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E_1928_Zeitung_Nr.024

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Beachten Sie diese KühlerzeicRen sie sind aas Merkmal ßir die neuen Modelle Zum 25. Jubiläum der DURANT-MOTORS INC. Zwei neue, kleine SECHS-ZYLINDER GENERALVERTRETUNG UTO GARAGE-AUTOMOBIL A-G FÜR* DIE SCHWEIZ za^RicH Automobilsalon Genf, Stand N° 71 ,j;. By this sign shall you know it DURANT DURANT DURANT Die neuen Sechszylinder • Les nouveaux Sixcylindres

vz — 1928 ÄUTOMOBIL-REVUE Vollständige und definitive Liste der Anmeldungen. I. Nationales Rennen. Boissier (Genf) Chrysler Stuck Austro-Daimler Karrer (Zürich) Bugatti Gacon (Neuenburger Jura) Martini Schlotterbeck (Basel) Stutz Bütikofcr (Seeland) Martini Wehrli (Bern) Chrysler Blanc (Sudan, Genf) Chrysler Keller (Zürich) Bignan Tomasini (Genf) Talbat Spiegl Bugatti Freuler (Zürich) Steyr Reiber (Zürich) Jewett Eaefliger (Bern) Martini Heusser (Zürich) Bugatti Gräfin Einsiedel (Zürich) Bugatti Favre (Neuenburger Jura) Alfa Romeo Probst (Bern) Bugatti Scheibler (Bern) Fiat Galley (Seeland) Ceirano Rouviere (Genf) Fiat Landis B. N. C. Wenzel (Deutschland) Mercedes II. Internationales Rennen. Heusser (Zürich) Bugatti Gräfin Einsiedel (Zürich) Bugatti Schlotterbeck (Basel) Stutz Wenzel (Deutschland) Mercedes Stuck (Oesterreich) Austro-Daimler Cornara (Genf) Fiat Galley (Seeland) Ceirano Freuler (Zürich) Steyr Probst (Bern) Bugatti Martin (Frankreich) Amilcar Die Benzinzolldebatte im Nationalrat. Donnerstag vormittag. Die Eintretensdebatte nimmt ihren Fortgang. Bundesrat Häberlin ergeht sich über die verfassungsmässige Grundlage der Vorlage, die für ihn zweifellos vorhanden ist. Art. 37bis der B. V. gibt dem Bunde das Recht, über den Fahrrad- und Automobilverkehr zu legiferieren und Durchgangsstrassen zu öffnen. Ganz entschieden lehnt der Justizminister das Recht kantonaler Durchgangsgebühren ab. Mit Recht betont er, dass diese kantonalen Zölle eine Doppelbesteuerung involvieren und den Grundsatz der Gleichbehandlung aller Schweizerbürger verletze. Dass den finanzschwächeren Kantonen geholfen werden muss, ist auch ihm klar. Allein man dürfe nicht vergessen, dass durch den Willen des Volkes letztes Jahr der Bundesbeitrag an die Kantone Tessin, Wallis, Uri und Graubünden verdoppelt wurde. Erneut stellt der Genfer Lachenal den Standpunkt der Automobilisten fest. Er bestreitet mit welscher Eloquenz die Verfassungsmässigkeit des Zollzuschlages. Sein Votum gipfelt im Satze, dass die Automobilisten die enorme, durch den Zuschlagszoll erwachsende Belastung nicht akzeptieren könnten, auch wenn ein Teil für den Strassenunterhalt verwendet werde. Weitere Redner folgen, wobei noch der neue Verteilungsmodusvorschlag des St. Galler Biroll Erwähnung finden mag, der einen Drittel nach der Strassenlänge, einen Drittel nach den Aufwendungen und einen Drittel nach dem umgekehrten Verhältnis der Bevölkerungsdichte berechnet wissen möchte. Der Zürcher Sigg möchte für den Ausgleich von Unbilligkeiten dem Bunde Fr. 20,000 zur Verfügung stellen. Der Zeiger ist im Vormittag bereits weit vorgeschritten, als mit grossem Mehr endlich Eintreten auf die Vorlage beschlossen wird. Detailberatung. Ebenso zäh wie in