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E_1928_Zeitung_Nr.005

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Dass die Abblendfrage

Dass die Abblendfrage für Autos nachgerade ein wirklich brennend gewordenes Problem ist, beweisen wohl am besten die zahlreichen diesbezüglichen Artikel und Verbesserungsvorschläge in der Fachliteratur wie in der Tagespresse, sowie die zahlreichen Unglücksfälle, die mit dem Abblenden zusammenhängen. Es erscheint deshalb angezeigt, nochmals prinzipiell die Anforderungen zu präzisieren, die an eine Idealbeleuchtung gestellt werden müssen. Wodurch entsteht überhaupt eine Blendung des Auges ? Sie entsteht dadurch, dass Lichtstrahlen direkt oder reflektiert ins Auge fallen. Würden keine Lichtstrahlen das Auge treffen, so könnte keine Blendung entstehen. Den Beweis dafür kann sich jedermann selbst liefern, indem er sich seitlich eines Autos mit eingeschalteten Scheinwerfern aufstellt. Er wird bemerken, dass er auch bei noch so hellem Licht nicht geblendet ist und sehr wohl noch Einzelheiten am dunkeln Wagen erkennen kann. Die erste Forderung, die man somit an eine blendungsfreie Autobeleuchtung stellen muss, ist die, dass keine Lichtstrahlen mehr ins Auge eines entgegenkommenden Fahrzeuglenkers fallen. Wie kann das nun erreicht werden? 1. Durch Auslöschen des Scheinwerfers. Damit muss aber eines der zwei Fahrzeuge anhalten, da es bei ausgeschaltetem Scheinwerfer nichts mehr sieht und anderseits doch geblendet wird. Da überdies in der Praxis kaum festzulegen wäre, welches Fahrzeug anzuhalten hat, und dazu noch bei belebten Strassen ein grosser Zeitverlust entstehen würde, fällt diese Lösung vollständig ausser Betracht. 2. Die Lichtquelle wird vermindert. Dies ist die heute noch bei der Mehrzahl der Fahrzeuge übliche Art des Abblendens. Sie ist schlecht, denn einesteils fällt die Blendung nicht weg, da immer noch Strahlen ins Auge fallen, und andernteils ist durch die plötzliche Reduktion der Lichtstärke das Auge kaum mehr imstande, vor ihm plötzlich auftauchende Hindernisse wahrzunehmen. Bei Regen, Nebel oder Schnee kann sich diese schlechte Sicht bis zum Nichtmehrsehen steigern. Dadurch wird natürlich eine Kollisionsmöglichkeit mit plötzlich auftauchenden Hindernissen wie Fussgängern, Handwagen, Velofahrern, Fuhrwerken, etc. stark vergrössert. Es sind dann auch in den letzten Jahren zahlreiche Unfälle passiert, die darauf zurückzuführen waren, dass der Autolenker infolge des beim Abblenden verminderten Lichtes schlecht sah und so vor ihm auftauchende Hindernisse nicht bemerkte. Es ist also mit Sicherheit vorauszusagen, dass dieses Abblendsystem mit der Zeit verschwinden muss, im Interesse aller Strassenbenützer. 3. Die Lichtquelle wird in unverminderter Intensität beibehalten, die Strahlen aber, die eine Blendung herbeiführen, dadurch eliminiert, dass entweder die Scheinwerfer geneigt werden, bis sie nicht mehr blenden, oder aber es wird durch eine Vorrichtung im Scheinwerfer selbst erreicht, dass keine Strahlen mehr ins Auge fallen. Diese Vorrichtung ist entschieden das einzig richtige, und zwar sollen beide Scheinwerfer so ausgerüstet sein, da nur beide Scheinwerfer zusammen die Strasse richtig beleuchten. Die vielbenutzten Sucherlampen, sowie speziell angebrachte Lampen für Tiefbeleuchtung sind nicht zu empfehlen, da mehr als zwei brennende Lampen den entgegenkommenden Fahrer irritieren. Noch mehr zu verwerfen ist die oft anzutreffende Anordnung, dass nur ein Scheinwerfer abgeblendet wird, resp. ausgeschaltet, da dann erstens die Blendung fast unvermindert fortbesteht und als grosser Nachteil zweitens das Auto nicht mehr als solches erkannt wird und mit Velofahrern, Motorradfahrern verwechselt werden kann, womit durch ungenügendes Ausweichen eine Kollision sehr wohl möglich ist. Als Resultat unserer ersten Forderung ergibt sich somit, dass bei den zwei Hauptscheinwerfern alle blendenden Strahlen auf vorstehend angeführte Weise eliminiert werden. Weitere Lampen am Wagen sind möglichst zu vermeiden, da sie das ruhige Bild eines Wagens