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E_1928_Zeitung_Nr.010

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Anfrage 383. Haftung

Anfrage 383. Haftung für Schadenersatz. Mein Freund bat in einem, Hausparterre mit grossem Vorplatz eine Garage gemietet. Dieser Vorplatz ist mit einer 2 m hoben Mauer umzäunt. Für die .Einfahrt sind 2 grosse Holztore in die Mauer eingelassen. Eines schönen Tages Ende August 1926 'passiert es, dass ein auswärts wohnender Verwandter des Hausbesitzers mit seinem Auto zu ihm, also zum Besitzer des Hauses, auf Besuch kömmt und den Wagen im Hofraum auf obgenanntem Vorplatz, der etwas steil angelegt ist, rechtmässig aufstellt. Während der Abwesenheit des Wagenbesitzers wollte mein Freund zufälligerweise seinen Wagen aus der gemieteten Garage herausholen. Um aber dies tun zu können, war er genötigt, den fremden Wagen von seinem Standorte zu entfernen. Folglich bestieg er das fremde Vehikel, drückt auf die Kupplung, und der Wagen kam ins Rollen. Unglücklicherweise war die Autotüre offen, und durch den Anprall an der Mauer wurde erstere defekt. Auch die vordere Lenkstange und verschiedenes andere wurde demoliert. Es entstand angeblich ein Schaden von ca. 130 Fr Statt nun von Seite des Besitzers die sofortige Beweissicherung des entstandenen Schadens an die Hand zu nehmen, gebt der Besitzer hin und fährt nach seinem thurgauischen Wohnort und macht erst drei Tage später per Charge, aber nicht amtlich, den Schaden geltend. Dann geschah von Seite des Geschädigten nichts mehr bis 2. Dezember 1927, also volle 14 Monate. Nach eenau 14 Monaten kommt dann ein Zahlungsbefehl im Betrage von 500 Fr. für Reparaturen, Wagenmiete und Minderwert des Wagens ins Haus geflogen. Auf meinen Rat hin machte mein Freund gestützt auf Art. 60 und 135 0. R. (Verjährung) Rechtsvorschlag. Wollen Sie nun gutigst über dieses Vorgehen meines Freundes in rechtlicher Beziehung die ganze Angelegenheit unter die Lupe nehmen und etwas präzis beha'ndeln. Ich möchte gerne speziell über die Verjährung, anhand von Kommentaren genauen Aufgchlüss haben. Es dient mir sehr wahrscheinlich als Beweismaterial vor richterlichen Behörden. Seh. in A. Antwort: Ihre Anfrage ist schnell beantwortet. Gestützt auf den von Ihnen selbst erwähnten Artikel 60 •O.,R' verjährt der Anspruch auf Schadenersatz in. einem Jahre von dem Tage hinweg, wo der Geschädigte Kenntnis vom Schaden und von der Person der Ersatzpflichtigen erlangt hat, jedenfalls aber mit Ablauf von zehn Jahren vom Tage der schädigenden Handlung angerechnet. Die zehn Jahre fallen hier ausser Betracht. Die einjährige Verjährungsfrist musste seitens des Anspruchberechtigten, entweder durch Klage oder Betreibung unterbrochen werden. Nachdem der Anspruchsberechtigte, trotzdem er Kenntnis vom Ersatzpflichtigen hatte, 14 Monate nichts von sich hören liess, ist eben, inzwischen, gestützt auf Art. 60 O.-R. Verjährung erfolgt, und Ihr Freund kann sich mit vollem Recht darauf berufen und jegliche gegen ihn gerichteten, Schadenersatzansprüche unter Berufung auf die Verjährung ablehnen. • Anfrage 384. Gewährleistung für Mängel. Am stung wegen Mängeln der Sache vor — dies ist 13., September 1927 kaufte ich bei einer Automobilwerkstätte einen Wagen, Modell 1924. 