_flip_joker_2018-03

ArtMediaVerlag2013

März 2018

29. Jahrgang

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„Wir bringen Kunst in Bücher“

Im Gespräch: Dieter Weber – Verleger und Kunsthändler

INHALT

THEATER ___________________ 5

„Alcina“ im Staatstheater Karlsruhe

VISION 2025 _______________ 8

Kunstvereine im Gespräch Teil 2

KUNST ____________________ 12

„La France“ im Augustinermuseum

KULTOUR __________________ 14

Internationale Filmfestspiele in Berlin

FREIZEIT ____________________ 19

Oster- und Frühlingsmärkte in Colmar

STRAUSSEN ________________ 20

Badische Gastlichkeit

NACHHALTIG _______________ 24

„Aktion Aufschrei“ – Waffenexporte-Stopp

GESUNDHEIT _______________ 26

Alternative Wege zur Heilung

MUSIK _____________________ 29

„Via Crucis“ – Passionskonzert in St. Peter

VERANSTALTUNGEN ________ 32

Ausstellung von artstage für StraßenSchule

„Wir bringen Kunst in Bücher“,

lautet die Losung

von modo, einem der wichtigsten

Kunstbuchverlage

im Südwesten Deutschlands

mit Sitz in Freiburg.

Doch nicht selten erweisen

sich die Bücher aus der

Hand des Verlegers Dieter

Weber selbst als wahre

Kunstwerke.

Von 1978 bis 2004 führte

Weber in Freiburg eine

Druckerei, im November

1997 wurde der modo Verlag

gegründet, vor acht

Jahren kam dann der

Kunsthandel dazu. Seitdem

veranstaltet modo

neben den Buchvorstellungen

auch Ausstellungen,

Lesungen und ab und an

sogar einen Filmabend.

Anlässlich des 20-jährigen

Verlagsjubiläums wollte

Friederike Zimmermann

matige Publikation der Fotografin

Barbara Hartmann,

die das Schicksal von 12

Frauen aus Srebrenica fotografisch

dokumentiert,

mit dem Österreichischen

Designpreis ausgezeichnet.

In den Jahren danach

erhielten wir immer wieder

Auszeichnungen für unsere

Bücher. Zuletzt eine Nominierung

für den Deutschen

Fotobuchpreis.

Kultur Joker: Welches waren

die bislang wichtigsten

Publikationen auf Ihrem

Weg?

Dieter Weber: Jeweils die

gerade in Arbeit befindliche

Publikation ist am

Wichtigsten. Die Zeit der

Herstellung bis hin zum

fertigen Buch ist immer

von großer Anspannung

gezeichnet. Im Rückblick

betrachtet gibt es natürlich

Meins

ist einfach.

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s

von Dieter Weber wissen, was

modo als Kunstbuchverlag so

besonders macht und wie es

dazu kam.

Kultur Joker: Herr Weber, wie

kommt bei modo die Kunst ins

Buch?

Dieter Weber: Mit dem Zustandekommen

unserer Bücher,

das sind in erster Linie

Künstlermonografien, ausstellungsbegleitende

Publikationen

und Texte zu Themen der

Bildenden Kunst und Philosophie,

sind jeweils immer mehrere

Menschen befasst. Die

Künstlerinnen und Künstler

natürlich, Museumsleute, die

Autoren und Übersetzer, Fotografen,

Buchgestalter, Drucker

und Buchbinder. Es ist jeweils

ein Prozess über Wochen

und Monate, der die intensive

Zusammenarbeit aller Beteiligten

fordert, um gute Bücher

zu erarbeiten. Meine Aufgabe

als Verleger und verantwortlicher

Hersteller ist, alle Bereiche

erfolgreich zusammenzuführen.

Kultur Joker: Angefangen haben

Sie 1968 bis 1972 als Drucker.

Nach sechs weiteren Jahren

machten Sie sich mit einer

eigenen Druckerei selbständig.

Was veranlasste Sie damals den

Schritt von der Druckerei mit

Verlag zum Kunstbuchverlag

zu vollziehen?

Dieter Weber: Es gab in jenen

Jahren wenige Verlage im Südwesten,

die sich auf das Thema

der zeitgenössischen Kunst

eingelassen haben. Ich hatte

damals schon viele Kontakte zu

Künstlerinnen und Künstlern

und entsprechenden Institutionen.

Viele sprachen mir auch

Mut zu, mich in diesem Bereich

zu engagieren und zu spezialisieren.

Es war auch mein

ganz persönliches Interesse an

der Bildenden Kunst und an der

engen Zusammenarbeit mit den

Künstlern bei der Erarbeitung

der Publikationen.

Kultur Joker: Seitdem erhielten

Sie für Ihre Kunstbücher

etliche Auszeichnungen

und Preise. Welche?

Dieter Weber: Auszeichnungen

für Bücher werden in

Deutschland und der Schweiz

von den Buchhändler- und

Verlegerorganisationen oder

von Institutionen, die sich mit

guter Gestaltung befassen,

vergeben. Ausgezeichnet werden

hier nicht nur Verleger,

sondern alle, die am Zustandekommen

der Bücher teilhaben:

Gestalter, Hersteller und

Druckereien/ Buchbindereien.

2005 wurde eine sehr kleinfor-

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Bücher, deren Existenz für

mich als Verleger nachhaltig

bedeutsam sind. Zum Beispiel

die Publikation „in_visible limits“,

die im Frühjahr 2017

zu einem deutsch-schweizerischen

Ausstellungsprojekt

Fortsetzung des

Interviews auf

Seite 17

Kultur Joker

Tel.: 0761 / 72 0 72

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23. Bad Krozinger

im Kurhaus

VERANSTALTUNGSPROGAMM März 2018

2./3.3: Saudi-Arabien vs. Iran: Kampf um die Vorherrschaft im Orient (Matthias Hofmann)

5.3.: Kanadas Atlantikprovinzen: Neufundland u. Neu-Schottland (Marion Landwerth-H.)

8.3.: Frauenklöster in der Lüneburger Heide (Stephanie Zumbrinck, Fahrt im Juni)

9.-11.3.: Tänze lernen leicht gemacht: Kreistänze verschiedener Völker (Uta Leiber)

10./11.3.: Von Göttinnen, Göttern und magischen Gärten (Dr. Vera Zingsem)

15.3.: Die Welt der Pilze (Vortrag von Veronika Wähnert)

16.-18.3.: Es gibt einen Weg. INTA-Meditation (Helga Sprenger und Monika Barth)

20.3: Visionen der Hoffnung (Vortrag von Dr. Reinhard Prochazka)

23.-25.3.: Tanz-Wochenende: Frühlingserwachen (Lilian Boss und Elke Pfründer)

26./27.3.: In der Stille ruht die Kraft: Bewusstseinsentfaltung (Hanna Maria Ludwig)

26.-28.3.: Druckgrafik: Radierung für Anfänger (Michelle Hothum)

27.3.: Die Tagebücher von Etty Hillesum (Lesung mit Musik, Ingeborg Waldherr)

Im Waldhof 16

79117 Freiburg-Littenweiler

Info und Anmeldung:

www.waldhof-freiburg.de

MÄRZ

FREIBURG

Theater Freiburg, Großes Haus +49.(0)761.2012853

„Drei Winter“ / Schauspiel: 2./16./24./29. - 19.30 Uhr.

„Love Life“ / Musiktheater: 3. - 19.30 Uhr; 11. - 19 Uhr.

„Hoffmanns Erzählungen“ / Oper: 4. - 17 Uhr; 23. - 19.30 Uhr; 25. -

19 Uhr.

„Angels in America“ / Musiktheater: 10. - 19.30 Uhr PREMIERE! 18. -

15 Uhr; 28. - 19.30 Uhr

„Ein Sommernachtstraum“ / Schauspiel: 23./14./17.22./27. - 19.30

Uhr.

„Katja Kabanowa“ / Oper: 15./31. - 19.30 Uhr.

Theater Freiburg, Kleines Haus +49.(0)761.2012853

„Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ / Schauspiel: 3. - 20 Uhr

PREMIERE! 4./11./21./22. - 11 Uhr; 4./11. - 18 Uhr; 10./21. - 20 Uhr;

20. - 19 Uhr.

„Der goldne Topf“ / Schauspiel: 6./7./28. - 20 Uhr.

„Der Theatermacher“ / Schauspiel: 9. - 20 Uhr.

„Totentanz“ / Schauspiel: 14./31. - 20 Uhr.

„Der Kirschgarten“ / Schauspiel: 23. - 20 Uhr, 25. - 18 Uhr.

Wallgraben Theater +49.(0)761.2012853

„Du (Normen) / Komödie: 1./2./3./4. - 20 Uhr.

„Drei Mal Leben“ / Komödie: 16./17./20./21./23./24./28./29./31. - 20

Uhr.

BASEL

Theater Basel, Große Bühne +41.(0)61.2951133

„Elektra“ / Oper: 3./13./21. - 19.30 Uhr.

„Schwanenensee” / Ballett: 4. - 18.30 Uhr; 11. - 16 Uhr;

15./16./20./26. - 19.30 Uhr.

„Die Dreigroschenoper“ / Oper/Schauspiel: 9./14./28. - 19.30 Uhr.

„Der Spieler“ / Oper: 10. - 19.30 Uhr PREMIERE! 16./19./22. - 19.30

Uhr; 25. - 18.30 Uhr.

„La Cenerentola (Aschenputtel)” / Oper: 12./24./27. - 19.30 Uhr.

„Shechter/Arias“ / Tanzabend: 9. - 19.30 Uhr.

„Peer Gynt“ / Ballett: 18. - 18.30 Uhr; 23. - 19.30 Uhr

Theater Basel, Schauspielhaus +41.(0)61.2951133

„Vor Sonnenaufgang” / Schauspiel: 3./15. - 19.30 Uhr; 18. - 18.30

Uhr.

„Amphitryon” / Schauspiel: 4./11. - 18.30 Uhr; 23. - 19.30 Uhr.

„Woyzeck” / Schauspiel: 7./20. -19.30 Uhr.

„Leonce und Lena” / Schauspiel: 12. - 19.30 Uhr.

„Mary Page Marlowe - Eine Frau” / Schauspiel: 17. - 19.30 Uhr

PREMIERE! 22./26. - 19.30 Uhr.

GOGOL & MÄX

CONCERTO HUMOROSO

Freitag, 23. März, 19 Uhr

KAMMERKONZERT

Sonntag, 15. April, 19 Uhr

MARKGRÄFLER

SYMPHONIEORCHESTER

Sonntag, 22. April, 19 Uhr

Infos und Tickets:

Tourist-Information

Bad Krozingen

Tel. 07633 4008-164

www.bad-krozingen.info

Neu für 2018!

STRASBOURG

Opéra national du Rhin +33.(0)825.841484

„Le Pavillon d‘or“ / Oper: 21. - 20 Uhr PREMIERE! 24./27./29. - 20

Uhr.

MULHOUSE

La Filature, +33.(0)389.362828

„Werther“ / Oper: 2. - 20 Uhr; 4. - 15 Uhr

3.- 25. März ’18

ACHERN ETTENHEIM GENGENBACH

KEHL LAHR OBERKIRCH OFFENBURG

RUST WILLSTÄTT ZELL A.H.

Programmheft anfordern:

Festivalbüro 07821- 380 69 73

Tickets und Infos: www.puppenparade.de

Mit freundlicher Unterstützung:

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THEATER KULTUR JOKER 3

Auch zur Entstehungszeit von

E.T.A. Hoffmanns „Der goldne

Topf“ war die Welt alles andere

als märchenhaft. In Dresden

wurde Hoffmann Zeuge der Napoleonischen

Kriege. Im Theater

Freiburg erinnert nun ein

sehr britisch gekleideter Junge

an die Schlacht. Wie süß, heißt

es aus einer der vorderen Reihen.

Wie gut also, dass er noch

ein paar Mal wiederkommen

darf. Er wird die kommenden

Vigilien ankündigen und bei jedem

seiner Auftritte versehrter

aussehen.

„Der goldne Topf“ ist Sternchenthema,

wieder einmal.

Aber ist dies allein Grund genug,

das Kunstmärchen auf die

Bühne zu bringen? Im Theater

Freiburg meint man ja und

hat die junge, 1989 geborene

Anna-Elisabeth Frick mit der

Adaption und Inszenierung beauftragt.

In ihrer Inszenierung

taugt Atlantis gerade noch als

Kühlschrankmagnet und das

wirklich Unheimliche, die Zerstörungskraft

des Menschen,

wird ausgerechnet an ein Kind

Schnelles Erzähl-Pingpong

„Du (Normen)“ von Philipp Löhle auf der Wallgraben-Bühne in Freiburg

Elisabeth Kreßler, Stefan Müller-Doriat, Matthias Wagner als Normen

und Thomas Tiberius Meikl (v.l.n.r.)

Foto: Jörn Disch

Der großgemusterte

Blumenvorhang über

wiesengrünem Bodenbelag

zieht sich über

die gesamte Wallgraben-Bühne

und suggeriert

bürgerlich aufgeräumte

Heiterkeit. Fast

zärtlich beschreibt eine

Frauenstimme aus dem

Off die letzten Minuten

vor dem Selbstmord

jenes Mannes,

der sich da grade mit

Tabletten vollgestopft

in die Badewanne

gleiten lässt. Das vermeintliche

Ende steht

hier am Anfang, die

Geschichte des skrupellosen

Abzockers

aus Philipp Löhles

2013 im Nationaltheater

Mannheim uraufgeführter

und 2014 für

den Mülheimer Dramatikerpreis

nominierter Komödie „Du (Normen)“

scheint also nicht gut auszugehen.

Einer wie Du und ich ist dieser

Normen, daran lässt der 1978

in Ravensburg geborene Löhle

keinen Zweifel, weswegen Regisseur

Benjamin Hille seine

vier Erzähler jetzt auch chorisch

und in schnell geschnittenem

Erzähl-Pingpong durch die

Evolution sausen lässt: Ursuppe,

Aminosäuren, Säugetiere,

Ackerbau, Schrift und Revolutionen

– bis schließlich jener Normen

bei einem lieblosen Fick

zwischen Stewardess und Passagier

in einer Flugzeugtoilette

gezeugt wird und wenig später

im Spot seinen Kopf durch

den Vorhang streckt. Mama

ist entzückt, Lebensgefährte

Lutz weniger, wird er doch den

Verdacht nicht los, mit diesem

„Ding“ einen Kuckuck im Nest

Weihnachtsmärchen für die Oberstufe

Mehr bieder als poetisch: „Der goldne Topf“ am Theater Freiburg

delegiert. E.T.A. Hoffmanns

„Der goldne Topf“ erzählt von

zwei Welten, vom Spießertum

der Hofräte und von der Dichtung.

In der Welt erfahrbar wird

diese durch merkwürdige Verkörperungen

wie die Schlange

Serpentina und ihrem Vater,

dem Archivarius Lindhorst, der

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lieber wieder ein Salamander

wäre. Um mehr von ihr zu erfahren,

muss man ein schlichtes

Gemüt wie der Student Anselmus

sein.

In Anna-Elisabeth Fricks Inszenierung

steht Anselmus (Martin

Hohner) im „Australian Beer

domani_AZ_45x45_rz.indd 1 12.01.18 13:05

zu haben. Und richtig, Normen

weigert sich ihn Papa zu nennen

und beißt den doofen Lutz

schon mal ins Bein.

Hille, der am Haus letztes

Jahr „Stück Plastik“ furios

inszenierte und nach „Wir

sind keine Barbaren!“ nun

das zweite Löhle-Stück auf

die Wallgraben-Bühne bringt,

setzt auf Wortwitz und Tempo.

Spielfreudig und wandelbar

schlüpfen Elisabeth Kreßler,

Tree“-Hemd verloren auf der

Bühne, hinter ihm eine Reihe

von Kühlschränken, die im Verlauf

der eineinhalbstündigen

Vorstellung ein ums andere Mal

umgedreht werden. Bühnenbildnerin

Martha-Marie Pinsker hat

in ihnen ein altmodisches Telefon

installiert, dicht bepflanzt

oder zum Aufzug gemacht.

Anselmus ist gleich doppelt

überfordert, hier die ihm unerklärliche

Schwärmerei für eine

grüne Schlange – in Fricks Inszenierung

spielt die Sopranistin

Katharina Ruckgaber sie, dort

die aufgestellte Veronika (Stefanie

Mrachacz), die durch eine

Heirat mit Anselmus in die gute

Gesellschaft aufsteigen will.

Ihre Welt ist ein Puppenheim,

möbliert mit Stühlchen wie für

Kindergartenkinder, durch das

sie im properen gelben 50er

Jahre-Kleid springt. Artig, auch

dann noch, wenn sie bei alten

bösen Frauen Liebestränke

braut. Graham Smiths Heerbrandt

macht ihr auf schüchternste

Weise den Hof, einmal

stülpt er sich einen angefressen

Katharina Rauenbusch,

Thomas Tiberius

Meikl und Stefan

Müller-Doriat dabei

blitzschnell in immer

neue Rollen. Wobei

– facettenreich sind

ihre Figuren nicht,

sondern lediglich

Karikaturen, holzschnittartige

Abziehbilder.

Im Schnelldurchlauf

werden so

prägende Episoden

aus Normens Kindheit

und Jugend ohne

jede Requisite, dafür

mit dokumentarischspöttischer

Distanz

von den wechselnden

Erzählern angespielt:

Mal geht es um eine

Schulhof-Prügelei,

mal um den ersten

Schwarm. Normen

bleibt dabei Laborkaninchen,

Matthias Wagner gibt ihn mit

schillernder Präsenz: Der 1983

in Dresden geborene Schauspieler

ist eine Wucht mit viel komödiantischem

Talent.

Kurzweilig bis grotesk

schnurrt diese Farce dahin, Normens

Erfahrungen mit Ungerechtigkeit,

Enttäuschung und

Zorn bleiben dabei austauschbar.

Mit dem Studium seiner Figur

führt Löhle seine bis dahin aufwendig

angelegte Jedermann-

Biografie dann ad absurdum, in

dem er seinen Helden in Windeseile

zum skrupellosen Arschloch

mutieren lässt: Fressen und Gefressen

werden, so ist das Leben,

also wird Normen Löwe und

verschachert seine Freunde für

Medikamententests, baut eine

Billig-Klamottenkette auf und

setzt auf individuelle Gewinnmaximierung.

Ein Kapitalistenschwein,

das über Leichen geht.

Wobei Löhle hier den Bogen bis

zum Showdown mit Firmenorgie

und Tochter-Entführung mächtig

überspannt: Normen ist nicht nur

sexgeil, sondern pädophil, sein

bester Freund wird durch seine

Schuld ein sabberndes Bündel

im Rollstuhl (beeindruckend:

Thomas Tiberius Meikl als Benni),

seinen Weg pflastern Gier,

Erpressung und Gewalt. Verrohrung

pur, die laut Löhles Stück

jedem passieren könnte. Tut sie

aber nicht, deswegen fehlen auch

Erklärungsansätze.

So bleibt diese unterhaltsame

Systemkritik ebenso plakativ

wie zahnlos, wird hier doch

nichts verhandelt, was nicht

schon zur Genüge bekannt wäre.

Fazit: Großartige Ensembleleistung

– schwaches Stück.

Weitere Vorstellungen bis zum

4. März, www.wallgraben-theater.com

Marion Klötzer

wirkenden Bärenkopf über und

tanzt einsam vor sich hin. Die

Welt des Realen hat in dieser Inszenierung

fast mehr Brüche als

dass der zwischen Bürgertum

und Dichtung noch ins Gewicht

fallen würde.

Der Kalauer vereint die Sphären

und am Ende ist alles eine

Kuppelshow. Da ist viel Klischee

zu sehen. Frick macht weder vor

der gezückten Reclam-Ausgabe

halt (das wäre dann schon das

Zitat eines Kalauers), nicht vor

Freiburg-Bezügen noch vor

einem Zaubermantel für Lindhorst

(Victor Calero). Für den

Deutschkurs gibt es dann noch

einen Hofrat-Rapp, schließlich

war auch Goethe Hofrat… Mit

der Abgründigkeit der Filme

eines David Lynch, der im Programmheft

als Referenz genannt

wird, hat das nun aber auch gar

nichts gemein, eher mit einem

Weihnachtsmärchen für die

Oberstufe. Der Biedersinn kassiert

hier alles Poetische.

Weitere Vorstellungen: 6./7.

und 28. März im Kleinen Haus

des Theater Freiburg.

Annette Hoffmann

Marienstr. 15 . 79098 Freiburg . Tel. 0761 31065 . www.schuhwerk-freiburg.de

Öffnungszeiten Mo bis Fr 11 bis 18 Uhr, Sa 11 bis 16 Uhr


4 KULTUR JOKER THEATER

Zwischen Realität und Fiktion

Das Ensemble „Harry, hol schon mal den Wagen“ zeigt Peter Stamms „Agnes“ im Theater Harrys Depot

„Agnes ist tot. Eine Geschichte

hat sie getötet“, so beginnt Peter

Stamms 1998 erschienener, vielbeachteter

Debütroman „Agnes“,

der seit 2014 zur Pflichtlektüre in

Gymnasien gehört. Und auch Regisseurin

Barbara Zimmermann

vom Freiburger Ensemble „Harry,

hol schon mal den Wagen“

lässt in ihrer Bühnenfassung

jenen unbenannten Erzähler mit

diesen Worten beginnen: Im

Spot ganz vorne auf der hauseigenen

Bühne spricht Simon Matt

sie direkt ins Publikum.

Wer Stamms Roman kennt,

weiß um die Unsicherheit dieser

Behauptung. Ist Agnes am Ende

wirklich tot? Oder ist es nur eine

selbstherrliche Fantasie jenes

verkrachten Schreiberlings, der

glaubt, Agnes sei sein Geschöpf

und gehorche folglich seinem

Drehbuch? Das und vieles andere

lässt der 1963 in der Schweiz

geborene Autor offen, Interpretationshilfen

gibt es von ihm

keine. Stattdessen verwischt er

in 36 kurzen Kapiteln mehr

und mehr die Grenzen zwischen

Realität und Fiktion,

dazu wimmelt es vor intertextuellen

Bezügen: „Homo

Faber“ von Max Frisch

scheint auf, ebenso Franz

Kafkas „Das Urteil“ oder

Ovids „Metamorphosen“.

Barbara Zimermann hat das

Ganze mächtig eingedampft

und Stamms spröde Sprache

geschmeidiger gemacht.

Sie lässt ihre Spieler auf der

mit nur wenigen schwarzen

Sitzelementen ausstaffierten

Bühne in schnell geschnittenen

Szenen mit vielen Ortsund

Lichtwechseln erzählen

(Musik: Ephraim Wegner).

Es beginnt alles in einer Uni-

Bibliothek in Chicago, als der

schweizerische Sachbuchautor

und jene Physikstudentin

zufällig aufeinander treffen:

Zwei Einzelgänger ohne viele

Kontakte. Er: Ein vollbärtiger

Chameur mit schwarzer Brille

Mia Lüscher (Agnes), Simon Matt (Er) und Juliane Flurer (Louise)

und nebulöser Vergangenheit.

Sie: ein graues Mäuschen mit

Vatertrauma und wachem, intensivem

Blick. Die 24-jährige

Mia Lüscher ist als Ensemble-

Neuzugang und frisch gebackene

Absolventin der Freiburger

Schauspielschule eine beeindruckende

Agnes-Besetzung: Scheu

und doch offenherzig, verträumt

und von radikaler Ernsthaftigkeit

gibt Lüscher ihre Figur

als zartes, verletzbares Wesen

mit gehärteter Charakterstärke.

Scheinbar leichtes Spiel für den

Schreiberling, der sich angezogen

von soviel Asymmetrie

verliebt. „Ich habe Lust auf Ente

süß-sauer“ sagt er im China-

Restaurant bei ihrer ersten Verabredung.

Sie kontert: „Ich habe

Angst vor dem Tod“.

Es folgen berührende Annäherungen

und Versprechen, mit

großer Körper-und Natürlichkeit

gespielt. Doch bald scheint

zwischen den Unstimmigkeiten

erstes Dominanz-Gebaren auf:

Stolz zeigt sie ihm einen selbstgeschriebenen

Text – er putzt

sie eifersüchtig herunter,

schreibt er doch auf ihren

Wunsch gerade selbst eine

Geschichte über ihre Beziehung.

Diese Geschichte verselbstständigt

sich mehr und

mehr: „Du wirst in meinem

Kopf geboren“, sagt er zu ihr,

später: „Jetzt ist Agnes mein

Geschöpf“. Als sie schwanger

wird und das Kind verliert,

entgleitet ihm Agnes

und die Geschichte: Zuviel

Glück, zu wenig Freiheit,

da kommt die offene, kesse

und sinnliche Louise (Juliane

Flurer) gerade recht.Wirklich

spannend dabei ist allerdings

nur die Figur der Agnes, hier

schlägt eindeutig Zimmermanns

Regie-Herz. Obwohl Juliane

Flurer und Simon Matt sehr

gut spielen, bleibt vor allem die

Figur des Autors blass und eindimensional:

Zu nett ist er, zu wenig

mysteriös, unheimlich und

possessiv. Und so wird trotz des

sich zuspitzenden Plots die rund

neunzig minütige Inszenierung

gegen Ende etwas langatmig.

Weitere Aufführungen: 2./3./

4./8./10./11./15. und 17. März,

jew. 20 Uhr, Theater Harrys Depot,

Spechtpassage, Freiburg.

Marion Klötzer

Kunstvolle Puppenspiele

Die Puppenparade Ortenau mit Figurentheater in zehn Städten

Die Puppenparade

Ortenau ist eine große

Sache für Figurentheaterfans

und solche, die

es noch werden wollen.

Vom 3. bis 25. März

gibt es in zehn Städten

und Gemeinden

Puppenspiel in vielen

Facetten, nicht nur

für Kinder, sondern

auch für erwachsene

ZuschauerInnen. 39

Indoor-Aufführungen

und fünf Open-Air-

Veranstaltungen wollen

besucht werden. Ensembles

aus Frankreich, Griechenland,

oder Argentinien sorgen für internationales

Flair.

Nach der Open-Air-Festival-

Eröffnung in der Offenburger

Innenstadt am 3. März, ab 10

Uhr geht es am selben Tag, 20

Uhr im Schlachthof Lahr gleich

kritisch los. In Neville Tranters

Babylon geht es um Flucht und

biblische Motive. Das Marotte

Figurentheater aus Karlsruhe

hingegen bringt lustige Adaptionen

in‘s Programm. Marc-Uwe

Klings Känguru-Chroniken

(4.3., 19 Uhr, Forum am Hans-

Furler-Gymnasium Oberkirch)

Das Marotte Figurentheater mit „Er ist wieder

da“ am 9. März, 20 Uhr in Rust

wirbeln ebenso über die Bühne

wie ein wiedererwachter Adolf

Hitler in Er ist wieder da (9.3.,

20 Uhr, Rheingießenhalle Rust).

Wer es ernster und dennoch eindrücklich

mag, hat dann immer

noch Michael Kohlhaas am

17.3., 20 Uhr im Offenburger

Salmen.

Für die Kinder spaßt nicht nur

Ritter Rost (8.3., 15 Uhr, Bürgersaal

des Alten Rathauses Rust)

ordentlich herum; auch echte

Klassiker wie der Kleine Wassermann

von Ottfried Preußler

(12.3., 10 und 14.30 Uhr, Stadthalle

Kehl) und Pippi Langstrumpf

von Astrid Lindgren

(13.3., 10 und 15 Uhr,

Salmen Offenburg

sowie 14.3., 9.30 und

10.45 Uhr, Kulturkeller

Ettenheim) dürfen

nicht fehlen.

Ein Reinschnuppern

in die Welt des Figurentheaters

bieten die

kostenfreien Open-

Air-Angebote in Offenburg

(Festivaleröffnung

am 3.3.), Achern

(10.3., 10 bis 12 Uhr,

rund ums Rathaus am

Markt), Lahr (17.3.,

10 bis 13.30 Uhr, Marktstraße

und Plätze Innenstadt) Zell

a.H. (18.3., 13.30, 15, 16.15 Uhr,

Hauptstraße) und Gengenbach

(24.3., 10 bis 13 Uhr, rund ums

Rathaus). Das breite, generationsübergreifende

Programm

bietet auch Stelzenläufer, eine

Einpersonenguckkastenbühne

oder interaktive Walk-Acts. Figurentheater

ist eben oft mehr

als nur Kasperletheater. Die

Puppenparade Ortenau findet

in Achern, Ettenheim, Gengenbach,

Kehl, Lahr, Oberkirch,

Offenburg, Rust, Willstätt und

Zell am Harmersbach statt.

Weitere Infos: puppenparade.de


THEATER KULTUR JOKER 5

Bereits bei den ersten Karlsruher

Händeltagen im Jahr

1978 stand „Alcina“ auf dem

Programm. Nun hat sich das

Badische Staatstheater zur Eröffnung

der 41. Internationalen

Händel-Festspiele erneut dieses

dreiaktige „Dramma per

musica“ vorgenommen und

unter der Leitung von Dirigent

Andreas Spering zum Blühen

gebracht.

Die auf Originalinstrumenten

spielenden Deutschen

Händel-Solisten entfalten die

große emotionale Bandbreite

der Partitur. Schon im schnellen

Teil der Ouvertüre werden

die Achtel von den Streichern

angestochen. Die Interpretation

hat Biss und immer eine

klare musikalische Richtung.

Vielleicht wünscht man sich

manche Affekte etwas stärker

herausgekitzelt, manche Kontraste

noch extremer. Aber

Spering muss musikalisch

nicht übertreiben, um die

Emotionen der Protagonisten

näher kommen zu lassen. Er

setzt auf Maß und Mitte. Und

vertraut auf einen verbindlichen

Tonfall, der den Hörer

nicht überfällt, sondern bei der

Hand nimmt.

Dass der umjubelte, mit erstklassigen

Solisten besetzte

Abend trotzdem kein großer

Wurf ist, liegt an der biederen,

ideenarmen Inszenierung des

Neubau

Reparatur

Restauration

Vermietung

Service

Inhaber: Sebastian Oberlin

Tennenbacher Str. 41a

79106 Freiburg

Telefon 07 61 | 8 60 25

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jungen amerikanischen Regisseurs

James Darrah, der

mit dieser Produktion sein

Deutschlanddebüt gibt. Alcinas

Zauberinsel ist in Karlsruhe

eine leere Spielfläche, die

von beige-goldenen Wänden

begrenzt wird. Ein dichter,

beweglicher Wald aus weißen

Stoffbahnen, von denen ein

Teil schräg gespannt ist, vermittelt

nur begrenzte Magie.

Im Laufe der Oper wird eine

schwarze Wand hineingeschoben,

deren Ausbuchtungen an

die versteinerten Liebhaber

Alcinas erinnern. Mehr Ideen

sind den Bühnenbildnern

Emily Macdonald und Cameron

Mock nicht eingefallen.

Waschlappen liebt Zauberin

Musikalisch top, szenisch öde – „Alcina“ am Badischen Staatstheater Karlsruhe

Layla Claire (Alcina), David Hansen (Ruggiero), Statisterie

Ab und zu wirft Adam Larsen

eine Videoprojektion an die

Wand, die das illustriert, wovon

die Musik singt. Da läuft

mal ein Löwe vorbei, der den

verwandelten Vater Obertos

darstellt. Layla Claires Gesichtszüge

werden im Großformat

gezeigt, wenn sie Alcinas

Emotionen auf der Bühne

verkörpert. Doppelt gemoppelt

hält zwar besser, ist aber

für spannendes Musiktheater

eher kontraproduktiv. Auch

die sechs Tänzerinnen und

Tänzer des sogenannten Bewegungschors,

der Alcina bei

ihren Auftritten umgibt, sind

redundant. Die fließenden Bewegungen

der Akteure sehen

zwar schön aus, können aber

die Szene nicht verdichten.

Ein wenig mehr Fokussierung

gelingt dem Regisseur in

der Personenregie, aber auch

hier gibt es eine Tendenz zur

Überdeutlichkeit, die manches

Mal an schlechtes Schultheater

erinnert. Die öde Vorhersehbarkeit

der Inszenierung steht

dabei im echten Gegensatz zur

Magie dieser faszinierenden

Titelfigur. Nur die von Dramaturg

Boris Kehrmann übersetzten

Übertitel sind überraschend,

wenn Melisso (Schön

polternd: Nicholas Brownlee)

den im Arioso „Col celarvi“

(Ihr verbergt euch) lamentierenden

Ruggiero als Waschlappen

bezeichnet oder dieser

zum Jagen geht, „um an seiner

Kondition zu arbeiten“.

Das Pfund, mit dem diese

„Alcina“ wuchern kann, sind

die Solisten, allen voran Layla

Claire in der Rolle der Titelfigur.

Ihre auch von der Regie

stimmungsvoll beleuchtete

Arie „Ombre pallide“ (Bleiche

Geisterschar) wird zum emotionalen

Höhepunkt des Abends.

Ihr dunkel timbrierter Sopran

bringt auch die Schatten dieser

Figur zum Klingen. Und wenn

diese von ihrem goldbemantelten

Liebhaber Ruggiero verlassene

Zauberin (Kostüme:

Chrisi Karvonides-Dushenko)

in ihrer einzigen schnellen

Arie „Ma quando tornerai“

(Doch wenn Du wiederkehrst)

ihre Wut mit gezackten Koloraturen

in den Zuschauerraum

schleudert, dann möchte man

lieber nichts mit dieser Frau zu

tun haben.

David Hansens Ruggiero

ist anfangs mit seinem nasalen

Stimmklang und der

flachen Mittellage noch etwas

zu harmlos. Der australische

Countertenor steigert sich aber

Hört sich gut an und keiner sieht’s.

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enorm und gibt der Partie nach

und nach mehr Plastizität und

auch Durchschlagskraft. Aleksandra

Kubas-Kruk ist eine

überragende, kristalline Morgana.

Benedetta Mazzucatos

geerdete Bradamante hat Würde

und emotionale Dichte. Mit

Alexey Neklyudov (Oronte)

und der Freiburgerin Carina

Schmieger als souveräner, in

der Höhe aufblühender Knabe

Oberto sind auch die Nebenrollen

erstklassig besetzt.

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6 KULTUR JOKER THEATER

So waren die Zeiten

Im Theater Freiburg werden in „Drei Winter“ schlichte Geschichtslektionen über Jugoslawien erteilt

Die drei Winter, auf die sich

der Titel von Tena Štivičićs

Theaterstück bezieht, sind die

der Jahre 1945, 1990 und 2011.

Kriegsende, der sich anbahnende

Bürgerkrieg, der Eintritt

in die EU waren jeweils Krisenzeiten,

mal mehr, mal weniger,

aber immer hatten sie ihre Auswirkungen

auf die Menschen in

Jugoslawien. In ihren Drama

„Drei Winter“ schaut die 1977 in

Zagreb geborene Autorin auf die

Familie Kos und die Zeitläufte.

Wer sich an die 1990er Jahre erinnert,

weiß, welche Zäsur dieser

Bürgerkrieg bedeutete. Nicht

einmal 50 Jahre nach dem Ende

des Zweiten Weltkrieges wurde

in Europa der Frieden gebrochen

und wieder geschossen.

Nichts war unheimlicher als,

dass Landsleute ihre Landsleute

umbrachten. Tena Štivičić fragt

nicht nach den Beweggründen,

sie hat, so lässt sich in einem im

Programmheft abgedruckten Interview

nachlesen, ihre eigene

Familiengeschichte zu Rate gezogen

sowie Frauenzeitschriften

des frühen 20. Jahrhunderts, Essays

und Kurzgeschichten nicht

genannter Autorinnen. Sicher

Quellen, deren Bedeutung bislang

völlig unterschätzt wurde.

Intendant Peter Carp

hat das Drama „Drei

Winter“, das in Bamberg

in deutscher Erstaufführung

zu sehen war, nun

ins große Haus gebracht.

Es ist die erste Inszenierung

Carps, die er eigens

für Freiburg eingerichtet

hat, und er lässt einiges

auffahren: die große Bühne,

ein dreizehnköpfiges

Ensemble, die Drehbühne,

den Opernchor des

Theater Freiburg. Tatsächlich

jedoch ist Tena

Štivičićs Stück ein Kammerspiel,

das in jenem

einstmals repräsentativen

Haus verortet ist, das das

Dienstmädchen Monika

Zima (Stefanie Mrachacz)

schwanger verlassen musste

und von deren Eigentümern es

mit ihrer neugeborenen Tochter

abgewiesen wurde. Jahre später

wird es dieser gelingen, ihre

junge Familie wiederum dort

einzuquartieren. Anders als ihr

Mann war Rose (Janna Horstmann)

bei den Partisanen. Noch

später wird ihre Tochter Lucija

(Angela Falkenhan) es für die

Familie erwerben – ihr zukünftiger

Mann hat die Lehren des

Kapitalismus schnell gelernt.

Was ihr durch Geburt und Gesinnung

zustand, ist ein halbes

Jahrhundert später dann endlich

Familienbesitz. Štivičić erzählt

nicht chronologisch, sie flicht

die drei Zeitstränge ineinander,

was in Carps Inszenierung einiges

an Kulissenschieberei zur

Folge hat, die oft unnötig ist und

einiges zur Länge von zwei und

dreiviertel Stunden beiträgt.

Tena Štivičićs „Drei Winter“

funktioniert über Identifikation.

Wer nicht einen solchen Vater

hat, hat eine solche Mutter oder

Schwester. Da fallen Binsen wie

„Die Zeiten haben sich immer

geändert“ oder „Man geht auf die

40 zu und verlässt die Kinderstube“.

Die Eltern führen Scharmützel

im Ehebett und drehen sich

dann den Rücken zu. Die Frauen

kennen nur den einen zänkischen

Ton, die Männer führen andauernde

Rückzugsgefechte. Viel

Abrupte Brüche zwischen Einzelsequenzen

Kompanie Offspace mit „Okra“ auf der Bühne des Südufer in Freiburg

Marieke Kregel und Angela Falkenhan

Drei Tänzerinnen stehen, sitzen

und liegen im hellen Spot

der mit einem neuen Tanzboden

ausstaffierten Südufer-Bühne,

starr wie bei Schaufensterpuppen

ist ihr Blick, nur ihre Arme

und Hände sind in Bewegung:

Ein Wischen und Winken, Tasten

und Zucken – Gesten, die

sich überlagern und in andere

verwandeln, kleiner und größer,

schneller und langsamer

werden. Aus dem Komm-her-

Hakenfinger wird so ein Gehweg-Wedeln,

während eine sich

flügelzart im Gesicht herumfingert,

lässt eine andere die Hände

wie Krebsscheren über den

Boden flattern, die dritte nestelt

in der Luft herum wie eine Oma

an ihrer Handtasche. Man sieht

Alltagsgesten, ruckelnd wie bei

einem Stummfilm aneinander

montiert oder in Zeitlupe gedehnt.

„Okra“, so der Titel dieser

Arbeit. Es ist nach „Memory

Fiction“ und „Buchkörper“ die

dritte Produktion der in Freiburg

lebenden Choreografin

und Tänzerin Zina Vaessen und

ihrer Kompanie Offspace, die in

Kooperation mit dem E-Werk,

Südufer und Dock 4 Kassel realisiert

wurde.

Mit dieser Eingangssequenz

ist dann auch schon das gesamte

Konzept beschrieben: Fast eine

Stunde lang werden Maria Teresa

Tanzarella, Sandra Hanschitz

und Simone Detig unterschiedliche

Handzeichen in unterschiedlichen

Körperpositionen

kombinieren, verschränken oder

loopen. Manchmal wirkt das

selbstvergessen und verträumt,

manchmal autistisch. Dann wieder

steigert sich das Ganze zur

Ekstase oder in hektisch-zwanghafte

Verzweiflung. Es gibt absolute

Kontrolle und kompletten

Kontrollverlust. Auch wenn sie

sich über den Boden winden

oder in der Halbkerze kreiseln,

liegt der Fokus dabei immer

auf den oberen Gliedmaßen,

die Füße bleiben ein Klotz am

Bein. Kontakt zwischen den

Tänzerinnen findet nur im Augenwinkel

statt, ganz selten und

wie zufällig gibt es Berührung.

Dabei herrscht die meiste Zeit

Stille, unterbrochen nur von

Atemgeräuschen, dem Quietschen

der Plateauschuhe auf

Festkonzert

L´Orchestra I Sedici

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Sonntag 22. April

Foto: Rainer Muranyi

Historisches Kaufhaus

Kaisersaal

en-face-Spiel wird in dieser

Inszenierung gezeigt

und ein Naturalismus, der

das Ensemble brav aussehen

lässt.

Das Ungeheuer des

Krieges lässt sich allenfalls

durch die posttraumatische

Belastungsstörung

des Nachbarn und

Ex-Freund von Alisa

(Marieke Kregel) sowie

durch einen prügelnden

Ehemann erahnen. Nichts

bleibt in dieser Inszenierung

Abgrund oder

Geheimnis, jeder Erzählstrang

wird aufgegriffen

und zum adretten Schleifchen

gebunden. Am Ende

wird selbst noch der Vater

Roses enthüllt, doch

wusste man das nicht längst?

Das grenzt nicht nur ans Triviale,

vieles wäre in einer Vorabend-

Telenovela besser aufgehoben. Sicher,

es ist legitim, der Intendanz

von Barbara Mundel ein Kontrastprogramm

entgegenzusetzen,

doch warum muss man das

Publikum derart unterschätzen.

Weitere Vorstellungen: 2./

16./24. und 29. März, jeweils

19.30 Uhr im Großen Haus.

Annette Hoffmann

dem Boden und einer Handvoll

kurzer Elektrosound-Impulse.

Sehr ästhetisch wird dieser

Bewegungsstrom durch die exakte

Ausführung und die Kostüme

der Tänzerinnen: Sie tragen

enge Hosen und fließende

Oberteile, leuchtendes Rot kontrastiert

mit Senfgelb, Violett

und Nachtblau. Die Brüche zwischen

den Einzelsequenzen sind

abrupt: Eben wedeln und zappeln

die drei noch wie seltsame

Unterwasserwesen, dann stehen

sie auf ein stummes Kommando

gleichzeitig auf, durchschreiten

die Diagonalen des Bühnenraumes

und wechseln die Plätze.