mit zwei Lampen wesentlich stören und überdies bei der neuen Anordnung überflüssig sind- Die zweite Forderung, die man an eine einwandfreie Autobeleuchtung stellen wird, ist die, dass bei blendungsfreier Beleuchtung die Lichtintensität nicht verringert wird. Diese Forderung ergibt sich bereits aus vorstehenden Ausführungen. Die Strasse muss demnach immer gleich hell beleuchtet sein, damit nicht das Auge plötzlich sich auf eine andere Beleuchtung umstellen muss. Diese zweite Forderung kann sehr wohl durch die gleiche Vorrichtung bewerkstelligt werden wie die erste Forderung. Auf diese Weise werden alle die Unfälle vermieden, die bisher dadurch entstanden, dass bei abgeblendeten Lichtern ein Auto in vor ihm befindliche Menschen oder Fahrzeuge hineinfuhr. Bei der heute hauptsächlich gebräuchlichen Anordnung der Licht- torfahrer-Club Zürich eine Eingabe an die kantonale Polizeidirektion zwecks Beseitigung resp. Reduktion der Gebühr von zehn Franken für die alljährliche Erneuerung der Führerbewilligung gerichtet, eine Eingabe, welche alsdann in abschlägigem Sinne vom genannten Departement beschieden worden ist. Die Tatsache, dass die Höhe dieser Gebühr und die Erträgnisse aus derselben (1925 ca. Fr.. 100,000, 1926 ca. Fr. 130,000) nicht in Einklang stehen mit den Ausgaben, die durch diese Arbeit bedingt werden (1925 ca. 7400 Franken, 1926 ca. 7600 Franken), veranlasste dann die Sektionen Zürich des A. C. S. und T. C. S. am 2. Dezember 1927 neuerdings zu einer Eingabe, u. zwar an den Regierungsrat zu richten, worin um Reduktion der Geverminderung beim Abblenden sind solche Unfälle speziell bei schlechtem Wetter nie vollständig zu vermeiden. Das Auge kann sich nicht plötzlich auf die kleinere Lichtmenge einstellen, die ohnehin meist zu schwach ist um richtig zu sehen, aber stark genug, um sehr unangenehm zu blenden. Als zweite Forderung resultiert somit aus vorstehenden Ausführungen, dass beim Abblenden die Lichtintensität nicht verringert wird und dass die Strasse zum mindesten auf die Länge des Bremsweges noch beleuchtet ist, also auf ca. maximum 50 bis 80 Meter. Als dritte wünschenswerte Erscheinung wäre zu begrüssen, wenn das Fahrzeug selbst, zum mindesten beide Kotiliigel vorne, oder bei uns in der Schweiz als Mindestforderung der linke vordere Kotflügel, beleuchtet wäre, damit der Seitenabstand der Fahrzeuge beim Kreuzen besser taxiert werden kann. Wie kann dies erreicht werden? Entweder durch eine ExtraJampe, was aber den unter der ersten Forderung erwähnten Wünschen widerspricht, oder aber durch Zurück- und Hochnähme der beiden Hauptscheinwerfer. Wenn man die Verhältnisse unvoreingenommen betrachtet, so ist es ja schliesslich nicht vorgeschrieben, dass die Scheinwerfer für immer vorn tief angebracht sind. Sie versehen ihren Zweck weiter hinten und höher am Wagen ebenso gut, wobei sich noch dieser dritte Vorteil ergäbe. Es wäre also ernstlich zu prüfen, ob nicht eventuell eine zweckmässige Lösung gefunden werden könnte, die auch dieser dritten Forderung entspricht, so gut wie den beiden ersten. Es ist für jeden Fahrer eine grosse Beruhigung, wenn er sieht, wie breit tatsächlich das entgegenkommende Fahrzeug ist. Bis jetzt war das nur schätzungsweise möglich nach der Lage der beiden Hauptscheinwerfer, und es wird sich sicher jeder Fahrer des Erleichterungsgefühles erinnern, das er speziell bei schmalen Strassen hatte, wenn wieder einmal ein «Gegner» passiert war. Wir sagen ausdrücklich «Gegner», da bei der heutigen Lage des Autobeleuchtungssystems ein entgegenkommendes Fahrzeug tatsächlich als Gegner empfunden wird, das je nach Temperament des Fahrers zu mehr oder weniger intensiven Gefühlsäusserungen führt. Wäre die Abblendfrage gelöst, so hätte sicher niemand mehr dieses Gefühl der Unsicherheit vermischt mit Unbehagen und stillem Grimm bei Kreuzungen. Das Vorhandensein dieses Gefühls ist der sichere Beweis für die Dringlichkeit einer baldigen, zweckmässigen Lösung, die dann von den Behörden im Interesse aller Strassen 7 benützer in irgend einer passenden, weiten Form obligatorisch