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E_1928_Zeitung_Nr.025

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Der neue FALC

Der neue FALC 1928 Modell 12 ist der einzige und erste Wagen zum Preise von etwa 11,000 Franken, der die nier aufgezählten Vorzüge vereint aufweist: 1. Jen berubmten Knigbt - Scbiebermotor, 6 Zylinder, ventillos; sonst nur in teuersten amerikanischen un«l europäischen Wagen eingetaut; mit 7facb gelagerter Kurbelwelle; •2. das Fanrgefubl des großen Luxuswagens dank Ausschaltung jeder Vibration und störender Gerauscne; selbst bei maximaler Gescbwindigkeit von 100 km per Stunde; 3. eine Karosserie, die in Bezug auf Komfort, Ausstattungu. Geräumigkeit auch d. verwobntesten Ansprüchen gereebt -wird; 4. ein überaus wirtscbaftlicber Betrieb: nur 13 Liter Brennstoff per 100 km, nur 13 Steuerpferde; 5. keine Ausgaben für Ventil-Einschleifen und Entrußen. FILIALEN und VERTRETER: ZÜRICH AUTAG Filiale ZuricL Werdmubleplatz 3 Tel. S. 95.02 WINTERTHUR LIND-GARAGE Arnold Bosstard TeL 847 BASEL AUTAG FÜiale Basel AcscLengraten 31. Tel. Saf. 42.24 SCHAFFHAUSEN AUTAG Agentur Sckafttausen. Autf. Kolt, Rietftrasse 154, Tel. 1784. Wertstätte: Garage Obcrtänsli THURGAU AUTAG Agentur WewfelJen, Victor Hafner, Scamiedg., Tel. 353, Bureau u. Werk»tätte: Pos»- Garage AARGAU • H. LÜTHY 6? CO., Automobile, Zofingen. Tel. 123 ALTDORF JOS. SCHMID. Automotile. Altdorf. Tel. 101. Werkstätte: Garage Furger. Tel. 170 CHUR BUSER & CO., Automobile, Seilerbahn 148. Tel. 398 DAVOS-PLATZ AUTAG Agentur Davos.Dr. M. Wolfensberger, Promenade 5. TeL 736. Werkstätte: Untere Baknbofstrasse-Tel. 80. MELS J. GRAF Automobil-Werkstätte. TeL 62. ÖLTEN H. LÜTHY fe? CO., Automobile, Zofingen. TeL 123 Salon in Genf: Stand No. 47 Fabrikvertretung; für die deutsche Schweiz Bureaux und Lager Zürict-WolLstofcn, BacWaße 16 Telephon Uto 42.47

JVF25 — 1928 Die Motorfahrer-Offiziere am Genfer Sa- Ion. Am Eröffnungstage besammelten sich die Motorfahreroffiziere in Genf. Es waren ihrer 60 an der Zahl. Am Samstag morgen eröffnete Herr Oberstleutnant Dufour die eigentliche Tagung im Auftrag des Organisationskomitees mit einer Ansprache. Hierauf gab Herr Oberstleutnant Labhart, Chef der Sektion für Motorwagendienst der Oeneralstabsabteilung in einem Referat einen Ueberblick über die Tätigkeit der Motorwagentruppe in den letzten Jahren und orientierte die anwesenden Offiziere über die Ziele, die von der Motorfahrertruppe in den nächsten Jahren anzustreben sind. Unter Führung technischer Offiziere besichtigten die Teilnehmer der Tagung gruppenweise die Ausstellung. Zum gemeinsamen Mittagessen erschienen Herr Oberstdivisionär örosselin, Kommandant der 1. Division, und Herr Marchand, Präsident des Ausstellungskomitees. Der Nachmittag war der Einzelbesichtigung und der Sonntag dem Besuche des Kilometer-Lance gewidmet. lt. Ein interessantes ausländisches Strassenbauprogramm. Ueber den zukünftigen Ausbau des Berliner Strassennetzes hat der dortige Stadtbaurat zuhanden der allgemeinenStadtbehörde eine Denkschrift ausgearbeitet. In dieser wird das Verkehrsproblem, wie es sich für eine Grossstadt ergibt, systematisch zergliedert und auf seine zukünftigen Auswirkungen untersucht. Es ist klar, dass in städte- und strassenbaulichen Fragen der Entwicklung vorausgeeilt werden muss, um den kommenden Bedürfnissen gerecht werden zu können. Die Denkschrift bezeichnet als das zu erstrebende