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E_1928_Zeitung_Nr.019

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Budapests ausser

Budapests ausser Ungarisch noch eine ander Sprache spricht. Nach endlosen Mühsaler und Irrfahrten, wovon uns eine, dank der Unmöglichkeit, ein riesiges Schild zu begreifen in einen Untergrundbahntunnel führte, erreichten wir endlich die Kettenbrücke und au der anderen Seite der Donau das Hotel Bri stol. Wenn manche Kleinigkeit hier nich ganz klappte, so war dies dein Umstand zu zuschreiben, dass wir uns eben dem Balkan schon näher befanden als Zentral-Europa. Mit Hilfe eines ungarischen Freundes lernte ich die Schönheiten dieser eigenartigen Stadt kennen, das Adelsviertel mit schein einzigartigen Cafe Ruszwurm, den Schwa benbers, den Zoologischen Garten und vieles andere mehr. Mit diesem Freund, der fliessend ungarisch spricht, setzte ich dann auch meine Reise durch Westungarn fort. Und ich kann es niemandem raten, die Reise Budapest-Graz ohne einen die Landessprache beherrschenden Begleiter zu unternelunen. Denn wohl waten wir mit einer wundervollen, von Königlich-Ungarischen Automobil-Club uns in freundglichster Weise gratis zur Verfügung gestellten Spezialkarte ausgerüstet. Aber was nützt die schönste Karte, wenn rechts und links unzählige Strassen abzweigen, die alle gleich breit und staubig sind und alle gleicherweise ohne Wegweiser. Für die Strecke Budapest-Graz, 350 Kilometer nach der Karte des Kgl. Ung. Automobil-Clubs, brauchten wir zwei volle Tage, und legten dabe laut Tachometer nicht 350, sondern 430 Kilometer zurück. Unzählige Male haben wir un verfahren, Auskünfte von Bauersleuten bekam selbst mein Freund nur schwierig. Das Fahren nach dem Kompass erwies sich in der ozeanartigen Ebene noch als das beste. Am besten ist es> in Tapolca, einem Nest unweit des Plattensees, zur Nacht zu bleiben. Im « Hotel » Eibeschütz bekamen wir wenigstens saubero Zimmer, wenn auch nichts zu essen. Auch BeiuLi konnten wir hier auftreiben. Unsere von Budapest mitgenommenen Mundvorräte erwiesen sich hier als sehr nützlich. Ein Abstecher an den Plattensee brachte landschaftlich herrliche Eindrücke. Berge der unwahrscheinlichsten Form wuchsen aus der Ebene auf, ein Rücken, der Sarg genannt, ein VulkaWkegel, dem Fujiama täuschend ähnlich, standen irrt violetten Licht eines unglaublich schönen, melancholischen Sonnenuntergangs. Der Plattensee lag schwach gekräuselt unter einem Himmel blasser Seide, das Schilf zischte in einem ersterbenden Wind — fern, fern von Europa und seinem Getriebe war man hier... Endlich hatten dann doch die ungarischen Zollbeamten von Szent-Gotthärd — wer kannte dich damals schon, du heute weltbekanntes Nest — den Kampf mit unserem Triptyk siegreich beendet. Mit grosser Freude hörten wir nun wieder deutsche Laute, sahen im sinkenden Tag deutsche Dörfer. Ein schmaler Bergrücken ward im Seheinwerferlicht noch überklommen und unter uns lag Graz, ein Lichtermeer. Im Hote! Steyrerhof genossen wir mit vollen Zügen wieder die Küche Oesterreichs und den Stil der reizenden alten Pensionistenstadt. Durch Steiermarks und Kärntcns wunderbare Täler, die schon in der vollen Pracht des Herbstes glänzten, zog unser Wagen über aussichtsreiche Berge, vorbei an prachtvollen Ruinen und Schlössern, durch blühende, freundliche Städte. Erst nordwärts nach Brück und dann wieder nach Süden über Judenburg, die wundervolle alte Stadt, über die sanften Pässe der Karawanken ging es, bis uns von weiter Fahrt Ermüdete Klagenfurt aufnahm, Klagenfurt, das in Lichtern strahlte. Der Revolver. Erzählung von Ernst Grossert. Also das hatte geklappt. 