Wirtschaftszeitung_Tabloid_27022018

hallomuenster

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Moderne Logistik

im Unternehmen

DIEWIRTSCHAFT

Münster |Münsterland


MODERNE LOGISTIK IM UNTERNEHMEN 3

Daten als Währung

Flexibilität und Vernetzung inder Lieferkette

„Daten sind die Währung der Zukunft.

Das gilt auch in der Logistik.

Richtig eingesetzt,schaffen sie Flexibilität

und Vernetzung in derLieferkette.

Dadurch werden Transporte

effizienter, kostengünstiger

und für die Kunden noch attraktiver“,

sagte Matthias Wissmann,

Präsident des Verbandes der Automobilindustrie,

beim Forum Automobillogistik

in Frankfurt am Main

Wissmann verwies

auf den Leitgedanken

des diesjährigen

Forums „Chancen

durch Transparenz

–sehen, verstehen, handeln“. „In

der Digitalisierungund dem Teilen von

Daten liegen enorme Potenziale für

moderne Logistikprozesse. Hier sind

die deutschen Hersteller und Zulieferer

Vorreiter. Sie integrieren die neuen

Technologienlaufend in ihrehochkomplexen

Lieferketten. Vorschau-, Bestell-,

Liefer-, Status- und Zahlungsdaten

werden bereits elektronisch ausgetauscht.

Digitale Plattformen helfen,

Angebot und Nachfrage nahezu in

Echtzeit aufeinander abzustimmen.

Fahrerlose Transportsysteme und ein

präziseres Tracking &Tracing gewinnen

an Bedeutung“, so der VDA-Präsident.

Wissmann betonte weiter: „Moderne

Fahrerassistenzsysteme und automatisierte

Fahrfunktionen, wie etwa das

Platooning, werden künftig nicht nur

die Zahl der Unfälle und Kollisionen

verringern, sondern auch Wirtschaftlichkeit

und Effizienz im Transportsektorsteigern.

Solche Innovationenmüssen

durch die Politik mit einem rechtssicheren

Rahmen fl

ankiert werden. Digitalisierung

und Automatisierung benötigen

eine Straßeninfrastruktur auf

hohem Niveau. Hier solltedie künftige

Bundesregierung ansetzen und entschlossen

Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur,

vor allem in den westlichen

Landesteilen, anstoßen.“

Foto: Peter Steffen/dpa

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4 MODERNE LOGISTIK IM UNTERNEHMEN

Intelligent zum „nahtlosen

Kundenerlebnis“

Veränderte Einkaufsgewohnheiten stellen neue Anforderungen an die Logistik

Immer schneller, immer individueller

– in diese Richtung entwickeln

sich die Kundenwünsche an den modernen

Handel. Die immer umfangreicheren

technischen Möglichkeiten

erlauben dabei schon heute ein

„nahtloses Kundenerlebnis“.

Daran hat die fortschreitende

Digitalisierung einen

großen Anteil. Knapp sieben

Stunden nutzen wir

proTag im Schnitt Medien,

sagt der Social Media Report. Und so

wird im Zeitalter von Social Media,

Smartphone und Tablet nicht mehr ausschließlich

im Geschäft oder Onlineeingekauft.

Vielmehr werden die verschiedenen Vertriebs-

und Kommunikationskanäle gern

und oft gewechselt, die unterschiedlichen

Möglichkeiten auf dem Weg zum

persönlichen Wunschprodukt beständig

geändert. „Ein Phänomen das da ist“, sagt

Prof. Dr. Franz Vallée vom Institut für

Prozessmanagement und Digitale Transformation

(IPD) der FH Münster und

Gründer der neutralen Beratung Vallée

und Partner,„und zwar in allen Altersstufen.“

Die Grenzen zwischen den Handelsformen

verschwimmen dabei immer

mehr.Zwarwerden immer noch Einkäufe

vomersten Anreiz bis hin zum Erwerb

komplett im Laden oder auch ausschließlich

im Online-Shop getätigt.