4-Zylinder, die Wahl, mit der Wandellingsklage den Kauf, rück- zweifellos voTÜegendonfalls — so bat der Käufer 7 PS als Occasion zum Preise von 2500 Fr. Im gängig zu machen, oder mit der Minderungsklago Kaufvertrag steht: «Herr E. in B. kauft heute fest Ersatz, des Minderwertes der Sache zu fordern. bei der Fa. X. ein Occasions-Personen-Automobil, Auch wenn die Wandelungsklage angestellt worden ist, kann der Richter bioss Ersatz dos Minder- Modell Z, mit 7 PS, wie besichtigt und probiert, Motor Nr. 40865. zum Preise von 2500 Fr. Zahwertes zusprechen, sofern die Umstände es nicht lungsbedingungen 1000 Fr. bei Bestellung, der Rest in monatlichen Raten von 100 Fr.» Als Gerichtsstand anerkennen beide Teile denjenigen. von B. Soweit der Kaufvertrag. — Als Anzahlung leistete ich vorerst 500 Fr und später weitere '250 Fr. Am 20. September blieb mir der Wagen erstmals stekken, worauf derselbe dann von Seiten des Verkäufers wieder hergestellt wurde. In den nächsten Wochen versagte der Wagen verschiedene Male. Ich habe dann durch Charg6brief den Wagen dem Verkäufer in seiner Garage zur Verfügung gestellt Ich verlangte einen Wagen, der nicht gleich be der dritten Fahrt solche Mängel aufweist, ganz abgesehen vom Benzinverbrauch, dsr ganz enoim war. Da jedoch der Verkäufer auf all dies nich* reagierte, so forderte ich ihn auf, nochmals die Fahrt mit mir zu machen, und sich selbst zu überzeuiCn. dass der Wagen nicht imstande ist. Steigungen zu nehmen, was jedoch abgelehnt wurde, da er mit mir keine Fahrten zu machen habe. Ich habe dann meine Anzahlung zurückverlangt, doch auch dies verweigert der Verkäufer, da von einer Rückzahlung ; m Vertrage nichts ausgemacht worden sei. Als ich noch den Verkäufer auf den hohen Benzinverbrauch aufmerksam machte, versprach er, nachzusehen, und sagte mir auch, dass ein Anfänger etwas mehr Benzin brauche als ein routinierter Fahrer, aber doch sicherlich nicht in solch hohem Masse. — Am 30. September erhielt ich auch eine Rechnung, worin stand: «Vergaser-Niveau versetzt» Ich frage mich, ob die Schuld an dieser Stelle liegt. Ich bitte Sie um Ihre Rechtsauskunft: 1. War ich im Recht dass ich den Wagen dem Verkäufer zur Verfügung stellte und weitere Zahlungen verweigerte? 2. Ist mir die' Anzahlung nicht wieder zurückzuvergüten, da ich einen solchen Wagen nicht brauchen kann und auch eine weitere Marke mir nicht zur Verfügung gestellt wurde trotz Aufforderung? 3. Bin ich. berechtigt, auch die gehabten Spesen, wie Versicherung und Steuer, in Anrechnung zu bringen? 4. Kann ich ferner auf Entschädigung klagen, weil ich meine Reisetätisrkeit nicht mehr ausführen konnte? A. E. in B. Antwort" Der Vorkäufer haftet dem Käufer sowohl für die zugesicherten Eiienscbaften als auch dafür, dass die Sache nicht körperlich'e oder rechtliche Mängel habe, die ihren Wert und ihre Tauglichkeit zu dem vorausgesetzten Gebrauche aufheben oder erheblich mindern. Er haftet auch dann, wenn er die Mängel nicht gekannt hat. Der Käufe." muss, sobald es nach dem üblichen Geschäftsgänge tunlich ist, die Beschaffenheit der empfangenen Sache prüfen, und, falls sich Mängel ergeben, für die der Verkäufer Gewähr zu leisten hat. diesem sofort Anzeige machen. Versäumt dies der Käufer, so gilt die gekaufte Sache als genehmigt, soweit es sich nickt um Mängel handelt, die bei der übungsgemässen Untersuchung nicht erkennbar wartm. .Ergeben sich später solche Mängel, so muss die