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E_1928_Zeitung_Nr.023

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IS heil vermieden werden

IS heil vermieden werden kann, hat den Konstrukteur zu vorzüglichen Leistungen auf diesem Gebiet gebracht. In der Schmierung gewinnt die vor Jahren vereinzelt aufgetretene zentrale Schmierung von einer Stelle aus immer mehr an Boden. Diese vorzügliche Errungenschaft ist heute nur noch eine Preisfrage; ihr Nutzeffekt ist anderseits derart günstig, dass ein mit dieser Apparatur ausgerüsteter Wagen gerne mit einem geringen Aufpreis entgegengenommen wird. Ueber das Wecliselgetriebe haben wir bereits einige Bemerkungen gemacht; grundsätzliche Neuerungen sind in dieser Richtung am Genfer Salon nicht vorhanden. Immer noch ist es die alte ZahnradrUebersetzung, mittels Hebelsteuerung betätigt, die durch die verschiedenen Gangarten führt Automatische Getriebe oder andere als Zahnräder-Konstruktionen vermochten sich nicht einzubürgern. Auch die Uebertragung auf die Hinterachse zeigt keine grundsätzliche Neuerung, wohl aber einige wichtige konstruktive und mechanische Verbesserungen zur Erhöhung der Stabilität und der Geräuschlosigkeit. Die vermehrte Anwendung des Dreiganggetriebes bedingt grössere Uebersetzungen im Differenzial (1:5 und mehr). Neu ist auch die sog. Hypoid-Verzahnung im Differenzial, die es ermöglicht, die Kardanwelle nicht mehr wie bisher in der Mitte des Tellerrades, sondern unterhalb derselben in Eingriff zu bringen; eine Tieferlegung der Brücke und damit grössere Robustheit wird als günstige Folge dieser Anordnung gebucht. Die erwähnte Bauart beseitigt auch das lästige « Singen » des Differentials. Bisher war die etwas teure Hypoid-Verzahnung nur bei Wagen höherer Preislagen und im Lastwagenbau anzutreffen, wobei die robuste Bauart der Hinterachse besonders wertvoll ist; nun hat nach dem Vortritt einer führenden Amerikaner-Marke ein französischer Konstrukteur für seinen Sechszylinder billiger Preislage diese vorteilhafte Bauart übernommen. Mittels sorgfältiger Federung wird ebenfalls Erhöhung der Sicherheit und Bequemlichkeit angestrebt. Die Halbelliptik- Feder macht bedeutende Fortschritte; auch die unabhängige Federung der Vorderräder in Verbindung mit dem bereits erwähnten zweispurigen Lenkmechanismus an jedes Vorderfad, bedeutet dies einen tüchtigen •»••imaiiii Fortschritt für die Strassenhaltung des Fahrzeuges. Der Ballonreifen setzt sich restlos durch, bei europäischen Wagen gewinnt die exzentrische Michelinfelge, welche das Abspringen des Pneu verunmöglicht, stark an Boden. Verschiedene Pneufabriken haben die Herstellung der dazu passenden SS-Reifen in den couranten Dimensionen aufgenommen. Die Beleuchtung ist bekanntlich das besondere Sorgenkind der Automobilisten; während man früher die Reifenpanne unterwegs am meisten fürchtete, denkt man jetzt zuerst an die Uebelstände der Blendung auf Nachtfahrten, die mit der zunehmenden Frequenz der Strassen immer lästiger werden. Bekanntlich, hat sich bereits der Kanton Bern als Folge zahlreicher Unfälle mit dem Abblend-Problem durch eine Reihe von Paragraphen auseinandergesetzt; andere Kantone werden diesem Beispiel folgen. Mit der Duplo- bzw. Bilux-Beleuchtung sind ausgezeichnete Fortschritte erzielt worden; die grössten ausländischen Automobil-Beleuchtungs-Fabriken, denen sich unsere einheimische Scintilla mit grossem Erfolg zur Seite stellt, beschäftigen sich intensiv