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E_1927_Zeitung_Nr.099

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W unseren Lesern

W unseren Lesern vorführen. Sehr irscheinljch wird er auch im Genfer-Salon sehen sein. Wir beginnen unsere allge- •eine Beschreibung mit dem Motor. Die Kurbelwelle des Vierzylinders dreht sich mit einer mittleren Tourenzahl, so dass die Maschine dem Wagen flotte Geschwindigkeiten erteilen kann, ohne sich rasch zu ermüden, was ihm eine längere Lebensdauer verleiht. Wie bereits früher gemeldet, werden zwei Motoren gebaut: der eine hat eine Bohrung von 77 mm und einen Hub von 107 mm; beim andern sind die Dimensionen 98X107. Das Anzugsvermögen des Motors ist sehr REVUE AUTOMOBILE — was den mechanischen Teil anbelangt — sehr einfach und gibt bei Meinem Unterhalt befriedigende Leistungen ab. Die Dynamo ist eine Verkleinerung der Type, wie sie in den Elektrizitätszentralen gebraucht wird. Sie hat nur eine Spule, die in einem undurchlässigen Gehäuse eingeschlossen ist. Der Verteiler, welcher auf dem Motor plaziert ist, ist sehr leicht zugänglich. Statt durch Leitungsdrähte fliesst der Strom durch kleine Broncelamellen zu den Zündkerzen. Der Kontaktschlüssel schliesst auch den Zündstrom ab. Vom Kontakt zum Verteiler fliesst der Strom in einer Leitung, die in einem Stahlkabel ruht. Der Deckel des Verteilers ist mit der Masse verbunden. Bremse rasch und ohne grosse Mühe genau einreguliert werden. Sowohl Fusspedal wie Handhebel wirken auf alle vier Bremsen. Die totale Bremsfläche beträgt 1084 Quadratzentimeter. Alle Teile des Bremssystems sind mit «Cadium» bespritzt, welches ein : Rosten verhüten soll. Kupplung. Der Wagen ist mit einer trocken laufenden Mehrplattenkupplung ausgerüstet, die aus 9 Lamellen besteht. Diese Kupplung garantiert ein weiches und sicheres Gangwechseln. Federn. Die transversalen, halbelliptischen Federn wurden für das neue Modell aus erwähltem Stahl hergestellt Die Federnblätter sind dünn N»t standsiähigkeü dar. Die Radfelgen sind aus einem Stück gegossen. Im ganzen sind dreissig Speichen vorhanden, die sich nicht lösen können; jede kann eine Bruchbelastung von 1800 Kilogramm aushalten. Da sich die äussern Speichen nicht kreuzen, lassen sich die Räder sehr leicht reinigen. Die Karosserie. Die ganz aas Stahl hergestellten Karosserien weisen die Linien auf, welche dem europäischen Geschmack entsprechen. Die Kotflügel sind sehr schön geschwungen und bedecken die Räder ausreichend. Die Ausrüstung — wie Griffe, Türklinken, Scheiben etc. — ist mit äusserster Sorgfalt* ausgeführt, wie man sie nicht gerade sonst bei Wagen dieser Preisklasse antrifft. gross, vermochte er Üoch einen Tudor, der mit zwei Passagieren besetzt war, im direkten Gang innert 8% Sekunden von 8 auf 40 Stundenkilometer zu beschleunigen. Die Beseitigung der Vibration. Der Motor des neuen Ford ist sozusagen vibrationsfrei. Dieses Ziel wurde namentlich durch die relativ geringe Tourenzahl,, die statisch und dynamisch vollständig ausgeglichene Kurbelwelle und die Aluminiumkolben erreicht. Um jedes Geräusch zu vermeiden, Der neue Ford-Motor üebertragungsorgane. Das Getriebe mit drei Vorwärts- und einem Rückwärtsgang wird durch eine Kugelschaltung betätigt. Die Hauptachse läuft auf Kugellagern, die Blindwelle auf Gleitlagern, während die Getriebeachse des Rückwärtsganges auf Lagern mit Bronzebüchsen rotiert Alle Zahnräder sind aus gehärtetem Chroiri-Stabl. Bemerkenswert ist vor allem der Umstand, dass die Gänge fast geräuschlos gewechselt werden können. OMMSII nnd Motor des neuen Ford, anagestellt Im Salon von Brüssel. und breit. 