Aufrufe
vor 4 Monaten

E_1928_Zeitung_Nr.025

E_1928_Zeitung_Nr.025

fi 'AUTOMORTI-RFVITB

fi 'AUTOMORTI-RFVITB 1028 — N°25 und DIE BEIDEN ERFOLGREICHEN SECHS- CYLINDER DER «GENERAL MOTORS» omere er MO ni Vorbildlich in Stil, Rasse und Zuverlässigkeit Modelle und Preise für jeden Geschmack, jeden Zweck, jede Börse MUSTER DER WÄGENBÄUKUNST weil von «FISHER» karossiert Alle technischen Neuerungen! Vieira d - Bremsen Jeder wünschenswerte Komfort! Verlangen Sie Prospekte, Auskünfte, unverbindliche Vorführung währenddes «GENFER SALONS» am „OÄKLAND"/„PONTIÄC"-Stand Nr. 46 oder von der Bahnhofplatz Telephon Uto 17.37 Neben Hotel Habis Bf

N° 25 att 3ER^ 19 1928 W23 Bialt BERN, 19. März 1928 Nochmals Automobilverkehr 1sich dieser Auffassung kaum verschliessen und Strassenkosten. können. Das Motorfahrzeug hat grundlegende Veränderungen für Verkehr und Wirtschaft mit In Nummer 20 der «Automobil-Revue» haben wir unter dem Titel «Automobilverkehr und Strassenkosten» gewisse Anschul- Zukünftiges in sich. Wir stehen recht eigent- sich gebracht. Das Kraftfahrzeug hat etwas digungen in einem St. Galler Blatte, als ziehe lich erst am Anfang der Entwicklung. Aus das Lastauto Vorteile durch Belastung Dritter, aufs allerentschiedenste zurückgewiesen. fühlt man recht deutlich die Erwartungen, die dem Prozess des Werdens dieser Fahrzeuge Unsern Standpunkt haben wir dabei grundsätzlich genug festgelegt, indem wir auf dieknüpfen. Die Kinderkrankheiten sind bereits sich an die fortschreitende Vervollkommnung hohen Steuern der Automobilbesitzer und die überwunden. Eine Industrie ist emporgeblüht, indirekten Steuern des Benzinzolles hinwie- die zu schätzen und zu fördern wir allen sen. Dass das Lastauto restlos für die vonGrund haben. Heute ist es schon so, dass ihm verursachten Strassenunterhaltskosten ohne ^torfahrzeug für die Zukunft keine aufkomme, haben wir nicht behauptet. Es ist Entwicklung der Wirtschaft mehr zu denken dies eine Unterschiebung, die sich Herr Ml. ist. Ueberail ist die Kulturmenschheit gleichermassen darauf angewiesen, allen verfüg- in seiner Erwiderung leistet und auf die wir deshalb nicht weiter einzugehen, brauchen. baren Erdraum der Allgemeinwirtschaft verfügbar zu machen. Das Motorfahrzeug, ob es Dagegen glaubt Herr Ml. sich mit einem andern «Beweismittel» aus seiner Klemme dem Personen- oder Lastwagentransport heraushauen zu können. Er weist auf eire dient, ist berufen. Innenkolonisation zu treiben. Nebenadern gilt es mit den Hauptadern grosse Industriefirma der Nordwestschweiz mit einer Arbeiterschaft von mehr als 1000 des Verkehrs zu verbinden. Dazu genügt die Köpfen hin. Diese Arbeiter würden von den Bundesbahnen zu verbilligten Abonnementstaxen zum und vom Arbeitsort hingeführt. Die Firma aber belohne dieses Entgegenkommen (Entgegenkommen ist nicht schlecht!) damit, dass sie ihre Produkte per Lastauto abführe und der Bahn damit keine Transporte überlasse. Wirklich schlecht gebrüllt, Löwe! Denn wir nehmen an, dass die 'S. B. B. nicht nur um verkaufte Arbeiterabonnements froh ist, sondern überhaupt um alle industriellen Betriebe, die infolge ihrer Ausdehnung und Grosse ihr das Führen von Sonderzügen erlaubt. Die S. B. B. ist kein Staat im Staate, sondern lediglich eines der Hilfsmittel zur Hebung unserer gesamten Volkswirtschaft. Wohl aus diesem Grunde hat seinerzeit das Schweizer- , volk die verschiedenen Bahnen sich mit '* schweren Opfern angekauft. Die S. B. B. hatten deshalb ohne weiteres die Pflicht, ihren Lokalverkehr den besondern wirtschaftlichen Bedürfnissen anzupassen. Darüber herrschen in unserm Volke wohl keine Meinungsverschiedenheiten mehr. Auch Leute, die journalistisch sogenannte Bahninteressen verfechten, unter