der Eintretensdebatte geht es nun in der Detailberatung. Art. 1 räumt dem Bundesrate das Recht ein, nach Anhörung der Kantonsregierungen, bestimmte, für den allgemeinen Durchgangsverkehr notwendige Strassen in vollem oder beschränktem Umfange offen zu erklären. Der Art. 1 wird unverändert angenommen. Art. 2 legt fest, dass Benzin und Benzol zu motorischen Zwecken neben dem Grundzdll von 10 Fr. einem Zuschlagszoll von 10 Fr. unterliegen, und dass die Hälfte dieses Zuschlagszolles den Kantonen als Subvention für die Verbesserung und den Unterhalt der dem Automobilverkehr dienenden Strassen ausgerichtet werden soll. De Rabours zieht seinen Antrag auf Zuweisung des kantonalen Zuschlagszolles an die Kantone zurück. Art. 2 ist angenommen. Der Streit um die Verteilung der geschmälerten Subvention beginnt bei Beratung von Artikel 3 aufs neue. Ein Strauss von Anträgen liegt vor. Wir wiederholen den Vorschlag der Kommission an dieser Stelle nochmals: Ein Drittel für die Durchgangsstrassen, zwei Drittel für die in den letzten drei Jahren gemachten Gesamtaufwendungen für das dem Automobilverkehr dienende Strassennetz nach den entsprechenden Angaben sämtlicher Kantone. Wallis, Tessin, Graubünden kommen mit diesem System auf ihre Rechnung. Weniger befriedigend ist die Lösung für UrL Obwälden und Nidwaiden. Für sie verlangt die Kommission die Zinsen der Hälfte des Benzinzollzuschlages aus dem Jahre 1924 im Betrage von 150,000 Franken. In der Donnerstag-Nachmittagssitzung wird die Diskussion über den Verteilungsmodus lebhaft weitergeführt. Die Anträge verdichten sich derart, dass die Kommissionsmehrheit als Siegerin auf der ganzen Linie hervorgehen dürfte. Eine erste Minderheit fordert den Einbezug der Gemeindeauslagen. Eine weitere Minderheit beantragt, dass die Subvention auf Grund des Verhältnisses der von den einzelnen Kantonen jeweils in den Von der Distanzfahrt Paris-Nizza. Die Konkurrenten der Automobil-Distanzfahrt erreichten Qrenoble ebenfalls am letzten Mittwoch. Daselbst wurde zur Bereicherung des Programms ein Schnelligkeitsrennen über drei Kilometer .eingeschaltet Für das QesamtkJassement fielen dabei nur die Strafpunkte in Betracht. Jedem Konkurrenten war eine Minimalzeit vorgeschrieben. letzten drei Jahren gemachten Gesamtauf-' Resultate : a) Autobusse über 5 Liter : 1. Liancourt (Renault), 1' 34,5" (Stundemnittel mit 20 Wendungen für das dem Automobilverkehr dienende Strassennetz zu den entsprechenden Passagieren: 115,3 km); 2. Lamberjack (Saurer), Ausgaben sämtlicher Kantone auszurichten 1' 41,5". seien. (Ständeratsantrag.) Ein dritter Antrag Autobusse unter 5 Liter: 1. Gaudermen (Saurer), 1' 59,2" (10 Passagiere). — b) Rennwagen 2 läutet dahin, den vom Ständerat vorgesehenen Ausgleichsfonds mit 10 statt mit 5 Prodenmitte! : 108.225 km). — o) Sportwagen 5 Liter: Liter : 1. Mme Versigny (Bugatti). 1' 05.2" (Stunzent vom Benzinzollviertel zu dotieren. Der 1. Stoffel (Chrysler), 1' "20,1" ; 2. Rossignol (Chrysler), 1' 27,7"; 3 Liter: 1. Grosse (Bugatti). 1' vierte Antrag verlangt die Subvention zu 10,7"; 2 Liter: 1. Bussienne (Sizaire freres). 