Entwicklung wird nur in minimalen

Akzenten gesetzt: war

der Blick anfangs starr und leer,

so wird er gegen Ende weicher

und füllt sich mehr und mehr mit

Ausdruck und Individualität.

Das schult beim Publikum zwar

die Aufmerksamkeit, kann eine

zunehmende Angestrengtheit

aber nicht auflösen.

Eine interessante Studie, sehr

konsequent und konzentriert

umgesetzt, aber auch langweilig,

weil in ihrer Präsentation

von großer Beliebigkeit. Eine

sichtbare Dramaturgie gibt es in

dieser knappen Stunde nicht, nur

eine Aneinanderreihung von Gesten

und Positionen, die für Sekunden

Assoziationen aufblitzen

lassen. Marion Klötzer


THEATER KULTUR JOKER 7

Nichts Halbes und nichts Ganzes

„Filmregisseur Dani Levy verhebt sich in Basel an der „Dreigroschenoper“

Paula Hans, Thiemo Strutzenberger, Pia Händler

©Sandra Then

scheut und

auch gesanglich

eine gewisse

Noblesse

zeigt. Ingo

Tomi macht

aus Polizeichef

Brown

einen Sonderling

ohne jede

Autorität. Dass

die Huren von

Spelunkenjenny

(Myriam

Schröder) als

Geishas verkleidete

Männer

sind, sorgt

für den schnellen

Lacher,

erinnert dann

aber doch zu

sehr an „Charleys

Tante“. Pia Händler ist eine

zwischen autistisch und durchgeknallt

changierende Lucy,

Cathrin Störmer eine dominante

Frau Peachum mit schön tiefer

Brecht-Stimme und Pluderhose.

Paula Hans‘ zerbrechliche Polly

schafft berührende Momente,

ist aber dann doch gesanglich

gerade im Falsett zu harmlos.

Dass beim Barbara-Song entgegen

der Partitur die Posaune

die Gesangsstimme mitspielt,

ist eine durchaus stimmige

Hilfe, die die Basel Sinfonietta

unter Johannes Kalitzke

anbietet. Überhaupt schafft die

Combo in Originalbesetzung

einen authentischen Brecht/

Weill-Sound, der locker zwischen

Tango und Foxtrott hinund

herswitcht und auch den

barocken Verdichtungen wie

beim dritten Dreigroschenfinale

das nötige Gewicht gibt. Leider

kann das Schauspiel-Ensemble

den Songs keine vergleichbare

Plastizität geben. Das Ende

nimmt der Regisseur durchaus

ernst. Der Galgenstrick legt

sich um Mackie Messer, den

Grabschrift-Monolog spricht

Thiemo Strutzenberger mit

heiligem Ernst, das Ensemble

formiert sich zum moralischen

Chor. Aber auch diese Wirkung

nimmt die Regie wieder weg,

weil ja die Rahmengeschichte

nochmals auftauchen muss. Die

Krankenhauschefin verkündet

den Bau von vier weiteren Kliniken

im All. Dafür könne man

nun Aktien kaufen. Ach was.

Die nächsten Vorstellungen:

9./14./28.3., 19./20./26.4. Theater

Basel. Georg Rudiger

Er hätte keine Idee zur „Dreigroschenoper“,

sagt Dani Levy

im Gespräch mit Dimitri alias

Michael Wächter im Videoblog

des Basler Theaters. „Ich finde

es ganz wichtig, dass uns noch

was einfällt“ meint der bekannte

Film-Regisseur mit gespieltem

Ernst – zwei Tage vor der Premiere.

Dabei mangelt es Levy bei

seiner ersten Musiktheaterregie

nicht an Ideen. Das Problem

dieser durchaus unterhaltsamen,

heftig umjubelten Produktion ist

eher das Gegenteil: Ein Zuviel

an Einfällen und Brechungen.

Und ein Zuwenig an Fokussierung

und an Arbeit im Detail.

Dani Levy hat für die Basler

„Dreigroschenoper“ eine Rahmengeschichte

erfunden. Das

Stück spielt in einer Psychiatrie,

in der Kapitalisten gestrandet

sind. Die Protagonisten werden

mit Foto von der japanischen

Klinikdirektorin (Nahoko Fort-

Nishigami) und ihrem Oberarzt

(Gen Seto) vorgestellt – die Symptome

reichen von Asperger-

Syndrom bis zur Zwangsstörung

im hygienischen Bereich. Als

Therapie wird Theaterspielen

verordnet. Und so bekommen

die Patienten zu Kurt Weills

Ouvertüre von Krankenschwestern

ihre Kostüme angelegt,

die durch die überlangen Ärmel

an Zwangsjacken erinnern (Kostüme:

Jana Findeklee, Joki Tewes).

Eigentlich wollte der Regisseur

auch während des Stücks

Elemente der Rahmengeschichte

einfügen, aber das hat die Kurt-

Weill-Foundation untersagt.

Das zurechtgestutzte Konzept

nun ist nichts Halbes und nichts

Ganzes, weil die Brechung der

Figuren nicht konsequent durchgezogen

wird, sondern nur noch

punktuell entsteht, wenn etwa

Florian Jahr die Texte seiner

verschiedenen Figuren (Erzähler,

Smith, Konstabler, Filch)

mit falschen Betonungen herunterleiert,

als hätte er sie mehr

schlecht als recht auswendig

gelernt. Auch die Moritat von

Mackie Messer singt er ganz

schüchtern, was dem Haifisch

die Zähne zieht. Nur selten fallen

die Protagonisten aus ihren

Rollen. Paula Hans bekommt

als Polly Peachum einen Schreikrampf,

weil ihre Mutter sie

nervt – und flüchtet sich in den

Sitzkreis. Jonas Anders hat als

Münzmatthias den einen oder

anderen Tick und sagt häufig

„Scheiße“, wenn er mal wieder

durch den Seerosenteich latscht.

Ansonsten läuft die „Dreigroschenoper“

ganz normal ab.

Durch diese Inkonsequenz wird

die Regieidee zu einem Gag,

der sich schon bald verbraucht.

Warum diese Psychiatrie auf

einer asiatischen Raumstation

im Weltall liegt – mit Pavillon,

japanischem Garten und Sternenhimmel

(Bühne und Video:

Jo Schramm) – erschließt sich

nicht, zumal das Setting nur als

Dekor dient. Da hält sich auch

der Brecht‘sche Verfremdungseffekt

in Grenzen.

Dass der kranke Thomas Reisinger

als Jonathan Jeremiah

Peachum seine Rolle bei der

Premiere nur spielen und sprechen

kann, seine Songs aber

von seinem Pfleger (souverän

als Einspringer: Klaus Brömmelmeier)

gesungen werden,

funktioniert dagegen erstaunlich

gut und rettet etwas von der

Inszenierungsidee. Allerdings

hat die Kurt-Weill-Foundation

nur für die Premiere ihren Segen

gegeben. Das spielfreudige

Ensemble macht den Abend erträglich,

weil es die Freiheiten

nutzt, die das locker ausgeführte

Regiekonzept bietet. Thiemo

Strutzenberger ist ein zwischen

Dandy und Cowboy angesiedelter

Macheath, der kein Pathos

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8 KULTUR JOKER VISION 2025

Kunstvereine im Gespräch (2):

In der March wird nach fast vier Jahrzehnten noch die ‚eigene‘ Bleibe gesucht

Lokale Kunstvereine spielen

eine gewichtige Rolle im

Kulturleben von Städten und

Gemeinden – auch in unserer

Region. Aber wie sieht das

im Einzelnen aus? Zeigen

und fördern die Vereine eher

kommunale und regionale

Künstler, oder sehen sie sich

als Galerie vor Ort? Verfolgen

sie einen bestimmten

Bildungsauftrag? Wie steht

es um ihre Geschichte, ihre

personellen, finanziellen und

räumlichen Ressourcen? Fragen

also, denen in einer Serie

über die wichtigsten Kunstvereine

Südbadens nachgegangen

werden soll. Zuerst wurde der

Schallstädter Kunstverein vorgestellt,

im zweiten Teil geht es

um die March.

Der ‚Kunstverein March

e.V.‘ besteht seit Frühjahr 1990

und zählt etwa 120 Mitglieder,

meist eher im „höheren Alter“.

So berichtet es Ulla Jantz-Meinecke,

die langjährige Vorsitzende.

„Unser Kunstverein ist

in der Region gut bekannt“.

Tatsächlich hat der Verein in

der Vergangenheit Einiges auf

die Beine gestellt. Die 10-, 20-

und 25-Jahres-Jubiläen wurden

jeweils mit Retrospektiven

der bis dato gezeigten Künstler

und Auktionen erfolgreich

begangen. Etwa fünf Ausstellungen

werden pro

Jahr realisiert, in der

Regel gut besucht,

dazu Atelierbesuche

– früher gab es auch

Kunstfahrten im

Angebot. Beim Zusammenschluss

der

Oberrhein-Galerien

ist man Mitglied.

Zum Selbstverständnis

zählt, dass

man sich als „Vermittler

der Kunst“

sieht, aber keine eigenen

Ankäufe tätigt.

Zeitgenössische

Kunst wird gezeigt,

zuletzt vornehmlich

aus Baden-Württemberg

– auch wegen

gestiegener Transportkosten.

Aus der

Not gelang Tugend:

Gerade Nachwuchskünstler

finden hier

eine Plattform, um

ihre Arbeiten vorzustellen.

Finanziert

wird das Programm

durch Mitgliedsbeiträge

und kleinere

Spenden. Die Gemeinde

zahlt einen

Zuschuss, der zum Großteil

der Refinanzierung der Miete

für die überlassenen Räume

dient.

Julia Dorwarth: „Spiegelung“, Collage,

145 x 86 cm, (1990)

Ein besonderes Verdienst

errang sich der Kunstverein

dadurch, dass er ein örtliches

Bildungsprogramm für Kinder

und Jugendliche auf die

Beine stellte, seit 1990

schon. In Kooperation

mit „Klecksel March‘

werden jedes Jahr Kurse

für 5- bis 7- und 8- bis

14-jährige Kinder durchgeführt.

Da gibt es dann

durch Kunstpädagogen

die so wichtige Einführung

in verschiedene

Techniken der bildenden

Kunst. Wegen des guten

Zuspruchs hat sich das

Angebot etabliert, die

örtliche Volkshochschule

organisiert das inzwischen,

der Kunstverein

ist nur noch gelegentlich

für Kofinanzierungen

gefragt.

Alles künstlerisch

im Lot also in der

10.000-Seelen-Gemeinde

am Nimberg, könnte

man denken. Mitnichten!

Denn die räumliche

Situation beklagt

Jantz-Meinecke schon

seit langem. In der Regel

agiert der Verein im

Dachgeschoss des Alten

Hugstettener Pfarrhauses.

Das bedeutet:

viele Treppen. Vor allem jedoch

bedarf es stets der nicht

immer einfachen Abstimmung

mit dem lokalen Heimatverein,

der gleichfalls Zugriff auf die

Räume hat. Gelegentlich kann

auch auf das vorhandene Bürgerhaus

(ohne Charme) ausgewichen

werden.

Eine schon getätigte Nutzungszusage

der Gemeinde

für das ehemalige Feuerwehrhaus

in Buchheim wurde im

Zuge der Flüchtlingssituation

wieder zurückgezogen. „Weitere

Vorschläge unsererseits

für freistehende Räume hängen

seit Jahren in der Schwebe“,

berichtet Jantz-Meinecke.

So steht etwa das Erdgeschoss

des Pfarrhauses (ehemaliges

Grundbuchamt) seit bald zwei

Jahren leer. Bei diesem wichtigen

Vorhaben, räumliche

Unabhängigkeit und endlich

eine eigene Bleibe zu erlangen,

könnte es auch aus Freiburg

intensiverer Unterstützung

bedürfen.

Info: http://kunstvereinmarch.de.

Altes Pfarrhaus, Am

Felsenkeller 4, 79232 March-

Hugstetten, Tel.: 0761-3847191.

Öffnungszeiten: samstags 16–

18 Uhr, sonntags 11–17 Uhr.

Aktuelle Ausstellung: Julia

Dorwarth, „Skulptur – Relief“,

3. bis 25. März 2018 – Vernissage:

2. März, 19 Uhr.

Martin Flashar

Schaffe, schaffe, Häusle baue…

Das „Haus des Engagements“ gibt nicht auf und tritt mit neuen Plänen an die Öffentlichkeit

Gut ein Jahr ist vergangen,

seitdem mit der Entscheidung

des Freiburger Gemeinderats

(am 31. Jan. 2017), die

Immobilie Basler Straße 2

an das Studierendenwerk

Freiburg zu veräußern, die

Genossenschaft ‚Haus des

Engagements‘, die an dieser

Stelle, wie der Name sagt,

eine Vielzahl von Initiativen

vereint und so gleichsam ein

‚Netzwerk unter einem Dach‘

schaffen wollte, ausgebremst

wurde. Wir erinnern uns: Mit

Die Seiten „Kulturhauptstadt“

werden unterstützt von:

dem ‚Treffpunkt Freiburg‘

und dem ‚Eine-Welt-Forum‘

sowie weiteren Mitstreitern

konnte die Genossenschaft

mehr als 100 Mitgliedsvereinigungen

hinter sich scharen.

Da der Impuls also stark war

und immerhin 5,5 Mio. Euro

als Kaufpreis zu Gebot standen,

kommt es nicht überraschend,

wenn jedenfalls diese

Bürgergruppe sich nicht ohne

weiteres ins Bockshorn jagen

ließ – und nun wieder an die

Öffentlichkeit tritt.

Überraschend indes geschieht

das mit einem Vortrags-

und Diskussionsabend

zum Thema „Gesund leben

mit Holz“. Welche Absichten

sich dahinter verbergen, erläuterte

Stefan Sinn, Mitglied der

Genossenschaft, im Gespräch.

Denn zunächst könnte man ja

denken, Holzarchitektur sei

ein Thema, das in der ‚Grünen

Stadt‘ längst in aller Breite

aufgearbeitet wäre. Doch

bei genauerem Blick fällt

schon auf, dass Projekte wie

sie der Salzburger Förster und

Pionier Erwin Thoma inzwischen

weltweit in über 1.000

Holzbauten realisiert hat, in

der hiesigen Nachhaltigkeitsdiskussion

und -praxis noch

nicht in Gänze angekommen

sind: leim- und holzschutzmittelfrei,

energieautark, bezahlbar.

In der Tat sei die Genossenschaft,

so Sinn, seit Monaten

auf der Suche nach

einer möglichen Heimat. An

der Idee, möglichst viele und

einschlägige Initiativen bürgerschaftlichen

Engagements

in einem Haus schlagkräftig

zusammenzuschließen, habe

sich nichts geändert. „Aber

wir haben uns strategisch

breiter aufgestellt“, sagt Sinn.

Zwischenzeitlich geführte

Gespräche mit der Stadtverwaltung

hätten bislang keine

neuen Optionen eröffnet. Deshalb

habe man sich „weiter

vernetzt“ und das Konzept mit

anderen „bundesweit bestehenden

Häusern intern weiterentwickelt“

– gemeint ist etwa

das ‚Kulturquartier Münster‘,

dessen Geschäftsführer bei der

Veranstaltung am 14. März an

der Podiumsdiskussion nach

dem Thoma-Vortrag teilnehmen

wird.

Da auch das vor 13 Monaten

akquirierte Grundkapital

für eine Investition noch zur

Verfügung steht – vielleicht

wird es auch mehr, „da muss

noch neu verhandelt werden“,

liegt natürlich die Frage nahe,

ob, sofern keine geeignete

Bestandsimmobilie gefunden

wird, ein Neubau geplant sei:

„Ja, schon“, antwortet Sinn salomonisch,

aber dann solle es

auch ein „Leuchtturmprojekt“

werden. Bezüglich des Standorts

bleibe man prinzipiell

offen. Gut erreichbar, wenigstens

halbwegs zentral muss er

bei einem Impuls der aktiven

Bürgermitwirkung zweifellos

liegen.

Demnächst möchte man

auch mit den ‚Kreativpionieren

Schildacker‘ ins Gespräch

kommen, jenem Quartier, das

ja, nach Maßgabe eines von der

Stadt beauftragten Rahmenplans,

kreativwirtschaftlich

und gekennzeichnet durch ein

aktives Miteinander von Wohnen

und Arbeiten erschlossen

werden soll.

Der politische Stachel beim

‚Haus des Engagements‘ bleibt

jedenfalls ungebrochen: Mehr

denn je bedürfe es heute einer

breitestmöglichen Vernetzung

bürgerschaftlicher Initiativen,

die, vereinzelt, aus Mangel an

Räumen, Finanzen und politischem

Einfluss meist ein

prekäres Dasein fristen. Gerade

in Zeiten, in denen auch die

westlichen Demokratien auf

dem Prüfstand stehen. Dies

gedankliche Fundament macht

das HdE so sympathisch; man

darf gespannt sein, wie es weitergeht.

Martin Flashar

Hinweis: Vortrag Ing. Erwin

Thoma (Salzburg), „Holzbau

für nachhaltige Stadtentwicklung“,

mit anschließender Podiumsdiskussion,

Mittwoch,

14. März 2018, 19 Uhr, Audimax

der Universität Eintritt

5,-/3,- Euro.


KUNST KULTUR JOKER 9

Opulente Freude am Spielerischen

„Otmar Alt. Lebenswege“ – Gemälde, Skulpturen, Grafik – Ausstellung in der Kunsthalle Messmer in Riegel a. K.

Kunst, die man erst erklären

muss, findet Otmar Alt irgendwie

öde; er wünscht sich einen

mündigen Betrachter, der die

Lust am eigenständigen Erleben

und Anschauen entdeckt. Diese

Einstellung hat vielleicht etwas

mit den Erfahrungen seiner

Generation zu tun, Vertrauen

in das eigene Urteilsvermögen

bleibt aber jederzeit relevant.

Die kunsthalle messmer präsentiert

derzeit über hundert

Werke aus allen Schaffensperioden

des Künstlers Otmar Alt

(*1940), Maler, Grafiker, Designer

und Plastiker, der im Lauf

von Jahrzehnten eine farbenfrohe

Bildsprache entwickelt hat,

die ihm zum Erfolg gereichte.

Einer Kunstrichtung lässt er

sich kaum zuordnen, manches

an seiner opulenten Freude am

Spielerischen erinnert an Friedensreich

Hundertwasser und

Niki de Saint Phalle, die wie

er – bis hinein in die Alltagsgegenstände

– der Phantasie zu

mehr Macht verhelfen wollten.

In diesem Sinne hat Otmar Alt

nicht nur Bilder und Skulpturen

für den öffentlichen Raum geschaffen,

sondern z.B. auch ein

ulkiges Alphabet sowie skurrile

Tierfiguren, die sich abwandeln

lassen und deshalb für den

Kunstunterricht beliebt sind.

Nach eigenen Aussagen will Alt

den “interessierten Betrachter

direkt in die Welt“ seiner Kunst

einbeziehen: „Ich möchte den

Menschen etwas mitteilen und

in der Gesellschaft, in der ich

heute lebe, ein positives Zeichen

setzen.“ Als leuchtendes

Zeichen darf im Übrigen seine

in Hamm gegründete Otmar-

Alt-Stiftung gelten, die künstlerischen

Nachwuchs fördert.

Otmar Alt hat an der Hochschule

der Künste in Berlin

studiert und spielte gleichzeitig

in einer Jazzband; eine Lehre

als Schaufenstergestalter und

Plakatmaler war dem vorausgegangen.

Am Beginn seiner

Laufbahn sind informelle Arbeiten

entstanden, doch bald

nehmen seine Bilder figurale

Züge an und er entwickelt einen

unverkennbaren Stil; diesen

charakterisiert ein spezifisches

Prinzip der Kombinierung von

Farbfeldern und „Positiv-Negativ-Formen“

(so die Worte des

Künstlers). In klaren Farben

und deutlich konturierten Flächen

präsentiert er fortan rätselhafte

Figuren, wunderliche

Blumen, Vögel und Katzen,

wofür etwa Bilder wie „Der

Traum der Wiese“ (1965) und

„Der Rosenblum“ (1967) stehen;

damit gesellt sich Otmar

Alt, neben HAP Grieshaber und

Horst Antes, zu den Vertretern

der „Neuen Figuration“.

Die Ausstellung vermittelt

Extraordinäre Archäologie auf der Schwäbischen Alb

Sonderausstellung „41 Minuten“ im Museum Ulm

„Wer nicht von dreitausend

Jahren sich weiß Rechenschaft

zu geben, bleib im Dunkeln

unerfahren, mag von Tag zu

Tage leben“, hat Goethe einmal

geschrieben. Doch es gilt noch

viel weiter zurückzudenken,

will man zu den frühesten Spuren

des menschlichen Lebens

und Kunstschaffens gelangen,

die sich auf der Schwäbischen

Alb finden und im Museum

Ulm thematisiert werden, momentan

u.a. mit der Ausstellung

„41 Minuten. Auf archäologischem

Gleis über die Schwäbische

Alb“.

Der Schau liegt die Tatsache

zugrunde, dass man in der

kurzen Fahrzeit, die ein ICE

künftig auf der Neubaustrecke

von Ulm nach Stuttgart benötigt,

die archäologischen Spuren

von 7 Jahrtausenden überquert.

In elf Stationen führt die Ausstellung

„41 Minuten“ durch

diesen historischen Zeitraum,

basierend auf Entdeckungen von

Archäologen des Landesamts

für Denkmalpflege. Bei deren

Otmar Alt: „Der Traum der Wiese“, 1965

Ausgrabungen und Recherchen

kamen einzigartige Einblicke in

die Epochen der Besiedlungsgeschichte

auf der Schwäbischen

Alb ans Tageslicht, von der

Jungsteinzeit bis ins Mittelalter.

Neben einem Münzschatz überraschten

die Reste keltischer

Gehöfte, römischer Gutsanlagen

sowie Spuren von Wegen und

Straßen, die sich anhand zahlloser

gut erhaltener Schuhnägel

rekonstruieren ließen. Dabei

wird deutlich, dass sich unsere

modernen Mobilitätswege an

jahrtausendealten Verkehrsachsen

orientieren. Ein wissenschaftliches

Begleitbuch („41“

Minuten. Auf archäologischem

Gleis über die Schwäbische Alb.

Thorbecke Verlag 2017) vermag

all dies genau zu erhellen.

Noch viel weiter zurück,

nämlich 40.000 Jahre, reichen

auf der Schwäbischen Alb die

Entdeckungen der Eiszeit-

Archäologie, 2017 zum UN-

ESCO-Weltkulturerbe gekürt,

darunter sechs Höhlen, in deren

einer die größte Skulptur

der Eiszeit-Kunst und ältestes

Abbild eines Fabelwesens gefunden

wurde, der sogenannte

„Löwenmensch“, geschnitzt aus

dem Stoßzahn eines Mammuts.

Diesem international begehrten

Starstück aus der jungpaläolithischen

Kultur widmet das

Museum Ulm die archäologische

„Kammer des Löwenmenschen“.

Auf der Schwäbischen Alb hat

man im Übrigen auch die „Venus

vom Hohle Fels“ gefunden

sowie kleine Tierplastiken aus

der Eiszeit, die Mammut, Wisent,

Pferd, Löwe, Höhlenbär

und Wasservogel darstellen.

Zudem sind Musikinstrumente

zum Vorschein gekommen, die

weltweit als die ältesten gelten:

Flöten aus Elfenbein und Vogelknochen.

Was sich über diese

Funde und ihre menschlichen

Urheber wissen und dokumentieren

lässt, das haben archäologische

Grabungsleiter in einem

frappierenden Buch festgehalten

(Nicholas J. Conard / Claus-Joachim

Kind. Als der Mensch die

Kunst erfand. Eiszeithöhlen der

Schwäbischen Alb. 160 Abb.,

Theiss Verlag 2017).

Das Museum Ulm kann jedoch

des Weiteren in die jüngste

Moderne entführen, und zwar

chronologisch Otmar Alts „Lebenswege“,

anhand von Gemälden,

Arbeiten auf Papier, Keramiken

sowie Skulpturen aus Holz

und Bronze. Dabei wird auch seine

persönliche Verbindung zum

Südwesten deutlich, etwa durch

den Zyklus „Schwarzwald-Liebe“

sowie eine Orgel-Fassade aus dem

Elztalmuseum. 1996 hatte Alt übrigens

einen rekordverdächtigen

Adventskalender am Rathaus in

Gengenbach installiert. In den

letzten Jahren sind seiner Vorstellungskraft

zahlreiche Bilderfolgen

zum Alten und Neuen

Testament entsprungen, wodurch

eine „Otmar Alt-Bibel“ entstanden

ist; nicht nur sie kann sich in

Riegel sehen lassen.

Otmar Alt. „Lebenswege“.

kunsthalle messmer. Riegel a. K.

Geöffnet: Di – So 10 – 17 Uhr.

Bis 27. Mai 2018. C. Frenkel

mit der ausgestellten Sammlung

Kurt Fried, die aus hochkarätigen

Werken internationaler

Kunst der 1950er bis 1980er

Jahren besteht. Unbedingt einen

Besuch wert.

Museum Ulm, Marktplatz 9.

Di-So 11-17 Uhr, Do 11-20 Uhr.

Bis 8. April 2018.

Cornelia Frenkel


10 KULTUR JOKER KUNST

Das andere Selbst

Die Gruppenschau „Nachtstücke“ im E-Werk schaut hinter die Oberfläche

Nur ein paar Meter weiter

und die tropische Vegetation

würde einen unweigerlich

verschlucken. Gleich mehrere

Lichtquellen reißen den Ort

aus der Dunkelheit, doch viel

ist eigentlich nicht zu erkennen,

ein Schild und Stromkabel,

die darauf hinweisen,

dass es hier ja irgendwie weiter

gehen muss. „Ghosttrap“

nennt Nadia Lichtig ihre

Foto-Serie, die Licht in die

Nacht bringt. Dabei gehen ihr

weniger Geister in die Falle

als der Betrachter selbst, der

sich unweigerlich in die unheimlichen

Szenerien hinein

fantasiert. Auf einer anderen

Aufnahme ist ein Hund gleich

mehrfach zu sehen, die Langzeitbelichtung

macht es möglich.

Die Fotografie hält sein

früheres Selbst fest und erwarten

wir nicht, dass diese Orte

irgendwie belebt sind, von nicht

ganz so harmlosen Lebewesen?

„Nachtstücke“ sind das andere

Gesicht der Aufklärung.

Ein Spätromantiker wie E.T.A.

Hoffmann hat sie berühmt gemacht,

sie finden sich jedoch

nicht allein in der Literatur,

sondern auch in der bildenden

Der Ausblick als künstlerischer Ausweg

„Ausblick“ – Bilder von Gela Samsonidse in der Gemeinschaftspraxis am Martinstor

Paris hat so viele Gesichter.

Doch Gela Samsonidse malte

immer nur diesen einen Ausblick,

den ihm sein Ein-Zimmer-

Appartement auf die Dächer der

Stadt gewährte.

Gar nicht satt sehen konnte

er sich an der im Grunde unspektakulären

Aussicht: Den

Hausmauern mit ihren Furchen,

Fugen und Kanten, die ein kontrastreiches

Spiel von Licht und

Schatten generierten; den vielen

Schornsteinen auf den Dächern,

die sich vertikal gegen den Horizont

behaupteten; dem Efeu,

der sich an den Mauern emporrankte

und mit den Jahreszeiten

seine Farben tauschte. Und dann

Nadia Lichtig: „Ghosttrap (hewasreallyperfect)“

Kunst und als Nocturne ebenfalls

in der Musik. In der Galerie

für Gegenwartskunst im

Freiburger E-Werk präzisiert

die gleichnamige Gruppenschau

der Untertitel „Von Verdrängtem,

der Nacht und der Farbe

Schwarz. Von der Nacht ließ

sich immer schon gut erzählen,

vielleicht besser als vom Tag mit

seinen gut ausgeleuchteten Rändern.

Theo Eshetu verknüpft in

seiner Arbeit „The Slave Ship“

das Sichtbare mit dem Unbewussten.

Die Videoinstallation

hat die Form eines Bullauges,

das erst eine Karte, dann die

Unterwasserwelt zeigt, einmal

sieht man im Wasser den Körper

eines Schwarzen. Die Fische und

Quallen sind wie an einer Achse

gespiegelt und führen noch tiefer

ins Dunkle. Der Titel deutet auf

ein Bild William Turners hin.

dieser Himmel, der mal wolkenlos,

mal wolkenverhangen sich

in jedem Moment veränderte

und die Situation in ein immer

neues Licht tauchte.

Gela Samsonidse hatte sein

Motiv gefunden. Unzählige,

identisch große „Ausblicke“

sind so entstanden, zu sehen

derzeit in Freiburg in der

Praxisgemeinschaft am Martinstor,

wo sie, verteilt über die

Flure und Behandlungszimmer,

den Betrachter wie Fensteröffnungen

in eine Parallelwelt

entführen. Sehr häufig

mündet diese unverhoffte Begegnung,

zumal in Wartezimmern,

in eine ganz neue Erfahrung

der unvoreingenommenen

Kunstbetrachtung.

So ähnlich wie den hier Wartenden

muss es damals auch

Gela Samsonidse gegangen

sein, als er in seiner Pariser

Wohnung ratlos nach draußen

blickte. Dort war er von Juli bis

Dezember 2010 mittels eines

halbjährigen Stipendiums gelandet.

Paris! Stadt der Liebe, Stadt

der Kunst! Welche Verheißung

gerade für einen Künstler, wenn

man auch noch in der Cité Internationale

des Arts, also ganz in

der Nähe von Notre-Dame und

somit mitten im Herzen von

Paris untergebracht war. Dort

angekommen, wollte er seine

neue Heimat erst auf sich wirken

lassen; wollte sehen, welche

Ideen sie ihm eingeben würde.

Doch speziell die Umgebung

erwies sich für ihn alles andere

als inspirierend: Mit einem

bestimmten Code gelangte er

ins Haus. Er entsprach auch der

Zimmernummer, dem Postfach,

der Telefonnummer… Es schien

nur noch der Stempel auf seinem

Hemd zu fehlen, denn wie

ein Gefangener fühlte er sich

an diesem unpersönlichen Ort.

Und so stand er sinnend am einzigen

Fenster und starrte hinaus:

Mitte des 19. Jahrhunderts

hatte sich dieser mit dem Fall

des britischen Sklavenschiffs

„Zong“ befasst. 1781 wurden

in einem Unwetter zahllose

gekidnappte Afrikaner ins

Wasser geworfen, wo sie den

sicheren Tod fanden. Zuhause

beantragte der Schiffbesitzer

die Versicherungssumme für

die getöteten Sklaven. Der

schwarze Körper wirkt wie

ein Menetekel, das zudem daran

erinnert, wie heute wieder

Afrikaner in den Meeren umkommen.

Die Ausstellung verbindet

internationale Positionen mit

neuen Skulpturen der Freiburger

Künstlerin Elisabeth Bereznicki,

die nicht allein das

Schwarz des Nachtstückes,

sondern auch seine manieristische

Seite aufgreift. Jaki Irvine

befasst sich ebenfalls mit

einem historischen Ereignis, das

lange die irische Geschichte und

Gegenwart beeinflusste. Wie

auch in ihrem Roman „Days of

Surrender“ greift die Acht-Kanal-Installation

„If the Ground

should open“ den Osteraufstand

von 1916 auf. Die irische Künstlerin

wies in ihrem Roman auf

Blick in die Ausstellung

Draußen nichts als eine große

Wand, Dächer, viele Schornsteine

und der Himmel.

Er liebte diese wechselhafte

Bühne da draußen. Anfangs

wollte er noch alles festhalten

und bewahren, zum Beispiel die

Wolken oder die Schornsteine.

Auch wird der Ausschnitt noch

variiert, indem er seinen Fokus

wie mit einem Kamera-Weitwinkelobjektiv

mal in die Nähe,

mal in die Ferne richtete. Doch

allmählich manifestiert sich

der Ausschnitt, das Motiv wird

immer einfacher. Selbst der

Himmel wandelt sich von den

dramatischen Wolkengebirgen

zur beredten Farbfläche, um so

die Bedeutung von Frauen wie

Elizabeth O’Farrell und Julia

Grenan für den Aufstand gegen

die Briten hin. Sie sind die

eigentlichen Protagonisten ihrer

Installationen, die aus acht

Bildschirmen und Textseiten an

den Wänden besteht. Diese sind

kommentiert und mit Melodien

überschrieben, die die Namen

der Frauen vertonen und die

gesungen oder mit dem Dudelsack

gespielt im Raum zu hören

sind.

Und dann sind da noch Mitschnitte

von irischen Bankern,

die sich auf Kosten der Kunden

bereicherten. Der Einsatz der

Frauen und das Verhalten der

Banker sind für Jaki Irvine zwei

Seiten einer Medaille.

Nachtstücke. Vom Verdrängten,

der Nacht und der Farbe

Schwarz. Galerie für Gegenwartskunst,

E-Werk Freiburg,

Eschhholzstr. 77. Do/Fr 17-20

Uhr, Sa 14-20 Uhr, So 14-18

Uhr. Bis 25. März

15. März 19.30 Uhr Rahma

Khazam und performative Lesung

von Nadia Lichtig.

Finissage, 25. März, 17 Uhr

Werkgespräch mit Theo Eshetu.

Annette Hoffmann

die Grundstimmung des Tages

und der Tageszeit einzufangen.

– Kurzum, mit der wachsenden

(Selbst-)Befreiung vollzog sich

ein Abstraktionsprozess, der am

Ende kaum mehr erkennen ließ,

was der Seherfahrung ursprünglich

zugrunde lag. Kein Bild ist

die bloße Wiederholung eines

anderen, sondern stets eine akribische

Abwandlung und Neuformulierung

des Gesehenen, und

zwar allein durch den subtilen

Einsatz der Farbe.

Praxisgemeinschaft am Martinstor,

Kaiser-Joseph Straße

248, Freiburg. Mo bis Fr von

8-18 Uhr. Bis 25. August 2018.

Friederike Zimmermann


KUNST KULTUR JOKER 11

Maler, Porträtist und Theoretiker

Ernst Würtenberger – Doppel-Ausstellung in Konstanz und Gaienhofen

Er verstand sich als Hüter

der Tradition, war ein vortrefflicher

Maler und Holzschneider

sowie ein herausragender

Lehrer und gesellschaftlich

aktiver Kunstvermittler. Ernst

Würtenberger (1868-1934),

geboren im südbadischen

Steißlingen, wuchs seit dem

achten Lebensjahr im schweizerischen

Emmishofen (heute

Kreuzlingen) auf und verbrachte

von 1902 bis 1921

fruchtbare Schaffensjahre in

Zürich. Sein Studium hatte

er in München und Karlsruhe

absolviert und sich bei Arnold

Böcklin in Florenz fortgebildet;

anfangs unterrichtete

er Kunst in Zürich und später

in Karlsruhe, während er

sich auch als freischaffender

Künstler etablierte.

Derzeit ist Ernst Würtenberger

eine Doppel-Ausstellung

gewidmet; die Städtische

Wessenberg-Galerie Konstanz

nimmt den Maler und Zeichner

während der Züricher Jahre

in den Blick. Parallel dazu

beleuchtet das Hesse Museum

Gaienhofen den literaturinteressierten

Künstler, der für

Zeitschriften schrieb, Bücher

verfasste, sich mit Schriftstellern

austauschte und die Kunst

des Holzschnitts belebte, indem

er z.B. die Novellen von

Gottfried Keller illustrierte. In

seinem Kunstverständnis

waren

Wort und

Bild eng verbunden.

Über 400

Bildnisse und

Genrebilder hat

er geschaffen,

darunter lebendige

Szenarien

wie die Ölgemälde

„Der Konstanzer

Stadtrat“ und

„Der Vorstand

des Kunstvereins

Winterthur“;

es finden sich

aber auch ironische

Ölbilder

wie „Die sieben

Schwaben“,

„Anima

Pia (1910) oder

„Die Veteranen“

(1926).

Ernst Würtenbergers

Stil war

von Böcklin,

Hans Thoma,

Hodler und Vallotton

inspiriert,

er kannte zudem

die Techniken

der alten Meister

sowie die von Ingres,

Delacroix,

Corot und Manet. Er war bestens

informiert, ging es nun

um Gesetze des Bildaufbaus,

Ernst Würtenberger: „Im Zugabteil 3. Klasse“, 1910

um Farbe oder modellierende

Komplementärkontraste. Die

von ihm porträtierten Personen

und ihre

Gesichter sind

jeweils fein,

einfühlend und

farblich dezent

herausgearbeitet.

Würtenberger

war offen für

moderne Entw

i c k l u n g e n ,

blieb aber stets

ein nüchterner

Beobachter,

der auf Pathos

verzichtete,

ohne Selbstzufriedenheit

war

und sich viel

Können abverlangte.

Sein

Stil wandelte

sich, blieb aber

gegenständlich

und narrativ orientiert.

Freimütig

bekundete er

Unverständnis

für den Expressionismus

(was

ihm Feinde

einbrachte), befürwortete

aber

den Impressionismus

und van

Gogh. Durch

den Ersten Weltkrieg veränderte

sich Ernst Würtenbergers

Situation in der Schweiz

und es war ein Glück, dass

er 1921 eine Professur an der

Badischen Landeskunstschule

Karlsruhe erhielt; in der Fachwelt

hatte er längst Anerkennung

gefunden, nicht zuletzt

durch sein Lehrbuch „Zeichnung,

Holzschnitt und Illustration“.

Würtenberger vermittelte

seinen Studenten viel über

Maltechnik und Farbtheorie

und hat sicherlich der neusachlichen

Richtung zugearbeitet;

neben Scholz und Hubuch

gehörten Otto Laible, Fritz

Klemm, Gretel Gerber und

Fridel Edelmann zu seinen

Studenten. Begleitend zu den

Ausstellungen ist eine Monografie

mit exzellenten Abbildungen

und spannenden Texten

erschienen (Nimbus-Verlag

2017).

Der Künstler Ernst Würtenberger

und die literarische

Szene. Hesse-Museum Gaienhofen

am Bodensee. Bis 11. 3.

2018: Fr u. Sa 14-17 Uhr, So

10-17 Uhr. Ab 13.3. Di bis So

10-17 Uhr. Bis 6. Mai 2018

Ein deutscher Maler in der

Schweiz. Städtische Wessenberg-Galerie

Konstanz im

Kulturzentrum am Münster.

Di bis Fr 10-18 Uhr, Sa., So.,

und Feiertage 10-17 Uhr. Bis

1. April 2018

Cornelia Frenkel

Mal transparent, mal opak

„Schichtung + Struktur“ – Objektkunst aus Wachs – Ausstellung Henny Fleischmann in der

Katholischen Akademie Freiburg

Wachs ist ein nicht-statisches

Material, es kann sukzessive

auf Leinwand, Holz oder andere

Fundamente aufgetragen

werden, wobei die so abgelagerten

Schichten markante

Strukturen ergeben; daraus

folgende Merkmale kennzeichnen

die Bilder und Objekte der

Künstlerin Henny Fleischmann,

von denen momentan

– unter dem Titel „Schichtung

+ Struktur“ – über vierzig Exponate

in den Räumlichkeiten

der Katholischen Akademie

in Freiburg zu sehen sind. Auf

immer neue Art und Weise

scheinen sie die Qualitäten

auszuloten, die dem Werkstoff

Wachs inhärent sind, er kann

z.B. auf Licht- und Temperaturveränderungen

reagieren

und seine hautähnliche Oberfläche

wirkt bald transparent,

bald opak. Das künstlerische

Arbeiten mit Wachs hat eine

längere Tradition als die Ölmalerei

und heißt Enkaustik,

wobei Farbpigmente mittels

verschiedener Rezepturen in

Wachs oder trockenes Öl gebunden

und mit heißen Werkzeugen

auf diverse Träger gebracht

werden.

Die auf drei Etagen ausgestellten

Bilder und Objekte

– deren (Farb-)Spektrum

sich von weiß über grau bis

schwarz bewegt – enthalten

oftmals Collage-Elemente,

weisen etwa genähte, geklebte

oder getackerte Bereiche auf.

Zudem wurden Klammern,

Nadeln, Fäden und Nägel mit

dem weichen und schmelzfähigen

Stoff Wachs verbunden

und mitunter Stücke von Sackleinen,

Netzen sowie bildhafte

Elemente eingebettet. Die

Werke von Henny Fleischmann

wollen offensichtlich

nicht endgültig sein, vielmehr

wurde ihnen die Möglichkeit

verliehen, ihren Zustand und

ihre Textur mit der Zeit noch

zu verändern. Fotografisch

lässt sich das Material Wachs

kaum angemessen reproduzieren,

denn es spricht nicht nur

das Auge an, sondern auch den

Tast- und den Geruchssinn. So

ist die Gegenwart des Originals

für die Erfahrung dieser

Kunst unerlässlich.

Henny Fleischmann. Schichtung

+ Struktur“ – Objektkunst

aus Wachs. Katholische Akademie

Freiburg. Wintererst.

1. Mo - Fr 08.30 - 18.30 Uhr.

Forum Jazz

Geänderte Öffnungszeiten

an Ostern. www.katholischeakademie-freiburg.de.

Bis 12.

April 2018. C. Frenkel

DAS FESTIVAL

3 - 6 MAI 2018

FORUM MERZHAUSEN | FREIBURG

HOMMAGE EBERHARD WEBER

EMIL BRANDQVIST TRIO

ENRICO RAVA QUARTET

VINCENT KLINK &

PATRICK BEBELAAR

F O R U M

forumjazz.de · reservix.de · BZ-Ticket


12 KULTUR JOKER KUNST

Galante Überraschungen

La France in Freiburg. Das Haus der Graphischen Sammlung

zeigt französische Druckgrafik

Alexandre Clément nach Nicolas André Monsiau: „Die zerbrochene Pfeife“, 1796 (linkes

Bild); Pierre-Étienne Moitte nach Jacques de Sève: „Die Hauskatze“, 1758 (rechts)

Ob die Überraschung echt

oder nur vorgetäuscht ist, lässt

sich nicht eindeutig sagen. Die

Hirtin, die nach dem Bade am

Bach an dessen Ufer lagert, bietet

für jeden verliebten Hirten

einen angenehmen Anblick. Die

eine Brust ist entblößt, ein Bein

sogar so weit, dass man etwas

von der Weichheit ihres Bauches

ahnen kann. Das Hündchen mag

kläffen, gut möglich jedoch,

dass der junge Mann mit dem

zerzausten Haar, der das Schilf

zur Seite schlägt, um besser sehen

zu können, mehr als willkommen

ist. Man kennt derart

übertölpelte Frauen beim Baden

auch als christliches Motiv.

