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E_1928_Zeitung_Nr.025

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20 Yi Sekunden und das

20 Yi Sekunden und das Stundenmittel auf 171,5 km herabsetzt. Probst musste seinerseits wieder unserem Mitpatrioten Heusser, der, ebenfalls auf einem Bugatti-Wagen, die Zeit auf 20 Sekunden herabdrückte, auf der Hinfahrt waren es sogar weniger als 19 Sekunden und ein Stundenmittel von 182 km, den bessern Rang überlassen. Heusser hat damit das schönste Resultat des Kilometer- Lance" erzielt. Der Bayer Stuck konnte auf seinem Austro-Daimler neben Heusser nicht mehr aufkommen. Heusser auf Bugatti fuhr die beste Zeit des Tages. Das internationale Rennen war, wir wiederholen es, nur eine zweite Auflage des nationalen Rennen, da es zum grossen Teile wiederum die gleichen Rennfahrer und die gleichen Wagen ans Ziel brachte. Es wird aber trotzdem von besonderm Interesse sein, wiederum die einzelnen Versuche zu vergleichen. Bei den Sportwägen sah man zuerst Cornara (an Stelle von Rouviere) mit einem kleinen Fiat-Wagen die Strecke passieren. Er erzielte eine leichte Verbesserung der Zeit (96,5 km in der reichte Venzel das bessere Resultat. Dio beiden grossen Siebenliter-Wagen hielten sich besonders auf der Rückfahrt die Wage, bis Venzel sich einen kleinen Vorteil verschaffen konnte. Die Rennwagen präsentieren sich nach einer weitern Stunde in ähnlicher Art wie ihre Vorgänger. Einzig der Ton der Motoren hat sich geändert. Der 1500-ccm-Bugatti von Karrer wurde vom kleinen 1100-ccm-Amilcar von Martin ge- schlagen. Die Erfolge Martins kannte man schon von Montlhery her und wusste, dass 200 km in der Stunde für ihn durchaus erreichbar waren. Die Strasse, auf der sich das Kilometer-Rennen vollzog, war aber etwas zu eng, um dem Ideinen, 550 kg schweren Wagen in einer derart enormen Geschwindigkeit ein richtiges Lenken und Balancieren zu erlauben. Uebrigens hatte Martin auch nicht die Zeit, den Wagen auf dieser Strasse genügend einzufahren. Die Versuche erlaubten ihm einzig, die gute Uebersetzung des Wagens zu prüfen. Kurz, er konnte weder seine Zeiten erreichen, die er von Wentzel-Mosau auf Mercedes fuhr die beste Zeit der Sportwagen im internationalen Rennen. (Photo Geiselhard. Genf) Stunde). Wir erblicken wiederum Qallay auf Ceirano, der nach dem Rücktritt der Gräfin Einsiedel das Rennen so bestreiten muss. Das hindert ihn aber nicht, das beste aus seinem Motor herauszuholen und 8 km mehr als in Zürich zu leisten. Freuler auf Steyr stellt sich noch einmal vor Schlotterbeck auf Stutz. Es gelingt ihm, einen guten Kilometer an sein früheres Resultat anzufügen, währenddem der Basler seine vorhergehenden Resultate nicht zu erreichen vermag. Zwei neue Fahrer zeigen sich in dieser Kategorie: Venza und Kimpel, beide auf Mercedes. Beide vermögen das Stundenmittel auf 170 5 km heraufzusetzen. Immerhin erin Frankreich gefahren hatte, noch die beste Zeit des Kilometer-Lance fahren. Trotzdem heftete er an seinen Wagen