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E_1928_Zeitung_Nr.012

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AUTÖMOBIL-REVUE tf>?$ _ N» liefert heute Sechs- und Achtzylinder-Wagen in allen Grossen und Preislagen. - Der Peige- Wagen, Acht-Zylinder, besitzt als erster Amerikaner«Wagen vier Gänge vorwärts und ist in Rasse u. Federung wunderbar. Verlangen Sie unverbindlich Offtrte und Probefahrt. Butomob *e ot GENERAL-VERTRETUNG FÜR DIE SCHWEIZ AKTIEN-GESELLSCHAFT 3«r Paige Jzmtt Bahn holst passe 94 Telephon Sein au 54.66 konischen ff abage afcfaiieiman nut: GARAGE-WERKZEUGEN Cübt es eine testete tmf$hituu$ ZÜRICH BERN GENF Von Finnland uacli Skandinavien. Es war sehr verdanicnswert, dass Herr Paul Tri&olct, Bern, sich der Sektion Bern des A. C. S. zur Verfügung gestellt hat, uin über seine Erfahrungen auf eiaer Reiso nach den nordischen Ländern zu sprechen. Er cnücdisto sich seiner Aufgaio in klarer, fesselnder Rede, die in manchem den Wünsch aufsteigen licss, auch einmal seinen Wagen nordwärts zu lenken. Um nach Finnland zu gelangen, braucht man von der Schweiz aus ca. 3—4 Tase inklusive die Seereise von Stettin über Reval nach Helsingfors. Finnland, das Land der Seen — es soll deren au 35,000 geben — hat eine bowegte historjscho Vergangenheit hinter sich; Kriege mit dem Ausland und Bürgerkriege im Innern haben seiner Entwicklung schwere Hemmschuhe in den Weg gelogt. Dennoch ist auf allen Gebieten des wirtschaftlichen und öffentlichen Lebens in den letzten Jahren ein schöner Fortschritt zu verzeichnen, besonders bruigen die Handelsbeziehungen mit dem Ausland viel Geld ins Land. Als Hauptexportartikel kommt Holz in Betracht; dann die landwirtschaftlichen Produkte, sowie die Erzeugnisse der Maschinen- und Papier- Fabrikafcion. Für den Automobilisten liegen die Verhältnisse nicht besonders rosig, indem dio Strassen noch sehr zu wünschen übrig lassen. Bei der Geländegestal- • tung (viel Wald, viel Seen) ist es auch nicht verwunderlich, dass dem Strassenbau crosse Hindernisse im Weg stehen. Immerhin sind auch in dieser Hinsicht presse Fortschritte zu verzeichnen, und die Regierung tut ihr Möglichstes, um mit der Zeit auch Finnland ein gutes Strasscnnctz zu geben. Die Ferien in Finnland zu vorbringen, dürfte auch seinen eigenen Reiz haben, besonders wenn man an dio ungezählten Inseichen denkt, die sogen. Schären, dio sich längs der ganzen Südwest-Küste linden. Als Meer-Badeort hat Hangö einen weit herum bekannten Namen. Günstiger für den Automobilisten liegen die Verhältnisse in Schweden; ein System ausgezeichneter Strossen durchzieht das Land nach allen Riehtungen. Am meisten aber dürfte sich ein Besuch von Stockholm, dem nordischen Venedig, empfehlen, das berühmt ist durch seine Sauberkeit und sein© wundervollen Bauten. Von der schwedischen Ostküste nach Westen steigt" die Landschaft an, und auf •verschiedenen Wegen kann man per Aato hinüber nach Norwegen gelangen, dem Tmirislenland par excellence. Gross ist der., Wechsel der landschaftlichen Szenerien. Purch Täler und über Höhen gelangt man von Fjord zu Fjord, von Meer zu Meer, wobei das Lajidschaftsbild trotz einer gewissen Einförmigkeit immer wieder none Ana- •und EinWicke gewährt. Oslo, die Hauptstadt Norwegens, kann den Vergleich mit Stockholm und Helsinsfqrs nicht aufnehmen, wirfst aber durch ihre Einfachheit und Sauberkeit nicht weniger sympathisch. %, Als vierter Staat, den man zu den eigentlichen Nordländern rechnet, sei noch Dänemark