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E_1928_Zeitung_Nr.031

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Erstehuogskosten des

Erstehuogskosten des Wagens selbst erreichen können. Dies ist der wunde Punkt, der viele Anhänger des Autos vom Kaufe eines solchen abschreckt. Im Laufe der Zeit hat sich, in vielen Fällen, unbegründeterweise, ein Misstrauensverhältnis zwischen dem Autobesitzer und dem Mechaniker ausgebildet. Welcher Autobesitzer schimpft nicht über eine ihm vom Mechaniker zugestellte Rechnung, in der Annahme, dieselbe sei übersetzt. Dem Wagen hat doch nur eine « Kleinigkeit » gefohlt, und da plötzlich eine seitenlange Aufzählung von geleisteten Reparaturen und Neuanschaffungen, gespickt mit entsprechenden Zahlen, deren Addition schon manchem Autobesitzer eine schlaflose Nacht bereitet hat. Diese Einstellung und Unzufriedenheit des Wagenbesitzers dem Mechaniker gegenüber ist psychologisch verständlich und leicht erklärlich: Die meisten Autobesitzer haben vom Mechanismus eines Motorfahrzeuges keinen blauen Dunst. « Funktioniert» etwas nicht am Wagen, ist man stets geneigt, anzunehmen, dass nur eine Kleinigkeit nicht stimmt, man konsultiert einen Mechaniker, der dann naturgemäss bei oberflächlicher Visitation nicht immer genau sagen kann, was da alles fehlt, beruhigt den Wagenbesitzer, bis sich im Laufe der Reparatur herausstellt, dass noch andere Maschinenteile im defekten Zustande sich befinden. Der Schlusseffekt: grössere Rechnung, als erwartet, Missstimmung des Wagenbesftzers usw., ein circulus vitiosus, der so lange dauern wird, bis es Mechaniker und Autobesitzer geben wird. Wie ist dem abzuhelfen? In China ist es Sitte, dem Hausarzte so lange zu zahlen, solange man gesund ist, im Krankheitsfälle muss der Arzt ohne Honorar behandeln. Wie wäre es, wenn man diese Methode, entsprechend modifiziert, auch für das Auto, das schliesslich einen Organismus, wenn auch einen anorganischen, darstellt, das die unliebsame Gewohnheit hat, von Zeit zu Zelt zu erkranken, in Anwendung bringen würde? Ich stelle mir die Sache wie folgt vor: Jeder Autobesitzer nimmt am Orte seines Wohnsitzes ein Jahresabonnement bei einem Mechaniker. Er zahlt demselben eine bestimmte Jahrespauschalsumme, für die sämtliche Prüfungen angehender Automobi- und Motorradfahrer selbst ab. Mit dem sich der Mechaniker verpflichtet, den ver-listesicherten Wagen stets bei Bedarf instand zu gewaltigen Aufschwung des motorisierten setzen. Diese Jahresprämien wären variabel, Verkehrs im Kanton Zürich erwies sich die abhängig von der Pferdestärke, der Kon-Herbeiziehunstruktion etc. des betreffenden Wagens. Entlich, so dass sowohl die administrative Abteilichen Hitze mit unbeschädigten Pneus von von Hilfskräften als unerlässsprechende Tabellen Hessen sich durch eine lung erweitert, als auch die Zahl der tech-. .Winterthur nach Zürich zu fahren, so könnte Expertenkommission leicht aufstellen. Der nischen Experten ständig erhöht werden, Erfolg einer solchen Institution: Der Mechaniker verfügt über einen bestimmten Stock von Kunden, wodurch seine Existenz gesichert ist. Er arbeitet intensiver und exakter — ist es doch in seinem eigensten Interesse, den Wagen möglichst gut instand zu setzen, das Vertrauensverhältnis zwischen Autobesitzer und Mechaniker hebt sich, der Autokäufer weiss im voraus, mit welchen Unkosten er zu rechnen hat, der abstrakte und abschreckende Begriff der Unterhaltungskosten verschwindet, die Autofreudigkeit und -Kauflust nimmt beträchtlich zu. Ich hoffe, dass meine obigen Ausführungen die kompetenten Stellen und meine Autokollegen zu einer Diskussion anregen werden. Dessen bin ich sicher: Dieser Vorschlag, sollte er reale Formen annehmen, wird sicher den Autopark beleben und die Autoindustrie fördern. Eine dringende Verkehrsfrage vor dem Berner Stadtrat. Einer der gefährlichsten Punkte der Stadt Bern ist die Unterführung der Bern-Frelburg- Bümplizstrasse bei Bümpllz. Mehrere Unfälle haben gezeigt, dass schon längst Korrekturen an der Freiburgstrasse notwendig gewesen wären. Der letzte Verkehrsunfall gegangen und hat sich an seinen Dichtertisch gesetzt. Aber er hat nicht gedichtet, sondern nur immer lächelnd durch das Fern ster zum Himmel hinaufgesehen. Aber schon am anderen Tage ist das Leben für Theobald Verslein sehr traurig geworden. Grösste Freude und grösstes Leid stehen ja oft dicht beieinander im Leben. Denn als Theobald Verslein mittags wieder auf die Strasse hinabgestiegen