'Jede Feder besteht aus mehreren Blättern, die verschiedene Dimensionen habend Die Länge und Anzahl der Federnblätter machen den Ford in bezug auf die Abfederung zu einem komfortablen Wagen. Hydraulische Stossdämpfer sorgen für eine Abdämpfung der Schwingungen. Die Hinterachse ist zu Dreivierteln schwingend aufgehängt, die Achsgehänse sind aus geschmiedetem Stahl. Das Gehäuse für das Differential, an dem die Achsanschlüs'se angeflanscht sind, Die Polsterkissen für die Sitze sind sehr weich, breit und bequem. Man ordnete die Instrumente, Kilometerund Geschwindigkeitszähler, Oelstandanzeiger, Amperemeter, Kontaktknopf etc., sehr übersichtlich auf einer Nickelplatte in der Mitte des Brettes an. Eine kleine, im Zentrum placierte Beleuchtungslampe fehlt am Instrumentenbrett nicht. Die Scheinwerfer sind auch vernickelt. Die geschlossenen Karosserien wurden ebenfalls neu entworfen und zeichnen sich durch eine harmonische Form Vergaserseite des im Brüsseler-Salon gezeigten neuen Ford. (Photo Meuriase, Paris). Die Hinterachse des neuen Ford. (Photo Meurisse, Paris) wurde das Triebwerk für die Nockenwelle aus «Bakelit», einem Stoff aus sehr hartem Fiber, anstelle von Metall, hergestellt. Die Nocken sind so ausgearbeitet, dass zwischen ihnen und den Ventilstösseln kein Klappern entstehen kann Ḋie Schmierung ist mit einer SpezialVorrichtung versehen, denn sie setzt sich aus der Kombination von drei verschiedenen Systemen zusammen: Druck-, Tauch- und Gefälleschmierung. Die Pumpe fördert das Oel an die Kammern der Ventilsitze, von dort fliesst es durch das Gefälle in die Lager der Kurbelwelle ; die Pleuelstangen tragen unten Oelschöpfer, und diese schleudern bei jeder Umdrehung das Oel im ganzen Motor herum, so dass alle Teile reichlich geschmiert werden. Die Kühlung. Für eine ausreichende Kühlung sorgt eine Zentrifuigalpumpe und ein grosser Kühler. Der in Propellerform ausgeführte Ventilator sitzt auf der Achse der Wasserpumpe. Der neue Fordmotor dürfte sich höchstens noch unter anormalen Arbeitsbedingungen (ungenügende Schmierung) erhitzen. Die Zündung. iDas Zündungssystem beim neuen Ford ist Die Lenkung ist selbsthemmend. Dadurch werden die Stösse abgedämpft und nicht auf das Lenkrad übertragen. Das mit Kautschuk überzogene Stahl-Volant ist gross und deshalb sehr leicht zu drehen. Der Hupenkontakt und der Abblendschalter für die Scheinwerfer befinden sich in der Mitte des Lenkrades. Vierradbremsen. Die mechanisch betätigte Vierradbremse ist nach der Innenbackenbremsentype konstruiert. Die Nachstellung kann sehr leicht von aussen geschehen. Um diese Arbeit auszuführen, muss weder ein Teil bewegt werden, noch müssen dazu Spezialwerkzeuge vorhanden sein. An jedem Rad kann die Der Verteiler befindet sich, auf dem Zylinderblock wird aus gepresstem Walzstahl geformt. Die Arme der Hinterachse tragen das Wagengewicht nicht. Das Differential, welches auf Timken-Rollenlagern läuft, wird durch ein konisches Schneckenrad angetrieben. Die Räder stellen ein neues Modell von grosser Wider- Bei den geschlossenen Wagen lässt sich die einteilige Windschutzscheibe durch eine einfache Vorrichtung öffnen und in einem beliebigen Winkel festhalten, wodurch eine ffute Ventilation erzielt wird. aus. Die sehr breit gehaltenen, versenkbaren Fenster ermöglichen den Insassen ein grosses Blickfeld. Die Farben. Jede Karosserietype wird in vier Farben: Niagarablau, arabischbraun, grau und stahlblau, geliefert, also eine sehr reichhaltige Auswahl, die bei so billigen Wagen bisher nicht üblich war. Der Wagen wird zum Scbluss mit « Pyroxyline » lackiert, dadurch werden die Anstriche gegenüber den Witterungseinflüssen sehr widerstandsfähig. Das Ende der Vorderachse zeigt, wie die Federnlasche befestigt ist, die auch den Hebelmechanismus für die Vorderradachse trägt. Zu beachten ist die saubere Aufhängung der hydraulischen ßtossdämpfer.