gewissen Umständen sich aber doch des Lastautos bedienen, werden lili^^l^^WJ^ Landstrasse. Der Kraftwagenverkehr erfordert nicht die riesigen Summen des Eisenbahnbaues und erreicht doch die gleichen Zwecke, Verkehr zu schaffen, zu fördern und derart durch « Motorisierung» im Rahmen der Wirtschaft einen je länger je bedeutenderen Faktor zu bilden. Dieser Wirtschaftsfaktor darf nicht durch einseitige Bevorzugung der Bahn, durch hemmende Gesetzesbestimmungen, durch mit Unrecht zurückgehaltene Zollerträgnisse gehemmt werden. Es sind dies alles Massnahtnen, die nicht zum Nutzen der Allgemeinheit dienen. Damit erklären wir für einmal Schluss der Kontroverse. K. O Der Täter von Altendorf erwischt! Zum Ueberfall auf den Zürcher Automobilisten Kunstmaler Schilling, den wir in Nr. 21 eingehend beschrieben, meldet die Tagespresse, dass in der Person des 15mal vorbestraften Alois Ehrler der ruchlose Täter ermittelt und dem sichern Gewahrsam übergeben werden konnte. Wir hoffen, dass Ehrler, der ohne Zweifel noch" andere Gewalttaten, auf dem Kerbholz hat, nun genügend lange hinter die Gardinen gesteckt werde, um sich dort auf sein besseres Selbst zu besinnen. lt. Generalversammlung der Sektion Seeland des T. C. S. Im Hotel « Bahnhof» in Lyss hielt dieso bektion am letzten Samstag den 17. März ihre dritte ordentliche Generalversammlung a.b. die leider durch das Zusammenfallen mit anderen wichtigen Veranstaltungen, an denen viele Mitglieder teilzunehmen gezwungen waren, nicht den sonst üblichen starken Besuch aufwies. Um 9 Uhr eröffnete der Präsident der Sektion, Hr. Direktor H. Strehler, die Versammlung, welche er mit vorbildlichem Geschick leitete. Neben den erschienenen Mitgliedern begrüsste er auch mit freundlichen Worten den Vertreter der « Automobil-Revue ». Die vorliegende Traktandenliste wurde von der Versammlung genehmigt. Das Protokoll der zweiten Jahreshauptversammlung wurde vom Sekretär, Hr. Po«tverwalter Alfred Leyser, verlesen und das trefflich abgefasste Protokoll erhielt seine Genehmigung. Ueber die staHgefundenen Anlässe gab der Herr Präsident Aufschluss; es fanden statt: eine Generalversammlung, eine Monatsversammlung, die als ausserordentliche Generalversammlung beansprucht werden darf, dazu sechs Vorstandssitzungen. Ausserdem veranstaltete die Sektion die Vorführung des Petroleumfilms (Shell). Auch waren verschiedene Ausfahrten geplant; leider aber machte hier die ungünstige Witterung oft einen Strich durch das Geplante. Die Frühlingsfahrt musste verschoben werden; auch anlässlich der Brennstoffkonkurrenz nach Bellelay hatte Petrus die Schleusen gezogen. Aber trotz der Verschiebung war dieser Veranstaltung ein ganzer Erfolg beschieden. Anlässlich der Campagne gegen das Automobil-Gesetz hielt in Aarberg Hr. Dr. Brennwald, Bechtsanwalt aus Zürich, ein orientierendes Referat. — Im Sommer wurde eine Ausfahrt nach Kandersteg durchgeführt: der Herbst brachte einen Ausflug ins Bucheggberg, aber auch diese Anlässo sind ziemlich verregnet worden. Hoffentlich wird der Wettergott in diesem Jahr den Seeländer Auüern freundlicher gesinnt sein. — Im allgemeinen kann man aber auf ein befriedigtes Jahr zurückblicken. Die Sektion zählt heute zirka 220 Mitglieder, aber es soll alles getan werden, um noch weitere Mitglieder zu gewinnen. — Auch wurden Schritte unternommen, um die stellenweise noch unbefriedigende Strassenmarkierung im Seeland zu fördern. Leider geht es damit nur langsam vorwärts. Es soll ein dahingehendes Anliegen dem T. C. S.