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E_1928_Zeitung_Nr.023

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mobilisten bedeute, er

mobilisten bedeute, er aber ebenfalls das System von Bundesrat und Ständerat vorziehe, •weil es die Kantone eindringlicher zur Verbesserung der Strassen ermuntere. Auch wendet er sich scharf gegen die Durchgangszölle, die den ausländischen Automobilverkehr eher abschrecken anstatt anziehen. K. (Fortsetzung in der morgigen Nummer) Zum Thema «Auto und Bahn». Im Nationalrat ist von Herrn Bratschi eine Metion folgenden Wortlautes eingereicht werden: «Der Bundesrat wird eingeladen, die nötigen Massnahmen zu treffen und gegebenenfalls den eidgenössischen Räten zweckdienliche Anträge zu stellen, dass die Beförderung von Personen, Gütern und Tieren in Automobilen ähnlichen Bedingungen imterworien werde, wie sie in der einschlägi- •gen Gesetzgebung des Bundes für die entsprechenden Transporte mit der Eisenbahn enthalten sind.» Auf die Begründung dieser Motion darf man gespannt sein. Wir gehen •wohl in der Annahme nicht fehl, dass damit ein Versuch unternommen werden soll, die Handels- und Gewerbefreiheit der Automobilbesitzer rücksichtslos einzuschränken, den Automobilverkehr in eiserne Banden zu schlagen und damit die der Bahn und eine den gewaltigen Eisenbahnerverbänden wehtuende leidige Konkurrenz durch Zwangsmassnahmen zu erdrosseln. Der Wortlaut der Motion Iässt erkennen, dass sie weniger von verkehrspolitischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten, als vom gewerkschaftlichen Standpunkte aus gestellt wurde. Der zunehmende Autotransportverkehr übt seinen wohltätigen Einfluss auf die Bahn aus. Auch sie muss sich, soweit sie dies imstande ist, endlich den dringendsten volkswirtschaftlichen Bedürfnissen anzupassen suchen. Sie sieht dabei ihre Monopolstellung gefährdet. Mit dieser gefährdet ist begreiflicherweise die mit ihr im Zusammenhang stehende Monopolstellung gewisser Verbandssekretäre. Darum der Eisenring, der dem Auto um den Hals geworfen werden soll, darum der Kampf,,den die Automobilbesitzer mit aller Entschiedenheit dagegen aufzunehmen haben werden. Wir werden auf Posten stehen. -r- Seit einer Reihe von Jahren führt das Zur-: cherische kantonale Tiefbauariit Verkehrszählungen durch, auf Grund welcher man sich ein annäherndes Bild von der Frequenz der wichtigsten Hauptverkehrsstrassen machen kann. Die Beobachtungen erstrecken sich. gewöhnlich auf drei aufeinanderfolgende Strassenzug Zählort Zürich—Winterthur Zürich—Bülach—Rafz Zürich—Dietikon ; Zürich—Sihlbrugg Zürich—Thalwil Zürich—Meilen Winterthur—Schaffhaus. Lastauto Schwamendingen, Waldsartefl , 243 Oerlikön, Metzgerhalle "' 428 Dietikon, « Linde.» 210 Adliswil, -.« Rössli » 92 Wädenswil, « Zentral » 126 Zollikon. «Kasino » 194 Feuerthalen, Rheinbrücke' 157 Auf der Route Zürich-Winterthur verkehrten demzufolge am meisten d. h. 1054 Personen- und Lieferungswagen pro Tag. Die bedeutendste Lastautofrequenz wies dagegen 1 die Strasse Zürich-Bülach auf, die überhaupt vom Verkehr ganz enorm in Anspruch genommen wird, da auf der nämlichen Route auch die Höchstzahl von Motorrädern und Velos (2856) und von Passanten (4459) notiert wurden. Alle Strassen weisen gegenüber 1926 durchwegs