war, da ist wohl Hilde Qulst wieder dahergekommen; aber neben ihr ist ein junger hübscher Mensdi gegangen, und die beiden haben sich angelächelt, als seien sie Brautleute, die durch den schönsten Mai wanderten. Und Hilde Quist hat den hübschen Mann soviel angesehen, dass sie darüber Theobald Verslein gar nicht gesehen hat. Ja, was war denn das, lieber Theobald Verslein? Hast du denn richtig gesehen ? Wird es nun wohl so kommen, dass ein Herz langsam bluten wird? Und wenn das Blut auf deine Gedichtblätter tropfen würde, so würden sie wie feuchte, dunkelröte, doch duitlose Rosenblätter werden ? (mit tödlichem Ausgang!) an der unübersichtlichen Unterführung ereignete sich am 4. März dieses Jahres. Der bernische Gemeinderat wurde zu verschiedenen Malen zur Verbesserung dieser Strassenverhältnisse aufgefordert. In der Stadtratssitzung vom letzten Freitag reichte Herr Indermühle eine Motion ein, in welcher er eine rasche Sanierung der unmöglichen Verhältnisse an der Bern-Freiburgstrasse verlangte. Schon durch die Ausweitung der Strassen und durch die Abrundung gefährlicher Ecken, so führte der Motionär aus, Hesse sich eine bedeutende Erleichterung erzielen. Die Motion Indermühle blieb unbestritten. Gleichzeitig frug Stadtrat Müller in einer Interpellation den Gemeinderat an, wie weit die Studien zur Beseitigung der Unfallgefahr an der Unterführung Bern-Freiburgstrasse gediehen seien. Stadtpräsident Lindt erachtet, wie der Interpellant, die Verkehrsverhältnisse an der Bern-Freiburgstrasse als gefährlich. Es seien bereits drei Projekte zur Sanierung ausgearbeitet worden. Die Baukommission hat dem Projekt einer Parallelstrasse zur Freiburgstrasse zugestimmt. Es handelt sich um eine neue Staatsstrasse, die auf 100000 Franken zu stehen kommt und an die auch der Kanton beitragspflichtig wäre. Wann die Projekte dem Stadtrat unterbreitet werden können, ist noch nicht bekannt. Hoffen wir, dass bis dahin nicht zuviel Wasser die Aare herunterfllessen werde. 25 Jahre Motorfahrzeugkontrolle In Zürich. Herr Ing. Schwarz, Chef der Kant Motorfahrzeug-Kontrolle, blickt am 6. April auf eine 25jährige Tätigkeit bei der Motorfahrzeugkontrolle zurück. Bereits im Februar 1903 wurde er vom Zürcher Regienmgsrat zum kantonalen Sachverständigen für Automobilfragen ernannt. Er übte die Funktionen als Motorfahrzeugexperte bis 1916 im Nebenamt aus. In diesem Jahre wurde das Bureau der Kant Motorfahrzeugkontrolle ins Leben gerufen, dem Herr Schwarz seither vorstand. Bis 1920 nahm er als einziger Experte musste. Am 6. April 1903 hatte Herr Schwarz Gelegenheit, seine erste Prüfung eines Automobils und dessen Führers abzunehmen. Die sorgfältigen und ausführlichen Berichte über die ersten Prüfungskandidaten und -Objekte sind alle noch in der heute äusserst umfangreich gewordenen Sammlung an derartigen Dokumenten dieser kantonalen Verwaltungsabteilung vorhanden. Es zirkulierten zwar bereits in jenem Zeitpunkte einige wenige Automobile in der Llmmatstadt. Allein die Formalitäten waren so einfach und rasch er-, ledigt, dass von einer eigentlichen Abnahme der Fahrzeuge oder einer Fahrprüfung des Führers nicht die Rede sein konnte. Die er-; sten Protokolle geben interessanten Aufschluss über die Art der damals vorgeführten Fahrzeuge. Das erste von Herrn Schwarz abgenommene Automobil war ein 1-Zyl.-, De Dion-Bouton- Wagen. Eine Zeit darauf: folgte ein Personenautomobil der Schweizerischen Bernawerke mit gegeneinander angeordneten Sitzplätzen. Dass das einheimische Karosseriegewerbe bereits damals schon in; Ansehen stand, ergibt sich aus dem Bericht, der als besonderes Merkmal des Wagens eine Karosserie Geissberger nennt, auf welche der Besitzer besonders stolz gewesen sein soll. Nach unserer heutigen Auffassung würden wir sie allerdings kaum mehr als «schmissig» Siehst du, Theobald Verslein, wie das Leben spielt, und wie es hier Freude und dort Leid hinwirft? Ist denn der Himmel gar nicht mehr so blau wie vordem? Singt die Amsel denn gar nicht mehr so schön, Theobald Verslein? Und als Theobald Verslem einen alten, freundlichen Mann fragte, ob er jenen Herrn neben Hilde Ouist kenne — da sagte der Alte, dass das ihr Verlobter sei. Die Geschichte geht nun schnell zu Ende. Denn am anderen Tage hat man Theobald Verslein tot • im Walde aufgefunden. Sein Herz hatte ihm wohl so weh getan, dass er meinte, er würde nie wieder gesund werden. Er hatte Tollkirschen gegessen, vielleicht, um möglichst lyrisch zu sterben, und dann war er langsam und schmerzlich von der Welt abgetreten, die ihm auf einmal allzutrübe und unzureichend erschienen war. Friedlich lag er unter einer Linde; die Sonne schien wie an jenem Tage, an dem er Hilde Ouist ansprach. Und ein Vogel sass oben im Baum, und sang ein lustiges Lied, denn er wusste ja nicht, dass unten Theobald Verslein lag und tot war. AUTOMOBIL-REVUE 1028 — N° 31 lt. bezeichnen. Die Benzwerke scheinen sich schon frühzeitig für den schweizerischen Markt interessiert zu haben, finden wir doch unter den Dokumenten von 1903 einige Berichte über abgenommene Benz-Automobile. Sie waren ausnahmslos mit l-Zyl.