Anzeigo sofort nach der Entdeckung erfolgen, widrigenfalls- die Sache auch rücksichtüeh dieser Mängel als genehmigt gilt. Liest ein Fall äor Gewährlei- AUTOMOBIL-REVUE t!)28 — NO 9 rechtfertigen, den Kauf rückgängig zu maenen. Wird der Kauf rückgängig gemacht, so muss der Käufer die Sache nebst dem inzwischen gezogenen Nutzen, d h Vergütung für Gebrauch des Wagens, dem Käufer zurückgeben. Der Vorkäufer hat den gezahlten Kaufpreis samt Zinsen zurückzuerstatten und überdies, entsprechend den Vorschriften über die vollständige Entwertung die Prozesskosten, die Verwendungen und den Schaden zu ersetzen, der dem Verkäufer durch die Lieferung fehlerhafter Ware unmittp'bar verursacht worden ist. Die Klagen auf Gewährleistung wegen Mängel der Sache vorjähren mit Ablauf eines Jahres nach deren Ablieferung Da aber die Automobil-Lieferunss- und Kauf&bedingungen in der Regel bloss eine Garantiefrist von webs Monaten voorsehen. müssen Sie innerhalb dieser sechs Monate gegen den Verkäufer vorgehen. * Anfrage 385. Haftung. Wer ist haftbar: der Wagenbesitzer oder derjenige, welcher fährt ? Mir passierte vor einiger Zeit folgender Fall: Um mittags 12 Uhr fuhr ich durch die Stadt mit dem Geschäftswagon. natürlich im Auftrage der Firma. Vor mir fuhr ein Fiat-Wagen in ziemlichem Tempo (30 km). Bei einer Strasseneinbiegung stoppte derselbe plötzlich ab mit seiner Vierradbremse. Ich bremste auch. Doch es langte nicht mehr canz. weil ich wahrscheinlich zu wenig Distanz hatte und zudem nur Zweiradbremsen. Es eab eine leichte Kollision, bei welcher die Autonummer CH- Schild und Reservepneu am vor mir fahrenden Wagen beschädigt wurden. Der Besitzer betrachtete den Schaden, schrieb meine N'ummer auf und fuhr davon, ohne einen Tatbestand aufzunehmen mit Zeugen. Jetzt bekommt meine Firma eine Rechnung von Fr". 60.— Mein Arbeitgeber macht mich dafür haftbar. Was ist hier zu machpn ? Es sei noch bemerkt, dass beide Wagen Kasko-Versicberung haben. Muss nicht eine der beiden Versicherungen hier zahlen ? M. J in B. Antwort: Grundsätzlich und in erster Linie ist der Führer des Automobils haftbar und nicht der Eigentümer Der Geschäftsherr haftet für den Schaden seiner Angestellten nur dann, wenn sie den Schaden in Ausübung ihrer dienstlichen oder geschäftlichen Verrichtungen veranlasst habon, wonn er nicht nachweist, dass er alle nach den Umständen gebotene Sorgfalt angewendet habe, um einen Schaden dieser Art zu verhüten. Dies hat der Geschäftsherr vorlicg-ondenfalls getan, indem er eine mit der Fahrbewilligung ausgerüstete Person mit dem Automobil fahren licss. Was den entstandenen Schaden anbelanet, so ist die Regelung, nachdem beide Wajren kaskoversichert sind, höchst einfach, indem jede Kaskoversicherung den ihron Versicherten entstandenen Schaden zu vergüten hat. Der Eigentümer des von Ihnen geführten Wagens hat seinen Schaden seiner Kaskoversicherung anzumelden. Das Gleiche hat der Eigentümer des Fiat-Wagens zu tun. Angenommen, dieser letztere hätte keine Kaskoversicherung, so miisste dafür die "achpchadenversicherun? Ihres Prinzipals aufkommen, sofern derselbe wenigstens eine solch« abgeschlossen hat, was v:a\\\ der Fall .sein dürfte. * Anfrage 386. Gebundenheit an eine Offerte. Am 17. dies führte mir ein Autohändlcr L. einen neuen Wagen vor zum Tausch gegen einen alten. Ich erklärte ihm, dass ich nicht die Absicht habe einen lieuon WäTgcn anzuschaffen, vielmehr interessiere ich mich für eine gute Occasion. L. hat mir daraufhin unter drei einwandfreien Zeugen gleicu einen 6 Zylinderwagen zum Preise von Fr. 48U0.