Aber immer mehr Menschen nutzen angesichts

immer größerer und attraktiverer

Möglichkeiten gern einen buten Mix.

So lassen sie sich auf Social Media inspirieren,

reservieren im Online-Shop das

Objekt der Begierde

in einer Filiale,

erhalten dank

Standort-basierte

Dienste beim

Stadtbummel die

Nachricht, dass der

gewünschte Artikel

abholbereit ist. Produktdetails

lassen

sich per QR-Code

gleich vor Ort recherchieren

und Prof. Dr. Franz Vallée

smarte Umkleidekabinen

Foto: Ralf Emmerich

schlagen

passende Accessoires zum Kleid voroder

verraten, dass etwa zukleine Schuhe in

der Filiale nicht vorrätig sind, gern aber

nach Haus geliefert werden können.

„Auf Multichannel folgt Omnichannel“,

-Anzeige -

Kleiner Schlag,

große Folgen

Wastun bei Steinschlag?

Es ist schnell passiert. Ein kleines Steinchen,

ein kurzer Knall und die Windschutzscheibe

hat eine winzige Beschädigung.

Gerade wenn sich diese nicht im

direkten Sichtbereich befindet, wird oft

darüber hinweg gesehen und eine Reparaturaufgeschoben.

Doch kann dies wirklich

zu Problemen führen?

Ja. Ein nicht reparierter Steinschlag kann

sich u.a. durch Umwelteinflüsse zu einem

Riss entwickeln, der die Stabilität der

Scheibe beeinträchtigt und einen Scheibenaustausch

unumgänglichmacht.

Wasviele nicht wissen: sehr viele Steinschläge

sind reparabel, und das in den

meisten Fällen sogar kostenlos für den

Fahrzeughalter!

Damit aus einem Steinschlag nicht ein

kostenintensiver Austausch werden muss,

ist eswichtig, dass Fahrzeughalter schnell

reagieren und die Schadenstelle direkt vor

Schmutz und Wasser schützen. Einige Autoglasfachhändler

halten kostenlos Steinschlagpflaster

für Ihre Kunden bereit, die

für den Fall eines Steinschlages griffbereit

im Auto aufbewahrt werden sollten.

Der Komplett-

Service rund

ums Autoglas.

Steinschlagreparatur

Scheibenaustausch

Lieferung und Montage

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Ein Steinschlag sollte möglichst sofortbehandelt werden, da er sich durch thermische

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und statische Belastungen der Scheibe unerwartet zu einem Riss entwickeln kann –und dann bleibt

nur noch der Scheibenaustausch. Doch auch in diesem Fall haben wir die Lösung: unser umfassendes

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MODERNE LOGISTIK IM UNTERNEHMEN 5

Smarte Umkleidekabinen unterstützen heute mit vielfältigen Möglichkeiten die Kunden auf der Suche

nach dem passenden Outfit.

Foto: Phizzard GmbH

erklärt Vallée die deutlich größere Vielfalt.

Doch mehr Möglichkeiten steigern

auch die Erwartungenetwanach zügiger

Warenverfügbarkeit an jedem Ort oder

eine schnelle Lieferung.

Ist die Koordination der Kanäle bereits

ein komplexer Prozess, so stellen die gesteigerten

Kundenerwartungen neue und

hohe Anforderungen insbesondereandie

Logistik. „Das ist keineswegs trivial“, sagt

Prof. Dr. Franz Vallée. Durch intelligente

Lösungen soll dem Rechnung getragen

werden. Entsprechend rege tummeln

sich gerade im Bereich der Logistik viele

jungeUnternehmen, die mit innovativen

Angeboten das nahtlose Kundenerlebnis

intelligent unterstützen möchten.