die Trophäen des internationalen Rennens, denn einer seiner gefährlichsten Gegner, Heusser, auf seinem Dreiliterwagen, konnte seine Leistung nicht erreichen. Heusser verlor gegenüber seinem vorhergehenden Resultat ungefähr drei Kilometer und überliess die Palmen seinem kleinen Gegner, dem Liliputaner. Die Gräfin Einsiedel erreichte auf einem Bugatti 1500 ccm annähernd 149 km. Probst verbesserte auf seinem Bugatti-Zweiliter- Wagen sein nationales Rennen um zwei Stundenkilometer (Stundenmitte! 173 km). Sektion des A. C S. oder Club (Photo Automobil-Revue.) Marke des Wagens AUTOMOBIL-REVUE Auf der Hinfahrt gelang es ihm keine Verbesserungen herauszufahren. Auf der Rückfahrt hingegen verbesserte er seine Zeit um zwei volle Sekunden. Die Türme der Stadt verkündeten Mittagszeit, als der letzte Wagen durchs Ziel geschossen war und die Menge sich in endlosem Zuge den Fleischtöpfen des gastlichen Genf zuwandte. Oer erste und zweite Tag des Salons. Es versteht sich fast von selbst, dass der Salon mit jedem Jahre mit einem grösseren Erfolg rechnen darf. Am ersten Nachmittag registrierte man während den ersten drei Stunden nicht weniger als 8000 Eintritte. Der Zuwachs gegenüber dem Eröffnungstag 1927 beträgt somit 300 Besucher. An dieser Rekordzahl haben auch die S. B. B. ihren Anteil, die schon vorn Eröffnungstage an die Gratisretourfahrt für Salonbesucher eingeräumt haben. Der Samstag morgen war trotz der Ungunst der Tageszeit doch ziemlich lebhaft. Vor allem zeigte sich an den Ständen eine rege, erspriessliche, geschäftliche Tätigkeit. Der Nachmittag wies einen Massenbesuch auf. Man zählte nicht weniger als 13,500 Besucher, was gegenüber dem letzten Jahr eine wesentliche Zunahme bedeutet. Sternfahrt nicht teilnehmen konnten und meldeten bereits für das Jahr 1929 10 Wagen zur Teilnahme an. Diese Tatsache alieiii genügt, den Erfolg der diesjährigen Sternfahrt zu ermessen. Die Offiziellen des A. C.S. warteten seit 15 Uhr auf ihren Posten. Um 15.25 Uhr sollte der erste Wagen aus der Bundesstadt eintreffen (292 km). Aber schon um 15 Uhr 16 rollte Herr Marti-Ruf auf seinem Hupmobile unter dem Triumphbogen (mit der Aufschrift Ziel) hindurch, wo er von den Chronometrcuren eingeschrieben wure. Mit einem kleinen Zettel versehen fuhr dann der Konkurrent durch die Allee, die von einer schaulustigen Menge dicht umsäumt war, an einen bestimmten Platz, wo Herr Fucslin, unterstützt von mehreren Kommissären, die notierten Zeiten ins «Carnet de Route» eintrug. In unmittelbarer Nähe offerierte Herr Albert Chantre, Präsident der Sektion Genf, sowie Organisator der Sternfahrt, den Sternfahrern in liebenswürdiger Weise eine Eintrittskarte zum Salon, während Herr Mallet den « Führer von Genf» verteilte und Herr Dr. Guiller die Damen mit Veilchen bedachte. 