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E_1928_Zeitung_Nr.021

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mal, wenn Sie keine

mal, wenn Sie keine Phantasie haben! Und Sie brauchen nur in die klaren Augen dieser jungen Menschen zu blicken, um zu sehen, dass sie vollkommen phantasielos sind.» «Wohl ihnen! So bleiben sie vor der Lächerlichkeit Don Quichottes bewahrt, der in seiner Stallmagd eine Dulcinea von Toboso sah. Ich finde diese Art, jede Sache als das zu nehmen, was sie ist und nicht «symbo-' lisch » und « metaphorisch », überaus ehrlich und anständig. Ausserdem: das beste Glück ist Tanz. Und der Reiz des Tanzes ist, dass man seinen jeweiligen Partner- ohne Gram wieder los lässt, sobald die Musik verstummt ...» Mit verstärktem Kopfschütteln sagte der ältere Herr: « Wie falsch das ist, können Sie an mir sehen. Ich habe ein tollbewegtes Liebesleben hinter mir. Dennoch handelte es sich bei mir stets nur um eine einzige Frau, und zwar immer nur um die gleiche Frau...» « Warum nicht. Aber wer das Glück hat, seine Erfüllungen auf Anhieb zu finden, hat darum noch nicht das Recht, alle Suchenden zu verurteilen... Sie führen also eine vorbildliche Ehe...? » «Wieso Ehe? Ich bin gar nicht verheiratet... Passen Sie auf. Mit zwanzig Jahren verliebte ich mich in Elisabeth. Ich hatte nichts, sie hatte nichts. Vielfach ist einem das in diesem Alter egal. Ich besass aber zuviel Verantwortungsgefühl, um Elisabeth in ein Experiment hineinzureissen. Ich arbeitete, kam zu was. Das dauerte lumpige zehn .Jahre. Als ich — nun ein Dreissiger —• wieder vor Elisabeth hintreten wollte, erfuhr ich, dass sie inzwischen eine grosse Erbschaft gemacht hatte. Sie können sich denken, wie schrecklich mir der Gedanke war, es möchte der Eindruck entstehen, meine Motive seien nicht rein... Ich zog mich zurück. Elisabeth heiratete einen anderen. Der war mit ihrem Geld nach lumpigen zehn Jahren fertig, der Gute, und Hess sich dann scheiden. Ich trat wieder an. Ein fescher Vierziger. Nun weigerte sich Elisabeth, als enttäuschte und verarmte Frau, meine Werbung anzunehmen. Ich legte mich aufs Bitten und Ueberreden, was wiederum zehn Jahre dauerte. Schliesslich, an meinem fünfzigsten Geburtstage, sagte sie endgültig nein. Ich wartete geduldig, bis sie anderen Sinnes werden würde, was auch bereits nach zehn weiteren Jahren geschah. Obwohl wir nun,' nach dreissigjähriger Bekanntschaft, eine Eheschliessung beide nicht als übereilt, empfang den, schlug sie doch der Sicherheit halber vor, ich solle zunächst einmal ihr TOtermieleF werden, well sich* doch zwei Menschen erst dann wirklich kennen, wenn sie den Alltag miteinander teilen. So wohne Ich denn seitdem bei ihr...» « Und...? » «Ja, sehen Sie —• ich könnte an jedem Fünfzehnten kündigen und bin auch, offen gestanden, jedesmal drauf und dran, es zu tun. Aber ich bleibe immer wieder. Denn nichts könnte wundervoller für mich sein als die tägliche Freude darüber, dass ich diese Dame nicht geheiratet habe. Was wäre mein Teil, wenn ich von Genuss zu Genuss gejagt wäre, wie jene Menschen! Reue über ein vergeudetes Leben und weiter nichts! Nie könnte ich es mir verzeihen, wenn ich meine Zeit so verloren hätte wie diese da. Nie! » Und, beständig über die heutige Jugend den Kopf schüttelnd, stieg er aus... Fern im Osten dämmert der Tag. — « Du hast ihn nicht mehr erleben wollen!» zuckt es durch sein Hirn. —• Plötzlich packt ihn ein Grauen. Ein Grauen vor dem haltlosen Dunkel zwischen den turmhohen fetjsterblinkenden Häusergruppen. Das — das ist der Tod! — Und John Whiteman sieht sein Spiegelbild — hört das Lachen und Tuscheln der Frauen. Und denkt an Mabel! «Sei kein Narr,» schreit es in ihm, « du hängst ja daran — zitterst darum! John Whiteman, dort drüben aus dem Osten steigt ein neuer Tag... » Mit einem Ruck wendet er sich um. « Werden Sie Mabel lieben? » Eine tiefe Leidenschaft bricht aus den Augen des Blackcorners. « Fragen Sie nicht! » Langsam geht Whiteman auf den Schreibtisch zu, ergreift seinen Browning und schliesst ihn ein. «Ich bin bereit, » sagt er ruhig, « unter einer Bedingung — nennen Sie Ihren Namen.» Der Fremde reisst seine Maske herunter. «Tex Higgens! » entfährt es John Whiteinau. Er ist es — der Führer der Blackcorners! Die beiden Männer sehen sich in die Augen. « Ihren Vertrag, Mr. Higgens — ich unterzeichne. ?