erklärt werden sollte. Ich glaube, mit vorstehenden Ausführungen das Wesentliche herausgegriffen zu haben zur Abklärung eines der dringlichsten Probleme des Autoverkehrs. Sache der rasch fortschreitenden Technik ist es, diese Vorschläge in eine passende Form zu kleiden. Theodor Pf ister, dipl. Ing. Während den ungefähr drei Monate dauernden Arbeiten muss der Verkehr auf dem Baugebiet naturgemäss möglichst eingeschränkt werden. Von den Strassenbahnlinien überfahren noch die Linien 2 und 5 den Platz, der durchgehende Betrieb in der Bahnhofstrasse bleibt aufrechterhalten, währenddem die Linien 8 und 21 vor Einmündung in den Paradeplatz provisorisch dort aufhören. Wichtig für die Automobilisten ist die vorge- sehene Regelung des übrigen Verkehrs. Die Talaokerstrasse und der Bleicherweg, sowie die Bahnhofstrasse vom See her sind in ihren letzten Teilsrücken gegen den Platz hin gänzlich gesperrt. Da die Kappelergasse in den gesperrten Sektor der Bahnhofstrasse führt, wird auch sie vom durchgehenden Verkehr abgeschlossen. Zur besseren Regelung des Umleitungsverkehrs wird die Poststrasse, die Bahnhofstrasse im anschliessenden Teil und die Bärengasse in einer Richtung (von der AUTOMOBIL-REVUE — NO 5 Zur Klärung der Abblendfrage. Das Auiomobüwesen im Jahre 1927. III. Technisches. Für den Schweizer, der sich jedes Jahr im eigenen Lande über die Fortschritte der Automobiltechnik orientieren will, bildet der Genfer Salon sozusagen die einzige Gelegenheit. Besonders interessant war diesmal in Genf die Entfaltung der deutschen Industrie, die grösstenteils zum Mehrzylinder übergegangen ist und den Rückstand der Nachkriegsjahre ausgeglichen hat. Wenn die Pariser Ausstellung vom Oktober 1926 als der Salon des Sechszylinders bezeichnet wurde, so galt dies damals bloss für die teurem Modelle, sowie für die Amerikaner. In weitaus vermehrtem Masse hat sich nun der Mehrzylinder für den Wagen von 1928 durchgesetzt, da sich die meisten europäischen Firmen der Neuerung nicht mehr verschliessen konnten, ohne augenscheinlich rückständig zu bleiben. In der Regel ist der Inhalt der neuen Sechszylinder ein wenig grosser als bei den Vierzylindern, die der betreffende Sechszylinder ersetzt, wenn auch neue Sechszylinder auf dem Markt erscheinen, deren Volumen auf 1100 cem oder noch weiter hinabgeht. Neuerungen von umwälzender Bedeutung haben die grossen Automobilausstellungen von 1927 nicht gebracht. Und doch ist der Fortschritt wiederum gewaltig, äussert sich aber bloss in Einzelheiten, die indessen unumgänglich notwendig sind, will eine Firma ihren Wagen als « up to date » bezeichnen. Diese Einzelheiten betreffen nicht bloss das Chassis, sondern auch den Wagenaufbau. Für die grosse Mehrheit der Fahrenden oder Gefahrenwerdenden bildet nicht mehr das rein Maschinelle die Grundfrage, jedenfalls lange nicht in dem Masse, wie einst die Pioniere des Automobilismus, sondern noch mehr das Kamfortbedürfnis, die Bequemlichkeit und die Aeusserlichkeit der Erscheinung, und mit etwelcher Uebertreibung kann man vom Kauflustigen an den Ausstellungen sagen: « Er öffnet nicht die Haube, sondern die Türen ». Und damit ist auch gesagt, dass der geschlossene Wagen immer mehr an Boden gewinnt, was besonders denjenigen zum Bewusstsein kommt, die einen gebrauchten Wagen verkaufen wollen. Unter dem amerikanischen Einfluss legt nun auch die europäische Industrie grosses Gewicht auf leichte Kupplung und Schaltung. Augenscheinlich ist die Verbesserung der Karosserie. Durch Dreipunktverbindung wird sie weniger beeinflusst von den Verwindungen des Gestells, sofern man nicht überhaupt zum Weymann-System übergeht. Das untere Ende der Karosserie wird häufig tiefer gelegt. Die Seitenwände sind höher und das Dach niedriger, und damit wird die Höhe der Fenster beträchtlich kleiner als ihre Breite. Als weiterer Fortschritt ist die Duco-Emaillierung zu buchen. Cie verheiramieing uiämd den Bauaiuei en am raradsolatz in Zürich [Baugebiet. -gesperrte Strapsen. Eisenbahnstrassen. Bekenntmaebungstal-I ,Paraäep!atz gssjtort' Absperrtafeln. Poststrasse