Dann jedoch sind die Voyeure

alte, unansehliche Männer und

es liegt Gefahr in der Luft. Dann

ist mindestens ein privater Moment

gestört, wenn nicht gar Gewalt

im Verzug. Die Druckgrafik

„Die überraschte Hirtin“, die

nach einer Zeichnung von Jean-

Baptiste Huet vermutlich Ende

des 18. Jahrhunderts entstand,

ist im Vergleich dazu geradezu

von natürlicher Erotik. Und es

bleibt der Fantasie des Betrachters

überlassen, wie sich die Szene

weiter entwickeln wird.

Doch es gab auch Zeitgenossen

wie der Schriftsteller Louis-Sébastien

Mercier, die solche Blätter

verabscheuten und kritisierten,

dass sie einfach so an den

Ufermauern und den Boulevards

von Paris verkauft wurden. Josef

Lienhart, aus dessen Sammlung

die Werke der Ausstellung

„La France. Zwischen Aufklärung

und Galanterie“ stammen,

musste da schon mehr Aufwand

betreiben. Lienhart erwarb die

Grafiken und Bücher in Pariser

Antiquariaten. Vor eineinhalb

© Beide Fotos: Augustinermuseum - Städtische Museen Freiburg Fotos: Axel Killian

Jahren schenkte er die Sammlung

dem Augustinermuseum,

wo sie nun erweitert durch einige

Porzellanfiguren zu sehen ist

und einen Einblick in die Druckgrafik

aus der Zeit Watteaus

gibt. Grafiken wie die nach Huet

spiegeln etwas wider, das sich

auch in der Hochkultur antreffen

lässt: eine Rückkehr zur Natur,

die mit einer Wiederentdeckung

antiker Literatur einherging. Der

Schweizer Autor, Maler und Grafiker

Salomon Geßner, der seine

Idyllen auch selbst illustrierte,

bezog sich auf Herodot, verlieh

den Geschichten jedoch oftmals

einen moralischen, christlich geprägten

Unterton. Es war deutlich,

dass dieses Arkadien weniger

archaisch als höfisch oder

bürgerlich war.

Dass die Druckgrafik insbesondere

in Frankreich im 18.

Jahrhundert derart blühte, hat

gesellschaftliche Ursachen.

Unter Ludwig XIV. wurde die

Bindung an den Meisterberuf

für Kupferstecher aufgelöst,

die Gattung aber auch als repräsentatives

Medium für den

Hof interessant. Als unter seinem

Nachfolger die königlichen

Aufträge für die Drucker ausblieben,

erschlossen sich diese

andere Motive und eine andere

Käuferschicht. Wie sehr die

Druckgrafik ein bürgerliches

Medium wurde, zeigt sich auch

an einer veränderten Buchkultur.

Denn Bücher wurden

handlicher, weil sie nicht länger

repräsentativ sein mussten. Sie

wurden gelesen und waren mit

Illustrationen versehen.

Für Josef Lienhart begann

die Liebe zur französischen

Druckgrafik dann auch mit den

Büchern. Eine entsprechende

Bedeutung haben sie in der

Ausstellung, in der etwa Illustrationen

zu Rousseaus Roman

„Die neue Héloise“ gezeigt werden.

Im Fall von Jonathan Swifts

„Gullivers Reisen“ lassen sich

gar die Illustrationen mit den

Vorzeichnungen vergleichen,

bei denen das Schriftfeld für

die Erklärungen der Szene leer

blieb.

War bei Swift die Gesellschaftskritik

subtil, so wetzt

Jean-Michel Moreau Le Jeune in

seiner etwas anderen Geschichte

der Jeanne d’Arc geradezu sein

Messer und enthüllt den erotischen

Unterton der nationalen

Heilsgeschichte von der Heiligen

Jungfrau. Und anscheinend

ist die Druckgrafik gerade dann

besonders innovativ, wenn sie

eine angewandte Kunstform ist.

Antoine Watteau etwa schuf im

Rahmen einer Auflage zur Geburt

der Venus eine Allegorie

auf den Regen, in der das Wasser

die strenge Form des Blattes

auflöst. Auf die ländliche Idylle

mit Hirten gehen vom oberen

Rand des Medaillons Ladungen

Wasser nieder, links ist vor Wolken

kein Rand mehr zu erkennen.

Aus dem Blatt, das womöglich

die Vorlage für einen Paravent

oder eine Wandbemalung

war, ist eine offene Landschaft

geworden. „La France zwischen

Aufklärung und Galanterie“

ist voll von solchen Details

und lässt Frankreich zwischen

Aufklärung und Galanterie als

geistreiche Nation erscheinen.

La France zwischen Aufklärung

und Galanterie. Augustinermuseum,

Haus der Graphischen

Sammlung, Salzstr. 32,

Freiburg. Di-So 10-17 Uhr. Bis

3. Juni. Annette Hoffmann

MUSEEN / AUSSTELLUNGEN

FREIBURG 0761/

AMTSGERICHT FREIBURG

- „Anne Hooss und Christine

Huss - 2” 24.03.-27.07.

ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM

COLOMBISCHLÖSSLE

- „Eisen, Macht, Reichtum - Kelten

am südl. Oberrhein” b.a.w.

- „Kultur - Umwelt - Wandel:

Steinzeit und Bronzezeit am südl.

Oberrhein”

b.a.w.

- „Versorgt fürs Jenseits? Neue

Grabfunde aus Baden” -22.04.

ARTKELCH

- „Ngura Ninti - Knowing Country”

10.03.-11.04.

ATELIER 4E, GALERIE

- „Eberhard Brügel - Menschen vor

Ort und von unterwegs” -12.05.

AUGUSTINERMUSEUM

- „Im Laboratorium der Moderne -

Hölzel und sein Kreis” -18.03.

- „La France! Zwischen Aufklärung

und Galanterie - Meisterwerke aus

der Druckgraphik aus der Zeit Watteaus”

(Haus d. Graph. Sammlung)

-03.06.

CENTRE CULTUREL FRANÇAIS

- „Petra Blocksdorf - Bilder” -10.03.

DEPOT.K

- „Heidi Ambruster: Capre -

Malerei” 24.03.-22.04.

E-WERK

- „Nachtstücke - Von Verdrängtem,

der Nacht und der Farbe

Schwarz” (Galerie für Gegenwartskunst)

-25.03.

FAULERBAD

- „Kunst auf der Liegewiese und

in der Faulerstraße” -26.05.

GALERIE ALBERT BAUMGARTEN

- „Jan Peter Tripp - Gepinseltes

von ‘97 bis ‘17“ -02.03.

GALERIE MEIER

- „Schnee von gestern... und

heute“ -31.03.

GOETHE INSTITUT

- „Selfie“ - GEDOK-Ausstellung

-27.04.

KATHOLISCHE AKADEMIE

- „Henny Fleischmann - Schichtung

+ Struktur“ -12.04.

KULTURWERK T66

- „2 Berliner - Adriana Donner und

Igor Bleischwitz“ -24.03.

KUNSTRAUM FOTH

- „Stefan Bergmann“ -19.04.

KUNSTVEREIN FREIBURG

- „Hans-Christian Lotz“ -11.03.

MECKELHALLE, SPARKASSE FR

- „Im Gedenken der Kinder - Die

Kinderärzte und die Verbrechen

an Kindern in der NS-Zeit“ -16.03.

MODO VERLAG

- „kunstBUCHaktion - 45 Künstlerbücher“

-29.04.

MUSEUM FÜR NEUE KUNST

- „In guten wie in schlechten

Zeiten. Wie was bleibt” -15.04.

MUSEUM F. STADTGESCHICHTE

- „#freiburgsammelt - Erinnerungen

für morgen” 17.03.-16.09.

MUSEUM NATUR UND MENSCH

- „Vom Ei zum Küken” -08.04.

PRAXIS ZURMÜHLEN

- „Michael Peters” 04.03.-30.06.

STIFTUNG FÜR KONKRETE

KUNST ROLAND PHLEBS

- „Ingo Glass - Drei Formen, drei

Farben: Basis Konkreter Kunst”

18.03.-29.04.

- „Roland Phlebs: Kreis- und Kugelvariationen”

- Skulpturen -04.03.

THEATER FREIBURG,

PASSAGE 46

- „Udo W. Hoffmann - Painted

Layers” 08.03.-08.04.

BASEL 0041 61/

ANTIKENMUSEUM

- „Scanning Sethos - Die Wiedergeburt

eines Pharaonengrabes”

-06.05.

- „Die Griechen und ihre Welt -

Identität und Ideal” (Dauer)

FONDATION BEYELER

- „Georg Baselitz” -29.04.

- „Sammlung der Klassischen

Moderne”

(Dauer)

KUNSTHALLE BASEL

- „Future Love - Begehren und

Verbundenheit im Zeitalter geformter

Natur” -15.04.

- „Michael E. Smith” 02.03.-21.05.

- „Sculture - Yuri Ancarani” -29.04.

KUNSTHAUS BASELLAND

- „Esther Hunziker” -02.04.

- „Sehnsuchtsorte / Places of

Longing” -02.04.

KUNSTMUSEUM BASEL

- „Kunst.Geld.Museum.” 50 Jahre

Picasso-Story 10.03.-12.08.

MUSEUM TINGUELY

- „Re-Set - Aneignung und

Fortschreibung in Musik und Kunst

seit 1900” -13.05.

- „Sofia Hultén - Here’s the

Answer, What’s the Question?”

-01.05.

S AM

- „Bengal Stream - Die vibrierende

Architekturszene von Bangladesch”

-06.05.

SCHAULAGER

- „Bruce Nauman - Retrospektive”

17.03.-26.08.

SPIELZEUG MUSEUM WELTEN

- „Parfumflacons - Hüllen verführerischer

Düfte” -08.04.

ANDERE ORTE

ALBSTADT

Kunstmuseum

- „Märchenhaft!” -01.07.

- „Menschensohn, Ecce Home,

Crucifixus” - Christusbilder im 20.

und 21. Jahrhundert -02.04.

ALTKIRCH

Crac Alsace

- „Il Pleut, Tulipe” -13.05.

AMSTERDAM

Foam Fotografiemuseum

- „Lucas Foglia - Human Nature”

-15.04.

- „Jacob Riis - The Other Half”

-15.04.

Moco Museum

- „Roy Lichtenstein - Lasting

Influence” -31.05.

AUGSBURG

Galerie Noah

- „7 Meisterschüler von Arno Rink

& Neo Rauch” -13.05.

- „Ilana Lewitan & Yury Kharchenko

- Poesie & Pathos” -18.03.

BADEN-BADEN

Museum LA8

- „Gediegener Spott - Bilder aus

Krähwinkel” 24.03.-02.09.

- „Hans Thoma - Wanderer zwischen

den Welten” -04.03.

Museum Frieder Burda

- „America! America! How Real Is

Real?“ -21.05.

Staatliche Kunsthalle

- „Ausstellen des Ausstellens -

Von der Wunderkammer zur kuratorischen

Situation“ 03.03.-17.06.

BADENWEILER

Kurhaus

- „Rolf Barth - Wege im Realismus”

30.03.-20.04.

BALINGEN

Rathaus Galerie Balingen

- „Mulugeta Tekle - Alte Heimat,

neue Heimat” -08.04.

BERLIN

Galerie Brockstedt

- „Rocco Hettwer - Fiesta in

Chinchón” -28.04.

Kunsthandel Jörg Maaß

- „Annie Leibovitz” -27.04.

Martin-Gropius-Bau

- „Juden, Christen und Muslime

- Im Dialog der Wissenschaften

500-1500” -04.03.

Museum für Kommunikation

- „Oh Yeah! - Popmusik in Deutschland“

15.03.-16.09.

- „Why Are You Creative?“ -08.04.

Willy-Brandt-Haus

- „Bruno Barbey - Passages”

-25.03

BERN

Alpines Museum der Schweiz

- „Schöne Berge - Eine Ansichtssache”

-06.01.19


KUNST KULTUR JOKER 13

Kunstmuseum

- „Bestandsaufnahme Gurlitt: ‘Entartete

Kunst’ - Beschlagnahmt

und verkauft” -04.03

- „Touchdown - Ausstellung mit

und über Menschen mit Down-

Syndrom” -13.05.

- „Van Gogh bis Cézanne,

Bonnard bis Matisse - Sammlung

Hahnloser” -11.03.

Zentrum Paul Klee

- „Klee im Krieg“ -03.06.

BIETIGHEIM-BISSINGEN

Städtische Galerie

- „Johannes Hewel - Flüge ins

Paradies” - Linolschnitte -18.03.

BONN

August Macke Haus

- „August Macke und seine

Freunde” -04.03.

Bundeskunsthalle Bonn

- „Bestandsaufnahme Gurlitt - Der

Kunstraub und die Folgen” -11.03.

BREGENZ

Kunsthaus

- „Flaka Haliti” -22.04.

- „Simon Fujiwara - Hope House”

-02.04.

Vorarlberg Museum

- „3-D um 1939 - Der Fotograf

Norbert Bertolini” -15.04.

BREISACH

Museum für Stadtgeschichte

- „Ausstellung zur Geschichte der

Stadt Breisach am Rhein” b.a.w.

BRÜSSEL

ADAM Design Museum

- „Peter Ghyczy - 50 Years of

Functionality” -11.03.

Atomium

- „Magritte - Retrospektive”

-30.09.

WIELS Centre d’Art Contemporain

- „Saadane Afif - Là-bas” -22.04.

COLMAR

Musée Unterlinden

- „Das fotografische Abenteuer -

Adolphe Braun“ -14.05.

DENZLINGEN

Galerie im Alten Rathaus

- „Barbara Nies: Inside out - Outside

in“ -25.03.

DONAUESCHINGEN

Museum Art.Plus

- „Alfonso Hüppi“ -11.03.

- „Dorothy Fratt: Colorful - Farbenfroh“

-20.01.19

- „Karolin Bräg - Museum wurde

es schon immer genannt“ -26.03.

DRESDEN

Deutsches Hygienemuseum

„Tierisch beste Freunde - Über

Haustiere und ihre Menschen”

-01.07.

DUBAI

Dubai Design District (d3)

- „Dubai Photo” 16.03.-19.03.

DÜREN

Leopold Hoesch Museum & Papiermuseum

- „Beyond the Box - Sammlung

Dohem“ -11.03.

- „Saadane Afif – Ici“ -22.04.

DÜSSELDORF

Museum Kunstpalast

- „Bilder ohne Schatten - Werke

aus der Sammlung Kemp”

25.03.-15.07.

- „Black & White - Von Dürer bis

Eliasson” 22.03.-15.07.

- „Das Rembrandt-Experiment -

Grafikausstellung” 09.03.-24.06.

- „Morgaine Schäfer - Ehrenhof

Preis 2017“ -27.05.

- „Jan Fišar - Arbeiten aus der

Sammlung Frauke Thole” -04.03.

- „Spot On: 1937 - Die Aktion

‘Entartete Kunst’ in Düsseldorf”

-Sommer 2018

DURBACH

77770 Sammlung Hurrle/ Museum

für Aktuelle Kunst

- „Adieu Tristesse - Neue Figuration

in den 60er Jahren” -17.06.

- „Der Nachtrapp - Er ist wieder

da. Ein Kunstprojekt zur Völkerverständigung”

-04.03.

- „Jürgen Brodwolf” 15.03.-08.07.

- „Profile in der Kunst am Oberrhein

- Helga Marten & Eva

Schaeuble” -04.03.

EBRINGEN

Badisches Kunstforum

- „Hans Benesch & Werner Ewers

- Übermalungen & Skulpturen”

02.03.-25.03

EMMENDINGEN

Galerie im Tor

- „Lilli Benkert: Schaf-Welten”

Malerei und Skulptur -11.03.

Neues Rathaus

- „Jahresausstellung Emmendinger

Künstler - Ins Offene“

04.03.-06.04.

FRANKFURT AM MAIN

Caricatura Museum

- „Die Zeichner der Neuen Frankfurter

Schule” -17.06.

- „Robert Gernhardt” -15.04.

DZ Bank Kunstsammlung

- „Inside Out - Fotografie und

Psychologie“ -12.05.

Museum für Moderne Kunst

- „A Tale of Two Worlds - Experimentelle

Kunst Lateinamerikas

der 1940er- bis 80er Jahre” (MMK

1) -02.04.

- „Globale Gleichzeitigkeiten - Die

Sammlung des MMK im Dialog mit

lateinamerikanischer Kunst der

1960er und 70er Jahre” (MMK 1)

-02.04.

- „Kopf oder Zahl - Lisa Pahlke &

Richard Leue” (MMK 3)

-03.06.

- „Primary Structures - Meisterwerke

der Minimal Art” (MMK 2)

-13.08.

Schirn Kunsthalle

- „Basquiat - Boom For Real”

-27.05.

Städelmuseum

- „Rubens - Kraft der Verwandlung”

-21.05.

GENGENBACH

Museum Haus Löwenberg

- „Passion.Leidenschaft: Gewirkte

Wunder - Passionsteppiche am

Oberrhein” 17.03.-16.06.

GÖRLITZ

Kunsthistorisches Museum

- „Im Moment - Fotografie aus

Sachsen und der Lausitz” -15.04.

HAMBURG

Deichtorhallen

- „Astrid Klein” (Sammlung Falckenberg)

24.03.-02.09.

- „Gute Aussichten Deluxe” (Haus

der Photographie) -21.05.

- „Proof - Goya, Eisenstein,

Longo” (Halle für Aktuelle Kunst)

-25.05

Hesse & Hallermann

- „Xiomara Bender - North Korea:

The Power of Dreams ” -30.04.

Historische Museen / Jenisch Haus

- „Peter Damman - Hinter dem Palast

steht noch ein Haus” -22.04.

Museum für Kunst und Gewerbe

- „Madame d‘Ora - Machen Sie

mich schön!” -18.03.

HANNOVER

Sprengel Museum

- „Figuren - Rineke Dijkstra und

die Sammlung des Sprengel Museum”

-06.05.

HEIDELBERG

Sammlung Prinzhorn

- „Das Team als Kurator - Neues

und Unbekanntes aus der

Sammlung Prinzhorn” -15.04.

INNSBRUCK

Schloss Innsbruck

- „Valie Export: Fama et Infamia

- Die Infamie der Namenlosen ”

22.03.-30.06.

KARLSRUHE

Bad. Landesmuseum/ Schloss

- „Die Etrusker - Weltkultur im

antiken Italien” -17.06.

- „Island Hopping” -30.12.

- „Zweck fremd?! - Den Dingen

auf der Spur” -05.08.

Städtische Galerie

- „Benno Blome - Stilles Land”

Kunstpreis der Werner-Kober-Stiftung

2017 -03.06.

- „Mut zur Freiheit - Informel aus

der Sammlung Anna und Dieter

Grässlin im Dialog” -11.03.

- „Umgehängt 2018 - Facetten der

Malerei 1960-2010” - Frühjahr 2019.

ZKM

- „Datumsoria - The Return of The

Real” -18.03.

- „Feministische Avantgarde der

1970er Jahre aus der Sammlung

Verbund, Wien” -08.04.

- „Open Codes - Leben in digitalen

Welten” -05.08.

KASSEL

Caricatura Galerie für Komische Kunst

- „Peter Thulke - Das Ende ist

nah” -06.05.

KIEL

Kunsthalle zu Kiel

- „Globalocal - Sammlungspräsentation

mit Gästen”

-13.01.19

- „Nolde und die Brücke” -02.04.

KÖLN

Drei

- „Cédric Eisenring - Manor Kunstpreis

2018” -15.04.

- „Megan Rooney - Cuckoo Till I

Come Back” -31.03.

Michael Horbach Stiftung

- „Europäer sehen Cuba” -07.03.

Museum Ludwig

- „James Rosenquist - Painting as

Immersion oder das Eintauchen

ins Bild” -11.03.

Parrotta Temporary Art

- „Pieter Laurens Mol: Red Lead

Index” -06.04.

LAHR

Städtische Galerie Lahr

- „Raymond E. Waydelich - Objekte

und Radierungen” 18.03.-22.04.

LANGENHAGEN

Kunstverein Langenhagen

- „Aroundabout - Jack Jaeger”

-11.03.

LEIPZIG

Museum für Druckkunst

- „Auf nach Finnland - Finnische

Plakate seit 1853“ -15.04.

LÖRRACH

Dreiländermuseum

- „Reformation - Der große Umbruch

am Oberrhein” -08.04.

LONDON

Tate Gallery of Modern Art

- „Modigliani“ -02.04.

- „Joan Jonas“ 14.03.-05.08.

LUDWIGSHAFEN AM RHEIN

Wilhelm-Hack-Museum

- „Erzählte Welt. Geschichten in

der Kunst” -03.06.

- „Kabinettstücke - Nachtschwärmer”

-08.07.

- „Stimme des Lichts - Delaunay,

Apollinaire und der Orphismus”

-02.04.

- „Maria Tackmann - Zeichen”

-08.04.

MANNHEIM

Reiss-Engelhorn-Museen

- „Ägypten - Land der Unsterblichkeit”

(Museum Weltkulturen, D5)

Dauer

- „Reformation!” (Museum

Zeughaus, C5) -02.04.

- „Rimaldas Viksraitis - Am Rand

der bekannten Welt” (Zephyr)

-29.04.

- „Vom Pulverdampf und Schlachtidyll

- Weißes Gold aus der Frankethaler

Manufaktur” (Museum

Zeughaus C5) -29.04.

MARBACH

Deutsches Literaturarchiv

- „Die Familie - Ein Archiv” -29.04.

- „German Fever - Beckett in

Deutschland” -29.07.

MARCH-HUGSTETTEN

Gleis 1

- „Bollyhood – Fotoprojekt” -05.03.

MERZHAUSEN

Forum, Schaufenstergalerie

- „Andrzej Heldwein - Black &

Light” -30.05.

METZ (F)

Centre Pompidou Metz

- „Das Abenteuer Farbe” -22.07.

- „Dumb Type” -14.05.

MISTELBACH

Nitsch Museum

- „Hermann Nitsch - Das druckgrafische

Werk” -08.04.

MOSKAU

Lumiere Brothers Center for Photographie

- „Ideale Räume - Julian Faulhaber”

-15.04.

- „Douglas Kirkland - Hinter den

Kulissen” -15.04.

MÜLLHEIM

Markgräfler Museum

- „Literatur in der Region” - b.a.w.

- „Plakat Format F4 – Schweizer

Plakate im Weltformat” -27.05.

- „Schätze aus der Museumssammlung”

-25.03.

MÜNCHEN

Haus der Kunst

- „Sarah Sze - Centrifuge” -12.08.

- „Oscar Murillo & Polina Kanis”

-18.03.

Lenbachhaus

- „Gabriele Münter - Retrospektive“

-08.04.

Pinakothek der Moderne

- „Japanische Plakate - Ikko Tanaka:

Faces“ 03.03.-17.06.

- „Paul Klee - Konstruktion des

Geheimnisses“ -08.04.

NEUENBÜRG

Schloss Neuenbürg

- „Kurios. Dubios. Famos!” -17.06.

OFFENBURG

Galerie im Artforum

- „Brendan Kelly - Touch and Let

Go” -25.03.

OOSTENDE (B)

Mu.zee

- „Das Floß - Kunst ist (nicht)

einsam” -15.04.

PARIS

Danysz Gallery

- „Felipe Pantone - Solo Show”

24.03.-26.05.

Fondation Cartier

- „Guillermo Kuitca - Les Visitants”

-27.05.

- „Junya Ishigami” 30.03.-10.06.

Halle Saint Pierre

- „Jean-Pierre Jeunet & Marc

Caro” -31.07.

Petit Palais

„Van Gogh, Van Dongen, Mondrian”

-13.05.

RIEGEL

- „Otmar Alt - Lebenswege: Malerei,

Grafik, Skulptur” -27.05.

SINDELFINGEN

Messe

- „Kunstmesse ARTe” 01.03.-04.03.

SPEYER

Historisches Museum der Pfalz

- „Richard Löwenherz - König,

Ritter, Gefangener” -15.04.

- „Robin Hood” - Familienausstellung

-03.06.

ST. GALLEN

Kunstmuseum

- „Bettina Pousttchi - Protection”

-17.06.

- „Caro Niederer - Good Life Ceramics”

-26.08.

- „Converter” -06.05.

- „Wechselspiele - Glanzlichter

der Sammlung” 03.03.-b.a.w.

Textilmuseum

- „Neue Stoffe - New Stuff. Gestalten

mit Technischen Textilien”

-02.04.

STAUFEN

Keramikmuseum

- „Corinna Petra Friedrich - Plattenbau”

-18.03.

- „Magische Kristalle” -30.11.

STUTTGART

Galerie Schlichtenmaier

- „Karl Fred Darmen - Zum 100.

Geburtstag” -10.03.

Junges Schloss

- „Die Ritter - Leben auf der Burg”

-08.04.

Kunstmuseum

- „Frischzelle_24: Ann-Kathrin

Müller” -07.10.

- „Patrick Angus - Private Show”

-08.04.

- „Reinhold Nägele - Chronist der

Badenweiler Musiktage

„Heut’ und ewig“

Moderne” -03.06.

Kunststiftung Baden-Württemberg

- „Eva Gentner - Wanderings”

-24.03.

Museum der Alltagskultur

- „Mein Name ist Hase - Redewendungen

auf der Spur” -09.09.

Naturkundemuseum

- „Baubionik - Biologie beflügelt

Architektur” -06.05.

Staatsgalerie

- „Der Meister von Meßkirch - Katholische

Pracht in der Reformationszeit”

-02.04.

VÖLKLINGEN

Völklinger Hütte

- „Inka - Gold. Macht. Gott. 3000

Jahre Hochkultur” -08.04.

WALDKIRCH

GeorgScholzHaus

- „Dietrich Schön - Skulpturen

und Zeichnungen” -04.03.

WEIL AM RHEIN

Museum Weiler Textilgeschichte

- „Bakuba Design - Textilkunst

aus dem Herzen Afrikas” -01.07.

Vitra Design Museum

- „Bas Princen - Image and Architecture”

-05.08.

- „Hans J. Wegner - Danish Design

Modern” 02.03.-03.06.

WIEN

21er Haus

- „Günter Brus - Ich bewege mich”

-12.08.

Albertina

- „Das Wiener Aquarell”

-13.05.

- „Keith Haring” 16.03.-24.06.

Bank Austria Kunstforum Wien

- „Man Ray” -24.06.

Belvedere

- „Die Macht des Alters” -11.03.

- „Kopf oder Zahl - Lisa Pahlke &

Richard Leue” -12.08.

- „Rueland Frueauf d.Ä. und sein

Kreis - Meisterwerke im Fokus”

-18.03.

Kunsthaus Wien

- „Visions of Nature” -13.01.19.

Kunsthistorisches Museum Wien

- „Stairway to Klimt” -02.09.

Leopold Museum

- „Egon Schiele - Expression und

Lyrik” -04.11.

- „Wien um 1900 - Klimt, Moser,

gerstl, Kokoschka” -10.06.

Österreichische Nationalbibliothek

- „Schatzkammer des Wissens -

650 Jahre Österreichische Nationalbibliothek”

-13.01.19

ZÜRICH

Kunsthaus

- „Abraham Cruzvillegas” -25.03.

- „Magritte, Dietrich, Vallotton -

Visionäre Sachlichkeit”

09.03.-08.07.

Migros Museum für Gegenwartskunst

- „Charles Atlas - Scary, Scary,

Community Fun, Death” -13.05.

- „Collection on Display” -13.05.

Museum Haus Konstruktiv

- „Alice Kwade - LinienLand”

-06.05.

- „Gerhard von Graevenitz - Eine

Retrospektive” -06.05.

ZELL AM HARMERSBACH

Museum Villa Haiss

- „Sybille Wagner” -13.05.

ZWOLLE (NL)

Museum de Fundatie

- „Neo Rauch Dromos Malerei

1993-2017” -03.06.

Diotima Quartett | Hans-Christoph Begemann, Thomas Seyboldt

| Trio Ilya Gringolts, James Boyd, Thomas Demenga | Alexander

Melnikov

Künstlerische Leitung: Lotte Thaler

28.04.–01.05.2018

www.badenweiler-musiktage.de


14 KULTUR JOKER KULTOUR

Weiß gewinnt

Was tut sich im deutschen Film? Im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale starteten vier deutsche Produktionen ins

Rennen um die Bären-Trophäen, so viele wie noch nie. Eine faustdicke Überraschung gab es auf der Preisverleihung.

Der Prophet hat es schwer im

eigenen Land. Was als Plattitüde

daher kommt, charakterisiert

treffend die leidenschaftliche

Debatte, die seit Jahren

rund um den deutschen Film

unter Filmemachern und Kritikern

geführt wird. Besonders

groß sind die Ansprüche, besonders

streng die Kritik und

besonders herb kann die Enttäuschung

sein.

Die Diskussion, welche Impulse

vom deutschen Kino

ausgehen können, findet ihren

alljährlichen Höhepunkt auf

der Berlinale, vornehmlich

rund um das Wettbewerbsprogramm.

Deutsche Produktionen

haben dort selten für

Aufsehen gesorgt. Gegen die

Wand, Barbara und Victoria

waren rühmliche Ausnahmen

der letzten Jahre, der Großteil

der Produktionen verschwand

jedoch postwendend in der

Versenkung und ist höchstens

passionierten Kinogängern ein

Begriff. Die Frage, woran das

liegt, ist nicht einfach zu beantworten.

Ins Feld geführte

Gründe reichen von filmpolitischen

Fehlern bis hin zu

Schwächen im Kuratierungsprozess

des Festivals. Der Diskurs

zur Ursachenforschung ist

nach wie vor im Gange.

Im an interessanten Filmen

reichhaltigen Wettbewerb der

diesjährigen Berlinale kamen

Paula Beer und Franz Rogowski in „Transit“

© Schramm Film/Marco Krüger

Tanz

plus loin l’europe :

israël

harUSh / naharin

the heart of my heart • GiL CarLOS HarUSH

black milk • OHad naHarin

george & zalman • OHad naHarin

Ballet de l’Opéra national du rhin

MULHOUSE / La fiLatUrE / 14. > 16. mÄRZ 2018

StraSBOUrG / Opéra / 19. > 23. aPRIL 2018

COLMar / tHéâtrE / 28. > 29. aPRIL 2018

ballet

de l'opéra national

du rhin

licences n°2-1097332 et n°3-1097333 • conception la fabrique des regards / photo © plainpicture / fStop Adam Burn

vier der 19 Produktionen aus

Deutschland. Damit stellte das

Festival einen Rekord auf, noch

nie war der Anteil deutscher

Filme so groß. Zeit also, sich

diese im Hinblick auf das kreative

Potential etwas genauer

anzuschauen.

Den Auftakt im Wettbewerbsprogramm

machte Transit, der

neue Film von Christian Petzold

(Barbara, Phoenix). Petzold

verarbeitet darin Anna Seghers‘

gleichnamigen Fluchtroman,

den die Autorin 1941 im Exil

verfasste. Georg (Franz Rogowski)

verlässt das von deutschen

Truppen besetzte Paris in

Richtung Marseille. Im Gepäck

hat er die Hinterlassenschaften

eines verstorbenen Freundes,

darin unter anderem ein Visum

für die USA. In Marseille

ist die Zeit knapp, bleiben

darf hier nur, wer nachweisen

kann, dass er wieder weg will

und Georg muss sich schnell

um eine Schiffspassage nach

Übersee bemühen. Im Hotel, in

den Botschaften, in dem kleinen

Café an der Ecke – überall

trifft Georg auf Flüchtlinge, jeder

hat seine eigene Geschichte

und jeder will so schnell es

geht weiter, Marseille wird zum

großen Transitraum. Christian

Petzolds Kniff besteht darin,

die Flüchtlingsgeschichte aus

dem zweiten Weltkrieg im

heutigen Marseille neu zu verorten.

Die Bezüge zu aktuellen

Geschehnissen und Entwicklungen

werden dadurch unübersehbar.

Transit leuchtet im

Fluchtkontext die Beziehungen

der Menschen zueinander aus

und verschneidet dabei mehrere

Erzählebenen zu einer nicht

sofort selbsterklärenden aber

kunstvollen Melange. Damit

galt der Film bei Presse und

Publikum als erstes Highlight

im Wettbewerb, vor allem hinsichtlich

Petzolds innovativer

Umsetzung der Romanvorlage.

Von ganz anderer Gestalt

war dann das Bio-Pic 3 Tage

in Quiberon der Regisseurin

Emily Atef (Wunschkinder).

Der Film zeigt einen Ausschnitt

aus dem bewegten

Leben der deutsch-französischen

Schauspielerin Romy

Schneider: Trotz schlechter

Erfahrung mit der deutschen

Presse gab Schneider 1981 in

dem bretonischen Kurort dem

„Stern“-Journalisten Michael


16 KULTUR JOKER KULTOUR

WeI tere InfoS Unter:

WWW.bADen-bADen-eventS . D e

Jürgs ein ausführliches und

sehr persönliches Interview.

Möglich wurde dies durch

Romy Schneiders Freundschaft

zu dem Fotografen Robert

Lebeck, der versprach,

das Interview zu begleiten.

Lebecks Schwarzweißfotografien

von Romy Schneider

sind bis heute legendär, wohl

kein anderer schaffte es, das

lebhafte und widersprüchliche

Wesen der Schauspielerin derart

eindrücklich festzuhalten.

3 Tage in Quiberon stellt, auf

Lebecks Fotos aufbauend, in

klaren Schwarzweißbildern

die Geschichten nach, die sich

innerhalb der Gruppe rund

um das Interview ereigneten

und fängt dabei die besondere

Stimmung dieser Tage ein.

Hauptdarstellerin Marie Bäumer

kommt nicht nur in Aussehen,

Sprache und Mimik

Romy Schneider beeindruckend

nahe, sondern brilliert

auch als von Schicksalsschlägen

und Substanzmissbrauch

gezeichnete Frau, hinter deren

divenhaften Eskapaden immer

wieder ein sensibler und zutiefst

verunsicherter Mensch

zum Vorschein kommt.

Nicht immer schafft 3 Tage

in Quiberon den Spagat zwischen

biografischem Kino

und Fan-Hommage, ist aber

nichtsdestotrotz ein respektvolles

und intimes Porträt, das

in jeder Einstellung von seiner

herausragenden Hauptdarstellerin

getragen wird.

Als das Festival dann schon

auf die Zielgerade einbog, wurde

es noch einmal unruhig im

Wettbewerb. Mit Mein Bruder

heißt Robert und ist ein Idiot

stieg der neue Film von Philip

Gröning (Die Frau des Polizisten)

ins Bären-Rennen ein.

Wir sehen Elena, die mit ihrem

titelgebenden Bruder das letzte

Wochenende vor der Abiturprüfung

verbringt. Die beiden

liegen im Kornfeld nahe einer

abgelegenen Tankstelle in der

Sonne. Es wird viel geschwiegen,

dazwischen fragmentarisch

über Philosophie gesprochen:

„Wie kann etwas vergehen,

das ein Recht hat, zu sein?“

ist zum Beispiel so ein Satz. Ab

und zu holt einer der beiden in

der Tankstelle Bier oder Zigaretten.

Am Ende gibt es einen

Twist, der den Film in eine völlig

andere Richtung lenkt und

schwer zu verstehen ist.

Ansonsten passiert wenig,

die Zeit verstreicht langsam im

Film – und im Zuschauerraum.

Problematisch wird „Robert“

nämlich durch seine Länge

von knapp drei Stunden. In

der Pressevorführung verließen

seufzende Zuschauer im

Minutentakt den Saal. Die, die

durchhielten, flüchteten sich

am Ende in Galgenhumor oder

machten aus ihrer Ratlosigkeit

keinen Hehl. „Prätentiös“,

„sperrig“, „langweilig“ waren

noch die harmlosesten Kommentare.

Auch nach Abschluss

der Berlinale weiß keiner so

recht, was anzufangen ist mit

diesem Film. Zweifelsohne

ist es ein spannendes Unterfangen,

inhaltliche Fragen zur

M R . M’s JA zz ClU b

Do-SA /8.-10. MÄr Z 2018

Kurhaus Bénazetsaal

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S A /24. MÄr Z 2018/20 Uhr

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S A /14. AprI l 2018/19 Uhr

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SA/12. MAI 2018/19 Uhr

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Sonntag 22. April

Zeit in den formalen Rahmen

zu übernehmen. Ebenso ist

aber unbestritten, dass es Gröning

nicht gelungen ist, philosophische

Themen in einem

adäquaten Format zu verarbeiten.

Zu zäh ist die Handlung

und zu gewollt ist der Versuch,

elaboriertes Bildungskino zu

präsentieren.

Und dann noch der vierte

und letzte deutsche Beitrag,

gleichzeitig der Abschlussfilm

des Wettbewerbs: In den

Gängen aus der Feder des Regisseurs

Thomas Stuber (Herbert).

Der schüchterne Christian

(wieder Franz Rogowski)

fängt neu an in einem großen

Supermarkt irgendwo in Brandenburg.

Sein Vorarbeiter Bruno

(großartig: Peter Kurth)

führt ihn in den Mikrokosmos

ein, in dem die Belegschaft so

etwas ist, wie eine große Familie.

Die schlagfertige Marion

(Sandra Hüller) hat es Christian

angetan und als die beiden

sich vorsichtig annähern,

drückt der ganze Supermarkt

die Daumen. Doch Marion

ist verheiratet und damit fangen

die Probleme an, die nicht

kleiner werden, als Christians

altes Leben ihn einzuholen

droht. Regisseur Stuber inszeniert

die Geschichte im Un-Ort

Supermarkt. In den kalten, hohen

Gängen ist eigentlich kein

Platz für Leben. Und dennoch

entspinnt sich zwischen den

Mitarbeitenden ein Netz an

Beziehungen und Verhältnissen.

In den Gängen kommt

traumartig leicht daher und

wird von einem feinen, zurückhaltenden

Humor untermalt,

der der Geschichte trotz

ihrer tragischen Entwicklung

eine positive Kraft verleiht.

Das deutsche Kino präsentierte

sich im diesjährigen

Wettbewerb also ambitioniert

und durchaus mit Potential,

Lob gab es von der heimischen

wie der internationalen Kritik.

Daher staunten nicht wenige,

als am Ende bei der Bärenvergabe

alle vier Filme leer ausgingen

und in keiner der insgesamt

acht Kategorien Erwähnung

fanden. Nicht nur damit

sorgte die sechsköpfige Jury

unter Vorsitz des Regisseurs

Tom Tykwer für eine Überraschung.

Auch bei der Vergabe

des Goldenen Bären setzte die

Regula Mühlemann, Sopran

Oscar Verhaar, Altus

Michael Feyfar, Tenor

Benoît Arnould, Bass

Christoph Prégardien, Evangelist

Daniel Ochoa, Jesus

Kammerorchester Basel

Camerata Vocale Freiburg

Leitung: Winfried Toll

Jury ein Ausrufezeichen. Dieser

ging an den semidokumentarischen

Spielfilm Touch me

not der jungen rumänischen

Regisseurin Adina Pintilie.

Damit zeichnete die Jury den

wohl kontroversesten Film des

diesjährigen Wettbewerbs aus.

Als Versuchsanordnung inszeniert,

sehen wir in Touch me

not die Mittfünfzigerin Laura

(Laura Benson), die ihrem

Problem, körperliche Nähe

zuzulassen, mit verschiedenen

therapeutischen Spielarten zu

entgegnen versucht. Sie bestellt

einen Callboy, dem sie

beim Masturbieren zusieht

(diese Szene kommt nach etwa

fünf Minuten und bereits hier

verließen die ersten Zuschauer

den am Ende halbleeren Kinosaal)

und versucht mit Sexualtherapeuten

aus dem Transvestit-

und SM-Bereich, ihre

Berührungsängste abzubauen.

Parallel folgt der Film Tomas

(Tómas Lemarquis), der seine

emotionale Verschlossenheit

abbauen möchte, indem er in

einer Therapiegruppe mit körperlich

schwer beeinträchtigten

Menschen das Spannungsverhältnis

von innerer und äußerer

Schönheit erkundet.

Regisseurin Pintilie setzt sich

in radikaler Form mit zentralen

Fragen nach körperlicher Nähe

und Intimität auseinander. Die

Farbe Weiß dominiert, in manchen

Passagen ist das Setting

laborartig futuristisch. Eine

immer wieder zwischengeschnittene

Filmkamera weist

uns auf die dokumentarische

Grundierung dieses Experimentalfilms

hin. Touch me not

spaltete Publikum und Kritik

in zwei polarisierende Lager.

Während einerseits der voyeuristische

Charakter des Films

aufgrund deutlicher Nacktheit,

Zur-Schau-Stellung von körperlicher

Behinderung und intimer

Grenzüberschreitungen

angeprangert wurde, lobten

andere die Stilsicherheit und

experimentelle Anordnung,

die eine moderne, provokante

Form des Kinos zutage fördert.

Unabhängig von der eigenen

Position hatte Touch me not jedoch

wahrlich keiner als Hauptgewinner

auf der Rechnung.

Auch die Regisseurin schien ob

dieser Entscheidung aufrichtig

überrascht. Damit hat die Jury

eine mutige, bemerkenswerte

Entscheidung getroffen. So

schade es ist, dass die Filme

von Petzold und Co. trotz ihres

Potentials leer ausgingen, so

richtig ist es, radikales, verstörendes

Kino ins Rampenlicht zu

rücken. Denn die kontroverse

Debatte, die dadurch ausgelöst

wird, setzt einen Erneuerungsprozess

in Gang, der dem Kino

als Ganzes nur gut tun kann.