Ziel eine spinnennetzartige Stassenanlage. Um den Stadtkern herum sollen in grösseren Abständen drei Ringstrassen geführt werden. Sie verbinden die Aussenquartiere untereinander und hängen zusammen mit den vom Zentrum nach allen Richtungen ausstrahlenden Ausfallstrassen. Auf diese Weise wird unter diesen letzteren der Kontakt hergestellt, ohne dass wichtige Verkehrsknotenpunkte im Stadtinnern berührt und noch weiter belastet werden. Als dritte Kategorie sind endlich noch Schnellverkehrsstrassen vorgesehen, die, wie es der Name bereits andeutet, den motorisierten Verkehr aufzunehmen hätten und die kürzeste Verbindung zwischen einzelnen Zentren innerhalb dem ganzen Stadtareal ergeben würden. Der Bauplan für dieses weitausholende Projekt sieht drei Bauetappen vor, die sich auf insgesamt 15 Jahre verteilen würden. Die jährlichen Kosten werden auf 18 Millionen veranschlagt, was bei einer fünfzehnjährigen Bautätigkeit einer Gesamtausgabe von 250 Millionen Mark entspricht, wozu aber noch weitere Aufwendungen für Landerwerb kämen. Das Bauprogramm wird deshalb, wohl hauptsächlich wegen der finanziellen Seite, noch einjässlicher Beratungen bedürfen. Vorläufig wurde es von der Finanzabteilung der Gemeindeverwaltung einfach entgegengenommen. Man ist aber in Fachkreisen mit Recht der Ansicht, dass ein zielbewusster Strassenausbau selbst bei momentan hohen Kosten eine volkswirtschaftlich bessere Anlage bedeute, als ein jährliches Flickwerk, das billiger zu stellen kommt, dagegen aber kaum in ein konsequentes Programm eingefügt werden kann. B. sJJüS DEM LESERKREIS Ein Automobilist, der mit der St. Galler Polizei keine schlechten Erfahrungen gemacht hat, schreibt uns: wegen unvernünftigem Fahren einmal hängen geblieben sind, der bisher vorhandeho gute Wille der Polizei dem Auto gegenüber zum mindesten nicht gefördert wird. » W. A. Ausweichen gegenüber Postautos. Wir erhalten zu diesem Thema die nachfolgende Erwiderung, für welche der Verfasser die Verantwortung trägt: «Unter diesem Titel klagt Herr G. K. aus W. in Nr. 16, 1928, der «A.-R.> im Juristischen Spreohaaal über eine Busse, die ihm für einen Zwischenfall mit e'nem Postauto im Sommer 1927 an der Furka auferlegt wurde. Da i'-h der «fehlbare» Postchauffeur bin. gßstatte ich mir, einige Zeilen zu erwidern. An jenem Tago (12. August) lag auf der Furka ein sehr starker Nebel, und nicht ein ziemlich starker, wie Herr K. schreibt. Vorsichtiges Fahren war daher erste Pflicht Herr K scheint übrigens die Postkurse und Reglemente nicht so genau gekannt zu haben, wie er schreibt, sonst hätte er nicht bei der Ausweichstelle Jogge Stäffeh 7 Minuten 1 gewartet, was ich noch sehr bezweifle. Fraglicher Kur« wurde von mir fahrplanmässig und ohne Verspätung geführt Die Strecke Hotel Galenstock—Reälp misst' 5.5 km; Im Postfahrplan sind für dio Talfahrt 23 Minuten vorgesehen, die 7 Minuten Wartezeit hätten also reichlich genügt, auf die nahe Kreuzung «Kreuzkehre » zu gelangen, bevor von Galenstock her der Postkurs fällig war. Wo nur irgend möglich, suchte Herr K., ohno dio geringste Vorsicht, mit grosser Geschwindigkeit und ständig offenem Auspuff am Postwagen vorbeizukommen Er gilt seit Jahren als der rücksichtsloseste Fahrer auf der Furka, und ich erach.e die Busse von 50 Fr. als gar nicht zu hoch. Wie oft waren Postwagenführer 6choo genötigt, in der Steigung anzuhalten, wenn er auf der Talfahrt daher kam. wie es ihm