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E_1928_Zeitung_Nr.015

E_1928_Zeitung_Nr.015

Wallenseestrassenprojekte. In Nr. 14 der « Automobil-Revue > vom 17. Februar wird dem Projekte einer linksufrigen Wallenseestrasse das Wort gesprochen. Herr Schmid, Grundbuchgeameter, in Niederurnen soll ein Projekt für die linksufrige Seite ausgearbeitet haben, das statt 6,8 Millionen nur 3 Millionen kosten würde. In dem genannten Artikel werden die Befürworter der rechtsufrigen Strasse auf den Plan gerufen, um gegenüber diesem Vorschlage die Eignung des andern Projektes geltend zu machen. So sehr es zu begrüssen ist, wenn das Interesse am Bau einer Wallenseestrasse stets wach erhalten wird, so ist doch für heute zu sagen, das der Zeitpunkt für Auseinandersetzungen über eine rechts- oder linksufrige Strasse noch verfrüht ist, weil die Ausarbeitung von Projekten für das Nord- wie auch das Südufer kurz bevorstehen. Es ist bekannt, dass eine spezielle Kommission zum Studium der Wallenseestrassenprojekte an deT Arbeit ist und dass dieser Kommission ein grösserer Betrag zur Verfügoing gestellt worden ist zur Bestreitung der Kosten für Projekte und Kostenvoranschläge. A. C. S. und T. C. S. haben je Fr. 3000.— daran geleistet Es wird ein gründliches Studium und eine gründliche Arbeit von ersten Ingenieuren erwartet, und wenn diese Arbeiten einmal durchgeführt sind, kann mit grösserer Sachlichkeit über die Frage, ob links- oder rechtsufrig, diskutiert werden. Ueber die dringende Wünschbarkeit einer baldigen Erstellung einer Fahrstrasse längs des Wallensees herrscht nur eine Meinung. Die Schwierigkeiten liegen vorab bei der Finanzierung, und es ist keine Frage, dass eine solche Strasse nur mit Bundessubvention' gebaut werden kann. Bevor aber der Bund um Subventionierung angegangen wird, müssen fertige, solide Projekte ausgearbeitet sein, die dem eidgenössischen Oberbauinspektorat, dann dem Departement des Innern, dem Bundesrat und schliesslich der Bundesversammlung vorzulegen sind. Der Bund hat im Laufe der Jahre über 10 Millionen Franken an Subventionen für Strassenbauten ausgerichtet. Die Höhe des Bundesbeitrages wird natürlich von der finanziellen Lage des Bundes abhängen. Ohne Stellung nehmen zu wollen für ein links- oder rechtsufriges Projekt ist doch heute schon festzustellen, dass die Behörden des Kantons St. Gallen ein positiveres Interesse am Bau einer Wallenseestrasse bekunden, als dies im Kanton Glarus der Fall ist. Die Angelegenheit müsste dort ohnehin der Landsgemeinde vorgebracht werden. Es zeigen sich übrigens wieder Zeichen von möglichen Nachstürzen in der Nähe von Mühlehorn, und man begegnet da und dort Befürchtungen, dass eine Strasse längs des Sees gelegentlich Bergrutschungen ausgesetzt bleiben würde, und eine Wallenseestrasse daher über die Anhöhe führen müsste. Es scheint, dass man nun bei den Bundesbahnen doch zur Einsicht gelangt ist, dass in den nächsten Jahren zum Ausbau des Tunnels geschritten werden müsse. Dann kommen möglicherweise die Argumente, die wir schon im November 1924, als der Bergrutsch bei Mühlehorn den Bundesbahnen schwere Sorgen aufbürdete, vertraten, neu zur Geltung. Ferner steht jedenfalls fest, dass eine nordufrige Strasse gegenüber einer solchen auf dem südlichen Ufer im vorneherein wesentliche Vorteile für sich hat. Die rechtsufrige Linienführung käme ganz auf Sonnseite zu liegen, was für den Unterhalt und den Zustand der Strasse von grosser Bedeutung ist. Die Strassenanlage auf der rechten Talseite kann viel gestreckter unter Verbindung enger Horizontal-Kurven ausgeführt werden, was linksufrig der vielen Taleinschnitte wegen nicht der Fall ist. Die Ueber- Plötzlich behauptete sie, dass dies der Wagen für mich sei. Komisch, plötzlich war er nun für mich! — Ich erfuhr erst warum, als sie vom Preis zu sprechen begann. Ich muss dabei ein ziemlich erstauntes Gesicht gemacht haben, denn meine Frau lachte nekkisch und nannte mich «mein lieber und süsser» Mann. Die Zahlen kamen mir weniger süss vor. Meine Frau fand aber den Preis für einen solchen Wagen ausserordentlich vorteilhaft und betonte, dass sie den Preis noch erheblich gedrückt hätte und der Verkäufer sehr entgegenkommend gewesen sei. Das fand ich auch! Mein Budget war allerdings zu einer Bagatelle zusammengeschmolzen. Ich dachte an eine