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E_1928_Zeitung_Nr.008

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Unser Verbandsvorstand

Unser Verbandsvorstand hat in seiner Sitzung vom. 20. Januar d J beschlossen, dio diesjährige ordentliche Generalversammlung auf Sonntag, den 26. Februar einzuberufen. Ort und Stunde, sowie die Txaktandenliste werden unsern Mitgliedern mittelst besonderer Einladung demnächst bekanntgegeben. Wir können verdaten, dass voraussichtlich im Anschlüsse an die Versammlung eine gemütliche Zusammenkunft mit Unterhaltung stattfindet. Wir bitten unsere Mitglieder, sich den erwähnten Tag zu reservieren und zu zeiften, dass unser Verbandslaben neues Interesse wachgerufen hat. Um unsern Mitgliedern noch besser an die Hand zu gehen, maohen wir neuerdings auf unsern Spezialdienst aufmerksam, dem Reparäturrechnungen und Kostenvoranschläge zur Prüfung und Begutachtung überwiesen werden können. Zahlreiche praktischf- Fälle haben uns davon überzeugen müssen, dass wir mit dieser Handreichung einem absoluten Bedürfnis entsprechen. Reparateure und Wagenbesitzer tragen damit gegenseitig zu einem reibungslosen Verkehr bei. Wagenbesitzer schützen eich vor Ueborforderungen, wogegen wir von Reparateuren gerne Meldungen entgegennehmen, wenn sich zahlungsunfähige und zahlungsfaule Wagenbesitzer ihren Verpflichtungen zu entziehen suchen Wollen Sie nicht auch einmal prüfen, ob Ihre Autoversicherung nicht mit zu hohen Prämien belastet ist? Wir stehen Ihnen mit Ratschlägen und Prämienberechnungen auf Grund der bestehenden Vorzugsverträge gerne zur Verfügung. A-i. Achtung vor den badischen Kontrollen! Einem Schreiben eines gebüssten Schaffhauser Autlers an das Bezirksamt Waldshut entnehmen wir: « Es wurde mir mitgeteilt, dass ich angeblich mit 34 km durch das Dorf Erzingen gefahren sei. Ich gestatte mir zu bemerken, dass, wenn 30 km Geschwindigkeit erlaubt sind, es auch mit Stonpuhr und Doppelkontrolle auf eino Distanz von 200 bis 800 m schwer fallen dürfte, eine Differenz von 4 km herauszudividieren! Ich behaupte also nach wie vor, dass. trotz angeblicher Doppelkontrolle, eine solche kleine Ueberechreitung der zulässigen Geschwindigkeit nicht Veranlassung geben darf zu Bussenverfügung — wenn dies nicht als Geldmacherei angesehen werden soll. Ferner verwundert es mich aufs höchste, dass die Gendarmeriebeamten an einem Donnerstagvormittag, um 11 Uhr, nichts Gescheiteres zu tun haben, als hinter Häusern oder Bäumen zu liegen, um allfällig vorüberfahrende Automobile zu kontrollieren. Ich werde nicht ermangeln, in Automobilfahrerkreisen vor einer solchen Praxis zu warnen und sende eine Kopie dieses Schreibens der «Automobil-Revuo » zur Veröffentlichung. » Direktor F H., Schaffhausen. Zn Camion äenz-Gaggenau suob ältere Typen ErsaiztBiis ab Lager Solle? (HUasei Te*. Batran 2700 BIHNCHI Bestandteile sämtlicher Modelle erhal- 1 X 1 X 1 m, in gutem ten Sie prompt vom offi-Zustandsiollen Bestandteilelager gute Pneus, 13 der Fabrik: Agence Bianchi 11, reute neuve, Freiburg Telephon 8.62. 