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E_1928_Zeitung_Nr.016

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Frage 6705. Ricardokopf.

Frage 6705. Ricardokopf. Berichtiglina. In der vorletzten Nummer sind bei der gleichen Fräse die Legenden der Clichös verwechselt worden. Der versierte Leser wird den Fehler entdeckt und selber korrigiert haben. Die Red. Frage 6697. Relfenuberarösse für Ford. Zu dieser Frage wird uns mitgeteilt, dass folgende Reifenübergrössen für Fordwagen ständig bei Fireetone-Händlern auf Lager sind: 30 X 4.75 und 31 X 5 Zoll. Diese Reifendimensionen passen auch atif andere Fabrikate aJs Ford. bo. Frage 6711. Vertretung des Vaghi-Kleinautos. Ist in der Schweiz ein Vertreter des ungarischen KJeinautomobils vorhanden ? M. G. in \V Frage 6712. Automatische ZGndzeitpunktycrstellung. In Nr. 8 vom Januar d. J. haben Sie eine Simms-Boscb-Magnetkupplunj» abgebildet Es interessiert uns sehr, wer der Hersteller des in der Zeichnung skizzierten Zusatzstöoke3 sei. D.. in Z. Antwort: Die Adresse des Herstellers fraglicher Magnetkupplung ist uns nicht bekannt, doch wird die Redaktion der Zeitschrift « Motor Transport » in London, E. C. 4, Dorset House. Tudor Street, Ihnen diese Adresse auf Anfrage mitteilen. bo. Frage 6713. Demontage eines Citroen-Motors. Da ich an meinem « Citroen »-Wagen, Jahrgang 21, den Oelkasten abmontieren möchte und schon so weit bin, dass ich alle Schrauben gelöst habe, lässt er sich nicht ganz abnehmen. Ich ersuche Sie um Ihren Rat und bitte Sie, mir denselben im c Snrecheaal » der € A.-R. » mitteilen zn wollen. O. B.. in B. Antwort: Im Jahre 1921 gab es 5-HP- und 10-HP-Citroen-Wagen. Inzwischen sind auch man- ehe Teile dieser Motoren geändert und die Fabrikation des 5-HP-Citroen ganz aufgegeben worden. Es fällt uns somit schwer, zu erraten, um welchen Widerstand es sich bei Ihrem Motor handeln kann, weshalb wir Ihnen empfehlen, sich dieserhalb an den nächstliegenden Citroen-Vertreter zu wenden. bo. Frage 6714. LuftdruckprDfung. Im Besitze eines « Verificateur de Pression » der Michelinwerke, dessen Zifferblatt 1—6 krn aufweist und unten 20—80 lbs (vermutlich Pfund), komme ich in der Berechnung, weil keine Atm. angegeben sind, nicht recht nach. Mein Wagen ist eine Buick-Limousine, 1500 kg, mit Firestone-Ballonpneus 31 X 5,25. Welchen Pncudruek, nach obigem Verificateur in kg berechnet, müssen die hintern und vordem Pneus haben? H. W. in W Antwort: 1 kg bedeutet auf fraglichem Instrument eine Atmosphäre und lbs, wie Sie ganz richtig vermuten, englische Pfunde zu 450 Gramm. Bezüglich des Luftdruckes, den Ihre Vorder- und Hinterreifen haben sollen, vergleichen Sie am besten die Firestone-Luftdrucktabelle, die Sie von jedem Firestone-Händler gratis erhalten. bo ] Juristischer Sprechsaal Anfrage 391. Ausweichen gegenüber Postautos. Ich fuhr im August letzten Jahres mit einem Wagen über Furka-Grimael. Als ich die Strecke Rehalp-Furka befuhr, machte ich an der Ausweichstelle (Joggi-Stäffeli) halt, und gab meinen Fahrgästen zu verstehen, dass ein Postauto fällig sei. und ich ein paar Minuten warten müsse. Es war ziemlich dicht Nebel und somit die Strasse unübersichtlich; ich hatte den Motor abgestellt, und lauschte auf das mir gut bekannte Signal, welches die Postführer verwenden sollten, hörte aber nichts, und bereits waren 7 Minuten verstrichen. Da wurden meine Fahrgäste aufs neue ungeduldig und forderten mich auf. unverzüglich weiterzufahren. Ich fuhr nun mit dem Wasen in der ersten Debersetzung, wo ich höchstens 16 km gemacht haben kann, weiter, gab viel Signal und hatte auch das Licht eingeschaltet. Natürlich halte ich mich in erster Linie auf