11 Minuten verflossen, bis — um 3 Uhr 27 der zweite Konkurrent, Herr Geiser auf Studebaker, vorfuhr. Nochmals verflossen 13 Minuten — es war 15 Uhr 40 — als auf einem BüUkoier auf Martini fuhr die beste Zeit der Tourenwagen und errang den Sieg für die nationalen Farben. (Photo Geiselhard. Genf.) Die Genfer Strassen wurden vom Verkehr fast überflutet. Plätze und Strassen verwandelten sich in Garagen. Eine grosse Anzahl von Automobilisten rnussten sich mit ihren Wagen ausserhalb des Kantons begeben, um Unterkunft zu finden, und vielen blieb nichts anderes übrig, als — wie am Klausen — in ihren Autos die Nacht zu verbringen* Die grossen Erwartungen sind somit auf der ganzen Linie übertroffen worden. fit. ••' Die Salonsternfahrt 1928 ist ein Triumph ohnegleichen. Zum ersten Male seit Jahren grüsste die Sonne mit einem Vorfrühlingsgesicht auf die Zufahrtsstrassen nach Genf, auf denen schon am frühen Morgen 87 Konkurrenten Gent zustrebten. Ein prächtiges Wetter, wie es am Samstag der Genfer Sternfahrt beschert wurde, darf wahrlich als eine seltene Festgabe betrachtet werden. Es ist daher nicht weiter erstaunlich, wenn von 87 Konkurrenten auch 83 in Genf eintrafen. Von Solothurn erreichte ein begeistertes Telegramm den Organisator der Sternfahrt. Die Solothurner waren von der Durchfahrt der 40 Wagen entzückt, sprachen ihr Bedauern aus, dass sie an der diesjährigen Willys-Knight Herr Vogt-Biehly, gefolgt von Frau Sturzenegger auf Fiat, unter dem Triumphbogen eintraf. Wenige Augenblicke nachher erschien der erste Luzerrier, Herr Jordan, auf Delage, und nun folgten sich die Wagen einzeln in kurzen Intervallen, hie und da auch zu dreien und vieren. Dank dem vorzüglichen System der Organisation vollzog sich die Ankunft ohne irgendwelche Stauung. Jeder Sternfahrer hatte nur eine Sekunde bei der Chronometrierung zu warten. Schon um 16 Uhr hatten 40 Konkurrenten, also beinahe die Hälfte, den Triumphbogen passiert, und um 16.45 Uhr waren es ihrer 79. Als der 83. eintraf, hob man die Kontrolle auf. Nur vier haben die Fahrt vor dem Ziel aufgegeben. Das Resultat kann trotzdem als vorzüglich bezeichnet werden. Die Ausrechnung der Resultate . wurde nach einem praktischen Arbeitssystem durchgeführt. Trotzdem hatten die Organisatoren bis Mitternacht zu tun. Die Herren Brieger und Poulin, offizielle Chronometreure des A. C. S., fixierten mit ihren Kommissären die Resultate bis auf einen Hundertstel genau. Die Sternfahrer selber verzogen sich hierauf in die verschiedenen Stadtteile, um sich dort von den Strapazen Resultate des Kilometer-Lance von Eaux-Mortes - 18. März 1928 Klasse Rang Konkurrent Fahrer mm Die Ankunft der Sternfahrer. Hinfahrt I Rückfahrt Mittol (928 — N r 2i Bemerkungen Touren wagen-Kategoric: Classe G. 750-1100 1 2 312 Classe F. 1100-1500 ClasseE. 1500-2000 Classe D. 2000-3000 Classe C. 3000-5000 Solo Solo 1 2 3 4 5 Sportwagen-Kategorie: (Jiasse D. 2CKX»-3utA Solo Ciasse C. 3000-5000 1 23 Rennwagen-Kategorie: Classe KllUU-löÜU Solo ClasseE. 1500-2000 Solo Classe D. 2000-3000 1 i A. Carfagni Mme. J. Spiegel H. Landia Aug. Scheibler J. Galley A. Keller R. Tomasini J. Buttikofer F. Elaefliger W. WehrB Blano & Paiobe Boissier F. Reiber M. Favre Ch. Freuler C. Schlotterbeck Martini S.A. J. Karrer Ed. Probst H. Hensser H. Stuck Sportwagen-Kategorie: Classe G. "50-1 luo SoloA. Carfagni (lasse F. 1100-J5O0 SoloJ. Gailay OlasseC. 