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E_1928_Zeitung_Nr.014

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« AUiUMUblL-kfcVWi 1928 — De» Angriff auf den ich#eizefis R^l^

- 1928 ÄUTOMOBIL-REVUb a BürgschaHsbescheiiiiguiigen für Frankreich. Das Sekretariat des T. C. S. teilt folgendes mit: Die Taxibesitzer, Lashvagcjibesitzer und die Besitzer anderer Motorfahrzeuge, die dem Handel und der Industrie dienen, haben bis heute noch kein Recht, von der Wohltat des Triptyks Gebrauch zu machen und nach Frankreich einzufahren, ohne eine Gebühr hinterlegen zu müssen. Für diese Fahrzeuge gilt der Bürgschaftsschein, der mühsam erhältlich ist. Dieser Verkehrsschem wird auf Verlangen von einigen französischen Zollbureaus verabfolgt. Die Ausstellung dieses Scheines ist an die Präsentation von besonderen französischen Garantien gebunden und benötigt immer lange Fristen. Um es diesen Automobilisten zu ermöglichen, den Bürgschaftsschein auf prompte Weise zu erhalten, hat die französische Zollverwaltung 'nun bewilligt, dass die französische Filiale der Winterthurer Versicherungsgesellschaft (Sitz in Paris) in Zusammenarbeit mit dem Touring-CIub der Schweiz den Betrag der Eintrittsgebühr für alle Motorfahrzeuge, die unter dem Bürgschaftsschein stehen, garantiert. Die betreffenden Besitzer werden es somit nicht mehr nötig haben, sich in Frankreich nach Firmen oder Personen umzusehen, die ihnen Kaution leisten. Die genannte Gesellschaft erhält provisorisch den Ertrag des Bureau von Moillesullaz als Entschädigung zugesprochen. Der T.C.S. wurde beauftragt, alle wünschbaren Auskünfte zu erteilen und die Garantiescheine zu liefern, auf Grund derer die Bürgschaftsscheine sofort ausgestellt werden. Dieser neue Vorteil, der für die Interessierten von grosser Bedeutung ist, ist den Verhandlungen zu verdanken, die bei der französischen Zollverwaltung durch den Generalkonsul von Frankreich in Genf, den T. C. S. und durch die aktive Gcncralagentur der «Wintcrtliurer-Vcrsichcriuigsgesellschaft» in Genf gepflogen wurden. Die Bureaus des T. C. S., Rue Pierre Fatio 9, Genf, werden näclisrhin mit der Ausstellung dieser Scheine beginnen. fit. AUTOMOBIL-SEKTION GLARUS T. C. S. Genau ein Jahr nach der Gründung versammelten sich am 12. Februar 1928 im Hotel «Schweizerhof» in Glai'ii'S dio Mitglieder der Sektion Glarus des SchwoiKcr Toimng-Cluhs zur crslen Hauptversammlung, die trotz unfreundlich dräuender, weiss- Lärtigcr Schnoegeistor recht gut besucht war. In seinem flotten Willkommwort skizzierte der Clubclief, Landrat Jakober, Niederurnen, der die Vercinsgesehäfte meisterhaft zu führen weiss. die bisher geleistete Arbeit. Der Club ist im ersten Jahr von 36 auf 93 Mitglieder angewachsen, ein erfreuliches Zeichen auch für den eifrigen Vorstand. Nach der Genehmigung des von Paul Vogel, Glarus, lückenlos und trefflich abgefassten Gründungsprotokolls verlas der Vorsitzende einen ebenso ausführlichen Jahresbericht, aus dessen Inhalt in diesem Blatte bereits einiges wiedergegeben wurde. Vizepräsident P. Aebli dankte dem Präsidenten unter dem Beifall der Versammlung für die bisher geleistete grosso, uneigennützige Arbeit. Ueber die Finanzen berichtete der Kassier, F. Jakober-Oriedor, mit einiger Befriedigung andeutend, dass bereits ein kleines Vermögen von 1017 Franken gesammelt sei. Der Jahresbeitrag der Sektion blieb für 1929 unverändert mit 8 Fr. Für das kommende Jahr wurde der Clubvorstand in folgender Zusammensetzung wiedergewählt: Präsident: Landrat J. Jakober. Niederurnen: Vizepräsident: Paul Aebli, Glarus; Aktuar: A. Schmid, Niederurnen; Kassier: F. Jakober-Grieder. Glarus; Beisitzer: F Kundert, K. Müller, K. Milt. Revisoren: F. Hösli und Daniel Blumer. Die Anträge des Vorstandes lösten endlich die. ; Disiussionsgeister. Nach den einleitenden Ausführungen des Versitzenden über die «Zeitungsfrage» entspann sich eine längere angeregte Aussprache über die Autofachblätter und den Wert eines offiziellen Organs. Dio Entwicklung dürfte hier nach und nach zur Konzentration führen, da ein allr seitig gehaltenes gutes Verbandsorgan für das Gedeihen der Sektionen notwendig ist. Als offizielles Vereinsorgan wurde, wie bereits in Nr. 13 mitge* teilt, die «Automobil-Revue» bestimmt. Sodann bewilligte die Vorsammlung dem kanto-f nalen Verkehrs verein an die Kosten der Herausgabe der Pragel-Sondernummer des «Glarner Fremdenblattps> einen Beitrag von 50 Fr. Die Abhaltung eines Clubabends wurde für dieses Jahr abgelehnt. Das Arbeitsprogramm 1928 Hess sodann das Redebächlein wieder ganz ordentlich anschwellen. Einer Frühjahrs - Tagestour wurde zugestimmt, ebenso einer Sommer-Zweitagetour ins Engadin, einem Wintervortrag und einem Clubabend im nächsten Winter. In Aussicht steht auch eine Wohltätigkeitsfahr';. sowie die Mitwirkung heim schweizerischen Pressetag, der diesen Sommer in Glarus abgehalten wird. Die «Allgemeine Umfrage» konnte mit der ermunternden Mitteilung eröffnet werden, da-ss dem Club soeben ein Bargeschenk von 50 Fr. zugegangen sei. Kurz gestreift wurde weiter der Antrag des kantonalen Gewerbeverbandes und des Verkehrsvereins, die aus wirtschaftlichen Gründen der Landsgemeinde beantragen, das Fahrverbot endlich aufzuheben. Als Schluss der Tagung erfreute uns der Vizepräsident des Clubs, Paul Aebli. mit zahlreichen Lichtbildern über verschiedene im In- und Ausland ausgeführte Touren. Das Schlusswort des Vorsitzenden galt weiterer eifriger Zusammenarbeit aller Clubmitglieder W. fiHannismHiinii^MnBBHHHaMHuum T.C.S. SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL, Gruppe St. Gallen-Stadt. Samstag den 11. Februar fand in Uhlers Gartensaal unser Club-Ball statt. Beim Beginn, um 8 Uhr, war dem Präsidium, wirklich noch nicht rosig zumute, als erst einige «Päärli» so verloren sich im Saale einfanden. Auch noch keine Maske Hess sich blicken. Gibt ein schönes Defizit... dachten gewiss die Kommissionsmitglieder. Dann aber kamen sie, eines nach dem andern, bis wir zirka 150 Personen beisammen hatten. Nun gab's Leben, Tanz, Komiker, Gesellschaftsspiele, alles in bunter Reihenfolge, alles eitel Freude und Lust, bis der Morgen graute. Auf Wiedersehen beim nächsten Anlasse. Damenkegeln ? Bluestfahrt ? Oder was wünschen Sie ? Gr. T.C.S. SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL, Gruppe WH. Auch diese Gruppe wollto nicht hinten anstehen, sondern arrangierte einen flotten Maskenball im « Schwanen » in Wil. Im flott dekorierten Saale: Meeresgrund mit Bar und Champagnerstübchen, und gutbesetzter Tanzmusik spielte sich Sonntag abends diese Unterhaltung ab, und trotzdem in diesem Städtchen noch verschiedenes anderes durchgeführt wurde, Hessen es sich die Mitglieder nicht nehmen, ihren Dank der Kommission gegenüber dadurch zu zeigen, dass sie sehr zahlreich erschienen waren. Der ganze Abend war sehr gut arrangiert und die dargebotenen Produktionen vortrefflich. Gr. AUTOMOBIL-SEKTION SEELAND T.C.S. Die beabsichtigte Generalversammlung vom 4. März muss umständehalber verschoben werden auf Samstag, den 17. März 1928. abends 8 Uhr 30 im Clublokal «Hotel Bahnhof» in Lyss. Die Traktanden werden schon heute bekannt gegeben: 1. Protokoll; 2. Jahresbericht; 3. Jahresrechnung; 4. Wahlen; 5. Statutenrevision; 6. «Automobil-Revue»; 7. Jahresprogramm; 8. Unvorhergesehenes. "Wir erwarten ein zahlreiches Erscheinen. Der Vorstand. A. C. S., SEKTION LUZERN. Bericht vom Kosfüm-Ball. Der alte Luzerner Fritschigeist weht auch, in dieser Fastnacht aufs neue in unserm Autlervolk. Allerhand künstlerisch, aus farbigen Rupfen oder aus molliger Seide zurechtgemachte Kostüme in rauschenden Mänteln huschten aus den vielen Autos herein zum Hotel «St. Gotthard», wo lockendes Ballgeflüster