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Unter Asphaltsirasse versteht man eine Stampfasphalloder Hartgussasphaltstrasse, hergestellt mit Naturasphalt aus den Asphaltminen von Travers im Kanton Nouenburg. Diese Feststellung als Einleitung ist schon deshalb nötig, "weil heute so oft irrtümlich so viele andere (manchmal nur eine dunkle Farbe aufweisende) Strassenbeläge schlechterdings als «Asphaltbeläge» bezeichnet werden, welche mit Asphalt nichts, aber auch gar nichts gemeinsam haben. Naturasphaltbeläge sind, solange deren Oberfläche rein, d. h. staubfrei gehalten wird, nicht schlüpfrig. Hartgussasphaltbeläge können entsprechend der mehr oder weniger groben Körnung des beigemischten Granit- bzw. Hartsteinsandes ohne irgendwelche Gefahr von Schlüpfrigkeit bis zu einer Steigung von ca. 10 Prozent verkehrssicher hergestellt werden. Der berühmte Strassenbaufachmann Ing. Dr. Scheuermann in Wiesbaden hat unlängst in der «Deutschen Baufachzeitung» eine Hartasphaitstrasse mit 9 Prozent Gefälle in Wiesbaden erwähnt, welche 1908 erstellt wurde und heute .noch ebenso verkehrssicher ist wie damals. Die Unübertrefflichkeit der Hartgussasphaltstrasse, hergestellt mit dem Schweizerprodukt — TNTaturasphalt von Travers —, andern Belägen gegenüber ergibt sich daraus, weil diese Asphaltbeläge bei jedem Verkehr und bei jeder Jahreszeit die erforderliche mittlere Elastizität besitzen; ferner weil sie im Gegensatz zu den Steinpflästerungen und Betonstrassen absolut Järmfrei sind, für anstossende Häuser keine Erschütterungen verursachen, und vor allem auch deshalb, weil sie während 25—35 Jahren überhaupt zu keinen Reparaturen Anlass geben und zur Reinhaltung nur mit dem Hydrant abgespritzt werden müssen. Die Schweiz besitzt seit 10, 15, ja sogar seit mehr als 20 Jahren solche Schweizer-Asphaltstrassen, welche nie Tepariert worden eind und heute jeden Verkehr noch gleich gut aushalten wie hei der Erstellung. Das Ausland, bzw. London, Berlin. Paris etc., bezieht haute mehr Asphalt aus der Schweiz denn je zuvor. In Paris allein wurden 1927 mehr als 400 000 m 2 Hartgussasphaltstrassen erstellt. Mit dem Schweizer Asphalt werden die zweckmässigsten und dauerhaftesten Strassenbeläge für jeden Grossstadt-, Kleinstadt- und selbstverständlich auch für jeden Dorfstrassen- und Uebcrlandstrassenverkehr ausgeführt, welche es gibt. Die Erstellungskosten sind dazu nicht höher als diejenigen für das oft weniger geeignete harte Steinpflaster. Die unparteiischen Strassenfachleute Europas anerkennen einhellig, dass mit dem Schweizer Naturasphalt von Travers die besten Strassenbeläge erstellt werden. Die Zahl derselben vermehrt sich jährlich. Basel, Bern, Zürich, Wintexthur, St. Gallen. Solothurn, Schaffhausen, Luzern, NeuenbuTg, Lausanne, Genf etc. besitzen, teils schon seit vielen Jahren, Hartgussasphaltstrassen. Deren Gegner sind auch nicht ernsthaft urteilende Autofahrer, welchen es hinlänglich bekannt ist, dass sämtliche Strassenbeläge bei nassem Wetter glätter sind als bei trökkenem und sich darnach zu verhalten wissen. Die Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit die-* ser Naturasphaltstrassen, sowie deien Unübertrefflichkeit, werden weiterhin allen Anforderungen standhalten. dad. ._. AUTOMOBIL-REVUE Früchte einer unhaltbaren Strafgesetzgebung im Liechtensteinischen ! Eine eigenartige Strafgesetzgebung muss im Liechtensteinischen das Zepter führen. Alle Verletzungen, die nicht gerade « Verbrechen » sind, werden zu Privatanklagedelikten gemacht, d. h. der Staatsanwalt unternimmt keine Verfolgung des Uebeltäters von Amtes wegen.. Dass der Einzelne ohne Unterstützung des Staates nur mit grossen Schwierigkeiten und enormen Kosten die Verfolgung des Verbrechers aufnehmen kann, ist selbstverständlich. Aus diesem unhaltbaren Zustande ergibt sich für liechtensteinische Bürger wie für den Fremden, der sich auf liechtensteinischem Boden aufhält, ein