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E_1928_Zeitung_Nr.021

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13 AUTOMOBIL-REVUE 192»

13 AUTOMOBIL-REVUE 192» — N» 21 : '.-. Was hat der Bundesrat getan zur Verhinderung van Unglücksfällen an Niveauübergängen? Im Nationalrat reichte llorr Naüoualrat Valloton eino Meine Anfrage im den Dundesrat eiü. in der er sich nach dorn Stand dor Massnahmen zur Verhinderung von Unglücksfällen an Niveau-Übergängen erkundigt. lt. Die Staubplaye in Bern. .Nicht:ohne Uriiml beklagen sich tlio Anwohner dor Kornhausbrücke in Dem über zu starke Staubplage. Es wäre nicht verfrüht, wenn dio massgebenden Behörden hier zum Rechten sehen würden. Mit der Beschuldigung an dio Autofahrer ist es nicht getan t Die Kornhausbrücko ist gegenwärtig mit einem zu srossen Verkehr belastet. Ujn so mehr wäre rechtzeitige- Wusserbesprit^ung iun PlaUe, spfern mau der Gelder ermangelt, 'modernere Mittel anzuwenden. ßchliesslich haben auch die Automobilisten unter dieser Staubplago zu leiden. k. Ucberall das Automobil gefährdende Strolche! Bio Bieler-Zeitungen sehen sich genötigt, Warnungen an die, Automobilisten zu erlassen, da in letzter ücit wiederholt,, da und dort stationierte Autos von Unberechtigten- zu Stroluhenfahrten benutzt worden sind. Obschon die Autos .ioweilen ohne Schadou wieder zurückgebracht wurden, wird den Automobilbesitzen! doch, geraten, ihre Wagen — namentlich bei Nacht — nicht zu lange ohne Aufeicht stehen zu lassen. Es braucht doch eino gewjxltigo Dosis Frechheit, in ein einem andern gehörendes Auto zu sitzen uud damit herumzufahren, — ein. recht fragwürdiges « Vergnügen > und eine dubiose Alt, um sieh «gross» zu machen! Uoriebene üauaer drangen letzte Woche in eine an der Xangstrasso in Zürich gelesene Autogarago ein, setzten sieh in ein neues grosses Automobil tm«! tinfornahincn damit eine Strolehenfahrt. Später fand man den Wagen oberhalb Lamgnau am Alias -— er war über eino der Kehren dor Albiseträsso hinuntergestürzt und einfach liegen, gelassen worden. Der Schaden, der dein Garagebesitzer erwächst, soll ••siebentausend- Frauken botragen. Maai "vermutet den Täter in einem entlassenen Arbeiter, der damit einen Racheakt besing. Eine verworflicho Gemeinheit, die der Täter arg bereuen dürfte! Dass Raubüberfälle in Wildwest noch verständlich sind, ist bekannt; seltener kommen sie, bei uns vor. Von Rauhüberfällon auf Autos brauchte dio Prosso in unserem Land, bisher erfreulichorweiso selten zu berichten. Aber dieser Tage ist im Kanton Waadt doch ein solcher Ueberfall passiert: als ein Mechaniker am Abend mit seinem Auto nach Biero heimkehrte, vurdo er im Gehölz von Saint-Livres von zwei Männern zum Anhalten gezwungen und seiner Barschaft beraubt, worauf die Banditen, - nach, denen dio, Polizei fahndet, flüchteten. Hoffentlich, werden, sio bald, erwischt und recht exemplarisch • bestraft, auf dass eventuellen Gleiohsesinnten dio Lust zum Nachahmen dieser 'bei uns ganz deplacierten „W.ildwest-RomErntik gleich , im voineticrein vorgehtl AutodiebstahlL. Sfirolchonfahrten... Raubüberfall auf Automobilisten — das sind Zeichen der Zeit, dio zum Aufsehen mahnen! In dieser pflichtvergessueu Zeit, wird Treue, Wahrheit, Ehrlichkeit, wie Kehricht fast behccndelt!... -oy. Rupien mit Durchgangsgebühreu. Zu diesem leidigen Thema sendet uns ein Leser die uachsteüende Aeusserung: « Es ist schon viel geschrieben worden über Durchgangisgebiihren. Wann werden sie verschwinden ? So lang wir in der Schweiz noch dieser vorkohrshemmenden Institution teilhaftig sind, möchte ich auf einen Uebelstand hinweisen...Will