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E_1928_Zeitung_Nr.010

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8 AUTOMOBIL-REVUE *!>'8 — A. C. S. SEKTION NEUENBURG. Die Gencral- .versammlung der Sektion findet Samstag, ll.'Feb- .ruar im CafS des Alpes statt. Es werden wichtige Traktanden behandelt. Ein Bankett wird der Versammlung : folgen. fit. : A. C.S. SEKTION GENF. Das neuge-wählte und •bereits mitgeteilte Komitee der Sektion versammelte sich am Dienstag zur Zusammensetzung des Bureaus. Die Chargen sind wie folgt verteilt: Präsident: Herr Albert Chantre. - ; 1. Vizepräsident: Herr Dr. Renö Guillermin. 2. Vizepräsident: Herr Charles Ernens. .u Kassier: Herr Max Olivet. Sekretär: Herr Pierre Renaud. In Anerkennung der unermüdlichen, dem Club geleisteten Dienste überreichte das Komiteo dem scheidenden Kassier, Herr Pierre de l'Haroe. einen grossen Becher. Auch die Dienste des abtretenden verdienten Vizepräsidenten Herr G. Mallet wurden vom Komitee wärmstens verdankt. Die neue Telephonnummer der Sektion Genf lautet: Stand 88i99. v. A. C. S. SEKTION TESSIN. Auf die Initiative "der Sektion hin wird beim Wechselkomptoir auf dem Platze Wilhelm Teil ein Touristenbureau eröffnet, • das den Tessinern und allen durchfahrenden-Automobilisten kostbare Dienste leisten soll. fit. A. C. S. SEKTION GENF. Herr GTolimond, der Sekretär der Sektion, ist nun in die Dienste des Zentralbureaus des A. C. S. getreten. Wir beglückwünschen "das Zentralbureau zu seinem neuen tatkräftigen "Mitarbeiter. Die Sektion Genf verliert gleichzeitig einen guten Freund, der der Sektion immer zterSeite stand, wo es etwas zu helfen gab. fit. ' AUTOSEKTION ST. GALLEN - APPENZELL DES T. C. S., Stadtgruppe St. Gallen. Mit einem originellen, maskengeschmüekten Rundschreiben ladet die Stadtgruppe St. Gallen ihre .Mitglieder auf den 11. Februar 1928, 20 Uhr, im Konzertsaal ühler zu einem Clubball mit Maskenredoute ein. Für ein rassiges Orchester von acht Mann ist bereits gesorgt. Sämtliche Mitglieder der Stadtgruppe, sowie der Sektion St. Gallen-Appenzell, sind eingeladen, wenn immer möglich maskiert zu orsoheinen. Der Ball verspricht ein gesellschaftliches Event voll karnevalistischen Hochbetriebs zu werben! — Anmeldungen haben bis zum 8. Februar beim Präsidenten, Herrn E. Gross. oder beim Kassier, Herrn-H. Burk, einzugehen. Die Eintrittspreise sind für Herren Fr. 3.—. für Damen Fr; 2.—. BjlleJSte können gegen Vorweisung der Ausweis- Sssrfei, W'döt~Sbeiinjkasse'."bezpgeS werden: — St. """ AUTOSEKTION ZÜRICH..T. C.S. Die nächsten Veranstaltungen der* Sektion sind: ' Mittwoch, den' 1. Februar, abends 8 Uhr, iia Hotel Baur-en-ville: Lichtbilder-Vortrag von Herrn Polizeikommissär - Hartmann •• • über «'Zürcher Verkehrsfragen ». Samstag, den 18. Februar, abends 8 Uhr: Grosser Maskenball im Hotel Baur-en-ville. Samstag, den 10. März, abends 8 Uhr: Jahresfost, in sämtlichen Räumen der Tonhalle. Samstag, den 17. März, abends "6 Uhr: Generalversammlung im Hotel ; Baur-cri-ville. Jeden' Mittwochabend: Stammtischzusammenkunft im Metropol. Jeden Abend im Corso-Theater und Palais Mascotte: Vorstellungen zu ermässigten Preisen für die T. C. S.