— offeriert und erklärt, er werde den Wagen am 18. ds. abholen und am 19. Januar vormittags vorführen. L. hat nun am 18. ds. den offerierten Wagen tatsächlich in dem. erwähnten Privatharuso abgeholt; unterwegs besuchte er einen andern Interessenten, um ihm den Wagen zu zeigen. Wie L. selbst aussagte, habe er ihm denselben Preis von Fr. 4800.— gefordert, der Interessent aber, der die Ueberzeugung eines guten Wagens hatte, offerierte L. gleich Fr. 5500.—, wenn er ihm den Wagen gleich hier lasse. L. bemerkte dem Interessenten, dass er den Wagen bereits mir versprochen habe, und dass er ihn zuerst noch mir vorführen sollte. L. Hess sich aber überreden und übergab den Wagen gleich dem Interessenten, zu dem offerierten Preis von Fr. 5500.— Zur Offertenstellung vom 17. dies muss ich noch nachtragen, dass ich L. ausdrücklich erklärt habe, er möchte mir diesen Wagen auf alle Fälle vorführen, wobei er bemerkte, ich müsse mich aber dann rasch entschliessen, indem er bereits dafür weitere Interessenten habe und der Wagen ohne Zweifel innert 2—3 Tagen fort sein werde.. Würden Sie nun so freundlich sein und mir, wenn möglich bald, bekannt geben, ob L. rechtlich verpflichtet ist, mir den Wagen vorzuführen, oder wie ich mich in diesem Falle verhalten soll. H. J in A. Antwort- Wer einem andern den Antrag zum Abschlüsse eines Vertrages stellt und für die Annahme eine Frist setzt, bleibt bis zu deren Ablauf an den Antrag gebunden. Er wird nieder frei, wenn eine Annahmeerklärung nicht vor Ablauf dieser Frist bei ihm eingetroffen ist. Wird der Antrag ohno Bestimmung einer Frist an einen Anwesenden gestellt, und nicht sogleich angenommen, so ist der Antragsteller nicht weitergebunden Wenn Ihnen nunmehr der Lieferant vor Zeugen erklärt bat, er werde Ihnen den Wagen am 19. Januar vorführen, Sie müssen eich dann aber rasch entschliesson, da er dafür weitere Interessenten hefbe, so gebt daraus hervor, rlass der Lieferant bis- zum 19. gebunden sein wollte. Ausserdem bat er es unterlassen sich durch irgendwelche Vorbehalte wie « freibleibend » und dergleichen freio Hand zu bewahren. Er ist somit unserer Ansicht na»h nicht berechtigt gewesen, den Wagen zu verkaufen ohne Ihnen denselben, wie zugesichert, vorgeführt zu haben. Immerhin wird der Lieferant einwenden, er habe natürlich nicht gewusst, ob Sie den Wagen wirklich kaufen würden und er habo daher nicht riskieren wollen, die sich bietende Gelegenheit zum Verkaufe zu verpassen. Wir glauben aber nicht, dass dieser Einwand stichhaltig ist. Wir würden Ihnen empfehlen, vorerst auf gütlichem Wege zu versuchen vom Lieferanten Schadenersatz zu verlangen. Sollte er nicht bereit sein Ihnen in irgend einer Art entgegenzukommen, können Sie ihn zu einem Aussöhminjrsveisuch vor den Richter vorladen. Dqrt sehen Sio dann, welchen Standpunkt er einnehmen wird. In Wirklichkeit ist Ihnen ein Schaden nicht entstanden, immerhin ist- Ihnen ein gewisser Mehrwert durch das Verhalten das Lioferanten entgangen. Eine Vorführung des in Frage stehenden Wagens ist heute, nachdem er verkauft ist, nicht mehr möglich. Es k;rnn sieb nur noch um pjuc Entschädigung- handeln für entgangenen Gewinn. * Saurerenau Das Qualitäts-Oel demontabel. 