Instrumentesind demnach fl

exible Logistikketten-

und Dienstleistungen, die für

nahtlose Warenbewegungen zwischen

den Lieferketten von E-Commerce und

Einzelhandel sorgen. Dabei erfüllen Lager

und Ladengeschäfte imOmnichannel-Umfeld

neue Rollen. Lager übernehmen

verstärkt Aufgaben in der Auftragsabwicklung.

Ladengeschäfte werden

wiederum als Kleinlager tätig.

Ein „Riesenthema“, so Vallée, ist hier die

„letzte Meile“ – insbesondere in stauträchtigen

Innenstadtlagen. Doch da

wird anden gefragten intelligenten Lösungen

gearbeitet.

Etwadurch die Nutzung City-naher Parkhäuser.Die

sind gerade in den für die Anlieferung

wichtigen Morgenstunden

noch wenig frequentiert und könnten so

ideal als Umschlagplätze für Waren genutzt

werden –etwa vom Lieferwagen

auf Lastenräder oder auch E-Fahrzeuge.

Denkbar wäreauchdie Mit-Nutzung von

Fuhrparks, die nur in bestimmten Zeiträumen

benötigt werden. So ließen sich

per App beispielsweise „Fuhren vermitteln

und mit den Kundenwünschen abstimmen“,

erläutert Vallée.

Dabei können trotz höheren Aufw

ands

durchaus auch kleinereHändler mitspielen.

Etwa über Verbandsgruppen oder

von Dienstleistern angebotenen intelligenten

Portalen. Nötig, so Franz Vallée

würde das früher oder später, „denn die

Landbevölkerung ist keineswegs weniger

digital unterwegs.“ Peter Imkamp


6 MODERNE LOGISTIK IM UNTERNEHMEN

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Bagger und Baukräne

bestimmen bald das Bild

Erster Bauabschnitt

zwischen Flughafen und Autobahn fast vollständig vermarktet

Noch liegt zwischen dem Flughafen

Münster Osnabrück und der Autobahn

viel freie Fläche. Doch das wird sich

schon bald ändern. Denn der hier angesiedelte

AirportPark FMO wird noch in

diesem Jahr sichtbar wachsen.

So soll im Frühsommer der

Grundstein für ein Administrations-

und Logistikz

entrum der

Firma Beresa gelegt werden.

Und der Baustart

des neuen

Hermes-Logistik-Centers ist für den Herbst

geplant. Weitere Flächen des 60 Hekt

ar

großen ersten Abschnittes des auf 200

Hekt

ar Fläche konzipiert

en Gewerbegebietes

sind zudem verkauft

oder reservr iert

.

So wird sich ein mittelständischer Baukonzern

am Airportr Park niederlassen. 8000

Quadratmeter Fläche für ein Verw

altungsund

Schulungszentrum sind bereits gekauft

,5000 weitere reservr iert

.Und auch

das von Anbeginn an gewünschte Hotel in

Flughafennähe wird nicht mehr allzu lange

auf sich wart

en lassen. Der Kaufv

ert

rag für

das Grudnstück ist unterschrift

sreif. Bereits

Mitte 2019 soll mit dem Konzept „Park,

Sleep and Fly“ Eröff

nung gefeiert

werden.

Zunächst ist ein Gebäude mit 50 Zimmern

und 200 Parkplätzen geplant, das sowohl

für Familien als auch Geschäft

sleute geeignet

sein wird. Eigene Räumlichkeiten für Tagungen

sind zunächst nicht vorgesehen.

Doch können dafür die Möglichkeiten des

nahen Flughafens genutzt werden.

Und auch Fiege, das mit seiner Logistikzentrale

bereits am Flughafen ansässige

Familienunternehmen, plant eine Erw

eiterung

im Umfeld. Hier soll auf rund 40000

Quadratmetern eine hochmoderne und innovative

Anlage entstehen, die „das Zusammenspiel

von Mensch und Maschine

in der modernen Logistik demonstriertr “, wie

Udo Schröer, Geschäft

sführer der Airportr -

Park FMO GmbH, erläutertr .