-Motoren ausgestattet, deren PS-Leistung auf drei Einheiten geschätzt wurde. Der Motor war im hinteren Teil des Fahrzeuges eingebaut und mit einem mächtigen Schwungrad ausgerüstet, das der Fahrer unter ordentlichem Kraftaufwand höchst persönlich in Betrieb zu setzen hatte. Zu jener Zeit beschränkte sich das Amt der Experten nicht nur auf die technische Abnahme des Wagens. Er hatte oft genug bei plötzlich eingetretenen Pannen zur Behebung des Schadens mit Hand anzulegen, und wenn sich der Prüfling vergebens mit der Antriebskurbel abgemüht hatte, dann musste sich eben der Experte dazu verstehen, mit zurückgelegten Hemdärmeln und mit Aufbietung aller Kraft den abgematteten Kandidaten bei dieser Leibesübung abzulösen. Kam so ein Fahrzeug plötzlich mitten in der Stadt zum Stehen, so war das Vehikel im Nu von einer dichten Schar Neugieriger umringt, welche sich die Möglichkeit, ein solches technisches Wunder aus der Nähe besichtigen und event. betasten zu können, nicht entgehen Hessen. Der Rummel wurde oftmals so bunt, dass der Experte es vorzog, mit dem Prüfling unbemerkt abzutreten, um erst dann wieder ihr Glück zu versuchen, wenn sich der Schwärm etwas verlaufen hatte. In der Prüfungsstrecke war gewöhnlich auch eine mit maximal 5 Prozent ansteigende Strasse eingeschlossen. Sobald die Steigung sich bemerkbar machte, begann der Motor jeweilen so zu pusten und zu ächzen, dass der Experte wohl oder übel absteigen musste, und im Laufschritt dem Fahrzeug zu folgen, und erst dann seinen Sitz im Wagen wieder einnehmen konnte, wenn die Anhöhe glücklich überwunden war. Wurde die Steigung auf ersten Anhieb überwältigt, so waren Besitzer und Examinator hoch befriedigt mit der Leistung des Wagens « am Berg ». Während der Sommermonate konnte anfänglich kaum je eine Prüfung zur vorgesehenen Stunde abgehalten werden. Mit fast mathematischer Sicherheit wurde der Experte im letzten Augenblick benachrichtigt, der Wagen sei irgendwo stecken geblieben, weil die Pneus infolge der Hitze geplatzt seien. War ein Kandidat in der Lage, trotz der sommer- man sich nicht lobend genug über die Qualität der Gummireifen äussern. Zu jener Zeit wurden die Autos noch Sitzplätzen taxiert. Für einen Zwelplätzer mussten 20 Franken, für einen Vierplätzer 30 Fr. jährlich entrichtet werden und dabei galt der mehrsitzige Wagen bereits als ein Luxus! Könnten wir, was die Steuer anbetrifft, zu diesen idealen Zeiten zurückkehren, so würden wir uns sicherlich nicht mit der Behörde darüber streiten, ob ein Notsitz besteuert werden könne oder nicht, wie dies in jenen Jahren oftmals der Fall gewesen sein soll. Als 1916 Herr Schwarz die Motorfahrzeug- Kontrolle im Hauptamt übernahm, war die Herr Schwarz mit seinem Stab ins Kasipar- Escherhaus über. Heute beschäftigt die Motorfahrzeugkontrolle 9 Kanzlisten, während 6 Experten die technischen Funktionen ausüben. Im abgelaufenen Jahr wurden bekanntlich insgesamt 15,252 Verkehrsbewilligungefl erteilt, wovon 9714 auf Automobile allein entfallen. So hat Herr Schwarz in 25jähriger, arbeitsreicher Tätigkeit nicht nur den Aufbau und die Organisation überwacht, sondern auch aus allernächster Nähe die gewaltige Entwicklung in der Automobil- und Zubehör-Industrie miterlebt, und verfügt deshalb, wie nur wenige, über eine reiche Fülle an automobiltechnischen Erfahrungen. Wir schliessen uns gerne den dem Jubilar zugehenden zahlreichen Glückwünschen an. 8 Der Circuit de la Riviera. Der Bugatti-Fahrer Ghiroa echemt dieses Jahr in Hochform zu sein. Seine Beteiligung ist mit einem sicheren Siege gleichbedeutend. Frische Lorbeeren holte er sich an dein letzten Sonntag auf dem kleinen Circuit von Supor-Canne stattgefundenen Ausschoidungsrennon (3,4 km die Runde). Herrlichstes Rivierawetter, ein elegantes 10 000 Köpfe zählendes Publikum. Chirons Siegesfahrten entrollten zwei spannende Duelle