Aufrufe
vor 7 Monaten

E_1928_Zeitung_Nr.022

E_1928_Zeitung_Nr.022

8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE 1928 — No 22 La nouuelle 6 cylindres La plus moderne des voitures modernes . •- . . . ......_. . . .'"'• la plusparfattedesVoitures de gfaride clässe . . la plus economique des voitures de luxe REPRISE de 8 a 40 küometres en 10 secondes. VITESSE en pnse directe de 8 ä 90 kilometres. GUTES en pnse directe jusqu'ä 8 °/ 0 . FREINAGE anet compiet de la votture a 90 kilom. en 3 secondes. CONSOMMATION 1U0 kilomeaes. 12 iitrts. 6 CYLINDRES 68x103, 12 CV., A VITESSES Torpedo Conduite interieure Franco Genöve pour voiture comp'ete Suspension parfaüe S'lence Confort Souplesse Stabiliie absolue Elep^ance Organisation en Suisses Autovertrieb A.-G., Grenchen, pour Solcurc. Franz A.-G., Badenerstrasse 329, Zürich, pour Zürich, St-Gall et Appenzeil. Garage A.-G., Steinentorstr. 30, Bäle, pour Bäle. Huber Hch., Garage, Reinach, pour Argovie. Hürlimann & Guyan, Garage Tivoli, Schaffhouse, pour Schaffhouse. Koch fils, Friedenstr. 2, Lucerne, pour Lucerne, Uri, Schwyz, Unterwaiden, Zug. Milt Kasp. jun., Garage Glarnerhof, Glaris, pour Glaris. Minikus Joh., Schlossgarage, Weinfelden, pour Thurgovie. Morel freres & Cie, Lugano, pour Tessin. Sous-Agent ä Gen&vo: L. Picker, 1 ter, nie Vcitairo. Red Star S. A., avenue du Lcman, 2, Lausanne, pour Vaud, Fribourg. Salon de l'Automobile Sion, pour Valais. Segessemann & Perret, Neuchätel, pour Neuchätel et Jura bernois. Automobi!-Verkaufs-A.-G., vorm. A. Schneiter, Schwarztorstr. 58, Berne, pour Berne. Willi J. Sohn & Co., Coire, pour Grisons. S.A. POUR LE bOMMERCE DES S EN OUISSE Rue Ph. Plantamour, 30 GENEVE Rue du Rhone, 25

No 22 II. Blaff BERN, H.März 1928 II. Blaff BERN, 14. März 1928 Statistik der schweizerischen Eisenbahnen. Im 54. Band der Schweizerischen Eisenbahnstatistik, herausgegeben vom Eidgenössischen Post- und Eisenbahndepartement, finden wir den Bestand der Bahnen pro 1926. Danach ist die gesamte Baulänge 5914 Kilometer, die Betriebslänge 6032 Kilometer, infolge Ausbaues der Furka-Oberalpbahn und anderer Veränderungen, also 59 Kilometer mehr als vorher. Für den zweispurigen Betrieb sind insgesamt 1216 Kilometer oder 20 Prozent eingerichtet. Auf die Bundesbahnen entfallen 968 Kilometer zweispurige Linien oder 34 Prozent. Wurde die Hilfeleistung zur Aufrechterhaltung des Betriebes von einem einzigen Unternehmen nachgesucht, so haben acht kleinere Unternehmen Nachlassverträge abgeschlossen, wobei die damit verbundenen Abschreibungen auf Aktienkapital, Anleihen und Zinsrückständen insgesamt 5,4 Millionen Franken erreichten. Die Verzinsung des gesamten investierten Aktien- und Dotationskapitals betrug 1,41 Prozent. Die Nachlassverträge der acht kleinern Unternehmen beweisen einmal mehr, dass man mit dem Bau neuer Bahnunternehmungen nicht genug vorsichtig sein kann. Warum kommt es zu solchen Nachlassverträgen? Gerade weil diese Lokalbahnen fast nie rentabel sind, geben ihre Fahrpreise und Gütertarife ein falsches Bild über die Billigket ihrer Transportleistungen im volkswirtschaftlichen Sinn. Würden ihre Verluste, auch die fehlende normale Verzinsung des Gesamtkapitals, auf die Beförderungspreise aufgeschlagen, so ergäben sich in den meisten Fällen so hohe Ansätze, dass die betreffenden Bahnen einen grossen Teil ihres ohnehin schwachen Verkehrs verlieren würden. So führen sie ein Scheindasein, bis die Stunde des Zusammenbruchs endgültig schlägt und Gemeinden, Kantone ihre Gelder im « Fond perdu » versinken sehen. K. Graubündner Automobil-Gebühren. Nachdem kürzlich der Kanton reduzierte Taxen für die Einreise zur Winterszeit (Mitte Oktober bis Mitte Mai) im Automobilverkehr eingeführt hat, hat nun der Kleine Rat den ausserkantonalen Motorradbesitzern, welche bisher bekanntlich vom Kanton Graubünden ausgesperrt waren, den Verkehr auf den bündnerischen Strassen erlaubt. Dieselben zahlen folgende Einreisetaxen: bis 3 Tage Aufenthalt Fr. 6.