-Mitglieder. Mitgldederkarte nicht vergessen. Ib. AUTOSEKTION WAADT DES T. C. S. Die Sektion hielt am vergangenen Samstag ihre jährliche Generalversammlung in Verbindüne * mit einem Unterhaltungsabend. Wenn- eine .Sektion gut gedeiht, sind solche Generalversammlungen wie als Dessert zu geniessen. Alle Gefahren sind im Verlaufe des Jarhres beseitigt worden und der Vorstand der Sektion kann dann seine Erfolge einheimsen. Herr Nationalrat Vallotton-Warnery, der' tatkräftige Präsident der Waadtländer. Sektion, eröffnete die Sitzung mit dem interessanten Präsidentenbericht Die Sektion umfasst heute über 1500 Mitglieder und blickt auf eine lebhafte Tätigkeit zurück. Zahlreiche schöne Tourenfahrten, und andere interessante Veranstaltungen bereicherten das Loben der Sektion. Die Beziehungen zu den Behörden, im besondern zu Herrn Regierungsrat Simon, dem Vorsteher des waradtländischen Baudepartements, sind als glänzend zu bezeichnen. Der Vorstand der Sektion konnte mit diesen Behörden verschiedene brennende automobilistische Fragen in Uebereinstimmung lösen. Auch im städtischen Verkehr von Lausanne wurden verschiedene Neuerungen in gemeinsamer Arbeit ausgeführt. Die Beziehungen mit dem Zentralsitz- und mit anderen Sektionen des T.C.S. sind ebenfalls erfreulich. Vor allem muss aber' das glänzende Einvernehmen mit der « Automobil-Revue » erwähnt werden. Der Kassier der Sektion, Herr Gachet, präsentierte den Mitgliedern einen guten Jahresabschluss mit Profizit von Fr. 3426.— Das Protokoll der letzten Generalversammlung, verfasst.von Herrn Paul Kehrer, fand den Beifall der Anwesenden. Der Vorstand wurde im Block wiedergewählt' Präsident: Herr Vallotton-Warnery, Lausanne. Vizepräsident. Herr Gafner, Lausanne," Sekretär* Herr Kehrer, Lausanne, Schatzmeister: . Herr Gachet, Lausanne, Beisitzer: die Herren, Eggli. und Meylan. Ueber die neue waadtländlsche • Motorfahrzeugsteuer referierte Herr Vallotton-Warnery in einem kurzen Expose. Er änsserte die Ansicht, dass die Vereinheitlichung der Taie die Automobilsteuer' nicht erschwere, auf jeden Fall nicht in. den 132„ Gemeinden, die bis anbin eine gleich hoho Steuer, bezogen, wie der Staat. . .J 1 , Herr Rogier.ungsrat Simon verdankte • die Objek-^ tivitärdef Darjögtjöjrdes"SeftiimBTTräsidenteii 1 niTit' erwähnte,, dass- dor Kanton - Waadt- im 'Jahre: 1928 für seine, Sirassen - annähernd 7 Millionen auslegen werde; wovon "ungefähr 2,5 Millionen"der " Staatskasse entnommen werden müssen. So scheinen 25 Fr. als Taxe für ein Steuerpferd keine allzu hohe Auslage für den Automobilisten zu sein. Der waadt-. ländische Staat dürfe übrigens auf seine Strassen stolz sein. Nach dem geschäftlichen Teil begab man sich in den geräumigen Saal des Hotels, um dort ein delikates Bankett zu geniessen. Unter den Anwesenden befanden sich ausser den bereits Genannten Herr Rosset. Bürgermeister von Lausanne. Herr Neher. Administratioiisrat das T. C. S.. Herr Cartier von der Sektion Neuenburg :T. C. S. und Herr Fehr, Präsident der Zürcher Sektion des T. C. S.. sowie der kantonale Experte. Herr Rapin. Und vergessen • wir nicht den Vertreter der «Automobil-Revue», der allezeit bei der Sektion frohe Aufnahme findet. Verschiedene Bankettreden beleuchteten die Arbeit des Clubs, der Sektion und die Beziehung zum, Publikum und zu den Behörden. Herr .Neher als t , Vertreter der Verwaltung des T. G. S. sprach der Zusammenarbeit der Strassenbenützer mit" den Behörden das Wort. Der T. G. 9. wünsche, dass seine Sektion sich möglichst stark entwickle und wenn einmal eine Sektion ien Mut habe, von den Behörden ihrer Wohnstadt zu verlaazon dass alle Trambetriebe abgeschafft werden müssen, so sei "die Leitung des T. C. S. von der Macht der Sektion überzeugt. Der Bürgermeister von Lausanne. Herr Rosset. sprach im Namen der Stadt Lausanne den Dank für die .Einladung aus und verkündigte, dasa