eine höhere Beanspruchung' auf, die natürlich mit der allgemeinen Zunahme an Motorfahrzeugen in engstem Zusammenhang steht. Das Lastauto hat das schwere Pferdefuhrwerk fast gänzlich ersetzt. Im besten Falle wurden pro Tag noch 7 Mehrspännerfuhrwerke gezählt, währenddem auf den meisten Strassen überhaupt kein solches Fahrzeug anzutreffen war. Die Zahl der leichten Nur nicht so hitzig... In Nr. 20 der- «Auto-i mobil-Revue» haben wir im Artikel «Es mahnt zum Aufsehen» den Dumpingfeldzug der Sesa erwähnt. Unsere Bemerkung hat jedenfalls dem bahnoffiziösen Korr., Herrn Ml., in der Seele weh getan. In einem Lu' zerner Blatt anwortet er uns, indem er darauf hinweist, dass man zuerst den absoluten Mangel der S. B. B. an kaufmännischer Gesinnung bemängle und sie hernach der Schmutzkonkurrenz und des Dumpingssystems bezichtige. Pardon, Herr W. M. ! Kaufmännische Gesinnung und Dumping-System sind unserer Auffassung nach nicht ideni tische Begriffe und zudem haben win nicht vom Dumpingsystem der S. B. B., sondern von demjenigen der Sesa. gesprochen. Dass letztere aber dieses System nicht betreibe, dafür ist uns Herr W. M. den Beweis schuldig geblieben. -r-. ÄUTOMOBIL-REVUE 1928 — N r 23 Zurciierische Verkehpszahlun^en Tage, wobei der gesamte Verkehr zwischen morgens 6 und abends 8 "Uhr statistisch erfasst wird. Im vergangenen Jahr-wurde die Zählung, zwischen dem 30. August und 2. September vorgeriotnmen und ergaben sich für die Hauptrouten folgende Tagesmittel: Personenautos u. Lieferung! wagen Motorräder Velos una Handwagen 1054 694 842 ' 2856 619 ; 872 486 1025 '- 332 . 1023 1019 870 408 2371 Fuhrwerke ist. zum. Teil noch recht ansehnlich, so dass .die Forderung der Verkehrsinitiative nach Regelung des, Fuhrwerkverkehrs um so gerechtfertigter erscheint. Es wäre vielleicht im Interesse der genauen ;Erfassung des eigentlichen Motorfahrzeugverkehres angezeigt, die Handwagen und event. auch die Velos separat zu erfassen und nicht, wie bis anhin, mit den Motorrädern zusammenzuziehen. Diese Verkehrszählungen geben' den ' Strassen fach'euten zweifelsohne wertvolle Anhaltspunkte bei .der Ausarbeitung der jeweiligen' Strassenbaup'rogramme, sie dürften aber aber auch für die Bahnen ein dankbares , Studienmaterial abgeben, , da sicherlich die Verbindungsstrassen zwischen jenen : Ortschaften die beste Frequenz ' aufweisen, deren Verkehrsbedürfriisse von der Bahn nur ungenügend berücksichtigt werden. >. , >• -• •• Z. Eine Abnahme der tödlichen' Strassenunfälle. In der Stadt St. Gallen ereigneten sich 1927 372 Verkehrsunfälle gegen 359 im Vorjahre. Bei diesen Unfällen wurden acht 1 Personen getötet undl73 verletzt. 1926 zählte man elf tödlich verlaufene Unfälle und 126 Verletzungen. Trotz einer effektiven Zunahme der Verkehrsunfälle ist die- Zahl • der Todesfälle von 4% auf 2,5%•• gesunken. ; Wenn auch dieses Resultat erfreulich ist, ist nichts weniger als ein Grund dafür vorhanden, davon befriedigt zu sein. Im Gegenteil -T- dieseZahlen seien uns ein neuer dringender Appel, die Bestrebungen zu 1 einer besseren Verkehrssicherheit nicht nur unter die eigenen Reihen, sondern auch in die breite Masse der übrigen Strassenbenützer zu tragen, xi. Das Ausweichen gegenüber Pöstautos. Zu dieser in letzter Zeit viel diskutierten Frage