Mangel an persönlicher Sicherheit, der zum Aufsehen mahnt. So erhielt am 22. Januar, abends, Herr Gassner, Kaufmann in Schaan und Mitglied der Sektion Liechtenstein, bei der « Traube » in Mals, als er gerade in sein Auto steigen wollte, unversehens von hinten einen Stich in den Rücken. Herr Gassner wurde schwer verletzt nach Hause gebracht. Zum Glück ist seine Verletzung nicht lebensgefährlich... Wer führt den Verbrecher der strafenden Hand des Richters zu ? Wer sorgt für die Sühne ? Sie bleibt dem Opfer überlassen, das schwach und vorletzt auf seine Heilung wartet. Dieser Zustand ist einfach unhaltbar, denn damit werden Rauferei und Verbrechertum direkt gefördert! So verlangen auch die Oeffentlichkeit und die Presse in Liechtenstein eine rasche Abänderung des geltenden Personenrechts. Auch die vielen Automobilisten, die auf ihren Touren das Liechtensteinische besuchen, stehen in Erwartung einer sofortigen Behebung dieses Missstandes. lt. Die grossen englischen Schneetreiben, denen gewaltige Ueberschwemmumgen folgten, nahmen grössere Dimensionen an, als man zuerst glaubte. Das geht namentlich aus den Berichten des «Königl Automobil-Clubs» und der «Automobile-Association» hervor, deren Strassendienst wiederum canz unbeschreiblich wertvolle Dienste leistete. Auf einer sehr stark befahrenen Strasse von London nach dem Westen wurden gegen hundert Autos aus den sie ganz eindeckenden Schneeschichten ausgegraben. Die Besitzer mussten in den Schneewehen, von orkanartigem Wind begleitet, ihre Wagen einfach dort lassen, wo sie gerade waren, um ihr Leben zu Tetten. Ein Gutsbesitzer fand, als er beim Nachlassen des Unwetters endlich einen Weg ins Freie bahnen konnte, sechs Wagen auf seinen Feldern verstreut. Auch gestohlene Wagen wurden aus dem Schnee heransgeschaufelt und den frohlockenden Besitzern zugestellt. Die Elemente waren diesmal stärker wie die Diebe! Allabendlich Hessen die beiden englischen Spitzenverbände durch Radio den Strassenzustand schildern. Hunderte von gros-sen Strassen waren über acht Tage dem Verkehr gänzlich verschlossen: manche Städte lagen wie Inseln im Schneemeer,-gänzlich von der übrigen Welt abgeschlossen. ey. Russische Automobilfabriken. Nach Mitteilungen dos «Berliner Tageblatt» beabsichtigt die Sovietregierung, in Moskau eine eigene Fabrik zur Herstellung Telephon Die Entwicklung der AntomoMl-Reviie ist durch nachstehende Ziffern belegt, welche die zur Ausgabe gelangten Nummern unseres Blattes in den Jahrgängen 1920 bis 1927 darstellen: 1920 ; . 592,650 1921 4 729.920 1923 944,250 1924 1,034,800 1925 1,573,300 1926 2 1927 1922 828,130 Es existiert im Lande kein anderes automobiiistisches Publikationsmittel, das an Bedeutung auch nur annähernd mit der Automobil-Revue und deren umfassender Verbreitung in 3000 schweizerischen Postorten verglichen werden könnte. Zahlreiche erfahrene Geschäftsfirmen stellen ihre gesamte Propaganda sozusagen fast ausschliesslich ab auf die anerkannte Publizitätskraft der AUTOMOBIL-REVUE von Kleinautomobilen zu errichten. Nach den vorliegenden Projekten werden dio Baukosten sich auf rund 40—50 Millionen Goldrubel belaufen. Es ist zunächst eine Jahresproduktion von 10 000 Kleinautos vorgesehen, welche Zahl im Lauf« der nächsten drei Jahre auf 25 000 Wagen geliobon werden soll Ẇie die «Torgowo Promyschlennaja Gazeta> ausführt, ist ferner vom Rate der Volkskommissare die Frage des Baues von Automobilen in den bestehenden Militärfabriken verhandelt worden. Dia guten