erwähnt mit der Hauptstadt Kopenhagen. In. diesem relativ flachen Land ist es begreiflich, dass sehr viele und sehr gute Strassen für den Motorverkehr zur Verfügung stehen. Eine Menge historischer und •wirtschaftlicher Ergänzungen gestalteten den Vortrag überaus interessant, und eine grosso Zahl sorgfältig ausgewählter Lichtbilder vermittelten einen Begriff von der Schönheit und Eigenart der nordischen Landschaften. Lr. A.C.S. SEKTION LUZERN. Wir leben gegenwärtig wieder im Zeichen der Fastnacht. Diese kvrze Zeit der Frohmut soll auch, dieses Jahr im A.G.S. nicht unbemerkt vorüberziehen. Es wird wio vergangenes Jahr schon mit so grossem Erfolg $uch dieses Jahr wiederum ein Gesinde-Ball abgthalten werden. Noch dürfte der letztjährige allen Teilnehmern in angenehmster Erinnerung sein. Leider kann aber die Veranstaltung nicht im letztjährigen Rahmen durchgeführt werden. "Durch oberbobcitliclicn Ukas ist es diese Fastnacht aufs strengste verboten, an Saiastasen und Sonntagen Maskenbälle jeder Art abzuhalten. Maskengehen mit Larven auch in Hotels, wird uunacbsichtlich polizeilich gebüsst. Perücken und Schminke nach freiem Ermessen sind dagegen zulässig. . Trotzdem wird auch dieser Ukas den alten fröhlichen Luzerner Humor nicht nehmen. Ein rassiges Orchester mit Jazzband wird Samstag den 11. Februar st. c., abends 8.30, im Hotel St. Gotthard, zu einem Kostüm-Ball seine Melodien, erklingen lassen. Die Einladung zu diesem Anlasse geht nicht nur an dio Mitglieder, sondern auch an deren Angehörige, Freunde und Bekannte, sich recht zahlreich SU beteiligen. Zu diesem Kostümball lässt sich mit wenig Mühen und kleinen Mitteln leicht eine originelle Verkleidung zusammenstellen. Alle « dienstbaren Geister aus Haus und Hof » können trotzdem vertreten sein, wie: Zimmerzofe, Koch und Köchin, Wäscherin, Kellner und Kellnerin. Bauer und Bäuerin, Senn und Sennerin, Schnitterin, Marktweib, Dieustmann, etc. Aber auch andere originollo Kostüme einzeln und in Gruppen, dürften wesentlich dazubeitragen, ein recht gemütliches und buntes Gesamtbild zu ermöglichen, wie: Zigounsr, Orientalen, Holländer, Trachten, Kaminfeger, Blumenmädchen, Clown, Pierretton und Pierrot, Bacchantinnen, Napoleon. Mussolini, Vier Jahreszeiten, Schmetterlinge, Pilze, etc., etc. Wer sich nicht verkleiden will, ist selbstverständlich auch im Abeudkleide willkommen. An die allgemeinen Unkosten wird ein Beitrag von Fr. 2.— pro Person einkassiert. Also denn, wer eines frohen Sinns ist und gerne einige gemütliche Stunden des bunten Treibens eines Kostüm-Barlls miterleben will, der folge diessr Einladung. Ba. SEKTION EMMENTHAL. Der Vorstand hat in seiner letzten- Sitzung beschlossen, die Hauptvertammlung Samstag den 3. März 1928, 18 Uhr, im Gasthof zum Kreuz, Kalchofcn, abzuhalten. Nach den Goechäften, gemeinsamer Imbiss und gemütlicher Herrenabend; Vortrag des Herrn Polizejbonitnissär Müller aus Bpm über « Rasch und Sicher >. Uusere Mitglieder sind liöJUcii ersucht, sich das Datum vorzumerken. Seh. AUTOSEKTION ST. GALLEN-APPENZELL DES T. C. S., Ortsgruppe Wil. Diese Untergruppo veranstaltet am 12. Februar im Hotel «Schwanen» in Wll einen Clubball mit Maskcaredoute. Alle Mitglieder der Sektion St. Galien-Appenzell. wio auch der Sektion Thurgau, sind zu diesem Anlasse freundlichst willkommen. — Der grosso Saal wird prächtig dekoriert und erhält Faschingsstimmuns; auch für eine rassige Ballmusik ist gesorgt. — Eintritt für Mitglieder frei. — Die verehrten Damen sind ersucht, wenn