- «Ihr Wort genügt mir, Mr. Whiteman.» II. •\m folgenden Morgen, früh um sieben Uhr, stoppt das Lastauto einer grossen Blumen^ Handlung vor Whiteman's Villa. Ein Turm von Körben schwankt auf dem Wagen und Eroberiug des Die Welt ist kleiner geworden. Das Automobil und das Flugzeug als moderne Verkehrsmittel haben den Aktionsradius des Menschen' sichtlich ins Unendliche-erweitert. Und über die Qenzen des Erdballs in den Weltenraum zu dringen ist ohnehin jahrtau* sendealtes Sehnen der Menschen. Die nachstehende Schilderung stammt von A. Schöneberg und ist in der unterhaltsamen deutschen Zeitschrift « Motor uud Sport» erschienen. Sie mag als Vorahnung dessen gewürdigt werden, mit was sich heute Phantasie und Intuition bei den verhandeuen Zukunftsmöglichkeiten beschäftigen können. Der Verfasser ist aber bei aller Phantasie von wissenschaftlichen Voraussetzungen ausgegangen. Er hält es für möglich, dass Gegenstände aus dem Bereiche der Erdanziehungskraft herausgeschleudert werden. Das ständige Verlassen des Erdballs durch mikroskopisch kleinste Wesen infolge des (Licht-) Strahlungsdruckes ist wissenschaftliche Tatsache. Der Strahlungsdruck beträgt 0,4 Milligramm auf ein Quadratmeter Fläche. Je kleiner der'Körper, desto' mehr gleichen sich Druck und Anziehung aus. Bei einem Körper mit einem Durchmesser von i/2000 Millimeter ist der Druck gleich der Anziehung. Bei noch kleineren Körpern überwiegt der Strahlungsdruck, sie werden von der Sonne fortbewegt. — Eine Landung auf dem Mond wird in Ermangelung der Mondatmosphäre immer Utopie bleiben. Die zum Schluss gebrachte Schilderung der Erde aus Möndperspektive entspricht der wissenschaftlichen Anschauung. Punkt 12 Uhr mittags war es so weit. Der entscheidende Augenblick, zweifellos der bedeutendste in der Geschichte der Menschheit, war gekommen, Professor Goddard, Präsident der internationalen Gesellschaft zur Erforschung des Weltraumes, schaltete mit ruhiger Hand die Riesenturbinen ein, die den Antriebstunnel unter Presshitt setzten. Feierliche Stille herrschte in der weiten Zentralhalle. Nur wie ein leises, dumpfes Murren grollte das Donnern der Maschinen durch die unterirdischen Räume. Und doch schien es, als wenn den für Ewigkeiten gelegten, Betonklotz des Turbinenhauses ein Zittern durchlief. Man meinte, das rasende Saugen der Turboventilatoren zu Vernehmen, die die Luft aus dem Antriebstünnel saugten. Alle Anwesenden hatten das Gefühl, als wenn ihnen plötzlich Druck auf die Trommelfelle gepresst würde. Aber das-alles' war: wohj :uurelfte Täuschung. Die ganze Anlage, war absolut hermetisch geschlossen, und die meterdicken Mauern von Eisenbeton Hessen keinen Laut in die Aussenwelt dringen. Es war nur das Blut, das den" wartenden Herren in den Ohren brauste. Schon seit Jahrzehnten Hessen die Forscher verschiedener Kontinente nicht mehr -von der Ansicht, das Verlassen unseres Erdballes bereite, der Technik keine uuüberwindHcJien Schwierigkeiten mehr. Deutsche, Amerikaner, Franzosen, ihre Grundidee war die gleiche, nur in der Wahl ihrer Mittel schlugen sie verschiedene Richtungen ein. Bis Professor Goddärd-Newyork, der Vater des Gedankens, den internationalen Verband schuf, die getrennt marschierenden Geister eliifc und so Geld und Geist in erstaunlich kurzer Zeit zum Ziele führte. unter dem schlecht schliessen-den Geflecht brechen Unmassen von Rosen hervor — rote, teegelbe, weisse — eine betäubende Last! Der Chauffeur, ein baumlanger, breitschultriger Kerl, reisst gälniend an dem fuiir kelnden Messiiigknopf des Haustores und vertieft sich, mürrisch wartend, in die Lektüre eines