billigere Wohnung ohne Bad und ein© Reduktion der Stammtischabende. Es wurde dann allerdings leider nichts. Im Gegenteil! Schliesslich weiss ich vom weiteren Verlauf der Angelegenheit nur noch, dass mir der Verkäufer von Garantien, wie sie keine andere Firma bietet und von Gratisreparaturen, welche nie vorkommen werden, sprach, und dass ich ein Schriftstück unterzeichnen nmsste. Meine Frau sagte mir nachher, dass es der Verkaufsvertrag für ihren Wagen gewesen sei! F. RreddL Dem AUTOMOBIL-REVUE In Genf wird gebaut! Der Platz um den Salon ist zum grossen Bauplatz geworden. Emsige Hände rühren sich zur Konstruktion des Anbaues gegen die Arve hin. Wie wir schon früher berichteten, wird dieser Anbau die Karosserien beherbergen, sowie auch einige wichtige Wagenmarken und eine Bar. Der Anbau, welcher die Hauptfassade der Windung von Höhendifferenzen sind rechtsufrig sehr gering. Auf dieser Seite sind auch keine engen Dorfstrassen zu durchqueren, was links gar nicht zu vermeiden ist. Die Erstellung eines südufrigen Trasses müsste mit grösster Sorgfalt durchgeführt werden, um der Bahn schädlichen Steinschlag zu vermeiden. Bei einer Neuanlage dieser Strecke hätte ein Teil der Strasse während des Betriebes mit Erschwernissen zu rechnen. Bei der Nordseite dagegen könnte an vielen Arbeitsstellen zugleich begonnen werden. Das überschüssige Material würde man im See ablagern. Der Umstand, dass bei der Nordseite bedeutend weniger bebautes Privatland angeschnitten werden müsste, als dieses auf dem SüdufeT der Fall wäre, brächte weniger Schwierrigkeiten für notwendig werdende Expropriationen. Es wäre weiter zu bemerken, dass das nordufrige Trasse eine Länge von 14,9 km, das südufrige dagegen 17,8 km aufweisen würde. Darin ist wohl die Erklärnug zu suchen, weshalb die Kosten sich ungefähr gleich stellen. Dem Projekt von Gnmdbuchgeometer Schmid könnten heute schon Projekte gegenübergestellt werden, die im März 1927 erstellt worden sind und die für das linke Ufer mit 6,8 Millionen und für das rechte Ufer mit 6,9 Millionen abschliessen. An die zukünftigen Strassenzüge wurden folgende Anforderungen gestellt: 1. Strassenbreite mit Schale 6,50 m. 2. Solide Strassenbettunterlage mit gewalzter Fahrbahn. 3. Vermeidung von engen, unübersichtlichen, horizontalen Kurven. trittspreise werden vereinheitlicht; es wird also keine Galatage mit höherem Eintritt mehr geben. Dieser Einheitspreis soll, wenn wir gut informiert sind, noch niedriger ausfallen als derjenige des letzten Jahres, welcher 2 Franken betrug. Eine «Journee populaire » mit halben Preisen ist vorgesehen. Auch die Musik soll wieder ihren Einzug halten. Ein Orchester von 20 Musikern unter Leitung von Prof. Gabelle vom Konservatorium wird jeden Nachmittag konzertieren. Bekanntlich wurde letztes Jahr von einem Orchester aus dem Grunde abgesehen, weil die allzu laute Musik die Unterhaltung störe. Dem soll nun dieses Jahr Rechnung getragen werden. Das Orchester des Restaurants ver- Gebäulichkeiten bildet, ist derselbe wie im letzten Jahre, steht aber diesmal ausschliesslich den Lastwagen zur Verfügung. Die Fassade selbst erfährt ebenfalls keine Aenderungen. Das Bessere ist oft der Feind des Guten — dieser Gedanke mag für die Organisatoren auch bei der dekorativen Ausgestaltung massgebend gewesen sein. Man Hess es beim Alten. Selbst das Plakat von 1927liert jedoch nicht seine Rechte. wird beibehalten, nur die Farben ändern sich: statt Schwarz auf Orange kontrastiert Blau auf Gelb. 235 Stände! Dies ist das grosse Resultat und die Vorbedingung zum Erfolg des Salons 1928! Die Zahl wäre viel höher ausgefallen, hätte nicht der Platzmangel, die ewige Kalamität unserer Salons, seine scharfe Grenze gezogen. Wir werfen in diesem Zusammenhang nochmals die Frage auf: ist es möglich, dass in Genf niemand zu finden ist, welcher zur Verwirklichung der zweiten grossen Bauetappe des Salons helfen könnte? Lässt sich niemand fanden, weder bei den Behörden, noch bei den Privaten, der eine Anleihe garantieren würde... ? Wir können auf unsere Zahl von 235 Ständen, worunter 100 für Wagen, 46 für Motorräder, 8 für Pneumatiks, 7 für Karosserien und 74 für Zubehör, stolz sein. Doch wie viele Zubehörfirmen haben vor der Türe bleiben müssen, nicht zu sprechen von den Sportbekleidungsgeschäften, den Verbänden, den Zeitungen, etc. Nochmals: