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E_1928_Zeitung_Nr.013

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A C.S. SEKTION

A C.S. SEKTION NEUENBURG. Der Samstag, 3en 11 Februar etattgefundenen 22. Generalversammlung wohnten SO Mitglieder bei. Dem Jahresbericht des Präsidenten, Herrn de Dardel. war zu entnehmen, dass die Sektion eine rege sportliche, touristische und gesellschaftliche Tätigkeit hinter «ich hat Einen schönen Erfolg erzielte die bektion mit ihrem von andern Strassenbenützern unterstützten Gesuch, darauf ausgehend, dass die Besitzer von zwei Motorfahrzeugen nur für dasjenige eine Steuer zu bezahlen hätten, das den grosseren Zylinderinhalt besitze. Das Antwortschreiben der Regierung entschied in zustimmendem Sinne und eah vor, dass einzig und allein bei der Verabreichung der Nummer eine Summe von Fr. 50.—, und dies für ein- und allemal, zu bezahlen sei. Der Mitgliederbestand ist von 116 im letzten Janr aul 113 zurückgegangen. Mit 27 Stimmen wurde Herr Henri Bovet zum neuen Präsidenten der Sektion gewählt Das Komitee wurde mit folgenden Herron bestätigt: de Dardel, S. de Perrot. A. Moschard, Eugen de Coulon und F. Glatthard. sowie durch folgende Herren ergänzt: E. Siöstedt. E. de Montmollin, Auguste Roulet. Nach einer Vorführung dea Sportfümes des A G S. von 1926 verlas die Sportkommission ihren Bericht, in dessen Mittelpunkt das Neuenburg^Chaumont-Rennen stand, das nicht nur mit einem sportlichen, sondern — was noch seltener ist — mit einem finanziellen Erfolg absohloss. * + A.C.S. SEKTION WAADT. Die 24. Generalversammlung findet Samstag, den 25. Februar, 17 Uhr, im « Lausanne-Palace» statt. Der Tagesordnung entnehmen wir: Rapport des Komitees; Wahl des Komitees und der Delegierten; Sportund Tourenprogramm 1928 etc. Um 19 Uhr 30 findet ein Bankett statt (Karten beim Sekretariat, 8, Rue de Bourg). Von 22 Uhr an grosser Ball. Für Parkierungsmöglichkeit ist gesorgt. Abendtoilette obligatorisch. Im Laufe des Abends findet eine Tanzkonkurrenz für Tango, Charleston und Walzer statt. (Personen, die im Palace übernachten wollen, können dies zum Vorzugspreise von Fr. 8.— pro Bett tun.) Das Komitee rechnet mit einer grossen Ballgemeinde. + A. C.S. SEKTION GENF. Das zur Einweihungsfeier des neuen Heimes vorgesehene Diner findet am 23. Februar statt. Im Anschluss daran werden einige interessante Filme vorgeführt. + Zum Genfer Automobilsalon. Die Industriellen, Kaufleute nnd alle Interessenten, die die Reklamemarken des 6- Internationalen Automobilsalona für ihre Korrespondenz zu benützen wünschen, können eich dieselben gratis auf dein Sekretariat der Aseociation dea Intereta de Geneve, 3. Place des Bergues, verschaffen. fit. Die SEKTION GLARUS DES T.C.S. hielt am Sonntag den 12. Februar im Clublokal. Hotel «Schweizerhof» in Glarus, seine gutbesuchte Hauptversammlung ab. Es wurde beschlossen, die «Automobil-Revue 9 als obligatorisches Cluboraan zu wählen. Auf die interessante Tagung werden wir in einem längeren Bericht der nächsten Nummer zu sprechen kommen. tz. A__ AUTO-SEKTION GLARUS, T.C.S. Dem umfangreichen und sorgfältig ausgearbeiteten Jahresbericht des Sektionspräsidenten, Herr Landrat Jakober, entnehmen wir die nachfolgenden interessanten Ausführungen: Dio Sektion Glarus wurde am 13. Februar 1927 mit 36 Mitgliedern gegründet. Der Mitgliederbestand nahm eine crfreuiicho Entwicklung, so dass