nach der Bärengasse) befahren werden können. Die abgesperrten Strassenstücke sind durch eigentliche Absperrtafeln gekennzeichnet. Es werden jedoch, hauptsächlich auch für die Ortsfremden, im weiten Umkreis um den Paradeplatz herum an allen Zufahrtsstrassen Bekanntmachungstafeln aufgestellt werden, welche darüber orientieren, dass das Baugebiet nicht befahren werden darf. Wenngleich diese Dispositionen wohl die zweckmässigste Lösung darstellen, so werden doch alle der Baubehörde dankbar sein für möglichst beschleunigte Durchführung der Arbeiten, da eine derartige — allerdings unvermeidliche — Umleitung immer Unzulänglichkeiten mit sich bringt. Zur prompten Abwicklung des Verkehrs sei auch den Automobilisten die genaue Beachtung der Vorschriften in ihrem eigenen Interesse empfohlen. Z. Als weitere Einzelheiten der Verbesserung sind zu nennen: Verallgemeinerung der Schlitzscheiben gegen Blendung, einteilige Windscheiben, bessere Ventilationsvorrichtungen beim geschlossenen Wagen, verbessserte Türenschlösser, Aufkommen der Luftpolster, vermehrte Verwendung des zurückrollbaren Daches und im allgemeinen, wie schon gesagt, Ueberhandnehmen der geschlossenen Limousine. Der Niederdrückreifen ist allgemein geworden; die Servobremse hat zahlreiche neue Anhänger gefunden, und zur Erleichterung der Lenkung sind nach amerikanischem Muster viele zum untersetzten Steuer übergegangen. Mit der eigentlichen Tieferlegung des Chassis ist man nicht weitergegangen, sondern man sucht den Eindruck des niedrigen Baues durch die Tieferiegung der Karosserie zu erhöhen. Mehrere Firmen sind zur Federung der einzelnen Räder übergegangen, nur wenig weitere Verbreitung hat der Vorderradantrieb gemacht. Auch die billigeren Wagen weisen jetzt meist automatische Scheibenwischer, indirekte Beleuchtung des Armaturenbretts, jederzeit sichtbaren Benzinstandmesser, Oelreiniger, Luftfilter und Stossstangen auf. Damit ist im grossen und ganzen der Wagen von 1928, die Frucht des Jahres 1927, gekennzeichnet. Die Preise sind bei vermehrter Leistung des Erbauers fast überall gleichgeblieben. Wer in dieser Hinsicht mit dem Wagen der Vorkriegszeit Vergleiche zieht, hat des Rätsels Lösung, warum die Entwicklung des Automobilismus so fabelhafte Dimensionen angenommen hat. Q Das Fahren durch Nebel und Regen! Das Fahren im Nebel erfordert spezielle Hilfsmittel, die imstande sind, den tückischen Feind des Fahrers der ärgsten Arglist zu berauben. Wir besitzen heute ein solches Hilfsmittel von einer einfachen Konstruktion und dazu noch als Schweizerfabrikat, das sich durch seine Eigenschaften selber empfiehlt. Es trägt den Namen: Royal-Disque. E« handelt sich dabei um eine dünne braune Scheibe aus Zelluloid, die vor den Scheinwerfer gestülpt wird. Diese Scheibo ist von einem Schutzstreifen aus Stoff umgeben und besitzt vier Füssc, die mit je einer Feder versehen eind. Jeder der Füsse ist mit einem Seidenband verbunden, das vermittelst Ocsen sich am Scheinwerfer befestigen lässt. Wird der Scheinwerfer nicht verwendet, so kann deT Royal-Disque ruhig in irgend einer Tasche des Ailtomobils liegen bleiben. Bei Benützung der Nebclscheibe J>pfc Die Erfindung ist von einer hohen Einfachheit und leistet ausgezeichnete Dienste. Sie ist möglicherweise sogar geeignet, eines der schwierigsten Probleme der Fahrpraxis zu lösen. fit. Keine Reduktion der Erneuerungsgebühr für die Fuhrerbewilligung im Kt. Zürich. Bereits am 1. November 1926 hatten die Sektionen Zürich des A. C. S. und T. C. S., die Ortsgruppe Zürich der Aspa und der Mo-