Aber auch für Dienstleister bleibt das Areal

interessant. So ist bereits ein Grundstück

für ein Bürogebäude nahe des Flughafenterminals

reservr iert

.

„Akt

uell sind wir nahezu ausverkauft

“, freut

sich Udo Schröer. Lediglich vier Grundstücksteilbereiche

mit insgesamt 40000

Quadratmetern Fläche stehen für die Vermarkt

ung indiesem ersten Planungsabschnittdes

Airportr Park FMO zur Verf

ügung.

Dementsprechend läuft

derzeit nicht nur

die Vermarkt

ung vorhandener Flächen,

sondern auch die Vorbereitung für weitere

Ausbaustufen. Einige Grundstücke auf

dem Gelände bis hin zum Dort

mund-Ems-

Kanal sind bereits von der Gesellschaft

erworben

worden, weitere Verhandlungen

laufen. Denn das Areal rund um den FMO

ist bei Unternehmen sehr gefragt. „Weitere

Interessenbekundungen liegen bereits

vor“, sagt Schröer.

Ein Pluspunkt

ist dabei die vor zwei Jahren

realisiertr eErw

eiterung des ursprünglich auf

Büro und Dienstleistungen beschränkt

en

Planungsrechtes auf Logistik- und Gewerbebetriebe.

Denn die finden zwischen Flughafen

undAutobahn ein besonders attrakt

i-

ves Umfeld. „Das wird aber kein Logistikpark

hier“, schränkt

Geschäft

sführer Udo

Schröer ein. Vielmehr,sosein Plan, soll es

einen „ordentlichen Mix auf 200 Hekt

ar geben“.

Schließlich, so das Gebot, müssen

alle Neuansiedlungen einen Bezug zum be-

nach-

bart

en Flughafen

haben.

Entsprechend breit

bereits die bestehe

schung im Airportr Pa

ständischen Verpack

macher Packaging

Technologie-Unterne

te bis hinzum Start

- u

ADAC-Rettungshubs

Westfalen. Mit koope

ger Planung machte

dem beste Werbun

Und zeigten beim nic

Genehmigungsverf

ah

„dass vieles möglich

Und das keineswegs

Hinsicht.Auch in pun

tet der Airportr Park v

sorgt der Anschluss

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AirportPark FMO GmbH

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Zwischen den Großstädten Münster und Osnabrück –direkt am

Flughafen FMO Münster/Osnabrück –entwickelt sich das Gewerbegebiet

AirportPark FMO zu einem bevorzugten Unternehmensstandort.

Der interkommunale Gewerbepark der Städte Münster

und Greven sowie des Kreises Steinfurt erfüllt höchste Ansprüche

und stellt im Münsterland inzwischen ein optimales Gewerbeflächenangebot

für global ausgerichtete Firmen dar.

Beste Verkehrsinfrastruktur

Bild: AirportPark FMO

Die Unternehmen im AirportPark FMO sind optimal über schnelle

Straßen­ und internationale Flugverbindungen vernetzt, wie über

die direkte Anbindung an die Autobahn A1 Hamburg­Köln sowie

über mehrmals tägliche Flüge zu den Luft­Drehkreuzen Frankfurt/

Main und München. Wichtige Bundes­ und Landstraßen sowie

Busverbindungen zu den Hauptbahnhöfen von Münster und

Osnabrück runden die Verkehrsinfrastruktur bestens ab.