heute bereits 91 Automobilisten der Sektion angehören. Dem Vorstand wurde bereits in zahlreichen Fällen Gelegenheit geboten, in wichtigen, verkchrsppjitischen Fragen Stellung zu nehmen und die Interessen der Glarnor Automobilisten zu vertreten. So beteiligte er sich an den Vorbesprechungen über den Ausbau der Prageistrasse und ist die Sektion auch in dem späterhin gegründeten Glarner Komitee vertreten. An der Generalversammlung des T.G.S. in Genf nahm der Vorstand in Corpore teil. In zwei Gruppen verteilt, versuchte der Vorstand bei der Hinreise sein Glück an der ausgeschriebenen Sternfahrt und gelang es Herr Jakober-Grieder sich den achten Preis, und Herr Milt den zehnten Preis zu erringen. Bei der Ausarbeitung der neuen, kantonalen Automobilverordnung half der Vorstand ebenfalls mit, indem gemeinsam mit Vertretern des dortigen A.CJS. der Entwurf durchberaten und die Wünsche der Automobilisten in einer Eingabe an die Regierung niedergelegt wurden. Herr Landrat Jakober gehörte auch dem Komitee an, welches über die schwyzerischo Boykottfrage verhandelte. Ferner vertrat er die Sektion in den beratenden Sitzungen betr. der Walenseestrasse. An die Kosten der Planafufnahmo bewilligte bekanntlich der Touring-Club als Gesamtorganisation einen Beitrag von Fr. 2000.—, und weitere Fr. 10O0.— sollen durch die Sektionen Graubünden, St. Gallen und Zürich aufgebracht werden. Das im Kanton bestehende Sonnfagsfahrverbot hat einige Mitglieder des Vorstandes zu einer ganz besonderen Tätigkeit veranlasst. Bekanntlich Hess man die auswärtigen Automobilisten ohne besondere Warnung in den Kanton hineinfahren, wo ihrer die unangenehme Ueberraschung wartete, vom Sonntagsfahrverbot in Kenntnis gesetzt zu werden oder ihren Abstecher in den Kanton Glarus gleich mit einer Busse quittiert zu sehen. Nachdem die ersten Bemühungen des Vorstandes um Postierung von Wachen an den Kantonsgrenzen ohne Erfolg blieben, entschlossen sich der Präsident und der Aktuar der Sektion, die Bewachung selbst durchzuführen. Nachdem sie in selbstloser Weise an einem Sonntag des Amtes gewaltet hatten und zahlreiche Automobilisten zur Umkehr bewegen und damit vor Unannehmlichkeiten bewahren konnten, entschloss AUTOMOBIL-REVUE 1928 — N° 13 sich die Regierung, selbst Abhilfe zu schaffen. Von diesem Zeitpunkte an organisierte die Baudiroktion einen Wachtdicnst, der durch Polizisten und Wegmacher aufrechterhalten -wurde. Zahlreiche ausserkantonale und sogar ausländische Automobilverbände, bei welchen Klagen über das frühere System eingelaufen waren, äusserten sich in anerkennender Weise für diese neu eingeführte Prävcntivmassnahme. Der Präsident hofft, dass die diesiährige Landsgemeinde das unzeitgemässe Sonntaesfahrverbot endgültig verabschieden wird, insbesondere auch deshalb, weil die Automobilisten durch ihre Steuern und Abgaben allein für den Unterhalt des modernisierten Strassennetzes aufkommen. Eine Beschränkung des Benützungsrechtes ist deshalb doppolt ungerechtfertigt. Auf Antrag der Sektion wurde in Glarus ein Office geschaffen, das direkt der Leitung des Goneralsekretariates untersteht. Die Organisation dieser Stelle wird nicht nur den eigenen Sektionsmitgliedern, sondern allen Automobilisten, welche im Durchgangsverkehr über Klausen und Kerenzerborg—Graubünden, Buchs—Oesterroich Glarus berühren, von grossem Nutzen sein. Das Office- wird bei Herrn Jakobor-Grieder