-

oder der Verbindungsweg Bergischer Panoramasteig/Bergischer

Weg kreuzen sich, gehen

ineinander über oder verlaufen in unmittelbarer

Nähe zueinander. Und teilweise geht es auch durch

Gebiet, das gar nicht markiert ist. Aber man komme

auch durch nette abgelegene Dörfer und könne

in herrliche Gärten schauen. „Die Strecke ist schon

aufgrund ihrer Länge anspruchsvoll. Man sollte gut

zu Fuß sein und Wandererfahrung mitbringen“,

betont Lutz Pfafferott.

Üppige Vegetation

Straußenfarm Emminghausen

Emminghausen 80

42929 Wermelskirchen

www.straussenfarm-emminghausen.de

51° 6’ 23.9 ’ N | 7° 12’ 9.7 ’ E

Wanderparkplatz Lindscheid

51° 4’ 24.2 ’ N | 7° 11’ 15.5 ’ E

Informationen rund ums Wandern im

Bergischen und Kartenmaterial auf

www.bergisches-wanderland.de

Tisch und Bett

Café-Restaurant Rausmühle

Rausmühle 1

42929 Wermelskirchen

www.rausmuehle.de

51° 6’ 6.1 ’ N | 7° 10’ 56.7 ’ E

Restaurant Neuemühle

Neuemühle 1

42929 Wermelskirchen

www.restaurant-neuemuehle.de

51° 6’ 46.5 ’ N | 7° 12’ 21.9 ’ E

Tagungszentrum Maria in der Aue

In der Aue 1

42929 Wermelskirchen

www.tagen.erzbistum-koeln.de

51° 4’ 27.5 ’ N | 7° 10’ 5.6 ’ E

Düsseldorf erhalten das

Sonderheft zu einem

Sonderpreis von 5,00 €

in der DAV-Geschäftsstelle

(solange der Vorrat

reicht).

Niederrhein • Bergisches Land • Ruhrgebiet • Rund um Düsseldorf • Region Aachen • Eifel • Sieg

Freier Blick auf die Große Dhünntalsperre: Als Trinkwassertalsperre steht sie unter besonderem Schutz.

Abwechslungsreich und anspruchsvoll ist die Rundtour zur Talsperre in Wermelskirchen und durch das Eifgenbachtal.

meinRHEINLAND Wandern 2017/2018 1

Belohnt wird der Wanderer mit beeindruckenden Aussichten in die weite, offene Kulturlandschaft des Bergischen

64 meinRHEINLAND Wandern 2017/2018

Landes – und mit Wanderwegen ohne Straßenlärmbelästigung.

von Andriana Sakareli

Tour-Highlight

» Immer wieder bietet sich

der ungehinderte Blick auf die

Hügel des Bergischen Landes.

Einfach wunderbar und

wohltuend.« Dorothee Köhler

Foto: Dorothee Köhler

Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz Lindscheid

oberhalb des Staudamms der Großen

Dhünntalsperre. Der erste Teil der Strecke folgt

dem Talsperrenweg entlang der Talsperre. Mit einem

eigenen wasserblauen Sonderzeichen ist der

Talsperrenweg für Wanderer prägnant markiert.

Er wird von neun lokalen Rundwegen flankiert.

Aber bloß nicht wundern: Deutschlands zweitgrößte

Trinkwassertalsperre ist nicht von überall

aus einsehbar. Ein 100 Meter breiter Streifen

rund um die Talsperre darf nicht betreten werden.

Zahlreiche Aussichtspunkte ermöglichen

aber beeindruckende Ausblicke auf das Wasser

und die Hügelketten der Dhünnhochfläche. Und

dorthin führt auch der Weg, zunächst über eine

Freifläche und anschließend sofort in den Wald.

Überhaupt gibt es auf dieser Wanderung etliche

Waldpassagen – eine willkommene Kühlung

Seminar- und Freizeithotel Großeledder

Großeledder 2

42929 Wermelskirchen

www.bayer-gastronomie.de

51° 5’ 56.1 ’ N | 7° 13’ 15.2 ’ E

TSV Bayer 04 Jugendgästehaus

Großeledder 3B

42929 Wermelskirchen

www.tsvbayer04.de

51° 6’ 11.8 ’ N | 7° 13’ 28.8 ’ E

an heißen Tagen: Die hohen, dicht stehenden

Bäume spenden genug Schatten. Diese Passagen

werden hier und da durch Ebenen unterbrochen.

Doch immer wieder führt der Weg hinaus aufs

freie Feld- und Wiesenland und bietet ungehinderten

Blick auf die Hügel des Bergischen Landes.

meinRHEINLAND Wandern 2017/2018 65

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DIE WELTBESTEN KLETTERFILME IN FULL HD

präsentiert von:

DÜSSELDORF

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28.01.2018

16:00 UND 20:00 UHR

Ticket Vorverkauf:

Sack und Pack

www.sackpack.de

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€ 15 VVK | € 17 Abendkasse

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20:00 UHR / Halle Mensch

Ticket Vorverkauf: Globetrotter Filiale Düsseldorf,

+49 211 13062220 , www.globetrotter.de

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(GlobetrotterCard Inhaber, Alpine Vereine, Kletterhallen-Mitglieder)

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Presented by

2|2017 DER BERG 15


KLETTERN UND BOULDERN | SICHERN

MACHT DICH

DEIN ALTES

SICHRUNGS-

GERÄT NOCH

GLÜCKLICH?

DAS KANNST DU AM SONNTAG, DEN 13. MAI 2018

VON 11.00-17.00 UHR IM KLETTERGARTEN

„UNTER DEN DÄCHERN“ IM LANDSCHAFTSPARK

DUISBURG-NORD HERAUSFINDEN.

Zum Sicherungsgerätetag 2018 vom Kletterladen.nrw haben

Black Diamond, CT, Edelrid und Mammut taufrische und

überarbeitete Sicherungsgeräte dabei. Alle Hersteller werden

vor Ort sein und in die Handhabung der diversen Geräte

einweisen. Du kannst in aller Ruhe und unter fachkundiger

Anleitung alle auf dem Markt verfügbaren Sicherungsgeräte

ausprobieren und im Toprope, im Vorstieg oder Klettersteig

testen. Die Hersteller werden auch viele Neuheiten bei den

Klettersteig-Sets, Gurten und Helmen präsentieren und alle

Fragen zu der neuen Norm der Klettersteig-Sets beantworten.

Wir freuen uns auf einen spannenden Tag mit vielen interessanten

und fachlichen Gesprächen.

Auf alle an dem Tag gekauften Sicherungsgeräte oder bestellten

Artikel gibt der kletterladen.nrw 15 % Rabatt auf den UVP.

RABATT

für DAV-

Mitglieder

Hannah Meul Foto: Benoit Reuschel

HANNAH MEUL

UND JAN HOJER

SIND DIE

DEUTSCHEN

MEISTER IM LEAD

Aus allen Teilen der Republik kamen die größten Klettertalente

nach Hilden, um sich an der steilen Wettkamfpwand

der „Bergstation“ zu messen. Im Halbfinale und Finale blieb

eine Top-Begehung leider komplett aus – dennoch brachten

die Sportlerinnen und Sportler ihre besten Leistungen an die

Wand und lieferten den Zuschauern vor Ort und am Livestream

einen spannenden Wettkampf.

16 DER BERG 2|2017


KLETTERN UND BOULDERN | FAMILIEN

FAMILIENBANDE IM GLÜCK

Kletternde Eltern oder kletternde Kinder. Im besten Fall ist

das Klettern etwas für die ganze Familie, denn es bringt neben

dem sportlichen Aspekt auch eine ganze Menge pädagogisch

herausragende Eigenschaften mit sich.

„Das Aufgehen in einer Tätigkeit im richtigen Maß zwischen

Konzentration und Leichtigkeit, weder unter- noch überfordernd,

ist eine Erfahrung, die glücklich macht“ schreibt der

Glücksforscher Mihaly Csikszentmihalyi.

Dann ist man im „Flow“, in einem Zustand des Glücksgefühls,

in den Menschen geraten, wenn sie gänzlich in einer Beschäftigung

„aufgehen“. Doch entgegen ersten Erwartungen erreichen

wir diesen Zustand nahezu euphorischer Stimmung

meistens nicht beim Nichtstun oder im Urlaub, sondern wenn

wir uns intensiv der Arbeit oder einer schwierigen Aufgabe

widmen.

Aber ist Klettern schwierig? Eigentlich ja nicht, denn Klettern

ist kein Sport, für den man besonders „gut“ sein muss,

schließlich gibt es für jeden einen passenden Schwierigkeitsgrad,

nach dem er die Wahl seiner Routen treffen kann.

Es gibt weder Leistungsdruck, noch muss man irgendwelche

Ergebnisse erzielen. Und doch macht man an einer Kletterwand

die wunderbare Erfahrung, sich selbst als Lösungsfindender

in einer schwierigen Situation zu erleben.

Das gilt für Junge wie Alte, für Eltern wie Kinder. Klettern fördert

Kraft, Ausdauer, Motorik und Selbstbewusstsein und kann

jedes Mal neue Erfolgserlebnisse schaffen. Selbsteinschätzung,

Mut sowie Entschlossenheit wird selbst von erfahrenen

Kletterern immer wieder aufs Neue gefordert. Eigene Grenzen

und Ressourcen werden „hautnah“ erfahren, Selbstwertgefühle

können blitzschnell wachsen, aber auch umgekehrt die

Akzeptanz und Stellung in der Gruppe schlagartig sinken.

Hinzu kommt die Erfahrung des „Miteinander“. Man lernt

Verantwortung füreinander zu übernehmen und den Partnern,

Geschwistern, Eltern zu vertrauen. So braucht der am

Seilende Kletternde die volle Konzentration des am Boden

sichernden Partners. Und dieser macht dabei die Erfahrung,

dass sein Handeln unmittelbar existenzielle Bedeutung für

den anderen hat.

Alles in allem steckt im Klettern also eine ganze Menge mehr

als der reine Sportaspekt oder die Förderung des Spieltriebs.

Also ran an die Wand und in der Familie eine besondere Form

des Zusammenhalts erfahren. Das Klettern in der Natur, am

Fels hat natürlich andere Qualitäten als das Klettern in einer

Halle, aber gerade indoor lässt sich in einem sicheren und

überschaubaren Umfeld ein handfestes Set an Kompetenzen

entwickeln, die man zum sicheren Klettern benötigt.

Familienklettern

in Düsseldorf in der Kletterhalle MOVE im Cosmo

Sports, in der Nähe vom Staufenplatz.

Jeden Sonn- und Feiertag von 12.00-15.00 Uhr

Keine Anmeldung oder Vorkenntnisse erforderlich

http://www.move-kletterhalle.de

In den Osterferien wird es wieder ein Klettercamp

von MOVE geben!

LITERATUR ZUM THEMA

Klettern und Bouldern für Kids: In der Halle und

am Fels von Nina Rebele, Taschenbuch: 144 Seiten,

Verlag: Delius Klasing, Auflage: 1. Auflage 2015,

ISBN-13: 978-3667101495, 24,90 €

2|2017 DER BERG 17


Sarah McNair-Landry überquert

den grönländischen Eisschild,

Foto: Sarah McNair-Landry

18 DER BERG 2|2017


”JUST GET

OUTSIDE AND

HAVE FUN!”

DIE ABENTEURERIN SARAH MCNAIR-LANDRY

„No Script. No actors. No special effects. This is real!“ Mit diesen

Worten beschreiben die Macher der European Outdoor Film Tour

EOFT seit 2001 ihren Anspruch: handverlesene Dokumentarfilme

aus den Bereichen Outdoor-Sport, Abenteuer & Reise zu zeigen –

Geschichten von echten Menschen, die ihren Draußen-Traum

leben und den Zuschauer ungeschönt daran teilhaben lassen.