der recht«! Seite, da mir ja ebenso gut ein Privatautomobii begegnen konnte. Nun kam mir aber in der zweiten Kurve oberhalb der erwähnten Ausweichstelle plötzlich ein Postauto entgegen, von dem ich kein Signal gehört hatte, und auch meine Passagiere haben keines gehört. Da diese Kurve fast rechtwinklig, und auch ohne Nebel gänzlich unübersichtlich ist, waren wir plötzlich dicht aufeinander. Der Postwagenführer lenkte seinen Wagen sofort nach Techts, und wir beide standen still. Erst jetzt konnte ich erkennen, dass ich ein Post« auto voi mir hatte. Wäre nun der Postautoführer Mitte deT Strasse geblieben, hätte ich meinen Wagen rückwärts gefahren und links, also talseits, ausgestellt. Nun war aber im vorliegenden Falle die Strasse für mich frei, und ich fuhr natürlich wieder weiter. Für dieses Intermezzo wurde ich nun vom Landgericht Urseren zu 50 Fr. Busse verurteilt wegen Gefährdung des Postautoverkehrs, und bekam erst im November eine Andeutung dieser Sache. Da ich jeden Sommer zirka 50—60 Mal cliese ÄUTOMOBIL-REVUB 1928 — Route als Berufsfahrer macho, sind mir ia die Postkurse und Reglemente gut bekannt, und finde ich, dass, wenn einem einmal ein kritischer Fall paspiert, man nicht gleich auf diese Weise ohne jede Mahnung vorgeht. C. K. in W. Antwort: Ob Sie die Ihnen auferlegte Busse von 50 Fr. mit Erfolg anfechten können, ist vor allem eine Frage der Beweisführung. Können Sie unter Herbeiziehung von Zeugen (Ihre Fahrgäste und andere Personen) beweisen, dass Sie korrekt gefahren sind, dass aber das Postauto die nötigen Signale nicht gegeben hat. so müssen Sie der Busse enthoben werden. Sie waren natürlich dazu verpflichtet, unter den obwaltenden normalen Verhältnissen auf der rechten Strassenseite zu fahren. Die Postautomobile, die das Privileg geniessen, stets auf der Bergseite fahren zu können, müssen ihr Herannahen den übrigen Strassenbenützern durch die üblichen, nur ihnen zustehenden Signale rechtzeitig bekannt geben, ganz besonders an unübersichtlichen Stellen und bei Nebel. Der betreffende Postautoführer hat diese seine Pflicht im vorliegenden Fall offenbar versäumt. Wenn Sie diesem aber vor Gericht nicht mit ganz stichhaltigen Entlastungsbeweisen entgegentreten können, so wird für Sie nicht viel Aussicht auf Erfolg vorhanden sein. Die Postautoführer werden nur aus bostqualifizierten Leuten rekrutiert. Sie haben ausserdem sehr strenge Dienstinstruktionen. Zudem geniesst eben das Postautomobil als öffentliches Verkehrsmittel erhöhten strassenpolizeilichen Schutz. Es wird deshalb vorliegendenfalls nur sehr schwer aufzukommn sein. Immerhin sind wir mit Ihnen der Ansicht, dass die Busse übertrieben hoch und einzig und allein auf die Angaben des Postautomobilführers ausgesprochen worden ist. Es ist ja denkbar, dass diese in einem Gerichtsverfahren herabgesetzt würde. Praktisch hätte dies für Sie aber keinen Zweck, da dann erhebliche Gerichtskosten entstehen würden, die ganz zu Ihren Lasten fallen würden. * Anfrage 392. Betonboden in Garage. Im Jahre 1922 halbe ich meine Garage erstellen lassen, allerdings ohne Zementboden, es ist nur gewöhnlicher Erdboden. Der Raum dient auch noch zum Einstellen von verschiedenen Handkarren. Die Garage wurde dazumal dem Zweck entsprechend anerkannt. Jetzt bekomme ich dieser Tage ein Schreiben von der Feuerpolizei, worin ich aufgefordert werde bis am 1. Mai 1928 in meiner Garage einen Betonboden machen zu lassen. Ich möchte Sie anfragen, ob ich dazu gezwungen werden kann. Wie lauten die Vorschriften ? E. K. in H. ' Antwort: Gestützt auf das Gesetz vom 15 Juli 1894 ist die Baupolizei Sache der Gemeinden. Jede Gemeinde ist somit berechtigt, die ihr gutscheinenden