der Leiter der Lausänner Polizei gegenwärtig eine Vervollkommnung der Lausänner Verkehrsregelune in Vorbereitung habe. An dieser Regelung werden auch dio Automobilisten besondern Gefallen finden. Nach diesen oratorischen Ergüssen besann unter den Klängen des Palace-Orchesters ein iiediegener Ball, verbunden mit einem Preistanzen, der so wohl geläng, dass bis zum frühen Morgen ein froher Betrieb die Räume erfüllte. so. NEUES VOM TAGE Internationale Alpenfahrt. -i Der auf den 30. Januar nach München in die' Räume- des bayrischen A. C. einberufenen Sitzung des Vorbereitungskomitees höhnten als- Vertreter der beteiligten Länder die Herren CO. Fritsch (Deutschland), Dr. R. von Mauthner und Friedrich (Oesterreich), Mercanti und Crepaldo (Italien) bei. Die Schweiz war also bei der Münche'ier Tagung ausnahmsweise nicht vertreten. Die irühmorgens beginnende Sitzung dauerte bis nachts 11 Uhr. Das im Entwurf vorliegende Reglement wurde- einer weitgehenden Umarbeitung unterzogen, da auf Vorschläge deutscherseits hin eine Anzahl von Abänderungen zur Erörterung standen, die, wie 'vir hören, neue bisher bei derartigen Ausschreibungen noch nicht berücksichtigte Grundsätze für die Wertung zum Gegenstand hatten. Besonders wurden die Bestimmungen für die Equipen erweitert; auch für die Einzelfahrer wurden neue Grundlagen für dio Bewertung gefunden, so dass gesagt werden kann, dass der Alpenbecher für beide Gruppen eine Trophäe darstellt, die wirklich verdient werden muss und daher von höchstem Wert ist. Die Ausschreibung soll im Laufe des Monats Februar der Oeffentlichkeit übergehen werden. Aus dem Inhalt sei vorerst lediglich gesagt, dass für jedes Land nur etwa 25 Nennungen zuzulassen sind, da die Gesamtzahl der Fahrtteilnehmer 100 nicht wesentlich überschreiten soll. Eine Anzahl von Startnummern soll freigehalten werden für Fa.iier aus Ländern, die im Organisations-Ausschuss nicht vertreten sind. — Als nächster Sitzungsort wurde Wien bestimmt und als Sitzungsdatum der 18. und 19. Februar. V. Der pferdefeindliche Strassenbelag. Im Berner Grossen Rat interpellierte Grossrat Jenny den Regierungsrat über die Gefahren des modernen Strassenbelages und den Schutz des Pferdefuhrwerkverkehrs auf solchen Strassen. Er begründete seine Interpellation mit den zunehmenden Unfällen auf modernen Strassen, denen die Pferde immer häufiger zum Opfer fallen sollen. In seiner Beantwortung führte der Baudirektor des Kantons Bern, Herr Reg.-Rat Bösiger. aus. dass man über den Bau der modernen Strasso vorerst noch weitere Erfahrungen sammeln müsse. Früher sei vielfach der Fehler begangen worden, die Stras- 8en zu brüsk zu wölben. In den letzten Jahren kam man allgemein von der starken Wölbung ab. Wie sich nun die neuen Bausysteme bewähren. kann man erst in mehreren Jahren konstatieren. Es ist aber sicherlich richtig, dass die Strassen nicht zu sehr gewölbt werden dürfen und dass die Oberflächenschicht aus einem gröberen Material bestehen muss, auf denen auch die Pferde nicht ausgleiten. Seiner Auffassung nach scheint dio Kleinsteinpflästerung das Beste zu sein. Mit Zementstrassen werden gegenwärtig Versuche unternommen, die zu grossen Hoffnungen berechtigen. Der Interpellant erklärte sich mit dieser Auskunft zufrieden. Eine gute Strasse, auf der das Auto nicht gleitet, wird auch dem Pferd nicht-allzügrosse. Gefahren bringren^ .= ....•..-..•. ... _ ., VtfVVWVWWWVWW. RUGBY 45-Plätzer 11 HP, Torpedo, 1924, sehr gut erhalt. Preis Fr. 2600. Auch zum Mitnehmen v. Musterkollektion eingerichtet. — Besichtigung bei : B. Hablützel, Autogarage, Hegibachstr. 