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E_1928_Zeitung_Nr.023

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Noch vieles Hesse sich

Noch vieles Hesse sich über die Kunst des Karossiers, die am Genfer Salon so vorzüglich zum Ausdruck kommt, sagen, vieles auch •über die zahllosen Zubehörteile, welche dem Reisen im Auto immer grössere Annehmlichkeiten verschaffen; wir wollten indessen in diesem «Hors d'Oeuvre» lediglich die sich ivom allgemeinen Eindruck abhebenden neuzeitlichen Tendenzen streifen; dabei muss aber betont werden, dass selbst die gewandteste Feder nur einen kleinen Bruchteil des imponierenden Eindrucks zu vermitteln vermag, den der Besucher des Genfer Salons in sich aufnehmen wird, wenn er ein Stündchen kreuz und quer durch die Stände schlendert. von Stand zu Stand! Martini. Im Martinistand sehen wir ausschliesslich schweizerische Erzeugnisse, denn unsere bedeutende nationale Marke lässt ihre Chassis von den Karosseriewerken Gangloff in Genf und Zürich mit hübschen und zweckmässigen Karosserien versehen. Die fünf ausgestellten Modelle sind Sechszylinder von 4400 und 3160 ccm Zylinderinhalt. Die Martinimotoren sind in der Schweiz seit langem als Qualitätsfabrikation bekannt. Sie sind mit jener Sorgfalt konstruiert, die unserer nationalen Maschinenindustrie im Ausland einen vorzüglichen Ruf geschaffen hat. Die Sechszylinder-Martinimotoren arbeiten unter günstigen technischen Bedingungen. Ihre Ventile werden direkt durch Stössel gesteuert. Unter den ausgestellten Karosserien finden wir drei Innenlenker, wovon der eine ein rassiger Sportwagen ist, der andere ein Innenlenker mit abnehmbarem Dach, der den Packard zeigt seine aristokratische Klasse im Salon in gleicher Vollendung wie auf der Strasse; der Packard-Stand ist deshalb einer der meistbesuchten. Wir haben schon anlässlich des letzten Pariser Salons das Acht-Zylinder- Chassis als eines der interessantesten, bestdurchdachten und schönstgearbeiteten bezeichnet; dieses Chassis ruft auch in Genf die Bewunderung des Kenners hervor. Packard hat sich gerade im Acht-Zylinder-Bau eine kaum übertreffbare Spezialität herangebildet, die hinsichtlich mächtiger Leistung, verblüffender Weichheit und Wendigkeit ein Höchstmass an Strassenbeherrschung und Sicherheit bietet. Aber auch der Sechs-Zylinder des berühmten HauSes zeigt in seiner Art gleichwertig hohe Klasse, jede Einzelheit der Konstruktion verrät jahrzehntelange technische Meisterschaft. Es ist überflüssig, hervorzuheben, dass Packard, der in wichtigen konstruktiven Fragen bahnbrechend war, seine diesjährigen Modelle mit den letzten Fortschritten der Technik, Bequemlichkeit und guten Form ausrüstet In Harmonie mit der Technik steht die Karosserie des Packard- Wagens, sie sind ein ästhetischer Genuss, und weisen die nämliche aristokratische Durchbildung auf, welche stets diesen vornehmsten Amerikaner auszeichnen. Herr Werner Risch, welcher Packard von jeher mit Stolz vertritt, hat seine Marke als «die glänzendste Kombination alles Guten und Schönen der Automobilkunst» erklärt; der Fachmann wird dieses Urteil, weil zutreffend, gelten lassen. Marmon. Der Stand 21 wird von der berühmten amerikanischen Marke Marmon belegt, deren Ruf in Europa schon seit langer Zeit feststeht. In den Vereinigten Staaten von Amerika hat sich der Marmonwagen unter der Elite der Autokäufer einen der ersten Plätze erobert. Seit zahlreichen Jahren zirkuliert der Marmonwagen in Europa und in der Schweiz und hat sich auch hier dank seiner Leistungsfähigkeit, seiner" Geschwindigkeit und seiner Komfort eines geschlossenen Wagens mit den Annehmlichkeiten eines offenen Wagens verbindet. Die beiden andern Modelle