N°5 — 1928 AUTOMOBIL-REVUE bühr von Fr. 10.— auf Fr. 2.— nachgesucht wurde, und zwar pro 1928 und die folgenden Jahre. Der Regierungsrat hat in der Sitzung vom 29. Dezember 1927 sich mit der Eingabe befasst und trotz den geltend gemachten Gründen der Gesuchsteller beschlossen, auf dasselbe nicht einzutreten. Der Regierungsrat stützte sich hierbei au: einen Bericht der kantonalen Polizeidirektion, dem wir folgende Begründung entnefr men, und die auch für andere Kantone vor Interesse sein dürfte: c In Artikel 8 und 16 dos Konkordates über den Verkehr mit Motorfahrzeugen und Fahrrädern vom 7. April 1914 ist vorgeschrieben, dass die Verkehrsund die Führerbewilligungen im Motorfahrzougverkehr jährlich für das Kalenderjahr zu erneuern seien. Diese Erneuerungen sind an gewisse Voraussetzungen geknüpft, die in den Bestimmungen des obenbezeichneten Konkordates, des Gesetzes über den Vorkehr mit Motorfahrzeugen und Fahrrädern vom 18. Februar 1923 und der dazu gehörenden Verordnung.vom 20. Januar 1923 näher festgelegt sind. Der Einwand der Gesuchsteller, e, handle sich bei der Erneuerung der Führerbewilligungen um eine reine Formsache ohne jeden materiellen Hintergrund, ist demnach unrichtig. Die dafür erhobene Gebühr, auch wenn sie jährlich erhoben wird, kann aus diesen Gründen nicht als Steuer bezeichnet werden. Diese Qualifikation ist auch nicht gerechtfertigt in bezug auf die Höhe der Gebühr. Gemäss § 1 der Gebührenordnung für die Verwaltungsbehörden vom 11. Dezember 1922 sind zur Deckung der Kosten, die dem Staate durch Inanspruchnahme der Amtstätigkeit von Behörden, Beamten und Angestellten der Staats- und Bezirksverwaltung entstehon, soweit nicht durch besondere Gesetze und Verordnungen anderes bestimmt ist Staats- und Schreibgebühren zu erheben. Weder das Automobilgesetz, noch die bezügliche Vollziehungsverordnung schreiben etwas Gegenteiliges vor. Es muss somit die erwähnte Bestimmung der Gebührenordnung zur Anwendung gelangen. Die Gebühr ist also gesetzlich festgelegt und begründet In bezug auf die Höhe der im Kanton Zürich für die Erneuerung der Führorbewilligungen zu bezahlenden Gebühren ist zu bemerken, dass diese keineswegs übersetzt erscheinen, wenn in Betracht gezogen wird, dass sie entgegen der Auffassung der Eingabesteller, nicht nur ein Entgelt für die Erneuerung der Bewilligungen, sondern auch eine gewisse Entschädigung für die übrigen damit verbundenen Verrichtungen der staatlichen Organe und der Auslagen des Staates darstellen und dass in den fraglichen Beträgen ausserdem auch die in der vorzitierten Gebührenordnung erwähnte Staatsgebühr inbegriffen ist (vergleiche §§ 2a, 4 und 8 derselben). Es kann auch nicht in Abrede gestellt werden, dass dio Führerbewilligung unter den heutigen Verhältnissen für den Inhaber ein Ausweis von erheblicher Bedeutung geworden ist. Mit der Erneuerung der Führerbewilligung erhält der Inhaber die Berechtigung, sich im ganzen Konkordatsgebiet neuerdings als Motorfahrzeugführer zu betätigen. Es erscheint daher durchaus angebracht, wenn die Polizeidirektion bisher die Gebühr für die Erneuerung der Führerbewilligungen gestützt auf §§ 1, 2a und 5 der Gebührenordnung für Motorwagen auf Fr. 10.— und für Motorräder auf Fr. 5.— festgesetzt hat. Es kann von einem Missverhältnis zwischen der Höhe der fraglichen Gebühr und der Bedeutung der Erneuerung der Führerbewilligungen nicht gesprochen werden. Vergleiche man überdies die Gebühren verschiedener Kantone, so ergibt sich, dass unsere Ansätze keineswegs höher sind als die in manchen andern Kantonen. In Betracht zu ziehen ist auch. dass seit dem Inkrafttreten des Gesetzes über den Motorfahrzeugverkehr vom 18. Februar 1923 für die Führer eine wesentliche Erleichterung eingetreten ist, indem die Führerbewilligungen früher auf bestimmte Fahrzeuge lauteten, deren Kontrollnumaiern in ersteren eingetragen werden mussten. Heute berechtigen die Führerbewilligungen unabhängig vom Besitz eines Motorfahrzeuges und von der Verkehrsbewilligung zum Führen beliebiger gleichartiger Motorfahrzeuge, wodurch sie ein Ausweis ganz personlichen Charakters und besonderer Bedeutung geworden sind. Nach § 5 der Gebührenordnung für die Verwaltungsbehörden werden die Gebühren von der Amtsstelle festgesetzt, der die Entscheidung zusteht, im vorliegenden Fall von der Polizeidirektion. Ein Rekurs oder eine Beschwerde gegen die Gebührenauflage durch diese Amtsstelle liegt, wie oben bemerkt, nicht vor; zur Erhebung eines solchen Begehrens wären übrigens nur direkt davon Betroffene zuständig. Der Regiorungsrat hat nach dem oben Gesagten auch materiell keine