Johannes Litschel

BACH

Johannespassion

25.03.2018

18:00 Uhr

Konzerthaus Freiburg

Tickets von 21,-€ (erm.) bis 47,-€ zuzüglich Vvk-Gebühr bei allen Geschästellen der Badischen Zeitung, bei

Reservix, an der Abendkasse oder online unter:

www.cameratavocalefreiburg.de


INTERVIEW KULTUR JOKER 17

Fortsetzung des Interviews:

erschien. Projekt und Publikation

befassen sich mit Grenzen

in der Kunst, Grenzen in der

Gesellschaft. Dieses Thema, das

auch den aktuellen Diskurs über

den gesellschaftlichen Umgang

mit Migration und Fluchtbewegungen

einschließt, halte ich für

sehr wichtig. Grenzen müssen

ständig neu bestimmt, austariert

oder erweitert werden. Dieses

Projekt ist auch Ausdruck einer

seit Jahren andauernden,

intensiven Zusammenarbeit mit

Schweizer Künstler/innen und

Kunstinstitutionen.

Große Buchprojekte werden

natürlich oft auch von selbst zu

wichtigen Publikationen: Etwa

die Werkverzeichnisse von Franz

Bernhard, Christoph Meckel und

Bernd Völkle. In den vergangenen

vier Jahren entstanden bei

modo auch wichtige theoretische

Festkonzert

L´Orchestra I Sedici

Historisches Kaufhaus

Kaisersaal

www.reservix.de

Sonntag 22. April

Texte zu Themen der Kunst, wie

„Kunst selbst sehen“ von Angeli

Janhsen oder die Bücher von

Günter Figal „Unwillkürlichkeit

– Essays über Kunst und Leben“

und „Ando – Raum, Architektur,

Moderne“.

Kultur Joker: Sie verwalten

auch mehrere Künstlernachlässe.

Welche sind das im Einzelnen?

Dieter Weber: Ja, das stimmt.

Ich verwalte und betreue den

Künstlernachlass von Bert Jäger,

sowie Teile des „vorgelassenen“

Werkes von Bernd Völkle und

habe außerdem das Archiv Kammerer-Luka

aufgebaut. Dieser

Arbeitsbereich hat sich direkt

aus dem Kontext des Kunstbuchverlags

ergeben. Zuerst haben

wir in allen solchen Fällen mit

der teilweise wissenschaftlichen

Erfassung der Werke, Erstellung

von Werkverzeichnissen und Archivierung

begonnen. Mit Bert

Jäger war ich lange, bis zu seinem

Tod 1998, freundschaftlich

verbunden. Wir haben etliche

Bücher und Zeitschriften gemeinsam

gestaltet. Doch weit

darüber hinaus war er für mich

auch ein wichtiger Lehrer für

das Sehen. Nach seinem Tod

ging es mir darum, diesen wichtigen

südwestdeutschen Künstler

Nachkriegszeit in Erinnerung zu

halten. Zur Malerei kam im Jahre

2004 der Fund der Schwarz-

Weiß-Negative aus den 1950er

und 1960er Jahren. Diese bis

dahin weitgehend unbekannten

Fotografien führten zu einer Publikation

seines fotografischen

Werkes. Das Werk von Bernd

Völkle und Kammerer-Luka betreuen

wir durch Ausstellungen,

die Erarbeitung von Werkverzeichnissen

und Publikationen

bis hin zur Einrichtung und Betreuung

der Websites.

Kultur Joker: Damit nehmen

Sie nicht nur eine große Verantwortung,

sondern auch sehr viel

Arbeit auf sich…

Dieter Weber: Da haben Sie

recht, aber aus der Beschäftigung

mit diesen Themen heraus

entstehen dann natürlich auch

wieder Ideen und Themen für

neue Bücher. Die Frage des Umgangs

mit Künstlernachlässen

und der Archivierung der großen

Anzahl künstlerischer Werke ist

für tausende Bildende Künstler,

Sammler und Institutionen relevant.

„Was tun?“ Das war dann

auch die erste Publikation zu

diesem Thema, die der Künstlerbund

Baden-Württemberg als

Dokumentation eines Symposions

im ZKM Karlsruhe herausbrachte.

Im vergangenen Jahr

veröffentlichten wir dann zu

diesem Thema ein nächstes Buch

von Frank Michael Zeidler, dem

langjährigen Vorsitzenden des

Deutschen Künstlerbundes, der

die Nachlassfrage aus Künstlersicht

beleuchtet.

Kultur Joker: Wie muss man

sich den komplexen Prozess, ein

Kunstbuch von dieser Güte zu

gestalten und herzustellen, vorstellen?

Dieter Weber: Über viele Jahre

hinweg hat sich bei meinen Kollegen

und mir ein großer Erfahrungsschatz

gebildet. Wir kennen

die Materialien, die Produktionsabläufe

und die nötige Qualitätssicherung.

Alle Schritte der

Produktion von Kunstbüchern

müssen unter diesen Aspekten

angegangen werden: Fotografie,

Lithografie, Farbabstimmung (bei

uns, wenn möglich, immer vor

dem Original), sicheres Lektorat

und Korrektorat. Man braucht

die Kenntnis der druck- und bindetechnischen

Abläufe. Und vor

allen Dingen: Gute Kommunikation

und Zusammenarbeit aller

am Prozess Beteiligten.

Kultur Joker: Qualität kostet

demnach viel Aufwand und Zeit.

Aber wie sieht es mit dem Geld

aus?

VIER MESSEN

EIN TERMIN

reizeitmessen

freiburg

16.–18. März

Ermäßigter

Vorverkauf bis 15.März

7,00 € statt 9,00 €

Eintrittskarte =

Dieter Weber: Die Güte hängt

meist auch von den zur Verfügung

stehenden Mitteln ab.

Und da sieht es natürlich – wie

in vielen Bereichen der Kulturwirtschaft

in unserer Stadt und

im Land – oft sehr flau aus. Hier

gibt es nur wenige Zuschussmöglichkeiten

für Künstler, Institutionen

und Verlage, wohingegen

zum Beispiel die Schweiz

für Verlage von 2016 bis 2020

eine staatliche Strukturförderung

bereithält.

Ganz allgemein formuliert,

spielt bei der Erarbeitung der

Kunstbücher auch eine Rolle,

in welchem Klima – politisch

und kulturpolitisch – wir hier in

Freiburg arbeiten können. Beispielsweise

hat die Schließung

der Außenstelle der Akademie

der Bildenden Künste Karlsruhe

die Rolle der bildenden Kunst in

Freiburg sehr geschwächt.

Kultur Joker: Sie publizieren im

Schnitt zirka zwanzig Bücher im

Jahr, das sind etwa ein bis zwei

Bücher pro Monat. Wie ist das zu

schaffen?

Dieter Weber: Die Publikationen

entstehen unter unterschiedlichen

Bedingungen. Die

gesamte Herstellung, Gestaltung,

Bildbearbeitung und die

Qualitäts- und Produktionsüberwachung

liegt bei uns in Freiburg.

In manchen anderen Fällen

sind Teile dieser Arbeiten von

den Auftraggebern schon ausgeführt.

Wir arbeiten im Verlag

mit vier bis fünf Kollegen. Hinzu

kommen Kolleginnen und Kollegen,

die frei für modo arbeiten.

Mit dieser personellen Situation

ist schon sehr viel zu erreichen.

Kultur Joker: Sie sagten einmal,

um die Kunst in ihrer Einzigartigkeit

im Buch wiederzugeben,

outdoor

& sports

müsse man beim Künstler selbst

häufig Überzeugungsarbeit leisten.

Dieter Weber: Für uns als

Kunstbuchgestalter und -hersteller

geht es darum, in der

Umsetzung das zu machen, was

für die jeweilige Kunst das einzig

Richtige ist. Wir haben die

Expertise als Kunstbuchgestalter,

die Künstler/innen sind Experten

ihrer und der Kunst. Das

muss aus beiden Perspektiven

zusammenkommen. Es ist klar,

dass es Unterschiede gibt, wenn

ich Fotografie, Videoarbeiten,

Malerei oder Skulptur in einem

Buch vermitteln möchte. Darüber

hinaus versuchen wir immer

auf den Kern, das Wesen des jeweiligen

Werkes zu kommen.

Kultur Joker: Der Trend zum

E-Book geht sicherlich auch am

Kunstbuch nicht spurlos vorüber.

Wie steht modo zu dieser Entwicklung?

Dieter Weber: Ich meine, dass

sich auch in der Zukunft rein

digitale Buchformen, und das

sehe ich im Besonderen beim

hochwertigen Kunstbuch, nicht

durchsetzen werden. Das bildhafte

Darstellen von Kunst aller

Bereiche, teilweise mit qualitativ

hochwertigsten Druckverfahren,

die Haptik und Unterschiedlichkeit

von Papieren, die Typografie,

der Bucheinband bis hin zum

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Gewicht des Mediums und der

körperlichen Präsenz des Buches

sprechen gegen den Trend. Das

digitale Buch unterschlägt all

diese Sinneseindrücke. Schwierig

ist in diesem Zusammenhang

wieder die Frage nach den Kosten

dieser Buchproduktionen.

Die liegen natürlich in ganz anderen

Dimensionen.

Kultur Joker: Und wie finanzieren

Sie die doch meist sehr kleinen

Auflagen und speziellen Themen

Ihres Verlagsprogramms?

Dieter Weber: Die Auflagen fast

aller unserer Publikationen sind

mit 500 bis 2000 Exemplaren

in der Tat eher klein. Meist gibt

bike

aktiv

es Festabnahmen von Auflagen.

Wir vertreiben unsere Bücher

im deutschsprachigen Raum

über zwei Verlagsvertreter. Für

die USA und Kanada haben wir

für die zweisprachigen Bücher

eine Auslieferung. Ein großes

Problem ist für uns, wie für

viele andere kleinere Verlage

im Kunstbereich, dass sich der

Buchhandel seit einigen Jahren

in der Präsentation von Kunst-,

Architektur- und Fotobüchern

sehr zurückhaltend verhält. Bei

der Finanzierung sind wir daher

oft auf die Zuschüsse von institutioneller

und privater Seite angewiesen.

Den Institutionen stehen

aber selbst immer knappere Mittel

durch staatliche und kommunale

Förderung zur Verfügung.

Kultur Joker: Zu einigen Ihrer

Publikationen erscheinen sogenannte

Vorzugsausgaben. Was

bedeutet dies?

Dieter Weber: Die Vorzugsausgaben

sind eine kleine Anzahl

von Büchern aus der jeweiligen

Auflage (meist Künstlermonografien),

die, mit einem Original

versehen, erworben werden

können. Der Käufer erhält neben

dem Buch ein Original oder

zum Beispiel eine Druckgrafik

des Künstlers zu einem sehr

günstigen Preis. Für viele junge

angehende Sammler ist dies eine

gute Möglichkeit, Originale zu

erwerben.

Kultur Joker: Auf welche Bücher

dürfen wir uns in der nächsten

Zukunft freuen?

Dieter Weber: Die nächsten Bücher

aus dem modo Verlag, auf

die ich mich besonders freue,

sind wieder ein Buch mit Texten

zur Kunst: „Angeli Janhsen –

Was tun. Künstler machen Vorschläge“

und das Buch „Kunstsache.

Künstlergespräche.“, das

vom Kunstmuseum Stuttgart herausgegeben

wird und eine Gesprächsreihe

mit Künstlerinnen

und Künstlern der Sammlung

Klein dokumentiert. Beide Bücher

erscheinen im Frühjahr.

Kultur Joker: Und im Mai gibt’s

dann ein großes Verlagsfest… Ich

wünsche Ihnen und modo auch

weiterhin viel Erfolg. Haben Sie

vielen Dank für das Gespräch!

Die Ausstellung „kunstBUCHaktion“

– 45 Künstlerbücher

zum Verlagsjubiläum des modo

Verlages ist bis 29. April zu sehen.

modell

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18 KULTUR JOKER NACHHALTIG

Siebter Internationaler Umweltkonvent

Freiburg wird vom 15. bis 18. März zum Treffpunkt der weltweiten Umweltelite mit dem Themenfokus Ernährung

und internationale Agrarwirtschaft, unter dem Motto „Ecological FooDprint“

Vom 15. bis 18. März wird

Freiburg erneut zum Treffpunkt

von Umwelt- und Klimaexperten

aus aller Welt. Die European

Environment Foundation (EEF)

lädt unter der Schirmherrschaft

von Klaus Töpfer die Preisträger/innen

renommierter Umweltpreise

aus aller Welt zum

siebten Internationalen Umweltkonvent

mit dem Leitthema

„Ecological FooDprint“ in den

Breisgau ein.

Ein Schwerpunktthema der

diesjährigen Veranstaltung sind

die Probleme und Herausforderungen

in der Nahrungsmittelproduktion

vor dem Hintergrund

einer rapide wachsenden

Weltbevölkerung, dem Klimawandel

und landwirtschaftlichen

Monokulturen.

Mit hochkarätigen Vorträgen

startet der diesjährige Umweltkonvent

am 15. März um 18 Uhr

im Historischen Kaufhaus in

Freiburg. Key Note Speaker

der öffentlichen Veranstaltung

sind Jennifer Morgan,

Vorstand Greenpeace International,

Klaus Töpfer,

ehem. Direktor des UN-Umweltprogramms

und ehem.

Bundesumweltminister sowie

Ernst Ulrich von Weizsäcker,

Co-Präsident Club

of Rome und international

anerkannter Umweltwissenschaftler.

Der zweite Tag

steht im Zeichen des Wissenstransfers

und der Vernetzung:

Die Umweltpreisträger

stellen ihre Projekte vor und

nehmen an einem Workshop

des Food Programms der

Vereinten Nationen teil.

Am 16. März um 20 Uhr

im Konzerthaus Freiburg

findet ein öffentlicher Vortrag

mit Mathis Wackernagel,

Schöpfer des Ökologischen

Fußabdrucks und Präsident von

Fernsehköchin Sarah Wiener

lädt zum Green Dinner. © Christian Kaufmann

Global Footprint Network und

Kirsten Lund-Jurgensen, Executive

Vice President Pfizer

and President Pfizer Global

Supply. Wackernagel präsentiert

sein Konzept des

Ökologischen Fußabdrucks

im aktuellen Kontext, insbesondere

auch in Bezug auf

Ernährung und Agrarwirtschaft.

Wie und ob grüne

Produktion in einem weltweit

agierenden Konzern

gelingen kann, zeigt Kirsten

Lund-Jurgensen eindrücklich

auf, die in ihrer Funktion für

alle Pfizer-Produktionsstätten

weltweit zuständig ist.

Am 17. März treffen sich

die internationalen Umweltpreisträgerinnen

und -preisträger

beim „Young Talents

Day“ mit Schülerinnen und

Schülern aus dem Regierungsbezirk

Freiburg, Studierenden

der Fakultät für

Umwelt und natürliche Ressourcen

der Universität Freiburg sowie

mit UWC-Schülerinnen und

Schülern.

Am 17. März, 18 Uhr, steht

schließlich das öffentliche

Highlight des Konvents auf

dem Programm: Die bekannte

Fernsehköchin und engagierte

Vertreterin für eine alternative

und regionale Landwirtschaft,

Sarah Wiener, lädt zum Green

Dinner: Die Gäste erwartet ein

von ihr kreiertes 3-Gang Menü,

köstlich ausgeführt von Mensa-

Chefkoch Carsten Höting und

seinem Team. Gerahmt von Impulsvorträgen

internationaler

Umweltpreisträger gibt Sarah

Wiener ein Dinner-Interview

zu aktuellen Food-Trends sowie

nachhaltigem und regionalem

Anbau.

Karten: für die öffentlichen

Veranstaltungen: www.reservix.de

Der Vorverkauf für das

Green Dinner mit Sarah Wiener

endet am 9. März.

Filme, Vorträge, Stadtrundgänge...

Veranstaltungen im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ in Freiburg

Die Vereinten Nationen erklärten

1966 den 21. März zum

Welttag gegen Rassismus. Damit

sollte an das „Massaker

von Sharpville“ im Jahr 1960 in

Südafrika erinnert werden: Auf

einer friedlichen Demonstration

gegen die rassistischen Passgesetze

wurden 69 Menschen von

der Polizei erschossen. In Freiburg

organisiert das Netzwerk

„respect!“ vom 7. bis 24. März

eine Veranstaltungsreihe mit

Vorträgen, Stadtrundgängen,

Filmen und Aktionen. Wegen

des umstrittenen Auftritts der

Band „Frei.Wild“ im April in

Freiburg, liegt ein Schwerpunkt

der Reihe auf dem Thema

Rechtsrock. So zeigt das Kommunale

Kino am 9. März den

Film „Deutsche Popzustände“

über die Entwicklung nationalistischer

Musik seit den 1970er

Jahren. Der Journalist Michael

Weiß wird am 13. März einen

Vortrag über „Rechtsrock und

Grauzonenbands“ halten, mit

anschließender Diskussion.

Mit der Publizistin Jutta Ditfurth

spricht eine Expertin zum

Thema „Antisemitismus und

(neue) Rechte“ am 23. März im

Stadttheater. Den Abschluss der

„Wochen“ bildet eine Vortrags-

und Diskussionsveranstaltung

am 24. März von Aktion Bleiberecht,

die sich der Frage widmet,

wie das Konzept einer solidarischen

Stadt – Solidarity City

– in Freiburg umgesetzt werden

kann. Danach legen verschiedene

DJs im Freizeichen für eine

Solidarity Party auf.

Auch der Verein für soziale

und interkulturelle Arbeit Südwind

Freiburg lädt im Rahmen

der „Internationalen Wochen

gegen Rassismus“ zu zwei Veranstaltungen

ein. Leonhard F.

Seidel wird am 11. März, 11 Uhr

in der Galerie im Alten Wiehrebahnhof

in Freiburg aus seinem

engagierten Kriminalroman

„Fronten“ lesen. Ein bosnischer

Waffensammler läuft Amok, ein

„Reichsbürger“ sinnt auf Rache

und eine muslimische Ärztin

gerät zwischen die Fronten. Geschickt

verknüpft der Autor die

Lebenswege der drei Protagonisten

miteinander, die in einem

packenden Finale aufeinandertreffen.

Es geht um Rassismus

und Fanatismus in einer Gesellschaft

voller Angst und über den

Mut, sich dem entgegenzustellen.

Werbeplakate von entwicklungspolitischen

Organisationen

wie ‚Brot für die Welt‘, ‚Welthungerhilfe‘,

‚Kindernothilfe‘ oder

‚Care‘ prägen das Bild auf Straßen,

Plätzen und in Bahnhöfen

in Deutschland. Der Dokumentarfilm

von Carolin Philipp und

Timo Kiesel „White Charity“

analysiert diese Spendenplakate

aus einer Rassismus kritischen,

postkolonialen Perspektive. Die

Diskussionsveranstaltung mit

Filmbeitrag, u.a. mit Emeka

Udemba von German-Africa

Insight e.V. findet am 20. März,

20 Uhr, ebenso in der Galerie im

Alten Wiehrebahnhof statt.

„Wir sind dran“

Ernst von Weizsäcker stellt den neuen Bericht des Club of Rome vor

Weltberühmt wurde der Club

of Rome 1972 mit seinem erschreckenden

Bericht „Grenzen

des Wachstums“. Viele Millionen

Kopien wurden in kürzester

Zeit weltweit verkauft. 45

Jahr später kommt der Club of

Rome mit einem neuen Bericht

mit dem Titel „Wir sind dran“.

Es wurden ein paar Fehler des

alten Berichts korrigiert, aber

im Prinzip die alte Botschaft

aktualisiert. Themen wie die

Krise der Demokratie, der grausige

Machtzuwachs der Finanzmärkte,

die Digitalisierung, der

Klimaschutz und schließlich

auch die Forderung nach einer

Neuen Aufklärung beherrschen

den neuen, sehr umfassenden

Bericht. Ernst v. Weizsäcker,

heutiger Ko-Präsident des Club

of Rome war der koordinierende

Autor, der andere Ko-Präsident

Anders Wijkman aus Schweden

sein Ko-Autor. Professor von

Weizsäcker stellt den Bericht

auf Einladung des BUND-Ortsverbandes

Freiburg vor und freut

sich auf die Diskussion am 20.

März, 19 Uhr in der Universität

Freiburg, Platz der Universität 3,

KG 3, Hörsaal 3044. Eintritt frei.


FREIZEIT KULTUR JOKER 19

Frühlingsgefühle im Elsass

Oster- und Frühlingsmärkte sowie das Musik und Kultur Festival in

Colmar laden zum Feiern ein

Wenn Colmar den Frühling

feiert, ist das ein großes, festliches

Ereignis. Die Colmar

Fête le Printemps bietet vom

29. März bis 15 April ein breites

Programm und das rund um die

idyllische Altstadt von Colmar.

Frühling ist zunächst einmal

die Zeit saisonaler Märkte. An

den berühmten Plätzen Place de

l’Ancienne Douane und Place

des Dominicains warten von

10 bis 19 Uhr zwei Märkte mit

Tauben, Enten, Vögeln, Hühner,

Küken, Hasen, Schafen

und Ziegen. Unter dem Motto

„Frühling“ kommen dann noch

weitere, meist klassisch elsässische

Produkte dazu: Pflanzen,

Kosmetik, Schmuck, Spielzeug,

Feines für die Tafel, Küche und

Genuss, dazu zahlreiche kulinarische

Spezialitäten. Das Osterwochende

steht dabei ganz

im Zeichen der Hasen und Ostereier.

Die Marktbuden werden

mit Hühnern, Hasen, Eiern und

Blumen bunt und lebendig bemalt.

Rund herum herrscht dabei

stets ein reges Treiben. Ein Straßenprogramm,

Open-Air-Konzerte

und drei Ausstellungen

zu Kunsthandwerk und Design

bringen zusätzlich Leben auf die

Straßen. Die „Coquilles d‘Art“

entführt vom 29. März bis 2.

April, 10-19 Uhr in die Welt der

„Wise Fools – Weise Narren“

Erzählkunstfestival zum Weltgeschichtentag

In Freiburg gibt es bereits zum

dritten Mal zum Weltgeschichtentag

(20.3.) vom 16. bis 20.

März ein ganzes Erzählkunstfestival.

Organisiert wird es von

Ars Narrandi e.V., Ideenhochdrei

e.V. mit Kathinka Marcks,

vom Kulturamt und

der INTA-Stiftung.

Das diesjährige

Motto lautet: „Wise

Fools – Weise Narren“.

Till Eulenspiegel,

Hodja Nasreddin,

Anansi,...

in jeder Kultur

gibt es sie.

Ihre Geschichten

provozieren,

regen zum Nachdenken

an und unterhalten.

Am 16. März beginnt

das Festival um 19.30 Uhr im

Kleiderladen Blickfang, Nikola

Hübsch erzählt Geschichten

über das Altern und die Schönheit.

Am 17. März wird von 11-

17.30 Uhr in der Altstadt erzählt,

in den Läden und auf der Straße,

Mehrsprachig (immer auf

Deutsch und Arabisch, Französisch

oder Tigrinja, uvm…), mit

Gebärden und ohne Worte.

Professionelle Erzähler laden

ein in ihre Welten. Vom Museum

für Neue Kunst zur Stadtbücherei,

Fundevogel, Blickfang,

Si Fang Guan, Taimani, Mulan,

Lignum, Weltladen, Tago Mago,

Sina Nikolaus

bemalten, bearbeiteten Eier, die

Ausstellung „Déclinaisons Textiles“

präsentiert vom 5. bis 8.

April, 10-19 Uhr Facetten des

Stoffes und die „Eclats de terre“

vom 12. bis 15. April, 10-19 Uhr

zeigt, was sich mit Keramik und

Ton so alles anstellen lässt. Alle

Veranstaltungen finden im Koïfhus

Colmar statt.

Wer davon nicht genug bekommt,

darf das Festival für

Musik & Kultur vom 31. März

bis 14. April nicht verpassen. In

der Kirche Saint-Matthieu und

dem Saal des Catherinettes erwartet

die BesucherInnen eine

breite musikalische Palette mit

14 Konzerten, die von Barock,

Swing, Orchestersymphonie

bis hin zu kolumbianischer Musik

reichen. Kammerorchester,

Weltmusik-Gruppen oder Jazz-

, Blues- und Rock-Ensembles

geben sich die Hand. Offenheit

ist definitiv Trumpf! Interpreten

und Stars wie die Trompeter

Bernard Soustrot und Thierry

Caens, die Perkussionistin Adélaïde

Ferrière oder die Geiger

Augustin Dumay und Johann

Soustrot treffen auf echte Groover

wie die Echoes of Swing. So

bleibt der Frühling wie er ist:

lebendig. Weitere Infos: www.

printemps-colmar.com

Foto Sebastian Kautz

Museum für Stadtgeschichte bis

zur Konviktstraße und in den

Biergarten Feierling führen die

liebenswerten Bücherwesen auf

Stelzen und erspüren jeweils die

nächste Geschichtenfährte.

Damit Platz für alle in den

kleinen Läden ist, wird gleichzeitig

an drei Orten erzählt. Am

Dienstag im Literaturhaus treffen

die Erzählerinnen und Erzähler

Kathinka Marcks, Nikola

Hübsch, Jürg Steigmeier (CH)

und Lénaic Eberlin (F) aufeinander,

begleitet von Wolfgang

Fernow am Kontrabass. Weitere

Infos: www.weltgeschichtentage-freiburg.de.

Illustration : Vincianne Schleef

Colmar Feiert den Frühling

MUSIK

KULTUR

&

FESTIVAL

KÖNIGLICHES KAMMERORCHESTER

VON WALLONIEN

Leitung : Frank Braley

OCCITANIA KAMMERORCHESTER

LA FOLLIA KAMMERORCHESTER

Leitung : Hugues Borsarello

BRASS ENSEMBLE DES

KONSERVATORIUMS VON COLMAR

Leitung : Philippe Spannagel

KLASSISCHE SOLISTEN

Geige : Augustin Dumay - Johann Soustrot

Klavier : Frank Braley & Eliane Reyes | Posaune :

Fabrice Millischer | Trompete : Thierry Caens - David

Guerrier - Bernard Soustrot - Clément Saunier

Euphonium : Bastien Baumet | Cembalo : Jean-Luc Ho

Gitarr : Philippe Mouratoglou | Marimba : Adélaïde

Ferrière Bratsche : Gérard Caussé Saxophon Alt : Owen

Farr | Flöte : Marie Puzzuoli | Klarinette : Florent Héau

THE SPEAKEASIES SWING BAND

Swing jazz blues

VOM 31. MÄRZ BIS

14. APRIL 2018

SAINT-MATTHIEU KIRCHE

CATHERINETTES SAAL

ELECTRIC SWING CIRCUS

Electro Swing

MYLES SANKO

Soul, Jazz

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Kapverdische Musik

CUMBIA YA

Cumbia

GUNWOOD

Blues, Folk, Rock

COLMAR

INFO & TICKETVERKAUF

www.printemps-colmar.com


Gesellig-Sein ist Straußenzeit -

FREIBURG & UMGEBUNG

WM-Übertragung

kAISERSTUHL /

Sommerfest 3. und 4. August 2018

2018

79232 March-Buchheim | Weberstr. 53

Tel. 07665.4439 | www.schill-hof.de

Öffnungszeiten Strauße 2018

1. März - 2. Dezember

• Donnerstag, Freitag, Samstag ab 17.00 Uhr

• Sonntag und an Feiertagen 17.00 Uhr - 22.00 Uhr

• Küchenzeiten bis 21.30 Uhr

Wir öffnen wieder

am 7.3. - 25.3.

4.4. - 17.6.

Mittwochs bis Ostern

Schlachtplatte

Öffnungszeiten:

Mi- Sa ab 17 Uhr

Sonn- u. Feiertags ab 14 Uhr

Mo+ Di Ruhetage

Großes Hoffest zum 25 jährigen Jubiläum

am 30.6. + 1.7.18

Verschiedene

Spezialitäten je

nach Tag und Saison,

Sonn-Feiertags Grilltag

oder wechselndes

Tagesgericht, leckere

Kuchen und Torten

Grilltage

am 1., 10., 20.+21., 31.5 und 17.6.

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Tel: 07664/2341 Fax 07664/612657 www.winzerschenke.de winzerschenke@web,de

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Geöffnet vom 2. März bis

Ab 2. März bis 23. Dezember 2

kAISERSTUHL / BREISGAU

KARLSRUHE

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Familie Hanser

Schlatthöfe 3

79111 Freiburg i. Br.

Tel. +49 (0) 7 61 - 4 18 47

Tienger Straße

Ausfahrt Freiburg Süd

Eugen-Keidel Bad

Dorint Hotel

FREIBURG

Geöffnet vom 6. April - 1. Juli

und 7. September - 4. November 2018

Strausswirtschaft offen:

Frühjahrssaison: 5. März - einschl. 4. Mai, Karfreitag ab 17 Uhr

Ostersonntag geschlossen. Ostermontag u. 1. Mai ab 12 Uhr

Herbstsaison: 3. Sept. - einschl. 2. Nov., 3. Okt. u. Allerheiligen ab 17 Uhr

Mo - Fr ab 17 Uhr, So ab 12 Uhr | Sa Ruhetag

2018

27. März - 10. Juni und

21. August bis 4. Nov.

Di - Sa ab 17 Uhr

So- und Feiertag ab 12 Uhr

Ostermontag und

Pfingstmontag ab 12 Uhr

geöffnet,

sonst Montag Ruhetag

Spezialitäten:

Sa: Tapas

Di - Do: Rindfleisch mit Meerrettich

Fr - So: Leberle mit Brägele

Frühjahr: Flammenkuchen mit Spargel


das Motto uns‘rer Gastlichkeit.

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79346 Endingen

Telefon: 07642/ 73 02

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Öffnungszeiten:

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Mi - Sa ab 17 Uhr, So & Feiertags

ab 10.30 Uhr, Mo & Di Ruhetag

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Im Frühjahr Spargelkarte

Schambachteller, Winzeromelett,

Brägele mit Wurstsalat,

Rindfleisch mit Meerrettich

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Arno‘s

Straußi

Seefelden

Öffnungszeiten 2018

11. März - 29. April

1. Mai - 10. Juli

14. Juli - 12. August

14. Sep. - 20. Nov.

an der B3

24

geöffnet vom:

17. März bis 24. Juni 2018

28. Oktober 2018 ORTENAU

018


22 KULTUR JOKER FREIZEIT

Es läuft und läuft und läuft

Die Privatbrauerei Waldhaus wächst weiter

Innovativ und bewährt

„freizeitmessen freiburg 2018“ im März

Die „Bierfektionisten“ aus Waldhaus: Brauereichef Dieter

Schmid mit seinen Spielführern

Dieter Schmid kann seine

Freude kaum verbergen:

„Wenn wir jetzt auch noch die

Landeshauptstadt Stuttgart

von uns überzeugen können,

sind wir in Baden-Württemberg

hervorragend aufgestellt.“

Mit einem Augenzwinkern

zum großen Nachbarn fügt er

weiter hinzu: „Erstaunlich ist,

dass wir sogar im Umfeld des

Baden-Württembergischen

Landtags immer mehr Waldhaus-Fans

haben!“

Für den Geschäftsführer

der Privatbrauerei Waldhaus

geht damit das Märchen um

die Schwarzwälder Traditionsmarke

weiter. Während

deutschlandweit der Biermarkt

stagniert, haben die

Bierbrauer aus Waldhaus

weitere Marktanteile dazu

gewonnen. Wachstumstreiber

in der 15 Produkte umfassenden

Angebotspalette von

Waldhaus ist nach wie vor das

Diplom Pils. „Einen Ladenhüter

haben wir einfach nicht

im Programm.“, stellt Vertriebschef

Jürgen Eichelmann

klar, denn auch alle anderen

Produkte wachsen annähernd

linear zum Gesamtergebnis.

Vor diesem Hintergrund ist

es nicht verwunderlich, dass

im kommenden Jahr mit der

100.000 Hektoliter-Marke eine

noch vor wenigen Jahren unvorstellbare

Grenze geknackt

werden soll.

Damit das möglich wird,

gleichzeitig jedoch die nachgewiesene,

hohe Qualität erhalten

bleibt, investiert die

Eigentümer-Familie Schmid

Jahr für Jahr konsequent in

Modernisierung und Erweiterung

der Privatbrauerei. So

wurden im vergangenen Jahr

über 2,9 Millionen Euro in

das Unternehmen investiert.

Dass bei aller Entwicklung

die Qualität für Waldhaus

oberste Priorität hat,

davon künden allein im zu

Ende gegangenen Jahr 36

verschiedene Gold-Medaillen

und erste Preise für die

Waldhaus Bierspezialitäten.

Auch im internationalen

Vergleich brauchen sich die

Schwarzwälder nach wie vor

nicht zu verstecken. Beim

World Beer Award (WBA) in

London wurde das „Ohne Filter

Dunkel“ 2017 zu „Germanys

Best Dark Lager“ und die

noch neue Craft Beer Edition

„Hopfensturm“ zu „Germanys

Best Pale Ale“ gekürt.

„Wachstum ist nicht unser

vorrangiges Ziel, sondern

das Ergebnis unserer konsequenten

Qualitätsphilosophie“,

bemerkt Bernhard Vötter, 1.

Braumeister von Waldhaus,

und fügt mit einem Lächeln

hinzu: „Da wir aber die verrückten

„Bierfektionisten“ aus

dem Schwarzwald sind, streben

wir natürlich auch weitere

Weltmeistertitel an“.

Bei den „freizeitmessen freiburg“

2018 stehen die Frühjahrstrends

im Mittelpunkt der

Angebote. Gut 150 Aussteller

und Vereine präsentieren vom

16. bis 18. März vier Schwerpunkthemen

für die aktive Familie

von heute. Mit „bike aktiv“,

„ferienmesse“, „outdoor &

sports“ sowie der alle 2 Jahre

stattfindenden Modellbau-

Ausstellung wird das gesamte

Messegelände belegt.

Auf der „bike aktiv“ können

sich Besucher vom Kinderfahrrad

und Jugendfahrrad

über

Mountain- und

Trekkingbikes

über Rennräder

bis hin zu allen

Varianten der

sich ständig weiter

entwickelten

E-Bikes informieren.

Zum

Au sprobie ren

und Testfahren

werden großzügige

Parcours und Pump-Tracks

zur Verfügung stehen. Reiselustigen

Familien bietet die

„ferienmesse“ mit Angeboten

von Tourismusverbänden und

-regionen, Fremdenverkehrsbüros,

Reiseveranstaltern, Hotels,

Campingplätzen und Freizeiteinrichtungen

Inspiration

für den gemeinsamen Urlaub

in Nah und Fern. Auch vielfältige

Angebote für den erlebnisreichen

Wochenendtrip werden

präsentiert.

Innovative wie bewährte

Sportarten können Kinder

und Erwachsene bei der „outdoor

& sports“ kennen lernen.

Neben Vorführungen und

Mitmach Aktionen von Sportvereinen

finden die Gäste hier

auch Sport- und Fitnessartikel

sowie ein umfangreiches

Angebot an Freizeit- und

Outdoor Bedarf.Ein beliebter

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Dauerbrenner ist die faszinierende

Welt der „modellbau“.

Zu bestaunen gibt es Eisenbahnen,

Schiffe, Trucks und

Flugmodelle, die durch ihre

naturgetreue Nachbildung und

Funktionalität immer wieder

begeistern.

Weitere Infos: www.messe.

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Spannende Naturbeobachtungen

Die Mundologia im März

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Im März präsentiert die

Mundologia-Reihe in Freiburg,

Denzlingen und

Müllheim acht mitreißende

Live-Reportagen großer

Abenteurer und exzellenter

Natur- und Reisefotografen.

Darunter sind Hans Kammerlander,

der Newcomer

Dylan Wickrama und Asienkenner

Bruno Baumann.

Der aus Sri Lanka stammende

und in der Schweiz lebende

Dylan Wickrama beschloss,

einmal um die Welt zu reisen,

verkaufte seine Autowerkstatt

und füllte damit die Reisekasse.

Drei Jahre fuhr er mit seinem

Motorrad auf über zweihunderttausend

Kilometern

durch 80 Länder. Auf dem

Weg von Alaska nach Argentinien

enden in Panama plötzlich

alle Straßen. Hier beginnt

das größte Abenteuer seines Lebens...

Diese wahre Geschichte,

adrenalinreich und großartig

erzählt, ist am 8. März, 19.30

Uhr im Bürgerhaus am Seepark

in Freiburg zu sehen.

Bruno Baumann: „Tibet“

Asienkenner Bruno Baumann

begab sich über Jahre hinweg

auf die Spuren der Pilger zu

den Kraftplätzen und heiligen

Bergen Tibets. In seiner Reportage

zeigt er am 11. März, 19.30

Uhr im Bürgerhaus Müllheim

nicht nur einen großen Teil

Tibets und des Himalaya-

Raums, sondern geht auch

der Frage nach, warum und

wie Berge zum Mittelpunkt

religiöser Verehrung wurden.

Baumann hat die Götterberge

Tibets zu Fuß erwandert. Als

erster Abendländer erreichte

er die Quellen der vier großen

Flüsse Indus, Brahmaputra,

Sutley und Karnali, die

am Fuß des Kailash entspringen

und ebenfalls als Heiligtümer

gelten.

Außerdem stehen die

„Transsib“ am 6.3., die „Kanaren“

am 7.3. und „Costa

Rica“ von Tobias Hauser

am 9.3. im Bürgerhaus am

Seepark in Freiburg auf dem

Programm. Im Kultur- &

Bürgerhaus Denzlingen sind

am 10.3. „Kuba mit Fiesta

Cubana“ mit Tobias Hauser

und am 11.3. „Unsere wilde

Heimat“ sowie „Hans Kammerlander

– Matterhörner der

Welt“ zu erleben.

Infos/Karten: www.mundologia.de.


NACHHALTIG KULTUR JOKER 23

Verkehrswende: wenn „Schwarzfahren“ ins

grüne Konzept passt

Kostenloser Nahverkehr trifft es nicht ganz

200 Menschen in Autos, Bussen, in der Tram und mit dem Fahrrad

Es wäre auch zu schön gewesen!

Da macht die Regierung

ein Mal einen vernünftigen

Vorschlag „zur Verbesserung

der Luftqualität“ – nur um

stante pede zu verkünden,

dass das alles gar nicht so gemeint

war. Doch der Stein ist

ins Wasser geworfen und zarte

Wellen breiten sich nun aus.

Die Regierungs-Resterampe

hat ihre Idee vom „kostenlosen

ÖPNV“ vermutlich selbst nur

als vorsätzlich gezündete Nebelkerze

verstanden – mitunter

entwickeln verstaubt anmutende

Technokraten durchaus

Fantasie, wenn es z.B. gilt,

Ärger aus Brüssel abzuwenden.

Aber bitte ohne den Auto-

Konzernen zu nahe zu treten,

die als echte Leistungsträger

ihren Beitrag zur Luftverschmutzung

mittels Betrugs-

Software bringen.

„Kostenloser Nahverkehr“

trifft es nicht ganz. Es geht um

Ticket-freien ÖPNV und darum,

wie die Kosten dafür gedeckt

werden können. Freunde

Abgas-armer Atemluft und

Lärmteppich-freier, Kinder-sicherer

Wohngebiete brauchen

gar nicht so weit zu gehen, alle

absurden Posten im Staatshaushalt,

vom Soli über Rüstungsausgaben,

Steueroasen,

Euratom-Forschungsgelder bis

zur Flugbenzinsteuerbefreiung,

daraufhin abzuklopfen, ob sich

hierüber eventuell der ticketfreie

ÖPNV gegenfinanzieren

lässt. Es reicht ein direkter

Vergleich zwischen dem Steuergeld-finanzierten

Individualverkehr

und dem ÖPNV. Denn

merke: umsonst ist gar nix.

Beispiele: Winterharte

Fahrradfahrerinnen die mancherorts

zwischen vereisten

Furchen Rodeo radeln und

Fußgänger, die anderswo im

Schneematsch nasse Füße bekommen,

werden bei einem

neidischen Blick auf die Auto-

Fahrbahn gelegentlich darüber

sinnieren, was der Winterdienst

wohl kostet und wer für

den Maschinenfuhrpark und

die Personalkosten zahlt.

Die Stadt Duisburg beklagte

vor wenigen Jahren das Fehlen

von 400 Millionen Euro,

die u.a. gebraucht wurden, um

eine marode Stahlbrücke zu

reparieren. Ortskundige wissen:

hier fahren die Autos den

Anliegern in den höher gelegenen

Stockwerken fast übers

Kopfkissen. So viel ist klar:

die Autofahrer haben nicht

gesammelt, um die Kosten zu

stemmen. Ebenso wenig, wie

sie in Freiburg oder Falkensteig

dafür sammeln, die B31

unter die Erde zu legen. Nein,

alle Lärmschutzmaßnahmen

und auch die vielen Luftmess-

Stationen nebst Personal sind

nur Ticket-frei aber eben nicht

kostenfrei.

Wissenschaftlicher Vergleich

Wissenschaftler der Universität

Kassel haben sich die

einzelnen Kostenblöcke nun

systematisch angesehen und

kommen zu dem Schluss:

der Auto-Verkehr kostet die

Kommunen das 3-fache im

Vergleich zum ÖPNV. Der

Fahrrad-Verkehr erhält die

geringsten Zuschüsse. Damit

wird klar, dass sogar das

Kostenargument nicht gegen,

sondern für den ticketfreien

ÖPNV spricht.

Die geschäftsführende Groko

hatte ihren Vorschlag eher

halbherzig in die aktuelle Dieselgate-Fahrverbots-Debatte

eingebracht. Drei Modell-

Kommunen sollten den Ticketfreien

ÖPNV mal testen. Nein

nicht die Stickoxid-Metropole

Stuttgart, der Feinstaub-Ballungsraum

entlang der Ruhr

oder gar der Stau-Stand(!)-Ort

Berlin waren gemeint. Mannheim,

Reutlingen und Herrenberg

– drei Orte, die selbst in

den Sendezeit-vernichtenden,

anachronistischen Verkehrsnachrichten

des Deutschlandfunks

keine Rolle spielen und

deren Repräsentanten sich im

Interview als lupenreine Bedenkenträger

zeigen, stehen

hier für die „Ernsthaftigkeit“

des Regierungsanliegens.

Japanischer Kulturtag

Fukushima gedenken, Japan erleben

Am 11. März findet in der

Volkshochschule Freiburg von

11 bis 17 Uhr ein japanischer

Kulturtag statt, um die vielfältige

japanische Kultur vorzustellen

und der Natur- und

Atomkatastrophe von Nordwestjapan

2011 und deren

Folgen für die dort lebenden

Menschen zu gedenken. Es

werden unter anderem selbst

gemachtes japanisches Essen

und traditionelle Süßigkeiten

(Wagashi), kulturelle Beiträge

wie Taiko-Trommeln, Kalligraphie,

Origami, und Kimonoanprobe,

Vorträge und

Filmaufführungen angeboten.