man boispielsweise von weiter her über Luzorn, Gotthard nach dem Tessiu fahren, so gelangt man erst im Laufe des Nachmittags in den Kanton Uri, bezahlt dio-Durcügangssebühr. Dieser Tag wird ffber voll angerechnet. Wäre es nicht durchzusetzen, dass man auch für dio volle Anzahl Tage, dio man bezahlen musste, das Fahrrecht erhält, das heisst von der Zeit der Ausstellung der Karte «n gerechnet. In anderen «Gebührenkantonen» ist 03 übrigens nicht besser. Noch ungerechter ist es an der französischen Grenze. Ich musste dost für 20 Stunden Grenzübertritt Fr. 23,00 au Gebühren bezahlen. Das nennt man Rupfen, dabei bezahlt dor französische Autofahrer nach der Schweiz so gut w'io nichts. J. L. /MJTOTECBSIVISCHIE Eine neuartige Chassiskonstruktion der Austro-Daimler. Die bald auf 30jährige, erfolgreiche Tätigkeit im Autömobilbau zurückblickende Austro- Daimler-Qesellschaft hat, wie erinnerlich, an der vergangenen Olyinpiashow ihren neuesten Dreiliter-Wagen, Type ADR, ausgestellt. Dieses Sechszylinder-DreiHtcr-Cliassis begegnete damals grösster Aufmerksamkeit und erfuhr in der ganzen englischen Presse eine besonders sorgfältige und anerkannte Würdigung. Dieser Wagen, der anlässlich des Salons auch in der Schweiz debütieren wird, weicht in seiner Konstruktion erheblich von der konventionellen Linie ab, sodass er sowohl vom rein technischen als auch vom Standpunkt des Autoliebhabers aus besonderes Interesse verdient. Dies gilt vor allem von dem geradezu originellen Rahmenbau. Der übliche Fahrzeusrahmen aus gepressteh Längsträgern fällt dahin und an seine Stelle tritt ein zentral gelegenes, gross dimensioniertes Stahlrohr. Dieses gabelt sich vorne- in zwei Arme, welche den Vorderteil des Rahmens ersetzen. In der Gabel sind Motor und Getriebe eingebettet. Durch das Rohr selbst ,werdeji die •Kardanwelle und -die Bremsgestänge geführt. Gesamtansicht des. An^tto-Daunler-Chassis. Auf der Illustration ist dio Gabelung des Rohres deutlich sichtbar. Die Karosserie ruht auf Trägern, d}e vom Tubularchassis ausgehen. Die Erbauer beanspruchen für diese Lösung den Vorteil der grössten Stabilität, indem das auf diese Weise erreichte Kafosseriefundament selbst bei ungünstigstem Terrain weder in seiner Form noch Lage irgendwie beeinträchtigt und verändert wird. Das Fahren ist angenehm und von allen äussern Einflüssen nicht beeinträchtigt und kann durch die geringe Beanspruchung der Karosserie ihre Haltbarkeit und Lebensdauer enorm gefördert werden. Es ermöglicht dem Konstrukteur fernerhin, die Karosserie aus leichterem Material auszuführen, ohne dass-dadurch ihre Solidität irgendwie in Frage gestellt würde. Gleichzeitig wird bei dieser Konstruktion die Schv/crpunktslage möglichst tief verlegt, was eine einwandfreie Strassenhaltung und grössfe Fahrsicherheit gewährleistet, daneben aber auch dem Karossier die Möglichkeit' gibt, den Oberbau ohne Beeinträchtigung des Kopfraumes niedrig zu'halten und einen ; bequemen Einstieg zu scharfen. Das rückwärtige Rohrende dient den querschwingenden Pendelhalbachsen als solide Lagerstelle Und ist zu diesem Zweck besonders sorgfältig ausgearbeitet. An das Rohr schliesst sich das Differenzialgehäüse an, hinter welchem der Benzintank' gelagert ist. Ein • Unterdrt!ckai>parat 'sorgt, für die Brerinstoffableitung nach vorne. Unterhalb der ninterachskaspel ist eine dreiteilige, rechtwinklig zur Längsachse liegende Cantileverieder angeordnet, die gemeinsam mit deu vorderen Halbeiiptikfedeni für. eine weiche Abfederung sorgen. Die> -Schwingachsen