abgegriffenen Zeittingsblattes. In dci Spalte der eisenbeschlagenen Eingangstürc erscheint, das zierliche Näslein einer Zofe. « Hallo, haben Sie geläutet? » Der Chauffeur nestelt seine «Tribüne* in die Taschen des grauen Mantels, führt die Linke über den smarten Schlips und die Rechte an die Schirmmütze. « Muss die Blumen da abgeben. Sind bestellt. » Die Kleine im weissen Häubchen schneidet ein schiefes Mäulchen. «Schon wieder ein Verehrer! — Von wein kommen sie? » Der Riese kneift das linke Auge zu, « Diesmal vom Bräutigam! » « Vom — Br — äu — ti — gam.. ! » «Pst... Kind, man sagt doch so!» Und ohne auf das verdutzte Gesicht der Zofe zu achten, wirbelt er mit seinen Fäusten Korb um Korb vom Wagen und schichtet sie vor dem Eingang. «Miss Mabel — und verlobt! » lacht sie klingend. « Das mtisste auch über 1 Nacht gekommen sein. — Hören Sie auf! "Es muss ein Irrtum sein!» « You want? » sagt der Chauffeur pustend und wischt sich den Schweiss von der Stirne. «Das ist die 321. Strasse?» « Ja.» F«.l. r t nfifli AUTUMUtJIL-KHVUl: dem IVIondL Weltenraums. Amerika gab die Grundidee und den weitaus grössten Teil des Kapitals, von den Franzosen wurde der Gedanke des Pressluftantriebs der Rakete übernommen, und von dem Plan des jungen deutschen Konstrukteurs war die Raketenanlage verwirklicht, die die Rückwirkung ausströmender Gase als Treibmittel ausnutzte. Denn es hatte sich bei den Probeversuchen herausgestellt, dass die Ajitriebsgeschwindigkeit aliein nicht genügte, das Geschoss aus dem Anziehtmgsfeld der Erde herauszuschleudern. Jedes der beteiligten Länder hatte den Ort des Aufstiegs innerhalb, seiner Grenzen sehen wollen. So war man schliesslich, um keinem zu nahe zu treten und aiieu gerecht zu werden, auf die Wüste Sahara verfallen. Als Schauplatz der Ereignisse war eine Stelle, 100 Kilometer vom nächsten Kulturboden entfernt, ausgesucht worden. Sand zu den Beton bauten war hier in beliebiger Menge vorhanden, und alles andere machten die zur Verfügung stellenden bedeutenden Geldmittel in kürzester Zeit flüssig. Eine rasch verlegte Bahn brachte ununterbrochen Tag und Nacht das benötigte Wasser und Material heran. Von dem Plane einer Aütozufiilirstrasse hatte man klüglich abgesehen. Die Presse und die Abordnungen der' Regierungen kamen in der entscheidenden Stunde in Flugzeugen herbei, und sonst konnte man hier wirklich niemand gebrauchen. Denn zu sehen gab es nichts als einige nichtssagende Betonklötze und im Augenblick der Abfahrt eine gewaltige Staubwolke. Ein riesiger, kaum zu überblickender Dünenkessel von 20 Kilometer Durchmesser war für den Aufstieg hergerichtet. In seinen gewaltigen Formen und Ausmassen erinnerte er an einen Riesenkrater. Auf der Innenseite des Ringvvalles, am Fasse der Dünen, tief eingebettet in die Erde, lag der Antriebstunnel aus Eisenbeton in Gestalt einer Kreisröhre mit 20 Kilometer Durchmesser. Zu sehen war davon nichts. Sichtbar waren überhaupt nur einige glatte,; nichtssagende Zementblocks : Das Turbinenhaus, die Sauganlage, die Oelkanimer, die sämtliche unter Reibung liegende Teile an Tunnel und Torpedo mit Druckschmierung Versah; das Kältewerk und ausserhalb des Ringes die Bahnmündung. ASKA A.-G», Kreuzungen « Und das Villa John Whiteman, Reederei? » « Right. » « Seine Tochter heisst Mabel. Wusehelkopf. War Samstag in der «University Gazette» abgebildet —. Tennisdress —? » « So ist es! :> «Dann schweigen Sie!» Und mit neuer Energie stürzt er sich hinter seine Körbe. «Sie wollen doch nicht das ganze Auto abladen?» « Ich weiss, was ich zu tun habe...» Wie der letzte Korb auf dem Randstein steht, packt der Riese im Chauffeurmantel zwei Blumenkörbe unter den Arm und stampft, ohne umzublicken, in das Haus hinein. Im Vestibül stösst.er auf einen Bedienten. «He, Kleiner, sagen Sie mal, wo ist das Schlafzimmer von Miss Mabel? » « Das — das — das Schlaf — zinuner ..?! » '< Er ist verrückt! » kreischt die Zofe atemlos. « Halt ihn auf, Jack. Er hat einen ganzen Carniou voll