in Glarus untergebracht, dem gleichzeitig dio laufenden Sekretariatsarbeiten übertragen worden. Die im Sommerprogramm vorgesehenen Touren konnten infolge der ungünstigen Witterung nur teilweise durchgeführt werden. Einen durchschlagenden Erfolg erzielte die Maienfahrt, an welcher sich gegen 150 Personen beteiligten. Es ist zu wünschen, dass die an jedem ersten Sametag im Monat im Clublokal stattfindenden freien Zusammenkünfte zukünftig zahlreicher besucht werden. Als nächster Anlass ist im diesjährigen Programm ein Vortragsabend vorgesehen, der gemeinsam mit der Sektion Glarus dem A. C. S. durchgeführt werden soll. Es wird bei dieser Gelegenheit der Lehrfilm der «Automobil-Revue» gezeigt und die Vorführung durch ein erläuterndes Referat ergänzt werden. Dit Mitglieder mögen noch davon Kenntnis nehmen, dass Herr Dr. jur. Stüssy in Glarus als Rechtskonsulent der Sektion amtiert, und es wird allen in ihrem eigenen Interesse empfohlen, von dieser Institution Gebrauch zu machen. Z. AUTO-SEKTION GRAUBÜNDEN. T C. S. Voranzeige: Monatsversammlung am 2i. dies, abends 8 Uhr 15 in Chur, Hotel «Drei Könige». Traktanden werden an gleicher Stelle in entsprechender Nummer mitgeteilt. Sportfreunde, reserviert diesen Abend für den T. C. S. Der Aktuar. Ein neues T. C. S.-Bureau in Frauenfeld. Der T. C. S. hat soeben in den Räumen der Schweizerischen Bankgesellschaft in Frauenfcld ein neues Bureau eröffnet. Direktor des Office ist Herr Ernst, der soeben von einem mehrtägigen Aufenthalt im Generalsekretariat des T. C. S. in Genf zurückkommt. Herr Ernst hat sich dort über die Geschäfte des T. C. S. orientiert. Die thurgauischen Automobilisten und im besondern die Automobilisten der Sektion Thurgau des T. C. S. werden erfreut sein, nun ein neues Bureau zu ährer Verfügung zu erhalten, das ihnen Tryptiks für alle Länder sowie Karten und Führer liefern wird. In den nächsten Tagen werden auch in andern Orten des Schweiz, so in La Chaux-de-Eonds und Glarus, Bureaus des T. C. S. der Eröfnruns entgegensehen, fit. SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL DES T. C. S. Dio ordentliche Generalversammlung findet Sonntag den 4. März 1928, nachmittags 3 Uhr, im « Löchlebad» in St. Gallen statt. Zur Erledigung kommen u. a. die üblichen Jahresgeschäfte und dazu einige Abänderungen der Statuten sowie Neubestellung der Sektionsorgane. Die Herren Beusch (Buchs), Dr. Fäh (Uznach) und Germann (Wil) müssen im Vorstand ersetzt werden. Wir ersuchen, den Tag für den T. C. S. zu reservieren. 0— AUTOSEKTION THURGAU, T.C.S» An dio vorehrten Mitglieder des T.C.S. im Thurgau! Leider war es unsern Terehrten Mitgliedern nicht vergönnt, im vergangenen Sommer die vom Vorstand angeregten Ausfahrten mitzumachen, da der Wettergott seinen nassen Segen gerade an den für diese Veranstaltungen festgelegten Daten allzureich spendete. Ihr Vorstand aber hofft, dass im laufenden Jahr Versäumtes nachgeholt werden kann, speziell in Bezug auf die sicher lohnende Schwarzwaldtour. Um aber unsern Mitgliedern, auch in diesem Winter Gelegenheit zu einer Zusammenkunft zu hieten, und um in das Winterleben unserer Sektion Thurgau des T. C. S. etwas Schwung zu bringen, hat Ihr Vorstand beschlossen, Samstag, den 18. Febmar 1028, abends 8 Uhr, im Hotel «Krone» in Woinfelden einen geschlossenen Maskenball für die thurgauischen Mitglieder des Touring-Glubs der Schweiz abzuhalten, zu