gegen Lorthiois auf Bugatti im ersten und Bret auf Bugatti im zweiten Rennen. Im Grossen Preis der Riviera sicherten eich in der Sportkategorte Bussienne auf Sizaire und Signoret auf Salmson die ersten Plätze. Chiron gewann durch seinen Sieg am Grand Prix do la Riviera ebenfalls den Prix do la C6to d'Azur, welcher für die drei Rennen: La Turbie, Mont Agcl und den Circuit de la Riviera ausgesetzt war. v. Die brandenburgisehi Dauern ruf ungsfahrt. Dio unter reger Beteiligung der Automobilisten und Motorradfahrer durchgeführte Dauerprüfungsfahrt übertraf die gehegten Erwartungen insofern, als die Resultate zufolge ungenügender Präzisierung der Fahrtstrecke günstiger ausfielen als überhaupt zu rechnen war. So erleichterten sich verschiedene Fahrer das Querfeldeinfahren dadurch, dass sie die gepflegten Fussgängerwege benützten. Dio steckengebliebenen Wagen wurden in den meisten Fällen mit Hilfe der bereitwilligen Zuschauer aus dem Sand gezogen und wieder flott gemacht — ein weiterer Vcrstoss gegen die eigentlichen Bestimmungen einer Prüfungsfahrt. Was Wunder, dass von den 43 Wagenfahrern 40 die Fahrt beendeten, worunter dio meisten strafpunktfrei. Die Damen hatten ihren guten Tag (wahrscheinlich wurde ihnen am meisten geholfen!), denn sie placierten sich trotz grosscr Herronkonkurrenz an ersten Plätzen. Unter den Fahrorn zeichneten sich Gutknecht auf Protos und Sander auf N. S. U- aus. Auf die weitern Resultate brauchen wir aus den oben angeführten Gründen nicht einzutreten. v. Neue Rekordversuche im Tessfn. Wir vernehmen, dass Benoist auf Dolage sich mit dem Gedanken tragen soll, in nächster Zeit (man spricht vom 19. April) den schweizerischen Geschwindigkeitsrekord zu verbessern (208 km. 092). Auch Marchand, auf Voisin beabsichtigt, seine dieses Frühjahr missglückten Versucho nochmals aufzunehmen. v. Europa gegen Amerika. Der infolge einer Wetto angekündigte Match zwischen einem Hispano-Suiza und einem Stutz findet am 16. April auf der Pisto von Indianapolis statt. Bekanntlich handelt es sich bei diesem 24 Stunden dauernden Austrage um die praktische» Bekräftigung dor Behauptung, dass ciu französischer Serienwagen einem amerikanischen dio Staugo biete Dio Wette geht um 25 000 Dollars. Als Sieger wird derjenigo Wagen erklärt, welcher innert 24 Stunden dio grössero Kilometerzahl hinter sich bringt. Als Fahrer dos Hispano-Wagens werden Woymann und Bloch genannt, welche dio Ueberfahrt Zahl der Automobile im Kanton bereits auf bereits angetreten haben sollen. An Bord dos Stutz- werden sich Franc Loekhart und Tommy 952 angewachsen. Das Bureau, auf demwagens 2 Kanzlisten tätig waren, war anfänglich im Miller befinden. Ein einwandfreier Beweis für dio aufgestellte Ryfsehen Gut am Hirschengraben untergebracht und wurde später nach der Rärnibracht sein, da hiebei dio Disposition der Fahrer Behauptung dürfte durch diese Wette nicht erstrasse in jenes Haus verlegt, das heute die eine grosso Rolle spielt. v. Firma Autometro Inne hat. Bis zum Jahre Die Nennungen zum internationalen englischen 1920 wurden die Prüfungsberichte an die Strassenrennen. verschiedenen Statthalterämter weitergeleitet, London, März 1928. welche alsdann von sich aus die Bewilligung Wio jüngst augedeutet, lassen dio bisher eingegangenen Nennungen zur diesjährigen TouriBl- erteilten und die Kontrollschilder abgaben. Mit der Zeit erwies sich aber diese Dezentralisation äusserst umständlich und gestat- dieses Jahres erstmals wieder ausgetragen: wird, Trophy für Automobile, dio seit 1922 am 18. August tete keine lückenlose Kontrolle. In diesem Jahre wurde deshalb der ganze Betrieb zentralisiert und der Administration der Motorlahrzeug-Abteilung übertragen. 1923 siedelte Sag, weshalb tatest du so, Theobald Verslein? Weshalb horchtest du nicht immer wieder auf den Amselsang, und prüftest nicht, ob er nicht doch noch so schön war, wie vordem? Und weshalb sahst du nicht immer wieder nach der Sonne, und erkanntest, dass sie immer noch so schön schien? Du irrtest doch wohl, als du meintest, dein Herz würde nie wieder gesund. Hast du denn nicht daran gedacht, dass Vogelsang und Sonnenschein so viel vermögen? Die Sonne hat doch noch soviel Gold zu verglänzen! Aber irgendwo hast du recht: Liebe und Leben sind seltsame Dinge. Hilde Ouist hat dann auch vom Tode Theobald Versleins gehört. Sie hat ein wenig einen glänzenden Erfolg der Veranstaltung voraussagen. Der R. A. C. hatte mit der Organisation dieses Strassenrennens entschieden oino