Der Eintritt ist frei, Spenden

sind willkommen. Alle Einnahmen

des Tages werden an

eine Erholungseinrichtung für

die betroffenen Kinder aus

Fukushima gespendet.

Doch da gibt es eine grün

regierte Stadt im Südwesten,

die den Vorschlag der unorganisierten

Bundesregierung mit

Hurra aufgreift: „Wir bräuchten

nicht einmal unbedingt

das Geld vom Bund“, versicherte

der Grüne Oberbürgermeister,

„es wäre schon hilfreich,

wenn in einem Gesetz

geregelt würde, dass Modellkommunen

eine Abgabe von

ihren Bürgern erheben dürfen,

um den Nahverkehr zu finanzieren“.

Es kommt noch dicker: der

Musterschüler hat im Gegensatz

zum verkehrspolitischen

Berliner Hühnerhaufen bereits

ein fertiges Konzept in

der Schublade: „15 Euro pro

Erwachsenem im Monat“, so

rechnet er vor, würden reichen.

Und Pragmatiker ist er

auch noch, zieht gleich noch

die Vorteile für die Autofahrer

aus dem Köcher: Um die

15 Euro wieder reinzuholen,

bräuchten sie dabei nicht einmal

jeden Tag Bus oder Bahn

zu fahren, sondern nur an ein

oder zwei Tagen in der Woche.

Auch wer partout nicht in den

Bus einsteigen will, hat noch

einen Gegenwert für seine 15

Euro: die Straßen werden leerer.

Ohne Staus spart man Zeit

und Spritgeld.

Und während man in „Villabacho“

noch mit „herkömmlichen“

Methoden den Feinstaub

vom Geschirr spült,

steigt im grünen „Villariba“

schon die ticketfreie ÖPNV-

Samstags-Party. Oberbürgermeister

Boris Palmer wurde

am 10. Februar auf seinem ersten

Samstags-Ticket-frei Trip

der Tübinger Verkehrsbetriebe

von TV- und Zeitungs-Reportern

begleitet.

Eva Stegen

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24 KULTUR JOKER NACHHALTIG

„Frieden – was sonst!“

Keine Minderjährigen in der Bundeswehr

Rote Hände als Protest

wurden zum ersten Mal

am 12. Februar 2002

eingesetzt, als das Zusatzprotokoll

zur UN-

Kinderrechtskonvention

in Kraft trat. Dieser Tag

ist seitdem ein weltweiter

Aktionstag gegen den

Einsatz von Kindern als

Soldaten. Das Zusatzprotokoll

verbietet den Einsatz

von Kindern unter

18 Jahren in Kriegen und

Konflikten als Soldaten.

Auf Druck einiger Staaten,

darunter leider auch

Deutschland, wurde eine

Ausnahme bei dem Verbot

zugelassen: Staatliche

Herausgeber:

Helmut Schlieper (V.i.S.d.P.)

Verlag:

Art Media Verlagsgesellschaft mbH

Auerstr. 2 • 79108 Freiburg

Redaktionsleitung:

Christel Jockers

Redaktion:

Cornelia Frenkel

Peter Frömmig

Valentin Heneka

Annette Hoffmann

Marion Klötzer

Manuel Kreitmeier

Nike Luber

Georg Rudiger

Claus Weissbarth

Friederike Zimmermann

Terminredaktion:

Valentin Heneka

Armeen dürfen Freiwillige

ab 16 Jahren werben.

Die Bundeswehr macht

von dieser Ausnahme

Gebrauch und rekrutiert

jedes Jahr zahlreiche

Minderjährige.

Zum Protest dagegen

hatte der Friedensrat vor

die Kaserne in Müllheim

eingeladen und 27 Rote

Hände Plakate auf einer

Leine aufgereiht: Denn

27 Minderjährige tun

im deutschen Anteil der

Deutsch Französischen

Brigade Dienst. Dies

teilte die Pressestelle der

Brigade auf eine Anfrage

mit, die der Friedensrat

Layout :

Christian Oehms

Telefon: 0761 / 72072

Fax: 0761 / 74972

e-mail: grafik@kulturjoker.de

redaktion@kulturjoker.de

Anzeigen:

Tel.: 0761 / 72072

Druck:

Rheinpfalz Verlag und Druckerei

GmbH & Co. KG, Ludwigshafen

Das Copyright für vom Verlag gestaltete

Anzeigen und Artikel liegt beim Verlag.

Nachdruck, auch nur auszugsweise, nur mit

schriftlicher Genehmigung des Verlages.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

Fotos, Vorlagen und für Programmhinweise

kann keine Garantie übernommen werden,

sie sind aber herzlich willkommen.

Lieber gleich zum FACHMANN

Markgräflerland im Vorfeld

des Red Hand Day

gestellt hatte. Daß 17-Jährige

für zu jung gehalten

werden den Bundestag zu

wählen, aber zu Soldaten

ausgebildet werden, hält

der Friedensrat für skandalös.

Die beste Lösung

sei es, zivile Konfliktlösungen

zu befördern,

statt immer neue Kriege

anzuzetteln.

Der Ostermarsch 2018

– „Frieden – was sonst!“

in Müllheim startet am 2.

April, 14 Uhr bei der Kaserne

Müllheim.

„Fukushima nie vergessen!“

7. Mahnwache auf dem Augustinerplatz

Auch in diesem Jahr lädt der

Verein Fukushima-Nie-Vergessen

e.V. in Freiburg auf den

Augustinerplatz zur Mahnwache

ein – mit 1000 Kerzen.

Beginnen wird die Wache am

10. März, 18 Uhr und endet

am Folgetag um 18 Uhr. Zu

jeder vollen Stunde (Nachtruhe

wird eingehalten) wird mit

einem Gong – und Wortimpuls

der Opfer der atomaren

Katastrophe von Fukushima

gedacht.

Über die Folgen der Katastrophe

berichtet am 10. März

u.a. der Filmemacher Thorsten

Trimpop zu Beginn der Mahnwache.

Um 19.30 Uhr läuft

sein Dokumentarfilm „Furusato

Wunde Heimat“ im Kommunalen

Kino im alten Wiehrebahnhof

Freiburg. Während

der Mahnwache werden die

Foto: Thomas Kunz

Passanten dazu eingeladen innezuhalten,

Kerzen zu entzünden

und sich zu informieren.

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Die „Aktion Aufschrei“ fordert ein Ende gefährlicher Waffenexporte

Zunächst klingt es ja gut:

Keine Waffenexporte an Staaten,

die am Konflikt im Jemen

beteiligt sind. So steht es im

Koalitionsvertrag der CDU,

CSU und SPD. Das reicht jedoch

nicht, meint Charlotte

Kehne, Sprecherin der Kampagne

„Aktion Aufschrei - Stoppt

den Waffenhandel!“ und Referentin

für Rüstungsexportkontrolle

bei Ohne Rüstung Leben.

Denn deutsche Waffenexporte

gibt es trotzdem weiterhin -

mit grausamen Folgen. Zuletzt

steigerte die Große Koalition

ihre Exporte von Kleinwaffen

um 47 Prozent, Waffenexporte

an problematische Drittländer

wurden sogar auf über 60 Prozent

ausgeweitet. Wo deutsche

Kriegswaffen letztlich verbleiben,

ist auch nicht klar und

wird mit dem Koalitionsvertrag

nicht weiter verfolgt.

Im Falle der Jemen-Kriegsländer

stehen sogar noch Altaufträge

in Planung. Saudi-

Arabien erhält Schiffslieferungen,

Katar Panzer. Irak

und Türkei kaufen ebenfalls

deutsche Kriegswaffen. Und

nicht zuletzt: Auch ein Rüstungsexportstopp

an die

Länder beim Jemenkonflikt

kann aufgeweicht werden:

Deutsche Rüstungskonzerne

verlagern ihre Produktion

einfach ins Ausland und umgehen

so die deutschen Exportauflagen.

Die Kampagne „Aktion

Aufschrei“ fordert einen generellen

Stopp von Rüstungsexporten

an kriegführende und

menschenrechtsverletzende

Staaten. Christine Hoffmann

von der „Aktion Aufschrei“

und pax christi schlägt als

Lösung ein Rüstungsexport-

Kontrollgesetz vor. In deutlicher

Ablehnung der aktuellen

Waffenexportpraxis verbietet

das Gesetz unter anderem die

Vergabe von Lizenzen und den

Export ganzer Waffenfabriken

sowie Kleinwaffen. Auch sollen

auch Verbandsklagen ermöglicht

werden. Am Schluss

steht eine Festschreibung des

Erreichten und endlich Transparenz

in einem sonst diffusen

und gefährlichen Markt.

Weitere Infos:

www.aufschrei-waffenhandel.

de


GESUNDHEIT KULTUR JOKER 25

Einblicke in das „Krankenhaus der Zukunft“

Neujahrsempfang im Freiburger Loretto-Krankenhaus

Markus Reithwiesner, Minister Manne Lucha und Bernd

Fey (v.l.n.r.)

© RKK Klinikum

Beim Neujahrsempfang des

RKK Klinikums im Freiburger

Loretto-Krankenhaus legte Sozialminister

Manne Lucha dar,

wie das Land Baden-Württemberg

eine flächendeckende, bedarfsgerechte

und hochwertige

medizinische Versorgung fördert.

Dazu gehört die Entwicklung

effizienter, sicherer und patientenorientierter

Versorgungsstrukturen.

Anlässlich seines

Besuchs in Freiburg überbrachte

der Minister die offizielle Förderzusage

über 3,4 Millionen

Euro für Umbaumaßnahmen

im Loretto-Krankenhaus. Markus

Reithwiesner, Holding-Geschäftsführer

der Haufe Group

in Freiburg, zeigte Wege auf systematisch

über den Tellerrand

hinaus zu schauen und gab im

Kontext Strategie, Mensch und

Struktur einen Impuls für die

digitale Transformation zum

„Krankenhaus der Zukunft“.

In seiner Begrüßung stellte

Geschäftsführer Bernd Fey fest,

dass die Mitarbeiter an Belastungsgrenzen

gehen: „Trotzt

eines ausgefeilten medizinischen

Konzeptes ist es unter

den gegebenen gesundheitspolitischen

Rahmenbedingungen

für ein gemeinnütziges Haus

immer schwieriger Eigenmittel

für Investitionen zu erwirtschaften.“

Mit der erteilten Förderzusage

können jetzt im Loretto-

Krankenhaus Umbaumaßnahmen

mit einem Gesamtvolumen

von 4,8 Millionen Euro anlaufen

und damit die Patientenversorgung

weiter verbessert werden.

Minister Lucha erläuterte

seine Vorstellungen von einem

sektoren-übergreifenden Gesundheitssystem,

das den Patienten

in den Mittelpunkt stellt

und die digitalen Möglichkeiten

und Chancen gezielt nutzt: „Wir

brauchen Top-Krankenhäuser,

die das Know-How bündeln und

in denen Patienten die erfahrensten

Ärzte und die bestmögliche

OP bekommen.“ In Bezug

auf die von der Landesregierung

eingeforderte Zusammenführung

von Krankenhäusern und

das zum Verkauf stehende, defizitäre

Bruder-Klaus-Krankenhaus

attestierte der Minister:

„Sie haben die Situation erkannt

und Sie haben gehandelt, führen

Gespräche und tun alles, was

möglich ist.“

Haufe Group-Geschäftsführer

Markus Reithwiesner stellte

dar, dass die Digitalisierung mit

einer massiven Veränderung

der zukünftigen Arbeitswelt

einhergeht. Auch für Krankenhäuser

sieht Reithwiesner die

Notwendigkeit die Strategie

konsequent am Patienten auszurichten,

flexible Organisationen

zu entwickeln und einen neuen

Blick auf den Patienten einzunehmen:

„Die Vernetzung über

Sektorengrenzen hinweg bietet

alle Chancen Effizienz und Versorgungsqualität

in der Gesundheitswirtschaft

weiterzuentwickeln“.

Gefragt sind innovative

und vor allem umsetzbare Lösungsansätze,

die einhergehen

mit Optimierung von Prozessund

Organisationsstrukturen

und den Menschen mitnehmen.

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Samstags

ab 8.00 Uhr

Feb. und März 2018

Hilfe, wenn keiner da ist

Eine Studie bringt PatientenbegleiterInnen in Haushalte älterer,

chronisch kranker Menschen

In höherem Alter kann es sein,

dass man plötzlich alleine lebt.

Kommt dann noch eine chronische

Erkrankung dazu, wird

das alltägliche Leben schnell

zur Herausforderung. Ein Forschungsprojekt

des Universitätsklinikums,

der Universität, der

Pädagogischen Hochschule und

Katholischen Hochschule Freiburg

soll hier nun ansetzen und

Hilfestellung bieten. LoChro-

Studie heißt es, wobei das

Kürzel für Local Chronic Care

Management steht. Die Studie

zielt auf eine bessere Versorgung

chronisch kranker älterer

Menschen. Teil dieses Versorgungsplans

sind auch LoChro-

PatientenbegleiterInnen.

Besteht für die alten Menschen

nur ein brüchiges Versorgungsumfeld,

sind die geschulten PatientenbegleiterInnen

gefragt.

In den schwierigen Lagen, in

welche alte Menschen durch ihre

chronische Erkrankung geraten,

geben sie Hilfestellung, hören

zu und gestalten mit. Als Brückenbauer

stehen sie zwischen

privaten Personen und professionellen

Diensten sowie Einrichtungen,

bieten aber auch eine

Verbindung zu den VersorgungskoordinatorInnen

der LoChro-

Studie. Im Rahmen der mehrjährigen

Studie ist dafür ehrenamtliches

Engagement gefragt. Ein

dauerhaftes Engagement wird

von ihnen aber nicht verlangt.

Noch immer werden Interessierte

gesucht, die eine Schulung

zur LoChro-Patientenbegleitung

absolvieren möchten. Durch vier

Schulungseinheiten werden beispielsweise

Kommunikationstechniken

oder Kenntnisse zu

typischen Alterskrankheiten

erlernt. Praxiserfahrene PflegebegleiterInnen

und externe

FachreferentInnen ermöglichen

eine professionelle Anleitung.

Die Schulungstermine sind am

9./10. März, 13./14. April, 11./12.

Mai und am 8./9. Juni, freitags

jew. von 14.30 bis 18 Uhr und

samstags von 9.30 Uhr bis 15

Uhr.

Weitere Infos zur LoChro-

Patientenbegleitung gibt Frau

Noemie Friedrich, akademische

Mitarbeiterin der Katholischen

Hochschule Freiburg, unter

0761-200-1475 oder noemie.

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26 KULTUR JOKER GESUNDHEIT

Alternative Wege zur Heilung

TCM und Aromatherapie als ganzheitliche Heilkonzepte

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Die Attraktivität alternativer

Heilmethoden bleibt ungebrochen.

Auch heute herrscht ein

nahezu erschlagendes Angebot

an unterschiedlichen Behandlungen.

Für einen ersten

Einblick stellen wir hier zwei

Heilmethoden vor, von denen

man besonders oft hört, die sich

jedoch nicht jedem gleich erschließen:

Die traditionelle chinesische

Medizin (TCM) und

die Aromatherapie.

Rhythmische Massage

Naturheilpraxis für Kinder und Erwachsene

Selma Gestrich, Heilpraktikerin und Gesundheitspädagogin

Phyto- und Aromatherapie

Heilimagination

Fastenbegleitung

Personzentrierte Beratung

Thai-, Aroma- u.a. Massage

Stärkung der Darmgesundheit und des Immunsystems

Kurse und Vorträge

0761/13776899 praxis@selma-gestrich.de www.selma-gestrich.de

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Traditionelle Chinesische

Medizin

Die traditionelle chinesische

Medizin ist hierzulande vor

allem über die Behandlungsmethode

der Akupunktur bekannt,

bietet aber deutlich mehr. Sie erweist

sich gerade dann als sinnvoll,

wenn diffuse Schmerz- oder

Erschöpfungserscheinungen auftreten,

die durch hausärtzliche

Behandlungen keine Besserung

versprechen. Eigentlich ist der

Mensch gesund, fühlt sich aber

krank. Oder er hat chronische

Beschwerden, deren Ursache

durch Medikamente nicht geheilt

werden können. Die TCM

befasst sich seit mehr als 2000

Jahren mit dem menschlichen

Körper und seinen Leiden.

Ein wesentliches Prinzip der

TCM ist die Tatsache, dass ein

Krankheitssymptom nur ein Teil

eines Ganzen ist. In einer TCM-

Untersuchung wird der Patient

nicht nur über sein Hauptsymptom

befragt, sondern es werden

Informationen „vom Scheitel bis

zur Sohle“ des Patienten zusammengetragen.

Dann wird mit Hilfe

der Zungendiagnose und der

Pulsdiagnose das „energetische“

Muster festgestellt. Aus der Befragung

und der Zungen- und

Pulsuntersuchung wird das sogenannte

„Disharmonie-Muster“

des Patienten festgestellt. Die

TCM behandelt das Gesamtmuster

des Patienten und nicht ein

Akupunkturpunkte auf einer Illustration in der japanischen

Abhandlung „Geheime Dokumente über die Nadeln

und die Moxas“ (1772) von Tchen-Kienou-Pi-Tch‘ao

einzelnes Symptom. Dies ist der

Hauptunterschied zur westlichen

Schulmedizin. Ying und Yang

mögen Gegensätze sein, sind

aber beide Teil des Ganzen, so

betrachtet die TCM immer den

ganzen Menschen, ebenso auch

immer Körper und Seele.

Entsprechend ist auch das Qi

wichtig. Diese Energie im Körper

des Menschen muss ungehindert

fließen, nur so fühlt er sich

gesund. Bestehen Blockaden

im Fluss des Qi besteht ein Ungleichgewicht.

Der Mensch fühlt

sich krank. Zur Behandlung dieser

Ungleichgewichte bietet die

TCM neben Pflanzenheilkunde,

Ernäherungslehre, Qi Gong und

Tuina auch die Akupunktur. Der

Arzt sticht seine Nadeln dabei in

streng definierte Akupunkturpunkte,

um gehemmte Energien

zu lösen und den Qi-Fluss im

Körper wieder zu garantieren.

Viele Menschen zweifeln die

Existenz einer solchen Qi-Energie

an, dabei hat selbst die Weltgesundheitsorganisation

(WHO)

eine Liste mit Erkrankungen veröffentlicht,

bei denen Akupunktur

als sinnvolle Behandlungsmethode

aufgeführt wird.

Aromatherapie

Auch die Aromatherapie ist

Teil der traditionellen chinesischen

Medizin. Hierbei werden

ätherische Öle verwendet,

um die natürlichen Selbstheilungkräfte

zu aktivieren. Ebenfalls

als ganzheitliches Prinzip

angelegt, können so körperliche

wie auch seelische Beschwerden

behandelt werden. Die Anwendung

erfolgt häufig durch Inhalation

der Öle, aber auch durch

Einreibungen, Massagen, Wickel,

Umschläge oder Bäder.

Infos zur Aromatherapie bietet

das Forum Essenzia unter:

www.forum-essenzia.org

Frühstückchen für Frühaufsteher

Bis Ende März erhalten Blutspender am Samstag ein Mini-Frühstück

Februar – das heißt aus Sicht

der Blutspendezentrale ausfallende

Blutspender durch Fasnet,

Grippe und Schulferien. Insofern

sind die Depotbestände Anfang

März traditionell niedrig. „Wir

bitten alle Menschen in Freiburg

und der Region, zur Blutspende

zu kommen. Wir möchten speziell

diejenigen direkt ansprechen,

die noch nie da waren. Auf Sie

wartet das gute Gefühl, etwas

Sinnvolles getan und mit einer

Spende mehreren Menschen geholfen

zu haben“, so Dr. Markus

Umhau, ärztlicher Leiter der

Blutspendezentrale des Universitätsklinikums.

Denn ein

Drittel der Bevölkerung könnte

Blut spenden, aber nur etwa

drei Prozent tun es auch. Dies

steht in Gegensatz dazu, dass 80

Prozent aller Menchen einmal

im Leben selbst Blut brauchen.

„Im Grunde ist Blut spenden

ein Geben-und-Nehmen. In gesunden

Zeiten wird gespendet.

In Zeiten von Krankheit oder

großen Operationen profitiert

man dann von den vorhandenen

Blutvorräten“, so Umhau. Wer

am Samstag zum Blut spenden

kommt kann sich noch bis

Ende März auf das „Early Bird

Breakfast“ freuen: neben Kaffeespezialitäten,

Tee und anderen

Getränken gibt es knusprige

Croissants und Brezeln so lange

der Vorrat reicht.

Öffnungszeiten Blutspendezentrale:

Mo und Di 8 bis 15

Uhr; Mi und Do 12 bis 19 Uhr;

Fr und Sa 8 bis 13 Uhr. Weitere

Infos: www.blutspende-uniklinik.de


MUSIK KULTUR JOKER 27

Emil Gilels (1916 – 1985) zählt

zu den bedeutendsten Pianisten

des 20. Jahrhunderts. Er war für

Generationen von Pianisten ein

Vorbild. Veranstalter des nach

ihm benannten Festivals, das

alle zwei Jahre in Partnerschaft

mit der Hochschule für Musik

Freiburg stattfindet, ist die Emil

Gilels Foundation gGmbH, in

Privatinitiative gegründet von

dem Gilels-Schüler Prof. Felix

Gottlieb.

Das Emil Gilels Festival verbindet

Konzerte international

renommierter Interpretinnen

und Interpreten mit Meisterkursen

bei hervorragenden

Vertretern ihres Fachs: Beim

4. Emil Gilels Festival vom 19.

bis 24. März treten Grigory Sokolov,

Yefim Bronfman und Evgeny

Kissin an der Hochschule

auf. Am 19. März, 20 Uhr, wird

es ein Klavierabend mit Grigory

Sokolov geben. Am 22. März,

20 Uhr, spielt Yefim Bronfman

Schumann, Widmann und Prokofieff.

Beethoven und Rachmaninoff

stehen am 24. März,

20 Uhr mit Evgeny Kissin auf

4. Emil Gilels Festival

Konzerte und Meisterkurse in Freiburg

Grigory Sokolov

dem Konzertprogramm. Parallel

dazu findet der Meisterkurs

für herausragende junge Pianistinnen

und Pianisten statt.

Dazu konnten mit Yefim Bronfman,

Gerald Fauth und Robert

Levin drei der bedeutendsten

Klavierpädagogen gewonnen

werden. Hinzu kommen ein

musikwissenschaftlicher Vortrag

von Prof. Robert Levin am

20. März, 19 Uhr und die 2018

erstmals stattfindende Veranstaltung

„Emil Gilels spielt...“

mit seltenen Videoaufnahmen

am 21. März, 19 Uhr.

Eine ähnlich hohe Dichte an

Klavierabenden und Meisterkursen

internationaler Größen

innerhalb nur einer Woche wird

in Deutschland und Europa

kaum jemals erreicht.

Weitere Infos: festival.emilgilelsfoundation.net

23. Bad Krozinger Mozartfest

Konzerte und mehr im Kurhaus und Schloss

Zu Ehren Mozarts

findet vom 23. März bis

6. Mai das 23. Bad Krozinger

Mozartfest im

Kurhaus und im Schloss

Bad Krozingen statt.

Das Mozartfest startet

am 23. März, 19 Uhr

mit Gogol & Mäx und

ihrem Programm „Concerto

Humoroso – Das

Geburtstagskonzert“ im

Kurhaus. Gut zwei Dutzend

Instrumente und

ihre musikalischen und artistischen

Lieblingsszenen haben

sie im Jubiläumsgepäck.

Das Kinder- und Familienkonzert

„ErlebnisMusik!“ findet am

25. März, 11 Uhr in Zusammenarbeit

mit der Hochschule für

Musik Karlsruhe im Schloss

statt. Der Klassik-Brunch im

Frühling am Ostermontag ab 11

Gogol & Mäx

Uhr im Kurhaus bietet traditionell

einen Ohren- und Gaumenschmaus

für die ganze Familie.

Ein weiteres musikalisch-kulinarisches

Vergnügen ist der

Wiener Abend am 5. April, 19

Uhr. Am 8. April, 16 Uhr tritt

das ensemble1800berlin im

Schloss auf. Mit ihrem Programm

„Surprises!“ widmen

© Vico Chamla

sie sich einem zentralen

Aspekt in Haydns

Werk: Der Überraschung!

Ein Kammerkonzert

mit Gesang,

Klavier und Violine ist

am 15. April, 19 Uhr

im Kurhaus zu hören.

Präsentiert werden

Stücke von Mozart,

Schumann, Loewe und

Grieg. Am 22. April ist

um 19 Uhr das Markgräfler

Symphonieorchester

unter Leitung von Uwe

Müller-Feser im Kurhaus zu

Gast. Auf dem Programm stehen

Kompositionen von Schubert,

Mozart und Beethoven. Beim

Opernabend am 6. Mai, 19 Uhr

werden die jungen Sängerinnen

und Sänger der Hochschule für

Musik Freiburg ihr ganzes Können

im Kurhaus präsentieren.

Trompete und Orgel

Osterkonzert St. Cyriakkirche

Zu einer schönen Tradition

ist es geworden, Ostern in der

St. Cyriakkirche mit festlichen

Trompeten- und Orgelklängen

zu feiern. Auch 2018 wird das

renommierte Duo Bernhard

Kratzer/Paul Theis, das sich

seit über 20 Jahren der wahrhaft

königlichen Instrumentenpaarung

Trompete und Orgel verschrieben

hat, am Ostermontag,

den 2. April um 16 Uhr wieder

in Sulzburg zu Gast sein. Die

romanische St. Cyriakkirche

bietet den feierlichen Rahmen

für dieses stimmungsvolle Osterkonzert.

Zur Aufführung gelangen

Höhepunkte aus dem Repertoire,

glanzvolle Trompetenmusik

und virtuose Orgelwerke

u.a. von Albinoni, Tessarini, J.

S. Bach, Mozart und Bellini.

Fagott und Laute

Arcadia Ensemble mit Kammermusik

Am 18. März, 11 Uhr, findet

eine Konzertmatinee mit Kammermusik

aus dem Barock und

Klassik im Treppenhaus des

Hauses „Zum schönen Eck“

(Museum für Stadtgeschichte am

Münsterplatz, Freiburg) statt. Das

„Primavera Brasileira“

„Domingo Latino“ mit Claudia Carbo

Wer gerne von Latin Lovers,

Sonne und weißen Stränden

träumt, kann dies am 18. März,

19 Uhr, bei „Primavera Brasileira“

im Musiktheater im E-Werk

in Freiburg. Natürlich zu Samba

und Bosa Nova Klängen.

Samba reißt nahezu jeden mit.

Dazu die lustvoll melancholischen

Klänge der Bosa Nova,

jene brasilianische Musik, die

Blues, Jazz, Samba und afrikanische

Rhythmen einzigartig

Arcadia Ensemble mit Annette

Winker (Barockfagott) und Christian

Zimmermann (Barocklaute)

spielt Sonaten für Fagott und Laute

von Antonio Vivaldi, Josep Bodin

Boismortier, Michelle Corette,

Etienne Ozi und Frédéric Berr.

„Hin und weg“

Konzert mit Inflagranti Vokal

Exotische, jazzige, sinnliche,

romantische fünfstimmige Vokalmusik:

dies und noch viel

mehr präsentiert das Vokalquintett

Inflagranti Vokal in

seinem Programm mit dem Titel

„Hin und weg“ am 11. März,

19 Uhr, auf der Alemannischen

Bühne in Freiburg.

Das Quintett besteht aus

Conny Niems (Sopran), Marina

Greiner (Sopran), Waltraud

Schwald (Alt), Klaus Streicher

(Bariton) und Bob Cavender

(Bass).

Die musikalischen Schlaglichter

auf die Wonnen und

Leiden der Liebe und anderer

wichtiger Nichtigkeiten werden

sowohl a cappella als auch

mit Instrumentalbegleitung gesungen

und mit frechen Conférencen

und Choreographien

garniert.

vereinigt. João Gilberto gilt als

sein Urvater. Ende der 50er Jahre

revolutionierte er mit seiner

sanften Stimme und dem seichten

Schlag auf die Seiten seiner

Gitarre die Musikszene in Rio.

Mit musikalischer Leidenschaft

und Lebensfreude singt

sich Claudia Carbo in die Herzen

ihres Publikums. Begleitet

wird sie von Latin-Musikern aus

Peru und Chile auf der Gitarre

und Perkussion.

„Le Tombeau de Couperin“

Adhi Jacinth Tanumihardja im depot.K

Im Rahmen einer Ausstellung

mit Werken von Heidi Armbruster

wird der indonesische Cembalist

und Pianist Adhi Jacinth

Tanumihardja am 31. März, 19

Uhr, im depot.K in Freiburg, Lehener

Straße 30, in einem Konzert

französische Barockmusik

auf dem Cembalo und aus dem

20. Jahrhundert auf dem Flügel

aufführen. Die Familie Couperin

hat etwa 150 Jahre die französische

Barockmusik als Organisten,

Cembalisten und Komponisten

wesentlich geprägt.

Von François Couperin „Le

Grand“ (1668-1733) erklingen

drei Vogelstücke aus dem Ordre

XIV. Danach folgen die kleinen

Vogelskizzen (petites esquisses

d‘oiseaux) von Olivier Messiaen

(1908-1992), einem französischen

Komponisten und Ornithologen

aus dem 20. Jahrhundert.

Für ihn waren die Vogelstimmen

eine Inspirationsquelle

für seine Kompositionen. Im

zweiten Teil des Konzertes spielt

Tanumihardja den kompletten

„Ordre XXV“. Den Schluss des

Programms bildet „Le tombeau

de Couperin“ für Klavier von

Maurice Ravel (1875-1937).


28 KULTUR JOKER MUSIK

Voller Big Band Sound

Doppelkonzert in Waldkirch-Kollnau

Die Bootleg-Connection

bietet ein erprobtes Konzept:

Zwischen Punk-Rock, Pop und

Klassik kamen unter diesem

Titel schon viele Ensembles unterschiedlicher

Art zusammen,

nun auch die neue Bootleg-

Connection Big Band unter der

Leitung von Johannes Büttner.

Die trifft sich am 3. März, 20

Uhr mit der bekannten Freiburger

Constellation Big Band zu

Internationale Klänge

Waseda Symphony Orchestra in Freiburg

einem Doppelkonzert im Freien

Theater, Theater am Kastelberg

in Waldkirch-Kollnau.

Klassiker von Bob Mintzer

und Earth, Wind and Fire treffen

auf Swing, Bebop, Latin

und auch Rock. In all dem wilden

Jazzwirbel in klassisch und

modern wird auch eine Uraufführung

stattfinden. Bei all der

prallen Spielfreude gibt es viel

zu hören.

Die Waseda Universität gehört

zu den renommiertesten

Bildungseinrichtungen Japans,

ist aber längst kein elitärer

Verein. Im Nachwuchsorchester

der Universität musizieren

Studenten und talentierte

Laien erfolgreich miteinander.

Die großen Erfolge des Waseda

Symphony Orchestra ließ selbst

den großen Herbert von Karajan

aufmerksam werden. Am 9.

März, 20 Uhr spielt das Orchester

im Konzerthaus Freiburg

eine Mischung aus romantischer

Musik mit Richard Strauss,

Tschaikowsky und Nicolai,

aber auch Maki Ishiis intensiver

Komposition Mono-Prism, bei

der auch die alte Kunst des Taiko-Trommelspiels

seinen Platz

findet.

Wahlweise Gesang

William Wahls Klavierkabarett

William Wahl ist zwischen

Klang und Witz gut beheimatet.

Bekannt aus der a-cappella-Formation

basta, bringt der Künstler

Lustiges, Melancholisches

oder Sarkastisches in bester

Stimmkunst auf die Bühne.

Ob gesungen oder gesprochen

- dem schwierigen Leben tritt

Wahl mit immer neuen Ideen gegenüber.

Das bringt in Schwung,

lässt einen aber auch einmal

innehalten, um zu grübeln.

Denn Nachdenken und Witzeln,

schwer und leicht gehören zum

Leben wie auch zu Wahls Programm

„Wahlgesänge“ einfach

dazu. Der Auftritt findet am 18.

März, 17 Uhr im Humboldtsaal

im Freiburger Hof statt.

Phantastische Phantasterei

Unerhörte Klangphantasten in Freiburg

Phantasterei und Phantasie

sind sich vielleicht nahe, aber

doch weit voneinander getrennt.

Während die Phantasie bewundert

wird, hängt der Phantasterei

der Ruf einer Wirklichkeitsferne

an. In einer langen Nacht der

Musik am 9. März, 20 Uhr im

Morat-Institut Freiburg treffen

beide nun aufeinander.

Musiker des ensemble recherche

bringen in ihrem 4. Saisonkonzert

mit phantastischer Hingabe

Ungehörtes wie Unerhörtes

zum Klingen. Dabei sind Kompositionen

von Alex Mincek,

Hans Thomalla, Petr Bakla, Sebastian

Hilli, Eiko Tsukamoto,

Allan Gravgaard Madsen und

Wolfgang Rihm.

Komplexe Klangfiguren

Brisas del Sur mit Tango Nuevo

Brisas del Sur, das sind fünf

hochkarätige Musiker, die den

Tango Nuevo mit wahrer Begeisterung

zelebrieren. Kongenial

aufeinander eingespielt

präsentieren die Künstler die

komplexen Klangfiguren Astor

Piazzollas, seine Stimmungsbrüche

und effektvollen Dynamikwechsel

in hoher technischer

Perfektion – immer frisch und

neugierig, bisweilen frech und

niemals nur routiniert. Im Konzert

von Brisas del Sur am 18.

März, 11 Uhr im Kunstpalais

Badenweiler werden Piazzollas

Werke mit jazzigen Sequenzen,

zusätzlichen Schlagtechniken,

Akkordsprüngen und stakkatoartigen

Elementen bereichert

und entfachen fesselnde Klangwelten.

Titus Engel

Jazzvirtuosen on Stage

Der Mr. M‘s Jazz Club kommt wieder nach Baden-Baden

Mit dem elften Mr. M‘s Jazz

Club kommen wieder zahlreiche

nationale und internationale

Größen nach Baden-Baden.

Vom 8. bis 10. März verwandeln

Special Guests und die omnipräsente

Festivalband Mr. M‘s

All Stars Band das Kurhaus in

einen belebten Ort des Jazz.

Die Eröffnung am 8. März, 20

„Mixtur“

LinieZwei-Konzert im E-Werk Freiburg

Foto: Kaupo Kikkas)

„Ruhe“, „Blech“, „Stufen“,

„Dialog“… Zwanzig musikalische

Momente mischen sich in

Stockhausens „Mixtur“ aus den

Uhr übernimmt gleich ein berühmter

deutscher Jazzvirtuose:

Helge Schneider. Nils Wülker

vereint im Anschluss Jazz und

Eleletronic gekonnt miteinander.

Am 9. März, 20 Uhr bringen

Magnus Lindgren, Cosmo Klein

und Marialy Pacheco Jazz zwischen

Flötenkunst, Pop, House

und Piano auf die Bühne. Am

Klängen traditioneller Orchesterinstrumente

und den elektronischen

Möglichkeiten der

1960er Jahre. 1964 entstand die

erste Version mit großem Orchester

– ein Pilotprojekt. 1967

reduzierte und sortierte Stockhausen

die Besetzung zu einer

neuen Version.

2003 erarbeitete dann der

Komponist im Experimentalstudio

des SWR die fortan gültige

Fassung, zusammen mit den

Freiburger Klangregisseuren

und unter Verwendung der neuen

Technik zur Steuerung der Sinusgeneratoren

im Experimentalstudio.

Eine Freiburger Fassung

also, die u.a. in Salzburg

reüssierte und nun, zehn Jahre

nach Stockhausens Tod, zum ersten

Mal am 10. März, 21 Uhr,

im E-Werk Freiburg erklingt!

„Die Freiheit, die Fesseln trägt“

Passionskonzert an drei Orten

„Die Freiheit, die Fesseln

trägt“ heißt diese ganz besondere

Fassung der Johannespassion

von J.S. Bach, ergänzt um

szenisch dargestellte Texte aus

dem Prozess um die Widerstandskämpfer

Helmuth James

Graf Moltke und Jesuitenpater

Alfred Delp vor dem Volksgerichtshof

1945, die am 11.

März, 16.30 Uhr, in St. Trudpert

im Münstertal zur Aufführung

kommt. Sie ergänzt

Am 25. März um 18

Uhr erklingt Johann Sebastian

Bachs Johannespassion

im Konzerthaus

Freiburg unter der Leitung

von Winfried Toll

mit dem Kammerorchester

Basel und namhaften

Solisten: Regula Mühlemann,

Sopran, Chrisoph

Prégardien, Evangelist,

Oscar Verhaar, Altus, Michael

Feyfar, Tenor, Benoît Arnould,

Bass und Daniel Ochoa,

und spiegelt auf eindrucksvolle

Weise die Texte der Passion des

Evangelisten Johannes und die

Original-Dokumente des Prozesses.

Prof. Till Krabbe (Frankfurt/

Freiburg) hat die Texte aus Originaldokumenten

gemeinsam

mit Pater Klaus Mertes, SJ, Direktor

des Kollegs St. Blasien,

für dieses szenische Projekt zusammengestellt

und in die Passion

Bachs eingearbeitet.

Passionskonzert

Camerata Vocale im Konzerthaus Freiburg

Jesus werden gemeinsam mit

der Camerata Vocale Freiburg

Hochkarätige Gesangs-Solisten

und ein Orchester mit historischen

Instrumenten um die

Konzertmeisterin Judith von der

Goltz und der Kammerchor der

Bezirkskantorei Münstertal musizieren

unter der Leitung von

Bezirkskantorin Karin Karle.

Regie Till Krabbe.

Weitere Termine: 9. März, 19

Uhr, Dom zu St. Blasien, 10.

März, 19 Uhr, Christuskirche

Freiburg.

die Passion Christi auf

musikalische Weise erfahrbar

machen. In der

diesjährigen Jubiläumssaison

des Chores- 40

Jahre Bestehen der Camerata

Vocale Freiburg,

davon 30 Jahre unter der

künstlerischen Leitung

von Winfried Toll- ist

dieses Konzert das Herzstück,

dem weitere Aufführungen

in Basel (29.3.) und

Luzern (30.3.) folgen.

10. März beschließt die Mr. M‘s

All Stars Band das Festival. Mit

dem kraftvollen Gesang von Fola

Dada, Kim Sanders, Judy Niemack,

Peter Fessler und Gastgeber

Marc Marshall erhält die prominent

besetzte Band viel Rückenwind

und läuft gegen Ende

noch einmal zu Hochform auf.

Info: www.badenbadenevents.de


MUSIK KULTUR JOKER 29

The Nutty Boys sind für

alles zu haben und fragen

mit ihrem Album nichts

anderes als Got Your Dancing

Shoes? Wer dann nicht

tanzt, hat eben Pech gehabt.

Für alle anderen gibt es

besten Jamaika-Offbeat

mit fetten Bässen und geschmeidigen

Melodien.

Die effektive Mischung

aus Jazz, Ska und Reggae

bringt gute Laune und

rhythmische Bewegungen.

Begleitet werden die

Jungs von moskovskaya,

die schon seit über 20 Jahren

mit melodiösem Ska

überzeugen. Markante Bläserriffs

und eingängige Texte

haben sie zu echten Stars der

Für ein vielseitiges Programm

steht das Between the Beats

Festival am 23. und 24. März

im Burghof Lörrach und Alten

Wasserwerk. Den Auftakt am

23, März, 20 Uhr bereitet die

dancefloorerprobte Elektro-Band

Garden City Movement. Die lässigen,

doch kritischen Indie-Rocker

von Neufundland sind um

Ska für die Beine

The Nutty Boys und moskovskaya

The Nutty Boys

deutschen Ska-Szene werden

lassen. Das Konzert findet am

Foto: Jessica Alice Hath

17. März, 20.30 Uhr im Waldsee

statt.

„Via Crucis – Kreuzweg(e)“

Passionskonzert in St. Peter

Das Hauptwerk des Passionskonzertes

in der Barockkirche

St. Peter, am 18. März, 17 Uhr,

ist „Via crucis“ von Liszt: die

14 Stationen des Kreuzwegs für

Chor und Orgel. Liszt ist der

erste Komponist, der eine vokale

Fassung des Kreuzwegs geschaffen

hat. Er schöpft aus verschiedenen

Musikepochen, verbindet

Bachs Matthäuspassion

Freiburger Bachchor im Münster und Konzerthaus

Der Freiburger Bachchor

führt zusammen

mit den Freiburger

Domsingknaben, dem

Freiburger Bachorchester

und Solisten die

Matthäuspassion von

J. S. Bach im Konzerthaus

Freiburg am 2.

März und im Freiburger

Münster am 3. März,

um 19 Uhr, auf. Bereits

in ihrer monumentalen

Ausdehnung mitsamt doppelchöriger

Anlage ist die wohl 1727

in der Leipziger Thomaskirche

erstmals aufgeführte Matthäuspassion

das kirchenmusikalische

Hauptwerk J. S. Bachs. Bestätigt

Indie, Elektro, Pop

Das Between the Beats Festival in Lörrach

Gregorianik und Bach-Stil mit

seiner religiösen Musikauffassung

und expressiven Harmonik.

Im Rahmen des Konzertes werden

Bilder des jungen Leipziger

Kriegsfotografen Sylvio Hoffmann

gezeigt.

Fluchtwege sind auch Kreuzwege.

Bild und Musik gehen

eine Synthese ein und ermöglichen

eine neue Sicht auf das

Passionsgeschehen. Die Motette

„Tristis est anima mea“ des

Barock-Komponisten Johann

Kuhnau und Bachs Präludium

und Fuge b-moll aus dem Wohltemperierten

Klavier ergänzen

die Musik Liszts. Ausführende

sind das St. PeterConsort und Johannes

Götz/Leitung und Orgel.

wird dies durch eine vom Komponisten

1736 anlässlich einer

weiteren Aufführung angelegte

prächtige Reinschriftpartitur

und auch durch die spätere Rezeption.