möglich maskiert zu erscheinen. Auskunft erteilt Herr O. Hidber, Hotel «Schwanen». Wil. G.K. INTERESSANTES Fahrschule für Pferdefuhrwerke Es handelt sich hier nicht um eine Capriee, sondern der Vorschlag wurde allen Ernstes von Berliner Verkehrsinteressenten ausgearbeitet und liegt nun zum Studium vor der Verkehrskommission des dortigen Gemeinderates. Der Gedanke findet allgemein Anerkennung, da das Verhalten zahlreicher Fuhrleute im heutigen intensiven Strassenverkehr sehr viel zu wünschen übrig lässt. Trotzdem in Berlin zurzeit schon über 60,000 Autos verkehren, ist der Bestand an Pferdefuhrwerken noch immer ein recht ansehnlicher. Vielfach werden diese Gefährte der Obhut junger Burschen anvertraut, deren Unsicherheit in der Führung und Unkenntnis der Verkehrsvorschriften geradezu frappant ist. Es ist deshalb leicht erklärlich, wenn die Pferdegespanne zur Hauptsache an den täglichen Obstruktionen des Verkehrs mitschuldig sind. Die ursprüngliche Idee, die Fuhrleute auch mit Fahrausweisen auszurüsten, fand weniger Anklang, da man dort wie anderswo jede weitere Ausdehnung der Bureaukratie und Reglementierung möglichst verhindern will. Dagegen ist der Vorschlag einer Fahrschule auf guten Boden gefallen, will man doch in diesem Falle die Reglementierung durch die wirkungsvollere Erziehung ersetzen. Die Kommission hat zwar die Beratung vertagt, allerdings aus dem löblichen Grund, um möglichst umfangreiche Erhebungen über diese Materie anstellen za können. . Der Vorschlag zur Organisierung solcher Fahrschulen hat übrigens eine amüsante Vorgeschichte, die gerade auf die verknöcherte Paragraphenreiterei einzelner Behörden ein bezeichnendes Licht wirft Die nämBche Eingabe ist bereits vor mehr als Jahresfrist gemacht worden. Da man sich aber weniger an ihren Inhalt als an die äusserliche Form hielt, wurde sie an die Schulbehörde weitergeleitet, weil von Fahrschule die Rede war! Diese erklärte sich natürlich zur Behandlung des Traktandums nicht zuständig. Hoffentlich ergeht es der Anregung nun besser, nachdem sie in die rechten Hände gelangt ist. Z. NEUES VOM WAGE Gegen die Ausrichtung des Benzinzollviertels. Die schweizerische Handelskammer wendet sich gegen die Ausrichtung des Benzinzollviertels an die Kantone, Sie nimmt zur Frage des Anspruchs der Kantone auf eine Entschädigung aus den BundeSzolleinuahmen gar nicht Stellung, sondern sagt einfach, dass die Reservierung der Zolleinnahmen zu bestimmten Zwecken nur dann zulässig sei, wenn in der Bundesverfassung ein Verfassungsartikel bestehe, der ausdrücklich ihre Verwendung bestimme. Sie anerkennt somit die Subsummierung des Bundesrates des Benzinzollbeischlusses unter den Artikel 37 der Bundesverfassung, die der Bundesrat in seiner Botschaft vornahm, nicht. Darüber darf man keineswegs erstaunt sein, denn auch in der Ständeratssitzung bezweifelte Herr Böhni allen Ernstes die Verfassungsmässigkeit des Benzinzolles. Was helfen aber diese Zweifel, wenn man zusehen mus!s, wie die Kantone nach den BenzinzöHen lechzen — wenn man weiss, dass für Uri' und vielleicht noch andere Kantone das Gleichgewicht des Staatshaushalts von der Austeilung des Benzinzolls abhängig ist? go. Die Benziiikomuiission des Nationalrates. Die Kommission, dio kürzlich in Lugano getagt hat, um den Verteilungsmodus für den Benzinzoll, wie ihn der Ständerat vorläufig festgelegt hat, für die National ratsverhand- Innsr 7U nrüfen, wird am 22. Februar abends eine Ergänzungssitzung in Bern abhalten, fit.