Erfolge, welche Firmen wie Krupp, Vickers u. a. auf diesem Gebiete zeitigten, haben den Anstoss hierzu gegeben. Im Zusammenhange mit diesem Projekte soll die Einfuhr ausländischer Wagen erschwert werden und der Kontrolle der «Gostorgi» unterstehen. „ —Tt. 4000 Autobusse besitzt Schweden, und tagtäglich werden gegen 30000 Passagiere befördert. Obwohl das schwedische Bahnnetz gut ausgebaut ist, befahren die Autobusse 40 000 km. Die Folge ist ein weitgehender und sorgfältiger Ausbau des bestehenden Strassennetzes, sowie die Anlage neuer Strassen, besonders in den hochnordischen Gebieten. Der einer strengen staatlichen Kontrolle unteistehende Autobus-Dienst ist für viele, ehedem von der Welt abgeschnittene Gegenden zu einer wahren Wohltat geworden. xi. Oeffenflichen Verkehrsunterricht auf der Sirasse hielt in Berlin die Verkehrswacht mit Unterstützung der Polizeibehörde ab. AD den verkehrsreichsten Plätzen und Strassenkreuzungen wurde eine Million kleiner Heftchen kostenlos an Passanten verteilt, welche zehn Warnungen bzw Regeln für Fussgänger, Bedeutung der verschiedenen Sdgnalfarben der Verkehrsampeln u. a. m. enthielten. Die Heftchen wurden den Verteilern aus den Händen gerissen, eifrig studiert und waren bald vergriffen. Man darf wohl hoffen, dass eine solche Massnahme zur Verhütung von Strassenunfällen und zu einer glatteren Abwicklung des Verkehrs in der Grossstadt beitragen wird. Es wäre sehr zu begrüssen, wenn auch bei uns in der Schweiz noch ein mehreres getan würde, um die Passanten für die für jeden starken Verkehr notwendigen Regeln für Fussgänger zu erziehen; so könnten viele Unfälle verhütet und mancher Aerger erspart werden! ey. Tempi passati! 1906 zählte Wien noch über 39 000 Pferde und knapp 1000 Automobile. Heute ist die Zahl der Pferde auf 12 000 zusammengeschmolzen; ihnen stehen 21400 Motorfahrzeuge gegenüber. Dem Siegeszug des Automobils hielt selbst der mit dem Wiener Volksleben so eng verwachsene Fiaker nicht stand. v. Motor-Transporfkongresse in Rom. Die Vorarbeiten für den nächsten Weltkongress sind dieser Taga begonnen worden. Bekanntlich spielte der letzte Kongress, welcher 1927 in London unter dem Ehrenpatronat des Prinzen of Wales stattfand, eino hervorragende Rolle. v. AUTO — Spottbillig! Infolge Ersteigerung sofort abzugeben: BUICK, 6 Zyl., ca. Mod. 1920, 18 PS, offener 5-Plätzer, dueolackiert, elektr. 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Brüssel-Gharleroi wird als Verlängerung; der Strasse Anvers-Brüissel zu bezeichnen sein und damit den Verkehr mit Paria erleichtern. -:- 1 REKLAME CLI / KO NSTLERISCHE ORU CHES CKSACHEN Voiture MARTINI A vendre, faute d'emploi, uns voiture MARTINI, Automobil-Revue, Bern, type T. F., torpedo, 6 places, en parfait etat de marche et d'entretien. Garantie. Occasion unicrue oder an Dietrich Forcart, t Fr. 3600.— Zu verkaufen Lancia-Lambda VERtAWANSTAU mit Ballon demontable nnd reichem Komfort, Modell 1926. — Offerten unter Chiffre 33729 an die Automobil-Revue. Bern. Verlas, Administration, Druck and Clicherie: HALL WAG A.-G. üallersche Buchdruckerei und Wagnersche Verlagsanstalt, Ber» DE l£Gca? Sobwelz. Qnalitäw-Pro dukt. Schützt vor auseeren Einflüssen. Immer glänzend. Einfache Anwendung. Konzessionäre gesucht. Lackfab. (Nitrozellulose) „DELCO", Lausanne. Aus Liquidation zu verkaufen guterhaltener SAURER" POST- OMNIBUS 17 Plätze, mit Pneubereifung und eloktr. Licht. 