8/20 PS, 6fach bereift, elektr Licht und Anlasser, tadellos instandgestellt, mit Garantie, 6867 Fr. 4000.— Mercedes -Benz -Automobil A.-G., Zürich iflRQt-Pf IU,0 01. ri. geräumige ß Gebrauchswagen ohl . ail «hc Wegen Anschaflg eines grössoren Wagens ist eine VVEYMANN - Karosserie, 10/28 HP, 4-Plätz., Marke Mathis, Modell 1926/27, wenig gefahren und in prima Zustand preiswert abzugeben. Offerten unter Chiffro 10167 an die Automobil-Revue, Bern. 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-1928 AUTOMOBTL-RHVUE 15 Der Radfahrer. An der Grcnzaohcrstrasse in Basel fuhr ein Radfahrer auf dem für Radfahrer verbotenen Fussweg daher und blindlings in ein Automobil hinein. Folge des unvorsichtigen und verbotenen Faluens: erhebliche Verletzungen, zermalmtes Rad Die Biälter meden, dass sich der Automobilist des verletzten Radfahrers in zuvorkommende Weise angenommen habe. xi. Ade, du liebe alte Zeit...! Wie von massgebender Stelle berichtet wird, soll 1928 auch die letzte Pferdeüost im Baselgebiot, Ausst-Giebenach-Arisdorf, dem konkurrenzlosen Autobus weichen, v. JNTERESSANTES AUS ALLEt WELT Die englische Regierung mischt sich in den Kampf Strasse gegen Schiene. In allen Staaten Europas tobt gegenwärtig der Kampf zwischen Bahn und Auto. In England liefern einzelne Bahngesellschaften den Autotransportverbänden eine erbitterte Fehde. Kürzlich reichten die Bahnen ein Gesetzesbegehren ein, das sie ermächtigen soll, den Transport auf den Strassen selber zu übernehmen. Dieses Gesuch der Bahnen hat das Feuer des Kampfes von neuem geschürt. In den letzten Jahren haben sich die englischen Bahnen redlich bemüht, den Betrieb auf ihren Linien zu verbessern und ihre Tarife zu erniedrigen, um der Autokonkurrenz wirksam entgegenzutreten. Die Konkurrenz zwischen Bahn und Auto zieht immer weitere Kreise in den Bereich der Interessen. So beschloss die englische Arbeiterpartei, die verschiedenen Syndikate der Transport- und Industriearbeiter einzuladen, sie über den Kampf zu orientieren und zur Stellungnahme zu bewegen. Die Konferenz, die in nächster Zeit stattfinden wird, soll vom früheren Premier Mac Donald geleitet werden. In öffentlichen Kreisen glaubt man, die englische Regierung werde eine Staatskommission zur Untersuchung der bedeutsamen Frage aufstellen, um so den Gesetzesentwurf in grossen Zügen vorzubereiten. fit Die Bildung eines europäischen Automobilkartells zur Rationaiisieruns der Automobilfabrikation und als Gegengewicht der amerikanischen Konkurrenz, befürwortete Mussolini in einer Besprechung mit den italienischen Automobil-Grossindustriellen Einem solchon Kartoll wird zur Unterstützuns der gegenwrhHiz schwere Zeiten durchmachenden italienis'Ohen Automobilindustric in den betroffenen Kreisen grosso Bedeutung zugemessen. xi. Etwas mehr Anstand wünscht der New Yorker Polizeipräsident von seinen Verkehrspolizisten, welche die Gewohnheit haben, falsch fahrende Automobilisten mit allzu unzweideutigen Worten zurechtzuweisen Ein besonderer Höflichkeitskurs soll den Herren Polizisten den nötigen Takt beibringen. Was bei ans nicht zur Nachahmung empfohlen werden muas (es ist ja nicht nötig!), indessen doch nicht unerwähnt bleiben darfl xi. Mussolini will 1928 einen italionisekciiAutomobil-Salon. Entgegen dem Beschlüsse der