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MODERNE LOGISTIK IM UNTERNEHMEN 7

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. Vom mittelngshersteller

Schuüber

Logistik- und

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rativer und umsichtidie

Vermarkt

er zuin

eigener Sache.

ht gerade einfachen

ren für den Heliport

,

tindiesem Gebiet“.

nur in wirt

schaft

licher

toNachhaltigkeit bielfältige

Ansätze. So

an das Biomasseergener

Kanalhafen

e und günstige Heizngskonzept

sorgt mit

dafür, dass Regenwasser

von Grundund

Oberf

lächen in

den Grünflächen des Geländes

versickern kann –50Prozent

Einsparung bei den Abwassergebühren

fangen etwas aufw

endigere Investitionen

in die Infrastrukt

ur schnell wieder auf.

„So werden Wirt

schaft

lichkeit und Ökologie

vernetzt“, sagt Schröer.

Ein Punkt

,der auch bei der Ansiedlung des

Hermes-Logistikz

entrums eine wesentliche

Rolle spielt.Denn das Unternehmen errichtet

das Gebäude nach dem Goldstandard

der Deutschen Gesellschaft

für Nachhaltiges

Bauen (DGNB). Der stellt in vielen

Punkt

en –darunter Energieverbrauch und

soziale

Standards

– hohe Anforderungen

an die Planung

von Gebäuden. Die möchte

Hermes am FMO schon bald verw

irklichen.

Bereits zum Weihnachtsgeschäft

2019

hoff

ft

das Logistikunternehmen, über den

Neubau täglich rund 100 000 Päckchen

und Pakete in und aus der Region vert

eilen

Schon Ende 2019

möchte Hermes sein

neues Logistik-Center am

AirportPark FMO inBetrieb nehmen.

Foto: Hermes ECE

zu können.

„Die Meilensteine sind gesetzt“, sagt

Udo Schröer und freut sich über einerf

olgreiches

Jahr 2017 für den Airportr Park

FMO. Sichtbar werden wird das in den

kommenden Monaten. Dann nämlich rücken

Bagger und Baukräne auf vielen der

akt

uell noch freien Flächen an.

AirportPark FMO –

optimaler Absatz­ und

Vertriebsstandort für

Nordwesteuropa

1. Bauabschnitt: nahezu vergeben –

weitereAusbaustufen in Vorbereitung

Der 1. Bauabschnitt mit rund 380.000 m² Nettofläche ist nahezu komplett

verkauft bzw. mit Kaufabsichten reserviert. Daher befinden sich weitere

Ausbaustufen –auch für Großansiedlungen –inVorbereitung. Das Gesamtgebiet

umfasst rund 200 Hektar Entwicklungsfläche.

Verwaltung, Dienstleistung, Gewerbe und Logistik

Der AirportPark FMO überzeugt vor allem Wachstumsbranchen. Angesiedelt

hat sich u.a. der fränkische Verpackungshersteller Schumacher

Packaging für die Expansion nach Nordwesteuropa. Das neue Werk wird

auf dem 150.000 m² großen Betriebsstandort sukzessive ausgebaut. Des

Weiteren bereitet der Mercedes­Autohändler BERESA zurzeit den Bauantrag

für ein Administrations­ und Logistikzentrum zur Aufbereitung und

zum europaweiten Online­Vertrieb von 15.000 Fahrzeugen im Jahr vor.

Darüber hinaus laufen im Umfeld die Planungen für den Hermes Logistik­Center

Münster/Osnabrück auf Hochtouren. Ende letzten Jahres hat

dann noch der Kontraktlogistiker Fiege rund 28.000 m² Grundstücksfläche

am Verwaltungsstandort der Systemzentrale für eine innovative Logistikanlage

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8 MODERNE LOGISTIK IM UNTERNEHMEN

Mehr Innovation

durch Start-ups

Marktanalyse über Entwicklungen in der Logistik-Branche

In der Logistik verändert die Digitalisierung

mit Riesenschritten das

Geschäft. Weiterhin fl

ießt viel Kapital

ineine rasch wachsende Zahl

an Start-ups, die ihrHandlungsfeld

zunehmend ausweiten. Wie die

Strategieberatung Oliver Wyman

in ihrer jährlichen Marktanalyse

ermittelte, wurden allein 2017

rund 3,5 Milliarden US-Dollar in

Logistik-Start-ups investiert.

