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E_1928_Zeitung_Nr.010

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mais une experience de

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Ncstal p. Glaris. TU. DISTEL1 & Co., Garage Gentral, Ölten. BLAXK S.A. Automobiles. Liestal. La representatipn pour quelques cantons est eneore ä eeder. Grand stock de pieees de rechange! AUTO MOBIL-REVUC t»28 — N» 10 Wollen wir eine Ruppenbahn? Befriedigender Jahresabschluss (Ein neuer Bahnbau. ist heute — im Zeitalter des Automobils — ein wirtschaftliches Va-banquo- Spiel. Wir geben nachfolgend einer ausseist objektiven Kritik eines St Galleis Raum, dio zu dem vielumstrittenen Ruppenbahn - Pxojskt Stellung nimmt. — Die Red.) . In den Köpfen ostschweizerischer Verkehrspolitiker spukt in letzter Zeit wieder die Idee vom Bau einer Ruppenbahn, eines zum grössten Teil unterirdisch geführten Schienenwegs, der die st. gallische Hauptstadt mit der Metropole des Rheintals, dem Marktort Altstätten verbinden sollte. An Verbindungswegen zwischen St. Qallen und Altstätten fehlt es zwar nicht: ein Schienenstrang geht über Rorschach, ein anderer über Gais. Mit dem Automobil können die gleichen Wege eingeschlagen werden und zudem steht noch, und zwar als kürzeste Verbindung, die Ruppenstrasse zur Verfügung. Eine normalspurige Bahn durch den Ruppen würde die jetzige Fahrt mit der S. B. B. von St. Gallen nach Altstätten durch Wegfall des Umwegs über Rorschach wesentlich kürzen. Soll aber die Ruppenbahn zu etwelcher Bedeutung gelangen, so erscheint es uns nötig, sie als Zufahrt zum Arlberg durch Verlängerung über Oberriet bis nach Feldkirch auszubauen. Daraus ergäbe sich, wenigstens für das Gebiet zwischen Zürich und St- Gallen, eine bedeutende Verkürzung der Linienführung nach dem Arlberg gegenüber den bestehenden Schienenstrang über St. Margrethen-Bregenz, sowie Buchs-Feldkirch, und die Möglichkeit einer teilweisen Führung des internationalen Zugverkehrs Zürich - Arlberg über St. Gallen-Ruppen würde in den Kreis näherer Erörterung gerückt. Die finanziellen wie die betriebswirtschaftlichen Verhältnisse sind aber derart, dass Autoverkehr im Winter. Die gemeldete Traversierung des Julier-Passes durch die beiden französischen Raupenautos hat bei der Bevölkerung des Oberhalbsteins und ixn italienisch sprechenden Bivio lebhaften Beifall gefunden. Im «Freien Rätier» wird dies© winterliche Pioniertat mit der mehrmals geforderten und zum Teil auch durchgeführten Offenhaltung des Julier-Passes in Zusammenhang gebracht und mit Recht darin eine bedeutende Erleichterung der Existenzmöglichkeit für die Bergbevölkerung gesehen, xi. bei den Schwelzerischen Bundesbahnen Das vergangene Jahr wird von den SJB.B. mit einem Nettoüberschuss der Gewinn-and Verlustrechnung von 5,65 MilL Franken ab-, geschlossen. In Anbetracht der Verhältnisse und mit Rücksicht auf den Druck der Automobilkonkurrenz darf dies als gutes Omen für die Lage unserer Bundesbahnen bezeichnet werden, und überdies lässt dieser Abschluss ebenfalls günstige Rückschlüsse auf unsere Wirtschaftslage zu. Mit der Konsolidierung der Bundesbahnen sind volkswirtschaftliche Interessen verknüpft. Einmal sind bedeutende Kapitalien in unsern Staatsbahnen investiert, und zum andern hängt mit der finanziellen Situation selbstverständlich die gesamte Tarifpolitik zusammen, womit wiederum die Berührung mit wirtschaftlichen Allgemeininteressen gegeben ist. Nachfolgend sei deshalb der Abschlussder S. B. B. mit den nähern Zahlen wiedergegeben. Es geht daraus hervor, dass die Besserung sowohl aus dem Personen- wie aus dem Güterverkehr kommt. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist sogar bei letzterem doppelt so gross als bei ersterem, und das ist ein sehr gutes Zeichen. Interessant zu erfahren wäre, ob man diese Besserung auch der Verkehrsbelebung durch das Automobil zuschreiben will. Findet man in Bahnkreisen den Mut, das einmal zuzugestehen? Im Jahr 1927 wurden 109,2 Millionen Personen befördert, 6,2 Millionen mehr als im Jahr 1926. Auch im Güterverkehr stieg die transportierte Menge um 1,01 Mill. Tonnen auf 17,81 Mill. Tonnen. Der Personenverkehr warf Fr. 142,8 Mill. ab, gegen 137,3 Mill. Franken im Jahr 1926, nach unserer festen Ueberzeugung bis zurwährend im Güterverkehr 227 MilL Franken Verwirklichung des Ruppenbahnprojekts noch eingenommen wurden, 11,9 Mill. Franken viel Wasser den Rhein hinunterfliessen dürfte. mehr als im Vorjahr. Mit den «Verschiedenen Einnahmen» ergibt sich ein Total der Es ist nicht zu übersehen, dass die jetzige Schnellzugslinie Zürich-Sargans-Buchs bis Betriebseinnahmen von 395,1 Mill. Franken Sargans auch von den Schnellzügen Zürich- (1926: 376 Millionen Franken) oder pro Kilometer Fr. 134,3 gegen Fr. 127,8. Chur befahren wird und dass auf Strecke Sargans-Zürich die Buchser- und die Churerkomposition zum Teil gemeinschaftlich, im Millionen Franken, 1,9 Mill. Franken weniger Die Betriebsausgaben erforderten 251,1 nämlichen Zage geführt werden. Es würden als im Vorjahr, pro Kilometer Fr. 85,3 (86,01 also auf dieser Linie namhafte Fahrleistungen Franken), so dass sich der Ueberschuss der nicht eingespart, weil die Züge im grossen Betriebseinnahmen auf 144 Mill. Franken beläuft und um 21 Mill. Franken höher ist als und ganzen, des Graubündnerverkehrs wegen, doch geführt werden rnüssten. Ganz der Ueberschuss des Jahres 1926. gleich verhält es sich auf der Rheintaleriinie. Für die Verzinsung und Tilgung der Schulden einschliesslich Verzinsung des Kriegs- Auch hier wären Leistungsverminderungen nicht möglich, denn der Verkehr Konstanz defizits sowie für die Einlagen in die Spezialfonds werden 138,4 Mill. Franken erfordert, (Schwarzwald)-Rorschach und Lindau-Bregenz-St. Margrethen fliesst — unbekümmert so dass die Gewinn- und Verlustrechnung um eine Ruppenbahn — nach wie vor der Rheintaleriinie zu und ist von dieser weiterzuleiten. Eine Ruppenbahn würde somit anderen Linien Verkehr entziehen, und zwar Linien, welche diesen Verkehr wohl zu bewältigen vermögen! Zudem würde der Verkehrsentzug die konkurrenzierten Linien nicht in Stand setzen, ihre Zugsleistungen der Verkehrsverminderung entsprechend herabzusetzen. Das Endresultat lässt sich voraussehen: ungenügende Frequenz beim Ruppen, Schädigung der bestehenden, den Verkehr gegen den Arlberg und das Bündnerland vermittelnden Linien! Die massgebenden Instanzen werden alle diese Verhältnisse