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E_1928_Zeitung_Nr.002

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••••••••••«•••«••••*»•••••••••••%••• Aus Industrie & Handel ; ••••«•«•••••••••«•••»•••••••••••••••••••Ml« Eine weltumfassende Industrie. Das Jahr 1027 war das grösste Jahr in der Geschichte der Firestone-Werke. Der Nettoprofit beträgt über 70 Millionen Schweizerfranken. Der Export hat sich verdoppelt, und die Kapazitäten der Fabriken in Kanada haben sich um zirka 60% erhöht Der Bau einer neuen Fabrik in Los Anireles ist bereits begonnen, und bis in zirka sechs Monaten wird dort die modernst eingerichtete Fabrik der Welt stehen. Gleichzeitig wurde auch der Bau einer {Trossen Fabrik in England beschlossen, was hauptsächlich durch die Erhöhung der Einfuhrzölle auf Pneumatiks notwendig wurde. Die Xylos Rubber Co., welche ebenfalls zu den Firestone-Werken gehört, verkaufte während 1927 47 Millionen Pfund zurückgewonnenen Gummi, was eine bedeutende Erhöhung gegenüber 1926 darstellt. Auch die Firestone-Plantagen in Liberien nehmen enorme Ausdehungen an. 15 000 Acres Land wurden neu bepflanzt, und bis in zirka fünf Jahren wird Firestone über 1 500 000 Gummibäume verfügen. Ferner wurde vor kurzem die erössto und eehr modern eingerichtete Kattunspinnerei der Welt, die Manomet Mill No. 4, in New Bedford, Mass., gekauft. Zusammenlegung deutscher Automobilfabriken. Auf Ende letzten Jahres wurde von den Aktionären der Nationalen Automobil Gesellschaft (N.A.G.) und der Presto-Werke die Fusion der beiden Unternehmungen genehmigt. Den Ausführungen des Verwaltungsrates ist zu entnehmen, dass dies nur eine Etappe sei im Bestreben gesunde und rentable deutsche Autofahriken zusammenzuschliessen in einen sogenannten Horizontalkonzern. Ueber die Gründe zu diesen Massnahmen äussert sich die neue Leitung wie folgt: Die deutsche Kraftwagenindustrie, die durch die riesige Produktion des Auslandes bei ungenügenden Einfuhrzöllen bedroht ist, muss bestrebt sein, auf breiterer Grundlage und in Serienfabrikation zu arbeiten, um den Wettbewerb bestehen zu können. Von der Vereinigung der beiden Werke verspricht man sich eine wesentliche BetriebsverBinfachung und damit eine VerbÜügung der Fabrikation. Die Presto-Werke besitzen Einrichtungen zum Pressen von Rahmen und anderen Teilen, die die N.A.G. von fremden Lieferanten bezieht, während andererseits bei der N.A.G. Karosseriewerkstätten bestehen, die wesentlich grössere Mensen als bisher erzeugen können. z. NEUES VOM TAGE Landwirtschaftliche Traktoren zahlen int Luzernischen keine Gebühren! Der Regierungsrat des Kantons Luzern hat bezüglich der Gebühren der Verkehrsbewilligungen für Traktoren beschlossen, dass für Traktoren, die ausschliesslich in der Landwirtschaft für die Arbeiten des eigenen Betriebes verwendet werden, keine Gebühren zu entrichten seien. Dagegen sind auch für diese Traktoren Haftpflichtversicherungen abzuschliessen. Die halbe Gebühr haben jene Traktoren zu bezahlen, die vorwiegend in der Landwirtschaft, daneben in anderen Betrieben (Akkordarbeiten, Handel usw.) • Verwendung finden. Alle übrigen Traktoren haben die volle Gebühr zu bezahlen. Mit dieser Gebührenregelung wird die Verwendung des Traktors im landwirtschaftlichen Betriebe in einer recht begrüssenswerten Weise gefördert und es wäre zu hoffen und volkswirtschaftlich klug gehandelt, wenn man auch dem Gewerbe gegenüber, dem der Traktor ebenso wertvolle Dienste leistet, ein solches Entgegenkommen zeigen würde!. Der Konkurrenzkampf zwischen Postauto und Privatauto gibt in Graubünden zu eifrigen Diskussionen Anlass Die Privatunternehmer haben teilweise einen schweren Stand gegenüber dem gut organisierten Postautobetriebe. Der Widerstand gegen das Postauto, soweit es sich um die Führung der ordentlichen Postkurso und was zur kursmässigen Beförderung überhaupt gehört, handelt, besteht nicht mehr. Vor kurzem war darüber z. B. im Oberengadin noch manches zu vernehmen. Man lehnt sich heute in bestimmten Kreisen bloss noch gegen die Extrafahrten des Postautos auf. Auf Grund erneuter Prüfung der Fräse in St. Moritz, dem hervorragendsten