3000-5000 1 C h . Freuler 2 C . Schlotterbeck Classe B. 5000-8000 1 v o n Wentzel-Mosau 2 G . Kimpel Rennwagen-Kaiego ic: -'lasse G. 76Ü-UUU SoloMartin SoloGräfin Einsiedel Classe E. 1500-2000 SoloEd. Probst Classe D. 2000-3001) 1 E L Heusser 1 H. Stuck Ed. H. RouviereE. Frau J. Spiegel E. E. Landis A. Aug. Scheibler E. J. Galley A. A. Keller A. Perrotin E. J. Buttikofer A. F. Haefliger A. W. Wehrli A. VV. Blanc E. Boissier A. F. Reiber A. M. Favre A. Ch. Frealer E. R. Schlotterbeck E. J. Gacon E. J. Karrer Ed. Probst H. Heusser H. Stuck E. L. Cornara J. Gailay Ch. Freuler R. Schlotterbeck con Wentzef-Mosau G. Kimpel Martin Gräfin Einsiedel Ed. Probst EL Hensser H. Stack Genevc Zug Bern Seeland Zürich Mt. Neuen. Zürich Bern Genöve Geneve Zürich Mt. Neuch. 7 ürich Basel .vlt. Neuch. Zürich Bern Zürich A.C. Bayern Geneve Seeland ünch Basel A. v. D. A. v. D. A. C. F. B. A. C. Bern Zürich A. C. Barem -A.. Ara.tionetle& Rennen Fiat Fiat B. N. C. Fiat Ceirano Bignan Talbot Martini Martini Chrysler Chrysler Chrysler Jewett Alfa-Romeo Steyr Stutz Martini Bngatti-Comp. Bugatti Bugatti -Comp. Austro-Daimler 4 57 97 990 4300 2 36,44 38,52 37,48 — 4 57 97 990 4300 2 54,05 49,61 51,83 — 4 60 97 1100 4000 2 45,25 62,91 54,08 — 4 65 110 1456 3500 2 31,64 33,35 32,49 — 4 65 110 1456 3200 2 34,19 36,68 35,43 — 4 75 112 1980 3400 3 35,47 37,02 36,24 — 6 72 110 2690 3300 4 33,05 35,16 34.10 — 6 88 120 4380 3000 4 30,87 29,90 30,38 118,421 6 88 120 4380 3000 4 30,80 33,96 32,38 — 6 82,5 127 4071 2900 4 31,56 33,34 32,45 — 0 82,5 127 4071 2900 4 32,01 33,20 32,60 — 6 _ _ 3200 — 4 35,12 36,95 36,03 — 6 82,55 127 4030 2800 4 35,86 38,22 37,04 — C 76 110 2994 — 2 29,11 31,35 30,23 119,205 6 89 134 4900 — 2 23,30 24,34 23,82 151,261 8 82,55 114,3 4880 — 2 23,67 28,20 25,93 — 6 88 120 4380 — 2 28,20 29,60 28,90 — 8 60 66 1500 - 1 22,38 23,60 22,99 — 8 59 88 1988 - 1 20,55 21,39 20,97 171,429 8 60 100 2262 - 1 18,95 20,54 19,74 182,370 6 76 110 2994 — 1 22,32 25,26 23,79 35. Xxxter3aa.ti0zxa.les Rennen Gew. i Fiat 4 57 97 990 420 1 36,32 33,20 37.26 96,515 Ceirano 4 65 110 1460 660 , 2 33,33 35,95 34,64 104,460 Steyr 6 89 134 4900 1200 4 23,00 24,14 23,57 152,642 Stutz 8 82,55 H4,a 4880 1200 4 26,40 28,24 27,32 — Merceies-Benz 6 98 150 6800 1680 4 20,40 21,30 21,10 170,616 Mercedes üenz 6 98 150 6800 1680 4 21,90 21,06 21,48 — Amilcax 6 56 74 1097 — J 19,80 20,26 20,03 179,730 Bugatti Ocuipr. 4 — — 1500 660 2 23,10 25,24 24,17 148,76 ßngatt' 8 59 88 2000 — 1 20,22 31,26 20,74 173,07 •/iugatf.i-Ccmpr. 8 65 100 2262 — 1 20,12 19,96 20,04 179,69 ustr- T^-mier " TP- MU 299* S60 I 22.50 23,32 22.91 — 1 Amateur Solo. 1 Amateur Solo Beste Zeit der Tourenwagen. Beste Zeit der Sportwagen (Nationales Rennen). Coupe ifacoo. Beste Zeit des Tages. Beste Zeit der Sportwagen. Beste Zeit des Intern. Rennens. D amenpreis.