welchem wir Sie und Ihre -werten Angehörigen recht herzlich einladen. Wir gestatten uns, Ihnen heute schon zu verraten, dass der Saal in origineller Weise, dem Wesen unseres Clubs entsprechend, dekoriert wird, und dass eine rassige Tanzmusik das Maskentreihen ununterbrochen aufrecht erhält. Summa summarum: Sie dürfen versichert sein, allseitig auf Ihre Rechnung zu kommen, da auch der Hotelier in Bezug auf Küche und Keller unserer Veranstaltung in reichstem Masso Rechnung tragen wird. Indem wir die verehrten Mitglieder des T. C. S. höflich ersuchen, unseren Glub-Maskenball recht zahlreich mit Ihren Angehörigen zu besuchen, zeichnen mit kollegialem Clubgruss Touring-Glub der Schweiz, Sektion Thurgau, Der Akt.: W. Gremminger. Der Präs.: 0. Schlaepfer. Die Genier Sternfahrt. Die Organisatoren werden dieser Tage mit Anfragen der einzelnen Sektionen überschüttet, was am besten für das dieser Veranstaltung entgegengebrachte Interesse spricht Man wird mit einer zahlreichen Beteiligung rechnen können. Freitag, den 17. Februar beabsichtigt Herr A. Chantre, der Präsident des Organisationskomitees mit seinem Auto, in Begleitung von Herrn. Grolimond, Sekretär, die Strecken abzufahren. Sie starten in Bern, wo sie eine Besprechung mit dem eidgenössischen Topographieamt haben werden. Herr Chantre wird auch mit den Kommissären zur Bestimmung der Kontrollen Fühlung nehmen. CARROSSERIE GANGLOFFA. S. GENEVE Ar. Bleute ZÜRICH d-devant Gelßberger COLMAR R. Stanlsia* ALL-WEAWER brevets GG. Taghell muts Ihr Amerikaner die Fahrbahn bei Nacht auf mehrere hundert Meter erhellen, wenn Sie wirklich diesen Wagen voll ausnützen wollen. Wenn die Leuchtkraft Ihrer Scheinwerfer nicht befriedigt, sorgen Sie rechtzeitig tür Verbesserung durch Einbau der BOSCH- S ehe in werf er die geschmackvolle, leistungsfähige, dabei preiswerte Ausführung mit 200 mm Spiegel- Durchmesser. Das Paar ffr. •2„- Europa - form Amerika - form die altbekannte, hochwertige, parabolische mit 200 mm Spiegel-Durchmesser. Einbau je nach Wagen zu günstigen Preisen. 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- 1928 AUTOMOBIL-REVUE Nochmals Hupen und Bussen im Oberhasli. Wir erhalten zu unserer früheren Veröffentlichung eine persönliche Zuschrift vom RegicnuiKsstattlialter: nehmen Sio zu eijicr Einsendung aus Ihrem Leserkreis Stellung, indem Sio bemerken, dass diese Einsendung für «ich selber spreche. Dio bclroffcndu Kurve beim Kehrwibaus HandiT.k ist unübersichtlich, -und es amss als eine unverantwortliche Handlung Lozoiclinet werden, dieso Kurve ohne Signalabgabo zu durchfahren. Es sind an dieser Stelle mehrmals infolgo Nichlsigualisiercns Automobile zusamincn- .({cslosacü. Der Polizist, der leUlcn Sommer in dieser Kurve den M'olorfahrzcugivcrkchr üftCTs kontrollierte, verdient sich den Dan"k .sämtlicher Fahier, deren Leben, Gesundheit und Eigentum durch cuic Anzahl unverantwortlicher Wildlinge gefährdet •wurde. Eine ganze Anzahl Automobiirahrcr haben mir erklärt, dass es leider öfters vorkomme, dass Fahrer unübersichtliche Kurven der Grimselstrasse mit einem Leichtsinn durchfahren, der aller Beschreibung spottet. ]Jer Polizist hat denn auch nicht jiur solche Fahrer verneigt, dio kein Signal gaben, sondern nur solche, die ausserdem diese Kurve, dio zu den unübersichtlichsten gebort, in übertriebenem Tempo durchfuhren, oder vorschriftswidrig schnitten. Die «Automobil-Revue» führt