Einer von diesen „echten Menschen“ auf der EOFT 2017/2018

ist Sarah McNair-Landry. DER BERG sprach mit Sarah über ihre

Outdoor-Passion.

VON DOROTHEE KÖHLER

2|2017 DER BERG 19


EXPEDITION & ABENTEUER | SARAH MCNAIR-LANDRY

„Into Twin Galaxies“ – so lautet der Titel des 35-minütigen

Filmbeitrags über Sarah McNair-Landrys Expedition bei der

EOFT. Der Schauplatz ihres neusten Abenteuers ist Grönland.

Zusammen mit Ben Stookesberry und Erik Boomer will sie mit

Snowkites den gigantischen grönländischen Eisschild überqueren

und danach mit ihren Kajaks in einer Schmelzwasserrinne

den Gletscher hinunterfahren. Es ist eine Reise in

ein zerbrechliches und zugleich gefährliches Paradies – „Twin

Galaxies“.

IN DER KÄLTE ÜBERLEBEN

Sarah wuchs auf der Baffininsel auf – der größten Insel

des Kanadisch-Arktischen Archipels zwischen Kanada und

Grönland. Den Arktischen Ozean kennt sie von klein auf. Auch

Sarahs Eltern waren Expeditionsleiter und Abenteurer. Sie

nahmen Sarah und ihren Bruder Eric schon als Kinder mit

nach draußen – zu Campingausflügen am Wochenende und

zu ausgiebigen Touren mit den Schlittenhunden – und brachten

ihnen bei, wie sie in der Kälte überleben. Als Sarah und

ihr Bruder älter wurden, zogen sie auf eigene Faust zu immer

längeren Touren los und begannen schließlich ihre eigenen

Expeditionen in der Arktis und Antarktis.

Mit 19, nach Expeditionen zum Südpol und zum Nordpol,

war Sarah der jüngste Mensch auf Erden, der je beide Pole

erreicht hatte. Seither hat sie den grönländischen Eisschild

schon fünfmal überquert, war auf einer zweimonatigen

Hundeschlitten-Expedition auf der Ellesmere-Insel, als Guide

wiederholt am Nord- und Südpol – und sie durchquerte

mit ihrem Bruder Eric die Wüste Gobi in der Mongolei mit

Kite-Buggys. Ihre wahre Leidenschaft ist jedoch das Kite-

Skiing. Zusammen mit Eric reiste Sarah 85 Tage lang und

3300 Kilometer via Kite-Ski auf der Nordwestpassage.

Das Magazin National Geographic nominierte Sarah für

den „Adventurer of the Year 2007“-Award und führte sie

als eine der „Top Ten Women in Adventure“.

WER AUF GROSSE EXPEDITIONEN WILL,

MUSS KLEIN ANFANGEN

I head out on expeditions

because it‘s fun. Of course

– there are always

the hard, cold miserable

days too – but I truly enjoy

being out in remote areas

for long periods of time.

SARAH MCNAIR-LANDRY

Strecken aus eigener Kraft zurückzulegen. Außerdem gibt es

dann jeden Tag Schokolade!“ Unterwegs ist es entscheidend

für Sarah, dass sie, ihr Team und die Schlittenhunde – falls

sie mitreisen – sicher sind. Aber auch das Ziel der Expedition

zu erfüllen, ist ihr wichtig; oft geht es dabei nicht darum,

einen geographischen Punkt zu erreichen, sondern darum,

Ausrüstung zu testen, zu verbessern und damit zu trainieren.

Was ist ihre Empfehlung für Menschen, die es ihr gleichtun

wollen? „Es kommt darauf an, sich das richtige Ziel zu setzen

– eines, das zu den eigenen Fähigkeiten und zum eigenen

Können passt. Und dann einfach rauszugehen und Spaß zu

haben.“ Dabei sei es völlig egal, ob es dann am Ende ein

Campingausflug in den eigenen Garten werde oder nach

Grönland. „Wer jedoch auf große Expedition gehen möchte,

sollte klein anfangen und seine Erfahrung nach und nach

aufbauen. Jeder kleine Schritt führt am Ende zum Erfolg.“

MEHR ZU SARAH MACNAIR-LANDRY:

www.pittarak.com

Expeditionen in die kältesten und lebensfeindlichsten Gebiete

dieser Erde – was treibt Sarah an, solche Strapazen auf sich

zu nehmen? Was ist ihr „Warum?“ „Ich gehe auf Expeditionen,

weil es mir Spaß macht“, sagt sie. „Natürlich gibt es immer

harte, kalte Tage mit hohen körperlichen und mentalen Belastungen

– aber ich liebe es, in den einsamen und entlegenen

Gebieten dieser Erde für lange Zeit unterwegs zu sein, weit

weg von Computern und Handys. Zusammen mit anderen

Menschen ein Team zu bilden und mit ihnen zu arbeiten.

Und ich liebe die Herausforderung, die es bedeutet, lange

20 DER BERG 2|2017


EXPEDITION & ABENTEUER | SARAH MCNAIR-LANDRY

Fotos: Sarah McNair-Landry

2|2017 DER BERG 21


KIDS & CO | FAMILIENGRUPPE& JDAV

Fotos: Pascal Bauer

KIDS & CO

ALPINCAMP DER

FAMILIENGRUPPE:

BERGE UND HÜTTE

Erstmalig in der Geschichte der Familiengruppe haben

wir ein anspruchsvolles Alpincamp in den bayrischen

Alpen organisiert. Das Kreuzeckhaus oberhalb

von Garmisch-Partenkirchen – ideal gelegen zwischen

Höllental und Alpspitze – war für fünf aufregende Tage

unser Quartier. Die Strapazen der Anreise in der ersten

NRW-Urlauberwelle waren schnell vergessen, als wir

am späten Sonntagvormittag mit der Gondel direkt auf

1650 Meter gebeamt wurden. Unsere Kinder und auch

manche Erwachsene warfen ungläubige Blicke aus dem

Liftfenster, wo sich Hunderte von Metern unterhalb eine

Miniaturlandschaft auftat. Das Gebiet um die Hütte

war schnell erkundet, als auch die letzten Teilnehmer

auf der Hütte eintrafen. Die Zimmer und Lager konnten

nicht sofort bezogen werden, also starteten wir zu einer

ersten Rundtour zum Schwarzenkopf. Mit wenig Steigung

ging es zunächst durch kleinere Latschenfelder und an

blühenden Alpenrosen vorbei zu einem Felsbuckel, von

dem wir majestätisch ins Höllental blicken konnten. Die

Waxensteine und der Zwölferkopf auf der einen Seite,

aber auch die Zugspitze in größerer Entfernung taten

sich auf. Der einstündige Aufstieg war auch wegen der

starken Sonneneinstrahlung und der damit verbundenen

Hitze nicht ganz so einfach. Zudem passierten wir leichte

Kletterpassagen im direkten Anstieg auf den Schwarzenkopf.

Die kleine Eingehtour wurde mit einem Aufstieg

zum Längenfelder komplettiert, der den direkten Abstieg

vom Osterfelderkopf zum Kreuzeckhaus versperrt. Im

Anschluss konnten sich alle tapferen Wanderer in der

Hütte stärken.

ALLES KARABINER ODER WAS?

Für den zweiten Tag stand zunächst der Materialcheck auf

dem Programm. Falls es die Wetterverhältnisse zuließen, sollte

eine Tour mit Klettersteigpassagen durchgeführt werden. Im

Anstieg durch die Schöngänge zum Bernadeinkopf konnten

alle Teilnehmer ihre Gurte, Helme und Klettersteigsets ausprobieren.

Der Anstieg zur Hochalm musste leider über eine

Umleitung erfolgen – auch in den Bergen gibt es Baustellen!

Dieser Umweg kostete uns an zwei Tagen immer eine gute

halbe Stunde und 200 zusätzliche Höhenmeter. Die schöne

Kletterei auf den Bernadeinkopf war unschwierig und alle

Teilnehmer genossen noch die restlichen Meter zum Gipfel

und die prächtige Aussicht. Deutlich stärker verausgabt hingegen

waren die Kletterer, die den extrem schwierigen Mauerläufer-Klettersteig

absolviert hatten und beim Ausstieg direkt

neben uns standen. Als Pausenplatz war der Stuibensee vereinbart

worden, der auch durch eine zweite Gruppe unserer

Familien mittags erreicht werden sollte. Leider verfehlte die

Gruppe den Weg und wurde erst wieder im Abstieg eingesammelt.

Mangels Mobilfunkempfang war zwischendurch keine

Abstimmung möglich gewesen.

HÖLLENTAL – DAS GROSSE SPRUDELN

Tag drei versprach eher gewittriges Sommerwetter – wir mussten

also früh Richtung Höllentalklamm starten. Ziel war nach

etwa vier Stunden die Höllentalangerhütte. Der Abstieg wurde

leider durch einen Sturz und einen Wespenangriff erschwert.

Nach kurzer Behandlung der Verletzungen konnten wir die

Tour fortsetzen. Da die Höllentalklamm kein Geheimtipp mehr

ist, kam es in einigen Tunneln zu Staus – dafür hätten wir

Düsseldorf nicht unbedingt verlassen müssen. Der Rückweg

zum Kreuzeckhaus erfolgte wieder über das Hupfleitenjoch,

was diesmal zu einem Wettlauf mit dem Gewitter geriet. Nach

einem kräftigen Schauer konnte jeder die Wasserfestigkeit

seiner Regenjacke bewerten und nach der Rückkehr in der

Hütte schnell frische, trockene Sachen anziehen.

EIN TRAUM WIRD WAHR

Magisch strahlte uns die Alpspitze jeden Tag entgegen, aber

die fast 1000 Höhenmeter schienen für die über 23 Teilnehmer

(davon 11 Kinder) zunächst unerreichbar – zu unsicher

waren die Wetteraussichten für einen langen Klettersteig. Aber

22 DER BERG 2|2017


KIDS & CO | ALPINCAMP DER FAMILIENGRUPPE

es kam dann doch noch der perfekte Tag für unsere Königsetappe!

Mit der Hochalmbahn kürzten wir ein wenig zum

Osterfelderkopf ab und stiegen dann nach einer erneuten,

gewissenhaften Prüfung des Wetterradars in die Alpspitz-Ferrata

ein. Eisenstifte, Leitern und einige Steilstufen erforderten

vollen Einsatz und viel Geduld, da immer wieder Kletterer zum

Überholen der Gruppe ansetzten. Nach drei Stunden war der

Gipfel dann zum Greifen nah und mobilisierte noch mal alle

verfügbaren Kräfte. Der Moment auf dem Alpspitzgipfel war

dann für alle magisch und die Blicke zum Hochblassen und

Jubiläumsgrat einmalig. Nach kurzer Rast musste dann unser

Team DAV wieder runter, diesmal über den Ostgrat. Die Verhältnisse

hier erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit,

es geht durch Geröll und über einen Felsgrat und zum Schluss

über den Nordwandsteig wieder zum Osterfelderkopf. Hier

war, wie zu erwarten war, die letzte Bahn zur Hochalm bereits

abgefahren und die Gondelstation menschenleer. Nun mussten

also alle müden Beine noch etwa 300 Höhenmeter bis zur

Hütte absteigen. Den Abend ließen wir mit der Geburtstagsfeier

einer Teilnehmerin ausklingen.

EIN LEISES SERVUS

Tag fünf war der Abreisetag, das Wetter schien uns auch nicht

mehr wohlgesonnen und es setzten ab Mittag starke Regenschauer

und Gewitter ein. Mit der Kreuzeckbahn und unserem

Übergepäck (Klettermaterial) ging es dann wieder ins Tal.

Einige der Teilnehmer setzten ihren Urlaub an einem anderen

Ort fort, andere fuhren nach Hause.

Fazit: Die Touren waren für die Teilnehmer äußerst herausfordernd

und anstrengend, die Routen spektakulär und vor

allem auch durch das optimale Wetter überhaupt machbar.