30, Zürich. WJVWJWWJVWm Zu verkaufen wegen Krankheit AMILCAR 4-PL, Mod. 26, Weymnan- Karosserie, 7 HP, 6 bereifte Räder, m. Verdeck u. Seitenteilen, Koffer, irisch revid. Offert, unt. Chilfre 34010 Automobil-Revue. an die Bern. Lcislungs- Garantie : 25,000 km innert Jahresfrist. Vertreter gesucht. Dann machen Sie einmal einen Versuch mit unserem erstklassigen Amerikaner-Reifen INDlA. Sie werden erstaunt sein aber dessen Widerstandsfähigkeit, lange Lebensdauer und grosse Kilometer-Leistung. Nehmen Sie bitte einmal einen Augenschein von dem tiefschwarzen, geschmeidigen, und zähen Gummi mit roten Seitenstreifen. Es sind dies typische Eigenschaften, welche den India-Reifen besonders auszeichnen und jedem Wagen ein vornehmes Aussehen verleihen. 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N° 10 II. Blatt BERN, 3. Februar 1928 Lehrkars der Automobil-Revue. Bau und Wirkungsweise des Automobils. Isach dem bekannten Werk von L. Razaud, adindaot-ooniercnoer am Lyonet Unitärzentmm Bisher erschienen tolgertde Aapltcl. I. Doi Sloui. Allgemeines — Typen TOB Motoren — Die verschiedenen Organe — Die vier Takte — Zweck der Voreiluneen and Nacheilunsen — Kühlung — Schmierung 2 Der Vergaser Prinzip des Vereapers — Der Solex-Versmser — Der Zenilh-Versaser — Der Memini-Vercaser 3 Der Magnet .Beschreibung — Tätigkeit. Batteriezündung — Beschreibung 4 Chassis und Uebert r a g n n c Das Chassis — Die Kupplung — Das Wechselgetriebe — Das Differentialgetriebe. Cebertettuna au* dem Kapftel dflr letzten Lehrkurs-Nommer N»lü II. Blatt BERN, 3. Februar 1928 44. Blatt In Nr. 8 wurde der Bau der Hinterachsbrücke behandelt und die «Uebertragung durch seitliche Kardangelenke» in Besprechung genommen. Der letzte Satz lautete : « Da bei Auf- und Abwärtsscliwingungen des Differential... » 130 Gehäuses die seitlichen Wellen Längenveränderungen erfahren, müssen Organe vorhanden sein, die diese Längsverschiebungen aufnehmen können. Man wird deshalb die Gelenke am besten als Knochengelenke ausbilden. Diese 131 Die Ketten bestehen aus äusseren und inneren Gliedern (Fig. 98). Die inneren Glieder 1 bestehen ihrerseits aus den Stahlbacken, .den diese auseinanderhaltenden, zylindrischen Distanzstücken und gehärteten Rollen, die auf den youe ßaefre Joue Sacke 132 Fig. 97. Hintprachsbauart ergibt eine grosse Weichheit in der Abfederung; dagegen sind die Gelenke grosser Arbeit unterworfen und nützen sich deshalb unter Umständen rasch ab. Man überzeuge sich häufig über den Zustand ihrer Schmierung. Manchmal sind bei dieser Art Uebertragung die Wagenräder frei drehbar auf der Hinterachse, aufgesteckt; die Kardanwellen tragen dann Ritzel, die in Zahnkränze, welche an den Hinterrädern befestigt sind, eingreifen (Fig. 97). Die Kettenübertragung. Bei der Kettenübertragung ist das Differentialgetriebe meist am hinteren Ende des Uebersetzungsgetriebes angeordnet. Auf den Enden der Differentialwetlen sind gezahnte Räder auf gesetzt,. in denen die Ketten, die ebenfalls über Zahnkränze an den Hinterrädern laufen, eingreifen. Die Hinterräder sind frei drehbar auf den Stummeln der Hinterachse montiert, die in diesem Falle nur Tragachse ist. oj o Fig. 98. Distanzstücken frei drehbar aufgesteckt sind. Die aussein Glieder werden von den innern durch Nieten geführt, die in den Distanzstücken gelagert sind. Ein Absatz an den Enden der Nieten bewirkt dabei, dass zwischen den Backen der äussern Glieder und den Backen der