6 Uhr Abfahrt. Mit dem Auto liess sich dann vielleicht noch das Flugzeug erreichen. Das ging alles wie am Fädchen! Hauptsache, jetzt fort aus Basel! « Verrücktes Leben,» dachte Dieter, «treibt mich gestern der Zufall nach Basel und ausgerechnet diesen tollen Brüdern in die Arme. Na schön, ich habe mitgespielt, weil sie's durchaus wollten. Und nun sitze ich mit 450 Plus im Bummelzuge. Grotesk? Spare zwei Franken Sclmcllzugszuschlag, macht also netto 452 Franken. Reingewinn, wie der alte Herr sagen würde!» Dieter blinzelte hinaus auf den Bahnsteig, der noch ganz nächtlich aussah. Die grosse Uhr schnappte die letzte Minute vorwärts. Punkt sechs Uhr. Der Rotmützige lief hastig am Abteil vorbei und pfiff. Dieter war froh, dass er allein war. Er hob seine langen Beine auf das Polster, zog den Mantel dicht an sich uud machte sich's bequem; der Zug rückte an. Aber kaum hatten die Räder sich dreiviermal gedreht, als die Coupetür aufgerissen wurde und ein grosser, kräftiger Mensch hereinsprang. Krach schlug die Türe zu. « Morgen » klang es ziemlich forsch. Dieter sagte fast ärgerlich «Guten Morgen» Es wurde gerade der Jahrestag der Abstimmung gefeiert, die Klagenfurt nicht jugoslawisch werden liess. Waren die Strassen in Ungarn durch gleiche Staubverhältnisse wie zwischen Wien und Budapest recht ordentlich eben und ohne fühlbare Löcher, so waren nun in Oesterreich die Strassen wirklich ausgezeichnet hart und glatt. Im Hotel Moser in Klageniurt hatten wir uns bald wieder gestärkt und rollten tags darauf weiter, dem Millstädter-See entlaug, von milder Herbstsonne beschienen. Nach Villach ging es weiter, dann hinauf nach Tarvis, wo wir Italiens Grenze überschritten und wo wir nach langer Zeit wieder auf die gewohnte rechte Strasscuseite überbiegen konnten. Auf der stets guten Strassc rollten wir die wilde Schlucht von Chiusaforte hinunter, um zwischen den zurückweichenden Bergen in die Poebeile hinauszuziehen und um in schneller Fahrt via Pontebba, Treviso Mestre zu erreichen. In der Garage Reale war unser Wagen bald gut verstaut, und in der sinkenden Sonne brachte das eigene Motorboot der Garage uns und unser Gepäck nach dem Lido, wo wir uns ein paar Tage Ruhe gönnten. Auf stets sehr guten Strassen sausten wir dann weiter über Padüa Viccnza an den Gardasee nach Desenzano. Ein kleiner Abstecher dem See entlang nach Maderno brachte uns zwar landschaftlich Wundervolles, aber dafür auch miserable Strassen, die auch so blieben, bis wir in Brescia wieder die grosse Strasse Verona-Mailand erreichten. Die Autostrada nahm in Mailand unserii Wagen auf, das Vollgas brachte uns schnellstens nach Sesto Calende, wo wir nun allerdings klappte unser Tachometer am Bellevue hoch, als wir uns trennten, uns die staubigen Hände schüttelten bis zur neuen Reise, bis zum neuen Start zur Grossen Fahrt. Die amerikanische AutonioblUudustrie verarbeitet 14 Prozent der gesamten einheimischen Eisen- und Stahlerzeugung, 50 Prozent der Spiegelglas-, 63 Prozent der Leder-, 84,7, Prozent der Gummi-, 11 Prozent der Holz- 1 , 25 Prozent der Aluminium- und 12,7 Prozent der Kupfererzeugung. Erleichterung der Einreise in Italien. Wie die «Enit», die amtliche Verkehrszentrale Italiens bekannt gibt, beabsichtigt das Ministerium für öffentliche Arbeiten mit dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen Inernatioilalen Konvention betreffend den Automobilverkehr vom April 1927 eine besondere Erleichterung für die Einreise von im Ausland domizilierten Automobilbesitzern u schaffen. Es soll an diese Automobilisten, die einen Wagen italienischer Herkunft besitzen, eine temporäre Einreisekarte, gültig für drei Monate, abgegeben werden, die zum Aufenthalt in Italien berechtigt, sofern der Wagen zum Privatgebrauch und zu touristischen Zwecken verwendet wird. Diese Spczialausweise würden durch alle Präfektcn des Königreichs ausgestellt und kämen dadurch Freipass, Triptyk oder Grenzpassicrscheinhefte in Wegfall. und schickte sich an, seine Beine etwas