Blumen vor der Türe! » Mit einem Satz stellt sich die Kleine vor eine hohe Glastüre. «Keinen Schritt weiter!» «Ihre Karte? Sind Sie angemeldet?» schnarrt der Diener. Aber der Chauffeur einer Blumenhandlung von Chicago wejss, was er zu tun hat. Ohne sich um die Bitten und Verwünschungen der beiden Bedientenseelen weiter zu kümmern, drängt er sich mit seinen Körben durch die Glastüre und klinkt mit dem rechten Fusse eine grosse weisse Türe auf * Blendendhelies Licht sticht ihm in die Augen. Betroffen bleibt er stehen, blickt verwirrt auf das zarte Köpfchen, das sich so «28 — N°2l -Schon seit einer Woche lag. der Antriebstuttncl unter Kälte von 200 Orad, um einerseits die bei der ungeheuren Geschwindigkeit von mehr als 12 Sekundenkilonieter auftretende Reibungshitze zu mildern, und anderseits das Verhalten des Welttorpedos gegenüber der Weltraumkälte von —273 Grad annähernd zu studieren. Die Betonwände des Antriebtunnels durchzog ein Netz von Külilröhren, mit flüssiger Luft gefüllt. Das bedingte eine Temperatur von —191 Grad. Urprünglich hatte man beabsichtigt, die Kühlschlangen mit flüssigem Helium zu füllen, um auf eine Temperatur von —271,5 Grand herunter und damit dem absoluten Nullpunkt der Weltraumkälte bis auf 1,5 Grad nahezukommen. Die Versuche hatten sieh als zu schwierig erwiesen, doch waren sie immerhin soweit geglückt, dass der unumstössliche Beweis vorlag : die Isolierschicht zwischen innerer und äusserer Wand des Weltraumschiffes genügte vollkommen, um die Insassen vor dem Weltkältetod zu bewahren. Im Innern des Tunnels, auf drei Gleitbahnen an Decke, Aussenwand und Boden, lief der geschossförmige Torpedo. Die Kugellager der Führungsräder, diese selbst, sowie die Leitschieiien, wurden unausgesetzt mit dickflüssigem Oel überpresst. "Dünnflüssig, teilweise verdampft, spritzte es im nächsten Augenblick ab, um sich an den'kältestarrettden Wänden niederzuschlagen und sich hier mit der Druckschmierung der Dichtungsringe zu vereinigen. Um das Raumschiff luftdicht abzuschliessen gegen die Tunnelwände, war es nach Art der Kolben in Verbrennungsmotoren mit Dichtungsringen versehen. Still und gemessen, dem Eriist des Augenblicks angepasst, war die" Abschiedsfeier verlaufen. In der nüchternen, nur mit den Flaggen der beteiligten Nationen geschmückten Zentralhalle war ein einfaches Frühstück serviert Worden. Auf den Ehrenplätzen die frei- Willigen Mondfahrer: der junge Deutsche, Schriftsteller, Erfinder, Konstrukteur; der Amerikaner, Sohn des Präsidenten, Pressemann vom Scheitel bis zur Sohle; und der weissbärtige Wiener Professor, der sein Lebenswerk mit der Aufopferung seiner Person krönte. Der Präsident erhob sich. Ein paar kurze, klingende, hinreissende Worte über die Bedeutung des Augenblicks, ein Dank an die opferbereiten Männer. Keine Spur wehleidigen Klagens um den aller Wahrscheinlichkeit WAFFEN für Jagd, Sport o. Verteidiiitas, wie: Doppelbüchsen, Drillinge, BockbUobsf Unten, Repetierbäcnsen, Doppelflinten eis. m. HOohetlei- «ttwgen liefert mit aller Garantie W. Glaser, ßleicbenveu 44, Zürich 2 Gegr. 1866 Gröwt. Spezialgeschäft de? Schweiz. Eretk. Reierenzen im In» and liluafr. Versen do Berner Rauchwaren Rippli k Fr. 5.50 per kg, Schüfel! ä Fr. 5.50 per kg, Emmentalerll p P 60 Rp., Zungenwurst Fr 5.— por kg. — A. Eggimann jun., Sumlswald (Bern). S0812 unwirklich aus den Kissen des prunkreichen Bettes hebt. Etwas Goldenes spielt auf den Locken. Eine innere Helligkeit bricht durch die reinen Züge, neckt um die gekräuselten Lippen, hüpft über die langen Wimpern und rosigen Nasenflügel hin. Wie herrlich die Kiunlinie ist und wie stolz der Hals in das Weiss der Schultern abfällt! Der Riese steht und steht und vergisst seine Rosen in den achtzehn Körben, die vor dem Hause liegen. Er weiss nur, dass diese Miss Mabel viel schöner ist, als alle Girls, die er bis heute gesehen, schöner noch als die Flappers mit den gepuderten Beinen und den fliegenden Röckehen, noch viel, viel schöner, als