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Wirtschaftszeitung_26022018

Macher &Märkte: Abschied vom „Tanke“-Image Seite 4/5 Geld &Geschäft: Kryptowährung auf Achterbahnfahrt Seite 9 Branchen &Betriebe: Holzbau im großen Stil Seite 15 DIEWIRTSCHAFT Münster |Münsterland Ausgabe 1/18 Mit Beilage MODERNE LOGISTIK IM UNTERNEHMEN www.die-wirtschaft-muensterland.de Der Gewinn für Ihr Unternehmen: Geld sparen –mit Umweltschutz! Machen auch Sie mit Ihre Ansprechpartnerin: Uschi Sander ·Telefon 492-67 61 sander@stadt-muenster.de Aschendorf f Medien GmbH &Co. KG An der Hansalinie 1, 48163 Münster ZKZ 88690 PVST Preis: 3,50 Euro FMO imHöhenflug Jahrelang war der Flughafen Münster/Osnabrück das Sorgenkind der Region. 2017 folgte die Trendwende. So wie es aussieht, könnte der Airport indiesem Jahr an den Erfolg anknüpfen. Vom Branchen-Verlierer zum Musterknaben mit dem bundesweit stärksten Passagierwachstum: Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) ist augenscheinlich wieder da. Auf 785 000 Fluggäste war der FMO 2016 hinabgerauscht. Nach den frühen Gründerjahren ein bitteres Allzeittief. A Nurein Jahr später dann der neue Höhenfl ug. 960 000 Fluggäste–ein Plus von22Prozent. Maßgeblich verantwortlich dafür: Die Investition der Airlines in Sitzplätze und Frequenzen –vor allem bei Germania und der Lufthansa. Die naheliegenden Fragen, die sich Ende 2017 stellten: Wie geht es weiter? Wie wird 2018? Sie waren insofern aufgeladen, als dass sie nicht nur etwas mit Statistik zu tun haben, sondern auch mit Erwartungen. Und einem bangen Gefühl. Hat der FMO die Wende geschafft? Kann er perspektivisch wieder punkten? Kurzum: Warder Erfolg 2017 eine Eintagsfl iege oder der Anfang von etwas Neuem? So wie es derzeit aussieht, steht der Flughafen tatsächlich am Anfang von etwas Neuem. Zum jetzigen Zeitpunkt deutet vieles darauf hin, dass das laufende Jahr so positiv werden könntewie dasgeradeabgelaufene. Ende 2017 wardie Stimmung am Airport da noch verhalten. „Klar ist“, sagteFMO- Sprecher Andrés Heinemann noch im Dezember: „Erneut 22 Prozent bei den Passagierzahlen draufpacken wirduns nicht gelingen.“ Wichtig für 2018 sei eine positive Fluggast-Zahl. Auf eine Zielmarke legte ersich wohlweislich nicht fest. Intern,sowar zu hören, hofften die Verantwortlichen „auf eine Zahl mit einer neun vorne“. Gunnar A. Pier Acht Wochen später klingt das schon optimistischer: „Wir können die Zahlen aus dem vergangenen Jahr womöglich sogar halten“, heißt es nun. „Die Nachfrage ist objektiv da“, sagt Geschäftsführer Prof. Rainer Schwarz. Und die ist so gut und nachhaltig, dass Germania –inzwischen so etwas wie die „Haus-Airline“ in Greven –kurzfristig eine Kapazitätserweiterung zum Beginn des Sommerfl ugplans angekündigt hat. „Wir werden ein größeres Flugzeug einsetzen und damit 30 000 Sitzplätze zusätzlich anbieten“, sagt Claus Altenburg, Director Sales bei der Airline. ►Fortsetzung Seite 2 OFFEN GESAGT Es geht also Esist jetzt etwas mehr als ein Jahr her, daschien der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) nur noch für eines gut zu sein: schlechte Nachrichten. Sinkende Passagierzahlen korrespondierten mit einem immer dünner werdenden Angebot. Der Airport in Greven war nur noch ein