gesellschaftlicher zu gruppieren. « Lassen Sie nur,» sagte der andere, als er merkte, dass sich Dieter geniert fühlte, «ich werde mir's gleich auf der andern Bank ebenso gemütlich machen.» Dieter blieb nun in seiner bequemen Stellung und beobachtete wie der lange, kräftige Kerl seine braune Reisetasche ins Netz warf, mit einem Ruck den Gummimantel herunterzog, ihn aufhängte und sich schliesslich auf die gegenüberliegende Bank fallen liess. Das hatte alles etwas sehr Energisches. Der Fremde pustete mit aufgeworfenen Lippen wie einer, der nach strengem Lauf endlich zur Ruhe kommt. Schliesslich warf er mit einem Schwung die Beine aufs Polster und sass nun Dieter diagonal gegenüber. Der Zug schlepperte langsam an den Ka r sernen vorbei und stiess über zahllose Weichen. Dieter fühlte sich von dem Fremden fixiert. Er bemühte sich, ihn nicht zu beachten. Draussen hatten die Häuser aufgehört; man sah nichts als den milchigen Novembernebel, der einen schönen klaren Tag verhiess. Gelangweilt schweifte Dieters Blick durch das Coupe und blieb ganz zufällig an dem gelben Gummimantel des Fremden haften. Der elegante Kantonsratssohn fand die Farbe dieses Mantels einen Schein zu hell. Er liebte es, sich aus der Kleidung eine Vorstellung vom Träger zu bilden. Deshalb fasste er den AUTOMOBIL-REVUE TE-WU una MAO meine chinesischen Chauffeure. (Von einem Engländer aus Peking.) Im Reiche der Mitte ist die Chauffeurfrage sehr ernst. Das trifft besonders für Peking zu. In früheren Tagen ging die Redensart, dass alle Chinesen von besonderer Habgier und Schlauheit, die nicht Politiker werden konnten, Stallknechte wurden. Heute stimmt das nicht mehr. Heute werden sie Chauffeure. Rechts und links hört man nichts als Geschichten von Uuterschlcifungeu und Beraubungen. Der eine Wagen benötigt für höchstens sechs Meilen eine Gallono Benzin (über 4,5 Liter), ein anderer kommt überhaupt nicht aus der Garage heraus, weil er andauernd reparaturbedürftig ist, ein dritter frisst unglaublich schnell und viel Schmieröl. Es gibt Leute, die gegen dieses Unwesen ankämpfen, die weitaus meisten aber geben bald den ungleichen Handel auf und lassen sich auspressen, ohne mit der Wimper zu zucken. Nur wer ohne Chauffeur auskommt, bleibt Sieger. Indes sind diese heroischen Seelen in der Minderheit. Zuweilen entsinne ich mich mit einem heitern und einem nassen Auge meines Chauffeurs Te-Wu 'seligen Angedenkens. Von Geburt ein Mandschu, erfreute er sich des hochtrabenden Namens « Krlegertugend ». Er war dick und freundlich und bestrahlte die gesamte traurige Schöpfung mit grösstcr Zufriedenheit. Er hatte zwei Leidenschaften: Essen und Kinder. Sobald der Wagen anhielt, war Te auch schon lierausgesprungen das Tempo ins Gegenteil umstellen niussteu; und stand alsbald an der nächsten Speisen- wo er mit einem Kind, das er denn bis an die Schweizergrenzc war dieverkaufsbude, Strasse so, dass uns lebhafte Erinnerungen an in seine Aermelfalten gehoben hatte, einen die Strecke Linz-Wien aufdämmerten. In Kuchen teilte. Kinder kamen überall zutraulich und ganz wie selbstverständlich zu ihm, Iselle erreichten wir nach 5 Wochen wieder Schweizerboden und Schwcizerstrasscn. Die und nie wies er eines zurück. Schönheiten aller Kantone paradierten noch Tc-Wu war insofern ein typischer Mand- vor uns, als wir über den Silnplon, Aigle, ; Saanen, Interlaken, Briinig nach Zürich zurück rollten. Den 37S2stcn Kilometer unserer Reise schu, als er ein geruhiges Dasein liebte und jedem Hader aus dem Wege ging. Alle Tage im Monat waren unsere Beziehungen von vorbildlicher Ungetrübtheit, bis auf den letzten, an dem sich der Fluch des Geldes auf Te-Wu entlud. An diesem Tage kam er mit einem eigens für diesen Anlass zurechtgelegten Diplomatengesicht au, präsentierte seine Rechnung und erzitterte unter meinem empörten Blick. Am