Aufrufe
vor 4 Monaten

E_1928_Zeitung_Nr.022

E_1928_Zeitung_Nr.022

nicht möglich, da der

nicht möglich, da der neue Zolltarif der Belastung ein ganz anderes Wertungsschema zugrunde legt. Es werden folgende neun Kategorien unterschieden:

N°22 — 1928 AUTOMOBIL-REVUE Ein Simplon-Rennen? des GS-exxfex- Salons 1938. Laut Beschluss der Generalversammlung des Walliser Moto-CIub soll diesen Sommer doch wirklich einmal der Simplon an die Reihe gelangen! Ein geschlossenes Rennen mit dem Automqbil-Club und Touring-Club wird den Anfang machen. Ach, aller Anfang ist schwer, -7- jedoch fehlt bis zur Stunde noch immer die endgültige Zusage der beiden Clubs. Was wird da wohl wieder fehlen?... Es wäre auch wirklich zu bedauern, wenn der schöne «Simplon» mit dem ziemlich schönen und auch soweit gut unterhaltenen Strassenkörper, der eine ansehnliche anhaltende Steigung aufweist und dessen Kurven den Fahrer vor keine leichte Aufgabe stellen würden, so ganz in den Hintergrund fallen sollte. Die Oberwalliser Auto- und Motorradfahrer bringen eine Anregung. Viele unter ihnen, so berichten sie uns, interessieren sich weit mehr für den «Simplon » zur Durchführung von grösseren offenen Veranstaltungen als für je eine andere Piste. Es wäre somit zu prüfen, ob die offenen und geschlossenen Rennen im Wallis nicht abwechslungsweise am Simplon und an der Forclaz zur Durchführung gelangen sollten. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die neue Leitung der U. M. S., sowie der A. C. S. und T. C. S., Sich mit dieser so wichtigen Anregung und Tagesfrage eingehend beschäftigen würden? Sollte es den fraglichen Clubs gelingen, sich zu dieser Angelegenheit zusammenzuschliessen, so würden sie ohne Zweifel nächstes' Jahr schon am «Simplon» ein grösseres offenes Rennen erklären lassen, um das die zu guten Oberwalliser nicht immer leer ausgehen müssten. E. Seh. Streckt auch die Organisation des Grand Prix d'Europe die Waffen? Die internationalen Grands Prix stehen dieses Jahr .auf schwachen Füssen. Frankreich hat zwei Forfaits erklärt, Deutschland eine» — was Wunder, dass nun auch England vor der Rennmüdigkeit die Segel streicht und sich ernstlich mit dem Gedanken trägt, auf die Durchführung des Grossen Preises von Europa 1928 zu verzichten. Die Delegierten des Royal Automobile Club an den nächsten Konsrress der A. I. A. C. R. sollen bereits in diesem Sinne Order erhalten haben. Ob damit die eingerissene Krise beendigt sein wird? v. Jahresfeier der Auto-Sektion Zürich des T. C. S. Das diesjährige Jahresfest, das letzten Samstag abend fast sämtliche Räume der Tonhalle beanspruchte, bildete den Höhepunkt der gesellschaftlichen Veranstaltungen des nun abgelaufenen Vereinsjahres. Etwas mehr als 1000 Personen hatten sich bald nach 8 Uhr in dem ganz originell dekorierten Pavillon eingefunden, und bald rauschten dio Weisen der bekannten «Alte Garde» durch die Räume, zum Zeichen, dass das Fest begonnen habe. Aus dem Vestibül herauf tönten zwar schon hie und da die mächtigen Paukenschläge als Einladung zu einer Spezialvorstollung des «Kasperli». Doch trotz all dieser Worbokünste liess sich niemand verführen, das eigentliche Programm, das im Pavillon zur Abwicklung gelangen sollte, zu vorsäumen. So bestieg ca. S!4 Uhr der Präsident der UnterhalUingskonifflission die Bahne und eröffnete als gewandter Conferencier den Unterhaltungsabend. Das unter der trefflichen Leitung von Horrn_ Lehrer Helhling stehende T. C. S.