N*2S — 1928 bei einem guten Nachtessen zu erholen. Besonder© Schwierigkeiten hatte zwar die diesjährige Sternfahrt nicht. Sie wurde weder durch Schnee noch durch Kot behelligt. Der ausgezeichnete Zustand der Fahrstrassen als auch der klarblaue Himmel taten ihr Möglichstes, um die Sternfahrt zu einer angenehmen Spazierfahrt zu machen. Trotzdem ging ihr der sportliche Charakter nicht verloren. Wurden die Kontrollen letztes Jahr noch au genau fixierten Kilometer-Punkten vollzogen, so tauchten dieses berg, Zollikofen, Bern, Thörishaus, Freiburg, La Röche (über dio Perolles-Briicke, Marly-Ic-Grand), Bulle Chätel-Saint-Denis, Vtsvey, beim Niveauübergang Strasso Richtung Croix d'Ouchy, Morgos, Rolle, Nyon, Genf. Total 307,3 km. Equipe Nr. 4. BERN-GENF. Start in Bern. (25 Konkurrenten,) Hans Brüder (Bern) Fiat E Rufener (Bern«) Ämilcar W. Geiser (HuttwU) Studebaker E.-H Tbommen (Ostenntmdieen) Oakland AUTOMOBIL-REVUE Grand), Bulle, Chätel-Saint-Denis, Vevey, beim Niveauübergang Strasso Richtung Croix d'Ouchy, Morgcs, Rolle, Nyon, Genf. Total 292,6 km. ' Equipe Nr. 5. NEUENBURG—GENF. Start in Neuenburg. (10 Konkurrenten.) Equipe neuchäfeloise (2) : Louis Grosclaude (Neurbätel) Fiat Mme Olga Etienne (Neuchätel) Willys-Knight Equipe des Monfagnes neuchäfeloises (8): B Pierrebumbert (Le Locle) HisDano-Suiza Dubied (Le Locle) Biancbi A. Junod (Cbaux-de-Fonds) Nash Dr G Guye (Cbaux-de-Fonds) Biancbi R Gorgerat (Chaux-de-Fonde) Cadillac Pau! Kaiser (Cbaux-de-Fonds) Maximasr H Kropf (Dombresson) Citroen J. Levaillant (Cbaux-de-Fonds) Buick Fahrroute: Neuenburg, St. Blaise, Ins, Treuen, Siselen, Aarberg, Lyss, Suborg, Grossaffoltem, Wengi,. Messen, Limpach, Bätterkinden, Utzenstorf, Koppigen, Nt. Nikiaus, Herzogenbuchsee, Wangen a. A., Wiedlisbach, Solothurn, Biberist, Gerlafingon, Koppigen, St. Nikiaus, Kirchberg, Zollikofon, Bern, Thörishaus, Freiburg, La Röche (über die Perollosbrücko, Marly-lo-Grand), Bulle, Chätel-Saint-Denis, Vevey, beim Nivoauüboigang Strasso Richtung Croix d'Ouchy, Morges, Rolle, Nyon, Genf. Total 300,8 km. Equipe Nr. 6. LAUSANNE—GENF. Start in Lausanne. (12 Konkurrenten.) Equipe genevoise (4): John Devegney (Geneve) Fiat W Blanc (Geneve) Chrysler J Boissicr (Geneve) Chrysler A. Bosson (Geneve) Lancia Equipe vaudoise (8): Far'z-Fein (Montreux) Lindic (Yverdon) Ch Ponnaz (Lausanne) W Roy (Lausanne) Louis Vuagneux (Prilly) Mme Steiner M Mnpbus M Moraud Studebaker Willy«-Knight Buick Buick Vermorel Cabriolet Falcon Mathis Falcon Knieht Fahrroute: Lausanne, Morges, bei der Einfahrt in Morges Strasso Richtung Cos'sonay, La Sarraz, Orbc, Mathod, Yverdon, Estavayer, Cugy, Payerne, Murfen, Kerzers, Aarberg, Lyss, Suberg, Münchenbuchsee, Zollikofen, Bern, Thörishaus, Freiburg, La Röche (über die Perollesbrücke, Marly-le- Grand), Bulle, Chäfel-Satnt-Denis, Vevey, beim Niveauübergang Strasso Richtung Croix d'Ouchy, Morges, Rolle, Nyon, Genf. Total 309,9 km. Equipe Nr. 7. MARTIGNY—GENF. Start in Martigny. (6 Konkurrenten.) A. Vanoni (Monthey) Wülys-Knight 0. Augsburger (Natora), Buick Der Besuch der Präsidenten • in der Mitte Herr Robert Marchand, rechts von ihm dio Herren Nationalratspräsident Minder und Alexander Moriaud; links von ihm die Herren Ständoratsnräsident Savoy und Vizepräsident