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Q III. BEatf BERN, 27. Jan. 1928 o BSatS BERN, 27.Jan. 1928 Lehrkurs der Automobil-Revue. Bau und Wirkungsweise des Automobils. Nach dem bekannten Werk von I». Razaud, adjudant-conterenoier am Lyoner Miutärzentrum hometzunu um Nr. 6. 127 schwingende wie eine Längsbewegung der Kardanwelle. Wir werden noch bei der Behandlung der Abfederung auf die Art, wie der Schub der Hinterachse aufgenommen wird, zurückkommen. Der Unterhalt der Kardangelenke. Welcher Art auch immer die Bauart der Kardangelenke sei, so arbeiten während der Fahrt in jedem Falle Reibflächen aufeinander; man muss deshalb, um an diesen Flächen Anfressungen und eine überflüssige Abnützung zu verhüten, dafür sorgen, dass die Schmierung eine möglichst reichliche ist. Wenn die Gelenke nicht von Anfang an gegen Staub durch Verkapselungen geschützt sind, tut man gut, einen derartigen Schutz nachträglich in Form einer Ledergamasche, die man mit Konsistenzfett füllt (Fig. 93), anzubringen. Die Hinterachsbrücke. Unter der Hinterachsbrüche versteht man das Gehäuse, das das Differentialgetriebe und die Differentialwellen umschliesst. Die Hinterachsbrücke besteht nur bei Kardanantrieb (Fig. 94). Irompe/fe Acfistrompete Pafm c/eressonf federbock Griffedpnfrsinemer?/ Antneös/cldue Flir. 95. Bisher erschienen folgende Kapitel: l. l»«r Moioi. Allgemeines — Typen von Motoren — Die verschiedenen Organe — Die vier Takte — Zweck der Voreilungen und Nacheilungen — Kühlung — Schmierung. 2. Der Vergaser. Prinzip des Vergasers — Der Solex-Vergaser — Der Zenith-Vergaser — Der Memini-Vergaser. 3. Der Magnet Beschreibung — Tätigkeit. Batteriezündung — Beschreibung. 4. Chassis undUebert r a g u n g. Das Chassis — Die Kupplung — Das Wechselgetriebe — Das Differentialgetriebe. Ueberleitung aus dem Kapitel der letzten Lehrkurs-Nummer iphp nnrbsfp Srml 128 Sie ist häufig aus versclüedenen Teilen aufgebaut, wie dem Differentialgehäuse und den sogenannten Trompeten, die die Differentialwellen umschliessen. Das Differential ist in seinem Gehäuse auf Kugeln gelagert, gleichfalls wie das kleine Zahnkegelrad, das auf der Kardanwelle sitzt. Die Hinterachstrompeten tragen die Federböcke, auf denen die Wagenfedern befestigt sind. Die Hinterräder können direkt mit einem Vierkant oder mit Nuten auf den Differentialwellen aufgepasst sein; in diesem Falle laufen die Differentialwellen auf in den Hinterachstrompeten gelagerten Kugellagern (Fig. 94). Der Nachteil dieser Bauart besteht darin, dass die Differentialwellen neben den Torsionsbeanspruchungen noch das Gewicht des Wagens tragen müssen, und dass alle Stösse von Strassenunebenheiten auf sie einwirken. Zudem ist es schwierig, an den Austrittsstellen der Differentialwellen Kerbwirkungen zu vermeiden, und im Falle eines Defektes im Differentialgetriebe ist man gezwungen, die Hinterachse auseinander zu nehmen, bevor man den Wagen abschleppen lassen kann. In der nachstehenden Bauart sind diese Nachteile vermieden. Die Räder sind hier auf Kugellagern, die auf den Trompeten sitzen, gelagert. Die Mitnahme der Räder geschieht durch Klauen, die an den Enden der Differentialwellen sitzen; die Klauen greifen dabei in Nuten der Radnaben ein. Das Gewicht des Wagens, sowie die Stosswirkungen der Strasse werden hier durch die Hinterachsbrücke selbst aufgenommen, die Differentialwellen werden dadurch entlastet und werden nicht auf Biegung beansprucht (Fig. 95). Tritt bei derartigen Hinterachsbauarten ein Defekt im Differentialgetriebe auf, so kann man den Wägen abschleppen