glückliche Hand. Vor allem war man im Iulande der ewigen Bahnrennen müdo, und die Absage grossor traditionoller Veranstaltungen auf dem Kontinent, wie z. B. des Klausenrennens, kommen den Initianten zweifellos zugute. Nach den neuesten Meldungen sind durch die Nennungen schon fünf Länder vortreten, eo dass der internationale Charakter der Konkurrenz gewährleistet ist. Zum ersten Male seit langen Jahren ist eine deutscho Marke wieder vertreten, da CapU Miller einen Mercodcs-Benz-Kompressorwagen steuern wird. Unter den angemeldeten Fahrern befindet sich überhaupt eine Elite der internationaalen Autosportwelt. Wio schon gemeldet, startet Cpt. Campboll, der erfolgreiche Weltrekordler, für die Marke Alvis. Als sein aussichtsreichster Gegner wird bis jetzt der Amerikaner F. Loekhart bezeichnet, der dem Vernehmen nach einen der beiden Stutz-Wagen lenken wird, dio bis anhin von Amerika gemeldet wurden. Lockhart, einer der gefeiertsten Fahrer der Vereinigten Staaten, unternahm, wie erinnerlich, zu gleicher Zeit wie Campbell an der Küste von Daytona Versuche, den Weltrekord zu unterbieten. Mit seinem Stutz-Wagen) hatte er bereits eine enorme Geschwindigkeit erreicht, als seine Fahrt ein jähes Ende nahm, da der Wagen ins Wasser stürzte. Das Rennen in Ulster scheint dem unerschrockenen Sportsmann still vor sich hingesehen und an die Ge-eine erwünschte Gelegenheit zu sein, sich von neuem mit Englands bestem Fahrer zu mesgen. Vielversprechend ist auch die Anmeldung von Viscount Curzon auf Bugatti, einem der bekanntesten englischen Herrenfahrer. Frankreich ist zudem noch dichte gedacht, die irgendwo in ihrem Zimmer lagen. Aber sie wusste nicht, weshalb Theobald Verslein von der Welt Abschied genommen hatte; So hat sie denn auch nicht länger über seinen Tod nachgedacht, und ist weiterhin lachend durchs Leben gegangen. Sportliches mit zwei Amilcar und mehreren Salmsoa-Fahrzeugen vortreten Da die Frist für einfache Nen-i nungen am 80 März abläuft, werden wir bald in tler Lage sein, über den endgültigen Erfolg der Ausschreibung zu berichten. Bi.

N° 3t - 1928 AUTOMOBIL-REVUE Abblenden Das Abbiendproblern und damit die Beleuchhmgsfrago des Automobiles überhaupt ist gegenwärtig für den berniseben Automobilisten die akute und dominierende Frage. Denn er weisa. dass am 1. Mai die Verfügung der kantonalberniscben Polizeidireitiou betreffend Beleuchtungs- und Schalldäm.pfungsvorrichtungen in Kraft gesetzt wird. Joder Fairer, der niebt gerne mit den Polizeiorganen in Konflikt kommen möchto, legt sich die heiklen Fragen vor: Genügt die Be euchtung meines Wagens den neuen Vorschriften ? Huss ich eine neue elektrische Ausrüstung in meinen Wagen einbauen lassen V Welches System ist das richtige ? Der Laio steht hier tatsächlich vor Problemen, die er nur unter fachmännischen Anleitungen zu lösen i'ermag. In der Sektion Bern dos A.G.S. hielt am letzten Montag Herr Ingenieur Guanter einen interessanten Vortrag mit Lichtbildern und Demonstrationen über das «Abblendeproblem bei der Automobilbeleuchtung ». Herr Dr. Mende, der Präsident der Sektion Bern, begrüsst den Referenten und vorliest die neue Verordnung, dio wir bereits in Nr. 12 der «Automobil-Revue» veröffentlicht haben. Herr Ingenieur Guanter erklärt, dass an die Beleochtuug des Automobiles folgende Anforderungen gestellt werden müssen : Dio Licbtcruelle muss eine gute Fernwirkung besitzen, so dass der Fahrer die Straese eben so gut beleuchtet vor sich hat, wie am Tag. Der entgegenkommende Fussgänger oder Fahrer darf nicht geblendet werden und der Automobilist selber mtiss seine Augen derart der Beäouchtungsänderang anpassen können, dass er stets die sichere Führung des Wagens beizubehalten vermag. Die bornische Verordnung verlangt für den abgeblendeten Znstand der Scheinwerfer eine gute Sicht auf 20 bis 30 Meter, und asisschliesslieb •wei&ses Licht. Polizeflichter, Vorschalten von Widerständen, Serienschaltung beider Scheinwerfer, abblenden links oder rechts, Abblendung System «Code» ohne Verwendung eines linken Hilfssebeinwerfers. Anhand zahlreicher Lichtbilder und Modelle erklärt dann der Vortragende die Eisenschaften der verschiedenen im Handel vorkommenden Beleuchtnngssysteme und kommt speziel auf das Neueste — auf das System der Zweifadenlampen — zu sprechen, das dio Anforderungen einer zweckmä«- sigen Abb!endung in vorzüglicher Weise zu erfüllen imstande ist. In seinem Schlussworte betont Herr Ingenieur Guanter, dass dio Technik imstande sei, den