Ende des zweiten Monats, als ich bereits Zuneigung für meinen fetten Begleiter gefasst und seine guten Eigenschaften schätzen gelernt hatte, sagte ich zu ihm: i « Du verf 1... Dieb, mich halst du mit deinen Schwindelrechnungen nicht zum Narren. Ich gebe ja zu, dass alle Chauffeure Spitzbuben sind, warum solltest du eine Ausnahme machen! In Zukunft aber versuche nicht mehr, mir etwas vorzulügen! Leg mir eine richtige Rechnung vor und sag mir, wieviel Prozent Aufschlag du nötig hast, um deinen dicken Pianos Bauch zu mästen.» Bei diesen harten Worten klärte sich das Gesicht der « Kriegertugend » auf. Er war kein Künstler im Rechnungfälschen und als Orientale ein bedauernswert unfähiger Lügner. Von diesem Tage an bis zu dem, da er mich verliess, lebten wir ungetrübt glücklich miteinander. Er legte mir korrekte Aufstellung vor und erhielt zum Ausgleich seinen Räuber- oder Erpressungssold. Als Fahrer war er grossartig. Die Strassea der Stadt wimmeln von Lahmen, Verkrüppelten, Taubstummen, Schwachsinnigen, von Schafen, Kamelen, Zicgeu, Hunden, Eseln und kleinen Kindern. Durch all dies hindurch wand er sich mit nie ins Wanken zu bringendem Gleichmut mit zwanzig Meilen die Stunde, ohne je etwas zu überfahren oder einen Abstand um Haaresbreite falsch einzuschätzen. Machte man ihm wegen seines zu knappen Vorfahrens Vorhaltungen, so auU wortete er mit der Miene gekränkter Unschuld : «Gefährlich? Zusammenstoss? hat Kriegertugeud schon einen Zusammenstoss gehabt? » Und darauf war nichts zu erwidern. Er hatte niemals Unfälle. Nur ein geheimer Stachel sass in Te-Wus feistem Fleisch. In Peking ist es allgemein anerkannte Chauffeursitte, Leute anzuspukken, die nicht schnell genug aus dem Wege gehen. Entsteht irgendwo eine Verkehrsstörung, so sieht inan die festliegenden Fahrer krampfhaft an ihren Backeutaschcn saugen, um Speichel zu sammeln, und sobald es angeht, spuckt jeder den in der Nähe befindlichen an, begleitet von einem herzhaften chinesischen Fluch. Te verlangte nun einen Assistenten, der neben ihm sitzen mid nach der Seite hin spucken sollte, die vom Chauffeurplatz aus unzugänglich war. Zu seinem Entsetzen schlug ich ihm nicht nur diesen Hilfsspucker ab, sondern verbot ihm dazu ein für allemal aufs Strengste, überhaupt zu spucken. Diese Verfügung beraubte ihn eines guten Teils seiner Lebensfreude, und er wagte kaum noch seinen Kollegen ins Gesicht zu sehen. Wie kann der Mächtige tief stürzen und seiner Kriegswaffen beraubt werden! Trotz dieses Misstons wäre Te noch heute bei mir, hätte ich das Land nicht 1923 verlassen, um einen Europaurlaub zu nehmen. Bei meiner Rückkehr holte mich Te lächelnd und heiter am Bahnhof ab. Doch fiel mir gleich etwas Gezwungenes in seinem Wesen auf. Ich fand bald heraus, dass er während meiner Abwesenheit eine Stelle bei einem chinesischen Bankier angetreten hatte. Nun waren zwar Gehalt und Erpressungsgelder an beiden Orten die gleichen, doch der Bankier speiste abends in Restaurants und besuchte, wie alle einflussreichen Chinesen, allabend- Harmoniums - Violinen - Musikalien Mandolinen, Lauten« Gitarren, Konzert- und Gitarre- Zithern, Handorgeln, Mundharmonikas, Utensilien, Saiten Stimmungen, Reparaturen, TEILZAHLUNG, MIETE Mantel genauer ins Auge. Es war nichts ungewöhnliches daran. Ein solider, ziemlich neuer Gummimantel, die eine Tasche hing schwer nach unten. Am Taschenschlitz sah man etwas Metallenes blitzen, rund und schmal. Plötzlich durchzuckte es Dieter : «Ein Revolver... Mein Spielgewinn... Dieses Einsteigen im letzten Augenblick ... Personenzug ohne Durchgangswagen... Donnerwetter, jetzt die Ruhe behalten.» Er musterte, wie absichtslos, den Fremden, der seine Mütze abgelegt hatte. Das Gesicht war ihm bekannt. Woher denn aber? « Vom Studium? vom Militär? Ach Unsinn,» sagte er schliesslich, «ein