ffft» 99 — 1927 AUTOMOBIL-REVUE 1 Ein geräuschloser Wagen. Ford legte auch grosses Gewicht darauf, einen geräuschlosen und möglichst bequemen Wagen zu fabrizieren, der den verwöhntesten Ansprüchen Genüge leistet. Die Wände der Karosserien und die Teile ihrer Gestelle sind miteinander verschweisst und vernietet, wodurch jede Deformation vermieden wird. Das Chassis wird unter Druck vermittelst einem Spezialapparat geschmiert, eine einfache und wirksame Methode. Der geschlossene Vierplätzer soll nur 950 kg wiegen, er kommt also bei der Verzollung in die Kategorie derjenigen Wagen, die 130 Fr. pro, 100 Kilo Gewicht zahlen. Die yordere Partie im Innern des Tudor zeigt das balbstarre Lenkrad, die Schalthebel und das Instrumentenbrett, auf welchem sich ein Benzinstandmesser, ein Kilometerzähler und ein Amper«meter befindet. Zum Sehluss sei noch darauf hingewiesen, dass auch Europa am Bau des neuen Fordwagens beteiligt ist, nämlich die französische Industrie durch Zenith, welche die Vergaser liefert, und Houdaille als Herstellerin der Stossdämpfer. Benzinverbrauch. Der 11-PS-Motor, Europa-Typ, verleiht dem Wagen eine Geschwindigkeit von gegen 95 Stundenkilometern, bei einem Brennstoffkonsum von durchschnittlich nur 7—8 Litern auf 100 Fahrkilometer. Der grössere amerikanische Motor, 18 PS, soll nur 9—10 Liter Benzin auf 100 Kilometer brauchen, dieser Wagen leistet 105 km/Std. Das Benzin fliesst von dem 45 Liter fassenden Tank durch das natürliche Gefälle zum Vergaser. Die Ausrüstung des Serienwagens setzt sich Um füllenden Teilen zusammen: Elektrischer Anlasser; Fünf bereifte, auswechselbare Metallräder; Automatischer Scheibenwischer; Kilometerzähler; Benzinstandmesser; Amperemeter; Lampe am Instrumenlenbrott; Rückspiegel; Stoplainpe; Stossdärnpfer; Stossstangen; Werkzeugkasten. f.-se- Der Lastwagen. Das Chassis des Camions überragt die Hinterachse um 120 cm; es ist sehr stark und lang gebaut. Der Motor ist der gleiche wie der des Tourenwagens. Das dreigängige Getriebe ist auch hier mit dem Motor zu einem Block vereinigt. Auch hier gelangen Vierradbremsen zur Verwendung. Die abnehmbaren .. Srtahldrahtspeiclienräder haben folgende Dimensionen: Vorn 30X5, hinten 32X6. Die Nutzlast beträgt 1,5—2 Tonnen. i.-x. Die Hinterräder des Fordcamion sind an Canülever- Federn aufgehängt. Der neue Ford in England. London, Anfang Dezember 1927. «Ein gut bewahrtes Geheimnis ist eine glänzende Reklame.» Dieser von einem führenden Reklamefachmann geprägte Satz hat sich wohl selten so gut bewährt, als im Zusammenhang mit dem nunmehr bekanntgewordenen Fordsehen «Modell A». Die englische Verkaufs - Organisation der Fordprodukte konnte es sich dieses Jahr besonders gut ieisten, der Olympia Show fernzubleiben, um anschliessend daran in Holland PaTk Hall eine eigene Ausstellung durchzuführen. An mit Neugierde geradezu geladenem Publikum, an erwartungsvollen Fachleuten und Konkurrenten fehlte es diesmal tatsächlich nicht, denn der mit Geheimniskrämerei und Legende reichlich umworbene neue Ford war gerade deshalb zur