Platz tut not! Es gilt zu handeln und zwar unverzüglich, wenn nicht dem Genfer Salon ein mächtiger Konkurrent werden soll. Denn Zürich debattiert um den Bau einer riesigen Ausstellungshalle. Eröffnungstag und Programm. Wie man weiss, hat der gesamte Bundesrat das Patronat über den Genfer Salon übernommen. Wir haben auch mitgeteilt, aus welchen Gründen Herr Bundespräsident Schulthess, sowie seine Nachfolger, das Ehrenpräsidium während den Eröffnungsfeierlichkeiten nicht mehr übernehmen können. Das grosse traditionelle Bankett wird also inskünftig nicht mehr durch den Bundespräsidenten präsidiert. Bern entsendet aber eine nicht weniger imposante Delegation: Militär, Parlamentarier und Administratoren. Wenn der Präsident des Nationalrates nach Genf kommt, wird ohne Zweifel er den Ehrensitz einnnehmen. Der Besuch des gesamten Bundesrates kann aber, wenn auch nicht am Eröffnungstage, so doch im Laufe des Salons erfolgen. Selbst Herr Bundespräsident Schulthess könnte in seiner Person als Minister des Volkswirtschaftsdepartements die Ausstellung besuchen. Wir hätten also neben dem Eröffnungstag noch so etwas wie einen «Tag der Offiziellen». Die übrigen Tage des Salons verlaufen in gewohnter Ordnung. Die Ausstellung wird um 9 Uhr geöffnet und um 19 Uhr (statt 19.30 Uhr) oder um 23 Uhr geschlossen. Die Ein- Salon oxx-tgrog-oxx Gruppieren wir alle Auskünfte, kommen wir zu folgendem Programm: Freitag, den 16. März. 13 Uhr: Ankunft der Delegation dos Bundesrates und weiterer Gäste. Bankett im Hotel dos Bergucs. 15.30 Uhr: Offizielle Eröffnung. 15.30 bis 17.30 Uhr: Konzert Gabclle. 16 Uhr: Eröffnung des Salons für das Publikum. 19 Uhr: Schliessung dos Salons. Samstag, den 17. März. 9 Uhr: Oeffnung. Nachmittags, ca. 15 Uhr: Ankunft der Teilnehmer an der Sternfahrt, welche durch die Sektion Genf dos A. G. S. organisiert wird. 13 Uhr: Oeffnung. 15.30 bis 17.30 Uhr: Konzert unter Leitung von Prof. Gabello vom Konservatorium. 19.30 Uhr: Diner in der Taverne. Reunion der Teilnehmer an der Sternfahrt und am Kilometer lance. 23 Uhr: Schliessung. Sonntag, den 18. März. 9 Uhr: Oeffnung. 9 Uhr: Kilomlor lancö von Eaux-Morts, organisiert durch die Sektion Genf des A. G. S. 15.30 bis 17.30 Uhr: Konzert Gabolle. 19.30 Uhr: Diner in der Taverne; Bekanntgabe der Resultate des Kilometer lancö und der Sternfahrt. 20.30 bis 22.30 Uhr: Konzert Gabelle. 23 Uhr: Schliessung. Montag, den 19. März. 9 Uhr: Ooffnung. 15.30 bis 17.30 Uhr: Konzert Gabelle. 19 Uhr: Schliessung. Dienstag, den 20. März. 9 Uhr: Oeffnung. 15.30 bis 17.30 Uhr: Konzert Gabollc. 19.30 Uhr: Diner in der Taverne. 23 Uhr: Schliessung. Mittwoch, den 21. März. . 9 Uhr: Oeffnung. 15.30 bis 17.30 Uhr: Konzert Gabolle. 19 Uhr: Schliessung. Donnerstag, den 22. März. 9 Uhr: Oeffnung. Volkstümliche Preise. 15.30 bis 17.30 Uhr: Konzert Gabellc. 19.30 Uhr: Diner in der Taverne. 20.30 bis 22.30 Uhr: Volkstümlicher Abend und Konzert. 23 Uhr: Schliessung. Freitag, den 23. März. 9 Uhr: Oeffnung. 15.30 bis 17.30 Uhr: Konzert Gabelle. 19 Uhr: Schliessung. Samstag, den 24. März. 9 Uhr: Oeffnung. 15.30 bis 17.30 Uhr: Konzert Gabolle. 19.30 Uhr: Diner in der Taverne. 20.30 bis 22.30 Uhr: Konzert Gabelle. 23 Uhr: Schliessung. Sonntag, den 25. März. 9 Uhr: Oeffnung. 19.30 Uhr: Diner in der Taverne. 22.30 Uhr: Schliessung des Salons. 4. Kleine Ueberwindung von Höhendifferenz. 5. Umgehung von eng ineinander gebauten Dorfteilen. Für die Linienführung auf dem linken Wallenseeufer käme eine teilweise Neuanlage der Strasse und teilweise Benützung bzw. Verbreiterung des bestehenden Strassenzuges in Betracht. Der Linienführung auf dem rechten Wallenseeufer stand die Forderung einer vollständigen Neuanlage des Trasses gegenüber. Wir wollen heute nicht näher auf die genannten Projekte eintreten, da wir, wie bereits betont, der Meinung sind, vorerst die noch zu erwartenden einlässlich detaillierten Projekte abwarten zu müssen. E. B. Wiederum ein neuer Postautokurs! Dieser Tage hat zwischen der Postverwaltung und den interessierten Gemeinden eine Konferenz stattgefunden, die die Einführung eines Postautokurses Baden-Turgi zum Zwecke hatte. Grundsätzlich ist ein solcher Kurs beschlossen worden; er soll demnächst in Funktion treten. Vorgesehen sind 10- bis 12- Plätzer-Wagen, sowie drei Kurse in jeder Richtung. + Verbreiterung der