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E_1927_Zeitung_Nr.100

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W n 100 II. Blatt BFRN. 16 Dez. 1927 N" 100 II. Blatt BERN. 16 Dez 1027 flaitei der ßutomüBüüäsitzer liir straire ditücne Handlungen eines AuioDenutzers? erschien nicht allen Mitgliedern ohne weiteres zulässig. Dagegen erkannte das Gericht — und dies gibt seinem Urteile eine weit grössere Tragweite — dass die kantonalen Behörden im allgemeinen befugt seien, in Fragen der Verkehrspolizei die Regel aufzustellen, dass der Eigentümer eines Motorfahrzeuges, der dasselbe anderen überlasse, für die vorn Benutzer begangenen Widerhandlungen strafrechtlich hafte, sofern der Fahrer selber nicht zur Verantwortung gezogen werden könne. Es ist zu bedauern, dass diese Auffassung im Bundesgericht durchdrang, da sie natürlich leicht nachgeahmt werden kann. Die Zulässigkeit einer solchen Regel wird vom Bundesgericht aus dem Zwecke der verkehrspolizeilichen Vorschriften abgeleitet, der es rechtfertige, von den allgemeinen strafrechtlichen Grundsätzen abzugehen. Zweck dieser Vorschriften ist die Sicherheit des Publikums, sein Schutz gegen die mit dem allzuraschen Fahren verbundenen Gefährdungen. Für diesen Zweck kommt es nicht sowohl darauf an, ob der Täter oder der Eigentümer des Wagens gebüsst wird; wichtig ist dagegen, dass die Widerhandlung nicht ungestraft bleiben kann. In vielen Fällen kann sich der Fahrer, der einen fremden Wagen führt, der Verantwortung durch rasche Flucht entziehen, während der Eigentümer anhand des am Wagen angebrachten Kontrollschildes leichter zu ermitteln ist. Sind demnach die Kontrollorgane und Behörden gegenüber dem Führer eines Wagens in einer Art von Beweisnotstand, so rechtfertigt dies die Aufstellung der Vermutung, dass der Eigentümer des Wagens der Widerhandelnde sei. Dem Eigentümer steht die Möglichkeit offen, diese Vermutung zu widerlegen durch den Beweis, dass der Wagen gegen seinen Willen benutzt worden sei oder durch die Nennung des wahren Täters;, dagegen kann der Nachweis nicht genügen, dass der Eigentümer nicht im Wagen gewesen sei. Diese verkehrspolizeüiche Regel macht freilich den Ei- Ein Zürcher Automobilist wurde im August 1926 vom Gemeindepräsidenten von Schübelbach (Kt. Schwyz) wegen zu schnellen Fahrens mit seinem Motorwagen zu 30 Franken Busse verurteilt, wenige Tage später erfolgte eine Busse von Fr. 35, welche vom Gemeindepräsidenten von Galgenen (Schwyz) ausgesprochen wurde. In beiden Fällen wurden die Bussen vom Bezirksgericht und vom schwyzerischen Kantonsgericht bestätigt. Der Autobesitzer machte vor den Gerichten geltend, dass er an diesen Tagen nicht selber gefahren sei und bot den Beweis dafür an. Die Gerichte nahmen aber diesen Beweis nicht ab und bestätigten die Verurteilung, gestützt auf § 13 der schwyzerischen Vollziehungsverordnung zum Automobilkonkordat, wonach der Eigentümer eines mit einer Kontrollnummer versehenen Fahrrades für Widerhandlungen gegen das Konkordat und die Automobilverordnung nicht nur dann verantwortlich ist, wenn er selber damit fährt, sondern auch dann, wenn er dasselbe einem andern zur Benutzung überlässt; nach § 13 haftet der Eigentümer in allen Fällen, wo der Widerhandelnde nicht selbst zur Verantwortung gezogen werden kann. Die Schwyzer Gerichte begründeten die Anwendung des § 13 auf den vorliegenden Fall damit, dass der Paragraph zwar nur von Fahrrädern spreche, sich aber offenbar auf alle unter das Konkordat fallenden Fahrzeuge beziehe. Diese Urteile des Schwyzer Kantonsgerich- !tes wurden von den Gebüssten vermittelst eines staatsrechtlichen Rekurses beim Bundesgericht angefochten. Der Rekurs berief sich auf Art. 4 der Bundesverfassung (Rechtsgleichheit) und bezeichnete die Nichtabnahme des angebotenen Alibibeweises als eine Verweigerung des rechtlichen Gehörs, die angefochtenen Urteile als willkürlich. Das Bundesgericht (staatsrechtliche Abteilung) hat den Rekurs abgewiesen. Darüber, gentümer nicht etwa für ob § 13 der Schwyzer Verordnung trotz seinem Wortlaut auch auf Motorwagen angewandt werden könne, waren die Meinungen Im Schosse des Staatsgerichtshofes freilich geteilt: diese Art der analogen Anwendung Strafhandlungen verantwortlich, die anlässlich der sogenannten Strolchenfalirten begangen werden. 