Forderungen des modernen Verkehrs an die Beleuchtung der Automobile zu genügen, dass es aber mach auf die geschickte Verwendung der Ai)blendevötrichtung durch den Fahrer ankomme. In der Diskussion ergänzt Herr Dr. Merz, dass gelbes Licht und vor allem aber rotes Licht sich im Nobel am besten bewähre. Auf eine Anfrage von Herr Cardinaux über dio Zulässigkeit der STIcberlampen, erwidert Herr Ingenieur Wiesmann, Chefexperte des Kantons Bern, dass bei einem guten Abblendsystem die Sucberlanjpen zum Ableuchten der Fahrbahn nicht mehr notwendig seien, hingegen von der Po'izei wahrscheinlich weiterhin gestattet würden. Um keiner Willkür in der Beurteilung der Beleuchtung durch die Polizei ausgesetzt zu sein, hat Herr Rüfenacht die Polizeidirektion angefragt, ob sie bereit sei die Beleuchtung seines Wagens zu begutachten. Seine Anfrage blieb ohne Antwort, Herr Dr. Mende konnte daraufhin mitteilen, der Sektionsvorstsnd habe soeben den BescbJuss gefasst, bei den Behörden die Schaffung einer Zentralstelle, welche die Beleuchtung der Motorfahrzeuge, die Kilometenneseer usw. zu prüfen und zu begutachten hätto, anzureeen. Herr Ingenieur Wiesmann greift auf die Entstehung der Verordnung zurück und betont, dass speziell das Abblenden durch Verwendung der Stadtlichter oder einer minderwertigen Beleuchtum* viele Unfälle verursacht und dio Behörden zum Erlass dieser Verordnung gedrängt habe. Er empieh't dio Verwendung des Systems der Zweifadenlampe. Herr Dr. Monde schliosst die Diskussion mit dem besten Dank an den Referenten. Dio Sektion hat an der diesjährigen Sternfahrt an den Genfer Salon hervorragend abgeschnitten Herr Thommen, Präsident der Sportkwnmission, übergab den prächtigen Becher, den die Sektion im Tnterclubwettbewerb mit 13 Punkten sich erobert hart, dem Präsidenten zur Pflego und Aufbewahrung und erzählte in launiger Art seine Erlebnisse und Emdrüoko an der Sternfahrt. Herr Dr. Mende spricht den Siegern, den Herren Fortmann, Thominen und Büchlcr, warme Worte des Dankes und der Bewunderung aus und hobt dio unermüdlichen Vorbereitungen und dio harto Arbeit der Mitfahrerr während der Sternfahrt hervor. Den betreffenden Teilnehmern wurdo von der Sektion hübsche k'eine Gobelets übergeben — als Erinnerung an dio flottverlaufeno Sternfahrt 1928. go. >u*a€e Das eidgenössische Defizit schrumpft, eine Botschaft, die jeder Schweizer gerne vernehmen wird. Betrug es noch im Jahre 1921 mehr als 127 Millionen Franken, so beträgt es für das Jahr 1927 noch 1,5 Millionen. Immerhin ein Unterschied. Zwar sind die Ausgaben der Eidgenossenschaft keineswegs etwa verringert worden. Im Gegenteil, sie stehen um einige Millionen höher als voriges Jahr, dafür konnten die Einnahmen um ein Erkleckliches hinaufgeschraubt werden. In Form von indirekten Steuern ist alles möglich. Stempelsteuerertrag, Benzinzollertrag. Erträgnisse der Post etc. haben dem eidgenössischen Finanzminister eine angenehme Ueberraschung bereitet. Der Akademikerhandel bei den S. B. B. — man sprach bekanntlich von der Einstellung einer Reihe Akademiker in die Dienste unserer Bundesbahnen, eine Einstellung allerdings, gegen die das Beamtentum selbstverständlich aufmuckte — hat nach vielen Worten folgendes Resultat gezeitigt: Es werden sage und schreibe ganze drei Söhne der Almamater eingestellt! — Enttäuschte Hoffnungen! Papa Zossen, der Stammvater der letzten Berliner Droschkenkutscher-Generation, befindet sich gegenwärtig auf seiner letzten Fahrt. Der originelle Alte will, ehe er in den wohlverdienten Ruhestand tritt, mit seiner Liesel die Strecke Berlin-Paris und zurück unter die Räder bringen, um noch einmal einen schwachen Glanz des vielbesungenen Droschkentums erstehen zu lassen! Henry Ford befindet sich gegenwärtig mit seiner Gemahlin auf dem Dampfer «Majestic» auf der Ueberfahrt nach England, wo er sich bis zum Monat Mai zur Erholung aufhalten will. — Seine Reise wird mit der in eine neue Aera eintretenden Reparationsfrage in Zusammenhang gebracht. Einer Statistik der Securitas entnahmen wir, dass letztes Jahr von der Bewachungsgesellschaft konstatiert wurden: 19,966 offene Haustüren, 3655 steckengebliebene Schlüssel, 27,358- brennende Lichter, 404 offene Wasserleitungen, 226 offene Gasleitungen und 1365 Chvonik offene Garagen! Ein Beweis, dass die Vergesslichkeit also nicht nur das Privileg der Professoren ist. Als neuer Todeskandidat für die Ozeanflüge wird ein amerikanischer Flieger genannt, der bei einem Eisenbahnunglück beide