die rote Pegay vom Halleluja-Bar, die bei der letzten Sehönheitskonkurrenz das seidige Badkostüm trug! So befangen ist er von ihrem Anblick, dass er gar nicht merkt, wie der eine Korb langsam, aber ohne Unterlass, dem Boden zustrebt. Und plötzlich schlägt er girrend auf! Ein heiliger Schreck fährt ihm in die Knochen. Behutsam bückt er sich und sammelt die prächtigen Rosen, die über den ganzen Perser zerstreut s|nd. Wie er aber wieder aufsteht, blickt er in zwei halb fragende, halb lachende Augen. Voll Verlegenheit dreht er die Mütze in den Händen, hustet, versucht möglichst gleichgültig dreinzuschauen und wird feuerrot. Endlich scheint er etwas sagen zu wollen. Aber seine Stimme ist belegt. Erneutes Husten. « Good morning — Sind Sie — » Fortsetzung Seite 20.

lL 1Q2« XUTÖMOBu>REVUe 19 nach geopferten Sohn durchzittc^tc seine Rede. Spontan riss es die Änwesende'trvbn ihren Plätzen hoch. Der Schaumwein perlte in den Gläsern. Sie wurden geleert auf das Wohl der Wagemutigen.'- «Auf diese Stunde!» schallte es'durch den • Raunu Der Sohn des Präsidenten rief es lachenden Mundes. Sein Glas zerschellte an der Wand. Der Präsident reichte den drei Männern die Hand. Dann schritten sie hinaus. Allein. Lachend und winkend die beiden jungen. Männer, zwischen ihnen, ernst, hocherhobenen Hauptes, der alte, Hern Schweigend nahmen die Zurückgebliebenen ihre Plätze wieder ein. Niemand .sprach ein Wort. Alle Blicke hingen an der Signaltafel und dem Lautsprecher über dem Sitz des Präsidenten. Drei Minuten nach Weggang der Mondfahrer kam klar und deutlich die Meldung aus dem Apparat : « Startbereit! » Das war um 12 Uhr Sonnenzeit, Der Präsident schlug den Hebel ein. Der Torpedo kreiste. Mit einer Beschleunigung von fünf Metern in der Sekunde steigerte sich seine Fahrt zu wahnwitziger Geschwindigkeit. Grössere Beschleunigung durfte dem menschlichen Organismus nicht zugemutet" werden. Seit dem Augenblick der Abfahrt wurde in der Befehlszentrale kein Wort mehr gesprochen. Wortlos hingen die Blicke an dem Munde des Präsidenten. Mit eiserner Ruhe sass er auf seinem Platze. Von Zeit zu Zeit klang seine beruhigende Stimmte durch den Raum : « Alles in Ordnung». Die Saug- und Pressluftanlage arbeitete zufriedenstellend, die Oelung war intakt, das Pehtanthermometer zeigte unentwegt minus 180 Grad Tunneltemperatur. Um 12.20 Uhr kam die kurze Meldung aus dem Lautsprecher : «Alles wohl! r » Um 12.40 IHir noch einmal dieselbe. Es war so weit. Das Tachometer zeigte eine Geschwindigkeit von mehr als 12 000 Meter in der Sekunde. Um 12.41 Uhr würden es genau die vorgesehenen 12800-sein. Der Präsident erhob sich von seinen^ Platze. Alle Anwesenden folgten schweigend' seinem Beispiele., Mit .ruhiger, fast*"sakraler, BeweguhOob R:."H. Goddärd •die Haridr üiti-sie gleich darauf auf den ,be- •treffenden Kontaktknopf zu sanken,,der-, das . Mondsehiff in seihe .Auibahn lenkte. In diesem Augenblick..." * * •••"" . : Weit ausserhalb des Antriebringens, aus der Erde aufsteigend, lag öle Tünnelmfindung. Darüber, anschliessend, ein riesiger Aufbau. Eine'offene, mehrere hundert Meterhoch, aufsteigende Gleitbahn; Mit zunehmender' Höhe ging sie allmählich aus der gekrümmten in die gerade Richtung über., Ihr letztes, ; richtunggebendes Schlussstück zeigte dorthin, wo zehn Stunden später der Mond stehen würde. In dem Augenblick,;, als sich die Hand, des Präsidenten auf den Kontakt senkte, legten MCII die Leitschiehen' automatisch um, die Schleusentore zur Abstossbahn, ihrer Riegel entledigt, wurden von den Titanenfäusten des Luftdrucks in weniger denn Gedankenschnelle aufgepresst. Das Weltraumschiff war frei. In voller Fahrt zischte-es hinaus in die freie Atmosphäre. Ein urgewaltiges Dröhnen und Donnern, das Knallen und. Zischen der verpuffenden Druckluft .brandete* bis in die unterirdischen Kasematten hinein. Draussen in der Wüste wirbelte ein Zyklon von unerhörter Heftigkeit den Sand auf und trieb ihn einige Kilometer hoch in die *Luft % Den Sand