—) t « bis 10 Tage Aufenthalt Fr. 12.—! bis 30 Tage Aufenthalt Fr. 30.— (""^2 bis 90 Tage Aufenthalt Fr. 60.—JAusreisen. Für Seitenwagen erhöhen sich diese Ansätze um einen Drittel. Die Gebühren für Motorradler sind reichlich hoch, sie sind, nur 25—40 % geringer als die analogen Gebühren für Automobile. Es ist nicht recht verständlich, weshalb im Kanton Graubünden jetzt noch eine solche Ablehnung des Motorradverkehrs vorherrscht. Nachdem durch bundesgerichtlichen Entscheid die ungerechtfertigte Aussperrung ausserkantonaler Motorradler beseitigt ist, hätte füglich eine etwas konziliantere Einstellung zum Motorradverkehr platzgreifen dürfen. Das Motorrad ist in vielen Fällen die «Eisenbahn des kleinen Mannes». Tausende von Motorradlern würden sich gerne einmal an einem Samstag und Sonntag ein paar schöne Bündner Landschaften und Pässe ansehen, die sechsfränkige Taxe bremst diesen Verkehr aber stark ab, und doch bringen auch die kleinen Leute einen recht hübschen Verdienst in die Gegend; wie manches heimelige Bündner Wirtsstübli kann an den Motorradlern etwas verdienen. Graubünden begründet seine Taxe mit der Strassenabnützung. Einem mit sechs bis acht Personen besetzten Tourenauto kann man schliesslich für «Strassenabnützung» drei Franken per Tag abfordern, niemals aber wird ein Motorrad imstande sein, die Strassen um zwei Franken täglich abzunützen. Diese-Taxe sollte also mit der Zeit noch erheblich abgebaut werden, abgesehen davon, dass sie im Hinblick auf den Benzinzoll vollständig überflüssig ist und eine Doppel-Steuerung der Fahrer bedeutet. Die Motorradler, die in kommenden Frühjahrs- und Sommertagen eine Bündnerreise auf dem Programm haben, werden sich zu merken haben, dass korrektes und anständiges Fahren ihrer Sache die besten Dienste 'eistet. Ä sAuS DEM LESERKREIS 6 Starker Tabak! Wir geben nachstehend dem Statthalteramt Pfäffikon zu einer Erwiderung Raum: die Kontrollen und dio Bussen, müssen wir eben diese handhaben. j*un zeitigt eine kleine Busse von Fr. 20.— bis 30.— bei den rücksichtslosen Fahrem in der Regel keinen Erfolg, und daher muss die Busse entsprechend höher angesetzt werden. Wenn dann auch dies nicht wirkt, so kommt als letztes Mittel der Entzug der Führerbewilligung. Glücklicherweise haben wir aber viel mehr ansländigo Fahrer als rücksichtslose, und wir kommen daher nur selten in die Lage, so hohe Bussen oder den Entzug auszusprechen, Wir begreifen ganz gut, dass niemand aerne « Sie hatten die Freundlichkeit, uns dio Nr. 12 Bussen bezahlt, können aber umgekehrt auch versichern, dass das Ausfällen der Bussen für uns keine so angenehme Pflicht ist, wio manchmal angenommen wird. Uns sind diejenigen Fahrer, mit donen wir jahraus jahrein keinen Anstand haben, viel lieber als diejenigen, denen wir hohe Bussen auflegen und den Entzug der Führorbewilligung androhen müssen. der « Automobil-Revue» vom 10. Februar 1928 zuzusenden, in welcher sich Herr A. Z. über unsere Büssonpraxis beschwert. Sie werden von uns erwarten, dass wir uns zu den Ausführungen des Herrn A. Z. äussern. Es fällt uns nicht ein, die gegen Herrn A. Z. ausgefällto Verfügung beschönigen oder gar in Abrede stellen zu wollen; hingegen möchten wir erläutern, wie wir dazu kamen, eine so hohe Busse auszufällen. Wenn Herr A. Z schreibt, wie viele Kilometer er täglich oder jährlich abfahre, so müssen wir hierzu nur erklären, dass uns dies nicht interessieren kann (!), indem wir keine Vorschriften kennen, nach welcher diejenigen Fahrer, die viele Kilometer fahren, eine grössero Geschwindigkeit haben dürfen als die anderen Fahrer, Herr A. Z. schreibt, dass er im Jahre 1927 und 1928 keine Busse zu gewärtigen hatte. Dies stimmt nun nicht genau. Er ist folgendormassen bestraft worden: Busse 1926, 4. Juni, zu schnelles Autofahren, Fr. 20.