Veranlassung, der zuständigen Direktion besondere Weisungen zu erteilen, da von einer übersetzten Gebühr nicht wohl gesprochen werden kann. Die Aufstellung der Eingabesteller über das Mass der Beanspruchung der staatlichen Organe, wie auch über die Gebührenerträge beruhen in mehrfacher Hinsicht auf Irrtum. Eine derartige Gegenüberstellung ist kaum angängig, da die vielen für Aussenstehende nicht sichtbaren Zusammenhänge innerhalb der Verwaltung mit in Berücksichtigung gezogen werden müssen. Auf das Gesuch kann daher nicht eingetreten werden. Wenn man trotz der vorstehend geltend gemachten Gründe die Herabsetzung der Gebühren in Beratung ziehen wollte, so könnte dies im Interesse einer Vereinheitlichung derselben nicht geschehen, ehe dio Behörden der Konkordatskantone darüber vorher beraten haben. Die Polizeidirektion hat vorgesehen, dies in die Wege zu leiten; es bietet sich in nächster Zeit hierzu passende Gelegenheit. » Es wird nun abzuwarten sein, was die interessierten Verbände zu tun gedenken und ob sie eventuell weitere Schritte unternehmen, um eine gewisse Reduktion der Gebühr herbeizuführen. Dass dieselbe, d. h. deren Erträgnisse, nicht im richtigen Verhältnis zu den durch diese Erneuerungsarbeiten bedingten Ausgaben stehen, dürfte wohl durch die eingangs angeführten Zahlen deutlich dargetan worden sein. -n. « Automobilunfälle »! Dieser Tage ereigneten sich drei Unfälle, die, weil unter dem Titel «Automobilunfälle» segelnd, aus den Meldungen der Tagespresse herausgenommen und näher betrachtet zu werden verdienen. Diesen Winter wird von den Schlittelunfällen aus natürlichen Gründen wenig gesprochen. In Saanen, wo sich die Einwohner des vielbegehrten und heuer so spärlichen Weiss erfreuen, fuhr ein Schlitten mit vier Kindern in ein Automobil hinein. Der Zusammenstoss lief glimpflich ab, da das Automobil sehr langsam fuhr und so ein grösseres Unglück verhütete Kinder und Erwachsene müssen immer wieder auf die Gefährdung des Strassenverkehrs beim Schlittelsport mit aller Dringlichkeit aufmerksam gemacht werden. Für den Automobilisten bedeutet die Einmündung eines in den meisten Fällen nicht markierten Schlittweges eine grosse und meist unvorhergesehene Gefahr. Wann werden wir endlich so weit sein, dass das Schütteln an allen Einfahrten in die Haupt- und Durchgangsstrassen verboten wird? Ein weiterer «Autounfall» trug sich kürzlich am Aeschengraben in Basel zu. Ein von den Anlagen kommendes Kind sprang blindlings vor ein vorschriftsmässig rechtsfahrendes Automobil. Der Fahrer war durch einen Tramwagen verhindert, nach links abzubiegen, hatte aber die Geistesgegenwart, sofort abzustoppen. Einzig und allein dem Umstände, dass es dem Automobilisten gelang, seinen Wagen auf unglaublich kurze Strecke mit brutaler Kraft zum Stehen zu bringen, ist es zu verdanken, dass das Kind mit dem Leben davonkam. Auch hier wieder unsere unermüdliche Ermahnung: Erziehung der Kinder zur Strassendisziplin! Dass sogar Kuhmist die Schuld an einem «Automobilunfall» tragen kann,, beweist ein letzthin ereigneter Fall im Dorfe Wah'en. Ein von Büsserach kommendes Automobil wollte beim mittleren Brunnen die mit Kuhmist bedeckte Kurve passieren, kam aber dabei ins Gleiten, wodurch ein Fussgänger zur Seite geschleudert und an der steinernen Brunnenbesetzung verletzt wurde. Der Unglücksfall ist neben dem glitschigen Strassenbelag auch der unübersichtlichen Kurve zuzuschreiben. Die geschilderten Unfälle zeigen erneut, wie oft äussere Gefahren dem Automobilisten verhängnisvoll werden. Es gibt immer noch Leute, die glauben, dass bei einem Automobilunfall das Motorfahrzeug einzig und allein zur Rechenschaft gezogen werden kann. Sol-, ehe Ideen können nur noch im Kopfe eines Menschen spuken, der von der modernen Verkehrsregelung nichts oder doch recht wenig versteht! Er ist es deshalb, der für den Fahrer so gefährlich ist. xi. Das Äargauer Nachtverbot- Gespenst. Nachdem nun das Suspensionsgesuch des Berner Dekretes an den ehernen Pforten des Bundesgerichtes mit einer leeren Phrase abgewiesen worden ist, balgt man