Während sich die finanziellen

Engagements

inNordamerika

und Asien auf

hohem Niveau verstetigen,

beobachtet die Analyse auch

mehr deutsche Start-up-Gründungen

und wachsendeInvestitionen im Logistikumfeld.

Doch neben Start-ups treiben

zunehmend etablierte Anbieter

wie DB Schenker, Kühne+Nagel, Fiege

oder DHL die Innovation.

„Der Siegeszug der digitalen Transformation

in der Logistik ist unaufh

altsam.

Ob Frachtvermittlung, Transportverfolgung,

Sicherheit oder Abrechnung

–esgibt fl

ächendeckend für alle

Bereiche der logistischen Wertschöpfung

schon heutedatenbasierte, intelligente

Lösungen mit hoher Qualität,

Transparenz und Effizienz“, beobachtetJoris

D’Incà, Partner und Logistikexperte

bei Oliver Wyman. „Für die gesamte

Branche bedeutet das: Sie muss

sich sehr ernsthaft auf disruptive Veränderungen

einstellen. Die Zeiten der

klassischen Supply Chain mit ihren typischen

Akteuren werden bald vorbei

sein.“ Wermit digitaler Logistik weiterhin

erfolgreich in seinen Märkten antreten

wolle, sei gut beraten, sich im

Zusammenwirken mit entsprechenden

Start-ups intensiv auf die Zukunft vorzubereiten

– oder aber aus eigener

Kraft in interne Innovationen zu investieren.

Hier habe sich, so D’Incà, die Innovationsgeschwindigkeit

im letzten

Jahr enorm beschleunigt.

Die Analyse listet auf internationaler

Ebene allein 30 Start-ups auf, die in

den letzten zehn Jahrenbereits jeweils

mehr als 100Millionen Dollar erhalten

haben. Rund 90 Prozent der im letzten

Jahr investierten 3,5 Milliarden Dollar

gingen dabei an amerikanische und

asiatische Start-ups. Spitzenreiter sind

zwei chinesischeUnternehmen, die sogar

Milliardenbeträge für die Entwicklung

ihrer Konzeptezur Verfügung hatten.

Davon ist man im deutschsprachigenRaum

weit entfernt. Jedoch sei die

Zahl der für die Branche interessanten

Start-ups in Deutschland, Österreich

und der Schweiz allein 2017 vonzuvor

knapp 40 auf mittlerweile über 60 gestiegen.

Laut Analyse entwickeln sich

einige der deutschen Gründungen aus

IMPRESSUM

der Start-up-Phase hinaus und werden

zu ernstzunehmenden Logistikern.

Auf digitale Lösungen durch Start-ups

setzen bisher überwiegend Risikokapitalgeber.

Es zeichnet sich ab, dass Logistikunternehmen

immer mehr von

sich aus die Digitalisierung ihres Kerngeschäfts

in Angriff nehmen oder eigene

Start-ups für diese Aufgaben ins

Rennen schicken. So kooperiert Fiege

mit der Münchener Gründung Magazino

in der Entwicklung von wahrnehmungsgesteuerten

Kommissionier-Robotern.

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Foto: Hannover Messe


MODERNE LOGISTIK IM UNTERNEHMEN 9

Vernetzt in

enger Kolonne

Testfahrten beim „Lkw-Platooning“ auf der Autobahn

Die Firmen MAN und DBSchenker

sowie die Hochschule Fresenius

werden inKürze „Lkw-Platooning“

inder Praxis testen: Im

Rahmen der im Mai 2017 vereinbarten

Kooperation werdenLkw-

Kolonnen im Regelbetrieb der

Spedition über mehrere Monate

im realen Straßenverkehr auf der

A9zwischenMünchen und Nürnberg

getestet.