Leider ist das Gebiet im Wetterstein auch Mitte Juli bereits

ziemlich überlaufen.

DIE DAV-FAMILIENGRUPPE

ist für Familien mit Kindern zwischen

fünf und 12 Jahren

unternimmt kindgerechte Touren in der

Düsseldorfer Umgebung

vermittelt Wissen und Sicherheit für das

Unterwegssein in Natur und Gebirge

bietet Alpincamps für Eltern mit Kindern

zwischen neun und 12 Jahren

geht auch zum Klettern, Inlinen und Geocaching

macht jedes Jahr ein Pfingstzeltlager

mit Kanutour und Barbecue

freut sich über neue Teilnehmer

Ansprechpartner: Pascal Bauer und Edita Blaha,

familiengruppe@dav-duesseldorf.de

2|2017 DER BERG 23


ANGEBOTE DER SEKTION | LIVE-REPORTAGEN

DAV LIVE-REPORTAGEN

ERSTES HALBJAHR 2018

Auch im ersten Halbjahr 2018 möchte Sie der DAV Düsseldorf mit fünf

beeindruckenden Live-Reportagen begeistern und Sie zu eigenen Unternehmungen

inspirieren. Reisen Sie mit Ralf Gantzhorn nach Patagonien,

Feuerland und nach Schottland aus der Sicht des Wanderers – und danach

auf einer Großleinwand in fünf Monaten um die ganze Welt, zusammen

mit Lars Hofmann. Erleben Sie, dass Kuba mehr ist als nur Musik. Und

freuen Sie sich auf fantastische Bilder von den Topklettersteigen in der

Schweiz mit Sicht auf das Gipfelmeer.

Wir freuen uns auf Sie!

Sonja Schmidt

Referentin für das Vortragswesen

Veranstaltungsorte:

VHS-Düsseldorf

Bertha-von-Suttner-Platz 1

in 40227 Düsseldorf

VHS-Neuss

im Romaneum, Brückstra.e 1

in 41460 Neuss

Zeiten:

Einlass ab 19.00 Uhr

Beginn 19.30 Uhr

Ende 21.30 Uhr

Sonntag, 14. Januar 2018 // 14.00–16.30 Uhr, Savoy-Theater *

Patagonien und Feuerland. Ralf Gantzhorn.

Der Vortrag stellt eine in ihrer Vielfältigkeit einzigartige Reportage über eine der

grandiosesten Naturlandschaften unseres Planeten dar. Reiseerfahrungen aus vielen

Jahren vom stürmischsten Ende der Welt werden eindrucksvoll dargestellt. Nach

einer allgemeinen Einführung über Land und Leute werden die für Wanderer und

Kletterer interessantesten Ziele vorgestellt. Das umfasst das Seengebiet, die bislang

schnellste Besteigung des zweithöchsten Berges Patagoniens (Cerro San Lorenzo),

die bisher einzige Besteigung des Fitz Roy durch ein norddeutsches Team, Einblicke

in beide patagonischen Eisfelder und, als Höhepunkt, die Expeditionen mit dem

Segelboot zum Monte Sarmiente in die Darwin-Kordillere im Westen Feuerlands.

* Die ursprünglich am 10.01.2018 geplante DAV LIVE-REPORTAGE muss aus organisatorischen Gründen leider

ausfallen. Grenzgang Düsseldorf bietet jedoch allen DAV-Mitgliedern an, diese Reportage am Sonntag,

14.01.2018 im Savoy-Theater, Graf-Adolf-Straße 47, 40210 Düsseldorf zu besuchen. DAV-Mitglieder erhalten

dort bei Vorlage des Mitgliedsausweises an der Kasse eine Ermäßigung von € 2,00 pro Karte/Person. Mehr

Infos unter www.grenzgang.de

Mittwoch, 17. Januar 2018 // 19.30–21.30 Uhr, VHS-Neuss

Schottland – Outdoor-Erlebnis am Rand Europas. Ralf Gantzhorn.

Die von Sonne, Nebel, Wind und Regen in oft unwirklich schönes Licht getauchten

Highlands bieten eine unerschöpfliche Spielwiese für Outdoor-Aktivitäten aller

Art. Ob Eisklettern am Ben Nevis, gemütliche Strandwanderungen auf den Äußeren

Hebriden oder mehrtägige Trekkingtouren in den menschenleeren Cairngorms.

Schottland ist ein Traumziel für alle Jahreszeiten.

Dieser Vortrag zeigt Schottland aus der Sicht des Wanderers und Kletterers, wie man

es in dieser Form noch nicht gesehen hat. Die fantastischen Bilder machen Lust,

sofort den Rucksack zu packen und in die Highlands zu ziehen. Schottland, so nah

und so unbekannt.

24 DER BERG 2|2017

Foto: Volker Götz


ANGEBOTE DER SEKTION | LIVE-REPORTAGEN

Montag, 5. Februar 2018 // 19:30–21:30 Uhr, VHS-Düsseldorf

Unavuelta – in fünf Monaten um die Welt. Lars Hofmann.

Una vuelta, eine Runde, ja, die werden Sie hier drehen. Diese Runde führt Sie einmal

um den Globus. Allerdings nicht ganz so schnell, denn in fünf Monaten erleben

Sie sechs Länder. Dabei erhalten Sie einen Einblick in das Leben und die Kultur der

jeweiligen Länder. Gestartet wird in Indien, genauer gesagt: Ladakh und Kaschmir.

Anschließend geht es nach einem Kurzstopp in Sydney nach Neuseeland. Von dort

fliegen wir weiter nach Französich-Polynesien und zum Schluss besuchen wir die

Osterinseln, Chile und Argentinien.

Erleben Sie die Geschichten und Bilder von Lars Hofmann in einem spannenden

und humorvollen Live-Multivisions-Vortrag.

Mittwoch, 7. Februar 2018, 19.30–21.30 Uhr, VHS-Neuss

Kuba. Lars Hofmann.

Kuba es mas! Ja Kuba ist mehr – vor allem viel mehr als nur karibischer Strand

und Mojito. Es scheint so gegensätzlich und dadurch polarisierend. Einerseits die

Revolutionäre, deren Kampf für die Freiheit des kubanischen Volkes und die Idee

der Gleichheit und Gerechtigkeit auch heute noch spürbar ist. Andererseits der

Wunsch der Menschen nach einer anderen Freiheit. Und natürlich die Städte –

allen voran „La Habana“! Faszinierende Architektur zwischen Verfall und Hoffnung,

Kolonialismus und Sozialismus, voll bunter Farben, Bars und Revolutionsparolen

auf vielen Fassaden.

Neben der kulturellen Vielfalt werden Sie überrascht und begeistert sein von

endlosen Traumstränden, subtropischem Regenwald, riesigen Tabakfeldern, einer

spannenden Tierwelt, saftigen Tälern und einem knapp 2000 m hohen Berg.

Mittwoch, 14. März 2018 // 19.30–21.30 Uhr, VHS-Düsseldorf

Freie Sicht auf’s Gipfelmeer – Höhenwege und Klettersteige.

Manfred Kowatsch.

In diesem Vortrag werden fantastische Bilder gezeigt von den Topklettersteigen in

der Schweiz. Baltschieder, Leukerbader oder den Jägihorn Klettersteig im Wallis

oberhalb Saas Grund, um nur einige zu nennen. Alle diese Wege enden in Gipfelregionen,

die eine prachtvolle Sicht auf das Gipfelmeer bieten. Sie erleben Wanderungen

von Hütte zu Hütte und Bergbesteigungen wie das im Tessin liegende

Rheinwaldhorn oder der über 3000 m hohe Piz Terri, ein fantastischer Aussichtsberg.

Erleben Sie diesen Vortrag als Multimediaversion mit eingebauten Videos

und Musiksequenzen.

REFERENTIN UND

HELFERINNEN GESUCHT

FÜR UNSERE

LIVE-REPORTAGEN!

Einfach eine E-Mail an die

Geschäftsstelle des

DAV Düsseldorf schicken

info@dav-duesseldorf.de

oder anrufen unter

Tel. 0211/358700

Preise: 10 €, für DAV-Mitglieder 9 €

Tickets im Vorverkauf bei: www.dav-duesseldorf.de, www.Sackpack.de,

www.Terrific.de oder im Bücherhaus am Münster (Neuss)

Infos: www.dav-duesseldorf.de/veranstaltungen/live-reportagen/

2|2017 DER BERG 25


BERGSPORT-

AUSBILDUNGEN

BEIM DAV

WER KANN IM AUSBILDUNGS-

REFERAT MITMACHEN?

Wenn Sie sich schon mal gefragt haben, ob Sie Ihr Wissen und

Ihre Erfahrung anderen Bergsportinteressierten weitergeben

wollen und können, sind Sie bei uns richtig. Wir freuen uns

über alle, die Ambitionen haben, sich im Bergsport ausbilden

zu lassen. Die Ausbildungskurse für Fachübungsleiter und

Trainer richten sich an Personen, die aktiv und ehrenamtlich

in unserer DAV-Sektion mitarbeiten und entsprechend

ihrer Ausbildungsrichtung Sektionsgruppen führen, leiten

und schulen möchten. Die Ausbildung wird zentral für ganz

Deutschland über die DAV-Bundesgeschäftsstelle in München

organisiert und verwaltet. Jeweils im Oktober erscheint das

neue Programmheft mit allen Kursterminen für das kommende

Ausbildungsjahr.

WAS KÖNNEN WIR BESSER MACHEN?

Ihre Meinung zu unseren Veranstaltungen ist uns

wichtig! Schreiben Sie uns unter:

ausbildungsreferat@dav-duesseldorf.de

„KARRIERE“ IM

AUSBILDUNGSREFERAT

Unser Team holt jeden motivierten Bergsportinteressierten

bei seinem Leistungsstand ab und begleitet

ihn auf dem Weg bis zum Fachübungsleiter (FÜL):

Teilnahme am Basiskurs

Teilnahme an geführten Touren von FÜL

Beteiligung an der Tourenplanung und Sammeln

erster Führungserfahrung auf Touren und in der

Ausbildung beim Basiskurs

Lehrgänge und abschließende Prüfung zum

Wander- oder Fachübungsleiter, durchgeführt

durch Bergführer des Bundeslehrteams des DAV.

AUSBILDER VON A-Z MIT SCHWERPUNKT

NAME

ALPIN-

KLETTERN

ALPIN-

SKI

BERG-

WANDERN

EIS-

KLETTERN

HOCH-

TOUREN

KLETTER-

STEIGE

SCHNEE-

SCHUH-

WANDERN

SKIBERG-

STEIGEN

SKI-

LANGLAUF

MATERIAL-

KUNDE

Benz, Ulrich

Förster, Dirk

Franke, Michael

Frömgen, Marko

Joas, Alex

Kim, Sera

Mummert, Andreas

Osterbrink, Daniel

Rohrdanz, Wiebke

Scharoff, Patric

Schilcher, Jörn

Schlegel, Ilja

Schnödewind, Jennifer

Schüler, Stefan

Schulz, René

Schwippert, Winni

Simmoleit, Sönke

Solf-Suckau, Barbara

Stuhlsatz, Silke

Suckau, Jürgen

Wasilewska, Justyna

Wegener, Heiko

Zimmermann, Jeanette

Zuraw, Peter













































26 DER BERG 2|2017


NATUR- UND KLIMASCHUTZ

Foto: pixaby.com/Grosser Aletschgletscher

KLIMAWANDEL

VERÄNDERT DIE ALPEN

Das sensible Ökosystem Alpen ist besonders stark vom

Klimawandel betroffen. Schon heute sind die weitreichenden

Veränderungen zum Teil deutlich sichtbar – das

rasante Abschmelzen der Gletscher ist dabei zum Sinnbild

des Klimawandels im Alpenraum geworden. Der Klimawandel

verändert aber nicht nur das Landschaftsbild der

Alpen, sondern auch dessen Wasserhaushalt, Ökologie

und Wirtschaftsstruktur.