Durchschnittsgesicht, das es nicht nur einmal gibt.» Er sah wieder hinüber — da auf einmal wusste er Bescheid: Der Kellner, der heute Nacht im Spielsaal serviert hatte. Jetzt lag der Fall allerdings sehr klar, aber auch sehr bedenklich. Dieter sah sich möglichst unauffällig nach der Notbremse um. Sie war über dem Kopf des Fremden. Er prüfte den Verschluss der Türe. Sollte er sofort handeln, ehe es zu spät war? 1928 — No 19 Flug-el TILIPHON: SELHAU 1509 nuw A.BERTSCHINGER & Co., Zürich 1 Ecke SteinmUnieaasse-SIhlstrastt nächst Jelmoli eben reimt sich mir zusammen, was Ihre plötzliche Unruhe bedeutet. Aber beruhigen Sie sich bitte. Ich bin auf Ihren Spielgewinn von heute Nacht wahrhaftig nicht begierig. Oder darf ich Ihnen beim Ziehen der Notbremse behilflich sein? » Das klang sehr höflich, aber Dieter hörte doch ein wenig Hohn heraus. Das ärgerte ihn. Der Fremde fuhr fort: « Wenn ich mir jetzt alle Umstände vergegenwärtige, so muss ich tatsächlich sagen, dass ich Ihre Unruhe verstehe. Aber bitte, seien Sie unbesorgt. Wir werden beide hell in Zürich landen. Sollten Sie aber doch noch Bedenken haben, dann benutzen Sie vielleicht jetzt die Gelegenheit umzusteigen Der Zu? wird sogleich halten.» Dieter war jetzt wirklich ganz beruhigt und wollte zeigen, dass er keine Memme war. Er sagte : « Sie erkennen vielleicht am besten, dass ich nicht feige bin, wenn ich Ihnen jetzt zugebe, dass ich tatsächlich Bedenken hatte. Aber wenn Sie so freundlich sein wollen, den Revolver aus Ihrem Mantel zu nehmen und mir ihn bis nach Zürich anzuvertrauen, dann kann der Rest unserer Reise vielleicht noch ganz gemütlich werden.» Der Fremde nickte uud zog aus der be- Manteltasche — eine Rciseflasche. Er war an sich nicht ängstlich und be-wussteschloss, noch zu warten, aber immer wieder Gewandt entkorkte er sie: «Also, wie wär's wechselte sein Bück zwischen der Notbremse mit einem Sehuss Scharlacher Meisterbrand?» und der Tür. Dieter hatte recht, der Rest der Reise Auf einmal lachte der Fremde kurz auf und wurde wirklich noch sehr gemütlich. sagte sehr freundlich: «Entschuldigen Sie,

N»I9 - 1928 AUTOMOBIL-REVUE 15 lieh zwei bis drei Gesellschaften. Das klingt nach mehr Arbeit, aber dafür hatte Te seine Schmerzensgelder. Zunächst brauchte er nicht draussen zu warten, sondern durfte sich gemütlich im Restaurant niederlassen, aun sich inmitten des herrlichen Speisenduftes und beim Summen des Teekessels mit seinen Chauffeurfreunden zu unterhalten. Ferner gebietet ein streng befolgtes Gesetz in Peking, dass die Chauffeure der Gäste, die im Hotel speisen, von der Direktion je einen Dollar erhalten, angeblich zur Bezahlung ihres Essens. So dass Tc-Wu alles bezog, was er bei mir bezog, und darüber hinaus noch diese Hoteltriukgcldcr, alles in allem weitere sechzig bis siebzig Dollars im Monat. Bei so üppigen Einnahmen ging sein Bauch sichtlich auf. Unter diesen Umständen machte ich mir klar, dass ich einen andern Chauffeur engagieren musste, und einige fürchterliche Wochen kamen für mich. Schmutzige Kerle stellten sich nacheinander vor, bewiesen, dass sie keine Ahnung vom Fahren hatten und ruinierten meinen Motor vorzeitig. Der letzte war der Schlimmste. Er liiess Mao und wies ein Zeugnis vor, worin es liiess, er habe bereits in ausländischen Diensten gestanden und sei die Kureroute von Kaigan nach Urga durch die Wüste Gobi gefahren. Ferner sei er ein geschickter Mechaniker. In einem schwachen Augenblick engagierte ich ihn. An den leichten, uirrcgelmässigen Wüstendieust gewöhnt, benahm er sich in der Eingespanntheit des häuslicl»cn Dienstes wie ein wildes Tier im Käfig. Zfcit vor allem gab es nicht für ihn. Bestellte ich den Wagen auf acht Uhr, so war er entweder um sieben oder um Das chinesische Zeitungswesen. Auch in China, dam Land mit Jahrtausende ialter Kultur, hat das Zeitungswesen