\ / ^K»"V^ 1 ii» im 4-# fff°12 - 1928 LETZTE- NACHRICHT& Sitzuug auf Sitzung! Die nationalrätliche Kommission zur Verteilung des Benzinzolles, welche kürzlich in Lugano tagte, wird am 22. Februar wieder in Bern zusammentreten, v. Eine neue Rcussbrückc bei Sins. Der zuirerisdie Der wcisse Stern marschiert! Die in Lausamie in Bildung begriffene Gruppe zur He- Reusiäbrückc bei Sins, die 500 m unterhalb der Regicrmigprat ist mit dem Projekt für eine neue bung der Verkehrssicherheit durch Ordnung jetzigen zu liegen käme, vorläufig nicht einverstanden. It. und Selbstdisziplin auf der Strasse hat auf den 20. Februar eine Griindmigsversammhmg im « Saal der 22 Kantone» im Lausanner BahnJjofgcbäiide einberufen. Deputierte und Magistraten werden der Versammlung beiwohnen. Wir sind glücklich, die Gründung der ersten Vereinigung zu verfolgen, die unsere seit zwei Jahren verfochtcucn Ideen des Weissen Sternes auf ihre Standarte schreibt! v. Die Genfei* Sternfahrt. Wie wir bereits mitteilten, wird die Genfer Sternfahrt im grossen und gauzen unter den gleichen Konditionen wie im letzten Jahre ausgetragen. Di« Ausgangspunkte bleiben Zürich, Basel. Luzern, Bern, Neuenburg, Lausanne und Martigny. Der Start wird wie letztes Jahr zwischen 7.30 Uhr und S Uhr erfolgen. Die Fahrroute bleibt bis zum letzten Augenblick geheim. Die mittlere Stundengeschwindigkeit wird für dieses Jahr von 35 auf 37 Kilometer erhöht. Die Konkurrenten werden dieses Mal zwischen 11 und 13 Uhr keine Erlaubnis zum Anhalten erhalten; wenn sie es tun, geschieht es auf ihr Risiko. Das Ziel wird sich wiederum vor dem Automobilsalon befinden. Nennungsgelder wie bisher: 30 Fr.; Termin bei einfacher Gebühr: 10. März; für die zweite Nennungsfrist mit doppelter Gebühr wende man sich an das Sekretariat des A. C. S., Rue du Rhone 43, Genf. Die Preisverteilung findet gleichzeitig mit derjenigen des Kilometer laiice am 18. März abends im Automobilsalon statt. Der Sektioiiswanderbccher gelangt erneut zum Austrag. 1925 wurde er von Martiguy gewonnen, 1926 von Luzern und 1927 von Waadt. v. Gesperrt ist der Verkehr an der Schwanengasse in Bern wegen Kanalisationsarbei- 20. Februar ten, die bisca. dauern. Herr Nationalrat yalloton-Warnery, präsidierte m brillanter Weise die Generalversammlung und den Unterhaltungsabend der S.A.V. und des T.O.S. Waadt. exxtg*eg~ex>. AUTOMOBIL-REVUE Die AUTO-CREDIT-BANK A..G., ZÜRICH, finanziert langfristige (bis auf 18 Monate verteilte) Abzahlungsgeschäfte in Personen- und Last- Automobilen. Sie ist die führende schweizerische Teilzahlungsbank. Tel. IIto 36.93. Börsenstr. Mr. 21 Der neue ALL-WEATHER- Ballonrcifen wurde der schönste Reifen genannt, den man je ge« sehun habe — das ist zweifellos richtig, aber sein eigentlicher Wert für den Automobilisten liegt ü» seiner Zugkraft, im weichen Lauf und in der minimalen, langsamen und gleichmässigen Abnützung. Montieren Sie das nächste Mal GOODYEARS neuere Ballonreifen! GOOD Überall erhältlich THE GOODYEAR TIRE & RUBBER EXPORT CO. ZÜRICH 338 - Tel. Selnau 27.58 Dgp6t für die franz. Schweiz: 30, rue AlfredUVincent, Genf Tel. Mont Blanc 26.25 •••••••••••••••••••••••••• In Erwartung qui etes proprietaire d une voiture 6 cylindres, serez tres heureux f d'apprendre que Vorbeifahrt a cree ä votre intention un carburateur specia! denomme type MO II präsente la meme superiorite que celle qui a fait la renommee du type M pour moteurs de 4 cylindres, tout en etant reste aussi simple Im 100-km-Tempo vorüber Dans votre interet, veuillez profiter du calme de lasaison, pour prier votre garagiste devous en monter unäl'essai Agent general: Telephones 8.42 et 8.82 Depot a Gcnove: Theo Sarbach Rue du Prieure