Wettstem und Hr. Goy, beim Betreten des Salons... (Photo P. Geiselhard. Genf.) Jahr die Kontrolleure unvermerkt an Stellen auf, an denen man sie niemals erwarten konnte. So wurde auf eine sportliche Weise dafür gesorgt, dass ein jeder Fahrer sich an das vorgeschriebene Stundenmittel hielt. Die Fahrrouten waren sehr einfach. Die Zürcher folgten der grossen Strasse Baden-Solothum, zweigten hierauf nach Bern ab, um sich von dort nach Freiburg-Bullc und Chätel-St. Denis zu begeben. Von Vevey aus folgten sie dann kur- ' zerhand der grossen Seestrasse nach Genf. Alle andern Equipen, mit Ausnahme von Lausanne und Martigny. die sich erst in Bern anschlössen, stiessen in Solothurn auf die Kolonne. Von Bern nach Genf folgten alle der gleichen Strasse. Teilnehmer. Equipe Nr. 1. ZÜRICH—GENF. Start in Zürich. (17 Konkurrenten.) Zürcher Equipe (14): Dr A. Chioders (Zürich) ^hmler Carl Jegber (Zürich) r ordarn Qeveland G. Hug (Zurieb) Hatto Robert Kreis (Liestal) Juick Kurt Spaelty (Glaris) Imilcar G -G Elink Schuurmann (Baden) Lincoln Jules Gailloud (Zürich) Lorraine-Dieirich a Joseph Merz (Zurieb) Cadillac " Emile Bebler (Zürich) La Salb 0. Bally (Zürich) Talbot F Reiber (Zürich) Jewett Hans Hörtig (Zürich) Falcon-Knlght J. Meier (Baden) Talhot P. Wurzer (Zürich) Opel Equipe St, Gallen-Appenzell (3): V. Schweizer (Heriaau) Essex A. Frei (Herisau) Fiat J. Widler (Herisau) Fiat Fahrroute: Zürich, SchlierenstrassD, Dietikon, Baden, Brugg, Effingeu, Frick (Punkt 367* — der Bufourkarto — Strassenkreuzung und Richtung Hornusscn, Uerznach, obno Frick zu borühron), Aarau, Ölten, Oensingen, Solothurn, Biberist, Gcriafingen, Koppigen, St Nikiaus, Kirchberg, Zollikofen, Bern, Thörishaus, Freiburg,'La Röche (über dio Perolles-Brücke, Marly-le-Grand), Bulle, Chätel St. Denis, Vevey, beim Niveauübergaug die Strasso Richtung Croix d'Ouchy, Morgcs, Rolle, Nyon, Genf. Total 3147 km. Equipe Nr. 2. BASEL—GENF. Start in Basel. (2 Konkurrenten). Rudolf Motsch (Pratteln) Talbot A. Böhme (Basel) DelaunaT-Belleville Fahrroute: Basel, Liestal, Hauenstein, Ölten, Aarburg, Kreuzstrasse, Rothrist, Murgenthal, Bützberg, Herzogenbuchsee, St. Nikiaus, Koppigen, Utzenstorf Gerlafingon, Biberäst, Solothurn. Biberist, Gerlafingen, Koppigen, St. Nikiaus, Kirchberg. Zollikofen, Bern, Thörishaus, Freiburg, La Röche (über die Perolles-Brückc, Marly-le-Grand), Bulle, Chätel-Saint-Denis, Vevey, beim Niveauübergang Strasso Richtung Croix d'Ouchy, Morges, Rolle, Nyön, Genf. Total 302,2 km. Equipe Nr. 3. LUZERN—GENF. Start in Luztrn. (14 Konkurrenten.) E. Leimsruber (Lu»rn) Packard Dr. G. A WUczek (Luzern) Chenarrd C. G Bucher (Luzern) WUlys-Knigat F. Hurni (Luzern) Marmon V Jordan (Brittnau) Delaeo Louis Barnwart (Luzorn) Peugeot A. Grariff (Beckenried) Wülvs-Knisht Dr Hübscher (Luzern) Fiat Ch Dillier (Sarnen) Martini E. Enzmann (Scbüpfheim) Marmon 0. Ulrich (Luzern) Erskine J Imfeid (Luzern) Oakland J. Forbach (Luzern) Fannan Han« Imfeid (Lazern) Chevrolet Fahrroute: Luzern, Maliers, Wcrthenstein, Wolhusen, Willisau, Huttwil, Rohrbach, Langenthal, Aarwangen, Wolfwil, Oensingen, Solothurn, Biberist, Gerlafingen, Koppigen, St. Nikiaus, Kirch- ür Kurt-Immenhauser (Berge) Chrysler A. Mark-Rnf (Berne) Hupmobile E Fankhauser (Berne) Amilcar Karl Furtmann (Berne) Farrman R Hilfiker (Berne) Buick Dr Walter Knrz (Berne) Fiat E. Sturzenegser (Berne) Fiat A Hoffmann (Thoune) Packard W-E Büchler (Berne) Buick A Ra-sch (Berne) * Fiat Max Flury (Berne) Chrysler Walter Wehrli (Berne) Chrysler Rudolf Herren (Berne) Chrysler K.