einen ständig scharfen Kampf gegen jene Wildlinge, dio durch, ihro unverantwortliche Fahrwciso der Sache des Automobilismus grossen Schaden zufügen. Ich bin selbst ein langjähriger AutomobilfahTer, und ich. muss bekennen, dass es eine unverantwortliche- Handlung sondergleichen ist, jene Kurve beim Kehrenhaus Handeck: ohne Signalabgabo auf die angegebene Weise zu durchfahren. Ich müchto nicht unterlassen, bei dieser Gelegenheit zu erwähnen, dass ich durchaus kein ängstlicher Fahrer bin, und nicht meine, es müsso überall gehupt und gelärmt und im Schneckentempo gefahren -werden. Aber als selbstverständlich, erachte ich es, dass unübersichtliche Kurven, in welchen man bloss einige Meter frcio Sicht hat, vorsichtig, rechtsfahrend und nicht ohne vorherige Signalabgabo passiert werden dürfen. Zu diesen Kurven gehört die oben genannte. Diese Kurve ist neben einer andern, unmittelbar davor liegenden, die cinzigo auf einer Strecke von ca. 5 km der Grimselstrasso, -welche meiner Ansicht nach nicht ohne Signalabgabe passiert werden darf. Alle andern Kurven auf dieser 5 km langen Fahrstrecke sind derart übersichtlich, dass dio Abigabo eines Signals bei nicht übertriebenem Fahrtempo nicht nötig ist. Hieraus ersehen Sie. dass ich dio Abgabe eines Signals nicht bei jeder Krümmung der Slrasso als notwendig erachte. Ich erachte es also z. B. nicht als notwendig, in jener Kurve, •vvelcho Ihr Einsender in einem Tempo von A—C km durchfahren hat, und dio eben nicht identisch ist mit jener Kurve, dio er ohno Signal in übertriebenem Tempo, ca. 200 ui weiter unten sich befindend, durchfuhr Signal zu geben. Er hat ein ihm wogen dieser AVidurhandiung eröffnetes Evcntual-Urteil, Jaulend auf 10 Fr. Busse und 5 Fr. Kosten ohne SHS-istqö-eos'eas'BdBS*!. F~ySÖ.4/5i>^\K^»»^K»^Hi- N ÄK> KAUS DEM LESERKREIS jede Einwendung angenommen, und dies sogar mit seiner Unterschrift bestätigt. Es muss um eine Sache wirklich schon bös bestellt sein, dio mit Angaben, dio dem aktenmässig festgestellten Tatbestände, dessen Richtigkeit sogar unterschriftlidi bestätigt ist, direkt •widersprechen, verfochten werden muss. Zum Schlüsse erlaube ich mir noch, darauf hinzuweisen, dass der unablässige Kampf aller Automobilfabrer, dio es mit ihren Pflichten ernst nehmen, bisher in vorbildlicher Weise durch die Automobilfachpresso und den Automobil-Club unterstützt, gegen jene den Automobilismus schwer gefährdenden Wildlinge durch nichts erlahmen darf, und dass der Unwille unter den Grimselfahrcrn. wie Sie sich ausdrücken, in keinem Falle mit dem bis zu einem gewissen Grade begreiflichen Unwillen jener gebüssten Wildlinge verwechselt werden darf, gegen welch letzlere eich in Wirklichkeit d.or Unwillen der überwältigenden Mehrheit der Automobilfabrcr richtet. Ich wäre Urnen sehr dankbar, wenn Sie auf diese Weise den berechtigten Kampf der seriösen Automobilfahrer weiterhin unterstützen würden, wie Sio es bisher mit so viel Nachdruck getan haben.