sind: ein Coupe 1 und ein kleines Cabriolet. Alle diese Wagen weisen die elegante und charakteristische Linie der Werkmannsarbeit von Eleganz die Gunst der vornehmen Welt er- Martinichassis ein würdiges Ensemble, das Im Stand werden folgende Modelle ausge- Gangloff auf und bilden zusammen mit denschaffen. sich neben die besten ausländischen Wagen stellt : ein Chassis und ein Innenlenker, die stellen darf. Unsere nationale Marke Martini sowohl durch ihre Dimensionen als auch wird sich ohne Zweifel durch ihre erstklassigen Modelle im Genfer Salon die Gunst fort der Sedanwagen dieser Firma ist uner- durch entzückende Linien auffallen. Der Kom- des grossen Publikums weiter sichern. hört und sucht unter den vornehmen Markjen AUTOMOBIL-REVUE seinesgleichen. Geschmack, Eleganz und Anblick der ausgestellten Modelle sind einzigartig. Die Karosserie hält in jeder Beziehung dem vorzüglichen Chassis stand. Eine genauere Prüfung des Chassis, das uns im gegenwärtigen Salon gezeigt wird, bietet uns eine lehrreiche und erfreuliche mechanische Lehrstunde. Der Motor ist ein Achtzylinder, der dank seiner technischen Vervollkommnung ein vibrationsfreies Fahren gestattet. Es ist eigentlich überflüssig, über alle technischen Finessen der Marmonkonstruktion zu sprechen, ein Blick auf das ausgestellte Chassis zeigt uns, dass die Konstruktion mit der letzten technischen Neuheit ausgestattet ist. Die Kurbelwelle ist statisch und dynamisch vollständig ausgeglichen und schliesst auch bei kritischen Tourenzahlen ein Vibrieren des Motors oder des Chassis aus. Die Marmonwagen dürfen als Königinnen unter den hervorragendsten Automobilkonstruktionen angesehen werden. Ihr Ruf wird sich in Europa von Tag zu Tag ständig vermehren. Chrysler. Diese noch verhältnismässig junge Marke musste sich im Zeitraum von wenigen Jahren einen dominierenden Platz auf dem Weltmarkt zu schaffen. Sie verdankt dies der hohen Qualität des verwendeten Materials, sowie der auf die Spitze getriebenen Vervollkommnung ihrer technischen Einzelheiten, welche Chrysler in kurzer Zeit das Renomee eines der rassigsten Wagen verschafften. Die Modelle gehören zu den schönsten Musterexemplaren der amerikanischen Fabrikation. Die im Salon zu sehenden Wagen, fünf an der Zahl, weisen die Motordhnensionen von 76 X 107, 82,5 X 127 und 88 X 127 auf, alles Sechszylinder. Bekanntlich fabriziert Chrysler ausser seinen Sechszylinderwagen auch einen Vierzylinder zu massigem Preis, der sich in seiner Art seinen Brüdern ebenbürtig zur Seite stellt. Die Karosserien der ausgestellten Chrysler-Wagen sind Innenlenker bei den kleinern Modellen und ein siebenplätziger Supersix. Daneben sieht man ein blankes Chassis, welches die mechanischen Vorzüge dieser Marke vor Augen führt Alle Motoren sind seitlich gesteuert, die spezielle Ausbildung ihres Verbrennungsraumes ist die Quelle des mit dem Namen Chrysler untrennbar verbundenen Beschleunigungsvermögens. Sämtliche Chrysler-Wagen sind mit Oeü-, Luft- und Benzinfilter versehen, die Kurbelwelle ist siebenmal gelagert und besitzt Vibrationsdämpfer. Der Kühler ist gegen früher weiter verbessert worden und hat durch geringe Veränderung der Linien eine wunderbar schöne, schnittige Form erhalten. Die Karosserien halten hinsichtlich Formenschönheit und Komfort der schärfsten Kritik stand, und so kann man auch pro 1928 für den Absatz dieser Marke die günstigste Prognose aufstellen. Saurer. 