Schatten seiner selbst. Und nun? Als habe jemand einen Schalter umgelegt, meldet der Flughafen wieder Erfolge: mehr Passagiere, neue Ziele, zusätzliche Flüge. Das klingt gut. Wobei natürlich auch zu dieser Wahrheit gehört, dass es von dort, wo sich der Flughafen zuletzt befand, faktisch nur noch eine Entwicklungsrichtung gab: nach oben. Wie lässt sich der Auftrieb erklären? Unter seinem neuen Chef Rainer Schwarz hat sich der FMO auf seine Wurzeln besonnen und ins Touristik-Programm investiert. Das hat den Flughafen seinerzeit groß gemacht. Zudem wurden alte Fehler nicht wiederholt: kein bunter Strauß ständig neuer Ziele, stattdessen Investitionen in die Frequenzen. Deutlich mehr Flüge nach Mallorca, Griechenland und Co. –das kam beim Kunden an. Und wird –darauf deuten die Zahlen hin –auch dieses Jahr von ihm goutiert. Von einer Trendwende zu sprechen, ist noch zu früh. Gesichert gesagt werden kann jedoch: Reisende, Reisebüros, Veranstalter und Airlines nehmen den FMO wieder wahr –und ernst. Elmar Ries Die Nachfolge klug regeln DIE WIRTSCHAFT lädt am 21. März zum Expertenvortrag ein. Ihr Expertenteam in Münster! Wer sein Unternehmen auf Sicht weitergeben will und über eine Nachfolgeregelung nachdenkt, der sollte dieses Thema nicht auf die lange Bank schieben. Denn – so sagen Experten –die Übergabe eines Betriebes in gute Hände bedarf einer intensiven Vorbereitung.DIE WIRTSCHAFT – Münster/Münsterland lädt am 21. März deshalb zu einemVortragsabend ein, bei dem das Thema Unternehmensnachfolge mit seinen verschiedenen strategischen, 4 198869 003501 2 0 0 0 9 betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Aspekten im Mittelpunkt stehen wird. Prof. Dr. Norbert Tonner, Experte für Steuerrecht sowie Wirtschaftsprivatrecht und Steuerberater in der Kanzlei Klöcker Knippenberg & Partner, wird die Möglichkeiten der familieninternen oder externen Nachfolge sowohl für den betrieblichen als auch für den privaten Bereich erläutern. Dabei stehen vorallem folgende Zielsetzungen Fokus: Erhalt des Unternehmens und der Arbeitsplätze, Sicherung des Privatvermögens, Wahrung des Familienfriedens und Absicherung des Übergebers. Im Anschluss an den Vortrag vonProf. Tonner wird André Schulze Forsthövel von der Geschäftsleitung des Brandschutzzentrums Brinck in Münster aus der Praxis berichten. Schulze Forsthövel hat im Januar 2017 das münsterische Spezialunternehmen, das gleichermaßen für Feuerwehr und Industrie tätig ist, von der Familie Brinck übernommen. Vorausgegangen war ein längerer Prozess, der unter anderem auch vonder IHK Nord Westfalen erfolgreich begleitet wurde. Der Vortragsabend unserer Zeitung findet am 21. März (Mittwoch) ab 18 Uhr im Medienhaus Aschendorff, An der Hansalinie 1, in Münster statt. Da im Vortragsraum nur eine begrenzte Zahl vonPlätzen zur Verfügung steht, ist eine telefonische oder schriftliche Anmeldung erforderlich. Ansprechpartner sind Frank Micheel, Telefon 0251/690-916161, frank.micheel@aschendorff.de und Lars Normann, Telefon 0251/690-916162, lars.normann@aschendorff.de. wk Manuel Walter Michael M. Görtz Fabian Tillmanns Sie sind Eigentümer eines Mehrfamilienhauses, eines Wohn- und Geschäftshauses oder auf der Suche nach einer Anlageimmobilie? Wir beraten Sie gerne!