lassen, ohne die Hinterachsbrücke zu demontieren. Man wird ganz einfach die Klauen ausser Eingriff mit den Radnaben bringen, und diese können dann leer umlaufen und sind vom Differentialgetriebe unabhängig. Hie und da wird die Hinterachsbauart so gewählt, wie sie unten dargestellt ist. Die Räder laufen hier auf einer massiven, durchgehenden Achse, auf der In Nr. 6 wurde die Beschreibung des Differentialstirnrädergetriebes fortgesetzt. Der letzte Satz lautete : < Diese Anordnimg gestattet sowohl eine. 129 auch, jedoch separat angeordnet, das Differentialgetriebe und die Differentialwellen gelagert sind. Der Antrieb der Räder geschieht da durch auf den Differentialwellen sitzende Ritzel, die in einer Innenverzahnung der Hinterräder eingreifen (Bauart Chenard-Walcker, Berna-Lastwagen). Da die Hinterräder hier durch eine Uebersetzung angetrieben werden, werden das Differentialgetriebe und die Differential wellen weniger beansprucht und können deshalb leichter gehalten werden, als bei der normalen Bauart. Bei der Uebertragung durch seitliche Kardangelenke ist das Differentialgetriebe im Chassis eingebaut, während die Hinterachse als reine Tragachse durchgebildet ist. Die Räder erhalten ihren Antrieb unter Zwischenschaltung von je zwei Kardangelenken durch kurze seitliche Wellen. Da bei Auf- und Abwärtsschwingungen des Differential- Achse : 5uqporfs Träger 'ouronnes den/ees infeneuremenf 43. Blatt Uebertragung durch seitliche Kardangelenke. Der vollständige Lehrgang ist im „Taschenbuch für Antomobiifahrer" (autorisiert« deutsche Bearbeitung von L. ßazauds „Manuel de l'automobiliste", 176 Seiten mit 130 erläuternden Zeichnungen dss V erfassers) enthalten. Dieses Bach kann vom Verlag der Automobil-Revue bezogen werden. Preis brosch. Fr. 4. , in Leinen geb. Fr. 6.—. Abonnenten erhalten 20% Babatfc. Fortsetzung in Nr. 10 Fig. 96. ••BflflBflBBflflBBBaBBaBBBflBBflBBBBBBBBBBBBBBBBBBBflflflflBM Au! allen Fahrten Gefahren ausgesetzt die jetzt der Motorfahrer bei der kommenden Winterszeit unternimmt, ist seine Gesundheit ICjSF"* e xx o x* ixx e> KL und es ist deshalb gar nicht überflüssig, sondern eine dringende Notwendigkeit, wenn er sich einen treuen Batgeber verschafft,der ihm Aufschluss über die Verwaltungsmassregeln zur Verhütung von Krankheiten — die Vorkehren beim Eintritt eines Leidens, um es in seinem Keime zu ersticken — die Bekleidung im Herbst und Winter — die erste Hilfe bei Unglücksfällen — gibt. Dieses alles finden Sie in unserm ärztlichen Ratgeber, welcher neu in unserm Verlag erschienen ist: •u HäSJ Das ist der Helfer in jeder Not So oft der Retter vor dem Tod •M M^ Dieser hervorragende ärztliche RATGEBER Gesundheit sollte in keiner Familien-Bibliothek fehlen, denn Das ABC der Gesundheit welches last 400 Seiten mit vielen Abbildungen umfasst auch jeder Hausvater und jede Hausmutter weiss, was sie Innere oder äussere Krankheiten, Unglücksfälle oder Epidemien, Knochenbrüche oder Vergütungen Dieses prächtig gebundene Werk kostet nur Franken ausserdem gewähren wir den Abonnenten dieses Blattes einen Rabatt von 20°/ 0 , so dass dieser ärztliche Ratgeber auf nur Fr. 4*80 zn stehen kommt.—Bestellen Sie es sofort beim , enthält keine Lücken, so dass zu tun haben, wenn es sich um handelt; kurzum es enthält alles, was der Mensch von Männer-, Frauen- u. Kinderkrankhe :i — wissen muss und wissen Senden Sie sofort per Nachnahme ;;Dae ABO der Gesundheit!' von Dr. med. 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