Sensation geworden. Freilich, bei der dominierenden Rolle, welche der nunmehr verabschiedete Typ «T» bis vor wenigen Jahren auf dem Gebiete des billigsten Gebrauchswagens einnahm, hätte ein menschliche Neugierde und das Sensations- Psychologe und Geschäftsmagnat die abgeändertes Modell ohnehin reges Interesse bedürfnis in seinen Dienst gestellt und damit erweckt, aber die Popularität Fords allein einen Reklamefeldzug eingeleitet, wie er noch hätte nicht genügt, um das Produkt zu einem keinem Wagen zuteil wurde. Man könnte Schlager zu stempeln. Da hat der geschickte Bände füllen mit all den Varianten an Befo§1 i ' p. $ 3 g*„ J JkJ Der neue Ford «Sedan». ein grosser und sind geräumiger breit und wagen mit beauem. Der Viersylinder-S Ltter-FoTdraotor. Das Bild rd*t den V«rg»ser. die Leitungen, den Antrieb. Die Lenksäule und die Dynamo verdecken den Oelfilter auf der Plakette des Verteilers. Das aussenliegende Rohr führt das Oel von der Verteiluneskammer in das Gehäuse zurück.. Die Marke, weicher der gut beratene Automobilist vor allen andern den Vorzug gibt. Die wahre Ursache des Erfolges der Buick-Wagen ist auf den Umstand zurückzuführen, dass seit dem Anfang der Fabrikation, vor mehr als 23 Jahren, die Buick-Fabrik gewisse, für die damalige Zeit sehr fortschrittliche Konstruktions-Prinzipien adoptiert und dieselbe stets beibehalten hat Es wurden jedoch andauernd Verbesserungen und Vervollkommnungen an allen Teilen des Wagens angebracht und es verging kein Jahr, ohne dass die neuen Buick-Modelle einen Fortschritt gegenüber den vorhergehenden Modellen gebracht hätten. BASEL St. GALLEN Viaduktstr. 45 Poststr. 11 Exklusiver Import ßr die Schweiz : ofircu Or /\GENCE /\MEßICAINElsjt GENF AARAU Hint. Bahnhofstr. AGENTEN IN ALLEN KANTONEN vier breiten Türen. Auch die Sitze •fefeS* ZÜRICH 84 Dufourstr. 21 richten, Mutmassungen und Illustrationen, welche seit vielen Monaten die Runde durch die gesamte Presse machten und sich alle mit der einen Frage beschäftigten: «Wie sieht der neue Ford aus?» Von der führenden Tageszeitung und dem meistgelesenen Fachblatt herab bis zur Sonntagsbeilage des Buxtehuder Wochenblättchens, alle befassten sich mit dem nämlichen Eifer mit diesem Problem. Das Interesse und die Neugierde wurden angeregt, die Diskussion blieb in Fluss, und so war bald der Kreis geschlossen, zu dem Ford mit seiner Absicht, bis zum letzten Augenblick alles über die Konstruktion des jetzigen Wagens geheim zu halten, den Zirkel lieferte. Man kann sich .heute freilich der Auffassung nicht erwehren, dass manches Entrefilet an scheinbar zuverlässigen und dennoch irreführenden Meldungen und Bildern aus der Küche in Detroit stammte, teils um die Berichterstattung in Fluss zu halten, teils um allzu vorwitzige Interessenten auf falsche Fährte zu führen. So war es leicht verständlich, dass Fachblätter von Ruf, wie die amerikanische «Automotive Industry» oder der englische «Autocar», trotz aller Vorsicht Mitteilungen übernahmen, welche sich heute als ungenau erweisen. So fanden wir nicht nur in der Nr. 97 der «A.