N»21 ^ 1918 Frage 6725. Selbstanferticjen eines Gleitschutzreifens. Ich lmEo mit-Interesse! Ihren Artikel über «SeJbstaafertisuns cinca Gleitschutzreifens» gelesen vni gestatte mir, Sie anzufragen, auf welche Art und "Weise die Aufvul&aaisierung dor Paouatücie eescbefeoB soll, um absolute Haftung und Sicherheit zu gewährleisten. II. in B. Aatwoi,.i: Haa verfäkH boj dieser Arbeit go- «au so wie beim Aufvulkanisicroa einea Gummitebwwdflickös auf oino defekte I>oc'ae. Die Seiten der beiden Teile, die aufeinander m vulkanisieren sind, als", die Stellen auf dem Reifen, auf die die Gleitschutz-Stollen gesetzt werden, und dio untoro Seite dieser Stollen werden zuerst etwas aufgorautot und darauf gründlich mit Benain oder Boozol gereinigt Alsdann werden beide Toito. nachdem man dio hierzu geeignete, besoiidcya feine Vulkanisioruagätnassc zwischen sio sqbraoht hat, feotaufc-inau&jrgeprosst, was am besten slek'a mit dorn Vullänisjoj'appa.Tat geschieht. Es sü>t aber auch dickflüssige Vütyaaisieknasse, die ia Rleichcr Wei*o kalt oder heis? bobändalt wird und aledaitn obeaaogut hält, als wenn dio Stollen heiss aufvuüanjsiert werden.. Wenn Bio la dicaor Avbe.it aidkt erfahren sind, so übertragen Sje eio am besten eiaem erfaii-" reneri" Vulkaniseur von Reifen oder fräsen diesen um Rat, dor Emen auch die passende Vulkanisiermasse da.zu.liefern leaun. .'-... .. tc. Frage 6726. Koibenringduten reiniaen. Eiu Mechaniker saeto zu mär, als ich moin Automobil dor gründlichen Winterrevisiou unterzog, sofern man die alten Kolbenringe noch brauchen könne, raijsse man die iCütcu im Kolben nicht vom Russo reinigen, da sonst dor Motov weniger Kompression habe, weil die Ringe weniger-an dio Zylindcrsvände gepresst werden und dio Kompression binter den Ringen eher entweichen könne. II. W. in W. >; Antwort: Der Rat, den Ihnen Ihr llochau'iker gab, beweist eine gute Praxis. In der Tat dichtet ein Kolbenring in eeinefo alten Sitz besser ab, als wenn er in einer gereinigten Nute eitzt, in der er zuviel Spiel hat. Dio Kolbepringnutcn brauchen erst dann gereinigt zu werden, wenn dor Kolbenring in ihnen nicht mehr gut sitzt,, d. h. hier entweder seitlich kippen kann oder zu wenig oder zu fest an die Zylinderwand angedrückt wird, was alles die Fplgo von verrussten Kolbenringnuten sein kann- Dor erfahrene Mechaniker, zu dopen dor Ihrige zu zählen ist, weies genau, wie weit er in solchen Fällen mit der Reinigung' der Kolbenringnuten gehen darf. to Frage 6727. Kurbetgthäuse lässt Oel durch. Gibt es ein Dichtungsmittel, um das Auslaufen des Oelos beim Jlotorgabäuisc zu verhüten? Trota Bleiwies rinnt das Oel durch. Das betreffende Gehäuse l'at früher Öldicht verschlossen, hatte jedoch koiue Pakkung. A. Z. in W. Antwort: Wir haben oino derartiso Frage erst kürzlich beantwortet, und wiederholen hier also, dsßs es wohl allerhand ifittol zum "Abdichtenderartiger Stellen gibt, dass.ea aber besser ist, dio beiden Toüe aufeinander ein?uschleilen. da sie a}$daoin jederzeit wioder leicht auseinander genommen werdon können, was bei' der Verwenduni? von Kit-, t«n gewöhnlich nicht der Fall ist. Wenn Ihnen das. EineebJeifen der boiden Gehäusoteile aufeinander wegen der ÜU seringon Anlagetjäob.on Schwierigkeiten macht. 