und Wechselbeziehungen zweifelsohne gründlich in Erwägung ziehen, ehe sie die Konzession zum Bau einer Ruppenbahn erteilen. Von Seiten der S. B. B- wird über die stets zunehmende Konkurrenz des Automobils geklagt. Tatsächlich besteht diese Konkurrenz und lässt sich, je länger je weniger, nicht mehr aus der Welt schaffen. Wenn schon heute bestehende, gut ausgebaute Linien es nicht auf den ihrer Leistungsfähigkeit entsprechenden Verkehr bringen, so empfiehlt sich doppelte Ueberlegung, bevor man neue Bahnen baut. Eine Ruppenbahn erachten wir für den Fernverkehr nicht als dringende Notwendigkeit, wenn auch die neue Verbindung vom regionalen aber leider auch 1927 mit einem Nettoüberschuss von 5,65 Mill. Franken abschliesst. Bei den Transportmengen ergibt sich im Personenverkehr eine Zunahme von 6,1 Prozent, im Güterverkehr von sechs Prozent und in den Einnahmen bei den Personen 3,96 Prozent, bei den Gütern 5,5 Prozent. Wir legen uns immer und immer wieder die Frage vor: Was hat der Automobilverkehr in den letzten Jahren den Eisenbahnen genützt? Die Behörden der S.B.B, haben von einem Einnahmeausfall von 7—8 Prozent, verursacht durch den Automobilverkehr, gesprochen. Wir halten dafür, dass davon mehrere Prozent abgeschrieben werden müssen, für die Verkehrsbelebung durch das Automobil! Die Waldshuter Polizei wird scharf! Ein Leser sendet uns den nachfolgenden Bericht: Das Bezirksamt waldsnut unternimmt gegenwärtig auf die schweizerischen Automobilisten eiao Treibjagd mit Bussen. Heine Chauffeure, die mit Lastwasen via Waldshut naoh Basel fahren, wurden gehiisst. weil am an der Bürde der bestehenden Bahnen! Die Red.) *AllS DEM LESERKREIS kurzsichtigen Interessestandpunkt aus ver-Anhänger kein Nummernschild angebracht ist. In 'ockend sein mag. unserm Kanton haben wir keine solchen, so dass es auch nicht möglich ist. einen Schild zu tragen. (Das Resultat wäre also ein neues Defizitbähnchen, eine sich gegenseitig aufreibende des Motorwagens angebracht, damit der Anhänger Wir haben daher einen Schild mit der Nummer Bahnkonkurrenz. Die wirtschaftlichen Folgen von hinten erkannt werden kann. Bas Resultat davon war, dass wir gebüsst wurden wesen eigenmächtigem Anbringen eines Schildes. Die Bussen- brauchen wohl nicht näher ausgemalt zu werden. Unser Land trägt wahrlich schon genug verfügung traf während meiner Abwesenheit im Ausland ein, so dass iöh einen Tag zu spät-kam, um Rekurs einzureichen. Ich schrieb sofort an das Bezirksamt, dass ich diese Busse nicht anerkenne und bekam als Antwort, dass ich den Rekurs einen Tag zu spät eingereicht habe. Ich hatte in meinem Schreiben bewiesen, dass ich landesabwesend war, jedoch ohne Erfolg. Die Busse wurde aufrecht erhalten und zudem habe ich noch dio Kosten su tragen. Das ganze Benehmen lässt erkennen, dass es nicht darum geht, Ordnung zu schaffen, sondern dass 03 sich um eine Geldraachorei handelt. Ich warao daher die Automobilisten vor der Waldshuter Polizei. Solche Geldmachcreien zum Schaden der Automobilisten werden ihre Wirkungen nicht verfeolen, und es wird von Nutzen sein, davor zu warnen. E. R. Seh. Anmerkung der Redaktion: Zur Prüfung der Verhältnisse wären weitere Meldungen sicher recht zweckdienlich.