einen gewaltigen Aufschwung genommen, so dass auch der Mehrzahl der einfachen Kuli, sofern sie lesen können, der Vorteil täglicher Berichterstattung zuteil werden kann. Hören wir, was der Korrespondent eines Wienerblattes darüber zu berichten weiss: Den Anfang machten die Missionäre, die ins Land kamen, um dem Knli die Religionen des Westens näher zu bringen. Sie kamen bald darauf, dass das geschriebene Wort neun da.. Niemand und nichts vermochte ihm beizubringen, dass die Zeiger der Uhr eine bestimmte Bedeutung hatten. Ich nehme an, dass er lediglich auf das Gefühl seines Magens hörte, wenn ihm dessen Leere sagte, er habe so und so lange nichts gegessen. Und seine Fahrerei! Er beschwor damit Erinne-> rungen an die Zeit herauf, als die Mongolen als Eroberer durch Peking fegten. Weder Alter noch Gebrechen erregte sein Mitleid, ebenso wenig das schwache Geschlecht. Jung und Alt, Arm und Reich' mussten vor ihm Keissaus nehmen. Uralte Weiber mit eingeschnürten Fassen, die im glücklichen Besitze vieler Lebensjahre für uutastbar halten, pflegten längelang vor uns in den Strasseuschmutz zu fliegen. Nach einem Unfall, bei dem ein Rickshaw (chinesischer Wagen) in Streichhölzchen zersplittert und seine erschreckte Insassin, ehe sie sich besinnen konnte, zu unsern Füsseu sass, erklärte ich Mao unmissverständlich, der nächste Zusammenstoss werde auch der letzte sein. Am nächsten Tage sollte er mich mit dem Wagen abholen. Er kam nicht. Nach einer Weile telephouierte er dem Bureaujungen, er habe das Auto der Polizeistation in der und der Strasse zur Aufbewahrung hinterlassen. Ich ging hin und stellte fest, dass er einen Radfahrer überfahren und aus Angst vor meinem Zorn in aller Stille seinen Abschied genommen hatte und heimgegangen war. Ich muss sagen, dass er mir die Sache nicht nachträgt. Wenn wir uns in der Stadt begegnen, grüsst er mich stets mit einem weitausholenden Schwenken seiner Kappe, die sein rechtes Ohr und sein verschmitztes Gesicht zu schützen pflegt. M. K. Schritt auf dem Wege zur Organisierung der chinesischen Presseerzeugnisse nach euro- Muster vollzogen. Die Misslons- einen grösseren Wirkungskreis hat als daspäischem gesprochene und gründeten eine Anzahl der blätter wurden auf ihren ursprünglichen, abgezirkelten Wirkungsbereich zurückgedrängt, Wochen- und Tagesblätter, die in chinesischer Sprache der Propaganda des christlichen Glaubens dienen sollten. Diese primiblätter den im Rahmen der Missionsblätter während die weltlich aufgemachten Tagestivste Alisdrucksform des chinesischen Zeitungswesens warf selbstverständlich keinen über aktuelle Vorkommnisse übernahmen und stiefmütterlich behandelten Nachrichtendienst Gewinn ab. Niemand dachte auch daran, aus weiter ausbauten. Der Nachrichtendienst gewann damit au Raum und Bedeutung, und die diesen Gründungen Kapital zu schlagen. Die Missionäre waren durchdrungen von der Heiligkeit ihrer Aufgabe und arbeiteten unermüd- ihr Erscheinen sistierten. Folge davon war, dass viele Missionsblätter lich am Ausbau ihrer periodischen Druckschriften, bis der erste europäische Reporter Was uns wundernehmen mag, ist die Tatsache, dass das Analphabetentum in China den Weg nach China fand. Anpassungsfähig und agil, wie ein in allen Sätteln gerechter eine verhältnismässig sporadisch vorkommende Erscheinung ist. Fast jeder Kuli kann und mit allen Wassern gewaschener Reporter gerade ist, fand der Mann sofort den Angelpunkt, der ein lukratives Geschäft garan- lesen und liest leidenschaftlich gern. Wenn der Sänftenträger oder Rikschakuli auf seinen tierte. Ihm erschienen die erbaulichen Missionsblätter nicht bloss langweilig, sondern Herrn wartet, dann finden wir ihn sicher neben seinem Wagen auf dem Boden kauern, auch billig, billiger als irgendein europäisches vertieft in ein Zeitungsblatt, um seinen Wortschatz aufzufüllen. Der Kuli ist ein dankbarer Zeitungsleser und ein anhänglicher Abonnent. Darum ist die chinesische Zeitung Haushoniehi für die bessere Familie zirka 12 Sorten, nur das Beate von rein Eier and Naturbutter hergestellt. Makrönli, Waffeln, HaseloussbvJrtrits, Basierleokerli usw., versendet in Büchsen von 2 kg gegen Nachnahme v. Ft. 10.