60 können Sie beide Gehäusebälften mit; dem gleichen Erfolg auf einer geraden Platte';, a. B. auf einer eogett, Richtplatte,, cinschleifen, obeii,so ; auf einer gleichartigem Steiaplatto aus Schiefer, Marmor, Kunst- oder altem Lithographiestoto : ! mit glatter Oberfläche. uW. : bo. I Juristischer Sprechsaal OBILrREVyp Anfrano 401. Kollision beim Vorfahren. Ich fuhr kürzlich von Badea über Meilingen biim. Ani. Ausgange des Dorfes Mägenwil wurde hinter wir Signal gegeben, worauf ich. mein Auto sofort auf den rechten Stiassourand lenkte und im gleichen Tempo weiter fuhr. Nach ca. 150. m wurde mir dann-in der Weiso vorgefahron, da«s ich vom Vorfahrer wegen allzu frühen Einlenkons; seines Autos genötigt wurde, plötzlich 'zu stoppe« und den VJa-, gen auf die Böschung zu lenken, ansenst ein Unglück eingetroffen wärer Trotz Signalgebon meinerseits fuhr der Vorfahrer davon, uad ich, hatte, das Nachsehen. Weil mir abor an ciuer Telepboostango der'hin^ tevc Teil meines Wagens beschädigt wurde jdureli 5 den Vorfall, so möchte ich aufragen: Igt Ihnen bei solch breiter Strasse, wenn .vor Ihnen weder •Personen noch Fuhrwerko in Sicht sind, ein derartiges"; Vorfahren erklärlich und soll ich, "nachdem ich das Unglück verhütet habe, den jnir entstandenen Schaden nicht mit Recht geltend machon können?; Muss man denn wirklich in solchen Fällen das Unglück eintreten lassen, damit der Vorfahrer e:> fasst worden kann? Dor Vorfahrer meint nämlich, sein Wagen zeige keine Spuren, dass.. ex mitfi angefahron habe, und Zeugen vorstehen .vom Vorfahren gewöhnlich nicht. allzuviel. •-,. E. B. !3,« s Antwort:, Das Konkordat vom"3f. ifärz'Mi' beetiroiut, dass der Führer eines Automobils den kauf zu verlangsamen oder nStigenfaHä"''sofoyt ans zruhalten habe, wenn (Jas Fahrzeug 5 Anlaes zu einem 1 Verkehrshemmni3 oder Unfajlo bieten gönnte. Na-^ mentlieli darf auch beim Ueberhölen • zur Vermeidung: von Unfällen nur mit der absolut notwendigen Geschwindigkeit und mit aller wünschbaren Vorsicht gefahren werden. An unübersichtlichen Stelleu, besonders, an Strassenbiegungon, darf nicht vorgefahrc« werden. Im vorliegenden Falle bat diosen wichtigem Flug wurden wiederum dio bprühmten ScintHla-Magnetos verwendet. es der vorfahrende Automobilist zweifellos an der wünschbaren Vorsicht fohlen lassen. Damit trifft Wenn man borücfcsicbtigt. dass dieses Flugzeug iluijein. Verschulden.Und, sofara Sie über Zeugen tn.it den gleichen Magnetos boroits ca. 8o,Ö00 km verfügen, ist .Ihnen zu empfehlen, Strafanzeige zurückgelegt hat, ist dieses Resultat für uösora Industrio wirklich ein schöner Erfolg. •' gegen den Fehlbaren einzureichen und Ersatz des Ihnen entstandenen Schadens zu verlangen. Hat ; adv der Vorfahrende ausserdem den entstandenen Unfall an Ort und Stelle gesehen, ohne anzuhalten, so kann auch aus diesem Grundo Strafanzeige erhoben werden, iudom der Führer eines Fahrzeugos verpflichtet ist, sofort anzuhalten, wenp sich beim Vorbeifahren ein UnfaÜ ereignet hat, selbst wenn ihn kein Vorschulden trifft. * - Anfrage 402. Präsenmit Erlaube mir. Ihnen folgende.Fragen zu untorbreiten: ; - Ist-ein. Aufenthalt bei Fahrten mit Car Alpin, •wenn z B; umterwesa 3--4 Stunden angehalten wird, und der. Chauffeur nichts zu tun bat. in der ,AÜb'oits3oit * einzurechnen* oder nur die eigentliche Fährzeit? * ',» Wenn :Falirten nach obigem, nach der normalen Arbeitszeit erfolgen, ist da die vollo Zeit alä Ueberstunden zu • verrechnen, oder nur dio Fahrzeit? Solcjio Fahrten kämen hauptsächlich bei Nachtzeit in Frage, wp manchmal uur ca. zwei Stunden Fahr- :zeit ist hin und her, aber ein Aufenthalt von ca. 3 Stunden. E. S.. in B. Ant*prt:'Bei TageefahMen mit Autobussen 'werden Aa'fen.thaltc, die S3«aammen mohr, als eino Stunde dauern, gewöhnlich' als Präsenazqit betrachtet. •Dieselbe fällt für die Entlöhnuncr nicht voll ins Gowißht, und wird je nao}j Umständcu upd AbmacJrjagcnvia, den Lohn verrechnet. Boi Fahrten nach der oqrm^ori Arbeitszeit Cibei denen öfters die Fahrzeit' geriäger ist, als die Arbeitszeit) wird in dor Reg-al der Aufenthalt als