Universitätsstrasse Zürich als Ausfahrfstrasse ! Die Verbreiterung der Universitätsstrasse ist seit langen Jahren ein dringendes Postulat der zürcherischen Strassenpolitik. Der Grosse Stadtrat beschloss nun in seiner letzten Sitzung den Ausbau der Rämistrasse (von der Universitä' bis zur Plattenstrasse) und dio Verbreiterung der Univorsitälsstrasso. Durch Schaffung eines fahrbalmfrcien Streifens wird diese Strasso für den Ausfallverkehr bessere Dienste leisten. Der Kommissionsantrag, das Trottoir auf eine Breito TOB 2 Meter 50 auszubauen, wnido angenommen. M. Autoferntransporte und Automassentransporte. Eine Abrechnung! Was gegenwärtig von autofeindlichem Kreisen über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Autotransportdienstes geschrieben wird, grenzt an Lächerlichkeit So erschien letzthin im «St. Galler Tagblatb eine Einsendung: «Autoferntransporte», dio wir ein wenig unter die Lupe nehmen möchten. «Heute kennt der Lastwagen keine Entfernungshemmmgen von seinem Domizil mehr.» Jedermann, der den Autodienst nur wenig kennt, weiss, dass der Lastwagen einen beschränkten Aktionsradius besitzt, der bei 50 bis 60 km liegt. Was darüber hinausgeht, sind nicht mehr eigentliche Transporte, die kursmässig und in grossem Stile ausgeführt werden. Es sind Einzeltransporte. Es ist sinnlos, zu behaupten, diese Ferntransporte würden der Bahn das Leben abgraben'. Das glauben nicht einmal die Bahnbehörden! Ein Beispiel, das die Behauptungen des Einsenders belegen soll, bringt die Haltlosigkeit des Vergleiches erst recht zum Ausdruck. Es lautet: «Die Gotthardlinie bewältigt innert 24 Stunden einen Güterverkehr von 22,000 Tonnen in beiden Richtungen. Dazu seien 2200 Lastwagen mit einer Beladung von zehn Tonnen notwendig. Die Gotthardbalm hätte aber die Transporte in der halben Zeit besorgt wie der Autodienst. Somit wären eigentlich 4400 Lastwagen imstande gewesen, diese enormen Tagestransporte zu bewältigen. Dieser Vergleich ist an und für sich sinnwidrig. Wem würde es einfallen, einem Kinde einen Kasten in den Babiwagen zu laden? Kein einziger Autotransporteur hat jemals daran gedacht, mit der Gotthardbahn auf dies© Weise in Konkurrenz zu treten, denn ein solches Unterfangen ist gegen alle Geschäftsgrundsätze! Für den Massenfernverkehr ist der Lastwagen nicht eingerichtet. Genau so wenig wio die Bahn jedem Kunden vor das Haus fahren will und kann! Der hochwertige Fernverkehr, den das Auto bewältigen kann und dazu in verschiedenen Beziehungen besser geeignet ist, schadet den Bahnen sehr wenig. Wahrscheinlich sind sie gegenwärtig froh, diese Transporte dem Auto überlassen zu können. Der Lastwagen tritt hier in eine Lücke, die von den Bahnen nicht ausgefüllt werden, kann. Von zitier unbeschränkten zeitlichen Inanspruchnahme der Chauffeure im Autodienst zu sprechen, ist eine Kühnheit, die von Uebertreibung strotzt. Haben die Bahnangestellten nicht auch Nachtdienst und Dienst zu allen Tageszeiten? Und die Präsenzzeiten bei den Verkehrsanstalten? Die technische Vervollkommnung der Lastwagen und die Verbesserung der Strassen dienen am besten der Entwicklung der Autotransporte. Eine unbeschränkte zeitliche Inanspruchnahme ist auch bei mangelhaften Arbeitszeitgesetzen unter den heutigen Umständen unmöglich. Und das Fazit?... Was dem einen angenehm ist, ist dem andern Widersinn. Autodienst ist kein Bahndienst! Ein Vergleich rechtfertigt sich nur unter gerechten und gleichen Annahmen. Eine derartige Aburteilung des Autoverkehrcs zeugt von geringem Verkehrsverständnis, go. Betrieb der Alpenposten und Störungen. Die Störungen im Betriebe bilden ein interessantes Kapitel. Die Oberpostdirektion macht für die Alpenposten folgende Angaben: «Im ganzen sind also 44 Störungen mit einem Zeitverlust von 1424 Minuten zu verzeichnen gewesen. Dies ergibt einen mittleren Zeiterlust von 32 Minuten für jede Störung. Da die Gesamtleistung sich letzten Sommer auf 684 120 km beüof. entfällt ein Betriehsunterbriicb infolge Wagcnstörung auf 15 548 km. Dieses Ergebnis ist ausserordcntlicJi günstig, besonders wenn in Betracht gezogen wird, dass die Fahrzeuge auf den Bcrgstrassen einen schweren Dienst zu verrichten haben, bei dem naturgemäss die arbeitenden Teile entsprechend in Mitleidenschaft gezogen werden. Dabei sind zahlreiche Störungen nicht auf Materialdefekte