mit dem Abblend-Problem; Lampen-Firmen von Weltruf arbeiten Hand in Hand an der Lösung der heiklen Aufgabe; trotz wichtiger Fortschritte scheint indessen das letzte Wort noch nicht gesprochen. * So bringt schon ein kurzer Rundgang durch den Genfer Salon wichtige Anhaltspunkte; um die neuen Tendenzen im Automobilbau zu erkennen. Neuerungen von umwälzender Bedeutung treten nicht in Erscheinung; wohl der beste Beleg für den hohen Stand der Vollkommenheit der Restlos aber wird im Kleinen und Kleinsten von Zehntausend findigen Köpfen an der Vervollkommnung jedes Einzelteiles gearbeitet, gibt es doch im ganzen Weltgeschehen keine Industrie, die solch gewaltige Kräfte an Kapital und Intelligenz für ihre Prosperität einsetzt wie die Automobil-Industrie. Der Genfer Salon ist neuerdings eine Fundgrube für Technik, Wissen, Bequemlichkeit und Formenschönheit; kein Automobilist sollte versäumen, diese einzigartige Demonstration einer gewaltigen Weltindustrie auf sich wirkenzu Jassen, Der Genfer Salon.bezeichnet sich ah Internationale, Ausstellung des Aüto->. aaaaaaaaaaaaaaaaaaaBiaaaaaaaafc mobils, und zwar mit grösstem Recht. Weder in Paris, Brüssel, London oder New-York, von anderen Schaustellungen des Automobils gar nicht zu reden, findet sich eine solche harmonisch dargebotene schöne Zusammenfassung bester Erzeugnisse beider Hemisphären. Die Karosserie verdient am Genfer Salon eine besondere Note; sie ist in ihrer Formvollendung der Ruhepunkt in der Erscheinungen Flucht, der überall Bewunderung und Entzücken der Beschauer auslöst. Während wir beim Studium der Chassis und der Technik ein Gefühl des Bedauerns nicht unterdrücken können, da nahezu die Gesamtheit der ausgestellten Objekte ausländischer Herkunft ist, können wir beim Karosseriebau mit Stolz eine Zunahme vorzüglicher Schweizer Erzeugnisse gegenüber früheren Jahren konstatieren. Die allbekannte Tatsache, dass der offene Wagen zusehends an Terrain verliert, bestätigt sich. Auch hier hat der praktische Amerikaner, welcher im Gegensatz zum Europäer das Automobil von allem Anfang an nicht als «Luxuswagen», sondern als Gebrauchswagen einschätzte, Recht behalten. Wer sein Fahrzeug an 365 Tagen des Jahres voll ausnützen will, kann sich weder einen Luxuswagen, noch einen "fourenwagen leisten, sondern einfach einen Gebrauchswagen, dies ist das geschlossene Fahrzeug, das uns jahraus, jahrein auch vor den weniger erwünschten Segnungen unseres Klimas schützt. Ein Stückchen Touristjkpoesie geht allerdings im geschlossenen Wagen unter, allein das Dichten und Trachten unserer Karossiers hilft auch über viele Fährnisse hinweg; der Kombinationswagen, der sich mit ein paar Handgriffen zwischen offen und geschlossen bewegt, nimmt immer praktischere und schönere Formen an. Trotz der Bevorzugung des geschlossenen Strassenmaschinen. Wagens begegnen wir in Genf noch manchem entzückenden offenen Fahrzeug, das mit Vorliebe eine Betonung der sportlichen und rennmässigen Seite erfährt. Der Wagenbauer von Ruf kann gerade in dieser Richtung seine Kunst besonders einschmeichelnd zur Geltung bringen, und wie häufig entscheidet einzig und allein die schöne Karosserie die Wahl des Fahrzeuges. Die Allwetterkarosserie hat sich zum Cabriolet durchgemausert, also jenem Fahrzeug, das im Prinzip ein geschlossener Wagen ist, aber doch erhöhte Möglichkeiten besitzt, Luft, Sonne und freien Ausblick zu gemessen. 