Arbeitszeit angesehen. Hat dei'"toetTeffendc Chauffeur den ganzen Tag über im Dieasti gestanden, wird die ganze Zeit als Uebojfzeit entlöhnt. «Das Berner AmlodekTct untersölieldöt ciaon sDfei^'.am LetiäiTad» uud vorlagst, dass der Fahrer "ri'acb 10 Stunden Uionst atn Lenkrad abgelöst werde.. Zu ..diesem Dienst am Lenkrad wird aber auch djo 7MX der Verpfleguag mit einzeteebnet. Auf-, enthalte bei Besichtigungen oder Theaterfahrten fallen äa der JBogernich't lu die Dienstzeit am LenkräfT. ' ' •' = • Aus Industrie & Handel \ ••«••»•••••••••••••••*•••••••••••••••••••••••••« • Raid Costes und Le Brix und die Schweizer- Industrit. Dio berüiimton franzSsieohen Flieger Gor stftä und Le.. B.»-is-haben, wie in der Presse berichtet wu'rde eiuen Flug von t\a. S6.000 km gemacht. Von Paiis-atis flogen sio über Afrika nach Südamerika, wo 6ie sozusagen allo llaaptpjäteo befiucb'ton,,.sowie auch diejenigen von Zentral-Amerika •und He^iko, und -g?genwärti? ei^d sie in New- Yofi. voi yto .eie beaitaiebügen, über San Frap^ ziejjo, Tokio und Aden naQl) P*ris a^ruck^ukeliron. W^hrrad ütem FJug haben sje eine mittlere Stuodeiüoietan« von 160 km setaacht. Uas BfogTjet- Flugzeug ist mit einem 12TZylindar 600 PS Hispano-Motor ausgerüstet; dessen wichtdsstos.'Organ, d«r Magneto, wie schoa bei den amorikanieeibea Ozeanfliogera, aus der Schweiz stammt, denn für Ein weiterer Erfolg der G. F.-Simpiex-Räder im Ausland. Wie wir erfahren, wurdo der A.-G. de? Eisen- und Stahlwerke in Schaffhauscn von der bedeutendßtcji Berliner Omnibussesellschaft ein ßciir umfangreicher Auftrag für G. F.-Simplex-Radgarnitureu erteilt, welche bei eohweron eechsräderigca Personen Omnibussen Verwendung finden werden.« Der Grad der Betriebssicherheit spielt bekanntlich bei öffentlichen Verkehrsmitteln eino ausschlaggebende Rollo, weswegen dio Vcrkehrsunteniehmungen speziell bei Neuanschaffungen dieser Forderung ihre besondere Aufmerksamkeit schenken. Dm so mehr darf diese Ordro als eino Anerkennung der unbestrittenen Qualität der G. F.-Räder gebucht werden. Die grosse Wideratandsfähisrkeit des Simplex-Rades, dio mit ihm zu erzielendo Schonung der Reifen, deren leichte Auswechsolbarkeit, die endgültige Beseitigung dor Gefahr des Abspriogcns vom Rad infolge Verlust des Verschlussrinßes etc. sind alles Vorteile, die besonders bei Fahrzeusen, weKno dorn rogolmässigen. Pörsonontraasport dienen, von grösstor Bedeutung für die Sicherheit and Wirtschaftlichkeit dos Betriebes sind. Dieso Momente werden das Grossunternehmcü- zur Erteilung des oben genannten Auftrages bostinimt habeu. der ein neuer Ei folg für dio schweizerische Industrio darstellt. Z. Neue Erhöhung der Stundengeschwindigkeit Man erinnert sich noch der. fabelhaften Leistung von Major Scegrave von 327 km Stundensesehwindigkeit. Diese halsbrecherische Geschwindigkeit eines Automobils schien für lange der Geschwindlskedtsrekord zu sein. Nun kommt aus Amorika dio Kunde, daas der englischo Captaän Malcolm Campbell don Rekord Major Seograves geschlagen hat, indem er in Daytona • Beach (Florida) Seegraves Leistung um 6 km per Stunde verbessert hat. d. b.. eipe Stundengeschwindigkeit von 383 km erreichte. Wie Major Seegrave, so benutzte auch Captain Malcolm Campbell den englischen Dunlon-Rciien. Auszüge aus dem Handelsregister. Nr. 44 vom 22. Februar. Dio Firma Jean Gau. thier, Verkauf und Vermietung von Automobilen und Zubchörden, Chauffeurschulo, ist durch den Hinscheid ihres Chefs erloschen. Ignaz Gauthior, vSohn von Felix, seine Gattin Sovcrine und seine beiden minderjäb.niies : ixxdLu.strl«l« ' Vonte S Fl BESIANOTME -. .'&>«-£0£.-