BEOBACHTETE VERÄNDERUNGEN IN DEN ALPEN

Gerade in den letzten Jahrzehnten haben sich Veränderungsprozesse

wie Gletscherschmelze oder tauender Permafrost

deutlich verstärkt.

Temperaturanstieg in den Ostalpen in den letzten

100 Jahren um ca. +2° C. Global sind es „nur“ +0,85 °C.

Im nördlichen Alpenraum ist die mittlere Temperatur in

den vergangenen 30 Jahren sogar um +1,6 °C angestiegen.

Seit 1950 ist die Schneefallgrenze in den Alpen um mehr

als 100 m gestiegen.

Seit 2007 kam es zu über 511 Felsstürzen (> 100 m3) allein

im zentralen Mont Blanc-Massiv. Tauender Permafrost

kann dabei eine entscheidende Rolle spielen.

Zunahme spontaner Rutschungen oder Muren durch

intensive Starkregenereignisse.

DIE ALPEN – EINZIGARTIGER NATUR-

UND KULTURRAUM. ABER WIE LANGE NOCH?

Die Veränderung der elementaren Klimafaktoren Temperatur

und Niederschlag führt zu weitreichenden, negativen Konsequenzen:

Prognose: Temperaturanstieg um weitere +1,4 °C bis 2050;

zwischen +3 °C und +5 °C bis Ende des 21. Jahrhunderts

Bei dem heutigen Trend werden bis Ende des Jahrhunderts

beinahe alle Gletscher in den Alpen verschwunden sein –

mit Auswirkungen auf die lokale Wasserverfügbarkeit.

Größere Hangbewegungen, Fels- und Bergstürze sowie

vermehrte Steinschlagaktivität durch tauenden Permafrost,

Gletscherschmelze und veränderte Vegetationsbedeckung.

Naturgefahren (Überschwemmungen, Muren, Hangrutschungen,

etc.) treten durch die Zunahme von

Starkniederschlägen häufiger auf. Das Schadenspotenzial

in Siedlungsräumen steigt.

Verlust an Biodiversität und Beeinträchtigung der

Schutzwälder durch invasive Arten.

Quelle: Deutscher Alpenverein 2017

2|2017 DER BERG 49


TOUREN | RILA-GEBIRGE

Fotos: Marko Frömgen

LAUGAVEGUR:

ZWISCHEN

FEUER UND EIS

ZELT-TREKKING AUF ISLAND

VON MARKO FRÖMGEN

Reykjavik

I S L A N D

Landmannalaugar

Porsmörk

Eine Trekkingtour durch eine skurrile, einzigartige,

meist wilde Landschaft – Island ist definitiv sehenswert.

Ob man dies aber mit Zelt und 20 Kilo Gepäck auf

dem Rücken tun muss, sollte gut überlegt sein. Wer

darüber nachdenkt, es uns gleichzutun, dem sei gesagt:

Spare nicht an der Qualität der Ausrüstung. Auch das

Zelt sollte wirklich sturmfest und möglichst leicht

sein.

50 DER BERG 2|2017


TOURENBERICHT | ISLAND

DIE VORBEREITUNG

Monschau, Mitte Juni 2017: Das idyllische Eifeldörfchen wird

Schauplatz erster Vorbereitungen für unser Vorhaben. Auf

der dritten Etappe des Eifelsteigs wollen wir unsere Rucksäcke

mitsamt Nahrungsmitteln, Zeltausrüstung und weiteren

Dingen probetragen, die wir für das Zelt-Trekking in Island

benötigen. 20 Kilo Gepäck kommen da schnell zusammen.

Motiviert gehen wir zu acht bei – für isländische Verhältnisse

ganz untypisch – konstantem Sonnenschein den Weg entlang.

Die heutigen 15 Kilometer Wegstrecke und einige Höhenmeter

bis zum Campingplatz Hammer legen wir mitsamt Pausen in

ca. sechs Stunden zurück. Hier schlagen wir unser Nachtlager

auf, was so viel heißt wie: Immer zwei Wanderer teilen sich

ein mehr oder weniger sturmfestes Zelt und einen Kocher. Auf

der Speisekarte stehen verschiedene Outdoor-Fertiggerichte

aus Alu-Tüten. Diese sind leicht, wenig voluminös und teuer.

Für die Zubereitung benötigt man nur die Tüte und heißes

Wasser. 3 Kilo Lebensmittel dürfen pro Person nach Island

importiert werden. Wasser wird es dort genügend geben. Hoffentlich

nur aus dem Boden und nicht zu viel von oben.

Wir beheizen nun unsere verschiedenen Kocher mit Gaskartuschen

– die wir übrigens nicht im Flugzeug transportieren

dürfen, sondern zu horrenden isländischen Preisen auf der

Insel selbst erwerben müssen – und untersuchen sie auf

ihre Leistung hin. Für die Zubereitung des heißen Wassers

bewährt sich der Kocher MSR Reactor Store 1,7 Liter. Er ist bei

einer Siedezeit von drei Minuten auf einen Liter Wasser und

einem Verbrauch von 11g Gas/Liter mit Abstand das effektivste

Kochutensil unserer Gruppe. Zur Überraschung mancher

Zelt-Trekking-Greenhorns unter uns schmecken die Gerichte

ziemlich gut. Guter Dinge lassen wir abends schon mal unsere

Gedanken in die Zukunft schweifen: Wir haben es uns zum

Ziel gesetzt, Ende Juli 2017 eine Woche lang auf Island zu wandern

und den Laugavegur gehen – den Weg zwischen Feuer

und Eis. Die wenigen Hütten, die es gibt, waren allerdings

schon ausgebucht. Deshalb lassen wir uns auf das Abenteuer

Zelt-Trekking ein.

DIE ANREISE

Ein spätabendlicher Direktflug bringt uns von Düsseldorf nach

Keflavik, dem internationalen Flughafen von Reykjavik. Dank

der Zeitverschiebung von minus zwei Stunden bleibt uns nach

einem dreiviertelstündigen Bustransfer in die Stadt noch Zeit

für ein erholsames Schläfchen. Um die Kosten zu sparen,

haben wir uns für ein Mehrbettzimmer in einem einfachen

Hotel entschieden. Island ist eines der teuersten Länder der

Welt. Vom BSI Busterminal starten wir am nächsten Morgen

mit Reykjavik Excursions unsere Busanreise in die Porsmörk,

unserem Ausgangsgebiet des Laugavegurs, den wir von Ost

nach West durchwandern werden. Die Porsmörk selbst ist

ein von Gletschern und Bergen umfasstes Flussdelta. Der

Bus erreicht nach Flussfurtungen und weglosem Gelände

die Endstation Vulcanohuts.

DER LAUGAVEGUR

Der Weg zwischen Feuer und Eis, der auf 55 Kilometer

meist durch Niemandsland von der Porsmörk bis nach

Landmannalaugar verläuft, wird nur sehr spärlich von Hütten

des Isländischen Wandervereins gesäumt. Mit Ausnahme des

Start- und Zielpunkts handelt es sich um Selbstversorgerhütten.

Gemeinsam ist allen, dass sie klein und meist mehr

als ein halbes Jahr im Voraus bereits für den ganzen Sommer

ausgebucht sind. Zelten kann man in Hüttennähe auf ausgewiesenen

Zeltplätzen. Bezahlt wird die Übernachtung im Zelt

vor Ort. In der Porsmörk finden sich mit Wiesen und etwas

windgeschützten Standorten die komfortabelsten Bedingungen.

Die Umgebung erkunden wir mit leichtem Gepäck. Von

einem Hausberg zeigen sich uns Weitblicke auf die umliegenden

Gletscher, wie dem 2010 zum letzten Mal ausgebrochenen

Vulkan Eyjafjollajökull und auf die sich abzeichnenden

Lavawüsten, in die unser Weg morgen führen wird.

Auf der Etappe nach Emstrur machen wir erste Bekanntschaft

mit der wilden und lebensfeindlichen Lavalandschaft, die

mal aus Gestein, mal aus Sand, mal aus beidem zu bestehen

scheint. Auch die erste Flussfurtung steht an, aber wir haben

Glück: Die Wasserstände der Flüsse sind minimal, sodass

uns das Wasser nur bis zu den Knien reicht. Mit Stöcken und

Trekkingsandalen meistern wir in dieser Woche alle Flussfurtungen

problemlos. Aber wehe dem, der bei normalem oder

hohem Wasserstand an diese Flüsse gerät! Diese werden

dann zu reißenden Strömen. Brücken gibt es nur selten.

Man sollte sich dann gut überlegen, ob man es wagt, sich

den starken Strömungen auszusetzen.

Kilometer für Kilometer

durchwandern wir eine Landschaft,

die auch als Hintergrundbild

eines Films über eine Mondmission

durchgehen könnte.

AUF „MONDMISSION“

In Emstrur selbst zelten wir inmitten einer Lavasandwüste.

Alles um uns herum ist dunkler Lavasand. Die Hütte bietet

keine Unterstandsmöglichkeit. Nur sanitäre Anlagen gibt es

hier. Wir ernähren uns wie an jedem der kommenden Tage

von Nüssen und den aufgebrühten Outdoor-Fertiggerichten.

Die Etappe nach Aftavatn wartet mit einer längeren Durchquerung

einer Lavawüste auf. Kilometer für Kilometer durchwandern

wir eine Landschaft, die auch als Hintergrundbild eines

Films über eine Mondmission durchgehen könnte. Dass wir

uns in wilder Natur befinden, können wir daran erkennen,

2|2017 DER BERG 51


TOURENBERICHT | ISLAND

dass in einer weit entfernteren Gegend Sandstürme toben.

Uns zeigt sich das Wetter gnädig. Die Flussfurtungen werden

zur Routine. Nicht aber die Herden von wilden Islandpferden,

ein schönes Fotomotiv! Das Ziel der heutigen Etappe stellt

sich als eine Art wilder Zeltplatz mit sanitären Einrichtungen

heraus. In der Nähe des Sees oder eines Flusses sollte man

nicht zelten – mückenähnliche Lebewesen erschweren das

Trekker-Leben sehr!

VON KALT BIS HEISS

Auf der Etappe zum Hafratinuskerpass gelangen wir in ein Gebiet

voller heißer Quellen, deren Rauch nach Schwefel riecht.

Heute wird die Landschaft schon alpiner. Die Höhe nimmt zu

– wir sind nun auf 1000 Metern. Deshalb wird es auch kälter

und die zahlreichen Schneefelder sorgen für einzigartige

Farbkontraste. Am Pass angelangt, machen wir Bekanntschaft

mit typisch isländischem Wetter: Es wird empfindlich kalt

(Temperaturen einstellig), der Wind frischt stark auf, es fängt

an, nebelig und regnerisch zu werden. Vor allem der starke

Wind hier oben macht uns beim Aufbau der Zelte zu schaffen.

Wir fragen uns nicht nur einmal, ob unsere Zelte diese Nacht

überstehen werden. Die Kleidung können wir zum Glück im

beheizten Vorraum der Hütte trocknen, in die Hütte selbst

dürfen wir aber nicht. Diese ist nur den Gästen vorbehalten,

die reservieren und einen der Lagerplätze ergattern konnten.

Der Gang zum Toilettenhäuschen legen wir dann nachts gerne

als Sprint zurück – so kalt ist es.

Die letzte Etappe des Weges wandern wir bei frischen Temperaturen,

aber bei meist trockenem Wetter. Es geht zuerst

über weite Lavawüsten, in denen große Steinmännchen und

Stangen dem Wanderer den Weg zeigen. Anhand der kurzen

Abstände gewinnen wir eine Ahnung davon, wie schlecht die

Sicht hier werden kann. Wir erreichen die bekannten bunten

Lavaberge von Landmannalaugar, zwischen denen heiße

Quellen, Seen, Lavafelder und kleine Vulkane aufragen. Jeder

Tag auf dem Laugavegur war anders, einzigartig. Heute sind

wir mittendrin im Lavafeld, an dessen Rand der Zeltplatz liegt.