War es doch diese Passionsmusik,

deren

Wiederentdeckung

und erstmalige Aufführung

lange nach

Bachs Tod 1829 unter

der Leitung des jungen

Felix Mendelssohn

Bartholdy die

Bach-Renaissance

des 19./20. Jahrhunderts

in Gang setzte.

Erstmalig finden

die Aufführungen

der Matthäuspassion mit dem

Freiburger Bachchor unter Leitung

von Hannes Reich statt und

auf Originalklanginstrumenten

in historisch-informierter Aufführungspraxis.

20.55 Uhr auf der Bühne, ehe

Gurr um 22.05 Uhr besten deutschen

Garage-Rock zelebrieren.

Spät aber doch zur richtigen Zeit

kommt schließlich Judith Holofernes

um 23.15 Uhr mit Songs

ihrer neuen Platte auf die Bühne.

Am 24. März, 20 Uhr bringen

Ten Fé anspruchsvollen und

vielseitigen Pop. Maeckes fasziniert

um 21.20 Uhr als kryptischer

Rapper. Um 23.15 Uhr

schaffen die Südbadener Indie-

Profis Brothers of Santa Claus

elektronisch pointierten Indie

Rockpop, ehe Fuck Art, Let‘s

Dance! im Anschluss die Kunst

beiseite lassen und zur Massenekstase

aufrufen. Infos: www.

between-the-beats.com

Hip-Hop Classics

Curse kommt nach Freiburg

Curse hat im deutschen Hip-

Hop längst seinen festen Platz.

Mit seinen nachdenklichen

Texten, der präzisen Raptechnik

und einer energiegeladenen

Performance überzeugt er seit

nunmehr fast 20 Jahren. Von

Langsamkeit oder nachlassendem

Eifer kann aber keine

Rede sein. Sein neues Album

Die Farbe von Wasser vereint

Tugenden seiner frühen, roheren

Jahre mit der Weite späterer Alben

wie Uns. Mit seinen neuen

Songs kommt er am 27. März,

20 Uhr in‘s Jazzhaus Freiburg.

Hoffmanns Klassiker

Der Liedermacher kommt nach Freiburg

Welt und Erfahrung

Silje Nergaard im Jazzhaus Freiburg

Auf ihrem neuen Album For

You a Thousand Times vereint

die norwegische Sängerin Silje

Nergaard persönliche Grefühle

mit globalen Trennungsgeschichten.

Leichte Sommerballaden

treffen auf afrikanische

Drums, Sprachsamples auf

elektronische Elemente und dazwischen

die Vokalkunst Silje

Nergaards. Ein Album über das

Erinnern und Wiederfinden. Für

ein Konzert kommt die Sängerin

auch nach Freiburg, am 7. März,

20 Uhr ist sie im Jazzhaus zu

sehen.

Erfolgstour

Marteria kommt nach Freiburg

Marteria darf sich zu den

beliebtesten Rappern Deutschlands

zählen. Für Fans sind seine

Shows natürlich Pflichttermine,

für Hip-Hop-Fans generell aber

genauso. Mit dem Ticketverkauf

sollte man sich aber nicht allzu

Klaus Hoffmanns vier Jahrzehnte

alte, aber auch zeitlose

Lieder wurzeln ursprünglich

im Folk und Blues, gleichzeitig

sind aber auch klassische Elemente

zu finden. Zusammen mit

seinen Mitmusikern und Freunden

bringt er alle Facetten auf

die Bühne, woraus eine leichte,

dichte, umfangreiche Interpretation

der beliebten Lieder Hoffmanns

entsteht. Das Konzert

findet am 17. März, 20 Uhr im

Paulussaal statt.

viel Zeit lassen, denn die Shows

sind schnell ausgebucht. Bereits

jetzt sind für seine Roswell Tour

2018 schon 100.000 Tickets verkauft

worden. Das Konzert findet

am 21. März, 20 Uhr in der

Sick-Arena statt.


30 KULTUR JOKER MUSIK

„Die schöne Magelone“

Kammerkonzert in Waldkirch

Am 11. März, 11 Uhr findet

im Saal der Gemeinschaft „Am

Bruckwald“ in Waldkirch das

zweite Kammerkonzert des

neuen Jahres statt. Auf dem

Programm steht die von dem

romantischen Dichter Johann

Ludwig Tieck erzählte “Liebesgeschichte

der schönen Magelone

und des Grafen Peter von

Provence”, rezitiert von der

Schauspielerin Jasmin Busch.

Die 15 Romanzen, die Johannes

Brahms speziell als

Einschübe in diese Dichtung

komponiert hat, singt der als

Schubert-Sänger bekannte Bariton

Hans Christoph Begemann,

am Flügel begleitet von Klaus

Simon.

Gospel zu Ostern

Passionskonzert der Golden Harps

Der Gospelchor Golden Harps

feiert nun schon sein 20. Jubiläum,

bleibt aber weiter gut

dabei. Die 25 SängerInnen aus

den Regionen Freiburg bis Ortenau

laden auch 2018 zu ihren

Passionskonzerten. Zur Osterzeit

präsentiert der Chor Titel

aus dem Oratorium Messiah

von Tore W. Aas und damit die

Lebensgeschichte Jesu. Kraftvoller

Gesang trifft auf kurze

Passionstexte, Handlung und

Inhalt von Ostern werden auf

außergewöhnliche Art erlebbar.

Das Konzert findet am 30. März,

19 Uhr in der Pauluskirche Freiburg

statt.

Schütz am Karfreitag

Ev. Stadtkirche Emmendingen

Am Karfreitag, 30. März um

17 Uhr, erklingt im Rahmen

der Musica Crucis „Die Sieben

Worte Jesu am Kreuz“ von

Heinrich Schütz. Die Kantorei

der Stadtkirche singt zwei Chorstücke,

die das Werk von Schütz

zusammen mit fünfstimmigen

Instrumentalstücken rahmen.

Im Zentrum stehen der Bibeltext

Hommage an Debussy

Schloßkonzerte Bad Krozingen

Zu einer Hommage à Claude

Debussy zum 100. Todestag mit

Gilead Mishory am Fortepiano

laden die Schloßkonzerte Bad

Krozingen am 16. März, 19.30

Uhr ein.

Seit 2000 ist Gilead Mishory

Professor für Klavier an der

Musikhochschule in Freiburg.

2014 erschien in Koproduktion

mit dem SWR seine Einspielung

beider Hefte der „Préludes“ von

Debussy bei dem Label Neos.

„Orgel-Welten“

Konzert in der Adelhauser Kirche

In der von der Stiftungsverwaltung

Freiburg angebotenen

Konzertreihe „Orgel-Welten“

verbindet sich am 14. März, von

18 bis 19 Uhr in der Adelhauser

Kirche Meditatives mit Virtuosem

zu einem anspruchsvollen

Hörerlebnis.

Michaela Wehrle (Sopran)

und Christian Wehrle (Orgel)

spannen unter dem fastenzeitlichen

Titel „meditari – nach

des Evangelisten und die Worte

Jesu, die solistisch dargestellt

sind. Ein fünfstimmiges Instrumentalensemble,

bestehend aus

Dulzianen und Blockflöten, unter

Leitung von Uwe Schlottermüller

wird weitere Instrumentalstücke

aus der Schütz-Zeit

musizieren. Die musikalische

Leitung hat Jörn Bartels.

Diese „Präludien ohne Fugen“

bilden ein Kompendium an pianistischer

Kunstfertigkeit auf

neuer ästhetischer Ebene: Natureindrücke,

Landschaften,

Personencharakterisierung,

nationale Besonderheiten, Farben

und sogar Düfte verwebt

Debussy in seinem Zyklus.

Ihm, dem Antikenverehrer,

sind auch die beiden Sonaten

von Tartini und Clementi gewidmet.

Innen kommen“ den Bogen vom

Barock bis hin zur zeitgenössischen

Musik. Mit dabei sind

Kompositionen von Christian

Wehrle wie das titelgebende

„meditari“ und ein „Magnificat“

sowie Improvisationen,

die die Farben der Welte-Orgel

in ganzer Tiefe zum Leuchten

bringen. Eintritt frei, Spenden

zugunsten des Arbeitskreis Leben

e.V. erbeten.

Kiki Manders ist eine Newcomerin

im Bereich Jazzgesang

und bereits von großer Klasse.

Die gebürtige Holländerin hat

ein versiertes Ensemble um

sich und mit ihrem Debütalbum

Jazziges Gesangstalent

Kiki Manders kommt nach Merzhausen

Top-Vokalistin am Jazzhimmel: Kiki Manders

voller Eigenkompositionen eine

überzeugende Mischung aus

Herzschmerz und Leichtigkeit

geschaffen. Timing, Timbre und

Swing kommen bei ihr in reifer

Form zusammen. Kein Wunder

Foto: Christophe Jaquemin

also, wenn Kiki irgendwann

einmal zu den größten des Genres

zählen wird. Ihr Konzert findet

am 9. März, 20 Uhr im Forum

Merzhausen statt. Tickets:

www.forumjazz.de

J. S. Bachs Johannespassion

Münsterkonzert der Freiburger Dommusik

Die Freiburger Domsingknaben

gestalten am 18. März, 17

Uhr im Freiburger Münster ein

Münsterkonzert mit der „Johannespassion“

von J. S. Bach.

Das Werk wurde 1724 in Leipzig

zum ersten Mal musiziert, wurde

von Bach aber ein Jahr später

verändert. Auch spätere Aufführungen

brachten dem Werk Umstellungen

und Ergänzungen, so

dass die heute geläufige Fassung

(die auch im Münster erklingt)

eine Kombination dieser ersten

Aufführungen bietet. Bach hat

die Passion zu Beginn seiner

Leipziger Zeit geschrieben; sie

ist also eine recht frühe Frucht

seiner Beschäftigung mit einem

Knabenchor. Insofern reihen sich

die Freiburger Domsingknaben

ein in die historische Aufführungspraxis

mit Knabenstimmen.

Als Solisten wirken Maraile

Lichdi (Sopran), Ursula Eittinger

(Alt), Karl-Heinz Brandt (Tenor),

Wolfgang Newerla (Bariton) und

Markus Lemke (Christus) mit.

Es spielen Mitglieder des SWR-

Sinfonieorchesters.

Große Sounds, Große Vielfalt

Das m4music-Festival in Lausanne und Zürich

Stefflon Don beim m4music

Das m4music ist ein Popmusikfestival

des Migros-Kulturprozent

und findet nun schon

zum 21. Mal statt. Vom 22.

bis 24. März kommen internetionale

und Schweizer Acts

auf die Bühnen in Zürich und

Lausanne. Showcases wie Zeal

& Ardor, Nakhane und Flèche

Love eröffnen im Studio 15

von RTS in Lausanne

das Festival. Im Zürcher

Schiffbau sind dann

Acts wie Yung Hurn,

Patrice, KT Gorique,

Meimuna, Bombers

oder Ibeyi auf der Bühne

zu sehen.

Auf der zugehörigen

Conference kommt auch

das Publikum zum Zug.

Im „Speakers Lab“ dürfen

ZuschauerInnen

selbst auf die Bühne

und eigene Beiträge

zum Thema Musik präsentieren.

Mit der Demotape

Clinic wird auch

zum 20. Mal der größte

Nachwuchswettbewerb

für Schweizer Popmusik

gestartet. Nicht zuletzt

zeigt die m4music-Openair-

Bühne Schweizer Neuentdeckungen

auf dem neu gestalteten

Zürcher Schiffbauplatz.

Infos: www.m4music.ch


KULTUR KULTUR JOKER 31

„Des keert so“

Nicht alle macht die „Glücksrampe“ in Weingarten glücklich

„Ach, sieht das hier vergammelt

aus, das ist ja eine Schande.

– Dass man das nicht wieder

restauriert“, denke ich, während

ich an den beiden in Pastelltönen

gefliesten beziehungsweise

eben nicht ganz gefliesten

fünf Meter hohen Säulen an der

schiefen Ebene im Zentrum des

EKZ Weingarten vorbeilaufe.

„Schade“, denke ich weiter,

„das könnte sonst so hübsch

aussehen“.

Das sage ich auch zu der

Betreiberin des Lotto- und

Schreibwarenladens, als ich mit

ihr ins Gespräch komme. Sie hat

ihr Geschäft seit das EKZ 1970

gebaut wurde und ist eine der

Ersten hier. Sie betont halb belustigt:

“Des keert so“. „Was?“,

rufe ich ungläubig: „Das gehört

so?“ „Ja“ sagt sie mit Nachdruck.

„Von Anfang an waren

teilweise keine Fliesen an den

Säulen – mit Absicht.“

Mit Absicht? Das gibt’s doch

nicht und verabschiede mich

kopfschüttelnd. Mein Interesse

ist geweckt. Sofort gehe ich

wieder zur Skulptur und mache

von allen Seiten Fotos von

den Säulen, die von der Fußgängerrampe

eingeschlossen

sind. – Von der „Glücksrampe“

– wie ich später erfahre. Wer ist

der Künstler? Wann hat er die

Skulptur gemacht? Was hat er

sich dabei gedacht? Und – wieso

ist sie mit Absicht unfertig. Das

will ich wissen. Die Nachforschungen

gestalten sich schwierig.

Keiner kann sich mehr erinnern

– und bald darauf – will

man sich vielleicht gar nicht so

gern erinnern? Die „Glücksrampe“

war anscheinend auch ein

Stein des Anstoßes und es wurde

viel darüber diskutiert, ob

sie schön ist oder eher peinlich.

Sogar eine Bürgerumfrage zur

Skulptur wurde durchgeführt.

Die Haltung der Weingartener

zu den Säulen blieb kontrovers.

In den 1980igern wurde das

EKZ unter neuer Leitung wieder

massiv neu gestaltet. So verschwand

auch der große Brunnen

in der Mitte des Einkaufszentrums.

Dafür gab aber die Stadt

zur Verschönerung des Platzes

in Auftrag, die beiden grauen

Betonsäulen neu zu gestalten.

Ein junger Künstler, Bernhard

Härtter, erhielt 1987 den Auftrag

für eine optische Nachrüstung.

Zusammen mit zwei Kollegen

und auch unter Einbeziehung

der Weingartener Bevölkerung

wurden die Säulen mit pastellfarbenen

Fliesen versehen. Dabei

waren nicht alle Beteiligten

des Fliesenhandwerks kundig.

Das war Teil der Philosophie des

Künstlers. Die Säulen sollten

bewusst gemeinsam gestaltet

werden und etwas „Unfertiges“

haben. Das „Unfertige“ war auf

Weingarten bezogen, auf die Bevölkerungsstruktur,

auf das neu

Die gefliesten Säulen an der Rampe

Entstandene, auf

das neu zu Entstehende

und auf

das, was noch zusammen

wachsen

soll. Das Resultat

kam nicht bei allen

Weingartenern

gut an.

Heute, dreißig

Jahre später befragt,

kommen

auf die Frage:

„Wie finden Sie

die Skulptur?“.

Antworten wie: „Welche?“ „Na

die!“ – „Kann weg“. – „Wirklich

weg?“ – „Ja, sieht hässlich aus,

sieht Sch.... aus – kann weg!“ Im

Frühjahr 2017 wurde das EKZ

an eine neue Investorengruppe

verkauft. Viel soll nun verändert

und verbessert werden. Läden

und Mietwohnungen zum Teil

umgestaltet. Wie wird man dabei

mit der „Glücksrampe“ umgehen?

Sie hat an ein paar Stellen

schon ziemlich Moos angesetzt.

Teilweise so viel, das die Bezeichnung

„Patina“ schon eher

geschmeichelt ist. Eigentlich

müsste sie ja nun auch eine Neugestaltung

erfahren. Restaurieren

und endlich in Pastell fertig

fliesen? – Oder Abriss? Werden

die Weingartener die umstrittene

„Glücksrampe“ – sollte sie

denn ganz entfernt werden – am

Ende sogar vermissen? Wie auch

immer man zu den Säulen eingestellt

ist; eins muss man dem

Künstler, Bernhard Härtter, lassen,

mit seiner Idee, „halbfertig“

zu gestalten, waren sie nie

einer Graffitiattacke ausgesetzt.

Mittlerweile habe ich ein ganz

anderes Bild von der Skulptur.

Von „ach wie vergammelt“ zu

„toll, das ist Stadtteilgeschichte

im EKZ in Weingarten. – „Des

keert so“. Text/Foto: Tina Monti


32 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Do 1. März

FREIBURG

Musik

20 h: Max Raabe & Palast Orchester – Swing.

Konzerthaus

20 h: Teddy Smith – Soul, Pop, Blues. Trattoria

Cum Laude

20 h: The Tiger Lillies – Kabarett, Punk, Gypsymusik.

E-Werk, Saal

20:30 h: Alexandros Kalemakis + Sax‘n‘Hop +

Kamilari Allstars – Kreta Musik Nacht. Wodan

Halle

21 h: Vizediktator – Punkrock, Post-Punk. The

Great Räng Teng Teng

Theater & Tanz

19 h: Ich, Moby Dick – Schauspiel von Ulrich Hub.

Nach Herman Melville. Theater im Marienbad

Puppenparade Ortenau

Figurentheaterfestival

3. – 5. März 2018

Stücke für Erwachsene und Kinder

www.puppenparade.de

19 h: PREMIERE: Vermächtnis – Compagnie

LaPerformance. E-Werk, Kammertheater

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

20 h: PREMIERE: Goldonissimi – Schauspiel

nach C. Goldoni. Experimentalbühne im E-Werk

Kabarett & Comedy

20:15 h: Die internationale Witzparade – Wettstreit.

Theater Freiburg, Passage 46

BASEL

Musik

18 h: Konzertabend – Anlässlich des 80.

Geburtstags Georg Baselitz. Werke von Riehm,

Getty u.a. Fondation Beyeler

20 h: Camerata Variabile – Meteoriten. Werke von

Debussy, Kelterborn, Jolivet u.a. Gare du Nord

Vorträge & Gespräche

18:30 h: Rethinking the Art-School – Vortrag von

Laurence Rassel. In engl. Sprache. Eintritt frei.

Haus der elektronischen Künste Basel

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

19:30 h: Music Factory Night – My favorite Songs

Vol. III feat. Frank Haunschild. Jazz, Latin.

Litschgi Keller

Baden-Baden

20 h: Jens Neutag & Robert Griess – Kabarett.

Kurhaus Baden-Baden, Runder Saal

Denzlingen

19 h: Servus Peter – Eine Hommage an Peter

Alexander. Musical. Kultur- & Bürgerhaus

Fr 2. März

FREIBURG

Allgemein

19 h: Weinprobe – Zugunsten der Freiburger

Bürgerstiftung. Anm. erforderl.: freiburgerbuergerstiftung@web.de.

Alte Wache – Haus der

badischen Weine

Literatur

20:15 h: Manuela Fueller: Luftbad Oberspree –

Lesung. Theater Freiburg, Passage 46

Musik

19 h: Freiburger Bachchor – Matthäuspassion.

Werke von Bach. Konzerthaus

19:30 h: Chotsch – Klezmer. Augustinum

Seniorenresidenz, Theater

20 h: King King – Blues-Rock. Jazzhaus Freiburg

21 h: Brunoï Zarn – Rock‘n‘Roll, Blues,

Elektropunk. Slow Club

Theater & Tanz

19 h: Die Krone an meiner Wand – Mit Frauen mit

und ohne Krebs. Tanz-/Theaterprojekt. Theater

Freiburg, Werkraum

Die Freiburger StraßenSchule

existiert seit 1997 und hat

es sich nicht nur zur Aufgabe

gemacht, junge Menschen aus

schwierigen Verhältnissen

zurück in die Gesellschaft zu

holen, sondern auch ihre Talente

zu fördern. Dazu wurde

das Projekt „Kreativraum“ ins

Leben gerufen.

Der rheinübergreifende

Kunstverein artstages zeigt

in einem Kunstsalon im Tuniberghaus

in Tiengen nun

zeitgenössische Kunst als Benefizaktion

für die Straßen-

Schule. Die dort ausstellenden

Künstler stellen ihre Werke zur

Verlosung zur Verfügung. Die

Einnahmen gehen an die StraßenSchule.

Die Ausstellung dauert vom

9. bis 11. März und bietet

Werke aus den Bereichen Malerei,

Lyrik, Skulptur und Fotografie.

Zur Ausstellung gibt

es ein lebendiges Programm.

Die Vernissage am 10. März

19 h: Vermächtnis – Compagnie LaPerformance.

E-Werk, Kammertheater

19:30 h: Drei Winter – Schauspiel von Tena

Stivicic. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Agnes – Schauspiel nach Peter Stamm.

Theater Harrys Depot

20 h: Der Prozess – Schauspiel von Franz Kafka.

Theater der Immoralisten

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Publikumsgespräch mit Autor im Anschluss.

Wallgraben Theater

20 h: Goldonissimi – Schauspiel nach C. Goldoni.

Experimentalbühne im E-Werk

20 h: Meisterklasse – Maria Callas, von Terrence

McNally. Cala Theater

Kabarett & Comedy

20 h: Drei Viertel ohne Takt – Highlights des

Wiener Cabarets. Musiktheater im E-Werk

20 h: Fil – Triumph des Chillens 2. Vorderhaus

Partys

23 h: I Love 80s – New Wave, Disco, Rock.

Jazzhaus

Vorträge & Gespräche

h: Eine Sinfonie der Farben – Hölzels Glasfenster

für das Bahlsenwerk Hannover. Von Ulrich

Röthke. Augustinermuseum

19 h: Nicht nur „Schöne Maid“ – Tony Marshall zu

Gast. Eintritt frei. Anm: swr.de/suedbaden. SWR

Studio Freiburg, Schlossbergsaal

Messen & Märkte

14 h: Flohmarkt – Antiquitäten, Möbel, Schmuck,

Second-Hand u.a. Messe Freiburg, Halle 1

BASEL

Musik

19:30 h: Collegium Musicum Basel – Preisträger

des ARD-Wettbewerbs 2017. Musical Theater

Basel

20 h: Amit Dolberg (Klavier) – Dialog. Werke von

Birtwistle, Murail, Pelz u.a. Gare du Nord (im

Bad. Bahnhof)

20 h: Belcea Quartet – Promenaden. Werke von

Hayedn u. Ligeti. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

Moderne Kunst für guten Zweck

Eine Benefizausstellung von artstages für die StraßenSchule Freiburg

von 19-22 Uhr begleitet der

Singer/Songwriter Enrico

Novi, Myrtil Haefs steuert eine

kabarettistische Szene bei. Am

10. März ist dann von 13-20

Uhr Ausstellung pur, während

die Ausstellung am 11. März

von 11-18 Uhr mit Rahmenprogramm

präsentiert wird.

An diesem Tag ist auch die

Finissage um 16.30 Uhr, bei

welcher der artstages-Award

verliehen wird. Um 17 Uhr

werden schließlich die Gewinner

aus der Spendenaktion für

die Freiburger StraßenSchule

bekanntgegeben.

44. Emmendinger Künstler Markt

am Markgrafenschloss

Sa. 24. März 10 - 18 Uhr

So. 25. März 11 - 18 Uhr

Eindrucksvoll, vielseitig

und kreativ!

2018

Info:

www.spielspirale.de

07641 55615

17. Emmendinger Kleinkunstpreis im Schlosskeller

Sa. + So. kostenlose Kurzauftritte - Sa. 20 Uhr Abendgala

So. 17 Uhr Verleihung des Kleinkunstpreises durch OB-Vertr. Ute Haaret-Jenne

20 h: Marianne Schuppe – Aufbruch nach prrrr.

Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

21 h: Bscene Festival 2018 – Brainchild + Rocky

Wood + Frank Powers. Singer/Songwriter, Indie,

Folk. Parterre One

21 h: Bscene Festival 2018 – Due Julie & Sebu

+ Flake. Modern Jazz, Indie-Pop. Jazzcampus

21 h: Bscene Festival 2018 – Grand Beatbox

Battle. Volkshaus Basel

21 h: Bscene Festival 2018 – Tim Freitag + Anna

Aaron + Echolot u.a. Rock, Pop, HipHop, Metal.

Kaserne Basel

ANDERE ORTE

Badenweiler

20 h: Faust – Die Rockoper. Kurhaus Badenweiler,

René-Schickele-Saal

Breisach

20 h: Christoph Sieber – Hoffnungslos optimistisch.

Kleinkunstbühne Schloss Rimsingen

Lörrach

20 h: Onair – A Cappella. Burghof

Mulhouse

20 h: Werther – Oper von Jules Massenet. La

Filature

Riegel

20 h: Öl des Südens – A-cappella. Theater Kumedi

Sa 3. März

FREIBURG

Kunst

15 h: Sunset Vivisection – Künstlerische

Intervention. Augustinermuseum

Musik

19 h: Freiburger Bachchor – Matthäuspassion.

Werke von Bach. Freiburger Münster

20 h: Mad Dogs Unchained – Rock-Cover.

Jazzhaus Freiburg

20 h: SPH Bandcontest – Stadtfinale der Saison

2018. Waldsee Gaststätte

21 h: Awa + Grupa Krovi – Dark-Jazz, Post-Kraut,

Doom, Rock. Slow Club

Theater & Tanz

19 h: Vermächtnis – Compagnie LaPerformance.

E-Werk, Kammertheater

19:30 h: Love Life – Musiktheater von Kurt Weill.

Theater Freiburg, Großes Haus

19:30 h: Flotte Lotte – Impro-Theater. Theater

Hans Dürr

20 h: Agnes – Schauspiel nach Peter Stamm.

Theater Harrys Depot

20 h: Der Prozess – Schauspiel von Franz Kafka.

Theater der Immoralisten

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

20 h: Freiburger Mundartgruppe – Liebi, Lüge,

Läberwurscht. Bürgerhaus am Seepark

20 h: Meisterklasse – Maria Callas, von Terrence

McNally. Cala Theater

Kabarett & Comedy

20 h: Chaos-Theater Oropax – Faden &

Beigeschmack. E-Werk, Saal

20 h: Drei Viertel ohne Takt – Highlights des

Wiener Cabarets. Musiktheater im E-Werk

20 h: Volkmar Staub & Diebold Maurer – Achtung

Greisverkehr. Vorderhaus

Partys

23 h: Inthemix: Die 2000er Party – Elektro-Pop,

Indierock, Charts. Jazzhaus Freiburg

Messen & Märkte

09 h: Flohmarkt – Antiquitäten, Möbel, Schmuck,

Second-Hand u.a. Messe Freiburg, Halle 1

BASEL

Musik

20 h: Stephan Eicher & Martin Suter – Song Book.

Chanson. Musical Theater Basel

21 h: Bscene Festival 2018 – Grand Beatbox

Battle: Finale. Volkshaus Basel

21 h: Bscene Festival 2018 – Laurin Buser +

Bilderbuch + Lone u.a. Rock, Pop, Hip-Hop, Metal,

House. Kaserne Basel

21 h: Bscene Festival 2018 – Zaperli Popette +

The Amber Unit + Sir Medes. Alternative, Rock.

Parterre One

21:45 h: Bscene Festival 2018 – Emilia Anastazja

+ Immigration Unit. R’n‘B, Alternative. Jazzcampus

Theater & Tanz

19:30 h: Elektra – Oper von Richard Strauss.

Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 h: Vor Sonnenaufgang – Schauspiel von

Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann.

Theater Basel, Schauspielhaus

ANDERE ORTE

Baden-Baden

18 h: Julia Fischer & Yulianna Avdeeva –

Violinsonaten. Werke von Brahms, Szymanowski

und Schostakowitsch. Festspielhaus Baden-

Baden

Badenweiler

20 h: Faust – Die Rockoper. Kurhaus Badenweiler,

René-Schickele-Saal

Hartheim

20 h: Airport in Rock – Rock-Cover. Salmen

Hartheim, Theatersaal

Lörrach

20 h: Irish Spring – Cassie & Maggie MacDonald

+ Rianta + High Time. Festival of Irish Folk Music

2018. Burghof Lörrach

Merzhausen

20:30 h: Die Buschtrommel – Dumpf ist Trumpf.

Kabarett. Forum Merzhausen

Offenburg

20 h: Carion Bläserquintett – Werke von Mozart,

Farkas, Schostakowitsch u.a. Oberrhein-

Konzertreihe. Oberrheinhalle

Staufen

20 h: Wer war George Kaplan? – Western-

Komödie nach Alfred Hitchcock. Auerbachs

Kellertheater

Titisee-Neustadt

18 h: Wild Wild West – Eventnacht in der

Palmenoase. Badeparadies Schwarzwald

Waldkirch

20 h: Constellation Bigband + Bootleg Connection

Bigband – Funk, Pop, Swing. Eintritt frei. Theater

am Kastelberg

So 4. März

FREIBURG

Musik

11 h: Sonntagsmatinee – Archäologie,

Musik, Aperitif. Archäologisches Museum

Colombischlössle

19 h: Marcel Adam und Christian Fantauzzi –

Akkordeonissimo. Alemannische Bühne

19:30 h: 187 Straßenbande – Hip-Hop, Rap.

Musikklub in der Sick-Arena

Theater & Tanz

17 h: Hoffmanns Erzählungen – Oper von Jacques

Offenbach. Theater Freiburg, Großes Haus

18 h: Goldonissimi – Schauspiel nach C. Goldoni.

Experimentalbühne im E-Werk

19 h: Meisterklasse – Maria Callas, von Terrence

McNally. Cala Theater

20 h: Agnes – Schauspiel nach Peter Stamm.

Theater Harrys Depot

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

20 h: Hair – Musical. Konzerthaus

Vorträge & Gespräche

14 h: Empathie und Meditation – Seminar mit

Prof. Dr. Joachim Bauer und Wilfried Pfeffer.

Tibet Kailash Haus

BASEL

Literatur

19 h: Sofalesung – Mit Christian de Simoni. Ort

wird bei Anmeldung bekannt gegeben: www.

literaturhaus-basel.ch

Musik

20 h: Hansi Hinterseer & das Tiroler Echo – Live.

Musical Theater Basel

Theater & Tanz

11 h: Matinée: Der Spieler – Oper von Sergej S.

Prokofjews. Theater Basel, Foyer Grosse Bühne

18:30 h: Amphitryon – Lustspiel von Heinrich von

Kleist nach Molière. Theater Basel, Schauspielhaus

18:30 h: Schwanensee – Ballett von Stijn Celis,

Musik von Tschaikowsky. Theater Basel, Grosse

Bühne


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 33

ANDERE ORTE

Baden-Baden

11 h: Oxalys – Matinee für Bläser- und

Streicherensemble. Werke von Nielsen, Debussy,

Martin u.a. Festspielhaus Baden-Baden

Badenweiler

15 h: Faust – Die Rockoper. Kurhaus Badenweiler,

René-Schickele-Saal

Emmendingen

10 h: Dein Name – Kantate zum ersten Teil des

Vater Unser. Ev. Stadtkirche Emmendingen

Lörrach

14:30 h: Mundologia – Unsere wilde Heimat: Natur

im Südwesten. Burghof

18 h: Mundologia: Gwen Weisser & Patrick

Allgaier – Weit: Um die Welt. Burghof Lörrach

Mulhouse

15 h: Werther – Oper von Jules Massenet. La

Filature

Staufen

17 h: Wer war George Kaplan? – Western-

Komödie nach Alfred Hitchcock. Auerbachs

Kellertheater

Mo 5. März

FREIBURG

Literatur

16:30 h: Waldhof-Literaturkreis – Theodor

Fontane: Jenny Treibel. Waldhof Akademie für

Weiterbildung

Musik

19:30 h: Neue Philharmonie Berlin – Latin-Jazz

Sinfonica. Jazz, Weltmusik, Klassik. Konzerthaus

20:30 h: Monday Life Club – David Blair. Singer/

Songwriter. Gasthaus Schiff

21 h: The Someday Sessions – Nu Jazz Open Mic

Session. The Great Räng Teng Teng

Vorträge & Gespräche

15 h: Kanadas Atlantikprovinzen – Vortrag

von Marion Landwerth-Hesselmann. Waldhof

Akademie für Weiterbildung

20:15 h: Die Sehnsucht nach dem Absoluten –

Interreligiöser Dialog mit Prof. Dr. Bernhard Uhde.

Tibet Kailash Haus

BASEL

Theater & Tanz

19:30 h: Acting – Schauspiel von Xavier Durringer.

Theater Basel, Schauspielhaus

20 h: Shaolin Kung Fu – Show. Musical Theater

Basel

Di 6. März

FREIBURG

Musik

20 h: Freiburger Barockorchester – La serva

padrona. Werke von Wassenaer und Pergolesi.

Konzerthaus

20 h: Jazz ohne Stress – Babak Nemati Quartet.

Eintritt frei. Waldsee Gaststätte

Theater & Tanz

20 h: Der goldne Topf – Nach E.T.A. Hoffmann.

Theater Freiburg, Kleines Haus

Vorträge & Gespräche

19 h: Transforming Identities, Communities and

Businesses in a Changing Media World – Vortrag

und Diskussion. In engl. Sprache. Humboldtsaal

BASEL

Literatur

19 h: Arno Geiger: Unter der Drachenwand –

Lesung. Literaturhaus Basel

Musik

20 h: Seun Kuti & Egypt 80 – Afrobeat. Kaserne

Basel

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

20:15 h: Carmen – Lieve aus dem Royal Opera

House in Covent Garden. Joki Kino

Mi 7. März

FREIBURG

Literatur

20:15 h: Patrick Süskind: Die Geschichte von

Herrn Sommer – Lesung mit Hartmut Stanke.

Theater Freiburg, Passage 46

Musik

20 h: Adoro – Klassik, Pop. Konzerthaus

20 h: Miu – Soul, Pop. E-Werk, Saal

20 h: Silje Nergaard – Jazz. Jazzhaus Freiburg

21 h: Die Top oder Flop Show – Schallplattenauktion

& Blutgericht. The Great Räng Teng Teng

21:30 h: Werkjam: Turnbulls – Perkussion,

Elektronik. E-Werk, Foyer

Theater & Tanz

19 h: Theatertreff – Monatlicher Stammtisch der

TheaterFreunde. Theater Freiburg, Winterer-

Foyer

20 h: Der goldne Topf – Nach E.T.A. Hoffmann.

Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Saturday Night Fever – Musical. Konzerthaus

Partys

20 h: Move to Groove – Wechselnde DJs. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

Vorträge & Gespräche

19 h: Unerträgliches Leiden – Zum Umgang

mit dem Leiden in der Medizin. Vortrag von Dr.

Claudia Bozzarro. Katholische Akademie

Messen & Märkte

09 h: Bazar der Evangelischen Stadtmission –

Flohmarkt. Paulussaal

BASEL

Musik

19:30 h: David Garrett und Julien Quentin –

Solistenabend. Werke von Franck, Dvorák,

Prokofiew u.a. Musical Theater Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Woyzeck – Schauspiel von Georg

Büchner. Theater Basel, Schauspielhaus

Vorträge & Gespräche

18:30 h: Le peintre et son autoportrait – Vortrag

von Éric Darragon über Georg Baselitz. In franz.

Sprache. Fondation Beyeler

20 h: Worst Case Szenarios – Talk über schlechte

Kunst. Kaserne Basel, Rossstall 2

ANDERE ORTE

Kandern

20:30 h: The Boogiesoulmates – Blues, Soul,

Boogie. ChaBah

Do 8. März

FREIBURG

Allgemein

17 h: Internationaler Frauentag – Empfang der

Stadt Freiburg. Historisches Kaufhaus Freiburg

Kunst

20:15 h: Udo W. Hoffmann: Painted Layers

– Vernissage. Eintritt frei. Theater Freiburg,

Passage 46

Musik

20 h: Mockemalör – Artpop. Theater Freiburg,

Kleines Haus

20:30 h: Buster Shuffle – Ska, Punk-Rock,

Rock‘n‘Roll. Walfisch

Theater & Tanz

19 h: PREMIERE: Jo Koppe – You, Me and the

Gatepost II. Performance. E-Werk, Kammertheater

20 h: Agnes – Schauspiel nach Peter Stamm.

Theater Harrys Depot

20 h: Der Prozess – Schauspiel von Franz Kafka.

Theater der Immoralisten

20 h: Goldonissimi – Schauspiel nach C. Goldoni.

Experimentalbühne im E-Werk

Kabarett & Comedy

20 h: Kerstin Luhr – Ich bin dann mal fett!

E-Werk, Saal

Vorträge & Gespräche

18 h: Überschreitungen – Ausstellungsgespräch.

Mit Pfarrer Andreas Bordne und Kunsthistorikerin

Christine Litz. Museum für Neue Kunst

18 h: Frauenklöster – Vortrag von Stephanie

Zumbrink. Waldhof Akademie für Weiterbildung

BASEL

Musik

21 h: Nachtstrom 88 – Elektronisches Studio

Basel. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

19:30 h: Das Ende von Eddy – Schauspiel und

Ballett. Theater Basel, Foyer Schauspielhaus

ANDERE ORTE

Baden-Baden

20 h: Mr. M‘s Jazz Club – Special Guests: Helge

Schneider & Nils Wülker. Jazz. Kurhaus

Lörrach

20 h: Hary de Ville – Jazz, Swing, Blues, Latin.

Burghof

Fr 9. März

FREIBURG

Literatur

19:30 h: Bernhard Schlink: Olga – Lesung und

Gespräch mit Wolfgang Niess. Historisches

Kaufhaus Freiburg, Kaisersaal

Musik

19:30 h: Busch-Trio – Werke von Smetana, Bridge

und Dvorak. Augustinermuseum, Theater

19:30 h: Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys –

Swing-Klassiker, Schlager. Theater Freiburg,

Großes Haus

20 h: Ensemble Recherche – Phantastereien: Die

lange Nacht. Morat-Institut

20 h: Für dich soll‘s rote Rosen regnen – Zur

Nacht. Freiburger Münster

20 h: Waseda Symphony Orchestra Tokyo –

Werke von Nicolai, Strauss, Tschaikowsky u.a.

Albert Konzerte. Konzerthaus

20:30 h: Stealer – Rock. Wodan Halle

Theater & Tanz

19 h: Jo Koppe – You, Me and the Gatepost II.

Performance. E-Werk, Kammertheater

20 h: Der Prozess – Schauspiel von Franz Kafka.

Theater der Immoralisten

20 h: Der Theatermacher – Schauspiel von

Thomas Bernhard. Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Goldonissimi – Schauspiel nach C. Goldoni.

Experimentalbühne im E-Werk

20 h: Meisterklasse – Maria Callas, von Terrence

McNally. Cala Theater

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

Kabarett & Comedy

20 h: Drei Viertel ohne Takt – Highlights des

Wiener Cabarets. Musiktheater im E-Werk

Führungen

16:30 h: Stadtführung: Freiburgs „InOrte“ –

Wie Migrant*innen die Stadt mitgestalten.

Internationale Wochen Gegen Rassismus. Treffpunkt:

Ecke Belfort-/Wilhelmsstr.

Partys

22 h: Holt die Wäsche rein, die Zigeuner kommen

– Ein Roma-Fest. Theater Freiburg, Passage 46

23 h: Get Ur Freak On – Oldschool Hip-Hop,

R‘n‘B. DJs Moerockz & Funk Messiah. Jazzhaus

Film

19:30 h: Deutsche Popzustände – Dokumentarfilm

von Dietmar Post und Lucía Palacios. Internationale

Wochen Gegen Rassismus. Kommunales

Kino Freiburg

BASEL

Literatur

19 h: Finale U20-Slam – Poetry Slam. Literaturhaus

Basel

Musik

20 h: Al Di Meola & Fausto Beccalossi + Matthieu

Michel & Heiri Känzig – Jazz. Volkshaus Basel

20 h: Der Herr der Ringe und der Hobbit – Live-

Konzert. Musical Theater Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Die Dreigroschenoper – Oper von Bertolt

Brecht. Musik von Kurt Weill. Theater Basel,

Große Bühne

Lektüre zu Fontane

Klassiker der Literatur bleiben

unvergessen, werden heutzutage

jedoch weit weniger diskutiert

als sich das manch Lesefreund

vielleicht wünschen

würde. Für den gibt es im

Waldhof nun ein Literarisches

Café, immer am ersten Montag

des Monats. Zur gemeinsamen

„Goldonissimi“

Auf in die Sommerfrische!

Das

süße Leben und

die Leichtigkeit

treiben Italiens

Großbürgertum

aus der Großstadt

Livorno aufs

Land. „Montenero

ist in Mode“

und so wird auch

das letzte Geld

in ein paar Tage

„dolce vita“ und die eine oder

andere Tasse Schokolade investiert.

Wo die Gelüste temperamentvoller

Italiener aufeinandertreffen,

sind Leidenschaft

und Chaos, Verstrickung und

Verwirrung Programm.

Die Freiburger Schauspielschule

bringt die von Carlo

Bazar der Stadtmission

Erstmals nach der Umbaupause

lockt der Bazar der

Evangelischen Stadtmission

Freiburg am 7. März wieder

Schnäppchenjäger und Flohmarktfreunde

in den Paulussaal.

Von 9 bis 17 Uhr finden

Besucherinnen und Besucher

hier Bücher, Spielzeug,

Partizipativ-poetisch

Nachdem Jo Koppe

2017 mit dem

performativen Begegnungsformat

„You, Me and the

Gatepost“ jeweils

einzelne Gäste oder

kleine Gruppen zu

einem kulinarischen

Gespräch zu großen

Lebensthemen gebeten hatte, öffnet

er jetzt bei „You, Me and the

Gatepost II“ die Theatertüren für

ein größeres Publikum: Gemeinsam

mit dem Musiker Ahmed

Abdelali (Oud, Rahmentrommel,

Stimme) lädt er am 8. März,

Buch und Fotografie sind sich

nahe, die Produktion von Fotobüchern

wirft aber auch viele

Probleme und Fragen auf. Denen

und noch viel mehr kommt

die RUF, die Rheinische Unabhängige

Fotobuchmesse nach,

eine Veranstaltung im Dreiländerformat.

Am 3. und 4. März

Freiburg

Lektüre eines Klassikers gibt

es Interpretationen und warme

bis alkoholische Getränke sowie

Naschereien. Den Auftakt

am 5. März, 16.30 Uhr macht

Theodor Fontanes Jenny Treibel.

Ein Roman über Ideal und

Wirklichkeit des Bürgertums

im 19. Jahrhundert.