männiglich zum Tanze einlud. Faschingsfreude -wehte durch die geschmackvoll und reizend dekorierten prächtigen Säle, wo Herr Döpfner m persona zum Rechten sah. um seinen Gästen vom A. C. S. einen recht genussreichen Abend zu bieten. Da waren es ausser den vielen Getreuen vom Tanzkränzchen her eine ganze Anzahl Damen, die in Grün, Rosa oder ganz Rot zum erstenmal den Sprung unter die Tanzlustigen unseres Clubs wagten. Doch auch alle andern in farbigen Kostümen — vom schwarzen Kaminfegerchen mit dem niedlichen Märchcnstufenleiterchen bis zum schneeweissen tollen Polichinell, von der keck verkleideten modernen Berufschauffeunn bis zur Ballettänzerin mit dem icfirigrotcn Seidenband auf dem Zylinderhut, neben der stolzen Luzernerin in ihrer angestammten, bunten Landestracht — sie alle jauchzten dem Prinzen Karneval zu. Dann entfesselten bald hier, bald dort Luftschlangen und farbige Ballen oder. Ballons und sogar Ballouwiirste Begeisterungsstürme bis zur regelrechten Faschings- Schlacht, da und dort ein plötzliches Champagnftrknallen auslösend. Erst die obligate Luzerner Kügeli-Pastete beruhigte für eine Weile die entfachten Herzen, um aber sofort erneut kraftspendend den zweiten Teil bis gegen Morgengrauen einzuleiten. Nur eines bedauerte einhellig die ganze Gemeinde, das. war die unerwartete regierungsrätliche Fastnachtsverordnung,, die offenbar ganz ungewollterweise und sicherlich ganz unnötigerweise auch die «geschlossene» Gesellschaft um die bekannten frohen Ueberraschungen bei der üblichen. Demaskierung gebracht hatte. Ein kluger Philosoph hatte einmal treffend ausgesprochen, dass sich unter der Fastnachtsmaske die Wahrheit am besten hervorwage. Ist es nötig, diese Wahrheit, wenn sie sich in gesellschaftlichen Bahnen ungezwungen äussern möchte, obrigkeitlich zu verbieten? Der geborene Luzerner kann sich nicht recht zu dieser für ihn fremden Fastnachtssitte «umorgeln» lassen; er ruft mit dem Studenten aus: Pereat diabolus! Dank den Veranstaltern, dem Gastgeber und seiner vorzüglichen Musik, und allen denjenigen, die beigetragen haben, den zweiten A.C.S.-Ball zn einem frohen und stimmungsvollen zu gestalten. A.C.S. SEKTION ZUG. Am 11. Februar, abends 5 Uhr, fand die Generalversammlung im Clublokal, Hotel « Zugerhof », statt. Anwesend waren 20 Mitglieder. Die zahlreichen Traktanden und die Wahlen wurden in der 3^stündigen Sitzung glatt erledigt. Der bisherige Vorstand wurde einstimmte bestätigt und auf neun Mitglieder erweitert durch die Neuwahl der Herren Zürcher, Gygli und Kunz. Als Präsident beliebte einstimmig Herr Armin Siegenthaler. Nach langer Diskussion wurde ferner einstimmig beschlossen, das Zugerberg-Rennen für 1928 gemeinsam mit der Sektion Zürich durchzuführen, und der Vorstand beauftragt, mit den Behörden diesbezüglich zu unterhandeln. Präsident Siegenthaler schloss die Generalversammlung um 8% Uhr und verdankte den anwesenden Mitgliedern ihr Ausharren. M. K. SCHWEIZERISCHER CHAUFFEUR-CLUB (S. C. C, Sektion Luzern und Umgebung. Monaisversammlung: Samstag den 10. März 1928. abends 8 Uhr, im Clublokal, Restaurant «Weisscs Schloss » Trakfanden: 1. Protokoll; 2. Mutationen: 3. Wahl der Stimmenzähler; 4. Stellungnahme zur Dolcgiertenversammlung am 18. März 1928 in Bursdorf; 5. Wahl der Delegierten; 6. Beschlussfassunn über einen Alpin-Car-Ausflug; 7. Beschlussfassuns über die Abhaltung eines Clubanlasses im November 1928; 8. Verschiedenes. W. S. Le seul appareil faisant l'office de Contröleur-surveillant! pour son prix la meilleure voiture du monde 3 series 24 modele» tous 6 i-ylindres s Type „SECAM Le Conftrolographe est indispensable, omnicient, impartial, incorruptible II permet de connaitre, dans tous ses details, la marohe de tous les vöhicules ä moteur, meine, si la transmission en a. ete volontairement cnlcvee. 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