— 1926, 21. Juli, zu schnelles Autofahren, Fr. 30 — 1926, 17. Aug, zu schnelles Autofahren. Fr. 60.— 1927, 22. Febr., Nichtabgabe d. K.-ScMldes Fr. 5.— Im Jahre 1927 ist er nun allerdings wegen zu schnellen Fahrens nicht bestraft worden, hinsegen wegen Nichtabgabe der Kontrollschilder. Dass er im Jahre 1928 noch nicht bestraft war. als wir unsere Verfügung am 4. Februar 1928 ausfertigten, wird stimmen; es beweist dies aber jedenfalls nicht viel, denn es wäre noch vieles möglich in den andern zehn Monaten des Jahres 1928. Wenn wir aber berücksichtigen, dass Herr A Z. im Jahre 1926 innert wenig mehr als zwei Monaton drei Bussen erhitt wegen zu schnellen Fahrons. die letzte mit Fr. 60.—, so wirft dies wieder ein anderes Licht, und weil nach § 15 des geltenden Gesetzes über den Verkehr mit Motorfahrzeugen vom 18. Februar 1923 der Rückfall erst dann nicht mehr in Betracht kommt, wenn seit dem Vollzug der Strafe zwei Jahre verstrichen sind so mussten wir diese Bussen als Rückfall in Betracht ziehen. Der Einsender wird daher nicht erwartet haben, dass wir die Busse mit dem Minimum von Fr. 20.— ansetzen, während er bereits mit Fr. 60.— vorbestraft war. Wir betrachten es nicht als unsere Aufgabe, möglichst viel und hohe Bussen auszufällen oder den Autofahrern das Geld abzuknöpfen, wie sich Herr A. Z. so nett ausdrückt. Hingegen finden wir, dass die rücksichtslosen Fahrer zur Vernunft gebracht werden müssen, und weil wir hierfür kein anderes wirksames -Mitte] zur Verfügung haben als Der Grosse Preis von Deutschland für Sportwagen, welcher am 15. Juli dieses Jahres auf dem Nürburger-Ring über 500 km zum Austrag gelangt, bildet seit der Absage des Grossen Preises für Rennwagen (mangels Beteiligung!) die grösste internationale Sportsveranstaltung Deutschlands pro 1928. Das Rennen wird in drei Gruppen ausgefahren, die sämtliche Typen von 750—800 cem Zylinderinhalt umfassen. Die Klasse D von 2000—3000 cem hat entgegen dem Vorjahre statt vier Sitzplätzen nur deren zwei zu führen, ebenso ist das Gewicht um 100 kg herabgesetzt worden. Für die Karosserie ist Anhang C. des internationalen Reglementes massgebend, wie die ganze Veranstaltung überhaupt dem internationalen Reglement untersteht. Das Rennen ist mit hohen Preisen dotiert: 8000 Mark für die Gruppensieger; 4000 Mark für die Zweiten jeder Gruppe und 2000 Mark für die Dritten. 10,000 Mark fallen dem Sieger des Grossen Preises von Deutschland für Sportwagen zu, dem auch der wertvolle Goldpokal zukommt. Nenngeldcr: 300 Mark, wovon 100 nach dem Start zurückvergütet werden. Erster Nennungsschluss: 18. Mai. Zweiter Nennungsschluss: 15. Juni mit 50% Aufschlag, dritter Nennungsschluss: 29. Juni mit 100% Aufschlag. Die Wagenabnahme findet am 14. Juli statt. Die Veranstalter behalten sich vor, das Rennen abzusagen, wenn nach Ablauf der zweiten Nennungsfrist nicht mindestens 20 Wagen gemeldet sind. v. I au tan les nouveaux modeles o© BERL NE Conduite Interieure. - 4 piaces - 10-CV. La voiture ideale pour la ville et ie tounsme PAMTT TAT F* ConcJuiteTnteVeure. - 10 CV. -6placcsface 1 1 LiVllL^li LLtLl* älaroute. La voiture de familleparexceLence Socictc Anonyme pour la Vcntc cn Suisse des GENEVE 109, Route de Lyon HGENTS REGIONÄUX DflNS TOUS LES CÄNTONS ZÜRICH Utoquai, 25