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E_1928_Zeitung_Nr.001

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AUTOMOBIL-REVUE

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N°l II. Blatt BERN, 3. Januar 1928 II. Blatt BERN, 3. Januar 1928 Zürcherische WerkehrspBMsbleme Der Umbau des Ulmbergtunnels zu einem Strassentunnef. Die kürzlich erfolgte Eröffnung des Ulmbergtunnels als Fahrstrasse ist in aller Stille vor sich gegangen. Diesem Umbau kommt jedoch in verkehrstechnischer Hinsicht zweifellos grosse Bedeutung zu, so dass es wohl gerechtfertigt ist, näher darauf hinzuweisen. Nach den im Frühjahr beendeten baulichen Veränderungen der linksufrigen Zürichseebahn ging das ganze ehemalige Bahngebiet samt dem seither unbenutzten Ulmbergtunnel käuflich an die Stadt über, welche schon in früheren Jahren beschlossen hatte, dieses Areal einmal dazu zu verwenden, um zwischen den Kreisen Enge und Wiedikon einerseits und Aussersihl anderseits eine bessere und direkte Verbindung herzustellen. Bis anhin musste der Verkehr zwischen den Südkreisen beidseitig der Sihl zwangsläufig über die Stauffacherbrücke und der anschliessenden Stockerstrasse, oder dann von der Badenerstrasse über die Sihlbrücke weiter durch die Sihlstrasse und Talacker geführt werden. Der letzteren Verkehrsrichtung kam zudem erhöhte Bedeutung zu, als der auswärtige, von Baden herkommende Verkehr sich in die Badenerstrasse ergiesst und von da seinen Weg weiter in die Stadt nimmt. Alle diese Strassenzüge werden aber vom Tram befahren, sind teilweise eng, weisen zahlreiche Kreuzungen auf und haben vielfach ungeeignete Beläge, alles Faktoren, welche einer reibungslosen Verkehrsabwicklung entgegenstanden. Das Bedürfnis nach einer Entlastung dieser beiden Routen, und nach einer direkteren Verbindung zwischen Aussersihl und Enge war auch von den städtischen, Behörden als ein dringendes Bedürfnis erkannt worden und die Verlegung des Bahntraces kam der Lösung dieser Frage sehr zu statten. Umfangreiche Vorstudien durch das Tiefbauamt waren damals bereits abgeschlossen, so dass die Bauarbeiten unverzüglich an Hand genommen werden konnten und unter der bewährten Leitung von Adjunkt Schuler rasch vorwärts schritten. Es galt vor allem das Tunnelinnere von der harten Russkruste zu befreien, das verwitterte Mauerwerk zu ersetzen und das gesamte Gewölbe durch Zementinjektionen gegen die Wasserinfiltration vollständig abzudichten. Die Seitenwände erhielten bis auf eine Höhe von 2 Metern eine saubere Verkleidung mit weissen Plättchen, während der helle Anstrich des übrigen Gewölbes den freundlichen Eindruck des Innenausbaues noch wesentlich erhöht. Die Tunnelbasis wurde unterteilt in einen 5 m breiten Fahrstreifen, sowie ein erhöht liegendes und durch ein Geländer abgeschlossenes Trottoir von 2,4 m Breite. Diese Ausmasse sind freilich nicht allzu reichlich bemessen, doch haben sorgfältige Versuche ergeben, das auch zwei Lastwagen grossen Kalibers anstandslos aneinander vorbeikom- zieherischen Gründen und im Vertrauen auf das notwendige Verständnis von Seiten der Fahrer auf eine solche Reglementierung verzichtete, und ist gerade deshalb zu erwarten, dass sich der Verkehr an dieser Stelle reibungslos abwickeln wird. Die Fahrbahn wurde für Fuhrwerke gesperrt. Veranlassung zu dieser Massnahme gab vor allem die Ueberlegung, dass durch die Fuhrwerke der Motorfahrzeugverkehr behindert würde. Der Wiederhall und das für Tiere überhaupt ungewohnte Befahren eines längeren Tunnels könnte besonders Pferde zum Scheuen veranlassen, womit eine ständige Verkehrsgefährdung verbunden wäre. Sofern keine langsam fahrenden