— franko. Wer einmal bezogen, bestellt wieder! A. WIEDEMANN, Biskuilfabrik Horw bei Luzern. Blatt. Er kam auf die famose Idee, den redaktionellen Teil auf Kosten der erbaulichen Artikel auszubauen und als Aequivalent für diese kulturfördernde Tätigkeit einen angemessenen Kostenbeitrag in Form von Bezugsgebühren einzukassieren. Der erfolgreiche Mrepreneur war also sozusagen der erste Propagandist europäischer Reportagemethoden auf chinesischem Boden. Die Drachensaat sprang auf und bald hatten die Missionsblätter in sämtlichen grösseren Städten und Provinzen Konkurrenzblätter, die zwar weniger erbaulich und achtungsvoll waren, aber dafür Geld kosteten. Damit war der erste auch ein ausgezeichnetes Geschäft. Die Einrichtung eines chinesischen Zeitungsbetriebes ähnelt im grossen Ganzen der einer europäischen Zeitung. Redaktion, Administration und Expedition sind nach europäischem Muster organisiert. Der Redaktionsstab rekrutiert sich in grösseren Blättern aus einem Leitartikler, einem Feuilletonisten, zwei bis zwei Lokalredakteuren, einem Politiker von Format, einem Redakteur, der das sogenannte Kulturreferat inne hat, das ist Theater, Film, Tanz, Literatur und Einschlägiges, dann aus einem halben Dutzend redaktioneller Hilfskräfte und einer grösseren Schar Reporter, die präzis und zuverlässig arbeitet und ihren europäischen Berufskollegen in nichts nachstehen. Die chinesische Zeitung wird auf Reispapier gedruckt, ihr graphisches Bild ist äusserst einprägsam und gefällig, ihr redaktionelles Material ist sachlich, reichhaltig und auf der Höhe moderner Anforderungen. Die grossen chinesischen Tagesblätter entwickeln ein schwungvolles Annoncengeschäft. Der Annoncenteil einer Sonntagsausgabe der « Schewuschepau», des namhaften Schanghaier Tagblattes, das in seinem feuilletonistischen Teil ein ansehnliches Niveau wahrt, hält zum Beispiel einen Vergleich mit den grössten kontinentalen Blättern ans. Die chinesischen Pressgesetze liegen im argen, und im ärgsten, seit das wechselvolle Schicksal Chinas von einer Handvoll einander in den Haaren liegender Generale diktiert wird. Jeder dieser Generale übt diktatorische Gewalt aus, ist Zensor und Richter, Kläger und Staatsanwalt, Kaufmann und Redakteur in einer Person. Die Machtvollkommenheit Best empfohlene Institute aus der Französischen Schweiz ECOLE NOÜVELLE „LA CHATAIGNERAIE" COPPET bei GENF Laboratorien. — Handfertigkeit. — Sport VERTIEFTES STUDIUM DER FRANZÖSISCHEN SPRACHE.— Direktor: E.Scliwarlz-Buys. Pnmar-, Sekundaru. Handelsabteilung Sommer ferienaufenthalt Juli—August: Les Plans s. Sex (Waadtländeralpen, 1100 M.). Dir. Dr. Uf.6Unnlno. • + • Internat de premier ordre pour jeunes gens de 15 ä 20 ans • •• ausanne Eco Application des ole princ p aux pes acuye. cuu examens universitäres. — INTERNAT ä ONEX. Pour rensefgnements s'adresser ä M. LUCIEN BRUNEL, direct. eines chinesischen Generals hat keine Grenzen. Wenn ihm der Ton des einen oder anderen Blattes nicht passt, wird kurzerhand „La Grande Boissiere" Direcieur: RENE W1DEMANN f docteur en droit ——' der ganze Redaktionsstab verhaftet und wandert in den Arrest. Die Folge davon ist, dass entweder die Zeitung zu erscheinen aufhört oder durch Delegierung von Gesinnungsgenossen des Diktators nach seinen Intentionen redigiert wird. Aber der Chinese ist findig. Er weiss, dass auf den" Europäer das Gesetz des Minoritätenschutzes Anwendung findet. Darum halten sich die meisten Blätter Europäer als