Aufrufe
vor 9 Monaten

03_CM_Inforbroschüre_FINAL_DRUCK

ALLGEMEINE HINWEISE ZUR

ALLGEMEINE HINWEISE ZUR DOSIERUNG Vor allem Erstnutzer sollten die verschriebene Dosis nicht gleich nach den ersten Einnahmen selbstständig erhöhen. Denn es ist möglich, dass Cannabis zu Beginn der Therapie so gut wie keinen psychoaktiven Effekt hat, danach aber wirkt. Eine Überdosierung kann insbesondere für Personen, die keine Erfahrung mit den Wirkstoffen haben, zu einem unangenehmen „High“-Gefühl führen. Weiter können Nebenwirkungen wie Schwindel, Orientierungslosigkeit oder Übelkeit auftreten. Diese Nebenwirkungen lassen sich jedoch vermeiden, indem ein paar einfache Hinweise, die im Folgenden beschrieben werden beachtet werden. Je nach Erfahrung des Patienten im Umgang mit Medizinalcannabis wird folgende Dosierung empfohlen: • Der Patient sollte zunächst 1-bis 2-mal inhalieren (jede Inhalation sollte kurz sein, gefolgt von tiefen Atemzügen). • Anschließend sollte 10 bis 15 Minuten auf den Wirkungseintritt gewartet werden. Wenn der Effekt ausreichend ist, kann diese Dosis beibehalten werden. • Falls der Effekt nicht ausreichend ist, kann die Inhalation 1 bis 2 weitere Male wiederholt werden. Anschließend sollte wieder 10 bis 15 Minuten auf den Wirkungseintritt gewartet werden. • Dieser Vorgang kann wiederholt werden, bis der gewünschte Effekt erreicht wird. CANNABIS-WIRKUNGSEINTRITT Die Wirkungszeit und Wirkungsdauer hängen insbesondere von der Verabreichungsform ab. Erste Wirkung Maximale Wirkung Maximale Dauer Inhalation 0:05 30-90 std. min. 0:15 2-3 std. std. 3-4 std. Oral 4-8 std. 18 / Cannamedical® Pharma GmbH

• Wenn nach maximal 6 Inhalationsvorgängen oder nach einer Stunde kein Effekt zu verspüren ist, sollte sich der Patient an einen Arzt wenden, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Dosierungsempfehlung: Laut einer weltweiten Patientenumfrage mit knapp 1.000 Patienten liegt die durchschnittliche Dosierungsempfehlung bei 2 bis 3 Gramm täglich, verteilt auf 5 bis 6 Einnahmen. 7 Das kanadische Gesundheitsministerium spricht eine Empfehlung von 1 bis 3 Gramm pro Tag aus. 8 Die Wirkung fällt bei jedem Anwender unterschiedlich aus. Deshalb sollte der Patient zu Beginn genau beobachten, wie die Arznei sich auf seine Symptome auswirkt und mehrere Tage lang dieselbe (geringe) Dosis verwenden. In diesem Zeitraum kann der therapeutische Effekt beobachtet werden. Falls die Wirkung anschließend nicht ausreichen sollte, kann der Patient die Dosierung in Absprache mit seinem Arzt langsam steigern. Sollte eine Sorte mit einem bestimmten Verhältnis von THC und CBD nicht den gewünschten Effekt bringen, kann ein Wechsel zu einer verhältnismäßig ähnlichen Sorte in Erwägung gezogen werden. Die aufgenommene Nahrung, beispielsweise fetthaltiges Essen, kann die Absorption erheblich verlängern und somit den Wirkungseintritt verlängern. 9 Cannamedical® Pharma GmbH / 19

Umgang mit Schmerzmitteln - Mundipharma
Agrar Berater 2013 - Bayer CropScience Deutschland GmbH
Supplementum 57 Chronische neuropathische Schmerzen - Swiss ...
Rash-Management Die besten Praxistipps
Allopathische Multiple Sklerose-Therapien, kritisch - Roland Methner
Schizophrenie Medikamentöse Therapie - Medizin Akademie
Therapeuten Newsletter Ausgabe 02/2011 - GFVS
Katze auf Rezept - Pfotenhieb
RhinoBeam beamt die Nase frei, pdf, 9 MB - Ever.ch
AgrarBerater 2012 - Bayer CropScience Deutschland GmbH
Download (PDF, ca. 40 MB) - Sag NEIN zu Drogen
EXmilba - Liberty Pharma Schulungszentrum
1 Drogenassoziierten Psychosen Präsentation 1
Dr. med. A. Simon Cannabis und Psychose - Soteria Bern
Cannabis in der Medizin Cannabis in der Medizin - Rudolf Brenneisen
10 Antworten zum Thema Generika - bei Mepha Pharma AG