Zum ersten Mal werden

dabei keine Testfahrer,

sondern BerufskraftfahreramSteuersitzen.

Deren

Erfahrungen, Einschätzungen

und Bewertungen von

Platooning stehen im Fokus der

Arbeit der Hochschule Fresenius, die

als dritter Kooperationspartner die

wissenschaftliche Begleitung der

Testfahrten übernimmt.

Ab April sind vereinzelteFahrten des

Platoons auf der Autobahn vorgesehen.

Die Lastwagen werden aber

noch ohne Ladung verkehren, um zunächst

die Fahrbedingungen im alltäglichen

Verkehrsfl

uss zu untersuchen

und die am Projekt beteiligten

Fahrer in der Bedienung der Fahrzeuge

zu schulen. Geübt wird auch im

Fahrsimulator.

Beim Platooning fahren mindestens

zwei Lkw mithilfe von technischen

Fahrassistenz- und Steuersystemen

in geringem Abstand hintereinander.

Alle im Konvoi fahrenden Fahrzeuge

sind durch eine sogenannte elektronische

Deichsel mittels einer Car-to-

Car-Kommunikation miteinander

verbunden. Das führende Fahrzeug

gibt die Geschwindigkeit und die

Richtung vor. Ein wesentliches Ziel

ist es, durch Windschattenfahren

Kraftstoff einzusparen.

Nach Abschluss der Schulungsphase

erfolgen wöchentliche und anschließend

tägliche Testfahrten. Diese werden

im Laufedes Jahres zu Linienfahrten

mit realen Ladungen ausgebaut.

Bis zu dreimal täglich werden dann

die Platoons zwischen LogistikzentreninMünchenund

Nürnbergeingesetzt.

(ampünet/jri)

Die Assistenz- und Steuersystemen der Lkw sind beim „Platooning“ miteinander vernetzt. Dadurch

können sie in Kolonne mit wenig Abstand unterwegs sein. Foto: Auto-Medienportal.Net/MAN

„Den Anschluss nicht verpassen!“

Fort- und Weiterbildungen ab 2018

•Betriebswirt/in VWA –Logistik (Ausbildung und Studium

mit Bachelor­Abschluss)

•Gepr. Betriebswirt/in

•Gepr. Fachkauffrau/­mann für Außenwirtschaft

•Gepr. Handelsfachwirt/in

•Gepr. Personalkauffrau/­mann

•Gepr. Techn. Betriebswirt/in

•Gepr. Fachwirt für Güterverkehr und Logistik

•Gepr. Fachkauffrau/­mann für Logistiksysteme

•Gepr. Wirtschaftsfachwirt/in (berufsbegleitende Lehrgänge)

•Gepr. Kraftverkehrsmeister/in (berufsbegleitend und Vollzeit)

•Gepr. Logistikmeister/in (berufsbegleitend und Vollzeit)

Weiterbildungen:

•Ausbildung der Ausbilder (AdA)

•Gabelstapler­, Gefahrgut­ und Ladungssicherungsschulungen

•Prüfungsvorbereitungen für Auszubildende in Spedition und

Lagerlogistik

•Kraftfahrerqualifikationen

•Sach­ und Fachkundelehrgänge für Güter­ und Personenverkehr

•Seminare für Führungskräfte und Mitarbeiter/innen

Weitergehende Informationen können Sie unter der folgenden

Adresse erhalten:

Bildungswerk

Verkehr Wirtschaft Logistik

Nordrhein-Westfalen e.V.

Telefon (02 51) 60 61­468

E­Mail: kleine­bussmann@bvwl.de

Homepage: www.bvwl.de


10 MODERNE LOGISTIK IM UNTERNEHMEN

Blick in die Zukunft

Die Logistik-Messe CeMAT

Die internationalen Warenströme könnten bald an jedem Ort und zu jedem Zeitpunkt transparent für alle Handelspartner sein: Eine Blockchain-Plattform, die die

Unternehmen IBM und Maersk anstreben, soll die globale Logistik zur umfassenden Lieferkette 4.0 machen.