Chefredakteure. Das sind Strohmänner, die sich im Ernstfall als die ausschliesslich verantwortliche Instanz gerieren. Natürlich kann dann der Diktator nichts ausrichten, denn eine Attacke auf den europäischen Chefredakteur einer chinesischen Zeitung brächte ihn mit den europäischen Mächten in Konflikt, und ein Konflikt mit den europäischen Mächten ist eine Sache, der ein chinesischer General von vornherein abhold ist. Das dominierende Format der chinesischen Zeitung ist schmal und länglich, denn der Chinese liest von unten nach oben und will ein handliches Blatt in Händen halten. Aehnlich der Titelseite namhafter europäischer Blätter prangen auf der ersten Seite die grossen Annoncen zahlungskräftiger Inserenten, dann folgen Edikte und Depeschen, und dann kommt der Leitartikel. Der Leitartikel gefällt sich gewöhnlich in Zitaten, Tiraden und geistvollen Apercus und ist die langweiligste Rubrik der Zeitung. Dann folgt der Briefkasten, der abwechslungsreichen Inhalts ist, denn der Chinese fragt gern und viel und ist überhaupt im Gegensatz zu der in Europa verbreiteten Auffassung ein wissbegieriges und lerneifriges Geschöpf. Der Briefkasten nimmt einen grossen Raum ein, denn der dem europäischen Briefkastenonkel ähnelnde chinesische Redakteur antwortet nicht minder gern und viel. Der Briefkasten ist der amüsanteste Teil der chinesischen Zeitung, denn dort kramt der Chinese sein ganzes, tiefgründiges Wesen aus, trumpft mit seinem blütenreichen Wortschatz auf und doziert mit der souveränen Gelassenheit des über allen thronenden Weltweisen, dass oft dem armen Abonnenten angst und bang vor der geistigen Superiorität seines journalistischen Lehrmeisters wird. Dann kommen die Auslandkorrespondenzen, nach Staaten geordnet. Darauf folgen die Inlandkorrespondenzen, nach Provinzen übersichtlich geordnet, die in prägnanter i Kürze über alles Wissenswerte informieren. 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Als Aequivalent für den sporadisch auftauchenden Fortsetzungsroman, den das zeitunglesende Publikum vorläufig noch nicht goutiert, ist das reichhaltige Bildermaterial gedacht Mit einem Wort: die chinesische Zeitung sieht ihren europäischen und amerikanischen Schwestern zum Verwechseln ähnlich. Das einzige Unterscheidungsmerkmal ist das graphische Bild, das sich uns Europäern als ein mit sieben Siegeln verschlossenes Buch repräsentiert. Zwei Fliegen auf einen Schlag. Wer viel mit Auto oder Fahrrad unterwegs ist, weiss ein Lied zu singen von dem Missgeschick, das ein Nagel auf der Strasse bereiten kann. Manche Tour hat durch solch einen tückischen Hufnagel im Pneu zu einem frühzeitigen Ende geführt. Nun haben sich in Amerika unternehmungslustige Leute zu einer Aktiengesellschaft zusammengeschlossen, die mit einem Auto und mit Hilfe eines Elektromagneten die Strasseu von allen Eisenteilen befreien wollen. Der Elektromagnet, der nur einen Duchmesser von 55 Zentimeter besitzt, hängt nur wenige Miljimeter über der Strassenoberfläche an dem Auto und wird durch eine Akkumulatorenbatterie gespeist. Die Versuche, die mit diesem Apparat durchgeführt wurden, waren sehr zufriedenstellend. Während drei bis vier Stunden wurden auf offener Landstrasse nicht weniger als 75 kg Metall gefunden, die sich auf eine Strecke von nur acht Kilometer verteilten. Innerhalb einer Stadt konnte der Apparat während zweier Tage sogar 2500 kg «Metall sammeln. Das Geld liegt also buchstäblich auf der Strasse. Man muss es nur aufheben! Darüber hinaus werden sämtliche Automobilisten diesen modernen Alteisensammlern dankbar sein. Die Gefahr, einen Nagel zu erwischen, wird sich entsprechend vermindern, je häufiger die mit diesen Magneten ausgerüsteten Wagen zirkulieren und Je weiter sie ihre Tätigkeit ausdehnen. Hoffentlich blüht ihr Geschäft, dass sie bald bei uns Nachahmer finden!