> 'TBlKXFV-VFBlirFHB Zum Kapitel Niveau-Uebergänge. Der Leser E. H. aus Trubschachen macht uns auf die seltsamen Zustände bei den Bahnübergängen der Ramsey-Huttwil-Bahn aufmerksam. Bei den betreffenden Bahnübergängen ist das Trace zwischen den einzelnen Schienen derart hoch gewölbt, dass ein Passieren nur mit grösster Vorsicht und in langsamstem Tempo einigermassen gefahrlos vor sich gehen kann. Ortsunkundigo Fahrer, welche meist zu spät die starken Einschnitte der Schienen bemerken, erleiden arge Erschütterungen und es ist nur einem guten Schicksale zuzuschreiben, dass bis heute noch kein ernstliches Unglück entstanden ist. Könnten diese Erhöhungen nicht, wie bei anderen Niveauübergängen, ausgeebnet werden? Wir glauben, dass dies mit etwas gutem Willen zu machen wäre. Der Herr Betriebschef behauptete zwar, die Lage sei bahntechnisch richtig. Aber die Strassen? Muss auf sie kein Jota Rücksicht genommen werden? xi. Die erste Nennung für die Coupe de la Comniission Sportive, der grössten internationalen Renn Veranstaltung des A. C. von Frankreich, ist dieser Tage eingegangen. Es handelt sich tun einen Corre-La LicorneV Wagen, der durch den Fahrer Michel Dorc\ ins Feuer geführt werden wird.' v. ' INTERESSANTES AUS ALLEl 'WELT Die höfliche Polizei von Bombay! Höflichkeit und Takt gehören zu den vornehmsten Eigenschaften einer wohlausgebildeten Verkehrspolizei. Unsere Schweizer Polizei in den Städten hat in den letzten Jahren sicherlich bemerkenswerte Fortschritte gemacht. Dennoch passieren aber von Zeit zu Zeit doch wieder Fälle, von Taktlosigkeit, die einem fast dio Haare zu Berge stehen lassen. Recht angenehm berührt es, wenn man von höflichen Polizisten zu berichten weiss'- Ein Automobilist erhielt von der Polizei in Bombay ein Schreiben, worin er höflich daran erinnert wurde, dass seine Nummer punkto Schrift nicht den Vorschriften entspreche, denn das Wort Bombay sei nicht in der richtigen Grosse gezeichnet. Da dies nicht den Polizeüvorschriften entspreche, so schreibt die Polizeidirektion, solle der Besitzer so höflich sein, den erwähnten Uebclstand in vier Tagen zu beseitigen. Der Automobilist erwartete im ersten Moment selbstverständlich einen Strafbefehl und war deshalb nicht wenig erstaunt, eine höfliche Aufforderung zu erhalten, den Mangel an seinem Nummernschild zu beheben. In seiner Freude ging er unverzüglich hin, Hess das Schild ändern und präsentierte seinen Wagen der Polizei. Wie wäre man in einem solchen Falle bei uns vorgegangen?... lt. Eine neue Riesenbrücke über die Tyne wird dieser Tage in London dem Verkehr übergeben. Sie bietet neben vier Fahrbahnen zwei Tramlinien Raum und kostet die Kleinigkeit von 1,800,000 Pfund. v. Eine transkontinentale Verkehrsader durch die ganze Länge von Nord-, Süd- und Mittelamerika wurde an dem panamerikanischen Kongress in Havana projektiert. Besonders die Vereinigten Staaten setzten sich für den Bau dieser riesenhaften Strasse ein. xi. Der Salon von Lille, der auf den 4.—18. März angesetzt war, ist auf ein späteres Datum verschoben worden. + Bücher und Zeitschriften Das Elekfro-Fahrzeug. Von Ingenieur Wester- 'kämp (200 Seiten mit 180 Abbildungen ; Prei3 in Ganzleinen Fr. 4.50). Berlin, Richard Carl Schmidt & Co. Dio Benutzung' des Elektromobils, abgesehen, vom Kleinfahrzeug, liegt hauptsächlich auf dem Gebiete der Lastenbeförderung und gegenüber den bekannten Nachteilen der elektrisch betriebenen Wagen bietet es dock stuck namentlich, in den Grossstädlen und dem Nahverkehr grosso, wirtschaftlich o Vorteile und die Einführung- elektrischer Z»gkarren und elektrisch angetriebener Lastwagen, hat in den letzten Jahren beträchtlich zugenommen. Im Vergleich zu den durch Verbrennungsmotor angetriebenen. Fahrzeugen ist dio Behandlung dos Elcktro-Fa'hrzcugs vcrhältnismässig einfach. Das Buch zerfällt