1928 — W23 Der Stand der grossen Arboner Firma ist, wie jedes Jahr, einer der am reichsten ausgestatteten und meist besuchten der Ausstellung. Wir haben hier Gelegenheit, ein Niederrahmen-Chassis für 45plätzige Stadtomnibusse zu bewundern, das mit einem 6- Zylinder-Motor und der zuverlässigen Saurer-Motorbremse versehen ist. In karossierter Ausführung finden wir diesen Typ im Stand von Ramseyer, Streun & Cie. Dieser Omnibus wird in Bälde in der Stadt Bern seinen Dienst aufnehmen und zweifellos die in ihn gesetzten Erwartungen in jeder Hinsicht erfüllen. Ein anderes Niederrahmenchassis ist für einen 12- bis 17plätzigen Car-Alpin oder Omnibus bestimmt und ein drittes ist das berühmte 5—6-Tonnen-Lastwagenchassis. Diese Produkte von Saurer sind uns schon gut bekannt und gelten in der Fachwelt als wahre Wunder der Technik. An karossierten Fahrzeugen ist ein 15plät« ziger Car-Alpin mit Niederrahmenchassis vertreten, dessen Linienführung und sorgfältige Ausarbeitung schlechtweg vollendet genannt werden können. Als Besonderheit sei erwähnt, dass die rückwärtigen Fauteuils abnehmbar gestaltet sind und so Platz für Gepäck freigeben. Die Karosserie kann geöffnet und geschlossen werden, indem das Verdeck mittels einer Kettenkonstruktion hochgekurbelt oder niedergelassen werden kann. Die letzten Neuerungen, elektrische Beleuchtung, Rückblickspiegel, Kurvenlampe,. Richtungsanzeiger, Kühlwasserthermometer, Feuerlöscher und selbst eine Reiseapotheke fehlen nicht. Neben diesen Fahrzeugen stellt die Firma Saurer einen 450-HP-Jupiter-Motor mit neun sternförmig angeordneten Zylindern und Luftkühlung aus, einen der besten Flugmotore der gegenwärtigen Technik. Die Saurer-Wagen begegneten auch auf den Ringe und Flanschen Prompte Lieferang rinn s itin innrnnnr KreuiOuüisirasse 1 Tel. 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N"2 1928 ausländischen Ausstellungen grösster Beachtung und Aufmerksamkeit und haben die Ariboner Werke den Ruf schweizerischer Qualitätsarbeit weit über die Grenzen unseres Landes hinausgetragen. Wir erinnern nur an die erstaunlichen Erfolge anlässlich ausländischer Gebrauchsprüfungsfahrten, Brennstoffkonkurrenzen, in denen die Saurerwagen sich ausnahmslos an erster Stelle klassierten. Es gibt wohl keinen Zweig der Nutzfahrzeugkonstruktion, in dem diese Firma nicht Hervorragendes geleistet hätte. Talbot. Auf Stand Nr. 37, links der Zugangstreppe zur grossen Halle, stösst man auf die Erzeugnisse der alten französischen Automobilfabrik Talbot. Die Fabrik stellt eine Reihe verschiedener Typen her, wovon sie im Genfer Salon folgende Stücke präsentiert: Ein blankes Ausstellungschassis mit Zweiliter-Sechszylindermotor von 67 mm Bohrung und 94,5 mm Hub. Der Motor hat obengesteuerte Ventile und vorne auf der Kurbelwelle einen Dynamomotor, der auch die Zündung besorgt. Die Anwendung des Dynamomotors für drei verschiedene Zwecke stellt jedenfalls das Höchste in der Rationalisierung und Normalisierung im Automobilbau dar. Neben diesem Musterchassis stellt Talbot •noch einige karossierte Wagen aus, und zwar auf 10-HP-Vierzylinder- und auf 15/18- und 16/20-HP Sechszylinderchassis gleichartiger Konstruktion. Diese Wagen haben vier Vorwärtsgänge und natürlich auch Vierradbremsung, welch letztere bei ihnen besonders gut ausgearbeitet ist. Ueber die Qualität dieser Marke braucht man nicht viel zu sagen, da sie gerade bei uns allgemein als sehr gut bekannt ist. Im übrigen haben auch die zahlreichen Erfolge der Talbotwagen bewiesen, dass dieses Renome'e nur auf die gute Konstruktion gestützt ist. Die Talbotwagen sind ganz besonders als ausdauernde und zählebige Fahrzeuge bekannt. Fiat. Die alte und grosse italienische Automobilfabrik Fiat ist im Genfer Salon sehr reich vertreten. Auf ihrem Stand Nr. 36 stellt sie ihre renommierten Touren- und Sportwagen aus und auf den Ständen 103 und 105 ihre Motorlastwagen und sonstigen Nutzfahrzeuge, worunter sich auch die Erzeugnisse der nicht