Zur Belohnung der Mühen lädt ein Hot Pot zum Baden in natürlichen

Quellen ein. Eine Einladung, der wir natürlich gerne

folgen, und so sitzen wir alle im Wasser eng beisammen und

lassen uns die warmen bis heißen Wasserströme gefallen.

AUF WALSAFARI

Die beiden letzten Tage verbringen wir mit der Busrückreise

nach Reykjavik, einer Übernachtung auf dem großen und

zahlreich besuchten Campingplatz Campingsite in der Stadt,

einem Abendspaziergang am Hafenbecken mit Besuch der

Skulptur Sonnenfahrt (einer Art Bootskunstwerk), die zum

Wahrzeichen Reykjaviks geworden ist, sowie am Folgetag mit

einer Walsafari, bei der wir kleine Wale und Delfine in freier

Natur beobachten können. Abends bringt uns der Bus zurück

zum Flughafen. Manche von uns bleiben noch ein paar Tage

länger, um sich noch die ein oder andere Sehenswürdigkeit

anzuschauen.

Danken möchte ich neben allen Bergkameradinnen und

Bergkameraden, für die ich diese Tour führen durfte und die

alle zu dieser Gruppenleistung beigetragen haben, vor allem

Thomas, mit dem ich in dieser Zeit das kleine Outdoor-Zelt

teilte. Er war mit seiner ruhigen und gelassenen Art auch in

stürmischen Zeiten die Idealbesetzung. In dieser Konstellation

könnte ich mir sogar eine weitere Trekking-Tour in den

Weiten der Welt vorstellen. Vielleicht Patagonien in Südamerika?

Fortsetzung folgt …

52 DER BERG 2|2017


GRUPPEN DER SEKTION | ÜBERBLICK

DIE GRUPPEN DER SEKTION IM ÜBERBLICK

In den Gruppen des DAV Düsseldorf treffen sich

Gleich gesinnte, um regelmäßig ihren sportlichen

und naturver bunden Leidenschaften nachzugehen.

Fürs Kennenlernen und Reinschnuppern bietet jede

von ihnen wöchentliche oder monatliche Trainings

oder Treffen an sowie über das ganze Jahr ein großes

Angebot an Touren und Kursen. Die Gruppen freuen

sich immer über neue Teilnehmer und informieren

auf der Website www.dav-duesseldorf.de, Rubrik

Gruppen, über aktuelle Termine und Aktivitäten.

FAMILIENGRUPPE

Abwechslungsreiches Programm für Eltern mit Kindern –

um das Interesse der Kinder an der Bewegung im Gelände,

am intensiven Naturerleben und dem gemeinschaftlichen

Miteinander zu wecken.

Ansprechpartner: Pascal Bauer, Edita Blaha

familiengruppe@dav-duesseldorf.de

HOCHTOURENGRUPPE

Anspruchsvolles Bergwandern, Bergsteigen, Hochtouren

und Klettersteige

Ansprechpartner: Ulrich Schuster,

hochtourengruppe@dav-duesseldorf.de

Treffen: jeden zweiten Donnerstag im Monat ab 19 Uhr,

Brauhaus Fuchsjagd, Gumbertstraße 181, Düsseldorf-Eller

MOUNTAINBIKE-GRUPPE

Jeden Mittwoch unternimmt die Gruppe zwei- bis dreistündige

„Ausritte“ im hügeligen Gelände rund um Düsseldorf, sowie

diverse Wochenend-Fahrten.

Ansprechpartner: Johannes Schares und Carsten Weiß,

mitfahren.teamd@dav-duesseldorf.de

„RENTNERBAND“

Der Name ist kein Synonym für echte Rentner, sondern für

Aktivitäten von und für jung gebliebene Menschen, nicht

nur in den Bergen.

Ansprechpartner: Andreas Freyland,

Tel. 02102 528359, rentnerband@dav-duesseldorf.de

Treffen: am zweiten Dienstag im Monat um 19:30 Uhr in der

Geschäftsstelle der Sektion, Bahnstraße 62, 40210 Düsseldorf

SKIGRUPPE

Seit Anfang der 1930er-Jahre gibt es die Skigruppe – die

Mitglieder treffen sich einmal pro Woche zum gemein -

samen Rücken- und Fitnessstraining. Auch Radtouren und

Besichtigungen stehen regelmäßig auf dem Programm.

Ansprechpartner: Henry Holze, Tel. 02432 8929270

Treffen: Rücken- und Fitnessstraining immer dienstags

von 18:15 -19:30 Uhr, Freiherr-vom-Stein-Schule,

Feuerbachstraße 82, 40223 Düsseldorf

SKITOURENGRUPPE

Die Gruppe bietet die Möglichkeit zum kameradschaftlichen

und verantwortungsvollen Skibergsteigen in Gemeinschaftsund

Führungstouren.

Ansprechpartner: Jörn Schilcher und Marko Frömgen,

skitourengruppe@dav-duesseldorf.de oder

info@skitourengruppe-duesseldorf.de

Treffen: Oktober bis Mai jeden zweiten Dienstag um 20 Uhr,

Brauerei „Am Dreieck“, Blücherstraße 6, 40477 Düsseldorf

TOURENGRUPPE HERMANN VON BARTH

Zur Tourengruppe Hermann von Barth gehören ca. 100

Menschen im Alter von 50+, die gemeinsame Eintages-,

Wochenend- und Urlaubstouren in Mittel- und Hochgebirge,

Berg- und Kulturregionen vieler Länder unternehmen.

Ansprechpartner: Gabriele Welters, Tel. 0211 723585,

tourengruppe.hvb@dav-duesseldorf.de

Treffen: jeden ersten Montag im Monat, 19:30 Uhr, „Unger“,

Wilhelm-Unger-Str. 5, Düseldorf-Rath

Singkreis: am dritten Mittwoch in ungeraden Monaten

(außer Juli), ebenfalls im „Unger“, Leitung: Günther Block

SPORTKLETTERGRUPPE

Die Sportklettergruppe trifft sich jeden Dienstag von 19–21 Uhr

im Monkeyspot und jeden Donnerstag von 19–21 Uhr in der

Bergstation.NRW. Neben den regelmäßigen Trainingseinheiten

finden am Wochenende Veranstaltungen draußen statt.

Ansprechpartner: Tim Graf,

sportklettergruppe@dav-duesseldorf.de

WANDERGRUPPE

Die Wandergruppe bietet nahezu an jedem Wochenende

Wanderungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden

in der Region an.

Ansprechpartner: Gabi Cremerius, Tel. 0211 429476,

wandergruppe@dav-duesseldorf.de

Treffen: erster Mittwoch im Monat, 18 Uhr, „Fuchsjagd“,

Gumbertstr. 181, Düsseldorf-Eller

2|2017 DER BERG 53

Alle Fotos dieser Seite: TeamD


ANGEBOTE DER SEKTION | SPORTWANDERN

JAKOBSWEG UND MITTSOMMARWANDERN

Im ersten Halbjahr 2018 wird es gleich drei Touren geben:

„Jakobsweg NRW – Auf alten Pfaden von Wuppertal-Beyenburg

nach Aachen“ (Teil 1 am 17.02.2018, Teil 2 am 02.06.2018).

Diese beiden Etappen umfassen jeweils 40 Kilometer. Und am

23.06.2018 heißt es „Absolut Bergisch – Mittsommarwandern“:

70 Kilometer und 1500 Höhenmeter durch das Bergische Land

stehen an. Voraussetzung ist hier die vorherige Teilnahme an

einer 40-Kilometer-Wanderung mit Jeanette Zimmermann.

Wer sich also selbst herausfordern möchte, ist eingeladen,

sich bei Jeanette unter sportwanden@dav-duesseldorf.de

anzumelden.

NEUER BEREICH

SPORTWANDERN

LANGE UND SCHNELLE WANDER-

TOUREN IN DER REGION

Auch im kommenden Jahr gibt es in der Sektion

Düsseldorf wieder ein breites Programm an Wanderungen.

Neu dabei ist der Bereich Sportwandern.

Wanderexpertin Jeanette Zimmermann bietet hier

ausgewiesen sportliche Touren an – sowohl von der

Länge als auch vom Gehtempo her. Konditionsstarke

Wanderinnen und Wanderer, die sich dieser Herausforderung

stellen wollen, sind herzlich willkommen!

BEGEISTERUNG, SPASS, ERFÜLLUNG UND SINN

„Runter von der Couch, raus in die Natur!“ –so lautet das

Motto der begeisterten Weit- und Schnellwanderin Jeanette

Zimmermann. Was treibt sie an, sich immer wieder auf solch

anstrengenden Touren zu begeben und andere Menschen

mitzunehmen? „Ein frischer Geist und Kreativität für den

Alltag kommen oft überraschend nach neuen, eigenen und

erreichten Zielen in der Natur. Jedes Mal, wenn ich mich

selbst wieder in Wandermeilen herausgefordert habe,

entstehen neue Perspektiven. Und abgesehen davon:

Nirgendwo kann ich mich besser austoben als mit Gleichgesinnten

in der freien Natur.“

Bei aller Anstrengung geht es ihr aber immer um Begeisterung,

Spaß, Erfüllung und Sinn – niemals nur um Kilometer.

Im Zentrum steht für sie immer ein leidenschaftlicher

Mensch, der sich selbst etwas zutraut und Freude an der

sportlichen Bewegung hat.

KONTAKTINFOS

Jeanette Zimmermann,

sportwandern@dav-duesseldorf.de.

Wanderplan im Internet:

www.dav-duesseldorf.de/gruppen/wandergruppe/

54 DER BERG 2|2017


ANGEBOTE DER SEKTION | FACEBOOK

DAV DÜSSELDORF

JETZT AUCH AUF

FACEBOOK

SCHAUFENSTER DER SEKTION

Der DAV gehört in Düsseldorf zu den Vereinen mit den meisten

Mitgliedern und erreicht mit seinen Veranstaltungen rund

um die Berge und den Bergsport viele Menschen. Bundesweit

gibt es im Jahr 2017 über 30 Millionen Facebook-Nutzer, davon

sind auch die einen oder anderen Bergfreunde. Daher war der

Schritt zu einer offiziellen Facebook-Seite längst überfällig.

Seit Mitte Juli dieses Jahres präsentiert sich die Sektion nun

auch auf Facebook. Seitdem haben wir schon etliche Veranstaltungen

angekündigt und können Interessierte mit frischen

Informationen zur Sektion versorgen. Über 170 Personen

haben die Seite schon in den wenigen Wochen seit Start bis

zum Redaktionsschluss abonniert und folgen so den Nachrichten

des DAV Düsseldorf.

PLATTFORM FÜR MITGLIEDER UND INTERESSIERTE

Wie auch unsere Homepage so ist auch die Facebook-Seite

ein Schaufenster der Sektion und steht Mitgliedern wie

Interessierten gleichermaßen zur Verfügung. Wenn sich DAV-

Mitglieder untereinander austauschen wollen, finden sie die

inoffizielle DAV-Sektionsgruppe auf Facebook. Die Inhalte

werden dort nicht redaktionell vom Vorstand betreut und

müssen nicht unbedingt die Meinung des DAV widerspiegeln,

daher ist es auch eine rein private geschlossene Gruppe.

Gleichzeitig ist es eine gute Plattform, um mit anderen

Mitgliedern Informationen auszutauschen.

INSPIRATIONEN FÜRS FERNWEH

Wer über Touren, Veranstaltungen und Ausbildungsangebote

der Sektion mehr erfahren möchte, ist neben der Homepage

auch auf der offiziellen Facebook-Seite des DAV Düsseldorf

richtig. Dort können auch noch kurzfristig Plätze in Touren und

Kurse und Angebote der verschiedenen Bergsportbereiche

veröffentlicht werden. Die Redaktion reagiert zeitnah auf Rückfragen.