in den andern Kantonen munter darauflos. Es hat in der Schweiz noch nie einer Ermunterung zur Belebung des Kantönligeistes und eng horizontigen Flickwerkes gebraucht! Im Kanton Aargau scheint man indessen das Feld nicht so kampflos räumen zu wol- Eröffnungssitzung mit der Korrektur der Kantonsstrasse St. Gingolph-Brig. Zuvor len. Das «Äargauer Tagblatt» warnt in ei-hattnem kurzen Artikel vor den wirtschaftlichen von Herrn Couchepin, unterstützt von den eine Kommission, unter dem Präsidium Folgen eines nächtlichen Polizeiverbotes. Herren Escher und Haegler, das Projekt genau überprüft. Die Vorschläge der Kommis- Der Auffassung des Artikels sei hier in Kürze Raum gegeben. Sie mag noch als Bestätigung unserer früheren Ausführungen dienen: nommen. Sie enthalten unter anderem: sion wurden im Rate ohne Diskussion ange- Zugegeben, er herrschen Uebelstände im Motorfahrwesen, die jedoch nicht der Gesamtheit der Mo- der Uebersichtlichkeit werden aus dem Die eigentlichen Arbeiten zur Verbesserung torfahrer zur Last gelegt werden dürfen, sondern nur einzelnen Fahrern. Fasse man in erster Linie Strassenkorrekturprogramm eliminiert. 70,000 diese am Wickel und lasse die andern unbehelligt. Franken, die für solche Korrekturen in den Das Konkordat verbietet in Art. 32 das Fahren mit Gemeinden bestimmt sind, werden nach offenem Auspuff. Von einem Grossteil der Fahrer wird dieses Verbot strikte gehandhabt. Die Motorradfahrer, dio diesen Vorschriften nicht nachleben sind ganz gewiss zur Raison zu bringen Die Motorfahrzeugkontrolle in Aarau, und auch in andern Kantonen, möge allen denjenigen die Fahrbewilligung nicht geben, an deren Vehikel sich eine Auspuffklappe befindet. Eine weitere Kategorie Lärmmacher sind die alten verlotterten Lastwagen, ob sie morgens früh oder abends spät fahren, sie verursachen einen unaaigenehmen Lärm. Nun soll wegen diesen paar Wagen allen andern Lastwagen und auch den leise fahrenden Luxuswagen das Fahren bei Nacht verboten werden? Das käme unbedingt einer Rücksichtslosigkeit gleich. Wenn nun auf einmal dem Konkordat so nachhaltig Achtung verschafft werden muss. dann betrachte man auch den Art. 21. der deutlich und klar sasrt: « Die Motorwagen und Motorfahrräder der in der Schweiz sich aufhaltenden Ausländer sind von den Taxen befreit, sofern der Aufenthalt der Fahrzeuge nicht länger als drei Monate dauert und sofern dio betreffenden Herkunftsstaaten Gegonrccht halten. > « Insofern der betreffende Staat Gegenxecht hält. » Wie schön Hingt das. und in keinem der umliegenden Staaten wird gegenüber den Schweizern Gegenrecht gehalten. Alle Ausländer fahren drei Monate gratis in der Schweiz, während der Schweizer im Ausland für jeden Tag hohe Strassengobühren bezahlen muss, in Frankreich sogar PACKARD Fr. 10,—, in Deutschland Fx. 1.25 per Tag. Wer die deutsche Grenze nun täglich überfährt, bezahlt Äsk tbe man who ©wns one Die scheinbaren Ersparnisse, die beim Einkauf eines billigen Wagens gemacht werden, sind in kürzester Zeit mehr als aufgezehrt durch die hohen Betriebs-u.Reparaturkosten. Die Anschaffungskosten eines Päckards mögen etwas höher sein. Die Mehrausgabe ist jedoch in kürzester Zeit amortisiert durch den sparsamen Betrieb und die lange Lebensdauer des Wagens. Infolgedessen fahren Sie mit einem Packard doch billiger und gemessen dazu noch die Annehmlichkeiten, welche nur ein hochqualifizierter Wagen verschaffen kann. Werner Riscli, Ziiricli Best organisiertes Spezialgeschäft. 