28 — N«2$ Das Faux-Cabriolet unterstreicht die schö-> ne Form und Linie, verzichtet dagegen auf die touristischen Annehmlichkeiten des offenen Wagens. In eleganten Varianten begegnen wir haupN sächlich dem geschlossenen Vierplätzer, der mit nur zwei Türen besonders elegant wirkt; die Breite derselben nimmt ersichtlich zu, damit die Bequemlichkeit des Einstieges und die volle Sicht mittels grosser Fenster. Auch in der Karosserie ist die Annäherung an den amerikanischen Geschmack auffällig; der von drüben stammende Zweifarbenanstrich, die langgestreckte gerade Linie, das farbige Band von der Motorhaube längs des Wagens wird von dem europäischen Kai'ossier nun ebenso häufig angewendet, wie vom Amerikaner. In der lebhafteren Farbtönung des geschlossenen Wagens hat dagegen der Amerikaner dem Europäer Folge geleistet; das eintönige Blau wechselt ab mit den lebhafteren Tönen des Spektrums. Nachdem der Techniker den Schwerpunkt des Chassis möglichst nach unten drückt, folgt dieser Tendenz auch der Karossier; der Wagenkasten wird niedriger, dafür mehr in die Länge gezogen; das ganze gewinnt damit an schnittiger, rassiger Eleganz. Das bequeme Fahren ist gerade beim geschlossenen Wagen von ausschlaggebender Vorbedingung; in dieser Richtung sucht ein Wagenbauer den andern an praktischer Anordnung in ruhelässigem Sitz zu übertreffen. Tagestouren von einigen hundert Kilometern sind gerade im geschlossenen Fahrzeug keine Seltenheit; der Karossier hat deshalb dafür zu sorgen, dass sämtliche Personen, vor al-< lern der Lenker, bequem und zwanglos sitzen können. Für das Mitführen von Gepäck sorgt der obligate Reisekoffer, der möglichst ge-< räumig und in guter Form sich der Wagen-- linie anpassen soll. Dass die Innenausstattung mit der schönen äussern Linie zeitgemäss Schritt hält, ist selbstverständlich; überall bequeme Taschen, Rauch- und Toilettennecessaires, Zigarrenanzünder, allerlei Beleuchtungsmöglichkeiten tragen zum « empfindsamen » Reisen im Automobil bei. Im Verhältnis zwischen Stahl- und Lederkarosserie hat sich wenig geändert; der Franzose bevorzugt den Weymannschen Lederbezug, der vom Amerikaner selten angewendet wird. Immerhin gewinnt die Stahlkarosserie auch in Europa mehr und mehr an Boden; deren rationelle Verarbeitung und erhöhte Sicherheit erleichtern ihre Aufnahme - H ,* I die unschädliche Handwaschseife in Tuben nimmt den. ärgsten Schmutz.— VERLANGEN SIE DIESELBE BEI IHREM GARAGI5TEN,DROGISTEN UND COlFfEUR PRESTOLA.G.ALTSTETTEN-ZÜRICH n PnatinBBBaiBaBBBaBaBBBBBBBBPaaBBBBBBBBBBBaBBBaBSBBft 1 ' %—• "-^s*-/ • Noubliez pas de venir voir au stand de la expose'es par Berna, Daimler, F.B.W., Octiker, Saurer MEILLEURES REFERENCES SUISSES ET ETRANGERES les 8 bougies qui ont fait triornpher L CHIRON ä la course du KLAUSEN. Prifere demander nos catalogues Socieie Anonyme des Aderies ci-devant Georges Fischer, Schaffhouse

•: u; D: D: Si Si a - 1928 AUTOMOBIL-REVUE 19 IBBBBBDBBBBBBBBBBflBaHHBBBBBilBBBfli] EBÖWö'BBiä'iDi'äi'äaiä'ii^iäi'äaiBWi'iWi'äWä^^ Alles was Sie von einem Pneu verlangen: Aus- : dauer, Elastizität und Sicherheit durch wirkungs- : vollen Gleitschutz, bietet Ihnen Q ftf IS :B II der Sdiweizerpaeu. Ein Versuch, damit wir Sie unbedingt befriedigen. Auch Ihr gewohnter Pneulieferant vermittelt „Pallas«" Aüiiercse'lscuaii R.u.E. HUBER Pfäffikon-Zürich Arwo-Standard Lade -Hoparat 1 • in :D B IS ig :D IS ...• • D sera au Salon c3L© G-eneve 1928 Ä Elle y sera partout. Au stand 275, ou chacun pourra se faire demontrer l'excellence de sa qualite, et le pourquoi de sa superionte incontestee. 