Die Buchung der Touren und Kurse erfolgen weiterhin

über die Homepage; der Link zum jeweiligen Kurs wird aber

auch auf Facebook angegeben, so dass Interessenten ohne

Probleme direkt das jeweilige Kursangebot finden können.

Facebook-Seite der DAV-Sektion Düsseldorf:

www.facebook.com/DAVDuesseldorf/

Facebook-Seite der Sportklettergruppe der

DAV-Sektion Düsseldorf:

www.facebook.com/Sportklettergruppe/

Facebook-Gruppe der DAV-Sektion Düsseldorf:

www.facebook.com/groups/208167919231501/

2|2017 DER BERG 55


BÜCHER & MATERIAL

NEUZUGÄNGE

IN UNSERER

ALPINEN

BÜCHEREI

VERRATEN –

MONIKA TRAUTNERS 2. FALL

Die kletternde Seniorin Monika Trautner

wird wieder als Detektivin engagiert:

Bei einem Fest in einem Wochenendhaus

am Tegernsee wurde Oliver Baudel

ermordet. Der begeisterte Kletterer war

gerade zum Geschäftsführer einer

Outdoor-Ladenkette ernannt worden. War

der Mörder ein Konkurrent in der Firma? Ging es um

das Erbe seiner todkranken Mutter? Monikas Ermittlungen

in der Kletterszene führen sie in die Bayrischen Berge, den

Frankenjura und die Dolomiten. Immer wieder stößt sie auf

neue Fragen, immer tiefer wird sie in die Verstrickungen

gezogen.

Verraten – Monika Trautners 2. Fal, Irmgard Braun,

Bergverlag Rother, 232 S., 12,90 €

WANDERFÜHRER IRLAND

Irland, die sagenumwobene grüne

Insel, bietet sagenhafte Landschaften.

Sie sind wie geschaffen fürs Wandern,

die einsamen Hügel der Wicklow Mountains

bei Dublin, die gebirgigen Halbinseln

im Südwesten, die ausgedehnte

Küste mit schwindelerregenden Klippen,

die zerklüfteten Berge von Connemara

oder die eigentümliche Karstlandschaft des Burren. Von der

kurzen, gemütlichen Küstenwanderung bis zur ausgedehnten

Tagestour im weglosen Berggebiet ist alles dabei.

Irland, Birgit Eder, Ueli Hintermeister,

Bergverlag Rother, 176 S., 14,90 €

Der DAV Düsseldorf dankt den genannten Verlagen, dass sie

die vorgestellten Bücher kostenlos zur Verfügung gestellt

haben. Weitere Infos auf dav-duesseldorf.de

WANDERFÜHRER

GLOCKNER-REGION

Superlative, wohin man schaut: Die Region

um den Großglockner, dem höchsten

und wohl schönsten Berg Österreichs,

mit dem längsten Gletscher der gesamten

Ostalpen, ist nicht nur eine abenteuerliche

Schatzkammer für Alpinisten,

sondern auch ein genussvolles Wandergebiet. Von leichten

Halbtagestouren bis zu alpin anspruchsvollen Gipfelanstiegen

auf so manchen namhaften Dreitausender – der Rother

Wanderführer stellt 50 der schönsten Touren im Herzen der

Alpenrepublik vor.

Glockner-Region, Walter Mair, Bergverlag Rother, 184 S., 14,90 €

DAS ZIEL IST DER GIPFEL

Rechtzeitig zu seinem 75. Geburtstag am

22. Juli 2017 wird nun die Biografie des

sympathischen Spitzenbergsteigers aus

dem Zillertal neu aufgelegt – erweitert

um acht Seiten mit einem neuen Text

von Peter Habeler und einem Interview

mit der renommierten Alpinjournalistin

Karin Steinbach. Ein halbes Jahrhundert

lebendige Alpinismus Geschichte!

Das Ziel ist der Gipfel, Peter Habeler, Karin Steinbacher,

Tyrolia Verlag, 208 S., 24,90 €

WO DIE ALPEN NOCH

URSPRÜNGLICH SIND

Aktivurlaub in heimeligen Bergdörfern

und intakter Landschaft als Alternative

zum schrillen, profillosen Massentourismus!

Mit dem nach strengen Kriterien

vergebenen Label „Bergsteigerdorf“

zeichnet der Alpenverein seit einigen

Jahren Ortschaften in den Ostalpen aus, die sich bewusst für

diesen anderen Weg entschieden haben. Sie blicken dabei

auf eine reiche alpinistische Tradition zurück und bieten ein

großes Potenzial, die Berge aktiv und unverfälscht zu erleben.

Bergsteigerdörfer, Mark Zahel, Tyrolia Verlag, 240 S., 34,95 €

ALPINE BÜCHEREI DAV DÜSSELDORF

Bücher und Wanderführer können von Mitgliedern

kostenlos, Karten gegen eine geringe Gebühr

entliehen werden.

Öffnungszeit: montags von 16–19 Uhr

Telefon 0211 3677934

buecherei@dav-duesseldorf.de

Leitung: Marianne Schnorrenberg

VIEL SPASS

bei der Tourenplanung!

56 DER BERG 2|2017


GEWINNSPIEL

MEIN

SCHÖNSTES

BERGFOTO

GEWINN-

SPIEL

Was für tolle Bilder und Geschichten.

Einfach war es nicht. Wir gratulieren den

Gewinnern, die je einen 25-Euro-Gutschein

von Sack & Pack erhalten.

Dieses Foto zeigt meinen Freund Thomas bei unsere Sommertour im Sarek

Nationalpark in Schweden. Der Sarek ist an sich schon beeindruckend und

aufregend. Fernab der Zivilisation, jeglicher Kommunikation und Wegen.

Aber sich im Sarek-Massiv zu bewegen toppt einfach alles. Ich habe dieses

Bild ausgewählt, weil es wiedergibt, wie klein man sich in einer solch gewaltigen

Landschaft fühlt.

Lukas Hansen

Traumhafte 800 Meter lange

Granitkletterei an der Piz Badile

Nordkante Anfang Oktober bei

leicht winterlichen Verhältnissen.

Dieses Gipfelfoto im Abendlicht

erinnert mich immer daran, dass

wir die Dämmerung erst zu Hause

auf dem Foto bemerkten. So sind

wir also vom Gipfel guter Dinge an

der Rückseite abgestiegen und abgeseilt,

bis es so dunkel war, dass

wir leider die italienische Hütte

nicht mehr gefunden haben und

im provisorischen Biwak froren,

um dann frühmorgens zu merken,

dass wir nur 200 Meter von der

Hütte entfernt waren. Ein tolles

Abenteuer!

Nina Moltrecht

Das Göschenental in der Innerschweiz,

das als klassisches Granitklettergebiet

bekannt ist, strahlt eine enorme Ruhe

aus und ist gleichzeitig ein Kraftraum der

Natur. Etwas ganz Besonderes war für uns

im letzten Jahr die Nächtigung auf der

urigen, genau vor 100 Jahren eingeweihten

Dammahütte des SAC auf 2439 m. Jetzt

schmückt das Foto im Großformat unseren

Wohnraum.

Volker Götz

2|2017 DER BERG 57


LITERATUR | ALPENVEREINSJAHRBUCH

ALPENVEREINS-

JAHRBUCH

BERG 2018

DAS JAHRBUCH BERG BIETET

EINEN EINZIGARTIGEN ÜBERBLICK

ÜBER DIE WICHTIGSTEN

AKTUELLEN THEMEN UND TRENDS

AUS DER WELT DER BERGE.

Für das Jahr 2018 hat sich das Alpenvereinsjahrbuch

wieder spannende Schwerpunktthemen gewählt: Im

Zentrum steht einerseits der „König der Hohen Tauern“

mit seinen Gipfeltouren, Naturschutzprojekten,

spektakulären Funden – und andererseits die Wechselwirkung

von Bergsport und Gesundheit, die Risiken,

Leistungen, Glücksgefühle oder auch Alterserscheinungen

am Berg beleuchtet. Mit dabei sind Beiträge

etwa über das Hüttenwandern, die Zukunft der Alpen

oder Biken als neues Skifahren, über Persönlichkeiten

wie Alm-Poet Bodo Hell oder Billi Bierling und

natürlich darf die Chronik der Bergsport-Highlights

2016/2017 nicht fehlen.

Gesundheit gilt den meisten Menschen als ihr höchstes Gut.

„Hauptsache gesund“, heißt es, „dann kommt alles andere von

allein“. Gerade für uns Bergsportler ist das Thema zentral und

es steht außer Frage, dass ein aktiver Lebensstil ganz wesentlich

zu Fitness und Wohlbefinden beiträgt. Bewegung ist die

beste „Firewall“ gegen die Zumutungen und Übergriffe des

digitalen Lebensstils, der uns grenzenlose Freiheit verspricht

und dabei zum Stillsitzen und immer schnellerem Funktionieren

und Konsumieren zwingt. Wer sich hingegen regelmäßig

bewegt, hat beachtliche Chancen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen

und anderen Zivilisationskrankheiten davonzulaufen.

Aber mal ehrlich: Pflegen nicht gerade wir Bergsportler oft

einen kompromisslosen narzisstischen Lebensstil, der die

Konzepte von Wachstum, (schneller, höher, schwieriger) und

Endloskonsum längst verinnerlicht hat? Der Fokus Bergsport

und Gesundheit dieser Jahrbuchausgabe widmet sich diesem

komplexen Themenfeld, das die vielfältigen Tätigkeitsbereiche

des Alpenvereins wie eine Klammer umfasst und uns alle

betrifft. (Anette Köhler zur 142. Ausgabe des Alpenvereinsjahrbuchs).

BERGE ALS ANTI-DEPRESSIVUM?

Textauszug aus einem Artikel von Franziska Horn:

Wir haben es geahnt: Bergsport ist gesund. Doch was

heißt das wirklich? Wie wirken Wandern und Klettern

auf Körper und Geist? Und: Hilft Outdoorsport auch

bei psychischen Erkrankungen? Für Reinhold Fartacek,

Facharzt für Psychiatrie und Neurologie bildet

die bestehende Leistungsgesellschaft – mit hohen

Ansprüchen an sich und andere, quer durch alle

Lebensbereiche – den Rahmen oder sogar Nährboden

für eine mögliche psychische Überlastung.

Damit steigt die Gefahr psychisch zu erkranken, z. B.

am Burnout-Syndrom oder an Depressionen. Um die

Wirkung von Outdoorsport zu überprüfen, untersuchte

Fartacek die Auswirkungen des Wanderns auf

eine Gruppe suizidgefährdeter Patienten. Im Rahmen

einer klinischen Wanderstudie unternahmen diese

während einer neunwöchigen Interventionsphase

wöchentlich drei Wanderungen von je zwei Stunden

Dauer mit 300 bis 500 Höhenmetern. Im Fokus der

Studie stand dabei das Ausdauertraining bei einfacher

Aktivität und mit gut steuerbarer Intensität,

Überforderung galt es zu vermeiden. Als Mehrwert

kommt hier zur Aktivität noch die Naturerfahrung,

die man allein oder in der sozialen Gruppe erlebt. […]

Das Wandern steigerte das Selbstwertgefühl ebenso

wie den Faktor „erlebte Freude“ und reduzierte dabei

den Grad der Depression sowie der Ängstlichkeit

bedeutend. Bergsport wirke damit ebenso effektiv

wie ein Antidepressivum […]. Daher empfiehlt er

Outdoorsport besonders auch, um dem Risiko einer

Burnout-Erkrankung vorzubeugen. Die Wirkung von

Bergsport sei sogar „gleich effektiv wie eine kognitive

Verhaltenstherapie bzw. eine psychotherapeutische

Intervention“ und wirke stimmungsaufhellend

bei Depression. Sein Fazit? Ist eine klare Empfehlung,

die bestehenden Angebote alpiner Vereine zu nutzen.