bündnerischen Zentrum des Autoverkehrs, ergibt sich die Tatsache, dass eich die Einstellung zu den beanstandeten Extrafahrten des eidg. Postautoa geändert hat. Zwar ist die Gegenüberstellung der offiziellen Saisontarife der Post AUTOMOBIL-REVUE 1928 — N» 2 lind der Tarife der Privatunternehmer. kritisiert den unhaltbaren Zustand des Traces der Limmattaler Strassenbahn. Die Zustände sind derart, dass vom Eidgenössischen EisenbahndeDartement auf der genannten Strecke auf eine Reduktion der Fahrgeschwindigkeit gedrungen werden musäte. Der Umbau des Geleises ist bei den heutigen Verhältnissen dem Bahnunternehmen unmöglich. Was Wunder, wenn der Gedanke der Ersetzung des Trams durch einen Autobus, der auch weitere Gemeinden verbinden könnte, immor mehr Anhänge* findet. Schliesslich hat man genügend Beispiele aus jüngster Zeit, wie unrentable Strassenbahnen durch Autobuslinien ersetzt wurden, die sich nicht nur hinsichtlich den prompten TransportmöSlichkeiten und der grossen Zuverlässigkeit bewähren, sondern auch finanziell über alle Erwartungen günstig abschneiden. V- Erneuerung der Führerbewilliflunnen und Verkehrsbewilligungen. Die Polizeidirektion des Kantons Zürich teilt u. a. mit: Die Erneuerung der Verkehrs- und der Führerbewilhgungen für das Jahr 1928 hat im Laufe des Monats Januar zu erfolgen. Wer die Verkehrsbewilligung nicht erneuern und von der Verkehrsgebühr befreit sein will, hat die Kontrollschilder bis spätestens den 10. Januar 1928 der kantonalen Motorfahrzeugkontrolle (Kasp.-Escherhaus 1 Stock Schalter 133—134) abzuliefern. Sind die Schilder bis 10. Januar nicht vorschriftsgemäss abgegeben, eo ist die Verkehrsgebühr fällig. Die Gebühren für Fuhrerbewilligunaen betragen für Motorwagen Fr. 10.—, für Motorräder Fr. 5.— und für Fahrräder mit Hilfsmotoren Fr. 3. . Bei Einzahlung der Gebühren auf unsere Postscheckrechnung VIII1902 sind gleichzeitig einzusenden: 1. di 0 zu erneuernden Verkehrs- und Führerbewilligungen; 2. der Haftpflichtversicherungs-Nachweis mit Gül-, tigkeit bis 31. Januar 1929; 3. eine Aufstellung ühor die einzelnen der Post einbezahlten Gebühren. Kassastunden 8—12 und 2—5 Uhr. Samstags bis 12 Uhr. flütomoftii-Kalepilßr für Automobilfahrer Schlusstermin: 25. Januar 1928 Der Verlag des Schweizerischen Automobilkalenders sieht sich gezwungen, jetzt schon einen Teil der Auflage 1928 für die während der kommenden Fahrsaison auftauchenden Neulinge vom Lenkrad zu reservieren. Der Verkauf an die alten Besitzer wird deshalb am 25. Januar 1928 eingestellt werden. Wer noch sicher bedient werden will, bestelle sofort, nach dem genannten Datum kann keine Lieferungsgarantie mehr übernommen werden. Zürich L9w3i stresse 51 Verlas Automobil-Revue, Bern Brältmratotrcssi! 87 Genf Rns Crtlx d'or 12 Te:nnisch8 Informationen Besitzerverzeichnis praütische u/inüe Line umfassende des dieses Werkes und gleich wichtig wie seine beiden andern Hauptteile, steht das Nummernverzeichnis. - Jede Automobil- Nummer ist darin mit < dem • Besitzer-Namen aufgeführt. Sie werden dieses revidierte Verzeichnis während der kommenden Fahrsaison oft genug brauchen. Bestefllen Sie es jetzt! Konzentration gesamten Wissens vom Automobil findet sich in gleicher praktischer Uebersicht nirgends in der Welt! / Unentbehrliches \ Noiiz- u. nactiscniaoe-lllerk für jeden Automobilfahrer. Eine unendliche Reichhaltigkeit des Inhalts, jährlich neu zusammengestellt. Preis des Bandes für Abonnenten nur Fr. gehört m neues er Auflage zum eisernen Bestand jedes Wagens. Handllfies Tasffienlormat Senden Sie sofort per .Nachnahme zum Abonnentenpreis Name: Ort u. Adresse: Bücherzettel mit dem revidierten Verzeichnis der Personenwagenbesitzer \ In offenem | Kuveit 5 Happen Porto Ex. nutomobilkalender 1928 ANSALDO 70 X 120, Torpedo, 4-Plätzer, Modell 1923/24, gut erhalten, äusserst billig. PEUGEOT 67 X 105, Torpedo, 4-Plätzer, in sehr gutem Zustande, mit 6 bereiften Rädern, Modell 1924, Occasionsnreis. 6 RAF-Räder Zu verkaufen: 765 X 105, wenig gebraucht worden, auch einzeln abzugeben. Spottpreis. Garage S. Meier, Biel Telephon 9.99. 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