passte. Was nun meinen Fal! betrifft, erlaubt sich Herr K.. denselben ins Gegenteil zu verdrehen. Es war von jeher mein Bestreben, beim Autofahren grösste Vorsicht walten zu lassen, und so fuhr ich auch hier sehr behutsam mit Licht und stark Signal gebend (mein Wagen hatte zufällig das beste Dreiklangsignal) in die Kurve ein, als Herr K. mit seinem rassigen 8 Plätzer-Wagen bergseits, rechts, ohne Signal daher kam. aus dem Motor herausholend, was herauszuholen war. Glücklicherweise ist die Kurve neu ausgebaut und" bietet für zwei Wagen neben einander Platz Da man auf jenen Strecken vor solchen Fahrern nie ganz sicher ist, halte ich mich vor solchen Kurven immer etwas rechts, hier also talseits. Durch vollständiges Rechtareissen meines Wagens konnte ich den Zusammenstoss vermeiden, da der andere unwillkürlich auch rechts, herpjseits. hielt. leb stoppte sofort, und mich über den Passagier neben mir lehnend konnte ich noch dio Nummer feststellen, und schon war der Wagen im Nebel verschwunden. Meine Fahrgäste regten sich über den Vorfall so auf, dass ich schon deshalb mich verpflichtet fühlte, davon Meldung zu machen. Hätto Herr K. Signal gegeben, so hätto ich dies, unbedingt von meinem ruhig talwärts fahrenden Wagen aus wahrnehmen müssen. Er schreibt weiter, er hätto erst im November von der Angelegenheit Kenntnis erhalten. Am 20. August wurde ich durch die Aufsichtspoststello Andermatt- bereits- zum• zweiten Mal '^ejnvernoinm nachdem Herr K. mich, sowie meine "Zeugeni'äie jedenfalls für ih.ro Unterschrift jede Gewähr bieten, als Lügner hingestellt hatte. Also auch hier Entjsteflüng der Tatsachen seitens "des gerrji ,^r "Big\jrapze Mache scheint mir dazu angetan zu sein, "die Postwagenführer in Misskredit zu bringen. Wir sind doch nicht schuld an den bestehenden Fahrvorschriften. Seit Jahren arbeiten auch wir für deren Abänderung. Nicht zuletzt ist es uns zu verdanken, dass letztes Jahr schon wesentliche Erleichterungen eingeführt wurden Uebrigena ist auch.auf belebter Adpenstrasse bei etwas gutem Willen für alle Platz Diesen guten Willen wird niemand den Postwagenführern absprechen können. Wie manchem Fahrer haben wir schon bereitwillig aus der Patsche geholfen? Aber schliesslich sind auch wir nur Menschen. Auch unsero Geduld geht' einmal zu Ende, wenn wir täglich hunderte von Fahrzeugen in allen nur erdenklichen Situationen zu kreuzen gezwungen sind, und oft' auf kurze Strecken bergauf 20 bis 30 Mal anhalten müssen, wo dies doch gowias für den talwärts Fahronden leichter wäre. R. G. in B. Ueber die Niveauübergänge bei den Bahnen schreibt uns ein langjähriger Abonnent unseres Blattes: Gestatten Sie einem langjährigen Automobilisten, «ich zu diesem höclSt aktuellen Kapitel zu äussern. Durch dio starke Zunahme des Automobils ist die Gefahr von Zusammenstössen mit den Bahnfahrzeugen ganz gewaltig grösser geworden. Dm die Niveau Übergänge in Ucher- oder Unterführungen umzubauen, sind grosse Mittel erforderlich. Mit der Zeit wird sich dio Sache hier wohl bedeutend bessern, aber bis zu diesem Zeitpunkt muss wohl noch mancher Autier an den Ucbergängen sein Lehen lassen! Um diesen Gefaurenzuskind auf ein Minimum zu beschränken, sollte alles Mögliche getan werden ZufälligerVeise hatte ich Gelegenheit, eine nach modernen Anschauungen und die Art des Fahrens berücksichtigende Einrichtung kennen zu lernen. Die Ausführung ist folgende: In der Nabe des Ueberganges steht