Freiburg

Goldonis „Trilogia della Villeggiatura“

inspirierte Bühnenfassung

„Goldonissimi“ am

1. März, 20 Uhr, auf die Experimentalbühne

im E-Werk

(Premiere). Weitere Termine:

2.-4./8.-11./15.-18. März sowie

12.-15./19.-22. April, jew. 20

Uhr, sonntags 18 Uhr.

Freiburg

Schmuck, Geschirr, Kleidung,

Antiquitäten, Geschenkartikel

und mehr.

Für das leibliche Wohl ist mit

Kaffee, Kuchen und warmem

Mittagstisch gesorgt. Der Erlös

des Marktes kommt der diakonischen

Arbeit der Stadtmission

zugute.

Freiburg

19 Uhr im E-Werk zu einem

experimentell-partizipativen

Abend ein, der eine persönliche

Auseinandersetzung mit unserer

Lebendigkeit, unserer Sterblichkeit

und unserem fundamentalen

Verwobensein verspricht.

Fotografie im Buchhandel

© Jo Koppe

Straßburg

treffen sich Spezialisten und

Interessierte zu Gesprächen,

Präsentationen, Workshops,

Vorstellungen und Animationen

im Börsenfestsaal in

Straßburg. Dort präsentieren

sich unabängige Verlage und

betonen die Hintergründe der

Buchherstellung.


34 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

19:30 h: Shechter/Arias – Tanzabend. Theater

Basel, Schauspielhaus

20 h: Doris Uhlich – More than naked. Zap!

Performancemarathon. Kaserne Basel, Reithalle

ANDERE ORTE

Baden-Baden

20 h: Mr. M‘s Jazz Club – Special Guests: Magnus

Lindgren, Cosmo Klein & Marialy Pacheco. Jazz.

Kurhaus Baden-Baden

Breisach

14 h: Genuss-Markt der schönen Dinge –

Hausgemachtes, Feinkost und Kunsthandwerk.

Kleinkunstbühne Schloss Rimsingen

20 h: Evi und das Tier – Sex, Quatsch &

Rock‘n‘Roll. Kleinkunstbühne Schloss Rimsingen

Lörrach

20 h: Till Fellner (Piano) – Werke von Schubert.

Burghof Lörrach

Merzhausen

20 h: Kiki Manders Quartet – Jazz. Forum

Merzhausen, Foyer

Riegel

20 h: Passion – Satirische Ostershow. Mit Nicole

Knuth und Olga Tucek. Theater Kumedi

St. Blasien

19 h: Die Freiheit, die Fesseln trägt –

Johannespassion. Werke von Bach. Dom St.

Blasien

Staufen

20 h: Wer war George Kaplan? – Western-

Komödie nach Alfred Hitchcock. Auerbachs

Kellertheater

Waldkirch

20 h: Die Mauerbrecher – Impro-Show. Theater

am Kastelberg

Weil am Rhein

10 h: Markgräflerland: Lieblingsplätze zum

Entdecken – Kulinarische Lesung mit Barbara

Riess. Nur VVK. Stadtbibliothek Weil am Rhein

Sa 10. März

FREIBURG

Musik

19 h: Die Freiheit, die Fesseln trägt – Johannespassion.

Werke von Bach. Christuskirche

Freiburg

20 h: Mitch Ryder & Engerling – Rock. Jazzhaus

20 h: The Blues Brothers – Konzertshow. Konzerthaus

21 h: Fix Und Fertig + Kodama + Aftershowparty

– Minimal Wave, Dream Pop, Experimental.

Slow Club

21 h: SWR LinieZwei – Karlheinz Stockhausen:

Mixtur 2003. E-Werk

Theater & Tanz

19 h: Jo Koppe – You, Me and the Gatepost II.

Performance. E-Werk, Kammertheater

19:30 h: PREMIERE: Angels in America –

Musiktheater nach Tony Kushner. Theater

Freiburg, Großes Haus

20 h: Agnes – Schauspiel nach Peter Stamm.

Theater Harrys Depot

20 h: Der Prozess – Schauspiel von Franz Kafka.

Theater der Immoralisten

20 h: Goldonissimi – Schauspiel nach C. Goldoni.

Experimentalbühne im E-Werk

20 h: ImproKrimi – Theater L.U.S.T. Cala Theater

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

21 h: Vessels – Electronica. Kaserne Basel

Theater & Tanz

18:30 h: Violetas na Janela/Veilchen am Fenster

– Musical. Aufführung auf Portugiesisch, mit

deutschen Untertiteln. Musical Theater Basel

19:30 h: PREMIERE: Der Spieler – Oper von

Sergej S. Prokofjew. Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: Das Recht des Stärkeren – Schauspiel von

Dominik Busch. Theater Basel, Kleine Bühne

Partys

23 h: Beyond Addis – DJs: Ernesto Chahoud, JJ

Whitefield. World Music, Funk, Rock, Afrobeat.

Kaserne Basel, Rossstall 1

Film

20 h: Donna Haraway – Story Telling for Earthly

Survival. Eintritt frei. Haus der elektronischen

Künste Basel

ANDERE ORTE

Bad Säckingen

20 h: Happy Landing – Musical von Jochen Frank

Schmidt. Gloria-Theater

Baden-Baden

20 h: Mr. M‘s Jazz Club – Mr. M‘s All Stars. Jazz.

Kurhaus Baden-Baden

Breisach

11 h: Genuss-Markt der schönen Dinge –

Hausgemachtes, Feinkost und Kunsthandwerk.

Kleinkunstbühne Schloss Rimsingen

Denzlingen

19:30 h: Mundologia: Tobias Hauser – Cuba (mit

Fiesta Cubana). Kultur- & Bürgerhaus Denzlingen

Emmendingen

20:30 h: Life-ToHuWaBoHu ...für immer? –

Musical-Comedy-Show von und mit Camilla

Kallfaß. Maja Bühne

Gundelfingen

20 h: PREMIERE: Der Weltuntergang –

Schauspiel von Jura Soyfer. Theatermacher

Gundelfingen. Kultur- und Vereinshaus

Hartheim

20 h: Bea von Malchus: Queens – Solotheater.

Salmen Hartheim, Theatersaal

Lörrach

20 h: Rebekka Bakken – Singer/Songwriter, Jazz,

Country-Pop. Burghof Lörrach

Riegel

20 h: Passion – Satirische Ostershow. Mit Nicole

Knuth und Olga Tucek. Theater Kumedi

Simonswald

20 h: Freiburger Mundartgruppe – Liebi, Lüge,

Läberwurscht. Gasthof Krone-Post

Mut zu Tradition und Neuerung

Die Evangelische Erwachsenenbildung Baden feiert 50. Jubiläum

„ZuMutungen“ ist das Motto

des 50. Jubiläums der Evangelischen

Erwachsenenbildung

(EEB) Baden zusammen mit

der etwas jüngeren Bezirksstelle

Freiburg. „Mut“ dabei

als Appell, Dinge zu wagen,

mit seiner Meinung und seinem

Engagement nicht zurückzustehen.

Schließlich

mutet sich die Evangelische

Erwachsenenbildung auch

schwierige Fragen der Gegenwart

zu.

Mit ihrer Verortung zwischen

kirchlicher Institution

und gesellschaftlicher Öffentlichkeit

sind immer wieder

Spannungsfelder berührt worden,

so jenes von tradiertem

Glauben einerseits und gesellschaftlicher

Entwicklung wie

individuellen Bedürfnissen

andererseits. Entsprechend ist

Bildungsarbeit hier vielfältige

Arbeit, die von Nachhaltigkeitsprojekten

über Proteste

gegen das Kernkraftwerk

Whyl bis zum Anlauf gegen

Furusato - Wunde Heimat

Doku-Film im KoKi über den andauernden

Super-GAU von Fukushima

10./15.3., 19.30 h; 17.3., 21.30 h; 18.3., 17.30 h

Kabarett & Comedy

20 h: Beckmann-Griess – Was soll die Terz?

Kabarettkonzert. Vorderhaus

20 h: Drei Viertel ohne Takt – Highlights des

Wiener Cabarets. Musiktheater im E-Werk

Führungen

10:30 h: Theaterführung – Blick hinter die Kulissen.

Theater Freiburg, Treffpunkt Bühneneingang

Partys

22 h: SchwuLesDance – Gay-Lesbian Party der

Rosa Hilfe Freiburg. Waldsee Gaststätte

23 h: Ahoii Club – Indie, Electronica. Theater

Freiburg, Passage 46

23 h: Connected: Die 90er Party – Rock, Pop,

Eurodance. Jazzhaus

BASEL

Musik

21 h: Ensemble Phoenix Basel – Serielle Musik.

Werke von Webern, Boulez, Stockhausen u.a.

Einführung 19 Uhr. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

Vernissage der Ausstellung „Lies selbst“ der Evangelischen

Erwachsenenbildung am 20. September 2017

Staufen

20 h: Wer war George Kaplan? – Western-

Komödie nach Alfred Hitchcock. Auerbachs

Kellertheater

So 11. März

FREIBURG

Literatur

11 h: Leonhard F. Seidl: Fronten – Matinee-

Lesung. Internationale Wochen gegen Rassismus.

Alter Wiehrebahnhof, Galerie

Musik

19 h: Inflagranti Vocal – Schlager, Pop, Swing.

Alemannische Bühne

19 h: SWR Symphonieorchester mit Francesco

Piemontesi (Klavier) – Orchesterkonzert. Werke

von Widmann und Beethoven. Einführung 18

Uhr. Konzerthaus

20 h: Brother Grimm + The Dead Lullabies –

Psychedelic, Singer/Songwriter. Slow Club

20 h: Gianna Nannini – Rock, Pop. Musikklub in

der Sick-Arena

20 h: Pippo Pollina – Singer/Songwriter. Jazzhaus

Freiburg

Theater & Tanz

18 h: Goldonissimi – Schauspiel nach C. Goldoni.

Experimentalbühne im E-Werk

19 h: Love Life – Musiktheater von Kurt Weill.

Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Agnes – Schauspiel nach Peter Stamm.

Theater Harrys Depot

Kabarett & Comedy

19 h: Ulan & Bator – Irreparabeln. Vorderhaus

Film

17:30 h: Deutsche Popzustände – Dokumentarfilm.

Internationale Wochen Gegen Rassismus.

Kommunales Kino Freiburg

Vorträge & Gespräche

20:15 h: Zwischenräume – Politik und Poesie von

Sunna Huygen. Theater Freiburg, Passage 46

BASEL

Musik

21 h: Ensemble Phoenix Basel – Serielle Musik.

Werke von Webern, Boulez, Stockhausen u.a.

traditionelle Rollenbilder

reichte. Auch der interreligiöse

Dialog war immer wichtig,

als jüdisch-christliche,

aber auch christlich-muslimische

Begegnung. Auch das

Bekenntnis zu moderner Kunst

und ihren Ausdrucksformen

wie mit der Ausstellung „Mitten

unter euch“ von 2010 gehört

dazu – Transzendenz mit

modernen Symbolen. Nicht

selten führte diese offene Haltung

auch zu Spannungen mit

den Gemeinden der Evangelischen

Kirche.

Am 23. März, 17.30 Uhr werden

nun all diese, oft auch positiven

Zumutungen diskutiert

wie auch gefeiert. In der Christuskirche

Freiburg spricht die

Theologin und Philosophin

Prof. Christina aus der Au

über das Thema Zumutungen

die sie heute für Evangelische

Erwachsenenbildung sieht

und von ihr erwartet. Diskutiert

wird das Thema mit Eva

von Rekowski, Leiterin der

Volkshochschule Freiburg,

Markus Engelhardt, Stadtdekan

der Evangelischen Kirche

in Freiburg, Matthias Berg,

Leiter des Bildungswerkes der

Erzdiözese Freiburg, Prof. Dr.

Reiner Marquard (Rektor a.D.

Evangelische Hochschule Freiburg)

und Ashraf Attia, Muslimischer

Theologe, Mitarbeiter

des Islamischen Zentrums

Freiburg.

Eingerahmt wird die Veranstaltung

mit Orgelimprovisationen

von Felix Ketterer,

einem Kirchenmusiker aus

Freiburg. Weitere Infos:

www.eeb-freiburg.de.

Einführung 19 Uhr. Gare du Nord (im Bad.

Bahnhof)

Theater & Tanz

16 h: Schwanensee – Ballett von Stijn Celis, Musik

von Tschaikowsky. Theater Basel, Grosse Bühne

18:30 h: Amphitryon – Lustspiel von Heinrich

von Kleist nach Molière. Theater Basel,

Schauspielhaus

19 h: Miet Warlop – Fruits of Labor. Zap!

Performancemarathon. Kaserne Basel, Reithalle

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

10 h: Großer Kunsthandwerkermarkt – Kunst &

Genuss. Kurhaus Bad Krozingen

Bad Säckingen

13:30 + 18:30 h: Happy Landing – Musical von

Jochen Frank Schmidt. Gloria-Theater

Breisach

11 h: Genuss-Markt der schönen Dinge –

Hausgemachtes, Feinkost und Kunsthandwerk.

Kleinkunstbühne Schloss Rimsingen

Denzlingen

14:30 h: Mundologia – Unsere wilde Heimat: Natur

im Südwesten. Kultur- & Bürgerhaus

18 h: Mundologia: Hans Kammerlander –

Matterhörner der Welt. Kultur- & Bürgerhaus

Gundelfingen

18 h: Der Weltuntergang – Schauspiel von Jura

Soyfer. Theatermacher Gundelfingen. Kultur- und

Vereinshaus

Münstertal

16:30 h: Die Freiheit, die Fesseln trägt – Johannespassion.

Werke von Bach. Kirche St. Trudpert

Waldkirch

11 h: Kammerkonzert – Die schöne Magelone.

Werke von Schubert und Tieck. Konzertsaal

„Am Bruckwald“

Mo 12. März

FREIBURG

Literatur

19:30 h: Garth Greenwell: Was zu dir gehört –

Lesung. Literaturhaus Freiburg

Musik

20:30 h: Monday Life Club – Blueson. Blues.

Gasthaus Schiff

Feste & Hocks

19 h: Eröffnungsfeier – Woche der Brüderlichkeit.

SWR Studio Freiburg

Vorträge & Gespräche

20 h: Ilka Piepgras – Lass uns übers Sterben

reden. Katholische Akademie

BASEL

Musik

21 h: Swiss Chamber Concerts – Cosmos Cerha.

Werke von Koechlin, Nies, Verha u.a. Gare du

Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

19:30 h: La Cenerentola – Oper von Gioachino

Rossini. Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 h: Leonce und Lena – Schauspiel nach

Georg Büchner. Theater Basel, Schauspielhaus

ANDERE ORTE

Lörrach

20 h: Bergsteigen am Ende der Welt – Live-

Reportage von Robert Jasper. Vision Erde.

Burghof Lörrach

Teningen

20 h: Hannes und der Bürgermeister – Des gibt‘s

bloß bei ons! Ludwig-Jahn-Halle

Di 13. März

FREIBURG

Literatur

20 h: Wolfgang Schorlau: Der große Plan –

Lesung. E-Werk, Saal

20:15 h: The Art of Being – ... Obsessed. Theater

Freiburg, Passage 46


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 35

Musik

20 h: Jazz ohne Stress – Escape Argot. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

20 h: Kammermusik im Augustinermuseum – Mit

Jermolaj Albiker (Violine) und Dita Lammerse

(Violoncello). Augustinermuseum

Theater & Tanz

15:30 + 19 h: Half Broke Horses – American

Drama Group Europe. In engl. Sprache. Bürgerhaus

am Seepark

19 h: Kabale und Liebe – Schauspiel nach

Friedrich Schiller. Theater im Marienbad

Kabarett & Comedy

19:30 h: Jochen Malmsheimer – Kabarett. Theater

Freiburg, Großes Haus

Vorträge & Gespräche

20 h: Rechtsrock und Grauzonenbands – Vortrag

von Michael Weiß. Internationale Wochen Gegen

Rassismus. Kommunales Kino Freiburg, Galerie

BASEL

Literatur

19 h: Hisham Matar – Die Rückkehr: Auf der Suche

nach meinem verlorenen Vater. Gespräch auf

Englisch, Lesung auf Deutsch. Literaturhaus Basel

Theater & Tanz

19 h: Dive – Zap! Performancemarathon. Kaserne

Basel, Rossstall 1

19:30 h: Elektra – Oper von Richard Strauss.

Theater Basel, Grosse Bühne

20:30 h: Berlin – Zvizdal. Zap! Performancemarathon.

Kaserne Basel, Reithalle

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

19:30 h: Norwegen per Hurtigrute – Live-

Multivisionsvortrag. Vita Classica, Kino

Teningen

20 h: Hannes und der Bürgermeister – Des gibt‘s

bloß bei ons! Ludwig-Jahn-Halle

Mi 14. März

FREIBURG

Kunst

20 h: Irina Titova – Sandsation: In 80 Tagen um

die Welt. Sandmalerei-Show. Paulussaal

Literatur

21 h: Poetry Slam – Im Räng. The Great Räng

Teng Teng

Musik

18 h: Michaela Wehrle (Sopran) und Christian

Wehrle (Orgel) – Meditari: Nach innen kommen.

Werke von Mozart und Händel. Adelhauser Kirche

20 h: Jazz Woods – Jazz. Eintritt frei. Gasthaus

Kybfelsen

20 h: Shannon Lay – Folk, Singer/Songwriter.

Slow Club

21 h: Werkjam: Kuhn Fu – Punk, Funk, Klassik.

Eintritt frei. E-Werk, Foyer

Theater & Tanz

10 h: Kabale und Liebe – Schauspiel nach

Friedrich Schiller. Theater im Marienbad

19:30 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie von

Shakespeare. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Totentanz – Schauspiel von August

Strindberg. Theater Freiburg, Kleines Haus

Partys

20 h: Move to Groove – Wechselnde DJs. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

Vorträge & Gespräche

19 h: (In)Divisible: Polarization and Party Politics

in the American Heartland – Vortrag mit Emily

Hruban. In engl. Sprache. Carl-Schurz-Haus

19:30 h: Früh- und Zwangsverheiratungen –

Hintergründe, Rechtslage und Auswirkungen.

Podiumsdiskussion. Eintritt frei. Volkshochschule

im Schwarzen Kloster, Theatersaal

20 h: Neuer Autoritarismus – Vortrag von Winfried

Rust. Internationale Wochen Gegen Rassismus.

Passage 46

BASEL

Musik

19:30 h: Camerata Schweiz – COOP-

Sinfoniekonzert. Werke von Mozart und Haydn.

Musical Theater Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Die Dreigroschenoper – Oper von Bertolt

Brecht. Musik von Kurt Weill. Theater Basel,

Große Bühne

20:30 h: Berlin – Zvizdal. Zap! Performancemarathon.

Kaserne Basel, Reithalle

ANDERE ORTE

Kandern

20:30 h: Omar Coleman Band – Blues. ChaBah

Kirchzarten

16 h: Lisa Berg (Harfe) – Die Zauberharfe. Ein

musikalisches Märchen. Talvogtei Kirchzarten

Lörrach

20 h: Lautten Compagney Berlin & Amarcord

Plus – Bewaffne dein Herz: Monteverdi-Madrigale

vom Krieg und von der Liebe. Burghof Lörrach

Mulhouse

20 h: Plus loin l‘Europe: Israël – Ballet de l’Opéra

national du Rhin. La Filature

Do 15. März

FREIBURG

Allgemein

13 h: Aktionstag – Gemeinsam gegen Rassismus.

Platz der Alten Synagoge

Literatur

20 h: Andrew Sean Greer: Less – Lesung. Veranstalter:

Carl-Schurz-Haus. In engl./dt. Sprache.

Artjamming

Musik

20 h: Vircator + Abyssal Plain – Experimental

Rock, Prog Rock. White Rabbit

20 h: Wishbone Ash – Rock. Jazzhaus Freiburg

20:30 h: BlueFunk Session – Freiburger Blues

Association. Gasthaus Schiff

Theater & Tanz

10 h: Kabale und Liebe – Schauspiel nach

Friedrich Schiller. Theater im Marienbad

19:30 h: Katja Kabanowa – Oper von Leos

Janacek. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Agnes – Schauspiel nach Peter Stamm.

Theater Harrys Depot

20 h: Goldonissimi – Schauspiel nach C. Goldoni.

Experimentalbühne im E-Werk

Kabarett & Comedy

20 h: Eure Mütter – Das fette Stück fliegt wie ne

Eins! Paulussaal

Vorträge & Gespräche

119 h: Ein Papst, der verunsichert – Papst

Franziskus stiftet Unruhe: Diskussionsabend.

Katholische Akademie

18 h: 7. Internationaler Umweltkonvent – Eröffnung.

Mit Jennifer Morgan, Klaus Töpfer und Ernst

Ulrich von Weizsäcker. Histor. Kaufhaus Freiburg

18 h: Die Welt der Pilze – Vortrag von Veronika

Wähnert. Waldhof Akademie für Weiterbildung

19 h: Antiziganistische Vorfälle – Präsentation.

Internationale Wochen Gegen Rassismus. Roma

Büro, Enisheimer Str. 20

20:15 h: Die Geister, die mich riefen – Mit Dr.

Walter von Lucadou. Theater Freiburg, Passage

46

BASEL

Musik

19:30 h: Camerata Schweiz – Volkssinfoniekonzert.

Werke von Mozart und Haydn. Musical Theater

Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Schwanensee – Ballett von Stijn Celis,

Musik von Tschaikowsky. Theater Basel, Grosse

Bühne

19:30 h: Vor Sonnenaufgang – Schauspiel von

Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann.

Theater Basel, Schauspielhaus

Vorträge & Gespräche

19 h: Zwischen Mission und Feindschaft – Martin

Luthers Stellung zum Judentum. Vortrag von

Prof. Dr. em. Ekkehard Stegemann. Eintritt frei.

Zwinglihaus

ANDERE ORTE

Bollschweil

20 h: Goschehobel – Alemannenrock. Bolando

Dorfgasthaus

Lörrach

20 h: Jochen Malmsheimer – Dogensuppe

Herzogin: Ein Austopf mit Einlage. Burghof

Lörrach

Mulhouse

20 h: Plus loin l‘Europe: Israël – Ballet de l’Opéra

national du Rhin. La Filature

Pratteln

20 h: Rhapsody + Beat in Black + Scralet Aura –

Metal. Konzertfabrik Z7

Fr 16. März

FREIBURG

Musik

20 h: Andrea Bögel – Swing, Chanson, Jazz. SWR

Studio Freiburg, Schlossbergsaal

20 h: Hiss – Polka‘n‘Roll. Jazzhaus Freiburg

20 h: Marteria – Hip-Hop, Rap. Sick-Arena

20 h: MyStage – Newcomer auf der Bühne. Haus

der Jugend

20 h: Sebastian Krämer: Im Glanz der

Vergeblichkeit – Chanson. Vorderhaus

20 h: SPH Bandcontest – Vorrunden Event der

Saison 2018. Waldsee Gaststätte

20:30 h: Kim Carson & The Real Deal – Country.

Wodan Halle

21 h: Steve Train & His Bad Habits + Mojo Brothers

– Blues, Country, Rockabilly, Garage. The Great

Räng Teng Teng

Theater & Tanz

19 h: Kabale und Liebe – Schauspiel nach

Friedrich Schiller. Theater im Marienbad

19:30 h: Drei Winter – Schauspiel von Tena

Stivicic. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Goldonissimi – Schauspiel nach C. Goldoni.

Experimentalbühne im E-Werk

20 h: PREMIERE: Aneckxander – Alexander

Vantournhout, Solo-Performance. Theater

Freiburg, Kammerbühne

20 h: PREMIERE: Drei Mal Leben – Komödie von

Yasmina Reza. Wallgraben Theater

20 h: PREMIERE: Vier linke Hände – Komödie

von Pierre Chesnot. Cala Theater

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

20:30 h: Schräglage, Wasser bis zum Hals –

Cargo Theater. E-Werk, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Abdel Karim – Staatsfreund Nr.1. E-Werk,

Saal

20 h: Drei Viertel ohne Takt – Highlights des

Wiener Cabarets. Musiktheater im E-Werk

Vorträge & Gespräche

20 h: 7. Internationaler Umweltkonvent – Vortrag

mit Mathis Wackernagel und Kirsten Lund-

Jurgensen. Konzerthaus, Foyer

Messen & Märkte

10 h: Freizeitmessen Freiburg 2018 – Bike aktiv,

Ferienmesse, Outdoor & Sports, Modellbau.

Messe Freiburg

BASEL

Musik

20 h: Kodo: One Earth Tour – Trommelkunst aus

Japan. Musical Theater Basel

Theater & Tanz

19 h: Jerk – Zap! Performancemarathon. Kaserne

Basel, Rossstall 1

19:30 h: Der Spieler – Oper von Sergej S.

Prokofjew. Theater Basel, Grosse Bühne

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

19:30 h: Gilead Mishory (Fortepiano) – Hommage

à Claude Debussy zum 100. Todestag.

Schlosskonzerte. Werke von Haydn, Clementi,

Debussy u.a. Schloss Bad Krozingen

Breisach

20 h: Evi und das Tier – Sex, Quatsch und

Rock‘n‘Roll. Kabarett. Kleinkunstbühne Schloss

Rimsingen

Lörrach

20 h: Jon Lehrer Dance Company – Shadows in

Motion. Burghof Lörrach

Mulhouse

20 h: Plus loin l‘Europe: Israël – Ballet de l’Opéra

national du Rhin. La Filature

Pussy Riot im Breisgau

Pussy Riot sind längst mehr

als ein Undergroundphänomen.

Ihr aggressiver Punk-

Protest gegen die Korruption

in Russland und die autokratische

Herrschaft Putins wurde

schnell in der ganzen Welt bekannt

und blieb aktuell. Denn

das Protestkunst-Kollektiv

ließ sich durch Haftstrafen

„Staatsfreund Nr. 1“

Abdelkarim hat sich oft gefragt,

was er eigentlich ist: ein

deutscher Marokkaner oder ein

marokkanischer Deutscher?

Mittlerweile weiß er es: Er ist

ein Deutscher, gefangen im

Körper eines Grabschers. Abdelkarim

hat sich aber um den

Gesellschaftsteilnahmeschein

bemüht und er hat es geschafft!

Er ist der „Staatsfreund Nr. 1“,

Sabiha Sumar ist die einzige

unabhängige Regisseurin Pakistans

und eine mutige Zeugin

erschreckender Menschenrechtsverbrechen.

Ein Schwerpunkt

ist die Auseinandersetzung

mit der Unterdrückung

von Frauen in fundamentalistischen

Gesellschaften.

Das Kommunale

Kino

zeigt am

13. Mä r z

zwei Filme

Sumars. Die

Regisseurin

ist dabei anwesend.

Um

19 Uhr läuft

ihr neuester

Dokumentarfilm

Freiburg

nicht brechen. Am Vorabend

der Präsidentschaftswahlen in

Russland, am 17. März, 20 Uhr,

kommt die Gruppe nun ins E-

Werk. Ihre Bühnenshow „Riot

Days“ zeigt die Geschichte der

Gruppe als rebellisches, feministisches

Punk-Manifest zwischen

Text, Performance und

Musik.

Freiburg

so heißt auch sein neues Programm

mit dem er auf Einladung

des Vorderhauses am 16.

März, 20 Uhr, im E-Werk zu

Gast sein wird. Von der Jugendkultur,

über das Leben in

der Bielefelder Bronx bis hin

zu gesellschaftspolitischen

Themen spinnt Abdelkarim

gleichermaßen irritierende wie

feinsinnige Geschichten.

Kritisches Kino zu Pakistan Freiburg

Günter A. Buchwald ist einer

der großen Stummfilmmusiker

und Freiburg eng verbunden.

Seit 1998 gibt er als Gastdirigent

des Freiburger Philharmonischen

Orchesters die

längst traditionellen Stummfilmkonzerte

im Großen Haus.

Von seiner Gründung an zeigte

Buchwald seine Musik auch

zum Stummfilmprogramm

des Kommunalen Kinos. Dort

feiert der leidenschaftliche

Azmaish. A journey through

the subcontinent über das Verhältnis

der Nachbarstaaten Pakistan

und Indien.

Ihr Spielfilm Silent Waters

um 21 Uhr zeigt Gewalt und

Extremismus in ihrem Heimatland.

„Silent Waters“, Pakistan, 2003

40 Jahre Günter Buchwald Freiburg

Reformatoren wie Martin

Luther werden wegen ihrer

Errungenschaften noch heute

gefeiert. Der Antijudaismus in

ihren Texten bleibt aber unübersehbar

und stellt das reformatorische

Erbe vor schwierige

Fragen.

Das Netzwerk Christlich-Jüdische

Projekte bietet in seiner

Künstler nun sein 40jähriges

Leinwandjubiläum und das

ganz auf seine Weise.

Am 17. März, 19 Uhr gibt

es zu diesem Anlass im Kommunalen

Kino erst einen kleinen

Empfang und dann ein

buntes Filmprogramm mit dem

kurzen Slapstickfilm Pass the

Gravy (1925) von Max Davidson

und Douglas Fairbanks

Robin Hood (1922), der auch

seine Freiburgpremiere feiert.

Reformation und Judentum

Basel

Reihe „Reformation und Antijudaismus.

Eine Herausforderung

für reformierte Theologie“

am 15. März nun einen

Einblick in Martin Luthers

Stellung zum Judentum. Der

Vortrag von Prof. Dr. E. Stegemann

findet um 19 Uhr im

Zwinglihaus, Gundeldingerstraße

370, Basel statt.


36 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Pratteln

19:30 h: Fiddler‘s Green + Uncle Bard & The

Dirty Bastards + Keltikon – Irisch Speedfolk.

Konzertfabrik Z7

Riegel

20 h: Bahnfahring – Mit Thomas C. Breuer &

Acoustic Blue Mama. Theater Kumedi

Sa 17. März

FREIBURG

Allgemein

18 h: 7. Internationaler Umweltkonvent – Green

Dinner mit Sarah Wiener. Mensa Rempartstraße

Musik

11 h: Kultur-Vor-Mittag: Mit Mad Meadows –

Bluegrass. Eintritt frei. Wallgraben Theater

20 h: Alice Merton – Pop. Jazzhaus Freiburg

20 h: Klaus Hoffmann – Folk, Blues, Chanson.

Paulussaal

21 h: The Nutty Boys + Moskovskaya + Aftershow-

DJs – Album-Release-Konzert. Ska, Reggae,

Jazz. Waldsee Gaststätte

22 h: Exil46 – Rock, Klassik. Theater Freiburg,

Passage 46

Theater & Tanz

19 h: Die Krone an meiner Wand – Mit Frauen mit

und ohne Krebs. Tanz-/Theaterprojekt. Theater

Freiburg, Werkraum

19:30 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie von

Shakespeare. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Agnes – Schauspiel nach Peter Stamm.

Theater Harrys Depot

20 h: Aneckxander – Alexander Vantournhout,

Solo-Performance. Theater Frbg., Kammerbühne

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Freiburger Mundartgruppe – Liebi, Lüge,

Läberwurscht. May-Bellinghausen-Halle

20 h: Goldonissimi – Schauspiel nach C. Goldoni.

Experimentalbühne im E-Werk

20 h: Pussy Riot – Riot Days. Performance.

E-Werk, Saal

20 h: Vier linke Hände – Komödie von Pierre

Chesnot. Cala Theater

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

20:30 h: Schräglage, Wasser bis zum Hals –

Cargo Theater. E-Werk, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Drei Viertel ohne Takt – Highlights des

Wiener Cabarets. Musiktheater im E-Werk

20 h: Michael Altinger – Hell. Kabarett. Vorderhaus

20 h: Ralf Schmitz – Schmitzenklasse 2018.

Konzerthaus

Führungen

16 h: Fahrradtour – Geschichte der Minderheiten.

Internationale Wochen gegen Rassismus.

Treffpunkt: Platz der alten Synagoge,

Partys

23 h: Inthemix: Die 2000er Party – Elektro-Pop,

Indierock, Charts. Jazzhaus Freiburg

Vorträge & Gespräche

11 h: Weltgeschichtentag – Wise Fools. Eintritt

frei. Museum für Neue Kunst

Messen & Märkte

10 h: Freizeitmessen Freiburg 2018 – Bike aktiv,

Ferienmesse, Outdoor & Sports, Modellbau.

Messe Freiburg

10 h: Großer Hofflohmarkt – In der Holzwerkstatt.

Holzwerkstatt der Ev. Stadtmission, Oltmannsstraße

30

BASEL

Kunst

11:30 h: Srinagar Biennale Basel – Eröffnung mit

Performance. Eintritt frei. Haus der elektronischen

Künste Basel

Musik

18:30 h: An intimate evening with Bryan Ferry

– Gespräch und Konzert. Gespräch in engl.

Sprache. Fondation Beyeler

20 h: Arab – Ein Klangmosaik aus Al-Andalus.

Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

19 h: Jerk – Zap! Performancemarathon. Kaserne

Basel, Rossstall 1

19:30 h: PREMIERE: Mary Page Marlowe, Eine

Frau – Schauspiel von Tracy Letts. Theater Basel,

Schauspielhaus

19:30 h: Schwanensee – Ballett von Stijn Celis,

Musik von Tschaikowsky. Theater Basel, Grosse

Bühne

20:30 h: Antigone Sr. – Zap! Performancemarathon.

Kaserne Basel, Reithalle

ANDERE ORTE

Denzlingen

20 h: Volkmar Staub und Diebold Maurer –

Achtung Greisverkehr: Tod dem Seniorenteller.

Kabarett. Roccafé

Emmendingen

20 h: PopVox + Twäng – Pop-Chorkonzert.

Steinhalle

Endingen

11 h: Altstadt Antikmarkt – Antiquitäten, anspruchsvoller

Trödel und edle Kuriositäten

Gundelfingen

20 h: Der Weltuntergang – Schauspiel von Jura

Soyfer. Theatermacher Gundelfingen. Kultur- und

Vereinshaus

Merzhausen

18:30 h: 6. Fest der Chöre – Chorioso Merzhausen.

Forum Merzhausen

Riegel

20 h: Cuba, Mexiko, Argentinien – Mit Claudia

Corona. Lateinamerikanische Klassik. Theater

Kumedi

Staufen

20 h: Wer war George Kaplan? – Western-Komödie

nach A. Hitchcock. Auerbachs Kellertheater

Straßburg

23 h: Soiree Écho – Live: Mr. G, DJs: Derrick May,

Mandar. Techno, House. La Laiterie

Waldkirch

19:30 h: Alemannisch-schwäbischi Nacht – Im

Rahmen der Heimattage 2018. Festhalle Kollnau

Die Freiburger Zeit der Proteste

Veranstaltungen zu der 68er-Bewegung in Freiburg und Paris

Vor 50 Jahren gingen

Schüler und Studenten

auf die Freiburger

Straßen, um gegen

Fahrpreiserhöhungen

zu demonstrieren. Im

Verlauf der Ereignisse

verschärfte sich die Situation,

Wasserwerfer

und Schlagstöcke kamen

zum Einsatz. Der

Februar 1968 markierte

in Freiburg den Beginn

neuer Protest-, aber

auch Lebensformen. Die

68er-Bewegung reichte

auch in den Breisgau.

Kommunales Kino und

Centre Culturel Français

erinnern in ihrer Veranstaltungsreihe

„Unser

68... In Freiburg und

Paris“ von März bis Juli

nun an die Freiburger,

aber auch Pariser Proteste

im Jahr 1968.

Den Auftakt im März bietet

eine Ausstellung. Willy Pragher

hat die damaligen Proteste

und ihr kulturelles Umfeld in

eindrücklichen Fotografien

konserviert. Seine Eindrücke

sind vom 23. März bis 8. April

und 20. April bis 13. Mai in

des Bahnhofs literarisch.

Wolfgang Schorlau liest

aus seinem Roman Rebellen.

Der Autor und

Zeitzeuge berichtet von

der mitreißenden Stimmung

damals, von Sex,

Pop und Revolte. Im Anschluss

bringt Peter Adlers

Film Um 13 Uhr am

Bertoldsbrunnen anhand

von Interviews mit Beteiligten

der Konflikte eine

lebendige Rückschau

auf die Ereignisse. Beschwingt-politisch

wird

es am 24. März um 22

Uhr im Café im Bahnhof.

DJ Bogdan bringt Sounds

zur Rebellion.

Eine bunte Mischung

bietet das Kurzfilmprogramm

am 25. März um

17 Uhr oder 17.30 Uhr.

Zeitgenössische Reportagen,

drei zeitgenös-

Foto: Willy Pragher

der Galerie im Alten Wiehrebahnhof

zu sehen, ebenso Bil-

Freiburg sowie drei gewitze

sische Filme des aka-Filmclub

der aus dem Archiv für soziale Filme von Kindern der protestierenden

Elterngeneration

Bewegungen. Die Vernissage

mit Gästen und Gesprächen zeigen eine damalige und heutige

künstlerische Auseinan-

findet am 23. März, 19 Uhr in

der Galerie statt. Am 24. März, dersetzung mit dem Zeitgeist

19.30 Uhr wird es im Kinosaal der Endsechziger.

So 18. März

FREIBURG

Literatur

16 h: Literatur-Café: Schumanns Schatten – Von

Peter Härtling. Lesung mit Natalia Herrera & Dirk

Schröter. Wallgraben Theater

18 h: Roger Willemsen – Insa Wilke: Hommage

an einen Waghalsigen. Literaturhaus Freiburg

Musik

11 h: 4. Kammerkonzert – MusikerInnen des

Philharmonischen Orchesters. Werke von Schumann,

Magnard und Mozart. Theater Freiburg,

Winterer-Foyer

17 h: Flamenco Vivo – Flamenco. Konzerthaus

17 h: Freiburger Domsingknaben – Bachs

Johannespassion. Freiburger Münster

19 h: Claudia Carbo und Band – Domingo Latino:

Primaveira Brasileira. Bossa Nova, Latin Jazz.

Musiktheater im E-Werk

20 h: Anna Depenbusch – Singer/Songwriter.

Jazzhaus Freiburg

20:15 h: Christina Lux Duo – Singer/Songwriter,

Jazz, Weltmusik. Theater Freiburg, Passage 46

Theater & Tanz

15 h: Angels in America – Musiktheater nach Tony

Kushner. Theater Freiburg, Großes Haus

16 h: Freiburger Mundartgruppe – Liebi, Lüge,

Läberwurscht. May-Bellinghausen-Halle

18 h: Goldonissimi – Schauspiel nach Carlo

Goldoni. Regie: Grete Linz. Experimentalbühne

im E-Werk

19 h: Bea von Malchus – Queens. Erzähltheater.

Vorderhaus

19 h: Kabale und Liebe – Schauspiel nach

Friedrich Schiller. Theater im Marienbad

Kabarett & Comedy

17 h: Wiliam Wahl – Wahlgesänge: Klavierkabarett.

Humboldtsaal Freiburg

20 h: Moritz Neumeier: Hurra – Poetry Slam.

Cala Theater

Vorträge & Gespräche

10 h: Wie kann Leben gelingen? – Gelassenheit

lernen: Meditationsseminar mit Wilfried Pfeffer.

Tibet Kailash Haus

Messen & Märkte

10 h: Freizeitmessen Freiburg 2018 – Bike aktiv,

Ferienmesse, Outdoor & Sports, Modellbau.

Messe Freiburg

BASEL

Musik

18 h: Arab – Ein Klangmosaik aus Al-Andalus.

Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

19 h: Basel Sinfonietta – Hängende Gärten. Werke

von Zimmermann, Maintz, Ammann u.a. Musical

Theater Basel

Theater & Tanz

18 h: Freie Oper Zürich – Orpheus. Gare du Nord

(im Bad. Bahnhof)

18:30 h: Peer Gynt – Ballett von Johan Inger.

Musik von Edvard Grieg, Tschaikowsky, Bizet.

Theater Basel, Große Bühne

18:30 h: Vor Sonnenaufgang – Schauspiel von

Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann.

Theater Basel, Schauspielhaus

ANDERE ORTE

Badenweiler

11 h: Brisas del Sur – Tango Nuevo. Kurhaus

Badenweiler

Gundelfingen

18 h: Der Weltuntergang – Schauspiel von Jura

Soyfer. Theatermacher Gundelfingen. Kultur- und

Vereinshaus

Offenburg

11 + 18 h: Mundologia: Gwen Weisser & Patrick

Allgaier – Weit: Um die Welt. Reithalle im

Kulturforum

St. Peter

17 h: Via Crucis: Kreuzweg(e) – Passionskonzert.

Werke von Bach. Barockkirche St. Peter

Staufen

17 h: Wer war George Kaplan? – Western-

Komödie nach Alfred Hitchcock. Auerbachs

Kellertheater

Sulzburg

17 h: Weltklassik am Klavier: Istvan Lajko – Der

wahre Leckerbissen: die Dornröschen Suite.

Werke von Mozart und Tschaikowsky. Gutshof

Güntert

Mo 19. März

FREIBURG

Musik

20 h: Bell Witch + Support – Doom, Metal.

Slow Club

20:30 h: Freispiel: Antoine Läng – Vocal, Electronics.

E-Werk, Foyer

20:30 h: Monday Life Club – Rockin‘ Rollbühlers.

Gasthaus Schiff

21 h: Die goldene Sirene – Freiburgs Song Slam.

The Great Räng Teng Teng

21 h: Swing Ting Ting – Lindy Hop Get-Together.

Eintritt frei. The Great Räng Teng Teng

Vorträge & Gespräche

20:15 h: Einstein und die Elemente – Wie wirklich

ist die materielle Welt? Tibet Kailash Haus

BASEL

Musik

19:30 h: Mariinsky-Orchester St. Petersburg

– World Orchestras. Werke von Debussy, Prokofiew,

Mahler. Musical Theater Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Der Spieler – Oper von Sergej S.

Prokofjew. Theater Basel, Grosse Bühne

ANDERE ORTE

Waldkirch

19:45 h: Woher kommen unserer Familiennamen?

– Vortrag von Namensforscher Konrad Kunze.

Mehrgenerationenhaus Rotes Haus

Di 20. März

FREIBURG

Literatur

19:30 h: Weltgeschichtentag – Erzählerinnen

Nikola Hübsch und Kathinka Marcks laden ein.