minder berühmten italienischen Automobilfabrik « Spa» befinden, die von Fiat aufgekauft worden Ist. Spa, die früher auch prachtvolle Tourenwagen baute, stellt nunmehr nur noch Motorlastwagen her, die zu den besten gehören, die die italienische Motorlastwagenindustrie erzeugt. Natürlich zieht der Stand der Tourenwagen die meisten Besucher an, wo besonders der kleine und doch recht komfortable und leistungsfähige Fiat 509 alle Anhänger eines billigen und doch zuverlässigen Wagens reizt. Diesem kleinen Fiattyp folgt der 503, auch noch ein sehr wohlfeiler, wenn auch schon grösserer Wagen, in dem sechs Personen bequem Platz finden. Dann kommen die Typen grösserer Wagen, in dem vier Personen bequem Platz finden. Dann kommen die Typen 512 und 519 und schliesslich das neueste Modell, der Sechszylinder, Typ 520, von 2 y k Liter Zylinderinhalt. Diese Konstruktion weicht deshalb auch in mancher Beziehung von der bisher bekannten Fiatbauart ab, so dass man sie in Technikerkreisen den amerikanischen Fiat nannte, weil sie in der Tat viel Aehnlichkeit mit amerikanischer Konstrukton hat, wenigstens was den Motorblock anbelangt. So darf man damit rechnen, dass dieser Wagen In Zukunft eine bedeutende Rolle auf unserem Markt spielen wird. Bemerkenswert ist, dass dieser starke Sechszylinderwagen mit einem Wechselgetriebe mit vier Vorwärtsgängen versehen ist, was für uns Schweizer von besonderem Interesse ist, sowie dass seine Ventilsteuerung von der Seite geschieht. Auburn. Stand 57 der grossen Halle wird von der grossen amerikanischen Marke Aubum eingenommen. Sie zeigt 3 Wagen, die in Chassis und Karosserie den bekannten Hochluxus aufweisen. Auburn ist seit langen Jahren Spezialist der 8- und 6-Zylinder in Linie und hat in diesen Konstruktionen die schönsten Erfolge erzielt. Vor kurzem hat sich nun Auburn noch die bekannte Motorenfatorik Lyconning angegliedert, deren Erzeugnisse von jeher Weltruf genossen. In Genf ist der 8-Zylinder in 2 Grossen von 82X114 bzw. 73X120 vertreten, letzteres Modell ist als Sportwagen anzusprechen. Den Dritten im Bunde bildet ein 6-Zylinder 73X120, also von kleinerem Zylinderinhalt als die beiden erstgenannten, das diesen jedoch an Leistung, Geschwindigkeit und Rasse nicht nachsteht. Alle Chassis haben Zentralschmierung. Das hervorstechendste äussere Merkmal der Auburn-Wagen 1928 ist die neue Verzierung des Kühlers, höchste Formenschönheit AUTOMOBIL-REVUE der Karosserien, die bis in die kleinsten Details die Sorgfalt beweisen, die bei der Herstellung dieser vornehmen Wagen obwaltet. Essex. Der Essex-Super-Six-Wagen ist das allerletzte-Modell, das die Werkstätten der grossen amerikanischen Fabrik verlassen hat. Es ist ein Symbol des gutes Geschmackes, der Eleganz und der Kraft. Dem Wagen, der sich im Stande neben seinem Zwillingsbruder, dem Hudson-Wagen befindet, ist ein grosser Erfolg vorauszusagen. Die Essex-Wagen galten von jeher als eines der vollkommensten Erzeugnisse der amerikanischen Autoindustrie.. Das Model! Super-Six steht ihnen in nichts nach. Immer zeigt sich bei diesen Wagen die gleiche Eleganz, die gleiche Sorgfalt und die vorzügliche Konstruktion guter Klasse. Die Essex- Wagen haben in den Vereinigten Staaten einen immensen Erfolg zu verzeichnen, denn sie gehören dort zu den meist gebrauchten Automobilen. Diese Nachfrage verdanken sie in erster Linie ihrem Motor, einem Sechszylinder erster Klasse, der ihnen auf der einen Seite grosse Kraft, auf der andern Seite ausserordentliche Schnelligkeit verschafft. Die Leistung beträgt 13-Steuer-PS. Der mittlere Zyiinderinhalt und die zweckmässige Länge des Chassis stempeln den Wagen zum rationellen Gebrauchswagen. Die grosse Beliebtheit