wird uns von einem geschätzten Leser geschrieben: s Nach Durchsicht der in. Nr. 16 und 20 Ihres Blattes angebrachten Reklamationen betreffend Ausweichen gegenüber Postautos kann ich nicht umhin, meine diesbezügliche Wahrnehmung zur Entlastung des gebüssten Beschwerdeführers Bekanntzugeben. In meinem Falle handelte es sich allerdings nicht um den Furka-, sondern um den Ofsnpass, für welchen aber die gleichen BeslimmunBen gelten wie für den Furkapass. Ich machte letzten Sonimer, Mitte Ausist, mit meiner Frau- und zwei Kindern einen Ausflue von Zernez nach II Fuorn. Ich studierte eenau den Fahrplan der Postautos und wählte eine Zeit, in welcher ich nach II Fuorn und retour keine Kreuzung mit Postautos zu gewärtigen hatte. Die Pi"- fahrt verlief, reibungslos. In II Fuorn erkundigte ich mich, sicherheitshalber nochmals, dass ich beim Rückweg keinem Postauto zu begegnen habe. Man. versicherte mir dort ausdrücklich, dass dies nicht der Fall sei. Wie erstaunte ich aber, als ich auf der ,IJöhe : ob Zernez in enger Kurve auf zirka 10 Meter einem Postauto gegenüberstand. Ich hatte vorher beständig und bei jeder Kurve starke Hupensignale i gegeben; das Postauto .liess aber nichts von .sich hören. Dass ich mich über solche Rücksichtslosigkeit oder, besser gesagt, Fahrlässigkeit entrüstete, ist selbstverständlich, nützte aber sehr wenig, denn der Führer des Postautös verlangte, dass ;ich bjs zur nächsten Ausweichstelle rückwärtsfahren müsse. Es blieben mir am talseitigen Hang knappe 10 Zentimeter zum Ausweichen; die' Situation war 'also nicht besonders angenehm ! Gibt es denn keine Strafbestimmungen, welche den fehlbaren Postwagenführern'ihre Pflichten in Erinnerung bringen? Soll zuerst ein Unglück' passieren, bis das DreikJangsignal • ordnungsgemäss'zur Anwendung gelangen kann?» R. G. Anmerkung der Redaktion: Nach einer Verordnung, die schon letztes Jahr teilweise in Kraft war, sind auch die Postautös zum Ausweichen verpflichtet, so namentlich auf den grösseren Alpenstrassen wie Gotthard, Simplon, Grosser St. Bernhard, Julier etc.,. und auf bestimmten Strecken der Grimsel und Furka. Wir hoffen recht gerne, dass diese Verordnung, soweit es die Verhältnisse gestatten, baldmöglichst auf den meisten Alpenpässen durchgeführt werden kann, und es ist zu.erwarteh, dass auch die PostautosrFührer Weisung erhalten, rechtzeitig, wie andere Fahrer auch, Hupensignale zu geben, und diesen Weisungen nachkommen; \AlJS DEM LESERKREIS überall und rechtzeitig .Guaranieeo 'iOO'/oPtiRE aeuum or W4-5-I3 das garantiert 100% pennsy'varische erstklassige Auto-Motorenöl preiswürdig, feinste Guali.ät, zuverlässig im Betrieb auch bei höchsten Anforderungen Für Explos'onsmotore aller Systeme heivorragend geeignet ALLEINIGE IMPORTEURE* Alfred Schraner&CoA-G., Zürich GERBERGASSE 2 TEL. SELN. 4210 Bedeutende Preis-Redufetioii Percywledmer Basel Kurt Scbürauum« Wü ist. Gallen» Die Fabrik ermächtigt;uns, ab 10. März 1928 die bisherigen Verkaufspreise für den \VHIPPbT" ganz bedeutend zu reduzieren, wodurch er der vorteilhafteste Wagen aul' dem ganzen Automobilmarkt geworden ist. Der WHIPPET hat hierzulande den Beweis absoluter Dauerhaftigkeit und Zuverlässigkeit erbracht. Die LeiStu.ig des 4-Lylinder WHIPPtT. überragt dieienige "ieler 6-Cyiinder-Automobilev Jeder WH IPPET-Besitzer ist von den vorzuziehen Eigenschatten des WHiPPüT entzückt, besonders- was Steigvermöeen, Strassenhattung und den sehr geringen Benzinverbrauch anbelangt. Der WHIPPET ist eine glückliche Verschmelzung von Eleganz, Rasse, Solidität, üekonomie. A.