zurückzuführen, sondern auf Einflüsse, denen weder der Wagenkonstrukteur noch der Wagenführer begegnen können. So entfallen 7 Störungen auf verstopfte Benzinleitungen oder Vergaserdüsen, was auf Unreinigkeit im Brennstoff zurückzufahren ist. 9 Störungen -wurden durch die Pneubereifnns: verursacht, was eine Störung auf 76 012 km entspricht. Auch dieses Ergebnis ist sehr günstig und spricht stark für die Luftbereifung, die noch vor wenigen Jahren als igefähriieh für den Alpenbotrieb bezeichnet wurde. Dabei sind dio meisten Störungen auf der Malojastrecke zu verzeichnen gewesen, wo infolge des Jahresbetriebs die Reifen aufa änssorste ausgenutzt werden. Trotzdem der Grossteil der Fahrzeuge nunmehr 6—8 Jahre im Dienst steht, ist letzten Sommer die Zahl der Störungen zurückgegangen, was nicht allein der Hauptworkstätlo, sondern auch dem mit dem Wagcnunterhalt betrauten Personal ein gutes Zeugnis ausstellt.» «•

NO 15 — 1928 Campbell schlägt Segpave's Weltrekord I In Ergänzung und Bestätigung unserer früheren Meldungen sind wir in der Lage, fol- 1. Tag 12. August): Mailand, Como, Lu- Die Details der Strecke sind folgende: Der erste Versuch missglückt. gende näheren Bestimmungen wiederzugeben: gano, Bellinzona, St. Gotthard, Andermatt, Den ersten Meldungen über die Weltrekordversuche des Engländers Campbell in eine Konkurrenz der Marken als « Coupe Julierpass, St. Moritz, 360,5 km. Die Alpenfahrt 1928 ist streng geschieden Disentis (Oberalppass), Chur, Tiefenkastei, mit seinem Monster-Rennwagen «Blue-Bird» internationale des Alpes pour Marques» für 2. Tag (13. August): St. Moritz, Tirano, in Daytona Beach zufolge, ereignete sich Fabriken und in eine Konkurrenz der Einzelfahrer als «Coupe internationale des Alpes Caldaro, San Lugano, Predazzo, Canazei, Zwimpfer-Schmid (FreibuTg), G. Bossy (Freiburg), Tresenda, Aprica-Edolo, Tonale, Mendola, (Freiburg); Schatzmeister (durch das Komitee za bezeichnen); beisitzende Mitglieder: die Herren beim ersten Angriff auf Segraves Rekordzeit ein Unfall, welcher glücklicherweise verhältjnismässig harmlos verlief. Campbell hatte schliesslich Serienwagen, die nach einer ge- 383.1 km. Als Delegierte für die Delegiertonversammlung pour Individueis». Zugelassen werden aus- Sellapass, Ponte al Isarco, Bozen, Meran, Dr. J. Kohler (Romont) und Ed. Glasson (Buille). bereits eine Geschwindigkeit von 275 km erreicht, als eine Unebenheit der Sandpiste fer-Schmid. nau festgesetzten Reihe von dreizehn Merkmalen überprüft werden. Hiezu hat jede Fa- Stilfserjoch, Ofenpass-Zernetz, Martinsbruck, In der Sportskommission liess sich Herr Dahler, 3. Tag (14. August): Meran Spondinig, bezeichnete man die Herren de Weck und Zwimp- die Räder löste. Der Wagen wurde 30 Meter durch die Luft geschleudert, ehe er wierenz der Marken oder für die Konkurrenz der München, 389,2 km.' den Herr Bossy als Präsident und die Herren brik, gleichgültig, ob sie sich für die Konkur- Landeck, Nassereith, Garmisch, Mittenwald, der frühere Präsident, ersetzen. Neu gewählt wurder den Boden berührte. Merkwürdigerweise kippte er dabei nicht um, sondern er- das Amt des Delegierten in der nationalen Sports- Einzelfahrer interessiert, ihre Serienwagen 4. Tag (15. August): München, Lofer, Zeil Buchs und Dahler. Herr Bossy übernimmt ferner von der nationalen Sportkommission ihres am See, St. Johann, Tauernpass, St. Michael, kommission. litt lediglich einige Havarien. Landes überprüfen zu lassen. Die Kommission stellt das Certifikat aus, dass der ange- 5. Tag (16. August): Villach, Feldkirchen, Sektionsstatuten den neuen Statuten des A. G. S. an- Katschberg, Spital, Villach, 391,7 Kilometer. Nach längeren Beratungen' wurden Aann die Es wird aus Daytona Beach telegraphiert, dass ein weiterer Ueberrennwagen, welcher meldete Wagen den Bedingungen entspricht. Turracherhöhe, Predlitz, Judenburg, Brück gepasst. den Angriff auf den Weltrekord unternehmen wollte, disqualifiziert wurde, weil seine einen Katalog vorzulegen, in welchem über 364.2 km. Total 1888,7 km. gliedern für das Geld, das sie der Sektion einzah- Gleichzeitig sind die Fabriken verpflichtet, a. d. M., Semmering, Wiener-Neustadt, Wien, Bei der Aufstellung des Jahresprogrammes für 1928 wurde Wert darauf gelegt, dass man den Mit- Konstruktion den gestellten Anforderungen die eingangs erwähnten Merkmale