Beine verlor, seine Maschine aber dessenungeachtet mit bewundernswerter Maestria zu steuern vermag. Ein Wiener Rutengänger hat in den Gebieten der ungarischen Dörfer Oroshaza und Scentes grosse Erdölquellen entdeckt. Die Stadt Turin hat eine Summe von 1,5 Millionen für den Bau einer Autostrasse Mailand-Turin bewilligt. Der Baufond hat hiemit eine Höhe von 20 Millionen Lire erreicht Auch die Alkoholverwaltung betreibt em gutes Geschäft. Auf wessen Kosten wollen wir hier nicht des näheren untersuchen. Sie schliesst mit einem Reinertrag von über 7 Millionen Fr. ab. Davon entfallen rund 6 Millionen auf die Kantone, auf den Kopf der Bevölkerung Fr. 1.60 gegenüber Fr. 1.20 des Vorjahres. Nur ein Teil dieser Summe zur Bekämpfung des Alkoholismus wird genügen, um die Verkehrssicherheit zu heben. Letzten Montag feierte in St. Gallen Nationalrat und Regierungsrat Dr. Albert Mächler seinen 60. Geburtstag. Der Italiener de Bernardi stellte mit einem Fiat-Flugzeug einen Weltgeschwindigkeitsrekord von 513 km auf. Die Höchstgeschwindigkeit bei den vier vorgeschriebenen Runden betrug 561 km. Der Verwaltungsrat der S.B.B, hat die Familienbillette unter anderem mit der Begründung abgelehnt, dass deren Einführung durch die Kompliziertheit des Verfahrens verunmöglicht werde. Zudem soll der Mehrverkehr den Taxausfall nicht einbringen. — Sollte vielleicht die kleine realistische Schilderung der «A. R. », welche ein Vorgeschmäcklein der Praxis gab, das ihrige zum bedauerlichen Begräbnis der Familienbillette beigetragen haben? xL A. C.S., SEKTION SOLOTHURN. Samstag, den 31. März, fand im Hotel zur Krone in Solothurn dio Generalversammlung der Sektion Solothurn des A. C. S. statt. Neben mehr als hundert Mitgliedern waren auch Herr Zentralpräsidont Dufour sowie Abordnungen dor Sektionen Hauenstein, Einmental und Seeland-Jura erschienen. Der geschäftliche Teil war unter der flotten Leitung des Sektionspräsidenten, Herrn Otto Kofmehl, bald erledigt. Nach Genehmigung des Protokolls teilte Herr Dr. M. Sauser in dorn von ihm verfassten Jahresbericht mit, dass im abgelaufenen Clubjahr besonders dio Bekämpfung des eidg. Automobilgesetzes sowie die Unterstützung der Verkehrsinitiativo viel Arbeit orforderten. Das erreichte Resultat entspricht aber auch den Bemühungen. Sodann beschäftigten die Vorarbeiten zur Revision der Zentralstatuten den Vorstand in verschiedenen Sitzungen. Viel zu reden gab auch die Reorganisation der Führerprüfungen. Diese werden nun vom 1. April hinweg durch einen kantonalon Beamten besorgt. Zur Erhöhung der Automobilsteuern aber konnte die Sektion, da dio Massnahme ganz überraschend getroffen wurde, keine Stellung bezieben. Dagegen hat sie gegen die Erhöhung protestiert und Kompensationen verlangt Es soll nun zur Besprechung aller dieser Fragen im Verlaufe des Monats April eine Konferenz mit dem kantonalen Polizeidepartement stattfinden. Dio Rechtsauskunftsstelle wurdo in vermehrtem Masse in Anspruch genommen. Ausserdem stellte das Sekretariat 95 Triptyks und 20 Carnets de passage en douano aus. Das von der rührigen Sportkommission aufgestellte Programm wurde restlos durchgeführt. So vereinigten ein Rendez-vous zum gemeinsamen Mittagessen im Bad Gurnigel, ein Pfck-Nick in den Freibergen, die Besichtigung des Hasliwerkes, die Streckenwettfahrt Selzach-Grenchen, die St Niklausfeier und der Clubball jeweilen eine stattliche Zahl von Clubmitgliedern. Die Generalversammlung erteilte dem Vorstand die Vollmacht, die Sektionsßtatuten den neuen Zentralstatuten anzupassen. Dio Wahlen waren, da keine Demissionen vorlagen, bald erledigt Es wurden sämtliche bisherigen Mandatinhaber wieder gewählt. Ausserdem wurdo der Vorstand durch Herrn Dr. Paul Häfelin, Präsident der Sportkommission, ergänzt. An Clubanlässen sind für die kommende Saison vorgesehen eine Besichtigung des Kraftwerkes Schwoerstadt, ein,, Bergrennen auf den Grenehener Stierenberg, eine Sternfahrt mit Hindernissen, ein Pick-Nick und ein Clubball. Bei genügender Beteiligung soll auch eine mehrtägige Clubfahr t ausgeführt werden. Anschliessend an den geschäftlichen Teil fand ein gemeinsames vom Club offeriertes Nachtessen statt. Den zweiten, gemütlichen Teil eröffnete ein mit Humor gewürzter, gehaltvoller und von einer Reihe guter Lichtbilder begleiteter Vortrag des Herrn Dr. Senger von der Oberpostdirektion über «Reisen einst und jetzt». Es folgten noch viele andere: gute Produktionen, von denen besonders die-Vor; führungen der Tanzschule