-G. für Automobile, Zürich 4 Pflanzschoktrasse 9, direkt beim Bannübercang Badenerstrasse Auto-Vertretungen A*rau G. Stump, Kradolf Hans Saxer, Lenzbürg P.Ulrich Bellinzona Chr. Beyer, Schaf thausen J. Christen, Stans J.HItr Sereien J.Hit» St. Gallen F. Jenny, Davos Frey Av. Feibert, Oiten Eulaeh-Garact AvG. Winterthur

DAS ZEIGT DER STAND VON MERCEDES-BENZ AUF DEM GENFER AUTOMOBIL-SALON Das von Gottlieb Daimler, dem Grün der der Daimler*Mercedes>Werke Unter» türkheim bei Stuttgart, im lahre 1886 gebaute erste Automobil. Mercedes>Bem Sportmodell „S", der schnellste Sportwagen der Welt MERCEDES. BENZ 6 Cylinder 2 Liter 8/38 PS MERCEDES. BENZ 6 Cylinder 3 Liter 12/55 PS MERCEDES »BENZ 6 Cylinder 4 Liter 15 70 100 PS KompressonMotor MERCEDES-BENZ 6 Cylinder 6240 cm 3 24/100/140 PS MERCEDES. BENZ 6 Liter.Modell „K", der schnellste Tourenwagen der Welt Die ersten Automobile mit Benzin*Motor im heutigen Sinne sind im Jahre 1886 von Gottlieb Daimler und von Carl Benz gebaut worden. Sie waren die Gründer der Mercedes -Werke in Untertürkheim bei Stutfe gart und der Benz-Werke in Mannheim. Seitdem stehen die Namen Mercedes und Benz an erster Stelle im Automobilbau der ganzen Welt. Aus solcher Vergangenheit sind die Leistungen zu verstehen, mit denen die heute zu einer Unternehmung von fünf Werken mit 16,000 Arbeitern zusammenges.ghlossenef Mercedes-Benz *: Gesellschaft vor die Welt tritt Diese Verbindung hat ihr gestattet, die besten und erprobtesten Kräfte des Automobilbaus in ihren Konstruktionsbureaux und Werkstätten zu vereinigen. In ihnen paart sich reichste Erfahrung mit dem Geist rastlosen Fort* schritts. Seine neuesten Marksteine sind der Kompressor-Motor mit seinen eminenten Leistungen und die völlig automatische Chassis * Schmierung als letztes Wort des Komforts. Mercedes-Benz baut heute wieder die besten Automobile der Welt. Gibt es einen edleren und klassischeren Wagen als das Mercedes Sport* modell S, den schnellsten Sport* und Reisewagen der Welt? Gibt es einen rassigeren, bequemeren und leistungsfähigeren kleinen Wagen, als den Zweiliter Sechszylinder Mercedes-Benz, der bei seinem Erscheinen überall und nicht zuletzt in der Schweiz geradezu Furore gemacht hat? Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich das Bauprogramm des Mercedes- Benz=Konzerns, das nicht mehr als sechs Personenwagen-Typen umfasst, alle gleich hochwertig und sorgfältig konstruiert und gearbeitet, der grösste wie der kleinste. MERCEDES. BENZ Sportmodell „S", der schnellste Sportwagen der Welt Automobil-Salon GENF 1928 Personenwagen Stand 11 Lastwagen Stand 113 Fabrikniederlassung in der Schweiz: In dieser Konzentration liegt die Güte der Arbeit begründet. Nicht um* sonst hat sich auch der Absatz von Mercedes-Benz in der Schweiz in den letzten neun Monaten verzehnfacht. Der Schweizer Automobilist' besitzt Erfahrung genug, um den Wert eines Wagens richtig zu schätzen. Mercedes-Benz Automobil A.-G., Zürich, Badenerstr.'m TM. uto 16.93. &>^