ffr» 10 - 1928 Beleuchtungs- u. Signalfragen. den Herren Dr. Mende, Oberst Marbach und Fürsprech Banmgartner vertreten wurde, verwirft die Codebeleuchtung mehr und mehr, Die zahlreichen Verkehrsunfälle, die sich im Laufe des verflossenen und bereits auch indem der Fahrer nur das starke Licht an in'den ersten Wochen des neuen Jahres ereigneten, waren in vielen Fällen dem Konto und somit der Meinung sein kann, dass es dem ihm entgegenkommenden Wagen sieht Beleuchtung zu belasten. Diese Tatsache hat sich um ein einspuriges Fahrzeug handelt. die Polizei des Kantons Bern zum Nachdenken veranlasst. Sie hatte dabei den glück- die Zweifaden-Duplo-Lampe doch am besten Aus all den gemachten Versuchen hat sich lichen Einfall, die von ihr projektierte Verfügung über die Anwendung der Beleuch- Notwendigkeiten, welche von Seiten der Au- bewährt. Sie vereinigt in sich so ziemlich ai e tungs- und Signalvorschriften den Automcbilverbänden (A. C. S., T. C. S. und A. S. P. \.) der anderen Strassenbenützer verlangt wertomobilisten unter sich und nicht zuletzt auch zur Diskussion zu unterbreiten, was letzten den können. Für den Fahrer hat sie den nicht Mittwoch geschehen ist. zu unterschätzenden Vorteil, dass der Usbergang von der einen zur andern Beleuchtung Es war nicht Zweck der unter dem Vorsitz von Herrn A. Raaflaub, Sekretär der kantonalen Polizeidirektion, stehenden Versamm- abgeblendete Lichtkegel doch noch so ausge- nicht störend in die Augen fällt. Dann ist der lung, einen neuen Gesetzesartikel zu scharfen dehnt, dass dem Automobilisten im Notfalle oder an alten Bestimmungen zu rütteln. Wie noch genügend Meter zur Verfügung stehen, im Kanton Bern, so wird auch in der übrigen um durch kaltblütiges Handeln seinen Wagen Schweiz dem Automobilisten vorgeschrieben, entsprechend handhaben zu können. wie er seinen Wagen zu beleuchten hat. Dass In der projektierten Verfügung der Polizeidirektion Bern ist vorgesehen, dass in Zukunft das Gesetz hin und wieder auf die Praxis pfeift, ist eine alte Geschichte. Es bleibt uns das Polizeilicht nur noch beim Stationieren nur noch zu hoffen, dass das heute noch berechtigt ist, das Stadtlicht, worunter cer schlummernde Verkehrsgesetz nach seinem abgeblendete Scheinwerfer gemeint ist, für Erwachen nicht jene Krankheiten in sich den Verkehr in den Stadtstrassen und der birgt, von welchen die Artikel, aus welchen Scheinwerfer im Verkehr über Land benutzt es hervorgeht, behaftet sind. werden sollen. Ein Versuch wird zeigen, ob Wenn wir auf die Beleuchtungsfrage eingehen, so müssen wir der Klarheit der Materie fälle, die der Beleuchtung in die Schuhe ge- diese Verfügungen dazu führen, dass die Un- wegen von Anfang an zwei Hauptgruppen schoben werden, verhütet oder wenigstens auseinanderhalten, um welche sich das Problem dreht. nicht nur an der Beleuchtung der Automobi'e erheblich reduziert werden können. Dass es 1. Die Beleuchtung der Strassen; hapert, haben wir bereits gesagt. Für den Automobilisten liegt die Angelegenheit auch aus- 2. Die Beleuchtung am Fahrzeug. Dass unsere Strassen in den meisten Städten ungenügend beleuchtet werden, ist einfrage wird erst dann vollwertig erledigt werserhalb seines Wagens. Die Beleuchtungs- Uebelstand, über welchen wir uns nur kurz den können, wenn alles, was sich