lückenlos Einzelfahrer, die im Besitz einer Lizenz des len, möglichst viel biete. In erster Linie wurde wieder der Ball als Veranstaltung (für 1929) angenom- nicht entsprach. Angaben enthalten sein müssen. Automobil-Ohib der Schweiz, Deutschlands, Lockhart, der amerikanische Favorit, wird Die Abschriften der so an die Fabriken ausgegebenen Certifikaite ihrer Wagentypen sind Nennung bei dem betreffenden Automobil- der anberaumt. Endlich stellte man auch ein Berg- Italiens oder Oesterreichs sind, haben ihre men. Ferner wurden zwei Ausfahrten, je eine im Frühling und Herbst, für die Familien der Mitglie- seine Versuche demnächst aufnehmen. den Nennungen beizuschliessen. Bei derClub abzugeben, alle übrigen Fahrer beim rennen ins Programm, und wie alle Jahre beabsichtigt man, wieder eine Wohltätigkeitsfahrt durch- Uebernahme der Wagen werden die Merkmale überprüft, wobei sich die Veranstalter Das Nenngeld beträgt: Automobil-Club von Italien. E?n neuer Weltrekord. zuführen Nach der Beratung verschiedener lokaler Angelegenheiten wurdo um 11 Uhr die Sitzung geschlos- die restlose Ueberprüfung nach Beendigung pro Team 60 Schweizerfranken, der Fahrt vorbehalten. pro Einzelfahrzeug 250 Schweizerfranken. sen, in der Hoffnung, das« auch die. .kommende Saison für die Sektion von gutem Einfluss »ein werde. Eine Fabrik, die nur Einzelnennungen ab- Der erste Nennungsschluss ist mit 30. April fl In letzter Stunde wird aus London tclegraphlf rt: Die Versuche des Engländers Campbell, den Internationalen Rekord für Automobile, den Segrave mit 326,678 Stundenkilometer hält, zu brechen, sind von Erfolg gekrönt worden. Campbell erzielte Sonntag morgen auf der Strandpistc von Daytona Beach, Florida, mit seinem Napier-Spezialmotor eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 332,592 km und stellte hiermit einen neuen Weltrekord auf. Der Maskenball der Sektion Bern des A.C.S. (16. Februar). Der letzte Tanzabend der Sektion Bern des A. C. S. 8tand unter dem Protektorat seiner Hoheit des Prinzen Caineval. Als nach 9 Uhr die Gäste immer zahlreicher dem < Kasino > zustrebten, {•achteten die hohen Bogenfenster des Burjrerratseaals in geheimnisvollem Zwielicht. Schon auf der breiten Marmorstiege grüsste das erste lockende Maskenrot, klang silberhelles Lachen auf. An der Pforte des Saales, der uns für Stunden zu einem Reiche sprühenden Humors werden sollte, amtete, unterstützt von einem eleganten « Chasseur >. ein schwarzbärtiger Portier (seine Stimme besass eino Terblüffende Aehnlichkeit mit derjenigen Herrn Lütbjs, des umsichtigen Leiters des Kasino!) Der Saal lag in zauberhaftem Glanz. Das Licht floss TOO den beiden riesigen Kristalleuchtern an den langen bunten Papierschlangen hernieder, strich über das frische Grün der Bäumchen, die in ihrem Schatten lauschiges Treiben bargen — blitzte und funkelte in den Saxophons der « Valencia-Band », die ins zum ungeduldig erwarteten Einzug der « Iberians » aufs spiegelblanke Parkett lockte. Welch ein buntes, augenbetörendes Bild flammte im farbenwechselnden Spiel des Scheinwerfers auf! Masken von vornehmer Abgetöntheit, daa Schwarz venetianischer Donnen, das Weiss der Russen. Brokat, schillernd Seidensymphonien, das Gefunkel mexikanischer Ohrgehänge und fremdländischer Orden — rot- und schwarzgerahmte Hemdbrüste, phantastische Perücken! Das Stielkleid, der Schrei der Saison, vorwiegend. Vereinzelte, aber um so bizarrere Hosenkostüme. Die Ablösung brachte die scharfsynkopierten Rhythmen der « Iberians >, die süsso Sentimentalität spanischer Tangos und WeiscD, das aufpeitschende Feuer amerikanischer Songs. — Iberians, Könige des Jazz!... Niemand widerstand. Die Tische und Nischen leerten sich bis auf den letzton Platz. Dichtgedrängt liosa man sich von den Rhythmen tragen, unermüdlich, unersättlich. — Um Mitternacht führte Herr Dr. Mcnde. der altverdiente Präsident der Sektion, in prangender Gendarmerieuniform aus weiss der Himmel welchem Hinterland (seinem Dialekt nach könntn man die Nase nach bayrischen Gauen richten 0 Alt und Jung in einer fröhlichen Polonaise nach dem reichhaltig zusammengestellten kalten Büffet. Nach willkommener Stärkung bestieg Prinz Karneval erneut seinen Thron, kicherte aus der Trompete der Band, neckte im Lachen der Tanzenden, blinzelte durch perlende Gläser... Es wurde früh, sehr früh. Aber noch immer standen die Wagen in langen Reihen, strahlten die Fenster des Burgerratssaals in geheimnisvollem Licht. Ueber zweihundert Personen hatten sich zu dem Feste eingefunden. Es war ein grosser Erfolg; der Anlass wird allen Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben. Es ist selbstverständlich, dass er im nächsten Jahr Wiederholung findet, aber dann beizeiten den g r o s s e n Kasino-Saal reservieren; die Berner A. C. S.