-R.», sondern eben gerade auch in diesen Zeitschriften die nämliche Photo, welche, obwohl als solches bezeichnet, nicht das endgültige Produkt, sondern nur einen zu Probefahrten benutzten Wagen darstellt, ein Verschleierungsmanöver, welches wohl nicht allzuweit von Detroit weg vorbereitet wurde. Dass man gewillt war, von dem reizvollen Cachet des Geheimnisses nichts preiszugeben und die Rolle konsequent zu Ende zu führen, bewiesen auch die Massnahmen, welche hier ergriffen wurden, um die neuen Modelle bereitzustellen. Zeitungsreporter und Photographen, die hofften, wenigstens am Vorabend der Ausstellungseröffnung noch einen wertvollen Blick hinter die Kulissen werfen zu dürfen, um für die Abendausgabe noch ein kleines pikantes Hors-d'oeuvre zu sichern, sahen sich gründlich enttäuscht. Die Ausstellungswagen wurden in sorgfältig verschlossenen Camions an Ort und Stelle verbracht, verdeckt mit wallenden Tüchern aufgestellt, die Eingänge ständig von Vertrauenspersonen und Polizei strikte bewacht, kurz alles wurde, wie sich die hiesigen Zeitungen selbst ausdrückten, «unter den dramatischsten Umständen zu Ende geführt». Als Schlag 9 Uhr morgens die Schaulustigen in die Halle strömten, kannte noch niemand die Preise für die sechs Standardmodelle. Erst fan Verlauf des Vormittags traf die Direktion der englischen VerkaafsÄejeflschaft ein, der wenige Stunden vorher die für Das hinlere Ende des Chassis mit der Transveisalfeder, der Lasche und dem hydraulischen Stossdämpfer. Bei den Stahlrädern sind die Speichen an der Bremstrommel und am Grund der Nabe angeschweisst. England geltenden Ansätze per Kabel bekanntgegeben worden waren, so dass die Preise erst dann öffentlich angeschlagen werden konnten. In englischen Industriellenkreisen beneidet man Ford weniger um die Neukonstruktion, als um den Erfolg, sein Geheimnis bis zu einem gewollten Zeitpunkt bewahrt zu haben. Man gibt offen zu, dass diese Methode schon verschiedentlich in England versucht, aber nie erfolgreich durchgeführt werden konnte. Die hiesige Presse kommentiert den Wagen vorerst recht vorsichtig, doch kann man sich nicht verhehlen, dass der Neuling einen gewaltigen Einfluss auf den inländischen Automarkt haben wird. Man sucht dies freilich abzuschwächen mit verschiedenen Argumenten. So wird die Tatsache besonders unterstrichen, dass zum ersten Mal in der Fordschen Geschichte dessen Wagen auf dem englischen Markte nicht mehr der billigste sei, da Morris einen annähernd um 100 Fr. billigeren Zweisitzer herstelle und zudem auch die Steuer für diese Marke um 75 Fr. geringer sei als für den Amerikaner. Dieser geringe Preisunterschied wird zwar dem Fordgeschäft keine grosse Einbusse bringen, und ist es gerade symptomatisch, dass man auf diese sekundären Punkte das Schwergewicht zu verlegen sucht. Immerhin wird erst die Erfahrung der kommenden Monate abgewartet werden müssen, um entscheiden zu können, ob es Ford mit seinem doch verspätet eingeführten neuen Modell noch möglich sein wird, seine frühere Position wieder an sich zu bringen, bi.