eine starke, mit Elektromagnet betriebene Doppelglöcke. die auch in einem geschlossenen Wagen bei laufendem Motor gut hörbar ist. Vom Uebersang wea stehen auf beiden Seiten, zur rechten Hand. Vorsignale in Form von Tafeln mit schwarzen Strichen auf «Da nun bereits zum zweiten Haie die St. Galler Polizei wegen ihrer Kontrol tätigkeit am Slockenstich in Ihrer Zeitung von Einsendern als etwas rückständig bezeichnet wurde, möchte ich es nicht unterlassen, Ihnen zu sagen, dass ich in meiner langjährigen und ausgedehnten Fahrpraxis weissera Grunde Der Abstand der Vorsienale beträgt durchschnittlich 50 Meter, so dass der Fahrer noch nie « hängen» blieb, trotzdem ich mich auch nicht allzu ängstlich an die Konkordatsbestimmungen halte. Ich habe mir zur Richtlinie genommen, wird. Auf den Tafeln ist jeweils die Distanz bis schon 250 Meter vor dem Uebergang aufmerksam immer so zu fahren, dass ich den Wagen vollständig beherrsche. Das ist manchmal bedeutend zum Bahnkörper noch aufgeschrieben Kreuzt nun ein Wagen eine so ausgerüstete weniger und manchmal bedeutend mehr als 40 Stelle und ist ein ZUR in der Gefahrzone, so ertönt die Glocke. Bei Nacht ist die Dreiecktafel noch Km-Std. Dabei gehört allerdings die Strassen- 6trecke Kräzern—Stocken nicht zu den Strecken, mit Blinklicht deutlich kenntlich gemacht. Das Blinklicht ist auch bei Tag sehr gut sichtbar und auf denen ich die Leistungsfähigkeit des Wagens nimmt unwillkürlich die Aufmerksamkeit des Fahrers in Anspruch. Sind Glocke und Blinklicht in ausnütze. Einmal sind beide Strassenabschnitte dies- und jenseits der Sitter unübersichtlich und Tätigkeit, dann hat der Fahrer anzuhalten. Sobald er in eine so ausgerüstete Strecke hinein- dann liegt zwischendrin die schmale Brücke mit erheblichem Fussgängerverkehr, auf den ein anständiger. Automobilist meines Erachtens auch durch, wonn er das Blinklicht nicht sieht und die kommt, hat er die Fahrt zu verlangsamen und fährt Rücksicht zu nehmen hat. Nimmt man nun noch Glocke nicht hört Durch die Vorsignale, die bei dazu, dass am Stockenstich sich kurz hintereinander zwei Autounfälle mit tötlichem Ausgang er- leicht sichtbar sind, wird der Autolenker rechtzeitig Nacht iin Licht der Scheinwerfer sehr beauem und eignet haben, so kann die vermehrte Kontrolltätigleit der Polizei just an dieser Stelle gar nicht Man sollto sich an kompetenter Stelle mit dieser und mehrmals auf dio Gefahr aufmerksam eemacht. verwundern. Ich habe noch nie bemerkt, dass die Anlage, die wirklich der Sicherheit des Autofahrers Polizei durch ihre Massnahmen den fliossonden aufs beste dient, näher befassen, umsomohr als die Verkehr bindert uud haHu es deshalb für sehr unklug, wonn von unvorsichtigen Automobilisten, die werden k«in. Ausrüstung mit wenig Gold einwandfrei erstellt F.V. 'AUTOMOBIL-REVUE im mm & Der kräftige Cr ! ff, mit dem das All - Weather - Profil die Strasse anpackt, ist für Goodyear charakteristisch und hat diesen Reifen auf der ganzen Erde, bekannt gemacht. Überlegene Zugkraft und Sicherheit dieses modernen Ballon-Reifens machon da Fahren behaglich. Ruhiger, ausgeglichener Lauf und langsame, glcichmässigc Abnützung sind seine Kennzeichen. Montieren Sie das nächste mal den neuen Goodyear- Ballon-Reifen. Überall erhältlich THE GOODYEAR TIRE RUBBER EXPORTCO. ZÜRICH Badenerstrasse 338 - Tel. Selnau 27.58 Depot für die franz. Schweiz: 30, rue Alfred-Vincent, Genf Tel. Mont Blanc 26.25