-Anlässe haben dazu genügend Zugkraft. Vit. A.C.S., SEKTION BERN. Am Freitag, den 24. Februar 1928, abends 20 Uhr, findet im Clublokal ein Lichtbilder-Vortrag von Herrn Graf Almeida, vom Bayrischen Automobil-Club, über c Automobilfahrten in Spanien » statt. Graf Almeida ist Verkehrs-Referent des Bayrischen Automobil-Club in München; er ist in der Sektion Zürich des A. C. S. gut bekannt, hat im April 1927 die Spanienfahrt des Bayrischen Automobil-Club organisiert und kennt daher Land und Leute aus eigener Erfahrung. Spanien, das ebenso interessante wie prächtige Reiseland, wird in letzter Zeit in immer stärkerem Masso von den Autotouristen aufgesucht. Fahrten in diesem an Kontrasten so reichen Gebiete bieten eine unermessliche Fülle von mannigfachen und eigenartigen Sehenswürdigkeiten und Reiseoindrücken. Wir erwarten zahlreichen Besuch. Gäste willkommen t C s AUTOMOBIL-REVUE Internationale gegeben hat, hat kein Recht auf Reklameauswertung; eine Fabrik, die für die « Coupe internationale des Alpes pour Marques » und gleichzeitig für die « Coupe internationale des Alpes pour Individueis > genarmt hat, hat das Recht der Reklame für das angemeldete Team oder die angemeldeten Teams und das Einzelfahrzeug. 1928, der zweite Nennungsschluss gegen doppeltes Nenngeld mit 31. Mai 1928 festgesetzt. Die grosse Bedeutung, welche dieser Fahrt zukommt, findet am besten ihren Ausdruck in dem Verhalten der Behörden der Schweiz, Deutschlands und Italiens, die bereit sind, während deT Dauer der Durchfahrt die ganze Strecke zu sperren. + A.C.S. SEKTION EM MENTAL. Die auf den sident der Sektion die Versammlung und begrüsste 3. März anberaumte Haupfversamntluna unserer neben den Vertretern der Behörden den Berichterstatter der «Automobil-Revue». Im Präsident- Sektion muss verschoben werden auf Samstag den 24. März, 18.00 Uhr, im Gasthof zum « Kreuz» in schaftsbericht konnte er auf ein erfolgreiches Jahr Kalchofen. Das Programm wird folgen. Unsere zurückblicken, indem die sämtlichen Veranstaltungen: der Jahresball, die Generalversammlung, die Mitglieder sind höflich ersucht, von dieser Verschiebung gefl. Kenntnis nehmen zu wollen. H. Seh. Gurnigel-Ausfahrt, das geschlossene Rennen Flamatt—Grossried und die Wohltätigkcitsfahrt mit den A.C.S. SEKTION ZUG. In der Vorstandssitzung vom 17. Februar 1928 konstituierte sich der auch die vier Filmvorstellungen, die der Förderung Waisenhindera von Erfolg begleitet waren. Aber Vorstand wie folgt: Hr. A. Siegenthaler. Präsident; der Verkehrssicherheit dienen sollten, wurden, vom Hr. R. Naville, Vizepräsident; Hr. Jos. Iten. Sekretär; Hr. H. Knn», Kassier; Hr. Dir. GrJfH, Profall aufgenommen. Publikum und von den SektiansmitgUedeni mit Beitokollführer; als Beisitzer die Herren Heinr. Grau, Der Vorstand hatte im Laufe des Jahres eine Fritz Weiss, Zürcher und Henri Städelin. M. K. grosse Arbeit zu bewältigen. Er beschäftigte sich o~ mit einem neuen Reglement für den Verkehr der A.C.S. SEKTION FREIBURG. Die Sektion Stadt Freiburg, wie auch mit der Verbesserung der hielt kürzlich ihre Gencralversammlunn im Hotel Strasscn im ganzen Kanton. Es gelang ihm, in vielen Beziehungen seine Wünsche durchzusetzen. «Terminus» ab. Herr Perrier eröffnete als Prä- Die PACKAU JSbJp»«? nfa ni*t Dass Packard den anspruchsvollsten Fahrer vollständigt befriedigt, ist weltbekannt. Dieser Wagen, welcher für den ausgebildeten Geschmack sachverständiger Kunden Zeugnis ablegt, ist sicher auch Ihrer Beachtung würdig. // // Packard vermittelt Ihnen einen neuen Begriff von den Genüssen des Autofahrens und dazu eine angenehme Ueberraschung über seinen billigen Betrieb. WERNER RISCH, ZÜRICH Packard-Spezialgeschäft T rar TJ \t A VT tir tr /-» r\ T»7 %.T e /"» VT t? Jahresrechnunpr schloss mit einem Defizit von on- 1 gefähr Fr. 2000.