-Doppel-Quartett (brachte einige Lieder zum Vortrag und erntete damit stürmischen Applaus. Unter Führung dos genannten Quartetts klang der allgemeine, von Präsident Fehr gedichtete T. G. S.-Kantus ganz machtvoll durch die weite Halle. Vorn der ganzen Tourina-Club-Gemeinde lebhaft begrüsst, bestieg nun Präsident Hans Fehr die Bühne, um die ganze Festgemeinde im Namen des Vorstandes zu begrüssen. Wer Herrn Fehr kennt, weiss, dass seine Reden immer zu den Höhepunkten einer Veranstaltung zählen. Wer lauscht nicht gern seinem natürlichen HumOT! Wenn er hie und da auch einige wohlgezielte Hiebe auszuteilen versteht, so können diese aber durch die überaus grosse Berechtigung niemals verletzen. Es war für Herrn Fehr eine besonders grosse Freude, zum ersten Male den 7entT-alpräsidenten des Touring-Clubs der Schweiz, Herrn Dr. Henneberg und Gemahlin, aus Genf, in unserer Mitte begrüssen zu dürfen. Von den Behörden war einzig Herr Ing. Schwarz, der Chef der kantonalen Motorfahrzeugkontrollo. anwesend; von befreundeten Sektionen Herr FÜTsprech Baumgartner mit Gemahlin aus Bern, sowio dio Herren Salvisberg und Hofstetter. von der Sektion Waldstätte Herr Dr. Zeiger aus Luzern. von der Sektion Seeland Herr Meier aus Lyss und einige Herren der Sektion Schaffhausen; als Vertreter der uns befreundeten Sektion Zürich des A. C S. Herr Direktor Steiger, sowie die Direktion der Bank Comptoir d'Eacompte de Gcnöve. in deren Räumen unser Bureau seinen Sitz hat. Ein besonderer Gruss galt der Fach- sowie der Tagespresse, ohne die auch unsere Sektion heute nicht mehr auskommen kann. — Als einziger weiterer Redner brachto DT. Henneberg in französischer Sprache die GTÜSSC des Zentralvorstandes von Genf und beglückwünschte unsere Sektion zu ihrem Präsidenten, dessen Verdienst es sei. dass unsere Sektion zu 1. Rob. Marchand, Präsident des Organisationskomitees ; 2. Max von Ernst; 3. G. Gangloff; 4. A. Fleury; 5. Marcel Ador; 6.' E. Maurer. Ausstellungskomitee ; 7. R. Baezner, Wirtschaftskomiteo; 8. L. Picker, Ausstellungskomitee; 9. J. Schnyder; 10. J. Badertscher; 11. Ch. Hoff er, Polizeikomitee, 12. A. Goy, Pressekomitee; 13. M. Ador: 14. F. Martin, Baukomitee; 15. H. Mercier. einer solchen Macht, der grössten Sektion der ganzen Schweiz, geworden sei. Die Tiheateraufführung von «Papas Junge» oder «Hänschen» der dramatischen Sektdon brachto wiederum Leben, Lachen und grössten Humor in die Gesellschaft. Die schon seit Jahren in unserer Mitte bekannten Schauspiele verstanden es aber auch, ihren Personen so viel Natürlichkeit zu gehen, dass wirklich nichts mehr auszusetzen waT. Gleich nach Schluss dieser Programm-Nummer begann nun der eigentliche Ball, und die schon lang bezähmte Tanzwut konnte nun voll zu ihrem Recht kommen. Ueberall, im gTossen und im kleinen Saal, im Restaurant, der Champagnerstube, spielten rassige Orchester ihre besten Weisen auf, \ PACKAHD Dass Packard den anspruchsvollsten Fahrer vollständigt befriedigt, ist weltbekannt. Dieser Wagen, welcher für den ausgebildeten Geschmack sachverständiger Kunden Zeugnis ablegt, ist sicher auch Ihrer Beachtung würdig. // t) Packard vermittelt Ihnen einen neuen Begriff von den Genüssen des Autofahrens und dazu eine angenehme Ueberraschung über seinen billigen Betrieb. WERNER RISCH, ZÜRICH Pa c k a r d - S p e z i a 1 g e s c h ä f t wäihrend im Vestibül wieder die richtige, lebensprühende Bauernchübi besann. Sofort war das Miniaturkarussell bis auf den letzten Platz besetzt, die Attraküonsbuden, wo jeder sein Geld los werden konnte, hatten kaum genug Platten, Pfeile. Bälle oder Gewehre, um allen gerecht zu werden. Sogar manchem Paar