Fahrzeuge men. Fahrzeuge von 2,25 m Spurweite und 2,35 m Gesamtbreite passierten einander ohne Beschwerde mit 20 km Tempo, so dass selbst die ursprünglich vorgesehene Beschränkung der Breite der durchzulassenden Fahrzeuge ohne weiteres fallen gelassen werden konnte. Immerhin soll nur mit grösster Vorsicht vorgefahren werden, da man beim Ueberholen natürlich zu einem grossen Teil den für die andere Fahrrichtung bestimmten Streifen benützt. Um die Kollisionsgefahr gänzlich auszuschliessen, wurde anfänglich ein Vorfahrverbot erörtert. Es ist jedoch bemerkenswert, dass die Polizeibehörde aus ervorhanden sind, wird zum Ueberholen auch weniger Grund vorhanden sein. Das erhöhte Trottoir bildet den Abschluss eines Couloirs, in welchem die Werkleitungen eingelegt wurden. Es ist zudem noch genügend Raum vorhanden, um ohne weiteres die künstliche Ventilation einzubauen, sofern die natürliche Entlüftung, wie sie vorläufig besteht, nicht genügen würde. Die Neigungsverhaltnisse sind recht günstig, da die Steigung in den beiden je zirka 100 m langen Voreinschnitten nur 0,8 resp. 1,2% und im Tunnel selbst auf seiner Gesamtlänge von 240 m nur 0,74% beträgt. Der Tunnel ist reichlich beleuchtet durch zwei Reihen elektrischer Lampen. Wie wir von kompetenter Seite vernehmen, stellt dieses wohlgelungene Werk nur eine erste Etappe dar, in einem gross angelegten Projekt, das bei den städtischen Behörden schon lange zur Beratung steht, nämlich dem Ausbau der wichtigen Ausfallstrasse auf dem linken Seeufer. Diese soll von der Tunnelausmündung nach dem Mythenquai führen, der seinerseits in die Seestrasse einmünden wird. Die Strassenbreite, welche teilweise jetzt schon 11 bis 12 m beträgt, soll auf der ganzen Länge auf dieses Mass gebracht werden. Wichtig ist vor allem das Trace des Mythenquai, indem dieses nach Erstellung der notwendigen Seeauffüllungen so geführt würde, dass der gefährliche Niveauübergang an der Kreuzung Bachstrasse-Seestrasse dahinfallen würde, da die Route bis zur Einmündung in die Seestrasse ständig dem Ufer entlang gehen soll. Zahlreiche Kreuzungen mit Querstrassen werden so vermieden oder auf alle Fälle dadurch aufgehoben, dass diese letzteren zu Einbahnstrassen mit Verkehrsrichtung landeinwärts bestimmt werden. Es handelt sich hier also um eine Strasse mit geradezu idealen Vorbedingungen für den Motorfahrzeugverkehr. Die ungünstigen baulichen Verhältnisse im Areal des ersten Stadtkreises südlich des Limmatausflusses, welche den innerstädtischen Verkehr stark beeinträchtigen, können vor allem dann ausgeglichen werden, wenn eine durchgreifende Entlastung dieses Gebietes erfolgt. Der aus der Richtung Baden-Schlieren kommende Durchgangsverkehr nach den Orten des linken Seeufers und darüber hinaus benutzt heute in Ermangelung einer besseren Verbindung die bereits durch den Innerortsverkehr überlasteten Strassen des ersten und vierten Stadtkreises. Mit dem Ausbau der in Frage stehenden Ausfallstrasse würde dieser Verkehr vom Stadtinnern wirkungsvoll abgelenkt und'dieses Gebiet nur noch tangential berührt, was unbedingt eine bedeutende Verbesserung der städtischen Verkehrsbedingungen zur Folge haben muss. Gerade in diesem Zusammenhang erhält der erfolgte Umbau des Ulmbergtunnels eine besondere Bedeutung, und zwar auch deshalb, weil man in massgebenden Kreisen damit rechnet, die übrigen Teilstücke dieses Planes im übernächsten Jahre ausführen zu können. B. LES BONNES HUILES POUR AUTOMOBILES doivent £tre limpides et transparentes. Ce sont les principaux indices de puret6 absolue, ANTAFL HUILES FRANQAISES, dorees, limpidos. 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