und einiges andere. Die Flugzeuge einiger Reporter, schnelle Reisemaschinen, die im letzten Augenblick tollkühn;mid verwegen 'die Absperrung durchbrochen hatten, indem sie sich unvermutet aus grosser Höhe' auf den Dünensand warfen, fanden ..sich später viele Kilometer weit abseits wieder, zerschmettert. Ihr Draufgängertum war ihnen zum Verhängnis geworden. Die Flieger lagen in der Mittelkammer ihres Raumschiffes auf weicher Polsterung, festgeschnallt mit breiten Ledergurten. Abgesehen von einem eigenartigen Druck auf al- Schlanker werden Iioisst auch gesünder und jünger worden; denn oft sind Herz- und Leberboscnwerdon, Atemnot und Arbeitsunlüst Folgen übermäs- , sigen Fettansatzes, Doppelkinn, Nacken polster, fette Wangen, dicker Bauch, breite Hüften, starke Brust machen alt, wirken schwerfällig und unästhetisch. Durch die unschädlichen, ärztl. verordneten Tallen-Tabletten wird Korpulenz wirksam bekämpft. 50 St. 4 Fr. Eine Kur v. 200 St. 14 Fv., franko Nachnahme. Man verlange die kostenlose Broschüre. Victoria-Apotheke Zürich H. Feinstem vorm. C. Ilaorlin, Bahnhofstr. 71 TV1. Sei. 40.28. Zu vorl. Stadt- u. Postversand len inneren Organen befanden sie sich durchaus wohl. Die beiden jungen Leute* rauchten unbekümmert ihre* Zigaretten, "der Professor verfolgte mit gespannter Aufmerksamkeit die Bewegung der,.Tachometernädel. .Ohne' den Kopf, (seinen Gefährten zuzuwenden, bemerkte er : «Unsere Geschwindigkeit lägst ganz auffällig nach., Wir müssen Triebkraft geben.» ' Das Weltschiff näherte sich dem Grenzgebiet der Erdanziehung. Hier, in etwa 1000 Kilometer Höhe, wo „der luftleere, hemmungslose Weltenraum das winzige Menschenwerk aufnehmend sollte, schien die Erde noch einmalalle Kräfte ihrer Anziehungsgabe spielen zu lassen, um festzuhalten, was ihr gehörte. Jedenfalls wirkten ßiclvhier unbekannte, unerforschte Kräfte aus.- «Geben Sie Kraft!» « Sehr wohl, Herr Professpr! » Der junge Deutsche griff nach einejn Hebel, «Ächtung! » rief er und schaltete. Mit einem gewaltigen Ruck, der die drei Fahrer tief.in die Polster ihres Lagers hineinpresste, wurde das Schiff plötzlich nach oben gerissen. « Langsam! Langsam! » keuchte der Professor, nach Atem ringend. « Das war nur der plötzliche Wechsel, Herr Professor,» tröstete der Konstrukteur, «eine schwächere Ladung war leider nicht .möglich..» .. • , ., Zischend schössen aus tten im Isolierraum eingebauten Seitenraketen die Gasströme; deren Rückstoss , das .Raumschiff vorwärts trieb. Die Nadel des Geschwindigkeitsmessers kletterte räch empor. Ein unheimliches Pressen, und Krachen Hess den Schiffsrumpf erzittern. Die Männer sahen sich fragend an. Der Professor gab die Erklärung : «Es ist der Druck der in unserem Schiff eingesclilossönen Luft nach aussen hin. Wir nähern uns dem luftleeren Raum. » . Die Tachometernadel fiel mit einem Ruck plötzlich nach unten, fast bis zur Null, stieg noch einmal jäh empor und fiel dann zitternd, immer kürzer verhaltend, ganz.ab.,« Wir sind im luftleeren Raum!» sagte der Professor so ruhig, als wenn er sich im Flugzeug über seiner Heimatstadt befände. Der Amerikaner bediente mit flinken Fingern den Kurzwellensender: «Erde! Erde! Erde! Die besten Grüsse aus dem luftleeren Raum! Die zukünftigen Mondbewohner!» Dann wandte er sich, lachend seinen Gefähr-' ten zu : «Ich schätze, die ganze effektvolle Angelegenheit hat keine, fünf Minuten, gedauert.» Der Professor nickte: «Sie haben recht. Trotz der unerklärlichen Hemmung an der Luftgrenze haben wir nur etwas über vier Minuten gebraucht. Eigentlich hätten es ja nicht einmal zwei sein dürfen. Trotzdem dürfen wir, mit einiger Sicherheit annehmen, dass wir jeden bestehenden Rekord gebrochen haben.» Die Raketenanlagen waren ausgeschaltet. Die Geschwindigkeit durfte nicht beliebig gesteigert werden, damit sie bei der Ankunft auf dem Mond genügend abgebremst werden könnte. Zu sehen'war nicht viel. Durch die Bullaugen der Doppelwände blinzelten die Sterne. Das war alles. Zehn Stunden