Herausgeber: Deutscher und

Österreichischer Alpenverein

und Alpenverein Südtirol,

Tyrolia-Verlag,

Innsbruck-Wien 2017

256 Seiten, 21 x 26 cm,

gebunden, ISBN 978-3-7022-

3627-4, 18,90 €.

Als E-Book, ISBN 978-3-7022-

3648-9, 15,99 €.

58 DER BERG 2|2017


HÜTTEN DER SEKTION | HÜTTENFEST

130

JAHRE DAV

DÜSSELDORF

Foto: Volker Götz

HÜTTENFEST

IN DER EIFEL

AM 26. MAI 2018

VON SÖNKE SIMMULEIT

Am 26. Mai, ab 10 Uhr, startet das Hüttenfest auf unserer Eifelhütte.

Alle Sektionsmitglieder und ihre Freunde sind herzlich

dazu eingeladen. Falls noch nicht geschehen, könnt ihr an

diesem Wochenende die jetzt auch im Obergeschoss renovierte

Eifelhütte bewundern.

Für das leibliche Wohl am Samstag sorgt das Hüttenteam.

Es wird eine Getränkekarte geben, auf der alle Bestellungen

inklusive Übernachtung und Verpflegung vermerkt werden.

Wir planen eine Versorgung mit moderaten Preisen. Am

Schluss wird dann abgerechnet. Auch wird es wieder Angebote

zum Aufenthalt auf der Hütte geben (u. a. Wanderungen).

Die geplanten Aktivitäten werden noch rechtzeitig vorher im

Internet bekannt gegeben.

Damit das Hüttenteam planen kann, sind verbindliche Anmeldungen

zum Aufenthalt in der Eifelhütte erforderlich. Sind die

Schlafplätze in unserer Hütte ausgebucht, ist eine Übernachtung

auch in den Eifelhütten unserer Nachbarsektionen möglich.

Es gibt zwei Hütten in Blens unterhalb unserer Eifelhütte.

HERMANN-VON-BARTH-HÜTTE

Am 12. Oktober 2017 hat die Sektion endlich die

finale Genehmigung für die Hüttensanierung der

Hermann-von-Barth-Hütte erhalten. Somit können

die notwendigen Arbeiten im Frühjahr 2018 beginnen.

Aktuell ist geplant, das Technikgebäude im

Frühjahr 2018 zu errichten und im Laufe des Jahres

die Anbindung an das Hauptgebäude herzustellen.

Anschließend soll dann die Erweiterung und der

Umbau des Hauptgebäudes erfolgen. Wenn alles gut

verläuft und uns das Wetter keine Steine in den Weg

legt, könnte die Sanierung dann zum Ende der Saison

2019 abgeschlossen sein. Parallel wurden unsere

Anträge auf Beihilfen und Kredite vom Präsidium positiv

beschieden und wir haben aus Österreich eine

Zusage über Beihilfen/Förderungen für erneuerbare

Energien erhalten.

Foto: Manfred Jordan

SPENDENAUFRUF!

Wir freuen uns über

jede Spende für die

Hermann-von-Barth-Hütte.

Melden Sie sich gerne in

unserer Geschäftsstelle unter

0211 358700 oder

info@dav-duesseldorf.de

ANMELDUNG BEI:

antoinette1@gmx.de oder winni.schwippert@arcor.de

Freitag, mit Übernachtung, mit/ohne Abendessen,

mit/ohne Frühstück

Samstag, mit Übernachtung, mit/ohne Frühstück

Samstag, Tagesgast, ohne Frühstück,

ohne Übernachtung

SCHON GESEHEN? Auch auf unserer Webseite erstrahlt

die Eifelhütte auf mehreren Seiten in neuem Glanz.

www.dav-duesseldorf.de/huetten/eifelhuette/

2|2017 DER BERG 59


INFOS DER SEKTION | EHRENAMT, GUTSCHEINE, MITGLIEDER WERBEN MITGLIEDER

WIR SUCHEN

VERSTÄRKUNG!

So vielfältig wie die Berge und der Bergsport sind die

Möglichkeiten, sich im Alpenverein zu engagieren.

Bei uns können Sie Ihre Fähigkeiten zielgenau ein bringen.

Und Sie finden Gleichgesinnte, denen die Berge und der

Bergsport ebenso wichtig sind wie Ihnen. Ganz nebenbei

macht man im Ehrenamt Erfahrungen, die einen

vorwärts bringen – und die privat oder beruflich sehr

nützlich sein können.

Unsere aktuellen Ausschreibungen:

> Mitarbeiter/innen für Printmedien

> Referent/in für Onlinemedien

> Referent/in für Presse

> Referent/in für Natur- und Umweltschutz

> Referent/in für die Alpine Bücherei

> Wanderleiter/innen, Tourenleiter/innen

> Mitarbeiter/innen für die Akquise von Anzeigen

> Mitarbeiter/innen für unsere IT

> Referent/in für Veranstaltungen

> Hüttenwart für die Hermann-von-Barth-Hütte

> Baubetreuung für die Hermann-von-Barth-Hütte

Interessiert? Einfach eine E-Mail an die Geschäftsstelle

schicken info@dav-duesseldorf.de oder anrufen

Telefon 0211 358700.

GUTSCHEINE

FÜR BERG-

SPORT-FANS

dav-duesseldorf.de

Gutschein

Ab sofort gibt es DAV-Gutscheine für die Liebsten, gute

Freunde, zum Geburtstag, zur Hochzeit oder einfach nur so.

Sie sind individuell einsetzbar für zum Beispiel eine

Jahres-Mitgliedschaft, Kurse, Touren, Übernachtungen in

unseren Hütten oder Live-Reportagen.

Einfach über info@dav-duesseldorf.de anfordern.

MITGLIEDER WERBEN

MITGLIEDER

Foto: DAV/Hans Herbig

Für jedes geworbene neue Vollmitglied gibt es als

Dankeschön einen 25 € Warengutschein von

Sack & Pack. So geht’s:

Das neue Mitglied meldet sich beim

DAV Düsseldorf an.

Sie als Werber/in informieren uns, wen Sie

geworben haben

(E-Mail an info@dav-duesseldorf.de).

Wir senden Ihnen den Warengutschein* zu,

wenn der Mitgliedsbeitrag verbucht wurde.

Teilnahmebedingungen:

Der/die Werber/in muss mindestens ein Jahr

Mitglied beim DAV sein (oder OdAV/AVS).

Der Geworbene wird Vollmitglied (A-Mitglied).

Für eine geworbene Familienmitgliedschaft (beide

Partner mit/ohne Kind/er) gibt es zwei Gutscheine.

Der Aktionszeitraum ist von Januar – August.

* 6 Monate ab Ausstellungsdatum gültig, keine Barauszahlung.

Ausgenommen von der Aktion sind alle Mitglieder des Gesamtvorstandes,

der Gruppen und Referate sowie der Geschäftsstelle.

25 €

Warengutschein

60 DER BERG 2|2017


VORTEILE FÜR DAV-MITGLIEDER

VORTEILE FÜR DAV-MITGLIEDER

Eine Mitgliedschaft in unserer

Sektion bringt viele Vorteile:

weltweiten Versicherungsschutz

beim Bergsport, Vergünstigungen in

Alpenvereinshütten und vieles mehr.

VERSICHERUNG WELTWEIT

Als Mitglied genießt man mit dem Alpinen Sicherheits Service

(ASS) weltweiten Versicherungsschutz bei allen Bergsportarten.

Schadensfälle werden über die Würzburger Versicherungs-AG

abgewickelt. Zusätzlich informiert der DAV über

aktuelle Entwicklungen zur Sicherheit im Bergsport.

FUNDIERTE BERGSPORTAUSBILDUNG

Unser Ausbildungsreferat sorgt für mehr Sicherheit beim

Bergsport mit Kursen wie die Alpine Grundausbildung, Skitouren-

und Kletterkurse, Tourenplanung, Wetterkunde oder

Orientierung.

TOUREN, VON MITTELSCHWER BIS ANSPRUCHSVOLL

Unser Ausbildungsreferat bietet bergsportliche Aktivitäten

(auch mit dem Mountainbike) für diejenigen, die keine eigene

Tour organisieren und führen möchten. Von der Zugspitze

über den Watzmann bis in die Mongolei.

GRUPPENAKTIVITÄTEN

In den Gruppen des DAV-Düsseldorf treffen sich Gleichgesinnte,

um regelmäßig ihren sportlichen und naturverbundenen

Leidenschaften nachzugehen. Es gibt die Familiengruppe,

Hochtourengruppe, Mountainbikegruppe, „Rentnerband“,

Skigruppe, Skitourengruppe, Sportklettergruppe, Tourengruppe

Hermann von Barth-Hütte und die Wandergruppe.

HEIMVORTEIL AUF HÜTTEN

Über den Deutschen Alpenverein haben Mitglieder auf über

2000 Alpenvereinshütten aller alpinen Vereine (DAV, ÖAV,

FFCAM, FEDME, CAI, SAC) Vergünstigungen von bis zu 50 % auf

den normalen Übernachtungspreis und können sich über

Bergsteigeressen und -getränke besonders preiswert verpflegen.

DÜSSELDORFER EIFELHÜTTE

Nur wenige Kilometer südlich von Nideggen, in Sichtweite des

Nationalparks Eifel, befindet sich die Eifelhütte der Sektion

Düsseldorf. Die Selbstversorgerhütte mit Schlaf- und Übernachtungsmöglichkeiten

für bis zu 50 Personen ist der ideale

Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge zu den unterschiedlichsten

Zielen im Nationalpark.

HERMANN-VON-BARTH-HÜTTE

Unsere Hermann von Barth-Hütte im Tiroler Lechtal ist mit

2131 m ü. NN die höchstgelegene Schutzhütte der Allgäuer Alpen.

Sie ist bewirtschaftet von Anfang Juni bis Anfang Oktober,

bietet über 60 Schlafplätze, eine gemütliche Gaststube und

einen schnellen Zustieg zu Kletterrouten und den Haupthöhenweg

der Hornbachkette.

ALPINE INFORMATIONEN

In unserer Bücherei haben Mitglieder kostenlosen Zugriff

auf Karten, Führer und Bücher. 6-mal jährlich kommt das

Bergsteigermagazin DAV Panorama kostenlos frei Haus. 2-mal

jährlich versenden wir unsere Mitgliederzeitschrift DER BERG.

1-mal jährlich bringen wir unseren INFO BERG heraus, mit

Kurs- und Touren-Übersicht.

ERMÄSSIGUNGEN BEIM DAV SUMMIT CLUB

Beim DAV Summit Club ist man mit Profis unterwegs. Hervorragend

ausgebildete Bergführer und Reiseleiter, die mit uns

die Liebe und Leidenschaft zu den Bergen leben, machen

jede Reise zu einem einzigartigen und nachhaltigen Erlebnis.

DAV-Mitglieder erhalten einmal im Jahr 30,00 EUR Rabatt.

ERMÄSSIGUNG BEI VORTRÄGEN

Der DAV-Düsseldorf organisiert eigene Live-Reportagen und

ist Partner von Grenzgang und Moving Adventures mit BANFF,

E.O.F.T, Warren Miller und Real Rock. DAV-Mitglieder erhalten

2,00 Euro Rabatte im Vorverkauf (Karten gibt es in der Geschäftsstelle

oder bei unseren Partnern Sack & Pack Reiseausrüstungen

und Terrific Outdoor.