italienischen Konstrukteure, im Laufe dieses Jahres keinen italienischen Automobilsalon zu organisieren, findet auf ausdrücklichen Wunsch des Duce im April während der grossen Mailänder Messe ein internationaler Automobilsalon statt. Die Union italienischer Automobilfabrikanton hat die Organisation des 14 Tage dauernden Salona an die Hand genommen. Es handelt sich nicht um die übliche Automobüausstellung, die früher nur eine kleino Unterabteilung der Mailänder Messe bildete, sonsern um die diesjährige Organisation des von der U I F A. für 1929 geplanten internationalen Au'omobilaussfellung. v. iiiHM«Mmm«mmimm»ninmtiinm« j Aus Industrie & Handel :• Neue Plantagen für die Goodyear-Gesellschaft. Die Goodyear Tire and Rubber Company, Akron. hat kürzlich in Sumatra Ländereien von 29 000 Acres Flächeninhalt für Gurnmiplanta?en gekauft Durch diesen Kauf erhöht sich der FlantaRonflächeninüalt der Goodyear im Orient auf nahezu 20CKX) Hektaren, nachdem vor mehr als zehn Jahren der Grundstock gelegt wurde durch Ankauf von zirka 8000 Hektaren, welche heute bereits vollen Ertrag abwerfen. Die neuen Ländereien befinden sich im Distrikt Bila, welcher als bestes Gummiland In Sumatra gilt. Es wird sofort mit den Räumunssarbeiton und mit dem Anpflanzen der Gummibäume begonnen werden und wird dies bei Aufbietung einer Armee von über 5000 Arbeitern ungefähr drei Jahre in Anspruch nehmen. Dieser Kairf bedeutet eine wertvolle Ergänzung der gesamten ausgedehnten Prodiiktionsanlasron. Es bestehen bekanntlich neben dem Stammhaus in Akron noch Reif&nfabriken. in Kanada. Kalifornien, Australien und England. Danebon gehören dem Konzern bedeutende Spinnereien für das Cordr gewebe, sowie Baumwollplantaseu und ergiebige Kohleaminen an. Das neu angekaufte Gummiland, welches von eintsn japanischen Syndikat abgetreten wurde, befindet sieh ziria 150 Meilen südlich der ursprünglichen Goodyear - Plantage am Bila- Fluss. so dass der Zugang .zum offenen Meer gesichert ist. Die holländische Regierung beabsichtigt übrigens, eine neue Bahnlinie durch das Gebiet anzulegen. Der dort beredt® tätige erfahrene Stab amerikanischer und holländischer technischer Mitarbeiter würde übernommen und soll sogar noch erweitert werden mit der vorgesehenen Erweiterung dos Produitionsprogrammes. B. Neue Zylinderschleiferei in Grenchtn. Während vor einer Reihe von Jahren die meisten Reparaturwerkstätten mit eigenen, oft recht primitiven Hilfsmitteln sich selbst an das Zentrieren von ausgelaufenen Zylindern machten, besitzen wir heute in der Schweiz eine ganzo Reihe von Betrieben, die sich ausscbliesslich mit diesem Geschäftszweie befassen. Gediegene Fachkenntnisse von Spezialisten haben im Verein mit den aufgekommenen Sondermaschinen die Zylinderschleiferei auf eine Höbe gebracht, die dem Automobilisten jede Gewähr für höchste Präzision der ausgeführten Arbeiten bietet. Das neueste Modpll einer solchen Maschino wurdo vor einiger Zeit von der bekannten Firma Keltaibergor an die Spezialwerkstätto F. Häberli in firenchen geliefert, welche als neuen Geschäftszweig die Zylinderscbleiferei aufgenommen hat. Kolben, in SpeziaWegierung und Graueuss. sowio Kolbenringe aller gangbarsten Dimensionen ab Laser lieferbar. mecon/ciens Am fluo Rvataren und Revisionen Tel2.35 li. Huunmann ARTII a. 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