360 Mark, das sind 450 Fr., Jahressteuer, mekr als der betreffende Wagen in der Schweiz Strassensteuor begleichen muss. Ist ein solch ungerechter Zustand haltbar? Empört sich nicht jeder Rechtdenkende über eine solche Behandlung, hei der der Schweizerbürger gegenüber den Ausländern weit hintangesetzt wird? Auf diesem Gebiete stünde dem Grossen Rate eine dankbarere und einträglichere Arbeit in Aussicht, als über das Nachtfahrverbot zu Rate zu sitzen. Entweder — oder. Entweder wird auch Art. 21 des Konkordates Nachachtung geschenkt, oder aber alle andern Artikel sollen auch ausser Kraft fallen. xi. Die Strasse St. Gingolph-Brig wird repariert. Der Walliser Grosse Rat, präsidiert von Herrn Schroeter, beschäftigte sich in seiner Massgabe der Subventionsgesuche (die bis 1. Juli eingereicht werden müssen) verteilt. Weitere verfügbare Finanzen werden für die Asphaltbekleidung der Strecke Raron-Qils und für die Fortsetzung der Verbesserungsarbeiten auf der Strecke St. Maurice-Vernayaz verwendet. Die Subvention 1928 der Eidgenossenschaft (auf Grund von Art. 30 der B. V.) wird nach den Grundsätzen des vorliegenden Dekretes für Strassenwesen verwendet. Für die erste Reparaturperiode des Jahres 1928 dient eine Summe von Fr. 1,050,000, die bereits durch ein Anleihen gedeckt ist, der Verbesserung der Strassen, die am meisten gelitten haben (40 km). Das betrifft Strassenstücke in allen drei Kantonsteilen, sowie in den Gemeinden Monthey, Vernayaz und Saxon. Vor allem soll die Korrektur der Strecke St. Maurice recht dringend sein. Der Simplonverkehr, der sich aus dem Kanton Waadt über diese Strasse wälzte, hat nach einer raschen Verbesserung gerufen. Bedauerlicherweise musste die Korrektur einiger anderer Strassenstücke verschoben werden. So das gefährliche Stück bei Mauvoisin (St. Maurice). Wohl sind unbedeutende Verbesserungen an diesem Orte angebracht worden, aber die Gefahr ist dadurch noch nicht beseitigt worden. •So kann nun die Restauration der grossen Kantonsstrasse mit ihrem intensiven Verkehr beginnen. Sie wird nur langsam fortschreiten, aber die Hoffnung darf aufrechterhalten werden, dass noch in diesem Jahre die ärgsten Uebelstände beseitigt werden. fit. Ueberfahren von Wild durch Motorfahrzeuge. Die «Deutsche Jägerzeitung» befasste sich kürzlich mit dem Schaden, den Motorfahrzeuge durch Ueberfahren von Wild anrichten. Da die Ausführungen allgemeine Geltung haben dürften, seien sie nachfolgend wiedergegeben: In den letzten Jahren ist wiederholt darüber Klage geführt worden, dass durch Auto- und Motorradfahrer bei nächtlichen Fahrten Wild überfahren wird. Das Wild wird bekanntlich durch den grellen Lichtkegel der Fahrzeugbeleuchtung geblendet und findet sich nicht aus ihm heraus. Es wird teils aus Rücksichtslosigkeit, teils aber sogar mit Absicht viel Wild totgefahren. Bei einiger Rücksichtnahme Hesse sich da-s leicht vermeiden. In manchen Revieren, die von stark befahrenen Strassen geschnitten werden, sind die Wildverluste so stark geworden, dass die Jagdnutzung ernstlich in Frage gestellt ist. Die Arbeitsgemeinschaft des «Allgemeinen Deutschen Jagdschutzvereins» und der «Deutschen Jagdkammer» ist deshalb an die grossen Automobil- und Motorradvereinigungen Deutschlands herangetreten und hat gebeten, dahin zu wirken, dass die Autofahrer zur Rücksichtnahme auf das Wild angehalten werderj. Sie wies ferner darauf hin. dass das absichtliche Ueberfahren von Wild fraglos strafbar sei, und dass ferner die Möglichkeit bestände, solche rücksichtslose Fahrer zur Ersatzpflicht der ang&- richteten Schäden heranzuziehen. Abgesehen davon ist es bestimmt eine ausserordentliche Rohheit, ein durch den Lichtkegel geblendetes Tier mit Hilfe des Autos zu Tode zu hetzen. Aus diesem Grunde werden die verantwortungsbewussten Autofahrer sicherlich bemüht sein, die erforderliche Vorsicht wa;len zu lassen. Die anderen Fairer jedoch, die, wie 5s leider vorkommt, aus dem Hetzen und Ueberfahren von Wild einen Sport machen, werden hoffentlich der verdienten Bestrafung zugeführt werden können. Es sind meistens dieselben, die sich durch ihr unsinniges Fahren auch sonst reichlich unbeliebt machen. Die Verärgerung der für ihr Wild besorgten Jäger ist daher wohl verständlich. Hoffen wir, dass diese Mahnung- an die Autofahrer Berücksichtigung findet! Es erübrigt sich zu sagen, dass jeder anständige Automobilist, der am Wochenende die Natur und ihre Schönheiten aufsucht, kein Schänder unseres Tier- und Pflanzenebens ist. Im Gegenteil: Der ungeheure Materialismus unserer Zeit erfordert, dass wir die Ueberrührtheit der Natur als ein kostbares Out schützen, — somit auch die Wildbestände zu erhalten suchen müssen. +