da« Kasperli-Thcater konnte sich über den Besuch nicht beklagen. Auch die Kaffeestube der Kaffeo- Hag-Gesellschaft, sowie die Weiukneipen hatten genügend Zuspruch. Kurz, die Waid war schwer, wo man zuerst seine Börse etwas erleichtern sollte; zuletzt aber fand sich dann doch jeder zurecht und landete da, wohin es ihn am meisten zog. Inzwischen aber war es Mitternacht geworden, und. da ßollto die grosso Polonaise im grossen Saal vom A S K T H E M A N W H O O W N S O N E Stapel gelassen werden. Es war wirklich ein erfreulicher Anblick, die vielen Paare, alle mit Blumen bewaffnet, bald zierlich und elegant, bald mit grossen Sprüngen die verschiedenen Figuren der Polonaise ausführen zu sehen. Die Tanzlotterie gab Gelegenheit, sich eine Schachtel Pralines zu erwerben. Als dann Sedlmayr mit seinem Gefolge noch aufrückte, gab es im Pavillon nochmals eine grosse Gemeinde, die sich unbändig an den Schnurren und Witzen ergötzte. Erst in früher Stunde fingen sich die Reihen zu lichten an. Ueberall aber herrschte nur ein Urteil über den Abend; es war wieder einmal ein richtiges Familienfest unserer Zürcher Sektion. Der Katerbummel am Sonntag nachmittag ins «Rössli» nach Stäfa wies infolge dos Schneewetters nicht den erhofften Besuch auf. da doch mancher vorzog, seinen Wagen, in der Garage zu lassen und sich von den Strapazen auszuruhen, 0. H. AUTOMOBIL-SEKTION DES T. C. S„ BASEL. Der diesjährige Maskenball des T. C. S. Basel fand wiederum in den fastnächtlich dekorierten Räumen des Hotels Metropol statt, und erfreute sich eines recht zahlreichen Besuches. Die originellen und farbenfrohen Kostüme, noch mehr aber das witzige Intrigieren der Masken schiffen im Nu die Stimmung, die ganz speziell Basier Maskenbälle auszeichnet, so dass man ganz erstaunt auf die Uhr schaute, als um 23 Uhr 30 zur Polonaise angetreten wurd^. Um Mitternacht verkündete der beliebte und rührige Präsident, Herr Rene Levaillant. den Entscheid der Jury Den ersten Preis erhielten zwei Malerbajasse, den zweiten zwei Burehochziter, den. dritten zwei zukünftige Verkehrspolizisten, den vierten ein Pavillon d'Amour, den fünften zwei violetti Ditti, und der sechste Preis wurde der Einfalt vom Lande zugesprochen. Bis zum frühen Morgen blieb man beisammen, und je nach Lust und Laune der Freundin schwang man das Tanzbein, labte sich in der Champagnerstube, oder zog man die «patentierte Schmuusegge» zu Ehren Und hatte man sich abends mit dem traditionellen «Gäll, de kennseh mi nit?» begrüsst, so hioss es um vier Uhr: «S'isch doch schad. dass ns bis zum neggschte Mol no e ganzes Johr soll go!» Worauf man seine Sinne ein wonig umschaltete, um ohne Seitensprünge auf Rheinbrücken und Bahnüberführungen heimwärts zu steuern. D. S. A.C.S.-Sektion Basel konnte für ihren Clubabend vom 31. März im Hotel Savoy-Univers als Vortragenden Herrn Fliegeroberlieutenant Charles Koepke gewinnen, der an Hand von einer reichen Lichtbilderauswahl über die «neuesten Errungenschaften im Flugwesen» sprechen wird. Die Persönlichkeit des Vortragenden bürgt für einen interessanten Abend. Ferner werden zwei kurze Films über Flugakrobatik und Ballonfahrten vorgeführt werden. Ueber weitere Attraktionen werden die Mitglieder durch Zirkular unterrichtet werden. — Das « permanente Tourenfahren » soll Anfang April beginnen; auch hierüber werden die Mitglieder durch Zirkular Näheres erfahren. (Korr.) Unserer heutigen Ausgabe Hegt ein Prospekt der Firma Lumina, Gen! und Zürich, bei, das wir der freundlichen Aufmerksamkeit unserer geschätzten Leser empfehlen.