-Hugo Locher (Berne) Delage Mme A. Mercier-Trümpi (Glaris) Fiat Dr 0 Vogt-Biehly (Kandersteg) Wi:lys-Knight W. Ruckstuhl (Larogenthal) Chiribiri Rob Loosli (Spiez) X. A. Itten (Thoune) Marmon 0. Küng (Berne) Talbot Bodenheini (Berne) Lancia Fahrroute: Bern, Worb, Zäziwil, Langnau (Hotel Löwen, dann Richtung Burgdorf), Burgdorf, Kirchberg, St. Nikiaus, Obcrönz, Subingcn, Solothurn, Biberist, Gerlafingon, Koppigon, St. Nikiaus, Kirchberg, Zollikofen, Bern, Thörishaus, Freiburg, La Rocho ('über dio Perollos-Brücke, Marly-lc- Continental cacuichoßc ZÜRICH Talstrasse 15 .. und was sich ihren Augen darbot: dio Generalansicht der Ausstellung. (Photo P. GclseMjaxd, Genf.) Ch. Pauli (Sion) Imperia» F. Meyer (Sion) F.N. G Dubuis (Sion} ' Wills St-GIairo Dr A. Exenhry (Monthey) Amilcar Fahrvoute t Martigny, Saint Maurice, Vevey, Attalens, Oron la Ville, Ruo, Siviriez, Romont, Villaz-Saint-Piorre, Freiburg, Düdingen, Laupen, Neuenegg (Thörishaus meiden), Bümpliz, Bethlehem, Bern, Thörishaus, Flamatt, Freiburg. La Rocho (über die Perollesbrücke, Marly-le-Grand), Bullo, Chätel-Saint-Denis, Vevey, beim Niveauübergang Strasso Richtung Croix d'Ouchy, Morges, Rolle» Nyon, Genf. Total 313,7 km. CO. A.G. GENF Bö. James Fazit. 10 Die nächste Sternfahrt. Im nächsten Jahr wird sich, nach den Erfoilgen dieses Jahres, die Zahl der Sternfahrer zweifellos verdoppeln. Die gegenwärtige Organisation wird dann kaum mehr genügen. Entweder wird man die Zahl der Eingeschriebenen reduzieren oder eine andere Organisation anwenden müssen, uni Unzulänglichkeiten zum vorneherein auszuschalten. Auf jeden Fall ist man in leitenden Kreiseu schon heute auf eine neue Formel bedacht. Wie wir hören, hat sich Herr Chantre bereits mit neuen Organisationsplänen befasse. Die Nichtajigekommenen. Herr Baebler aus Zürich erlitt an seinem Wagen einen Achsebruch, der ihn zum Aufgeben zwang. Was die andern drei Teilnehmer veranlasste, ihren Wageu von der Strecke zu nehmen, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Wir wollen als Bestätigung des ungewöhnlichen Erfolges nicht vergessen, den wichtigsten Organisatoren unsern Dank auszusprechen. Herr Albert Chantre, Präsident der Sektion Genf des A. C. S. und Präsident ihrer Sportkommission, hat (unterstützt von Herr Grolimond), die Organisation in vorzüglicher Weise geleitet. Er hat alle Strecken durchfahren und hielt sich am Tage der Sternfahrt in der Umgebung von Burgdorf auf, wo sich fünf von sieben Routen kreuzten. Von Burgdorf aus fuhr Herr Grolimond der Fahrroute entlang nach Genf, nicht ohne sich unterwegs bei allen Kontrollen über den Verlauf der Fahrt zu orientieren. Aber auch den vielen Kommissären, wie dem neuen Bureau der Sektion Genf sei an dieser Stelle der Dank für die ausgezeichneten Dienste ausgesprochen, fit. (Fortsetzung siehe Seite 5) Wir machen unsere geschätzten Leser schon heute aufmerksam auf die verschiede« nen Bilder, welche wir in der Nummer vom nächsten Mittwoch, den 21. März, veröffent. liehen Averden.