1' einer Hälfte nach der Länge der Durchgangsstrassen und zur andern Hälfte nach dem 41,8" ; 1500 ccm: 1. de Costier (Bugatti), 1* 42,7". Verhältnis der Gesamtaufwendungen. Ein fünfter Antrag zielt dahin, den Anteil auf Die in Deutschland strittig gewesene Frage Grund des Verhältnisses der Ausgaben für über die Bremsvorrichtungen bei den neuen den Unterhalt des Strassennetzes und desFordmodellen, über die gewisse Zeitungen Verhältnisses der Zahl der Motorfahrzeuge nicht schnell genug zu berichten wussten, ist jedes Kantons zur Gesamtzahl der Schweiz nun, wie wir erfahren, geklärt worden. Die zu teilen. Ein sechster Antrag, derjenige Biroll's, will, wie bereits oben angetönt, die den : nicht etwa die Qualität derselben) soll Anordnung der Bremsen (also wohlverstan- ganze Summe in drei Teile teilen und damit ursprünglich nicht ganz dem soundsovielten das Verhältnis der Bevölkerungsdichte miteinbeziehen. Ein siebenter Antrag wird vom schriften über zwei voneinander unabhängig Paragraphen der deutschen Gesetzesvor- Baselländer Surbeck gestellt, der den Bauwirkende Bremsen entsprochen haben . . « und Unterhalt der öffentlichen Landstrassen, Nun wurde bei den neuen Fordmodellen die da wo er nach kantonalem Recht ganz oder Anordnung so getrofien, dass durch das teilweise den Gemeinden obliegt, mäteinrechnen möchte. Ein Zusatzantrag zum Kommis- Bremse betätigt wird, während der Hand- Fusspedal eine auf alle vier Räder wirkend© sionsantrag verlangt das Miteinrechnen von bremshebel davon unabhängig die beiden Hinterräder abbremst. Den deutschen Gesetzes- Ausgaben für die Herstellung moderner, vorschriften soll dadurch nun entsprochen worden sein und einer Typenbescheinigung steht also nichts mehr im Wege. :—: staubfreier Fahrbahnen in doppeltem Betrag. Nachdem dieser Strauss von Anträgen durch den Kommissionspräsidenten Joss erheblich zerpflückt wurde, erfolgte eine für den Ratspräsidenten nicht gerade leichte Abstimmung, wobei schlussendlich mit 81 gegen 57 Stimmen der Antrag Vonmoos gegenüber dem Antrag der Kommissionsmehrheit unterliegt. In definitiver Abstimmung siegt mit grossem Mehr der Antrag der Kommissionsmehrheit gegenüber dem Antrag der zweiten Kommissionsminderheit auf Zustimmung zum Ständerat. K. I ET7TFn f NACHRICHTEN Motorfahrzeugkontrolle beim Grenzübertritt. Nach der Automobilkontrolle der Eidg. Oberzo 1- direküon sind im Monat Februar 2139 Automobile und Motorräder in die Schweiz eingereist, und zwar 1154 Automobile mit provisorischer Einreisekarte, 280 mit Zollschein, 486 mit Triptyk oder Passierschein, und 219 Motorräder mit Kontrollschein. X sler für jedermann ein passendes flodell Der kleine 4~Zylinder: Modell „52" Zwei offene, vier geschlossene Modelle Fr. 8000.- bis 9500— Der kleine 6-Zylinder: Modell „62" Zwei offene, vier geschlossene Modelle Fr. 10,200.- bis 12,600.- Der mittlere 6 Zylinder: Mod. „72" Offene und geschlossene Modelle Fr. 13,400.- bis 16,000.— Der große 6~Zylinder: Modell „80" Zwei offene, fünf geschlossene Modelle 2- bis 6/7-Plätzer Fr. 22,500.- bis 28,500.— GENERAL-VERTRETER: IL JBNNF so GO. Rämistrasse 3 ZURIGH Tel. Hott 68.07 ÄutomobilSalon Stand 28 zeigt in seinem Stand Nr. 17 an der Genfer Automobil-Ausstellung den neuen 6 Cylinder der längst erwünschte, rassige, elegante Schweizerwagen Der Wap für unser Land! Martini, St. Blaise Neuenburg