Jecker erwähnt seien, so dass die zahlreiche Automobilisteneemeinde noch recht lange vergnügt beisammen blieb. S. A.C.S. SEKTION GLARUS. Die ordentliche 14 Generalversammlung findet Samstag den 14. April 1928, b% Uhr abends, im Hotel < Glarnerhof» in GJarus statt. Der Traktandenliste entnehmen wir: Verlesen und Genehmigung des Jahresberichts, der Jahresrechnung, Bericht des Rechnungsrevisors; Festsetzung des Eintrittsgeldes; Festsetzung des Jahresbeitrages; Revision der Sektionsstatuten; Clubfahrt 1928; Clubball 1928; Wahl eines zweiten Delegierten und der Stollvertreter. Nach der Versammlung findet ein gemeinschaftliches Nachtessen statt, das aus der Sektionskasso bezahlt wird. Die geehrten Herren Clubkollegen werden ersucht, rocht zahlreich zu erscheinen. A. C.S., SEKTION SEELAND-JUBA. (Einges.) Die ordentliche Generalversammlung wird Donnerstag, den 12. April, im Hotel Bären in Biel abgehalten. — Abends 6 Uhr: Versammlung. Abends 7 Uhr: Nachtessen. Abends 8 Uhr: Vortrag von Hrn. Polizeikommissär Müller aus Bern über Verkehrsfragen. — Das Nachtesson wird aus der Clubkasso bezahlt. Erhöbung des Benzinpreises! Die Benzinpreiserhöhung auf dem amerikanischen Markte hat sich auch auf den schweizerischen Markt fortgepflanzt. Der Aufschlag beträgt Fr. 3— auf 100 kg. Wir erfahren vom Bureau der Aspa, dass vom 4. April an der Detailpreis sich auf 50 Rappen belauft. lt. Organisatorisches vom Salon. Unter den Mitgliedern des Organisationskomitees für den Salon 1929 figuriert auch Herr Paul Trachsel. Herr Trachse] versah schon dieses Jahr mit grosser Umsicht und Erfolg das verantwortungsvolle Amt eines Chefs de Publicity Des weitem soll das Organisationskomitee des Salons durch einen Repräsentanten der schweizerischen Motorradindustrie vervollständigt werden. Dl© Wahl wird auf den Leiter einer unserer nationalen Fabriken dieser Branche fallen. -f •••••••»•••••••»••••••»••••••••• Wetterbericht der «Automobil-Revue», i Die Meteorologische Zentralanstalt ; Zürich teilt uns mit: Bulletin für Karfreitag: Luftdruck- ' Störungen sind immer noch vorhanden. < $ Sie werden für Freitag wieder stärkere ! J Bewölkung und Niederschlagsaussicht J - bringen. Hoffentlich bessert's auf Ostern! ••••••••»••••»»•»•4H >••»•••»• PACKARD Sie sich mit der Absicht tragen, demnächst ein Automobil zu kaufen, so möchten wir Ihnen anheimgeben, zu erwägen, welch gute Geldanlage ein Packard darstellt // Qualität und Packardarbeit gewährleisten lange Lebensdauer des Wagens, billigen Betrieb und rainime Unter haitun gs- Kosten. Aussei* diesen Vorteilen haben Sie die Genugtuung, einen Packard zu fahren. // Wir laden Sie ein, gelegentlich einen Packard zu besichtigen und ihn vom Standpunkte einer gesunden Geldanlage zu priUen. WERNER RISCH, ZÜRICH Packard-Spezialgeschäft A S K T H E M A N W H O O W N S O N E Autosektion ST. GALLEN-APPENZELL T.C.S. Die Untergruppo Apponz. Vorderland und Rheintal hat auf Ostermontag den 9. April eine gemeinsame Familienfahrt in Auseicht genommen, Zusammenkunft nachmittags 1 Uhr im Hotel « Ochsen », St. Margrethen. Abfahrt 1.30 Uhr über Rheinock. Thal, Buchberg, Kronbühl, Muolen, Amriswil Daselbst Einkehr im « Schäfli >. Rückkehr über Roinanshorn, Arbon nach « Bad Hörn », woselbst Schlusshock mit Tanzgelegenheit. Dio Einladung ergeht an allo T. C. S.-Mitgljeder in dem Rayon dieser Ortsgruppe, und es wird eino rege Beteiligung erwartet, r. • • • . - ii n Autosektion Jura des T. C. S. Infolge der schlechten Witterung erschienen nur wenige Mitglieder an der auf letzten Samstag angesetzten Generalversammlung In Montier. Da der Präsident, Herr Russbach, endgültig demissioniert bat, beschlossen die Anwesenden, die Generalversammlung auf don 28. April, 16 Uhr, Hotel de la Gare in Moutier, zu verschieben, um die wichtige Entscheidung über die Neuwahl des Präsidenten bei gröseerer Stimmenzahl vorzunehmen. + ... i i o ' Autosektion Montagnes Neuchäieloises des T.C.S. Am 80. März wurde unter diesem Namen eine neuo Sektion des T. C. S. ins Leben gerufen. Herr James Quinclet, Generalsekretär, wohnte der Gründungsversammlung bei. Die Zahl der Mitglieder beträgt heute schon 121. Die vom Zentralvorstand ausgearbeiteten Statuten wurden einstimmig genehmigt. Das Komitee hat die Arbeit unverzüglich aufgenommen. Jahresbeiträge: Fr. 3.— für Automobilisten und Fr. 2-50 für Motorradfahrer. Beitrittserklärungen nimmt entgegen das T. C. S.-Bureau, Union de Bancpies Suisses, Avenuo Leop. Robert 18, La Chaux-de-Fonds. ,+,