-Sekretariat in Genf unterbreitet werden. — An den Ausflügen und Sektionsanlässen war die Beteiligung eine recht refreuliche: ein schöner Prozentsatz der Mitglieder war fast immer anwesend. Auch an fakultativen Veranstaltungen machton in den meisten Fällen viele mit: Man darf nicht ausser acht. lassen, dass viele Mitglieder auch in anderen Vereinen engagiert sind. : ; Der Kassier, Hr. Prokurist Robert Meier, verlas hierauf die Jahresrechnung, die auf Ende Dezember 1927 mit einem Kassabestand von Fr 88? 05 abschloss. Die Rechnung, von den Revisoren ila richtig befunden, wurde von der Versaminjuus da;v, kend einstimmig genehmigt. Der Jahressektionsbcitrarg beträgt auch für das Jahr 1929 Fr. 5.— Da Herr Werkführer Richner das Amt eines Vizepräsidenten bekleidet, musste er als Rechnimgsrevisor ersetzt werden; einstimmig wurde der" vorgeschlagene Herr Paul Born bestätigt. v ! Eine kleine Statutenänderung wurde vonre,nom-< men: da der Vorstand fünf statt der vorgeschriebenen vier Beisitzer hatte, war eine Revision der Statuten nötig. Der Vorschlag auf Abänderung, wonach der Vorstand 1 bis 10 Beisitzer hat. wurdo mehrheitlich genehmigt, so dass nun Beisitzer aus dem ganzen Seeland gewählt -werden können. Die Frage des Kollektivabonnements mit der «Automobil-Revue» pro 1928 gab zu eingehenden Besprechungen Anlass. Der Revue wurden vie'a Worte freudiger Anerkennung gewidmet. Für äiesa dankte der Vertreter des Blattes und gab ergäu* zende Auskunft über die Zeitungsfrage. Die Herren! Marti und Dr. Lempen aus Biel sprachen aufmunternde Worte für die Wahl eines guten Sektiows^ organs und betonten die hoho Notwendigkeit, das« jeder ernst zu nehmende Automobilist sich eh! Fachblatt von der überall anerkannten Güte der « A.-R. » halten müsse. Da man bei der Abwesenheit vieler Mitglieder keinen Entscheid fällen wollte^ wurde auf Vorschlag des Hrn. Postverwalter Leyser, es möchten die abwesenden Mitglieder durch Zirkular sofort um ihre Meinung befragt werden, von der Versammlung mehrheitlich der Beschluss gefasst, die ganze Sektion möge als obligatorisches Organ die « Automobil-Revue,» wählen. Das Jahresprogramm pro 1929 brachte als ersten Anlass das gutbesuchto Jahresfest in Lyßs. Dana sollen, bei hoffentlich besserem Wetter, eine Anzahl Ausflüge durchgeführt werden. Auch will man wieder eine Brennstoffkonkurrenz arrangieren. Eino solche darf aber nicht zu weit fort verlegt werden, damit die Teilnehmer, nach dem gemütlichen Teil, nicht allzuweit zu fahren haben, um heimzukommen Von einigen Herren der Sektion Freiburg des T. C. S., die der Sektion Lyss einen Besuch abstatteten, wurde der Wunsch geäussert, es möchten' sich einmal die Sektionen Bern. Seeland und Freiw bürg irgendwo gemeinsam treffen, vielleicht am 1 Jaunpass oder dann im Wistenlach. Die weischen- Sektionen führen jedes Jahr solche Rendezvous durch. — Zur Pflege der Kollegialität soll noebj manches unternommen werden. Am Stammtische abend, der jeden Donnerstag, um 19 Uhr 30, im Hotel < Bahnhof» in Lyss stattfindet, trifft man sich zum gemütlichen Hock. — Beim Traktandum Unvorhergesehenes wurdo dem verdienten Präsidenten für die gelungene Durchführung des Jahre** festes von Herrn Vizepräsident Richner der herzlichste Dank ausgesprochen. Die Umfrage wurde nur kurz benutzt, dann sass man noch bei einer trefflich servierten kälten Pia Ha gemütlich plaudernd beisammen, bis auch die letzten vier Jasser, dem Gebot des Wirtschaftsschlu/is- i ( Paragraphen sich beugend, sich auf die Heimfahrt machten R. Salon de i'AutomobiEe a Geneve m W y^^% T T* T T ~m? "ST! ^ W\ F&n BIANCHI Stand BIANCHI M ILANO M ILAN O Pour la Vente et Essais des Voitures BTANOHI, priere de visiter nos Agents exclusifs dans tous les Cantons de la Suisse. Depot de pieces detachees: Anto-Garage S PICH ER a FK1BOÜRO. ^(•iWHWW L'Inspecteur Commercial pour la Suisse de la Socieie EDOARDO BIANCHI de MILAN: PERRENOUD, La Pommiere, HERMAMCE (Geneve)