— ab. Das Gleichgewicht kann aber in kurzer Zeit wieder erreicht werden. Der gesamte Vorstand wurde in globo bestätigt, einzig der Kassier, Herr Zwimpfer, reichte seine Demission ein, wurde aber nachher wieder zugeteiltes Vorstandsmitglied. Der Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen: Präsident: Herr Dr. H. Perrier (Freiburg); Vizepräsident: Herr Dr. de Gottrau (Freiburg); Sekretär: Herr Wilh. de Weck A.C.S.. SEKTION GENF. Eine grosso Attraktion wird Mittwoch, den 22. Februar, dio Mitglieder der Sektion und ihre Familien um 19.30 Uhr ins Hotel « Bellevue » locken. Ein Film: « Die Sahara im Auto» wird über die Leinwand rollen. Der A. C. S. hat seinerzeit mit einfachen Tourenwajen Expeditionen in die Sahara organisiert. Der FUm erlebt in Genf seine Erstaufführung. Nachher wird er in Oesterreich gekurbelt. Sicherlich werden auch andere Sektionen des A. G. S. sich um das Aufführungsrecht des Filmes bewerben. fit. A.C.S. SEKTION WAADT. Die Generalversammlung und das Jahresfest werden nächsten Samstag den 25. Februar in den Sälen des Hotels «Lausanne-Palace > um 17 Uhr beginnen. Um 19 Uhr 30 findet das Bankett statt und um 22 Uhr der Ball. Alle später Ankommenden sind geboten, sich schon jetzt anzumelden, damit Plätze für sie reserviert bleiben. ^^ Programm der Veranstaltungen des Jahn« 1928. Daa Programm wird an der Gen«rarT«raammlQ*f diskutiert und weist folgende AnISes» auf: März: Konferenzen und regionale Zusammenkünfte; April: Wohltätigkeitsfahrten; Mai: Konferenzen und regionale Zusammenkünfte; 14.—18. Mai: Ausfahrt nach der Cote d'Or (Einladun? des Automobile-Club Bourguignon zum Meeting Automobile vom 17. Mai); Juni: Bergrennen; Juli: Jährliches Picknick mit Konkurrenz; August: Exkursionen von 4 bis 8 Tagen in der Schweiz «nd im Ausland; September, Oktober, November: Konfwonzon und regionale Zu«anm«nkönfU; Dnenbur. Grosser Unterhaltung- und TanzaJttnd mit Lotto. Die Sektion nimmt ferner an den nach-irenannten Veranstaltungen teil: 17. März: Rallye Automobile Suisse; 16.—25. März: Salon Genf; 18. März: Kilometer lance in Genf, fit SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL des T.C.S. Wir machen erneut auf die Sonntag den 4. März, nachmittags 3 Uhr, im Restaurant zum «Löchlibad» in St. Gallen stattfindende ordentliche Generalversammlung aufmerksam. Die Verhandlungsgegenstände worden den Mitgliedern durch besondere Einladungskarto bekanntgegeben. dbz. i o AUTOSEKTION GRAUBÜNDEN DES T. C. S. Monatsversammlung: Freitag den 24. Februar 1Ö28, abends 8K Uhr, im Hotel «Drei Könige >. Traktanden: 1. Protokoll; 2. Wahl eines Mitgliedes der Tourenkommission; 3. Referat über «Post und Taxameterbetrieb»; 4. Varia. Der Vorstand. AUTOSEKTION NEUENBURG DES T.C.S. Der jährliche Unterhaltungsabend findet Samstasr den 3. März um 19 Uhr in den Sälen des Hotels « Terminus » in Neuenburg statt. Für den Abend wurde ein gediegenes Programm vorbereitet. Das traditionelle Essen wird um 1% Uhr serviert. Nachher beginnt das Orchester « Leonessa » mit Musik und wird später den Ball führen. Anmeldungen sind bis zum 27. Februar dem Komitee zuzusenden, fit. CHAUFFEUR-CLUB RHEINTAL. Da sich nun unserem Club auch die Kollegen von Buchs und Umgebung angeschlossen haben, findet die nächste Versammlung im schönen Werdenberg statt, und zwar am Sonntag, den 26. Februar, um 14 Uhr, im Restaurant zum « Schafli » in Buchs. .11. A. Aus dem Verband schweizerischer Motorlastwagenbesitzer. Die ASPA wird Samstag den 3. März, um 14 Uhr, im «Kasino > in Bern ihre nächste ordentliche Mitgliederversammlung, abhalten. Dio Traktanden sind die folgenden: 1. Protokoll; 2. Jahresbericht; 3. Jahresrechnung 1927 und Budget pro 1928; 4. Bestätisungsund Ergänzungswahlen; 5. Beschlussfassung über die Normen für die Anstellung von Chauffeuren und ständigen Mitfahrern; 6. Besprechuns verschiedener Tagesfragen: Stellungnahme zu den gegenwärtigen Massnahmen für Einschränkung des Automobilverkehrs, Ersatzbrennstoffe usw.; 7. Vortrag mit Lichtbildern (das Thema wird später bekanntgegeben); 8. Anträge von Mitgliedern gomäss Art. 15 der Statuten; 9. Verschiedenes und Unvorhergesehenes. It. Der Lehrfilm der „Automobil-Revue' kann auf Wunsch an verschiedenen Orten noch zur Vorführung gebracht werden. Herr Hauptmann Zöller, welcher den Film schon im letzten Jahr explizierte, ist noch für einige Vortrags-Abende frei. Nähere Auskünfte durch die-Redaktion.