1t JNTERESSANTES ZTtoELT Die international Alpenfahrt. Wir berichteten in unserer letzten Nummer, dassdis erste Etappe der Fahrt nach St. Moritz führt. Fügen wir noch bei, dass dieses Ziel durch den Kanton Tessin via Gotthard und Oberalppass erreicht wird. Die Tessiner Behörden haben bereits alle gewünschten Erleichterungen zugesichert. Auch die Nachrichten aus Uri und Graubünden lassen darauf schliessen, dass die Durchfahrt durch die Schweiz sowohl von den kantonalen wie auch den eidgenössischen Behörden erleichtert wird. Die Konkurrenten werden in zwei Gruppen eingeteilt sein: eine erste Gruppe mit den Equipen der verschiedenen Marken, bestehend aus maximum zwei Equipen mit je drei Wagen, und eine zweite Gruppe mit den individuellen Fahrern. Auf jedem Wagen werden sich zwei Insassen befinden; Ersatzmänner sind unter der Bedingung de vorherigen Bekanntgabe zugelassen. v. Kein erhöhter Schutz iü> die Italienische Automobllindustrie. Wie bereits kurz gemeldet, veranlasste die ständig zunehmende Einfuhr fremder und hauptsächlich amerikanischer Automobile nach Italien den Abgeordneten Morelli, wirksamere Schutzmassnahmen für die einheimischen Automobilfabrikanten zu verlangen. Der Volkswirtschaftsminister beantwortete vor wenigen Tagen die Interpellation und lehnte es ab, auf irgend eine Weise die weitere Einfuhr zu erschweren oder zu unterbinden. Er richtete vielmehr an die italienischen Automobilfabrikanten die Aufforderung, ihre Produktion und den Verkauf so zu organisieren, dass sie der ausländischen Konkurrenz auch weiterhin gewachsen seien. Als wirksamste Kampfmittel bezeichnet er eine verbesserte, technische Organisation, mit welcher die Herabsetzung der Herstellungskosten Hand in Hand gehen würde. Es bleibt nun abzuwarten, ob jäch die Automobilindustrie mit diesem Beijj(|heTä zufrieden gibt, der hoffentlich auch die freihändlerischen Bestrebungen in andern Staaten günstig beeinflusst. Z. Eine Interessengemeinschaft haben kürzlich die zwei wichtigsten belgischen Automobilwerke, die Minerva Motors S. A. in Antwerpen und die Fabrik Nationale d'armes de guerre (F. N.) eingegangen. Man will namentlich in Propagandaangelegenheiten sowie bei Ein- und Verkäufen gemeinsam vorgehen. :-: Veranstaltungen der Ford-Union. Wir dürfen mit dein Aufmarsch zum ersten unserer Vorträge der am 0. dies im Hotel «Bubenberg», Bern, stattfand, und über welchen in letzter Nummer referiert wurde, zufrieden sein. Dio gleichzeitig im bernischen Seeland durchgeführte Mobilisation aller bekannten Fordisten. ermöglichte letzten Sonntag in Blei die Wiederholung des Berner-Vortrages, zu dem sich Herr F. Blaser aus Neuenburg, ein bekannter Fordkenner, in sehr verdankenswerter Weise als Referent bereit erklärte. In bereits zweistündiger mehr diskussionsmässiger Behandlung des nämlichen Themas, kamen alle hauptsächlichsten praktischen Seiten des Fordmotors zur gründlichen Aussprache Der Austausch vieler Erfahrungen und die auch von den Herren Notter und Roth auf den Weg erhaltenen Winke und Ratschläge, verliehen der Veranstaltung einen, würdigen Abschluss. Nach einem kurzen eemütlichen Teil, den namentlich Fräulein Krenger aus Bern, als gern und mit grossem Applaus gehörte Sängerin, sowie die von Blaser junior zum Tanz aufgespielte Handharmonika - Musik, bereicherten, sebioss sich die Bieler Tagung Das im Seeland begegnete Interesse und der dadurch geschaffene Kontakt mit unserm Verband ermöglichten uns. auch dort neuen Fuss"zu fassen. Die Seeländer Fordisten werden bald wieder von uns hören. Beide Veranstaltungen haben durch die von Hrn. Roth, von der offiziellen Berner Fordvertretung, erhaltene Orientierung eine interessante und durchwegs mit besonderm Interesse aufgenommene Bereicherung erfahren Wir danken dafür und verweisen der Einfachheit halber auf die in der letzten Numer der «Automobil-Revue» über den «Neuen Ford» erscheinenden, ausführlichen, authentischen Miteilungen. Wie wir bereits an den Vorträgen miteeteilt haben, findet im nächsten Januar ein Lehrkurs statt, der voraussichtlich ungefähr zehn Abende umfassen und alle Teile des Wagens und des Wagenbetriebes in praktisch demonstrativer Weise behandeln wird. Besondere Einladungen zur Teilnahme werden zu gegebener Zeit ergehen. Interessenten können eich aber heute schon beim Verhandsnräsidenten (Ed. Aeberli Bahnhofplatz 1. Bern) melden. Unsern Mitgliedern von Zürich und Umgebung zur Kenntnis, dass wir voraussichtlich im nächsten Januar auch ihnen mit einer Veranstaltung aufwarten werden A-L Die Kälte, Der Schnee, für die verschiedensten Arten von Automobil-Motoren, ist elektrisch veredelt und schmiert Sommer wie Winter. selbst wenn der Winter sehr hartnäckig ist, haben auf den Start, die Reprisen, den Verbrauch eines Motors keinen Emfiuss, wenn er mit dem OENERADAOENTUR FÜR DIE SCHWEIZ: RhenanJa 0ssa"-M : neral8!werke Sihlporte, Löwenstraße 1 A.-6., Verkaufsbureau ZiHch Telephon Uio 27.94 GENF 8, av. Pictet de Rocbemont >l ZÜBICH 32