00 Sur la plupart des voitures, poids lourds, motocyclettes, etc. etc, repartis dans les divers Stands, puit-qu'elle sert d'equipement Standard aux plus importants constructeurs du monde. l'PX hous les capots des voitures des 8 / 3 au moms des visiteurs du Salon, puisque Champion * fabrique plus des */ 3 de toutes les boug'es utilisees dans le monde entier. Geräuschlos Zuverlässig Keine Schmierung Automatisch Keine Störung Keine Wartung Leistungsfähigkeit bis 12 Amperes und 36Volt in Serie Zahlungserleichterungen Verlangen Sie Prospekte Bougle N8 pour Citroön, Fiat, eto. pri En vente dans tous les garages Agence pour la Suiasei SA PIA GENEVE ZÜRICH 8, Av. Pioiet de Boohemont 32, laisir. inBBUSBßBntlSnBHHBBBHBBHBBalEBBnBBHBII Schöne Geleaenlieit! MATHIS Conduite Inter. (Limousine WEYMANN). 10 HP. Modell 1920. Ballon pnens. Vierradbremsen, schöne, geräumige 4-P|. KaroseerTO, wenig eefah reu. In vorzüglichem Zu- Etand. wird aus erster Hand billig absegeben. Oflerten nnter Chiffre 10194 an die Automobil-Revue. Bern Frisch revidierter Ballonpneus, Vierradbremsen, Modell Grand Luxe, Torpedo, 1926, 5 bereifte Räder, in allerbestem Zustande, 4-5-Tonnen- SSLUS?CS> Wagen, 4,60 m lg. Brücke, neue Bereifung, ev. kann Kippvorrichtung dazu geliefert werden. Offerten unt. Chiffre 10226 an die Automohil-Revue. Bern Juri \ifomobi jeden Spezialfabnken Basel und Wallisellen Metrum i).-G.. Basmi3 HUPMOBILE flUtO- Verdecke Im Auftrag: Gebr. Marti. Bern. Tel. Bw. 3941. Modell 1926, 6 Zyl., 17 Steuer-HP, Sedan, 4 Türen, öplätzig, Farbö blau, Polsterüberzüge etc., 8000 km gefahren, wird wegen Krankheit sofort zum Preise von Fr. 8900.— abgegeben. 7024 mr'StoßdäeiiiiffeiV hmobile General-Vertretung: Autometro, Zürich für Reparaturen und Revisionen sämtlicher Systeme. Spezialabteilung für Lastwagen, Einbaustelle der Vakuumbremse Badertscher. m sauberer, elegante 1 Ausführung in bürzestei Frist liefert 6978 Arn. Müller vorm Sulgai. Autosattlerei. Bertastr 18a. Tel S. 12.80 Zürich Zu verkaufen MASTER SIX Torpedo. Modell 25. 4/5- Plätzer, 6 Zylinder, Vierradbremsen, in sehr gutem Zustande und ganz wenig gefahren, wegen Nichtgebrauch aus erster Hand Zu bes. b. Osk Oetlli-Ahl. Feldstr 11. Winterthur. Anto-Reparatar-Werke Bern BoiTwerk no i3.34 Wolfangel A Sieber Holligenstrasse 25 in Spezialwerkstätte Telephon Birsig 31-39 Buick laiHlBilllllllHlHill^lWMliiiiai BHaMMMMHnMMHHHHHHBHHH|||||||V|BBH|BV||Hffl Q i SL vendre Cabriolet neueres Modell, in prima Zust., bevorzugt: Amilcar, Fiat od. sonst sparsamer Wagen. F. Willi, Sonn : matt, Ruswil (Luz.). ** Cataloguees Cedees . . 11,600.- Vendue Verlangen Sie Gutschein für 1-2 Gratisliter und Preisliste mit Schmiertabelle Offerten unter Chiffre 10230 an die Automobil-Revue, Bern. 6 cyi.Torpetio 8 cv!.Torsedo Chassis Sur demande: 17,400.- 8000.- 21,500.- 12,000.- komplett ausgerüstet, tadellos bereift. 12,500.- l •rnnn : Grandes facilites de payement Premera marque ane;'icil:3 (Eepresentee dans l'Europe entiere) S'adxesser: pour caise teSSiOO Ü'aO6l1C6 17, Rue des Pavillons, Geneve ••••••»•••••»•»»»»»»»••»»»» Made in U. S. A. Eines der besten Autoöle der Welt dazu das preisgünstigste in seiner Qualität Gesucht »nur rassiges Fr. 4000.— 6-ZyEinder 4 5plätz!g, offen : 16 Steuer-PS, so gut wie neu. COLUMBIA 6887 : Fr. 4000.— Mercedes - Benz - Automobil A.-G., Zürich : Badenerstrasse 119. — Telephon Uto 16.93. • >««««««f N