Fahrt waren vergangen. Da war es den Weltfahrern plötzlich, als wenn sie mit rasender Geschwindigkeit nach unten gerissen würden. Ein Blick durch den Auslug des Bodens ... Das leuchtende, pockennarbige Gesicht des Mondes raste ihnen entgegen. Unvermutet war das Schiff in- den Bereich der Mondschwerkraft gekommen. Durch den schweren Boden selbsttätig aufgerichtet, fiel das Schiff senkrecht nach unten. Blitzschnell hatte der Deutsche die Raketenzündungen eingeschaltet. Knatternd — nein, lautlos, der luftleere Raum erstickte jedes Geräusch — sprühten die Gase aus den Rohren Bange Sekunden des Wartens... Endlich! Langsam, kaum merklich, minderte sich die Fallgeschwindigkeit. Langsamer stieg die Mondoberfläche herauf. Doch immer noch viel zu schnell. Sekunden dehnten sich zu Ewigkeiten, ehe die Fahrt so weit abgebremst war, dass der Anprall ungefährlich wurde/ Endlich war er da. Die Bodenpuffer prallten auf, die Raketenanlage erlosch und die Gummihängematten, in denen die Männer Platz genommen hatten, tanzten wie irrsinnig auf und nieder. Das Schiff neigte sich stark seitwärts, fand Halt und — stand. Wortlos schüttelten sich die Mondfahrer die Hände. Dann stiegen-sie in den Kuppelraum hinauf, der freiere Aussicht bot. Ein seltsamer Anblick bot sich ihnen dar. In wortloser Ergriffenheit staunten sie in das ungewohnte Bild hinein. Ueber dem Horizonte wölbte sich ein pechschwarzer Himmel. Die Sterne stachen grell und scharf wie glühende Kohlen daraus hervor. Das grosse, zeit- und raumlose Nichts des Weltenraums gähnte ihnen entgegen, wohin sie auch ihre Blicke lenken mochten. Keine Atmosphäre, keine Lufthülle, kein Dunst, kein Nebel, keine Wolken, nicht Wind und nicht Wetter : Nichts! Seltsam wie der Himmel über ihnen war die — Erde, nein — war der Mond unter ihren Füssen. - Plump, klobig, massig, zackig die Formen der Ringwälle und Kratergebirge, Krater bei Krater, ein erstarrtes Meer bro- Bestempfohlene Institute aus der Französischen Schweiz ECOLE NOOVELLE „LA CHATAIGNERAIE" COPPET bei GENF - - Land-Erziehungsheim tur Knaben von S—19 Jahren GYMNASIUM, INDUSTRIE- und HANDELSSCHULE Laboratorien. — Handfertigkeit. — Sport. VERTIEFTES STUDIUM DER FRANZÖSISCHEN SPRACHE.— Direktor: E.Schwartz-Buys. Institut monnier YUERDOiiSiLS.Lesciiarfnettes' Rasche u. gründliche Erlernung d. {ranz. Sprache. Italienisch, Englisch u. Buchhaltung im Winter. Literatur. Musik Hand- u. Kunstarbeit. Sport Dipl. Lehrer. Feriennurse. Familienleben. QuteVMpfleeung Refer v. Eltern. Prosp. Bes Frl. 8. Marendaz, • •• Internat de premier ordre pour jeunes gens de 15 ä 20 ans • -f • ausanne VERSOIX in den nächsten 24 Stunden ein unvergleichliches Schauspiel gefangen, das sie ihre Lage fast vergessen Hess. Sie" sahen in buntem Wechselspiel die Erde als Globus an sich vorüberrollen,- ihre Achsdrehung ausführen. Da blitzte grün wie Malachit die gewaltige Wasserfläche des Stillen Ozeans. Das funkelte und sprühte in unzähligen Fünkchen : die gebrochenen, zurückgeworfenen Sonnenstrahlen. Und dort auf der höchsten Wölbung des Aequators ein funkelnder Diamant: das Spiegelbild der Sonne selbst. Hoch oben im Norden zwischen Asien und Alaska wurde die Beringstrasse sichtbar, und noeh höher hinauf krönte ein weisses Mützchen die Erde : die ewigen Eisfelder des Nordpols. Die Erde drehte sich. Am Ostrand der Lichtgrenze verschlang die Dämmerung die Wechselvollen Bilder, im Westen stiegen neue funkelnd empor. Grün schimmerten die unermesslichen Wälder. Indiens, Afrikas und Amerikas herunter, grau die Gürtel der Hochgebirge, überzuckert mit Streifen ewigen Eises. Und dort die breiten, gelben Gürtel waren Wüsten, die aus dem Innern des asiaatischen Kontinents, die mächtige Sahara in Afrika, wo säe gestern noch unter Menschen gewesen. Und über dem ganzen, die Bilder verwischend, bedeckend, verhüllend, mächtige, weisse, leuchtende, ziehende Streifen: Wolken — Nach ungezählten Stunden musste die eine doch' kommen, die letzte, Die beiden jungen