des Essex hierzulande ist vor allem der glücklichen Anpassung an die Schweizer Strassenverhältnisse zu verdanken. Die Eleganz der Karosserien, die vollkommenen Linien der verschiedenen ausgestellten Modelle und die Qualität der Motoren machen den Wagen zu einem der populärsten mittlerer Kraft, den Amerika je dem europäischen Käufer bietet. Hudson. Die Hudson-Wagen im Stand 25 der grossen Halle vorgeführt, sind amerikanische Sechszylinder-Luxus- und -Tourenwagen, deren Motor eine imposante Kraft von 24 PS und einen Zylinderinhalt von 4600 ccm besitzt, der den Wagen dieser Grosse eine praktische Kraftreserve, eine glänzende Reprise und die Eigenschaft einer grossen Geschwindigkeit verleiht. Die Einlassventile befinden sich im Kopfe und werden durch Kipphebel betätigt, während die Auslassventile seitlich angeordnet sind. Die Nockenwelle wird durch eine ruhiggehende Kette angetrieben. Die Kolben bestehen aus Aluminium und gewähren eine gute Wärmeleitung. Sie verleihen dem Motor die Eigenschaft einer ruhigen und ausgeglichenen Funktion. Die Führung ist besonders gut ausgearbeitet. Sie wird durch eine Zentrifugalpumpe und durch einen Kühler in grosser Dimension bewerkstelligt. Der letztere ist mit Kühlerjalousien versehen. Der Hudsonmotor ist trotz seiner grossen Dimension, dank des Spezialvergasers Hudson, der einen geringen Verbrauch und ein ausserordentliches Anzugsvermögen sichert, sehr ökonomisch. Das Chassis ermöglicht den Aufbau von geräumigen Karosserien, die jeglichen Komfort und jeden Luxus vornehmer Marken erlauben. Die Hudsonwagen präsentieren unter den ausgestellten Wagen des Salons die Luxusklasse amerikanischer Wagen. Hupmobile. Unter den wichtigsten Neuerungen, die diese amerikanischen Klassenwagen besitzen, seien das tiefer gelegte Chassis, die hydraulischen, äusserst wirksamen Innenbacken- Bremsen, ein neuer Kühler, ein zusammengesetzter Zylinderkopf mit grosser Turbulenzwirkung, die europäischen Scheinwerfer, Disteels-Räder und die völlig neue Abfederung mit vorn liegender Lasche und hinten liegenden Fixpunkt erwähnt. Der Hupmobile-Wagen präsentiert sich damit vollkommener als je. Hupmobile baut sowohl Sechs- als Achtzylinder, der erstere hat 18 St.-HP, während der letztere zu dem starken Wagen hoher Preislage gehört. Beide Banarten sind mit der neuen hydraulischen Vierradbremsung versehen, deren Bedienung so wenig Kraft wie eine Servo-Bremse erfordert. Der Achtzylinder-Hupmobile ist wohl der längste Wagen, den diese Fabrik je herausgebracht hat, trotzdem ist er infolge des grossen Einschlages der Lenkung für Schweizerstrassen in vorzüglichem Masse geeignet. Hlspano-Suiza. Der Hispano-Suiza-Wagen ist einer der bekanntesten, dank der Schönheit seiner Konstruktion und dank seines Kraftvermögens. Aber auch die interessanten und modernen technischen Konstruktionen verschaffen den Hispano-Suiza-Automobilen, die im Stand 39 ausgestellt sind, einen Weltruf. Wir sehen dort ein 32-PS-Chassis und einen 12-Zylinder- Flugmotor in V-Form mit einer Leistung von 600 PS. Das ausgestellte Chassis ist das gleiche Erste Aarg. Carrosserlefabrik Gegründet 1909 empfiehlt sich für sämtliche Carrosseriearbeiten O.M. 8-ZYLINDER SPORT- LIMOUSINE 6 Zyl, 11 Steuer-HP. Mod. 1927, Type Allwetter. 4/5plätzig, 2 Türen, echte Lederpolsterung, tadellose BUGATTI Ausrüstung, 6 Drahtspeiehen räder Ballon, Bosch- Licht und -Anlasser, -Hörn etc. etc. Preis 4plätzig, preiswert abzugeben, schöner, rassiger Fr. 9500.— Wagen Anfragen unter Offerten unter Chiffre 10228 an die Chiffre 34153 an die Automobil-Revue. Bern. Automobil-Revue, Bern. Das feine, grebranchsfä-higste Automobil. 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