in folgende Hauptabschnitte: Allgemeines'. —• Der Elektrokraftwagen in seiner Konstruktion. —• Der Akkumulator. — Der Elektromotor. — Der Fahrschalter. — Die elektrische Ausrüstung. — Der Elektrokraftwagen, — Der Elektrotransportkarren. — Dio Ladeeinrichtung. — Nachtrag. Wer sich über den Stand der Elektro-Fahrzeujj-Falmkation. unterrichten will, für dea wird dieses gut ausgestattete- Buch ein trefflicher Borater sein, das warm empfohlen werden kann:. Aus Industrie & Handel »•*••• »»——«««•«»««»»«•»*»»»•«»»»»•••»•••— Sektion «Industrielle» der westschweiz. Kommission für rationelles Wirschaffen. Am 8. Februar fand iu Lausanne dio konstituierende Versammlung der Sektion «Industrie» der westschweizerischen Kommission für rationelles Wirtschaften 6tatt. Es hatten sich im ganzen 24 Firmen vertreten laisen, dio den wichtigsten Industrien der Westschweiz angehören, und deren Interesse durch dio Gründung der Kommission und ihre Bestrebungen g»ireekt worden, war. Die Kommission beschloss, dass dio neo« ßefrlion den Betrieb sofort aufnehmen solle unter der Leitung eines wie folgt zusammengesetzten Ausschusses: im. Adrien Brandt, Vcrwaltungsratsdelcgiorter der Omoga Watch Co.. Präsident; G. L. Meyfarth, Genoraldirektor der Ateliora de Söcheroa S. A., Vizepräsident; Aloys Hentsch, Nationalökonom, Sefcrctär. Mehr als dio Hälfto deT vertretenem Firmen erklärten den sofortigen Beitritt der Sektion «Industrio und zur Kommission; dio übrigen Iur- mca erklärten ihn unter Vorbehalt der Genehmigung durch ihre zuständigen Organe. Es wurde ein Sekretariat bestellt am Sitzo der westschweizerischen Kommission für rationelles Wirtschaften, 32 Quai des Eaux-Vivcs in Genf; mit seiner Leitung ist der Genoralsekretär dieser Kommission, Herr A. Hentsch. betraut. Drei Gruppen von «Manufacturers Research Associations» mit insgesamt 18 Firmen, wurden gebildet, ähnlich denen in England und den Voreinigten Staaten. Weitere werden folgen, sobald genügend Beitritte vorliegen, wofür beschlossen wurde, an sämtliche nicht verörctenen Firmen eine entsprechende Einladung ergehen zu lassen. Das Sekretariat wird ohne Verzug einen Informationsdienst einrichten zum Zwecke der Orientierung deT beigetretenen Firmen über alle Neuerungen und Fortschritto auf dem Gebiete der 'Arheitsrationalisieruns im allgemeinen, sowie vjber die diese Firmen speziell interessierenden Frag en. Auch sollen technische Instruktionskurso veranstaltet werden. (Mitg.) »••••••••••••••••••••••••••••gfJBH DIE ZÜNDKERZE MHIIWMtHfWIMllimilllimMIWP—i smm hat sich überall inentbehrlich gemacht B*»i den Konstrukteuren aller Länder, welche sie zur Ausrüstung ihrer Serien - Wagen verwenden. Bei den Rennfahrern, welche mit ihr sämtliche wichtigen Eennen in Europa und Amerika gewinnen, so z. B. 1927: die Targa Morio, den grossen Preis des AGF., den Bol d'Or, den Grossen Preis von Belgien, den Grossen Preis von Indianapolis, den Grossen Preis von St. Sebastian, das 24-Stunden-ßennen von Mans, die Coupe Morio, Öden Grossen Preis von Europa usw. Bei den Automobilisten, welche immer mehr die Qualität dieser 2 / 3 sämtlicher Wagen der Welt ausrüstenden CHAMPION -Kerze schätzen. WA m a w^tätfMMffitmsewtättäk. ZwvdässigketL'und In allen Garagen erhältlich GENERALVERTRETUNG FÜR DIE SOHWEIZi Kerze Nr. 8 für Citroen, Fiat etc. GENF ZÜRICH 8, Av. Piotet de Koohemont Talstrasse 32 •••••••••••••••••••••••••• wmwmm