Männer bemühten sich noch oft um die Apparate. Vergeblich. Auch die Raketenanlage zündete nicht mehr. Sie mochte beim Aufprall Risse im Verbrennungskörper erhalten haben. « Es ist vergeblich,» dachte der alte Herr, ohne jedoch die jungen Leute zu stören.. Die Jugend hing zäher am Leben als das Alter. Er sah alle Unterlassungssünden ganz klar. Es härten Druckkammern eingebaut werden müssen, die einem Menschen den Ausstieg aus dem Fahrzeug ermöglichten. Sie hätten drucksichere Anzüge besitzen müssen, die ein Begehen des luftleren. Raumes ermöglich:- ten. Sende- und Empfangsapparate, im luftarri:Oeniersec . . -f- Landerziehungsheim für Knaben, und Mädchen Primär-, SeHunüar- und Hanü3 Stellung Sommer-Ferienaufenthalt Juli—August Les Plans'sttr Bex (Waadt änderalfien, 1100 M.) ' Dir. Dr. W. Gunnlna. delnder Blasen, ungemildert, unverändert seit Jahrmillionen, unberührt von Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht, denn hier fehlte das Wasser, an dessen Vorhandensein alles Werden und Vergehen ewig und unabänderlich gebunden ist. Hier war alles starr und kalt und tot. Monddasein! Einer der jungen Männer legte die Hand auf des Professors Arm, deutete erregt nach „La Grande Boissiere" Directeur: RENE WIDEMANN /-^—•• docteur en droit . > oben, flüsterte fragend : « Was ist's ? » Ein gewaltiger, • leuchtender, buntfarbiger Himmelskörper stand strahlend hoch über ihnen im Zenit. Ruhig und gleichmässig, als doziere er im Hörsaal seiner Universität* sprach der Professor: «Es ist die Erde, die wir dort oben sehen. Wir befinden uns in der,bekannten mittleren Einsenkung der Mondoberfläche, die den Namen.« Bucht der Mitte» führt. Für unsern gegenwärtigen Standpunkt steht die Erde als riesige Lichtscheibe, ^/^mal so gross als-wir zu Hause den Vollmond sehen, immer an demselben Himmelsort. .Wer hier die Erde über sich im Zenit hat, für den steht sie Tag und Nacht in aller Ewigkeit irrt Zenit. Und wer sie vom Horizont aus sieht im Osten, Süden, Westen oder Norden, der sieht sie ewig an der gleichen Stelle. Alle Himmelskörper laufen scheinbar um den Mond, die Sterne in 27, die Sonne in 29 Tagen, die Erde allein aber bleibt unbeweglich, Wo sie ist. Die Strahlen der Erde leuchten, aber sie wärmen nicht. Die Sonne ist gegenwärtig nicht zu sehen; es ist letzt Mondnacht und da draussen umgibt uns Weltraumkälte. Wenn aber, riach 354-stündiger Nacht die Sonne über den Horizont steigt, darin springt die Hitze unvermittelt auf 200 Grad über Null, denn hier fehlt die ausgleichende atmosphärische Hülle. Dann glüht da draussen das Gestein wie ein Backofen. » «Funken wir unsere Ankunft», sagte der Amerikaner kurz und sachlich. Als Mann des Augenblicks und der Sensationen interessierten ihn die Ausführungen des Professors wenig. Er begab sich nach unten, kam aber gleich darauf zurück. «Der Sender arbeitet nicht. Es scheint keine Energie mehr vorhanden zu sein.» Das war ein harter Schlag. Aber auch für diesen Fall war vorgesorgt. 'Die Mondfahrer führten eine mit Leuchtsalzen geladene Rakete mit.'Sie machten sie mittels einer Zündkapsel scharf, • schoben sie in das Ausstossrohr, lösten den Verschluss der Aussenklappe ind von der ausströmenden Luft 'getrieben, sauste sie der nächsten Felsenwapd entge- :en, prallte auf, zündete und blutrot, von EliUU UcCONIMERCc Rochat-Burdin, Geneve 13) Confiriration Stäno-dacfvlo - Stenotypie - Gomptahilite - Corrupondance - langtet NOUVEAUX COURS EM HIAHS ET «W«IL TERBITET.SIfSmUTIOndesESSARTiS Chateau de la Veraye. Pensionnat de demolsellss Etüde approf. dufrancais.Langues modernes. Arts d'agre'ment. Sports. - Sejours ä la montagne. - Instrnction soignee. Education distinguee. — Prospectus et references ä disposition. Institut Widemann Gr en • • • Langue franqatse Sciences commerciales Parc de 38 000 m* Sports. In schöner Villa finden Schüler Aufnahme in gute Familie. Vorzügliche Verpflegung und gewissenhafte Beaufsichtigung. 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