ERMÄSSIGUNG BEI BERGSPORT-FACHGESCHÄFTEN

Mitglieder der DAV-Sektion Düsseldorf erhalten 10 % Rabatt

in den Düsseldorfer Bergsportfachgeschäften Sack & Pack

Reiseausrüstungen, Terrific Outdoor und dem kletterladen.

nrw. Ausgenommen sind Reduziertes, Gutscheine, GPS-Geräte

und Preisgebundenes wie Bücher. Bei Globetrotter erhalten

DAV-Mitglieder am jährlichen DAV-Einkaufstag 15 % Rabatt

– mit der Globetrotter Card sogar 20 %. Generell gibt es 3,

5 oder 10 % Rabatt in den Globetrotter-Filialen (Punktegutschrift).

Julbo bietet einen DAV-Rabatt von 15 % auf alle Sportsonnenbrillen

ohne Sehstärke, Skibrillen und Helme.

ERMÄSSIGUNGEN IN KLETTER- UND

BOULDERHALLEN

DAV-Mitglieder erhalten in den meisten Kletter- und Boulderhallen

einen Rabatt. Dieser ist auf den jeweiligen Internetseiten

der Hallen ausgewiesen.

2|2017 DER BERG 61


MITGLIEDSBEITRÄGE UND HÜTTENTARIFE

MITGLIEDSBEITRÄGE UND HÜTTENTARIFE

Beiträge

Die Beiträge sind Jahresbeiträge und gelten für das Kalenderjahr.

Der Beitrag für das Jahr 2018 wird Mitte Dezember 2017

abgebucht. Bei nicht korrekter Kontoverbindung sowie

mangelnder Deckung werden die Kosten der Kreditinstitute

dem Mitglied berechnet. Der neue Ausweis wird im Laufe des

Februars verschickt, der alte Ausweis ist bis Ende Februar

gültig! Wir weisen darauf hin, dass die Mitgliederbeiträge

weiterhin nicht steuerbegünstigt i. S. des § 10 b EStG. sind.

Gültigkeit der Neu-Mitgliedschaft

Die Aufnahme wird erst mit der Zahlung der Aufnahmegebühr

und des ersten Jahresbeitrags wirksam. Dies erfolgt

grundsätzlich durch Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats

durch das neue Mitglied an die Sektion. Das neue Mitglied

erhält einen Mitgliederausweis (gem. Satzung §9, Absatz 4).

Mietgliedschaft im DJH

Die DAV Sektion Düsseldorf ist Mitglied im Deutschen Jugendherbergswerk.

Über die Nutzungsbedingungen informiert

unsere Geschäftsstelle. Es gibt ein Kontingent an Gruppenausweisen,

die auf jedes Sektionsmitglied übertragbar sind.

Mit den Ausweisen können nur Gruppen von mindestens

vier Personen ohne Altersbeschränkung weltweit (in Bayern

beschränkt) in Jugendherbergen übernachten. Eine weitere

persönliche Mitgliedschaft im DJH ist nicht erforderlich.

DAV-Hüttenschlüssel

Die Geschäftsstelle verleiht gegen Kaution von zurzeit

50 € einen DAV-Hüttenschlüssel.

Achtung! Nicht jede Hütte bzw. jeder Winterraum ist mit

diesem Schlüssel zugänglich. Im Zweifelsfall die Hütten besitzende

Sektion fragen.

Schriftverkehr

Bitte teilen Sie jeden Wohnungswechsel, die Änderung der

Bankverbindung, Ihres Namens oder einen Kategoriewechsel

nur der Geschäftsstelle mit.

Bankverbindung Eifelhütte

IBAN: DE38 3306 0592 0105 5079 87

BIC: GENODED1SPW

Schnell

und einfach über

unsere Online-

Beitrittserklärung

Mitglied werden unter

dav-duesseldorf.de

Beiträge

A Vollmitglied (ab 26 Jahre) 4

B Vollmitglied mit Ermäßigung 4

(Ehe-)Partner 1

Bergwacht 2

Senioren (ab 71. Lj.)

C Gastmitglied einer anderen Sektion

D Junioren (19-25 Jahre)

mit eigenem Einkommen

ohne eigenes Einkommen 3

J Kinder und Jugendliche (0-18 Jahre)

als Einzelmitglied

ein/beide Elternteil/e ist/sind Mitglieder

Familienmitgliedschaft 1, 4

Schwerbehinderte (ab 50% Behinderung) 2

Jahresbeitrag/Aufnahmebeitrag

74,00/26,00

45,00/13,00

45,00/13,00

45,00/26,00

22,00/26,00

43,00/13,00

43,00/0,00

22,00/13,00

0,00/0,00

119,00/40,00

43,00/26,00

Herrmann-von-Barth-Hütte

Matratze normal

Erwachsene

Junioren (18-24 Jahre)

Jugend (7-17 Jahre)

Bergsteigeressen

Teewasser 1 Liter

Bergsteigergetränk

Geschirrbereitstellung für Selbstversorger

Rucksacktransport pro Rucksack

Düsseldorfer Eifelhütte

DAV-Mitglied ab 18 Jahre

Nichtmitglied ab 18 Jahre

DAV-Mitglied bis 17 Jahre

Nichtmitglied bis 17 Jahre

Kinder bis vollendetem 3. Lj.

Tagesgebühr DAV-Mitglied

Tagesgebühr Nichtmitglied

Mitglieder/Nichtmitglieder

10,00/20,00

6,00/12,00

5,00/10,00

7,50

1,50

2,50

1,50

4,00

6,00

12,00

3,50

7,00

kostenfrei

3,00

6,00

1

Gleiche Anschrift, gleiches Konto, gleiche Sektion.

2

Nachweis ist unaufgefordert jährlich bis zum 30. September

der Geschäftsstelle einzureichen. Ansonsten erfolgt die

Einstufung zum Vollbeitrag.

3

Mit Ausbildungsnachweis

4

Dieser Preis ist inklusive der Hüttenumlage von

€ 2,00 je A- und B-Mitglied (gemäß Beschluss der

Mitgliederversammlung vom 14.02.2017)

62 DER BERG 2|2017


KONTAKT | IMPRESSUM

KONTAKT

GESCHÄFTSSTELLE

Deutscher Alpenverein

Sektion Düsseldorf e.V.

Bahnstraße 62 (Ecke Oststraße)

40210 Düsseldorf

www.alpenverein-duesseldorf.de

BÜRO

Tel. 0211 358700 / Fax 0211 358701

info@dav-duesseldorf.de

Dagmar Grotendorst

Claudia Gehrke

Öffnungszeiten

Mo 14–19 Uhr

Di 10–14 Uhr

Mi 14–18 Uhr

ALPINE BÜCHEREI

Tel. 0211 36779345

buecherei@dav-duesseldorf.de

Marianne Schnorrenberg

Öffnungszeiten

Mo 16–19 Uhr

BANKVERBINDUNG

Sparda-Bank West eG

IBAN: DE38 3306 0592 0105 5079 87

BIC: GENODED1SPW

GESCHÄFTSFÜHRENDER

VORSTAND

Erster Vorsitzender

Manfred Jordan

manfred.jordan@dav-duesseldorf.de

Zweiter Vorsitzender

Ralf T. Krüger

ralf.krueger@dav-duesseldorf.de

Schatzmeisterin

Birgit Ludwig

Birgit.ludwig@dav-duesseldorf.de

Schriftführer

Richard Bühler

richard.buehler@dav-duesseldorf.de

Jugendreferentin

Birthe Papendell

jugendreferat@dav-duesseldorf.de

REFERATE

Referent für Ausbildung

Jürgen Suckau

Tel. 02191 421112

ausbildungsreferat@dav-duesseldorf.de

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Andrea Hinz

Mobil 0177 8587471

andrea.hinz@dav-duesseldorf.de

Referentin für Printmedien

Dorothee Köhler

Mobil 0171 5842897

dorothee.koehler@dav-duesseldorf.de

Referent für Social Media

Benoit Reuschel

Mobil 0173 6328286

benoit.reuschel@dav-duesseldorf.de

Referentin für Vortragswesen

Sonja Schmidt

Tel. 0163 2408332

sonja.schmidt@dav-dusseldorf.de

GRUPPENLEITUNGEN

Familiengruppe

Pascal Bauer, Edita Blaha

Tel. 0211 8308899

familiengruppe@dav-duesseldorf.de

Hochtourengruppe

Ulrich Schuster

Tel. 02129 54498

hochtourengruppe@dav-duesseldorf.de

Mountainbikegruppe TeamD

Johannes Schares + Carsten Weiß

mitfahren.teamd@dav-duesseldorf.de

„Rentnerband“

Andreas Freyland

Tel. 02102 528359

rentnerband@dav-duesseldorf.de

Skigruppe

Henry Holze

Tel. 02432 8929270

skigruppe@dav-duesseldorf.de

Skitourengruppe

Marko Frömgen + Jörn Schilcher

skitourengruppe@dav-duesseldorf.de

Sportkletterreferat

Tim Graf

Mobil 0151 26774029

sportklettergruppe@dav-duesseldorf.de

Tourengruppe Hermann-von-Barth

Gabriele Welters

Tourengruppe.hvb@dav-duesseldorf.de

Wandergruppe

Gabi Cremerius

Tel. 0211 429476

wandergruppe@dav-duesseldorf.de

HÜTTEN

Eifelhütte

Winni Schwippert

Tel. 02173 75902 / Mobil 0171 1195508

huettenwart-eifelhütte@dav-duesseldorf.de

Hermann-von-Barth-Hütte

Harald Wolf, info@hermann-von-barth.at

IMPRESSUM

DER BERG

Magazin des DAV Düsseldorf

56. Jahrgang, Nr. 2, November 2017

Herausgeber:

Deutscher Alpenverein

Sektion Düsseldorf e.V.

Bahnstraße 62, 40210 Düsseldorf

Tel. 0211 358700/Fax 0211 358701

der-berg@dav-duesseldorf.de

Redaktion: Andrea Hinz,

Dorothee Köhler

Autoren dieser Ausgabe:

Pascal Bauer, Holger Bernert, Gabi

Cremerius, Marko Frömgen, Andrea

Hinz, Dorothee Köhler, Benoit Reuschel,

Sonja Schmidt, Sönke Simmoleit,

Marianne Schnorrenberg

Gestaltung: Uta Regenscheit

Druck: Düssel Druck & Verlag GmbH

Verantwortlich für Anzeigen:

Redaktion.berg@dav-duesseldorf.de

Es gilt die Preisliste Nr. 4 (ab 21.03.2017)

Der Bezugspreis ist durch den Mitgliedsbeitrag

abgegolten. Ist die Sektion durch höhere Gewalt,

Streik oder dergleichen an ihrer Leistung verhindert,

besteht keine Ersatzpflicht.

Das Magazin und alle in ihm enthaltenen Beiträge

und Abbildungen sind geschützt. Verwertung ohne

Einwilligung des Herausgebers ist nicht gestattet.

Die Redaktion behält sich die Kürzung und Bearbeitung

von Beiträgen vor. Namentlich gekennzeichnete

Artikel geben die Meinung der Autoren

wieder. Für unverlangt eingesendete Manuskripte,

Fotos und Datenträger oder Unterlagen jeglicher

Art wird keine Haftung übernommen. Rücksendung

erfolgt nur gegen Beilage eines frankierten

Rückumschlags.

2|2017 DER BERG 63


DER BERG

RUFT!

FASZINATION: UNVERÄNDERT

AUSRÜSTUNG: BESSER!

Bei SACK & PACK Düsseldorf arbeitet ein starkes Team für Dich. Motiviert, engagiert

und authentisch. Wir wissen wovon wir reden, egal ob Wandern, Reisen, Trekking,

Klettern oder andere Outdooraktivitäten Dein Thema sind.

SACK & PACK REISEAUSRÜSTUNGEN GMBH

Brunnenstraße 6 - 8 · 40223 Düsseldorf am Bilker Bahnhof

Fon 0211 - 341742 · info@sackpack.de

Mo - Fr 10h - 19h · Sa 10h - 18h

WWW.SACKPACK.DE

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