auf der aufhalten müssen. Es verhält sich mit unseren Stadtstrassen genau so wie mit unserer versehen und der Strassenverkehr auf Grund Strasse bewegt, mit gleichen Massnahmen Innenbeleuchtung, woran in erster Linie die gegenseitiger und allgemeiner Interessen geregelt wird. Fabriklokale ins Auge gefasst sind. Es fehlt in den meisten Fällen nicht an der Anzahl der Nach dem eigentlichen Beleuchtungsproblem kam auch die Frage des Schlusslichtes aufgehängten Beleuchtungskörper, sondern vielmehr an deren praktischen und vor aliem zur Sprache. Die Versammlung war darin rationellen Ausnützung. Es kranken viele einig, dass das Schlusslicht eine viel wichtigere Rolle spielt als man schlechthin glaubt. Gassen und Strassen an diesem Uebel, und es wäre wirklich an der Zeit, wenn bei Neuinstallationen die Lampen nach einem syste- als leere Worte für die Notwendigkeit spre- Es fehlt nicht an Beispielen, die deutlicher matisch aufgestellten, auf Grund gemachter chen, dass alle Verkehrsmittel der Strasse Erfahrungen aufgebauten Plan aufgehängt mit Schlusslichtern versehen werden müssen. Es handelt sich nicht um eine Neuerung, würden. Man hatte bis heute nur eines im Auge, der Strasse kreuz und quer Licht in die mit Zeit und Geld verbunden ist, sondern die Arme zu werfen; wem man damit einen lediglich um strikte Einhaltung der bereits Dienst erweist, das bleibe dahingestellt, auf vorhandenen. Bestimmungen, Auch „der, Radfahrer sollte dazu gezwungen werden, ,ei|; keinen Fall aber dem Automobilisten. Schwieriger ist das Problem über die Beleuchtung an den Fahrzeugen selbst. Das Ge- weniger die Kies- und Langfuhren auf der rotes Licht an seinem Rad mitzuführen, niefit setz, das in den meisten Kantonen noch in Landstrasse. Kraft ist, verlangt, dass «jeder Motorwagen Die Signalfrage, die gleichzeitig mit dem von Beginn der Dämmerung an auf der Vorderseite mit zwei weissen Lichtern und suf kussion kam, warf diese und jene Erfahrun- Beleuchtungsproblem zur Sprache und Dis- der hintern Seite mit einem roten Licht versehen sein muss». Ferner «soll die Strasse mungen verlangen, dass jedes Motorfahrzeug gen und Gegensätze auf. Die Gesetzesbestim- nach vorn auf ein-e genügende Strecke hin einen wirksamen Auspuiftopf besitzen muss. Immerhin ist der Ge-Das Berner Dekret vom März 1924 hat diese Bestimmung etwas genauer umfasst, indem es verbietet, dass Motorwagen und Motorräder mit offenem Auspuff fahren und störenden Lärm erzeugen. Gleichzeitig schreibt es aber vor, dass beim Umfahren von Ecken das Signal in Funktion gesetzt werden muss. Es besteht also schon eine gewisse Unklarheit, d. h. ein Widerspruch, der zu verschiedenen Malen zu Differenzen geführt hat, wenn der Richter zum Entscheid kam. Die Strässen- beleuchtet werden. brauch von stark blendenden Lichtern in Ortschaften untersagt.» Der Kanton Bern hat diesen Verordnungen durch sein Dekret vom 11. März 1924 eine etwas abgeänderte Form gegeben, indem er beifügt, dass stark blendende Scheinwerfer bei Kreuzungen und Begegnungen abgeblendet werden müssen. Damit sind wir in die Seele der ganzen Betrachtung hineingekommen, in welche wir durch eingehende Referate der Herren Polizeikommissär Müller und Automobilexperte Wiesmann eingeführt worden sind, und sehen uns der wichtigsten Frage gegenüber: Wie soll abgeblendet werden? Die an dieser Versammlung einleitend vorgebrachten Erläuterungen und geschilderten Zustände, wie auch die praktische Vorführung von verschiedenen Beleuchtungen und deren Abblendvorrichtungen haben gezeigt, wo die Fabrikanten auf dem richtigen Weg sind. Dass die Duplo- Beleuchttmg auf diesem Gebiet heute das Beste darstellt, hat sich gerade während der praktischen Vorführung derselben deutlich gezeigt. Wichtig ist auf alle Fälle, dass die Lampe selbst in abgeblendetem Zustand noch genügend weit leuchtet, um im Notfall den Wagen innerhalb des Lichtkreises zum Stehen zu bringen. Der Unfall auf der Kirchenfeldbrücke, der sich vor einiger Zeit in Bern ereignete, spricht, nach den Ausführungen von Herrn Polizeikommissär Müller, entschieden dafür. Einleuchtend ist, dass dann erst eine absolute Vermeidung von Zusammcnstössen eintreten kann, wenn das Lichtfeid disziplin ist in der Schweiz noch nicht auf der Grundlage aufgebaut, wie sie andere Länder glücklicherweise besitzen. Wir sind noch im Stadium der Erziehung. Rücksichtslose Automobilisten müssen so gut wie sinnlose Fussgänger erzogen werden. Daneben liegt e"s aber in den Händen der polizeilichen Instanzen, dass sie auf eine Art und Weise Ordnung schaffen, die mit der alten Devise Schritt hält: Gleiche Pflichten, gleiche Rechte. Und die Nummernschilder! Dass man die Nummer, wie es die Polizei wünscht, auf 30 j Meter Distanz erkennen sollte, ist schön und recht, jedoch, wie der Präsident der Sektion Bern des A. C. S. mit aller Ueberzeugung und mit allem Recht hervorhob, wohl kaum erreichbar. Hauptsache ist und bleibt woh 1 , dass das Schild an einem Ort angebracht wird, an welchem es bei Tag und Nacht gut sichtbar und möglichst wenig dem Staub und Kot der Strasse ausgesetzt ist. Wir hoffen, dass die gegenseitige Aussprache der Berner Polizeibehörde mit den Automobilisten dazu führen wird, um dem Strassenverkehr bei Tag und Nacht eine Rege- sich soweit ausdehnt, dass sich der Bremsweg innerhalb desselben befindet. Dass die inlung zu geben, welche die Sicherheit des Verkehrs vom Standpunkt der Automobilisten und der andern Strassenbenützer aus gewährleistet, schm. Frankreich übliche und vom Gesetz zugelassene «Code-Beleuchtung», die darin besteht, dass der rechte Scheinwerfer voll in Funktion ist, jedoch abwärts gerichtet sein muss, und der linke auf das sogenannte Polizeiiicht reduziert wird, den obigen Anforderungen nicht entspricht, ist klar Die Code-Be!euchtung und das Fahren mit den Polizeilichtern im Stadtbezirk, wie es in Paris vorgeschrieben ist, wäre für unsere schweizerischen Verhältnisse wohl noch verfrüht Auch die praktische Erfahrung, die speziell und mit Nachdruck während der ganzen Diskussion von AUTOMOBIL-REVUE ryslcr ffiir jedermann ein passendes Hodell Der kleine 4-Zylinder: Modell „52" Zwei offene vier geschlossene Modelle Fr. 8000.- bis 9500.- Der kleine 6-Zylinder: Modell „62" Zwei offene, vier geschlossene Modelle Fr. 10,200.- bis 12.600.- Der mittlere 6 Zylinder: Mod. „72" Offene und geschlossene Modelle Fr. 13.400.- b»s 16,000.- Der große 6-Zylinder: Modell „80" Zwei offene, fünf geschlossene Modelle 2- bis ü/7-Plätzer Fr. 22.500.— bis 28.50U.- GENERALVERTRETER: H. 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