Grafik: Maersk Line

Die digitale Vernetzung von Industrie,

Energie und Logistik

nimmt Fahrt auf. Branchengrenzen

verschwimmen, die Produktivität

steigt, neue Geschäftsmodelle entstehen.

Vom 23. bis 27. April zünden

die Logistikmesse CeMAT und

parallel die Hannover Messe die

nächste Stufe von Industrie 4.0.

Die Digitalisierung in der Produktion,

vernetzte Energiesysteme

und intelligente Logistik-Lösungen

werden die Art und Weise wie wir

arbeiten, wirtschaften und leben

radikal verändern.

Der Mensch und die Maschine

– das sind die

Grundpfeiler der Fabrik

der Zukunft. Ihr ganzes

Potenzial spielen sie allerdings

erst mit der Vernetzung aus.

„Das Zusammenspiel vonAutomatisierungstechnik,

Plattformen und maschinellem

Lernen hebt Industrie 4.0 auf

die nächste Stufe“, sagt Dr. Jochen Köckler,

Vorsitzender des Vorstands der

Deutschen Messe AG.

Die Digitalisierung ist schon heute

einer der wesentlichen Treiber der Logistik.

Es geht darum, komplexe Prozesse

zu beherrschen und effizient zu

gestalten. „Der Kunde möchte alles –

und das am liebsten sofort“, beschreibt

Köckler die Herausforderung, vor der

der Handel aktuell steht. Dort sind die

Abläufe bisher kaum automatisiert.

Künftig werden jedoch neue Logistik-

Prozesse notwendig, die der hohen

Komplexität von Lieferketten gerecht

werden.

Dies beginnt bereits im automatisierten

Lager,wodie Abläufevon Softwareprogrammen

gesteuert werden, Roboter

rund um die Uhr eigenständig durch

die Hallen navigieren und Waren zur

richtigen Zeit in der richtigen Menge

zum Zielort bringen.

Auch Produktions-und Logistikprozesse

werden immer enger intelligent miteinander

vernetzt, um noch effizienter

und fl

exibler und damit kostengünstigerproduzieren

zu können. Aufder Ce-

MATlässt sich diese Verschmelzung direkt

erleben.

„Angesichts der rasanten Vernetzung

von Logistik und Produktionsprozessen

bieten wir den Besuchern aus aller

Welt einen noch nie da gewesenen

Überblick über die Lösungen für die Zukunft

der Logistik“, so Köckler.

Die Digitalisierung verändert auch den

Energiemarkt. Innovative Technologien

machen das Stromsystem fl

exibler,

verknüpfen Sektoren intelligent

miteinander und binden neue Marktteilnehmer

ein. „Alle sprechen von der

Mobilitätswende. Fakt ist aber: Das

Stromnetz ist für E-Autos nicht vorbereitet“,

sagt Köckler. Die Energiewirtschaft

geht davon aus, dass in Zukunft

deutlich höhere Lastspitzen auftreten

als bisher. Zudem ist elektromobiles

Fahren nur dann umweltfreundlich

und nachhaltig, wenn derStrom aus regenerativen

Quellen kommt.

Mit drängenden Fragen der Logistik in

der Zukunft befasst sich auf der CeMAT

ein Forenprogramm. Hier wird die

Fachmesse zeigen, welche Möglichkeiten

Logistik-4.0-Konzepte bieten und

welche Best-Practice-Lösungen es bereits

heutegibt. Das reicht vonder Augmented

und Virtual Reality und Wegen

in die Zukunft der Mensch-Maschine-

Interaktion über die Aspekte der Digitalisierung

in der Lagerlogistik bis zu

den Themenbereichen Robotics4Retail

und Behälterlagertechnik/Retouren-

Management/E-Commerce.


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