baupolizeilichen Vorschriften zu erlassen. Wenn nun Ihre Gemeinde für Garagen Betonböden vorsieht, so dürfte dies etwas übertrieben sein, indem ein gewöhnlicher Erdboden auih feuer- und cxplosionssicher ist. Es ist aber nichts dagegen zu machen. Sie müssen sich der Gemeindepolizeivorschriften eben fügen. * Anfrage 393. Tausch. Ich kaufte am 12. November 1927 in einer Garage einen Vierplätzer, Modell 1926, zum Preise von Fr. 4500. Als Anzahlung gab ich ein kleines Zweiplätzer-Auto, Modell 1925, zum Preise von Fr. 1500, den Rest auf Abzahlungen, vertraglich Fr. 200 monatlich, erstmals am 15. Januar 1928. Nun konnte ich den ersten Wechsel wegen schlechten Geschäftsganges nicht einlösen. Das teilte ich dem Garagisten mit und auch, dass es mir sehr angenehm wäre, wenn, er mir den Wagen verkaufen könnte, und ich wäre gerne bereit, etwa Fr. 600—700 von meiner Anzahlung zu streichen als Entschädigung. Während meiner Abwesenheit holte er den Wagen aus meiner Garage, mit dem Vorwand, er habe einen Interessenten dafür. Am folgenden Tage besuchto ich ihn, um Näheres zu erfahren und sagte ihm zugleich, dass er den Wagen nicht unter Fr. 3800 verkaufen dürfto. Nach acht Tagen ging ich wieder zu ihm. Er sagte mir einfach, dass er den Wagen für Fr. 3000 verkauft habe und für mich gar nichts mehr herauskäme; er zeigte mir auch einen ganz zweifelhaften Vertrag mit einem Käufer. Als ich von diesem unverhofft in seiner Wohnung den Vertrag verlangte, weigerte sich derselbe, wahrscheinlich, •weil er keinen Vertrag besass. Zwischen dem neuen Käufer und dem Garagisten besteht eine Verwandtschaft. Was für Schritte habe ich zu tun? B. Seh. Antwort: Es fragt sich vorliegendenfalls, ob zwischen Ihnen und dem Garagisten betr. Zahlungsmodus einerseits und betr. Verkauf Ihres Wagens andererseits schriftliche Vereinbarungen getroffen worden sind. Wenn ja, ist der Wortlaut derselben massgebend, wenn nein, sind die mündlichen Abmachungen eben zu beweisen. Wenn Sie natürlich dem Garagisten bloss sagten, er solle Ihnen Ihren Wagen verkaufen, so war derselbe frei, den Kaufpreis innerhalb der Grenzen dos für derartige Wagen in gebrauchtem Zustande üblichen Preises zu bestimmen. Es wäre nun zu untersuchen, ob der Verkauf vor Ihrer Weisung, den Wagen nicht unter Fr. 3800.— zu verkaufen, erfolgt ist oder nicht. Ist er vor Ihrer Weisung verkauft worden, so kann der Garagist nur dann haftbar gemacht werden, wenn er den Wagen unter dem üblichen Marktpreis für gebrauchte Wagen dieser Art und Qualität abgegeben hat. Hat der Verkauf aber nach Ihrer Weisung stattgefunden, war der Garagist verpflichtet, sich an Ihren Auftrag zu halten. Er war dann nicht berechtigt, den Wagen bloss zu Fr. 3000.— zu verkaufen. Ebenso war er nicht berechtigt, den Wagen ohne Erlaubnis bei Ihnen wegzunehmen. Hat er dios getan, hätte er ihn jedenfalls nicht bei sich behalten dürfen. Die ganze Angelegenheit hängt von der Beweisfrage ab. Wenn Sie in der Lage sind zu beweisen, dass Sie dem Garagisten den Auftrag gegeben haben, den Wagen für Fr. 3800 zu verkaufen und dass ein Verkauf zu Fr. 3000 erst nach dieser Auftragserteilung erfolgt ist, können Sie den Garagisten vor dem Richter auf Ersatz des Ihnen entgangenen Mehrerlöses einklagen. Dabei wäre allerdings noch durch einen Sachverständigon festzustellen, ob ein Preis von Fr. 3S0O für Ihren Wagen angemessen und nicht etwa weit übersetzt, den üblichen Marktpreis beträchtlich übersteigend, war. billigen amerikanischen Wagen. 4- u. 6-Cylinder. aus de echte We arbeit rkmanns LA COMPAGNIE D'ASSiSTANCE ET DE PROTECTION JURI- D1QUE POUR LES USAGERS DE LA ROUTE S.-A. 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