Literaturhaus Freiburg

21:15 h: Slam 46 – Poetryslam. Theater Freiburg,

Passage 46

Musik

20 h: Electro Deluxe – Nu Jazz. Jazzhaus

20 h: Heart Ovt + Hawaii 2.0 – Indie, Emo,

Surfrock. Slow Club

20 h: Jazz ohne Stress – Bella’s Back. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

20 h: Love Machine + Crapcakes – Krautrock,

Garage Rock. White Rabbit

20 h: Philharmonisches Orchester Freiburg – 4.

Sinfoniekonzert. Werke von Dvorak, Bartok und

Magnard. Konzerthaus

20:30 h: Hammond Jazz Night – Fourganic. Jos

Fritz Café

Theater & Tanz

10 h: Kabale und Liebe – Schauspiel nach

Friedrich Schiller. Theater im Marienbad

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

Film

20 h: Madame Mallory und der Duft von Curry

– Filmkomödie und französisch-indisches 3-

Gänge-Filmmenü. Anmeldung bis 9.3. unter: frb.

empfang@augustinum.de. Augustinum Seniorenresidenz

20 h: White Charity: Schwarzsein & Weißsein

auf Spendenplakaten – Film und Diskussion.

Internationale Wochen gegen Rassismus. Alter

Wiehrebahnhof, Galerie

Vorträge & Gespräche

19 h: Vorstellung des neuen Berichts des Club of

Rome – Von Koautor Prof. Ernst von Weizsäcker.

Universität Freiburg, KG III, Hörsaal 3044

BASEL

Musik

20 h: Freie Oper Zürich – Orpheus. Gare du Nord

(im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

19:30 h: Schwanensee – Ballett von Stijn Celis,

Musik von Tschaikowsky. Theater Basel, Grosse

Bühne

19:30 h: Woyzeck – Schauspiel von Georg

Büchner. Theater Basel, Schauspielhaus


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 37

20 h: Digitalbühne Zürich – Polder: Tintagiles.

Eintritt frei. Kaserne Basel, Reithalle

ANDERE ORTE

Straßburg

20 h: Editors – Indie-Rock. La Laiterie

Mi 21. März

FREIBURG

Literatur

19:30 h: Robert Stadlober liest Christian Geissler

– Das Brot mit der Feile. Literaturhaus Freiburg

20:15 h: Max Frisch: Stiller – Lesung. Mit M.

Kregel, M. Hohner und M. Müller-Reisinger.

Theater Freiburg, Passage 46

Theater & Tanz

10 h: Kabale und Liebe – Schauspiel nach

Friedrich Schiller. Theater im Marienbad

20 h: Atmen – Schauspiel von Duncan Macmillan.

Theater Freiburg, Kammerbühne

20 h: Die Spontanellen improvisieren – Improtheater.

Großer Meyerhof

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20:30 h: Theater L.U.S.T. – Die ImproShow.

E-Werk, Kammertheater

Führungen

15 h: Fahrradtour – Freiburg in der NS-Zeit.

Internationale Wochen gegen Rassismus. Treffpunkt:

Rempartstr. vor KG I,

Partys

20 h: Move to Groove – Div. DJs. Waldsee

BASEL

Theater & Tanz

19:30 h: Elektra – Oper von Richard Strauss.

Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: Digitalbühne Zürich – Polder: Tintagiles.

Eintritt frei. Kaserne Basel, Reithalle

20 h: Hans Klok: House of Mystery – Show.

Musical Theater Basel

Film

20 h: Porny Screening – Auswahl der besten und

heißesten Kurzfilme der Porny Days. Eintritt frei.

Haus der elektronischen Künste Basel

ANDERE ORTE

Hartheim

20 h: Alicia Keitz (Gesang) & Klaus Obert (Gitarre)

– Lieder & Lyrik. Salmen

Kandern

20:30 h: Mat Callahan & Yvonne Moore – Blues.

ChaBah

Straßburg

20 h: Der Tempelbrand – Oper von Toshiro

Mayuzumi. Opéra national du Rhin

Do 22. März

FREIBURG

Literatur

19 h: Ein Morgen vor Lampedusa – Szenische

Lesung. Internationale Wochen gegen Rassismus.

Historisches Kaufhaus Freiburg, Münsterplatz 24

19:30 h: Uwe Timm: Ikarien – Lesung und

Gespräch mit Dr. T. Hoffmann. Theater Freiburg,

Kleines Haus

Theater & Tanz

10 h: Kabale und Liebe – Schauspiel nach

Friedrich Schiller. Theater im Marienbad

19:30 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie von

Shakespeare. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Dance a Way – Flucht zum Frieden? Hip-

Hop, Breakdance. E-Werk, Saal

20 h: PREMIERE: Professor Bernhardi – Schauspiel

v. Arthur Schnitzler. Theater der Immoralisten

20:30 h: Bernd Lafrenz: Romeo & Julia – Nach

Shakespeare. E-Werk, Kammertheater

Führungen

19 h: Kulinarische Weinprobe – Mit Führung durch

den Gutsbetrieb. Staatsweingut Freiburg

Partys

19:30 h: AfterWorkParty – Toben wie die Kinder

Ü18. Kinder Galaxie

BASEL

Literatur

19 h: Peter Stamm: Die sanfte Gleichgültigkeit der

Welt – Lesung. Gespräch auf Englisch, Lesung auf

Deutsch. Literaturhaus Basel

Musik

20:15 h: Dianne Reeves & Quintet – Vocaljazz.

Musical Theater Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Der Spieler – Oper von Sergej S.

Prokofjew. Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 h: Mary Page Marlowe, Eine Frau –

Schauspiel von Tracy Letts. Theater Basel,

Schauspielhaus

20 h: Digitalbühne Zürich – Polder: Tintagiles.

Eintritt frei. Kaserne Basel, Reithalle

20 h: Freie Oper Zürich – Orpheus. Gare du Nord

(im Bad. Bahnhof)

ANDERE ORTE

Straßburg

20 h: Pumeza Matshikiza – europäische, japanische,

südafrikanische Musik. Opéra national

du Rhin

Fr 23. März

FREIBURG

Musik

19 h: Gogol & Mäx – Concerto Humoroso:

Das Geburtstagskonzert. 23. Bad Krozinger

Mozartfest. Kurhaus Bad Krozingen

20 h: Big Daddy Wilson – Blues. Jazzhaus

Theater & Tanz

19 h: Kabale und Liebe – Schauspiel nach

Friedrich Schiller. Theater im Marienbad

19:30 h: Hoffmanns Erzählungen – Oper von

Jacques Offenbach. Theater Freiburg, Großes

Haus

20 h: Dance a Way – Flucht zum Frieden? Hip-

Hop, Breakdance. E-Werk, Saal

20 h: Der Kirschgarten – Schauspiel nach Anton

Tschechow. Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Vier linke Hände – Komödie von Pierre

Chesnot. Cala Theater

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

20:30 h: Bernd Lafrenz: Romeo & Julia – Nach

Shakespeare. E-Werk, Kammertheater

Kabarett & Comedy

19:30 h: Nico Semsrott – Freude ist nur ein Mangel

an Information 3.0. Paulussaal

20 h: Drei Viertel ohne Takt – Highlights des

Wiener Cabarets. Musiktheater im E-Werk

20 h: Kaya Yanar – Ausrasten für Anfänger.

Konzerthaus

Partys

23 h: Panda Party – Hip-Hop, Dancehall, Funk,

Reggae, Trap. DJs: Freez, Deejay Namean.

Jazzhaus Freiburg

Feste & Hocks

20:30 h: 20 Jahre Le Sac – Für Frauen in Not.

Wodan Halle

Vorträge & Gespräche

20 h: Antisemitismus und die (neue) Rechte

– Vortrag von Jutta Ditfurth. Internationale

Wochen gegen Rassismus. Theater Freiburg,

Winterer-Foyer

21 h: Chez Geraldine – Gespräch zwischen

Puppe und Künstlerin Dorothea Gedeke. Atelier

Figurentheater Vanessa Valk, Burgdorfer Weg 19

Messen & Märkte

14 h: Flohmarkt – Antiquitäten, Möbel, Schmuck,

Second-Hand u.a. Messe Freiburg, Halle 1

BASEL

Theater & Tanz

19:30 h: Amphitryon – Lustspiel von Heinrich

von Kleist nach Molière. Theater Basel,

Schauspielhaus

19:30 h: Peer Gynt – Ballett von Johan Inger.

Musik von Edvard Grieg, Tschaikowsky, Bizet.

Theater Basel, Große Bühne

20 h: Andrew Lloyd Webber – Ehren-Gala.

Musicals: Das Phantom der Oper, Cats, Evita u.a.

Musical Theater Basel

ANDERE ORTE

Lörrach

20 h: Between the Beats Festival – Judith

Holofernes + Gurr + Neufundland + Garden City

Movement. Indie, Pop. Burghof Lörrach

Rheinfelden

20 h: International Trio Plus One – Jazz. Schützen

Kulturkeller

Riegel

20 h: Gälfiäßler – Lumpe-Liedle, Swing, Dixie.

Theater Kumedi

Sa 24. März

FREIBURG

Musik

20 h: Kraftklub – Indie, Rap, Pop. Sick-Arena

20:30 h: Restless Feet – Irish Folk, Punk. Walfisch

Theater & Tanz

19 h: Kabale und Liebe – Schauspiel nach

Friedrich Schiller. Theater im Marienbad

19:30 h: Drei Winter – Schauspiel von Tena

Stivicic. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Dance a Way – Flucht zum Frieden? Hip-

Hop, Breakdance. E-Werk, Saal

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Hans Klok – In House of Mystery.

Zaubershow. Konzerthaus

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

20 h: Vier linke Hände – Komödie von Pierre

Chesnot. Cala Theater

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

20:30 h: Impro-Match: Die Mauerbrecher –

Theatersport mit Gästen. E-Werk, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Drei Viertel ohne Takt – Highlights des

Wiener Cabarets. Musiktheater im E-Werk

20 h: Matthias Egersdörfer – Ein Ding der

Unmöglichkeit. Vorderhaus

21:30 h: The Burly Show – Mit Elena la Gatta und

Dita Whip. Theater Freiburg, Passage 46

Partys

20 h: Solidarity City – Vortrag und Party.

Internationale Wochen gegen Rassismus.

Freizeichen (Artik in ehem. Schmitz Katze)

23 h: Inthemix: Die 2000er Party – Elektro-Pop,

Indierock, Charts. Jazzhaus Freiburg

Vorträge & Gespräche

16 h: Dance: Modernity, Des-Modernity and

Colonialism – Vortrag mit Prof. Dr. Alves de

Castro. Der Eintritt ist frei. Theater Freiburg,

Kammerbühne

Messen & Märkte

09 h: Flohmarkt – Antiquitäten, Möbel, Schmuck,

Second-Hand u.a. Messe Freiburg, Halle 1

BASEL

Theater & Tanz

10 h: Premio – Nachwuchspreis für Theater und

Tanz: Halbfinale. Eintritt frei. Kaserne Basel

19:30 h: La Cenerentola – Oper von Gioachino

Rossini. Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: Die schwarze Spinne – Schauspiel. Theater

Basel, Kleine Bühne

20 h: Lord of the Dance – Dangerous Games.

Musical Theater Basel

ANDERE ORTE

Bad Säckingen

20 h: Happy Landing – Musical von Jochen Frank

Schmidt. Gloria-Theater

Baden-Baden

16 h: Osterfestspiele Baden-Baden: Berliner

Philharmoniker – Parsifal. Szenische Oper von

Wagner. Festspielhaus Baden-Baden

20 h: Hagen Rether – Liebe. Kabarett. Kurhaus

Gebissiges Kabarett

Am 17. März präsentieren

um 20 Uhr die beiden Kabarettisten

Volkmar Staub und

Diebold Maurer ihr Programm

„Achtung Greisverkehr – Tod

dem Seniorenteller“ im roccafé.

Mit der geistigen Reife

25. Workshop Modern Dance Freiburg

Le Cadre Noir

Die berühmte französische

Reitschule Cadre Noir aus

Saumur gastiert vom 23. bis

25. März mit einer neu einstudierten

Show in der Veranstaltungshalle

Le Zénith in Eckbolsheim

bei Strasbourg.

Gegründet 1814 vom Militär

ist die Schule heute ein Reiter-

und Ausbildungskorps,

Professor Bernhardi

Unter der Regie von Manuel

Kreitmeier feiern die Immoralisten

am 22. März, 20 Uhr,

Premiere mit Arthur Schnitzlers

„Professor Bernhardi“. Eine

junge Frau wurde nach provisorischer

Abtreibung in Bernhardis

Privatklinik eingeliefert. Dem

ungebeten im Krankenhaus auftauchenden

katholischen Priester

verweigert Bernhardi den Zutritt

zum Wohle der Patientin. Als

diese kurz darauf verstirbt, wird

der Vorfall zum öffentlichen Eklat.

Der jüdische Arzt wird zur

Zielscheibe in einer politischreligiösen

Schlammschlacht. Die

Immoralisten verwandeln ihr

Theater in eine Privatklinik und

bringen mit ihrer bislang größten

Besetzung die Lawine ins

Etty Hillesum war eine niederländische

jüdische Studentin,

die 1943 im Vernichtungslager

Auschwitz starb. Ihre

Tagebücher von 1941-1943 zeigen

sie als schwer getroffene,

aber dennoch optimistische

Chronistin einer Zeit der Entmenschlichung.

Universelle

Liebe und Solidarität mit dem

Tanztheater Hagen Foto Olaf Struck

Worte gegen Untaten

Denzlingen

eines alten Bordeaux und mit

satirischer Boshaftigkeit zelebrieren

die beiden die Wonnen

des Unruhestands.

Und nebenbei gibt‘s immer

wieder hochaktuelles politisches

Kabarett.

U n g e b r o c h e n

beliebt sind die

Tanzworkshops

der Choreographin

Renate Killmann,

wenn sie in die

Breisgau-Metropole

kommt. Die

Workshops finden

inzwischen in verschiedenen

Tanzstudios

statt, diesmal wieder bei

Next Step, Schule für Ballett +

Modern von Susanne Fucker,

(Erbprinzenstr. 1). Getanzt

wird nach der amerikanischen

Methode von Doris Humphrey

und José Limon mit Technik,

Warm Up und kleinen Tanzchoreographien.

Der Workschop

findet am 24./25. März,

jew. 15 - 17.30 Uhr statt. Eine

rechtzeitige Anmeldung wird

empfohlen: Renate Killmann

Tel. 04298/417584 oder Studio

Next Step, Tel. 0761/ 43599. Infos:

www.renatekillmann.de

Strasbourg

welches den Erhalt der Reitkunst

in Frankreich pflegt.

Im Gegensatz zu anderen bekannten

europäischen Reitschulen

lehrt Cadre Noir nicht

nur Dressur, sondern auch

Spring- und Geländereiten.

Aufführungen Fr + Sa, jew.

20 Uhr, So 15.30 Uhr. Karten/

Infos: www.label-ln.fr

Freiburg

Prof. Bernhardi Foto: M. Kreitmeier

Rollen. Weitere Aufführungen:

24. März; 5./6./7./12./13./14./19./

20./21./26./27./28. April und im

Mai.

Freiburg

Menschen stehen für Hillesum

dem schweren Schicksal entgegen.

Ihre Tagebücher wurden

unter dem Titel Das denkende

Herz der Baracke nun veröffentlicht.

Eine Lesung durch

Ingeborg Alice Waldherr und

mit musikalischer Begleitung

findet am 27. März, 18 Uhr im

Waldhof Freiburg statt.


38 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

20 h: Jess Jochimsen: Heute wegen gestern

geschlossen – Kabarett. Salmen Hartheim,

Theatersaal

Lörrach

20 h: Between the Beats Festival – Maeckes &

Die Katastrophen + Ten Fé. Indie, HipHop Elektro-

Pop. Burghof Lörrach

23:15 h: Between the Beats Festival – Brothers

of Santa Claus + Fuck Art, Let’s Dance. Altes

Wasserwerk

Riegel

20 h: Matthias Deutschmann – Wie sagen wir´s

dem Volk? Theater Kumedi

Staufen

20 h: Wer war George Kaplan? – Western-

Komödie nach Alfred Hitchcock. Auerbachs

Kellertheater

Straßburg

20 h: Der Tempelbrand – Oper von Toshiro

Mayuzumi. Opéra national du Rhin

Waldkirch

20 h: Die Mauerbrecher – Theatersport mit

Gästen. Theater am Kastelberg

So 25. März

FREIBURG

Musik

12 h: Freiburger Opernstudio – Galakonzert.

Theater Freiburg, Großes Haus

18 h: Camerata Vocale Freiburg – Johannes-

Passion. Werke von Bach. Konzerthaus

20 h: Jonas Winterhalter Big Band – Jazz, Klassik,

Pop. Waldsee Gaststätte

20 h: Kaisersaal Konzerte – Giganten. Werke von

Schubert und Brahms. Historisches Kaufhaus

Freiburg

20 h: Pablo Held Trio – Jazz. Jazzhaus Freiburg

Theater & Tanz

18 h: Der Kirschgarten – Schauspiel nach Anton

Tschechow. Theater Freiburg, Kleines Haus

18 h: Life-ToHuWaBoHu ...für immer? – Musical-

Comedy-Show von und mit Camilla Kallfaß.

Wallgraben Theater

19 h: Hoffmanns Erzählungen – Oper von Jacques

Offenbach. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Dance a Way – Flucht zum Frieden? Hip-

Hop, Breakdance. E-Werk, Saal

Kabarett & Comedy

19 h: Matthias Deutschmann – Wie sagen wir‘s

dem Volk. Vorderhaus

Vorträge & Gespräche

11 h: Sonntagsmatinee – Geleitete Meditation mit

Marlot Prester. Tibet Kailash Haus

BASEL

Theater & Tanz

14:30 h: Lord of the Dance – Dangerous Games.

Musical Theater Basel

18:30 h: Der Spieler – Oper von Sergej S.

Prokofjew. Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 h: Piège mortel – Schauspiel von Ira Levin.

Theater Basel, Schauspielhaus

ANDERE ORTE

Bad Säckingen

13:30 + 18:30 h: Happy Landing – Musical von

Jochen Frank Schmidt. Gloria-Theater

Baden-Baden

14 h: Osterfestspiele Baden-Baden: Berliner

Philharmoniker – Die Gärtnerin aus Liebe. Werke

von Mozart. Theater Baden-Baden

18 h: Osterfestspiele: Berliner Philharmoniker –

Elina Garanca & Sir Simon Rattle. Festspielhaus

Pratteln

20 h: Black Label Society – Metal. Konzertfabrik Z7

Staufen

17 h: Wer war George Kaplan? – Western-Komödie

nach A. Hitchcock. Auerbachs Kellertheater

Vogtsburg

17 h: Vincent Klink & Patrick Bebelaar: Ein Bauch

spaziert durch Paris – Lesung mit Musik und

Aperitif. Weingut Franz Keller (Kellerwirtschaft)

Theater & Tanz

20 h: Die Heinz-Erhardt-Show – Mit Günter

Fortmeier, Frank Sauer, Volkmar Staub.

Wallgraben Theater

Partys

22 h: Tageins – Der Startschuss ins Jahr 2018.

Waldsee Gaststätte

BASEL

Theater & Tanz

19:30 h: Mary Page Marlowe, Eine Frau –

Schauspiel von Tracy Letts. Theater Basel,

Schauspielhaus

19:30 h: Schwanensee – Ballett von Stijn Celis,

Musik von Tschaikowsky. Theater Basel, Grosse

Bühne

Führungen

18 h: Georg Baselitz – Fokus mit Christian Spies.

Fondation Beyeler

ANDERE ORTE

Baden-Baden

18 h: Osterfestspiele Baden-Baden: Berliner

Philharmoniker – Gerald Finley & Daniel Harding.

Werke von Schubert und Strauss. Festspielhaus

Baden-Baden

Auf und unter dem Meerespiegel

Die International Ocean Film Tour bringt den Ozean nach Freiburg

Mo 26. März

FREIBURG

Musik

20:30 h: Monday Life Club – Independent Dogs.

Gasthaus Schiff

Das Meer als blaues Wunder.

Faszination und Vielfalt

der gewaltigen Ozeane zeigt

die International Ocean Film

Tour passenderweise auf großer

Leinwand. Das jährliche, zweistündige

Filmprogramm besteht

aus 6-8 Dokumentarfilmen, die

auf eindrückliche Art das Leben

auf und unter dem Meeresspiegel

zeigen. Die Begegnung von

Mensch und Meer führt dabei

nicht nur zu aufregenden Begegnungen,

sondern öffnet die

Tour auch umweltpolitischen

Fragen. Ziel der Ocean Film

Tour ist auch, den Menschen

zum Schutz der natürlichen

Ressourcen anzuhalten. Am

26. April, 20 Uhr kommt die

Tour auf ihrer Weltreise 2018

auch ins Bürgerhaus Zähringen.

Unter den Filmen findet sich

unter anderem Ocean Rider,

eine Dokumentation über eine

Weltreise in 220 Tagen und nur

auf einem kleinen Katamaran.

Der Schweizer Yvan Bourgnon

trifft auf Stürme, Schiffbruch

und echte Piraten. Dolphin Man

hingegen erzählt die Geschichte

des Apnoetauchers Jacques

Mayol. Als Rekord-Freitaucher

durchbrach er unter anderem

im Jahr 1976 die 100 Meter-

Grenze. Seine Grenzgänge blieben

aber auch immer seelische

Grenzgänge. Was er unter dem

Meerespiegel findet, hat er unter

den Menschen nie gefunden.

Ein nachdenklich stimmendes

Potrait. Paradigm Lost bringt

schließlich den obligatorischen

Di 27. März

FREIBURG

Literatur

18 h: Die Tagebücher von Etty Hillesum –

Musikalische Lesung mit Ingeborg Gleichauf.

Waldhof Akademie für Weiterbildung

20:15 h: Schall&Rausch – Die ultimative

Freiburger Late Night Show. Mit Martin Müller

Reisinger und Bastian Kabuth. Theater Freiburg,

Passage 46

Musik

20 h: Curse – Hip-Hop, Rap. Jazzhaus Freiburg

20 h: Jazz ohne Stress – Ingo Hipp. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

20:30 h: Alex The Bluestramp (Akustik Show) –

Blues. Walfisch

„Dolphin Man“ erzählt die Geschichte des Apnoetauchers

Jaques Mayol

Foto: Daan Verhoeven

Wassersport, mit Waterman Kai

Lenny. Als Surfer, Windsurfer,

Kitesurfer und Standup-Paddler

bringt er an den besten Spots

sein maximales Können auf und

nimmt die ZuschauerInnen direkt

mit. Atemberaubende Aufnahmen

und hohe Geschwindigkeiten

sind garantiert. Auf weitere

Filme darf man sich freuen.

Infos: www.oceanfilmtour.

com

Theater & Tanz

19:30 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie von

Shakespeare. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Die Heinz-Erhardt-Show – Mit Günter Fortmeier,

Frank Sauer, Volkmar Staub. Wallgraben

Theater

20 h: Laut & Lyrik: Wer wagt es? – Gedichte,

Balladen, Lieder. E-Werk, Saal

BASEL

19:30 h: La Cenerentola – Oper von Gioachino

Rossini. Theater Basel, Grosse Bühne

ANDERE ORTE

Baden-Baden

18 h: Osterfestspiele Baden-Baden: Berliner

Philharmoniker – Krystian Zimerman & Sir Simon

Rattle. Werke von Bernstein und Beethoven.

Festspielhaus Baden-Baden

Straßburg

20 h: Der Tempelbrand – Oper von Toshiro

Mayuzumi. Opéra national du Rhin

Mi 28. März

FREIBURG

Literatur

20:15 h: Bruderzwist im Hause Mann – Lesung

mit Holger Kunkel und Michael Schmitter. Theater

Freiburg, Passage 46

Musik

20 h: Bonnie Tyler – Rock, Pop. Konzerthaus

20 h: Oldtime Jazz Session – Mit Musikern aus

lokalen Jazz-Formationen. Eintritt frei. Gasthaus

Kybfelsen

21 h: Werkjam: Esche – Jazz. E-Werk, Kammertheater

Theater & Tanz

19:30 h: Angels in America – Musiktheater nach

Tony Kushner. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Der goldne Topf – Nach E.T.A. Hoffmann.

Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Laut & Lyrik: Wer wagt es? – Gedichte,

Balladen, Lieder. E-Werk, Saal

Partys

20 h: Move to Groove – Wechselnde DJs. Eintritt

frei. Waldsee

BASEL

Theater & Tanz

19:30 h: Die Dreigroschenoper – Oper von Bertolt

Brecht. Musik von Kurt Weill. Theater Basel,

Große Bühne

ANDERE ORTE

Baden-Baden

18 h: Osterfestspiele Baden-Baden: Berliner

Philharmoniker – Die Gärtnerin aus Liebe. Werke

von Mozart. Theater Baden-Baden

Kandern

20:30 h: Keith Johnson – Blues. ChaBah

Do 29. März

FREIBURG

Musik

20 h: Magnum – Rock. Jazzhaus Freiburg

20:30 h: No Plastic Band – Beatles Cover.

Wodan Halle

Theater & Tanz

19 h: Kabale und Liebe – Schauspiel nach

Friedrich Schiller. Theater im Marienbad

19:30 h: Drei Winter – Schauspiel von Tena

Stivicic. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Laut & Lyrik: Wer wagt es? – Gedichte,

Balladen, Lieder. E-Werk, Saal

Partys

20:15 h: Rio Rita Haifischbar – Mit DJ Buddy

Belpaso & DJ Hans Halberstadt. Theater Freiburg,

Passage 46

BASEL

Musik

19:30 h: Camerata Vocale Freiburg &

Kammerorchester Basel – Johannes-Passion.

Werke von Bach. Martinskirche Basel

ANDERE ORTE

Baden-Baden

18 h: Osterfestspiele Baden-Baden: Berliner

Philharmoniker – Der holzgeschnitzte Prinz.

Musikfest. Werke von Vivaldi, Bartok u.a. Festspielhaus

Straßburg

20 h: Der Tempelbrand – Oper von Toshiro

Mayuzumi. Opéra national du Rhin

Fr 30. März

FREIBURG

Literatur

23 h: Otfried Preußler: Krabat – Lesung. Mit

Natalia Herrera und Dirk Schröter. Wallgraben

Theater, Theaterfoyer

Musik

19 h: Golden Harps Gospel Choir – Passionskonzert

2018. Pauluskirche Freiburg

Theater & Tanz

20 h: Laut & Lyrik: Wer wagt es? – Gedichte,

Balladen, Lieder. E-Werk, Saal

ANDERE ORTE

Baden-Baden

16 h: Osterfestspiele Baden-Baden: Berliner

Philharmoniker – Parsifal. Szenische Oper von

Wagner. Festspielhaus Baden-Baden

Sa 31. März

FREIBURG

Literatur

23 h: Otfried Preußler: Krabat – Lesung. Mit

Natalia Herrera und Dirk Schröter. Wallgraben

Theater, Theaterfoyer

Musik

19 h: Adhi Jacinth Tanumihardja – Werke von

Couperin, Ravel und Messiaen. Depot.K

20 h: Planet Erde II – Live in Concert. Eine Erde

- viele Welten. Sick-Arena

Theater & Tanz

19 h: Kabale und Liebe – Schauspiel nach

Friedrich Schiller. Theater im Marienbad

19:30 h: Katja Kabanowa – Oper von Leos

Janacek. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Laut & Lyrik: Wer wagt es? – Gedichte,

Balladen, Lieder. E-Werk, Saal

20 h: Totentanz – Schauspiel von August

Strindberg. Theater Freiburg, Kleines Haus

Partys

23 h: Connected: Die 90er Party – Rock, Pop,

Eurodance. Jazzhaus Freiburg

23 h: Down by the Lake – DJs: DJ Jus Ed, Julius

Steinhoff. Deep House. Waldsee Gaststätte

BASEL

Musik

20 h: The 12 Tenors – Welthits. Musical Theater

Basel

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

13 h: 4. Internationales Ballett-Festival – Dance

Triumph. Kurhaus Bad Krozingen

Staufen

20 h: Wer war George Kaplan? – Western-

Komödie nach Alfred Hitchcock. Auerbachs

Kellertheater


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 39

Peter Pan

Kasper in Märzlaune

Die Freiburger Puppenbühne

bietet auch im März neuen

Spielspaß. Im Vorderhaus der

Fabrik heißt es am 4. März,

11 Uhr Kasper und der Drachenprinz

– ein Abenteuer mit

Witz und wilder Drachenaction.

Heimatlicher wird es mit

Kasper und die gestohlene

Kuckucksuhr auf dem Podium

der Harmonie-Kinos am

7. sowie am 14. März, immer

Kleinkindbereich

2. März

Freiburg

11 h: FlussPferde – Schauspiel mit Hubertus

Fehrenbacher. Für Kids ab 5 Jahren. Theater

im Marienbad

15 h: Arne Rautenberg: Rotkäppchen fl iegt Rakete

– Wilder Freitag mit Gedichte-Feuerwerk. Für Kids

ab 6 Jahren. Literaturhaus Freiburg

3. März

Freiburg

15 h: Geisterjagd durchs Theater – Die vollkommen

verspukte Theaterführung. Ab 7 Jahren.

Theater Freiburg, Start: Foyer Großes Haus

15 h: Peter Pan – Das Nimmerlandmusical. Für

Kids ab 4 Jahren und Familien. Paulussaal

Puppenparade Ortenau

Figurentheaterfestival

3. – 5. März 2018

Stücke für Erwachsene und Kinder

www.puppenparade.de

16 h: Hat Opa einen Anzug an? – Schauspiel mit

Christoph Müller. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

20 h: PREMIERE: Der Teufel mit den drei

goldenen Haare – Schauspiel nach den Brüdern

Grimm. Für Kids ab 7 Jahren. Theater Freiburg,

Kleines Haus

2017

erneuert!

Baden-Baden

10:30 h: Trommelfeuer – Cajón-Workshop für

Einsteiger. Für Kids zwischen 6 und 10 Jahren.

Toccarion Kinder-Musik-Welt

Der einzigartige HALLENSPIELPLATZ in Freiburg!

Hüpfburg „Wabbelberg“

Hüpfburg „Rakete“

2017

NEU!

4. März

Freiburg

11 + 18 h: Der Teufel mit den drei goldenen

Haare – Schauspiel nach den Brüdern Grimm. Für

Kids ab 7 Jahren. Theater Freiburg, Kleines Haus

11 h: Kasper und der Drachenprinz – Freiburger

Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren. Vorderhaus

14 h: Peter Pan – Das Nimmerlandmusical. Für

Kids ab 4 Jahren und Familien. Paulussaal

15:30 h: Bakari und der Wind – Cargo-Theater.

Für Kids ab 6 Jahren. E-Werk Freiburg, Kammertheater

16 h: Hat Opa einen Anzug an? – Schauspiel mit

Christoph Müller. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

Baden-Baden

15 h: SWR Vokalensemble & Lars Reichow – Des

Kaisers neue Kleider. Kurhaus Baden-Baden,

Bénazetsaal

6. März

Freiburg

11 h: FlussPferde – Schauspiel mit Hubertus

Fehrenbacher. Für Kids ab 5 Jahren. Theater

im Marienbad

2017

NEU!

2017

erneuert!

Bistrobereich

Freiburg

Peter Pan ist eine

Geschichte über das

Erwachsen werden,

Kind bleiben und

Träume leben. Kinder

wie Erwachsene

fiebern seit Generationen

mit, wenn Peter

Pan und Wendy mithilfe

der verlorenen

Jungen und der Fee

Tinkerbell gegen Capt’n Hook

antreten.

Das Theater Lichtermeer

wird am 3. März, 15 Uhr und

am 4. März, 14 Uhr im Freiburger

Paulussaal sein Publikum

mit auf diese fantastische

Reise nach Nimmerland nehmen.

Vor stetig wandelbarem

Bühnenbild spielt, tanzt und

singt das sechsköpfige Musical-Ensemble.

Eine magische

Inszenierung, liebevoll angereichert

mit Schattenspielen,

Bühnenzauber, Tanz und Gesang.

Freiburg

um 15 und 16.30 Uhr. Und

auch das Osterfest wartet auf

den gutgelaunten Kasper. Das

Stück Kasper und der Osterhase

kommt am 17. März, 16

Uhr ins Haus der Jugend und

am 21./27./28./29. März auf

das Podium in der Harmonie,

dann immer um 15 und 16.30

Uhr. Alle Vorführungen eignen

sich für Kinder ab 4 Jahren.

Basler Landstr. 17 79115 Freiburg Tel. 0761 / 401 408 00 kinder-galaxie.de

17 h: Das Lied der Grille – Figurentheater Pilstl.

Figurentheatertage. Für Kids ab 5 Jahren.

Vorderhaus

Lörrach

11 h: Der Wind in den Weiden – Figurenkombinat.

Nach Kenneth Grahame. Für Kids ab 7 Jahren.

Burghof Lörrach

7. März

Freiburg

10 h: Die Kuh Lieselotte – Marotte Figurentheater.

Figurentheatertage. Für Kids ab 4 Jahren.

Vorderhaus

11 h: Hat Opa einen Anzug an? – Schauspiel mit

Christoph Müller. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

15 + 16:30 h: Kasper und die gestohlene

Kuckucksuhr – Freiburger Puppenbühne. Für Kids

ab 4 Jahren. Harmonie Kino, Podium

15:30 h: Hänsel und Gretel – Theater Kranewit.

Figurentheatertage. Für Kids ab 5 Jahren.

Vorderhaus

8. März

Freiburg

10 h: Kluppe Wäschekind – Gundberg. Figurentheatertage.

Für Kids ab 3 Jahren. Vorderhaus

11 h: Hat Opa einen Anzug an? – Schauspiel mit

Christoph Müller. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

9. März

Freiburg

10 + 15:30 h: Die Blattwinzlinge – Buchfink

Theater. Figurentheatertage. Für Kids ab 4

Jahren. Vorderhaus

11 h: Wovon träumst du, kleiner Bär? – Schauspiel

nach Kinderbuch von Hans de Beer. Für Kids ab

5 Jahren. Theater im Marienbad

Basel

18 h: PREMIERE: Der Goldkäfer – Oper von Dai

Fujikura. Für Kids ab 8 Jahren. Theater Basel,

Kleine Bühne

10. März

Freiburg

15 h: Buh! – Compagnie Les Voisins.

Figurentheatertage. Für Kids ab 4 Jahren.

Vorderhaus

16 h: Mimi die Märchenmaus – Happy End

Figurentheater. Für Kids ab 4 Jahren. Haus

der Jugend

20 h: Der Teufel mit den drei goldenen Haare –

Schauspiel nach den Brüdern Grimm. Für Kids ab

7 Jahren. Theater Freiburg, Kleines Haus

Bad Krozingen

14:30 h: Kasper und der Osterhase – Freiburger

Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren. Mediathek

Bad Krozingen

Baden-Baden

10:30 h: Musikalische Spielwiese – Zauberwald

im Frühling. Für Kids zwischen 2 und 4 Jahren.

Toccarion Kinder-Musik-Welt

11. März

Freiburg

11 h: Der Teufel mit den drei goldenen Haare –

Schauspiel nach den Brüdern Grimm. Für Kids ab

7 Jahren. Theater Freiburg, Kleines Haus

11 h: Die Muschellauscherin – Theater Fusion.

Figurentheatertage. Für Kids ab 5 Jahren.

Vorderhaus

14 h: Weiß wie Wachs – Reihe Kunst für Kinder.

Ort wird bei Anm. bekannt gegeben. Anm.: mail@

katholische-akademie-freiburg.de

15:30 h: Pettersson und Findus – Eine Geburtstagstorte

für die Katze. Nach Sven Nordqvist. Für

Kids ab 3 Jahren. Theater Hans Dürr

16 h: Künstlerin hautnah – Henny Fleischmann.

Ort wird bei Anm. bekannt gegeben. Anm.: mail@

katholische-akademie-freiburg.de. Freiburg

(verschiedene Orte)

16 h: Wovon träumst du, kleiner Bär? – Schauspiel

nach Kinderbuch von Hans de Beer. Für Kids ab

5 Jahren. Theater im Marienbad

18 h: Der Teufel mit den drei goldenen Haare –

Schauspiel nach den Brüdern Grimm. Für Kids ab

7 Jahren. Theater Freiburg, Kleines Haus

Basel

10 + 11:30 + 14:30 h: Für Klangfüchse Nr. 4 –

Tausendundeine Nacht. Markthalle Basel, D3

14 h: Miss Mallow – MärliMusical von Andrew

Bond. Musical Theater Basel

16 h: Der Goldkäfer – Oper von Dai Fujikura. Für

Kids ab 8 Jahren. Theater Basel, Kleine Bühne

Baden-Baden

14 h: Zauberharfe – Musizieren mit der ganzen

Familie. Toccarion Kinder-Musik-Welt

14. März

Freiburg

15 + 16:30 h: Kasper und die gestohlene

Kuckucksuhr – Freiburger Puppenbühne. Für Kids

ab 4 Jahren. Harmonie Kino, Podium

15. März

Basel

10 h: Der Goldkäfer – Oper von Dai Fujikura. Für

Kids ab 8 Jahren. Theater Basel, Kleine Bühne

16. März

Freiburg

11 h: Teufels Küche – Konzert-Aktion. Für Kids ab

5 Jahren. Theater Freiburg, Kleines Haus

17. März

Freiburg

11 h: Riso Club Junior – Zeichnen, dichten,

drucken. Für Kids ab 8 Jahren. Eintritt frei. Eltern

verboten. Anm. erforderl.: T. 0761 29270712.

Literaturhaus Freiburg

14:30 + 16:30 h: Musikalische Schnitzeljagd

– Expedition durchs Theater mit dem

Philharmonischen Orchester. Für Kids ab 5

Jahren. Theater Freiburg

15 h: Der kleine Ritter Trenk – Marotte

Figurentheater. Figurentheatertage. Für Kids ab

5 Jahren. Vorderhaus

16 h: Kasper und der Osterhase – Freiburger

Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren. Haus der

Jugend

18. März

Freiburg

11 + 15 h: Adio – Cargo Theater. Objekttheater.

Für Kids ab 4 Jahren. Alter Wiehrebahnhof

11 h: Der kleine Ritter Trenk – Marotte

Figurentheater. Figurentheatertage. Für Kids ab

5 Jahren. Vorderhaus

15:30 h: Das kleine Licht bin ich – Ein Lichtspiel.

Für Kids ab 3 Jahren. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

16 h: Das Märchen von den zwei Groschen –

Konzert des Kinderorchesters. Theater Freiburg,

Kleines Haus

Basel

11 h: Arab – Die Abenteuer des Prinzen Achmed.

Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

16 h: Der Goldkäfer – Oper von Dai Fujikura. Für

Kids ab 8 Jahren. Theater Basel, Kleine Bühne

Baden-Baden

14 h: Herzschlag: Rhythmus erleben –

Musikworkshop. Für Kids zwischen 8 und 10

Jahren. Toccarion Kinder-Musik-Welt

15 h: Das Dschungelbuch – Theaters Liberi.

Rahmenprogramm für Kids ab 14 Uhr. Kurhaus

Baden-Baden

Denzlingen

15 h: Zirkus Marionetto – Figurentheater Gregor

Schwank. Für Kids ab 4 Jahren. Roccafé

19. März

Freiburg

10:30 + 15 h: Das kleine Licht bin ich – Ein

Lichtspiel. Für Kids ab 3 Jahren. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

Basel

10 h: Der Goldkäfer – Oper von Dai Fujikura. Für

Kids ab 8 Jahren. Theater Basel, Kleine Bühne

20. März

Freiburg

10:30 + 15 h: Das kleine Licht bin ich – Ein

Lichtspiel. Für Kids ab 3 Jahren. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

19 h: Der Teufel mit den drei goldenen Haare –

Schauspiel nach den Brüdern Grimm. Für Kids ab

7 Jahren. Theater Freiburg, Kleines Haus

21. März

Freiburg

11 + 20 h: Der Teufel mit den drei goldenen

Haare – Schauspiel nach den Brüdern Grimm. Für

Kids ab 7 Jahren. Theater Freiburg, Kleines Haus

15 h: Kasper und der Osterhase – Freiburger

Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren. Haus der

Jugend, Podium

22. März

Freiburg

11 h: Der Teufel mit den drei goldenen Haare –

Schauspiel nach den Brüdern Grimm. Für Kids ab

7 Jahren. Theater Freiburg, Kleines Haus

24. März

Freiburg

14 h: Offener Familiensamstag – Für Familien mit

Kindern. Haus der Jugend

16 h: Ein großer Tag für Igel Latte – Familien-

Lesung. Für Kids ab 4 Jahren. Haus der Jugend

18 h: Meine Mama sagt, das darf man nicht –

Performance-Duo Ripchinsky & Ruckstuhl. Für

Kids ab 10 Jahren. Theater Freiburg, Werkraum

25. März

Freiburg

11 h: Ein großer Tag für Igel Latte – Familien-

Lesung. Für Kids ab 4 Jahren. Haus der Jugend

16 h: Meine Mama sagt, das darf man nicht –

Performance-Duo Ripchinsky & Ruckstuhl. Für

Kids ab 10 Jahren. Theater Freiburg, Werkraum

Basel

16 h: Der Goldkäfer – Oper von Dai Fujikura. Für

Kids ab 8 Jahren. Theater Basel, Kleine Bühne

Bad Krozingen

11 h: ErlebnisMusik! – Kinder- und

Familienkonzert. 23. Bad Krozinger Mozartfest.

Schloss Bad Krozingen

26. März

Baden-Baden

14 h: Osterfestspiele Baden-Baden: Berliner

Philharmoniker – Ritter Parceval. Oper. Für Kids

ab 6 Jahren. Theater Baden-Baden

27. März

Freiburg

15 h: Kasper und der Osterhase – Freiburger

Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren. Haus der

Jugend, Podium

Basel

17 h: Sam der Feuerwehrmann – Kindermusical.

Musical Theater Basel

28. März

Freiburg

15 + 16:30 h: Kasper und der Osterhase –

Freiburger Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren.

Haus der Jugend, Podium

29. März

Freiburg

15 + 16:30 h: Kasper und der Osterhase –

Freiburger Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren.

Haus der Jugend, Podium

Baden-Baden

11 h: Osterfestspiele Baden-Baden: Berliner

Philharmoniker – Ritter Parceval. Oper. Für Kids

ab 6 Jahren. Theater Baden-Baden


www.versteigerung.historische-tueren.de

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